fepfffNfc M Pf-, monatlich •tieMIWtitd) » frei tu» H«u». t» mjmrt , und Gröhe berechnet. Rabat, kommt bei Neberschreitung des Zahlung», ziele» ,30 Dagei, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Boxtut» in Weg!all. Platzvorschristrn ohneBerbindiicklei.. Druck der «iegener BerlagSdruckerci. Albt« Klein. Nr. 30. Telephon: Nr. 302. Mittwoch, den 15. April 1914. Telephon dir. 362. 26. Iahra. politische Rundrcbau. Deutschland. • Der Kaiser Hai mit seiner Gemahlin und seinem jüngsten Lohn, Prinz Joachim, die Osteckage im AchiUeion aus Korfu verbracht. • Zur Taufe des braunschweigischen Erbprinzen am 9. Mai werden der Kaiser und die Kaiserin am Vorlage des Taustages in Braun - schweig «intreffeu und erst am solgenden Tage wieder abreisen. Von anderen Fürstlichkeiten werden sicher erwartet die meisten kaiserlichen Prinzen, das Eroßher - zcgspaar von Mecklenburg-Schwerin, das Prinzenpaar Mar von Baden und wahrscheinlich der König v. Bayern. Ueber die Beteiligung des cumberländischen Her- zoqspaares ist noch nichts Bestimmtes entschieden! fixier ist bisher nur die Teilnahme der Herzogin. • Der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich ist gestern in München eingetrosfen, um den Besuch des bayerischen Königspaa- res, den es im Sommer vorigen Jahres dem Wiener Hofe abgestotlet hatte, als Vertreter des österreichischen Kaisers zu erwidern. Auf dem Bahnhof waren zur Begrüßung eingetroffen: der König, der Kronprinz, die Prinzen des kgl, Hauses und der Ministerpräsident Graf Hertling. • Wie schon die kürzlich gewährte, übrigens nur 4000 Mark betragende Reichspension an Dr. Karl Peters bewies, sind die Zeiten vorüber, in der sich Karl Peters an den höchsten Reichsstellen besonderer Ungnade erfreute. Es wird interessieren, dasz Dr. Peters jüngst auch noch eine andere Sympathiekundgebung erfuhr, nämlich ein Telegramm des Kronprinzen. Dr. Karl Peters hat kürzlich einen Artikel veröffentlicht, der — im Hinblick auf die schwebenden Projekte einet deutschen Zentralkolonie in Mittelafrika — für eine energische Vermehrung unseres Kolonialbesitzes cintrat. Darauf lief bei ihm, wie eine Berliner Korrespondenz meldet, eine Drahtung des Kronprinzen ein, in der dieser den Aussührungen Dr. Karl Peters bei- pflichlet. ::: In Dortmund hat sich eine Organisation der deutschen Margarine- und Pflunzenfett-Produzenlen gebildet, die den Bestrebungen der holländisch-englischen Unternehmer, den nicht weniger als eine Milliarde betragenden Margarine- und Pflanzenfett-Konsum des deutschen Volkes in ihren Händen zu monopolisieren, ent- aegenarbeiten will, wobei auf die Hilfe des Reiches gegen das ausländische Kapital gerechnet wird. England. * Die unabhängige englische Arbeiterpartei beschloß in einer Konferenz in Bradford mit 233 gegen 178 Stimmen, die Partei solle im Parlament künftighin Unabhängig von den Liberalen vorgehen. Holland. * Angesichts der Ereignisse in Meriko erhielt auch das niederländische Panzerschiff „Körte n a e r", das zurzeit in Curacco stationiert ist, den Befehl, nach Tampico abzufahren. Schweden. * Gestern fand in 11 Wahlkreisen die Zählung der Stimmen der letzten Wahlen statt. Im ganzen sind bisher gewählt: 37 Mitglieder der Rechten, 20 Liberale^uNd 32 Sozialdemokraten. Die Rechte gewann neun Sitze und verlor einen, die Liberalen verloren zehn, die Sozialdemokraten gewannen vier und verloren zwei. Der frühere liberale Finanzminister Freiherr von Adelsvaerd ist wieder gewählt worden. Rußland. ' Der russische Ministerrat hat einen interessanten Entschluß gefaßt. Danach wird die russische Regierung im Falle einer Mobilisierung in SüdrUß- l a n dl das Recht besitzen, alle in den Häfen des Schwarzen Meeres liegenden Handelsschisie zu Trans - porlzwecken mit Beschlag zu belegen. Die Regierung ist befugt, dieses Recht bereits zwei Wochen vor Veröffentlichung und Bekanntgabe des Mobilisationsbefehls auszuüben. Die Mannschaften der Schiffe müssen auf ihrem Posten verbleiben und vollkommenes Stillschweigen über die erlassenen Befehle beobachtet. Sic befinden sich während der ganzen Dauer der Mobilisierung uMer russischem Kriegsrecht. e Vom Balkan. * Aiis O st r o s u b im serbischen Vilajet Kossowo eingelroffene Albaner erzählen, daß die blutigen Ereignisse in jenen Gebieten darauf zurückzusühren seien, daß die Albaner die Erteilung des Schulluntcrrichts in der Muttersprache verlangten. Die Serben, welche diese Forderung ablehnten und ihnen den Unterricht in der serbischen Sprache aufdrängten, befolgten damit ein Ausrottungssystem und hätten in den letzten Tagen über lausend Häuser der Albaner zerstört und viele hundert Männer, Frauen und Kinder getötet. * Die Albaner, die die Dörfer zwischen Pre- meti und Leskowiki besetzt hatten, wurden von den c p i r o t t s ch e n Truppen angegriffen und unter sehr schweren Verlusten z u r ü ck g e 1 r i e b e n. — In der Gegend von Biklista zerstörten 350 reguläre griechische Soldaten gemeinsam mit epirotischen Banden zwei albanische Dörfer und verübten dort Grausamkeiten. Sie wandten sich alsdann nach Koritza. Eine Gendarmerieverstärkung ist nach Koritza abgegangen; weitere Gendarmen folgen morgen. färbcrei 6ebr. Wer J ! Frankfurt a. M. und Färberei Hugo Luckner(lnh. Gebr. Rover) Leipzig Chemisches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen, Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. Canfe Ullene’s Angebinde. Herr Kühlcke wußte nicht recht, was er auf die sonderbaren Bemerkungen der alten Dame antworten sollte." „HoffeMlich genügt das für das'Erste, lieber Junge", fuhr die TaMe fort. „Ja. ich hoffe auch!" „Hm — ich meine, zweihundert Mark ist eine nette Summe." „Gewiß, das ist eine sehr nette Summe." „Das freut mich, daß Du das einsiehst, und ich das Rechte traf." „Wie meinst Du, Tante?" „Nun, daß Du die zweihundert Maek, die in dem Ei steckten, so gut verwenden kannst." „Was? Wie? In dem Ei..." „Ich habe auf den untersten Boden zwei blaue Noten gesteckt..." „Ah!" „Um Dich zu erfreuen." „Ah!" „4lh! Ah! Was heißt das?" „Du hast aus den untersten Boden des Eies zweihundert Mack gelegt?" „Wie ich Dir sage!" „Tante! Tante; Das ist schrecklich!" „Nanu?" „Nein, ich meine, das ist herrlich! O! Das ist niederschmetternd." „Gustav, ich glaube, Du faselst." „Nein, ich meine, das ist erhebend, göttlich!" Zweihundeck Mack, so ein Pech!" „Nanu, sei so gut „Ich meine, so ein Glück! O, o!" Der Ingenieur war aufgesprungen und lies erregt im Zimmer auf und ab. Da hatte er einen genialen Streich gemacht. Seiner angebeteten Lucke, dem steinreichen Mädchen, hatte er ein Osterei mit zweihundert Mack Einlage geschenkt! So eine Blamage! „Nun sage mir endlich, Gustav, hast Du die zweihundert Mack denn nicht gefunden?" srug Frau Thom- sen auch schon halb konfus." „Ja, nein ! Das heißt, ich werde sie finden! Zweihundeck Mack ! O, so eine Dummheit", jammecke Herr Kühlcke. „Dummheit?" „Ich meine, daß ich sie nicht fand. Verflucht! Daß auch dieses Straußenei zwei Böden haben mußte." „Das ist ja gerade ockginell!" „Wahrhaftig, sehr ockginell! Teure Tante, ich will nur schnell nach Hause eilen und mich in den Besitz des Geldes setzen." „DU hast ja noch Zeit." „Keine Minute! Ich muß auch zum Konditor, um ihm Vorwürfe zu machen." „Ach, das hat keine Eile." „Also Herzenstante! Dank! Tausend Dank, für Deine Güte!" „Ich tat es gerne, lieber Junge!" „Du einzige TaMe! Adieu! Adieu!" Kühlcke küßte seine Tante auf beide Wangen und stürmte davon. ... . Er lief so schnell der stacke Verkehr es zutieh, nach der Straßenecke, wo er den Dienstmann genommen hatte. Vielleicht hatte er die Adressatin nicht finden können. Vielleicht hatte er das verhängnisvolle Osterei noch nicht abgegeben. Aber er hatte sich geirrt. Der dienst - mann teilte ihm höflichst mit, daß er seinen Auftrag pünktlichst besorgt habe. Hierüber in sehr schlechter Laune, begab Gustav sich zum Konditor. Hier stellte es sich heraus, daß die Verkäuferin aus Versehen das Strau- herei nicht aus dem Schaufenster genommen habe, und so hatte Herr Siegeck es noch einmal veckauft. Das Versehen war in dem Geschäftstrubel leider zu spät entdeckt worden. Gustav bekam mit vielen Entschuldigungen seine acht Mack zurück und verlieh in verdrießlichster Stim - mung den Laden. Er zweifelte gar keinen Augenblick daran, daß LUcie das Geld gesunden habe. Was sollte sie von ihm denken. Wie sollte sie sich diese Sache überhaupt diese Sache erklären? ! Und wie gut hätte er das Geld zu Ostern brauchen können. Er war in ganz verzweifelter Stimmung. Heute Abend war er beim Baurat Futtke eingeladen. Dann war es wahrscheinlich schon zu spät, die Sache zu verbergen. Wenn er aber schon am Nachmittage in dem gastfreundlichen Hause erschien, so war das wieder sehr auffallend. Er sah ein, daß ihm nichts anderes übckg blieb, als bis zum Abend zu wacken. Der Nachmittag verlies ihm unsäglich langsam. Endlich, endlich war mit der sechsten Abendstunde der Augenblick da, an dem er die Funke'sche Villa betreten durste. Es waren schon einige Gäste anwesend, Und der Speisesaal sowie die anliegenden Gemächer erstrahlten im hellsten Lichterglanz. Frau Funke und Tochter begrüßten den junaenMann aus das Freundlichste. Kühlcke war sehr zerstreut und nervös, und er suchte eine Gelegenheit, nur mit der Tochter des Hauses einige vertraute Wocke wechseln zu können. Da sah er„ wie Lucke im Spielzimmer verschwand. Sie hatte sich nach ihm umgesehen, und es war ihm so vorgekommen, als habe sie ihm mit dem Fächer gewinkt. Entschlossen ging er Türkei. * Der ftonjtantinopeler, deutsche Botschafter Baron v. W a n g e n h e i m, der aus Aufforderung des Kaisers nach Korfu fährt, hat sich gestern an Bord des Dampfers „Loreley" eingeschifft. In griechischen und türkischen diplomatischen Kreisen legt man dieser Reise die größte Bedeutung bei, da man glaubt, daß er mit dem Kaiser über die Inselsrage Rücksprache nehmen wird. Amerika. * Das gesamte atlantische Geschwader der Ver - einigten Staaten hat Order erhallen, nach Tampico (Meriko) in See zu gehen. In unterrichteten Kreisen hält man die Lage für sehr ernst. Man rechnet stark mit der Möglichkeit eines bewaffneten Zusammenstoßes zwischen den Vereinigten Staaten und Meriko. Aus Heu Reidelberg. Man schreibt uns: Herr Professor Alsred Weber in Heidelberg hat am 1. Dezember 1913 im dortigen Reichsverein liberaler Arbeiter und Angestellter einen Vortrag über die gegenwärtige höchst aktuelle Frage des A r b e i t s w i l l i - genschutzes gehalten, um schließlich zu einer glatten Ablehnung zu gelangen. Der Vortrag ist jetzt im Druck (Verl, von Ernst Reinhardt, München) erschienen, und beim Durchlesen gewinnt man sofort den Eindruck, daß der Vortragende offensichtlich stark mit seinem Publikum gerechnet hat. Das beweisen u. a. besonders die mit verständnisinniger Absichtlichkeit eingeslreuten scharfen Redewendungen gegen die eben den erhöhten Arbeits - willigenschutz fordernden Unternehmerverbände. Rach Herrn Professor Weber ist die gegenwärtige Arb eit sw illigenschutzb ew e g ung nichts weiter als eine Aktion „zur endlichen wirklichen ZerbrechuNg des Organi- sations- und Koalitionsgedankens", um anstelle der bisherigen 9 , eiterverbände „Scheinorganisationen aus dem Mate' > .cr, Arbeitswilligen" zu setzen, „die also eine wirkliche Herrschaftsadependance des Kapitals innerhalb : der Sphären der Arbeiter repräsentieren". Gemeint sind natürlich die viel geschmähten gelben Verbände. Sie wissen", so sagt Herr Prosessor Alfred Weber zU seinen Zuhörern, „wie zur Verhüllung des eigentlichen Vorganges eine eigene patriotische Ideologie geschaffen worden ist, als prunkvoller Mantel um die mageren Knochen dieses kapitalistischen Kaufgeschäftes". Daß in Wahrheit kein verständiger Unternehmer, gehöre er selbst dem von Herrn Prosessor Alfred Weber besonders angegriffenen Zenlialverband deutscher Industrieller an. daran denkt, der Arbeiterschaft grundsätzlich das Koalitionsrecbt zu rauben oder zu kürzen, und daß nur die terroristischen Uebergriffe bei Ausübung des Ko- alitionsrechtes unterbunden werden sollen, davon ist in dem Vortrag des Herrn Professors mit keiner Silbe die Rede. Auch ilt dem Vortragenden „kein Notschrei der Arbeitswilliaen selbst" bekannt geworden. Merkwürdig! Weiß er nichts von dem Fall Beck-Baffcrmann in Sachen des Arbeitswilligenschutzes, einem Fall, der eingehend die gesamte deutsche Presse bescbästigt hat, und über, den sich vielleicht Herr Professor Weber von Herrn Dr. Beck, dem Heidelberger Reichstagsabgeordneten, nachträglich näheres mitteilen läßt ? Weiß der Vor - tragende nichts von den Vorkommnissen beim Ruhr - streik vor zwei Jahren und dessen späteren Zusammenhängen ? Daß Herr Pros. Alfred Weber natürlich „sich gern beruft" auf die bekannte Schrift des Herrn Regierungsrats Kestney, darf nicht wundernehmen. Hiermit im Zw sammenhang redet er, zum Gegengewicht gegen die Um lernehmerorganisationen, der „geschlossenen A r- b e i t s st ä t t e" das Wort, d. h. der grundsätzlichen Billigung des „Verlangens, daß nur organisierte Arbeiter beschäftigt werden." Run, dann sollen wohl gar noch gewerkschaftspolitisch scharf voneinander abgegrenzte „geschlossene Arbeitsstätten", altverbändlerisch-sozialdemokra- tisch«, christliche, polnische usw., entstehen? Denn dem Ruf „Nur Organisierte!" dürsten gar bald die Rüse „Nur Altverbändler!", „Nur Christliche!", „NurPoleni" folgen. Eine recht eigenartige Perspektive aus die Zu- kunstsentwickelung des deutschen gewerblichen und industriellen Lebens! Und was wird aus den bisher nicht organisierten fleißigen Arbeitern? Sollen sie mit Hilfe der „geschlossenen Arbeitsstätte" in die Organisationen hineingezwungen werden? Und wenn ja, wo bleibt der Begriff „K o a l i t i o n s f r e i h e i t"? Der, Umstand, daß übrigens die Arbeitgeberverbände lediglich Abwehrorganisationen gegen die Arbeiterstreik - verbände sind, wird in dem Vortrag keinerlei Bedeutung beigemessen. Es wird eben reine Stimmungsmache getrieben. Wissenschaftlich, Herr Professor, ist das eben nicht. Au; aller Mit. ::: Berlin, liebet, die Firma W. Wert he im G. m. b. H., ist der Konkurs verhängt worden. Dem „Lokalanz." zufolge dürften bei der Durchführung des Konkurses nur etwa 5 Prozent herauskommen. 1200 Angestellte des Passagekaufhauses werden stellungslos. Die Zahl der Gläubiger soll 4000, die der gesamten Passiven 2 5 Millionen Mark betragen, denen an Aktiven nur drei Millionen gegenüberstehen. ::: Leipzig, 14. April. Ein schwerer Unfall hat sich im Zirkus Sarrasani zutzetragen, der gegenwärtig hier gastiert. Als der Direktor Stofch-Sarrasani seine dressierten Pferde vorführte, stürzte plötzlich das Pferd MuNrpitz und begrub den Direktor unter sich. Demselben wurde das linke Bein dreimal gebrochen und außerdem der Eelenkknochen zersplittert. Sein Befinden während des heutigen Tages war unbefriedigend. Aach dem Werfest. Die OstevglockenI sind verklungen, der Alltag tritt wieder in seine Rechte. Aber mit in diesen hinein nehmen wir die Erinnerung an herrliche Festtage, die dank der günstigen Gestaltung der Witterung zu wunderbaren Tagen des Friedens und der Erholung wurden. Zwar schien am Oslersonntagmorgen das Wetter in seinen alten Fehler verfallen zu wollen. Von dem Frühlings - Himmel, der am Samstag im klarsten Blau der, Erde entgegenlachte, war nichts mehr zu sehen. Eine graue Wolkenschicht hatte sich zwischen ihn und die Erde geschoben und in langen Fäden rieselte ein feiner Landregen zur Erde nieder. Aber dieser Rückfall des Wetter- gcttes war nicht von Dauer. -Gegen Mittag brach die Sonne siegreich durch das Gewölk und beherrschte von da ab bis jetzt die Situation, lind damit wurde die Sehnsucht all der vielen Alltagsmüden nach Festestagen von Sonnenglanz und Blumendust erfüllt und der Welt ein paar Frühlingstage von ungetrübter Schönheit beschert, die auch zu Tagen der Auferstehung in der Natur wurden. Kaum hatten die ersten Sonnenstrahlen die glückliche Wendung des Wetters verkündet, da begann auch schon die Völkerwanderung aus den Straßen der Stadt nach den Waldungen der Umgebung, um mit der Natur die Auferstehung zN feiern, ganz dem prächtigen Bilde entsprechend, das uns Goethe von dem obligatorischen Osterspaziergange macht: „Aus dem hohlen siifstern Tor Dringt ein buntes Gewimmel hervor: Jeder sonnt sich heut' so gern, Sie feiern die Auferstehung des Herrn ; Denn sie sind selber auserstanden; Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Eerverbesbanden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle an's Licht gebracht." Die Natur hatte sich aber auch besonders auf diesen Massenbesuch vorbereitet. Aus dem frißkym Grün der Sträuche heraus tönte das Jubilieren der kleinen Frühlingssänger und mischte sich in den Chor der frohen Wandergesänge, die des Herzens Fröhlichkeit in die Natur hinausklingen liehen. Die allgemeine Städtefluchi gestaltete sich am zweiten Feiertage noch wesentlich umfangreicher. Schon zur frühen Morgenstunde lockte die Sonne mit freundlichem Schein und wer nur irgendwie koimte, folgte dieser Einladung. Und so wimmelte es schon am frühen Morgen im Walde von frohgestimmten Osterfpaziergängern und die verschiedenen Waldgasthäuser konnten die Eröffnung der Saison mit einem guten Tag beginnen. Für sehr viele war dieser Tag dem Aussliug in die nahen Berge gewidmet, um von den Höhen Himmler zu schauen auf die in Sonnenschein getauchte Landschaft und in der freien Bergeslust den Zwang des Mltags von sich abzustreifen mit dem köstlichen Bewußtsein 7 „Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein". Am dlbend erfolgte dann das Zurückftuten nach der entvölkerten Stadt. Die Straßen,-die den ganzen Tag über wie ausgestorben dalagen, füllten sich mit den heinrkehrenden Osterwanderern, die, vielfach geschmückt mit den Zeichen des Frühlings, nach des herrlichen Tages schönen Stunden der heimatlichen Herde zuftilgerten. Staatsbahn und Straßenverkehr hatten infolge dieses starken Verkehrs wieder ein paar arbeitsreiche, aber auch sehr einträgliche Tage. Trotzdem wickelte sich der Verkehr ohne Unfall ab, da die Bahnverwaltung für einen Massenverkehr gerüstet war. Gestern, am O st e r d i e n s t a g. war für Gießen noch halber Feiertag, der dazu' dient, sich langsam wieder nach der Ruhe der Festtage in das laute Getn'ebe des Alltags einzugewöhnen. Nur schwer konnte sich die Sonne am vormittag durch die ihr vorgelagerte Wolkensckicht für kurze Zeit durchringen. Und wenn sie endlich einen Riß im Wolkenhimmel zum Durchlriigen benutzen konnte, dann war ihr Schein nrrr matt. Es fehlte ihm der goldene Glanz der Festtage, der noch gestern die Herzen der Menschen erfüllte rmd die leuchtend da- hingegangenen Ostertage noch lange zurückleuchten läßt. So schuf denn auch der Tag in seinem äußeren Ansehen einen Uebergang zur neuen Arbeit rmd neuem Streben, der sich der einzelne mit neuen Kräften am heutigen Morgen hingcben mußte. ihr nach und fand sie in dem gemütlichen Raum ganz allein am Fenster stehend. Sie ging ihm mit liehens - würdigem Lächeln entgegen. „Liebster Her.r Kühlste", sagte sie „nehmen sie meinen herzlichsten Dank für das entzückend schöne Osterei." „Ich bin glüstlich, gnö.b zes Fräulein, wenn ich — _ Ihnen eine Freude gemacht habe", antwortete Kühlste verlegen. „Eine große Freude, indessen ick .. ." „Nun, gnädiges Fräulein, indessen?" „Es ist sonderbar, das beißt, ich meine..." „Hm. ja es ist sonderbar", bestätigte Herr Kühlste verwirrt. „Dieses Geld, lieber Herr Kühlste, welches sich in dem 'Ei befand, war doch gewiß nicht für mich bestimmt !“ — Lucie hielt ihm die zusammengefalteten Hunderter hin. „O, Sie haben es gesunden! Ich Unglüstlicher!" „Nein, mein Papa fand es, wie er das Osterei genau' besichtigte." „Allmächtiger! Ihr Papa fand es! Ich bin verloren !" — „Durchaus nicht, mein Herr! Ich habe Sie gerettet !" „Gnädigstes Fräulein, Sie. . ." „Als Papa das Geld fand, war es mir im Augenblick klar, daß es nicht für mich bestimmt sein konnte." „Nein, gewiß nicht, ich schwöre es Ihnen!" „Ich dcicht! sofort, daß irgend ein Versehen, ein Irrtum mit diesem Gelbe passiert sein müsse." „So ist es, ich will Ihnen alles erklären." „Ich bin nicht neugierig, — also ich sagte dem Papa,^ daß ich selbst die zwei Kassenscheine in das Ei gelegt hätte, um es als Sparbüchse zu benützen. Diese Summe hätte ich von meinem Nadelgeld erspart..." „Lücie, Sie sind ein Engel!" „Und so sehen Sie nun, daß es Ihnen nichts geschadet hat. Bitte nehmen Sie das Geld zurück." „Lucie, wie soll ich Ihnen danken; Sie haben mich aus einer schrecklichen Verlegenheit errettet! Sie sind eine Fee, eine kleine, liebe Fee!" Der junge Mann ergriff Lnries Hand und bedeckte sie mit Küssen. Sie entzog ihm die Hand nicht. „Und ich will Ihnen auch alles beichten, Alles!" sagte Kühlste. „Sie da, da sind ja die sparsamen Leute", lieh sich auf einmal eine Stimme vernehmen. Es war Herr Funke, der seine Tochter suchte und in den Raum trat. „Das heißt, ich meine meine sparsame Tochter", verbesserte er sich mit Lächeln. „Darf ich die Herrschaften bitten, zu Tisch zu kommen?" „Wir kommen, Papa", antwortete Lucie m>1 glückstrahlendem Antlitz den Arm Gustav-, den dieser leise an sich drückte. Sechs Wochen * n dem Pftngstfejle, wurde die Verlobung des Herr.. Gustav Kühlste mit Fräulein Funke proklamiert. Herr Kühlste machte eine glänzende Laufbahn und schon nach einem Jahre heiratete er seine geliebte Lucie. Das Osterei mit dem doppelten Boden, welches den Namen „Tante Wicne's Angebinde" erhielt, bekam in dem Salon des jungen Ehepaares einen hervorragend schönen Platz. Ende. Der hessische Landes Zehrer Kerein tagte gestern in Darmstadt und nahm dabei zu den bekannten Vorfällen der Lehrer Kayser imd Jung, die im Hessischen Landtag zu yestigen Auseinandersetzungen geführt haben, folgende Resolution an: „Aus den Fällen „Kayser" und „Jung" hat sich ergeben, daß dte Vortcagssreiheit der Lehrer einer gesetzlichen Grundlage bisher entbehrt, und es ist deshalb der dringende Wunsch des Landeslehrcrvereins, daß bei der bevorstehenden Revision des Volksschul - - gesetzes rechtliche Klarheit in dieser Frage geschaffen werde. Sollte Großh. Regierung Veranlassung nehmen, eine Einschränkung der bisherigen Dortragsftei- - heit eintreten zu lassen, so hoffen wir, daß die da- h raus entspringenden Gefahren für die Lehrer durch bestimmte Abgrenzung und Kennzeichnung der ver- 1 botenen Vereine beseitigt werden. Jedenfalls dürfen wir fordern, daß den Lehrern mindestens dieselbe Freiheit gesichert werde, wie den staatlichen und kirchlichen Beamten." Es sei dabei erinnert, daß die beiden Lehrer Bor- r träge in sozialdemokratischen AutzbilduNgs- kursen halten wollten, was ihnen von ihrer vorgefetzten Behörde verboten worven ist. Darüber ist es im Landtag zu> heftigen Auseinandersetzungen gekommen. — Aus den übrigen Verhandlungen ist noch besonders erwäh- > nenswert, daß das Mitglied des Vorstandes, Lehrer Wagner'Großen-Bufest, ans Anlaß seiner sünfzigjäbrigen Schuldienstzeit und wegen seiner lang - 'ädrigen Tätigkeit im Vorstand zum Ehrenmitglied des 1 Vorstandes ernannt wurde. Jugendbewegungen -er Gegenwart. Die öffentliche Aufmerksamkeit ist stärker als bisher auf die dem Wandern verwandten Bestrebungen gelenkt worden, Und man ist nun in der Lage, sich einen Ue- berblick zu verschaffen. Früher war die Körperübung eben nur aus Ertüchtigung des Körpers gerichtet, aber die ethischen Nebenzwecke ( 3 . B. die Jahns) waren in den Hintergrund gerückt. Mit der Hereinziehung ethischer Nebenziele mutzte die Körperkultur ihren Charakter als neutrales Arbeitsseld verlieren. Die ethischen Grund- anschauungen der einzelnen Menschengruppen mutzten etndringen und Parteien bilden, und so haben wir jetzt vier Gruppen- Die nationale Jugendbewegung, dazu gehören Jungdeutschland und Psadsinder,, Wehrkrast- oerein und andere, die ja bereits allbekannt und in den irüheren Jahrbüci)«rn gewürdigt worden sind. Ihnen wird von den Gegnern vorgeworsen, datz sie die Jugend oon vornherein auf ein bestimmtes Programm der Erwachsenen sesllegen und datz sie die Jugend militari- ieren, d. h. unter Drill und Zwang setzen, sie, die doch — soweit das möglich ist — unter der Sonne der Freiheit reisen müsse. Der nationalen steht gegenüber die sozialdemokratische Jugendbewegung. Wäre gleich nicht aus der Liebe und Für- orge für die Jugend geboren worden, sondern aus dem streben, die Jugend um so sicherer für das sozialistische Wölkenkuckucksheim zu gewinnen, so mutz doch ihre ge- ittele Wirkung auf die Arbeiterjugend anerkannt werten. Dazu war sie eine der ersten aus dem Platze, und Me sie kein anderes Verdienst, so wäre es das, die lautliche Jugendsürsorge hervorgenötigt zu haben. Noch rüber, wenn auch nur in Anfängen, war die konsessionclleJugcndbewegung lorhanden: Gesellen-, Jungfrauen- und Jünglingsver - ine, Bibelkränzchen. Sie haben die Leibesübung, beson- >ers das Wandern, vielsach in ihren Dienst genommen nanche so sehr, datz ihr Name, z. B. „Wanderbursch hren konfessionellen Charakter gar nicht ausdrückt. Man nacht ihr den Vorwurf, datz sie das Wandern u. s. w. >ur als Mittel für ihre eigentlichen Zwecke, vielleicht fo- ,ar als Werbe- und Lockmittel benütze. Der Borwurs st zum Teil unberechtigt. Besser, die konfessionellen Leute vandcrn, als datz sic es nicht tun. Sie könnten natür- ich auch mit anderen wandern. Wenn sie aber unter ich sein wollen ? Anders liegt die Sache, wenn in einem Vanderverein, z. B. in dem Wandervogel, eine konfes- ionelle Spaltung und damit der konfessionelle Zwie - palt getragen wird. Endlich -haben wir die neutrale Jugendbewegung. Hier oärc in erster Linie zu nennen die Turnerjugend, dann >ie Jugend der Sportvereine. Bei beiden sind aber ceben drt a. M. zum Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. * P o st f o r m U l a r e. Die Zahlkartenformulare für Einzahlungen im Postscheckverkehr können vom 1 . Juli ab auch von der Privatinduftric heggestellt werden. Den Druckereien wird jedoch empfohlen, hiermit vorläufig noch nicht zu beginnen, da eine AenderuNg des jetzigen Formulars bevorstehl. Auch die braunen Nach- nabmekarten und Nachnahme-Postpaketadressen mit an° hängender Postanweisurrg oder Zählkarte, die schon jetzt von der Privatinduftric hcrgestelll werden dürfen, werden geändert werden. Von der Herstellung oder Beschaffung grötzcrer Vorräte an solchen Formularen ist daher zweckmätzig abzufeben. Die Postvcrwaltung wird demnächst Musterformulare berausgeben, die alsdann von den Postscheckämtern und Postanstalten bezogen werden können. * Gewerbe st e verpflicht der Heimarbeiter. Bei Beratung des Hauptvoranfchlags für 1914 in der Zweiten Ständekammer fand auch ein« Aussprache über die Frage der Gewerbsteuerpslicht der Heimarbeiter statt. Inzwischen hat Gr. Landeskommisfion für Steuersachen anlählich einer Berusungssache wegen Heranziehung eines Heimarbeiters zur Eewerbsteuer dahin entschieden, datz die Gewerbsteuerpslicht in den Fällen zu bejahen ist, in denen Heimarbeiter Hilfskräfte beschäftigen, da hier objektive Selbständigkeit, die für den Begriff „Gewerbe" erforderlich ist, als gegeben angenommen werden mütz. Danach wäre die Gewerbsteuerpslicht in der Regel dann zu verneinen, wenn Heimarbeiter ohne Hilsskräfte arbeu ten. — In diesem Sinne werden die Veranlagungsbe- hörden in Zukunft verfahren. o Bad-Nauheim, 13. April. Prinz Heinrich der Niederlande besuchte am ersten Feiertag, von der Hohe Mark kommend, auf vorherige An- sage das Bad, besichtigte die Bade-Anlagen, Sprudel und Sprudelkammcrn, die Badehäuser und Fürstcnzel- len und nahm darauf bei dem Kurdirektor Oberst von Franienberg den Tee ein. o F-r i c d b e r g, 13. April. Es besteht die Absicht, das bisherige P o st g e b ä u d e für die Gewerbe-Akademie (polytechnische Lehranstalten) eiuzurichten, da deren Lehrräume etwas knapp geworden sind. Das Poftge- büude ist vor zirka 25 Jahren erbaut worden. Die Anstalt zählte im abgelaufenen Semester 205 Schüler. Nach den bereits eingelaufenen Meldungen dürfte das Sommersemester eine höhere Schülerzahl ausweisen. o Hungen. Im nahezu vollendeten 70. Lebensjahre st a r b der langjährige Präsident des Kriegerver- einsbezirks Hungen des Hassia-Berbandes Uhrmacher Gustav W e ck. Er wurde mit militärischen Ehren zur letzten Ruhe bestattet. o O f f e n b a ch. Die hiesigen B ä ck e r g e h i l ° f e n sind in eine Lohnbewegung eingetreten. Die Forderungen bestehen in einer täglichen Arbeitszeit von 11 Stunden, für die Sonn- uNd Feiertage soll eine 9- stündige Arbeitszeit und als Ersatz für diese sonntägliche Arbeit alle vier Wochen ein Ruhetag festgelegt werden. Weiter wird ein Mindestlohn von 24 Mk. pro Woche gesordert, siebentägige Kündigungsfrist, tarifliche Regelung der Lohn- und Arbeitsverhältnissc und eine Steigerung des Wochenlohnes auf 25 Mark vom 1 . April 1915 an. Die autzerhalb der Innung stehenden Meister haben sich zu Verhandlungen mit den Gehilsen bereit erklärt; die Innung hingegen hat unter Hinweis auf den noch bis zum 1. April 1918 bestehenden Vertrag die Forderungen abgelehnt. ! Mainz. Am 1 . Mai werden 150 bis 160 Ho- telbesiüer aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika von Köln kommend, hier eintreffen und im „Holländi- Entweder Kathreiners Malzkaffee oder gar keinen! Ich lasse mich nicht tauschen! Ich kenne den echten Kathreiners Malzkaffee nicht nur am geschloffenen Paket mit Kneipp-Bild, sondern auch an seinem Wohlgeschmack und würzigen Aroma. schen Hof" Quartier nehmen. Die Reise geht von hier »ach Wiesbaden. Dort sind verschiedene Veranstaltungen zu Ehren der Gäste geplant. 6efcbäiilicbe$. ? 160 Wanderungen in d e n Wcstcr- wald^das Siebengebirge, Rhein-, Lahn- u n d S i e g t a l von Wilh. Stollsutz. Verlag von Carl Georg! in Bonn. Preis mit beiden Karlen Mk. 1.20. Das schmucke Wanderbuch, dessen frisch gezeichneter Buchtitel von dem Maler E. Norm enlworsen ist, kann von allen Natur- und Wandersreunden freudig begrüht werden, enthält doch das Buch die ausführliche Beschreibung von 160 der schönsten Wanderungen. Ferner sind Wanderkarten des ganzen Gebietes tm Matzstabc von 1 : 100 000 beigegeben, davon eine Karte des nördlichen Westerwaldes mit Rhein- und Siegtal und eine des südl chen Westerwaldes mit Rhein- uNd Lahntal. Die drei Höhenwege „Bonner Weg", „Kölner Weg" und „Rheinhöhenweg" sind im Tertc und in der Wander - karte berücksichtigt. Auch enthält das Büchlein alles das von den aufgcsührten Plätzen und Sommerfrischen, was dem Wanderer und Natursreunde Interesse bietet. Sehr willkommen ist das beigegebene ausführliche Verzeichnis mit Preisangabe der Sonntagskarten, die nach sämt - lichcn der in Frage stehenden Stationen angegeben sind. Dem neuen Wanderbuchc ist die grötzte Verbreitung zu wünschen und wir sind gewitz, datz es sich wegen seines reichhaltigen, zweckmützigen Inhaltes, seiner mustergültigen Ausführung, sowie durch den sehr billigen Preis viele Freunde erwerben wird. Verantwortlich: Albin Klein, Eietzen. Drucksachen für Behörden 31 Formulare, tabellarische Arbeiten, W ■ Voranschläge, Mahn-u. Steuerzettel ■ ■ Quittungen, Berichtsbogen etc etc. A Jahresberichte schnell und billig. Drucksachen für Geschäfts- HH bedarf wie: Brietbogen, Geschäfts- Hü 81 karten Kuverts Rechnungen Avise, W 1§ Mitteilungen, Postkarten, Notas etc. W Drucksachen für Private Geburt- und Todesanzeigen, Visit-, Verlobungs- u. Vermählungskarten, Hochzeits-Zeitungen, Menus etc. Dissertationen schnell und billig 0X1 Seite sweg 8z. Telephon Nr. 362 Drucksachen für Vereine §Ü Statuten Programme Eint iltskarten W Tanzkarten Ff ischrifien,Diplome, > Adresse- iiedci-Vei zeichnisse. Gesetzliche Meisterprüfungen für Handwerker. Die Gesuche um Zulassung zur diesjährigen Meisterprüfung (8 133 der Gewerbeordnung) find mit den er- forderlichen Unterlagen bis spätestens am 15. Juni d. I. an den Unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Darmstadt einzusendcn und die Quittung dem Gesuche beizulegen. Gießen, am 15. Januar 19U. Die MeifterprufungsK-mmiffto« für die gtrotti»; Gberhefsen. Traber, Vorsitzender. Zur Vorführung und Bedienung unserer Holzbearbeitungsmaschinen auf der Gewerbe-Ausstellung Giessen geeigneter Mann gesucht, möglichst Schreiner oder Maschinenschlosser. — Bei Geeignetheit dauernde spätere Beschäftigung. Ausführliche Bewerbungen an Klein & Zliekel, Fulda. ‘«T:. v Uollen Sie in Ihrem Berufe vorwärts? D Studieren Sie d weltbekannt. Selbstuoterrichtsbriefe Methode Rustin | Die landwirtschaftlichen Fachschulen I Handbücher zur Aneignung der Kenntnisse, die an landwirtschafti Fachschulen gelehrt werden, u. Vorbereitung zur Abschlussf rüfung der entsprechenden Anstatt. — Inhalt: Ackerbaulehre, Pllanzen- | banlehre, landwirtschaftliche Betriebslehre und Buchführung, Tierproduktionslehre, landwirtschaftliche Chemie, Physik, Mineralogie, Naturgeschichte, Mathem., Deutsch, Franzos., Geschichte, Goographie. Ausgabe A: LandwirtNchaftsschnle Ausgabe B: Ackcrbauschulc • Xusgabe C: Landwirtwchaftl. WinterHclinlc Ausgabe D: L,andwirtHcliaUllctie Fachschule Obige Schulen bezwecken, eine tüchtige allgemeine und eine vorzügliche Fachschulbildung zu verschaffen. Während der Inhalt der Ausgabe A den gesamten Lehrstoff der Landwirtschaftsschule vermittelt u. das durch das Studium erworbene Reifezeugnis dieselben Berechtigungen gewährt wie die Versetzung nach der Obersekunda höh. Lehranstalten, verschaffen die Werke B u. C die theoretischen Kenntnisse, die an einer Ackerbauschule bzw. landwirtschaftlichen Winterschule gelehrt werden. Ausgabe D ist für solche bestimmt, die nur die rein landwirtschaftlichen Fächer beziehen wollen, um sich die nötigen Fachkenntnisse anzueignen. Auch durch das Studium nachfolgender Werke legten sehr Tiale Abonnenten vortreffliche Prüfungen ab und verdanken ihnen ihr ausgezeichnetes Wissen, ihre sichere einträgliche Stellung: Der Einj.-Freiw., Das AbKurlenfenexamen, Das Gymnasium, Das Realgymn., Die Ober- realsdiule, Das Lyzeum, Der geb.Kaufmann. Ausführl. Prospekte u. glänzende Dankschreiben über beetan«lene Prtlfangen, die durch das Studium der Methode ßustin abgelegt sind, gratis. — Hervorragende Erfolge. — Bequeme monatliche Teilzahlungen. — Brieflicher Fernunterricht. — Anelcbta- aendungen ohne Kaufzwang bereitwilliget. ^ Bonness & Hachfeld, Verlag, Po tsdam S fl Soe6enerfif)tenfn:^^|JJ|JJJ££(23ertin*3eljIenbotf) Deutsche Bittgerkunde Band I: Verfassung u. 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