Vepi-rprek 25 pfg. monatlich »tertrljt^rUch 7* W>., »»r,u»zadlb-rr, frei in» Hau«. Abtzehrlt i» u» 5 »» e r «rpediiion oder in den Zweig. aurgabestellen »t»»rii>helich SO Psg. — Erscheint Mitren,»chL UN» ««»»t«g». — Redaktion: Selter», weg 88. — Mir «usbewahrung oder Rüchendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag der „«tetzeuer Zcitunq" B. m. b. » Lrpedltlon: SeItersroeg 85. Anzeigenpreis 15 pfg. Mc 44 mm breite Petitzeilc für Auswärts 20 Pfg Die 80 mm breite Reklame-Zeile SO Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung des Zabiung». ziele» «30 Tage«, bei gerichtlicher Beiireibtmg oder t\i Konkurs in Wegtall. Hatzvorschristen ohneBerbindlichke!.. Druck der Eieffencr Vcrlagsdruckcrei. Sllbiu Klein Nr. 26 Telephon: Rr. 862. Mittwoch, den 1. April 1914. Telephon Rr. 862 . Ighrg. Politifcbc Rundfcbau Deutschland. * Am Sonntag fand eine Sitzung des Vorstandes w nationalliberalen Partei in Berlin lall. Bassermann erklärtesich bei der Besprechung ki Reichspolitik unzufrieden damit, daß Zentrum und Sozialdemokratie unter Umständen einen ausschlaggeben- '«» EinfHutz haben. Nach Besprechung von Partcisrcigen vurde ein Beschlutzantrag angenommen. Der Central- lorstand beauftragt den geschäftsführenden Ausschutz, Verhandlungen einzuleiten, um die gleichzeitige Aus- ö s u n g des jungliberalen, wie des alten nationallibc- nlcrt Verbandes unverzüglich herbeizuführen. ' ' Bclgicn. * Vielleicht zum ersten Mal hat in einer öfsent - icheu Parlamcntssitzüng ein Sozialdemokrat i n e r Königin ein warmes Lob gespendet. Das >al der aus dem Bergarbeiterstand hervorgegangene Abgeordnete Mansart getan, indem er der Königin der Belgier, Elisabeth, warme Anerkennung für die Art pendele, wie sic die bei dem letzten Grubenunglück von Rons Verwundeten mehrere Mal besucht hat. Der Ab- ; icokdnete sagte: „Sie ist in die Wohnungen gegangen, .at die Verwundeten getröstet und den Familien der s Hinterbliebenen ohne Ansehen'in bescheidener, Weise jede Öüfe zuteil werden lassen. Sie hat sich damit als eine Nonarchin von Geist und Herz erwiesen, die ein grotzes, lewunderungswürdiges Werk vollbracht hat." Königin Aisabcth entstammt dem bayerischen Königshause. England. " Premierminister A s q u i t h macht bekannt, datz der Kriegsminister S e e l y, sowie der Feldmarschall F r e n ch rmd General Ewart demissioniert haben. A s q u i 1 h selbst übernimmt das Kriegsministerium. — Der Lordpräsident des Geheimen Rats, Viscount Morley, wied voraussichtlich ebenfalls zurücktreten. * London. Das Besitztum des Generalmajors Accalmont, genannt Abbeylands, in Antrim auf Irland ist niedergebrannt. Man vermutet einen Anschlag der Suffragetten. Der angerichtete Schaden beziffert sich aus 15 600 Pfund. Schweden. * Die ersten Resultate der Wahlen zur Z w e i- ten Kammer sind jetzt bekannt. Bei der heutigen Auszählung der Stimmen in einem der, beiden Stock - holmer Wahlkreise zeigt sich, datz für die Partei der Verteidigungsfreutide 6220 Stimmen abgegeben wurden, während die Liberalen (Anhänger des ehemaligen Ministerpräsidenten Staas) 3580 Stimmen und die Sozialdemokraten 10 831 Stimmen erhielten. Die Liberalen verloren damit ein Mandat an die Vcrteidigunas freunde. Die Wiederwahl des Führers der Rechten, Admiral L i n d m a n n, und des Führers der Sozialdemokraten, Redakteur B r a n t i n g, sowie des ehemaligen Kultusministers im Ministerium Staaf, Dr. Berg, sind gesichert. Türkei. * Marschall Liman v. S a n d e r s ist aus'Kon- stantinopel mit einigen deutschen Offizieren nach Smyrna abgereisl. Albanien. " Am Sonntag nachmittag trafen die Kinder des Fürstcnpaares von Albanien, Prinzessin Marie Eleonore und der Kronprinz Karol Viktor,, an Bord der italienischen Pacht „Misurata" von Brindisi kommend in Du- razzo ein. Sie wurden von ihren Eltern empfangen und unter begeisterten Kundgebungen des Publikums, besonders der Schuljugend, nach dcnr Palais geleitet. China. * 2000 Mann regulärer chinesischer Truppen waren 20 Meilen von Tschangtschou mit Banden des „Meisten Wolf" in Kampf geraten. Letztere zogen sich gegen Hangtschou zurück, als ob sie sich geschlagen glaubten. Die Truppen folgten ihnen und besetzten Tschangtschou. In der Nacht feuerten Anhänger des „Meisten Wolf" an vielen Stellen der Stadt Schüsse ab, die unter den Truppen eine Panik hervorriefen. Die Banden griffen mm die Truppen an und schlugen sic. 500 Leute wurden verbrannt. Mexiko. * Nach einem Telegramm aus ChihuakUa sind dort in Zügen 300 verwundete merikanischc Rebellen aus T o r e o n eingetroffen. Es wird gemeldet, datz die Gesamtzahl der Verwundeten 1000 beträgt. färberci gebt. Rover irkt Frankfurt a. M. und Färberei Hugn Luckner (Inh. Gebr. Rover) Leipzig Cii: misches Reinigen und färb n von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken. Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, K nclermütze.i, Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. ® Eme wunderbare Rettung. s A 511*4 hmH - Douglas Mawson, der Führer der für die Wissen- Hast so erfolgreich verlaufenen antarktischen Eipedilion lustraliens hat nach seiner Rückkehr in Adelaide dem lcrrespondenten eines englischen Blattes fesselnde Ein- .'lheilcn über die Erlebnisse der Eipedilion erzählt, da- untcr. auch die Geschichte seiner Rettung, die er selbst ls einen „glücklichen, fast wunderbaren Zufall" bezeich- et. Mawson war in Begleitung zweier Gefährten, des cutnants Ninnis und des Schweizers Dr. Mertz, zu ner längeren Schlitteneipedition aufgebrochen; Sechs- 'hn Hunde und eine Last v»n rund 17 Zentner führten ie Forscher dabei mit sich. Der Zug über Schnee und üetschcr war anstrengend, aber die drei Männer kamen uhültnismätzig schnell vorwärts, und als die kleine char am 14. Dezember auf eine zurückgeleglc Strecke m 311 englischen Meilen zurückblicken konnte, „waren ir alle in bester Stimmung. Das Schlimmste schien berwunden, wir hatten ein verhältnismästig ebenes latcau erklommen, das von der Küste nach Osten aus- cg. Es war ein herrlicher Tag, wir waren froh, bejahe ausgelassen, als das Unheil kam. Mertz war auf inen Schneeschuhen 400 Meter voraus, ich folgte mit m jrften Hundegespann, dicht hinter mir, kam Ninnis it den Hunden und dem zweiten Schlitten, der unsere lästigsten Proviantvorräte trug. Diese Anordnung hat- a wir getroffen, damit bei einem Unfälle durch etwaige letscherspalten allenfalls nur der erste Schlitten gesähr- t werden könnte. Die gefährliche Zone lang hinter >5, und so war ich nicht weniger, erstaunt, als ich östlich vor mir die Umrisse eines Spaltes unseren Weg uzen sah. Mertz war mit seinen Schneeschuhen hin- 'ergekommen, ohne den Spalt als bedenklich anzufehcn, sine Hunde waren bereits über den Abgrund, ehe ich >r darüber klar wurde; ich war auch nicht besonders gstlich, halten wir, doch schon so viele Abgründe über- ert. Trotzdem hob ich unserer Gewohnheit getreu den Ri und ries laut: „Spalt!" zurück, um Ninnis zu warnen. Als ich bald daraus zurückvlickte, sah ich zu meinem Erstaunen nur Schnee und Eis. Wo war Ninnis mit seinen Hunden und dem Schlitten? Da siel mir der Spalt wieder ein, wir eilten zurück und standen bald an einem gähnenden Abgrund. Als unsere Augen sich allmählich an den dunklen, bläulichen Schimmer gewöhnt hatten, der über der Tiefe lag, sahen wir an einem Eisvorsprung einen verwundeten Hund, der in diesem Arv- genblick zu heulen begann. Von unserem Kameraden aber keine Spür. Er mutzte geradenwegs in die unergründliche Tiefe hinabgefallen sein und einen sofortigen Tod gesunden haben. Wir riefen stundenlang, aber es kam keine Antwort; dann schwieg auch der verletzte HuNd, er war gestorben, und aus der Tiefe stieg nichts empor als eine dumpfe schwere Stille. Wir versuchten vergeblich, mit Hilfe der Seile den Felsvorsprung zu erreichen, aus dem der Hund verendet war, es gelang uns nur, ein Stück Zeltenleinwand zu bergen. Der Schlitten, der, uns blieb, barg für uns zwei Männer nur noch Proviant für Wochen für die 6 übriggebliebenen, bereits furchtbar abgemagerten Hunde war keine Nahrung mehr vorhanden. Wir kamen überein, datz wir die Hunde schlachten mühten; damit würde es uns wohl möglich sein, die Reise bis zur ersten Hütte zu bewältigen!" In trüber Stimmung ward die Heimkehr angetrelen, aber infolge einer nun einsetzenden Verschlechterung der, Witterung sowie durch die Herabsetzung der Rationen nahm die Widerstandsfähigkeit von Mensch und Tier schnell ab. Die Hunde versagten, und bald kam ^ der Tag, da keiner mehr übrig war. Die abgemagerten Tiere hatten keinen Nährwert, die Not und der Hunger begannen. „Zu Beginn der ersten Januarwoche 1913 erreichten wir einen 100 englische Meilen von der rettenden Hütte entfernten Punkt. Die knappen Rationen hatten unsere Körper bereits schwer geschwächt, Mertz ging es noch schlechter als mir. Das Wetter wurde immer schlimmer und geradezu unerträglich. Den Tag über herrschte regelmätzig dichter Schneefall und schweres Schneetreiben, und infolge unserer verminderten Widerstandskraft litten wir furchtbar unter der Kälte. Mit den grötzten Anstrengungen vermochten wir kaum ein paar Meilen am Tage zu überwinden. Mertz war trotzdem heiter und fröhlich, einen treueren und mutigeren Kameraden hätte ich mir nicht wünschen können. Am 6. Januar stürzten wir mehrfach; nun wurde es klar, datz Mertz nicht mehr gehen konnte; er wurde auf den Schlitten gesetzt, aber selbst mit Hilfe eines Segels vermochte ich die Last kautn weiter zu bringen. Mit Mühe und Not brachten wir zwei englische Meilen hinter uns, am 7. Januar ging es Mertz schlechter; und um Mitternacht gab er seinen Geist auf. Mein eigener Zustand war dabei so schlimm, datz ich mir klar war: die Hoffnung auf Rettung war mehr als gering. Aber ich beschloß, bis zum letzten Augenblick auszuharren." Und nun folgte ein furchtbarer Monat in arktischer; Schneewüsle, ein einsamer Kamps mit dem Hunger und den Elementen. „Ich kreuzte mehrfach Gletscherspalten, stürzte hinab, solang das Seil war, aber der Schlitten rettete mich, obgleich ich kaum noch die Kraft hatte, am Seil wieder cmporzuklettern. Meine Haut begann sich loszulösen, die Fingernägel fielen mir aus. Ich möchte nicht gern in der Erinnerung an diese Tage verweilen. Als ich eines Tages vor mir einen dunklen Punkt im Schnee sah, war. ich hart am letzten Stadium des Verhungerns. Der schwarze Fleck auf der Schneedecke rettete mir das Leben: es war ein Stück Zwieback, das eine der Expeditionen, die zur Suche nach uns unterwegs waren, verloren oder fortgeworfen hatte. Datz ich die Hütte mit dem für uns ausaesetzlen Notproviant fand und erreichte, war nur ein Zufall; ihm aber verdankeich mein Leben." Ueber die wissenschaftlichen Ergebnisse der dreijährigen Expedition äutzerte sich Mawson sehr befriedigt; die Meeresforschungen erbrachten wertvolle Resultate, das heimgebrachte biologische Material ist außerordentlich umfangreich. „Fast alles, was wir erlangten oder beobachteten, ist für die Wissenschaft neu, und ich darf ohne Zögern sagen, datz die wissenschaftlichen Resultate der Expedition den Vergleich mit allen anderen antarktischen Expeditionen nicht zu scheuen brauchen." Die Zahl der Toten ist noch nicht bekannt. Torreon, die Hauptstütze Huertas in Nordmeriko, ist jetzt fast ganz in den Händen der Rebellen. Die Bundestruppen sind eingeschlossen. Sie versuchen, durchzubrechen und nach Saltillo zu entfliehen. Billa setzt alles daran, diesen Plan zu durchkreuzen und will die ganze Garnison gefangen nehmen. Die Einnahme von Torreon hat gewaltige Verluste gekostet. Aus beiden Seiten zählte man 4000 Tote. Villa feuerte seine Truppen tollkühn an und war stets in den ersten Reihen. Xus Ztädt und Land. * Der Erohhcrzog hat am 27. März den Oberarzt an der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Gie- hen, Medizinalrat Dr. Johannes D i e tz, zum Direktor der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Alzey und den Oberarzt an der Landes-Heil- und Pslegeanstalt bei Alzey Medizinalrat Dr. Albert Wagner zum Oberarzt an der Landes-Heil- und Pslegeanstalt bei Eietzen ernannt. * Das Gr'otzh. Staatsministerium hat zunächst der Zweiten Ständekammer eine Regierungs-Vorlage zugehen lassen, in der bestimmt wird, datz sür die nicht durch Geburt berechtigten Mitglieder der Stände die iynen bisher gewährten Tagegelder von 9 auf 15 Mark erhöht und für jede Uebernachtung 5 Mk. (statt bisher 3 Mk.) gewährt werden sollen, in Summa also 20 Mk. gegen bisher 12 Mk. Reben den Tagegeldern erhallen die Abgeordneten Ersatz der Eisenbahn- oder Dampsschiffahrt, soweit sreie Fahrt und Gepäckbeförderung nicht gewährt ist. (Bekanntlich haben die Abgeordneten aus den Linien der Preußisch-Hessischen Eisenbahn- gemeinschast sreie Fahrt.) Die in Darmsladt wohnenden Kammermitglieder erhalten ein Tagegeld von 10 Mark als Entschädigung sür die Behinderung und Beschränkung in der Ausübung ihres Berufs, was die Regierung in der Begründung als ein Gebot der Billigkeit bezeichnet. Weiter wird daraus hingewiesen, datz in Württemberg ebenfalls 15 Mark Tagegeld und 5 Mark lieber - nachtungsgebühr, ohne Unterschied der Ansässigkeit, _ in Baden ebenso ein Tagegeld von l5Mk. gewährt wird, den in Karlsruhe wohnenden Mitgliedern eine Entschädigung von 10 Mark. Seit dem Erlatz des gegenwärtigen Diätengesetzes seien nahezu 20 Jahre vergangen, und in dieser Zeit sei eine Verteuerung aller Lebensbedürfnisse eingetreten, wodurch die Erhöhung der genannten Sätze geboten erscheine. — Der Seniorenkonvent der Kammer, hat einstimmig beschlossen, datz das Gesetz erst mit Beginn des neuen Landtags in Kraft treten, also keine rückwirkende Kraft erhalten soll. * Der Ausschuh der rechts st ehenden Parteien in Hessen, der seit Jahresfrist schon zahlreiche Beratungen gepflogen hat, trat am 25. März in Frankfurt a. M. unter, dem Vorsitz des Landtagsabgeordneten Korell-Angenrod zusammen. Alle in dem AuS- schutz zusammengeschlossenen Parteien waren vertreten. Rach dem Bericht des Vorsitzenden haben die Verhandlungen mit der N a t i o n a l l i b e r a l e n Partei wegen eines Zusammengehens bei den Landtagswahlen im Herbst aus der Grundlage des seitherigen Besitzstandes zu keinem Ergebnis geführt. Der Ausschuh nahm hiervon mit Bedauern Kenntnis Und erklärte, einstimmig ein Abkommen lediglich sür einzelne Wahlkreise für ausgeschlossen. Es wurde einmütig beschlossen, vereint in den Wahlkamps einzutreten und alsbald zweiLandes- Versammlungen der rechtsstehenden Parteien nach Darmstadt (26. April) und Friedbcrg oder E i e h e n (17. Mai) cinzuberufen. * Die Fernsprechleitung B e r l i n - F r a n, k s Ur, t (M a i n)-M a i l a n d ist heute am 1. April ds. Js. dem Verkehr übergeben worden. Die Leitung ist 1350 Kilometer lang und führt durch den Simplontunnel. Die Gebühr sür ein gewöhnliches Dreiminutengespräch Berlin-Mailand beträgt 4 Mark, für ein Gespräch zwischen Franksurt (Main) und Mailand 3 Mars. Dringende Gespräche sind gegen die dreifache Gebühr zulässig. * Der Rhein-Main-Eastwirte-Verband bittet den Landtag um eine Revision des Gesetzes über den Urkundenstempel. * Der Rheinische Verband sür V o l k s b i l d U n g mit dem Sitz in Frankfurt a. M., hat den hessischen Landtag um Gewährung eines Beitrages von 5000 M. ersucht. n G i e h e n. Der G r o h h e r z o g hat das Protektorat über die Gewerbe-Ausstellung über - nommen. n G i e tz e n, 30. März. Der Kreisausschuh hat wegen formeller Verstöße bei der Feststellung des Wahlergebnisses die im November erfolgte Wahl der neuen Stadtverordneten sür ungültig erklärt. Die Aussagen der bei dem Zählgeschäst beteiligten Wahlvorsteher gaben dem Krcisausschutz die Ueberzeutzung, dätz die Auszählung nicht ordnungsgemäß erfolgt sei und verurteilte die Reklamanten zu einem Zehntel und du Stadt Gietzen in den Rest der Kosten. n Gietzen, 1. Aprii. Die gestern zum ersten Mal nach der neuen Reichsversicherungsordnung stattgefundene Ausschuhwahl zur Allgemeinen O r t s k r a n - kenkasse für die Stadt Gietzen brachte viele Wähler, die sonst noch nie ein Wahlrecht ausgeübt, auf den Weg. Gewählt haben von nahe 2600 wahlberechtigten Arbeitgebern 740, die zusammen 946 Stimmen besitzen. Demgegenüber haben von rund 4500 wahlberechtigten Arbeitnehmern über 2250 und von den rund 2500 wahlberechtigten Arbeitnehmerinnen haben über 1250 gewählt. * Büdingen. Das 75jährige Bestehen der Gewerbeschule in Büdingen wurde durch eine würdige Festlichkeit gefeiert. Glückwünsche sprachen aus Fürst Wolsgang zu Isenburg-Büdingen, Gewerberat Noack- Darmstadt, Regierungsrat Böckmann, Geheimerat Rabenau, Bürgermeister Fendt. Fürst Wolfgang überreichte eine Jubiläumsstiftung von 3000 Mark, die den Namen Fürst Wolfgang-StiftuNg erhielt. Die Festrede hielt Fabrikant Schäfer, der die Entwickelung der Anstalt schilderte. Mit dem Jubiläum war eine Ausstellung von Zeichnungen und Modellarbeiten der Schüler verbunden. s D a r m st a d t, 27. März. Zu der Vorstellung des Verbandes der Hausbesitzervereine in Hessen, aus Aushebung der WertzuwachssterUr hat der Autzschutz beantragt, der Vorstellung keine Folge zu geben; er hat aber, gleichzeitig einstimmig seine Meinung dahin ausgesprochen, datz das hessische M-ertzuwachssteuergesetz weiterbestehen solle oder, falls dies unzulässig, wieder — vielleicht in verbesserter Form — in Kraft zu setzen sei, weil der seiner Erlassung zu Grunde liegende Gedanke durchaus gesund sei. s Darm st ad t. Montag früh starb hier nach kurzem schweren Leiden im 71. Lebensjahre Oberamtsrich- 1er i. P. Geh. Justizrat A u g u st S c r i b a. Der Dahingegangene war am 3. April 1843 in Alten -Bu- s e ck als Psarrerssohn geboren. ! W ö r r st a d t. Die Gemeindevertretungen von Wörrstadt, Gau-Bickelheim und Schimsheim haben ein Gesuch, die neue Kreiseinteilung betreffend, an den Landtag gerichtet. o Framersheim.. Die Spar- und Darlehns - kaffe e. E. m. U. H. Framersheim und 13 andere Gemeinden haben bei der Hess. Zweiten Kammer die Gründung einer Zentraigenossenschastskasse unter Aussicht und Leitung des Staates beantragt. ):( E r o n b e r g, 30. März. Bei einer nächtlichen Rauferei in einer hiesigen Wirtschaft wurde der jung verheiratete Schuhmacher Nikolaus Schäser von-dem Arbeiter Hans Schäser aus der Gaststube so unglücklich gegen die Wand des Hausflurs geworfen, datz er nach wenigen Augenblicken st a r b. s Reichenbach. Hier sand aus Veranlassung des Finanzministers Braun eine Versammlung statt, in der das neue von den Rheinischen Schukertwerken vorgelegte Projekt der Erbauung einer elektrischen Bahn Bensheim— Lindenfels eingehend besprochen wurde. Finanzminister Braun fühlte aus, für die Rheinische Schukert-Eesellschafl sei die Notwendigkeit raschesten Baues von selbst gegeben, denn sie müsse gewissermatzen dadurch den „Befähigungsnachweis" für die Erbauung sonstiger elektrischer Linien in Hessen erbringen. In dieser Woche wird bereits das Baubureau in Bensheim errichtet. Es soll jedenfalls eine normalspu- rige Bahn gebaut werden, die nicht nur eine Bahn für Spaziergänger und Touristen sein, sondern auch der wirtschaftlichen Erschließung des Tales dienen soll. Auf der Nationalvank in Bensheim liegen bereits 1/ Will. Mari für die Geländeerwerbskommission zur Verfügung. ! Alzey. Am Freitag nachmittag sand eine Sitzung des Stadtrates statt, zu der die Landtagsabgeordneten Diehl, Schott und Korell-Jngelheim erschienen waren, während sich der Abg. Best entschuldigt hatte. Es handelte sich um die Erbauung einer elektrischen Bahn von Alzey nach Wöllstein. Man einigte sich auf die Linie Alzey-Wendelsheim-Wöllstein, wobei die Stadt Alzey für sich den Anschlutz von Kriegsseld betreiben soll. ):( Frankfurt a. M. Die Eröffnung der Universität Frankfurt a. M. erfolgt nunmehr bestimmt in den letzten Tagen des Oktober. Die Vorbereitungen für die Einweihungsfeierlichkeiten sind bereits im Gange. ):( Frankfurt a. M., 30. März. Die deutschen Standesherren halten am 27. und 28. Juni unter dem Vorsitz des Fürsten zu Stolberg-Wev- nigerode hier ihre diesjährige Versammlung ab. Im Anschlutz an die Zusammenkunft wohnen die Herrschaften in Eppstein den mittelalterlichen Burgfestspielen bei. ):( Franksurt a. M. Gestern vormittag übersiel ein Mann im Osthasengebiet einen Fabrikboten und suchte ihm seine Geldtasche mit über 35000 Mar zu entrcitzen. Dem Uebersallenen eilten auf seine Rust Leute zu Hilfe, die den Verbrecher sestnehmen halsen I Er ist seit 1906 von der Marine desertiert und lebte fei | dieser Zeit von Verbrechen. flu$ aller Mit. ::: Ludwigshasen. Das Gericht beschlos die Aufhebung des Haftbefehls, worauf A b r e s ch au freien Fuß gesetzt wurde. Die Entlassung aus der Haf ist nicht wegen seiner Immunität als Abgeordneter er folgt, sondern weil Zweifel an der Stichhaltigkeit de: gegen ihn erhobenen Anschuldigungen bestehen. Mannheim. Hier sind 3 Mittelschüler Söhne angesehener Leute, abgängig. Der eine hat au^ der Kasse seines Vaters 6000 Mark mitgenommen. Mai hat Anhaltspunkte, datz sich die drei jungen Leute nack Frankreich gewendet haben. ::: Berlin, 30. März. Ein Berliner Reisender der in Thorn geschäftlich zu tun hatte, wurde, als e von dort aus seinem Vergnügen nach Ottlotschin ge fahren war, und dabei die Grenze überschritten hatte von russischen Grenzsoldaten verhastetuNd zu nächsten Station gebracht. Das weitere Schicksal de- Verhasteten ist bisher unbekannt. ::: Hamburg. Der „Imperator" stellte eine, neuen Rekord auf, indem er aUs der Reise New- Jork Europa eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 23.75 See meilcn pro Stunde erzielte Und seine Passagiere, die sü Paris bestimmt sind, in Cherbourg bereits nach eine Reise von 5 l / 2 Tagen landete. Posen, 26. März. Die beiden erwachsene, Kinder des Gutsbesitzers T o m i a k ln Kiebek (Krei> Bomfl), ein Sohn und eine Tochter, stritten sich häusi, über die Erbschaft, die ihnen von ihrem schwerkran ken Vater demnächst zufallen würde. Gestern kam der alt Mann wieder hinzu, als gerade ein hefligerStrei zwischen den Geschwistern ausgebrochen war. Tief ge kränkt ging der Vater in ein Nebenzimmer und erhängt sich. Als die Tochter den Tod des Vaters gewahrte stürzte sie, laut schreiend, aus dem Haufe und sprang i, den Okra-Kanal. Die Leiche wurde geborgen. ::: Stavanger (Norwegen). Hier ist ein ganze Stratze mitsamt einer Allee von großen Bäume, in den Binnensee Bridevand versunken, der über sein User trat. Die schönsten Teile der Stadt sind in Gefahr Menschenleben sind zum Glück nicht verloren gegangen UcrtuirchYes. ::: Hunde im Triebwagen. Seither wäre, Hunde von der Beförderung in Eisenbahntriebwagc, ausgeschlossen. Nachdem aber in den Bezirken Ersubt u Halle die Versuche, Jäger mit Hunden in Triebwagc, zu befördern, sich bewährt haben, hat der Eisenbahnmi nister sich daurit einverstanden erklärt, datz allgemein do wo ein Berkehrsbedürsnis vorliegt, Hunde in Triebwc^ gen befördert werden können. ::: 30 Prozent Kranke im französisä Heer. Der Gesundheilsausschutz der französischen Kan mer hat seine Untersuchung über die Zustände in den Kc fernen beendet und den Kriegsminister ersucht, eine Reih von unerläßlichen Berbessenmgen in den alten Kaserne vorzunehmen. — Die offiziöse „France militaire" ver öffentlich! eine Statistik über den Gesundheitszustand dc Armee im Januar dieses Jahres, wonach die Zahl dc Kranken bei weitem größer war, als seit langem. B> den Fahnen standen im Januär 648 342 Manu. Bo diesen wurden als krank 149 946 in den Mannschasts zimmern, 39 795 in den Kaseynenkrankenabteilungei 21 916 in den Krankenhäusern behandelt. Das find ais 391 Kranke aus je 1000 Mann, gegen nur 240imvo ausgegangenen Dezember. Eine wichtiac „crichtlichc Entschridnug für Kcsanavrrein wurde in Sachen der Bestimmungen für Gesang Wettstreite gefällt. Ein Gesangverein in einem Unte mainort hatte sich für einen Gesangwettstreit gemeld, und auch den vorgeschriebenen Einsatz in Höhe von 4: Mark eingezahlt. Der Verein zog später seine Meldm, zurück und forderte nun auch die Rückzahlung des Eil satzes. Der festgebende Verein verweigerte jedoch d Herausgabe auf Grund seiner Wettstreitsatzungen. E kam zum Prozeß. Das Gericht entschied, datz die Püc Zahlung nicht zu erfolgen habe, da der seslgebeni Verein ja auch andernfalls NÜN sicher sei, ob das m hohen Kosten veranstaltete F-st nicht zuletzt noch rü möglich werde. Nur im Falle, datz der Wettstreit selb unterbleibt, besteht eine Verpflichtung zur Nückzahlur des Einsatzes. Verantwortlich: Albin Klein, Gietzen. I« I mit Schön der vi beste. Tertn Mart i frank mmmtm mtm GOLD SToILWERCK 7 Fabriken, lieber 6000Beschäftigte. «tl H % te lei| Reklamemarken in den Verkaufsstellen erhältlich, Für unsere Abteilung Transmissiousbau suchen wir einen rührigen Herrn als Fabrikant: Aug. Jacobi, Darmstadt. Plafzverfreter, der in seiner bisherigen Tätigkeit den hiesigen Bezirk ständig I bereist und gute Fühlung mit Industriekreisen hat Gefl. Off. unter Kennwort Abt. 2 T. an das Sekretariat der Sächsischen | Maschinenfabrik vorm. Rieh. Hartmann, A G. Chemnitz. Vereins-Abzeichen 4+ und allen Vereinsbedarf wie Fahnen, Schärpe«, IMplome, Taktierstöcke, Theaterdekorationen liefert Wilhelm Hamann. glänzende Existenz! oder Nebenerwerb erhalten Sie durch uns. 5—20 Mark tägl. kann jede inteil. Dame od. Herr verdienen. Tätigkeit im Hause täglich wenige Stunden. Fast ohne Kapital, ohne Lager. Auskunft gratis, streng reell. I)r. Welsbrod A Co. Waidmannslust G. Z Auf 15 April einf. möbl, heizb. Zimmer auf der Sommerseite von zuverlässigem Mann gesucht. Off. u. 4787 an die Expedition dieses Blattes. ßnkauf—Verkauf von BIteife«, Lumpe», »« 04 m, »uvfer, •JSeffisn, «Ul, Zink, Zinn, rc. Möbeln, Betten, Weiß, irufl, (Soli - und Silbersachen Münzen und AnttquitLten. öonis «othenberaee, «letzen. Metallbetten, Holzrohmenmalratzen, Kinderbetten billigst an Private. Katalog frei. EisenmLbcliabrik, L»hl i. Thür. Don Pnlrl fl - bt D-elonen Ikden linf | , Standes schnellstens, UUI UU1U evit. ohne Bürgschaft. Ralemückzahlung gestattet. Jrmler, Berit», Geokbeeecnstr.9. Kostentise AuSkunstSetteilung. Broviston erst bei Auszahlung. Reis- Pressfutter vorzügliches Futter für junge SchwOxe nnb Milchvieh, per Sack. 150 Pfund, Mk 5.50. bei 5 Sack Mk. 28.—, per Nachnahme. I*. dries, Lehna, Post (AeiSmar lEichSseld). liefert schnell und billig Sehflt*. ileh |.der vor vederreveevnel V.rl.nrpn Sie Jnbllänm* - KsLloir. - Neueste Nähmaschine, Original, Schnellgang, Krone IS' Neueste Technik! VcrbesHemoK! HnrvenfntlenanxaK der-I Hronen-NHInnnKihlne 1 Kein FcderfadeDnDzog. Nähmaschinen Globus, Bobbin. Boadsrhlff, Wehsrhlff. Rnck- und vorwärts* \ i-Ahcnd, Tcrriegelt Jede Naht am Ende, sticht nnd «topft. - GroSürma M. Jacobsolm',* """“.t* iii: ■ _ 30 Jahre Lief. Mittfl.d. Post- u. Reichseisenbahn-, Beamten- ~ S. Vereine, Krieger-Vereine, vers. d. hocharinlge >ähmiu»c)iino * Krone XII m. hygien. Kußruhe f. Jede Art Schneiderei, c E? 40,-15, 48, 50 31k. 4 wöch. Probezeit. 5 Jahre Garantie, £ ^ Jcbll. - Ealaloy yratli. Bestellern eine Jublläuwsprämi«. - tir. letn Ml" nqet Trauen gebrauchen in discr. Fällen sofort mein glänzend bewährtes unschädliches Mittel. Grosse Erfolg* selbst in den hartnäck. Fällen, worüber Dankschreiben und Anerkennungen. Discr. Nachnahmeversand überallhin nur durch Drogist ßoeatms, Berlin Jf., Schönhauser Allee 134 b. ruit! Weltkonsum-Artikel der von jedermann ob reich oder arm gekauft und dauernd nachbestellt wird. 150 Prozent Verdienst. Vertreter gesucht. Auch sehr hoher Nebenverdienst. Einige hundert Mark erforderlich. Näheres Chemisch-Technische Industrie, Reinhard Mosler, Frankfurt a. Main III. Sclwcfeltaurcs Ammoniak ist das erprobte und bewährte Stickstoffdüngemittel der praktischen Landwirtschaft Kopfdüngung -d,u. Fnihjahrsdnngnng für alle Kulturpflanzen und auf allen Bodenarten in Feld und Garten auf Wiesen und Weiden. Tausende von Bersuchsergebnissen der große» Praxis liefern den Beweis hierfür Leine vrrluste durch versickern oder Nrrüunstrn Schuh gegen pHanzenkrankiieittn Nein Nerkruflen der Lüden, keine ttagertrucht, — dagegen Lein Bffall, keine Nergistungsgefghr - Erhöhte ernten bis 100 °/ 0 und mehr ■ Bessere Beschaffenheit und 6üle - Längere Raltbarhrit der Brächte- Reingewinn pro ha Mk. 200, - bis Mk. 300,- und mehr. Sch weselsaures Ammoniak liefern alle landwirtschafilichen Vereine, Genossenschaften, Dllngemittel- händler und Düngcmitielfabrikcn. Der Breis ist so gestellt, üast die Stichstaffriichkil im schwekes. Ammoniah erheblich billiger ist als im djilpfalprlrr. Ausführliche Schriften über Herstellung, Anwendung und Wirkung zu den einzelnen Kulturpflanzen sowie Rai und Auskunft in allen Diingungs- und Wirtschafts-Angelegenheiten stets unentgeltlich durch die Landwirtschaftlichc Anskmiftsstellc ber Tentschtii Amuioniak-VrrlaufS-Berciliigung, G.m.b.H. in Cassel, Schöne Aussicht 12 , welche auch Düngungsversuche bei kostenloser Lieferung der benistigien Düngemittel uneittgelllich einleilei. Für den Quartalswechsel! Druckarbeiten Papierwaren •m h titl« jahU Wein- und Speisekarten Menus Programme Prospekte Preislisten Rechnungsformulare Liquidationen als: Brielbogen Mitteilungen Kuverts Postkarten Adresskarten Kofferetiketten Rezepte Hotel- und Fremdenbücher Zimmerplakate Zimmerzettel Bons An- und Abmeldescheine Packetadressen Anhängeetiketten Fracht- und Eilfrachlbriefe etc. Geschäftsbücher Kontobücher Hauptbücher in verschiedenen Grössen und Stärken als: Kladden Kopierbücher Bonbücher Schnellhefter Stets grosse Auswahl in Soenneckenordner Schreibunterlagen Klosettpapiere in grossen Quantitäten zu Vorzugspreisen Vereinsdrucksachen jeder Art. Briefpapiere eintach und feinst, lose und in Kasetten in reicher Auswahl. Visiten- und Verlobungs-Karten etc. Osterkarten u. Gratulationskarten zur Konfirmation, Verlobung, Hochzeit, zum Geburts- und Namenstag etc. Hochmoderne F amilien-Briefpapiere. Albin Klein, Giessen Buch- u. Akzidenz-Druckerei Seltersweg 83 Papier ■ Handlung n a 8 8 x « » X Sie decken Ihren Osterbedarf in Schuhwaren gut und billig im Springmanns Schuhwarenhaus Giessen, Babnbofstrasse ss. 1-BrucbleiMe-l Eine grosse Wohltat ist mein gutsitzendes, nur aus Leder, ohne Feder, hergestelltes ..UNIVERSAL“-Bruchband. Es ist leicht und bequem, bei Tag und Nacht zu tragen. Für gutes Passen übernehme Garantie. Jedes Band wird nach Mass angefertigt. Mein Vertreter wird am Sonntag, den 5. April von 11—3 Uhr in Giessen, Bahnhofhotel Lenz; Montag, den 6. April von 8—11 Uhr in Grünberg, Hotel wilder Mann und von l'/a-5 Uhr in Hungen, Hotel Schmitt. Muster vorzeigen und Bestellungen entgegen nehmen. Lt-n-lN-l« Carl Cnrerzat/l, Lörrach i. B., Wallbrunnstrasse 8. Bandagist, Telephon 47 fOoüsn Sie in Ihrem Berufe vortdsrts? Die landwirtschaftlichen Fachschulen Handbücher zur Aneignung der Kenntnisse, die an landwirtschaftl. Fachschulen gelehrt werden, u. Vorbereitung zur Abschlussprüfung der entsprechenden Anstalt. — Inhalt: Ackerbaulehre, Pflanzenbanlehre, landwirtschaftliche Betriebslehre und Buchführung, Tierproduktionslehre, landwirtschaftliche Chemie, Physik, Mineralogie, Naturgeschichte, Mathem., Deutsch, Franzos., Geschichte, Geographie. Ausgabe A: LandtvirtsrlialtHsehule Ausgabe B: Ackerbauscliulc ® Ausgabe C: Landwirtschaftl. Winterscliule Ausgabe D: Landwirtschaftliche Fachschule Obige Schulen bezwecken, eine tüchtige allgemeine und eine vorzügliche Fachschulbildung zu verschaffen. Während der Inhalt der Ausgabe A den gesamten Lehrstoff der Landwirtschaftsschule vermittelt u. das durch das Studium erworbene Reifezeugnis dieselben Berechtigungen gewährt wie die Versetzung nach der Obersekunda höh. Lehranstalten, verschaffen die Werke B u. C die theoretischen Kenntnisse, die an einer Ackerbauschule bzw. landwirtschaftlichen Winterschule gelehrt werden. Ausgabe D ist für solche bestimmt, die nur die rein landwirtschaftlichen Fächer beziehen wollen, um sich die nötigen Fachkenntnisse anzueignen. Allen durch daä Studium nachfolgender Werke legten sehr viele H Abonnenten vortreffliche Prüfungen ab und verdanken ihnen ihr ausgezeichnetes Wissen, ihre sichere einträgliche Stellung: Der Einj.-Freiw., Das Abifurienfenexamen, Das Gymnasium, Das Realgymn., Die Ober- realsdiuie, Das Lyzeum, Der geb. Kaufmann. Ausführl. Prospekte u. glanzende Dankschreiben über bestanden© Prüfungen, die durch das Studium der Methode Rustin abgelegt sind, gratis. — Hervorragende Erfolge. — Bequeme monatliche Teilzahlungen. — Brieflicher Fernunterricht. — Ansichtssendungen ohne Kaufzwang bereitwilligst. Bonness & Hachfeld, Verlag, Potsdam S.n. ^ £anöw!rte, zucklet und mästet nur mit Scbwlzerlfcbe Caeüna Pancbaud. an jedermann auch geg. Raten- Bar Geld rückzahlg , reell, diskret u. schnell verleiht Carl VI inkler, Kerlin 208, Friedrichstr 113 s. Provision erst bei Auszahlung; täglich eingehende Dankschreiben. 60 Ulocbenlobn Mk garant Muster frei I Kurrstoiist. Iah», Hamborn Rocht. Cilfller «Ar Netto 9 Pfd 4 Mark Nachnahme Otto Si verS, Gr. - Brrttaniea, Trlsitrr-N ed-rung sOstpr.) Hautleiden ein stehen durch uneetaes Blut, körnen debh-ttb onch «ne direkt, iirser« Beständig, gründlich«. dauernd geheilt werde». Jetzt bia ick in der Loge Ihnen meinen herzlichen Dank sur Ihre n> ndervoll heilende Medizin die mi-b vollständig von dem schau derhaf.eu Haatleidrn befreit bat, voll und ganz zu rollen. Stiftet, Lichtiug, Mücheln Le,. Halle) Die patentarntlich geschähen find in Gießen in der Pelikan-Avoteke zu Hab. Versendet auch nach Auswärts. Strickmaschinen aller Systeme, in. M. 30—50 Anzahlung. Katal. frei. P. Kirsch, JBrannschwelg, Bestes Milchersatzmiltei für tic natürliche Milch, zur Aufzucht vrn Jungvnb. Kälbern, Ferkeln, Liegen und Lämmern. Bedeutende Ersparnisse. I Liter Laetina - Milch kostet nur S 3 / 4 Pfg. £25 In Beutel von 5 Kilo Zeugnisse und GebrauchSanwersuna können von der Fabrik in Kehl a. Rh. bezogen werden, sowie die Lettrenr- Moses Lbambi e, Ltch ; Conrad Funk, Sellnrod. BüTiun fiORiß fiar ren Piund 1 Pf., hat abzugeben. Wnh', Kämmerzell iFulda) Rino-Salbe^te«* »chneil "eheilt. Vefbindl. Daalt, Wirde de jedermann emptebten. E., 13. 11. 11. E. P., Gärtner. Ein Sprung Ungern fT] e ■ ßllR 'leinen offenen Fuß hat Ihr* * Rinj-Sawe schön gehellt. Au*t andere hat nichts geholfen, ich werde fcino-Sulbe überall empfehlen. St. G., 8 . 12 . II. C. K Rino-Salbe^r'pÄ Hautleiden, offenen Wunden, auf f ;e«prungafien Händen, n Dost n von Mk. 1.15 uad 3.0 zu haben ln allen Apotheken. Acuten Sie beim Einkauf auf He» Namen Rlno und die Firm*«, Rlch. 5 chubertfcCo.,Wclnböh!a-Dread*d, Man verlange ausdrückl. „Rino.4 ist es roahrlich wicht, roenn Sie statt Butter Dr. »SchlincR’s Palmona, die berühmte 9flanzen- < 33utter-STCarQarine kaufen, denn Sie roerden gar keinen TJnterschied merken — außer in CJhrer IHaushaltungskasse. IsBSMH I Wir machen hierdurch bekannt, dass unsere Hauptverwaltung beschlossen hat, die Ortsorganisation in Giessen aufzulösen. Ein Zweigverein Giessen des D. B.-V. besteht also nicht mehr. Berlin, den 28. März 1914. Deutscher Bankbeamten-Vereiu e. V. M. Fürstenberg. A. Meinhardt. Both. haben sich zahlreiche Fahrer gewöhnt, Wyberl- Tabletten milzunehmen. Die staubige Lust, das rasche Almen greift die Kehle an, sie wird trocken, der Kais rauh und die Slimme heiser, besonders wenn man sich noch j von der Fahrt erhitzt dem Zuge ausgesetzt hat. Dann wirken ein paarWyberl.TablellenWunder: wie sie im Munde zergehen, lindern sie die Heiserkeit und schaffen einen freien Kais. Der Preis ist in allen Apotheken und | Drogerien 1 Mark pro Schachtel. I Niederlagen in <-ii«n8v«r > Pelikan-Apoth., Hirsoh-Apoth. Löwen Drog., Central-Drog. I Gesetzliche Meisters!msmMll für Handwerker. Die Kesucke um Zulassung zur diesjährigen Meisterprüfung (ß 133 der Gewerbeordnung) sind mit den erforderliche» Unterlagen bis spätestens am 15. Juni d. I. an oen Unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Darmstadt einzusenden und die Quittung dem Gesuche beizulegen. Gießen, am 15. Januar 1914. Die Mristerprüfnngslromniifston für die Drovins Gberhesten. Traber, Vorsitzender. Soeben crschicntN:^^HmHbt'(Berlin-Zehlendorf) Deutsche Bürgerkunde Dauerware kalt abwaschbar, von Leinen - wüsche nicht zu unterscheiden, neueste Formen u. Farbenmuster, Kragen schon von 60 Pfg. an, ausserdem noch Riesenrabatte bei Sammelaufträg. Muster u. Preise grat. Deutsche Dauerwäsche-Industrie Dr. (1. Wcisbrod & Co., Weldmannslust. G. Z. Rolf'/ Em j-’ Fälmr - JJUllA Prim.,Abitur. Ilmenau I. Thür. Prosp. frei. “““ Rheinisches Technikum Bingen Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobilbau, Brückenbau. Direktion■ Professor Hoepke, K‘~ j j fl Ihre Zukunft Wünschen Sie Aufklärung über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? So schreiben Sie noch heute an d. einzigen Spezialisten d. Welt unter Angabe Ihres Geburtsdatums und -Jahres (erstaunliche Beweise), tausende von Dankschreiben aus fast der ganzen Welt. (Auskunft gratis.) Psychologe .Haml>nrK3(;. Postschliessfach 80. Band I: Verfassung u.Kecht (XVI u. 565 Teilen Großoktan, broschiert 5 M , gebunden 6 M) DaS ein ige Werk, das in knaprer und doch allgemeinver- sländlicher Form da« Gesamt- gibiet des deutschen Staats- u. Priva rechts uni. Benutzung der wichtig!!en Gesetzesstellen behände >: erspart manch- Anwaltskosten, lehrt juristisch denken. In jeder größeren B Band II: Staatswehr XV u. 7 2 Seiren Großoktav, broschiert 7 M-, gebunden 8 M., Das einzige Werk, das über da« Gcsamtgebiet des deutschen Heerwesens knapp «.übersichtlich und unter Anführung der elnsckläg'zen Bestimmungen der Dienstoorschrlsten informiert. I Für jedcnPolitiker,besonders sür I angehend? Offiziere,urentbehrt. uchhandlung vorrätig. &