Btjngtpttfe 2» Psg. monatlich Mertetjthrlich 76 »mrmilzahlbar, frei in» Hau». >bßktz»lt i» u » ( »^r >UPedt»ion oder in den Zweig- au»,»keftellen ■tet*IiUrr(t& 60 Psg. - Erschein« § ? pt - 1 tI 0 N k § tIItkSwtü 83. M iM »»ch« un» «m»»ta,«. — Redaktion: Selter«. B »eg 88. — Mir Aufbewahrung oder Rütkfendung nicht »erlmtHtrr Marmikripie wird nicht garantiert. Verlag der ..»«ebener Zeitung" <«. m. b. H Nr. 11. _r-lephon: Rr. 362. Samsiag, den 7. Februar 1!)14. «n;eigrnprei§ is pfg. , n« 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Psg IMc 90 mm breite Reklame.Zeile 50 Psennig Extrabeilagen werden nach Slewick» und Größe berechne,. Rabat > kommt bei Ueberschreitung deS Zahlung«, ziele« (30 Tage», bei gerichtlicher Beitreibung oder t ■< Konkurs in Wegiall. Playvorschristen ohneVerbindlichten Druck der «iesteuer «erlagSdruchcrci. Albiu Klein Telephon 3lr. 802. 26. Iahry. politische RundTcbau Deutschland. * Der Kaiser hat dem Reichskanzler einen längeren Besuch abgestattet. ' Der Kronprinz hat den Freiherrn v. Malt- zahn, Landrat des Kreises Rügen, zur speziellen Unterrichtung in Staatsverwaltungssragen zu sich erbeten. * Landroirtschastsmimster von Schorlemer hielt im Landes-Oekonomie-Kollegiuni eine bedeutungsvolle Ansprache. ' Die Straßburger Regierung hat den V o r 1 r a g eines Pariser Redakteurs über die Triple-Entente verboten. * Die preußische Finanzverwaltung hat sich entschlossen, weitere 200 Millionen Mark auszugeben. ' Der Zustand der beiden verunglückten Zen- trumsabgecrdneten P l ü tz und H c j> e l hat sich verhältnismäßig rasch gebessert. Auch der am schwersten verletzte Pfarrer Hebel befindet sich nun ailßer Lebensgefahr. * Der Reichstagsabgeordnete v. H a l e m (Rp") hat sein Mandat niedergelegt. * Zabern. Die Militärbehörde hat für das Militär den Besuch von 27 Wirtschaften in Zaber» verboten, in denen der „Zaberner Anzeiger" auslicgt. * Metz. Zum Gouverneur von Metz an Stelle des Generalleutnants v. Open ist der bisherige Konnnandcur der 16. Division in Trier, Generalleutnant von Linde na u, .ernannt worden. * ZUm Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 99 an Stelle des nach Frankfrirt a. O. versetzten Obersten v. Reuter ist der Kommandeur der Dan- zigcr Kriegsschule, Oberstleutnant G ü n d e l l, ernannt worden. Sein Nachfolger in Danzig ist Major Mitllcr vom 15. Infanterie-Regiment in Minden. * Der Streit zwischen A e r z t e n und Krankenkassen wird auf der Grundlage des unter Leitung des Staatssefretärs des Innern geschlossenen Ab- lominens nunmehr hoffentlich aus der Welt geschafft werden. Bekanntlich hat es dazu langwiriger Verhandlungen bedurst. Der Boden für die Einigung war durch nachhaltige Tätigten der Medizinalabteilung des preuh. Ministeriums des Innern, insbesondere ihres verdienstvollen Leiters, des Medizinaldirektors Pros. Dr. Kirchner, bereitet. Aus diesen Verhandlungen ist schließlich dank dem Eingreifen der medizinischen Fakultäten aller deutschen Universitäten, die dabei durch den derzeiNgen Dekan der Berliner Fakultät, Geheimen Medizinalrat Dr. Passcw, vertreten waren, der Friedensschluß zustande gekommen. ' Die Reichseinnahmen sind in den ersten neun Monaten des laufenden Rechnungsjahres bei mehreren Einnahmequellen und vor allem bei den Zöllen hinter denen des Vorjahres zurückgeblieben. Das Jahresergebnis wird daher kaum dem sehr optimistischen Etatsanschlag gleichkommen, wenn natürlich auch in den drei restlichen Monaten die Einnahmen sich in mancher Beziehung noch günstiger gestalten können. * Das Wunder d e s Generalpardons. Nachdem inzwischen die Veranlagung zum Wehrbeitrag wenigstens für Preußen abgeschlossen ist und die Ergebnisse sich einigermaßen übersehen lassen, zeigt sich hm= mer deutlicher, daß der Generalpardon geradezu Wunder wirkt. Schon vor einigen Tagen wurde aus Halle gemeldet, daß die städtischen Finanzen durch die genauere Steuerveranlagung, die infolge des Generalpardons ermöglicht wurde, eine außerordentliche Aufbesserung zu erwarten hätten. Jetzt kommt aus Frankfurt a. Main die erstaunliche Nachricht, daß dort ein Gesamt - vermögen der Bevölkerung von 3 Milliarden Mark festgestellt wurde, das sind 300 Millionen Mark mehr als bisher angegeben wurden. Gewiß sind das bisher nur Teilergebnisse, aber sie erlauben doch schon heute den Rückschluß, daß die bisherigen Steuerveranlagungen nur ein sehr unvollkommenes Bild des Gesamteinkommens und Gesanrtvermögens des deutschen Volkes gegeben haben. Das ahnte man ja allerdings schon längst, aber es ausdrücklich festgestellt zu haben, dieses Wunder hat der Generalpardon bewirkt. Rußland. ' In Petersburger politischen Kreisen erhält sich mit Hartnäckigkeit das Gerücht, daß eine V e r l o b u n g zwischen den Prinzen A leiander von Serbien und der ältesten Tochter des Zaren, der 19jährigen Großfürstin Olga, bcvorstehe. >Es hängt jedoch alles von dem freien Willen der Großfürstin ab, da man weih, daß der Zar die Großfürstin zärtlich liebt und sie niemals zU einer politischen Heirat zwingen würde. Wie man die Magensäure unsckiädlich macht. Wenige sind sich eigentlich bewußt, wie wichtig es ist, die im Magen beflndliche Nahrung von säurebildender Gärung srcizu- haltcn. Eine gesunde, normale Verdauung kann nicht stättsinden, solange der Magen mit seinen zarten Schleimhäntchcn von der Säure gereizt uitd von den freiwerdenden Gase» bedrückt ivird — alles, das sind die Folgen der gärenden Speisen im Magen Hut eine vollkommene Verdauungslängkeit zu erzielen, muß diese Gärung beseitigt oder verhindert und die Säure neutralisiert tverdcn. Besorgen Sic sich zu dem Zweck beim Apotheker oder Drogisten etwa« bifurirte Magnesia, von der man nach jeder Mahlzeit einen halben Teelöffel voll in etwas warmem oder kaltem Wasser nimmt. Bisurierte Magnesia ist angenehm einzunehmen, hat keine störenden Nebenwirkungen, beseitigt die Gärung, neutralisiert die Säure und macht den durchsäuerten Spciscbrci wieder milde, srisch und leichtverdaulich. Die regelmäßige Anwendung von bisurirterMngnesia garantiert eine gesunde, normale Verdauung, da sie die Bildung der uber- schlissigen Säure verhindert, die allein die Störungen verursach». NotabencI Ein Apotheker weist darauf hin, daß es sich hierbei nicht etwa um die gewöhnliche, sondern um bisurirte Magnesia handele, die nur in genau etiketlicnen, blauen Flakons verkauft wird, mit „bisurierte Magnesia" in das Glas selbst cin- geblasen. 7?»k wirkt Dr. Banholzers Kamillenbalsam D 1 «JlUIUBiJrit „Kamillol“ absolut schmerz- u. krampfstillend, beruhigend u. d. monatl. Störung d. 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Psister das Wort zu einem Vortrag über die Notwendigkeit einer konservativen Partei in Deutschland und damit auch in Hessen. Pros. Gebhard verlas ein Begrüßungstelegramm des Vorsitzenden der konservativen Fraktion, des Abg. v. Heydelnagd, und leitete darauf die Aussprache ein. Der Vorsitzende lieh daraus abstinrmen, ob die Zusammenfassung aller rechtsstehenden Wähler in eine Vereinigung hessischer Konservativen anzustreben und zunächst sür den Kreis Friedbcrg-Büdingen, sodann sür das ganze Groszherzogtum auszubauen sei. Diese Frage wurde einstimmig bejaht, ebenso die folgende, daß ein Ausschuß zu wählen sei, dem die Ausgabe zusaile, die entsprechenden Schritte zu tun. -z- Gebürte nrückgang und Säugling- st e r b l i ch k e i t. Die Zahl der Geburten nimmt im Deutschen Reich ab. ebenso die Zahl der im ersten Lebensjahre sterbenden Säuglinge. Diese Erscheinungen gehen nebeneinander her; sic haben verschiedene Ursachen; man kann den Rückgang der Säuglingssterblichkeit nicht' mit dem Geburtenrückgang erklären. Die Versuche, die man in dieser Richtung gemacht hat, sind fehlgeschlagen. Die kulturelle Entwickelung eines Volkes weist, insbesondere aus dem Gebiete der Hygiene, oft gleichlaufende statistische Linien aus. Ebenso oft unterliegen unsere statistischen Dilettanten im Gegensatz zu den wirtlichen Statistikern der Versuchung, diese Linien in ursächliche Beziehung zu setzen. Das statistische Material ist geduldig, besonders wenn es 3 oder 4 kleinere Landgemeinden liefern müssen, wie das hie und da vpr- kommt. Man kann vor diesen statistischen Erperimentcn nicht genug warnen. Ein Beispiel sür vielem Die Zahl der an W o ch e n b e t t s i e b e r sterbenden Ehefrauen hat sich außerordentlich vermindert; ebenso prozentual die Zahl der Eheschließungen. An dem Rück - gang des Wochenbeltsiebers ist also nicht die bessere Ausbildung der Hebaminen, sondern der Rückgang der Eheschließungen schuld. — Aehnlich sind die gesuchten Beziehungen zwischen Säuglingssterblichkeit und Geburtenrückgang zn beurteilen. n Eichen. Der hessische Bolkserzähler u. Schriftsteller Rentamtmann G. S ch ä s e r^ ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Er war in Schaafheim geboren, wurde in Friedberg Lehrer und studierte dann Kameral- wissenschast. An seine Amtszeit in Bingenheim erinnert besonders seine Volkserzählung „Die Here von Bingenheim". n Gieße n. Der 32jährigc Milchkutscher Mlhelnr Lehmann hat in seiner Wohnung seine Frau und vier Kinder im Alter von 3—13 Jahren ermordet und sich dann kurz vor der Einfahrt im Bahnhof Gießen durch einen Zug überfahren lassen. Man sand den Verletzten Donnerstag früh mit abgclrennten Beinen auf dem Bahnkörper noch lebend, doch trat sehr bald nachher der Tod ein. Als die Polizei gegen 7 Uhr die Wohnung Lehmanns aussuchte, um den Angehörigen Mitteilung von dem Vorgesallenen ;u machen, muhte man die Tür gewaltsam öffnen. Einen gräßlichen Anblick bot das Innere der Behausung. Frau Lehmann, dem 13- und dem 3jährigen Mädchen und den beiden 8- und 9jährigen Knaben waren die Schädel eingeschlagen. Die Frau sowohl wie die älteren Kinder müssen sich dem Leichensund nach heftig gewehrt haben. Daraus lassen die Verletzungen an den Händen und besonders die durchschnittenen Finger schließen. Oberstaatsanwalt Hofmann und Staatsanwalt Trümpert sowie das Amtsgericht waren sofort zur Stelle. Es wurde sestgestellt, daß niemand im Hause in der Nacht etwas Verdächtiges gehört hat. Die Tal muß zwischen 12 und 1 Uhr geschehen sein. Gegen 12 Uhr hat sich Lehmann noch in einer Wirtschaft zwei Zigarren gekauft. In einem zurückgelassenen Schreiben gibt der Mörder an, er habe mit seiner Frau nicht gut gelebt. Diese hatte zwei voreheliche Kinder und beschuldigte ihn, es mit der 13jäh- rigen Tochter zu halten. Der Mörder gibt in dem Schreiben weiter an, er bereu«, seine Frau geheiratet zu haben. Er habe die Absicht, sie um.zubringen, die armen Kinder jedoch werde er schonen. Nachbarn behaupten, Frau Lehmann habe ihren Haushalt sehr gut in Ordnung gehalten. Man hat besonders heftige eheliche Szenen bei den Lehmannschen Eheleuten nicht wahrgenommen, allerdings wohnten die Leute noch nicht lange in ihrer Wohnung. n Gießen. Bei dem am 3. und 4. Februar ab- gehaltenen Markte waren aufgelrieben 1403 Stück Rindrieh und 61 Schweine. Der nächste Viehmarkt findet am 17. und 18. Februar statt. o Lauterbach. Im Voranschlag des hessischen Staatshaushalts 1914 ist die Summe von 9621 Mark für die Großh. W e b s ch u l e in Lauterbach ausgewor- sen. Es ist die einzige derartige Anstalt in Hessen. o Melsungen. In verschiedenen Ortschaften unseres Kreises haben die Fortbildungsschüler sich gegen die Lehrer wiederspenstig gezeigt, und j eigenwillig das Schullokal verlassen. Die Ortspolizei i hat gegen die in Frage kommenden Uebeltäter Strafverfügung erlassen. ):( Nied. Der 18 Jahre alte Ernst Pfriem und i sein Genosse Brendel verspürten an einer Straßenecke ! einen intensiven Gasgeruch. Pfriem leuchtete mit seinem l Feuerzeug die Stelle ab. Dabei kam er dem Schacht - ! decke! der Kabelleitung zu nahe. Es erfolgte eine hef' ! tige Erplosion und der eiserne Deckel flog mit großer Gewait dem Pfriem an den Kops, daß dem Unglücklichen der Schädel zerschmettert wurde. ):( Frankfurt a. M. (Die Rache des Elefanten.) Aus den Eirkus E anee-Frsifpiet«!^ die gegenwärtig allabendlich Taufende in der zum„Cir- kus der 15 000" verwandelten Festhalle in Frankfurt a. Main versammeln, wird uns ein ergötzliches Vorkommnis berichtet. Einer der Cowboys, die in der großen Wildwestszene im Lassowerfen und tollkühnen Reitkün- sten sich produzieren, hatte sich ein Vergnügen daraus gemckcht, den ältesten Elefanten aus der Elefantenherde der Festspiele zu necken. Das Tier brüllte, wenn es seinen Quälgeist Vorbeigehen sah und mehrmals war der Cowboy nur mit Mühe dem drohend erhobenen Rüssel des Elefanten entgangen. Am Mittwoch vormittag aber ereilte den Cowboy sein Geschick. Aus seinem gewaltigen Rüssel übergoß ihn das Tier, das gerade getränkt wurde, mit einer Flut Wassers, die den Cowboy im Nu durchnäßte. Er verzog sich unter dem Gelächter der Umstehenden im wahrsten Sinne des Wortes: „wie ein begossener Pudel". Dasselbe Tier hat sich übrigens bereits mehrmals schon in noch kräftigerer Weise gerächt, Einern Pferd, das ihn mehrmals getreten yatlc, rannte er eines schönen Tages, che es die Wärter verhindern konnten, seine Stoßzähne in den Bauch; es konnte nur mit Aufwendung aller ärztlichen Kunst gerettet werden. Ein anderes Mal hatte der Wärter, während der Elefant noch im Transportwagen stand, vergessen, ihm sein Futter zU bringen. Das hatte das Tier fo erregt, daß es mit einem Stoß seines gewaltigen Körpers die massiven Wände des Waggons sprengte. Im übrigen ist das Tier, wie alle Elefanten des Cirkus- Carree, sehr gutmütig und folgt narnentlich seinem Dresseur auf's Wort. Wenn der größte Elefant in der Vorstellung in der vorderen und zugleich der jüngste Elefant „Baby" in der hinteren Manege ihre verblüffenden und oft so drolligen Künste zeigen, hallt das weite Rund des „Cirkus der Fünfzehntaufend" wieder von dröhnendem Gelächter. — Am letzten Mittwoch waren die Cirkus Carree-Festspiele, wie das FestspielbUreaU mitteilt, schätzungsweise von 12 000 Menschen besucht; ein Zeichen, daß die Beliebtheit der Festspiele immer noch zunimmt. Dazu mag vor allem die Neueinrichtung der sog. billigen Sperrsitzplätze zu Mk. 1.50, sowie die Billigkeit der Preise überhaupt beigetragen haben. ! Biebelsheim. Unter dem Namen „Sängerlust" hat sich dieser Tage hier ein neuer Gesangverein gegründet. Diesem traten sofort über 60 Mitglieder bei. .Hu$ aller Hielt * Der Fachverein der selbständigen Putzmacherinnen von Groß-Berlin versendet soeben die Einladungen zur Gründiungsversammlung des Reichsvzer- bandes der Putzmacherinnen Deutschlands, die Milt - woch, den 18. Februar 1914, abends 6 Uhr, im Architektenhause zu Berlin, Wilhelmftraße 92—93 statt- sinden wird. Folgende Themen kommen zur Erörterung: Die Ausbildung der Putzmacherin: Rosa Kermas, gepr. P'Pmachermeisterin-Berlin; Die deutsche Putzmacherei, ein den Frauen ausschließlich vorbehaltenes Handwerk: Ella Riemer, Vorsitzende des Fachvereins sür das Puh- macher-Gewerbe sür Dresden und Umgebung, Dresden; Die Notwendigkeit eines Zusammenschlusses der deutschen Putzmacherinnen: Maria Lischnewska-Berlin; Das deutsche Handwerk", die Ausstellung 1915 in Dresden: M. Wentscher-Dresden. Dem Reichsverband können die Putzmacher-Jnnungen und Fachvereine selbständiger Putzmacherinnen als korporative und einzelne Putzmacherinnen als Einzelmitglreder beitreten. Sescdiilllicber. :: Eine sichere Kapitalanlage. So jemand seinen Acker pflegt und park mit Thomasmehl ihn düngt, der hot sein Geld gut angelegt, dieweil es guten Zins ihm bringt. Hoffentlich befolgen unsere Landwirte diesen, auf langjährigen, praktischen Erfahrungen beruhenden Ratschlag aUs dem Thomaskalender. Grade Hafer und Gerste sind sür eine kräftige, zeitige Thomasmehldüngung sehr dankbar. Stadtthcater Hieße». SonMag, den 8. Februar, nachm. 3% Uhr: „Jägerblut". & Abends 7 Y t Uhr: „Das Musikantenmädel". Operette in 3 Akten von Bcrichard Buchbinder, Musik von Georg Jarno. Dienstag, den 10. Februar, „Egmont". Trauerspiel in 5 Akten von W. v. Goethe. Musik von L. van Beethoven. Mittwoch, den 11. Februar, abends 7 Uhr: „Die Journalisten". Freitag, den 13. Februar, „Die Schmetterlingsschlacht". Komödie in 4 Akten von Hermann Sudermann Sonntag, den 15. Februar, nachmittags 3 l / t Uhr: „Filmzauber". — Abends 7% Uhr: „Alt Heidelberg". Schauspiel in 5 Aufzügen von WUhelm Meyer-Förster. Airchüche Wchrichren. Evangrlische Gemeinde in Giehcn. Sonntag, den 8. Februar, Septnagesömä. In der Stadtkirche. Vorm. 914 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Missionar Esell. Abends 8 Uhr im Markussaal: Vortrag von Missionar Gsell mit Lichtbildern. Eine Missionsreise in das Aschanttgebiet. Hierzu wird auch besonders der Wartburgverein und die Mitglieder unserer Ju>- gendvereinigungen eingeladen. Montag, den 9. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Mat- thättsgemeinde. Montag, den 9. Februar, abends 8 Uhr: Versammlung der Frauen-Bereine der Matthäus- und Markus - Gemeinde. Vortrag über Versicherungswesen, 1. Teil. Donnerstag, den 12. Februar, abends 8 Uhr, im MarkuSsaal: Bibelstunde (Brief des Jakobus). Pfaner Schwabe. In der Johanneskirche. Vormittags 9'/ t Uhr: Professor D. Eck. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 7/ Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde. Abenos 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johonnessaal. Mittwoch, den 11. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Johannessaal. Pfarrer Ausfeld. Freitag, den 13. Februar, abends %6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannesgemeinde. Nächstkünftigen Sonntag, den 15. Febrrear, findet in, Abendgottesdienst Beichte und Hk. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde statt. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Katholische Gemrinde in Gießen. Samstag, den 7. Februar. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gele- genheit zur HI. Beicht. Sonntag, den 8. Februar. Sonntag Septuagestme. Fest Maria Lichtmeß. Vorm. 6 % Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mtt Predigt. Nachmittags h'/ 2 Uhr: Christenlehre, darauf Muttergottesandacht mit Segen. Gottesdienst in der Diaspora In G r ü n b e r g um 9% Uhr. In Hungen um 9% Uhr. Verantwortlich: Aldin Klein, Gießen. s 1 1 ii 1 6 2 u d ti d c b, It 01 IT i< n I» Id in #r Li Sc L «tl m Sli pich Sli i L mir abgebildrtrn Modelle können leldi* Im Haufe gefdineldcrt werden mit Hilfe von faoorlttchnitten. Zu beziehen durch die hiefige Verkaufsltelle : niex. Salomon dt Co., SchulftraJje. gtBE Das Reich der rau. HuHer der ITlodell-nummer gebe m«n bei Bestellung von Sdinlttmuftern als Mah an: für Taillen die Hälft« der Oberweite, für Rddte die ganz« HÖftwette, die, wie die nebenltehende Abbildung zeigt, zu nehmen find. 18, XXY. Nr. 52 825. Bletner Länger. S. 4t». HmhLiigelä'lchrn. ZS. 40. 42. 44. 46, ,8 cm halber Gberweite für 85 Pf., LanLarbeitsmuster unter Nr. 31»5, für 1 IN. Nr. 31 66?. An diesem aparten Linderkleid ist nur die rund ausgeschnittene Ueberbluse bestickt, die. wie der Nock, aus lindengrünem Mohärstoff gefertigt wurde, während die Unterbluse aus weißem Mull gearbeitet ist. Das hübsche -Kreuzstichmuster ist in einer bronzenen Schat- tierung mit -Kunstseide ge- stickt, und aus bronze Seide besteht auch der um den Rock gelegte Gürtel, der seitlich in einer graziös gewundenen Schleife abschließt. Schnitt zum -Kleid unter Nr. 533» in 30, -32, 34, 36 cm halber Gberweile (tätige 61, 69, 75, 87 cm) Nr. 3113». liefe Lelgo- I lander Laube unterscheidet sich durch den apart arran- gierten Rand von der vorigen. I Sie wurde aus hellblauem Tuch zugeschnitten und der Rand mit Lochstickerei in weißer Seide ausgestickt. Schnitt und Stickereimuster 50 — £'4, Die reizende kleine, weißseidene Umhängetasche für kleine Mädchen ist mit drei Rosenzweigen in Schablonen, maleret geschmückt. Die gleiche Schablone kann auch für Schärpenende», -Kissen» Schürzen usw. benutzt werden. Sertige Schablone für zwei Sarbe» 9'/» X12 cm groß zu 70 Pf. zu beziehe». Ls fei noch IN als bemerkt, daß jede Schablone sich mehreremal verwenden läßt. ü. <6- Modebericht. Linderkleider sind stets ein begehrter Artikel für den Weihnachtstisch, mögen fie nun sir und fertig zum sofortigen Anziehen sein oder mag das Geschenk nur aus dem Stoff bestehen, aus dem später in Muhe und Ueberlegung das kleine Wunderwerk, mit dem einer unserer Lieblinge geschmückt werden soll, erstehen wird. Linen reizenden Schmuck für -Kinder- Kleider bilden sicherlich die verschiedensten Landarbeiten, und da dürfte es auch geraten fein, den zugcschnittenen Stoff fertig mit dem Landarbeitsmuster bestickt unter den Lhristbaum z» legen, namentlich, wenn es sich um Waschkleider handelt, die etwa im Srühling erst feriiggestellt werden sollen, denn bis dahin wächst „-Kleinchen' vielleicht noch , weshalb es ratsam ist, das Nähen des Kleides nicht früher in Angriff zu nehmen. Landelt es sich jedoch darum, alles schon zum 7lnziehen bereit auf den Weihnachtstisch unter die Geschenke zu legen, so lassen sich, falls Stickereien angebracht werde» sollen, auch in 8—14 Tage» kleine bestickte -Kleidchen Herstellen, zumal die tktzige Mode recht einfach gehaltene Sachen vorschrcibt. Sür die -Kleinsten sind die «Sänger und -Kittelkleidchen, die sowohl für Knaben, als auch für Mädchen paffen, recht geeignet. Sür Größere wähle man Rock und Bluse, Stufen- oder volantkleider, sobald es sich darum handelt, irgendeine «Landarbeit an dem -Kleid anzubringen, da Stickereien jede Stofsüberladung aus- fchließen und glatte Slächen bedingen. Außer -Kreuzstichstickerei lassen sich Motive in Stiel., platt-, -Knötchen, oder sonst in irgendeinem anderen 3ierstich leicht und schnell sticken. Waschseide, das beliebte Perlgarn, sowie Lunstseide lje nach der Art des Stoffes« sind am besten zur Ausführung der Stickereien zu benutzen und in den prächtigsten Sarbeutönen m den Tapifser>egeschäftcii vorrätig. Die praktischen Aufpläitmustcr oder die Schablonen, die mehrere Male benutzt werden können, erleichtern uns die Ausführung der Arbeit bedeutend, da sie das lästige Auszählen «bei der -Kreuzstichstickerei« erübrigen ; außerdem ermöglichen uns die den Savorit- Mustcrn beigegebenen Beschreibungen die sichere Ausführung jeglicher Landarbeitstechnik. Die heutige Mode schreibt für die -Kinder noch immer recht kurze -Kleider vor, was betz den Modellen berücksichtigt werden muhten doch läßt sich jedes -kiNdcrklcid ja beliebig länger schneiden, wenn die kurzen Röcke nicht gewünscht werden. Lclenc Grube. 326*3. Nr. 31 »4g. Stiisentlel» säe «iing- Mütchen. Nr. 31 »5«. Blatte» ««prreNei» T6 Pf. Stickereimufter unter llr. 8! »51 für 70 Pf. llr» 31 »4». Aus rotem Kaschmir gefertigt, erhält das niedliche Lmpirekletd eine runde, weißseidene Passe und breite Achseln, unter der ein kurzer, mit pliffee- einsatz verzierter Aerrnel hervorkommt. Rock und Bluse wurden, wie ersichtlich, mit platt- und -knötchenstickeret verziert, die in starkem, weiß und schwarzem Perlgarn Nr. 3 ausgeführt sind, wodurch die Arbeit sehr schnell vonstatten geht und eine überraschend schöne Wirkung erzielt wird. Schnitt zum -Kleid unter llr. 3313 in 30. 32, 34, 36. 38, 40 cm halber Gberweite (Länge 67. 75, 82, 95. 105, 118 cm« für 85 Pf. Stickereimufter unter Nr. 31 » 4 « für 80 ps. llr. 31 »30. Unser höchst einfache» -Kittelkleid gewinnt besonders durch die reiche Stickerei. Ls wurde aus weißem Leinenbatist zugeschnitten und tritt vorn schräg übereinander. Statt des langen Aermels kann es auch einen kurzen Puff, ärmel erhalten. Die leichte Schlingstich. stickerei ist in blauer Waschseide gearbeitet und stimmt in der Larbc mit dem seidenen Saltengürtel überein. Schnitt zum -Kleidchen unter llr. 533g in 28, 30, 32, 34. 36 cm halber Gberweite «länge 57, 64, 72. 78, SO cm) für 60 Pf. Äickereimuster unter llr. 31 »ko für 50 Pf. llr. 31813. Der allerliebste kleine Sänger eignet sich für -Knaben und Mädchen. Lr wurde aus blauem Leinen gefertigt und am ßals mit eckigem Besatzteil gearbeitet, der wie die kurzen, glatten, eingesetzten Aerrnel und der untere Ran» des Rockes mit feinem, rotem Perlgarn in -Kreuzstich bestickt ist, der mittels Aufplätt- muster oder Schablone auf den Stoff gebracht wird. Schnitt zum -Kleid unter Nr. 5310 «Länge 50, 57. 64, 72 cm) für 50 Pf. Stickereimuster unter llr. 31313 für 70 Pf. llr. 31 »53. Dieser nur für .iknabe» be stimmte -Kittel wird mit glattem Leibchen- Höschen getragen. Lr ist seitlich geschlossen, aus grauem Leinen zugeschnitten und au den Rändern mit rotem pcrkal besetzt, aus dem auch das Lalsbündchen und die Aermelmanfchetten geformt wurden. Die reizende Stickerei ist mit schwarz und rotem Stickgarn im -Kreuzstich und in schwedischer Durchbrucharbeit ausgeführt. Schnitt zum -Kittel und Löschen unter llr. -73g in 28 und 30 cm halber Gberweite «für Zwei- bis Sechsjährige) 80 Pf. Landarbeitsmuster unter llr. 31 »53 für 60 Pf. llr. 3jjl». Die reizende kleine Laube für junge Mädchen wurde aus schwarzem Samt gefertigt und erhielt einen blauen, reich mit -Kreuzstich verzierten Atlasrand. Das dazu benutzte Muster läßt sich auch für Decken. Blusen, Schürze» usw. benutzen. Schnitt zur Laube unter Nr. »«47 für 35 Pf. Stickereimufter unter llr. 3)J1» für 30 Pf. llr. 31135. Rand dieser niedlichen Lelgoländer Laube mit Lochstickerei geschmückt. Schnitt zur Laube nebst Sti-^—imuster 50 ps. Auß weißem Leinen gefertigt, ist der Lo ' Nr. 31653. feiltet mit loschen. Nr. 32 650. Kittelkleid für fIrtnr lUädch,» Beschreibung der Bilder. llr. 31 »4g. Das reizende, aus weißem Musselin gearbeitete LlusenKleid für größere Mädchen ivurde I»it bunten Bukeltche» bestickt, die in, Plattstich ausgeführl sind. Der Schnitt zum -Kleid ist unter llr. 5704 in 40, 42, 44. 46, 48, 50 cm halber Oberweite für 1 M. vorrätig, das kand- arbeiisinusler unter llr. 31 04 g für 80 ps llr. 31 »5j. Dieses einfache glatte Lmpirekleid Ivirkt in dunkelblauem .«köperfamt recht vornehm. Die schmückende Stickerei kann sowohl in wolle, als auch in Seide in platt-, Strahlen- und Stielstichen gearbeitet werde». Sie ist äußerst leicht auszuführen und läßt sich in wenigen Lliliiden erledigen. Schnitt zum -Kleid junter llr. 5314 in Ni-. 31135. Niliterhaude. et. 5113*. Ltntereaudr. ■*5l i (Ir. 51 64 t. EmpilUtln!» für firm, Motive» Ne. 31651. Vliiltiitiri*. Br. SJJl». , taute rar junge Matchen. J ■ r -^'-iii«rtMii t T-'nrf rn, > »..... ......... Rechnungsfortmilare mit Tirimnaufdruck IHeri [chnell und billig Druckerei Hiein, Seltersweg ss. Gesetzliche Meister-rüfun^en für Handwerker. Die Gesuche um Zulassung zur diesjährigen Meisterprüfung (ß 133 der Gewerbeordnung) sind mit den er- forderlichen Unterlagen bis spätestens am 15. Juni d. I. an den Unterzeichneten Volsttzenden cinzureichen. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Darmstadt einzusenden und die Quittung dem Gesuche beizulegen. Gießen, am 15. Januar 1914. Die MeilterprüfungsKommissto« für die Provinz Oderhessen. Traber, Vorsitzender. "Tausende verdanken' ihre glänzende Stellung, ihr gediegenes Wissen und Können dem Stadium der weltbekannten Selbst-Unterrichts-Werke «Sn ▼erbundea. mit eingehendem brieflichen Fernualerrlcht. Heratkegegeben vom RtiKtlnttchen l..‘hrlokt4tut. Redigiert von Frotessor C. Ilzlc/ ß Direktoren. 22 Professoren als ffl 1* tzVbelter. Das Gymnasium \ Die Studlenanstalt De/ Bankbeamte Das Realgymna$lum\ Das Lehrerinnen- Der wlss. geb. Mann Die Oberr6alschule \ Seminar /Die Landv.Irtschafts- D.Abiturienten Exam. Dar Präparand / schule Der Etnj.-Freiwillige De^MItteischuliebrer Oie Ackerbauschu!© Die Handelsschule Das l^onservato^um Die landwirtschaltl. Das Lyzeum Der Kaufmann Fachschule Jedes Werk ist kitolBch li» Liderungen ä 90 PS. (Einzelne Liefernden k Mark 1.26.) Ansichtssendungen ohnsf Kaufzwang bereitwilligst. nie Werke sind gegen Ratenzahlung von Marli 3.— D le^issenschaft liehen UnterriAts- werke, Methode Rustia, /Setzen keine Vcrkeautnisse voi^ms uud naben den Zweck, den Studierenden 1 den Besuch wissenschaftlicher t.«sirLnrtaltsn vollständig zu or- letzer., don Schülc.'fn 2 eine umfassende^diegene 3ildung, bosonders dio^urch den Schulunterricht ziysrvrerbend. 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