Ve;u-rvrek 25 Pfg. monaüich »krtelUchrlich 7tz WE., »»raulzahlbar, frei in« Hau». >b,,H»lt in mi j w t «rprdirion oder in den Zweiz. aulzabestellen EeontMrlich 60 Psg. — Erschein! Oiitt>»»ch« urrd «ann das HaUs befragt wissen wollen, ob es geneigt ei, den Redner weiter anzuhören. * Die Generalinspektion des Militäroerkehrswesens >at auf Grund erneuter Unglücksfälle auf dem Flug- ilatz Johannisthal den Offizieren das Fliegen auf die- em Platze so lange verboten, bis seitens der Gesellschaft »Urch eine neue Platz- und Fliegerordnung, Anstellung »on einer ausreichenden Zahl von Beamten und ent* prechcnde Vervollkommnung aller sonstigen Einrichtun- fen die Gewähr gegeben ist, daß sich solche Vorkomm- nsse nicht wieder ereignen können. Vom Balkan. ' Die Bemühungen Venizelos und Pasitsch, R u- n ä n i e n zum Anschluß an .den Balkanbund zu »eftiinmen, sollen ergebnislos geblieben sein. Kö- ng Karol habe diesen beiden Staatsmännern wiederoll erklärt, er wünsche sein Land unabhängig und frei on Bündnissen zu sehen. * Belgrad, 12. Febr. Venizelos wurde on dem Könige in feierlicher Audienz empfangen. Ilittags gab ihm zu Ehren Pasitsch ein Frühstück, ein sämtliche Minister sowie die Gesandten Rußlands, iriechenlands, Rumäniens und Montenegros beiwohn- * Die griechische Regierung ist im Begriff, lächtige Kriegsschiffe zu erwerben, durch die Griechen- md das Uebergewicht im Aegäischcn Meere gesichert »erde. * Im belgischen Kongo sollen schwere Unruhen usgebrochen sein. Me verlautet, wurden während des iampfes drei weiße Soldaten und 45 Eingeborene geltet. Die Regierung bereitet eine Erpedition ins In- ere vor. * Effad Pascha übergab gestern seine Amts- efusgniffe der internationalen Kontrollkommission. Aziz ascha ist zum Gouverneur von Durazzo ernannt wor- :n. — Essad Pascha und 14 albpnesische Delegierte nd an Bord des Dampfers „Adriatico" abgereist, Um ch nach Potsdam zu begeben und dem Prinzen zu Kcd die Krone Albaniens anzubieten. X«$ aller Veit. ::: München, 10. Febr. Die Arbeitslosigkeit hat er einen derartigen Grad erreicht, daß die Stadtver- altung, nachdem aUs Gemeindemitteln bereits 100 000 iark zur Unterstützung verwendet wurden, einen Auf- if an die Bürgerschaft zu Sammlungen erlassen hat. önig Ludwig spendete heute 10 000 Mark für diesen werk. ::: Brüssel, 10. Febr. Heute mittag brach in r Menagerie Hagenbeck auf einem freien Platze der orstadt Irelles ein Königstiger aus. Es ent- and ein? Panik, denn das Tier rannte in ein Zr- garrengeschäft, wo die Inhaberin gerade hinter dem Ladentische beschäftigt war. Sie schloß sich schnell in ein Hinterzimmer ein. Der Königstiger wurde darauf von den nachstürmenden Tierwärtern gefangen und in einen bcreitstehenden Käfig befördert. ::: New- Port. Sieben bewaffnete Banditen drangen in das Tripoli-Restaurant im „Italienischen Viertel" ein und knüpften den Gästen sämtliche Wertsachen und alle baren Gelder ab, in dem sie ihnen Dolche an die Kehle und Revolver an die Schläfe setzten. Ein Mann, der sich widersehte, erhielt einen tödlichen Schutz in den Unterleib. Xus Stadl ttftd Land * Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hielt vorgestern eine längere Sitzung ab, die gewissermaßen eine Nachlese zu den Budgetberatunoen dar- stellte. Es wurdeU zunächst die verschiedenen Berichte der Ausschußreferenten fertiggestellt und die noch aüs- stehenden^Abstimmuügen nachgeholt. Weiter wurde dann die im Staatsvoranschlag beantragte neue Stelle eines vertragenden Rates für die Schulabteilung bewilligt, desgleichen die von der Regierung angesorderte Erhöhung des Postens für die Jugendpflege von 15 000 auf 30 000 Mark. Dagegen wurde abgelehnt die gewünschte Einstellung eines Sekretärs und Bureauassistenten beim Oberversicherungsamt, weil man der Meinung war, daß zunächst noch die Erfahrungen des laufenden Jahres hinsichtlich des Umfangs der Geschäfte abgewartet werden sollten. Beim Kapitel Kreisgeo- meter wurde nochmals die Vorlage eines Organisationsplanes verlangt, uind bis dahin die Absetzung von 5 Kreisgeometer-Stellen beschlossen, und die Neuschaffung von 2 Stellen abgelehnt. Ebenso wurde abgelehnt, die Gebühren der Geometer von 17 Mark auf 21 Mk. zu! erhöhen. Beim Kapitel Landwirtschafts- ausgezeichneten Sammlung prähistorischer Werkzeutze des I Menschen, welche verschiedenen Unlerrichtszwecken, die ! heute in der prähistorischen Wissenschaft zusammen gefaßt sind, zugute kommen wird. Die Sammlung rührt im Wesentlichen her autz den Ausgrabungen von Hauser in der Dordogne. Sie enthält zahlreiche Steinwerk- zeuge aus fast allen Epochen der Steinzeit, wertvolle Knocheninstrumente mit Zeichen und Verzierungen, diverse Zeichnungen, Karte und Pläne. Zu dieser Samm- luüg haben die Herren Geh. Kommerzienrat Heichelheim und Landgerichtsdirektor Bücking in Gießen, der veritvrbene Herr Geh. Rat Dr. Merck in Darmsladt nnd auch der Geh. Rat Prof. Dr. Sommer selbst erhebliche Beiträge zur Verfügung gestellt. Die Sammlung ist dem mineralogischen Institute der Landesuniversität überwiesen worden, wo sie als Ergänzung der Lehrsamm- luna für den geologischen Unterricht über die jüngste Erdgeschichte eine empfindliche Lücke ausfüllt. Es ' ist leider bis auf Weiteres wegen der jetzigen unzureichenden Raumverhältnisse des mineralogischen Instituts nicht möglich, die Sammlung, die seither auch weite Kreise interessieren würde, der Allgemeinheit ständig zugänglich zu machen. Jedoch wird über die Bedeutung dieser prähistorischen Sammlung im speziellen für den geologischen Unterricht, der Privatdozent Dr. Meyer am 18. Februar einen von der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde veranstalteten Vortrag halten, bei welcher Gelegenheit auch die Sammlung besichtigt werden kann. n Gießen, 13. Febr. Der Kommandant des Truppenübungsplatzes bei Bad Orb, Oberst a. D. Lehmann, war erkrankt und in die Eießener medizinische Klinik verbracht worden und ist hier seinem Leiden erlegen. Seine Leiche wurde gestern vormittag 10 Uhr nach dem Bahnhose zur Ueberführung nach Kassel verbracht. Ein Bataillon der 116er, welches aus den alten Mannschaften zu vier Kompagnien zusammengesetzt war, k a m m e r wurde im Hinblick auf die Darlegungen der l bildete mit der Regimentsmusik die Trauerparade. Bei Regierung und besonders nach Vorlegung des Voran- br "" ....... schlags der Landwirtschaftskammer die beantragte Erhöhung des Staatszuschusses Um 53 100 Mark vom Finanzausschuß abgelehnt. Nach Ansicht des letzteren kann der angeforderte Mehrbetrag auch durch leichtmög- liche Ersparnisse und durch die gesteigerten Erträgnisse aus'den Umlagen gedeckt werden. Der Antrag Ulrich, für Zwecke einer Arbeitslosenversicherung eine Summe von 50 000 Mark zu bewilligen, wurde vom Ausschuß abgelehnt mit Rücksicht daraus, daß bisher keinerlei Unterlagen für eine solche Versicherung gegeben seien; ebensowenig ein Maßstab für eine Verteilung der an- gesorderten Summe. Der Ausschuß gibt aber der Regierung anheim, dieser Frage eine erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Die 3 angeforderten Stellen für die indirekte Steuererhebung für die Reichsver- waltuUg (Zölle) hat der Ausschuß zu bewilligen beschlossen, dagegen aus Grund der Darlegungen der Regierung den Antrag auf SchaffuUg neuer A m t s g e - r i ch t s st e l l e n für das Etatsjahr 1914 mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Die Stelle des Ministerialrats im Ministerium der Finanzen, die schon seit mehreren Jahren nicht besetzt war, soll auch im Etatsjahr 1914 noch Unbesetzt bleiben, bis die Frage der anderweiten Organisation der Baubehörden endgültig entschieden ist. n Gießen. Der Großherzog hat am 11. Febr. die am 14. Januar 1914 durch die Stadtverordneten- Versammlung vorgenommene Wahl des Beigeordneten Bürgermeisters Karl Keller zUm Oberbürgermeister der Provinzialhauptstadt Gießen bestätigt. n Gießen. Der Landesuniversität ist durch die Schenkung des Herrn Geh. Rat Professor Dr. Sommer eine wertvolle Bereicherung der Sammlungs und SSe bU äSK* fr* den Konkurs anmelden mußte, sondern auch zabl- der VerbringUng des Sarges von dem Totenwagen nach dem Züge, gab eine Sektion a"f dem Bahn - hofsplatze drei Ehrensalven ab. n Gießen, 13. Febr. In dem Beleidigungs- Prozeß des freisinnigen Abg. Justizrat Grünewal d- Gießen gegen den nationalliberalen Abg. Dr. Winkler- Oppenheim würde heute vormittag vom Schöffengericht Gießen folgendes Urteil gefällt: Dr. Winkler erhält 600 Mark Geldstrafe oder 60 Tage Gefängnis, Iü- stizrat Grünewald 100 Mark Geldstrafe oder 10 Tage Gefängnis, außerdem Publikationsbefugnis in allen Blättern, welche die inkriminierenden Artikel enthielten. Sämtliche angeklagten Redakteure wurden freigesprochen. Die Gerichtsgebühren trägt Dr. Winkler. Kläger sowohl als Beklagter tragen jeder seine eigenen Auslagen. Die Kosten für die angeklagten Redakteure trägt Iuftizrat Grünewald. n Gießen, 14. Febr. Die Vorstellungen des morgigen Sonntags im hiesigen Stadttheater dürften alle beide ganz außerordentliche Anziehungskraft autz- üben, da zwei so beliebte Werke wie „Filmzauber" und „A'ltheidelberg" angesetzt sind. Die Nachmittagsaufführ- ung von „Filmzauber" ist die 12. und letzte der beliebten Gesangsposse. Es seien deshalb alle Interessenten ganz besonders auf diese Vorstellung hingewiesen. Die Abendvorftellung bringt „Altheidelberg" mit FA. Lindick und Herrn Steinhoffer in den Hauptrollen. Die Vorbestellungen beweisen, daß die Popularität dieses Werkes noch nicht nachgelassen hat. Beide Vorstellungen werden bei kleinen Preisen gegeben. o Lollar. Der Zusammenbruch der Gewerbe - bank wächst sich allmählich zu einer schweren wirtschaftlichen Katastrophe für die gesamte Umgebung aus. Nicht nur, daß die landwirtschaftliche Konsumgenossenschaft AiM«n Sie immer auf die Insrhrift „Osram“! — Überall «rhältli.h Auerjesallschaft. Berlin O ^ ^/• £• $ /Ci. j ^ ui 1/Vi vi uüuw, inu 1 nijjiuiu i rankiurt a. fvl. J.« und Färberei Hugo Luckner (Inh. Gebr. P.Bvcr) Leipzig Clumischäs Reinigen und lätbsa von iieaicn-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken. Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermiitzen, Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. reiche Bewohner von hier, Launsbach, Wißmar, Ruttershausen, Daubringen usw. haben schwere Verluste erlitten, die für manche den völligen wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Anderen Mitgliedern der Bank wurden die Hypotheken gekündigt, für die sie keinen Ersatz beschas- scn können. Wie weit sich die Katastrophe noch aus- dehnt, ist noch nicht vorauszusehen. o Rödgen b. Gießen, 13. Febr. Im Gasthause von Heinrich Wagner wird am kommenden Sonntag, den 15. Februar, nachmittags 4 Uhr, ein Vortrag ftatt- firtbcn über das Thema: „Durch welche Maßnahmen können in der Landwirtschaft die Reinerträge erhöht werden?" Referent ist Herr Oekonomierat Weitzel-Lich. o- HUngen, 13. Febr. Vorgestern wurden zwei Verhaftete in das hiesige Amtsgerichtsgesängnis abge- liesert, die Namen sind Moogk-Untcr-Widdersheim und Kopf von Steinhcim. Beide sind stark verdächtig, einen Eisenbahnanfthlag hei Trais-Horloff ausgeführt zu haben. Gerüchtweise sollen sie bereits ein Geständnis abgelegt haben. Moogk ist verheiratet und hat FraU und drei Kinder, Kops ist ledig. -Die ganze Sache scheint nur ein Säuser-Ulk zu sein, dürste ihnen 'aber bös bekommen. Beide finp Bergleute, sie kamen von der Arbeit und hatten vorher erst einen getrunken. ):( Höchst a. M., 13. Febr. Während an allen anderen Gerichten über Arbeitsüberlastung und Ueber- süllung der Hastlokale geklagt wird, muhte hier gestern die Schössengerichtssitzung sür Strassachen ausfallen, weil „nichts" da war. Auch von Frankfurt wurde gestern berichtet, daß aus der dortigen Kriminalpolizei nicht ein einziger „Fall" angemeldet war. Verantwortlich: Albin Klein. Gießen. Versuchen Sie doch mal Kathreiners Malzkaffee und dann sagen Sie mir: Schmeckt er nicht wie Bohnenkaffee? Er ist aber auch richtig zubereitet! Kirchliche Nachrichten. Cvangilische Grureinde in Girtzrn. Sonntag, den 15. Februar. Seragesimä. In der Stadtkirche. Vormittags 9!4 Uhr: Professor D. Schian. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Psr. Schwabe. Nachm. 2% Uhr: Kinderkirche für die Matthäus Gemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde. Dienstag, den 17. Februar, nachmittags 4 Uhr im Matthäussaal: Frauenmissionsverein. Mittwoch, den 18. Februar, abends 8 Uhr, Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgemeinde. Donnerstag, den 19. Februar, abends 8 Uhr, im Matthäussaal: Bibelstunde (Die Gesetzgebung aus dem Sinai). Pfarrer D. Schlosser. In der Johanneskirche. Vormittags 9 l / 2 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 5 Uhr: Pfarrer Autzfeld. Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends l / 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukas- und Johannesgemeinde. Mittwoch, den 18. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Lukassaal (1. Brief Petri). Pfarrer Bechtolsheimer. Freitag, den 20. Februar, nachmittags 4 Uhr: Versammlung des Frauenmissionsvereins der Lukas-Gemeinde. Nälhftkünftigen Sonntag, den 22. Februar, wird in beiden Kirchen eine Kollekte erhoben zum Besten des PsarrhauSbaues in der armen evangelischen Gemeinde Bieber bei Offenbach a. M. Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 14. Februar. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 15. Februar. Sonntag Seragesima. Vorm. 6 ]/ 2 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottes- dienft. Nachm. Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht. G o 11 e s d i e n st in der Diaspora In Lich 9 l /i Uhr. Bekautmachnrrg. Einstellung von Drei- und Vierjährig-Freiwilligen für die Matrosen-Artillerie-Abteilung Kiautschou (Küstenartillerie) in Tsingtau (China). Einstellung: Oktober 1914, Ausreise nach Tsingtau- Januar 1915 bezw. 1916, Heimreise: Frühjahr 1917 bezw. 1918. Bedingungen: Mindestens 1,64 Meter groß, kräftig, gesunde Zähne, vor dem 1. Oktober 1895 geboren (jüngere Leute nur bei besonders guter körperlicher Entwickelung). Angenommen werden Leute aller Berufsarten; erwünscht sind: Handlungsgehilfen, Techniker, Elektrotechniker, Monteure, Mechaniker, Chauffeure, Schuhmacher und Schneider. In den Standorten in Ostasien wird außer Löhnung und Verpflegung eine Ortszulage von täglich 0.50 Mark gewährt; die Vierjährig-Freiwilligen erhalten im vierten Dienstjahre eine Ortszulage von täglich 1.50 M. Meldungen mit genauer Adresse sind unter Beifiig- ung eines vom Zivilvorsitzenden der Ersatzkomnrission ausgestellten Meldescheins zum freiwilligen Diensteintritt auf drei bezw. vier Jahre zu richten an: Kommando der Stammabteilung dcr Matroscnartillerie Kiantscho», Cuxhaven. Eifö&emif Knorr Von unschätzbarem Wert für nlle Kranken bei Magen- und Darmkrankheiten ist Knorr- gafrrmchl. Da» Paket kostet nur 30 Pfennig. i Sehr beliebt sind auch Knorr-Suppcnwürfel in 43Sorien. 1 Würfel 3 Teller 10 Pfg. Versuchen Sie Knorr-Cumberland-Suppe! >• MOTOREN § ■MODEUCMi Billig in Anschaffung u. Betrieb Qasmotorea-Fabrik Deutz. Zweigniederlassung: Frankfurt 3. AI., Taunusstr. 47. 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Nachher Unser Büstenentwickler Gß nir 3Bt= (Dj gS—l i armr; TDas irgend gelten will und walten, muh in der Welt zusammcnhalren. Li iiHi Ksi-ch 4 m ff? f1 Die Schule sei keine Tretmühle, sondern ein heiterer TumMlplatz drs CTeiffcs. \* 19, i. Ausbildungsmöglichkeiten in den wirtschaftlichen Lrauen- schulen auf dem Lande. Schon im Jafjre 1895 bildete sich der Verein für wirtschaftliche Srauenschulen auf dem Lande in der Erkenntnis, datz den Irauen zur Erlangung guter Leistungsfähigkeit und ErwerbstächngKeil «ine geeignete Vorbildung not tue. 1897 wurde die erste Sraucnschule de- Vereins zu Ntcder-Kfleiden errichtet, die aber 1900 nach Reifenstein bei Birkungen sLichsfcld) verlegt wurde. Darüber sind nun 16 Jahre ins Land gezogen, und eine Schule nach der andern wurde von dem rührigen Verein, an dessen Spitze Iräulein von Kortzfleisch sieht, ins Leben gerufen, so datz ihm jetzt Gbernktrchen, Maidburg, Scherpingen, weilbach außer Reifenstein angehören. Außerdem aber sind ihm als zwcckvcrwandtc Unternehmungen angeschlossen: Die Kronprinzessin^ Läcilien-Schule in Metgethe» , Miesbach sivberbayernj, Groß Sachfenhcim iwürttembergs, Arvedshof (Bcz. Leipzigs, Löbichau (S.-A.>, Mallinckrodishof b. Paderborn, Elly Költcrhvf-Böcking- Stift konncf a. Rh., Agnesschule Bad lauterberg i. k>., Rheinische Gärtneri,inenschule, kaus Sanders- Heini,Kaiserswerth und keimfarm Lrackwater l-üdwest>. In erster Linie sind alle diese Schulen als Bildungsstätten für Erwachsene anzusehen, die dort in dem sogenannten Maidenjahr alles für den landwirtschaftlichen Betrieb Nötige erlernen und gewissermatze» eine körperliche und geistige Tüchtigkeitsprobe durchmachen, so datz manche diese Zeit als das ein- jährig-freiwillige Dienstjahr des weiblichen Geschlechts betrachten. Recht vielseitig ist der Betrieb in der Srauenschule Bad weilbach, wo junge Mädchen autzer der Maidcn- ausbilduiig auch noch Seminarbildung erhalten können, Lurch die sie zur Lehrerin für die Iraucnschulcn vor- gcbildet werden. Die Abschlußprüfung des Maiden- jahrs berechtigt zur Aufnahme ins Seminar, in dein nach einjährigem Besuch die staatliche Prüfung abgelegt werden kann. Angcgliedcrt sind ferner die landwirt- schaftliche Sachklasse und die Kolonialfrauenschule. In dieser werden Srauen und junge Mädchen in l 1 /, Jahren für den kolonialen Srauendienst vorbereitet, in jener können hauswirtschaftliche Lehrerinnen, sofern sic den Wunsch haben, in landwirtschaftlichen Schulen zu unterrichten, noch in einem halben Jahre das dazu Nötige erlernen, denn nach einem Minifterialcrlaß dürfen keine Lehrerinnen, die nicht den vollen Berechtigungsschein für landwirtschaftliche Schulen besitzen, in diesen An- stalten unterrichten. Andererseits kann keine landwirt- schaftliche Jachlehrerin an städtischen kaushaltungs- schulen ihr Lehramt ausüben. wenn sie nicht das dazu notige Examen abgelegt hat. was ebenfalls nach einem halben Jahre zu erreichen ist, natürlich nach vorange- gangcncm entsprechenden! Examen. 'Auch Gbernkirchcn, das wir im Bilde vcranschau- lichen, hat außer der wirtschaftlichen Iraurn-chule ein Seminar und eine landwirtschaftliche Sachklasse, und alle dieje Anstalten sind auch in Maidburg, währen» in Scherpingen ssiche Bild) und Reifenstein nur das Maidenjahr absolviert wird. Allerdings finden wir in deni erstgenannten auch eine Gärtnercischule. Der Nutzen aller genannten Schulen für die Iranen- bildung ist außerordentlich weittragend. Selbst wenn die jungen Mädchen nichts als das Maidcn- jabr Lurchmachen, so bedeutet -dieses eine Jahr schon für sie recht viel, denn sie haben selbständig arbeiten gelernt, haben über die Vielseitigkeit des kausfrauenbcrufs -men klaren Ueberblick ge- Wonnen und sich rnit der ländlichen Wohlfahrtspflege bekannt gemacht. Nicht zu unterschätzen ist fernerhin die erworbene ILHigkeit, die Zeit und Mittel richtig einzutcilen, die Dienstboten anzuleiten, überhaupt richtig zu disponieren. Alle die aber, welche nach der Absolvierung des Maidenjahrs Lust und Liebe zu irgendeinem hausivirtschaftlichen Beruf bekommen haben, können in 1—2 weiteren Jahren sich auf folgend« Berufszweige vorbercitcn: 1. Auf den Beruf einer Lehrerin an wirtschaftlichen Schulen. 2. Jür den tandpflegeberuf, in dem sie in der Volks- und Kindcrfürsorge oder auch als wandcrhaus- haltungslchrerin tätig sein können. 3. Als löausbcamtin in privathaushastungcn, pcn- sionatcn, Keilstätten, Volksküchen ufw. 4. Als Mitarbeiterin in landwirtschaftlichen Betrieben, wie in der Gärtnerei, Geflügelzucht, Molkerei, Imkerei und in der landwirtschaftlichen Buchführung. 5. Sofern sie die Kolonial-Iraucnfchule besucht haben, als Sarnigchilfin oder in eigener Lebensstellung in den deutschen Kolonien. Äis Ansangsaehalt wird eine in den landwirtschaft- Itchcn Iraucnschulen vorgebildcte Dame »ach bestandenen! Examen etwa 500 M. bei freier Station verdienen, das iii verantwortungsvollen Stellungen bis zu 1500 M. siecgcn kann. Natürlich ist die ganze Ausbildung dcm- geinätz auch ziemlich kostspielig, denn sie betragt 340 M. vierteljährlich bei freier Station. Außerordentlich wertvoll aber kann sich jedes IN den genannten Anstalten verbrachte Jahr gestalten, selbst wenn es als nichts ac.dcrcs als ein freiwilliges Dienstjahr betrachtet, und g.i >z auf die Vorbereitung für irgendeinen Beruf abge- te en ,v:rd. Der frische, fröhliche Geist, der alle diese Schulen durchzieht, die mannigfaltigen Arbeiten, die hier außer dem Alltäglichen gelehrt werden, können den Schülerinnen fürs ganze spätere Leben von größtem Nutzen werden Ueberall wird mit gleichen! Ernst : ti» gleicher Gründlichkeit vorgegangen, sei es in der Molkerei oder Imkerei, bei der Geflügel- oder Obstzucht, in der plättschulc oder in der Schusterwerkstatt, in der ein weilbacher Schuster den Damen Anterricht im Schuhflicken erteilt, überall Sic gleiche Arbeitsfrcudigkeit, das gleiche Bestreben, etwas Grdent- liches zu lernen. Die gesunde Lage aller dieser Schulen, die im Sommer idyllisch im Grünen eingebettet liegen, ist der der dort gepflegten geregelten Tätigkeit ebenfalls recht große Grundstücke, waren doch Scherpingen und Bewegungsspiele. I * ! t »' . . I r.. ! Jede» Bewegungswiel wird, besonders nach geistiger Anstrengung, ein« E.f'-^ililtz für Lest und Seele. Es ist eine Tätigkeit, ohne eine Arbeit zu sein. Es nimmt andere Kräfte in Anfpruc) und belebt zu gleicher Zeit die durch die Arbeit ermatteten aufs neue. Der Körper wird auf davechselung auch zu frischem, fröhlichem Spiel. A. M. w. ' ; ,&.* < ' -..... - - - § Kleine Mitteilungen. . ... Die iantirirtlchakllche Frouenlchiile cpbcrutiicheu. Gesundheit der junge» Mädchen neben dienlich. Sämtliche Schulen umfassen Maidburg früher alte Edclsitze niit großen Waldungen. Doch auch das romantisch gelegene Gbernkirchen, weilburg und Reifenstein können sich des Vorzugs einer gesunden ivertlichkeil rühmen. Sicherlich werden >n diesen landivirtschaftlichen Iraucnschulen Kuliurwcrte geschaffen, deren Irüchie koiiiinenden Generationen in ;eder k Ulsicht zum Segen gereichen, erfordern doch jetzt schon die weitgehenden Unternehmungen des viceins eine große Anzakl von Lehrerinnen, die in den verschiedenen Scbnle» unterrichten, abgesehen von der großen Zahl der Wanderlehrerinnen, die ihre ege..-reiche wir!: ,v-.' e:t auf dein Lande und an kleineren Orten cr'olzrcich ausüben. während also Ni allgemeinen jetzt Uber großen Andrang von Lehrerinnen an höheren und Elementarschule» geklagt virü, eröffnet sich den Ir,men aus den landwirtschaftliche» Irauenschulen ein iveites Seid für die Nusübung der tciirtätigkeit. Und welcher Segen unseren Kolonien aus der Vorbereitung von Irauen in der Kolonial, oranenschulc dereinst erwachsen wird, ist vorläufig zwar noch nicht abzuschen, wird sich aber icherlich bemerkbar machen, wenn die dort vorgebildeten mit ihren Arbeiten in den Kolonien insetzcn. kelene Grube. Behaiidluiig von Steppdecken, viele Lausjrauen sind noch der Meinung, Möbel und Steppdecken müsse» möglichst viel geklopft werden. Doch gerade , durch das zu häufige Klopfen lösen sich die Süllungen und dringen als Staub durch den Stoff üith die Stichlöcher, und besonders die Steppdecken werde» durch das öftere Klopsen unansehnlich Man reinige sic deshalb folgendermaßen: Di« Decke wird aus einem Tisch ausgebreitct, 1 -nd die Nähte werden Niit einer weichen Bürst« ausgebürstet, elwaige Ile-k» werden mit Salmiakgeist entfernt. Auf diese weise kann man die Decken lange sauber halte», so daß sie nur seiten einer chemischen Reinigung unterzogen zu werden brauchen. Beiciligung von Somineriproslen. Mit dem kerannahcn de: Soniiners stellen ich auch, besonders bei Blondinen, die Soinmersprossen wieder e », und die verschiedensten Mittel, die ja in so reichem Maße angepriesen, werden nun dagczcn r.tf» i, aber meist vergeblich. Zwar gibt cs Mittel und Wege, sie iin taufe dcr Jahre zu l ciiigen, in man ko» c >.cnt fein Ziel im Äuge hat und nicht von der vorschriftsmäßigen Behaiidlnng obweich:, die darin bc .cht, daß man: 1. sich nie schnüre, 2. weder Winter noch Soinmer einen Schleier trage. 3. sich öfters das Gesicht mit kühlem Wasser wasche und dazu statt Seife Borax nehme, 4. das Gesicht morgens und abends mit Eigelb einreibe, dem einige Tropfen reine Karbolsäure zugesctzt sind, diese Mischung aber nach einer halben Stunde abreibe, §. man recht diät lebe und alle starken Gewürze vermeide, wie Senf, zuviel dergleichen, auch hüte man sich vor zu plötzlicher Abkühlung der kaut. Auf diese werden die Sommersprossen in etwa zwei bis drei Jahren verschwinden, früher jedoch nicht. k G. wieder Salz und Welse cchmingsformulare mit Tirtmnaufdruck liefert schnell und billig Druckerei Klein, Selterswea rz. Das berühmte bayeriseheWeizenbier aus dem Weizenbräuhaus Würzburg, das alkoholarm ist und auf die Nieren günstig wirkt, wird in Giessen ausgeschenkt im Cafe Astoria Cafe Amend Cafe Hettler Cafe Krämer Cafe Ernst Ludwig Central-Automat Vertreter und Depot: Michel Hehler, Frankfurt a. M., Weizenbierstühf, WloeslstrassB 33. MIM.» vorzüglich im Geschmack, billig im Gebrauch. Das Pfund von Mk. 2.60 _ 100 Gramm ab 55 Pfg. au, r Selbst chemisch reinigen Frima Glänzende Erfolge. Wenig Kosten. kann jede Frau mit zahlr. Empfehlungen tüchtigerHausirauen. Stoffe werden geschont, bleiben geschmeidig und gehen nicht ein. Farben bleiben erhalten und werden wie neu. Flecken verschwinden in vielen Fällen. 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