Bejugspttb 25 pfg. monatlich »terteijjchriich 7b M», »arau»zahlbar, fref in» Hau» >b§»tz»lt m m rtesrt «kpebtrion oder in den Zweig, aulgabeftellrn ««»iittzrNch M Pjg. — Erschciui und — Redaktion: Seiter». weg M. — KSr Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlang»^ Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag »er „Viechener Zeitung" 6». m. 6. H Expedition: Seltersweg 8S. «ietzeuer rageblatt) Anzeigenpreis 15 pfg. die 44 mm breite Pctitzeile sür AuswäNS 20 Pfg Die »6 mm breite Reklame.Zeise *0 P-ennig Lxirabrilagen werden nach Gew-tu und Grötzc berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreilung de»Zahlung», ziele» (30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder be. Sonkur» in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbindlichkeir. Druck der Bieftencr VcrlagSdruckcrei. Blbiu Mein 1 ». Telcp hon: Sir. 362. Samstag, den 21. Februar 1914. Telephon Rr. 362. 26 . Jühtg. Politifcöe Rundtcbau. * Neuwied, 20. Febr. Prinz Wilhelm zu Wied ist gestern vormittag 9.35 Uhr, begleitet von seinem Privatsckretär, Hauptmann Armstrong, von Paris aus auf dem Bahnhofe Neuwied eingetrosfen. Zuni Empfang hatten sich eingefunden Prinzessin Wilhelm und Prinz Viktor^ zu Wied. Der Prinz begab sich sosort im Auto zutn Schloß. Bei seinem Eintreffen wurde der Prinz von einem zahlreichen Publikum lebhaft begrüßt. Die albanische Abordnung trifft heute mittag 12.36 Uhr hier ein. * Bedeutsame Manöver der internationalen Besatzungstruppen in Tientsin, au denen, wie uns von militärischer Seite geschrieben wird, deutsche, englische, amerikanische, japanische, sranzösifche, russische und österreichische Truppen teil - nahmen, haben vor kurzem stattoefunden. Der besondere Wert dieses Manövers mutz vor allem darin erkannt werden, daß es sich als ein ausgezeichnetes Mittel auf dem Wege zur internationalen Verständigung bewährt hat, und weiter darin, daß hier zum ersten Male der Beweis erbracht worden ist, daß cs sehr wohl möglich sei, was bisher von den meisten militärischen Schriftstellern und Sachverständigen geleugnet wurde, trotz der verschiedenen Ausbildungsarten und Sprachen die Truppen so vieler Mächte zu einheitlicher Aktion zu- sammenzufasscn und zu entwickeln. Zwar brachten es die internationalen Verhältnisse zur Zeit des Boicrauf- standcs in China mit sich, dag auch damals schon die Truppen der Großmächte zu gemeinsamer Aktion sich verbanden, aber diese Verhältnisse waren durch die besonderen kriegerischen Umstände bedingt, durch eine Zwangslage hervorgerusen. Daher darf man ruhig das Fremdenmanöver der Großmächte in Tientsin als das erste in seiner Art bezeichnen, das vielleicht bahn - brechend zu wirken vermag. Im ganzen waren an diesem „Gemeinsamen Manöver" der Großmächte rund 7006 Mann der internationalen Besatzungstruppen beteiligt. ' Die Verlobung des griechischen Kronprinzen mit der Prinzessin Elisabeth von Rumänien wird halbamtlich als bevorstehend angekündigt. Xu$ Stadt und Land. • Der Groß Herzog hat den ordentlichen Professor in der evangelisch-theologischen Fakultät der Lan- desuniversitäl Geheime» Kirchenrat Dr. Samuel E ck in Gießen zürn Rektor der Landesuniversität sür die Zeit vom 1. April bis 30. September 1914 ernannt. 'Die hessische Besoldungsvorlage. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer, der sich mit den Rückäuherungen der Ersten Kammer zur Besoldungsvorlage befaßte, beschloß inbezug auf die Frage der Volksschullehrergehälter de» Beschlüsse» der Ersten Kammer auf Wiederherstellung der Regierungsvorlage nicht bcizutrcten, sondern aus den früheren weilergehenden Beschlüssen der Zweiten Kammer zu beharren. Einzelne von der 1. Kammer vorgenommencn Abänderungen des Bcamtenbesoldungstarifs hat der Ausschuß seine Zustimmung gegeben. n Sportlehrerkurse i» Gießen. Der Sportlehrer des Deutschen Reichsausschusses für Olympische Spiele, W. Dörr autz Frankfurt a. M., beginnt am 26. Februar in Eietzen einen Sportlchrerkursus für aktive Offiziere. Der Unterricht findet nachmittags statt. Um jedoch auch Zivilpersonen die Teilnahme an einem solchen Kursus zu ermöglichen, findet nachmittags von 6 bis 8 Uhr ein zweiter Kursus statt. Die Beteiligung empfiehlt sich für Mitglieder aller Turn- und Sportvereine, für Schullehrer, Studenten usw., wie auch sür Leute, die sich um das Deutsche Sportsabzeichen bewerben wollen. Zur Deckung der Uickosten sind pro Teilnehmer Mk. 5.— zu entrichten. Gelehrt wird die amerikanische Spcrttechnik in allen leichtathletischen Uebungcn, die im Rahmen des Standardprogramms der Olympiade vorgesehen sind. Die Meldungen richte man an der Sportlehrer direkt sFranksurt a. M., Kronprinzen - straße 28). Das Uebungslokal wird noch bekannt ge- geb!n. i Bcsvrcchiinacu der Iciicndc» Acrzie der Beratungsstellen der ! Grosth. Zentrale für Mutter- und TaugÜngSfnrsorge in Hessen. -z- Bei der diesjährigen Zusammenkunft der Bera- . tungsstellenärzte in Darmstadl am 20. Januar, in Gießen am 24. Januar und in Mainz am 3. Februar I hatte Dr. S e l l-Lindenfels i. O. das Referat über - nommen. Er sprach über „Wichtige Ernährungssragen im Lichte der fortschreitenden Wissenschaft" und erörterte in seinem Vortrage eingehend die verschiedenen Anschauungen, die über die Rolle des Eiweißes und der Mi- Ein enthüllte-; Wlclte Geheimnis. Ein Interview. Eine berühmte Pariser Spezialistin der Schönheitspflege, die sich vor kurzem vom Geschäst zurückgezogen, nachdem sie durch eine erfolgreiche Behandlung welkgewordener, unschöner Gesichtshaut sich ein hübsches Vermögen verdient hatte, gewährte mir jüngst ein Interview. Mir lag natürlich sehr daran, die Natur des Ge- hcimmittels zu erfahren, das ihr einen solchen Erfolg verschafft hatte. Ich mußte indessen hören, daß sie überhaupt kein Geheimmittel sür den Teint besitze. „Ein unschöner Teint", sagte sie, „ist fast jedesmal auf eine übermäßige Anhäufung der seinen Hautpartikel zurückzufüh- ren, welche die Epidermis bilden. Die überslüffigen, abgestorbenen Partikel sind die Ursache aller Linien und Fältchen, aller Unreinigkeiten der Gesichtshant; ihr vergilbte Färbung bildet den mißfarbenen Teint, und sitz verdecken dabei die darunter befindliche junge, frische Haut. Mein Erfolg ist lediglich der Entdeckung zutzuschrci- ben, daß ein einfaches, vegetabilisches Lösungsmittel, das sogenannte Parinolwachs, diese verhärteten, abgestorbenen Partikel in milder Meise entfernt und der Gesichts!,aut ihren zarten, jugendlichen Hauch wiedergibt. Das kann jede Dame selbst ausführen. Parinolwachs kann nian in jeder Apotheke oder Drogerie bekommen — am besten eignet sich „reines" Parinolwachs dazu — und man braucht es nur abends in etwas liberaler Weise aufzutragen; wenn man es dann morgens mit warmem Wasser abwäscht und mit einem weichen Tuch trocknet, wird man finden, wie viel reiner und weicher die Haut geworden ist. Eine drei- bis viermalige Wiederholung des Verfahrens vervollständigt die Umwandlung." Allen Damen mit mißfarbener oder runzeliger Gesichtshant rate ich, dies einmal mit reinem Parinolwachs zu probieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie erfreulich das Resultat ist. M. H. färbmi 6edr. Rövtr Frankfurt a. M und Färberei Hugo Luckner (Inh. Gebr. Rover) Leipzig Chrmisohes Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken. Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. Ein ueugicriger Kunde. Hmncreske von Adolf Thiele. In einer jener stillen Nachmittagsstunden, wo auch in fkottgehenden Geschäften einige naschhafte Fliegen die einzigen Besucher zu sein pflegen, saß der Kaufmann Künzel mit zufriedener Miene und einer Zigarre im Munde aus dem Sofa seines Ladenstübchens. Er hatte eben wieder einmal — wie er dies gern lat — einen kleinen Ueberblick über seinen Umsatz und Reingewinn geworfen, und diese Bilanz war nicht schlecht ausgefallen. Doch die Gedanken des jungen Mannes flogen weiter, er dachte an ein Paar freundliche Augen und Lippen, er dachte daran, daß die von ihm erhoffte Verbindung mit dem jungen Mädchen ihn auch geschäftlich heben mühte. Ja, mit mehr Kapital, was könnte er da anfangen, er könnte mehr im großen beziehen, könnte Spezialitäten einführen. Ach, die Liebe in so einträglicher Gestalt, wie lockte sie ihn in ihre süßen Bande! Doch es lag noch ein Hindernis zwischen der Gegenwart und dem Künftigen Hausvater und Klein-Eros- sisten, weilte sie doch fern, die kapitalkräftige Geliebte ! Wohlgefällig strich Künzel seinen großen, blonden Schnurrbart, denn dem hatte er doch zumeist seine Eroberung zu danken. Da ging die Ladentür, und es trat ein Herr ein, ein gutgekleideter, anständig aussehendcr Herr in mittleren Jahren. Der Geschäftsinhaber, der sein Ladenmädchen auf die Post gesandt hatte, schoß mit der Miene eines Stoß- vogels in den Laden und ftagte höflich nach dem Begehr des Herrn. Dieser ließ sich Zigarren vorlegen, kaufte verschiedene Sorten, wobei er sich als Kenner erwies, und schien nicht abgeneigt zu sein, Nachbestellungen zu machen. „Ganz hübsches Städtchen, dies Rommelsburg!" sagte er dann. „Was ist denn sonst hier los für jemand, der nvch fremd ist?" Wie kann man sich denn hier amüsieren?" „O, in verschiedener Weise, mein Herr!" erwiderte Künzel höflich. „Wir haben hier ein Wintertheater mit ganz tüchtigen Leistungen, eine gute Stadtkapelle, auch öfters Miiitärkonzert aus der benachbarten Garnison." „So, so, das läßt sich ja hören ! Ja, hier ist anscheinend Wohlstand zu Hause. Auch die geschäftlichen Verhältnisse scheinen nicht schlecht zu sein. Sie sind doch gewiß zufrieden?" Ein Verdacht schoß Künzel blitzschnell durch den Kopf: „Ein Konkurrent! Er kennt Zigarren, das ist ein Konkurrent!" Einen Augenblick starrte er den Fremden etwas blöde an, dann war sein Entschluß gesaht. Na warte! „Die geschäftlichen Verhältnisse ?" begann er dann. „Ach du lieber Gott, was ist denn hier zu verdienen? Nicht die Butler zum Brote;" „Ach, was Sie sagen!" erwiderte der Fremde etwas erstaunt. „Die Konkurrenz ist ja zu groß, es sitzt einer aus dem andern. Und die Kundschaft, da muß man sich vorsehen! Was es hier für Leute gibt! Kommt da vor ein paar Tagen eine Frau, kauft für etwa 8 Mark Ware und tut sie in einen großen Topf, den sie in ihrem Korbe hatte. Sie will noch anderswo etwas holen, und stellt den Tops einstweilen in die Ecke dort. Als sie nicht wiederkommt, sehe ich mir den Tops näher an. Was denken Sie? — hat der Topf keinen Boden, bat das Weibsbild die Ware im Korbe behalten: Und so sind sie hier alle, man setzt mir zu!" „Nicht möglich!" „Ach, miserabel, sage ich Ihnen! Und dann hier die Preise der Wohnungen, des Grünfutters, und die Gastwirte! Wie ich herkam, ging's gleich an. Komme ich da mit meinem Bruder, der sich das Geschäft mit ansehen wollte, hier in ein Hotel. Ich bestelle mir ein Schnitzel, mein Bnider nach einer Weile dasselbe. Der Kellner bringt mir eine mittelgroße Portion, und ich esse neralslojje sich in den modernen Ernährungsform. : Gedudel haben. Der Vortragende äußerte seine Meinung inöczug auf das Eiweiß dahin, dag im allgemeinen zu viel Werl auf einen hohen Eiweißgehali der Nahrung, speziell an animalischem Eiweiß, gelegl lüitb; er sindel in den neueren Unlersuchungen den Beweis, daß im allgemeinen der Körper mil viel weniger Eiweiß aus- kommen kann, als bisher gerechnet wurde. Mehr Berücksichtigung sollte das vegetabile Eiweiß finden, das zurzeit (z. B. das von den Cerealien) so gut wie gar nicht verwertet wird, da es in der Kleie ans Vieh verfüttert wird. Die Bestrebungen, das gesamte Korn zum Brot zu verbacken, verdienten Beachtung. Proben solcher Bäckereien wurden vorgezeigt und gekostet. In engem Zusammenhang mil der Frage des Eiweißbedarfs steht die Beurteilung der Bedeutung der Mineralstoffe für die Ernährung. Während für die Eiweißzufuhr ein Zuviel angenommen wirdf ist der Mineralstoffgehalt unserer Nahrung zu gering; speziell bei der vegetabilen liahrung werden bei der Zubereitung die Mineralsloffe eliminiert, und dafür müsse durch Kochsalz (Lhlorna- trium) ein übergroßer Ersatz statlsinden. Die Folge der übermäßigen Eiweiß- und mangelhaften Mineralstoffzui- suhr sei eine Reihe von Schädlichkeiten, die mit dazu beitrügen, die Widerstandskraft des modernen Menschen herabzusetzen. Eine Rückkehr zu einfacher, ungekünstelter Nahrung sei zu empfehlen. Weiter erörterte der Vor - tragende die verschiedenen Theorien zur Erklärung der in diesen Rahmen fallenden Beobachtungen und Ver- suchsergebnijse. — Eine angeregte, eingehende Diskussion schloß sich jedesmal an den Vortrag an, so daß erst in später Stunde die Teilnehmer an der Konferenz auseinander gingen, ein deutlicher Beweis für das Interesse das die Aerzte den Tagesfragen im Ernährungsproblem entgegenbringen. Seine Absicht, die Ausmerk - samkeit der Kollegen auf diese Frage zu lenken, hat der Vortragende in allen drei Städten vollkommen erreicht und sich gebührenden Dank erworben. — An sonstigen, die Beratungsstellen angehenden Fragen wurde besprochen, ob die Mütter bei der kalten Witterung die Säutz- linge lieber nicht zu den Beratungsstnnden bringen möchten, oder nur die älteren. Allgemein äußerten sich die Kollegen dahin, daß das Verbringen der Säuglinge an die Luft und zur Beratungsstunde ungefährlich, ja nützlich sei, da sie aus diese Weise doch wenigstens einmal in der Woche ins Freie kämen. Man dürfe nicht zu ängstlich sein, reichlicher Aufenthalt in sreier Lust -auch im Winter und an kalten Tagen tue den Säuglingen bitter not. Eine weitere Anfrage bezog sich auf das nach der Rcichsversicherungsordnung von den Krankenkassen zu gewährende Stillgeld. Eine allgemeine Regelung dieser Angelegenheit unter Berücksichtigung der Organisation der Großh. Zentrale sür Mutter^ u. Säutz- lingssürsorge in Hessen und ihrer Hilsskräste ist durch Verhandlungen mit den Krankenkassen ungebahnt. Da jetzt ungefähr ein Drittel aller hessischen Mütter (zirka 10 000) die Einrichtungen der Mutter- und Säuglings- sürsorge in Hessen benützt, so ist die Grundlage sür die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen in der Stillbei- hilscnsrage gegeben. n Gießen. Vom 4. bis 12. März wird ander Landesuniversitäl ein mathematisch imturwissenschastlichcr Fortbildunoskursus für Oberlehrer abgehalten werde». n Gießen. Die bisherige schwarze Verbinduüg „C b a t t i a" hat sich am vorigen Samstag in eine Landsmannschaft umgcwandelt und ist in den Kobnrger L.-C. ausgenommen worden. Die „Ehattia" ist 1882 als Verbinduttg Blümchen gegründet und meldete sich im Jahr 1896 offiziell beim Senat als Verbindung i an. 1902 nahm sie den Namen „Ehattia" an. o Leihgestern. In der Nacht auf Montag ! wurde in der Wohnung des Landwirts Will). Jung i ein Einbruch versucht. Die Diebe legten von einem unter der Durchfahrt stehenden Wagen eine Diele nach dem zur Wohnstube führenden Fenster. Diese kam je- ' doch beim Betreten ins Rutschen und weckte die Haus- j bewohner durch den lauten Aufschlag aus dem Schlaf. I Als die Einbrecher sich bemerkt sahen, verschwanden sie. Einige ihnen nachgesandte Schüsse versehlten ihr Ziel, o 2 i di. Bei der Wahl eines Mitgliedes zum j Kreistage für den Wählbezirk L i di wurde Bürgermeister Dörmer mit sämtlichen Stimmen gewählt. o Holzhausen v. d. H., 19. Febr. Die unausrottbare Unsitte, Nadeln in den M u n d zu nehmen, ist einem hiesigen jungen Mädchen verhängnisvoll j geworden. Das Mädchen verschluckte eine Sicherheits - nadel und muhte sofort,'da Lebensgefahr eintrat, dem Friedberger Krankenhause zugesührt werden. s D a r m st a d t, 20. Febr. Heute vormittag 10 Uhr ist aus dem hiesigen Flugplatz Sergeant Zimmermann bei der Landung a b g e st ü r z t. Er erlitt sehr ; schwere Verletzungen und wurde in das Garnisons-La- i zarett verbracht. s Darm ft ad t. Am Samstag, den 14. Febr. 1914, fand die erste Hauptversammlung des Hessischen Landesvereins sür Krebsforschung in Darmstadt statt. Aus dem Bericht des Vorsitzenden, Herrn Professor Dr. Opitz- Gießen, über die bisherige Tätigkeit sei hervorgehoben, dag es dem Verein durch eine Stiftung ermöglicht wurde, zunächst 200 Milligramm Radium zu beschaffen, sowie einen neuen Röntgenapparat aufzustellen und eine S t r a h l e u h e i l st ä t t e zu eröffne» , die der Frauenklinik in Gießen angegliedert ist und Ende Januar ihre Tätigkeit ausgenommen hat. Es steht schon eine größere Anzahl von Patienten in Behandlung. Für den Ausbau der Strahlenheilstätte fehlen nvch große Mittel, für die die Hilse des Staates, der Gemeinden und wohltätiger Private erbeten wird; denn es sollen unbemittelte Kranke unentgeltlich behandelt werden. Sehr bald ist die Notwendigkeit zu erwarten, die Strahlenheilstätte zu vergrößern; denn obwohl bisher keine Bekanntmachungen erfolgt sind, ist die Zahl der hilfesuchenden Kranken schon jetz>t recht groß, lieber eigene Ersahrungen konnte nicht mehr berichtet werden, als daß sich hier — wie schon längere Zeit an anderen Stellen — unter dem Einfluß der Bestrahlung günstige Veränderungen und wenigstens scheinbare Heilung selbst bei hoffnungslosen Krebskranken manchmal haben erzielen lassen. Die Strahlenheilstätte ist natürlich in erster Linie für Einwohner des Großherzogtums Hessen bestimmt. Hilfsbedürftige, sowohl Frauen wie Männer, wollen sich an den Leiter der Strahlenheil - stätte in der Universitäts-Frauenklinik in Gießen wenden. ):( H e r b o r n. Die Tausendjahrseier der Stadt sindet am 30. und 31. August d. Is. statt; sie soll in erster Linie den Charakter eines großen Heimats- und Volksfestes tragen. o H e r s f e l d, 19. Febr. Für die Verstärkuttg der Kriegsschule sind vom 15. März 1914 ab eine Anzahl Offiziere hierher versetzt. Vom 17. Mäyz ab wird die Kriegsschule eine Stärke haben von 23 Offizieren, 1 Sanitätsoffizier, 1 Zahlmeister, 1 Unter - Zahlmeister, 141 Kriegsschüler, 8 Unteroffiziere, 111 Mann und 77 Psbrde. Der Lehrgang beginnt am 18. März und endigt am 28. November 1914. ):( Fulda. Die 5 Söhne der Witwe Geistaus Rotensee bei H e r s f e l d traten alle als Freiwillige in die 6. Batterie des Feldartillerie-Regiments Nr. 47 in Fulda ein. Sie zeigten sich als so tüchtige Soldaten, daß sie sämtlich im zweiten Dienstjahr zu Gesreiten befördert wurden. Gegenwärtig dienen beim Regiment noch zwei Brüder, von denen der eine sich ganz dem Soldatenberufe gewidmet hat. ):( Kassel, 19. Febr. Prinz Joachim von Preußen, der jüngste Sohn unseres Kaiserpaares, der bekanntlich zurzeit bei den hiesigen Heffen-Homburg-Hu- saren steht, ist nach kurzem Aufenthalt in dem Schweizer Badeort Engclbcrg, wohin er sich einer leichten Erkältung wegen begeben hatte, wieder in seine Garnison zU- rückgekehrt. ):( Franksuri a. M., 19. Februar. Elisabeth Mentzel, die liebenswürdige Erzählerin aus der GoetheckLpoche und eisrigste Erforscherin der Jugendzeit Goethes, ist in der vergangenen Nacht gestorben. Sie wurde am 11. März 1852 in Marburg geboren, hat aber den größten Teil ihres Lebens in Frankfurt verbracht. Die Verstorbene hatte sich im deutsch-sranzö- sisdien Kriege, den sie als Krankenpflegerin mitmachte, auch das Eiserne Kreuz erworben. ! Aus R h e i n h e s s e n. Die Errichtung einer großen Viehweide ist zur Hebung der Viehzucht für die Provinz Rheinhessen geplant. Als geeignetes Gelände wurde ein Terrain in der Gemarkung M o m- m e n h e i m auserschetz, das Gemeindeeigentum ist und von dem Provinzialverbande erworben weiden soll. Das fragliche Gebiet ist zurzeit in kleinen Parzellen als Gemüseland an mittlere Leute verpachtet. Es umfaßt über 40 000 Ouadratmeter. In den letzten Tagen fand eine Besichtigung des Geländes durch Ockonomicrat Dr. Ziegenbein zu Alzey statt. ! W o r m s. Lehrer Hans D e n z e r aus Worms hat den Auftrag erhalten, demnächst in Wien, Budapest, und in den siebenvürgischen Städten Hermannstadt, Kronstadt, Mediasch, Schäßburg Vorträge über A r - beitslschule und Werkunterricht zu halten. Die Vorträge finden teils an den Lehrcrseminarien, teils an einer Hochschule zur Fortbildung von Lehrern statt. fltis aller Well. ::: Mescri tz, 20. Febr. In dem Prozeß gegen den Grasen Mielczynski, der heute begann, ist die Oeffent- lichkeil sür die ganze Dauer des Prozesses in vollem | Umfange ausgeschlossen worden. Auch die Presse muhte ! den Saal verlassen. Das Befinden des Grase» Miel - j czynski hat sich in den letzten Tagen sehr verschlimmert. ! Die für den Grasen gestellten Haftentlassnngsanträge sind sämtlich abgelehnt worden. Es wurde eine Kaution von 1 Million angeboien. ::: Der Bevölkerung an Stelle der bisher üblichen Zierparkc Volksparkc zum Austummeln zu verschaffen, ist der Endzweck des vor kurzem in Berlin gegründeten Deutschen Volkspark-Bundes. Die Vertreter der bedeutendsten Organisationen auf dem Gebiete der Jugend - sürsorge, Leibesübungen und Gesundheitspflege, wie die Deutsche Zentralstelle für Jugendfürsorge, der Zentral - ausschuß zur Förderung der Volks- und Jugendspiele, die Deutsche Sportbehördc sür Athletik u. a. sind dem i Verwaltunqsrate bereits beigetreten. Gartendirettor Lud- ! wig L e s s e r. Berlin-Steglitz, hat sich bereit ccklärt, vorläufig die Geschäftsstelle zu übernehmen. Kirchliche Nachrichten. Evanq, lische Gemeinde in Gieb-n. Sonntag, den 22. Februar. Estomihi. Kollekte für die arme evangelische Gemeinde zu Bieber bei Offenbach. In der Stadtkirche. Vorm. 9!^ Uhr: Pfarrer Schwabe. Vorm. 11 Uhr: Militär« ottesdienst. Pfr. Schwabe. 600 bis 3000 Kerzen, für grobe Räume, Säle, Gesrhätr lokale, sowlefüralleZwedcederAu&enbeleuditung.Kciin : lei Wartung und Bedienung. Einfache, billige Installation sie. Mein Bruder wird ungeduldig und fragt den Kell- ner, wo seine Portion bleibe. Sagt der Mensch: „Ja, das war doch sür zwei Personen!" Und so ist hier alles: Ueberteuerung, Uebervorteilung, Konkurrenz bis auf's Messer! Sie sehen es ja an meinem Geschäft! Wer kommt denn, wer kauft denn?" Das mußte nun dem fremden Herrn einleuchten, denn in der ganzen Zeit, in der er Künzels Jcrcmiaden anhörte, hatte er keinen andere» Kunden gesehen als eine alte Frau, die sür 5 Psennig Mohnöl holte und einen Jungen, der 2 Psennig in Bonbons umsetztc. Außerdem blieb zur stillen Freude Künzels,-der sich nun absolut auf den armen Teufel hinausspielte, das Ladenmädchen „ewig" aus. „Und dann das gesellschaftliche Leben !" ries Kün- zel, und seine Mienen drückten Schauder aus. „Versauern kann man hier. Kliken — Vetternwirtschaft! Der Fremde ist gerade;» geächtet, boykottiert! Nichts wird geboten —“ „Aber", wandte der Fremde ein, „Sie sprachen doch vorhin von Theater, Konzerten —“ Alles nur pro forma !" eiferte Künzel. „Die elende Schmiere, die Stadtpscifer — nicht zum Aushalten! Nee, hier in Rommcrsburg nicht begraben sein!" „Nun, nun, ganz so schlimm ist's doch wohl nicht!" tröstete der sremde Herr, nahm seine Päckchen zusammen und empfahl sich. Kaum hatte er den Laden verlassen, als Künzel umherhüpfte und die Hände rieb. „Dem Hab' ich's gesteckt!" triumphierte er. „Der kommt nicht wieder, der setzt sich nicht fest!" Und auch als bald daraus der Geschäftsverkehr wieder rege einsctzte, als er und das Ladenmädchen alle Hände voll zu tun hatten, da schmunzelte Herr Künzel wieder. Am Abend und an den nächsten Tagen zog er bei seinen Bekannten Erkundigungen über den wißbegierigen Kunden ein, aber niemand wußte von diesem männlichen „Mädchen aus der Fremde" etwas zu erzählen. Einige Tage nach dem interessanten Besuche erhielt Herr Künzel einen Brief aus dem Wohnorte seiner kapitalkräftigen Liebe. Er öffnete bang beklommen uttd las folgende vom Vater des Mädchens geschriebene Worte: Geehrter Herr! Es tut mir sehr leid, Ihre Verbindungen mit meiner Familie lösen zu müssen, aber die Sorge für das Glück meiner einzigen Tochter zwingt mich dazu. Wie Sie selbst — hier wurde Herrn Künzels Gesicht um zwei Zentimeter länger — wie Sie selbst einem von mir nach dort gesandten Herrn versicherten, sind die dortigen Geschäftsverhältnisse sehr schlecht und aruh die gesellschaftlichen Beziehungen sind sehr unangenehm. Wenn ich auch sonst gegen eine Verbindung mit Ihnen nichts einzuwenden gehabt bätte, so werden Sie doch selbst einsehen, daß ich mein Kind derartigen Unannehmlichkeiten nicht aussetzen darf. Mit vorzüglicher Hochachtung. B. Malz. Herrn Künzels Antlitz nahm noch um eine»' Zeu- timeter an Länge zu. „Und ich habe mir die Geschichte selbst eingerührt!" murmelte er. - Doch dann, von der Entsagung zur Tatkraft übergehend. stürzte er sich heldenhaft in den Laden. „Sic wünschen?" „Einen Hering!" „Einen männlichen oder weiblichen?" Und indem er den Traut» seiner entschwundenen Liebe abftreifte, fuhr er mit kühnem Griff in die Heringsgemeinde. , ■i s It « I i II li 1 ! : i ll I 8 1 t )hr Ibevz und Ihre Nerven bleiben ruhig, wenn Sie Kathreiners Malzkaffee trinken. Tausende von Ärzten empfehlen ihn. achm. 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Sckfwabe. bcnds 5 Uhr: Pfarrer D. Schlaffer. Moniag, den 23. Februar, abends 8 Uhr: Ver- rigung der konfirmierlen weiblichen Jugend der Mat- Äusgemeinde. In der Johanneskirche, arm. 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld. arm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer -Ausfeld. .'cnds 5 Uhr: Pfarraffislent Hofsmann, rends 7 1 / 2 Uhr: Vereinigung ddr konfirmierlen weiblichen Jugend der Lrikasgemeindc. rends 7 Uhr: Teeabend des kirchlichen Blaukreuzvereins, Diczflratzc 15 1. Mittwoch, den 25. Febrttar, abends 6 Uhr: 1. rffionsandacht. Pfarrer Bechlolsheimcr. Freitag, den 27. Februar, abends % 6 Uhr: Ver- ligung der konfirmierten weiblichen Jugend der Jo- nnesgemeinde. Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 21. Februar, ichmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 22. Februar. Sonntag Lluinquagefima. nm. d]4 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht, irm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe, irm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion, irm. 9 Uhr: Hochami mit Predigt, nm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt, ichmittags 5 l /i Uhr: Christenlehre; daraus Andacht für die Abgestorbenen. Am Millwocki wird vor der hl. Messe um 7J4 Uhr gcwciltte Asche ausgetcill. Freitag abend um d]4 Uhr ist Fastenandacht. Gottesdienst in der Diaspora In G r ü n b e r g um 9'/ t Uhr. In Hungen um 9 l / t Uhr. Verantwortlich: Albin Klein, Gietzen. Hum -luSfchneidc li (Sin nusgczcichirrtcs Rczcpt für einen Hustcufirup, mH dem »in» sich («old iparen kn»n. Angesichts der zurzeit horrschonde» rogclrcchicii Srkältuiigs- d Juflueiiza-Epidemie dürste nnchstohonbcs Rezept viele» will- nnie» sein. Beschaffen Sie sich in der nächste» Apotheke gr övcijndi konzentrierte» Ausp, füge» Sie dns zuhause z» e»> viertel Liter heihem Wäger »»d 2. T >0 gr gestobenem Zucker: >rühre», bis alles gut aufgelöst »nd vermischt ist. Davon tinn inan ein bis zwei Teelöffel voll viermal deS Tages ein; '■ verschafft sofortige Linderung und vertreibt meist schon inner b -i Stunden den hartnäckigsten Husten. 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Ausgabe A: Lairüw IrtschaTtss« Ausgabe B: AokcrJmnschule Ausgabe C: M interNchule Ausgabe 0: Landwi^Ncliaflilche Fachschule Obige Schulen bezwecken, eine \ucbti^e allgemeine u. eine vorzügliche Facnschulbildung zu verschaffenMyShrencTder Inhalt der Ausgabe A den gesagten Lehrstoff der Land^yTtschaftsschalo vermittelt und das durch das Studium erworbene R^ifekßugnls dieselben Berechtigungen gewährt wie die Versetzung naoh äer\>bersekuada höh. Lehranstalten, verschaffen die Werke B und/C die tbWetischen Kenntnisse, dio an einer Ackerbauschule bzw. e/her landwirtschaftlichen Winterschule gelehrt werden, Ausgabe D/lst für solche bestimmt, die nur die rein landwirtschaftlichen Faofier beziehen wolldn, um sich die nötigen Fathkenntnisso anzueign^n. Auch durch das Studufm nachfolg. Werke legtenSaehr viele Abonnenten Pr(i»..nVg n a b und verdanken IbnerMhr ausgezeichnetes , ihre sichere einträgliche Stellung: Oer Elnj.-Eleiwlll., Das Ablturlenten-Examen, Das Bymiiaslum, Das Realggmnas., Hle Ober- s ealsdHile, Das Lyzeum, Der geb. Hahfmann. AasfühHibhe Prospekte, sowie begeisterte Dankschreiben über be- scanti/no FrUfungen, die durch das Studium der MetbodesJlnstin abgelegt sind, gratis. — Hervorragende Erfolge. — AnsKtita* fendanpen ohne Kaufzwang. — Klelae Tellzablongeil • Bonness L Hachfeld, Verlag, Potsdam 8.0. gebrauchen in discr. Fällen sofort mein glänzend bewährtes unschädliches Mittel Grosse Erfolge selbst in den hartnäck. Fällen, worüber Dankschreiben und Anerkennungen. Discr. Nachnahme- v. rsar.d überallhin nur durch Drogist Koratius, Berlin IV.. Schönhauser Allee 134b. Peißllbdten, HolpaHmenmairotzen, Kinderbetten biuigft an Pich te. Kalaloa frei. Eiseiimöbdsabrik Suhl i. 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Die Großherzogliche Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen schreibt für das Rechnungsjahr 1914 aus : 1. Die Lieferung von: Backwaren, Fleischwaren, Spezereiwaren, Berbrauchsgegenständen, Milch, Bier, Eis, Selterswasser, Butter und Eier, Emaillewaren, Bürslenwaren, Toilettegegenstände, Porzellan- und Glaswaren, Schreibmaterialien, Kleider und Schuhen für Kranke u. Personal. 2. Das Reinigen des Küchenherdes. 3. Das Leerfahien der Senkgruben. 3. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, leeren Flaschen und des Gespüls. 5. Der Transport der Wäsche nach und von der Zentralwaschanstalt. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr in der Verwaltung zur Einsichtnahme offen. Angebote sind verschlpfsen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zur Eröffnung am Freitag, den 6. März 1914, vormittags 11 Uhr, auf dem obengenannten Büreau abzugebcn. Der Zuschlag erfolgt bis 21. März 1914. Eichen, den 18. Februar 1914. Grohh. Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Sommer. Nutz- und Brennholz- Versteigerung der Gräflichen Obcrsörsterei Arnsbnrft. Mittwoch, dr« 25 . Februar werden aus den Distrikten Hard, Nutzgarten, Kolnhäuserkopf und Feuerstädt des Reviers Arnsburg versteigert: Stämme: Eiche 2 Stück III. Klasse 1,49 Fm s 5 Stück IV. Klasse 2,50 Fm: 1 Stück V. Klasse 0.69 Fm; 27 Stück Gartenpfosten. - Kiefer: 8 Stück III. Klasse 3,57 Fm; I Stück IV. Klasse 0,15 Fm; 1 Stück Vb. Klasse 0,14 Fm; Fichte: 1 Stück II. Klasse 1.19 Fm: 2 Stück III. Klasse 2.91 Fm; 8 Stück IV. Klasse 7 43 Fm; II Stück Va. Klasse 6.64 Fm; 40 Stück Vb. Klasse 7.73 Fm. Dcrbttaiiyen: Fichte 16 Stück I. Klasse 1.52 Fm.; 20 St. II. Klasse 1.17 Fm; 32 Stück III. Klasse 0.94 Fm. Pcisstangc«: Fichte 3.8 Rm, sowie 330 Bohnenstangen. Scheiter: 40 Rm Buche. Prügel: 17 Rm Buche, 40 Rm Eiche, 53 Rm Nadel, 17 Rm Weichholz. Stöcke: 19 Rm Buche, 9 Rm Eiche, 61 Rm Fichte. Peiler: 98 Rm Buche, 661 Rm Eiche, 104 Rm Nadel, 120 Rm Weichholz. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Kloster Arnsburg. Nähere Auskunft durch Forstwart Melchior-Arnsburg. Entwicklung und Befestigung der Büste durch unseren unübertroffenen Büstenentwickler! Schon immer war es der höchste Wunsch einer jeden Dame, eine schöne, volle Büste zu besitzen. Nun ist gerade in dieser Hinsicht die grösste Mehrzahl unserer Damen stiefmütterlich bedacht worden, so dass dieses Manko weidlich von gewissen Leuten ausgenuizt wird, um Salben, Pillen un 1 Tränklein zu horrenden Preisen an den Marn zu bringen; leider helfen diese Sachen nur immer d^m Verkäufer, niemals aber der Käuferin. Wir behaupten hiermit, das* jeder Ocme vollständig wertlos ist. Warum V Weil nur die Massage,welche selbstverständlich bei jeder Eiurei bung ausgeübt werden muss, von Wert ist Diese Massage können Sie auch mit Vaseline usw. ausüben, aber bedeutend billiger. Unser Büstenentwickh r ..Thilossla“, gesetzlich geschützt, ist nun ein Produkt jahrelanger Forschung der bedeutendsten Prozessoren, so dass selbst jeder Laie sofort davon überzeugt wird, dass mit einem Thilossia-Apparat ein wirklicher Nutzen, also Verbesserung und Befestigung aor Büste erreicht werden muss. Unser Th;- lossia-Apparat saugt täglich mehrmals frisches Blut in die Brüs'e, dieselben werden voll, straff und üppig, magere Arme und Schulterknochen verschwinden, kurz, ein nie geahnter Erfolg tritt ein. Wir haben bisher viele Tausende verkauft und sind die jüngsten Mädchen wie älteren Damen gleich entzückt und befriedigt, wie die zahllosen Anerkennungen bezeugen. Bei Nichterfolg Ged zurück laut Garantieschein. Preis des kompletten Apparates inklusive Massagecreme in Verpackung nur 7,50 M., Porto extra. Unser Verfahren ist das Billigste, weil der Apparat nur einmal angeschafft wird und immer gebrauchsfertig ist, von jeder Dame ohne Hilfe anzuwenden Bevor Sie Ihr Geld für nutzlose Quacksalbereien ausgeben, machen Sie mit unserem Apparat einen Versuch. Bei Bestellung Körperumfang unter den Armen ringsherum um den Brust- korb angeben. Pr. G. Weisbrod &. Comp., Weidmannslust G Z. ©füifrbdifliik )l> ®ifjsrn eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Tie verehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Donnerstag, den 26 Februar 1914, 8 % Uhr abends int Hotel „Großherzig von Hessen" stattfindenden 55. lndetttlichen Generalversammlung ergebenst eingeladen. Tages-Ordnung: 1. Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1913. 2 . Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz und die dem Borstande und Au sichtsrate zu erteilende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl von 5 ausscheidenden Mitgliedern des Anfsichtsrates. 5. Wahl eines Direktors. Gießen, den 13. Februar 1914. Der Vorsitzende des Anfsichtsrates: L. Petri II. Das berühmte bayerischeWeizenbier aus dem Weizenbräuhaus Würzburg, das alkoholarm ist und auf die Nieren günstig wirkt. brauch! nicht auszufallen, meine Kerren.wennLiefichangewöhnen, Wybert-Todletten bei sich zu führen und bei belegter Stimme oder rauhem Sals davon zu nehmen. „Es gibt kein besseres Mittel, um die Stimme sofort klar und frisch zu machen." Dies ist der Inhalt zahlloser Zeugnisse über die in ihrer Wirkung unerreichten Wyberl-Tabletten, die in allen Apotheken und Drogerien I Mark pw Schachtel kosten. ( Niederlagen in