• tcFfcncr Tageblatt) 25 pfg. monatlich »tertttMrltch 76 ^r«u»,ahlbar, frei in» Hau«. >b>«h»lt i» Mfini »gPebuion oder in den Zweig- au», «bestellen MesetMttiL SO Pig. — «rfcheiu, M tttt bach» m»b «»»»»«,« — Redaktion: Selter», »eg 8». — MK «nfbewahrunfl oder Rückfendung nicht verlangter Manufkrivtc wird nicht garantiert. Verlag der »iestearr Zeitung" «. m. b. H Expedition: 5elterrweg 8Z. «nzeigenpreir 15 pfg. die 44 mw breite Pctitzeile für Auswärts 20 Pfg Die 80 mm breite Reklame- Zeile 50 Pfennig Lrirabcilagen werden nach Mein f- und Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung deSZahlung«. zieles i-i>> Taget, bei gerichtlicher Beitreibung oder uh Konkurs in Wegiall. Platzvorfchriften ohneBerbindlicI:ie,. Truck der Giehcncr Berlagsdruckerci. Albt- lNcin 29 _ telept,on: Nr. 362. _ SllMstag. VkN 11. ApNl 1914. Telephon Rr. 6«2. 26. Illlirli. Ostern. Wacht aus! Also ruft die Osterbotschast : Christ ist erstanden! Freude den Sterblichen! Ten Sterblichen, denen der Osterglaübe das ewige Leben verheißt. Wacht ans! ruft der Lenz, der sröhlich seinen Einzug hält und überall neues Leben in der Natur erwachen läßt. Wacht aus! rust des Dichters Osterlied: „Was dürr war, grünt im Wehn der Lüste, jung wird das alte sern und nab; der Odem Gottes sprengt die Grüfte — Wacht ans; Ter Oslerlag ist da!" Also sang Emanuel Gei- bel. Christ ist erstanden! Das ist der Gruß des Erwachens. Das ist ein Weckrus. Wacht aus zum Glau - den an Jcsum Christum, der als der vom Tode Erwachte, als der Auserstandene unser Heiland geworden ist! Der Osterglaube ist das Bekenntnis zur Äufersteh- ung. Er erweckt zu neuem siegreichen Leben. Die Auferstehung des Gekreuzigten hat seinen Jüngern die Kräfte erweckt, die sie in olle Welt hinansziehen und das Evangelium zur siegreichen Macht werden ließen. Der Tod hatte nach der Auserstehung Christi keinen Schrek- ken mehr für die Jünger: Denn ihr Herr hatte ihn überwunden. Nun kannten sie, denen zuvor der grauenvolle Anblick des Gekreuzigten den Lebensmut genommen hatte, die verzagt, ja trostlos in die Zukunft schauen wellten, kein Zagen und Zittern mehr, keine Furcht vor Verfolgung, vor Lecker und 'Todespein. Er ist wahr - hastig allseistanden! Sie waren zum Osterglauben erwacht, und gerüstet mit diesem wurden sie zu Helden u. Siegenr. Wacht aus zu diesem Glauben! So rust unserm Volke Ostern zu. Unser deutsches Volk braucht den Oster- glaubcn, um den Feind in seiner Seele zu wehren, der in Genußsucht, in Trachten nur nach irdischen Gütern versinken läßt. Unser Volk bedarf des Osterglaubens arrch wider den Feind im eigenen Vaterlande, der zum Abfall von der deutschen Treue und Liebe verleiten, zur Gott- und Heimatlosigkeit versühren will. Wird mir der christliche Glaube genommen, hat Bismarck gesagt, Lanke UJicne’s Angebinde. Oster-Humoreske von Georg Stahl. Nachdruck verboten. Mit außergewöhnlicher Wärme schien die Frühlings- sonnc aus die Straßen der Stadt. Es war ein Tag vor Ostern und der Verkehr in den Läden, besonders in de» Konditor-Läden, die mit Ostereiern handelten, sehr lebhaft. Unter den Passanten, die sich in dem schönen Frühlingswettcr ergingen, bemerkte man auch einen eleoaiü, aber nicht auffallend gekleideten jungen Mann von sehr angenehmer Erscheinung. Ab und zu blieb er vor einem Konditorladen stehen und musterte mit Auf- mccksamkcit die wunderschönen Ostergeschenke. Dieser Herr war der Ingenieur Gustav Kühlcke. Seine Tätigkeit in seinem Berufe bewies er zum ersten Male bei dem Bau der neuen Brücke, welche unweit der Stadt unternommen wurde und bei dem ihm der Bauherr, der Neaicrungsrat Funke, einen ganz selbständigen Posten zuerleilt hatte. Herr Funke hatte alle Ursache, mit den Leistungen des jungen Mannes zufrieden zu sein. Er Kitte in ihm einen außergewöhnlich intelligenten Ar - unter gefunden und ihn auch schon mehrere Male bei gegebenen Anlässen zu Tisch gebeten, bei welcher Gelegenheit Herr Kühlcke sich als ein sehr angenehmer und gewandter Gesellschafter bewiesen hatte. Nachdem der, Herr Ingenieur einige Läden genau gemustert hatte, betrat er endlich den Konditoreiladen >on Siegert. Er hatte da im Fenster ein sehr hübsches Osterei gesehen, für welches er Verwendung hatte. „Was haben Sie da im Schaufenster für ein eigen- iftiges Osterei, Fräulein?“ fragte er die Veckäuserin. .Ich meine das mit der gelben Schleife und der Ver- sißmeinnicht-Malerei." so wird mir auch das Vaterland genommen. Bismarcks Bekenntnis lautete: „Meine Treue und mein Gehorsam gegen den Herrn, den Gott mir aus Erden gesetzt hat, beruhen aus derselben festen Grundlage wie mein Glaube"! und: „Ich weiß nicht, wo ich mein Pflichtgefühl hernehmen soll, wenn nicht aus Gott!" Zu lebendigem Osterglauben muß unser Volk erweckt werden, zu frischen Lebenskräften für pflichtgetreue, hingebende Arbeit im Vaterlande, zu verjüngendem Mut für den deutschen Berus zu Hause und draußen in der Welt, zum Ringen um die dem Vaterlande und dem Deutschtum zurückzügewinnende Seele derer, die abge- sallen sind, damit das Herz des ganzen Volkes dem Geiftessrühling, dem Osterwillen sich erschließt, der die Zuversicht aus Gottes Hilfe gewährt. Wacht auf! Bleibt wach! Das sei Dein Osterruf, o deutsches Volk! An Deines Landes Grenzen stehen Feinde, die, erzbereit, wie sie sich selber drohend und dröhnend brüsten, zu uns hinüberspähen, wie es mit der deutschen Wachsamkeit bestellt ist. Jeden Augenblick können sich plötzlich im Osten wie im Westen düstere Wolken zusammenballen. Sie können sich wieder verziehen, aber auch jäh sich zu einem furchtbaren Gewitter entladen, zu einem Kampse, der weit hinaus über die deutsche Zukunft entscheiden kann. Wach zu sein gilt es darum, so wach, daß draußen die Gewißheit fortbesteht, es werde im Ernstfälle des Dichters Wort von 1813 wieder für uns siegreiche Wahrheit werden: Das Volk steht aus, der StUrm bricht los ! Bleiben wir gewappnet im Geiste des Osterglaubens, der aus die eigne Kraft vertraut und zugleich aus Gott baut, der den Tod überwindet und siegreiches Leben verbürgt. Halte Wache deutsches Volk, für Haus und Herd, für Freiheit u. Glauben, für Dich und Deine Enkel, stark an den sitt - lichen Kräften der Osterauferstehung, einmütig, treu und opferfreudig, ruhig, fest und bereit. „Wacht aus, Ihr trägen Menschenherzen, die Ihr im Winterschlase säumt, in dumpfen Lüsten, dumpfen Scher^- zen gebannt ein welkes Dasein IräuMt; die Kraft des Herrn weht durch die Lande wie Jugendhauch, o laßt „Das ist kein künstliches Zuckerei, sondern ein natürliches Straußenei", antwockete die junge Dame. „So, so, ein Straußenei? Das ist entschieden etwas Apartes! Was kostet es?" „Acht Mack, mein Herr!" „Acht Mack! Geht es nicht billiger?" „Wir haben feste Preise mein Herr ! Auch ist dieses Ei das einzige in unserem Laden, also immer eine Seltenheit." „Nun gut, ich kaufe es! Senden Sie das Straußenei an Frau Alwine Thomsen, Ringstraße 14,1. St. und legen Sie meine Karte bei. „Schön mein Herr!" Kühlcke zahlte den Betrag, gab sein« Kane ab und verließ den Laden. „Sie wird sich freuen, die liebe Tante", sagte er dann vor sich hin und zündete sich eine neue Zigarre an, sich in ein Kaffeehaus begebend. Der junge Mann hatte alle Ursache gegen diese Tante aufmerksam zu sein. Als reiche Frau hatte sie nach dem Tode ihres Mannes das angenehme Leben einer Rentiere weiter führen können, und da sie keine Kinder hatte, so übeckrug sie aus ihren Neffen, den jungen Ingenieur, eine beinahe mütterliche Zäcklichkeit. Davon hatte Kühlcke schon die klin- genften Beweise bekommen. In gewissen Zwischenräm men gab sie ihm größere Summen Geldes, die der liebe Neffe bei seinem nicht allzugroßen Gehalt wohl verwerten konnte. Er verdiente monatlich 180 Mack, mit welcher Summe sich in der teuren Stadt bei seinen ge- sellschasüichen Verpflichtungen, und ohne Zuschuß vom Hause nur schwer standesgemäß leben ließ. Als am Abend dieses Tages Herr Kühlcke in seinem Zimmer saß, war er nicht wenig erstaunt, als ihm sie ein! Zerreißt wie Simson Eure Bande, und wie hie Adler sollt Ihr sein!" politische Rundschau " Das Prinzenpaar Heinrich von Preußen ist an Bord des Torpedoboolszerstörers „Catamarca" nach Montevideo gefahren, wo es sich an Bord des „Cap Trafalgar," begeben wird. * Köln, 10. April. Der Verein der nationalli- bcralen Jugend hat eine Entschließung angenommen, in der erklärt wird, daß der Vorstand das Ansinnen, den Reichsverband der nationalliberalen Jugend a u f - zulösen, entschieden abgelehnt hat. * Der gestern vormittag über das Befinden des schwedischen Königs ausgegebene Kranlheitsbericht lautet: Der König hat nachts im ganzen 3 Stunden geschlafen. Die Schmerzen, die den Schlaf unterbrachen, deuten nicht aus eine Störung des Genesungsverlaufes. Temperatur 38, Puls 66 bis 68, keine Erbrechuügen. Der König genoß ohne Ilnannchmlichkeit während der Nacht nicht unbedeutende Mengen Wasser und Tee. * Das russische Kaiserpaar, der Thronfolger und die Großfürstinnen-Töchter sind in Sebastopol cingetroffen. ' Konstantinopel, 10. April. Die Blätter erfahren, daß Dschawid Bey gestern inParis die Konvention über die ottomanische Anleihe, deren Emissionskurs auf 85 festgesetzt worden ist, paraphiert haben. Als Zeitpunkt für die Artsgabe der türkischen Anleihe wurde endgültig der 25. April festgesetzt. " Bezüglich der zwischen Frankreich uüd der Türkei geschlossenen Vereinbarungen wird in Bestätigung früherer Nachrichten offiziös gemeldet, daß Frankreich durch seine wirtschaftlichen Abkommen die Konzessionen nachstehender Eisenbahnen erhält: 1. Die Eisenbahnlinie Saimsun-Sivas-Khauput-Arghana, 2. die Eisenbahnlinie Arghana-Bitlis-Van, welche bei Arghana mit der der deutschen Anatolischen Eisenbahn-Gesellschaft gehangen Linie Arghana-Diarbekir, zusammentrifft, 3. die Eisenbahnlinie Trapezunt-Erzerum, 4. die Eisenbahn- cin Bote eine kleine Kiste von dem Konditor Siegen brachte. Wer konnte ihm denn eine Torte oder am Ende gar ein Osterei senden! Er öffnete den Umschlag und entnahm zu seiner größten Verwunderung demselben ein Osterei, genau so, wie er es für seine Tante gekauft Halle! Die Adresse stimmte ganz genau. Vergebens sann Kühlcke nach, wer ihm wohl das Ei gesandt haben könne. Er, öffnete behutsam den Deckel, konnte aber nirgends ein Zeichen des Absenders entdecken. Kurz entschlossen nahm er sein«» Hut und eilte nach dem Siegeck'schen Konditorladen. Unterwegs wurde er indessen von einem Freunde aufge - hallen, und so kam es denn, daß er den Laden nicht mehr offen fand. Er begab sich niit seinem Freunde an den Stammtisch und beschloß, am nächsten Morgen so früh wie möglich die liebe Tante zu besuchen, um sich von dem Vorhandensein des Ostereies, welches er ihr gesandt lu>1le, zu überzeugen. Gegen 10 Uhr am irächsten Morgen hatte sich Herr Kühlcke erhoben. Sonst war es nicht seine Art, so spät aufzustehen, aber er hatte mit seinen Freunden ein bischen lange den schönen Osterabend gefeiert und manchen Schoppen getrunken. Das Erste, was ihm in seinem Wohnzimmer in die Augen siel, war das rätselhafte Osterei, das ,hm am Tage vordem zugesandt worden war. Wie glich es doch dem Angebinde, das er in Gestalt eines Straußeneies der lieben Tante Wiens gesandt hatte! Er dachte darüber nach, was er mit dem Osterei anfangen sollte. Jedenfalls wollte er gleich zum Konditor Sieger, gehen, und sich nach dem Absend!r eckun- digen. Wenn nun dieser den Absender auch nicht kannte! Und hatte ihm das Ladenfräulein nicht gesagt, daß sie nur ein einziges solches Ei im Laden hätten ? All' die- Tärberei 6ebr. Wer Frankfurt a. M. Chtmisches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen, Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. linie Ezerum-Erzinghin-Sivas, 5. die Linie Samsun - Sivas nach Konsianlinopel. Diese Eisenbahnlinien sollen binnen 6 Jahren serliggcslellt sein. Außerdem bewilligte die Psorte in Syrien die Konzession einer Eisenbahn - linie von R'ayak nach Ramleh, bezüglich welcher man hohl, daß die englische Regierung ersorderlichenfalls einer Beroindung mil dem ägyptischen Eisenbahnnetz zustimmen werde. Schließlich bewilligte die Pforte Konzessionen für die Häsen von Jaffa, Kaiffa, von asiatisch Tripolis, im Mittelmeer und für die Häsen von Jnedoli und Heraklea im Schwarzen Meer. Xus aller Mil. ::: Wohnungsnot. Der 1. April, der große Umzuystermin, hat an vielen Orten sehr trübe Bilder einer schlimmen Wohnungsnot ans Licht gebracht. Ganz übel sind in den Städten ja schon seit langem die kinderreichen Familien dran, denen die Hausbesitzer immer häufiger ihre Wohnungen verweigern, weil sie den Kinderlärm, die Störung der anderen Hausbewohner und die stärkere Abnutzung der Häuser scheuen. In Dort - mund hat sich ein 37jähriger Arbeiter vor die Schienen eines Schnellzuges geworfen, weil er mit seinen acht Kindern keine Wohnung fand — auch eine Illustration zum Thema Geburtenrückgang! — und erst ganz vereinzelt hört man von Abhilfemaßregeln gegen dieses Unrecht, wie sie jetzt die Stadt Elberfeld plant, die zum Bau von Kleinhäufern ausschließlich für Familien mit mindestens 5 Kindern eine Summe von reichlich einer Million Mark zur Bersügung stellen will. Diesmal aber hat, und das ist das Neue, die Kalamität nicht nur besonders kinderreiche Familien getroffen. Vielmehr kommen aus zahlreichen Städten des rheinisch-westfälischen Industriegebietes, und auch aus Nord- und Ostdeutschland, jetzt nahezu gleichlautend die Meldungen, daß nach dem Wohnungswechsel vom l. April zahlreiche Familien, und zwar solche, die ihre Miete zahlen konnten und wollten, einfach obdachlos geblieben sind. Sie mußten von der Polizei mit Mühe in schnell hergerichteten öffentlichen Gebäuden, Armenhäusern, Asylen, Gefängnissen u!jw. untergebracht werden, weil es genug freie Wohnungen nicht gab. Es besteht eben an zahlreichen Orten schon jetzt ein positiver Mangel an Wohnungen und er wird voraussichtlich noch weiter wachsen. * Berlin, 10. April. Die Förderung der s ü d- we st afrikanischen Pomonafelder hat im Jahre 1913 rund 600 000 Karat betragen. Da die guten Steine aus den Karat einen Wert von etwa 50 Mk. baden, so kommt als Gesamtwert der Förderung 30 Millionen Mark heraus. Es ist, so meinen die südwestafrikanischen Blätter, anzunehmen, daß daraus dem Fis - kus rund 18 Millionen Mark zufließen — eine schöne Summe, wenn sie zur wirtschaftlichen Erschließung des Landes verwendet wird. ::: Mannheim. Die Fabrikarbeitersehefrau 2. Meier stand vor den Geschworenen. Sie hat am 15. Dezember vorigen Jahres versucht, ihre 5 Kinder und sich selbst zu töten, indem sie den Kindern Veronal eingab und die Kinder und sich selbst dem Einfluß von Leuchtgas aussetzte; alle Personen konnten jedoch gerettet weiden. Die Tat geschah, weil die Frau unter bösartigen Verleumdungen der Nachbarinnen sehr zu leiden hatte. Die Geschworenen verneinten die auf Mordver - such gestellte Schnldfrage ; die Frau wurde s r e i g e - ::: Neu-Ulm. Hier wurde ein Mann namens Wilhelm Koch jestgeuommen, der verdächtig ist, den Raubmord an dem Kaufmann Dr. Brcchner im vorigen Jahre im Eisenbahnzug zwischen Frankfurt und Darmstadt begangen zu haben. * Dresden. Nach längerer Anssprache^beschloß die sächsische Zweite Kammer mit 65 gegen 21 Stimmen die Verlegung der tierärztlichen Hochschule von Dresden nach Leipzig. Die Zustimmung der Ersten Kammer steht noch aus. ses ging ihm durch den Kopf. Er konnte eine Lösung nicht finden. Er betrachtete das Straußenei noch einmal genau und stellte es auf den Schreibtisch. Dabei siel sein Auge auf das Bild eines lieblichen jungen Mädchens, das in einem kostbaren Rahme» an bevorzugter Stelle des Tisches stand. Das war Lucie Funke, die Tochter des Baumeisters Funke. Bei seinen öfteren Besuchen im Hause seines Vorgesetzten halte er Ke liebenswürdige junge Dame kennen gelernt. Die Schönheit und geistige' Bildung des jungen Mädchens mite sein empfängliches Herz tief berührt, und es waren ür ihn glückliche Stunden, wenn er im Haufe des Baumeisters verkehren durfte. Das Bild hatte Lucie ihm als Vielliebchengeschenk verehrt. Sie würde das sicher nicht getan, wenn sie dem juKgen Manne nicht wohl geneigt gewesen wäre. Nachdem Herr Kühlcke einige Augenblicke sinnend dagestanden hatte, schien es, als ob iym plötzlich eine ausgezeichnete Idee gekommen sei. Er setzte behutsam das Osterei in den Karton zurück, legte seine Karte hinein und schrieb noch arj dieselbe: „Fröhliche Ostern!“ Dann nahm er einen Bogen Papier, machte ein schneidiges Paket und adressierte es an Fräulein Lucie Funke. Mit dieser Arbeit und Aussührung seiner Idee schien er außerordentlich zufrieden zu sein. Nachdem er gefrühstückt hatte, machte er sich sogleich aus den Weg. Er zögerte, wen er zuerst besuchen sollte, den Konditor oder Tante Miene. Endlich entschloß er sich, die liebe Tante zuerst zu begrüßen. Er gab einem Dienstmann das Paket an Fräulein Funke und begab sich nach der Wohnung der Frau Thomsen. Die alte Dame saß noch am Kaffeetisch, als Herr Kühlcke die Wohnung ' clr.K (Ti wartete die Anmelder Dresden, 10. April. Als der Flieger Rei- chcll heute nachmittag & l / ? Uhr auf einem Eindecker mit einer Dame als Fluggast ausgestiegen war, erplodierte nach einer Schleisenfahrt über dem Flugplatz Kaditz plötzlich der Motor. Der Apparat stürzte brennend zur Erde. Die Dame blieb t o t, während Reichelt schwer verletzt unter dem zertrümmerten Apparat hervorgezogen wuyde. Der Flieger Reichelt ist kurz nach seiner Ein - lieferung ins Krankenhaus gestorben. Xus Stadt und Land. • Für die am 10. Mai statffindende Rote l Kreuz-SammlUng wutde ein Kreisautzschuh ge- | wählt, der die Sammlung leiten soll. In den größeren Orlen sollen weitere Ortsausschüsse gewählt werden, so j in Grünberg, Hungen, Wieseck, Lich, Klein-Linden, Ero- ! ßen-Linden, Heuchelheim und Watzenborn-Steinberg. »Gießen. Da die Stadt Gießen sich nicht zutn Vau der elektrischen Straßenbahnlinie Eießen-Wieseck entschließen kann, so soll eine Krastwagenlinie von Wieseck durch Gießen bis zum Bahnhof Gießen eingerichtet werden. n Gießen. Der Ausbrecher H o r n m a n n, der nach Aburteilung des Amtsgerichts Grünberg zu vier Jahren Zuchthaus aus dem dortigen Gefängnis ausgebrochen war, wurde auf dem Asterweg erkannt und gestellt und nach einer Verfolgung von einem Gendarmen und einem Schutzmann verhaftet. o Friedberg. Großen Schaden hat im März das anhaltende Regenwelter am Bahndamm bei der ’ Station Erbftadt-Kaichen angerichtet. Auf eine Strecke von etwa 300 Meter ist im Einschnitt der Damm abgerutscht. Die Lett- und Sandmassen haben an vielen Stellen die Mauer am Bahnkörper mitgerissen. o Bad-Nauheim. Wie wir erfahren, hat unser seit dem Jahre 1901 bestehendes guellentecbjnisches Laboratorium seit dem 1. d. Mts. eine erhebliche und bedeutungsvolle Erweiterung erfahren. Das Gr. Ministerium d!r Finanzen hat genehmigt, daß dem oben genannten Lcchoratorium ein« medizinisch-wisienschastliche Abteilung angegliedert wird. Die beiden Abteilungen zusammen bilden das neugegründete „Großh. Balneologi- sche Jnstatu-t". Dessen Vorstand und zugleich Leiter der uellentechnischen Abteilung ist der Er. Badedirektor; als Leiter für die medizinische Abteilung wurde der lang - jährige Assistent und Privatdozent an der Gießener medizinischen Klinik Dr. med. Arthur Weber berufen. Dieser hat sich bisher, ganz besonders mit Herzkrankheiten und Herzdiagnostik beschäftigt. Da er auch Rönt - genologe und bakteriologisch ausgebildet ist, wird er hier ein weites Feld für seine Forschung und diagnostische Tätigkeit finden. Praris. als Arzt darf Dr. Weber nicht autzüben; es ist ihm jedoch gestattet, auf Ersuchen von Bad-Nauheimcr Aerzten hin sich an Konsilien zu beteiligen. Außerdem gebärt zu seinen, Wirkungskreis auch die ärztliche Ueberwachung des Großh. Jnhalato- ! riums und des Emanatoyiums. Durch diese Einrichtung ! ist nun auch Bad-Nauheim in die Reihe jener großen, fortschreitenden Bäder gerückt, welche staatliche oder kommunale balneologische Institute besitzen, die auch der Forschung auf medizinisch-balneologischem Gebiete dienen, wie z. B. Salzbrunn, Marienbad und andere. v Graß-Felda. Die Mitglieder einer Spinnstube verabfolgten kürzlich kleinen Kindern alkoholische Getränke. Ein 6jähriger Junge zog sich dadurch eine Alkoholvergiftung zu, der er jetzt erlag. Anzeige ist erstattet. o Ossenbach a. M., 10. April. Der Gelegenheitsarbeiter Adam Preis wurde in der Karfreitag - nacht von dem Schirmflicker Karl Weingärtner, indessen Wohnung er, einzudringen versuchte, erschossen. Der Attentäter wurde verhaftet. ! Ans R h e i n h e s s e n. Vorige Woche fand ein Angenscheintermin betreffs Gesuches zur Erbauung und Erweiterung des Tchutzdammes von Frej-Weinheim bis nach Sporkenheim und Gaulshetm statt, dem die Ministerialräte Dr. Kratz und Schliephale und einige andere Herren der Regierung, beiwohnten. ! M a i n z. Die Fernsprechverbindung Berlin — i Frankfurt—Mailand arbeitet so ausgezeichnet, chaß es ! möglich gewesen ist, diesen Verkehr alsbald auf Rvm > und andere italienische Provinzstätte auszudehnen. Auch i Mainz soll zu diesen Verbindungen ohne weiteres zugelassen werden, da die Anschlußftrecke Mainz—Frank - furt nur eine unerhebliche Verlängerung der Linie bedeutet. ):( W e i l b u r g. Der Direktor der hiesigen Land- wirtschaftsschule, Professor Dr. Kienitz-Gerloff, hat sich erschossen. Der Grund ;U der Tat ist unbekannt. ):( Brückenau. Die Verbindlichkeiten des Bürgermeisters Reinwald werden auf 450 000 Mark angegeben. Turnen als Heilmittel gegen Laster. In dem T'urnen und in der Ausübung dey Körperkultur sieht Dr. Sargent das einzige und wirksame Mittel gegen alle Laster und Verbrechen. Er meint, daß jede Stadt, wie viele oder wie wenige Einwohner sie haben mag, eine große öffentliche Turnhalle besitzen müßte. Vom frühen Morgen bis zum späten Abend sollte diese Halle geöffnet sein, und allen Einwohnern mühte der Zutritt zu der Halle gestattet sein. Die jungen Menschen, Mädchen sowohl wie Knaben, erlangen die Reife, ohne die entsprechende Gelegenheit zu yaben, sich des animalen Geistes und des Ueberschufses an Krast zu entledigen. Daher kommt es, daß die Kinder auf allerhand Gedanken verfallen, daß sie sich Dinge zuflüstern, die aus den Heranwachsenden Menschen Verbrecher machen. Hätten die jungen Mäd - chen Gelegenheit, sch im Turnen und im Sport körperlich auszuarbeiten, milde zu machen, dann würden die Gedanken auf ganz andere Bahnen gelerckt werden. Man bekäimpft überall das Trinken, sucht gegen das Rauchen vorzugehen, und das alles ist ja nur eine Neutralisierung der Körperkräste, ein Versuch, sch irgendwie auszuleben. Es wäre nach Ansicht des Jugend - ayztes weit wichtiger, daß die Kinder am Tage 3 Stunden im Turnsaale verbringen, als das sie in der Schule sitzen und hier Dinge lernen, die wohl für die Bildurrg wichtig sind, für das praktische und moralische Leben aber wenig Wert haben. Das Beispiel der Helden aus der Geschichte hat noch kaum ein Kind zum edlen Menschen gemacht, das Turnen aber stärkt di« Moyrl, die Festigkeit der Anschauungen. Hier lernen die jungen Menschen, was Disziplin heißt, hier erfahren sie, daß die Anspannungen der Körperkräste den Grund legen zur eigenen Entwickelung von Moral und Gemüt. Man kann nach der Ansicht von Dr. Sargent die Erfahrung machen, daß die Kinder, die für den Sport und das Turnen eine Vorliebe haben, die besten Kinder einer Schule sind. Sie, die keine Angst kennen, die mutig aus das Reck, den Barren klettern, die von der Wippe herunterspringen, zeigen sich moralisch am weitesten hochstehend. Und wenn die Kinder diesen Mut und die Vorliebe zum Turnen nicht mitbringen, dann soll es die Pflicht der Jugenderzieher fein, in dieser Hinsicht auf die Kinder günstig einzuwirken. Die Erziehung im weitesten und edelsten Sinne erstreckt sich nicht auf die Ausbildung des Geistes allein, sie schließt die körperliche Aus- bildu-ng im weitesten Sinne ein. Je mehr in einem Lande geturnt wird, desto mehr sind die Kinder allen Ausschweisuugen abgeneigt, wie man das bei der englischen Jugend beobachten kann. Kinder, die von Müttern der Turnstunde serngehalten werden, die aus irgend einem Grunde die Anstrengungen des Turnens scheuen, entwickeln sich meistens zu schlechten imd verstockten Menschen. Aus der Turnstunde kommen die Kinder frisch, vergnügt, die schlechte Laune zeigt sich bei chnen nicht, sie besitzen Tatendrang und sind fleißig. Meistens sind ung des Mädchens gar nicht ab und ging sogleich in das Wohnzimmer. „Guten Morgen, liebe Tante", sagte der junge Mann, eintretend. „Guten Tag, lieber Gustav. Willst Du eine Tass! Kaffee mit mir trinken ?" syug die Dame mit freund - lichem Lächeln. „Wenn ich bitten darf, liebe Tante." „Du sollst auch ein schönes Stück Osterkuchen haben." „Du bist liebenswürdig und gut wie immer,, Tante." „Nun, Du hast gewiß schon eine rechte Freude heute gehabt, wie?" „Eiiu k 1 ;: Freude ! Hm! O, gewiß! Was ich doch j» . wollte, Herzcnstante, wie gefällt Dir mein Osterei ?" „Dein Osterei ?" „Das ich Dir sandte !" „Du hättest mir ein Osterei gesandt?" „Ja, ich war so frei! Ein seltsames Ei, ein Strau- ßenei." „Lieber Junge, ich habe kein Osterei bekommen." „Du hättest es nicht bekommen, oh!" „Nein! Dagegen möchte ich Dich fragen, wie gefiel Dir mein Osterei?" „Hm, welches Osterei? Welches Osterei, beste Tante?" „Nun, auch ein sehr seltenes Ei, merkwürdigerweise auch ein Straußenei!" „Ein Straußenei?" „Ein Straußenei!" „Und das hast Du gesandt, liebste Tante?" „Wer sonst sollte Dir ein so kostbares Angebinde machen?" „O, lausend Dank, Herzenstantchen k Aber sage mir doch, wo kauftest Du das Ei?" „Beim 'Konditor, Siegelt." „Beim Konditor Siegelt?" „Nun ja !" „Ich falle aus den Wolken, liebe Tante, denke Du nur, dieses Ei..." „Nun?" „Ich muß lachen, haha! Entschuldige mich, dieser Ei habe ich sür Dich gekauft mit dem Aufträge, man soll es Dir senden." „Aoer so was!" „Man gab mir die Versicherung, es fei nur ein so seltenes Osterei vorhanden, also muß es das von mir bestellte Ei sein." „Ich kaufte es gegen 9 Uhr gestern Abend bei Herrn Siegelt." „Und ich gegen sieben Uhr bei dem Ladenfräulein." „Das ist aber zu komisch >" „Da muß eine heillose Verwirrung bei dem Koiu ditor herrschen, ich werde mich sogleich erkundigen, wie das zutzing." » „Nun, es wird sich ja aufllnren ? Uebrigens bleibt das Ei doch nun in der Familie, lieber Gustav. Ich kann mir denken, wie Du Dich dazu gefreut hast." „Ja, ich habe mich riesig gefreut, teure Tante." „Und Du wirst es gut aufheben?" „Es bekommt den besten Platz in memem Zimmer." „Selbstverständlich! Man muß stets dankbar sei» gegen Bringer von Freuden." „Ganz richtig, liebe Tante." (Schluß folgt.) >! I« n't tn in * in tn im Itm fett ir i IS 1 te Turner auch gute Schüler, erledigen ihre häuslicken e lichten zur eigenen Zufriedenheit, und sind der Stolz t Klasse. Erst dann, wenn die Kinder in der Jugend n Turnen erzogen, wenn die Menschen im leiseren AI- zum Turnen Gelegenheit haben werden, wird das i - ster und Verbrechen aus der Welt schwinden. Kirchliche Nachrichten. tzvangrlische Gemeinde in Giehrn. 1. Osterseiertag, den 12. April. » Kollekte für die Kirchenkasse. In der Sladtkirche. ^ itm. 9 Y t Uhr: Pfarrer Schwabe. * um. 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- u. Mar- ' krrsgemeinde gemeinsam. Pfarrer, Schwaoe. ends 6 Uhr: Pfarnafsislent Hoffmann. In der Johanneskirche. rmittags 9)4 Uhr: Pfarrer Bcchlolsheimcr. ' t irm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde, j, Pfarrer Bechtolsheimer. , t ends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Beichte für die Konfirmanden aus der Johannes - n gemeinde und deren Angehörigen. 2. Osterseiertag, den 13. April, ü JnderStadtkirche. >l rm. 9!^ Uhr: Pfarrer D. Schlosser. '* chmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Kon- 5 firmanden aus der Markus- und Militärgemeinde. '> Psarrer Schwabe. ^ ends 8 Uhr: Schluhfeier der beiden Konfirmanden - ve^inigungen der Matthäusgemcinde. t , Nächslkünftigen Sonntag, Ouasimodogeniti, den „ April, findet im Hauptgoltesdiensl die Konfirmation ^ Kinder aus der Markus- und Militär,gemeinde statt, 5 Verbindung damit Feier des hl. Abendmahls. Tie Beichte dazu wird am Samstag, den 18. April, nachmittags 2 Um, gehalten. In der Johanneskirche. Vorm. 9)4 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Konfirmation der Kinder aus der Johannes - Gemeinde. Feier des hl. Abendmahls. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Lukasgemeinde. Pfarrer Bcch- tolsticimer. Abends 6 Uhr: Pfarrer Adolph. In der alten Friedhosskapelle. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirch« für die Iomnnes-Ee- mcinde. Pfarrer Ausfeld. Nächslkünftigen Sonntag, Quasimodogeniti, den 19. April, findet im Hauptgoltesdiensl die Konfirmation der Kinder aus der Lukasgemeinde statt, in Verbindung damit Feier des rjl. Abendmahls. Die Beichte dazu wird Sainstag, den 18. April, nachmittags 2 Uhr, gebalten. ■ üntholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 11. April. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 12. April. O st e r - S o n n t a g. Vorm, von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe, s Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. , Vorm, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. ' Vorm. 11 Uhr: Heilige Messe mit Predigt^ Nachm, um 2 Ubr: Feierliche Vesper mit Segen. Nachmittags um 5 Uhr und abends uni 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Gelegenheit volnisch zu vcichtcn. Montag, den 13. April. O st e r m o n t a ;. Vorm. 6)4 Uhr: Gelegenheit zur bl. Beicht. Vorm, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. ! Vorm, um 8 Uhr: Austeilung der bl. Kommonion. ■ Vorm. 9 Ubr: Hochamt. | Vorm. 9.45 Uhr: Polnische Predigt. Vorn,. 11 Uhr: Hl. Messe, j Nachmittags um 2 Uhr: Festandacht mit Segen. Aoenüs um 8)4 Uhr: Versammlung der Gemeinde im Vereinshause. Diaspora: Ostersonntag in Hungen 9)4 Uhr. Ostermontag ln Lich ” 1 / Uhr. Ostermontag in Hungen 9)4 Uhr. Ostermontag in Grünbcrg 9/ Uhr. echt 12 har. Goldfilled — 5 Jahre Garantie kostet mit I Buchstaben nur Al. 1,—, mit Monogramm von 2 Buchstaben (Handgravur) M. 1,25, wenn Sie uns diesen Betrag per Postanweisung oder •a Briefmarken einsenden. Auf Wunsch erfolgt die Zusendung auch per Nachnahme. Um das richtige Fingermaß zu erhalten, schneidet man ein Loch in ein Stück Pappe, das nur knapp an das betr. Fingerglied paßt — Fir die Ueberweisung von Aufträgen erhalten unsere Kunden außerdem ftamien und bei jedem Einkauf gleichzeitig einen Prämienschein in Höhe des gekauften Betrages. Zum Beispiel wird der obige Ring ä M. 1,25 bereits vollkommen gratis bei Einkauf unserer Schmucksachen in Höhe von M. 6.— als Prämie abgegeben. Jeder Gegenstand in unserem Katalog ist gleichzeitig als Prämie erhältlich. Iltestr Katalog und Ringmaßkarte wird an jedermann gratis und franko versandt Zehntaoaende von Anerkennungen und Nachbestelln r. gen. Sims & Mayer, Berlin Leipzicjerstr, 93 . Übersicht für die Bestellung des Gemüsegartens. Zusammengestelll vom Ökonomieroi ISHannes Döllner in dem seit 28 Jahren von ihm geleiteten .Prakt.Ratgeber im Obst- und Gartenbau', Frankfurt a.O. Dierleljährtich >3 Keste für I Mark durch Post oder Buchhandlung zu beziehen. Probeheft frei. Für Wetzlar und Kmgeyend >4 in Wann wird gesät? Wie und wo wird grjäl? Wann wird gepflanzt? Was für Standort und Düngung? Welche Entfernung? Wieviel Samen? Wann wird geerntet? Welche Sorten sink die Besten? n , Weihkvhl . . . Rotkohl.... Wirsing .... ^ Rosenkohl. < . tn Kohlrabi . . . Frühblumenkohl Spätdlumenkohl Dlätterkohl . . Anfang März I—10. April Anfang März, von Ende Slprtl ab 1.-10. April Anfang März, von Ende Mürz ab Kerbst oder Febr. Ende April Mai bis Juni Ins Mistbeel, ln Freie Ins Miflbeei. ins Freie Saalbeele ins Freie ins Mistbeet insFreie ins Mistbeet ins Freie ins Freie 15.-20. April 20.-25. Mai 15.—20. Aprtl 15.-20. Juni 20.—25. Mai 10.—15. April, den ganzen Sommer 1.-4. April vom 20. Mal ab bis Anfang Juni Juni, Ans. Juli guter etwas frischer Niederungsdoden leichter, durchläsfiger bester tiefgründiger feuchter Garlenboden jeder Boden, auch schattige Lage 40—60 cm 35— 50 cm 30—40 cm 60—80 cm 15-20 cm 60 cm 1-2 m 40 cm vom August bis November vom Juli ab vom Oktober ab vom Juli ab Ende Juli Anfang August von September ab November bis Frühjahr Kasseler ftumpffpitzer Ruhm von Enkhutze» Erfurter blutroter Kihinger, Dertus Pariser Kalbhoh. Dreienbrunnen Erfurier Zwerg Frankfurter Riesen Niedr. feingekrauster nj Kohlrüben. . . Speiserüben . . ld- >>t Mohrrüben . . Rote Rüben. . Sellerie .... tt Rettich .... ft Radies .... tI j Schwarzwurzel . >5.-20. Mai I.—5 August März und Juni 15.—20. April Anfang März 15. April bis Juli von Mille März ab alle 3 Wochen 1.—10. März ins Freie an Ort und Stelle Reihen 15 cm Reihen 25 cm ins Mist beet Tüpseisaal breiiwürsig Reihen 30 cm 20—25. Juni nicht nicht nicht nötig 5.-10. Mai nicht nicht nicht freier Stand, allgedüngter Boden freie Lage, nicht gedüngt guter, warmer Boden gehaltreicher Boden milder, nicht frisch gedüngter feuchter Boden liesgründiger, kräftiger Boden 30 cm breiiwürsig, auf 1 Qm = 1 0. Juli Ende Juli nicht nicht nicht gedüngter guter Gartenboden bester Garlenboden bester Garlenboden jeder Boden guter tiesgründlger guter warmer Boden 10—30 cm, je nach Sorte 35 cm 40 cm t Ulm = 3 Gr. I Qm = */4 Gr. für den lausenden Meter 2 Gramm vom Mai bis Kerbst Juli—August Okibr.—Dezbr. Okibr.—April wird Ans. Novbr. aus- gegraben z. Treiben Ende April Matkönig. Ttudolk Liebling. Utskopj Sachsenhäuser Eskariol Koiländilches Brüsteter Krausblültrige gefüllte hi Spinat .... Neuseel. Spinat . Sauerampfer . vom März—Mai vom Aug.—Okibr. Anfang März 20.—25. März breiiwürsig oder in Reihen in das Mistbeet Reihen 25 cm nicht Ansang Mai nicht jeder Boden aus l Qm = 10 Gr. Samen 40 cm I (Um = 4/i Gr. Oktober bis Juni Mai bis Oktober Mai Grosz, rundblättr. Zwiebeln . . . Lauch..... Schalotten . . . Perlzwiebeln. . Schnittlauch . . I.—5. März I.-5. März Reihen 20 c,n Saalbeet nicht nötig I.-5. Mai I—10. April August 15.-20. April allgedüngter Boden 15 cm lief in Rillen guter Boden I Dm = l 1 /, Gr. 15 X 30 cm 15 cm >2 cm 15 cm August vom August ab Juli Juni den ganzen Sommer Ziiiauer Riesen Brabanter Gurken .... Kürbis .... ¥ 10.-15. Mai 1.-5. Mai reihenweise einzeln in sonnige Garlenecke — milder, warmer, gut gedüngter Boden Komposthausen Reihen 1,50 m, in den Reihen >5 cm jede Pstanze 1-2 m nach allen Seiten Juli—Septbr. Juli—Septbr. mittellange, voll- tragende Unikum Riesen-Melonen so! Erbsen .... Buschbohnen . . Stangenbohnen . Pussbohnen . . vom März—Mai von Ende April bis Anfaflg August 10.-15. Mai 1.-5. März reihenweise truppweise in Einzelreihen nicht nicht nicht nicht nicht zu fetter, all- gedüngter Loden jeder Garlenboden. leicht gedüngt. auch im Lalbschotten gut gedüngten feuchter Garlenboden müder Boden Reihen 60—80cm in den Reihen 4—6 cm Trupps von je 5 Korn 30—40cm für sede Stange 60 cm im Quadrat 20 cm Mat—Juli Juli—Oktober August—ioeptbr. Juli Dippes Mat, Ruhm v. Liaflel, Teleph» Kaiser Wilhelm, Kinrichs Riesek Juli, Korbfüller, faden- lose Zuckerbrech Große weitze Wtndfor Bleichsellerie . . ift Kardy .... Mangold . . . Ende März l.— 5. Mai 15.-20. April ind Mistbeet gleich an Ort u. Stelle in Reihen Ende Mai nicht nicht . .kg slarkgedüngter kräf- ttger, feuchter Boden bester iiefgründtger Garlenboden in Ä) cm tiefe Gräben mit 30 cm Abstand I—1 Vs m 30—50 cm vom Septbr. ab wird gebleicht vvtst August ab White Plume Tours Sildermangojp Ot* Erdragon . . . Majoran . . . tft «i Bohnenkraut . y Dill..... Petersilie . . . Thymian . . . Tomaten . . . ift nicht l —5. April April und Mai I.—5. März I.—5. April Anfang März ins Mistbeet Reiben 25 cm Reihen 20 cm tn Reihen als Elnfasiung ins Mistbeet, wiederhol! verschulen >m Frühjahr 15.-20. Mai nicht nötig nicht 26. Mai ungedüngter Boden milder, qiürber Boden jeder Boden oitgedünatek Garlenboden sonnige Lage stark aehüngle. warme sokintge Stelle I m die Reihen 20 cm. indenReihenI5cm I Um = Vi Gr. 1 Qm = I Gr. auf 1 m Reihe = Vi Gramm 15 cm Reihen 1 m, in den Reihen 60 cnz l^äs ganze Jahr hindurch August und Septem- der zur Blülezetl junge Pflanzen vom Mai ab vom Mai ab vom Mai ab von Ende Juli ab nur geteilte PflanzÜ! Ruhm u. Erfurt " j * " Earltäns. Alt« Röofevea Rhabarber . . Artischocken . . Februar ins Mistbeet MH Mai stark gedüngtes, frisches, gutes Land tiefgründiger, bester >,20 m I m — 1,20 m im zweiten Jahre April—Juni September verbesterler Dlktorto Grüne von Lava Ausschneiden! W len ! Ausbewahren! suche tüchtigen Herrn, der bet Wirten eingeführt, für den Vertrieb m. 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Auttl Dies) wird dadurch er- Zweck d, A. dassxler Unterrloht wissensebaft- lieher'Lehranstalten naohgeshmt B dass der vinterriebt in so einfacher und gründlicher Welte erteilt wird, dass jeder den Lehrstoff versteheh. muss, und C dass bei dem brieflichen Fernunterricht auf die Individuelle Veranlagung jedes ScbiH^rs Rlloksioht genommen wird. rltche Broschüre sowie BankschVelbcn über bestandene Examina gratis! Prüfungen usw Idung zur Ablegung von Aufnahme- und Abschlu — Vollständiger Ersatz für den Schulunterricht.' Bonness &. Hachfeld, Verlag, Potsdam S. O. \ F welche bei Störungen schon vieles andere erfolglos angewandt, bringt mein glänzend begutachtetes Mittel schnelle Wirkung. Ueberraschend. Erfolg, selbst in harräck. Fällen. Dankschreiben Unschädlichkeit gar. ffl. 3.50, extra stark Jlk. 5.50 p. Flasche. Diskr. 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Wissenschaftliche Gutachten Ober die Beschaffenheit und den Heilwert ■ Chemie: Nach der chemischen Analyse des Gerichtschemikers Herrn Dr. Paul Jeserich, Berlin, enthält der Tropentee „Papuana“ keinerlei gesundheitsschädliche, durch das Gesetz verbotene Stoffe. Analyse vom chemisch-technischen Laboratorium Dr. C. Bischof! Nachf., Inhaber Dr. H. Bischoff, Berlin, veröffentlicht in unserer Broschüre, die jeder Teesendung gratis beiliegt. (In einem zweiten Gutachten heißt es bei Gegenüberstellung zu den europäischen Schwesterpflanzen, daß unser Rheumaheiltee nicht identisch ist mit den inländischen Farren, insonderheit nicht mit dem Adler farren (Pteridium aquilinum) und dem Wurmfarren (Felix-Mas) und daß das Bild der Analyse auf ein relativ sehr verschiedenes Individuum hinweist. (Des wissenschaftlichen übrigen Inhaltes wegen ist dieses Gutachten jedoch nur für approbierte Aerzte bestimmt.) Pharmakologie! Nach eingehenden Versuchen an Menschen und Tieren ist die absolute Unschädlichkeit des Tropentees auch beim Dauergebrauch festgestellt (das Gutachten steht nur approbierten Aerzten zur Verfügung.) Gerichtliches ärztliches Gutachten über die Behandlung von Stoftwechselkrankeu, herausgegeben von Herrn Dr med. Gustav Riedlin, prakt. Arzt, Freiburg in Baden, Karthäuserstr. 9, unter Mitwirkung der Herren Stabsarzt a. D. Dr. med. Karl Kahnt, prakt. Arzt, Berlin-Wilmersdorf, Güntzelstr. 9, Dr. med. C. D. Isenberg, prakt Arzt, Hamburg, Lübecker Straße 11. Dr. Isenberg: Bei allen Kranken zeigt der Tee eine deutliche Einwirkung; bei allen gingen die Entzündungsvorgänge an den Gelenken zurück. Versteifungen lösten sich. Bei keinem Fall ist die Behandlung abgeschlossen; da Verdickungen im Gelenke geringer geworden sind, erwarte Ich weiteres Einschmelzen und weitere Rückkehr zur normalen Form. Alle leben vegetarisch. Dr. Kahnt: Demnach zeigt der Papuanatee bei den beobachteten Fällen eine ausgesprochene Wirkung, indem er an den fokalisationen der Arthritis deformans örtliche Reaktionen hervorruft, die den Sinn einer allmählichen Beseitigung des Krankhaften (Heilung) haben. Außerdem wird eine starke Vermehrung der Harnsäureausscheidung hervorgerufen und der Stuhlgang gefördert Schädliche Wirkungen konnte ich weder bei den behandelten Patienten, noch bei einem sechstägigen Versuch an mir selbst beobachten. Dr. Riedlin, zusammenfassend: Der Papuanatee ist ohne Zweifel eine sehr wertvolle Droge und eine wichtige Bereicherung unseres Arzneischatzes. In den Händen von Aerzten, die die Grundsätze des Pflanzenheilverfahrens und der physiatrischen Heilmethoden kennen und anwenden, wird er viel Segen stiften. Die besten Resultate wird man erzielen, wenn man durch eine möglichst kochsalzarme Diät, am besten durch eine kochsalzfreic, aber nährsaizreiche Diät die Papuanakur unterstützt. Nur so wird man Dauerresultate erreichen und Rückiälle vermeiden. Ich habe in fast allen Fällen von Hamsäurekrankheiten auffallende Besserung der Beschwerden und Heilungen gesehen, die mit den vorher angewandten Heilmitteln einfach nicht zu erzielen waren. So habe ich alte Psoriasis heilen sehen una konnte bei einem schweren Milzleiden fortschreitende Besserung feststeilen. Chronische Nierenaffektionen mit viel Eiweiß im Urin gingen nach verhältnismäßig kurzem Kurgebrauch der Ausheilung entgegen, schwere MigräneanfÄlle, zerebrale Neurasthenie auf gichtischer Grundlage und Neuralgien verschwanden mehr und mehr und — was das Hauptgebiet der Papuanawirkung ist — gichtisch rheumatische Affektionen schwerer und allerschwerster Art reagierten auf diesen Tee mit Heiltendenzen, wo alle anderen Kurmittel versagt hatten. Bei den schwersten dieser Fälle ist die Kur noch nicht abgeschlossen. Eine Grenze seiner Wirksamkeit findet der Papuanatee da, wo die Natur des Patienten nicht mehr reagiert, sei es aus großer Lebensschwäche überhaupt, sei es durch die voraufgegangeoe lege artis-Behandlung durch schwere Gifte. (Des wissenschaftlichen übrigen Inhaltes wegen ist dieses Gutachten jedoch nur für approbierte Aerzte bestimmt.) Die Pharmakodynamik der in dem Tee enthaltenen wirksamen Bestandteile stützt sich auf das Lehrbuch „Vorlesungen über Wirkung und Anwendung der unorganischen Arzneistoffe für Aerzte und Studierende“ von Dr. Hugo Schulz, ord. Professor und Geheimer Medizinalrat, Direktor des Pharmakologischen Institutes der Universität Greifswald, Leipzig 1907, Verlag von Georg Thieme. Die Preise sind gerichtlich begutachtet vom vereidigten Sachverständigen der Handelskammer zu Berlin. Ueber die Herkunft unseres Naturproduktes aus den Tropen hat sich der Chef der staatlichen Nahrungsmittel-Untersuchungsanstalt für die im Landespolizeibezirk Berlin bestehenden königlichen Polizeiverwaltungen, Herr Regierungsrat Professor Dr. Juckenack, durch persönliche Einsichtnahme der Konnossemente, Frachtbriefe etc. informiert und unter Assistenz des Chemikers derselben Abteilung, Herrn Dr. Griebel, bei Besichtigung unseres Geschäftsbetriebes von den Heilberichten bezw. eidesstattlichen Versicherungen Schwersiecher Kenntnis genommen und somit die Richtigkeit der von uns behaupteten Tatsachen am 24. Sept. 1913 kontrolliert. V ollkommen unschädliches Naturprodukt von größter Heilwirkung. Als Heilmittel bei wilden Völkerschaften in den Zentraltropen im Dezbr. 1910 entdeckt von Botaniker V. Fabricius und Dr. med. Lhamassa. Die in Großbardorf in U.ifcrfranken (Bayern) wohnende _Jlnna Bockelt, ged. am 24. Februar 1880, erkrankte im Jahre ~TiS96 an schwerem chronischen Gelenki heumatimus, der sich im Laufe der Jahre zur völligen Verkrüppelung und Versteifung der Finger und Ellenbogengelenke heransbildete. Von den entsetz liebsten Schmerzen gepeinigt, lag die Patientin, zum Skelett abgemagert, ara 20. Dez. 1912 in einem so besorgniserregenden Zustande darnieder, daß sich der amtierende Pfarrer genötigt sah, die Kranke mit den Sterbesakramenten in versehen. Die Patientin ist mit dem Papuana-Tee von ihrem 16 Jahre alten Siechtum gerettet worden und hegt hierüber ein umfangreiches Anerkennungsschreiben über den Kurverlauf vor, das vom KönigL Bayerischen Pfarramt zu Großberdorf ausgestellt ist und dessen Kopie jeder Teesendung beiliegt. Mm ZeschrittEn Süir s» Ssrlaiii der ünr mit tfsoi Papnana-Tgi Sei ehrsnisshegi CelsnHftieamarismQs. RuskelrliwinatisniK, Gisüt u. Bsuralgü. Halberstadt, Tränkestr. 1111, 1. 5. 13. Teile Ihnen auf Ihr . Dienste getan hat Ich leide seit 4 Jahren an linksseitigem Brust- wertes Schreiben höflichst mit, daß Ihr Papuana-Tee mir sehr gute und Schulter-Muskelrheumatismus, habe viel Schmerzen gehabt, wir kuc'.i im vorigen Jahr auf Anraten meines Kassenarztes in Bad Schmicdcbetg, jedoch sage ich, besser täten die Herren Aerzte, sie würden zu diesem giftfreien Tee mehr übergehen, denn man kann seiner Arbeit nachgehen, schwächt den Körper nicht, scheidet stark nur durch reichlichen Urinabgang aus und lindert auch, wenn die Krankheit nicht zu lange im Körper festsitzt, nach kurzer Zeit die Schmerzen, etc. gez. Ileinr. Hildebrandt. Dörzbaclt, 22. 6. 13. Der von Ihnen bezogene Papuana-Tee ist nunmehr verbraucht und die Kur ist zu meiner vollen Zufriedenheit ausgefallen. Ich kann trotz meines Alters von 64 Jahren meinem Beruf wieder nachgehen wie vor 10 Jahren, was ich hiermit öffentlich anerkenne. gez. Pauline Engelhardt, \Vwe. Chemnitz, Meianchthonstr. 20. Vorigen Donnerstag, den 10. April 1013. bekam ich einen schweren Rheumat.-Anfall im rechten Knie, dazu Schwellung, Steilheit, Rötung, starken Schmerz, Fieber. Ich lag vollständig lest und unbeweglich, jeder Pulsschlag schmerzte fast unerträglich. Noch in der Nacht begann icb die Papnana-Kur. Freitag sehr schlecht, Sonnabend leichte Besserung, Sonntag konnte ich stundenlang aufstchcn und mühsam aultreten. Montag mit der Straßenbahn in den Dienst, Treppen sehr schlecht steigen. Dienstag viel besser, Treppen ziemlich gut. Mittwoch Spazierengehen, bis auf geringe Schwäche alles in besler Ordnung. Ich habe ca. 100 gr Tee verbraucht, 300 gr lasse ich in Reserve liegen. Ich werde künftig nichts anderes verwenden und empfehlen. Herzlichen Dank. Möchte jeder Leidende gleichsam Vertrauen gewinnen zu seinem Heil. gez. P. O. Schubert, Lehrer. Kruglanken (Ostpr.), 21.6.12. Habe die Sendung „Papuana“- Tee verbraucht und kann Ihnen zu meiner größten Freude Mitteilen, daß der Tee mir geholfen hat und ich schon wieder gut getien kann. Ich werde Ihren berühmten Tee allen Gichtleidenden aufs wärmste empfehlen. Um den Körper gründlich zu befreien, bitte ich um eine Sendung wie gehabt von 100 g. gez. Rudolph Loest. Bledeln bei Algermissen, 24.6.12. Teile Ihnen mit, daß die Schmerzen seil 2 Tagen nachgelassen haben. Mir sagte der Arzt, daß ich die Teekur weiter fortsetzen solle, und hoffe ich nun mit Gottes Hilfe, daß ich meine Gesundheit vollends wiedererlange usw. gez. Christian Günther b. Hofbesitzer Adolf Hahne. Köln a. Rh., 10. 2. 12. Prospekt erhalten. Senden Sie mir gefälligst unter Postnachnahme ein Originalpaket Papuana-Tee zu 10 Mk. nebst Gebrauchsanweisung. Dieser Tee soll vorzüglich gegen Rheuma sein. Ihre Adresse verdanke ich dem Herrn Ins|>eklor-Ingenieur W. Koller in Marien bei Lütgendortmund, welcher mir mitteiite, dieser Tee hätte ihn (nachdem er, wer weiß was alles, versucht, auch verschiedene Badekuren in Wiesbaden, Kreuznach usw., aber alles nutzlos) von seinem Rheumatismus gänzlich befreit. Bitte um sofortige Zusendung. gez. P. Jos. Müller. Frankfurt a. M., Schöne Aussicht 13, 31.5.12. Teile Ihnen ergebenst mit, daß mir der von Ihnen bezogene „Papuana‘ , -Tee im Monat März für mein Gichtleiden vorzügliche Dienste geleistet bat und mich von allen Schmerzen befreite. Gleichzeitig bemerke Ihnen, daß ich seit 32 Jahren täglich Abführmittel gebrauche, was ich, seitdem ich den Tee genommen habe, absolut nicht mehr nötig habe, so daß, wie cs scheint, der Tee auf meinen ganzen Organismus den denkbar besten Erfolg hervorbrachte und ich mich leicht und gesund fühle. Aus Dankbarkeit habe ich nach allen möglichen Seiten Propaganda für Ihren Tee gemacht, dem Arzte im Kurort „Weißer Hirsch", Dr. P., sowie meinem hiesigen Arzte Dr. R. Mitteilung gemacht, ebenso vielen Patienten, die über ähnliche Leiden klagten, den Tee gepriesen, die sich alle an Sie wenden werden. Mit aller Hochachtung gez. Frau Benedikt Wiesengrund. Dessau, 2.2.13. Schon länger als 10 Jahre litt meine Frau an chronischem Ncrvenrheumatismus und hatte bei jeder abwechselnden Witterung, wie Wind, Regen oder Schnee, furchtbare Schmerzen zu ertragen. Alles nur Erdenkliche hatte ich angewendet, aber leider alles vergebens, bis ich nun endlich Ende November v. J. Ihren Prospekt über ..Papuana“ in der Zeitung fand. Ich habe den Prospekt sorgfältig durchgelcsen und im Vertrauen zu dem Heilmittel gleich 300 g umgehend senden lassen. Am 3. Dezember 1012 bekam ich den Tee und fing noch an demselben Abend mit der Kur an, die am 4.Jan. 1913 beendet war. Die Schmerzen bei meiner Frau waren vollständig verschwunden, da ich aber glaubte, daß das Nervenreißen bei schlechter Witterung, wie wir sie doch jetzt gehabt haben, wieder auftreten würde, so habe ich die Sache bis zum heutigen 2. Fcbr. beobachtet. Nun kann ich Ihnen die freudige Mitteilung machen, daß meine Frau von ihrem furchtbaren Leiden befreit ist. Der „Papuana“-Tee hat also unbeschreibliche Dienste geleistet, und ich fühle mich veranlaßt, Ihnen meinen besten Dank auszuprechen. Ich werde den „Papuana"-Tee bei jeder Gelegenheit aufs beste empfehlen und zeichne mit vorzüglicher Hochachtung gez. Heinrich Schulze, Amalienstr. 12. Bromberg, 6.8.12. Seit 25 Jahren litt ich an Gelenkrheumatismus. habe die Moor- und Fichtennadelbäder Polzins 3 Jahre hindurch besucht, auch andere, in den Apotheken erhältliche und durch Reklame angepriesene Mittel angewendet, wurde aber nicht * von meinem Rheumatismus geheilt, ja, ich wurde immer nervöser und war gezwungen, nach 30 Jähriger Amtstätigkeit mich pensionieren zu lassen. Anfang Mai d. J. hörte ich von Ihrem „Papuana"-Tec, und wenn auch von Vorurteilen gegen alle angepriesenen Mittel erfüllt, wagte ich noch einmal einen Versuch und nahm die Kur in Angriff. Bei meinem alten Falle hatte ich von vornherein auf eine längere Kurdauer zu rechnen und kann heute zu meiner größten Freude berichten, daß ich nach einer 2Vs monatlichen Kur von meinem schweren Leiden vollständig geheilt bin. Auch in hiesiger Gegend sind mir zahlreiche Fälle bekannt, wo der Tee seine heilende Kraft in demselben Maße wie bei mir erwiesen hat. Nächst Gott fühle ich mich veranlaßt, auch Ihnen meinen wärmsten Dank abzustatten mit der Versicherung, daß ich cs nicht unterlassen werde, Ihr vortreffliches Naturprodukt allen rheuma- und gichtleidenden Mitmenschen, mit denen ich in Berührung komme, nach meinen eigenen Erfahrungen aufs wärmste zu empfehlen. Mit vorzüglicher Hochachtung gez. Sattelberg, Lehrer a. D., Töpferstr. 20. Altenzaun b. Arnsburg, 2. 5. 13. Ich möchte Ihnen das Resultat von dem Tee mitteilen. Der von Ihnen bezogene ,,Papuana"-Tee hat mir meine Gesundheit wiedergebracht, denn ich hatte Rheumatismus im ganzen Körper, ohne daß ich es wußte, was mir fehlte. Ich hatte 3 Aerzte zur Behandlung, aber keiner sagte mir, was es für eine Krankheit sei. Nichts half mir; so ging es 3 Jahre lang, ich konnte schon des Nachts nicht mehr schlafen vor Herzklopfen, manchesmal setzte das Herz sogar aus, dann Husten, kein Appetit, immer umherziehende Schmerzen im Körper und oft Nachtschweiß. Ich fühlte mich immer matt, keine Arbeit konnte ich machen, und zuletzt stellte sich Reißen im Knie und Ellbogen ein. Da sagte ich mir selber, das ist wohl lauter Rheumatismus. Ich war schon ganz verzweifelt. Da wurde ich auf Ihren Tee aufmerksam, denn ich halte eine Broschüre in der Zeitung gefunden. Da ließ ich mir 9 Pakete hintereinander kommen, beim dritten Paket mußte ich natürlich zu Bett, bekam dicke Gelenke und furchtbare Schmerzen, welche ca. 14 Tage anhielte», dann ließen die Schmerzen wieder nach, die Gelenke wurden wieder dünn, Herzklopfen verschwand, Appetit und Schlaf stellten sich wieder ein, so daß ich nach- Verbrauch von 9 Palleten wieder Gott sei Dank gesund bin, wofür ich Ihnen meinen herzlichsten Dank ausspreche, denn ohne Ihren Tee hätte ich wohl dahinsiechen müssen. Ich will nun ihren „Papuana“-Tce einem jeden an Rheumatismus leidenden Menschen empfehlen. gez. Frau Emma Lohberg, Hebamme. Frankfurt a./M., Eibestr. 12, 6. 3. 12. In Beantwortung Ihres Schreibens vom 18. v. M. bin ich gern bereit, Ihnen mitzuteilen, daß Ihr Tee, von dem ich vor einigen Wochen 100 gr bezog, mich wieder vollständig hergestellt hat. Auch bei meiner Mutter, 80 Jahre alt, konnte ich damit einen vollständigen Erfolg erzielen, sie litt an Gelenkrheumatismus. Mit 15 Tassen erfolgte die Heilung bei ihr. Daher ersuche ich für einen Bekannten von mir umgehend 100 gr Tee per Nachnahme abzusendeti. gez J. Jacob,. Rädtkeim b. Friedenberg (Kr.Geraauen.) Teile Ihnen mit, daß mir der Papuana-Tee sehr geholfen hat. Ich war so steil an allen Gliedern, daß ich aus dem Bett gehoben werden mußte. Ich wandte mich an den Arzt, alle Arzenei ohne Erfolg. Knie, Ellenbogen und Hände waren dick allgeschwollen. Als ich ein Päckchen von Ihrem Tee verbraucht hatte, fühlte ich Lindentng und beim zweiten konnte ich mich schon selbst aus dem Bett heben und am Stock gehen. Nach Verbrauch von 4 Päckchen bin ich vollständig hergestellt, so daß ich laufen und jede Arbeit verrichten kann. Ich bin 73 Jahre alt. Jeder Mensch wundert sich, daß ich so hergestcllt bin. Ich sage Ihnen meinen herzlichen Dank und will jedem Menschen Ihren Tee empfehlen. gez. Wwe. Karbginski. Gräbendorf (Kreis Teltow), 29. 3. 13. Ich bin 66 Jahre alt und leide seit 1870)71 an Rheumatismus. Seit 2Jaltren bin ich schwer erkrankt an Gicht und Gelenkrheumatismus, hatte große Schmerzen und war am ganzen Körper sehr stark geschwollen, war bettlägerig und konnte kaum ein Glied bewegen. Habe verschiedene Aerzte gehabt, längere Zeit Bäder genommen, Brunnen getrunken und andere Kuren versucht, aber leider ohne jeden Erfolg. So brachte ich durch Zulall von Ihrem Papuana-Tee in Erfahrung und wandte mich an Ihre werte Firma und bestätige hiermit, die besten Erfolge damit erzielt zu haben. Nach dem Gebrauch von 7 Paketen bin ich wieder so weil hergestellt, daß ich mich ohne andere Hülfe frei bewegen kann, weitere Gänge zu Fuß unternehmen kann und auch imstande bin, leichtere Arbeiten wieder zu verrichten. Ich kann und werde allen Aehnüchlcider.dcn Ihren Papuana-Tee nur empfehlen, gez. Karl Kerstan, Altsitzer. Angerburg (Ostpr.), 4. 4. 13. Ich habe 400 gr Papuana-Tee verbraucht. Bin mit der Wirkung sehr zufrieden. Habe diesen Winter sehr gut durchgehalten, was mir schon seit 14 Jahren nicht passiert ist. Habe den Tee auch schon Leidensgenossen empfohlen. Bitte mir noch 3 Pakete ä 100 gr zu schicken, damit ich welchen hier habe, im Fall doch noch ein Rückfall ein tritt. gez. 0. Czybulka, Kgl. Lokomotivführer. Plüderltausen (O.-A. Welzheim). Ihr Papuana-Tee hat meiner 89 Jahre alten Mutter gute Dienste getan. Bitte senden Sie nochmals 1 Paket ä 100 gr per Nachnahme. gez. Wilhelm Damntson, Flaschnermstr. -ü 2 5 dl ► n v Papuana-Kuren in Bad Neuhaus a./Saale garantiert reines Naturprodukt ohne Zusatz von Chemikalien und Kunststoffen (S. letzte Seite dieses Prospektes). Die Originale ; j den vorerwähnten Dankschreiben werden in unseren Geschäftsräumen auf Wunsch vorgelegt. Es ist uns bei dem beschrän’ icn Raum der Prospekte nur möglich, einen kleinen Teil der Zuschriften Geheilter zu veröffentlichen. Es liegen aber außerdem noch Tausende von Dank- und Anerkennungsschreiben aus allen Gesellschaftsklassen in unseren Verkaufsräumen aus und stehen jedermann zur Einsicht zur Verfügung. Preis und Versandbedingungen für Deutschland: „PAPUANA" ist fiir Deutschland ausschUeßl. direkt von der Transatlant. Rheumaheiltee-Gesellschaft, Kullak & Meyer, Centrale für Europa, Berlin CI 9, Beuth-Str. 10, zu beziehen. — Der Versand erfolgt nur gegen Nachnahme. 1 Original-Paket, enthaltend 100 Gramm Papuana - Tee, ergebend 32 Tassen — S Liter flüssigen Tee, M 10.— (11 Tage reichend) 2 Orig mal-Pakete, enthaltend 200 Gramm Pcpuana-Tcc, ergebend 04 Tassen = 16 Liter flüssigen Tee, .U IS.— (22 „ „ ) 3 Original-Pakete, enthaltend 300 Gramm Peipuana-Tce, ergebend 96 Tassen — 24 Liter flüssigen Tee, M 25.— (33 „ „ ) ' Bei gleichzeitiger Bestellung exkl. Porto und Nachnahmegebühren. Für leichte, akute Fülle und I Torbeugungskuren: 1 Original-Paket, enthaltend 60 Gramm Papuana-Tre, ergebend 18 Tassen — 4 ’ 2 Liter flüssigen Tee, M 6.— (6 Tage reichend). Bei Frankovoreinsendung der Beträge Lieferung franko. Das Wort „PAPUANA“, Bild und Packung sind gesetzlich geschützt. Nachahmungen werden gerichtlich streng verfolgt. Wir bitten höfl., die Buchstaben u. Namen der Adressen recht deutlich und genau zu schreiben, tim Rücksendungen vorzubetigen. Der Versand nach dem Auslande erfolgt nur bei Frankovoreinsendung der Beträge. Mit der Entdeckung dieses medizinisch wertvollen Naturproduktes und der Erkenntnis seiner beispiellosen Heilkraft steht eine epochemachende Umwälzung in der Behandlung von Rheumatismus und Gicht bevor. Bei der Behandlung dieser hartnäckigen Leiden konzentrierte sich das Hauptinteresse der Aerztc stets auf die Anwendung von Medikamenten und Hilfsmitteln, von denen man sich eine Einwirkung aut die Gelenke, das Fieber und einen günstigen Einfluß aul die Verdauungsorgane versprach. Es wird der Chemie wohl niemals gelingen, ein Präparat zu erfinden, das imstande ist, ohne nachteilige Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens alle jene Eigenschaften in sich zu vereinigen, die zur Heilung von diesen Leiden erforderlich sind. Unzählig sind die im Handel gegen Rheumatismus angepriesenen Mittel, die zum größten Teil Gifte enthaltend (z. ß Salycil — und dessen Ersatzmittel sowie Colchicum-Präparate und Arsenik), durch ihre zeitweise Schmerzbetäubung in dem Patienten den irrigen Glauben erwecken, daß ihm diese Mittel helfen, in Wirklichkeit aber den Organismus schwer schädigen und auf die Schwellungen bezw. Hebung des Allgemeinbefindens der Kranken nur einen äußerst geringen Einfluß ausüben. Dazu gehören auch sämtliche Einrcibemittel, von denen sich jeder denkende Mensch sagen muß, daß sie nur Hautreize ausüben können. Allein mit einigen alkalischen Mineralbrunnen erzielte man Erfolge, die sich aber auch nur aul eine vorübergehende Besserung der Krankheitserscheinungen beschränken konnten, da sie schon bei kürzerem Gebrauch den ungünstigsten Einfluß auf die Funktionen des Magens, den Appetit resp. die Verdauung, ausübten. Der bisher in den Kuünrstaatcn völlig unbekannte Tropentee „Papuana“ ist das einzige Heilmittel der genannten Erkrankungen, das alle für eine vollkommene Heilung bedingten Heilfaktoren in idealer Form in sieh vereinigt, ohne auch nur die geringsten schädlichen Nebenwirkungen auf den menschlichen Organismus auszuüben. Frei aller analytisch nachweisbaren Gifte und toxischen Nebenwirkungen beim Dauergebrauch, stellt das tropische Urwaldsprodukt in seiner Heilwirkung ein „Phänomen“ auf medizinischem Gebiete dar. In allen Fällen, in denen die Kur unter unserer Kontrolle durchgesetzt wurde, einerlei, ob es sich dabei um akute oder chronische Erkrankungen gehandelt hat, ist eine definitive Heilung eingetreten. Es konnte in jedem Falle bei überaus stark eintretender Wirkung des Tees auf die Schwellungen der Gelenke und das Fieber eine bedeutend erhöhte Nierentätigkeit, günstige Beeinflussung der Steigerung des Appetits, raschere Verdauung, Anregung des Stuhlgangs und der Beförderung des Allgemeinbefindens konstatiert werden, Eigenschaften, die den Wert des Mittels bedeutend erhöhen. Unser Material ist bereits ein so umfangreiches, die Erfolge bei den verzweifeltsten Fällen so frappant, daß wir die Heilkraft unseres Tees „Papuana'“ bei vorschriftsmäßigem Gebrauch und Durchsetzung der Kur als absolut unfehlbar zu bezeichnen in der Lage sind, besonders, wenn der Patient die Kur unter der Leitung eines Arztes gebraucht, der ein gründlicher Kenner des giftfreien Pflanzenheilverfahrens ist. Die geradezu verblüffenden Resultate bei der Behandlung frischer Falle von Rheumatismus und Gicht werden in absehbarer Zeit den Uebergang in die unheilbare Form absolut auszuscfalteßen imstande sein. Zum Schluß wollen wir noch einiges über die Brunnenkuren in den berühmten Kurorten wie Oynhausen, Wiesbaden. Salzschlirf, Kreuznach usw. erwähnen. Es steht außer Frage, daß Rheumatiker und Gichtkranke von einem mehrwöchentlichen Aufenthalt in einem dieser Kurorte einen zeitweisen Nutzen haben. Es tritt bei solchen Kuren eine Besserung im Befinden des Patienten ein, die aber weniger durch den Gebrauch der Brunnenkuren als durch die veränderten Lebensverhältnisse und vor allem durch die strenge Diät bedingt ist Daß der Erfolg einer solchen Brunnenkur nur ein vorübergehender ist, beweist die fast immer beobachtete Tatsache, daß den Kranken wenn er wieder zu Hause angelangt, in seine früheren, vielleicht unverme etlichen Lebensverhältnisse zurückkehrt, das alte Leiden in ganz kurzer Zeit wieder befällt. Wir bemerken ausdrücklich, daß Kranke, die jahrelang die berühmtesten Weltbäder resultatlos besuchten, beim Gebrauch des „Papuana“-Tees ihre Gesundheit dauernd wiedererlangt haben. Vor allem aber bleibt dem größeren Prozentsatz solcher Kranker der Aufenthalt in diesen teuren Bädern versagt, da ihnen ihre wirtschaftliche Lage derartige zeitraubende, Hunderte von Mark kostende Kuren nicht gestattet. Sie sind dazu verurteilt, ihre Schmerzen und ihr Siechtum weiter zu ertragen. Unsere Broschüre, die jeder Teesendung gratis hergelegt wird, enthält alles Wissenswerte für den Laien zur Beurteilung seines Leidens kurz zusammengestellt, und zwar: 1. der akute und chronische Gelenkrheumatismus; 2. die akute und chronische Gicht; 3. der Muskelrheumatismus; A. die infektiösen rheumatismusähnlichen Erkrankungen; 5 die Neuralgien ; 6. der „Papuana“-Tee und seine Heilwirkung nach der Lehre der Phytotherapie .giftfreies Pflanzenheilverfahren nach den Grundsätzen der Naturheilmethode). Den Wünschen unserer Kundschaft entgegenkommend, haben wir uns entschlossen, auch 60 Gramm-Pakete, ergebend 18 Tassen—4> a Liter fertigen Tee zum Preise von M6 abzugeben. Diese Pakete genügen vollkommen bei akuten frischen) Erkrankungen von Rheumatismus bei täglichem Gebrauch von 3 Tassen und sofortiger Anwendung beim Krankheitsausbruch. Wir bemerken aber ausdrücklich, daß diese Pakete nur bei frischen Fällen und Vorbeugungskuren zu empfehlen sind, und verweisen bei chronischen und wiederholt aufgetretenen Erkrankungen auf die im Prospekt notierten 100 gt Pakete und den bei gleichzeitiger Abnahme von 2 bezw. 3 Paketen eintretenden Rabatt. Ein Rabatt auf die Preise von 60 gr Paketen wird nicht gewährt. Ganz besonders möchten wir Rheumatismus- Kranke darauf hinweisen, daß es ratsam ist, eine Vorbeugungskur von Zeit zu Zeit vorzunehmen, um ein Wiederauftreten der Krankheit zu verhindern. Es werden in letzter Zeit häufig Anfragen an uns gerichtet, ob wir den „Papuana"-Tee in flüssigem Zustande, also fertig zum Gebrauch, liefern können. Hierzu müssen wir bemerken, daß sich der „Papuana"-Tee in abgekochtem Zustande in verhältnismäßig kurzer Zeit zersetzt, auch in dieser Form wertlosen Nachahmungen im Handel sehr leicht ausgesetzt ist Diese Erwägungen haben uns bestimmt, den .,Papuana‘“-Tee nur in seinem Urzustände an das Publikum abzugeben Wir nehmen hierbei Gelegenheit, darauf hinzuweisen, daß ein Paket „Papuana“-Tee 8 Liter — 10 z / 3 Flaschen fertigen Tee ergiebt und die Flasche sich demnach auf nur 94 Pf. stellt. Vergleicht man die frappante Heilkraft des „Papuana“-Tees mit der geringfügigen Wirkung der zu gleicher Zeit angebotenen Mineralbrunnen, deren Preis 80 Pf. bis 1 M per Flasche beträgt, so ergiebt sich daraus die Billigkeit des „Papuana“-Tees, der unter großen Mühen und erheblichem Kostenaufwand aus tropischer Wildnis herausgeholt werden muß, gegenüber den Mineralbrunnen, deren Kur bei dem üblichen Verbrauch von 2 Flaschen pro Tag sich auf 48—60 M pro Monat stellt, während die Papuanakur in derselben Zeitspanne auf nur 25 M zu stehen kommt. Die Kaiserpfalz Salzburg, die Trinkhalle und ein Teil des Kurparks von Bad Neubaas. Papuana - Kuren während der Sommermonate vom I. April bis 30. September im Kur- und Mineralbad Neuhaus S. Saale, im Besitze des Herrn Dr. jur. et rer. pol. Freiherr von und zu Quttenberg. Pat enten, denen während der Wintermonate der Berat nicht gestattet, sich einer gründlichen Papnana-Kur unterziehen zu können, w I hierzu in dem idyllisch gelegenen Kur- und Mineralbad Ncuiiaus b. Neustadt a. d. Saale in Unteifranken Gelegenheit gerxnen. Die Papuana -Kuren J werden in diesem Bade unter der sachgemäßen Leitung eines Spezialarztes der physikalisch-diätetischen Heilweise durchge- I führt unter Berücksichtigung einer entsprechenden Diät mit Unterstützung von Moorbädern zu mäßigen Preisen. Aber auch als Erholungsort ist Bad Neuhaus während der Ferien in hervorragendem Maße geeignet, ln der Fluß- I niederung der Saale am Fuße der alten Bergrmne „Kaiserplalz Salzburg" gelegen, verfügt der Ort über einen prachtvollen i Kurpark von alten Bäumen, an den sich Neu inlagen in modernem Stil ar,schließen. Die Luft ist infolge der vom Rhön- | gebirge herüberkommmden Winde außerordentlich rein und kann Bad Neuhaus auch als Luftkurort allerersten Ranges be- | zeichnet werden. — Sonder Prospekt mit näheren Angaben versendet auf Wunsch ab I. März 1914 die Wir haben bei Papuanakuren die Diät bisher ausgeschlossen, um zu beweisen, daß auch ohne eine solche Diät unser Naturprodukt Hervorragendes leistet. Wir müssen hierbei bemerken, daß alle unsere Erfolge, auch die in diesem Prospekt wiedergegebenen, ohne jede Diätvorschrift erreicht wurden. Es ist jedoch zweifellos, daß der Heilungsprozeß bei einer Papuanakur ganz bedeutend gefördert wird, wenn eine strenge Diät zur Vorschrift gemacht ist. Da eine solche Diät aber immerhin schwächt, so haben wir uns entschlossen, ein Nerven-Nähr- und Kräftigungspräparat mit aufzunehmen, das unter dem Namen VISOPAN von uns zu beziehen ist Dieses Nerven-Nähr- und Kräftigungspräparat (Lecithinpräparat) ist ein rein natürliches Produkt, hergestellt aus reiner tierischer Nerven-Substanz ohne jeden Zusatz von Chemikalien und Kunststoffen. Durch rationelle Verarbeitung mit den neuesten Maschinen und nach Erfahrungen der Wissenschaft gelang es, dieses phosphorhaltige Produkt herzustellen, dessen Wert in der resorbierbaren Form des Phosphorgehaltes der phosphorhaltigen Extraktivstoffe beruht, dessen Wirkung als hervorragend von Sachverständigen bezeichnet wird. Infolge seiner Zusammensetzung eignet sich das Präparat nicht nur als Siätkungs- und Kräftigungsmittel für nervöse und schwächliche Personen, sondern in hervorragendem M iße für G : lesarbeiter und auch für Personen, die ihr Körpergewicht vermehren wollen. Das Präparat' kann in kleinen Dosen genommen werden. Ohne den Magen zu überlasten, führt cs dem Körper in konzentrierter Form Stoffe zu, die ihn befähigen, sich einer Diät zur beschleunigten Förderung der Kur mit Leichtigkeit zu unterzielten. Die Zusammensetzung des Präparates untersteht einer fortlaufenden wissenschaftlichen Kontrolle, und übernehmen wir auf Grund dieser Untersuchungen die unbedingte Gewähr dafür, daß der Gehalt an Extraktivstoffen (Lecithine und Phosphatide) mindestens 16°/o beträgt. (Analyse, Gebrauchsanweisung und nähere Beschreibung giebt der Prospekt an, der jeder Teesendung beiliegt oder auf Wunsch gratis übersandt wird.) 1 Originalpaket: 100 gr Visopan I „ 200 gr Visopan 1 „ 300 gr Visopan 1 „ 500 gr Visopan 1 „ 1 kg Visopan M 2.75 M 5.- M 7.— M II.— M 20.— Diätvorschrift enthält der Visopan-Prospekt, der jeder Teesendung beiliegt. Wer über die Wirkung giftfreier Heilpflanzen Belehrung sucht, findet sie in der Schrift: Die „Phytotherapie" (eine Methode innerlicher Krankheitsbehandlung mit giftfreien, pflanzlichen Heilmitteln nach den Grundsätzen des Naturheilverf^hrens) von Dr. med. Karl Kabul, Stabsarzt a. D., zu beziehen vom Verein für Pflanzenheilkunde, Berlin, Lübecker Sir. 52, zum Preise von M 2.20 inkl. Porto. BERLIN, im Dezember 1913. ___ _ __ Transatlantische Rheumaheiltee-Gesellschaft Kullak & Meyer Cenirale für Europa: BERLIN C19, Böuih-Straße IO Geschäftszeit 8—5 Uhr. Telcgr.-Adresse: Papuana, Berlin. Fernspr.: Gentrum 2164. Wir bitten höflichst, dieses Zirkular für vorkommende Fälle aufzubewahren oder an Kranke gütigst wettergeben zu wollen. ALL1AUCE Budidruckerei, Berlin NW 6, Sdnffbaucrdamm 19.