(Neatflt «»chrkcht«,) •itftcncr Tageblatt) s> Vezugt-rek 25 pfg. monatlich «tertrljShrUch 7b „raubzahlbar, frei tn« Hau«. >b,etz»lt t» unterer «N»rdttion oder in den Zweig, aulgabestellen ^»«rltthrltch 60 Psg. — Erscheiut Mittwache und EamStag». — Redaktion: Selter», weg 83. — Für Aufbewahrung oder Rückiendung nicht verlangter Manulkrirne wird nicht garantiert. Verlag der «iestener Zeitung" <8. m. b. H Nt. 7. Lelep hon: Nr. 362. Lrpedttion: Zelterrweg 85 . Samslag, den 24 Januar 1914. Nnzeigenpreir 15 pfg. , die 44 mm breite Pctitzeilc für Auswart« 20 Pfg Die 90 mm breite R e k la m e . Z e i le äO Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewrlu und Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung de» Zahlung«. Zieles i'W Tage», bei gerichtlicher Beitreibung oder bl-, Konkurs in Wegfall. Platzvorfchriften ohne Verbindlichkeit. Druck der «licstcncr BerlagSdruckcrci. Albin Mein Delevdon itx. 862. 26. Jührtl. üolldampt voraus! Z u Kaisers Geburtstag 1914. Das Jahr der Erinnerungc» 1913 ist dahingegan- gen mit seinen Feiern und schlichen Gedenke». Es ha! uns die grohcn Gedenken der Zeit vor hundert Jahren erneuern lasten, hat uns sreudig innewerden lassen, welchen Fortschritt das deutsche Volksturn in diesem Jahrhundert gemacht hat. Daneben sind die Ausgaben der inoderneu Zeit groh, gewaltig und noch vielfach ungelöst vor unsere Augen getreten, und immer heih! es wieder „Volldampf voraus!" Der erste nationale Gedenktag des neuen Jachres, Kaisers Geburtstag, lenll den Blick aus den Steuer - mann des Staatsflchiffes, der auch in brausender Zeit \ die Hand nicht vom Steuer lassen darf, für den es keine , Entlastung oion der grasten Verantwortung gibt, die aus - ihm ruht. Zn seinem Arbeiten gibt es keinen Stillstand, und eines modernen Fürsten Leben ist wahrhaf- > tic kein Idyll, wo er am Steuer eines grasten, führen- I den Staates steiht. „Volldampf voraus!" das ist die Devise des inoderncn Staatslebens und wenn ein Fürst ; selbst nicht init eigener Talenlust begabt wäre, das Volk i trägt ihnr im modernen Verfastungsstaate so viele Fragen und Ausgaben eittgegen, datz er mit sicherer und ruhiger Erwägung von^der Höhe seines Standpunktes aus sie überschauen und eingrcifen muh. Stolz kann das deutsche Volk heute aus seinen Kaiser schauen. der mit weitschauendem Blick von hoher Warte aus dieses Vorwärtsstreben- seines Volkes längst erkannt, überall geweckt und tatkräftig gefördert hat. Er, der seine Erholung so gern im Schist aus dem Meere sucht, hat lebendiges Verständnis für dieses „Volldampf voraus !“ Es ist jn_ eigentlich auch der Wahrspruch seines Lebens. Umsomehr gehören beide zusammen: Kaiser und Volk: zusammen gerade an solchem Tage, der zu allen sachlichen noch so viele persönliche Momente der Liebe, Treu« und Anhänglichkeit bringt. Unser Kaiser recht ein Bild deutscher Art, wie sic die Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts ansicht! Darum soll sich das Volk gerade an solchem Tage eng utn den Herrscher scharen. Er soll es fühlen, dast wir ihn | verstehen, wie er sein Voll versteht. Getragen durch dieses Vettrauen des ganzen Volkes soll ihm die Aufgabe leicht werden, die ihm Gott gegeben hat. Aus dem Kaisergeburtstagsjubel, aus den wehenden Fahnen, den freudigen Liedern, aus tausend treuen Herzen soll ihm heute entgegenklingen: Treue um Treue! „Volldampf voraus" — wir folgen dir im festen Vertrauen: Dorwätts mit Gott für Kaiser und Reich! Mbrbeitrag — Gencralpardon. Vom 15. bis zum 28. Januar 1914 ist im Groh- herzogtnin Hessen die gesetzlich vorgcschriebene Vermö- genseckläruNg für die Veranlagung zuni Wehrbeitrag bet den Finanzämtern abzugeben. Vermögcnserklärunig. Alle diejenigen, welche ein Vermögen von mehr als 20 000 Mark oder bei mehr als 4000 Mark Einkckn- men ein Vermögen von mehr als 10 000 Mark besitzen, sind nach § 36 des Wchrbeitragsgesetzes vom 1. Juli 1913 zur Abgabe dieser Vermögensecklärung verpflichtet. Um nun den Staat in die geheimsten Fächer seines Geldschranks einzuweihen, ist es nötig, sich vom zuständigen Finanzamt den vorgeschriebencn Vordruck zu beschaffen, sofern er nicht den Mehrbeitragspflichtigen bereits zugeaangen ist. Dieser Vordruck ist seinen Anweisungen entsprechend auszufüllen und dem Finanzamt zu- zuflellen. Das kann durch die Post erfolgen, doch geschieht das auf Gefahr des Absenders, und so ist es zweckmätzio, die Einsendung mittels Einschreibebriefs z» i veranlassen. Besonders zu bemerken ist hierbei, dast es, wenn in dieser Vermögensecklärung nur Angaben zu wiederholen sind, die in einer für das laufende oder für das kommende Steuerjahr in Landessteuersachcn ab- ! gegebenen Vermögensanzeige bereits gemacht worden sind, genügt, wenn hierauf mit der ausdrücklichen Er- > klärung Bezug genommen wird, dast sie dort gemachten Angaben dem Vermöaensstand am 31. Dezember 1913 entsprechen. S t r a s e n für F r i st v e r s ä u m » i s. Allen Beitragspflichtigen ist dringend die Einhalt- I ung der Frist bis zum 28. Januar 1914 zu empfehlen, , da, wird diese Frist versäumt, Bestrafung nach gesetzlicher Vorschrift einlritt. Diese Bestrafung sieht Geldstrafen bis zu 500 Mack vor. Ferner kann dem Wehrbeitrags - pflichtigen, wenn er obige Frist nicht einhält, ein Zu^- j schlag von 5 bis 10 Prozent des geschuldeten Wehrbei- trags auserlegt werden. Zu! beachten ist weiter, dast wissentlich unckchtige oder unvollständige Angaben des Beitragspflichtigen oder des Vertreters eines solchen, die geeignet sind, eine VeckürzuNg des Wehrbeitrags her- beizuführcn, mit einer Geldstrafe bis zum zwanzigfachen Betrage des geforderten Wehrbeitrags bestraft werden. 'Jiebetr der Geldstrafe kann unter Umständen auf Gefängnis bis zu 6 Monaten erkannt werden. Fristverlängerung. Wer also allen Unannehmlichkeiten aus dem Wege gehen will, deklariere zur rechten Zeit. Tollte die Erklärung aber innerhalb der gestellten Frist nicht abgegeben werden können, so mutz rechtzeitig uin eine j Fristverlängerung nachgesucht werden unter Angabe der j Behinderungsgründe. Ausdrücklich sei dann noch da- : rauf hingewiesen, datz die Erklärung das gesamte Ver- j mögen des Pflichtigen zu enthalten hat, soweit es nicht etwa in autzerdeutschem Grundbesitz und Gewerbebetrieb angelegt ist. In Zweifelsfragen ist das zuständige Finanzamt zu Aufschlüssen jederzeit bereit. Die Entrichtung des Wehrbeitrags. Der einmalige Wehrbeitrag ist zu ein Dnttel mit I der Zustellung des Veranlavungsbcscheids fällig und J bihnen drei Monaten zu entrichten. Das zweite Dnttel ! ist bis zum 15. Februar 1915, das letzte Drittel bis zum , 15. Februar 1916 zu entrichten. Den Beitragspflichti- j gen steht es frei, die späteren Teilbeträge im voraus zu zahlen. Erfolgt die Zahlung am vorgeschriebenen Zahl- unastage, so ist der Beitragspflichtige berechtigt, vier Prozent Jahreszinsen vom Tage der Einzahlung bis zum gesetzlichen Zahlungslage in ?lbzug zu bringen. Der Generalpardon. Hacke und empfindliche Strafen sind es, die das : Gesetz gegen Verstötze wider die obigen Bestimmungen l vorsieht, aber als Gegengewicht dazu hat es auch ein j Gutes geschaffen — den Generalpardon, und damit die offene Tür für alle diejenigen, deren Steuerdeklarationen in früheren Jahren nicht ganz mit dem überein - stimmten, was an Einkommen und Besitz vorhanden war. Das braucht nicht immer absichtlich zu sein. O nein ! Anfangs ist ohne eigenes Zutun ein Fehler entstanden, und später ist es dann aup Furcht vor der landesgesetzlichen Strafe und der Verpflichtung zur Nachzahlung dabei geblieben. So ist cs möglich, datz mancher Steuerzahler ungewollt in eine recht unangenehme Lage kommt, die ihm bei der steten Furcht vor der Entdeckung viel Kopfschmerzen machen kann. Ihnen jeül aus der Patsche zu helfen, bietet das Wehrbeitragsgesetz in seinem § 68, weise voraussehend, die Hand. Es heisst in diesem Paragraphen u>. a.: Gibt ein Beitraaspflichtiger bei der Veranlagung zum Wehrbeitrage oder in der Zwischenzeit seit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes bei der Veranlag- > ung zu einer direkten Staats- oder Gemeindesteuer Vermögen oder Einkommen an, das bisher der Besteuerung durch einen Bundesstaat oder einer Gemeinde, entzogen worden ist, so bicibt er von der landesgesetzlichen Strafe und der Verpflichtung zur Nachzahlung der Steuer von früheren Jahren' srei." Mit' anderen Worten: ein jeder Steuerpflichtiger bleibt völlig straffrei, wenn er jetzt bei seiner Deklaration zu den Landessteuern öder zur Vermögenssteuer lWehrbeitrag) bis zum Ablauf der für die Wehrbei- Irags-Vermögenssteuer gesetzten Frist, also bis zum 28. Januar, sein Vermögen und Einkommen nach dem tatsächlichen Stande angibt. Und hierbei lst ganz besonders zu beachten, datz diese richtige Deklaration auch sonst keinerlei Nachteile hat; es wird nicht nachverfteueck. Auch braucht der Beitragspflichtige nicht irgendwie zu erklären, datz er früher zu niedrig angegeben habe, sondern nur die richtigen Angaben in die Erklärungen einzusetzen, und damit tritt Freiheit von Strafe und Steu- ernachzahlung ein. Das gilt nicht allein für die Wehr- beitragspflichtigen, sondern für jeden Sleuerpslichtigen. Es beitzt in einem ergänzenden Erlatz: „Die Wohltat des § 68 ist also jeder physischen oder nichtphysilchen Person zuzubilligen, die die Voraussetzungen der subjektiven Beilragspflichl erfüllt, ohne Rücksicht darauf, ob sie überhaupt beitragspflichtiges Vermögen oder Einkommen besitzt, ob sie verpflichtet ist, eine wermögensecklärung abzugeben, oder ob sie tatsächlich zu einem Wehrbeitrage veranlagt wird." Der Generalpardon ist also für alle Steuerzahler, ob wehrbcitragspflichtig oder nicht, und will damit allen, die es mit ihren Steuerdeklarationen bis jetzt nicht so genau genommen haben, die Gelegenheit bieten, ohne Strafe und sonstige Nachteile sich aus deu richtigen Weg zurückzufinden. Mögen alle, die es üngeht, diesen Weg finden, der ihnen bis zum 28. Januar offensieht, und mögen sie bedenken, datz solch eine günstige Gelegenheit, sich von GewissenÄbeschswerden und unangenehmen Gedanken zu befreien, so bald nicht wiederkehren wird. Darum deklariere jeder zu seinem eigenen Vorteil und zu seiner Beruhigung richtig. politische bunclscdau Deutschland. * Der deutsche Kronprinz hat sein Erscheinen auf dem Ballfest des Vereins Berliner Presse am 31. Januar zugesagt. — Die Grotzheizogin-Mutter Anastasia von Mecklenburg-Schwerin unternahm gestern in Nizza auf einem von den Piloten Maitcon gesteuerten Wasserflugzeug einen Aufstieg. Sic flog in eiwa 400 Meter Höhe über die Ortschaften Eze, BeaUlieu und Saint Jean. Der Flug dauerte etwa 20 Minuten. — Prinz Wilhelm v. Hessen, Fähnrich im Ulanen- Regtmcnl Nr. 6, wurde zum Leutnant mit Patent vom 22. Juni 1912 befördert. — Prinz Carol v o uRu- mänien wurde bei der 3. Kompagnie des 1. Garde- Regiment als Oberleutnant eingestellt. Anwesend war auch Kronprinz Ferdinand von Rumänien. * München. König Ludwig hat sämtliche Mitglieder des bayrischen Abgeordnetenhauses, ein- schlietzlich der Sozialdemokraten, auf den 4. Februar zu einem parlamentarischen Abend cingeladen. * Die Königin von Griechenland Und der Kronprinz von Griechenland sind in Berlin eingetrofsen. Das Kaiserpaar und alle Prinzen waren zum Empsang auf dem Bahnhof. * Die offizielle Veröffentlichung des viel besprochenen d eU 1 s ch - e n g l i s ch e n Vertrages, der die Regelung wickschastspolitischer Fragen in Klein- a s i e u und Afrika zum Gegenstand hat und seit Juli 1913 so gut wie abgeschlossen ist, wird anfangs März gleichzeitig in Berlin und London erfolgen. * Die 21. Kommission des Reichstages bestimmte »ach Ablehnung des nationallioeralen Antrages, der den Anschluß des Kolonialgerichtshoscs an das Reichsgericht in Leipzig forderte, mit 14 gegen 7 Stimmen die Stadt Hamburg als Sitz des Kolonialgerichtshoses. * Z.ur Ergänzung der deutschen Militärmission sollen noch 20 deutsche Offiziere in Konstantinopel ein-- treffen. General von Weber wurde aufgesordert, einen Plan zur Befestigung der Stadt D i m o t i k a im Kreise Adrianopel auszuarbeiten. Auch Adrianopel selber, sowie Kirkilisse und andere Plätze an der bulgarischen Grenze werden neue und starke Befestigungen erhalten. Die leitenden Offiziere der deutschen Mission befinden sich bekanntlich z. Z. in den türkischen Grenzstädten, um die Vorarbeiten zu dieser Befestigung zu erledigen. ' Gelegentlich der letzten M i n i st e r k o n s e r e n z, die dek Statthalter von Elsatz-Lothringen Gras von Wedel einberusen hatte, teilte dieser das Ergebnis seiner Berliner Reise mit. Demnach ist mit dem Rücktritt der leitenden Personen in der elsässischen Regierung erst nach Abwickelung aller mit dem Fall Za- bern zusammenhängenden Angelegenheiten, etwa Ende des Frühjahrs, zu' rechnen/ Rur Unterstaatssekretär Köhler wird im Amte verbleiben, alle anderen Stellen werden neu besetzt werden. * Berlin, 21. Jan. Oberbürgermeister Wer- mnth erklärte beim gestrigen Empsang einer Abordnung von Arbeitslosen, es sei in Aussicht genommen, für 9 M i l l i o n e n M a r k B a u a r b e i t e n, die später ausgeführt werden sollten, schon in der nächsten Zeit in Angriff zu nehmen. Es werde streng daraus gehalten, datz alle Arbeiten, welche die Stadt zu vergeben habe, von Berliner Arbeitern und Handwerkern autzge- sührt würden. * Unter der Leitung des Geh. Oberregierungsrats Dr. von Seefeld vom preUffischen Ministerium für Handel und Gewerbe wird in diesem Herbst in Hannover ein internationaler Mittelstandskongretz abgehalten werden. Das ist der vierte der internationalen Kongress«, die alle drei Jahre von dem Internationalen Verband zUm Studium der Verhältnisse des Mittelstandes einberusen werden. * Die diesjährige Generalversammlung des Bundes der Landwirte wird am 16. Februar in Berlin abgehalten werden und zwar soll die Versammlung, wie in einer engeren Vorstandssitzung beschlossen wrstde, in den grotzen Räumen des Vergnügungspalastes Odeon in der Potsdamerstratze stattfinden, nachdem sich der Zirkus Busch für den Massenandrang der Landwirte als zu klein erwiesen hat. * Der Reichstagsabgeordnete v. Liebert hat das Mandat für den Wahlkreis Bvrna-Pegaü niedergelegt. * Reumark (Westpreutzen). Bei der durch den Tod des ReichÄagsabheolüdneten Zürn (Reichspartei) im Wahlkreise Marienwerder 2 notwendig gewordenen Reichstagsersahwahl erhielten Landrat v. Brünneck-Ro- senberg (Reichsp.) 11 334, Gutsbesitzer Rasjkowski-Krze- niniewo (Pole) 8146 Stimmen. Zersplittert waren 28 Stimmen, v. Brünneck ist somit gewählt. ' Die deutsche Reichsbank hat den Pri- vatdiskont von 5 aus A/ Prozent und den Lombard - Zinssatz von 6 aus 5^ Prozent herabgesetzt. * Generaloberst v. Lindequist, der nach dem Tode des Generals von Spitz die Leitung der deutschen Kriegervereine übernahm, hat sein Amt als Vorsitzender n i e d e r g el e g t. ZuM Nachsokger ist der General der Infanterie v. Ploetz, der mehrere Jahre das 8. Armeekorps hesehligt bat, bestimmt worden. Albanien. * Prinz Wilhelm zu Wied hat die Kabinette verständigt, datz er nach Besuchen in Wien und Rom in den ersten Tagen des Februar in Albanien zU landen gedenkt. * Die Staatsbank für Albanien, an der zuerst nur Oesterreich-Ungarn und Italien beteiligt werden sollten, wird internationalisiert werden. Rrichr-Zigarettenmonopol. Umfangreichen Haussuchungen bei 23 Dresdener Zigarettenfabriken durch die Gerichtsbehörden sind aus Veranlassung der Reichsregierung erfolgt. Sie bilden die Einleitung zu einer gesetzgeberischen Mtion, die aus ein Reich szigaretten-Monopol hinausläust. Schon Bismarck hatte den Gedanken gehabt, den Tabak zu monopolisieren, er ist indessen damit nicht durchgc- drungen. Die neuere Entwickelung in der deutschen Zigarettenindustrie, die in Dresden ihren Mittelpunkt hat, hat dazu geführt, den Gedanken wieder auszunehmen. Es wird sich ergeben, datz der Trust es verstanden hat, Einsdutz aus Firmen zu gewinnen, die man bisher für trustsrei vielt. Wie sehr er im Vordringen begriffen ist, geht darautz hervor, datz allein die Firma Georg A. Jasmatzi A.-E., die die Hauptvertrcterin des Trusts in Deutschland ist, im letzten Jahre 500 Millionen Zigaretten mehr sabriziert hat als 1912. Die Regierung wird daraus den Schluß ziehen, datz hier eine große Gefahr für die deutsche Zigarettenindustrie und für Deutschland vorltegt, insofern, als eine auswärtige Ee- schäftsmacht einen Staat im Staate bildet, indem sie geheime Verbindungen schließt. Die Regierung wird daraus schließen, datz es am besten sei, die deutsche Zigarettenindustrie zu monopolisieren. üus Stadt und Land. * Der Finanzausschuß der hessischen Zweiten Kammer beriet über den hessischen Staat»« Voranschlag. Der Vorsitzende, Abg. Dr. Osann gab eine ausführliche Darstellung über die allgemeine finanzpolitische Lage, die günstig und erfreulich sei. Das beruhe hauptsächlich auch aus den Einnahmen der Steuern. Bei Kapitel 12, Steuern, wurde zuträchst mitgeteilt, daß die Erhöhung der Einnahmen nahezu eine Million Mark betrage. Diese Steigerung gegen frühere Jahre sei hauptsächlich aus dte Deklaration bei den Gemeindesteuern zurückzufphren. Für Strafen bei den Steuern infolge der Deklaration und des Generalpardons wurden 50 000 Mark weniger als fiüher eingesetzt. Bei Artikel 18, Verwaltungsgerichtshof, wurde die Stellung eines neuen Vorstehers mit 4600 Mk. genehmigt. Bei den allgemeinen Kosten für Vertretung und Aushilfe im Ministerium des Innern wurden 4500 Mark gestrichen. Die weiteren Kapitel bis zu 60 wurden ohne wesent - liche Debatte angenommen. * Abg. Dr. Werner- Gießen hat sich im Reichstag über das Wolf fische Telegraph« n--Bu- r e a U „kritisch" geäußert. Zur Abwehr veröffentlicht nun das Bureau folgende Erklärung: „Der Abg. Werner-Gießen hat im Reichstag Behauptungen über „Wolffs Telegraphisches Bureau" aufgestellt, die sich aus die Bildung eines Ringes mit ausländischen Agenturen zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung sowie auf eine Bevorzugung des Bankhauses S. Bleichröder bei der Mitteilung der Depeschen des Bureaus beziehen. Alle derartigen Behauptungen sind vollständig aus der Luft gegriffen und haben auch niemals irgend eine tatsächliche Begründung gehabt." * Der Bezirk Mainz des Landesverbandes „Hass i a" der militärischen Vereine im Eroßherzog - tum Hessen hat beim Verbandspräsidium den Antrag gestellt, im Jahre 1915 aus Anlatz der 45jährigen Er- innerungsseier der Kriegsjahre 1870-71 in Mainz einen hessischen Veteranentag obzuhalten, zu dem alle Kriegsveteranen Einladung erhalten sollen. * Die Betriebseinnahmen der preutzisch- hesstschen Staatseisenbahnen haben im Monat Dezember 1913 gegen den gleichen Monat des Vorjahres im Personenverkehr 0,4 Millionen Mark gleich 0,67 Prozent mehr, im Güterverkehr 1,7 Millionen Mark gleich 1,25 Prozent weniger, insgesamt unter Berücksichtigung der Mehreinnahmen nutz sonstigen Quellen 0,04 Millionen gleich 0,02 Prozent mehr betragen. n Gießen. Am Dienstag, den 27. Januär sind aus Anlatz des Geburtstages Sr. Majestät des Deutschen Kaisers die Geschäftsräume des Eroßherzoglichen Hauptsteueramts geschlossen. n Gießen. Der hiesige Krieger verein seiert heute abend in Steins Garten Kaisers Geburtstag und das 40jährige Bestehen des Vereins. Es ist ein abwechselungsvolles schönes Programm ausgestellt. n Gießen. Am 8. März seiert der Bauer- sche Gesangverein sein 50jähriges Bestehen durch Festkonzert, Festball und anderen Festlichkeiten, wozu auch viele auswärtige Sänger kommen. n Gießen. Der Obstbauverein für die Provinz Oberhessen hielt am 18. Januar in Gießen eine außerordentlich« H a U p t v e r s a m m l u n g ab. Da der bisherige erste Präsident, der frühere Krcisrat Schliep- hake-Friedberg, ins Ministerium nach Darmjtadt berufen wurde, muhte Neuwahl erfolgen. Aus Vorschlag wurde einstimmig Kreisrat Freiherr von Schenck-Friedberg zum ersten Präsidenten gewählt. Der zweite Präsident, Landtag ^Abgeordneter Breidenbach-Dorheini, wollte wegen Ueberhäusung mit Arbeiten sein Amt niederlegen. Er behielt es aber auf dringenden Wunsch bts zur nächsten Ausschutzsitzung. Ein Redner schilderte dann die historische Entwickelung der Zeitschrift des Verbandes. Regierungsrat Langerman n-Gietzen berichtete über VerliaudluNocn, die seitens der Landwirtsihaftskammer zwecks Gründung einer neuen Zeitschrift für Wein-, Obst- und Gartenbau gepflogen wurden. Die Versammlung lehnte den Antrag der Landwirtschaftskammer ab und wünscht unbedingt Beibehaltung des Verbandsor- ganr des Verbandsvereins, das für die Mitglieder zweckentsprechender und billiger sei, als «ine neue Zeitschrift werden würde. o Vilbel. Von dem Erlös, den die Gemeind« einst durch den Verkauf des Rutzlandsgeländes in Höhe von 1 086 000 Mark erzielte, hat die Gemeindeverwaltung bis jetzt 971 000 Mark für besondere Zweck« verausgabt. Es ist geplant, für einen Teil der RestsuMme ein V o l k s h a u s zu bauen. Der Platz dazu ist bereits angekauft. s Darm st ad t, 22. Jan. Die Grotzherzogin empfing mittags 12^ Uhr im Neuen Palais den Generalleutnant Freiherrn v. Lüttwitz, Kommandeur der 25. Division ):( Frankfurt a. M. Der Gistmörder Hops hal seinem Verteidiger', Rechtsanwalt Dr. Einzheimer mitgetcilt, daß er auf die Einlegung der Revision ver' zichte. Damit hat sich Hops mit seinem Schicksal abgesunden und die Vollstreckung des Urteils dürfte nachdem es Rechtskraft erlangt hat, wohl nicht mehr lange aus sich warten lassen. Der Verteidiger hatte eine ein- stündige Unterredung mit Hops, die zu dem Ergebnis des Verzichts führte. ):( Frankfurt a. M... 19. Jan. Eine recht häßliche Reklame treiben zwei hiesige Geschäfte mck dem Gistmörder Hopf. In der Schäsergasse ist der Fechtanzug samt dem Bilde dieses Menschen auis- geftellt und im Stadtteil Bockenheim prangt der Säbel Hopfs in einem Schaufenster. Es fehlt nur noch, datz das Bild mit Lorbeer umkränzt wird. ):( Klinoenberg a. M.. 11. Jan. Am Freitag zahlte die Stadtkasse das sogenannte Bürgergeld in Höhe von je 400 Mark an jeden Bürger jeden Bürgerssohn über 25 Jahren und jede Bürgers- wüwe aus. Das Bürgergeld ist bekanntlich «in Teil des hohen Gewinnes, den die Stadt aus ihren Bergwerken löst. Der Reinertrag ist so hoch, datz Klingen - berg daraus sämtliche Eemeindeausgabrn decken und noch das genannte Bürgergeld zahlen kann. Glückliches Klingenberg, in dem Steurn unbefannte Begriffe sind. ):( V o n d e r E d e r t a l s p e r r e, 20 . Jan. Der Fürst von Waldeck stattete am Sonntag der Talsperre bei Hemfurt. die jetzt fast fertig dasteht, einen Besuch ab. Die letzten Maurerarbeiten an der Brüstung und an den Tortürmchen konnten trotz der Käste der letzten Wochen weiter gefördert werden, sodatz nur noch geringe Aufbautenteile unvollendet sind. Mit dem Stauen des Wassers kann in Kürze begonnen werden, da nur noch kleinere Arbeiten an den.Grundablässen und Aufräumungsarbeiten im Staubecken zu vollenden sind. An dem Kraftwerk sind die Förderungsarbeilen begonnen worden. ):( Kassel. Die Strafiammer verurteilte den srüheren Schreiber Wilhelm Rhein aus M a i n z wegen Werbens für die französische Fremden-Legion unter den Arbeitern der Mönchberger Gewerkschaft zu s i e b e n Monaten G e s ä n g n i s. Rhein war früher als Arbeiter längere Zeit in Frankreich beschäftigt gewesen. ):( Kassel. Prinz Joachim von Preußen siedelt am 28. Januar von Potsdam nach Kassel über, wo er im 14. Husaren-Regiment Dienst tun wird. flu$ aller Welt. B r a u n s ch w e i g. Hauptmann v. Grone hat mit eigener Lebensgefahr drei Personen vom Tode des Ertrinkens gerettet, die beim Schlittschuhlaufen eingebrochen waren. ::: B r o m b e r g. Im tAlter von 108 Jahren starb die Lehrerswitwe Henrieste Krist. ::: N e w - P o r k. Wie gemeldet wird, bot ein betagter Millionär 15 Millionen Dvllaraufür die Errichtung von 20 Hospitälern in verschiedenen Teilen der Union, in denen Krebskranke unentgelt- liche R a d i u m b e h a n d l u n g erholten können. Der Millionär wünscht nicht, datz sein Name genannt werde. Stadtiheater Gießen. Sonntag, 25. Jan., nachm. 3/ Uhr: „Die Zarin". . Abends 7 l / 2 Uhr: Einmaliges Gastspiel des Kgl. Bayerischen Hosschauspielers Konrad Dreher, „Jägerblut". Dienstag, 27. Jan., nachm. 3 l / t Uhr: „Die Hum- ooldtianer". — Abends 7% Uhr: Fest-VorftelluUg zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers: Ouvertüre zu „Tannhäuser". Hieraus: „Krieg im Frieden". Mittwoch, 28. Jan., abends 7 Uhr: „Filmzarrber". Freitag, 30. Jan., abends 8 Uhr: „Die Jortzma- listen". Sonntag, 1. Febr., abends 7% Uhr: „Krieg im Frieden". I 1 i 1 J ii « i t H 5 6 i lii 5< H i! ia »I ii «I eit nii St ft» lal Si Sc lei! ein « tir % in !-d Die >Ä 1 Ul Kli »OB G Aufruf! Zum Knkaus -es Zahnhauses in Zreyburg a. U. Das Jahr 1913 ist entschwunden, für die Deutsche Turnersä-ast ein Jahr gewalttgen Ringens und großer Erfolge, ein Jahr vaterländischen Gedenkens, wie die Geschichte Deutschlands noch keines gesehen. Und was in dieser Erregung in der Deutschen Turnerschaft geschehen ist, das ist nicht von oben besohlen und nicht bloß von der Leitung der Deutschen Turnerschaft angeregt, vorbereitet und durchgesührt worden, sondern mitten aus der Deutschen Turnerschaft heraus, aus alle» Teilen des Reichs, ist die Begeisterung durch flammende Worte, durch Ausrufe Und Berichte geschürt worden. So sind jene herrlichen Gedächtnlsseiern zustande gekommen, vom 17. März an über die Einzelseiern im Sommer und über das deutsche Turnfest hinweg bis zu der gewaltigen Feier vom 18. Oktober und der einzig dastehenden Tat der Deutschen Turnerschast mit ihren Eil- botenläusen durch das ganze deutsche Vaterland und über seine Grenzen hinaus, soweit die deutsche Zunge klingt. Mit Befriedigung können Alle, die mitgewirkt haben, auf die Arbeit zurücksehen, vor allem die, die dabei die Rufer im Streit gewesen sind und die Vorbereitung einzelner Feste in die Hand genommen habe». Reben unserem Volze, dessen Name in Aller Munde ist, nenne ich nur die Genossen aus Krefeld mit ihrem Ausruf zum 17. März, und die Unterstützung, die sie in der „Deutschen Turnzeitung" Rr. 11 aus Landshut in Schlesien gesunden. Ein Ruf ist aber, wenn auch nicht wirkungslos verhallt, so doch seiner Bedeutung entsprechend nicht genug beachtet worden: der Ausruf des treuen Hüters der Jahnerinnerungen im Thüringer Lande, der Ausruf unseres Bethmann in Rr. 5 der „Deutschen Turnzeitung" „Zum Ankauf des Jahnhauses in Frepburg a. U.". und der Aufruf unseres Geschäftsführers in Rr. 16 der „Deutschen Turnzeitung". Das Ergebnis der Saimnlungcn für den Erwerb des Jahnhauses ist filr die zu lösende Aufgabe ein noch sehr geringes. Jetzt, wo der Feste genug gefeiert sind, wo es heißt, wieder Taten zu zeigen, jetzt gehört es zu den brennendsten Aufgaben der Deutschen Turnerschast, end- Wie man die Magensäure unscbädltcb macht. Wenige lind sich eigentlich bewuht, wie wichiia cs ist, die im SlnflC» befindliche Nahrung nun säurebildender Gärung freizu- ! Hallen. Eine gesunde, normale Berdanung kan» nicht stalifinden, solange der Magen mit seinen zarten Schleimhäutchen von der Säure gereizt und von den srciiverdenden Gasen bedruckt ivird-- ällcs, das sind die Lsolgen der oärcnden Speisen im Magen Um eine vollkommene Verdauungöläiigkcit zu erzielen, muh diese Gärung beseitigt oder verhindert und die Säure neutralisiert ivcrdcn. Besorgen Sie sich zu dem Zweck beim Apotheker oder Drogisten etwas bisurirte Magnesia, von der man nach jeder Mahlzeit einen halben Dcelössel voll in etwas warmem oder kaltcni Wasser nimmt. Bisuriertc Magnesia iü angenehm einzunehmen, hat keine störenden Nebenwirkungen, beseitigt die Gärung, neutralisiert die Säure und macht de» durchiäuertcn Speisedrei wieder milde, Irisch und lcichtverdaulich. Die rcgclinähigc Anivendung von bijurirterMagnesia garantiert eine gesunde, normale Verdauung, da sie die Bildung der überschüssigen Säure verhindert, die allein die Störungen verursach«. Notabene! Ein Apotheker meist daraus hin, dnh es sich hierbei nicht etwa um die gewöhnliche, sondern nni bisitrirte Magnesia handele, die nur in genau etikettieren, blaue» sjjlakons oerkausi wird, mit „bisuriertc Magnesia" in das Glas selbst ein- zeblascn. Die keinen rassigen Tees aus Britisch - Indi en finden mehr und | n,hr Beachtung. Von der bekannten, überall eingeführten Marke j föESSMER s TEE lind London Tee und Englische Mischung ä M. 2.(50 bezw. 1 id. 3.20 das Pfund zum grössten Teil, die beiden Ceylon-Indian , i M. 2.80 bezw. 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Ran, Dortmund, Saarbrücker-Strasse 53 sich die Schmach zu tilgen, die dem Andenken des Schöpfers des Jßülfsturncns, Jahns, zugefügt worden ist, j und die, Stätte, die einst die Verehrung der Turner oe- ■ schaffen, in der er Erholung in seinem Aller und Ver ! gcssen^eit von vielem unschuldig erduldeten Leid gesun- ' den hat, Und in der er den letzten Atemzug getan hat. ! ihrem jetzigen Zustande zu entreißen und zum Eigen - ! tum der Deutschen Turnerschast zu machen. Die weni- I gen Mittel der Deutschen Turnerschast aus den geringen : Steuerpfenmgen reichen zur Erfüllung solcher Aufgaben I nicht aus. Hier hat die Opfenvilligkeit der Turner ein- i zutreten. Ihr deutschen Turner im Reich, und Ihr jenseits : der Grenzen Deutschlands, Ihr, di« Ihr auch in fenien : Weltteilen das Vaterland nicht vergessen habt und Euch zur deutschen Turnsache als Angehörige der Deutschen Turnerschast bekennt, und vor allem auch Ihr Frauen, die Ihr den Segen des deutschen Turnens erkannt habt, Ihr alle gebt Euer Scherflein, laßt das Jahr 1913, das Jahr großer vaterländischer Erregung, nicht dahingehen, ohne das Werk vollendet zü haben, das zu vollenden eine der heiligsten Pflichten der Deutschen Turnerschast ist. Ihr alle habt die Stimmen derer gehört, die nach dem unvergeßlichen Leipziger Turnfest die heilige Stätte besucht haben, sie alle sind mit dem Stachel im Herzen über den unwürdigen Zustand des Sterbe - zimmer Jahns in die Heimat zurückgekehrt. Laßt diese Mahnungen nicht ungehört verhallen. Es kommt aus tiefstem Herzen, wenn die Herausgeberin der „Deutschen Turnzeitung für Frauen", Martha Thurm, in der letzten Nummer uns mit Recht den Vorwurf macht, daß wir Jahns Namen im Munde führen, aber nicht den Schimpf und den Bierulk von feiner Sterbestätte nehmen. Die Gau- und Kreisvertreter werden Eure Gaben entoegennehmen, aber auch die Geschäftsstelle beim Geschäftsführer in Stettin und der Kassenwart in Steglitz nehmen gern Senduirgen an. Und nun noch einmal: Ans Weck! Gebt reichlich und gebt schnell! Doppelt gibt, wer schnell gibt! Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit. T o e p l i h. R ü h I*. fiefebättlicbes. :: E i n unentbehrliches Hilfsmittel um Höchsterträge mm den Feldern zu erzielen, die im kommenden Frühfahr mit Sommergetreide oder Hack - flüchten bestellt werden sollen, ist eine möglichst zeitige, noch auf die rauh« Furch« autzgestreute Thomasmehl - dünguNg. Es genügt vollkommen, wenn das Unter - bringen erst im Frühjahr bei den Bestellungsarbeiten erfolgt, da ja keine Verluste eintreten können. Citerarifcbes. ? Lieder, die ich meiner Puppe singe, mit 14 Bildern, Text und Noten 4" Mb. 4. — . Loewes Verlag zu Stuttgart. Das „Börsenblatt für den deutschen Buchhandel" schreibt am 10. 9. 1913 über dieses Merkchen u. a.: „Der verstorbene Josef Bager, Komponist des Balletts „Die Puppenfee", hat der Kinderwelt noch eine kleine musikalische Erbschaft hinterlassen. Kurz vor seinem Tode vollendete er mit Emil Hofmann dieses allerliebste musikal. Bilderbuch, das ganz einfache Kinderliedchen enthält, die sowohl nmsikalisch wie textlich dem Empfinden und deni Berständnis der Kinder angepaßt sind. Es gehört überall in die Häuser, wo musikalische Kinder sind." VeraMwortlich: Albin Klein, Gießen. Kirchliche Nachrichlen. Ernngilischc Frmrinde in. sichln. Sonntag, den 25. Januar, 3. nach Epiphanias. In der Stadtkirche. Vormittags 9'/ t Uhr: Professor D. Schian. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. „„ Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Montag, den 26. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Mat- thäuisgemeinde. Dienstag, den 27. Januar. Vormittags 10 Uhr: Vereinigter Zivil- und Militäraot- tesdienft zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers. Pfarrer Bechlolsheimer. Donnerstag, den 29. Januar, abends 8 Uhr. im Mackussaol: Bibelstunde. («Brief des Apostels Jako- bus.) Pfarrer Schwabe. Nächftkünftigen Sonntag, den 1. Februar, findet im Abendgottesdienft Beicht« und hl. Abendmahl für Mat- lhautz- und Mackutzgemeinde gemeinsam statt. Anmeld- und vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 5 Uhr: Pfarrafsijtent Hoffman». Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abenüs 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johannessaal. Mittwoch, den 28. Januar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Johannessaal. Pfarrer Ausfeld. Freitag, den 30. Januar, abends % 6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukas- und Jdhannesgemeinde. In raschem Siegeslauf hat sich der echte Kathreiners Malzkaffee den ganzen Erdball erobert. Er wird täglich von vielen Millionen Menschen getrunken. Der Gebalt macht's! Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag: Samstag: Sonntag: Knorr -Grünkernsuppe „ 8. eissuppe Knorr Eierriebrlesuppe „ Bluminkohlsuppe Knorr-Hausmachersuppe „ Frankfurtersuppe Knorr-Königinsuppe 46 Sorten Knorr- Suppen. 1 Würfel 3 Teller 10 Psg. Visiieokarlen “ti sr lin Klein, Giessen. Pie Geheimnisse des inneren Lebens endlich durchdrungen! Der berühmte Astrologe, Professor Carlos Wallace, Doktor der Psychologie, lenkt durch seine erstaunlichen Arbeiten die Aufmerksamkeit immer weiterer Kreise auf sich, versteht er es doch, dank einer ganz neuen Methode, den Charakter jeder Person wie keiner vor ihm zu deuten und in allen Fragen des Lebens wertvollen Rat zu erteilen. — Alle, die Gelegenheit hatten sich an ihn zu wenden, ergehen sich in Lobsprüchen über die persönlichen Auskünfte, die sie erhielten, welche sich auf Geschäft, Heirat, Veränderungen, Gewinne, Beruf, Freunde, Feinde erstrecken, und deren Ausführungen den Weg zeigen, im Leben Erfolg zu erringen.— Nur noch auf kurze Zeit erhallen alle Leser dieser Annonce, welche alsbald schreiben, eine Probedeulung kostenlos.— N , Benutzen auch Sie deshalb diese Gelegenheit, \ / | sich eine wahrheitsgetreue Schilderung Ihres ' Charakters, der Ihnen eigenen Fähigkeiten und -------Talente, und Rat in wichtigen Angelegenheiten zu verschaffen. Es genügt, wenn Sie Ihren vollen Namen und Ihr Geburtsdatum (Tajfc Monat und Jahr, angeben, (es ist beizufügenf ob Herr, Frau oder Fräulein) und in Ihrer eigenen Handschrift den olgenden Vers abschreiben : Alles Ihre Kunst (lurchdringt, So die Leute sagen , Was die Zukunft mir tvohl bringt, Höcht' ich Sie befragen ? Sie können, wenn Sie wollen, 50 Pfg. (in Briefmarken Ihres Landes) für Porto, Schreibgebühren usw. beifügen.— Man wolle beachten, dass Briefe nach England 20 Pfg kosten.— Senden Sie gefl. Ihren Brief an Herrn C. WALIjACJK, Dept. 410 No. 30, St Margareta Avenue, Green Lanes, London, N. (England). Gesetzliche Meisterprüfungen für Handwerker. Die ®eiuitic irtn Zulassung zur diesjährigen Meisterprüfung (8 133 der Gewerbeordnung) sind mit den er. forderlichen Unterlagen bis spätestens am 15. Juni d. I. an oen Unterzeichneten Vorsitzenden einzuceichen. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Tarmstadt einzuscndcn und die Quittung dem Gesuche beizulegcn. Gießen, am 15. Januar 1914. Die MeistcrpriifuugsKammisstan für die Provinz blberheffen. Traber, Vorsitzender. Krieprm denen Feier des Allerhöchsten Geburts tages Sr. Majestät des Kaisers verbunden mit dem 40, Stiftungs-Feste Samstag, den 24. Januar t. Is.. abend» 8'/z Uhr, im Saale des Steins Garten. Nur Mitglieder mit ihren eignen Familienangehörigen und vom Vorstand eingeladene Gäste hoben Zutritt. Für wei'er einzuladende Personen sind Einlabka'ten bet Herrn Kaufmann A. Welz, Selters- weg 6 zu haben. Orden und Ehrenzeichen, sowie Hossia- und V-reinsabz.ichen bit et man anzulegen. Sonntag nachmittag Ausflug nach dem Mhilosophenmald Gießen, den 21. Januar 1914. Der Vorstand. VQQQQQQQQQQQQQQQQQQ«? o€iti!riü frei! kinlrilt tm!& § michiig mr Damen! 1 o Oeffentlicher Vorfrag % Q Q Q Q <3 o <3 o mit praktischer Anleitung über die Montag, den 26. Januar, 3—5 Uhr nachmittags im Hotel Sehnt*. 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