vezsgrprek 25 pfg. monatlich »terteljthriich 7b „rautzahlbar, frei in»H«u». Abgehilt a> uafaxez RiP«L>non ober in den Zweig. mlL-abeftrllen ü«»rlt»hrlich 60 Pfg, — Erschein« StiM»»d»* uak — Redaktion: Teiler», weg 88. — Für Susbewahrung oder Rücksendung nicht »erlangter Manuskripik wird nicht garantiert. Berlag der „Sirftener Zeitung" («. m. b. H Expedition: Seltergweg 8S. Kn;eigenprei5 IS Pfg. , die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 30 Ptg D>e 90 mm breite R e k la m e - Z c i l e 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Geivicht und Grötzr berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deSZahlung», ziele» «30 Taget, bei gerichtlicher Beitreibung oder be, Konkurs in Wegfall. Piatzvorfchristen ohneRerbindlichtcit. Druck der Giehcuer «erlagSdriickerei. Aldi» Klein Nr. 9 Telep hon: Nr. 363. Rücktritt der reicbsläadlfcben Regierung. * Berlin. 29. Jan. Die „Nordd. Allg. Zig." meldet: Der Statthalter in Elsaß-Lothringen Gras von Wedel hat das schon im Dezember angebotene Abschiedsgesuch erneuert. Wie wir heute ersahren, haben auch der Staatssekretär Zorn von Bulach und die Unterstaatssekretäre Petri, Mandel und Müller erneut um ihre Entlassung gebeten. Die kaiserliche Entscheidung wird voraussichtlich in den nächsten Tagen erfolge». Die Folgen von Zabern! Eine Aenderung in der reichsländischen Zivil- und Militärverwaltung war nach all den unerquicklichen Bergängen der lebten Zeit vor- auszufehen, sie gehl jetzt schnell und gründlich vor sich. Wenn man in die Zukunst blickt, so findet man «in« Dunkelheit v«n ungewöhnlicher Dichte. Weder über die kommeitden Personen, noch über den geplanten Kurs lätzt sich etwas prophezeien. Den einzigen Fingerzeig könnte man, wie schon erwähnt, in der letzten Rede des Reichskanzlers suchen, wo er von einer „ruhigen und einheitlichen, gerechten aber festen Verwaltung das Gedeihen der Reichslande erwartete. Das sind vier schöne Eigenschaftswörter, aber es lassen sich verschiedene Methoden denken, mit denen man diese Ziele zu erreichen suchen könnte. In dem Worte „fest" kann man ein strammes System nach dem Ideal des Preutzenbundes angekündigt sinden, aber man kann auch vermuten, datz der Reichskanzler nur ein höheres Matz an Fleitz, Ent- schlosseicheit und Tatkraft verlangt, ohne an eine Umwälzung des Systems zu dritten. Das Wort „einheitlich" deutet offenbar anf das erwünschte friedliche und freundliche Zusammenwirken der Militär- und der Zivilgewalt hin, und da tatsächlich die persönlichen Unstimmigkeiten eine schlimme Rolle gespielt haben, so kann man sich vielleicht mit der Hoffnung trösten, datz die netten Männer es leichter haben, die persönliche Berührung rmd Verständigung herbeizuführen. Unterstreichen möchte man dis beiden anderen Eigenschaftswörter: rUhig und gerecht. Politifcbc Rundfcbau Deutschland. * Bei den diesmaligen Beratungen des Finanz - austzhufses der hessischen Zweiten Kammer über das Staatsbudget stand im Vordergrund des Interesses die Frage, ob man für die Folge der Regierung das seitherige freie Dispositionsrecht über den Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke belassen solle. Diese Frage wurde von allen Parteien oerneint und man beschloh, mit der Regierung in erneute Verhandlungen rinzutreten, um dem Landtag ein KoMroll- und Mitbestimmungsrecht über den genanMen Fonds zu sichern. Man ist der Ansicht, datz gewiß keine Regierung ohne einen gewissen Dispositionsfonds bestehen kann, datz aber ein so stattlicher Teil (1 200 000 Mark) des stattlichen Vermögens der Kontrolle Und dem Mitbestimmungsrecht des Landtages nicht entzogen sein sollte. Rach den im Finanzausschuß neuerdings gemachten Feststellungen haben sich die Finanzen des Grott- heitzogtuMs außerordentlich gebessert. Trotz der Inanspruchnahme bedeutender Mittel für gesteiger.e Bedürf' nisse auf zahlreichen Gebieten der staatlichen Verwaltung werden die Ueberschüsse Ende 1914 die Höhe von 20 600 000 Mark erreichen. Man wird somit seitens der Regierung jetzt nicht mehr gegen die Bewilligung der von der Zweiten Kaminer beschlossenen Lehrergehäl- ter den Mangel staatlicher Mittel ins Feld führen können. ):( Kassel. Rach Berliner Blättermeldungen soll an Stelle des verstorbenen Oberpräsidenten von Brandenburg, Oberpräsident Erzellenz Hengstenberg Samstag, den 31. Januar 1914 . in Kassel nach Potsdam koinmen. Der jetzige Pots- dammer Regierungspräsident von der Schulenburg würde an seine Stelle in Kassel treten. * Wie das „Berliner Tageblatt" wissen will, so glaubt man in polittschen Kreisen, datz der Berliner Polizeipräsident v. Iagow als Nachfolger des verstorbenen Oberpräsidenten Conrad in Potsdam ausersehen sei. * Der Reichstagsabgeordnete Sittar 1 (Ztr.) richtete an den Reichskanzler eine Anfrage, ob und wie lange die Verlegung des Infanterie-Regiments Nr. 99 von Zabern nach dem Truppenübungsplätze ausgedehnt werden solle. Die Verlegung werde namentlich angesichts des strengen Winters von der Bevölkerung und von den unschuldigen beteiligten Angehörigen der Offiziere sowie den Mannschaften als eine schwere Bestrafung empfunden. " Der Reichstagsabgeordnete Dr. Trendel (Ztr.) richtete an den Reichskanzler eine Anfrage, «ine klare Auskunft darüber zü geben, ob für die Veranlagung zuNi Wehrbeitrag der gemeine Wert oder der Ertragswert zu Grunde zu legen sei Und ob im Jahre 1917 die Grundbesitzer von neuem eine nachträgliche Bewertung ihrer Grundstücke nach dem Ertragswert oder Verkaufswert, rückwirkend auf das Jahr 1914, beantragen könnten, da trotz der Erklärungen des Reichsschatzsekretärs darüber noch Unklarheit be- steye. * Eine einstündige Konserenz mit dem künftigen Fürsten von Albanien, dem Prinzen Wilhelm von Wied, hat in Potsdam der griechische Ministerpräsident V e - n i z e l o s vor seiner Abreise gehabt. Herr Venizelos beglückwünschte den Fürsten zu seiner Designierung uNd erklärte, Griechenland sei von dem besten Willen beseelt, zur Herstellung der Ruhe im Epirus beizutragcn und gute Beziehungen zu Albanien aufrecht zu erhalten. Aus alter Mil. ::: Berlin. Wissenschaftliche Kreise, die der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft nahe stehen, haben dem Physiologen Prof. Abderhalden in Halle eine Million für die Errichtung eines Physiologischen Instttuts in Berlin zur Fortführung seiner EiweisforschUn- g c n zur Verfügung gestellt. ::: München. Zu König Ludwig vion Bayern kam dieser Tage eine Deputatton hochadeliger Damen, um den König zU bitten, das Protektorat über viele Asyle für kranke Tiere zu übernehmen, die im ganzen Reiche gegründet werden sollen. Der König hörte die Damen an, erkundigte sich, wie viel Geld die Damen für diesen Zweck bereits gesammelt haben und antwortete dann: „Kranke Tiere, meine hochverehrten Damen, tötet man, kranken Menschen aber hilft man. Verwenden Sie Ihr Geld lieber für die armen, kranken und erwerbsunfähigen Menschen, denen Sie nützen, den kranken Katzen, Hunden und Pferden aber nicht. Folgen Sie, meine Damen und sie werden ein wohl - tätiges Werk tun. Ich bitte Sie, meine Worte zu' beherzigen." Die hUmanitätsduseligen Damen zogen enttäuscht ab. • Am Kaisers Geburtstag hat zum ersten Male eine direkte drahtlose amtliche Verbindung zwischen Deutschland und Amerika stattgefunden. Auf Befehl des Kaisers ist der Hochfrequenzmaschinen-Aktten- Gesellschaft eine Meldung des Kaisers an den Präsidenten Wilson zur direkter/ drahtlosen Beförderung, nach Amerika zutzegangen. Die der Gesellschaft gehörige Meldestelle in Eilvese bei Hannover hat diese Meldung drahtlos weitergegeben, und die Empfangsstelle Tuckerson in Amerika hot den fehlerfreien Eingang bestätigt. Die Entfernung zwischen der Ausgabe- und Empfangsstation beträgt 6500 Kilometer. Telephon Nr. 362. 20 ::: Der Verlag August Scherl wild zmn 1. April in den Besitz des Konsortiums übergehen, das jüngst einen Teil der Anleihe gekauft hatte, und zu dem u. a. auch der Landwirtschaftsminister v. Schorle- mer und (wenn auch nicht direkt) die Firma Krupp gehören sollen. * Das preußische Abgeordnetenhaus beschloß die Verlegung des G r a d i tz e r Hauptgestüts nach A l 1 e- f e l d im Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege. Es sind Parzellen im Umsang von 2400 Morgen, die zu der Besitzung Altefeld des Landgrafen Chlodwig von Hesseni-Philippsthal-Barchfeld gehören, für V/ 2 Millionen Mari zu diesem Zwecke an Hand gekauft worden. Die Genehmigung der Verlegung erfolgte e i n st i m - m i g. Für Hessen-Nassau ist diese Entscheidung von großer Bedeutung. Eraditz hat 14 Hauptbeschäler, 190 Mutterstuten Und 590 junge Hengste und Stuten. ::: Dortmund, 30. Jan. Auf der Zeche Minister Achenbach haben schlagende Wetter viele Menschenleben vernichtet. Der ganze Umfang der Katastrophe war am späten Abend noch nicht klar zü übersehen, doch befürchtet man, daß fast 10 0 Bergleute den Tod fanden. ):( Vom Spessart. Bei einer in den letzten Tagen stattgehjabteu Versteigerung vpn Spessartcichen wurde für einen Eichenstamm von 5,79 Kubikmeter Inhalt 2895 Mack erlöst. Das ist der höchste Preis, der bis jetzt je für einen Stamm erzielt wurde. Die Spes- sackeichen sind aneckannterweise die besten Waldhäutne Deutschlands. Sie finden sich in bester Qualität im Fokstbezick Rothenbuch bei Rohrbrunn. In dem dortigen sogenannten „Mehgerschlag" stehen nach zicka 500 Riesenhäulme, die ein Alter von nahezu 1000 Jahren haben. Sie bleiben auf Wunsch der Spessackvereine als vielbesuchte Naturseltenheit stehen, während in anderen Walddistrikten die ältesten Stämme abgehalzt werden, da die Bäutne andernfalls faulen würden, was für die Staatskasse einem Verlust von Millionen gleichkäme. ::: Ein Sonderling, der die Welt Hatzte Und nur Pferde, Hunde, Katzen Und Kaninchen um sich hatte, der Gutsbesitzer Bizony in Mischkol in Ungarn, ist dieser Tage gestorben. Auch aus seinem Testament spricht seine Menschenfeindlichkeit. Bizony hat ein« Sutnme in Höhe von Ungefähr 255 000 Mack testamentarisch zur Errichtung eines Asils für altePferde bestimmt. ::: Madrid, 30. Jan. Die Bewohner von Vu- cerra hatten, um sich der ihr Dorf bedrohenden Wölfe zu entledigen eine Kuh vergiftet und sie als Köder auf dem Felde liegen lassen. Eine Truppe von Zi- g e u n e r n fand die Kuh utrd atz das Fleisch auf. 20 ZigeUner starben an den Folgen der Vergiftung, 20 andere sind lebensgefährlich eckrankt. Hur Stadt usd Hand. n E i e h e n. Der Verwaltungsbeckcht der Stadt Gießen für 1913-14 ist jetzt erschienen. Die Betriebs- rechnung, auf die es dabei allein ankommt, zeigt bei einem Mehrerlös aus Steuern von rund 44 000 Mack gegenüber dem Voranschlag eine Einnahme von Mark 3 734 361, der eine Ausgabe van Mark 3 283 412 gegenübersteht, sodatz ein Ueberschutz von 451 949 Mack verbleibt. Dieser Rest aus früheren Jahren hat sich gegenüber dem Vorjahr Utn rUnd 25 000 Mk. verringeck, weil erstens für gemeinnützige Zwecke statt der voran- schlagsmätzig vorgeschlagenen 16 000 Mk. 31 000 Mack ausgegeben wurden, und weil der Zuschuh aus Gemeindesteuern zu den Betriebskosten der Kanalisation infolge des Plus dieser Steuern sich um zicka 8000 Mk. erhöht hat. Die Betriebs- und Vermögensrechnrmg schließt mit einer Einnahme von 7 626 167 Mack, einer Ausgabe von 5 997 238 Mack und einem Ueberschutz von 1 628 929 Mark ab. Mbeni 6ebr. Rover Frankfurt a. M. und Färberei Hugo Luokner(lnh Gebr. Rover) Leipzig Ch misches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken Teppichen Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Klndermützen Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. n Gießen. Der hiesigen Anatomie wurde ein Kind mit zwei miteinander fest verwachsenen Köpfen übersandt. Das Naturwunder war dieser Tage dem Philipp Gerhardtschen Ehepaar zü Sprendlingen (Os- fenbach) geboren. Das Kind lebte bei der Geburt, starb jedoch nach kurzer Zeit. * Von der L! a h n. Die Kgl. Wasserbahrin- spektion Diez läßt gegenwärtig an den Pfeilern der Lahnbrücke in Limburg Eissprengungen vornehmen. Die letzten Eissprengungen fanden hier im Jahre 1891 statt. Auch im Gebiete der oberen Lahn bei Gießen und W e i l b u r g werden sich Sprengungen nötig machen. An der Mündung der Lahn bei Niederlahnstein wird bereit? seit drei Tagen an der Beseitigung des Eises gearbeitet, um einer Hochwassergefahr vorzubeugen. o Butzbach, 28. Jan. Die Stadt bewilligt allen Eltern mit einem Einkommen von weniger als 800 Mark und einem schulpflichtigen Kinde und Eltern mit einem Einkommen bis 1300 Mark und mehr als einem Kinde vollständige Lehrmittelfreiheit in der Schule. o Bad-Nauheim. Das Militärkurhaus ist nach seinem letzthin erfolgten Umbau tn der Lage, rund 70 Kurgäste (Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften) auszunehmen. Jetzt hat es 25 Kurgäste, darunter auch Südwestafrikaner. o Bad-Nauheim. Im Lause des Frühjahrs werden auf dem Jbhannisberge Ausgrabungen stattfinden, und zwar am Aussichtsturm, da man bestimmte Aussicht hat, daß hier eine Kirche aus der Zeit des Bonifaziüs gestanden hat. o> Büdingen, 28. Jan. In einem ZeitrauNr von wenigen Wochen hat es hier achtmal gebrannt. Wenn auch die Brände durchweg keinen nennenswerten Schaden anrichteten, so ist doch die Zahl der Brände immerhin für einen Ort von etwa 3500 Einwohnern bemerkenswert. o Aus dem Vogelsberg. Während in anderen Gegenden die Jagdpachtpreise erheblich in die Höhe gehen, sind sie im Vogelsberg an einigen Orten auffallenderwerse gesunken. Sa brachte die Verpachtung der Jagd in Eschenrod nur 705 Mark gegen 920 Mk. im srüheren Termin. Die Ursachen dürften in der zunehmenden Kultivierung und dem steigenden Touristenverkehr zu erblicken sein. ):( Frankfurt a. M- Ain 24. und 25. Jan. feierte die hiesige akademische Verbindung Hfu s s o - N a s s o v i a ihr erstes Stiftungsfest. Die Beteiligung der benachbarten Hochschulen war eine sehr zahlreiche. Von Korporationen aus dem Kartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen (sarbentra- gend), dem sogenannten C. V., waren Hasso-Rhenania (Gießen), Nafsvvia (Darmstadt) und Gothia (Würz- burg)> in cumulo erschienen, Rhenania und Palatia (Marburg), Cheruskia (Würzburg) und Arminia (Heidelberg) hatten Vertreter entsandt. Eine überaus große Anzahl van Alten Herren des E. V. waren anwesend. ):( Frankfurt a. M-, 31. Jan. Gestern abend vollzog siich' nun in unserer Festhalle das große Ereignis, auf das unzählige Plakate, Bilder, eine eigene Cir- cus-iZeitung, die seit 14 Tagen jeden anderen Tag erschien, und nicht zuletzt: der verbotene Reklameslütz im Aeroplan, aufmerksam gemacht haben. Die CircUs Car- ree-Feftspiele begannen tn dem ungeheuren lichterglänzenden Rahmen des „E i r c ü s der Fünfzehn- taufen d", in den sich unsere Festhalle verwandelt hat. Die „größten Circüs-Feslspiele der Welt" sind uns versprochen, in der Circus-Geschichte bisher unerhörte Zahlen (500 Milwirkende, 300 Pferde, darunter siebzig Pserde gleichzeitig in der Manege, 250 Menagerietiere) genannt worden. Es hat sich gezeigt, daß diese gewaltigen Ankündigungen nicht zuviel gesagt haben. Die Einrichtung der zwei Manegen, in denen gleichzeitig die verwegenen Reiterkunststücke sich abspielen und Konkurrenzen aUsgefochten werden, sowie die ebenfalls neuartige Rennbahn hat sich bewährt. Die ganze Halle bot einen ganz überwältigenden, farbenprächtigen Anblick) oben in dem weiten Luftraum die chinesischen Zopsartisten und die verschiedenen Alrobatenirupps arbeiteten, als Eadbin seinen berühmten Sprung autz der sechsten Elbge äUssührte und in den Manegen Direktor Alb. Larree seine berühmten 50 Steigerpserde auf einmal aus den Hinterbeinen sicki erbeben ließ. Wie die Festspielleitung mitteilt, ist es sicher, daß die drei ersten Vorstellungen vor äüsverkauftem Haus -4- also vor je 15 000 Zuschauern ! — vor sich gehen werden ! Morgen Sonntag ist von 11—1 Uhr die große Probe mit Musik (Eintritt 20 und 10 Psg.), sowie die Pferdeautz- stcllung und die Riesenmenagerie, die u. a. eine Ele- santenhcrde, 10 Löwen. 25 Kamele ufw. enthält, dem Publikmn zugänglich. Nachmittags 3/ Uhr findet eine Wiederholung der Premiere vom Tag zuvor statt, in der sämtliche 80 Attraktionen vorgefühlt werden, und die vor allem der Bevölkerung in den Nachbarstädten und Nachbarorten Frankfurts Gelegenheit zum Besuch geben soll. Abends 8 Uhr ist dann die zweite Abend- Galla-Vorstcllung. ! R ü s s e l s h e i mk Verwegene Fahrten üaer den zugefrorenen Main wurden noch zu Anfang dieser Woche ansgeführt. So passierte ein hochbeladener Bierwagen der Brauerei Binding-Franksurt a. M. den Strom vom linken bis zum rechten Ufer. Ein wagemutiger Flörsheimer Fuhrmann trabte sogar mtt einer großen, von zwei Pferden gezogenen Rolle, aus der 15 Passagiere Platz genommeu hatten, über den zugefrorenen Fluß. ! Mainz, 30. Jan. Pioniere begannen gestern mit'der Sprengung des bis 2 Meter dicken Maineises bei Kostheim. Die Rheinschiffahrt talabwärts ist nach einer 14tägigen Sperrung wieder eröffnet. ! B i n g e ». Die Arbeiten an der neuen Rheinbrücke, die während des Frostes eingestellt werden mutzten, sind wieder ausgenommen worden. Bis jetzt sind bereits sechs Pfeiler fertiggestellt, davon stehen vier im Strome und zwei auf dem linken Ufer. ! Worms. Die Stadtverordneten-Versammlung genehmigte den Vertrag des Oberbürgermeisters mit dem Elektrizitätswerk Rheinhessen über den Ausbau der elektrischen Bahn nach Lampertheim, Leiselheim, Pseddersheim-Herrnsheim-Horchheim mit allen gegen eine Stimme. Die Strecke soll bereits am 1.April 1915 in Betrieb genommen werden. Kirchliche Kachrichlen. Evangelische Gemeinde in Gießrn. Sonntag, den 1. Febr., 4. nach Epiphanias. In der Stadtkirche. Vorm. 9 l /i Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarraffistent Hoffmann. Beichte u. hl. Abendmahl für die Matthäus- u. Markusgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde. Dienstag, den 3. Februar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäussanl: Frauenmissionsverein. Mittwoch, dein 4. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen. Jugend der Marku>s- gemeinde. Donnerstag, den 5. Februar, abends 8 Uhr, im Matthäützfaai: Bibelstunde. (2 Mos. 16 und 4. Mos. 12.) Pfarrer D. Schlosser. In der Johanneskirche. Vormittags 9'/ 2 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends x / 2 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukas- und Johan-nesgemeinbe. Mittwoch, den 4. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Lukassaal. (1. Brief Petri.) Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 5 Uhr: Versammlung des Frauenvereins der Lukasgemeinde im Lukassaal. Freitag, den 6. Februar, nachmittags 4 Uhr: Frau- enmiffionsverejin der Lukasgemeinde. Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 31. Januar. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 1. Februar. 4. Sonntag nach Epiphanie. Vorm. 6% Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm, uln i 1 /, Uhr: Jungsraüen-Kongregation. Nachmittags 5% Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Montag vormittag um V/ Uhr ist die Wachsweihe. Am Dienstag wird der St. Blapusfegen erteilt vormittags um 7 und 8 Uhr und nachmittags ukn 5 Uhr. Freitag um l'/ 2 Uhr ist Segensmesse. In Laubach um 10 Uhr. In Lich 9% Ubr. Koche mH Richtige Ernährung mit Knorr - Hafermehl bedeutet Gesundheit der Kinder «nd Glück der Eltern. Knorr- Hafermehl ist seit 4« Jahren bewährt. — Das Paket kostet 30 Pfennig. Sehr beliebt sind auch Knorr-Suppenwürfel in -»Sorten. 1 Würfel 3 Teller 10 Pfg. Vettuchen Sie Knorr-Spargel-Suppe! * tms k diese müm Mm litt! 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Dem Gläubiger muß also anheimgegeben werden, m einem etwaigen Prozeß dem Einwand des Vaters gegenüber, er fei nicht Inhaber, sich auf 8 Ist des B G.B zu beziehen und den Nachweis zu fordern, wie das Lind Inhaber geworden sein soll, eventuell auch eine Eingabe ans vormundfchafts- gericht aus 8 1645 des 2Z.G.B. zu machen, damit das vormundschaftsgericht die Sach« nachprüfen kann. Lürzlich hat die preußische Polizeibehörde in Berlin in einem Salle, Ivo das Lind anders hieß als der Vater, einfach dem Vater durch Verfügung aufgegcben, das Firmenschild zu beseitigen, da er nicht den Namen des richtigen Inhabers enthielte, und das Sberverwaltungsgericht hat nach der Feststellung, daß der Geschäftsübcrgang auf das Lind rechtsungültig sei, dieses Verfahren gebilligt und die Llage des Vaters kostenpflichtig abgewiesen. Diese erfreuliche Entscheidung zeigt, daß der Gläubiger doch nicht völlig schutzlos ist, wenn er sich rührt! Dr. A. kleine Ursachen zuweilen ganz unerwartet die größten Ivirkungen. Jeder sollte stch daher bemühen, den Spruch zu beherzigen: Llug zu reden ist oft schwer, Llug zu schweigen — meist noch mehr. Es kann ein einziges falsisi betontes Wort, ein aus dem Zusammenhang gerissener ^atz linberechenbarcn Schaden verursachen und aus einem kaum beobachteten, schon längst verglimmenden Sunken kann eine 5lamme Hervorbrechen, die Freundschaft und vertrauen zerstört. Vorsicht und Verschwiegenheit sind zwei der schönsten Tugenden, die auch das weibliche Geschlecht nicht genug üben kann. Man soll ni.l t nur schweigen, wo man direkt um Diskretion gebeten wird, man soll auch den sil.eren kerzenstakt haben, diese oder jene 2lngelegenhcit als durchaus selbstrerständlich für sich zu behalten. Das innere Gefühl mutz uns lehren, nicht alles, was wir wissen, andern ZU sagen, wie oft geben Sreundr zu einer von uns ausgesprochenen Meinung lediglich ihre 2lnsicht zu. wie schändlich wäre cs. diese Ansicht ohne Lommcntar weiter zu erzählen und UNS als schuldlos hinzustellen. Der gute Leumund eines Menschen ist so leicht zerstört, ©ft genügt ein bedeutsames Achselzucken - Diskretion bewahrt vor mancher Unannehmlichkeit, Ein verschwiegener Mensch wird stets geachtet. Jeder vornehme Charakter, jeder edcldenkeitde Mensch wird im Leben die größere Lunst ausüben — klug zu schweigen, würde überhaupt so viel nachteiliges über die Ncbenmcnsche» gesagt werden, wenn man sich zuerst fragte: Ivarum erzähle ich das eigentlich? würde es mir angenehm sein, wenn man Aehnliches über mich verbreitete? — Das Leben hat für die meisten von uns schon so viele Dornen, ist es wohl recht, es durch Indiskretionen andern noch schwerer zu machen? w. Maria Stuart-Lengen. inländische Ware trug, wurden ihr die oft recht kostbaren Spitzen erbarniungs- los fortgenoininen. 2lus Cnglaiid uiid Frankreich drang dann die Mode der hohen Rüschen und Lragcu aiich in Deutschland ein, bis sie »ach und nach anderen Moden Platz mache» mußten. In unsere» Tagen sind nnn die Medici- und Stuart-Lragen wieder aufgclebt, wie so vieles aiidere aus vergangene» Zeilen. Eue kebuug der einheimischen Spitzcnindustrie und Ser Erzeugung echter handgeklöppelter und Nadelspitze» macht fick m den vcrschiedcnsien Gegenden Deutschlands aale jetzt bemerkbar. ®b aber unsere Damen zur kerstelliiug der k.e.dsaincn, »lodernen Lragcu es den Engländern des 16. und 17. Jahrhunderts gleichtun und ausländische Er.c gnisse me.de» irerdcu???? Die ncuzcitlichcu Medici- und Stuart-Lragen halten sich bis jetzt noch ui bescheidene» Grenzen und werden ho.sentlich auch nicht jene uugeheurcn Sormen früherer -leiten annehmen, svic auf unseren 2lbbildungcn dargestcllt, ist der Mcdi.i Lragc» zweifelsohne recht kleidsam und bc- Abi-, k. sonders schlanken, gießen Jigure» u empfehlen, während lllbdrrnee Stuart -Sengen, der Nicht minder kleidsame Stuart-Lregen sich mehr für solche eigticu wird, die gerade keine» Sch.v. nenhals haben. Der Mcdici-Lragcn wird auf einer Papierform gearbeitet, wie 2Ibb. I zeigt, dann wird die Spitze nach 2Ibb. 2 zerschnitten und, wenn »ölig, mit einem valen- cienncs - Einsatz beim Aufhcslen aus die Jorm nach 2lbb. -t versehe». Die löalfte der Spitze mit dem festen unteren Rand ist daraus längs des iiutcren Stehkragcn- randes aufzulfeste». Sicke 2lbb. ö. wie die andere teäl'tc auigeheslci wird, zeigt Abb. 4. Der dazu benutzte Draht muß umsponnen werden. Den Linien der 21b- uäber auf der Tellerkrageusorm folgend, werden der Spitze Drahlsi,:cke aufgenäht und liegen am Stehkragen unter der Spitze, siehe 2lbb 5. Nachdem die Spitze von der Lopieriorm abgclrennt ist, erhält der zoteh- krage» aus Innenseite Astrasiäbchcn, wie 2tbb. v darstellt. Die Stuart Lragcu sind mit geringerer MÜH« hcrzusiellc». Abb. 3 wurde aus gestreifter Seid« und Abb. S aus Samt gearbeitet. Beide werde» iu gleicher weise folgeudermaßen bearbeitet: Ilachdc», di« Socm aus Schneiderleinen zuge- fchnitten und die Abnäher ausgeführt, wird sie mit Draht versehen, der am untere» Rande forlbteibt, falls der Lragen direk! auf die Blute genäht werden soll. Dberstoff und Suttcr müsscii schräg geschnitten werden, da sie keine 2lbi,äh«r erhallen dürfen, sondern stramm über die Jorm gespannt werden müssen. Schließlich wird das Sutter angesäumt. Jeder Laie ist imstande, sich nach unseren 2lbbildungen selber einen der modernen Lragen anzuscrtigen, die »zur großen INode" des Srübfahrs gcrechnet werden dürfen. kclene Grube. Diskretion. Auch in den gebildeten .Kreisen, in der sogenannten .besten Gesellschaft", ist der klatsch leider nicht unbekannt. N7e:st enistcht er vielleicht unbewußt, durch eine einzige unbesonnene Bemerkung, durch das nicht ganz genaue wie der erzählen eines an stch total unbedeutenden Ereignisses Gcradc in die'er Beziehung haben Abb. 7. Moderner Medici-Lra§en. llUn-y Siduev- Lragen. Der Medici- und Stuart-Kragen. Der Ursprung der hohen Lragen und Halskrausen ist wohl i» Italien zu suchen, wo sie im 16. Jahrhundert von Herren und Damen getragen wurden. Latharina von Medici brachte die Florentiner Mode nach Paris, und ihr Gemahl Heinrich II. nahm die neue Lrause auch für sich in 2lnsxruch, wurde es >h», doch dadurch möglich, eine häßliche Narbe im Nacken zu verdecken. Der mit diesen Lrausen getriebene Lupus wurde aber bald so bedeutend, daß durch bcstimmte Lleidergeieye nur den höheren und höchsten Ständen das Tragen einer Lrause gestattet wurde. Die schönste und kleidsamste aller Lrausen, die mehr Lragen als Lrause genannt zu werden verdient, erfand Maria von Medici, die Gemahlin Heinrichs IV. Dieser allgemein unter dem Namen Medici-Lragen bekannte Halsschmuck ist aus einem Gemälde durch Rubens verewigt worden. voller Eifersucht auf die große Lrause der Margarethe von Navarra, ließ Elisabeth von England sich mit Lrausen geschmückte Lragen von einem Umfang und einer Art machen, die als die steifste und bizarrste überall bezeichnet wurde. Einzelne Rüschen (oder Lragen) wurden eine über die andere gelegt und waren aus fein gefalteten, kostbaren englischen Spitzen gearbeitet, über die wieder reich mit Juwelen besetzte Gold- und Stlbcrspitzcn fielen. Maria Stuart dagegen folgte mehr dem Beispiel der Latharina von Medici, trug ihre Lragen jedoch größer und schic sie aus verschiedenen Spitzenkragen zusammen , so daß wieder eine eigene Scrm entstand, die wir noch heute mit „Maria-Stuart-Lragen" be- nennen, vor allem bevorzugie sie die valenciennes- und Mechlinspitze, während sie für ihre Haube» Spitze» aus feinsteu Gold- und Silbermaschen wählte. Als eine der bestgekleidetsten Stauen ihrer Zeit galt Mary Sidnen. Lein Wunder, daß sie auch in ihren Lrausen und Hauben guten Geschmack entfettete. Aus Gaze oder Tüll gefaltet, legte sie die Lrause in dichte Jiollen und band sie unter dem Lin» fest. Die dazu getragene» Haube», a la Maria Stuart, aus feinsten englischen Spitzen hatte sie kronenartig arrangiert. Die Sucht nach Spitzen für Lrausen, Lragen und Kaub«» nahm im 17. Jahrhundert einen ungedcurc» Umfang an und gab in England der keimii dustrie der damaligen Zeit reichlich Nahrung, denn alle fremden Erz ugiilve ivaren von der Regierung verbolcn Jede mit Spitzen geschmückte Srau wurde im Ring des Hydc Parks no» eigens da u eingesetzten Zollbcamlcn angchalten und nach der Herkunft ihrer Spitzen gefragt Lonnte sie nicht in befriedigender weise darüber Auskunft erteile» und Nachweisen, daß sic nur Lragen der Moria von Medici. Avb. l. Geschäftsbetrieb auf den Namen eines minderjährigen Kindes. Hat ein Geschäftsinhaber Schiffbnich erlitten und ccu Gffenbarungseid geleistet, so übernimmt häufig die Ehefrau das Geschäft und führt es auf ihren Namen Iveitcr. wenn auch sie daun Pleite gemacht hat, so crweist es sich als nützlich, daß ein minderjähriges Lind als „Inhaber" cinspringt, besonders Iven» dieses den gleichen Vornamen wie der Vater trägt. Der Vater leitet das Geschäft nach wie vor, jedoch als „Geschäftsführer" des Inhabers, Diese den Gläubigern überaus nachteiligen Ma- nipulationeu wollen wir etwas näher betrachten, Abb. 2 . Abb 6 Achten Sie immer auf die Inschrift „Osram“ ! — Überall erhältlich. Auergesellschaft, Berlin O- 17 . erprobte und bewährte Stickstoffdüngemittel der praktischen Landwirtschaft für alle Kulturpflanzen und auf allen Bodenarten, in Feld und Garten, auf Wiese und Weide zur Herbstdüngung und insbesondere zur Frühjahrsdünsiunfl. Tauscudc vo» Vcrsuchscrgcbniffcii der großen Praxis liefern den Beweis hierfür. Keine lltrluftr durch ilrrslckrrnoü. verdunsten Schutz gegen pflanjenkrsnhhkiten - ____>.______erhotitf Ernttn bis 180 °/„ und mehr — Ktint Lagtrfrudjt _&agFgm Bf(rt , llffpnl|rl , „ ni j 6ülf - Kfin Bffall - tängrrf Raltbarhfit örr Brächte- Reingewinn pro lia Mk. 200,- bis Mk. 300,- und mehr Schweselsaures Ammoniak liefern alle landwirtschaftlichen Vereine, Genossenschaften, Düngemittelhändler. 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Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Darmstadt einzusenden und die Quittung dem Gesuche betzulegen. Gießen, am 15. Januar 1914. Die Meisterprnfnngskommipfion für die Provinz H)berhesse». Traber, Vorsitzender. Entwicklung und Befestigung der Büste durch unseren unübertroffenen Büstenentwickler! Schon immer war es der höchste Wunsch einer jeden Dame, eine schöne, volle Rüste zu besitzen. Nun ist gerade in dieser Hinsicht die grösste Mehrzahl unserer Damen stiefmütterlich bedach! worden, so dass dieses Manko weidlich von gewissen Leuten ausgenutzt wird, um Salben, Pillen und Tränklein zu horrenden Preisen an den Mann zu bringen; leider helfen diese Sachen nur immer dem Verkäufer, niemals aber der Käuferin. Wir behaupten hiermit, das« jeder Creme vollständig wertlos ist. Warum ? Weil nur die Massage, welche selbstverständlich bei jeder Einreibung ausgeübt werden muss, von Wert ist Diese Massage können Sie auch mit Vaseline usw. ausüben, aber bedeutend billiger. 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