ffejnitpwi» aff pfg. monatlich »l««iljichrltch 7» W>., »,r»u«zahlbirr, frei in« Hau«. >b,«h»lt in uwltv i t SrPedirion oder in den Zweig, autgaiesteüen ^«niMrlich 80 Pfg. — Erschein, ■tittto**« unk — Redaktion: Selker«, weg 88. — ALr Lusbewahru.iq oder Rüikfendung ntchi verlangter Mamiikrwie wird nicht garantiert. Berla, der „Gtehrirer Zeituuq" M. m. b. ?> CfpeMtlo«: Seiter?weg 83. • itftcncr Tageblatt) Knzeigenpreir 15 pfg. Me 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg Die 90 mm breite R c k la M c. Z ei le 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach OSciu und Grdfu berechnet. Rabatt kommt bei Ucberichreitung dkSZabtnng?. zieleS Tnnet, bei gerichtlicher Beitreibung et.! . Konkurs in Wegiall. Platzvorschriften ohne Bei dindlio Triitk der klicgcncr BcrlagSdrnckerei. Sllbin Kici» Nr. 23 Telep hon: ?!r. 362. Monarcden'krgegnuag in (jenedig. * König Viktor Emanuel, der Dienstag, Y t Uhr zum Besuch des deutschen Kaisers in Benedig nlras, wurde bei seiner Ankunst trotz des herrschenden : egenwetlcrs von einer zahlreichen Menschenmenge cr- >arlet. Um 10 Uhr begab sich der König au Bord der ffohcnzollern". Die Begrünung zwischen den beiden ! ionarcheii war überaus herzlich, sie kühlen sich cinan- •t wiederholt und schritten die Front der Ehrcuwachc ater den Klängen des italienischen „Marcia Reale" ab. ie Monarchen unterhielten sich daraus längere Zeit al- in in der sogenannten Laube aus dem Achterdeck. Die nterredung der Majestäten dauerte weit über 1 Stdc. ach 11.15 Uhr verlieh der König die „Hohenzollern" nd kehrte ins Palais zurück. - Der Kaiser, der, einem Wunsche des Königs von ialien folgend, von einer besonderen Erwiderung des 'csuches bei dcni schlechten Wetter Abstand nahm, be- >b sich mit (befolge gegen 1 Uhr von der „Hohenzol- in" nach dem Königspalasl, um dort an der Früh - ückstascl teilzunehmen. Das Publikum brachte dem Kai r lebhafte Kundgebungen dar. Um 2% Uhr begaben ch der Kaiser und der König aus das Kriegsschiff bocben", um es zu besichtigen. Der Kaiser führte dem önig den Panzerkreuzer „Goeben" im Gcsechtszuftand n. Der König besichtigte die einzelnen Gescchtsstationcn ul grohem und verständnisvgllem Interesse und lobte e ausgesührtcn Uebungcn. Aus dem Flaggschiffe der mischen Mittclmeerdivision waren während des Auf- ilhalts der Majestäten am Großmaste die beiden Stan- rrtcn Seite an Seite gehiht, am Vormaste die Groß- ümiralsslagge des Kaisers. Samstag, den 28 März 1914. i in Bewegung. Zu ihnen gesellten sich auch solche, die aus Interesse an der Luremburger Unabhängigkeit Gegner einseitiger Manifestationen sind, und schrien hinter j den in Uniform durch die Stadt gehenden Offizieren: ! „Zabern", „Wackes", „Schießpreußen". Andere geplante ! Manifestationen, wie Störung des Hofkonzerts durch j lärmende Musik, unterblieben. Die Kundgebung wird > von allen Parteien des Landes streng kritisiert. Die be- ! hördlichc Untersuchung richtet sich gegen 51 D e m o n - ! st r a n 1 c n. Englisch französisches Wilitärabtzommen ? Der Pariser „Ercelsior" veröffentlicht eine Unterred- ! ung seines Londoner Korrespondenten mit einem der ! hervorragendsten englischen Staatsmänner, dessen Na- ! men geheim gehalten wirb; es kann sich jedoch nur um j Lord Roberts handeln. Der Staatsmann äußerte ! sich über etwa getroffene militärische V e r st ä ritz i g u n g e n zwischen der englischen und der französi- > scheu Regierung und lieh durchblicken, dah tatsächlich der- j artige Abmachungen zwischen den beiden Regierungen ^ getroffen worden sind. Die französische Negierung ver- j öffentliche nur aus dem Grunde nichts Genaueres da- j rüber, weil sie der englischen Regierung keine Ungelegen- i heilen mit der mächtigen englischen Arbeiterpartei im eigenen Lande bereiten will. — Möglich ist in diesem ! Zeitalter der Furcht vor Deutschland alles! ? e 1 t j> t) o n 0, 26. Jahn öelnch Kaiser Wilhelms am russische' gof. Der französische „Matin" veröffentlicht eine Jnsor- talion seines Petersburger Korrespondenten, wonach ne Zusammenkunft zwischen Kaiser W i l - elm II. und dem Zaren in Reval oder einem ande' » Hasen der Ostsee geplant ist. Das Datum der Zu- mmciikunst steht noch nicht fest, jedoch dürfte die En- cvue nach der Rückkehr des ruffischen Hofes aus der rim, also wahrscheinlich im August, nach dem Besuch 's Präsidenten P o i n c a r c e statlsinden. Wenn eine erlobuNg zwischen dem Prinzen Paul von Rumänien it einer Tochter des Zaren stattfinden sollte, so werde aiscr Wilhelm seine Reise so einrichtcn, dah er bei der o ch z e i 1 zugegen sein kann. Der „Matiu" erklärt, c Reise des Kaisers als einen reinen Hösiichkeitsakt, i der Kaiser den Berliner Besuch des Zaren anlählich :r Hochzeit der Prinzessin Viktoria Luise zu erwidern ünsche. ieutschfeindliche Demonstrationen in Luxemburg. L u> r e m b u r g, 26. März. Vor einigen Tagen »rden deutsche Ossiziere in Luremburg i n öbelhast«r Weise auf der Strahe dadurch in- lticrt, dah man ihnen „Zabern-Wackes" usw. nachschrie, lättcrmeldungcn zusolge liegt den deutschseind - ch c n D e ni o n st r a t i o N e n eine A n i m o s i - it gegen das Hofmarsch allamt zugrunde, nde Dezember hatte die sranzösische Gesellschaft „Alli- ice Francaise" im Cerclegebäudc zu Luremburg einen all veranstaltet, wozu nur sranzösische Offiziere der renzgarnisonen und drei Generale eingeladcn waren, iesc Ballsestlichkeit war fast allgemein als sranzosen - .'undlichc Kundgebung ausgcfaht worden. Als nun beim! wurde, dah das Hosmarschallamt zu dem Hos- nzcrt nur deutsche Offiziere Ungeladen" habe, gleichsam s Gegenmanifestation zu der von der Alliance ver- istaltcten — • das Hosmarschallamt besteht ganz aus eutschen — setzten sich die franzosenfreundlichen Elemente Polülfcne Rundfcftau * Heute hat im Schloß M i r a m a r e bei Triest die Begegnung Kaiser Wilhelms mit dem j Erzherzog-Thronfolger Franz Ferdinand statt- I gesunden. * Die Reise des Kronprinzenpaares ! in die deutschen afrikanischen Schutzgebiete gelangt in ! diesem Frühjahr, noch nicht zur Ausführung, da es sich : als unmöglich herausgcslellt hat, die Reise tn der zur j Verptgung stehenden Zeit so vorzubereiten, wie cs nach > der kolonialpolitischen Bedeutung und dem insormatori- j scheu Zweck erwünscht erscheint. * Der Reichstag hat die Genehmigung zur ! Strafverfolgung des Abg. Dr. Werner (Wirtsch. V.) ; entsprechend dem Kommissionsantrag nicht erteilt. * Der Reichstag hat heute über die Aender- j ung des Handelsgesetzbuches (Konkurrenzklaufel) beraten ! und sich nach Erledigung einiger Petitionen bis zum 28. April vertagt. * Bei der Reichstags st ichwahl in Borna- Pegau hat. der sozialdemokratische Kandidat Ryssel über den Freikonservativen General v. Lieber! gesiegt. * Hamburg. In der Generalversammlung der Hamburg-Amerika-Linie, in der auch der Abgeordnete Dr. Diederich Hahn das Wort ergriff, erklärte die Verwaltung bezüglich der Aussichten, dah nach der in Fachkreisen überwiegend vertretenen Ansicht tn der zweiten Hälfte dieses Jahres eine neue Steigerung des Verkehrs eintreten dürfte. * Hamburg. Der Hamburger Senat hat die ncuerrichtets Professur für Kultur und Geschichte Indiens am H a mb ur gischen K o l o n i a l - I n st i t üt dem Prosessor der Indologie an der Universität Christi- ania, Dr. Sten Konow, übertragen. Xus Stadt tmd Land. » Die Säüglingssterblichkeit im Erotz- herzogtum Hessen während des Jahres 1913 ist gegen die Vorjahre wiederum wesentlich zurückgegan- g e n. Wie der „Darmst. Ztg." mitgeteilt wird, starben im ganzen 3003 Säuglinge (Kinder im ersten Lebens - jahre). Da 32 297 Kinder lebend geboren wurden, so kommen auf 100 Lcbendgcborenc 9,3 gestorbene Säuglinge, gegen 10,1 im Jahre 1912, 12,9 in 1911, 11,3 in 1910 und 12,9 im Durchschnitt der Jahre 1906 bis 1910. Vor 10 Jahren war die Säuglingssterblichkeit doppelt so groß wie gegenwärtig. Wär.e diese so geblieben, so würden im Jahre 1913 nicht rund 3000, sondern rund 6000 Säuglinge gestorben sein. Bor vierzig Jahren starb jedes fünfte Kind, gegenwärtig stirbt erst lichkeit im Jahre 1913, wie schon seither, in der Projahres. An, n i e d r i g st e n war dte Säuglingsslerb - lichkeit im Jahre 1913, wie schsn seither, in der Provinz Oberhessen, wo die Sterblichkeit zwischen 5,7 und 7,5 Prozent schwanlle. Dann folgen die Kreise Erbach mit 6,9, Landkreis Darmstadt 7,1, Dieburg 8,2, Landkreis Offenvach 8,2 und Bingen 8,6. Am ungünstigsten liegen die Verhältnisse immer noch im Kreis Bens- Heim mit 13,8. Von den größeren Städten schneidet Worms mit 12,7 am wenigsten gut ab. Die Stadt Mainz hat eine Säuglingssterölichkeitsziffer von 11,8, Offenfiach 10,8 und Darmstpdt 7,8. Recht hoch war die Säuglingssterblichkeit in folgenden Gemeinden: Lampertheim 21,5, Lorsch 18,3, Wimpfen 21,1, Dietzenbach 18,0, Klein-Krotzenburg 22,7, Alzey 19,5, Osthosen 16,8, Finthen 18,1, Güntersblum 24,6 und Horchheim 20,0. Zahlreich sind die Gemeinden, die sich durch niedere Säuglingssterblichkeit auszeichnen. Nur eine sei rühmend hervorgehoben, nämlich Hechtsheim bei Mainz, wo im Jahre 1913 104 Kinder zur Welt kamen und nur 3 im ersten Lebensjahre starben. n Gießen. Am 1. Apr.il findet in öffentlicher Sitzung der Stadtverordnetenversammlung die Dien st einführ ung des Oberbürgermeisters K e l- l e r durch den Provinzialdircktor Eeheimerat Dr. Usin- ger statt. n G i e ff e M Nächsten Dienstag finden die I Wahlen zum Ausschuß der Allgemeinen Ortskrankenkasse j der Stadt Gießen statt. Es sind zwei Wahlvorschläqc ! eingebracht, der eine von den verschiedenen Erwerbs- resp. Staudesorganisationen, der andere von den sreien j Gewerkschaften. o Bad-Nauheim. Rauchschutzapparate wird i die Stadt Bad-Nauheim für die Zwecke der Feuerwehr ! und der Sanitätskolonne anschaffen. o H e u b a ch. 75 Jahre ist der nunmehr neun- ; zig Jahre alte Konrad Baus bei der Familie Vogler als Dienstknecht in Stellung. Der Jubilar verrichte! noch - mit bewundernswerter Frische seine Arbeiten. o Lauterbach. Am 18. Februar fand in ; Beim u 1s Hai n Beigeordneten wähl statt, : bei der Hch. Rausch mit 58 Stimmen gegen Hch. Oech- ^ ler 7. mit 56 Stimmen zum Beigeordneten gewählt wurde. Die Wahl ist von dem Gr. Kreisrat beanstandet worden, weil vorher unter verdeclten Vorwänden Freibier gespendet wurde. Eine Voruntersuchung ergab, daß schon vor W-eihnachten oft Freibier in Wirtschaften getrunken worden ist, angeblich aus Anlaß einer Verlobung, die niemals stattgefunden hat, und eines Geburtstages, der jedoch in eine spätere Jahreszeit fällt. Ein Zeuge, der unvorbereitet verhört wuyde, ließ durch- blickcn, daß Freibier auf Kosten der Beigeordnctcnwahl getrunken worden ist. Die Sache wurde deshalb dem Kreisausschuß zur Entscheidung vorgelegt. In der gestrigen Sitzurig wurde festgestellt, daß tatsächlich vor und am Tage der Wahl Freibier aus Kosten des als Sieger hervoirgeganjgenen Hch. Rausch getrunken worden ist. Das Urteil lautet: Der Beanstandung des Großherzogl. Kreismts wird statlgeoeben und die Wahl des Beigeordneten in Bermutshain vom 18. Februar 1911 für ungültig erklärt. Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 500 Mark festgesetzt. s D a r m st a d t. Die Strafkammer ucruricilte den 11jährigen Kaufmann Franz Höhn aus Heppenheim früheren Rechner des Spar- und Kredilvereins Heppenheim, der nach Unterschlagung von 210 000 Mk. vor zwei Jahren nach Amerika flüchtig gegangen war, rmd von dort wegen der von ihm begangenen Urkundenfälschungen ansgelieferl wurde, zu 3 Jahren Gefängnis, abzüglich 6 Wochen Untersuchungshaft. Wegen der Unterschlagung der Gelder, die inzwischen ersetzt worden sind, konnte er nicht abgeuyteilt werden, da seine Auslieferung von Amerika nur wegen Urkundcnsälschung ersolgte. ):( Frankfurt a. M., 26. März. Das Schwurgericht verurteilte heute den Bankier Rudolf Plaut von der falliten Banksirma Plaut, Hetz u. Co., wegen Depotunlerschlagung und Vergehen gegen die Konkurs- ordnung unter Annahme mildernder Umstände zu zwei Jahren Gefängnis; 9 Monate werden auf die Untersuchungshaft angerechnet. ):( Frankfurt a. M. Auf dem Feld b er a im Taunus liegen 30 Zentimeter Neuschnee bei 2]4 Er. Kälte. ! Worms. Die Wiedekherstellungsarbeilen an der Liebsrau«nkirchc sind nun vollendet. — Die Abiturienten Hans Rösch (med.) und Franz Denzinger (arch.) wurden wegen der von ihnen abgelegten vor - züglichen Prüfung mit der Zuerkennung des vpn Erz. Freiherrn Heyl zu Herrnsheim gestifteten Ehren- . Preises ausgezeichnet. ! H e i d e s h e i m. Gras v. Franken-Sierstropff, welcher das Schlotz auf der zur hiesigen Gemarkung gehörenden Königsklinger Au gegenüber Eltville bewohnt, hatte bei der Ortsbehörde den Antrag auf Ueberlaffung der Eemeindejagd gegen jährliche Zahlung von 6000 Mark gestellt. In der Sitzung des Eemeinderats hat dieser einstimmig beschlossen, dem Antrag des Grasen stattzugeben. Der seitherige Pachtpreis betrug 2700 M. Ein seines Geschäft. ::: H e r s s e l d. Der 27. Lehrgang der hiesigen Kriegsschule ist in einer Stärke von 23 Offizieren, 1 Sanitätsoffizier, 1 Zahlmeister, 141 Kriegsschülern, 9 Unteroffizieren, 73 Infanterie-Ordonanzen und Burschen, 28 Pferdepflegern und 56 Pferden eröffnet worden. Der Lehrgang dauer! bis zum 28. November 1914. Jfu$ alier Mil. ::: W o lf e n b ütt e l. Am Donnerstag traf der Herzog E r n st A u g u st in Begleitung des Staats - Ministers Wolf hier ein, Um das Landeszentrolgefäng- nis zu besichtigen. Als der Herzog im Gesängnis cin- tras, lietz er den Auftrag zur sofortigen Lieferung von anderthalb Zentner Wurst erteilen. Autzerdem lietz er von einer naheliegenden Konditorei grotze Mengen Kuchen und Kaffee für die weiblichen Gefangenen bringen. Fünf Strasgesangenen wurde autzerdem vom Herzog der Rest ihrer Strase im Gnadenweg erlassen. ::: Jena. Geh. Rat Pros. Dr. Eucken istvon den kaiserlichen Universitäten Tokio und Kioto cingela- den worden, an jeder von ihnen einen Zyklus von Vorlesungen zu hallen, und zwar wird ^er über „Leitende Ideen der Gegenwart" (in deutscher Sprache) reden. Autzerdem wird er einzelne Vorträge (in deutsch und englisch» hallen. Die Vorlesungen werden Mitte Sept. d. Js. beginnen, so datz Professor Eucken im Wintersemester wieder in Jena sein und Vorlesungen halten wird. ::: Im geschürten Schwarzwald und in den Vogesen schneit es in den letzten Tagen ohne Unterbrechung, so datz die Schneedecke auf dem Feldberg über einen Meter beträgt. In den Hochvogesen liegt der Neuschnee 35 bis 40 Zentimeter hoch. Die Skibahnen sind bis auf 1000 Meter abwärts überall benutzbar. ::: E i n gewaltigerStausce ist von einem schweizerischen Syndikat zur Ausnützung bünd- nerischer Wasserkräfte in der Gegend von Röffna und Mühlen an der, Stratze über den Julierpatz geplant. Er wird eine Länge von vier Kilometer, eine Breite von einem Kilometer und eine Ticsc von 55 Meter erhalten. Der Gesamtinhalt des Staubeckens soll 65 Mill. Kubikmeter Wasser betragen. Bei Roffna, am Ausgang der Juliersctiluckil wird eine Staumauer von 55 bis 60 Meter Höhe erstellt werden. — Im Kanton Glarus hat sich ein Bergsturz ereignet. Am Sulzberg in dem vom Elärnisch überragten Klöntal stürzten 50 000 Kubikmtr. Gestein und Erbmassen auf die tiefer liegenden Alpen. Mehrere Bergheimwesen und Häuser mutzten geyäumt, das Vieh konnte gerettet werden. ::: Grotzsatspe (Pommern). Hier wurde der Tischler Goetzke von der Kreissäge völlig zerschnitten. ver olympische Zuschuß. * Der von der Regierung geforderte Zuschutz von 46 000 Mark als erste Rate sür die Olympischen Spiele 1916 hat bekanntlich die Bewilligung des Plenums erhallen. Ohne Diskussion wurden die Anträge der Fortschrittlichen Volkspariei, der Nalionallibe- ralen und der Konservativen, entgegen dem Beschlutz der Budgelkommission, die Regierungsvorlage wieder herzustellen und die erste Rate sür die Olympischen Spiele zu bewilligen, mit grotzer Mehrheit unter lebhaftem Beifall angenommen. Dagegen stimmten die Sozialdemokraten, die Polen und Elsässer unsd ein Teil des Zentrums, darunter die Abgg. Gröber und Erzberger. Der Beschlutz ist mit Genugtuung zu begrützen, nicht so sehr des Geldes wegen, als um des Eindrucks im Auslande willen, das sicher mit allgemeiner Befriedigung die Anerkennung der Bestrebungen einer grotz - zügigen Körperkultur durch die deutsche Volksvertretung zur Kenntnis nehmen wird. Die Ablehnung der Forderung wäre eine glatte und runde Blamage für das Reich und den Reichstag gewesen. Grundsätzliche Gegner der Veranstaltung der Olympischen Spiele gibt es nur sehr wenige, denn selbst ein Führer der äutzersten Liicken hat gesagt, datz es seiner Partei leid tue, gegen die Beteiligung des Reichs stimmen zu müssen. Aoer ob prinzipiell oder nicht, diese Bedenken hätten zurück- gestellt werden müssen. Ein Protest wäre früher am Platze gewesen und kann später wieder erhoben werden. Aber nachdem deutsche Sportsleute mehrmals in ver- verschiedencn Ländern zu Gaste gewesen sind, mutzte auch das Deutsche Reich einmal fremde Sportsleute bei sich zu Gaste sehen und ihnen einen würdigen Empfang bereiten. Deutschland hat eine Pflicht, sich bei seinen Gastgebern zu revanchieren. Und wie die Dinge liegen, zumal der Reichstag schliehlich eingesehen hat, was seine Pflicht ist, darf man hoffen, datz die Olympischen Spiele in Berlin nicht hinter denen, die das Ausland geboten, zurückstehen werden. Der aus 3 Jahre verteilte Reichszufchutz von 200 000 Mark wird noch ergänzt durch Spenden der Bundes - staaten, der Städte, sowie anderer Behörden und Privatleute. All diese Summen kommen ungekürzt den deutschen Turn- und Sportverbänden direkt zu statten. Für dieses Geld können vor allem ausreichend Sportlehrer angcstellt werden. Diese Sportlehrer sorgen überall für Anleitung und sportlichen Betrieb, bilden neue Hilfskräfte aus und helfen die Gedanken der leitenden Verwaltungsbehörden des Sports in die Tat umsetzen. Ein anderer Teil der Summen steht für die Durchführung der Verteilung von Kaiscr-Wilhelms-Plaketten bereit. Diese Plaketten sollen sür die vorbereitenden Prüs- ungskümpfe an Schulen, Seminaren und in den Regi- I meutern bis 1916 zur Verteilung kommen und zwar in einer jährlichen Höhe von 25 000 Mark. Wieder ein anderer Teil des Geldes wird verwandt werden für l Gewährung von Reisen und Aufenthaltsbeihilfen an aussichtsreiche Olympiakämpfer, die Gelegenheit haben ' sollen, ihr Können zu verbessern und an dem anderer zu messen. Hier l'omml nicht etwa blotz eine kleine Anzahl Auserlesener, sondern die Mehrzahl der sporttüchtigen Jugend in Betracht, die wenigstens auf den nächsten Bezirkskämpsen ihr Können zeigen sollen, damit die grotze werbende Bedeutung der Spiele überall zutage trete. tmchiiche Nachrichten. Evangrlische Gemeinde in Giehin. Samstag, den 28. März, in der Stadlkirche, nachmittags 2 Ubr: Beichte. Sonntag, den 29. März, Judika. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Kollekte sür die Armen. Vormittags 9 1 /, Uhr: Konsirmation der Kinder aus der Matthäusgemcinde. Feier des hl. Abendmahls. Psarrer D. Schlosser. Nachm. 2Hz Uhr: Kinderkirche sür die Matthäus - Gemeinde. Psarrassislent Hoffmann. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Mittwoch, den 1. April, abends 6 Uhr,: 6. Passionsandacht. Psarrer Schwabe. Nächstkünftigen Sonntag, den 5. April, abends 8% Uhr, findet im Markussaal ein Vortrag des Herrn Oberbibliothekar Dr. Hepding über: Eine hellenistische Gyotz- lladt (zum Verständnis aus den neutestnimentlichen Schriften), mit Lichtbildern, statt. Dazu werden besonders die Mitglieder der Bereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde und des Wa burgvereins eingeladen. Weitere Abendmahlsseiern finden statt: Am Grti donnerstag, abends 6 Uhr, und am Chaysreitag i i Hauptgotlesdienst. I n der Johanneskirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde Psarrer Bechtolsheimer. Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends / 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten män lichen Jugend der Lukas- und Johannesgenieint Nächstkünftigen Sonntag, als am Sonntag Pa warum, feiern wir den Landes-Butz- und Bettag diesem Tage wird in beiden Kirchen die alljährliche K> lekte für bedürftige hessische Gemeinden, die an Ort mit üoerwiegender katholischer Bevölkerung bestehen, hoben werden. An demselben Tage wird im Abendgottesdie Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- n. hannesgcmeinde gemeinsam gehalten werden. Anmel ungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erdete Weitere Abendmahlsseiern werden gehalten Gründonnerstag im Abendgottesdienft um 7.45 Ul am Eharfreitag im Hauptgottesdienst. Am Gründonnerstag ist im Vormittagsgottesdici Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus Johannesgemeinde. Die Konfirmation derselben ist 2. Osterseiertag im Hauptgottesdienst und in Verbin ung damit Feier des heiligen Abendmahls. Die Bcick dazn wird am 1. Osterfeiertag im Anschlutz an den Aden gottesdienst gehalten werden. Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 28. März. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Ge genheit zur HI. Beicht. Sonntag, den 29. März. Passions-Sonntag. Vorm. 6j4 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorher Aussetzung des Allerheiligsten. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Heilige Messe mit Predigt. Nachm, um 5 Uhr ist die letzte Betstunde, darauf sei licher Schlutz des grotzen Gebets mit Te Deum. Dienstag und Freitag, abends utn 6% Uhr, Fastenandacht. Freitag um 7 Uhr ist hl. Messe mit Segen. Diaspora: In Hungen um 9 l / t Uhe. Verantwortlich: Albin Klein, Gietzen. Hach dem Mnier, wenn der Körper geschwächt ist und daher vielen Störungen ausgesetzt ist, ist es notwendig, dem Körper neue Kräfte und Widerstandsfähigkeit zu geben, das Blut zu bereichern In den ersten Frühjahrsmonaten ist der Körper den meisten und ernsterem Störungen TT £ 1X STt I ü TJT’VT zur Hand hat, um dem Körper neue Kräfte, Leben ausgesetzt, deshalb ist es von grösster Wichtigkeit, dass man ein vielerprobtes Mittel -Li .Ci A C _Ci Lw-1A> L1. 1 energie und gesundes Aussehen zu verleihe (Ovolecithin 0,5, Eisenoxydhydrat an Zucker gebunden 0,75, aromatische Bestandteile in Cognac 40, Rest dest. Wasser.) Von durchgreifendem Erfolg hei Schwächlichen, ftorvösen und Blutarmen. F ür Kinder, die in der Entwicklung Zurückbleiben; bei mangelhafter Ernährung. Cecittrrin Preis Mk. j.— die Flasche in Apotheken. 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Bald geniert er die Mitmenschen durch seine Krätze, bald sind es die Hutnadeln, durch die unsere lieben Nächsten gefährdet werden, und jetzt bedrohen die unförmlichen Sedergefiecke in nicht unerheblichem Mähe das Antlitz jedes Koma sapiens, der in die Nähe eines mit solchem .Schmuck" ausgestattetcn Idutes geraten sollte, Kein Wunder, daß die Herrenwelt da jede Galanterie beiseite setzt und in einigen Großstädten energischen Protest gegen diese Sederbüschel an den Damenhüten er!,oben hat. Scheint es doch, als ob die holde weiblich- keil das, was sie dem Damenhut an Umfang in der Sorm genommen hat, durch den eines den Trophäen von wilden gleichkommendcn Sederfchmuckes zu ersetzen bemüht ist, „Maler, pinsel und kandbesen" scheinen ihnen außerdem hin und wieder bei diesem „kutaufputz" als Vorbild gedient zu haben! Betrachten wir ein- mal die nette, kleine Samtform (Abb, 1>, die mit den drei Sederbüscheln aus einem pariser Modesalon hervorgegangen, so werden wir finden, daß wir durch Entfernen der beiden .Sciten- büschel" ein ganz allerliebstes kütchen erhalten. Ein ähnliches Experiment läßt sich mit dem kut, Abb 3 — ebenfalls einem pariser Modell — vornehmen. Durch Entfernen des vorderen Sederwedels, nur mit dem Hinteren Sedergefteck geschmückt, würde ein ganz annehmbarer kut daraus entstehen. Das verschleiern „ä la karemsdame" ist wirklich in Aufnahme gekommen, und in den verschiedensten europäischen Großstädten promenieren unsere Damen mit Schleiern vor dem Gesichtchen, wie Abb, 3 veranschaulicht. Doch können wir zwei Arten dieser orientalischen Verschleierungen an den Damen des tstkzidents im Iahre des Keils 1014 unterscheiden, Lei der einen ist die obere Gesichtshälfte ganz leicht, fast hauchartig verhüllt, während die unt- ,e kalfte mit einem beinahe undurchsichtigen Schleier umgebxn ist, Gder die obere Gestchtshälste b eibt ganz frei, der Schleier beginnt überhaupt erst an der llase und legt sich wie ein undurchdringl,cher Nebel um Nase, Mund und Kinn, Die sonderbarsten Muster sind ihm dabei oft eivgewcbt, Als dritte Art könnie nock die Manie genannt werden, die Schleier mit Schönheitspflästerchen zu bekleben, die sich von de» weißen Gcsichtshüllen in ihrem tiefen Schwarz malerisch abheben und ihnen oft sogar eingcwebt sind. Man erkennt daraus, die Mode macht bedenkliche Sciteiisprünge, um „Neues und Auffallendes" zu bieten. Als neu müssen auch bunte Blümchen bezeichnet werden, die aus gefärbtem Bindfaden gedreht sind, um küten und .Kleidern als Schniuck zu dienen und i,n Gegensatz zu den oben beschriebenen „Nou- v-iutez" oft ganz allerliebste Wirkungen erzielen, lvie sehr wir bei einigen Modellen das Bestreben er- kciinen können, das, was die küte an Breite verloren, ihnen jetzt an der „Länge" hinzuzusetzen, veranschaulicht Abb, 4, bei der die weiße pelzform an und für sich auch recht hübsch wirkt und «rst durch das tanncnbaum- artigc, hohe Sedergefteck verunstaltet wird, lim Gegensatz zu diesen Absonderlichkeilen möchte ich aus Abb, 5 und 6 verweisen, durch die zwei küte dar- gesicllt werden, die modern und doch durchaus nicht auffallend sind. Der erstgenannte " ist aus kleinen buntschillernden Sedern zusammengesetzt und wirkt besonders hübsch durch die flügelartig geformten, übcrci-ianderlicgende» Teile, durch die sich jeder weitere Aufputz erübrigt. Bei Abb, ö sehen wir eine ganz einfache schwarze Samttogue, deren einziger Aufputz in . dem stilvolle», sclbsigearbeitcten Schmetterling besteht, Sür geschickte Sraucnhände muß cs ein wahres Vergnügen sein, diese hübsche ?e>int-Iacc-Arbeit auszusühre». Auch im Srühjahr und Sommer würde dieser moderne kutschmuck für Slrohhüte, sowie für leicht« Seidcnhüte zu empfehlen sein, - Also fort mit allen Auswüchsen einer ungesunden Mode- richtung, die jenseits der Vogesen auch nur ihr „besonderes" Publikum hat und von der vornehmen Pariserin ebensowohl gemieden wird, wie von der joliden deutschen Srau, kelene Grube. „kleine Binder müsien vegetieren," sagte mir einmal ein Arzt; „sic müssen nur sauber gehalten werden und regelmäßig ihre richtige Nahrung bekommen," Den ganzen Sommer über schob er selber frühmorgens den .Kinderwagen mit seinem Töchterchen in eine stille Ecke des Gartens, Da blieb er den ganzen Tag stehen. Nur von Seit zu Zeit sah jemand nach dem Kinde und brao e ihm seine Slasche. Es war strengsten» verboten, den Ivagcn hin und her zu schieben. Der Vater hielt das Nüttel» für das klein« Gehirn für direkt schädlich, lind die Klein« gedieh bei dieser Methode ausgezeichnet. Also wozu das stundenlange Ausfahren der Kinder, womöglich bei fest zugezogcnen Gardinen? Es ist nicht nur unnötig, sondern geradezu schädlich. Und außerdem eine unglaut- uche, Zeitvcrschwcndung, die sich heutzutage, da Zeit Geld ist, keine kausfrau mehr gestatten dürfte, wenn die Kleinsten in der oben beschriebenen weise gehalten werden, kann die Mutter in der Zeit, die sie sonst für das „Ausfahren" verschwendete, recht gut die Garderobe ihrer Kinder selber anfertigcn, was mit kilfe guter Schnitte und der dabei gegebenen genauen Anleitungen zur kcrstellung der Kleidungsstücke selbst einer des Schneidern» sonst unkundigen Srau er möalicht wird. Die dadurch gemachten Erspar- niste sind weit größer, als cs anfangs den An schein hat- denn man spart durch diese Selbst anfertigung der Garderobe nicht allein den Schneiderlohn, sondern erübrigt auch manche Mark durch Benutzung noch vorhandener Sachen, sowie durch vorteilhaftes Zuschneiden, bei dem man es mit der Zeit zu einer erstaunlichen Sertigkeit bringt Andererseits aber hat die im kaufe geschnei derte Garderobe vor der „fertig gekauften" dci' Vorzug, daß man durch bessere Stoffvcrwenduna und dauerhaftere Arbeit wiederum Vorteile erzielt', da gute Kleidungsstücke fertig gekauft auch nicht billig zu beschaffen sind. 2L wer trägt die Schuld Abb. t. drei wir saßen in ihrem gemütlichen Salon, die Geheimrätin und ich, und plauderten von alten Zeiten, wieviel wir uns zu erzähle» hatten nach der langen Trennung! „wenn wir nur nicht ge stört würden!" sagte mciiic Wirtin, Und dann klingelte sie und befahl dem eintrelcn den Mädchen: „Sollte Lesucli kommen, Anna, so sagen Sic ich sei nicht zu kaufe? Das Mädchen zögerte au der Tür, „Nun, Anna?" — „Gnädige Srau, darf ich nicht sagen: es ist schon anderer Besuch da?" kalb lachend, halb arger lich erwiderte die Geheim- rätin: „Ein richtiges, brauchbares Kleinmädchen tc*'',,. Sie nie, Anna I - o(l etwas daran wie man ‘ügi! Tatsache ist, daß ich niemanden empfange,: will, And das iberden di.- kerrschaften schon verstehen. Man nimmt das nicht' fo genau hier in der Stadt, Aber meinetwegen, sagen Sic, in* ^ was Sie wollen!" - i Ein ^>ahr später saß ich wieder in dem kleinen roten Salon der Geheimrätin, Ein mir fremder Dienstmädchen reichte uns den Tee, „Sie haben die gewissenhafte Anna vom vorigen Winter nicht mehr?" fragte ich nach dem Tee, so nebenher, Srau Gcheimrat schien sich des kleinen Zwischenfalls von damals nicht mehr zu erinnern, „Gewissenhaft?" meinte sie, „Ach ja, ich entsinne mich, das war sie im Anfang; so eine richtige, treuherzig« Landpomeranze. Aber die Großstadtluft bekam ihr nicht. Sie wurde raffiniert und fing an zu lügen, und das kann ich nicht vertragen: da Mutzte sie natürlich gehen," Z lUff* Anna I Knni» Shlert Abb, ». (Eine Zeitverschwendung und wie ihr abzuhelfen ist. „warum nähen Sie die Kleider Ihrer Kinder nicht selbst?" fragte ich kürzlich e:ne Bekannte, eine geschickt-, fleißige Bean,teufrau, - „weil ich mit dem besten willen nicht die Zeit dazu habe," seufzte sic; „jeden Tag gehen jetzt zwei bis drei Stunden mit dem Ausfahren unseres Kleinsten hin," Zwei bis drei Stunoen für das Ausfahren eines Babys! Ist das nicht eine unerhörte Zeitver- schwendung? Kann man den Kinderwagen nicht ebensogut in de» Garten, auf den Balkon oder in Ermangelung dessen vor ein weitgeöffnetes Sen st er stellen? Ich bin fest überzeugt, daß das einem kleinen Kinde außerdem zuträglicher ist, als das stundenlange kerumfahren, oft auf holperigen wegen, in Strahenlärm und -staub. Und wieviel kann die Mutter in den so gewonnenen Stunden beschaffen! Goldene Worte. »bd S, m, i wenn du am rechten Grt das rechte Wort zu sagen käst unterlassen, bleibt es immer zu beklage^ wenn in Gedanken dann du's sagest hinter!^», wird die Versäumnis dir nur fühlbar um so mehr. Doch unterlaß' nur nicht, und jage dir es fein, vielleicht ein andermal wirst du dann klüger fein. wer trocken Brot mit tust genießt, Dem wird es gut bekommen, wer Sorgen hat und Braten ißt, Dem wird das Mahl nicht frommen. weine! nie entweiht die Trän« Das erhabenste Gesicht, Sühlen ist der Menschen Ehre, Aber — unterliege nicht! Da» keil der Sreundschaft ist die heiligste der Gaben; Nichts keiligeres kann uns Sott verleih», Und einen Sreund kann jeder haben. Der würdig ist «in Sreund zu fein- Briefpapiere, Briefumschläge. Korresfpondenzkarten, Siegellacke in allen Tarten und Qualitäten empfiehlt _JljbhiH! Papierhandlung, Giessen. Seitenweg sz n Gesetzliche MeistclMfmlien für Handwerker. 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