fWMNtis 2* Pfg. monatlich »t,r«MrIich 76 W», MMu>i^Un> frei in* Hau» >b§«H»lt t» «chW« >G»r6trio„ oder in den Zweig- «u»gadesteüen MMWWvch M Pkg. — Srichein, ■ttttiewl» um» »>»»»>»«. — Redaktion: Teller», weg 88. — Mir «ufbrwahrung »der Rücklendung nicht »erlangter Wamtffcrtpte wird nicht garantiert. Expedition: Seitersweg 83. »«»a« »er „»tehener Zeitung" «. m. ». ». gnzeigenpreir is pfg. die 44 nun breite Petitzeile siir Auswärts SO Pfg. Die 90 wm breite Reklame-Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Gröhc berechnet. Rabat« kommt bet Ueberfchreitung des Zahlung», ziele» (30 Lage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegkaü. Platzvorfchriften ohneBerbindlichlei.. Druck der Kiehcncr BerlagSdruckcrc«. Aldi» Mein. Vir. Hl Telephon: Nr. 382. SüMstaq. Dl'il 18. ApNl 1914. Telephon Nr. 8«2. 26. Jadsls. ^rbrilrrversicderung und Äsdl- labnrpllrge. Das Reichsversicherungsamt veröffentlicht soeben eine intereffante Uebersicht über die Anlegung des Vermögens der Landesversicherungsanstalten, wie z. B. der Knappschaftskassen usw. zugunsten gemeinnütziger Zwecke. Danach beliefen sich die Gesamtdarlehen für solche Zwecke bis zum Ende des Jahres 1913 auf rd. I 164 Millionen Mark (Ende 1912: 1049 Mill.). Don dieser Summe entfielen auf den Bau von Arbeiterwohnungen 482,6 Mill. (418,2 Mill.). Hiervon wurden 457,6 Mill. für den Bau von Arbeiterfamilienwohnungen und rd. 25 Mill. für den Bau von Ledigenheimen hergegeben. Don den gesamten Wohnungsbaudarlehen sind bis Ende 1913 58,7 Mill. an die Versicherungsanstalten zurückgezahlt worden, so datz am Schluß des Jahres ein Darlehnsbestand von 423,9 Mill. (gegen 365,6 Mill. Ende 1912) vorhanden war. Recht beträchtliche Summen wurden zur Hebung derWohlfahrt der ländlichen Bevölkerung verwendet. Jur Befriedigung des landwirtschaftlichen Kredit- bedürfniffes sind bis Ende 1913 119,7 ( 113 , 8 ) Mill. aus- gegeben worden. Dieser Betrag stellt aber bei weitem nicht die ganze Suinme dar, die von den Verficherungs- trägern zugunsten der ländlichen Bevölkerung hergegeben worden ist. Abgesehen von dem Aufwand für Wohnungsfürsorge aus dem Land, entfällt von den Darlehen für allgemeine Wohlfahrtseinrichtungen ein Betrag von über 228 Mill. M. auf Gemeinden bis zu 5 OM Einwohnern, also ebenfalls überwiegend auf die ländliche Bevölkerung. Endlich ist die Landwirtschaft mittelbar noch dadurch gefördert worden, daß eine große Anzahl von Versicherungsanstalten (darunter auch der Allgemeine Knappschafts- vercin in Bochum) landwirtschaftliche Pfandbriefei Rentcn- briefe, Provinzialanleihescheine, Pfandbriefe von Landwirtschaftsbanken usw. im Nennwert von über 150 Mill. Mark angekauft haben. Zur Förderung der allgemeinen Wohlfahrtspflege haben die Versicherungsanstalten bis Ende 1913 561,9 Mill. M. (bis Ende 1912 517,3 Mill.) ausgeliehen, und zwar a) für den Vau von Krankenhäusern, Volksheilstätten, Invalidenheimen usw. 133,1 Mill. (117,6), b) zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere zum Bau von Volksbädern, Schlachthäusern, Kanalisationen usw. 181,1 Mill. (172,2), o) für Erziehung, Unterricht und Hebung der Volksbildung 93,6 Mill. (86,6). 6) für sonstige Wohlfahrtszwecke 154,1 Mill. (140,9). Für eigens Veranstaltungen der Versicherungsträger (für Krankenhäuser, Heilanstalten, Erholungsheime usw.) wurden bis Ende 1913 79,8 Mill. M. aufgewandt. PolitiKbe Rundtcuau. Deutschland. * Der Kaiser machte vorgestern früh auf Korsu seinen gewohnten Spaziergang, an dem auch der Reichskanzler teilnahm. Der Reichskanzler empfing den griechischen Ministerpräsidenten Venizelos und Dr. Streit. * Das Kaiser paar wird am 9. Mai, vormittags, in Braunschweig zu den Tausseierlichkeiten ein- treffen. Die Taufe des Erbprinzen findet abends um 6 Uhr im Dome statt. Um 8 Uhr ist Galatafel. Das 'gz usg BvzuuoD iuo öuartpjumuK qaicn rvvckrsjwz; Mai, wieder verlassen. * Zwischen den Dreibund- Mächten schweben zurzeit Unterhandlungen, um die gemeinsame Antwort aus -die Vorschläge sestzustellen, die., Eugland, Rußland und Frankreich in Sachen der ägäischen Inseln u. Süd-' Albaniens ebenfalls gemeinsam gemacht haben. Es han- > delt sich um die Beantwortung der letzten Note des j griechischen Ministers des Auswärtigen Dr. Streit. Wie verlautet, hat sowohl Deutschland wie Oesterreick-Ungarir und Italien noch einige Wünsche mit Bezug auf die Fassung der Antwortnote. Diese Wünsche sind jedoch mehr redaktioneller Art, da der erste Eindruck der Vorschläge des Dreiverbandes, die sogleich im wesentlichen annehmbar erschienen, sich auch bei näherer Prüfung der Vorschläge erhalten hat. Man darf daher annehmen, dah die von den Mächten des Dreibundes gewünschten leichten Abänderungen die Zustimmung des Dreiverbandes nicht erschweren werden. Dann könnte in nicht fer- ner Zeit eine Kundgebung im Namen sämtlicher Groh- mächle in Athen überreicht werden. * Das in den südamerikanischen Gewässerri befindliche deutsche Geschwader hat gestern npch- mitlag in der Richtung nach Punta Arenas die Heim - reise nach Europa angetreten. Vor der Abfahrt dankte der El,es des Geschwaders den Vertretern der Regierung für die herzliche Ausnahme, die das Geschwader in Santiago und Valparaiso gefunden hat. * Der, Parteitag der Fortschrittlichen V o l k s p a r l e i für das Erohherzoglum Hessen wird am 14. Juni in D a r m st a d I stattstnden. Alle dem Landesverein angeschlossenen Mitglieder der Fortschritt - lichen Volkspartei können dem Parteitag mit vollem Stimmrecht beiwohnem * Der frühere Reichslagsabgcordnele A h l mm r bt ist an den Folgen eines in der vorigen Woche erlittenen Unfalls im Leipziger Krankenhause St. Jacob g e - st o r b e n. Oesterreich. * Der österreichische K a i se"r empfing am Mittwoch in besonderer Audienz die bulgarischen Prin- Tärbmi 6ebr. Rover iktDlalz lü Frankfurt a. M und Färberei Hugo Luckner (leh. Gcbr. Rover) Leipzig Ch misches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe. Vorhängen, Decken Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen. Handschuhe i etc. Zirka 1000 Angestellte. Frei! — Frei? Novelle von Eugen Werner. (Nachdruck verboten.) Schaudernd trat Margarethe an das Fenster und schaute in die sunkelnde Pracht. Besah sie nun nicht alles, was den andern für immer mangelte? Selb - ständige Uirabhängigkcit, ein Leben voll eigener Ent - schliissc ohne fremden Einsluh. Dazu kam bei ihr noch der pikante Beigeschmack des(„Eeschiedenseins". Um nichts in der Welt hätte sie wieder verheiratet sein wollen. — Als Margarethe in ihrem hochmodernen Schneider- lleidc eintrat, allwo man dem menschlichen Bedürfnisse Rechnring zu tragen pflegt, waren die meisten Tischgäste bereits versammelt. „Aber!“ Ist für mich ein Platz reserviert?“ „Ich habe dort unten an dem langen Tisch für die gnädige Frau decken lassen, weil er ausschließlich von Deutschen und Oesterreichcrn besetzt ist. Darf ich bitten ?“ Sie folgte dem ooranschrcitenden Ober und nahm nach leisem, kaum merklichen Neigen des stolzen Haup- ies Platz. Es waren in der Tat fast ausnahmslos Österreicher und einige Deutsche, wie sie leicht aus dem zemütlichen Tonsall der natürlichen Unterhaltung her- irlshören konnte. Zul ihrer Linken sah ein junges, raUkhaft bläh aussehendes Mädchen. Ihr Gegenüber Dar. eme korpulente Dame mit schwarzem Seidenzeug belangen. Der Stuhl zur Rechten war noch srei. Erst als »au die Suppe herumreichte, kam dessen Inhaber ge- nächlich angeschritten. Es war ein Herr in mittleren Lebensjahren, groh und stark, mit frischem, fröhlichem 5esichte. „Unbedingt ein Deutscher", dachte Margarethe bei ich, während sie einen artigen Eruh, in dem zugleich ine gewisse Kälte lag, dankend erwiderte. Er gestel ibr licht übel. — Wenn er es auch noch nicht wagte, sie mzureden, so zweifelte sie doch nicht, dah er es jeden - alls nicht an einer angenehmen Unterhaltung fehlen > lassen durfte. Jedenfalls war er ein erträglicherer Nachbar als das kaum den Kinderschuhen entwachsene Mädchen. Oder gar die herzleidende Frau vis-a-vis. Vorerst betrachtete man sich gegenseitig, und Margarethe freute sich im stillen königlich über die naiven und mihbilligen- den Blicke, gemischt mit leiser Bewunderung, mit der die Damen ihr modernes Kleid kritisierten. Auf ihrem Antlitz lag das glückliche Lächeln noch, als sitz nun nach der Flasche langte, um sich einzuschenken. „Gnädige Frau gestatten?" Galant kam ihr Nachbar ihr entgegen, ergriff die Flasche und hielt sie über das hohe Kelchglas, langsam den edlen Tropfen hineinperlen lassend. Fragend suchten seine Augen die ihren. „Pur..... wenn ich bitten dars." Sie sah es ihm an, dah er sich freute, den Tropfen unvermischt einschenkcn zu dürfen, und konnte sich nicht enthalten, ihn dieserhalb zu befragen. „Wer Wein trinken will, gnädige Frau", sagte er, sein Glas hochhebend, „der soll auch einen echten Tropfen trinken, und wer ein Gläschen nicht ertragen zu können vermeint, soll in Wasser das Diner schwimmen lassen." Ihre Kelche glitten aneinander, kristallhell erklang der Ton und unmerklich lächelte sie ihm zu, während sie trank. Um ihren Mund zuckle es übermütig und da sie ihre Blicke gesenkt hielt, sah sie nicht, wie ein sarkastisches Lächeln um den seinen gaukelte. Was mochte er wohl sein? Etwas nachlässig in Kleidung und Haltung, kein geschnigelt und gebügelter Salonmensch, bewahre — voll Natürlichkeit, aber doch von formvollendeter Sicherheit, die gar trefflich zu seiner imponierenden Gestalt patzte. Während ihr Blick derart interessiert sein AeUhcres zu fragen schien, wes Geistes Kind es berge, hob sie plötzlich ihre Augen. Hatte sie das durchdringende Augenpaar gefühlt, das auf ihr ruhte?" Ihre Blicke begegneten sich. „Gnädige Frau, — hüten Sie Ihre Gedanken besser", sagte er scherzend, indem er ihr die Fleischplatte präsentierte. Während sie Zugriff, fragten ihre Augen um nähere Erklärung. „Sic möchten doch zu gern wissen", fuhr er fort, die Platte dem Kellner zurückreichend, „wer und was ich bin? Wäre ich kein prinzipieller Gegner der förmlichen Vorstellung, dann würde ich Ihr, Interesse jedenfalls längst befriedigt haben, allein ich habe schon gefunden, dah man sich als Fremde gegenüberstehend bedeutend besser unterhalten kann, als mit einem Bündnisse der Dutzendsreundschaft. Darum verzichte ich überall und immer auf das hohe Glück und die Ehre : möglichst viele Freunde zu besitzen und strebe nur nach Freundschaft in des Wortes heiligster Bedeutung!" Margarethe, die leicht errötet war, hörte aufmerksam auf seine Worte während sitz ah und sagte dann, nachdem ihre leichte Verlegenheit überwunden war: „Sind Ihre Ansprüche nicht etwas zu hoch gestellt? — Unmöglich können Sie doch von einer fremden Person wahre Freundschaft verlangen!" „Nach Ihrer Auffassung tiicbl; das stimmt, gnädige FrauI entgegnete er. „Aber sagen Sie selbst: genügt nicht ein einziger, Tag, um es einem Menschen zu ermöglichen, den andern vollaus kennen zu lernen? Selbstverständlich darf keinerlei förmlicher Zwang die natür - liche Rede hemmen. Rücksichtslos muh Mund und Auge jeden Gedanken freigeben! So kommt die Freundschaft ganz von selbst und aus solchem Verkehr geboren, verdient sitz /iuch dieses Wort!" „Eine eigenartige Lebensansicht", gab Frau Margarethe erstaunt zu. „Es frägt sich nur, ob Sie auf solche Art etwas erreichen." (Fortsetzung folgt.) ze» Boris und Kyrill. Der Kronprinz sprach dem Kaiser seinen Dank aus für die Verleihung des Grotzkreu- zes des Stesanordens und Prinz Kyrill für seine' Ernennung zum Oberleutnant des 11. Hufaren-Regiments. England. * Zn der ersten Maiwoche wird das englische Mittelmeergeschwader den Häsen von T r i e st, P o l a und Fiume einen Besuch abstatten. Das österreichisch- ungarische Geschwader wird am 22. Mai den Besuch der englischen Flotte in Malta erwidern. Schweden. * Nach den vis Mitternacht vorliegenden Ergebnissen sind bisher in die schwedische Zweite Kammehr gewählt worden r 21 Mitglieder der Rechten, 55 Sozialdemokraten und 40 Liberale. Die R e^ch t e gewinnt 15 Sitze und verliert einen, die Sozialdemokraten gewinnen 9 und verlieren 3, die Liberalen verlieren 20. Die srüheren liberalen Minister Schotte und Petren wurden wieder,gewählt. Amerika. * Die nordamerikanische Regierung hat H u e r - t a s Anerbieten, die Flagge der Vereinigten Staaten zu salutieren, angenommen. Die nordamerikanischen Kriegsschiffe werden darauf die m e i i k a n i s ch e Flagge salutieren. kine mVm Bevölkcrunflsbilanz. Als erster Bundesstaat gibt das Großherzogtum Hessen eine Uebersicht über die Geburten und die Säuglingssterblichkeit im Jahre 1913. Verglichen mit den vorausgehenden fünf Jahren ergibt sich folgendes Bild: Jahr Pebend- flertcn iitio Vorjahr es starben es überlebten (tebovene Säuglinge das 1. Jahr 1908 37 359 4- 480 4700 32 659 1909 36 299 060 4722 31 577 1910 34 670 1629 3913 30 757 1911 33 209 1461 4273 28936 191-2 32 339 870 3247 29096 1913 32 296 43 2986 29 310 Dieses Ergebnis ist im Vergleich mit den Vorjahren nicht ungünstig. Während nämlich seither Jahr für Jahr einen empfindlichen Rückgang der Geburten brachte, sind 1913 fast ebenso viel Kinder als 1912 geboren worden. Der kleine Rückgang der Geburten wird - und das ist das Erfreuliche - sechsfach ausgeglichen durck ein weiteres Herabdrücken der Säuglingssterblichkeit auf 2986. Damit ist Hessen auf einem Stand angelangt, auf den das Land stolz sein kann. Ls starben nämlich 1913 nur mehr 9,2 Prozent der Säuglinge. Welchen Fortschritt das bedeutet, ergibt ein Vergleich mit früheren Jahren (1905 noch 15,4 pLt., 1904 sogar 15,7 Prozent) und mit anderen Ländern. Das rechtsrheinische Bayern z. B. dürfte auch heute noch die doppelte Kindersterblichkeit haben (1907 : 23,1 pLt.). Aus aller Mil. ! Vom Main. Am Ostersonntag waren es 100 Jahre, datz in Miltenberg 65 sächsische Soldaten, die für Deutschlands Freiheit kämpften, bei der Ueber- fahrt über den Main ertranken. Aus diesem Anlatz wurde am Sachsengrab vom Veteranen- und Militär - verein und vom Turnverein des Main-Spessartgau und anderen eine Gedächtnisfeier adgehalten. Das Grad war mit Kränzen und Fahnen geschmückt. Die Stadckapelle spielte Trauerchoräle. ::: M ünche n. Der gesamte Magistrat von Partenkirchen ist vom Landgericht in München wegen Beleidigung einer Lehrerin zu Haftstrafen verurteilt worden. Der Bürgermeister erhielt drei und die beteiligten 5 Magtstratsmitglieder erhielten je zwei Tage Haft. Der „Werdenselser, Anzeiger", das Publikations - organ des Markts-Magistrates Partenkirchen schreibt jetzt zu dieser Angelegenheit: „Die in verschiedenen Tages - blättern erschienenen Darstellungen anläßlich der Verurteilung des Magistrates Partenkirchen enthalten viele Unrichtigkeiten, aus die wir vorerst nicht eingehen wollen. Auch aus die zwischen den Parteien gewechselten Schriftstücke soll hier zunächst nicht eingegangen werden, nachdem hierüber erst noch die dritte Instanz zu erkennen hat. Denn gegen das landgerichtliche Urteil ist bereits Revision zum Obersten Landesgerichte München eingelegt, umsomehr als bis jetzt zwei sich widersprechende Urteile vorliegen: das Urteil des Schöffengerichts Garmisch mit einem Freispruch und das Urteil des Landgerichts München 2 mit einer Verurteilung." ::: Hamburg. Das Luftschiff „Hansa" ist vor der Luftschiffhalle in Fuhlsbüttel bei Hamburg gelandet. Die „Sachse n" ist nach Berlin zurückgekehrt. Das Militärlustschiff „Z. 5", das Donnerstag morgen in Johannisthal zir einer Uebnugsfahrt aufgestiegen war, hatte auf dem Flugplatz eine ziemlich sckwierige Landung. Infolge des ungünstigen Wetters ftietz das Lustschiff mit der Spitze aus den Erdboden auf, srdatz der vordere Laufganq eingedrückt wurde. Das Luftschiff ist jetzt wieder in der Halle. Wien. (Der Arzt als Opfer seines Berufs) Unter furchtbaren Qualen ist der Universitätsprofessor D r o b a an der Rohkrankheit, die er sich durch Ansteckung zuzog, gestorben. Als unlängst ein Bauer, der an einem bösartigen Geschwür litt, ins Krakauer Krankenhaus eingeliefert wurde, berief Professor Droba aus Moskau einen Veterinärarzt, der ein Serum gegen die Rotzkrankheit erfunden hatte. Mit diesem Serum wurde der Bauer so erfolgreich behandelt, datz eine Besserung seines Leidens eintrat. Am Dienstag vergangener Woche bemerkte Droba, datz er sich selbst infiziert hatte und sagte es einem Kollegen voraus, datz seine Krankheit einen tödlichen Verlauf nehmen werde. Wie festgestellt wurde, war auf den Bauer die Krankheit von seinem Bruder übertragen worden, der als Diener im Krakauer Militärmagazin angestellt war und dort die Katzen mit Pferdefleisch zu füttern hatte, das wahrscheinlich von rotzkranken Tieren stammte. vom bcffifcben Lebrcr-Umin * Hessischer Landeslehrerverein. Am 14. April fand unter dem Vorsitz des Hauptlehrers Hufs im Kaisersaal zu Darmstadt die diesjährige Ver- treterversammlung des Hess. Landeslehrervereins statt. Es waren von den 102 Zweigvereinen 100 Vereine mit 186 Abgeordneten vertreten. Der Vorsitzende des Darmstädter Lehrervereins begrüßte aufs wärmste die Tagung, und besonders darum, datz sie sich zusammenfand in dem Orte, in dem vor kurzem die Organisation die glänzendste Probe bestanden habe. Der Ausgang der letzten Besoldungskämpfe könne die Lehrerschaft nicht entmutigen, alles, was nachzittere, werde umgesetzt werden in lebendiges Schaffen an Volksschule und Lehrerstand. Das Mitglied des Vorstandes, Lehrer Wagner-Grotzen- Buseck, wurde aus Anlatz seiner 50jährigen Schuldienstzeit und wegen seiner langjährigen Tätigkeit im Vorstand zum Ehrenmitglied des Vorstandes ernannt. Zuin einmütig gutgeheitzenen Jahresbericht wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: „Aus den Fällen „Kayser" und „Jung" hat sich ergeben, datz die Vor- tragssreiheit der Lehrer einer gesetzlichen Grundlage bisher entbehrt, und es ist deshalb der dringende Wunsch des Landeslehrervereins, datz bei der bevorstehenden Revision des Volksschulgesetzes rechtliche Klarheit in dieser Frage geschaffen werde. Sollte Grotzh. Regierung Veranlassung nehmen, eine Einschränkung der bisherigen Vortragsfreiheit eintreten zu lassen, so hoffen wir, datz die daraus entspringenden Gefahren für die Lehrer durch bestimmte Abgrenzung und Kennzeichnung der verbotenen Vereine beseitigt werden. Jedenfalls dürfen wir fordern, datz den Lehrern mindestens dieselbe Freiheit gesichert werde, wie den staatlichen und kirchlichen Beamten." — Die Kasse des Unter st ützungsvereins für Schülverwalter steht sehr günstig. Da vom 1. Januar 1915 ab der Vertrag mit dem seitherigen Verleger (Emil Roth in Eietzen) des „S ch u l b o t e n" ab läuft und nicht mehr mit einem Verlage abgeschlossen werden soll, wird einer Darmstädter Firma der Druck (bisher Brühl'sche Druckerei in Gietzen) des „Schulboten" nebst Jnferatenverwaltung übertragen werden. Der Voranschlag wurde genehmigt. Darin Ist zuck erstenmal eine Summe ausgeworsen für die innerhalb des Landeslet.rervereins neugegründete Rechtsschutzkasse aus dem Gebiete des Zivilrechts. Der Mitgliederbeitrag soll von 5 auf 6 Mark erhöht werden. Bei der Vor - standswahl wurden Bach-Mainz, Moll-Selzen und Wag- ner-Grotzen-Bufeck einstimmig wiedergewählt. Zu Schriftführern bestimmte die Versammlung, ebenfalls einfttm- mig, Loos- und Seitz-Darmstadt. Die Anträge wurden im Sinne des Vorstandes erledigt. Der Verlauf der Tagung zeugte von der inneren Geschlossenheit des Vereins und bedeutete für den Vorstand eine glänzende Vertrauenskundgebung. An die Versammlung schloff sich eine Besichtigung des Mausoleums, der Pestalozzischule und des Hallenschwimmbades. )1u5 Stadt und Land. n Der Grotzherzog hat dem Pfarrer Adam Glück zu Heuchelheim die evangelische Pfarrstelle zu Ober-Esch- bach und dem Pfarrverwalter Wilhelm Buchhold zu Hainchen die evangelische Pfarrstelle zu Heuchelheim übertragen. * Die Absertigungsbesugnisse des Salzsteueramts Bad-Rauheim — Hauptsteueramtsbezirk Gietzen — sind vom 1. d. Mts. dahin erweitert worden, datz nunmehr Zollbegleitscheine I und II über Warensendungen aller Art, soweit deren Abfertigung nicht gemäß § 4 des Zolltarifgesetzes beschränkt ist, vom Salzsteueramt Bad-Nau- heim erledigt werden können. Bisher war dieses Amt nur zur Erledigung von auf Reisegepäck ausgestellten Begleitscheinen I befugt. Billige Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika (10 Pf. für je 20 Gramm) befördern in der nächsten Zeit folgende Dampfer: „Kaiser Wihelm II." ab Bremen 21. April, „Kaiserin Auguste Victoria" ab Hamburg 23. April, „Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 28. April, „Imperator" ab Hamburg 2. Mai, „Kronprinzessin Eecilie" ab Bremen 5. Mai, „Amerika" ab Hamburg 9. Mai, „Kaiser Wilhelm der Große" ab Bremen 13. Mai. Alle diese Schiffe sind Schnelldampfer, oder solche, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgänge die schnellste Beförderungsgelegenheit bieten. Die Portoer- mätzigung erstreckt sich nur auf die Briefe, nicht auch auf Postkarten, Drucksachen usw. und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Kanada. Es empfiehlt sich, die Briefe mit dem Leitoermerke wie „direkter Weg", oder „über Bremen oder Hamburg" zu versehen. n E i e tz e n. Die Vorarbeiten für die G e- werbeausstellung haben einen sehr guten Fortgang genommen und die gemeldeten 400 Aussteller habe» alle, nack den uns gewordenen Mitteilungen, Plätze gefunden. Vor allen Dingen heute schon sagen, die Ausstellung zweckentsprechende wird, das kann man recht vielseitig und sehr interessant. Das Kleingewerbe und die Hausindustrie kommt schön zur Geltung und neben einigen Grotzsirmen wird Kunst und Technik dem Ganzen einen geschmackvollen Reiz geben. P r a k t i s che Vorführungen einzelner Erwerbszweige, Vorträge und natürlich allgemein übliche Zerstreuungen bringen dem Besucher noch besondere Abwechselungen. n E i e tz e n. Die Fensterputzer in Eietzen hatten, um bessere Arbeitsbedingungen zu erzielen, vor Ostern die Arbeit eingestellt. Es kamen dabei 12—15 Arbeiter und 2 Unternehmerfirmen in Frage. Jetzt ist eine Einigung erzielt. Die Unternehmer zahlen bei 10- stündiger täglicher Arbeitszeit für die Woche 27 Mark, übernehmen die Krankenkassenbeiträge, zahlen den vollen Wochenlol,n, auch wenn Sonn- und Feiertage hin- tereinandersallen, und bezahlen jede angesanqene Ueber- stunde. o Butzbach. Der Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Professor ». Wilhelm Kalbfleisch ist zum Direktor der hiesigen Realschule mit Wirkung vom 1. April 1914 ernannt. o Grünberg. Oberamtsrichter Geheimer Iustizrat Mickel ist auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom l.Mai 1914 in den Ruhestand versetzt und ihm vom Grotzherzog das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen worden. Als Nachfolger wurde Amtsrichter Dölp bisher beim Amtsgericht Ulrichstein mit Wirkung vom 1. Mai 1914 ernannt. o Vilbel. Der Gemeinderat beschloß gegen die Stimmen der sozialdemokratischen Fraktion, die Erhebung einer Filialsteuer von solchen Geschäften, deren Hauptsitz sich nicht in Vilbel befindet. o Hungen. Das vor kurzem errichtete Konsumhaus Nehren hat bereits ein zweites Geschäft eröffnet. o Dauern heim (Kreis Büdingen). In letzter Iest ist Dipheritis in zahlreichen Fällen aufgetreten, wovon zwei tödlich verliefen. Auch in dem benachbarten Blofeld sind Kinder und Erwachsene daran erkrankt. o F r i e d b e r g, 16. April. Vorgestern fand hier eine Zusammenkunft der Abiturienten der Augustiner - schule vom Jahre 1889 statt. Achtzehn ehemalige Schüler, die vor 25 Jahren in der Schule waren, kamen im Hotel Trapp zusammen und feierten den Tag bei einem Mahle. o Schotten. Das auf dem Reipperts gelegene Jagdhaus „ W o l f s l a u f", von Kommerzienrat Tloos in Nidda, an einem reizenden Aussichtspunkte erbaut, ging für die Kaufsumme vnn 23000 Mark an einen Herrn von der Brauerei Stern in Frankfurt über, der auch den umliegenden Jagdbezirk gepachtet hat. s D a r m ft a d t, 15. April. Die Grotzherzoglichcn Herrschaften, der Erbgrotzherzog und Prinz Ludwig, sowie Prinzessin Luise von Battenberg find heute vormittag 7 Uhr 17 Min. mit Gefolge aus Gardone im Neuen Palais eingetroffen. s D a r m ft a d 1. Auf dem Weiterjtädter Eierzier- platz soll eine neue Lustschisfhalle gebaut werden. Die Halle wird von einem bewährten Unternehmer ans Saarbrücken in EisenlonstruNicn ausgeführt und soll im August fertig sein. Sie wird 180 Meter lang, 35 Meter breit und 30 Meter hoch. s Darm st ad t. Der nationalliberale Landlags- abgcordnete Edmund D i e h l hat infolge andauernder Krankheit in einem Schreiben au das Kammerpräsidium ecklärt, datz er sein Mandat niederlege. Diehl war Bürgermeister von Eau-Odernheim und vertrat den zweiten rheinhessischen Wahlkreis (Alzey). Er gehörte der Zweiten Kammer seit dem 18. November 1899 an rmd war im Herbst 1911 nach dem neuen Wahlgesetz auf seck,s Jahre wiedergewählt worden, hatte jedoch im letzten Jahre wegen seines leidenden Zustandes zumeist den - Kammerverbondlungen sernbleiben müssen. Die Wahl dürfte voraussichtlich ncch im Laufe des Monat Mai stattsindcn. Der Wahlkreis gilt als ein sicherer Besitzstand der Nationalliberalen Partei. ! Mainz. Der Termin für die neuen Stadt- verordneienwahlen, die am 3. Dezember v. Js. für uu- lm> W), cme floir Sdt rtmi Olli! jtn Klei t(n gültig erklärt worden waren, ist vorläufig auf den 7.! M a i festgesetzt. Mainz. Der Festausschuß des 1.Deutschen Volkstrachtenfestes, dem jetzt noch vorlchiedene bewährte Kräfte ! beigetreten sind, ist emsig mit den Vorarbeiten beschäftigt | und kann mit Befriedigung auf seine bisherige Tätigkeit! mrückblicken. Die Ehrenpreise, darunter solche von Fürstlichkeiten, sind schon zum größten Teil eingetroffen und werden demnächst ausgestellt. Allmählich zeigt auch das Publikum ein größeres Interesse wie bisher und manches j Vorurteil ist geschwunden. Da der Besuch des Festes durch das Herzogpaar von Sachsen-Koburg und Gotha feststeht, wird aller Voraussicht nach auch unser Groß- , herzogspaar sich einfinden. Um ollen Irrtümern vorzu- Jü&Ü Mi________ > verleiht ein zartes reines Gesicht, rosiges jugendfrisches Ai: sehei uni ein blendend schöner Teint. — Alles dies erzeugt die echt leim. — mies uies erzea S teckötipferdS eifc (die bzste tilienmilchseiie), von Bergmann &. Co., Radcb a Stück 50 Pfrt. Ferner macht der Cream „Dada“ (Liiicnmi i Cream) rote und spröde Haut weiß und sammetweich. Tube 50 >5 i b m « ib m in 31 5 ip »- t I. r. r- m N! ri! o) :i 14 35 3t 8 ’S >ii 31 'I : I !! 17 T Jede verständige Mutter gibt ihren Kindern Kathreiners Malzkaffee. Denn Kathreiners Malzkaffee erhält die Kinder frisch und kräftig und macht den Kleinen die Milch schmackhaft. Tausende von Ärzten empfehlen ihn. beugen, sei ausdrücklich benierkt daß die Trachtenteilnehmer beim 1. Deutschen Volkstrachtenfest keinen Eintrittspreis zu bezahlen haben, sondern sowohl zum Festplatz wie auch zur Stadlhalle freien Zutritt haben. ' Dem Baifernverein Mainz gebührt das Verdienst, diesen Idealgedanken in voraussichtlich glänzender Weise zur Ausführung zu bringen. Die Aufrufe in den Volkstrachtenzeitungen und der „Bergheimat" von Prof. Grünbaucr haben bewirkt, daß in ganz kurzer. Zeit sich derart viel Vereine und Gemeinden gemeldet haben, dag inan mit einem Besuch von 8—10 000 Volkstracht- lern in Mainz rechnen kann. Oppenheim. Die Stadt verkaufte einen, ausgedehnten Geländekomplex an den Fabrik- und Grubenbesitzer Ui'. Wilhelm Megerle zu Friedberg in Verbindung mit einer rheinischen Industriellengruppe zur Errichtung eines großen Zementwerks. ):( Frankfurt. Aus dem Besitz des Geheimen Kommerzienrats Dr. H c l f f c r i ch fand unter, starker Beteiligung die V e r st e i g e r u n g griechischer und römischer Münzen, sowie seltener Städtelaler statt. Es wurden zum Teil sehr hohe Preise erzielt. Antike Münzen brachten -400—1000 Mark, deutsche Taler 800 bis 1000 Mach. ! K ö n i g jt c i n. Unter reichen Ehrenbezeugungen militäriscker und privater Art wurde der 71jährige Gärt- nereibcsitzer Lorenz D o r n a u s zu Grabe getragen. An den Namen Dornauf knüpft sich eine der denkwürdigsten Erinnerungen aus dem großen Kriege von 1870- 71. Beim Ausbruch des Feldzuges wurde Dornauf in (ZrLssis Spezialfabrik Deutschlands fUr Milch - Zentrifugen, Butter - Maschinen, Wasch-, Wring- und Mangel-Maschinen. ! das erste Bataillon des 2. Nass. Jnf.-Regts. Nr. 88 > berufen und nahm an zahlreichen Gefechten Anteil. Ms Fahnenträger des Bataillons trug er dann am 1. März die erste deutsche Fahne seit 1815 in die bezwungen^ Hauptstadt Frankreichs hinein. Vom Deutschen Kaiser wurde Lorenz Dornauf hiechür mit dcni Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. ! B i n g c r b x, ü cf. Der etwa 5500 Mitglieder zählende Rheinische Provinzial-Lehrerverein hielt" hier seine Vertreteiversammlung ab, in der hauptsächlich innere Bereinsangelegenheiten beraten wurden. Am Nachmittag wurde in S 1 rombepg die Grundsteinlegung für das Lehrerheim vorgenommen. Dieser Bau ist für die erholungsbedürftigen Lehrer bestiinmt. Die Mittel dazu sind aus freiwilligen Beiträgen, Schenkungen und einer Lotterie zusammengekommen. ! Rüdeshcim. (Ehrung eines Hundertjährigen.) Große Ehrungen wurden an Ostern dem ehemaligen Fuhrwerksbesitzer und Winzer Johann Schraüter aus Anlaß seiner 100jährigen Geburtstagsfeier zuteil. Als erster Gratulant war der katholische Orts^eistliche Pfarrer Kohl erschienen, der die Glückwünsche des Bischofs von Limburg übermittelte und als Geschenk ein Buch mit persönlicher Widmung über - reichte. Der Kaiser ließ dem braven Mann eine künstlerisch wertvolle Kaffeetasse aus dep Kgl. Porzellan-Fabrik mit seinem Bildnis durch den Landral Eeheimrat Wagner und die Stadt Rüdesheim durch den Bürger- melster Alberli einen silbernen Pokal, gefüllt mit alte,«, feurigen Rlldesheimer, als Erinnerungszeichen über - geben. Der noch sehr rüstige Greis sprach dem edlen Tropfen herzhaft zu, wie er überhaupt im Leben nie echtes Rüdesheinier Gewächs verachtet hat. Am Vorabend seines Eeburtsfestes bewegte sich ein Fackelzug, an dem sich die 25 Vereine der Stadt beteiligten, nach seinem Hause. Ein Mitarbeiter der W. Ztg. fand den Greis nach der Feier völlig frisch und munter. Schrau- ter verfügt über eine ganz erstaunliche Rüstigkeit. Bis vor vier Jahren las er noch ohne Brillei jetzt benutzt er zum Lesen eine Lupe. Sein Gehör; ist noch völlig intakt und das Gedächtnis geradezu erstaunlich. Er erinnert sich noch deutlich der ersten Felssprengungen im Rheine bei Bingen Und der ersten Dampferfahrt im Jahre 1828. Von seinen 3 Kindern leben noch zwei Söhne, beide im Alter van über 70 Jahren. Seine Frau starb schon 1856. ! Kreuznach. (Eine D u e l l s o r d e r u n g.) Nach einem Essen dep Reserveoffiziere äußerte sich der Bürgermeister von Langenlonsheim, Leutnant der Res. Lichte nthäler in schrofi abfälliger Weise über den „Kreutznacher Anzeiger". Der Sohn des Verlegers, Herr H a r r a ch, der diese beleidigenden Ausfälle anhörte, stellte Herrn Lichtenthäler, der noch in Uniform war, und schließlich kam es zu Tätlichkeiten, die zur Folge hatten, daß Herr Lichtenthäler seinen Gegner fordern ließ. Die Forderung wurde auch angenoinmen, allein von dritten Seite die Austragung des Zweikampfes verhindert. Die Angelegenheit gelangte außerdem zur Anzeige, so daß sich Herr Lichtenthäler jetzt wegen Her - ausforderung zum Zweikampf vorm Kriegsgericht in Saarbrücken zu verantworten hatte. Er wurde zu drei Wochen Festung verurteilt, da er durch seine Aeußerung den Zusammenstoß verschuldet habe. Der Kartellträger erhielt die Mindeststrafe von einem Tage Festungshaft. Famii iendrucksachen Visitenkarten Geburtsanzeigen, Verlobungsbriefe etc. etc. liefert schnell, sachgemäß und billig Albin Klein fluch- und Akzidenzdruckerei Seltersweg 83 Der Jllte Berprbclterwband ein polit.fcher Umin. In einer grundsätzlich wichtigen Frage des Vereinsrechts wurde vor dem Schöffengericht in Bochum ver- I handelt. Angeklagt waren der Verbandsbeamte Fritz Husemann-Bochum und andere Vorstandsmitglieder des Alten (sozialdemokratischen) Bergarbeiteroerbandes wegen Uebertretung der §§ 17 und 18 Ziffer 5 des Vereinsgesetzes. Fm Mai vorigen Jahres hatte Polizeipräsident Gerstein den Vorstand des Verbandes unter Hinweis auf die Bestimmungen des Vereinsrechts aufgefordert, die jugendlichen Mitglieder aus den Reihen des Verbandes zu entfernen und die Lifte der Vorstandsmitglieder einzureichen. Der Polizeipräsident nahm dabei den Standpunkt ein, daß der Alte Vergarbeiterverband als politischer Verein im Sinne des Vereinsgesetzes zu betrachten sei. Der Vorstand kam der Aufforderung nicht nach. Das führte dann zur Anklage. Das Gericht kan, zu einer Verurteilung nach dem Antrag der Staatsanwaltschaft. In der Begründung des Urteils wird ausgeführt i Nach den Satzungen bezwecke der Alte Bergarbeiterverband die Wahrung und Förderung der materiellen und geistigen Interessen der Mitglieder. Nach § 37 sei die Diskussion über parteipolitische oder religiöse Fragen innerhalb des Verbandes untersagt, so daß also nach den Satzungen der Verband nicht als politisch anzusehen sei. Anders lägen die Dinge in der Praxis. Auf Grund der Beweisaufnahme sei das Gericht zu der Ueberzeugung gelangt, daß der Verband für die sozialdemokratische Partei tätig sei und daß er die Einwirkung auf politische Angelegenheiten bezwecke. Diese Ueberzeugung habe das Gericht geschöpft aus den verlesenen Artikeln der Bergarbeiterzeitung, deren Redaktion der Aufsicht des Vorstandes unterstehe, aus den Instruktionen für die Mitglieder der Bezirksleitungen und Ortsverwaltungen, sowie aus anderen zur Verlesung gebrachten Druckschriften. Kirchliche Nachrichten. Evangklische Gemeinde in Gießen. In der Stadtkirche. Samstag, den 18. April. Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Nachmittags 2 Uhr: Beichte: Pfarrer Bechtolsheimer. Sonntag, den 19. April (Quasimcdogeniti). Kollekte für die Armen. In der Stadlkirche. Bonn. 9% Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Markus- und Militärgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Pfarrex Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Feierliche Entlassung der Chorschüler. In der Johanneskirche. Vorm. 9)4 Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Lukasgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 6 Uhr: Pfarrafsistent Hoffmann. Abenos 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johannessaal. Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 18. April. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gele- genheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 19. April. Weißex Sonntag. Vorm. 614 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm» um 8 Uhr: Aufteilung der hl. Kommunion. Vorm, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Feier der ersten hl. Kommunion der Kinder. I Vorm- 11 Uhr: Hl. Messe. Nachm, um 3 Uhr: Andacht mit Segen. Montag vormittag um 8 Uhr ist ein Amt für die Erstkommunikanten. echt 12 Kar. Goiafilled - 5 Jahre Garantie kostet mit 1 Buchstaben nur Al. 1,—, mit Monogramm von 2 Buchstaben (Handgra*'ur) M. 1,25, wenn Sie uni diesen Betrag per Postanweisung oder in Briefmarken einsenden. Auf Wunsch erfolgt die Zusendung auch per Nachnahme. Um das richtige Fingermaß zu erhalten, schneidet man ein Loch in ein Stück Pappe, das nur knapp an das betr. Fingerglied paßt. — Für die Ueberweisung von Aufträgen erhalten unsere Kunden außerdem Prämien und bei jedem Einkauf gleichzeitig einen Prämienschein in Höhe des gekauften Betrages. Zum Beispiel wird der obige Ring ä M. 1,25 bereits vollkommen gratis bei Einkauf unserer Schmucksachen in Höhe von M. 6.— als Prämie abgegeben. Jeder Gegenstand in unserem Katalog ist gleichzeitig als Prämie erhältlich, lllustr Katalog und Ringmaßkarte wird an jedermann gratis und franko versandt Zehntausende von AnsrKennun ton und Nachbestellungen. Sims & Mayer, ßerüin Zg, Leipzigerstr, 93. Bei Ikgral-VerMmigen wurden glänzende Erfolge erzielt mit meinem berühmten Geradehalter-Apparat Original-System ,Haas‘ Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt auf dem 17. Internat. Aerzte-Kongress London 1913. Reichillustrierte Broschüre gratis. franzjtal, "KSKf- AlleinigerHerstellerd, Original, Haas ; -Apparates, Zu sprechen: Dienstag, den 21. April in Glessen, Hotel Schütz 9—12, 3—6. Kursus im Dsmenfrisieren (für Selbstfrisieren 2 31., für Hausgebrauch 10 31) wird von Mittwoch an in Giessen im Restaurant „Kolossenm“ erteilt, wozu Frauen u. Töchter höft. eingeladen werden. Gelernt werden Haus-, Strassen-, Ball-, Backfisch- und reizetule Kinderfrisuren. Für gründliche Ausbildung wird gesorgt. — ANMELD UNGEN nehme nur Dienstag Nachmittag von 4—6 u. Abends von 8—9 Uhr entgegen. Hochachtend Frau Mondetzki, Spezialistin der Frisier-Kunst. Verelssbedarfsartlkal ÜdCUGr liHMUlÜllllli HAM. töÜNQEN KSnlgl. and Fürst!. Hoffahnenfabrik. ßrüsate Fahnenfat» ik Deutschlands Trauen gebrauchen in discr. Fällen sofort mein glanzend bewährtes unschädliches Mittel. Grosse Erfolge selbst in den hartnäck. Fällen, worüber Dankschreiben und Anerkennungen. Discr. Nachnahmeversand überallhin nur durch lbrogist Bocatiias, Berlin N., Schönhauser Allee 134 b. Adlerwagen 7/15 PS. mit abnehmbaren Felgen in bestem Zustande billigst zu »erkaufen 1 N. A. G. Automobil 11/16 PS. Cu offene leicht abnehmbar und für Lieferungswagen einzurichten, sonst im bestem Zustande verkauft zu Mk. 2200. Oscar Nahler, j>MMk,Marburg/L. d-Ieohn.SsIbstufiteppiesttsdpiefs System Karnack-HacMfeid. Ueb &r 100 MltsrbeUer. Glanzende Er! ojge, — --- f BauKew^rksecliole: Polier, Architekturzeicooer, Bautechniker, iämmermei9ter, Maurermeister, Baugewerksmeister, Stras^nbautechniker, Tiefbautechmfier. Schuld für Eisenbann wesen: Lokomotivhe^er, Lokoraotiv f(ihrer, Eisenbadm^echniker. Ulasckiafeßbauschule: Monteur, MaschioisV Werkmeister, Masrchinenkonstrukteur, Maschineningenieur. T^iektrotechu. Schule 2 Elektromonteur, Elektrotechniker, Elektroingenieur. Schule für Berg» u. Müttenv/e^si : Rergschale, Formermeister, Giessereitechaiker. Zastctlic^eurgchule: Installateur, Elektroinstallateur, feehcle^iiir Knnelgewerbe und Haadwerk: Stein metzn^eisber, Modelleur, Stukkateur, Bautischler, Kunst- Bnd Möbeltischler, Schlosser. jedes der vorsteia. We$ Ansichtssendung« Diese Werke setzen Bifefue Vor- kenntnSeeovoraus u/nozwecken: 1. den Besuch der/&ckn. Facb- schulen zu ei'setzen, 2. dem Studierenden nur durch Selbe tunverrlclst eine abgeschlossene technische lldunft zu vermitteln, e erschein'* in Ll<*üeruag. ft 60 FI? ohne kaufzn^ug bereitwilligst. 3. in vortfeffl.Weise ohne Berufs- Jnyng e. Facbprüf. abzuleg Der Zwoc\wird dad. erreicht, dass i 1. derfnt^rrlcht d.techn.Fach- schulen herbpainet wird, 2. dio BearberVnng d.Unterrichts- briefe in so en^facher u. gründl. Weise, in so Idichtfassl. Form ausgeführt ist, aSJedermann den Stoff verstehen muss. 3. dis fortgesetzt. WieH^rholg. u. Selbstprüf, d WissenX^stigen uri. Prospekte sow. Dankschreiben Ub. bestand/-PrUf. Gegen monatl. Teilzahl, von 3 Mark an za beztel Bonness & Hachfeld, Potsdam 8.0. Entwicklung und Befestigung der Büste Nachher durch unseren unübertroffenen Büstenentwickler! Schon immer war es der höchste Wunsch einer jeden Dame, eine schöne, volle Büste zu besitzen. Nun ist gerade in dieser Hinsicht die grösste Mehrzahl unserer Damen stiefmütterlich bedacht _ worden, so dass dieses Manko weidlich von gewissen Leuten ausgenutzt wird, um Salben, Pillen uni Tränklein zu horrenden Preisen an den Mann zu bringen; leider helfen diese Sachen nur immer dem Verkäufer, niemals aber der Käuferin. Wir behaupten hiermit, dass jeder Creme vollständig wertlos ist. Warum ? Weil nur die Massage,welche selbstverständlich bei jeder Einreibung ausgeübt werden muss, von Wert ist. Diese Massage können Sie auch mit Vaseline usw. aasüben, aber bedeutend billiger. Thilossia“, gesetzlich geschützt, ist nun ein Produkt jahrelanger Forschung der bedeutendsten Professoren, so dass selbst jeder Laie sofort davon überzeugt wird, dass mit einem Thilossia-Apparat ein wirklicher Nutzen, also Verg-össer- ung und Befestigung der Büste erreicht werden muss. Unser Thilossia-Apparat saugt täglich mehrmals frisches Blut in die Brüs e. dieselben werden voll, straff und üppig, magere Arme und Schulterknochen verschwinden, kurz, ein nie geahnter Erfolg tritt ein. Wir haben bisher viele Tausende verkauft und sind die jüngsten Mädchen wie älteren Damen gleich entzückt und befriedigt, wie die zahllosen Anerkennungen bezeugen. Bei Nichterfolg Ge d zurück laut Garantieschein. Preis des kompletten Apparates inklusive Massagecreme in Verpackung nur 7,50 M., Porto extra. Unser Verfahren ist das Billigste, weil der Apparat nur einmal angeschafft wird und immer gebrauchsfertig ist, von jeder Dame ohne Hilfe anzuwenden. Bevor Sie Ihr Geld für nutzlose Quacksalbereien ausgeben, machen Sie mit unserem Apparat einen Versuch. Bei Bestellung Körperumfang unter den Armen ringsherum um den Brustkorb angeben. Dr. G. Weisbrod & Comp., Weidmannslust. G Z. Unser Büstenentwickler welche bei Störungen schon vieles andere erfolglos angewandt, bringt mein glänzend begutachtetes Mittel schnelle Wirkung. Ueberraschend. Erfolg, selbst in hartäck. Fällen. Danksclireiben. Unschädlichkeit gar. M. 3.50, extra stark Jlk. 5.50 p. Flasche. Diskr. Nachnahmeversand überallhin nur durch Ikrogist Uocatius, Berlin Si., Schönhauser Allee 134 b. rauen Landgut — Mühle — Fabrik sofort gesucht. Offert, v. Besitzer um. S. 18 postl. Friedberg i. H. Kr ii*l liafte -Wsg Käuf&r u. Teilhaber f. Geschähe, Gewerbe, Industrie, Lanbwlrtschast, Grundbesitz ic. «eist sofort nach CvnradO1to,LS.:L Gegründet 1902. Grosszügige und durchgreifende ©rrmfttl. Über ganz Dentschl. Verl. Sic unverbindlichen Besuch. Strickmaschinen aller Systeme, m. M. 30—50 Anzahlung. Katal. frei. P. Kirsch, Braunschweig;. Bimn fionifl flar Psuud 1 k, hat abzugebin. Wahl, Kämmerzell (Fulda) LMcKetWMnWlle (terer, Echtheit garantiert dieser \ MARKE TTtataborftern beste Schweisswollen für Strümpfe & Socken, nicht einlaufend nicht filzend. I 4 * Qualitäten . Stark - Extra-Wittel - Fein. _ ( bos'a ) Sri ESrfrnwollspinnerei flirona-BahrenfeId ] braucht nicht auszusallen, meine Herren,wennSiesichangewöhnen, Wybert-Tabletten bei sichzufüh- ren und bei belegter Stimme oder rauhem Kais daoon zu nehmen. .Es gibt kein besseres Mittet, um die Stimme sofort klar und frisch zu machen." Dies ist der Inhalt zahlloser Zeugnisse über die in ihrer Wirkung unerreichten Wybert-TableUen, die in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark pro Schachtel kosten. Niederlagen in Kiessen Pelikan-Apoth, Hirsch-Apoth Löwen-Drog.. Central-Drog. Flechten ■ä»s u trock Schuppend echt« Bartflechte, akroph. Ekzem», offene Füße Hautausschläge, Aderbeine, böse Finger alte Wunden amd oft sehr hartnäckig Wer bisher vergeblich auf Heilunghoffte,versuche noch die bewährte u. ärzti. empf Rino-Salbe frei von schädlich. Bestandteil» Dose Mk. 1.15 u. 2 25. ■an achte auf den Name« Rlno und Plrma ■ Ieh. Schuber« A C» Weinböhla-Dresden. JL Minna Körners und Vorschule Westanlage 48 Klavierspiel. Gehörbildung, Musikdiktat, Primavista-Singen, Theorie der Musik, Harmonielehre, Elementar- BiihoPDQ KhüiOPQnipl ..^olo-, Easemblespiel. " nuilölöonifllltiröpiöl Übungen im Begleiten. Anfang des Sommersemesters 1914 ÄT' fllontag, den 27. $\prll. Festsetzung des Stundenplanes Dienstag, den 21. April nachmittags 2 Uhr. Tonwerke Giessen-Abendstern Dachziegel—Verblender naturrot, weist, schwarz u. braun, Dcckensteine. Drainröhren. Erstklassiges Material. Langjährige Garantie! Wredernerkäuser resp. Vertreter gesucht. Eine Ua* 3 4 teilt 63 der andern mit: „Favorit, der beste Schnitt! 44 Welche Freude und Ersparnis liegt im selbstgefertigt en Kleid! Wieviel Nützliches kann jedeDameleisten, wenn sie Blusen, Röcke, Kinderkleider, Wäsche etc. selbst schneidert. Es gelingt ihr aufs Beste, wenn sie die so zuverlässigen und eleganten Favoritschnitte der Intern. Schnittmanufaktur, Dresden - N. 8 verwendet. Prospekt Nr. 20 gratis! Vergleiche auch die Favoritmodelle i. der Modenbeilage dieser Zeitung. Ausführliche Anleitung durch das großartig ausgestattete Favorit- Modenalbum (nur 60 Pf.), Jugend-Modenalbum (nur 50Pf .),Favorit-Handarbeitp- album (nur 50 Pf.) • Hier erhältlich bei: Alex Salomon & Co., Schulstr. 28. Ankauf—Verkauf Bon Alteisen, Lumpe«, SlaoAea, Kupfer, Messing, «lei. Zluk, Zinn, re. Möbeln, Betten, Weiß zeug, Gold- und Silbersachen Münzen und Antiquitäten. Louis Nothenbcrger, Girheu. in ilMU kutneheu durch unreines Blot, känu co deshalb auch unr durch iaaer« Bch rudlg. gründlich u. dauernd geheilt werde«. Jetzt bin ich in der Lage Ihnen meinen Herstichen Dank für Ihre w rntervoll b-i!cnde Medizin die mit) vollständig von dem schau dcrhaftcu Hantleiden befreit bat, voll und ganz zu zollen. Gustav Sichling, Mücheln (Brz, Halle ) Die patentamtlich geschütz en find in Giestcn in der Pelikan Apoteke zu Hab. Versendet auch nach Auswärts. Für Wetzlar und Amgegend suche tüchtigen Herrn, der bei Wirten eingesührt, für den Vertrieb m. Welt-SptebAtir, pal. geschützt. Leichter guter Bcr- dienst. Zu erfragen bei ßernh. Stahmer, Marburg a. d. Lahn. Zum IS. Mai suche ich ein solider sauberes, zuncrlässiges HauSMäda«en und ein Mädchen für die Küch das schon etwas kochen kann. De Bewerbungen bitte Pholographtl Dienstbuch od. Atteste beizusügei Fra» Apotheker Trcbst, Franksurt/M., Glauburgapothek Kl' Lithographische Kuiistanstal welche als Spezialität tiing w 1 LlganenHurrkanungen und Ringe hcrstellt, sucht per sofort luchtigci Vertreter für Giehen und Umgegend, de bei den dortigen Zigarrenfabrikc gut eingesührt ist. Gcfl Angebote von nur tust tigen Persönlichkeiten bcfördei u. 1818 die Expcd. d. Bl. Se>i>-h-rIekaL7S2 diskret, reell u, schnell v. Selbste Schlcvogt, Berlin 79 , INofcti thalcrstrastc 6. Rückportt Braver Junge aus guter Familie kann die Bäckerei erlernen. Tampfbäckcrci Wilh. Miillcr Bad-Nauheim. Metzgerlrlirling. zu Ostern gesucht. Jakob Weber, Metzgerei mit ciektr. Betrieb, Eisern, Kr. Siegen. -I» Frauen +i Bei Störungen beziehen Sie bitte unsere garantiei unschädl. Bo nats - Tropfen 1. Mk. 4.55, II. Mk. 6.55. Fr. G. in C. schreibt: .,Das be zogene Mittel II war vorzüglicl . ! u. wirkte schon nach drei Tagen. 11 Diskreter Versand. Versandhaus Union. Abt 293 Berlin-Friedenau. Dauerwäscbe utt; tiir mfii Ol Bit iitii w i‘tnl Biti ich Ml iimb iraeiti lut i ipicl »riid tei üt fiidu lijdiij 1 kalt abwaschbar, von Leinen] Wäsche nicht zu unterscheidet I neueste Formen u. Farbenmustei I Kragen schon von 60 Pfg an j ausserdem noch Riesenrabatte bt Sammelaufträg. Muster u. Preis I grat. Deutsche Dauerwäsche-ln I dustrie Dr. G. Weisbrod & Co [ Weidmannslust. G. Z (Land. mcd. sucht für Anfang des Semesters zw> gut utöbl. durchcinandergehcnd Zimmer mit Ktauicr in Rät der Kliniken. Off. ». 51.R.228I an Taube L Go., Köln. Ihre Zukimf Mtllp luft Wünschen Sie Aufklärung übe ^ tu Vergangenheit, Gegenwart und Zu 1|)I[( kunft? So schreiben Sie noc j) j j heute an d. einzigen Spezia listen > . Welt unter Angabe Ihres Geburt; (latums und -Jahres (erstaunlich! Beweise), tausende von Dank schreiben aus fast der ganze 01 Welt. (Auskunft gratis.) PsyoholOKt‘,H«ml>nr(i3* i'osfsehlicssfarh HO. »1 Ule glänzende Existenz! oder Nebenerwerb erhalte Sie durch uns. 5—20 Mark tag * kann jede inteil. Dame od. Hei verdienen. Tätigkeit im Haue täglich wenige Stunden. Fast ohn Kapital, ohne Lager. Auskuul gratis, streng reell. L . Br. Weisbrod A < o. h W !. Z. -A Waidmannslust G.