Vezugrprek 25 Psg. monatlich «terteksithrltch 75 Mg., »srauSzahlbirr, frei ins HauS. >b,eh»lt in tortetcr ®®Kfcttiort oder in den Zweig, aulgabeilellen »tcrMttLhrlich SO Psg. — Erscheint Mittwochs und G»«St»zs. — Redaktion: Leiters, weg 88. — Kür Aufbewahrung oder Rückiendung nicht nrrlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der «ieftenrr Zeitung" G. m. b. ?> Erpedltion: Zelters weg 83. w «icfieacr Tageblatt) anjeiccnprels 15 psg. , die 44 mm breite Petitzeile sür Auswärts 20 Psg Die 00 mm breite Re k l a M e - Z e i f e 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach BrairJ und Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschrcimng des Zahlung», ziele« <30 »naes, bei gerichtlicher Beitreibung oder , Kontur« in L.-egfatl. Platzvorschristen ohncBcrbindlicbte- Drnck der Giehcner Beclagsdruckerei, Albin Ktcin Nr. De l ep hon: Nr. 362. Samstag, den 10. Januar 1014 . Telephon Nr. 882. 26 Jtthrg. i-r iriwn* n"TTir-’ fl rr <• v. Routtcr Prozess. Straßburg, IC. Jan. Heute Vormittag hat das Gericht das Urteil verkündet. Oberst von Ncutcr und Leutnant Lchad wurden vollständig freigesprochen von sämtlichen Anklagepunkten. Die Kosten des Verfahrens fällt der Staatskasse zur Last. Der Prozeß gegen den Oberst v. Reuter steht im Mittelpunkte des Interesses. Immer mehr wendete sich das Bild z ü gunsten des Angeklagten. Die Aussogen von Zivil- und Militärzeu- gen stehen sich aber ..gc schars gegenüber. Arbeiter. Handwerker oder Schüler, alles erklärt, nichts getan zu haben. Mancher hat zwar Johlen und Pfeifen gehört, will es aber nicht gewesen sein; und doch bekunden die vernommenen Musketiere und Offiziere auf das b e st i m m- 1 e st e, daß sie die Gefangenen jeweils aus frischer Tat verhaftet haben. Dieses unaufhörliche Hin und Her wurde schließlich einer Zeugin doch zu stark. Die Bürgerssrau Ewers weiß, woher das kommt, und bekundet es ungesragt klipp und klar: „So machten sie es auch in Zfibern", sagte sie, „sie schrien und lärmten, und wollte man sie festnehmen, so machten sie das harmloseste Gesicht von der Welt und protestierten laut gegen ihre Verhaftung." Eines ist jedenfalls sicher: der Effekt des Vorgehens des Obersten hat ihm recht gegeben. Es gab Ruhe in Zabern, Ruhe, die die Zivilverwaltung nicht hatte Herstellen können. Oberst v. Reuter hat es erreicht, während der Kreisdirektor beim Diner war! Heute schon ist daher die Freisprechung des Obersten eigentlich nur eine rein juristische Frage. Den Eindruck des ersten Tages hatte ein a l t - e l s ä s s i s ch e r Pfarrer in einer öffentlichen Versammlung der Mittelpartet nicht mit Unrecht dahin zusammengefaht, daß der Oberst in seiner geraden ehrlichen Offenheit ohne Makel dastünde. Der Anklagevertreter führte u. a. aus: Die An- klage ist gegen den Oberst v. Reuter erhoben worden wegen unrechtmäßiger Ausübung der Polizeigewalt, und es war dieser Verhandlung Vorbehalten, hierüber Klarheit zu schaffen. Die Zivilzeugen haben gesagt, daß das Einschreiten des Militärs nicht gerechtfertigt gewesen sei, und im schroffsten Gegensatz hierzu stehen die Aussagen der beteiligten Offiziere. Hat nun die Verhandlung hierüber Klarheit gebracht? Diese Frage muß das Gericht entscheiden. Unklarheit bestand, bis endlich ein Zeuge kam, der den Zwiespalt in einwandfreier Weise löste. Das ist der Oberlehrer Bruck. Er hat bestimmte Angaben gemacht und gesagt: wenn die anderen Zeugen etwas anderes bekunden, so müssen Zeitdifferenzen vor- liegcn. Er hat auch das Vorgehen des Militärs für gerechffertigt und verständlich gehalten und gesagt, er habe das Gefühl der Genugtuung gehabt darüber, daß endlich eingegriffen wurde. Ein weiterer Zeuge, der diese Darstellung bestätigt hat, ist Hauptmann Voigt, und ein interessantes Stimmungsbild der Zaberner Vorgänge gab uns Frau Evers. Sie hat gehört, w i e überall gerufen wurde: Vive la France! Vive la R6pul>ISqne! Sie hat auch das Pfeifen und Skandalieren gehört, Und nun werden Sie sragen, wie kommt es, daß die hier vernonrmenen Zaberner Juristen davon nichts ge- jj hört haben? Es hat sich eben alles fabelhafi schnell abgespielt. Erst war es vollkommen still, dann kam ein j Leutnant, und sobald die Uniform erschien, pfiff und johlte die Menge. Sie verschwand dann wie die Wiesel, j und ebenso schnell erschien sie wieder, wenn das Militär nicht mehr zu sehen war. Die Gassen und Gäßchcn, die Häuser und Ecken boten den Ruhestörern willkommene Schltipswinkel. Aber auch das Militär war in diesen Tagen immer schnell zur Stelle. Staatsanwalt Kleinböhmer hat gesagt: Plötzlich wie aus dem Boden gewachsen standen die Soldaten neben mir. Bis zum 26. November l-atien sich die Offiziere alles gesallen lassen, niemand hatte sie geschützt. Wenn auch von der Bürgermeisterei und dem Bezirksdirektor Ausrufe erschienen waren, in denen die Leute ermahnt worden waren, sich zu beruhigen, so enthielten sie doch keine Aufforderung, die Offiziere in Ruhe zu lassen. Als Oberst v. Reuter gar keinen Ausweg mehr sah, um diese Treibereien und Hetzereien zu beseitigen, hat er zu seinen Maßnahmen gegriffen. Er hat seiner Pflicht und dem Gesetz gemäß nach seiner Instruktion gehandelt. Ich bin überzeugt, daß Oberst von Reuter sich für befugt hielt, sür die Zivilgewalt einzutreten, da diese dazu nicht imstande war. Oberst v. Reuter hat nach seiner Ansicht i»i Bcwustsein seiner Pflicht und im gutcn Glauben gehandelt, das Bewußtsein der Rechlswidrigkeit hat ihm nach meiner Ansicht gefehlt. Daß Mißgriffe vorgekommen sind, ist bedauerlich, aber das ist nicht zu vermeiden. Deshalb muß Oberst v. Reuter von der Anklage, sich rechtswidrig die Erekutivgewalt angemaßt zu haben freigesprochen werden. Anders steht es mit der Anklage wegen Freiheitsberaubung, die in der Einsperrung der Verhafteten in der Schlohkaferne erblickt wird. Oberst v. Reuter hat die Verhafteten sestgehalten, obwohl ihm Krcisamtmann Grohmann den § 127 der StrafprozeßordnuNg mitgeteilt hatte, wonach er verpflichtet war, die festgenom- menenl Personen unverzüglich den Zivilbehörden zu übergeben. Mit Rücksicht auf die ganzen Vorkommnisse beantrage ich jedoch nur eine Gefängnisstrafe von sieben Tagen. Auf eine Gefängnisstrafe muß erkannt werden, weil es sich um eine Straftat handelt, mit der auch die Dienstpflicht verletzt wurde. Der zweite Angeklagte Leutnant Schad muß von der Anklage des Hausfriedensbruchs freigesprochen werden. Er hat da nur nach dem Befehl seines Vorgesetzten gehandelt, und er mußte seinem Obersten gehorchen, er mußte gehorchen auch für den Fall, daß er Zweifel an der Rechtsmäßigkeit des Befehls seines Obersten gehabt hätte. Er hätte sich durch Widersetzung unbedingt strafbar gemacht. Dagegen beantrage ich, den Leutnant Schad wegen Körperverletzung, begangen an dem Schlosserlehrling Kornmann (er soll denselben geschlagen haben), zu verurteilen, und zwar auch hier zu Gefängnis. Ich beantrage 3 Tage Gefängnis. Verteidiger Rechtsanwalt Grossart: Die Zaberner Vorgänge haben im In- und Auslande das größte Interesse erregt und gegen die beiden Hauptbe- teiligten Oberst v. Reuter und Leutnant v. Forftner sind die ungeheuerlichsten Beschuldigungen erhoben worden. Die wohlgemeinten Mahnrufe des Reichskanzlers und des Kriegsminifters gingen unter in dem Wutgeheul der Parteien. Es kam so weit, daß die schmählichsten Insulten im Reichstag gegen Oberst v. Reuter geäußert worden sind, und diese Insulten klangen durch, während die Worte des ersten Beamten des Reiches ungestört verhallten. Der Reichskanzler hatte den dringenden Rät gegeben,, mit dem Urteil zu warten, bis das Gericht tatsächliche Grundlagen festgestellt hat. Er hat daraus hingewiesen, daß noch nichts bewiesen sei, daß Aussage gegen Aussage stehe, aber alles blieb ungestört. Das Volk schrie den Offizieren zu: weg von der Straße. Wer das Ergebnis dieser Verhandlung objettiv betrachtet und sie ihres politischen Charakters entkleidet, mutz zugeben, daß nach diesem geradezu erdrückenden Ergebnis der Beweisaufnahme Oberst v. Reuter ausatmen kann. Das Ergebnis dieser Verhandlund ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die sich nicht gescheut haben, diese Hetze zu inszenieren. Jeder anständige Elsässer wird heute sagen, es war eine infame Beschimpfung und eine Entstellung des wahren Sachverhalts, die sich stützte auf die Artikel des „Zab. Anzeigers". Alle Vorwürfe gegen den Oberst v. Reuter haben sich als vollkommen ungerechtsertigt erwiesen. Das kann ich sagen, ohne damit den einwandfreien Aussagen der Zaberner Juristen in irgendeiner Weise zu nahe zu treten. Es ist bewiesen worden, daß deutsche Offiziere, Angehörige der deutschen Armee auf offener S,raße beschimpft worden sind. Das war man auch hier in Elsaß bisher nicht gewohnt. Wenn hier die Staatsgewalt eingriff, so lag das nur im Interesse der Rechtsordnung und jedes rechtlich empfindendendcn Bürgers. Jeder Bürger ist berechtigt, seine augegriffenc Ehre zu schützen. Es ist aber andererseits auch richtig, daß ein preußischer Offizier sich auf der Straße nicht mit dem Volke herumschlaoen kann. Wenn die jungen Offiziere hier das gesagt haben, so wünschen sie das nicht so aufge- saßt zu sehen, als ob damit ein besonderer Gegensatz zwischen der Armee und dem Volke konstruiert werden sollte, sondern sie wollten damit zum Ausdruck bringen, daß sie als Träger vom Königsrock verpflichtet sind, auch äußerlich die Ehre zu wahren und sich nicht in eine Schlägerei einzulassen. Auch ein Arbeiter würde es nicht angenehm empfunden haben, wenn ein Offizier aus der Straße gegen einen juUaen Burschen den Säbel gezogen hätte. Die Angriffe der Zaberner Ruhe - störer waren zweifellos rechtswidrig und ein Vergehen, gegen das sich jedermann wehren konnte, also auch ! Oberst v. Reuter. Die Festnahme der Ruhestörer war ! ein wirksames, brauchbares und berechtigtes Gegenmit- I tel. Nun hat man so viel Aufhebens gemacht von der Einsperrung der Ruhestörer in den Pandurenkeller. Die dadurch hervorgcrufene Erregung verdankt ihre Entstehung einer künstlichen Hetze. Viele von den Leuten, die eine Nacht im Keller gesessen haben, werden schon viel länger hinter einer Mauer gesessen haben, so daß sie die Einsperrung über diese eine Nacht, auch wenn es ein Pandurenkeller war, schon haben aushalten können. Es ist wicklich kein Verbrechen, wenn diese Schreier eine Nacht lang eingesperrt worden sind. Ich beantrage daher auch wegen der Freiheitsberaubung die Freisprechung des Angeklagten Obersten v. Reuter. Nun soll der Leutnant Schad sich der Mißhandlung an dem Schlosserlehrling Kornmann schuldig gemacht haben, er soll ihm einen Schlag ins Gesicht versetzt und einen Zahn ausgeschlagen haben. Kornmann selbst hat als Zeitige gesagt, er könne nicht sagen, daß der Leutnant ihn absichtlich geschlagen habe. Leutnant Schad aber sagt, er habe nicht geschlagen und er hätte es mecken müssen, wenn er jemanden so geschlagen hätte, daß der dadurch einen Zahn verliert. Es ist also ein Beweis für eine vorsätzliche oder auch nur fahrlässige Körperverletzung nicht geführt. Nun wird man sagen, Kornmann habe ja beschworen, daß Leutnant Schad ihn geschlagen habe. Ach, es find in dieser Verhandlung so viele Eide geschworen worden! Es stand Eid gegen Eid, Ehrenmann gegen Ehrenmann. Man kann daher nicht dazu kommen, auf Grund des Eides dieses Schlosserlehrlings einen Leutnant zu verurteilen. Angesichts dieser beschämenden Gegensätze in den eidlichen Aussagen kann man überhaupt -nicht zu einer Verurteilung kommen. Die öffentliche Meinung wird nach diesem Prozeß umschwenken, sie wird sagen, daß die Feststellungen dieses Prozesses ganz das Entgegengesetzte sind von dem, was bisher öffentliche Meinung war, was die öffentliche Meinung zu den Zahemer Vorfällen gesagt hat. Das ist ein dankenswertes Ergebnis, nicht nur im Interesse der Sache und wegen der Personen der Herren v. Reuter und Schad, sondern auch wegen der Gerechtigkeit und wegen des deutschen Heeres. Was geschehen ist, hat uns gewiß keine Freude gemacht. Unsere Armee wurde durch das, was zur Freude des Auslandes hier geschehen ist, schwer geschädigt, und wer sich am Heer versündigt. versündigt sich Mbrrei 6ebr. Rover Frankfurt a. M. und Färberei Hugo Luckner (hh Gebr. Rover) Leipzig Ch misches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kinderga'derobe, Vorhängen, Decken Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermiitzen Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. I am Staat, dessen Autorität am festesten durch das Heer gestützt wird. Es folgen die Schlustworlc der Angeklagten: Angeklagter Oberst von Reuters Zunächst möchte ich nochmals sagen, daß ich das volle Bewutzl- sein habe, dag mein Ossizierskorps, meine Unteroffiziere und Mannschaften geschlossen hinter mir stehen. Ich wiederhole, was ich am Anfang gesagt habe, datz das, was meine Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften getan haben, auf meinen Befehl getanwurde. Dafür übernehme ich die volle Verantwortung, auch jetzt noch, am Ende dieser Verhandlung. Ich habe auch heute noch den vollen Eindruck, daß ich gezwungen war, so zu handeln, nachdem ich mir meine Bestimmungen genau angesehen und es dann als notwendig bettachtet habe, so zu handeln. Ich glaube, dabei im Einklang gewesen zu sein init meinen Vorschriften. Ich habe unter der Notwendigkeit, allerdings unter einer bitteren, bitteren Notwendigkeit gehandelt, und habe so gehandelt, wie ich es vor Gott und meinem Kaiser und König zu verantworten gedenke. Auch die F e st n a h m e der Leute war meiner festen Ueberzeugung nach durchaus notwendig. Ich glaube, daß ich auch menschlich richtig gehandelt habe, denn ich bin fest überzeugt, hätte ich die Leute herausgelassen, so wäre es unbedingt an jenem Tage noch zu nächtlichen Zusammenstößen gekommen, bei denen Blut geflossen wäre. Durch diese Zurückhaltung in dem Keller habe ich bei der Zivilverwaltung und bei der Bevölkerung die Ueberzeugung erweckt, daß es nun bitterer Ernst geworden ist, und deshalb sind dann wohl auch weitere und stärkere Ruhestörungen an den folgenden Tagen unterblieben. Ich bin fest überzeugt, nur meine verfluchte Pflicht und Schuldigkeit getan zu haben. Angeklagter Leutnant Schad: Wenn ich mich besinnen würde, dasz ich Kornmann geschlagen habe, so würde ich es ruhig sagen. Ich habe es aber nicht getan. Ich wäre ja als Offizier durch meine Uniform ausgefallen. Meine Ehre und meine Uniform steht mir viel zu hoch, als daß ich sie durch eine unwahre Angabe hier vor Gericht beschmutzen würde. Verhandln ngssührer: Es haben sich doch noch in letzter Stunde juristische Fragen ergeben, die eine Fällung des Urteils noch am heutigen Tage uUmöglich machen. Das Urteil wird heute Samstag vormittag 10 Uhr, veckündct werden. Der ganze Gang dieses Prozesses hat wieder gezeigt, daß im Elsaß viele deutschfeindliche Elemente sind. Jeder Deutsche kann es nach den in Zabern vorgekommenen öffentlichen Unruhen, die von einem Teil der dortigen Bevölkerung angestiftet wurden, nur begrüßen, daß Oberst von Reuter energisch für Ordnung sorgte. Selbst die Anklagebehörde ist zu der Einsicht gekommen, daß er berechtigt dazu war. Politische R»incH;fcaii * Zwischen Bulgarien und der Türkei finden fortgesetzt sehr rege Unterhandlungen statt, die die Unterzeichnung eines Offensiv- und D e f e n - siv-Bündjiisses zum Gegenstand haben. Die Ver- \ Handlungen werden gleichzeitig von Feth Bei in Sofia nnd von Toschew in Kcu'tantinopel geführt. Stad! und Im. * Die durch das Schneewetter am Abend des 28. I Dezember im hiesigen Orts-Fernsprechnetze verursachten ! umfangreichen Störungen sind nun sämtlich beseitigt. ! Es wird sich empfehlen, daß die Fernsprechteilnehmer etwa noch bestehende, dem Telegraphcnamte entgangenen Schäden daselbst sogleich in der üblichen Meise (durch Fernsprecher oder kurze schriftliche Mitteilung) zur Sprache bringen. o Friedbera. Auf der Eisenbahnlinie nach Bad Homburg sind infolge des Tauwetters zwischen Rodheim und Ober-Rosbach größere Dammrutschungen eingetreten. Die gefährdete Strecke kann nur eingleisig befahren werden. ):( Marburg. Der ordentliche Professor Geh. Justizrat Dr. jur. Ernst Heymann hat einen Ruf an die Berliner Umversität als Nachfolger von Prof. Hellwig erhalten. ! H e r s f e l d. Nachdem die hiesige Metzger-Innung vor einigen Wochen mit dem Preis für das Rindfleisch heruntergegangen ist, ist der Preis nun für das Schweinefleisch in einer Innungsversammlung einstimmig ebenfalls herabgesetzt worden und zwar aus 80 Pfg. das Pfund. s D a r m ft a d t. Bei dem kommandierenden General des 11. Armeekorps, Generalleutnant von Plüs- kow, bisherigen Divisionskommandeur in Darmstadt, fand gestern abend ein Aloschiedsessen statt, dem auch das Großherzogspaar mit Gefolge beiwohnte. s M U n d e n h e i m. Eine unangenehme Ueber- raschUng erlebte dieser Tage ein Bäckermeister. Es wurde ihm in seiner Wohnung ein in der Lotterie zugefallener Gewinn von 1700 Mark im Aufträge eines Gläubigers durch den Gerichtsvollzieher beschlagnahmt. )'■( Frankfurt a. M., 8. Jan. Heute morgen j e r f d) c* ^ der in der Höhestraße 40 wohnhafte 28jähr. ! Rud. K l e i n s ch u t autz Neckarsulm die 29 Jahre alte ' Frau seines Logisherrn Eple. Hierauf brachte er sich einen Schuß in der rechten Schläfe bei und verletzte sich ! tödlich. ! S o> d e n i. T. Einem hiesigen Briefträger wurde j durch einen unglücklich geworfenen Schneeball ein Auge j so schwer verletzt, daß nach ärztlicher Aussage die Sehkraft jedenfalls verloren ist. ! Cronberg. Am letzten Sonntag, dem ersten : im Staatsbetriebe, beförderte die Cronberger Bahn mit ! 220 ankommenden und 260 abgehenden Wagen rund I 22 000 Rodler und Schneefchuhläufer. Die ! Bahn hat damit abermals einen Rekord geschlagen. Wie ! «ungeteilt wird, übersteigt der sonntägliche Winlerverkehr, gutes Wetter und gute Schneeverhältnisse vorausgesetzt, den Sommersonntagsverkehr bereits nicht unbeträchtlich. nt. Wied (Westerwald), 26. Nov. Me der „Erzähler vom Westerwald" schreibt, erhielt der hiesige Gesangverein dieser Tage eine Medaille zugesandt, die gelegentlich des hiesigen Sängersestes am 21. Juni 1908 geprägt und an alle am Fest beteiligten Vereine verliehen worden war. Die Medaille kam aus Schleusingen in Thüringen und war dort im Magen einer Kuh gefunden worden. Ein merkwürdiger Weg von der Fahne eines Westerwälder Gesangvereins in den Magen einer Thüringer Kuh. Mcdälilickez. :: De r Unterschied zwischen Malz und Gerste ist nur sehr wenigen Menschen bekannt. Viele I «vissen nicht, daß Malz gekeiinte Gerste ist oder glauben, I das Keimen der Gerste sei von geringer Bedeutung. Malz ist aber nicht nur viel wertvoller als Gerste, sondern enthält auch Nährstoffe, die dem menschlichen Körper erst durch das Mälzungsverfahren zugeführt werden können. Außerdem kann nur gute Gerste zum Kei- men gebracht werden. MalZ läßt sich aus schlechter Gerste also gar nicht Herstellen. Wer z. B. Gerstenkaffee als Malzkaffec verkauft, macht sich strafbar. Der Unterschied ist allerdings für die Hausfrau schwer zu eckennen. Deshalb wird man bei lose ausgewogenem Malzkaffee immer vorsichtig sein müssen, abgesehen von der leicht möglichen Verunreinigung. Aus diesen Gründen wird der in der größten Malzkasffce-Fabrik der Welt hergestellte echte Kathreiners Malzkaffee nur in geschlossenen Paketen verlaust, die man sofort an der Schutzmacke, dem Kneipp- Bild, erkennt. Ltndttkentcr Gießen. Sonntag, 11. Januar, nachm. 3 % Uhr: „Die spanische Fliege." Schwank in 3 Akten von Fr. Arnold und Ernst Bach. Abends 7% Uhr: „Das Musikantenmädel". Operette in 3 Akten von Berichard Buchbinder. Dienstag, 13. Jan., abends 8 Uhr: „Eine Frau ohne Bedeutung". Schauspiel in 4 Akten von Oskar Wilde. Mittwoch, 14. Ja««., abends 8 Uhr: Volksvorstellung: „Des Meeres und der Liebe Wellen". Drama in 5 Aufzügen von Franz Grillparzer. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. na a ßj a ei (Brightsche Krankheit) er- ->°l Ntoronletden s&rj&ssiP-Sz herniar., selbst nach mehjähr. chronisch. Bestehen ausserordentliche Erfolge, der Eisweissverlusst wird zum Verschwinden m ja m * gebracht und vorhandene Rückenschmerzen BßK SB W Glas Mark 1.20. Erhältlich in den Apotheken. wjjr m Vcrsandstelle d. Dr. med. Banholzcrschen Henna - Präparate, München 31. Zum Ausschneiden Ein ausgezeichnetes Rezept für einen Hustensirup, mit de», man sich Meid sparen kann. Angesichts der zurzeit herrschende» regelrechten Erkällungs- nnd Influenza-Epidemie dürste nachstehendes Rezept vieler;, will- kommen fein. Beschaffen Sic sich i» der nächste» Apotheke U0 gr dreifach konzentrierten Anst), fügen Sie das zuhause zu, einem viertel Liter Heistern Wäger und 2nv gr geflohenem Zucker» umrühren, bis altes gut aufgcläst und vermischt ist. Davon nimmt inn» ein bis zwei Teelöffel voll viermal des Tages ein,' das verschafft sofortige Linderung und vertreibt mcift schon innerhalb 2t Stunden de» hartnäckigsten Husten. Dieser Hustensirup ist sehr angenehm cinzunehmen, ist vorzüglich gegen Heiserkeit, leichte Erkältungen und zur Verhinderung der sich daraus häufig entwickelnden schlimmeren Krankheiten der Atmnngsmege. Da er niich gewisse nährende und krüstigendc Eigenschaslcn besitzt, eignet er sich auch bestens in der Rekonvaleszenz. Wenn Sie nicht selbst zur Apotheke gehen, schärfen Sie dem Boten ein, dnfi er dreifach konzentrierten Ansy verlange» must. Das Rezept ist schon öfters empfohlen worden, die Nachfrage in den lokalen Apotheken ist daher eine sehr starke. Der heutigen NuMmer unseres Blattes liegt «ine Sonderbeilage bei, für die wohl in weiten Kreisen Interesse vorausgesetzt werden darf. Gibt es doch mehr Brnchleidende als ge«neinhin angenommen wird. Das Bruchheilverfahren des Dr. med. E o l e m a n ist seit Jahren erprobt und hat sich wohl in allen Fällen be- j währt, wie zahlreiche Anerkennungen beweisen. Die oe- ! samten Dr. med. Coleman'schen Bruchheilanslalten stehen ! unter Leitung praktischer Aerzte und verbürgen darum I eine sachkundige nnd sorgfältige Behandlung. die erfolgreichste Zentrifuge Mk. 300 , 000 .— Hypothekcnkapital (später ä 4*/ 4 Provision auszuleihen Offerten unter Nr. 4444 an die Expedit o d. Bl. F welche bei Störungen schon vieles andere erfolglos angewandt, bringt mein glänzend begutachtetes Mittel schnelle Wirkung. Ueberrascheud. Erfolg, selbst in harnäck. Fällen. Dankschreiben. Unschädlichkeit gar. M. 3 50, extra Mark Mk 5.50 p. Flasche. Diskr. Nachnahmeversand überallhin nur durch Ikrojflst Bocutius, Berlin N., Schönhauser Allee 1H4 b. rauen ünkaitt—Verkauf! von fflitfffe«, Lump«». Knoche«, Rnöfer, Messing. «Jet, Zink, 3i»n, rc. Möbeln, Betten, Weiß zeug, tfiold - und Silbersachen Münzen und Antiquitäten. LouIS ^oldeuberger, «liefi.» MelaUbetten, Holzrahmenmatrotzen, Kinderbetten billigst an Priv'te. Katalog frei Eisenmöbelfabrik ««dl I. Thür. vorzüglich im Geschmack, billig im Gebrauch. 100 Gramm ab Das Pfund von Mk. 2.60 ä5 Pfg. Lei wurden glänzende Erfolge erzielt mit meinem gesetzlich geschützten Geradehalter-Apparat Original-System ,Haas‘ 10 Auszeichnung«!!, u. a. auf dem 10 . Aerzte- Kongress in Lemberg, Internation. Hygiene-Ausstellung in Dresden, 17. Internat Aerzto-Konfress London 1913. Dauernde Regulierung des Apparates kostenlos! Reichillustrierte Broschüre gratis. Franz JKsazel, * “■ AlleinigerHersteller d.Original,Haas‘-Apparates. Vor Nachahmungen wird dringend gewarnt. Zu sprechen am Mittwoch, den 14. Januar in Glessen, Hotel Schütz, 9—6. Kuverle mil iolM «-...M Klein, Gielta. U)i winndzingeide aller Art. Gewerbebetriebe, GrunJstücke , Landwirtschaften, (ST Tiwdurtrieunternehtiien f. ernfth Kapitalist, „wecke Kau/ ^er Beteiligung sofort gesucht. lfiegr. )90Z Gonrnb&tto^Ä' Verl. %tt uuveebtodl Besuch. DauerwäKoe kalt abwaschbar, von Leinen - Wäsche nicht zu unterscheiden, neueste Formen u. Farbenmuster, Kragen schon von 60 Pfg. an, ausserdem noch Riesenrabatte bei Sammelaufträg. Muster u. Preise grat. Deutsche Dauerwäsche-Industrie l)r. G. Weisbrod & Co., Weidmannslust. 6. Z “ Rhelnlsohes ' Technikum Bingen Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobllbau, Brückenbau. Direktion- Professo r H o e p k e. | ctamrwtme. glZNMöe €xistfnz! oder Sehenerwerb erhalten Sie durch uns 5—20 Mark tägl. kann jede inte)}. Dame od. Herr verdienen. Tätigkeit im Hause täglich wenige Stunden. Fast ohne Kapital, ohne Lager. Auskunft gratis, streng reell. Br. Weisbrod & Co. Waidmannslust 6 Z. Ihre Zukunft Wünschen Sie Aufklärung über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? So schreiben Sie noch an den einzigsten Spezialisten der Well unter Angabe Ihres Geburtsdatums und Jahres (Erstaunliche Beweise.) Tausende von Dankschreiben aus fast der ganzen WelL (Auskunft gratis.) P->» Grunde springen Um Die ©uellen te ’> -"•»! ■]!-"-......rr^g. ry ,,.^ i . J | == 3 r -r Ja =^., , IE = Das Reich der frau. jjr ' — ==jF=|R|=q|. - Dankbare Menschen find wie fruchtbare Selber; ste geben das Empfangene zehnfach zurück. 1 Er. .3 ■31 —-ii - ==!== -li ■ —--1[ 1 ------=31 ■-—--=n 13, XU. ^ie Schürze im Wandel der Zeiten. Daß manches aus einem Nützlichkcitsprinzi-' geborene Kleidungsstück der Srau seiner Ursprünge lichen Bestimmung ganz entrückt und nur noch als Luxusgegenstand bei rocktet werden kann, dürfte als bekannt vorausgesetzt werden, dah aber die a-chürze schon im INilte auch bei uns als her- vorragendes Prunkstück angesehen und nicht nur zum Schutz des Kleides. andern auch zur Zierde diente, ist wohl manchem Dämchen, das fich gegen die Schürze sträubt, kaum bekannt. Denn, kand aufs kerz, meine jungen Damen! viel« von Ihnen schämen sich häufig dieses nützlichen Gegenstandes und entfernen ihn schleunigst, wenn Sie bei der Arbeit, mit der Schürze an- getan, betroffen werden. Doch hören Sie nur. welche Bedeutung die jetzt so oft mißachtete Schürze in früheren Zeiten bei den Srauen hatte! Ganz abgesehen davon, daß schon die ältesten Völker sich ihrer bedienten und die für so manches vor- bildlichen Grieckinnen und Römerinnen sie alz Prunkstück trugen, auch in Deutschland liebte man sic schon im IS, Jahrhundert, und im IS, wurde sie von ehrbaren patrizicrinncn aus feinstem Linnen mit Spitzen und Stickerei verziert oder aus schwerer Seide, kostbar geschmückt, getragen, so daß sic sogar mit unter den derzeit erlassenen Klcidergesetzen angeführt und gegen ihre Pracht geeifert wurde, wie z, B, in der Kleiderordnung des ffierzogs Johann von Sachsen aus dem Jahre 1612, normale Kind, sobald sein Geistesleben erwacht, die Gegenstände und Menschen, die cs umgeben, beobachtet, aber das ist noch kein „bewußtes" Beobachten, Das muß jedes Kind erst lernen. Darum achtet es auf „Ereignisse" so sehr viel später, alz auf seine „Umgebung", und der „Zusammenhang" dieser und jener Ereignisse bleibt am allerlängsten van ihm unbeachtet, Es gilt also, durch richtiges Sragen die Beobachtung in dem werdende» Menschen anzurcgen. „Ivie steht Dein Ball aus, bunt oder grau?" „Ivelche Puppe hattest Du in der kand, die große oder die kleine?" „wieviele Pferde rvaren vor dem wagen?" „Blühen die Lliiinen in den Vorgärten schon?" Das Kind lernt hierdurch mit Nachdenken beobachten, und nach und nach wird ihm der Unterschied zwischen dem kauptsächlichen und dem Nebensächlichen klar. Man wehre Kindern nie, ihre kleinen Erlebnisse zu erzählen, sollten sie uiis noch so uninteressant erscheinen. Durch kurze Zwischenfragcn wird der kleine Mensch dann merken, ivas seiner Beobachtung entging. Das treibt ihn, ein anderes Mal genauer auf dies und jenes aufzupassen, 2luf gemeinsaiiicn Spaziergängen kann die Mutter soviel für das Erwecken der Beobachtungskunst *un, kann daran anknüpfend das Kind iepre», sich selbst eine Schlußfolgerung zu bilden, wenn man ein Kind, das stets auf sich allein angewiesen ist, mit einem Kinde vergleicht , dessen Beobachtung auf leichte Art geweckt wurde, dann ivird man sehr bald den großen Unterschied zwischen beiden erkennen. Es heißt nicht mit Unrecht: Das Kind ist „geweckt", denn nur selten ent- wickelt sich jemand aus sich selbst. Der kleine verstand muß nach und nach, auf liebevolle Art geweckt werden. Solche» Abb 2 . Schürze au» dem 17- Jahr- „ Abb, 1. hundert, (aus den Nieder- Schürze am Lude des Id. Iahrhuiiderts. landen.) (deutsche.) Abb, S Line vithmartchnerin. abb, 3. Schürze au» dem )7. Jahrhundert. l^u'nerin.) abb, r, vierianderiu mit schürze. Kind wird alles leichter und schneller begreifen, und diese „Gewohnheit scharfen Beobachtens" wird ein starker Grundstein für die ganze spätere geistige Entwickelung, für den Ausbau seiner Gedanticnwelt werden, 2llle großen Erfindungen beruhen auf scharfer Beobachtung, Diese führt im ärztlichen Berufe zur scharfen Diagnose, wie sie im kaufmännischen Berufe die sich darbietcnden Vorteile erkennen lehrt und den Juristen klarer die kandlungsweise der Menschheit verstehen läßt. Kinder auf dem Lande beobachten meist gründlicher als Großstadt- Kinder, Das liegt an dem „Zuviel" der Eindrücke, die in jungen Jahren schwerer zu verarbeiten sind. Um vorzubeugen, dah sich die Aufmerksamkeit zer- splittert und die Beobachtung oberflächlich wird, dämme man durch geschickte Sragen das „Zuviel" ein und gestatte nie, daß Kinder über alles mit- reden. Man überzeuge sie, dah sie von einzelnem viel zu wenig verstehen, um sich ein Urteil bilden zu können. Erst sollen sie ordentlich beobachten lernen. Lernten sie solch richtiges Beobachten, dann iverden sie jede Sache auch korrekt beschreiben können, den richtigen Ausdruck finden und im Urteil über Menschen klar und maßvoll sein. A, M. Witte. abb, », Schürze aus bemJ». Iahrhiinbert läranzösin im Straßcnliostüm.) Di« Deutsche trug dann im 17. Jahrhundert auch nur eine schinalc, schlichte Schütze, die sie , Sürtuch" nannte, End« des 17, Jahrhunderts ging sie bis auf den Rocksaum herab, ivnrde aber auch bei allen festlichen Gelegenheiten umgelegt. Das 18. Jahrhundert brachte nnt dem Barock und Rokoko auch kleine, zierliche, mit Gold- und Silberspitzcn geschmückte Schürzen aus Frankreich zu uns, die sogar zur Balltoilctie umgcbunden wurde», wie sehr die Männer die'er Zeit gegen jene Sitte eiferten, beweist uns der Vers unter einem Bilde der „Lipperhcideschcn Kofiümsaminlung" in Berlin, das eine Dame „» Dire,wir«-Kostüm i»it Schürze aus den, Ende des 18, Jahrhunderts zeigt I Und darunter: „© liebes neues Säculum, Mach deine Mode» nicht zu dumm," „So gingen die Weiber und Mädchen umher, von Eitelkeit voll, von Häuslichkeit leer, O tempora, o mores, o Sitten und Zeiten, vernünftigen Männern könnt ihr- keiratcn verleiden," Abb. s, Läuerüi an» Detsen Mit Schürze. In der Biedermeierzeit wurden dann auch über bauschige Röcke gekrauste Schürzen gebunden und bei allen festlichen Gelegenheiten umgclegt. Nach und nach aber verschwindet die Schürz« nach außen hin und wird jetzt nur noch zum Schutz und putz bei den kausklcit, benutzt, von manchen Damen, wie schon eingangs bemerkt, jedoch gänzlich IN „Acht und Bann gitan, Aber sowohl unsere Arbcits- als -auch unsere Prunk- Schürzen ),nd. dank unserer vorgcjchrittencn Industrie, recht geiällig und die letzteren oft sogar in künstlerischer Ausführung vorhanden, ivie auf Abb, 10 — 14 ersichtlich, 21» Strahenkleidcrn uns im Sestsaal bemerken wir die Schürze in unserer Zeit jedoch nur noch bei Volkstrachten, die fle uns oft in recht origineller weise veranschaulichen. So trägt die hessische Bäuerin eine schwarze teinenschürze, die an buntem Band genäht, dar rund um die Taille gebunden nach vorn genommen, dann in große Schleife geknüpft wird und in langen Enden vorn herabfällt. Eharaktcristisch ist auch die große, fast ganz um den Rock gehende Vierländer-Schürze, die noch heute, wie vor Zeiten, von den vierländerinnen zu ihrem 2lnz»g getragen ivird, in dcn> sie als Blumen- oder Gemüfevcrkäuferinnen in die den vicrlandcn nahe gelegenen Städte gehe». Die Dithmarfchner Tracht verlangt dagegen eine schmale, lange, reichbestickte Schürze, die so lang ist, daß sie , oben im Gurt noch durchgezogen und als Schlupfe und Ende über den Leib fällt. Im ganzen gibt es wohl kaum eine Volkstracht, die nicht auch die Schürze aufweist, ein Beweis, daß sie bei den meisten Völkern stets auch als Schmuck, und Prunk- stück in hohem 2ln- sehen stand, Kclene Grube. Abb dtUiat Steelchürzeu Abb S. Obtom lvnN»aN»tchie»c Heber .^Beobachten". Bei fast jedem Menschen ist die Sähigkeit, dies oder jenes zu beobachten, verschieden. Die Sinnezschärfe wie die Intensität geistiger Auffassungsgabe ist bei niemand die gleiche, und es würde vollständig vergeblich sein, eine gleiche Beobachtungskunst bei der gesamten Menschheit erzwingen zu wollen, Wohl aber sollte es Aufgabe der Erziehung sein, bei jedem Kind« di« Leobachtungs- fähigkcit zur denkbar größten Entwickelung zu bringen. Schnelle, gründliche Beobachtung wird zur Schnelligkeit im Urteil, im Kombinieren, kurz, zur rechten Geistestätigkeit führen und nutzbringend für das ganze Leben sein. Es ist richtig, daß jede. Industrie und Frauenarbeit. Die in der Industrie gemachten Erhebungen in bezug auf die Zahl der in den verschiedensten Betrieben beschäftigten Srauen und Mädchen haben den Beweis geliefert, daß sich die gewerblichen 2lrbeiterinnen in einem Jahr um §8 000 vermehrt haben. Dabei sind die 2lrbeiterinnen, bei Arbeitgebern, welche weniger als 10 Arbeiter beschäftigen, noch gar nicht mit inbegriffen. Säst l 1 /« Million Srauen und Mädchen wurden 1910 in den der Statistik unterworfenen Betrieben beschäftigt, von denen §070 unter 14 Jahren waren. 172Z3Z standen im Alter von 14—16, S1368S waren 16-21 alt und über dieses Alter hinaus zählte man 803 SS?, Interessant ist die Beobachtung, daß die meisten weiblichen Arbeiterinnen in der Textilindustrie und bei der iyekleidung tätig sind. So arbeitet fast die kalfte der Kinder unter 14 Jahren in genannter Industrie und etwa ein Sünstel in der Bekleidung, Auch von den Mädchen bis zu 16 Jahren sind §100 -- in der Textilindustrie beschäftigt und 44 000 bei der Bekleidung, während in der Nahrungs- und Genuß- inittelbrastche nur 20 000 arbeiten, von den Srauen gehören 430 000 der Textilindustrie, 214 000 Ser Bekleidung und 181 OM der Nahrungs- und Ge- nußmittelindustrie an. Am geringsten sind die weiblichen Arbeiterinnen auf Zimmerplätzen und Bauhöfen anzulreffcn, wo nur 30 Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren zu verzeichnen waren. Da der Begriff „ungelernte 2lrbeiterin" mit der Zeit wohl ganz fortfällt, wird infolgedessen di« Konkurrenz zwischen Männern und Srauen auch weit geringer. Auf alle Sälle wird die „ungesunde" Konkurrenz, die durch „Unterbietung der Frauenarbeit" entsteht, mehr dadurch schwinden. fe- ®- 1 * i Goldene Worte. /»ast du das deine recht getan, was gehen dich der Leute Reden an? wer für alles gleich Dank begehrt, Der ist selten des Dankes wert. Laß ste nur spotten, laß sie nur schelten I ^ 9 was von Sold ist, dar wird schon gelte» Bbtrac tiutM, 10-1«. mit BunnvutorttUnt. Rccbnutidsfcrmulare mit Tirmenaufdruck liefert schnell und billig Druckerei Klein» Sellersweg $$. sollten Sie VHttiS? **sl£KllIIÜ bei uns kaufen denn wir gewähren auf unsere ohnehin enorm billige n Preise 10 Prozent Rabatt Springmann’s Scbubwaren ■ Raus Nürnberg Erlangen Aschaffenhurg QäSB®?!, OähnhofstfSßG 58 Fulda Würzburg Schweinfurt Wien Sie in ihrem Berufe vorwärts? Qf Stu(HereiQ^i^!^eltbekannt^elb8tunterricht8brief^Ie , thöide^Ü8tin" , J^ Die landwirtschaftlichen Fachschulen I Handbücher aur Aneignung der Kenntnisse, die an landwirtschaftl. ß I Fachschulen gelehrt worden, u. Vorbereitung zur Abschlussprüfung fl , der entsprechenden Anstalt. — Inhalt: Ackerbaulehre, Pflanzen-B baulehre, landwirtschaftliche Betriebslehre und Buchführung, Tier- B I produktionslehre, landwirtschaftliche Chemie, Physik, Mineralogie, “ I Naturgeschichte, Mathem., Deutsch, Franzos , Geschichte, Geograpnie. Ausgabe A: Landwirtsfliiilisschule Ausgabe B: AckcrB>auhohtElc Ausgabe C: I.andwirtHciiaiU. Winterschnle Ausgabe D: Landwirtschaftliche Fachschule I Obige Schulen bezwecken, eine tüchtige allgemeine und eine vor- I ztigliche Fachschulbildung zu verschaffen. Während der Inhalt der Ausgabe A den gesamten Lehrstoff der Landwirtschaftsschule vermittelt u. das durch das Studium erworbene Reifezeugnis dieselben Berechtigungen gewährt wie die Versetzung nach der Obersekunda höh Lehranstalten, verschaffen die Werke B u. C die theoretischen Kenntnisse, die an einer Ackerbauschule bzw. landwirtschaftlichen Winterschule gelehrt werden. Ausgabe D ist für solche bestimmt, die nur die rein landwirtschaftlichen Fächer beziehen wollen, um sich die nötigen Fachkenntnisse anzueignen. Auch durch das Studium nachfolgender Werke legten sehr viele Abonnenten vortreffliche Prüfungen ab und verdanken ihnen ihr ausgezeichnetes Wissen, ihre sichere einträgliche Stellung: Der Einj.-Freiw., Das ßbHurienfenexamen, Das Gymnasium, Das Realgymn., Die Ober- realsdiuie, Das Lyzeum, Der geh.Kaufmann Ausführl. Prospekte u. glanzende Dankschreiben über bestandene Prüfungen, die durch das Studium der Methode Rustin abgelegt sind, gratis. — Hervorragende F.rfolge. — Bequeme monatliche Teilzahlungen. — Brlelllelier Fern unterriebt. — Anslc* Mendungen oline Kaufzwang bereitwilligst. Bonness & Hachfeld, Verlag, Potsdam 3.0. elegt fl 3 Entwicklung und Befestigung der Büste durch unseren unübertroffenen Büstenentwickler! Schon immer war es der höchste Wunsch einer jeden Dame, eine schöne, volle Büste zu besitzen. Nun ist gerade in dieser Hinsicht die grösste Mehrzahl unserer Damen stiefmütterlich bedacht worden, so dass dieses Manko weidlich von gewissen Leuten ausgenutzt wird, um Salben, Pillen un 1 Tränklein zu horrenden Preisen an den Mann zu bringen; leider helfen diese Sachen nur immer dem Verkäufer, niemals aber der Käuferin. Wir behaupten hiermit, dass jeder Creme vollständig wertlos ist. Warum ? Weil nur die Massage,welche selbstverständlich bei jeder Einreibung ausgeübt werden muss, von Wert ist. Diese Massage können Sie auch mit Vaseline usw. ausübeu, aber bedeutend billiger. Unser Büstenentwickler „Thilossia*, gesetzlich geschützt, ist nun ein Produkt jahrelanger Forschung der bedeutendsten Professoren, so dass selbst jeder Laie sofort davon überzeugt wird, dass mit einem Thilossia-Apparat ein wirklicher Nutzen, also Verg^össer- ung und Befestigung der Büste erreicht werden muss Unser Thilossia-Apparat saugt täglich mehrmals frisches Blut in die Brüste, dieselben werden voll, straff und üppig, magere Arme und Schulterknochen verschwinden, kurz, ein nie geahnter Erfolg tritt ein. Wir haben bisher viele Tausende verkauft und sind die jüngsten Mädchen wie älteren Damen gleich entzückt und befriedigt, wie die zahllosen Anerkennungen bezeugen. Bei Nichterfolg Ge d zurück laut Garantieschein Preis des kompletten Apparates inklusive Massagecreme in Verpackung nur 7,50 M., Porto extra. Unser Verfahren ist das Billigste, weil der Apparat nur einmal angeschafft wird und immer gebrauchsfertig ist, von jeder Dame ohne Hilfe anzuwenden Bevor Sie Ihr Geld für nutzlose Quacksalbereien ausgeben, machen Sie mit unserem Apparat einen Versuch. Bei Bestellung Körperumfang unter den Armen ringsherum um den Brustkorb angeben. Dr. G. Weisbrod & Comp., Weidmannslust. G Z. Vorher Nachher iDssctineiden! Trauen gebrauchen in discr. Fällen sofort mein glänzend bewährtes unschädliches Mittel. Grosse Erfolge selbst in den hartnäck. Fällen, worüber Dankschreiben und Anerkennungen. Discr. Nachnahmeversand überallhin nnr durch Drogist Bocatins, Berlin Äf , Schönhauser Allee 134 b. haben Sie leere Säcke?; Zahle dafür höchste Preise. Fordere Sie bitte Preisliste von V H. Ran, Uortmnnd, Maarbrücker-Strnsse 53 MeMgsöMinM erweist sich immer mehr als ebenso notwendig wie diejenige etwa der Hände und der Zähne. Unter allen Mitteln, die eine klare freie Stimme schaffen, wohltuend aus Dachen und Kats wirken, übten Geruch aus dem Mund nehmen, Hai sich keines nur annähernd so verbreitet und behauptet als die in ihrer Wirkung unoergleich- tichen Wybert-Tableiien. Sie gehören zum eisernen Bestände jedes Kaushaiies, wie Seife und Zahnpulver • Die lange ausreichende Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien t Mk B Niederlagen in Giessen: g gPelikan-Apoth, Hirsch Apoth.gj > Löw en-Drog., Central-Drog. ff Alleinstekcrdr Waise, hübsche Er- fcteina ,75000 ITi VermLg .wünscht bald Heirat. Reflrkr. wird auf cha aklcrvolls Herrn, w a. ohne Dermö,,. „Hymen". Berti«. El saberftraks 66. M ARL A 3 brennt mal so billig Petroleumlicht Probelamp e ohne Kaufzwan g Gebr.Lauterbacb ■ Berlin S.0. 389, Oranienstr.183 60 illa. Wochenloyli "ber atferf. Prob sion erhält jeder, der den Verkauf meiner Schilder und Waren an Privai. übeinunmt. Wandukenninisse nicht ersordrrl Answeispaptere usw. werd betöret. Aach als Nebenbeschästtg können nachwejst lu Mk um» mehr pro Tag verdient. AuSkuntt gratis LoutS Ktöckner, Erbach. Westerwald. ,»l>üh!engrundsiück, -Vl sucht Off 11 . £ zu kaufen ge- . ~ I. Sk. 5666 be'. Rud. Moste. gsrauksurt a M. *r»t» Älteste grösste Firma dieser^ A - Art Deutschlands. -” " Achtonfl */■ billig, kauft man direkt jj ^ Neuest. Nähmaschinen BobbinjJ BlngHchlfr,_i® — Rnndfichlff. *■ 2 Webschlff. —9 Rück- u. vor- © J lrärtsngheod, 3 ^Terrieyelt £ 3 «ugleich Jede > O .Naht a. Kude, stickt stopft.? © N 8 «lt 80 Jahren Lieferant d. c glied. v. Post-u. Reichseisenbahn-,’* er Beamten-Vereine, Militär,Lehrer. — 0 ® Kähmnsch. Krone XII45 M. Näh- * ® o masehlnen- und Fahrrad- © ? | Brossflrma JUacobsohn.S < « Berlin N. 24., Llnlenstr. 128. £ Extra-Rabatt bewilligt * Kalender 1914 fürBesitzerv. Wertpapieren. Praktisches Hand- bnch für jeden Kapitalisten! wird gratis versandt vom Bankhaus E. Calmann, Hamburg — (Etabliert 1853). - Schmfelillnres A m m o it i o f Marke: der gehaltreichste, sicherste und durch die nachhaltigste Wirkung ausgezeichnete, vollständig giftfreie Stickstoffdünger von stets gleichmäßig leichter Streubarkeit ist das erprobte und bewährte Stickstoffdüntfemittet der praktischen Landwir tschaft für alle Kulturpflanzen und auf allen Bodenarten, in Feld und Garten, auf Wiese und Weide sowohl zur Herbstdüngung als auch zur Düngung der Sommerfrüchte und insbesondere auch zur Kopfdüngung der Wintersaaten, weil es, obwohl in einer Gabe breitwürfig ausge- ftreut, als eine stetig fließende Stickstoffquelle ein gleichmäßiges und ruhiges Wachstum der Pflanzen sichert. Keine Licker- oder Verdunstungsverlustes Kein Befalls Keine Lagersrucht! dagegen Crhökte Crnten bis zu 100% und mehr! Bessere Beschaffenheit und Güte. Längere .Haltbarkeit der Früchte! Reingewinne pro lia Mark 200.— bis 300.— und mehr. Tausende von Bersuchsergebniffen der groh. Praxis liefern den Beweis hierfür. Schwefel saures Ammoniak liefern alle landwirtschaftlichen Vereine. Genossenschaften, Düngemitielhändler. Wo das Ammoniak nicht oder nicht zu angemessenen Preisen zu bekommen ist, da erklärt sich die Deutsche Ammoniak Verkaufs-Vereinigung, G. m. b. H., in Bochum bereit, ihr Erzeugnis auch in einzelnen Säcken von je 100 Kg Inhalt zu angemessenen Preisen franko Empfangsstation westlich der Elbe und nach Snddeutschtand gegen sofortige Barzahlung abzugeben. Ter Preis ist heute so gestellt, dast die Stickstoffeinhcit im schwefelsaure» Ammoniak erheblich billiger ist als im Chilesalpeter. Ausführliche Schriften über Herstellung, Anwendung und Wirkung zu den einzelnen Kulturpflanzen stets unentgeltlich durch die Landwirtschaftliche Ausknnftsstelle der Deutschen rlninisniak-verkaufs-vereinigung, G. m. b. H., in Cassel. Schöne Aussicht 12. Generalvertretung. Strebsamer Herr findet pr. sofort hohes und sicheres Einkommen durch die Uebernahme der = Alleinvertretung = eines äusserst praktischen, über 10ü°/ 0 Gewinn ab werfenden, gesetzlich gesch. Bedarfsartikels Streng reelles Angebot. Grösste Erfolge nachweisbar. 500 M. Barmittel erforderlich. Gefl. Off an Paul Böltger, Plauen i. Vogtland, Krausens'rasse 20. Flechten aiss.utrock Schuppend echte Bartflechte, skroph. Ekzema, offene Füße Hautausschläge, Aderbeine, böse Finger alte Wunden •ind oft sehr hartnäckig Wer bisher vergeblich auf Heilung hoffte,versuche noch die bewährte u. ärztl. empf Rino-Salbs frei von schädlich. Bestandteile« Doee Mk. 1.15 u. 2,25. Man acht« auf den Nam«a Rlno und Pirma • Ich. Schubert * Ca W«tnböhla-Dresden. \ Ca hatoa ia »iS Vitte auf^ttbcwrtbreit! M-Itefliin$ ohne Operation, auf naturgemässem Liege. sdne Berufssrörung. ohne schmerzhafte Einspritzung Chefarzt: Dr. med. Coleman Zentrale: Berlin W. 62, Wormserftratze 10. - 8 pr.Ain.nd..,. 7.dn, b,w» Mnt»o* 10-1 ah.. flerztliche Behandlung für Bruchleidende findet statt in: Frankfurt L Rudolfstraße 9 pt. Sprechstunden: Jeden Sonnabend u. Sonntag von fO—t Uhr. Cassel BismarcKstr. 6 n - Sprechstunden: Jeden Montag und Dienstag von fl)—t Uhr. Gießen Wetzlarerweg 17 pt. Sprechstunden: 3 « 6 en Mittwoch von tO-f Uhr. Fulda Heinrichstr. 16 pt. Sprechstunden: leben Donnerstag von tO-t Uhr. Auswärtige Patienten Können sogleich nach der Konsultation die Rückreise antreten, er da ein längerer Aufenthalt nicht erforderlich Ist. Keine Briefliche Aekmndlung. Jedem Nruchleidenden wird auf Wunsch die informierende Schrift „Htnterleibsöruch" kostenfrei zugesandt. Die Anwendung der verfahren! ist sehr einfach und erfordert täglich kaum eine Minute Zeit. Nach (Einleitung der Behandlung find weiter« Besuche erst in größeren Zwischenräumen erforderlich. Auf technisch« Hilfsmittel find deutsche Reichspatente und Auslandspatente erteilt. Patienten, welche stch für die Behandlung nicht eignen, werden beim ersten Besuche darüber aufgeklärt. Für nicht in Behandlung tretende Patienten ist die erste Konsultation kostenlos. Mit Erlaubnis der nach dieser Methode früher behandelten Patienten ist nachstehend ein Teil der Empfehlungen veröffentlicht. Dies geschieht in der Absicht, jedem Bruchleidende« Gelegenheit zu genauer (Erkundigung bei Geheilten zu geben; den» über eine Heilmethode kann nur der urteilen, der ihre Wirkung am eigenen Leibe erprobt hat, weitere wichtige Informationen enthält di« Schrift über den „Unterletbsbruch", die jedem Bruchleidenden kostenftei zngesandt wird. nachstehend angeführte gedeitte Patienten sind gern bereit, Auskunft zu geben. (Rückporto bitte beifügen.) (Eschwege, 31. ©höbet 99lr. Mein Bruch bestand schon r> Jahre und hatte etwa die Erötze eineö KtnderkopfeS. Ich war infolgedeffen oft arbeitsunfähig und befand mich in einer verzwe,leiten Lage. Wie der Ertrinkende nach dem Strohhalm greift, so nahm ich die Gelegenheit wahr, als ich von Ihrem Heilverfahren hörte. Ich habe mir dann die größte Mühe gegeben und alles enau befolgt, und der Erfolg war, daß ich völlig geheilt in. Diesen Erfolg muß ich um so höher anerkennen, als mir bei Beginn der Behandlung nur Befferuug in Aus- ftchtgeftcllt war. Wer an einem wirklich schweren Bruch leidet, wird meine frühere Lage begreifen können, kann auch von mir mündliche oder schriftliche Auskunft erhalten. Jacob Ebrrhardt, Schnhmachermstr., wallgaffe 79. lehre bei Braunschweig, den t». August 999s. kserrn Dr. med. Eolemanl Teile Ihnen hierdurch gern mit, daß ich von meinem Bruch- leiden geheilt bin. Mein Bruch war zwar noch nicht stark entwickelt, doch schon so, daß ich Schmerzen hatte. Durch Zufall kam ich auf Ihre Adresse und Ihre Behandlunasweise, ich ließ mich behandeln und kann Ihnen Mitteilen, daß ich jetzt geheilt bin. Ich habe während der Behandlung sämtliche vorkommenden landwittschaftlichen Arbeiten gemacht, ohne irgend welche Störungen gehabt zu haben. Auch als ich im Frühjahr zur Stellung war, erklärt« der Stabsarzt, daß von einem Bruche keine Spur mehr zu finden fei. Erteile gern Auskunft. Hochachtungsvoll Heinrich Steinincyer, Verwalter in lehre bei Braunschweig Apfelstädt b. Neudietendorf, den >3. November 9990. Sehr geehrter Herr! Lin« heute stattgefundene Untersuchung meiner rechten Leistengegend hat ergeben, daß fie von einem Bruche keine Spur enthält, als eine vernarbte Stell« im Netzgewebe, offen- dar eine verheilte Bruchpforte. Da im Jahre >894 durch zwei militärische Musterungen, in den Jahren <903 und >909 durch zwei verschiedene beamtete Zivilärzte rechtsseitiger Leinenbruch bei mir sestgestellt worden war, ist also sicher, daß zwilchen >909 und heute die Heilung eines Lcistenbruches bei mir erfolgt ist. Ich darf au» der Erfahrung der zwei letztvergangenen Jahre sagen, daß diese Heilung die Folge Ihrer Behandlung ist, der ich mich im Mai >90» unterzog, nachdem mein anfangs wenig fühlbares leiden äußerst qualvoll stch entwickelt hatte und mir drei durch Aerzte bestempfohlen« Bandagisten kein zweckmäßiges Bruchband mehr hatten liefern können. Ich begann damals Ihre Kur ohne großes vertrauen als letzten versuch, mir die kostspielige und zeitraubende chirurgische Behandlung zu ersparen. Mein vertrauen wuchs, als nach wenigen Wochen genauer Befolgung Ihrer Vorschriften die Beschwerden völlig und bisher dauernd aufhörten, auch wir ich nach Beendigung der Kur das Bruchband zeit- weilig wegließ, das ich übrigens trotz Ihrer Erlaubnis, mich seiner allmählich zu entwöhnen, zum Schutze der geheilten Stelle noch weiter vagen möchte. Und heute kann ich nun Mit großer Freud« den vielen Zeugniffen dankbaren vertrauen» zu Ihrer Behandlung, die ich nicht nur in Ihren Berichten gelesen, sondern auch in Ihrem Wartezimmer besonders von schwer arbeitenden Bauern und Handwerkern immer wieder gehört habe, auch da» meinige anschließen. Ich stelle Ihnen dieses Zeugnis gern zur unbeschränkten Verfügung. Mit dem Wunsche, daß noch recht viele Leidende durch Sie und Ihre Anstalt Heilung finden möchten, und mit dem Ausdrucke besonderer Wertschätzung bin ich (L. S.) Ihr dankbar ergebener F. Bonsack, Pfarrer. Zur Bestätigung meiner Unterschrift füge ich mein Amts- fiegel hier bei. - Zennern, den 9. April >9>3. Sehr geehrter Herr Dr. (Eolemanl wir sagen hiermit unfern besten Dank für di« Heilung unseres vier Jahre alten Lohnes Heinrich. Er litt seit der Gebutt an zwei starken Brüchen, rechts- und linksseittg, so daß wir nicht wußten, was wir anfangen sollten. Trotzdem wir schon alle versuche mit vielen Bruchbändern gemacht hatten, hatten wir keinen Erfolg. Je älter der Bruch wurde, desto schlimmer wurde es. Da ist uns von vielen Seiten mitgeteilt worden, daß Sie Brüche heilen, worauf wir uns fofott an Sie gewandt haben, und nun ist unser Sohn zu unserer größten Freude geheilt, wofür wir nochmals unfern innigsten Dank aus- fxrechen. wir werden es nicht versäumen, einem jeden, der bruchleidend ist, zu empfehlen, stch an Sie zu wenden. Jede Mutter kann schriftlich und mündlich Auskunft von uns haben. Ls begrüßt Sie Paul Zschach und Fra«. Imshausen b. Bebra, den 7. November 99>3. Herrn Lhefarzt Dr. Eolemanl Mein fünfjähriger Knabe wurde von seinem Bruchleiden gänzlich befreit, ©bgleich nach halbjähriger Behandlung das Bruchband längere Zeit wegen Ansschlag fortbleiben mußte, ttat der Bruch nicht mehr aus. Jetzt ist der Bruch gänzlich beseitigt, wofür ich sehr dankbar bin. Ich halte diese Bruchbehandlung für die beste, welche jetzt bekannt ist. Henkelman«, lehrer. Herbsen 3, bei Rhoden in Waldeck, den >9. ©ktober 9993. Sehr geehtter Herr Dr. Eolemanl Für die Heilung meines doppelten leistenbruches möchte ich es nicht unterlassen. Ihnen heute meinen herzlichen Dank auszulxrechen. Trotzdem ich den Bruch bereits schon 70 Jahre hatte, bin ich doch noch geheilt worden. Ich bin gern bereit, jedem Bruchleidenden schriftlich und mündlich Auskunft zu geben, wie ich es schon getan habe. Hochachtungsvoll Chr. W. Kahlhöfcr II, Landwirt. Kalau, N.-L., den ro. ©ktober 9993. Sehr geehtter Herr Doktorl Mein jetzt 7 Jahre alter Sohn Willy war von Gebutt an mit einem dreifachen Bruchleiden behaftet, verschiedene Aerzte, Spezialisten, haben denselben in Behandlung gehabt, ohne einen nennensweien Erfolg zu erziele». Erst nachdem ich auf Ihre Methode aufmerksam gemacht wurde und mein Kind Ihnen in Behandlung gegebeu hatte, ist dasselbe infolge der von Ihnen angewendeten Kur und der von Ihnen vorgeschriebenen Bruchbandagen und Behandlung, ohne während der Kur irgendwie in seinen kebensgewohnheiten behindert gewesen zu sein oder von der Schul« fernbleiben zu müssen, geheilt. Für Ihre, werter Herr Doktor, gehabt« Mühe und dafür, daß Sie mir mein Kind gesund gemacht haben, möchte ich Ihnen hiermit noch besonders meinen Dank ausdrücken. Hochachtungsvoll Ernst Grogorick, Kaufmann. Bebra (Hessen), 20 . April 9993. Sehr geehrter Herr Doktorl Für die Heilung meines kleinen Sohnes sage ich Ihnen meinen besten Dank. Derselbe litt seit seiner Geburt an einem doppelten leistenbruch und ist durch Ihre Bemühungen vollständig geheilt, was ich Ihnen zu meiner größten Freude bestätigen kann. Ich bin gern bereit, auf Anftagen Auskunft zu etteilen. Hochachtungsvoll Martin Rehs, Schneidermeister. Schwarzenberg b. Melsungen, den 93. ©ktober 99>3. Sehr geehtter Herr Doktor! Ich erlaube mir, Ihnen die fteudige Mitteilung zu machen, daß mein Bruch nach kurzer Zeit und ohne Serufsstöning von Ihnen geheilt worden ist. Ich kann Sie daher jedem Bruchleidenden empfehlen. Für Ihre Bemühungen sage ich Ihnen nochmals meinen besten Dank und zeichne hochachtungsvoll Frl. Weber, p. Adr.: Herrn Weber, Bahnwärter. Buchenau (Kr. Biedenkopf), den 8. Dezember 9997. Sehr geehtter Herr l Sie dürfen nicht denken, daß ich Sie schon vergessen habe, da» sei ferne. Ich kann es nicht unterlassen, für die erfolgreiche Behandlung meiner Frau behufs schweren Bruchleiden» nachttäglich meinen größten Dank nebst dem meiner lieben Frau auszusprechen. Die Bruchbänder, die ftüher angelegt wurde», waren alle erfolglos. Meine Frau war nicht mehr imstande zu arbeiten und mußte fast gebückt gehen. Angst wurde es mir fast, wenn es Abend wurde. Das Austreten de» Bruche» war sehr gefährlich und hat UN» manch« unruhige Nacht herbeigeführt. Fünf Jahre lang habe ich die von Ihnen herausgegebene Annonce im Schubkasten aufbewahrt. Da alle Hilfe fast vergeblich war, auch meine Frau zur ©peration zu schwach war, habe ich diese nochmals zur Hand genommen und Ihre sachliche Behandlung in Anspruch genommen. Ich muß offen gestehen, daß meine Frau von dem Tag« an, wo sie da» von Ihnen verordnete Bruchband anlegte, fast wie neugeboren war. von dem Tag« an konnte fie die schwersten Arbeite» wieder versehen, da» kann ein jeder bezeugen, der meine Frau kennt. Auch kein« ttnzig« Nacht ist durch ihr Bruchleiden gestört worden. Ihnen allttn ist e» gelungen, mit Gottes Hilfe, meine Frau wieder völlig von ihrem Bruch, leiden zu heilen. Niemals hätte ich geglaubt, daß ein zwanzig, jähttges Bruchleiden zu heilen stt. Nochmal» vielen, viele» Dank für die große« Bemühungen, di« Sie mir erzeigt haben. Der liebe Gott wolle solche Ihrer Arbeiten noch viel« segnen. Gern sind wtt bereit, jedem auf Wunsch Auskunft z» etteilen. Ls zeichntt mit aller Hochachtung Aug. CrtmÜDer, Bahnhofsauffeher, Station Buchenau. Weitere Adressen siebe Rückseite! wer an einem Bruche leidet, scheue nicht die Mühe, stch mtt einem Gehttlten in Verbindung zu setzen. Venn znverlässtg kann nur urteilen, wer selbst in Behandlung war. ohne Operation, auf uaturgemarrem Wege. odne Berufsstörung, | ohne schmerzhafte Ginspritzung nachstehend aufgeführte geheilte Patienten sind gern bereit, flusKunft zu gehen. (Wckporlo bitte beifügen.) 8ebta, den ,3. Oktober 1913. Neuweidericher Str. 258 . HochvirrHrter tj«ft Dr. Lolenian l Jfiir die Heilung meines rechtsseitigen Hodenbruche» möchte ich es nicht unterlassen, Ihnen Heute meinen Herzlichsten Dank auszusxrechen. Ich bin wie neu geboren. Ich bin gern bereit, jedem Lruchleidenden schriftlich and mündlich Auskunft zu geben. Hochachtungsvoll Rndloff, Schlosser. Lasset, den > 4 - Oktober 1913. Hartwigstr. 20 . Sehr geehrter Herr Doktor l Mein Sohn Wilhelm, der seit seinem zweiten Lebensjahr« mit einem Bruchleiden behaftet war, ist dank Ihrer Vorzüge lichen Heilungsmethode von diesem Uebel vollständig befreit, wofür ich Ihnen hierdurch meinen Dank ausspreche. Ich werde nicht verfehlen, in meinem Bekanntenkreise Ihr Verfahren zu empfehlen. hochachtungsvoll Fra« Freudenstei«, Hebamme. Rautenhausen b. Bebra, den 19. September 1913. Sehr geehrter Herr Doktor I Teile Ihnen hierdurch mit, daß ich von meinem Bruch- leiden geheilt bin. Ich spreche Ihnen dafür meinen beste« Dank aus und werde Sie auch stets empfehlen. Hochachtungsvoll A Großknrth, Schreinergeselle. Seelwig, Post Klenze, den »o. Oktober >913. Herrn Dr. med. Loleman, Berlin! Ich kann es nicht unterlassen, Ihnen nach längerer Zeit meinen herzlichsten Dank für die Heilung meiner beiden leisten- brüche auszulprechen. Entschuldigen Sie bitte, daß ich erst jetzt dazu komme; denn ich wollte mich überzeugen, daß beide Bruche geheilt stnd. Ueber 20 Iahre litt ich an einem rechtsseitigen Leistentruch und nach ein paar Jahren kam noch der linksseitige dazu, viele Bruchbänder habe ich gehabt, aber auch da» Güttelband des William S. Rice in London war nicht imstande, de» voppeldruch zurückzuhalten. Nachdem ich nun Ihr Band hatte, waren alle Schmerzen verschwunden, und da» lästige Zurückbringen hörte aus. Ich bin nun «9 Jahre alt und freue mich sehr, daß ich von meinem Leiden befreit bin. Ich werde Ihre Behandlnng gern anderen Leidensgefährten empfehlen hochachtungsvoll H. Machet, Hofbesitzer und Gemeindevorsteher. Einbeck, den 3>. Juli 1913. Sehr geehrter Herr Doktor I Teile Ihnen gern mit, Saß ich von meinem Bruchleiden durch Ihre Methode innerhalb zweier Jahre (>?>>, 1912) völlig geheilt wurde, wofür ich Ihnen hinterher noch bestens danke. Gern bin ich bereit, andern Bruchleidenden Auskunft zu geben. hochachtungsvoll Nebel, Zollauffeher. Scherenbostel, den > 7 . August 1913 . bei Bissendorf, Bez. Hannover. Herrn Dr. med. Loleman I Nach vollständiger Heilung meines Sohnes halte ich mich »erpflichtet, Ihnen meinen innigsten Dank auszusprechen. Mein Sohn, welcher mit einem keistenbruch geboren war, wäre ohne Ihre Hilfe nicht wieder gesund geworden. Zur weiteren Auskunft gern bereit. Arbeiter Joseph Schmalstieg. Dankersen bei Minden, >7. August 1913. Herrn Dr. med. Loleman! Nachdem ich nach Ihrer Behandlung von meinem linksseitigen Leistenbruch gründlich geheilt bin, fühle ich mich ver- pflichtet, Ihnen meine Freude und Zuftiedenheit über Ihren Erfolg noch einmal schriftlich mitzuteilen. Ich halte es für ineine Pflicht, einen jeden Leidensgefährten auf den vorzüglichen Erfolg Ihrer Heilmethode aufmerksam zu machen und bin stet; bereit, jedermann Auskunft zu erteilen. Hochachtungsvoll H. Lichtenbcrg, Weichensteller. Schöna b. kebusa, den 27 . September 19>3 (Kr. Säweinitz, prov. Sachsen). Sehr geehrter Herr Dr. Loleman! Mein Sohn, vier Jahre alt, litt an einem doppelseitigen keistenbruche, und ich ließ ihn durch mehrere Doktoren behandeln, aber ohne Erfolg. Liiies Tages las ich Ihre Adresse IN her Zeitung und wandte mich an Sie. Mein Sohn ist nun in einem Jahre geheilt, ohne operiert geworden zu fein. Des- halb sage ich Ihnen, Herr Doktor, meinen besten Dank. Ich bin gern bereit, Auskunft j» geben and Ihre Methode jedem Bruchlridenden zu empfehle«. hochtungsvoll P,«l Lehmann, Dachdecker, Förste am Harz, den >o. August 1913. Herrn Dr. med. Loleman, Berlin W. «2. Für die großartige Heilung meines Bruchleidens spreche ich Ihnen hierin« meinen verbindlichste» Dank aus. Ich werde nicht versäumen, Sie zu empfehlen, wo ich nur kann. hochachtungsvoll Fr. Webemeyer, Kaufmann und Bahnhofswirt. Adorf i. waldeck, den c. Juli 1913 . Sehr geehrter Herr Dr. Loleman I va nun durch Ihre Behandlung unser dreijähriges SSHnchen, welches sogar einen doppelten Bruch hatte, und womft wir vorher viel Sorge und last hatten und auch den Doktor in Anspruch nehmen mußten, ohne einen Erfolg zu haben, voll und ganz geheilt ist, sagen wir unser» besten Dank. Ich empfehle Sie gern weiler jedem Bruchleidenden. Christian Zölzcr and Fra«. Rönshausen, den 9, April 1910. Sehr geehrter Herr! Schon früher wollte ith meinen herzlichsten Dank aussprechen für die Heilung, die Sie nitinem Kinde haben zuteil werden lassen. Ich wollte aber erst eine harte probe vor- übergehen lassen. Es war nämlich im hiesigen Orte unter den Kindern ein ungemein starker husten ausgebrochen, von dem auch unser Kind befallen war. Derselbe hat vollständig drei Monate gedauert. Der husten war zeitweise so stark, daß wir jeden Augenblick glaubten, der Bruch würde wieder hervortreten. Aber die Heilung war gründlich geschehen, und so kann ich jetzt mit frohem herzen Ihnen meine» besten Dank aussprechen. Ich hatte schon ftüher ärzt- liche Hilfe in Anspruch genommen, dieselbe war aber vollständig vergebens und sehr teuer. Ich muß noch offen aussprechen, daß Ihre Heilmethode äußerst billig ist und wenig Zeit in Anspruch nimmt. Aus dem ftüher stets ftänklichen Kinde ist ein munterer Knabe geworden, der uns allen Freude macht. Ich sage darum nochmals meinen besten Dank und werde es nicht unterlassen, Ihre Heilmethode weiter zu empfehlen. hochachtungsvoll Georg Gries, Ziegelmeister Rönshausen bei Bebra. Anderbeck, Kreis Oscherslcben, den iS. Februar 1911. Obgleich ich als Kkiegsveteran von 18«« und 1870 viele Strapazen glücklich überstanden hatte, bekam ich im Jahre >905 noch einen keistenbruch. Etwa Anfang 1909 erfuhr ich zufällig von Ihrer Bruchhellmethode und wandte mich um Auskunft an drei frühere Patienten, einen Schmied, einen Stellmacher und einen 70 jährige» Landwirt. Die Antworten waren so des Lobes voll, daß ich mich vertrauensvoll in die Behandlung begab. Nach pünktlicher Befolgung der Vorschriften wurde ich als gebeilt entlassen. Ich habe mich dann von unserem Arzt untersuche» lasseu, der ebenfalls vom Bruch nichts mehr finden konnte. Ich bin «« Jahre alt. In der ganzen Behandlungszeit bin ich nicht ein einziges Mal in meinem Berufe gestört worden und fühle mich nun als glücklicb Geheilter verpflichtet usw. Heinrich Winter, Zimmermeister. Amelsen b. Markoldendorf (Kr.Einbech), den 19.April 1913. Sehr geehrter Herr Doktor! va ich mir wegen meines Bruchleidens um die Zukunft Sorge machte, entschloß ich mich, Ihr Heilverfahren anzuwenden, ver Erfolg war so ausgezeichnet, daß ich nach sieden Besuchen bereits geheilt war und spreche Ihnen hiermit meinen besten Dank aus. Ich betrachte es als meine Pflicht, Bruchleidenden über die Vorzüge dieses Verfahrens Auskunft zu geben. hochachtungsvoll Frau Joh. Lambrecht, pr. Adr.: Herrn Aug. Lambrecht. Amelsen (Post Markoldendorf), den >9. April 1913. Seit Jahren litt ich an einem schweren rechtsseitigen Schenkelbruch vor der Operation, die mir wiederholt angeraten war, sckrcckte ich zurück, va wurde ich durch Zufall aus Ihre Adresse aufmerksam gemacht und erfuhr, daß Sie ohne Operation und schmerzlos derartige Brüche heilen können. Ich wandte mich an Sie und bin jetzt nach einer längeren Behandlung von meinem Leiden gänzlich befreit. Ich spreche Ihnen hierfür meinen herz!ichen Dank aus. Jede Mutter kann schriftliche und mündliche Auskunft von mft haben. Frau lvw. Henne. Böddiger, Post Felsberg, i. Hessen, den 20. Juli 1913. Sehr geehrter Herr Dr. Loleman I Für die vorzügliche Heilung eines doppelseitigen keisten- bruches unseres zweijährigen Söhnchens sagen wir unseren herzlichsten Dank, wir werden e» nicht versäumen, jedem Bruchleidenden Sie zu enipfehlen, und erteilen gern weitere Auskunft. hochachtungsvoll Wilheltn Wthel und Fr«n. Neueukirchen, Kr. Goslar, den 3 . August 1913. Ich kann es nicht unterlassen, Ihne» nach längerer Zeit meinen besten Dank für die Heilung meines Bruches auszusxrechen. Sie werden entschuldigen, daß ich nicht eher geschrieben habe, ich wollte mick erst überzeugen, ob ich bei meiner schweren Arbeft ohne Bruchband keine Schmerzen mehr hatte. Nun kann ich Ihnen mitteilen, daß ich keine Beschwerden mehr gehabt habe. Ich werde jedem Brnchleidenden Auskunft erteilen und Sie empfehlen. Ihr dankbarer Hermann Rühe, Maurer und Schlachter. Reinhard» (Post Hofaschenbach, Kr. hünfeld), Nov. 1913 . hochverehrter Herr Dr. Loleman! Für die Heilung meines 1910 bekommenen keistenbruche» fühle ich mich veranlaßt, Ihnen meinen tiefgefühlten Dank ausznspreche». Ich kann Ihre Heilmethode jedem Bruchleidenden nur empfehlen, auch bin ich gern bereit, schriftlich» »nd mündliche Auskunft zu erteilen. hochachtungsvoll Hermann Henkel, Landwirt. Stumpertenrod, Post Gr. Felda b. vogelsberg, 1 i.Dkt. 1912. Ein Nabelbruch belästigte mich mehrere Jahie, so daß ich sogleich die Gelegenheit wahrnahm, als ich von Ihrer Behandlung hörte. Zu meiner großen Freude kann heute bestätigen, daß ich völlig geheilt bin und zwar ohne Schmerzen und ohne Störungen. An Frauen erteile ich Auskunft. _ Frau Airgelmann. Haarhansen, Post Borken, Kr.hanberg, den 11. Oktober 1912. Nachdem ich schon mehrere Jahre mit einem schweren Bruch- leide» behaftet war und meiner landwirtschaftlichen Arbeit fast nicht mehr Nachkomme» konnte, hört, ich von Bruch- Heilungen, obgleich mir das faji unglaublich schien, gab mich aber doch in Ihre Behandlung,'wodurch ich vollständig geheilt bin, kann auch wieder meiner Arbeii nachgehen, weiter« Auskunft erteile ich gern, und werde jedem Bruchleidenden Ihre Behandlung empfehlen, bonr. Thomas, Landwirt. Güstrow, Kr prenzlau, den 2. Oktober 1913 . Sehr geehrter Herr Doktor! Durch den günstigen Heilerfolg veranlaßt, spreche ich Ihnen für die vorzügliche Behandlung meines leistenbruches meinen herzlichen Dank aus. Ihre Methode verdient, viel mehr von den geheilte» Patienten verbreitet zu werden. Ich werde jede Gelegenheit benutzen, Leidende auf Sie, geehrter Herr Doktor, aufmerksam ZN machen, von Geburt an litt ich an doppeltem Leistenbruch. Durch schwere Landarbeit verschlimmerte sich das leiden zu einem Hodenbruch. Nach vielen mißlungenen heilversuche» bin ich nun durch Sie ohne Berufsstörung und ohne Schmerzen gänzlich geheilt. Dies erkannte auch die Gber-Erfatz-Kommifston an, welche mich zum Infanterieregiment in prenzlau im herbst aushob. Zu jeder Auskunft gern bereit, zeichne ich mit aller Hochachtung Hermann Zirzow, Landwirt. Laffel. 7. März 1907. .... Doch nun war ich bei dem Arzt, welcher da, Kind früher behandelt hat. Er war sehr erstaunt, daß es Ihnen gelungen ist. den Bruch einzuheilen. denn nach seiner Aussage lei eine Operation jetzt noch zu gewagt, da mein Söhnchen immer noch zu sehr mit dem Husten behaftet wäre. Nach gründlicher Untersuchung sprach er seine vollste Anerkennung über di« Heilung au». Ich bemerke noch, daß der Kleine früher schon 4 Monate im Diakonifsenhanse gelegen hatte, jedoch eine Operation wegen chronischen HuftenS nicht vor- genommen werden konnte. Während Ihrer Behandlung hat sich der Zustand des Lindes, das vordem sehr herunter und in der Entwicklung zurückgeblieben war, von Tag zu Tag gebessert. Bestätigt den 1. Oktober 1912. August Teichmüller, hafenstr. 37. wegen Raummangel« folgen nachstehend die Adressen von einem Teile der zur Verfügung gestellten Empfehlungen: Herr Bürgermeister Heinr. Hassenpflug, Niederappenfeld, Kreis Homberg, Bez. Laffel. Herr Iohs. Leister, Landwitt, MauerS, Kreis hünfeld. Herr Bürgermeister Iohs. Reimold, Imshausen b. Bebra. Herr Lehrer I. Stamm, Caflel, Rotenditmolderstr. 28 x. Herr Stremme. König!. Förster, Grebenstein bei Lasset, hett Manns, Lisenbahnasfistent, Grifte bei Gudensberg. hett C- Cornelius, RittergutsxSchier, Imshausen b. Bebra. Frau Lehrer Kitötr, Kerspenhausen, Kreis hersfeld. Herr Kaufmann Friedrich Strecker, Melsungen. Herr C. Heinz, Frankenberg, heff.-Naffau, Dbermarkt. h»tt Jacob Rohde, Spieskappel, Post Frielendorf, hett A. Seid, kandwitt, Grebenstein, Oberste. 2«o. hett I. P. Schäfer, Michelftadt i. O., häsnergaffe E «9. hett H. Pfeffer, Ober - Postschaffner, Caffel, kand- grafenstr. 13. Herr Heinrich Knieling, Sattlerineister. Caffel, Mauerstr. 19. hett Georg Finis, Schmiedemeister, Ersen b. Liebenau. Herr Louis Möller, Bierverleger, Waldkappel. hett W. Schaumlöffel, Gudensberg. hett H. A. Rumpf, Wagner, Breuna b. Volkmarsen. Herr Bal. Prüsflng, Lcndorf, post Borken. Herr Johannes Roß, Rengshausen, Kr. Rotenburg a. F. Herr Asmus Brcdc, Niedervellmar b. Lasse!. Herr George Kepper, Hohenkirchen, Kr. Hofgeismar. Frau Ww. Bornemann, Reimboldshaufcn, Kr. hersfeld. hett Wilh. Carl, Niedervellmar 1 « 7 , Kr. Laffel. hett Magnus Damm, Mühlenbes., Zwesten, Rgbz. Laffel. hett Friedrich Egener, Speele bei Hann.-Münden. hett Justus Engelhardt, weißbindermeister, Eiterhageu. httr Karl Fasche, Friseur, Caffel, Wildemannsgasse 28. hett Wilh. Friedrich, Oelshausen, Kr. Wolfhagen. Herr H. Fuhrmann, Maurermstr , Maden, Post Gudensberg. hett Louis Geißler, Nienhagen, Post Uschlag, Kreis h -Münden. hett Biignft Gundlach, weißbinder, Ersrode, Bez. Laffel. Frau Charlotte Günther, Treysa, Bez Lasse!, hett Ehr. Günther II, Machtlos bei Bebra, hett Wilh. Hartmann, Hofbesitzer, Sebexen bei Lalefeld. h«r Ang. Krollpfeiffcr, Schlosser, Caffel, Kaufungerslr. 19. hett Fricdr.Hofmann,Caffel-WilhelmShöhe,wilhelmsh.- Allee 2«sp. Herr Karl Leßmann, Krankenpfleger, Lengerich, provinzial- heilanftal. Herr Fr. Rebbe, Ziegelmeisttt, Rhvnerberg bei Rhynern. Herr Heinrich Bartholmei, Caffel - Bettenhauscn, Eichwaldstraße 93. Frau Elisabeth Nrntze, Grebenstein, Marktstr. 12s. Frau Bertha Hampe, Blickershausen, Post Gertenbach, hett Justus Prior, Zenncrii, post wabern, Bez. Laffel. Herr J.K. Liimpert, Schuhmacher Oberweid b.Tann (Rhön). Frau Heinr. Baake, Maurer. Wettesingen 143 b. warburg. Herr Peter Nnhn. Wagner, Niederjossa, Kr. hersseld. Herr Johannes Klcinkauf, Landwirt, Baumbach bei Rotenburg a. Fulda. Herr Wilh. Bloß, Landwirt, Wommen, Kr. Lschwege. Herr Christoph Strecker, Schuhmacher, Werleshausen, Kr. Heiligenstadt, Bez. Lasse!. Herr Heinrich Bracht, Rhoden i. waldeck, Rießc». Frau Anna May, Caffel, Schützenstr. 93, 1 . hett Karl Rohling, Oelshausen, post Ehlen, Bez. Laffel. hett Karl Harbusch, Briefträger, Wabern, Bez. Laffel. Herr Heinr. Wilh. Merz, Eichen No. 117 , Kr. Hanau. Frau Marie Jacob, Bründersen, Kr. wolshagen. hett Heinrich Scheidemann, kandwitt, Großenenglis, Kr Fritzlar. hett Heinrich Damm, Anzefahr, Kr. «irchhain. Herr Heinr. Röse, Bohnarbeiter, Caffel, Adolfstr. 9, Sfl. p. Herr Johannes Hofmann, Bergmann, Dippach 73 bei Berka a. Werra, hett Johannes Schmidt, Caffel, Schomburgstr. «, h. III. Herr Jakob Jung, Caffel, Dberstegaffe 1«, Hinterhaus III. Herr Chr. Dinger, Maurermeister, Rhoden i. Waldeck. Frau Mefferschmidt, Caffel, Schönselderpark. hett Ludwig Häuser III, Landwirt, Mornshausen a. S. hett August Siegmann, Müller, Salzberg b. hersfeld, Post Raboldshausen. Herr Carl Ebbrecht, Langenthal No. 43 , Post helmarshausen, Kr. Hofgeismar, hett W. Dchnert, Schmied, Ernsthanseu, Post Senschenburg. hett Künkelee, Bahnarbeiter, Meinbrexen bei kauenförd« (Weser). Frau Heinr. Hornschuh, Ersen 94 , Post Silbera», Kr. Hofgeismar, Bez. Laffel. Frau Jacob Steinberg, Niederjeffa, Kr. hersfeld. Herr Kgl. Hegemeister Link, Forsthaus LaudSbnrg, Post Zimmersrod« b. Laffel Herr H. Heß, Schreiner, Schönsteiu, Kr. Ziegenhain, hett Gendarmerie-Wachtmeister Haas«, Daffel b. Einbeck. Herr Theodor Waldheim, Bäckermeister, Witzenhansru. Herr Bernhard Keil, Landwirt, Kälberfeld (Post Meckter- fiedt, Thüringen). Frau Minna Dieiies, Ruhla i. Thür , Karl-Alexanderstr. 3 . Herr Eduard Lüdicke, Ricderlistit.gen, Kr. wolshagen, Haus Nr. 18, 3/9. hett Rechnungsrat Friedrich Trimpler, Hannover, keilniizftraße 7 . Herr Hotelbesitzer C. Hafer, Arolsen, Hotel Fürst Friedrich, hett C. Schmidt, kandwitt, Zwesten. Herr Bürgermeister Mogge, Schachten bei Grebenstein. Herr Emde, Arbeiter, Sudeck bei Adorf i. waldeck. Herr Heinrich Stöber, Caffel, wilhelmshöher Allee 82 UI. Herr G. Ulbrich, Heiligenrode bei Laffel. Herr A. Dicdcrich, Fleiichcrmeister, Caffel, Mühlengaffe 10. Herr Ludwig Michel, Wettersburg b. Arolsen i. waldeck. Herr Georg N. Weimar, Neukirchcu, Kr. Ziegenhain (Nr. «0, gegenüber dem Rathaus). Herr Georg Gries, Ziegelmeisttt, Rönshausen bei Bebra. Herr Andreas Lauer, Landwirt, Moischt bei Marburg. Herr Konrad Gran, Leidenhofen, Kreis Marburg. Herr Jacob Hartman«, Heiliyenwalde, Bez. Laffel. Herr Johannes Schäfer, Arbeiter, Birkenbrinkhausen, Kreis Frankenburg, hett Christian Berge, Landwirt, Wallrode, Post Guxhagen. Herr Adam Lock, Niederurff bei Zimmersrode. hett Georg Berge, Schnndermeister, Schwarzenhasel bei Rotenburg a. Fulda. Herr Heinrich Möller, Bürgermeisttt a. v., Riederurf bei Zimmersrode. Herr Fr. Wilke, Landwirt, Rhenegge Nr. ss, i. waldeck. W wiederchslt eittpfehle ich persönliche Rücksprache «Bit früheren Patienten. 'M« Nachdruck Verbote«. v»<9de»ck»„, «, m. ». £).. »-m» st. «a