Vezsgryrrk 29 pfg. monatlich tUtMÜHplitS) 7t W», »«am»,ahlbar, frei in* Hau*. « asfejrt »Medttion oder in den Zweig. auifeifUfOa ««Ehrlich 00 Psg. - Erschein, L ? p t b 11! 0 B ! $ « 11 IHM t+S mch 9«ta4t««e — Redaktion: Selter». »eg 88. — Alk ««fdewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Bracmskripic wird nicht garantiert. »erlag der „Giehener Zeitung" 6». m. t. H. Anzeigenpreis 15 Pfg. >, Mc U mm breite Petitzeile für Auswärts 30 P!g Die 80 mm breite Reklame-Zeile 5» Picnnig E k 8 lv E g 83 . Lxrrabeilagen werden nach Gewicht und Gröhc berechnet. Rabatt kommt bei Ucberschreitung de» ZatzlungS- ziele» <30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder t - Konkurs in Wegfall. Platzvorschristen ohneBerbindlicklei Druck der Giehener Bcrlagsdruckcrci. Rlbin Klein Nt. 37. Telephon: Nr. 362. SüMstag, dM 9. MM 1914. Telephon Nr. 363. 26. politische Rundfchau. Zum Koten - Kreuz ■ Cag am lo. Mai 1014 *) Nun kehrt der hehre Iubeltag In deutschen Landen wieder, Da sühnten eine alte Schmach Die deutschen Waffenbrüder. Germania reckt die Eisenfaust, Ist stark und mächtig worden, Vorbei! die Zeit, wo frei gehaust In Deutschland welche Horden. Doch wird die holde Friedenszeit Das Szepter ewig führen? Wird nicht der Völker Haß und Neid Dereinst den Weltbrand schüren? Ihr Söhne Teuts, vergeht sie nie, Die Scham aus trüben Tagen, Als vor dem Korsen auf dem Knie Die Völker Deutschlands lagen! Bis zornentflammt der deutsche Aar Die mächt'gen Schwingen regte Und Sturmwind gleich die Feindesschar Aus deutschen Gauen fegte. Blickt auf zu dem Teutonenmut Der kühnen Freiheitshelden, Die, scheuend weder Gut noch Blut, Das Zwingherrnjoch zerspellten! Germania, schirmend in der Wehr, Trotzt allen Dölkerstürmen Und will mit schlagbereitem Heer Den Weltfrieden schirmen. Doch hegte, teures Vaterland, Nicht bloß die Waffenstärke, Nein, reiche auch die Bruderhand Zu edlem Liebeswerke! Denn für des Friedens Segensgut Soll Dankbarkeit bezeugen Der Bürger und voll Opfermut Barmherzig sich auch zeigen. O, laß des Herzens Edelmut Für's Rote Kreuz erblühen Und segne, was es Gutes tut Im Samaritermühen! Ed. Schneider 's Frankfurter Friede 10. Mai 1371 Deutschland. „ *' Donnerstag nachmittag war das Kaiser- p a a r in Karlsruhe eingetroffen und am Bahnhof vom Großherzogspaar und dem Prinzenpaar Mar von Baden empfangen worden. Trotz des strömenden Regens hatten sich Taufende von Menschen in den Straßen ein- gefuttden, um das Kaiserpaar zu begrüßen. Der Kaiser hat sich Freitag morgen mit Gefolge im Sonderzutzc nach Dürkheim begeben, wahrend die Kaiserin in Karlsruhe verbleibt. Der Gvößherzog geleitete den Kaiser zur, Bahn. Von Dürkheim wird der Kaiser im Kraftwagen über die Dreiähren nach Eveaur fahren, um einer Ge- birgsübüng bei Kalmar beizuwohnen. ' Aus Anlaß der bevorstehenden Taufe des Erbprinzen wird die Stadt Braunschweig über 20 Fürstlichkeiten und Vertreter fürstlicher Taufpaten zü Gaste sehen. Die Stadt trägt reichen Fkaggenschmurk. Viele Fremde sind angekommen. * Prinz Heinrich von Preußen ist gestern abend nach London abgeyeist. * Die Bubgetkommission des Reichstages bewilligte eine zweite Rate von 2,5 Millionen statt der gesorderten 5 Millionen für die Landwirtschastsbank in Südwestafrika und nahm den Entwurf über die Dam- psersubventionen gegen die Sozialdemokraten an. * Die W a h l p r ü f u n g s k o m m i s s i o n des Reichstages hat bei der Prüfung der Mahl des Abg. Bassermann in Saarbrücken Beweiserhebung beschlossen. Es handelt sich im wesentlichen Um Wahl- beeinfllussuttgen auf Grund des bekannten saarabischen Systems. * München. Die Stadtgemeinde München hat zü ihrer Vertretung bei der Englandfahrt deutscher Stadtgemeinden den — sozialdemokratischen Gemeinderat Witte, den Führer der Münchener Sozialdemokraten, ausersehen und sür diese Reise Herrn Witte 900 Mark aüs Stadtmitteln zur Verfügung ge- ftellt. England. * Nach zweitägiger Beratung lehnten die Lords mit 140 gegen 60 Stimmen den Gesetzentwurf ab, der den Frauen, die das KommUnalwahlrecht besitzen, auch das Parlamentswahlrecht geben wollte. Es war das erstemal, daß im Oberhaus das Frauenwahlrecht zur Beratung stand. 'Ol Schweiz. ' Die Stichwahlen in Innsbruck und Meran, welche die Landtagsneuwahlen abschlos- scn, brachten den Dcutschsreihcitlichen «inen großen Erfolg, obwohl zwischen den Klerikalen und Sozialdemokraten ein Wahlkompromiß zur gegenseitigen Unterstützung vereinbart war. Sämtliche sechs zur Besetzung gelangenden Mandate sielen mit großer Mehrheit den Dcutschsreiheitlichen zu, welche in den kommenden Landtag 17 Abgeordnete entsenden. Rußland. * Die russischen diplomatischen Kreise sagen einen neuen Kurs in der Türkei voraus im Sinne einer Abwendung von Deutschland und Annäherung an Rußland. In Petersburg wird ein russisch-türkisches Komitee gegründet werden, das eine wirtschaftliche Annäherung herbeiführen soll. Aus dieser Basis sollen dann politische Schritte unternommen werden. Der nach Jalta abzufertigenden türkischen Sondergesandtschast, an deren Spitze einer der hervorragendsten türkischen Politiker stehen soll, wird in Petersburg große Bedeutung beigemessen. Ferner verlautet, daß Enver Pascha selbst die Absicht habe, nach Petersburg zu kcnimen, um engere Beziehungen anzuknüpsen. Albanien. * Es hat sich gezeigt, daß Albanien nicht imstande ist, aus eigener Kraft N o r d e p i r u s zu besetzen. Nicht genug damit, dringen! die militärisch gut geschulten epirotischen Freischaren, durch griechische Deserteure und kretische Abenteurer verstärkt, mit Kanonen und Maschinengewehren genügend ausgerüstet, nordwärts selbst in Epirus hinein. Nachdem sie Kolonia genommen und sich dadurch den Weg gegen Koritza gehahnt haben, machen sie sich, auf den Weg nach Berat mitten in Albanien und sollen nur noch 5 Stuüden von Berat entsernt stehen. Albanien ist demgegenüber hilflos. Auch der neue Fürst kann an der Lage nichts ändern. Die angebliche albanische Mobilisierung war ein Bluff, die Entsendung von so und so viel Tausend albanesischer Freiwilliger nach dem Süden nicht minder, die Uebernahme des Kommandos der Streitkräfte durch den Fürsten höchstens ein frommer Wunsch. Jetzt versucht es die europäische Kontrollkommission, die ihren Sitz in Valona hat, eine VermitteluNg anzubahnen. Aus Durazzo, 7. Mai, wird nämlich gemeldet: Heute begibt sich die europäische Kontrollkommission in das Ausstandslager nach Santi Quaranta, um neu« Verhandlungen mit den Epiroten zu beginnen, nachdem mit Zographos, dem HaUpt der aufständischen Epiroten, ein Waffenstillstand vereinbart wurde. — Auch s e r b i s ch e r s e i t s geht man gegen Albanien vor. Nordwestlich von Dibya haben serbische Frei! — Frei? Novelle von Eugen Werner. (Fortsetzung.) Wie im TraUme hörte Margaretha aus das an - lutige Geplauder ihres Ritters, während das Brausen er Menscheirstimmen wie ein fernes Meer an ihre Osten drang. Und wie ein weiches, altbekanntes Wiegcn- ed gaukelten die Tön« des Orchesters um ihre Sinne nd schmeichelten sich in ihre Seele. Graf von Bissingen konnte sein Auge nicht von dem M so lieb gewordenen Schützling wenden. Er seufzte es auf. Wenn doch seine Frau auch eine solche Seele esessen hätte wie dieses unglückliche Kind. Ah! Er rußte, was ihr fehlte, und er würde nun nicht mehr ögern, und ihr die Wahrheit sagen. Jetzt kommt etwas für Sie, sagte er plötzlich, sich ltargaretha zUwendend. — „Haben Sie aber gut acht, ie Musik ist bei dem Lärm schwer verständlich." „So! Was denn l" Schweigend deutete er auf die Musiker. Voller Ungeduld wartete sie aus den ersten Eeigen- m. Sie zuckte zusammen. „Graf von, Lulemburg !" Stumm nickte ihr Be - leiter. Margaretha durchtobte ein Sturm von Empfind - ngen. Unwillkürlich verschränkte sie die Arme fester ber der Brust, so scst, daß es sie schmerzte. Jener Abend stand vor ihrer Seele, wo sie zum ften Male in Begleitung ihres Mannes diese Operette »gehört hatte. Damals war in Erwins Brust etwas erwacht. — Worte voll Liebe und Glück und lange waren sie an jenem Tage aufgeblieben und hatten sich Treue gelobt Und Nachsicht: sie, seinem oft zu ernsten Temperament gegenüber, er, ihrer sprudelnden Lebenslust. — Warum es doch nicht gut getan hatte? Sie wußte es nicht! Es hatte sie etwas fortgetrieben, das ihr nie Ruhe gelassen. Immer wieder hatte sie sich an seinem Wesen gestoßen; weil es anders war als sie selbst. Und weil er wußte, daß Nichtstun Gfft sei, deshalb sollte sie ihrem Leben Inhalt geben: und sie scheute sich davor. So war die Entsremdung gekommen, langsam, Schritt für Schritt und mit dem Geständnis: „Ich Hab' Dich nicht mehr so lieb wie früher", war vollends alles vorbei gewesen. Und dann war es in ihr aufgesttegen — unaufhaltsam, wie ein mächtiger Bergstrom, und st« konnte die Fessel, die sie so schwer bedrückte, abstreisen. Bist du's, lachendes Glück, Das jetzt vorüber schwebt? Ist das der süße, goldige Traum. Den man nur einmal lebt? — Margarethä fuhr sich über die Stirn. Fort mit diesen Gedanken. Sie war srei! frei! und wollte es bleiben. Mit Gewalt schüttelte sie die elegische Stim mung ab. — Doch immer wieder kam ihr die schmeichelhafte Meise in den Sinn und ohne zu wissen, summte sie: ^^^lllar's das lachende Glück, Das jetzt vorüberschwebt? War, es der süße, goldige Traum, Den man nur einmal lebt? — Sind Sie nun zufrieden?" Mit forschendem Blick schaute der Graf ihr ins Gesicht, das wie in heißer Sehnsucht verklärt erschien. „Herr Graf, am liebsten möchte ich jetzt gehen, denn das Getriebe hier ringsum macht mich krank." Wortlos stand er aus, zahlte und geleitete sie mit sanfter Zärtlichkeit durch das elegante Publikum hinaus an den kühlen Strand. Während sie die „Promenade des Anglais" hinunterschrieben, blieb er plötzlich stehen. „Gnädige Frau?', sagte er, „lassen Sie mich Ihnen heute herzlichst danken für Ihre liebe treu« Freundschaft, womit Sie mich während Ihres Hierseins ^beglückten. Es war mir ein unvergeßlicher Genuß, mit Ihrer edlen Seele in südlicher Schönheit zu schwelgen und ich wünschte nur, noch länger Ihre mich so erfreuende Nähe genießen zu dürfen — —“ „Wollen Sie fort?"--- Lange sckoutc der Graf aus sie nieder. Dann sagte er : Sobald Sie abgereist sind, werde auch ich die Riviera verlassen — — —“ „Und wem, ; nicht gehe---?“ Trotzig ( A ' sie ihm ins Antlitz. „Dann u ie müssen, Sie großes, liebes Kind. Haben Sie es be>- noch nicht empfunden, daß Sie das Heimweh geoackt hat ? Nicht die Menschen und das Getriebe machen S?e krank, sondern das Heimweh!" „Das Heimwe !?" Ersckreckt sah sie ihn an. „Heimweh ? — Nach wem, nach was ?" fragte sie mit heimlichen Jubel in der Stimme. „Vielleicht nur nach der Heimat. Ich weiß es nicht. Es überkommt alle, die einmal aus einem Kreise her- i Truppenasiteilungen die albanische Grenze überschritten und aus albanischem Gebiet einen Höhenrücken mit Geschützen besetzt und befestigt. Amerika. * General Funston berichtet aus Veracruz an das Kriegsamt, Huertas Tpuppen hätten ^eine regelrechte Belagerung eingerichtet und die letzte Schienenverbindung ausgerissen. Kclegschafts;ahl und Löhne für das Jahr 1913 nach den Jahresberichten der preußischen Dergrevierbeamten. Ueber die Zusammensetzung der Belegschaft und die Löhne in den preußischen Bergbaurevieren bringen die soeben erschienenen Jahresberichte der Bergbehörden eine interessante Zusammenstellung. Da die Ermittelung der Belegschaftszahl seit Ansang 1913 nach neuen Grund - sähen erfolgt, so ist sür das Berichtsjahr ein Vergleich mit den vorhergehenden Jahren leider nicht möglich. In den 5 preußischen Oberbergamtsbezirken waren 1913 dttrchschniltlich 765 066 Arbeiter und Arbeiteilerinnen beschäftigt. Hiervon entfallen auf den Oberbergamtsbezirk Dortmund 381 051, Breslau 161561, Bonn 124 706, Halle 67 930, Clausthal 23 818. Die Gesamtzahl der im Bergbau tätigen weiblichen Arbeits- kräste stellte sich aus 9392; davon waren 4145 16—21 Jahre, 5247 über 21 Jahre alt. Aus die einzelnen Ober- bergamtsbezirke verteilt sich die Gesamtzahl der Arbei - terinnen wie folgt: Breslau 8502, Halle 607, Bonn 251, Clausthal 27, Dortmund 5. Die Gesamtzahl der jugendlichen Arbeiter belief sich aus 30 358. Davon entfallen aus den Bezirk Dortmund 14184, Bon 6015, Breslau 7829, Halle 1840, Clausthal 490. Von der Gesamtzahl der jugendlichen Arbeiter waren 29 925 männlichen, 433 (1,43 Prozent der Eesamtzahls weiblichen Geschlechts. Von der Gesamtzahl der beschäftig,en Arbeiter betrug die Zahl der Arbeiterinnen 1,2 Prozent, der jugendlichen Arbeiter 4 Prozent. Jzi den einzelnen Oberbergamtsbezirfen stellten sich diese Verhältniszahlen wie folgt: Breslau 5,2 und 4,8 Prozent, Halle 0,9 und 2,7 Prozent, Clausthal 0,1 Und 2,1 Bonn 0,2 und 4,8 Proz., Dortmund 0 und 3,7 Proz. Nach der amtlichen Lohnstatistik hat der von einem Arbeiter der Gesamtbelegschaft verdiente reine Lohn auf eine Normalschicht im Durchschnitt betragen: beim S t e inkohl e n b e r g b a u im Oberbergamtsbezirk Dortmutid 5,36 Mk., auf den staatlichen Saarbrücker Gruben 4,45 Mk., im Aachener Revier 4,89 Mk., am linken Niederrhein 5,60 Mk., in Oberschlesien 3,63 Mk. in Niederschlesien 3,43 Mk., beim Braunkohlenbergbau im Oberbergamtsbezirk Halle 3,77 Mk., am linken Niederrhein 4,24 Mk., beim E r z b e r g b a u der Mans- fcld'schen Gewerkschaft 3,71 Mk., des Oberharzes 3,58 Mark, beim Salzbergbau im Bezirk Halle 4,21 Mark, im Bezirk Clausthal 4,36 Mk. Für die Arbei - terinnen stellte sich der durchschnittliche reine Schichtlohn in Oberschlesien aus 1,29 Mk., Niederschlesien aus 1,70 Mark, im Bezirk Halle auf 2,26 Mark. jffus Stadl und Canti. * Die Eroßherzoglichen Herrschaften begaben sich Donnerstag vorniittag 9.45 Uhr im Auto nach Mainz zur Teilnahme an einer Rhcinfahrt der Deutschen Slan- desherren. Die Rückkehr erfolgte nachmittags b l / 2 Uhr. * Der Großherzog hat dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeaniten Wilhelm Alles zu Nieder-Florstadt das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordenh Phiitpps des Großmütigen verliehen. * Ernannt wurde zum Forstaffessor der Forft- reserendar Heinrich Zimmer in L i ch. Es soll für alle Bundesstaaten eine einheitliche Statistik ausgestellt werden über die Verhältnisse des Handwerks. Die Zahl der Gesellen und Anderes soll darin erfaßt werden. Die Handwerkskammern sind gegenwärtig mit der Ausarbeitung der Fragebogen beschäftigt. Jagd in Hessen. Für die Jäger in Hessen ist im Monat Mai Jagdzeit für Schwarzwild, männliches Edel, Dam- und Rehwild, Raubzeug, wilde Tauben und wilde Kaninchen, Birk-, Fasanen, Truthähnen und von 16. Mai ab für Dachse. Mit Ausnahme der Birsch auf den gefegten Rehbock ruht die Jagd auf Nutzwild. austreten, in dem sie vorher glücklich waren. Man kann wohl dagegen ankämpsen, aber dennoch unterliegen manche den Seelenqualcn." „Ich dachte, das waren bloß Stimmungen?" warf Margaretha zaudernd ein. „Nein! — Stimmungen sind nur flüchtige, wechselvolle Eindrücke des Moments. Heimweh aber ist ein immerwährendes Unbestimmtes Sehnen, eine fieberhafte Unruhe nach etwas, das zuvor die Seele entzückte, ob man dies nun geahnt hat oder nicht!" (Fortsetzung folgt.) Fuchsbaue müssen auf Jungfüchse untersucht werden. Reh-, Rot- und Damwild setzt; Fasanen, Hühner und Auerwild brüten. Turnfahrten. Nach einer Verfügung der König!. Etscnbahndircklion in Frankfurt a. M-, vom 31. März 1914, können für die bevorstehenden Pfingst- feiertage und sür Samstag vor und Dienstag nach dem Fest sowie für die beiden ersten Tage der Sommerferien Anträge auf Fahrpreisermäßigung für Fahrten im Interesse der Jugendpflege eingereicht werden. Die Einreichung erfolgt durch die Heimatstation bei der König!. Direktion. Auch ist die Benutzung von Eilzügcn gestattet. Näheres ist bei den Eisenbahnstationen zu erfahren. * * * n Gießen. Am letzten Mittwoch sand auf dem neuen Friedhof die Bestattung des Geh. Juflizrat Dr. Entfleisch unter großer Beteiligung von nah und sern statt. Nach den Gebeten des katholischen Pfarrers sprach der Vertreter der hessischen Anwaltskammer, Jw stizrat Kaufe aus Mainz, der U. a. hervorhob, daß Eut- sleisch ein unabhängiger und freier Mann war ui. blieb, selbst als ihm hohe Ehren in Aussicht gestellt wurden. Der Provinzialdirektor hob hervor, daß selten ein klarerer und schlichterer Berater in der Selbstverwaltung gesunden worden sei als der Verstorbene. Der Oberbürgermeister Keller sagte, daß es nicht die übliche Phrase sei, wenn er sage, daß der Name Gutsleisch für alle Zeiten mit der Geschichte der Stadt verbunden bleibe. Für die Berliner und hessischen Parteifreunde sprach der Abgeordnete Henrich, der den mit allen staatsbürgerlichen Tugenden geschmückten Parteifreund pries. Für die Fraktion im Landtage widmete Grünewald einen Kranz. Uebrigens lag auf dem Sarg ein wundervoller Kranz mit der Widmung: Dem hervorragenden Politiker — die nationalliberale Partei. Von dieser war der Abg. Stöpler erschienen. Finanzminister Braun, der srüher auf dem BureaU GUtskeischs gearbeitet hat, sowie der frühere Finanzminister Gnauth waren unter der Trauer-Versammlung. Gießen. Die Vorbereitungen für die Gewerbe- AuSstellung Gießen 1914 sind nahezu beendet und die Gebäulichkeiten zeigen sich in recht stattlicher und eindrucksvoller Wirkung. Besonders der Eingang und da? Hauptrestaurant heben sich äußerst vorteilhaft heraus und bilden zusammen mit dem mächtigen Hauptgebäude und den Nebenhallen ein reizvolles und schönes architektonisches Bild. Wesentlich gehoben wird dieser günstige Eindruck noch durch den herrlichen Schmuckhof, der von Frankfurter Architekten entworfen worden ist und als ein Muster neuzeitlicher Gartenbaukunst angesprochen werden kann. Auch die gärtnerischen Anlagen hinter dem Hauptgebäude offenbaren einen erlesenen Geschmack und bieten zusammen mit den Fricdhofsan- lagen, die manches bedeutende Denkmal aufweisen, ein äußerst stimmungsvolles Gesamtbild. So ist für die Ausstellung, an der sich über 400 Firmen in 10 Häusern beteiligen, ein großangelegter und schöner Rahmen geschaff.n worden und auch das Innere der Gebäude macht einen sehr nachhaltigen Eindruck, denn dem Architekten ist cs gelungen, die Räume der alten Klinik aufs glücklichste auszugestalten. So ist denn alles für die am 16. Mai stattfindende Eröffnung vorbereitet, zu der dieser Tage die Einladungen ergangen sind. Um 11 Uhr vormittags geht die feierliche Eröffnung in der Festhalle vor sich, woran sich ein Rund- gang durch die Ausstellung schließt. Um 1'/« Uhr wird ein Festessen veranstaltet und von 5—8 Uhr ist ebenso wie von 11—1 Uhr Konzert Am Sonntag, den 17. Mai wird die Ausstellung vormittags um 9 Uhr geöffnet, an den folgenden Tagen von 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends. Gießen, 7. Mai. Bei dem am 5. und 6. Mat abgchaltenen Ma kte waren aufgetrieben 1492 Stück Rindvieh und 411 Schweine. Der nächste Vieh- markt findet am 19. und 20. Mai 1914 statt; am letzten Tage auch Krämcrmarkt. (Himmelfahctsmarkt.) o Crainfeld. Die Bluttat hat ein weiteres Opfer gesorderl. Die 21jährige Tochter Lina des ermordeten Fruchthändlers Stein, die mehrere Beilhiebe über den Kops erhalten hatte, ist im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Die übrigen vier Verletzten sind noch nicht außer Lebensgesahr. — Der Landwirt Karl Hoffmann aus Salz befindet sich noch immer in Hast. Er behauptet, daß die Blutspupen, die an seinen Kleidern und an seinen Gamaschen gesunden worden sind, von einer Schlägerei herruhren, die er vor Wochen gehabt hat und bei der er auch einen Stich ins Gesicht abbekam. Es ist sestgestellt, daß Hoffmann an einer solchen Schlägerei beteiligt war und es ist auch recht wahrscheinlich, daß auf diese Schlägerei die entdeckten Blut - spuren zurückzuführen sind. Die Nachforschungen werden noch nach dieser Richtung hin geführt. Wie stets hervorgehcben wurde, sind die Indizien, die gegen Hoffmann vorliegen, nicht ausreichend. Es ist darum zu erwarten, daß er über kurz oder lang aUs der Haft entlassen wird. Sein Alibi hat er allerdings nicht nach - weisen können. Er hat behauptet, er sei in der Nacht V zu Hause gewesen und habe geschlafen. Um 10 Uhr ist er auch in Salz gesehen worden, irgend wo arrders ist er in der Nacht nicht gesehen worden, sodaß ihm, wenn nicht weiteres gegen ihn vorliegt, geglaubt werden muh. Frankfurt o. M. An der täglich von etwa 4 bis 500 Automobilen befahrenen Landstraße nach Wiesbaden liegt das Doif Erbenheim. Der sehr eng gebaute Ort hat naturgemäß unter dem Verkehr sehr zu leiden, ebenso ist es sür die Kraftwagen schwierig, sich durch die schmalen Straßen hindurch zu wlnden. Zur Be- E seitigung dieser Mißstände hat Regierungspräsident Dr. !'? v Meister (Wiesbaden) jetzt die Gemeinde Erbenheim zum Bau einer b eson deren Autnmobtlstraße sür ^ etwa 300000 Mark aufgefocdert. Da die Gemeinde sich weigert, diesem Verlangen stattzugeben, hat der - Präsident die Zwangsetatisierung von 300000 Mk. 7 ungeordnet. Die Gemeindevertretung hat gegen das 3 Ansinnen das Veewaltungsstreitverfahren erhoben. Dem ^ Ausgang des Prozesses, der der erste seiner Art und ^ deshalb von großer Tragweite sür die Siegelung des Straßen- bezw. AutomobilverkehrswesenS ist, sicht man 1,3 in allen Kreisen mit großer Spannung entgegen. ):( Neu-Isenburg. Großes Aufsehen er,regt l' hier der Tod eines 15jährigen Mädchens, das an den Folgen eines Wochenbettes gestochen ist. Bis zum letz- L, ten Augenblick wußte es seinen Zustand vor den Eltern zu verbergen. Nachdem das Mädchen ein totes Kind ^ zur, Welt gebracht halte, mußte es in das Krankenhaus »o übergeführt werden, wo es noch am gleichen Tage starb, m Als Verführer des Kindes kommt ein in den vierziger Jahren stehender Arbeiter in Betracht, dessen Frau' sich im Irrenhaus befindet. Ob, wie man annimmt, der § Tod des Kindes durch Abtreibungsmittel herbeigefühtt w wurde, wird erst durch die Untersuchung sestgestellt werden können. list id ! Mainz, 7. Mai. Die heutige Stadtver- ordnetenwahl hat den vereinigten bürgerlichen Parteien wiederum den Sieg nicht gebracht. Auf ihren Zettel fielen 4137 eingestrichene und 1523 gestrichene Stimmen, auf den sozialdemokratischen und fortschrittlichen Zettel 6376 Ungesttichene und 340 gestrichene Stimmen. Außerdem wurden 359 zersplit-. f teile Stimmen abgegeben. Rechnet man die ungcstri- dienen und zersplitterten Stimmen sämtlich den vereinigten bürgerlichen Parteien zu, so haben die Gegner doch noch mit 700 Stimmen gesiegt. Als gewählt sind folgende volksparteiliche Kandidaten zu betrachten: Weinhändler Berney, Kaffeehändler Christ, Dammeister Klo- 1M der. Rechtsanwalt /Mager, Koloniakwarengroßhändlei! fii Schneider jun. und Bankier E. Simon; ferner 7 So- lijg zialdemokraten : Landtagsabgeordneler Melu-nq, Kauf m mann Joseph Bauer, Redakteur Schildbach, Sekreten I:-: Seel, Dr. med. Sprenger, sowie die Herren Weiß imt lör Zeoh; schließlich der nationalliberale OberpostassistentlU Mardncr, Bierbrauereibesitzer Geyer und Dr. phtl. Thilo t m die sich bis jetzt noch keiner Fraktion angeschlossen haben. Unter den Nichtgewählten, die gleichzettig aus den Stadtverordnetenkollegium ausscheiden, befinden sich auck zwei Mitglieder der neuen Fortschrittlichen Bvlkspartei Landtagsabgeordneter Heerdt und Geh. Justtzrat Mols ferner der nationalliberale Hotelbesitzer Weißmüller. Dü Wahl hat insofern prinzipielle Bedeutung, als nimm et) - im Stadthaus der Linksliberalismus mit den Sozial demokraten die gleiche Stimmenzahl (25) hat, wi die rechtsstehenden Parteien. s Darmsladt. Aus der Chchchsee Seeheim»- Eberstadt ereignete sich auf der Strecke zwischen Malchei und Eberstadl ein folgenschweres Automobilunglück. I der Nähe der Mittelschneise wollte eiu aus der Rich ung von Heidelberg mit großer Geschwindigkeit dahc kommendes Automobil vor einem eMgegenkommend« Fuiirwerk ausweichen. Beim Bremsen überschlug das Automobil, der Besitzer des Wagens, der Jnhabc der Zigarienfabrik Batschari in Baden-Baden, Redwil stürzte heraus und blieb mit gebrochenem Genick liegen. Dem Chauffeur wurden beide Beide gebrochei * Vom Odenwald. Die Frosinocht vom 1. den 2. Mai hat die Baumblüte im mittleren Odenwa schwer geschädigt. Besonders die Apfelbäume, die voller Blüte standen, haben empfindlich gelitten Bäume sehen überall rostbraun aus, als wenn Feuer hindurchgefegt wäre. Auch Mirabellen, Kirsche Reineclauden und Zwetschen, die schon Fruchtansi hatten, sind erfroren. Von den Birnen iß ähnlich zu berichten. ! Heidenfahrt. Was eine Hamsterfamiliec Brcch'rucht für ihren Winterbedarf „einfellert“, das zeig sich bei einem im April hier aichgedeckten Hamfterba Darin fand sich noch das respektable Onantum von' Pfund Weizenkörnern. Und dabei hatte die brave F milie schon den ganzen Winter von dem „Eingemachte gezehrt. Fürwahr, die Alten hatten grtt gesorgt l Q b e r st e t n. Der Großherzog von Oldenburg h dem Redakteur des „Nahetal-Boten", Julius Hehner Oberstein, das Ehrenkreuz erster Kkaffe deS Großh zoglichen Haus- und Verdienstordens des Herzogs Pe> Friedrich Ludwig verliehen. D J\ u$ aller Mit. Ter Verband der deutschen Reichs-Post- und Tele- graphenbcamtinuen wird die Errichtung eines Er- h olungSheims in Bad Salzhausen, zu dem die hessische Regierung in dankenswerter Weise den Bauplatz zur Verfügung gestellt hat, vornehmen. Leipzig. Hier ist am Mittwoch die Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik unter Anwesenheit des sächsischen Königs eröffnet worden. (Die Ausstellung ist zu einem Teile noch unfertig.) Als der König den „Schloßhof Alt-Heidelberg" verlief wurden aui der großen Brücke der Straße des 18. Oktober 1200 Brief- tauben auigclassen, um die Nachricht von der Eröffnung der Buchgewerbe-Ausstellung in alle Welt zu tragen. — Abends begrüßte Tr. Ludwig Volkmonn die Geladenen mit einer Ansprache von weltbürgerlichen Horizont. Gerade die Männer der Schwarzkunst, des Buchgewerbes und der Graphik seien in erster Linie berufcn- etn freies und wahrhaft gebildetes Weltbürgertum zu vertreten- Der Delegierte der fcanzössischen Regierung antwortet mit einer hinreißend schwungvollen Ansprache. Ganz unabhängig von dem Interesse, das die Ausstellung ihnen eingeflößt habe, und von der Sympathie, sie für ihre Organisation hegten, hätten die Franzosen nicht vergessen, daß sie niemand fernhalten könne von einer Veranstaltung, die dem Wohle der Menschheit diene. Wer könne besser als die graphische Industrie das Helle Licht der ewigen Grundsätze der Güte, der Wahrheit nnd der Gerechtigkeit verbreiten? Fighuera fand die schönsten Worte sür die Bedeutung des Buchgewerbes und schloß' Das Buch hat zwischen uns eine Solidarität geschaffen, von der wir uns nicht mehr losmachen könnenl Berlin. In der 38. Mastviehausstcllung in Berlin ist unter den Rindern die Maul- und Klauenseuche aus- gebrochen. Infolgedessen ist die Ausstellungsabteilung der Rinder geschlossen worden. Breslau. Die Breslauer Kre>ssynode trat mit großer Mchrheit für die Verleihung des kirchlichen Wahlrechts an selbständige Frauen ein. Auch Oberpräsidial- rat Dr. Schimmelpsennig unterstützte warm den Antrag, den nur die Sytrcmorthodox-n bekämpften. kescdäiilicder. :: In einem Prozeß vor dem Kgl. Vcrwaltungs- gerichlshof zu München, den die bekannte orthopädische Firma Franz Menzel im Bcschwerdeversahren gegen einen Polizeibeschluß fühlte, haben sämtliche Zeugen unter Eid ausgesagt, daß sie mit den durch den Haas-Ger,adehal- tcr-Äpparat erzielten Erfolgen sehr zufrieden seien. Der Original-Haas-Apparat ist ein orthopädischer Gerade - Halter, mit dem geradezu verblüffende Erfolge bei Rückgratverkrümmungen erzielt wurden. Durch den genau nach der Körpersorm streng individuell hergestellten Apparat wird die Rückgratverkrümmung nicht nur zum Stillstand gebracht, sondern es wird auch ein mehr oder weniger starker Rückgang der Verkrümmung erzielt. Der Haas-Apparat wurde u. a. zuletzt auf dem 17. Internationalen Aerzte-Kongreß London 1913 preisgekrönt. Reichilluslrierte Broschüre, über 55 Seiten stack, versendet gratis und franko Franz Menzel, Frankfurt, Schil- lcrstraße 5. Kirchliche Nachrichten. EoantzlUsche Gemeinde in Girhrn. Sonntag, den 10. Mai, Kantate. Kollekte sür die Zwecke „des roten Kreuzes. Zn der Stadtkirche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Reukonsirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vorm. 9% Uhr: Fest-Eottcsdienst anläßlich des Fünfzigjährigen Jubiläums der Genfer Konvention. Pfarrer Schwabe. Vorm. 11 Uhr: Kindeckirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Zugleich Christenlehre sür die Neukonsirmiecken aus der Lukasgemeinde. Vorm. 9/-Z Uhr: Fest-Gottesdienst anläßlich des Fünf - zigjährigen Jubiläums der Genfer Konvention. Pfarrer Ausseld. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche sür die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Nächstkünftigen Sonntag, den 17. Mai, wird in beiden Kirchen die alljährliche Kollekte für die kirchliche Versorgung der evangelischen Deutschen im Auslande erhoben werden. Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 9. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 10. Mai. 4. Sonntag nach Ostern. Vorm. 6 Yi Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorn» um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Heilige Messe mit Predigt. Nachm, um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag abend um 6% Uhr ist Mai-Andacht. Diaspora: In Hungen um 9% Uhr. In Grünberg um 9% Uhr. Der beste Zusatz zum Bohnenkaffee ist Kathreiners Malzkaffee. Je mehr Malzkaffee man zusetzt, umso bekömmlicher wird daS Getränk. Der Gehalt macht'S! Von langer Krankheit endlich genese»! Welch überwältigendes Gefühl des Glücks und der Freude liegt in dieser erlösenden Erkenntnis. Das wissen alle die am Vesten nachzusuhlen, die am Schmerzenslager des Ernährers, der Mutter, eines Kindes oder eines anderen teueren Wesens je gestanden, geharnt nnd gehängt haben, oder die gar selbst, von Schmerze» gepeinigt, an Körper nnd Geist gebrochen, zun, stillen Dulde» verurteilt, dahinsiechen muhten. Sic alle werden sich jener selbst- erlebtcn qualvollen Stunden erinnern, wenn sie in dem unserer Gesamt-Ausgabe beilegenden Prospekt die Schilderungen jener glücklich Genesenen studieren, die dem Altbuchhorster Mark- sprudcl Starkquclle ihre wiedergewonnenc Gesundheit und Lebenösreude zu verdanke» haben. Wen» etz angesichts dieser von llbcrströinendein Dank geiragenen Anerkennungen und der nicht weniger begeisterten ärztlichen Bestätigungen noch einer be- sondcrcti Empsehlung dieser ebenso beliebten wie ersolgreichen Heilquelle bedarf, dann genügt wohl die Tatsache, dah hiesige bekannte nnd vertrauenswürdige BerkausSfirmcn ihrer Itebcr- zeugung von der hervorragenden Güte des Altbuchhorster Macksprudel Starkquelle in gleichem Mähe in dem Prospekt Ausdruck geben. Wir empfehlen ihn daher dringend der eingehenden Beachtung äller unserer Leser. Cognac aus Französischen Weinen IandauerI&IMacholl *“ HEiLBRONN Nur echt mit der Hammer-Schutzmarke. 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Mai, geöffnet von vormittags 9 Uhr an nachmittags: Konzert auf dem Ausstellungsgelände, ausgeführt von der Kapelle des Infant.-Ttegts. „Kaiser Wilhelm“. Leitung Herr Obermusikmeister Löber. An den folgenden Tagen geöffnet von 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends. Sonntags von 9 Uhr vormittags an. Eintritts Preise: Einzelkarten werktags 70 Pfennig, Sonntags 1 Mk. ) einschliesslich Dauerkarten ...........5 Mk. | Garderobe und Beikarten ...........60 Ptg. j Toilette Kinder bis zu 12 Jahren in Regleitung der Eltern frei. E £ j = «io ! Berlin K.,“ BAD NAUHEIM Programm vom 10. Mai bis 18. Mai 1914. H. G. Kroger in Berlin W.,..“ 9 h 3 -.. in allen Lotteriegesehäften, Los* 1 Verkaufsstellen und dem Prauss Landeskrieger-Verbaud, Berlin, Geisbergstr. 2. Ihre Zukunft Wünschen Sie Aufklärung über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? So schreiben Sie noch heute an d. einzigen Spezialisten d. 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Dienstag, 12. Mai, abends 7 3 /i Uhr im Konzerthaus: Grosses Festkonzert zum Besten der Wohlfahrtsanstalten für Musiker unter Leitung von Felix v. Weingartner unter gütiger Mitwirkung des Grossh. Hessischen Holkonzertmeisters, Professor Gustav Have- mann (Leipzig). Orchester 100 Musiker (Grossh Hofkapelle Darmstadt, Grossh. Kurkapelle Bad-Nauheim). — Nachmittags von 4 — 6 Uhr aut der Terrasse Unterhaltungs-Musik des Mottischen Ensembles. Mittwoch, 13. Mai, nachm, von 4—6 Uhr, abends von 8 —9*/ 2 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Das Nachmittagskonzert unter Leitung des Königlichen Professors Hans Winderstein. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: „Rösselsprung“, Lustspiel. Donnerstag, 14 Mai, nachm. 4 — 6 Uhr, abends von 8—9 */ 2 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Konzerthaus: „Was mir die Wildnis gab und was ich ihr abgerungen“. Vortrag des Afrikareisenden Robert Schumann zu seinen kinemato- graphischen Jagdaufnahmen. Abends 8V2 Uhr im Kurhaus: Tanz. stes MilcherfaHmittet - natürliche Milch, zur Auf- - t u JanavicH. Kälbern, Ferkeln, Ziegen und Lämmern, 3 o.ntevdr Ersparnisse. I r/iter Lnctina - Milch kostet nur 3 3 / 4 Pfg. r> V; In Beule! von 5 Kilo. Z r uüsse und Gebrauchsanweisung fB: ,:ert von der Fabrik in Kehl 0 . !>!h. bezogen werden, sowie die Be freier: dlosos Chambre, Lieh; Conrad Funk, Sellnrod. Freitag, 15. Mai, nachmittags von 4—6 Uhr, abends von 8—9U- Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Das Nachmittagskonzert unter Leitung des Königlichen Professors Hans Winderstein. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater : „Die Schmetterlingsschlacht“, Komödie. Samstag, 16. Mai, nachm, von 4—6'/ 2 Uhr, abends von 8—10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kapelle des Infanterie-Regiments Nr. 168 (Ofifenbach a. M.). Bei günstiger Witterung abends Feuerwerk vor der Terrasse. 1 Von langer Krankheit endlich genesen! Befreiend ringt es sich von den Lippen der jungen Frau und Mutier, die ihr lange getrübtes Familienglück wieder hell leuchten sieht. Von quälender Sorge erlöst ist der liebende Gatte, dem die schnelle glückliche Wendung den Frieden seines Herzens zurückgab. Jubelnd fliegt das Kind an die sehnende Mutterbrust, der es wochenlang, als die geliebte Mutter zwischen Tod und Leben schwebte, angstvoll entzogen war. Sie alle, die um ein von schwerer Krankheit geplagtes Menschenleben sich bangten, danken dem allgütigen Schöpfer, danken der hingebenden Kunst des treu bewährten Arztes, danken dem unerschöpflichen Born der Natur, die durch die segensreiche Wirkung einer Frühjahrskur mit Altbuch Hörster Mark-Sprudel Starkquelle (Jod-Eisen-Mangan-Kochsalzquelle) das Liebeswerk der Rettung krönte. Was aus der obigen, nur zu lebenswahren Familienszene warm zu uns spricht, sind die vergeistigten Worte des berühmten Hygienikers Prof, Max von Pettcnkofer: „Wer da lebt auf Erden, will gesund sein, denn ein Leben ohne Gesundheit ist eine Qual, eine Marter, von der jeder Erlösung wünscht," „Sagen Sie es allen, die sich krank und elend fühlen, damit es gehört und erprobt werde zum Wohle der leidenden Menschheit." So hat die schwerkranke Frau und Mutter, als nur noch schwache Hoffnung auf Lebenserhaltung blieb, auch den Segen des Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle gehört und erprobt. Sie hat an sich selbst die von zahlreichen Aerzten, Professoren, Krankenhäusern und Kliniken in ausführlichen Gutachten und durch klinische Beobachtung von Krankheitsfällen aller Art gerühmte vorzügliche Wirkung dieses natürlichen Heilwassers überraschend schnell bestätigt gefunden, Ihrem heißen Tankgefühle schließen sich Tausende und Abertausende an, die gleichfalls nach einer Mark-Sprudel-Trinkkur die Kraft erhalten haben, sich wieder in vollstem Maße eines gesunden Lebens zu erfreuen. Irr Appetitlosigkeit, Magendrücken, Sodbrennen, schlechte Verdauung, dauernde Verstopfung vorhanden, schmerzen die Nieren u. die Gallenwege kolikartig, oder ist die Blase nicht in Ordnung, plagen Sie Steinleiden, Gicht oder Rheumatismus, Fettleibigkeit oder gar der gefährliche Zucker u. die giftige Harnsäure, sind angegriffene Nerven die Ursache von Kopf- u. Rückenschmerzen, Angst- u. Schwindelanfällen, Migräne, Neuralgien, Neurasthenie, Schlaflosigkeit, Gedächtnisschwäche, von Unlust, Mattigkeit, Reizbarkeit, wechselnden Zuständen der höchsten Aufregung u. der tiefsten Niedergeschlagenheit, von Ziehen, Reißen u. Stechen im ganzen Körper, tragen Bleichsucht, Blutarmut, falsche Ernährung, unreines Blut die Schuld an einer allgemeinen Entkräftung des ganzen Körpers, dann ist eine durchgreifende Trinkkur mit Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle zur schnellen Genesung, wie überhaupt zur Kräftigung und Erhaltung der Gesundheit, geradezu unentbehrlich. Mit Sicherheit ist durch die neuesten exakten Forschungen nachgewiesen, daß die Nährsalze der natürlichen Mineralbrunnen im Körper wichtige, selbständige Aufgaben zu erfüllen haben. Ohne Mineralsalze ist selbst bei stärkster eiweißhaltiger Ernährung kein Organismus längere Zeit lebensfähig. Wo Mineralsalze im Blute fehlen, da fehlt die treibende Krasl aller Lebensenergie, Der Altbuchhorster Mark-Sprudel enthält diese wichtigen, zur Erhaltung des Organismus notwendigen mineralischen Nährsalze in der dem Blute zuträglichsten Form und Verteilung, Es genügt deshalb, wie der Brunnenarzt vr, meä, G, so treffend sagt, meist schon eine Trinkkur von wenigen Wochen, um die Wangen zu färben, den Blick freier zu machen, Kraft und Wohlbehagen wieder einkehren zu lassen. Die ftänMfle wiffenschastliche Kontrolle seiten» deS bekauxien vereidigtem Handels» und Gerichtschemiker», Herr» Dr. Paul Jelerich, Berlin, die ungezählten Zeugnisie und Anerkennungen, sowie die Urteile und Empfehlungen zahlreicher Aerzt» P»d Profesioren. Kliniken und Krankenhäuser sprechen mehr als jede anderweitige Anpreisung der nunmehr seit vielen Jahren allseitig antrfannttn vorzüglichen Eigenschaften des Bltbochhorfter Mark-Sprudels Starkquelle. Meine furchtbaren Blasen- Chronisches Blasen- und Nieren- schmerzen haben sich nur durch die Altbuchhorster Mark-Sprudel-Trink- kur verloren. Ich kann jedem derartig Leidenden den Altbuchhorster Marl-Sprudel nur bestens empfehlen." So schreibt eine Restaurateursgattin aus Schlesien, die für ihr Leiden gerade das beste Mittel mit glücklichem Griff erfaßte. Bei Blasenreizung, Blasenkalarrhen, Sleinleiden, Nierenaffektionen usw, ist die auflösende, ausspülende, alkalisierende Wirkung des Altbuchhorster Mark-Sprudels von unbestrittenem, bestem Erfolg. „Leit Zähren litt ich an Gallensteinen und bin, trotzdem ich lange in ärztlicher Behandlung war, noch nicht davon befreit. Seitdem ich etwa 30 Flaschen Altbuchhorster Mark-Sprudel getrunken habe, fühle ich mich sehr wohl. Die Gallensteinansälle, welche sonst fast täglich auftraten, haben vollständig nachgelassen, auch habe ich schmerzlos Gallensteine virloren." Oberpostschaffner I. L. in B. Tie Aufgabe des Arztes bei Behandlung von Gallenleiden besteht darin, die Kranken vor Kolikanfällen und vor anderweiten schlimmen Folgen der Gallensteine zu schützen. Dies geschieht am sichersten durch den Gebrauch gewisser Mineralwässer, wie der Altbuchhorster Mark-Sprudel. Von Rheumatismus befreit. „Nachdem ich jetzt eine Kur mit 30 Flaschen Altbuchhorster Mark-Sprudel gebraucht habe, kann ich Ihnen mitteilen, daß ich von meinem Rheu- inatismus befreit bin. Ich werde diese ausgezeichnete Heilquelle in meinem Bekanntenkreise weiter empfehlen," so schreibt Herr A. H. in Frankfurt a. M., und bestätigt damit einwandsfrei die ausgezeichnete Wirkung des Altbuchhorster Mark-Sprudels bei Erscheinungen der sogenannten harnsauren Diathese (Rheumatismus, Gicht usw.). IQjähriges Hagen- u. Darmleiden. »Seit 10 Jahren bin ich an Magen- und Darmleiden erkrankt und alles, was ich dagegen tat, war umsonst. Mein Zustand war in letzter Zeit geradezu unausstehlich geworden, ich hatte keine Hoffnung auf Gesundheit mehr und alles wurde mir zuw >der. Obgleich sehr mißtrauisch, entschloß ich mich doch, eine Trinkkur mit Altbuchhorster Mark- Sprudel zu machen, und dieser hat sich glänzend bewährt. Es ist mir hart geworden, das Geld dafür zu erübrigen, aber es reut mich nicht, die Kur hat mir sehr gute Dienste geleistet und ich kann sie allen Leidenden aufs wärmste empfehlen." A. S. in M. Dieser 68jährige alte Herr darf wohl als klassischer Zeuge dafür gelten, daß der Altbuchhorster Mark-Sprudel selbst dann noch sehr gut wirkt. wenn es sich um einen gebrechlichen, abgearbeiletcn und von jahrelanger Krankheit und den Erscheinungen des Alters zermürbten Körper handelt. Hit sehr gute Dienste getan! „Vier Wochen täglich eine Flasche hat uns zu neugeborenen Menschen gemacht. Wir waren alle sehr nervös und blutarm und sehen letzt voll und gesund aus." Poliermeister C. P. in R. kühlt sieh gesunder als je! Das ist das einstimmige Urteil aller, die die blutbildende, nervenstärkende und den Stoffwechsel fördernde Kraft des Altbuchhorster Mark-Sprudels kennen und schätzen gelernt haben. So schreibt ein Berliner Ehepaar: „lieber die vorzügliche Wirkung Ihres Altbuchhorster Mark- Sprudels sprechen wir Ihnen unsere höchste Befriedigung aus. Seit wir diesen Brunnen trinken, fühlen wir uns gesunder als je, so daß er uns unentbehrlich geworden ist, wie das tägliche Brot." M. u. T. W. leiden. „Seit etwa 16 Jahren litt ich an chronischem Blasen- und Nierenleiden, das mir trotz verschiedener Kuren sehr viele und quälende Schmerzen bereitete. Nachdem ich seit ungefähr einem halben Jahr Ihr Heilwasser trinke, haben die örtlichen Beschwerden ganz bedeutend nachgelassen und ist der üble Geruch des Urins verschwunden. Auch mein Allgemeinbefinden, das durch einen Schlaganfall starken Schwankungen unterworfen war, hat sich durch den regelmäßigen Gebrauch des Altbuchhorster Mark-Sprudels ebensalls sehr gebessert." Leutnant a. D. H. in H. Gar nicht oft genug kann darauf hingewiesen werden, daß bei Blasen- und Nierenleiden der Altbuchhorster Mark-Sprudel eine ganz hervorragende Wirkung entfaltet. „Befinden hat sieh bedeutend gebesse rt. die Nerven sind stärker und das Gedächtnis wieder gut geworden. Appetit, Verdauung und Schlaf ist nach der Kur mit Altbuchhorster Mark-Sprudel völlig befriedigend." So schreibt Herr Th. S. in K. „Leit 25 Zähren litt ich an Magenschmerzen, Verdauungsschwäche und den damit zusammenhängenden gesundheitlichen Nachteilen. Als ich von dem Altbuchhorster Mark-Sprudel las und mir einige Flaschen kaufte, merkte ich schon nach wenigen Tagen, daß er mir etwas geholfen hatte. Ich setzte nun die Trinkkur sott und bin jetzt wieder völlig gesund. Ich spreche Ihnen hiermit meinen besten Dank aus und werde den Mark- Sprudel weiter empfehlen." A. D. in R. Bei chronischen Magenkatarrhen muß der Arzt den Körper durch leichtere Abführmittel entlasten Daher ist der Gebrauch des Altbuchhorster Mark-Sprudels solchen Kranken besonders zu empfehlen. Der Salzgehalt des Mark-Sprudels verbessert die Verdauungssäfte, reichert das Blut an und wirkt auf die überaus empfindlichen Magennerven günstig ein, auch wird die bei Verdauungsschwäche darniederliegende sogenannte Pettstaltik des Darmes durch den Allbuchhorster Mark-Sprudel wesentlich verstärkt. Mit gutem Erfolg angewandt, darin gipfelt auch der folgende Kurbericht eines Vaters über seine bleichsüchtige Tochter, in dem er schreibt: „... daß ich den Altbuchhorster Mark-Sprudel bei meiner Tochter gegen Bleichsucht und Lungenspitzenkatarrh mit gutem Erfolg angewendet habe." T-,. H. Sch. in S. E Nach 5 Tagen Besserung konstatierte eine Mutter bei ihrer magenleidenden Tochter W und schreibt darüber: „Meine Tochter war '/> Jahr lang sehr magenleidend und unternahm dagegen eine Trinkkur mit Altbuchhorster Mark-Sprudel. Schon nach den ersten 6 Tagen verspürte sie Besserung und ist nun völlig von ihrem Leiden befreit, auch kann sie sämtliche Speisen wieder genießen. Viele Bekannte haben sich schon bei mir nach dem Altbuchhorster Mark-Sprudel erkundigt." Frau Wwe. D. in G. kr hilft mir vorzüglich. „Senden Sie mir gefälligst sofort von Ihrem berühmten Altbuchhorster Mark-Sprudel noch 30 Flaschen gegen Nachnahme. Bitte aber bald, denn ich habe 6 Flaschen getrunken und er hilft mir vorzüglich." Herr Ph. St. in K., der nach einem kleinen Versuch voll Vertrauen zu einer regelrechten Trinkkur überging, hat sich in seinem Vertrauen nicht getäuscht gesehen. Er ist heute wieder gesund wie früher und dankt dem Altbuchhorster Mark-Sprudel seine wieder- gewonnenen Kräfte. Bleichsüchtige leiden bäufig an Nervenschmerzen 'im Gesicht und namentlich an Magenschmerzen. Gewöhnlich besteht eine abnorm gesteigerte allgemeine Empfindsamkeit des Körpers und des Geistes, eine trübe, gereizte Stimmung, Neigung zum Weinen, Herzklopfen, Appetitlosigkeit, Vcr- dauungsschwäche, nach dem Essen entsteht Druck und Vollsein in der Magengrube, saures Ausstößen usw., sehr häufig kommt das gefährlich« runde Magengeschwür vor. Die Menstruation fehlt entweder ganz oder sie ist spärlich und unregelmäßig und mit heftigen Schmerzen verbunden, häufig besteht noch Katarrh der Gebärmutter usw, (weißer Fluß). Das Ziel der ärztlichen Behandlung ist stets auf gute, kräftige Ernährung gerichtet. Der Gebrauch eisenhaltiger Mineralwässer leistet dabei ausgezeichnete Dienste, weil das Eisen bekanntlich das Bildungsmaterial für die roten Blutkörperchen im Knochenmark ist. Das Eisen in dem Altbuchhorster Mark-Sprudel übt auf die Schleimhaut des Magens einen Reiz aus, der die Zellen, Blutgefäße, Muskeln, Drüsen usw. zu gesteigerter Tätigkeit anregt, der Lymphstrom wird ein regerer und die allgemeine Ernährung gesteigert- Bleichsucht, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit. „Der Altbuchhorster Mark-Sprudel leistete mir gegen Bleichsucht, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, ständiges Unbehagen usw. glänzende Dienste und mein Körpergewicht nahm mehrere Pfund zu. Viele Mittel habe ich schon versucht, aber noch keins hat so gute Erfolge gezeitigt, wie der Altbuchhorster Mark-Sprudel, den ich jedem ähnlich Leidenden nur empfehlen kann." So lautet der Bericht einer von ihrem Beruf stark angegriffenen Stenotypistin, Fräulein F. W. in B., der zugleich ein Mahnruf an ihre Berufsschwestern ist. II MeineTochter litt an Hochgradiger Bleichsucht und hat durch eine Haustrinkkur mit Mark-Sprudel die besten Erfolge erzielt. Das Allgemeinbefinden hob sich alsbald und der Appetit wurde in hohem Maße angeregt, so daß ich nicht umhin kann, meinen herzlichsten Dank auszusprechen." So schreibt eine um die Gesundheit ihrer Tochter sehr besorgte Mutter, Frau Berta A., deren Vertrauen in die eminent blut- verbcffernde Wirkung des Altbuchhorster Mark- Sprudels glänzend gerechtfertigt wurde. Was die Aerzte sagen! Es ist richtig und selbstverständlich, daß der Arzt einer ihm noch nicht näher bekannten Heilquelle gegenüber zunächst zurückhaltend ist, da er sein Urteil nicht allein für sich, sondern für das Wohl und Wehe einer großen Reihe seiner Patienten zu bilden hat. Auch der Altbuchhorster Mark-Sprudel (Startquelle) hat von dieser Regel keine Ausnahme gemacht und ist der strengen Kritik der ärztlichen Wissenschaft überaus oft unterstellt worden, bevor er das uneingeschränkte Vertrauen der Aerztewelt sich zu erringen vermochte. Dafür ist die rückhaltlose Anerkennung seiner Heilwirkung nunmehrum so erfreulicherund es mögen mehrere üderzcugende Dokumente dieses Vertrauens hier Platz finden. Ueber die spezielle Wirkung des Altbuchhorster Mark-Sprudels (Etarkquelle) seien folgende Gutachten herausgegriffen: „Ich habe den Altbuchhorster Mark-Sprudel bei Bleichsucht, Blutarmut imd Erschöpfungszuständen aller Art, sowie Nervenschwäche mit großem Erfolg verwendet. Alseine besonders glückliche Kombination verdient der die Karlsbader Quellen an Stärke übertreffende Kochsalz-, sowie der milde Glaubersalzgehalt Erwähnung. Da die erwähnten Krankheits- zuständefastimmermitDarmträgheit und Stoff- wechselstörungen einhergehen, ist die stuhlgangregulierende und verdauungfördernde Wirkung des Altbuchhorster Mark-Sprudels besonders wertvoll." Dr. L. in B. Weiter berichtet Herr vr. msä. W. in L.: „Es handelt sich um eine Frau, Mitte der30 er Jahre, hochgradig blutarm, mit starken Kopfschmerzen, Herzklopfen,Schlaflosigkeit, ferner mit stark entwickelter Hypcrneurose. Die Patientin klagt ferner über enormen Blutverlust bei der Periode, außerdem über starken weißen Fluß, der ihr wie Wasser abgeht. Nach Eisen- tinktur.Hämatogen usw.wurde keine Besserung erzielt. Baldriantinktur und brausendes Bromsalz konnten ihr die nervöse Aufregung nicht nehmen, ebensowenigdenSchlaf wiedeigeben. Nach Gebrauch von 30 Flaschen Altbuchhorster Mark-Sprudel konnte ich eine Linderung aller dieser Beschwerden feststeüen." Ausgezeichnete Erfolge bei Blutarmut. „Ich habe den Altbuchhorster Mark-Sprudel in einer Anzahl von Fällen in dem von mir geleiteten städtischen Krankenhause angewandt. Ich habe ausgezeichnete Erfolge bei den verschiedensten Formen von Blutarmut gesehen. Der Brunnen wird gut vertragen und gern genommen." Prof. l)r. meä. K. Drüsen. „Ich habe den Altbuchhorster Mark-Sprudel bei drei Patienten angewendet, erstens bei einem fünfjährigen Mädchen, das durch eine Drüsenoperation am Halse sehr heruntergekommen war, zweitens bei einer durch Hae- moptoe geschwächten 2k> jährigen jungen Dame und drittens bei einem ab.-verdächtigen 30jährigen Fräulein, Bei allen Dreien war nach vier Wochen eine auffallende Besserung im Befinden und Gewichtszunahme zu konstatieren." Sanitätsrat Or. F. Blutarmut und Nervosität. Nicht minder deutlich spricht auch der folgende Bericht zu allen, die an Blutarmut in Verbindung mit nervösen Störungen leiden, wie es z. B. vielfach bei Hysterischen der Fall sein kann: „Bei mir machten sich alle Anzeichen von Blutarmut und Nervosität in starkem Maße bemerkbar. Ich bestellte daher Altbuchhorster Mark-Sprudel aus eigenem Antriebe, dessen Gebrauch mir sehr gut getan hat. Der Appetit wurde reger.die Adern füllten sich, ich bekam eine gesunde Gesichtsfarbe und die Verdauung wurde außerordentlich gefördert. Ich werde daher die Trinkkur mit Altbuchhorster Mark-Sprudel regelmäßig wiederholen." A. H. in B. Das Wohlbefinden ungemein gefördert. Von warmer Ueberzeugung und vollem Vertrauen in die segensreiche Wirkung der Trinkkur zeugt auch folgender Brief einer Mutter: „Durch den Gebrauch des Altbuchhorster Mark-Sprudels ist das Wohlbefinden meiner 18jährigen Tochter, welche an Bleichsucht litt, ungemein gefördert worden und ich kann diesen Brunnen ähnlich Leidenden nur bestens empfehlen." Frau Johanna B. in B. Nur Gutes zu berichten! Ganz charakteristisch ist das folgende Schreiben einer Dame, die unter den vielfachen Aeußerungen der Bleichsucht stark zu leiden hatte. Sie schreibt: „Den Altbuchhorster Mark-Sprudel trank ich hauptsächlich wegen meiner hochgradigen Bleichsucht, auch machten mir infolge eines heftigen Katarrhs die Halsdrüsen viel zu schaffen. Schon nach 8 Tagen verspürte ich Besserung, auch die Drüsen gingen zurück, ich fühlte mich sehr wohl und empfand keinen Ekel mehr vor dem Esten. Auch meine Kräfte nahmen zu und mein Körpergewicht vermehrte sich innerhalb 14 Tagen um 3 Pfund, zwar nicht viel, aber ich war doch glücklich, daß ich nicht mehr ab-, sondern wieder zunahm. Ich will jetzt im Frühjahr wiederum eine Brunnenkur vornehmen, denn ich kann nur Gutes davon berichten." Frau Emilie E. in Th. Tflxxtaborftern beste Schweisswollen für Strümpfe & Socken, nicht einldufend nicht filzend. Qualiräfe n ; Sfarh- E.xtr,a-/Y\iHel - Fein. Ein Nlristrrkirr« für Damerrschueideriunen wird in der Gewerbeschule zu «iestvn bei ausreichender Be teiltgung in der Zeit vom 8. bis 27. Juni d. I. an Nachmittagen abgchalten. Die Ilnterrichtserteilung liegt in den Händen der Frau Damenschneidermetstcrtn Wun- derlich-Gießen Das Unterrichtsgeld von 20 Marl ist zu Beginn des Kurses zu entrichten, Beihilfen können an bedürftige und unbemittrlte Kurste inchmec auf Grund vorgelegter amtlicher Bescheinigungen gewährt werden, Tie Anmeldungen haben baldigst bei der unter- zeichneten Behörde zu erfolgen. Darmstadt, den 6. Mai 1914. Grosth. JerrlralsteUe für die Gewerbe: N o a ck. 2 /Instreicher-gesellen für sofort gesucht, Karl Kämercit, Malermeister, Caasptc. Ankauf—Verkauf von Alteisr», Lumpe«, Knoche», Kupfer, Messtug» «lr«. Ztuk, Ziu», rc. Möbeln, Betten, Weiß' zeug, Gold - und Silbersachen Münzen und Antiquitäten. LoniS Slotdrubrrger, «ieheu. «t.Iedhn.Svlbstuntei'i'ielitsdrisf« k - Pcbfr 100 Mitarbeiter. BangeB'^rksschule: Polier, techniker, Ximmermeister, Mau meister, Strasienbautechoiker, TI für Eisenbalinveiien: Lokführer, EisenbahhtechDiker. M, Monteur, MaschinisV Werkmeiate Mascbmenineenieur. 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Von einer nur wenige Tage umfassenden Badereise wird kein verständiger Mensch Heilung erwarten. Ebenso wenig kan» eine häusliche Brunnenkur mit nur einigen wenigen Flaschen vollen Erfolg bringen Zur erfolgreichen Brunnenkur mit Att- buchhorster Mark - Sprudel SlarkqueUe gehören, wenn der Arzt nichts anderes vorschreibt, im allgemeinen ca. 30 Flaschen, bei hartnäckigen und veralteten Leiden ca, 60 Flaschen, Feder Arzt wird bestätigen, daß der längere regelmäßige Gebrauch des Altbuchhorster Mark- Sprudel Starkquelle auf den gesamten Organismus überaus wohltuend einwirkt. Längere Unterbrechungen der Trinkkur sind nicht ratsam, wenn es auch nichts zu sagen hat, daß einmal aus irgend einem wichtigen Grunde einen oder zwei Tage die Trinkkur ausgesetzt wird. Am beste» läßt man sich deshalb das erforderliche Quantum gleich auf einmal kommen. Das bietet nebenbei den Vorteil, daß beim Bezüge einer größeren Anzahl Flaschen zurzeit eine Preisermässigung eintritt. Im Einzelverkauf kostet die s /< Literflasche 65 Pf. Gebrauchsanweisung (falls der Arzt keine andere Einteilung vorschreibt): Frühmorgens vor dem Frühstück k bis 2 Trinkgläser, Eine Stunde vor dem Mittagessen 1 Trinkglas. Eine Stunde vor dem Abendbrot 1 bis 2 Trinkgläser. In den nachstehend genannten Niederlagen am hiesigen Platz ist der Mark-Sprudel stets in frischer Füllung zu haben. Wo nicht erhältlich, wende man sich zwecks näherer Auskunft direkt an die Brunnc,,- vcrwaltung des Mineral- und Moorbades Altbuchhorst bei Grilnhcide i. Mark. Oünskize Gelegenheit zur Erlangung einer einträglichen Position wird tatkräftigem Herrn mit guten Beziehungen durch Uebernahme der Hauptvertretung für Giessen einer der führenden deutschen Lebensversicherungsgesellschaften geboten. Anerbieten unter 486 dieser Zeitung erbeten. gebrauchen in discr. Fällen sofort schädliches Mittel. Grosse Erfolge s worüber Dankschreiben und Anerke Versand überallhin nur durch Drog) Schönhauser Allee 134 b. ift hie Hoffnung auf endliche Genesung, Hoffen darf man, so lange man sich bewußt ist, alles getan zu haben, was nach Anraten des Arztes und nach eigener bester Ueber- zeugung zu tun nötig war. Nur keine Gleichgültigkeit, nur keine Zaghaftigkeit, aber auch keine falsche Hoffnung, daß es schon von selbst wieder besser werde! Immer nur den festen Willen zur Gesundheit und zum Leben und den raschen Entschlich, auch etwas für die Erhaltung dieses unersetzlichen Gutes zu tun! Wie er schon Tausenden und Abertausenden geholfen, so wird der Altbuchhorster Mark-Sprudel auch ferner stets ein bewährter Freund und treuer Helfer sein, wo der Arzt ihn als solchen empfiehlt und die vielfältigen Erfahrungen Genesener diese Empfehlung bestätigen. So vermag auch deren Leid segensreich für ihre späteren Leidensgefährten zu werden. deren Echtheit garantiert dieser £j ß fn v° n A ßahre Per beste Trost in Krankheit f Gewerbe - Ausstellung Giessen 1914 für Oberhessen und angrenzende Gebiete Mai-August Protektor: Se. Kgl. Hoheit Grossherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein Eröffnung am 16 . fl\ai nach folgendem Programm: vorm. 11 Uhr pünktl.: Eröffnungs-Feier in der Festhalle (Liebigstr.) mit anschliessendem Gang durch die Ausstellung, mittags 1 1 / 2 Uhr: Fest-Essen in der Festhalle. 11— lUhru.5—8Uhr: Konzert auf dem Ausstellungsgelände, ausgeführt von der Kapelle des Infant.-Regts. „Kaiser Wilhelm“. Leitung Herr Obermusikmeister Loher. Am Sonntag, den 17. Mai, geöffnet von vormittags 9 Ehr an nachmittags: Konzert auf dem Ausstellungsgelände, ausgeführt von der Kapelle des Infant.-Ttegts. „Kaiser Wilhelm“. Leitung Herr Obermusikmeister Löher. An den folgenden Tagen geöffnet von 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends. Sonntags von 9 Uhr vormittags an. Eintritt!« Preise: Einzelkarten Dauerkarten werktags 70 Pfennig, Sonntags 1 Mk, ........ . . . 5 Mk. einschliesslich 1 Garderobe und J Schönhauser Allee 134 b. Wählen Si Au! Wu Grösste Sp Milch -Zent Wasch-, Wt Im Anschluß an dt» vorstehend* Empfehlung der Brunnenverwaltung der Altbuchhorster Heilquellen au Altbuohhorst bei GrUnheide i. M. beehren wir uns, dem verehrten hiesigen Publikum ergebenst mitzuteilen, daß wir den Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle in stets frischer Füllung ständig auf Lager halten. Universitäts-Apotheke zum goldenen Engel, Schulstr. I. C. Seibel, Germania-Drogerie, Frankfurter Str. 39. W. Kilbinger, Löwen-Drogerie, Seltersweg 79a. August Noll, Kreuz-Drogerie, Bahnhofstr. 51 . Otto Schaaf, Adler-Drogerie, Seltersweg 39. Ernst Noll, Kaiser-Drogerie. 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