Vezrrgrprek 25 Pfg. monatlich »tertklsLhrlich 76-flfg., „rau»zahlbar, frei ins Hau«. Abgehllt in unterer •ntcbition ober in den Zweig- auSgabestellen »^etjichrlich 60 Pfg. — Erschein, § k v k ü k t ! 0 N ! §tIttkSwLg 83 viittwech« m«b k-»»SiagS. — Redaktion: Setter«. Iveg 83. — Kür Luibewahrung ober Rückfenbmig n ich, verlangter Manuikrivie wird nicht garaniieri. Verlag der „«liefteaet Zeituna " <8. m. b. H iTif- 8. Telephon: Nr. 362. Lu Haifers Geburtstag. veröffentlichten die Organe die bundesstaatlichen Regierungen Festartikel. In dem Glückwunsch der „Nord d. A l l g. ZI g." heißt es: Gleich dem großen Ahnherrn fühle sich der Kaiser und König als er st er Diener seines Volkes, Für jede seiner Entschließungen sei maßgebend, daß sie Mittwoch. den '28. Januar 1914. geren Besuch ab, alsdann besuchte er den Reichskanzler, hierauf wurde er von der auf Besuch cm Kaiserhof weckenden Königin der Helenen empfangen und abends war der Ministerpräsident zum Galadiner bei dem Kaiser geladen. * Der Thronfolger von Rumänien, Prinz Ferdinand, stattete dem Reichskanzler einen längeren Besuch ab. der Nation fromme. Nur einer außerordentlichen Willenskraft und einer unermüdlichen Wirksamkeit konnte es I gelingen, nach allen Seiten eine so snichtbringende Tätigkeit zu entfalten. Das Uebcrkommene sei in einer , Weise gebessert worden, wie es niemand habe vorahnen können. Eine solche Fülle von Pflichten, wie sie unsereni Kaiser obliegen, vcrniochtc nur eine Herrscherpersönlich- ' keit zu tragen, die von den h ö ch st e n Auffassungen über den Sinn des irdischen Daseins für den Einzelnen wie für ein Volk beseelt ist. Aus den Ereignissen vor 100 Jahren, entnahm der Kaiser die dringende Mahnung, daß nicht kriegerische Lorbeeren, nicht Wohlstand, Macht mrd Ansehen am letzten Ende das Schick' sal und die Zukuinft eines Volkes sichern, sondern a l - lein die sittlichen Kräfte, die in ihm wohnen. In diesen Worten liegt eine tiefgreifende Erläuterung zu den Beinühungen des Monarchen, allen wertvollen Le- bcnsäußerungen der Nation die Bahn zu ebnen. Sie sollen insgesamt im Dienste zugleich nationaler und sittlicher Ideen stehen und in der Ehrfurcht vor der über allem waltenden Vorsehung wurzeln. Namens der bayerischen Staatsregierung sagt die „Bayerische Staatszeitun g": Am 25. Regiemugsjubiläuin, dem auch das Ausland seine sympathische Anteilnahme bezeugte, ist das Bewußtsein der uiüöslichen Zusammengehörigkeit, in dem die deutschen Fürsten und Stämme sich verbunden fühlen, klar und freudig zum Ausdruck gekommen. Der Ernst, mit dem die gesamte öffentliche Meinung sich zu diesem nationalen Empfinden bekannte, bewies auch, daß die auf den Schlachtfeldern der Jabre 70-71 in gemeinsamem, opservollem Ringen erstrebte Eintracht im tiefsten Bewußtsein des deutschen Volkes verankert ist, daß nichts und niemand diese Eintrach, je mit Aussicht auf mehr als einen Eintagserfolg wird stören können. Die feierlichen Worte, in denen Kaiser Wil- l,elni an seinem Iubiläumstag betonte, an den verfassungsmäßigen Grundlage» des Reiches festzuhalten, die Entschiedenheit, mit der er seine Achtung vor den ver- brieslen Rechten der Einzelstaaten bekundete, haben im deutschen Volke freudigen Widerhall gesunden. Deutschland hat sich gewöhnt, im Kaiser den treuen Hort nicht nur unserer nationalen Einigung, sondern auch der verfassungsmäßigen Selbständigkeit der Bundesstaaten zu erblicken. Politifcbe Rundfcbau Deutschland. * Der griechische Ministerpräsident u. Kriegsminister Eleutheros V e n i z e l o s ist, nachdem er aus seiner Rundreise bei den europäischen Regierungen Rvm, Paris und London besucht hatte, am Montag in B e r- l i n eingetrvffen. Vormittags stattete er dem Staats - sekretär des Auswärtigen Amts v. I a g o w einen län- * Im Reichstag hat der Abg. K e i n a t h (ntl.) in seiner Rede zum Etat des Reichsamts des Innern in eindringlichen Worten auf die schweren Gefahren hingewiesen, die einem wichtigen Gebiet der deutschen Volkswirtschaft, nämlich der gesamten Tabak-, Zigarren- und Zigaretten-Industrie, von dem amerikanischen Tabaktruft drohen. Sehr zeitgemäß kommt da eine zusammenhängende Darstellung der ganzen Trustsrage in ihrer Entstehung, Entwickelung und ihrem jetzigen Stande, die von den „Vereinigten Tabak-Zeitungen", Berlin, unternommen wird. Die Veröffentlichung des gesamten Materials wird zwei eigens zu diesem Zweck erscheinende SondernuNrmern der „Vereinigten Tabak-Zeitungen" in Anspruch nehmen. Die Herausgabe erfolgt in enger Fühlung mit maßgebenden deutschen Jndustriekreisen, Um noch rechtzeitig den Bestrebungen des Trusts, der in Deutschland bereits weiter vorgedrungen ist, als die Oeffentlichkeit ahnt, einen Damm entgegensetzen zu können. * Eine Besser st ellung der Unter-Offiziere wird bekanntlich dadurch erreicht werden, daß vom 1. April d. Js. ab die Dienstprömie nach 12jäh- riger Dienstzeit von 1000 aus 1500 Mark-erhöht wird und im Falle des Weiterdienens diese Dienstprämie mit 4 Prozent verzinst wird. Um den Wünschen der Unteroffiziere noch weiter entgegenzukommen, wird zurzeit erwogen, ob es möglich sei, diese Dienstprämie in der Höhe von 1000 Mark bereits nach vollendeter gjähriger > Dienstzeit zu gewähren und den Zivilversorgungsschein in beschränktem Maße bereits nach lOjähriger Dienstzeit zu erteilen. Türkei. * Der Konstantinopeler Zeitung „Jeune Turc" zufolge äußerte der Ersultan Abdul Hamid den Wunsch, für die türkische Flotte eine Million PfuNd (gleich 18 Millionen Mark) in vier Raten zu spenden. Amerika. * Der amerikanische Senat hat mit 46 ge- | gen 16 Stimmen das Alaska-Eisenbahn-Ge- s e tz angenommen, durch welches Präsident Wilson er- ! mächtigt wird, den Bau einer tausend Meilen -langen ! Eisenbahn in Angriff' nehmen zu lassen. Die Kosten sol- ! len den Betrag von 160 Millionen Mark nicht über- | schreiten. Bisher befinden sich alle Bahnen in den Ver- ; einigten Staaten in den Händen großer Gesellschaften. Xus Stadt und Land. * KornblUmentag der „Hasst a". Das j Großh. Ministerium des Innern hat dem Landesver- ! band der militärischen Vereine im Großherzogtum Hes- ! sen gestattet, im Juni d. Js. zum Besten des Unter- j stützuUgsfonds für bedürftige Kriegsveteranen einen ! Kornblumentag abzuhallen. Mit der Durchführung sollen die lokalen militärischen Vereine beauftragt werden. n Gießen, 25. Jan. Der hiesige Krieger- > verein feierte gestern Kaisers Geburtstag und sein 40jähriges Bestehen in Steins Garten. Der ' Saal war dicht besetzt, das Offizierskorps und d,e obersten Zimlbehörden waren durch ihre ersten Repräfentan- i Nnzeigenpreir 15 Pfg. , Me U mm breite Peiiizeile für Auswärts 20 Pfg Die 90 mm breiie R e k la m e - Z e i l e 50 Pfennig Extrabeilagen werben nach (Scini.V und Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung beü Zahlung«, jiele« 130 Taget, bei gerichtlicher Beitreibung oder Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindliätten Druck der («ietzener Brrlagädr,ickerei. Albin Klein Telephon Nr. 362. 26 JahNl. tcn vertreten. Der Gesangverein „Liederkranz^ leitete die I Feier durch das eindrucksvolle Lied „LanderkennUug" ! ein. der Vereinsvorsitzende Staatsanwalt T r ü m p e r t begrüßte namens des Vereins die so außerordentlich zahlreich erschienenen Festgäste und brachte das Hoch auf den Kaiser aus, in das die Anwesenden begeistert ein- stimmtcn. Oberlehrer Schmoll hielt die Festrede, die treffend und echt vaterländisch war. Provinzialdirektor Eeheimrat Dr. 1l s i n g e r zollte dem Kriegervereinswesen und dessen Vorkämpfern Worte der Anerkennung und überreichte im Auftrag des Großherzogs dem Mitbegründer des Kriegervcrcins und früheren langjährigen Vorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden desselben. Herrn Postsekretär a. D. Carl Meyer die Krone zum Ritterkreuz Philipps des Großmütigen. Den vier noch lebenden Gründern, Kommerzienrat E m m e- l i u s. Privatier I. Baiser, Postsckrctär a. D. Carl Meyer und Kaufmann Wallach wurden Auszeichnungen und den Kameraden Kaufmann Aug. G a - b r i e l, Kcknrad Graulich, Mehgermeister H e ß l e r, Wcinhändler Schwan, Mehgermeister TrinkaUs und Schreinermeister V o l l m ö l l e r für 25jährige treue Mitgliedschaft das dafür bestimmte Ehrendiplom durch den 1. Vorsitzenden mit einer Ansprache überreicht. Post- sekretär a. D. M e y e r dankte im Aufträge der anderen Mitglieder, welche Auszeichnungen erhalten halten und ermahnte alle Kameraden dem Kriegervereinswesen treu zu bleiben. Nach mehreren Gesängen des Gesangvereins „Liederkranz", einer Gratnlationsansprache des Rechtsanwalts Kaufmann im Namen der anderen Haffia- Vereiue Gießens (der 116er Verein ließ auch einen Fahnennagel überreichen) nud den munteren Musikstücken der Regimentskapelle wurde das Theaterstück „Einer von der alten Garde" gespielt. Man muß den Darstellern (alles Vereinsmitgliedcr oder Angehörige von solchen) für ihr flottes und geschicktes Auftreten nur Anerkennung habcnf und der Fest- und Vereinsieitung Dank zollen für eine so abwechselungsreiche und famose Abwickelung des ganzen Festes. Ein Bail hielt die Fcstteilnehmer bis zur frühen Morgenstunde beisammen. Der Krieger- vcrein Gießen kann sich aber sagen, daß er sein 40jäh- riges Stiftungsfest würdig gefeiert hat und darf getrost seinem goldenen Jubiläum entgegenoehen. n Gießen, 26. Jan. Sonntag vormittag brannte in der Bleichstraße der Dachstuhl des Oppenhcimerschen Wohnhauses; er wurde vollständig zerstört. Die Habe der Dienstmädchen im Hause wurde vernichtet. Sie konnten, da auch das Treppenhaus in Brand geraten war, kaum das nackte Leben retten. n. Gießen. Im Interesse möglichst frühzeittger Inangriffnahme der Arbeiten zum weiteren AukbaU der Fernsprechanlagen ist es erforderlich, daß die Anmeldungen neuer Fernsprechcknschlüffe spätestens bis zum 5. März den Kaiserlichen Telegraphenanstalten vorliegen. Verspätet angemeldete Anschlüsse, die infolgedessen außerhalb des Bauplans nur init Mehraufwendungen (z. B. durch besondere Entsendung einer Baukolonne rc.) herzustellen siUd, werden in dem laufenden Bauabschnitt nur dann aUsgesührt, wenn die Antragsteller zu den entziehenden Mehrkosten einen Zuschuß von 15 Mark leisten, oder wenn diese Mehrkosten den Betrag von 30 Mark übersteigen, den wirklich aufgewendeten Kostenbetrag erstatten. o AUS dem Vogelsberg. Bei Frischborn stürzte einer der Tannenzapsenbrecher, die gegenwärtig Mbrrri 0«br Röwr Frankfurt a. M. und Färberei Hugo Luckner(lnh Gebr. Rover) Leipzig Chemisches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermiitzen Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. für eine Thüringer Finna in den Waldungen des hohen Vogelsberges ihr Handwerk ausüben, aus einem Baume ab uüd war aus der Stelle t o t. o Aus d e nr B o g e l s b e r g. Der starke Schneesall hat hier im Gebirge ungeheuren Schaden ungerichtet. Ganze Fichtenbestände sind unter der Schneelast zusammengebrochen; cs ist ein Jammer, wenn man die schönen Duglas-Fichten im Oberwald, die durch jahrelange Pflege prachtvoll herangewachsen sind, nun da liegen sieht. Die Fichtenschneisen, ebenso die Wege, wie der von Hochwaldhausen nach dem Hoherodskopf sind mit Fuhrwerk nicht passierbar, da die abgebrochenen Fichten kreuz und quer darüber liegen; der Schaden beziffert sich wohl auf viele tausend Mark. Aber auch das arme Wild hat durch den hohen Schnee und die grimmige Kälte furchtbar zu leiden, die Feldhühner und Hasen kommen bis in die Dörfer und gehen da, wo sie nicht gefüttert werden, zu Grunde. o Friedberg. Der oberhefsische Bauernverein plant hierselbsl die Errichtung eines Lagerhauses. o Friedberg. Einen nicht alltäglichen Selbstmord verübte dahier der 16jähr!ge Gärtnerlehrling Josef Kleinschmitt, der in Bad-Raub ' i beim Gärtnermeister Klee beschäftigt war. Er kletterte an der Hochspann- leituirg hinaus und kan, mit der Leitung in Berührung, sodaß die Flammen stockwerkhoch aus ihm heraukfchlrü gen. Kleinschmitt wurde mehrfach heruMgeschleudert und stürzte dann zur Erde. In der Nähe beschäftigte Leute liefen hinzu und fanden ihn teilweise bis auf die Knochen verbrannt, so das; die Fleischteile am Körper herumhingen. Er war noch bei Besinnung und wurde ins Hospital gebracht. Als Grund der Tat gab er an, daß er mehrsach geschlagen worden sei und sich deshalb das Leben habe nehmen wollen. s Darm st ad t. Die Bevölkerung der Residenz nimmt stetig ab. Der Oberbürgermeister ist in seinem Bericht über die immerhin betrübende Tatsache des Geburtenrückganges sehr kurz hinweggegangen, aber zu ändern ist es nicht, die Bevölkerung nimmt ab. Von beinahe 90 000 Einwohnern vor etwa 5 Jahren sind) sie aus 86 000 zurückgegangen. s D a r m st a d t. Am 7. Januar ist dem Grosz- Herzog und geladenen Gästen dahier im Schloß der sprechende Kinetophon (Edisons neueste und größte Erfindung) von der Deutschen Edison-Kinematophon- Eesellschast (Sitz Berlin und Wien) vorgeführt worden. Die Vorstellung hat einen derart guten Eindrrick gemacht, daß der D. E.-K.-G. im Auftrag des Groß - Herzogs ein Dankschreiben vom Hofmarschallamt zuging. o B ü r g s i n n. In dem Dampssägewerk der Firma Fidel Fischer und Sohn in Fellen kam die ^jährige Maria Katzenberger aus Aura mit ihrem Kopfe der Transmission zu nahe, wurde bei den Haaren von derselben erfaßt, so dah ihr fast sämtliche Haare mit der Kopfhaut heraulsgerissen wurden. Die Bedaubrns- wertc wurde ins Distriktskrankenhaus Gemünden verbracht. ):( Vom Main. Ein imposaMes Naturschauspiel bietet sich gegenwärtig dem Beschauer am Maine zwischen Rüsselsheim Und Kelsterbach. An vielen Stel- Kathreiners Malzkaffee ist nicht bloß gebrannte Gerste; er wird aus wirklichem Malz in den größten Malzkaffee-Zabriken der Welt hergestellt. Die Pakete werden automatisch gefüllt und verschlossen. Kathreiners Malzkaffee kommt also mit den Händen überhaupt nicht in Berührung. Er wird am meisten gekauft und ist daher stets frisch. len ist das Eis auf dem völlig zugefrorenen Strome zu mächtigen Eisbergen zufammengeschoben, eine Erscheinung, die den ältesten Leuten fremd ist. Sachkundige Leute befürchten bei einem raschen Abgang der Eismassen ernste Gefahren für die unteren, tief gelegenen Orte, wie Rüsselsheim, Flörsheim ufw. ):( K ö n i g st e i n. Auf dem 507 Meter hohen Atzelbera bei Ruppertshain wird im Laufe dieses Jahres ein etwa 20 Meter hoher eiserner Aussichtsturm errichtet. ):( Limburg, 26. Jan. Auf Veranlassmrg eines Kameraden wollte gestern ein hiesiger Junge an einem eisernen Geländer am Kasselbach den G r a d der Kälte s e st st e l l e n. Dabei mußte er die schmerz - liche Entdeckung machen, daß er die Z u n g e nicht mehr von der kalten Stange lösen konnte. Auf sein mörder- sches Schreien hin eilten Passanten herbei und erlösten mit Hilfe von warmen Wasser, das aus einem Nachbarhause schleunigst besorgt wurde, den Jungen der große Schmerzen ausstand, ans seiner peinlichen Situation. ):( Marburg, 26. Jan. In der Nacht zum Sonntag verschied der in Marburg und weit darüber hinaus bekannte Seniorchef und Begründer des hiesigen Bankhaufes Baruch Strauß, im fast vollendeten 72. Lebensjahre. Der Verstorbene, der aus Amöneburg stammte, gründete das Bankhaus im Jahre 1866, das in wenigen Jahren also auf sein 50jähriges Bestehen zurückblicken kann. Seit über 40 Jahren war Baruch Strauß Mitglied der Frankfurter Börse, und als der Rahmen der Firma sich immer weiter über Marburgs Grenzen hinaUsfpannte, sah er sich 1904 veranlaßt, ein besonderes Frankfurter Haus der Firma zu gründen, das ihr noch einen besonderen Aufschwung zu geben vermcchte. ):( K i r ch h a i n, 26. Jan. Durch den Frost her- ; den sich die auf den Ohmwiesen von der lieber- ; schwemmung zurückgebliebenen Gewässer in eine Eis - . bahn von fast st u n d e n w e r t e r Länge verwandelt, auf denen am Sonntag ein großes- E i s f e st abgehalten wurde. Es hatten sich hierzu viele Schlittschuhläufer und Zuschauer aus der ganzen Umgegend, besonders auch aus Marburg eingefunden. ):( Kassel. Der Verein ehemaliger 83er hat Oberst v. Reuter, der srüher als Major bei diesem Regimente stand, zum Ehrenmitgliede ernannt. Ferner hat der Verein dem Regiment Nr. 99 eine größere Geldspende zu Kaisers Geburtstag überwiesen. ! Worms. Der Verein der O b e r h e s se n beabsichtigt am 22. Februar, gelegentlich seines lOjährig. Stiftungsfeftes, ein Trachtenfest, verbunden mit Aufführung eines Volksstückes, „Heitere Dorfbilder aus dem oberhessischen Volksleben" im Theatersaal zu veranstalten. ):( Worms. Der unter dem Ehrenvorfitz van Geheimen Regierungsrat Dr, Dietz-Darmstadt stehende hessische Gauverband gegen den Alkoholismus hielt am Sonntag in Worms sein« 5. Tagung ab. Im Mittelpunkt stand die hinreißende Festrede Prof. D. Nieber- gall-Heidelberg über! Deutschlands Jugend and DeMsch- lands Zukunft? Wir sehen unter uns eine Jugend- heranwachsen, die umkehrt zum deutschen Idealismus, zu j echter Tatbegeisterung. Der Geist der Großen vor 100 Jahren wird lebendig. Wir wollen keine wilde Jugend, die ihr Lebensglück verwüstet, aber auch keine brave Jugend, die stumpfsinnig das Leben lebt. Wir grüßen die Jugend, die nicht mehr säuft, die Deutschland dutch- denkt und Deutschland durchläuft. Die braucht keine durch Bier und Wein angequülte armselige Begeisterung. Drum weg mit den Raufchgetränken aus dem Leben unserer Jugend. Weg die Rauschgelränke aus den -Le- bensgewo/hnheiten der Erzieher der Jugend, die im Beispiel das beste Erziehungsmittel in der Hand haben. Wir wollen eine Jugend, die unter sich das Gemeine bändigt und über sich lebendige Autoritäten fühlt, die sich in den Dienst des Schönen und Idealen stellt in wahrhaftiger Begeisterung. — Ein kräftiges Schlußwort Dr. Brieglebs schloß die Tagung. flu$ aller Mit. * Berlin. Der Kaiser läßt unmittelbar neben dem Kinder-Erholungsheim in A h l b e ck ein zweites Erholungsheim bauen, das für Berliner Arbeiterinnen bestimmt ist. Das Heim wird Platz bieten für 50—60 erholungsbedürftige Mädchen und Fraubn des Arbeiterstandes. :: Stutt-gart. Die Voruntersuchung gegen den ehemaligen Lehrer Wagner ist abgeschlossen. Die Anklage lautet auf 15 vollendete und mehrere versuchte Morde, sowie aus 9 Brandstiftungen. - ::: Schwäbisch-Hall, 26. Jan. Hier ist die frühere Erzieherin der Kaiserin, Johanna Lebküchner, im 76. Lebensjahre im Spital, wo sie ihren Lebensabend zubrachte, v e r st o r b e n. ::: Aus Thüringen. Die Großherzoginvon Sachsen hat ein Ehrenzeichen für die Hebammen des Großherzogtums gestiftet. Es hat die Gestalt einer silbernen Brosche und wird solchen Hebammen verliehen, die ihren Beruf 25 Jahre in einwandfreier Weise erfüllt haben. Die Brosche trägt aus der Vorderseite 2 verschlungene F, darüber eine Krone und darunter die Zahl 25. Die Inhaberinnen können das Ehrenzeichen in und außer dem Dienst tragen. — In M ü h l h a uf« nkx« zeichnete ein Wünschelrutengänger eine Stelle, wo Wasser zu finden sei, während die Formation des Bodens dagegen sprach. Man grub nach und fand schon in 13 Nieter Tiefe eine sehr starke Wasserader. — Der Gutsbesitzer Koch in Karlsdorf bei Weida hatte mit einem Hund ein R e h aufgezogen, das vor zwei Jahren plötzlich verschwand. Jetzt hat die strenge Kälte das Reh nach dem Gutshof geführt, wo es seinen alten Platz in der Wohnstube aufsuchte. Die Freude des Hundes über den wiedergefundenen Spielkameraden ist besonders groß. ::: Schanghai, 23. Jan. Hier ist die Gattin des deutschen Fleischermeisters Richard Neumann ermordet ausgesunden worden. Die Frau war schrecklich verstümmelt. Der Kops war beinahe vom Rümpfe ab- cetrennt, ein Arni nahezu abgehackt; ferner hatte der Mörder ihr mehrere Finger abgeschnitten, offenbar, um sich in den Besitz der Ringe zu setzen. Der Wert des entwendeten Geldes und der gestohlenen Juwelen wird aus annähernd 4000 Pfund geschätzt. Der Gatte der Gelöteten, der ein großes Geschäft in Schanghai besitzt, befand sich zur Zeit des Mordes im Hospital. Die Frau mar mit einem chinesischen Diener allein zu Hause, der jedoch der Tat nicht verdächtig ist. ::: New -Dork. Eine große Ueberraschnüg brachte die offizielle VermögensfcstftelluNg der Hinterlassenschaft des im Juni vergangenen Jahres in London verstorbenen amerikanischen Eisenbahnkönigs Anthoni Bradh. Brady hat die ungeheure Summe von 200 Mistionen Dollar, also nahezu eine Milliarde Mark hiMerlassen, eine Summe, die fast an das Vermögen Morgaus heranreicht. Selbst die intimsten Freunde Bradys hatten vcn dessen ungeheurem Reichtum keine Ahnung. — Brady begann seine Laufbahn im Jahre 1870 a! s Laufjunge in einem steinen New- Parker Hotel. gescbäiillcbrr. :: Wer seine Kinder lieb hat, gibt ihnen keine schädlichen Genußgiste, sondern gewöhnt sie frühzeitig an den gesunden und kräftigen, wohlschmeckenden und billigen Kathreiners Malzkaffee. Aerzte und Lehrer haben immer wieder die Erfahrung gemacht, daß Kinder, die Kathreiners Malzkaffee bekommen, gesünder utrd kräftiger und in der Schule frischer und leistungsfähiger sind. Dabei macht man den Meinen selbst die größte Freude, denn nichts ist ihnen lieber, als eine große Tasse Kathreiners Malzkaffee. Er schmeckt auch kalt sehr gut. Turchgreifer.de Kuren bei fial$=tiXungenleiden ist der Titel eines in unserem Verlage erschienenen Büch- , Uns, in welchem eine neu« kombinierte Mstch- und ftstanzenkur beschrieben wird. Dieses Büchlein wird gratis an jeden Kranken versandt, der es verlangt. Jeder Hals- und Lungenkranke sollte es sofort; verlangen, selbst wenn sein Leiden harmloser Art zu. sein schein«. Denn jede schwere Erkrankung der Lunge, vor allem die mörderisch« Lungenschwindsucht, beginnt mit dem „bißchen Husten" mit dem „steinen Katarrh'' und vernichtet oft in wenigen Wochen ein blühendes Menschenleben. Das Mittel selbst besteht aus giftfreie«, von alters her berühmten und auch von dem verstorbenen Pfarrer Kneipp empfohlenen Heilpflanze». Die gute Wirkung liegt in der geschickten Zusammenstellung, die daraus de- rechnet ist, das Uebel von mehreren Seiten zugleich zu packen. Es wird auch bei größter Kövperfchwüche gut vertragen und ist so billig, daß auch der Minderbemittelte seine segenbringende Wirkung sich zu Nutzen machru kann. Kein Arzt dürfte gegen seine Anwendung etwas einzuwenden haben, wenn man chn darum fragt, da es sich nicht etwa um eines der teuren und dabei oft schädlichen Geheimmittel, sondern um «in« wissenschaftlich einwandsreie Sache handelt. Damit jeder, der es benutzen wN, es. erst versuch«»! kann, ehe er Geld dafür ausgibt, senden wir eine Probe völlig lrosrenlor zugleich mit dem Büchlein. Nur SO Psg. für Porto rc. sind i» diesem Falle in Briestnacken beizufügen. Mittellosen Kranken senden wir das ganz«, zw ihrer Mederherstellung nötige Quantum kostenlos und pockoftei, wenn sie uns eine Bescheinigung ihres Pfarrers oder der Orts-Polizeibehörde über ihr« Mittellofigkeit und ihre Krankheit einsenden. veulscbe gerellscban Tir Pnaiztifttillurade Srrli« Halrnser 3 GP 5BE P.llc abgebildeten Modelle können leicht lm Haufe gefdineldert werden mit Hilfe von faooritlchnitten. Zu beziehen durch die hielige Verkaufsttelle: RIcx. Salomon & Co., Schulftrafje. 3l£jE 3 0 E Das Reich der rau. aH >s Hu Her der Modell-Nummer qebe man bei Bestellung oon Sdinittmuftern als MaH an: für Taillen die Hälfte der Oberweite, für Röcke die ganze Hüftweite, die, wie die nebenltehende Abbildung zeigt, zu nehmen lind. 3 ^ 1 14 18, XIU. •Hi fit. Ö 406 . etitfcrciblufe mit schrägem Sch laß. Nr. Äiltcl mit Soulachedesatz. Modebericht. 5ür de» Sommer find jegliche mit Landarbeit geschmückte Klei, der und Blusen außerordentlich modern, freilich bang! es van dem persönlichen Geschmack jeder einzelnen ab, ab die durch Stickerei oder durch irgendeine andere Landarbeit ausgestatteten Kleidungsstücke in weiß Oder Bunt gehalten werden. Das Bunte an und für fich haben wir ja niemals verurteilt, möchten aber doch vor zu krasser Buntheit warnen, die das Äuge geradezu beleidigt und an die sich jede mit feinem Geschmack begabte brau auch -nie gewöhnen wird, mag man ihr noch so oft wiederholen, daß alles Gewohnheit sei. Bei den Stickereikleidern und Blusen soll jedoch vor allem das Illuster recht gut zur Geltung kommen, weshalb Raffungen und Bau- fchungen bei ihnen kaum angebracht stnd, sie werden deshalb meistens glatt gehalten. Recht modern sind in diesem Jahre die Schärpen, bei denen fich. auch der orientalische Gin- schlag nicht verkennen läßt, lvir haben da Sklaven- und Bajaderen-, Nr. 62JJ. Bänger mit L-Kr». Apachen- und Japan-Schärpen und mancherlei andere Äbarien, die jedem schlichten Kleid einen besonderen Reiz verleihen. Ls kommt dabei nur auf die Art an, wie wir das Seidenband oder den Seidenstoff um den Rock schlingen. Schon einfache Gürtel mit durchgezogenen Schärpenenden, die mit Fransen ans Seide oder perlen abschließen, piilzen einen glatten Rock. Bei der Sklavenschärpe ISig, I) bemerken wir eine miederartige Um- Wickelung , bevor öie lose verschlungenen Luden ans den Rock herab allen. Die Farbe der Schärpen stimmt man natürlich zu dem Tan des Kleides ab. Weiße, gelbe oder creme Kleider werden durch schaltische, geblümte oder sonstige gemusterte Schärpen vorteilhast belebt. Line recht amüsante Arbeit ist das Sticken van Kinderkleidern, deren kleine Stächen rasch bestickt oder in irgendeiner anderen weise verziert sind, bür Len Strand oder auch für den Landaufenthalt wirken kleine, gestickte käubchen überaus reizend, die von alt und jung. klein und groß getragen werden können und Überdies den Vorteil baden, leicht und bequem aui dem Isaupte zu fitzen. Neben den bekannten wasch- stoffen wird in diese», Jahr recht viel Krepan lbaumwallener Krepps verwandt, der den Vorteil bietet, daß er nicht gebügelt z» werden 17,-. ä» 07 . Lmpiretlei- mit Siiitibengarnilur und Stickereiüresten. Nr. Je 005. »n«»enmuynu »ivnrftufr braucht. Ltwaige Spitze» oder ^ Stickereien an solchen Krepp- ! und Beschreibung 60 Pf. Kleidern oder -Kufen müssen rar- ' sichtig aiisgeplättet werden, so daß das Bügeleisen den Krepp nicht berührt. Recht stimmungsvoll nehmen fich die den Garderoben genau angepaßten Sonnenschirme aus. die. Nr. 55 054 . wenn Taille und Rock in von- S abstechend gehalten und mit hübscher .greuzstichstickerei verziert. Der Schnitt unter llr. 14003 für 50 Pf. Gelochte Schablone oder Bügelmuster für 50 ps llr. 82JJ. De, reizende kleine Länger wurde aus naturfarbenem kleinen gear- beitet und mit orientalischer Stickerei auLgestattet, du-.ch die der Kleine Bolero und der unter, Rand des in Salten gelegten Rockes wirkungsvoll verziert werden. Schnitt unter llr. 52JI in 28. -30, 32, 34 cm halber Gberweite lilänoe 57, 65, 71, 78 cm| 60 Pf. Gelochte Schablone wer Bügelmnster unter llr. 32 0)0 tr vräße 30 ;ür CO Pf. llr. 32 os». Ans weißem keinen oder Srotte zugeichnitten, wird das reizende Mätzchen nyi platt- und Schnurstick.-rei geschmückt Stickereimuster mit Schnitt llr. LNnrneblule mit 6 - 1 * 0 . beiiidtem vesatzltil. Figur 1 . Figur IU. Figur 14. Moderne Schärpen. Unter Sigur I—V veranschaulichen wir einige zeitgemäße Schärpen, die aus Lhiffonsamt. Seide oder Atlas hergestellt und, wie die jeweilige Vorlage zeigt, arrangiert werden Können. Bei Sigur l und II läßt sich ein und dcrielbe Stoff, wie dargestellt, beliebig um Len Körper winden, das heißt, verschieden arrangieren, während III—V aus je einer Schärpe besteht, wie veranschaulicht, läßt sich dazu glatte oder gemusterte Seide benutzen, sowie alle seidenartigen Gewebe. Lin besonderer Schnitt für jedes einzelne Arrangement ist nicht erforderlich, denn sämtliche Siguren lassen sich genau nach den Modellen aiisführen. Sigur III kann auch auf andere Art umgeschlungen und verschlungen werden, so daß man sie wi« Sigur I und II -zu verschiedenen Kleidern auf verschiedene Art arrangieren kann. f». «. F««-' T. Recbmmgsformulare mit firmenaufdruck liefert schnell und billig Druckerei Klein, ZelttrZMg Vergebung von Ballarbeiten. Zur Erbauung eines Amtsgerichtsgcbändcs ;« Gietzen werden auf Grund der Ministectaleclaffe vom 16. Juni 1893 und vom 24. Februar 1911, sowie der Verordnung vom 15. Februar 1912 folgende Arbeiten und Lieferungen öffentlich ausgeschrieben: Tit. XVI Glaserarbeiter»: Los I 224 gm Hol;- fenstcr: Los II 214 gm desgl.; Los III 296 gm desgl.; Los IV 118 qm deSgl.; Los V 145 qm desgl. Tit XVIII Schreinerarbeiten: Kellergeschoß: Los I 36 Türen, 400 m Fußsockel, 20 qm Fensterbrüstung, 200 qm Fußboden. Erdgeschoß: LoS II 16 Türen, 250 m Fußsockel, 30 qm Fenstecbrüstung, 210 qm Litsobpins-Fußboden. Erdgeschoß: Los III 17 Türen, 250 in Fußsockel, 30 qm Fensterbrüstung, 210 qm Litsoiipiae-Fußboden. I. Obergeschoß: Los IV 14 Türen, 250 m Fußsockel. 30 qm Fenstcrbrüstung, 210 qm Litsobpins-Fußboden. I. Obergeschoß: Los V 21 Türen, 250 m Fußsockel, 30 qm Fensterbrüstung, 210 qm kitsekpms-Fußboden. II. Obergeschoß: Los VI 19 Türen, 250 m Fußsockel, 30 qm Fensterbrüstung, 210 qm ?itsobpink-Fuß boden. II. Obergeschoß: Los VII 22 Türen, 250 m Fußsockel, 30 qm Fenstcrbrüstung, 210 qm Litoobpms-Fuß- boden. Tit. XXI Cntwässernngsanlage: Los l 260 cbm Grund-Ecdaushub, 190 m Tonrohre, 10 Hofsinkkasten, 9 cbm Mauerwerk; Los II120 cbm Grundaushub, 125 m gußeiserne Rohre uslv.; Los III u. IV je 132 m gußeiserne Rohre, 12 Klosetts, 9 Pissoirs usw. Die Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Ue« baubiiro, Gstanlage Ur- 9, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angcbotsformulare (keine Zeichnungen) werden, soweit der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis abgegeben. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind verschlossen und portofrei bis zum Eröffnungstcrmin, Samstag, brr» 21. Februar 191-1, vormittags 11 Uhr, bei obigem Drubanbüro ein- zuretchen. Gießen, den 26. Januar 1914. Grösst. Hochbanamt Giessen. Becker. Gesctzliche MeistcrpliifmriM für Handwerker. Die Gesuche um Zulassung zur diesjährigen Meisterprüfung (8 133 der Gewerbeordnung) sind mit den erforderlichen Unterlagen bis spätestens am 15. Juni d. I. an oen Unterzeichneten Vorsitzenden einzureichcn. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Darmstadt einzusendcn und die Quittung dem Gesuche beizulegen. Gießen, am 15. Januar 1914. Die Wristcrpriifuugskommifston für die Provinz Gberhrsfen. Traber, Vorsitzender. Generalstabs - Karlen Stets neueste Auflage in allen Masstäben. Für Jedermann erhältlich! Z. 8 preuss. Masstisohblätter, schwarz...... 0.50 Mk. Reichskarten, 1:1000.0, Ausgabe C. D....... 0.50 Mk. Verzeichnisse und Uebersickten kostenfrei gegen Portoeinsendung. Kartenvertriebsstelte Koblenz der Kgl. Preuss. I.andesanfnähme. Olollen Sie in Ihrem Berufe uortoaris? D Studlerei^Te d.NveitbekanTt^elbs^interrichtsbrief^lethod^Rustin £ Die landwirtschaftlichen Fachschulen Handbücher zur Aneignung der Kenntnisse, die an landwirtschaftl Fachschulen gelehrt werden, u. Vorbereitung zur Abschlussprüfung der entsprechenden Anstalt. — Inhalt: Ackerbaul* hre, Pllanzen- banlehre, landwirtschaftliche Betriebslehre und Buchführung, Tier- produktionslelire, landwirtschaftliche Chemie. Physik, Mineralogie, Naturgeschichte, Mathem., Deutsch, Franzos , Geschichte, Geographie. Ausgabe A: Landwirtscliaftsscliule Ausgabe B: Acker bausch ule ' \u8gabe C: Landwirtschaftl. Wiiiterscliule Ausgabe D: Landwirtschaftliche FacliNcliuIe ftbige Schulen bezwecken, eine tüchtige allgemeine und eine vorzügliche Fachschulbildung zu verschaffen. Wahrend der Inhalt der Ausgabe A den gesamteh Lehrstoff der Landwirtschaftsschule vermittelt u. das durch das Studium erworbene Reifezeugnis dieselben Berechtigungen gewährt wie die Versetzung nach der Obersekunda höh Lehranstalten, verschaffen die Werke B u.C die theoretischen Kenntnisse, die an einer Ackerbauschule bzw. landwirtschaftlichen Winterschule gelehrt werden Ausgabe D ist für solche bestimmt, die nur die rein landwirtschaftlichen Fächer beziehen wollen, um sieh die nötigen Fachkenntniase anzueignen. Auch durch das Studium nachfolgender Werke legten sehr viele Abonnenten vortreffliche Prüfungen ab und verdanken ihnen ihr ausgezeichnetes Wissen, ihre sichere einträgliche Stellung: Der Elnj.-Freiw., Das Ablfurienfenexamen, Das Gymnasium, Das Realgymn., Die Ober- realstbule, Das Lyzeum, Der geh. Kaufmann. Ausführl. Prospekte u. glänzende Dankschreiben über bcNtandene I'rUtungen, die durch das Studium der Methode Rustin abgelegt sind, gratis llervorragpfKlo F.rlolge. — Bequeme monatliche Teilzahlungen. — ltrlelll. stehen): 1 Dampfkessel und 1 Drehmaschine öffentlich meistbietend gegen bare Zahlung versteigert werden. Ulmen, Gerichtsvollzieher in M-rbneg. Versteigerung. Donnerstag, de» 28. Ia- <»»r, nachm 3 Uhr, sollen im stöbt P-andlokalc, SelterSweg II dahier, d e wegen rückst. Olts ke««ktiso,Schreib- t sche, 1 Hobelbank, 1 Pferd, ein Kasse schrank versteigert werden. Gemnrecker, Pfandmcister, Gieben. Prisäderger Prüh^jälirs-kkeräewärkt sincket Dienstag, den 24. u. Mittwoch, den 25. Februar 1914 statt. Dienstag, den 24. Februar findet Prämiierung selbstgezüchteter Fohlen statt und werden hierzu von dem Landes-Pferdezuchtverein, dem Landw.-Kammer-Ausschuss, dem Pferdemarkt- Komitee und der Stadt Friedberg ansehnliche Beträge bewilligt. Zur Benutzung unserer Pferdeslälle wolle man sich rechtzeitig an das Unterzeichnete Komitee wenden. Futter und Streu wird zu ermässigten Preisen abgegeben. Am 25 Februar, nachmittags 4 Ulir, Verlosung von 5 schönen Arbeits-Pferden (auf dem Markte angekauft), sowie von sonstigen Haus- und landw. Gegenständen, im ganzen 200 Gewinne. Lose ä 1 M. sind zu beziehen durch die Herren > Hirsch und Willi. Trapp in Friedberg. I>as Pferdemarkt-Komitee. P fenfterfe Original-Reformkästen i I Dasüollkomiiunsf* zur geordneten, staubsicheren Aufbewahrung von Formularen, Akten, Schnellheftermappen Noten, Zeichnungen, Katalogen, Waren usw. ij ■ f T?r % 4~"_r Unentbehrliches Hilfsmittel für Kaufmännische Büros, Behörden, Rechtsanwälte, Bankiers, Auskuniteien, Versicherungsgesellschaften etc. * Zum Zusammenbau vollkommener Schränke! » Einzigartig ! Prospekte kostenlos durch die Unerreicht! 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