Umnmer 304 A^elpreis Xltx Samst ag, freu 2 8 . Dezember 1918 11 , Jahrgang Die ..Zieue Tayesreiinng" rrtchemt ;eden Wertlai. Nenelmatzrge BeUaaen „Lier harter aus Hessen", „dis Z-pinnssudr". Köxugopsccs: Bei den PoiLanstalten vierrellahillch Mk. 2.70 hinzu tritt noch das Bestellgeld: bei den Äaenten monatlich 1.00 Mk. etnschlietzlich Trägertobn. A;r?ergen: Grundzeile 2 d Big., cotale 20 Anzeigen von auswarrs werden N,rch Bo tnachnahme erhoben. EriüNunasori ^riedbsrg. HchrMleilnnq und vertag "risdbsrg fHälsen), ^anauer'trasze 12. Hem'vrecher 43. Bs.'tj heck-Lsnro Nr. L3-»S. Amt ^rantturt a. M. llügUltialidt m Ailgr>)!!lU!ßkn. die mit dm Reichsrecht in Mer-zmchUM. Unter dem Einflüsse der Geschehnisse der letzten. Zeit sind vielfach für Teile des Reichs Anordnungen ergangen, die einschneidende Aenderungen des Reichs- rechts aussprechen. So hat man Standgerichte oder Vorgerichte einaeseht, ihnen unter Ausschaltung der ordentlichen Gerichte bestimmte Straftaten zur Aburteilung zugewiesen und zugleich diese Strastalen entgegen den Vorschriften des Reichsstrafgesetzbuchs mit dem Tode bedroht. Auch sonst sind, insbesondere auf den Gebieten des Schleichhandels u. der Preistreiberei, Strasschärfungen bis zur Todesstrafe ausgesprochen worden. Vereinzelt ist man auch dazu übergegangen, dem Reichsrecht unbekannte Strafarten, wie z. V. die Zwangsarbeit. einzusühren. Diese' Anordnungen können nicht als rechtsgültig erachtet werden. Ähre Ungültigkeit ergibt sich daraus, daß auf dem Gebiete der Strafgesetzgebung das Reich ausschließlich zuständig i t. Zu der glei ßen Aufsagung werden bei richtiger Würdigung der Rechtslage auch dis Gerichte und die sonst zur Handhabung der Gesetze berufenen Stellen gelangen müssen. Anderseits ent-' steht durch den Erlast derartiger Anordnungen, die ernste Gefahr, dast Urteile über Freiheit und Leben erlassen und vollstreckt werden, denen der gesetzliche Boden fehlt. Aus die Gewissenskonflikte, in die ins esondere die Richter und die zur Strasversolgung und Strasooll- streckung berufenen Beamten durch den jetzigen Zustand geraten können, ist bereits in der Presse und in Eingaben an die Behörden hingewiesen worden. Auf Ersuchen der Reichsregierung weisen wir die Behörden an, darüber zu wachen» dast die Zuständigkeit des Reichs auf dem Gebiete der Gesetzgebung untea keinen Umständen angetastet wird. Rur so kann die Nechlseinheit des Reichs vor der Zerrüttung bewahrt werden. Mit ihr würde ein wichtiges Band der politischen Einheit Deutschlands zerrissen werden. Erweisen sich strasgesetzliche Maßnahmen als nötig. Io wird unter Zurückstellung alltzr Sondermatznahmen der Erlast der erforderlichen Anordnungen durch das Reich herbeizu- iühren sein. * Ulrich. Dur §We. Aus Berlin sind gestern keine bemerkenswerte Nachrichten eingetroffen. Das ist jedoch die'Ruhe vor dem Sturm, denn im Schoße der Regierung scheinen sich tie eingreifende Aenderungen vorzübereiten. Es gehört zu den naheliegenden Möglichkeiten, daß die radikalsten Elemente sich der Negierung bemächtigen und die be- sonneren Kräfte vollständig verdrängen. Jede Spur von Vernunft ist in den Köpfen dieser Fanatiker verschwunden, sie denken nur an den Augenblick und kümmern sich nicht im mindesten darum was werden wird. Der „Vorwärts" fordert heute die Masten auf, die Regierung zu stürzen, denn LOO/o der Bevölkerung Berlins würden von einer kleinen Minderheit vergewaltigt» Dis WatvolemvirttchafL Uz Serlin. Bon der Berliner Kommandantur erhält der „Vorwärts" solgende für die Allgemeinheit nicht uninteressante Angaben, die Zeigen, in was für Hände zum Teil die Sorre für die Sicherheit von Leben und Eigentum der Bürgerschaft gelegt ist: „Als die Resolution ausbrach und es zu Anfang in Berlin in'olge der verworrenen Verhältnrsfe an Sicherheitsmannschaften fehlte, wurden von Cuxhaven etwa 650 Mann zum Schutz der Regierung uno zur Ausrechterhaltung der Ordnung nach Berlin erbeten. Ohne Wissen und Wollen der Kommandantur ist die '■a;( der in Berlin weilenden Matrosen durch geheime Werbungen aus etwa 3000 Mann angeschwollen, von denen aber nur etwa ein Drittel Dienst tun durch Stellen von Wachen in Hotels, Zcitungs- und sonstigen Privatbetrieben. Die übrigen Macrosen halten sich in Berlin auf, ohne dast sie zu irgend einem Dienst herangezogen werden können. Ilm diesem Zustand ein Ende zu machen, suchte dw Kommandantur sich Gewißheit zu schassen über genaue Kop.stärke und Tätigkeit der Matrosen in Berlin. Mitten in d:e bis dahin oussichtsreicheil Verhandlungen platzte ein Antrag der Matrosen an die Regierung, sich aus 5000 Mann verstärken zu dürfen und der Republikanischen Sotdatenwehr angegliedert zu werden. Diesem Ansuchen konnte die Kommandantur nicht entsprechen, da die mit 10000 Mann vorgesehene Kopszahl der sotdatenwehr bereits überschritten war, die Kominan- dantur auch noch nicht über die bisherige Tätigkeit der Matrosen Änsrrmationen besaß. In weiteren Verhandlungen, an denen die Vertreter der einzelnen Abteilungen teilnahmen, wurde eine Einigung dahin erzielt, daß diejenigen Matrosen, welche bereits im Aufträge der Kommandantur Wachdienst getan haben, eingesessene Berliner Familienväter und'nach Möglichkeit politisch und gewerkschaftlich organisiert sind, in die republikanische Sotdatenwehr ausgenommen werden. Unlautere Elemente aber, die nach eigener Aussage der Matrofenvertreter in großer An ahl vorhanden sind, sollten dagegen aus den Reihen der Berliner Matrosen ausgeschieden werden. Eine zweite Forderung ging dahin, die Malrwen aus dem Schloß her auszunehmen und irr einem geeigneten Depot unterzubringen, da durch das Finanzministerium festgestellt worden war, dast im Schloß durch Angehörige der Matrosen geplündert und auch sonstiger Schaden angeri lstet worden, war. Die Delegierten der Matrosen erklärten sich voll und ganz mit diesen Bedingungen der Kommandantur einverstanden. Die oben erwähnten unlauteren Elemente ver- i suchen deshalb, sich dadurch Anhänger zu verschaffen, : dast sie die Matrosen a s dis unschuldig Verfolgten Hinsteilen. Auf die Machenschaften dieser Kreise ist auch das Erscheinen der sogen. Deputation inr Abgeordneten- i Hause am Dienstag Nachmittag zurückzuführen! 2m Interesse der Wahrheit kann aber auch festgestellr werden, daß ei;; großer Teil der Matrosen — vor allen Dingen der wirklich Diensttuenden — sich der Kommandantur und der Bevölkerung Berlins verpflichtet hat und sich alle Mühe gibt, die angezettellen Machenschaften unwirksam zu machen. Die Maßnahmen der Kommandantur richten sich also nicht gegen die zuverlässigen Leute, sondern nur gegen oie das Ansehen der Resolution schädigenden und nur auf Plünderung und Unruhen ausgehenden unlauteren Elemente." Ein Kommentar zu dieser Darstellung erübrigt sich. Von anderer Seite wird bekannt, daß die Matrosen in Berlin täglich 224 Gramm Fleisch und 660 Gramm Brot erhalten. Wie reimt sich das mit der soziaüsti- schen Gleichheit zusammen. „Sribff ’ arU der Wklmskttnz". . Die „Rote Fahne" übt heute an den Beschlüssen der Reichskonserenz wie üblich schärfste Kritik. Sie bezeichnet die Abgeordneten der Mehrheilssozialisten als die Mameluken Eberts und beschuldigt die Regierung, die Delegierten absichtlich irregeleitet zu haben. Ihr Artikel gipfelt in dem Vorwürfe gegen den Kongreß, daß er seine Vollmachten überschritten und sein Mandat verraten habe, das ibm von dem A.- und S.-Räten eingehändigt gewesen sei. Durch den Entschluß, die A.- und S. Räte jeder Macht zu entblößen, habe -der Kongreß nicht diese, sondern sich selbst als politische Macht aufgelöst und seine Beschlüsse für die A.- und S.-Räte, denen er den Todesstoß zu versetzen gedachte, null und nichtig gemacht. Das Spartakusblalt fährt dann wörtlich fort: Die A.- und T.-Rtzte sind ^als politische Macht nicht ausgelöst, können nicht aufgelöst werden. Sie existieren nicht von irgend eines Kongresses Gnaden, sie sind geboren aus der revolutionären Tat der Massen am 9. November. Die revolutionäre Masse wird den ihr zugedachten Selbstmord nicht begehen. Die A.- und S.- Nä e werden bleiben, sie werden nunmehr mit verzehnfachter Energie ihre Macht ausbauen und ihrDafeins;echt: die Revolution des 9. November, zu verteidigen haben. Sie werden das gegenrevolutionäre Werk ihrer ungetreuen Vertrauensmänner für null und nichtig erklären und werden die Kraft und den Mut finden, in dieser entscheidenden Stunde wie einst Luther zu erklären: Hier steh' ich, ich kann nicht anders! Wie man diesen Standpunkt als demokratisch bezeichnen will, ist uns einigermaßen unklar. Bisher haben wir geglaubt, daß die Demokratie bedeute, die Minderheit müsse sich den Beschlüssen det Mehrheit fügen. Die „Note Fahne" scheint die Sache anders aufzufassen. Sie scheint zu meinen, daß die Mehrheit stch von der Minderheit die Gesetze des Handelns vor schreiben lassen müsse. Ihre Aufforderung an die A.- und S.-Räte bedeutet nichts anderes, als die Aufreizung an diese, sich über die Beschlüsse der Reichskonserenz hinwegzusetzen und die gesamte politische Macht an sich zu reißen, mit anderen Worten, die Diktatur der A.- und S.-Räle durchzuführen. Ob diese Aufforderung befolgt werden wird, muß nian abwarten. Vorläufig glauben wir, daß die Mehrzahl der A.- und S.-Räte doch in der Hand der MehrheitssoziaUsten ist und daß bei den überall stattfindenden Neuwahlen der A.- und S.-Räte, wie Dresden und Chemnitz aeaeiftt baden, die Slelluna der Mehcheitssozialisten noch eine erhebliche Stärkung er> fahren wird. Auch die „Freiheit" ist mit den Beschlüssen der Reichskonserenz sehr wenig einverstanden. Ihr paßt es absolut nicht, daß man der Regierung so weitgehende Machtbefugnisse gegeben und die Tätigkeit des Zentral- rates sehr stark eingeschränkt hat. Sie meint, daß dieft Beschlüsse der Reichskonserenz eine ernste Lage geschaffen haben und daß durch sie ein weiteres Zusammenarbeiten der beiden sozialistischen Parteien erheblich erschwert sei Die „Freiheit" hofft, daß die Mchrheitssozialisten ihre Beschlüsse noch einmal, einer Revision unterziehen werden. In weiten Teilen des Kühlengebietes herrscht dir Revolution. Nicht oie besonnenen Arbeiter, sondern die radikalsten Elemente, verstärkt durch Arbeitsscheue und Ausländer, haben das Heft in Händen. InHam- | ootn winde das Rathaus gestürmt und Plünderungen vorgenommen. Berlin, 27° Dez. Nach weiteren Meldungen aus dem Ruhrrevier kam es in Hambprn vor und in dem Rathaus zu neuen schweren Tumulten, bei denen mehrere Beamte schwer verletzt wurden. Mehrere Läden wurden geplündert. Rach erneuten Versammlungen verhafteten die Streikenden auch den Generaldirektor Dahl. Die Direkten Rabe und Dr. Spärng von der Gewerkschast „Deutscher Kaiser" sind nach Mülheim a, d. Ruhr gebracht worden, um lei den Verhandlungen mit der Firma Thyssen als Geiseln verwendet zu wer den. Auch den Ber lwerksbesitzer August Thyssen selbst suchte man durch ein Telegramm nach Hamborn zr locken, jedoch mißlang der Anschlag, da Thyssen nur Verhandlungen in Gegenwart des entsandten Reichs- kommiffars oufnehmen wollte. Vertreter der Reichsregierung und der preußischen Regierung sind nach Hamborn unterwegs. Die Frmyolen als Herren. Die französische Faust über Metz. Eine Bekanntmachung des Militärgouoernenrs von Metz besagt, daß gewisse Deutsche, die im Lande zurückgeblieben seien, eine Haltung einnehmen, die den iran- zö'ischen Behörden nicht passe. Amtliche französische Mitteilungen sollen heute zerrissen wo den sein. Wenn Deutsche dabei erfaßt werden, so könnte jeder französische Bürger oder Soldat sie verhaften und der Polizei übergeben. Rach einer Nachricht des „Pogrös de Lyon" baben alle Metzer Forts und militärischen Anlagen sranzösischO Ramn erhalten. Dasselbe Blatt meldet: Am Abend des 8. Dezember wurden nach der Abreise des Präsidenten Poin- carö etwa sechs Geschäfte geplündert. Einer Meldung des Gouverneurs von Metz zufolge sollen Deutsche (?) an den Unruhen teilgenornmen haben. Sie sollen vor ein Kriegsgericht gestellt und wegen Plünderung zru Zwangsarbeit (!) verurteilt werden. Die Bekanntmachung des Gouverneurs von Metz bedeutet, daß ein ach jeder Deutsche für vogeifrei erklärt und das denkbar weitgehendste Denunzianten« fystem amtlich eingesührt wird. Wie die Franzosen im besetzten Gebiete verfahre« geht daraus hervor, daß sie in einer Reihe von Fabriken unter Aushebung der seitens^ der deutschen Regierung eingesührten Achtstunden-Schicht ein'ach eine zehnstündige Arbeitszeit angeordnet haben. Gleichzeitig haben sie für diese zehnstündige Arbeitszeit unter Auf- hebung der seitherigen Stundenlöhne einen Tageslohn von 4.50 Mk. festgesetzt. Wer sich der zehnstündigen Arbeitszeit nicht unterzieht und wer mit dem Tageloh« von 4.50 Mark nicht zuftieden ist, wird ohne weiteres nach Nordfrankreich abgeführt. Ermäßigungen für die Höchstpreise der Nahrungsmittel sind nicht eingesührt worden, wenngleich die Franzosen bei den Bauern z B. Hühner zu 1 Frcs. und Eier zu 10 Pf. das Stück requirieren. In den Läden müssen alle ausgelegtev Waren mit Preisen in Mark- und Francwährung ausgezeichnet sein. Ein strenger Herr. In Landsberg (Pfalz) hatte eine gewisse Fran Barbara Schwörer ein Plakat der sranz. Militärbehörde abgerissen. Der komm. General Gerard diktierte ihr 4 Monate Gefängnis und 500 M. Geldstrafe zu und ließ sie aus dem Bezirk Landau ausweisen. Ebenso ließ er über die Stadt Budweiler eine Konventional». strafe von 10.000 Mk. verhangen, weil ein französischer Spahi angegriffen.worden war. Ein Mann der einen französischen Kor-poral. unvorsichtiger Weise mit einem Stein getroffen hatte, erhielt 5 Jahre Zuchthaus. Irr mii'klkröu'g k\ Ifinrn Fttlniden. 20. Dez. (WTB.) Nach einer Havas- meldun.q traf der König von Italien am Nachmittag, k'-cglci et vom Herzog von Piemont und den Ministern Oiiaw-o und Sonnino, ein. Pomcarä und Elemen-. ceau empfingen sie auf dem Bahnbof und begleiteten sie unter den Zurufen einer dichtgedrängten Menge zum Ministerium des Aeutzern. Am Abend besuchte der Kö'?g mit dem Herzog von Piemont den Präsidenten Wilson und sodann den Präsidenten Poincarö. Es folgte dann ein Festabend Lei Poincare, woran alle politischen Persönlichkeiten, die sich in Paris befinden, reilnahmen. Bei dem Essen brachte Poincare einen Toast aus den 'König aus und gedachte des Gegensatzes zu jenen Tagen, da Italien den Franosen habe Truppen senden muffen, und den jetzt erreichten Erfolgen, un) w es dann aus die italienische Politik hin, die sich schon im Jahre 1902 endgültig vom Dreibund .abgewendet habe und Frankreich die Vcrsi bcr ng nab, daß Italic» an keinem Angriff auf Fra '-.ln'ich leilnehmen rvün e- Italien habe sein Wort gebalten und damit der franZö'ischen Regierung ermöglicht, die besonders tüchtigen Alpcntruppen bei Kriegsanfang an die deutsche Front-zu werfen. Poincare fuhr laut Havasmeldung in seinem Toast fort, daß Italien entsprechend seiner bis dahin verfolgten Politik trotz der verlockenden Angebote Oesterreich-Ungarns 9 Monate nach Kriegsausbruch an die Seite Frankreichs trat. Der Erfolg der darauffolgenden Kämpfe, Mühen und Entbehrungen fei die Einigung des ganzen italienischen Volkes unter dem erhabenen Hause Savoyen. Diese Größe Italiens sei größtenteils dem unmittelbaren persönlichen Eingreifen des Königs zu verdanken, welcher die alten politischen Verbindungen Italiens gelöst habe. Frankreich und Italien, die durch Abstammung und Kultur zufammengeboren würden nun auch durch die Waffenbrüderschaft sür immer verbunden sein. Sie seien Verbündete im Kriege gewesen und wollten nun auch im Frieden Verbündete durch Gejühl und Ueberzeuguug bleiben. Aus den Toaü des Präsidenten Poincar6 antwortete der König von Italien mit seinem Dank sür den Empfang und nannte die von dem Präsidenten betonte Verbindung zwischen Frankreich und Italien einen neuen , Beweis für die Unsterblichkeit der alten ruhmvollen lateinischen Raffe. Die Sonne des Sieges leucktet über der Erfüllung der Hoffnungen Frankreichs und Italiens, der Wiederkehr der einst Frankreich durch preußische Gewalt entrissenen geheiligten Gebiete an den Busen des Mutterlandes. der Gewinnung der natürlichen Schutzwehren für Italien, des. alten Walles und des Adriati- Lifchen Meeres. Dem Zusammenwirken beider Länder im Kriege soll ein friedliches Zusammenarbeiten folgen, in gegenseitiger Achtung und wertvoller gegenseitiger Unterstützung. Bei dem Rachmütagsbesuch des Königs im Elyfe hat Präsident Poincare dem König die 'Korporalfangschnur des 3. Zuavenregiments überreicht. Joffes reiche Mittel. 22 Mlljlrnks bei Men-klsjohn. Die Hermann* teilt mit: „Ein offener Funkspruch der Moskauer Regierung erhebt Anspruch auf die Herausgabe von 22 Millionen, die bei Mendelssohn durch dis frühere Vertretung der Sowjet- '-lg'erung deponiert sind. Durch diesen Funkspruch wird bestätigt, daß Joffe in Berlin außerordentlich große Geldmittel zur Verfügung standen. Es ist leicht zu erraten, welchem Zwecke diese dienen sollten. Hat doch Herr Joffe in einem bekannten Funkspruch an den Volksbeauftragten Haase seiner Genugtuung darüber Ausdruck gegeben, zum Siege der deutschen Revolution nach Kräften mitgewirkt zu haben, indem er Geld zur Beschaffung von Waffen gab." An das Mitglied der Reichsregierung Hugo Haase ist nach der „Voss. Ztg." folgender Funkspruch des früheren Vertreters der Sowjetregierung in Berlin, Joffe, aus Moskau vom 5. Dezember eingetrosten. Auf die Beschuldigung des W. T. V., die frühere Vertretung der Cowjetregierung inVerlin habe nicht nur dieVer- breitung bolschewistischer Provagandaschnften in Deutschland, sondern auch die Beschaffung von Waffen angelegen sein lassen, bitte ich festzustellen, daß diese Propagandaschriften durch Vermittelung der unabhängigen sozialdemokratischen Partei verbreitet, wurden. Was den Ankauf von Waffen anbelangt so ist die in der erwähnten Meldung an- geführte Zahl von insgesamt 159 Mauserpistolen, 28 Browning- und Parabellumpistolen nebst etwa 27 000 Patronen nicht richtig. Die angeführten Waffen waren nur zur Ausfuhr nach Rußland bestimmt. Tie Zahl der angekauften und dem jetzigen Minister Barth übergebenen Waffen ist. wie Sie wissen, viel höher. Auch entspricht die ungefähre Gesamtsumme der Gelder nickst den Tatsachen. Herrn Barth sind seinerzeit zum Zwecke der Beschaffung von Waffen nicht 105 000 Mark übergeben worden, sondern mehrere hunderttausend Mark. Indem iS das feststellen möchte, rühme ich mich, durch diese meine Tätigkeit, die im Einverständnis mit den unabhängigen Ministern Haase, Barth uub anderen geschah, auch für meine Person zum Siege der deutschen Revolution nach Kräften mitgewirkt zu haben. Joffe. ' Wie Mn für die chMgldalen forgt. Die Entlassungsanziige verschleudert. Der zur Wahrnehmung der Interessen der Sol- daten berufene Dollzugsrat sieht sich zu folgender Bankerotterklärung der bisher getriebenen Wirtschaft ge- nöligt: ^ Kameraden! Jedem am 9. November 1918 und später aus dem Heere ausscheidenden Unteroffizier und Mann sollte-unentgeltlich ein Entlassungsanzug mitgegeben werden. Durch Eingriffe und Beschlagnahme Unberufener, durch Plünderung und unberechtigten Verkauf in den Tagen nach der Revolution sind die Kammerbestände und Vekleidungslager vollständig geleert. Reue Anzüge muffen erst wieder ängefertigt werden. Ihre Herstellung kostet Zeit. Es wird alles darangesetzt werden, sie rasch bereitzu- stellen. Soweit neuer Vorrat da ist, wird zunächst das Feldheer versorgt werden. Das Heimatheer wird sich mit den Sachen begnügen müssen, die es Der gute Kamerad. Original-Roman von Lola Stein. . Nachdruck verboten. Asta Wolfram kam vom Spaziergang heim. Sie hatte sich mit ihrer Freundin verplaudert und sah nun mit leisem Erschrecken, wie spät ^es schon war. Die Tante liebte es nicht, mit dem Essen zu warten. So, wie sie von der Straße kam, in ihrem hellen duftigen So-.merkleid und dem großen Dlumenhut, trat sie ins Wohnzimmer, gefolgt von Freia, der irischen Setterhündin,' die sie auf ihrem Ausgang begleitet hatte. Die Tante fast auf der mit wildem Wein und Blumen reizvoll geschmückten Loggia. Sie hielt eine feine Handarbeit in den Händen, aber sie arbeitete nicht. Ihre schönen Augen in dem blassen, leidend erscheinenden Gesicht blickten ewarlungsvoll und ein wenig unruhig auf die Straße. Asta trat zu ihr heran und legte einen Strauß langgestielter Rosen in ihren Schoß. „Du wartest doch nicht auf mich, Tantchen?" „Nein, Kindchen, denn Jost ist, w'edec einmal unpünktlich," sagte Frau Wolfram mit einem leichten Seufzer. „Wo steckt der Junge jetzt nur immer? Ich habe ins Bureau telephoniert, aber da hieß es, Herr Wolfram sei bereits um 4 Uhr fortgegangen. Hast du Hunger, Asta, wollen wir essen?" „Ohne Jost?" fragte das junge Mädchen verwundert. „Rein, Tantchen, meinetwegen gewiß nicht. Er wird wohl gleich kommen. Ich will nur schnell ablegen, dann komme ich wieder zu dir." Frau Wolfram reichte ihr die Blumen. „Die schönen Rosen! Wie du mich verwönst, Kindchen! Stelle sie auf'den Tisch ins Eßzimmer." Das junge Mädchen nahm den Strauß, nickte der Tante zu und ging in pen hinteren Teil der geräumigen Wohnung, in der ihre beiden großen und sehr elegant ringerichteien Zimmer lagen, an die eine kleine Stube grenfte, die ihre Zofe bewohnte. Denn den Luxus eines eigenen Mädchens zu ihrer Bedienung gönnte sich Asta Woftram, die künjlige Besitzerin von zwei Millionen. wahrend sie sich sonst in allem dem gutbmger- lichen, aber durchaus nicht luxuriösen Haushalt ihrer Tante angepaßt hatte, als sie vor drei Jahren zu ihr und ihrem Sohne gezogen war und bei ihnen die Heimat gesunden hatte, die sie seit ihrer frühesten Jugend entbehrt. Asta hatte ihre Mutter niemals gekannt. Bei der Gehurt des ersten Kindes war sie gestorben. So wuchs das kleine Mädchen denn ohne Mutterliebe heran. Als es zehn Jahre alt war, verlor es auch den Vater. Vis zu ihrem sechszehnten Jahre lebte Asta in Pensionaten, zuerst in Deutschland, später in d»r Schweiz. Sie lernte viel und mit großer Freude, sie war' lustig mit den anderen lustigen Mädchen, aber wenn ihre Freundinnen in den Ferien nach Hause reisten und sie' stets in der Pension zmückbneb, dann senkte sich eine tiefe Trauer in ihr Herz, und ein Gefühl grenzenloser Verlassenheit machte sie verzagt. Sie besaß keine nahen Verwandten. Nur einige Vettern ihres verstorbenen Vaters lebten, und diese lyden das elternlose Kind zuweilen in den Ferien zu sich ein. Zu ihnen zählte auch der Bankier Wolfram, der in Berlin wohnte und zu den näheren Freunden von Aflas Vater gehört hatte. Asta fühlte sich wohl in seinem Hause wie bei keinem der übrigen Verwandten, innig schloß das Kind sich an den um zehn Jahre älteren Vetter Jost an, der zuerst über das kleine Mädel- chen hinwegsah, der dann aber bald merkte, daß Asta trotz ihrer Jugend ein kluger und verständiger kleiner Kamerad sür ihn sein konnte. Von ihm ging auch zuerst der Gedanke aus, der Heimatlosen eine dauernde Stätte im Elternhause anzubieten. Josts Vater war plötzlich gestorben, die zarte und stets etwas leidende Mutier fühlte sich trostlos einsam und allein. Da meinte Jost, daß es gut sein würde, Las Haus mit jungem und lachendem Leben zu erfüllen und er fragte die Mutter, ob sie wohl Lust hätte, die kleine Asta, die jetzt sechszehn Jahre war, sür längere Zeit zu sich zu nehmen. Frau Wolfram gesiel der Vorschlag ihres Sohnes, ja, so ein frisches Liebes Ding würde ihre einsamen Tage beleben und sie aus andere Gedanken bringen. Aber würde dem reichen Mädchen bereits hat. Sie sind durchschnittlich nicht so verbraucht wie die Anzüge des Feldheeres. Wer künftig einen besseren Anzug erhält, muß den alten unbedingt zurückgeben; er wird dringend zur Herstellung weiterer Entlassungsan-üge gebraucht. Kameraden! Wir bitten euch: würdigt die Lage, die nicht durch uns verschuldet ist. Habt Geduld und Vertrauen! Seid maßvoll in euren Ansprüchen? Sorgt für Rücklieferung unrechtmäßig zurückgehaltener Bekleidung! Schützt die Kammerbestände, hindert den Verkauf und die Verschleuderung. „Nicht durch uns verschuldet" ist eine etwas schön- färberische Ausdrucksweise. Aehnliche Plünderungen und Verschleuderungen sind nun an allen Ecken und Enden des Reiches vollzogen. Man "könnte dem Vollzugsrate noch eine Menge Beschwerden der Frontsoldaten sagen, an denen die allgemeine verständnislose Mißwirtschaft, sür die er die Mitverantwortung trägt, schuld ist. Es brauchte z. V. nur einmal untersucht zu werden, ob die bisherigen Maßnahmen des neuen Regimes die Beschaffung von Arbeitsgelegenheit für die rückkehrenden Frontsoldaten erleichtert, oder ob sie sie nicht vielmehr ganz erheblich erschwert haben. Zn den Wahlen. Gießen, 22. Dezbr. Zu einer gewaltigen Kund» gebung für die deutschnationale Volkspartei gestaltete sich die am vorigen Freitag Abend von der hiesigen Ortsgruppe einberufenen öffentlichen Versammlung. Der allein über 800 Sitzplätze fassende Raum des Stadt-' theaters war schon lange vor Beginn der Versammlung bis auf den letzten Platz besetzt. Viele mußten stehen, wohl viele Hunderte umkehren. Oberpostsekretär Kohlhase begrüßte die Erschienenen. gedachte dem siegreichen Heere und beklagte den Zusammenbruch unseres deuischen Vaterlandes. Er erörterte dann das Parteiprogramm der deutschnationalen Volkspartei und forderte die Anwesenden aus in diese einzutreten. Geh. Rat Gisevius legte in eingehender Weife klar, daß es bei der neuen Staatsform über die die Nationalversammlung zu entscheiden habe nickt auf die Form, sondern auf den Inhalt anläme. Verstaatlichung von Grund und Boden sei ein Verderben sür uns. Freiheit für. den Landmann müsse gestärkt und vor allem der Landhunger befriedigt werden. Achtstundentag sei sür die Landwirtschaft ein Unding. In meisterhafter Weise verstand es Pfarrer Fritsch von Ruppertsburg seine Zuhörer zu fesseln. Seine Ausführungen wurden öfters durch großen Beifall unterbrochen. In scharfen Worten wandte er sich gegen „Frankfurter Zeitung" und „Berliner Tageblatt", gegen die rote und goldene Internationale. Heitere Züsmn- mung fand er, als er in ironischer Weise über Rosa Luxenburg, Liebknecht, Kurt Eisner und den konjessions- losen preußisck)en Kultusminister, den Zehngebote-Hof- mann, loszog. Geh. Rat Haupt betonte als früherer Freisinniger, daß auch er in der Lage wäre, das Programm der deutschnationalen Volkspartei zu unterschreiben. Viele haben sich von der fortschrittlichen Voltspartei getrennt weil sie immer mehr in ein Abhängigkeitsverhältnis zur Sozialdemokratie gerate. So habe man sogar vielen ihr einfacher Haushalt auf die Dauer genügen? Sie hatte Bedenken. Jost zerstreute sie. Asta hatte zwar in sehr guten und teuren Pensionaten gelebt, war aber dennoch nicht sonderlich verwöhnt, war sie doch mit den anderen weniger wohlhabenden Mädchen vollkommen gleichgestellt in allen Dingen gewesen. Und. weun sie auch später einmal sehr reich sein würde, vorläufig besaß sie doch nichts weiter als eine reichliche Rente, die ihr zwar ein sehr gutes, jedoch kein direkt luxuriöses und verschwenderisches Leben erlaubte. Astas Vater hatte die verderbliche Mackt des Reichtums für sein junges Kind gefürchtet, das er allein und schutzlos zurückließ. Asta sollte keine Verschwenderin werden, sie sollte nicht vergeuden und im Uebermute der Jugend vielleicht verteilen, was ec ihr vermachte. Noch mehr als eigenen Leichtsinn seines Kindes fürchtete der Vater den Einfluß fremder, gewinnsüchtiger, vielleicht auch schlechter Menschen, die das junge unerfahrene Mädchen beeinflussen, ausnutzen und betrügen könnten. Wohl würde Asta immer ein Vormund zur Seile stehen, er selbst wählte einen seiner besten Freunde, einen tüchtigen und gewissenhaften Rechtsanwalt aus, aber er konnte doch sterben oder krank werden und ein anderer vielleicht weniger gewissenhafter Mann an seine Stelle treten. Astas Vater, der wußte, daß die Krankheit, die ihn quälte, eine tödliche war, dachte an alle Möglichkeiten, die seinem armen kleinen Mädchen, das er allein zurücklassen mußte, drohen konnten. Und so bestimmte er denn, daß Asta bis zum vollendeten einundzwanzigsten Jahre eine bedeutende Rente gehören sollte, während die übrigen Zinsen ihres Vermögens dem Kapital beigefügt werden sollten. So glaubte er sernes Kindes Zukunft, so gut er es vermochte, gesichert zu haben. Wenn Asta einundzwanzig Jahre war, würde es wohl auch nicht lange mehr dauern, bis u)f° ein Galle zur Seite stand. Sollte sie sich früher vermählen, so stand ihrem Manne an des Vormundes Stelle und mit ihm dann auch Asta ein Verjügungs- recht über ihr Vermögen zu. Fortsetzung fcSrt NMoliedern die Aufnahme in die demokratische Volks- partei verweigert weil sie Mitglied der Valerlands- ;uuUt geweckt seien. Reichs? und Landtagsabgeordneler Werner freute sich darüber, daß endlich auch in Eieszen der völkische Gedanke wachgerufen sei, wo man früher verächtlich auf die kleine Schaar seiner Anhänger herabgeblickt habe. Unsere Sozialdemokraten seien immer erst Sozialdemokraten und dann in zweiter Linie erst Deutsche gewesen, hätten auch den Krieg sowie den jetzigen Zusammenbruch nicht verhindern-können. Auch der Versuch, Frieden zu schließen, sei in die Brüche gegangen. Man habe der seitherigen Regierung Täuschung vorgeworfen, man habe ihr den Vorwurf gemacht, daß sie sich mit Welteroberungsplänen getragen habe, aber der Wille zum Siege sei doch allgemein gewesen.. Auch die Sozialdemokraten hätten die Kriegskredite bewilligt. Fortschrittler wie Sozialdemokraten, wie Roste. Dr. Erdmann, Dr. Queffel seien für den Ubootkrieg gewesen. Diese Vorwürfe seien aber nur eine Brunnen- vergistung der öffentlichen Meinung. Scharf geißelte er „Frankfurter Zeitung" und „Berliner Tageblatt". Nie sei ein Friedensangebot vom Ausland gemacht worden, freilich einen Vernichtungsfrieden wie jetzt habe man stets haben können. Die Angriffe der Linken solle aber nur die Blicke von der jetzigen Lage ablenksn. Gerade die Linke habe stets einen Sonderfrieden bekämpft. Unternehmergeist muffe erhalten bleiben, damit Dir konkurrenzfähig bleiben. Gerade die sozialistische Kriegswirtschaft habe gezeigt wohin die Sozialisierung des Staates führt. Mittelstand müsse gestärkt, kleiner ttnd mittlerer Besitz gefördert und vermehrt Großgrundbesitz beschränkt und Fideikomiffe ausgehoben werden. Kriegsgewinn und spekulativer Grostbesitz scharf angefaßt werden. Autoritär, Disziplin, Unterordnung und eine gute christliche Erziehung in Schule und Haus, Einigkeit von Stadt und Land feien im neuen Staat nicht ZU entbehren. Freie Bahn dem Tüchtigen müsse geUen. Stürmischer immer wiederholender Veisail wurde dem Redner zu Teil. Ober Postschaffner Rorch sprach als Unterbeamier. Er fordene unter anderem Freiheit, Rechte, Existenz- freiheit für Beamte und Arbeiter. Dr. Sevin überbrachte Grüße der neugegründeten Ortsgruppe der deutschnationalen.Partei in Offenbach. Er rann nicht annehmen, daß bei den zukünftigen Wahlen die Sozialdemokratie die Mehrheit bekomme, Wenn alle deutschen Männer und Frauen ihre Schuldigkeit, . ihre Wahlpflicht, erfüllen. Bier Jahre habe ec als Soldat an der Front gestanden und könnte die gegenwänige traurige Lage unseres Vaterlandes gar Nicht begreifen. Mit einem zu Herzen gehenden Schlußwort schloß bet redegewandte Vorsitzende mit einem Hoch aus das geliebte deutsche Vaterland die Versammlung. Sozialdemokratische Kandidaten. Als Kandidaten für die Nationalversammlung Eden folgende Genossen bestimmt: 1. Ulrich, Ministerpräsident; 2. Dr. David, Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt; 3. Dr. Queffel, Darmstadt; 4. Hasen- zahl, Erbach' 5. Frau Kauf, Offenbach; 6. Beigeordneter Adelung. Mainz; 7. Engelmann, Mainz; 8. Lux, Niederflorstadt; 9. Vetters, Gießen. — Die Zusammensetzung der Vorschlagsliste für die hessische Volkskammer ergab folgendes Bild: 1. Karl Ulrich, Ministerpräsident, Offenbach a. M.; 2. Dr. Heinrich Fulda-, Ministerialdirektor, Darmstadt; 3. Hermann Neumann, Ministerial- drrettor, Offenbach a. Al.; 4. Georg Raab, Ministerialdirektor, Pfungstadt; 5. Leonhard Eißnert, Beigeord- r-cter, Offenbach a. M.; 6. Georg Kaut, Redakteur, Ofsenbach a. M.; 7. Heinrich Delp, Eewerkschastsbe- amier, Darmstadt; 8. Jung. Rüffelsheim; 9. Bernhard Adelung. Beigeordneter, Mainz; 10. Johann Engelmann, Arbeitersekretär, Mainz; 11. Wilhelm Seel, Stadtverordneter, Mainz; 12. Bernhard Rechtien, Ar- beiterfUretär, Worms; 13. Friedrich Vetters, Redakteur, Gießen; 14. 'Anton Lux, Landwirt, Nieder-Florstadt; 15. Friedrich Hartmann, Landwirt. Mühlhausen; 16. Franz Gruber, Stadtverordneter, Alzey; 17. Konrad Dechert, Stadtverordneter, Alsfeld; 18. Marg. Steinhäuser, Offenbach a. M.; 19. Jvs. Bauer, Kaufmann, Mainz; 20. Heinrich Bornemann, Redakteur, Darmstadt; 21. Albert Schulte, Kaufmann, Worms; 22. Bruno Witiich, Buchdrucker, Butzbach; 23. Franz Roß, Stadtverordneter, Vensheim; 24. Häuser. Gießen; *25. Lang, Urberach; 26. Wilh. Knoblauch, Redakteur, Darmstadt; 27. Wilh. Piehler, Gewerkschastsbeamter, Mainz; 28. Jakob Bigr, Lagerhalter. Osthosen; 29. Wilh. Wid- mann, Parteisekretär, Offenbach a. M.; 30. Bernhard Schildbach, Redakteur, Mainz. Ans der Heimat. Fried-erg. 28. Dezbr. Zu dem in unserer in Nr. 391 vom 23. Dezember geschilderten Vorfall bemerkt die Presse-Abteilung des A.- und S.-Rates folgendes: 2m Schloß, nicht in der Vergkaserne, hantierte ein Fahnenjunker-Unteroffizier in leichtsinniger Weise mit seinem Revolver. Dabei feuerte er einen Schuß zum Fenster hinaus. Von einem Kameraden über sein Tun zur Rede gestellt, hielt er ihm die Waffe vor den Kopf. 2m selben Moment entlud sich der Revolver und der Mann stürzte tot zu Boden. 2n dem Toten handelt es sich um den Sohn einer Witwe, die schon zwei Söhne vor dem Feinde verlor. — Ferner erhalten wir nachstehende Berichtigung: Die bei dem Pferdediebstahl von einer Patrouille sestgenommene Militärperson ist nicht, wie irrtümlich gemeldet, gestorben, sondern befindet sich im Vürgerhospital außer Lebensgefahr und aus dem Wege der Besserung. Was gibt es die kommende Woche? Montag, den 30. Dezember: Filder-Meißkraut; Käse, nur für Bezirk II, Rr. 1—500. Dienstag, den 31. Dezember:' Lieferung bestellter Kohlraben. Donnerstag, den 2. Januar: Bestellung von Nährmitteln. Freitag, den 3. Januar: Margarine. Samstag, den4. Januar: Butter an Kranke: LUiheres über Zeiteinteilung, Menge und Preis siehe Bekanntmachung. * Die Alt leid erstelle ist in dieser Woche am Samstag. den 28. Dezember, nachmittags von Uhr geöffnet. Direkter Verkehr Darmstadt—Frankfurt a. M. Seit Sonntag, den 22. Dezember verkehren auf der Strecke Darmstadt—Dieburg—Offenbach—Frankfurt zwei neue Zugpaare. Diese Züge sind beschleunigte Personenzüge 2.—4. Klaffe, die auf den Zmischenstationen nicht halten. Hinfahrt: Darmstadt ab: 8.15 vorm, und 4.05 nachm.; Dieburg an: 8 45 vorm, und 4.35 nachm., ab Dieburg: 8.46 und 4.36; Oberroden an: 9.01 und 4.51, ab: 9.02 und 4.52; Offenbach an: 9.37 und 5.28, ab: 9.38 und 5.29; Frankfurt an: 10 01 und 5.53. Rückfahrt: Frankfurt ab: 10.50 vorm und 6.56 nachm.; Osfenbach an: 11.15 vorm, und 7.19 nachm., ab: 11.16 vorm, und 7.20 nachm., Oberroden an: 11.52 vorm, und 7.56 nachm., ab: 11.53 vorm, und 7.57 nachm.; Dieburg an: 12.08 und 8.12 nachm., ab: 12.10 und 8.14 nachm.; Darmstadt an: 12.40 und 8.44 nachm. Aus Staikcnburg. Darmstadt, 28. Dezbr. Das zwecks Verwendung als Polizeiw.ippe am Samstag mittag wieder aus Erbach seiner vorübergehenden Garnison hierher zurückgekehrte Bataillon des Leib-Garde-Inf.-Negts- Nr. 115 erhielt nach seinem Einzug in die Alexanderstraße den Besuch lEs Oberbürgermeisters Dr. Gläffing, der den Offizieren und Mannschaften den herzlichsten Willkom- mengruß der Stadt anbot, wobei er auch den aus dem Felde der Ehre Gefallenen gedachte. Er gab dann bekannt, daß sämtlichen Leuten im Auftrag der Stadtverwaltung Weihnachtsgeschenke überreicht wurden. — Das Landesmuseum, das einige Tage geschloffen war, ist von je >l ab wieder Sonntags von 11—1 und von 2—4 Uht geöffnet; am Neujahrstage ist es wie Sonntags zu besichtigen. die Leistungsfähigkeit, die Beseitigung drr Pension unr des Tttelwesens der Beamtenschaft. Bürger Bastian beantragt direkte Ablehnung in Anbetracht der Schmie- rigkeit der Frage. Staats minister Ulrich wünscht in; Interesse der Beamten selbst, die Begründung des An« träges zu hören. Bürger Melior spricht für den Antrag, der aber in einzelnen Punkten zu scharf gehalten sei: Ministerpräsident Ulrich tritt in eingehenden Worten fiii die Beamtenschaft ein, die in der schwierigen Lage mff verschwindenden Ausnahmen voll ihren-Mann gestanden habe. 2n dieser allgemeinen Form lasse sich der Antrag "nicht behandeln. Das Ministerium werde in allen ihm bekannt werdenden Fällen Remedur schaffen. Bürger Dr. Wolfs, der in Abwesenheit des Antragstellers die Anträge verteidigst glaubt, daß man diele mißverstanden bade. Man wolle vor allein das Kliquenwefen, die Vetter- und Vasenfchajt beseitigt wissen und damit dem Worte: „Freie Bahn dem Tichtigenl" Geltung verschaffen. Bürger Bastian erwidert, daß es unmöglich Sache des Volks rais sein könne, diese schwierige Frage zu lösen. Die Zusammenarbeit mit der Beamtenschaft gerade in den jetzigen Verhällnigen lege das beste Zeugnis für die Beamtenschaft ab. Redner glaubt nicht, daß die Vetterns hast in dem Maße herrsche, wie ange- deuter werde. Nach weiteren Ausführungen des Ministerpräsidenten und der Bürger Dr. Wolff, Koch u. a. werden die Anträge einstimmig abgelehnt. Ein Antrag, belr. die allgemeine Einfuhr - der Arbeitslosenunterstützung wird Der Regierung s Material überwiesen. Dann erstatteten Bürger . lanrt und Loos Bericht über die allgemeine Räteversammlung in Berlin. Große Verkehrsstörungen sind jetzt auch im Odenwalde zu verzeichnen. Seit einigen Tagen kommen die Züge aus Erbach—Ebelbach oft mit erheblicher Verspätung in Darmstadt an. So traf am Samstag abend der nach 9 Uhr fällige Odenwaldzug erst Sonntag früh nach 5 Uhr ein. Die Ursache ist in dem starken Militär- verkehr im Hinteren Odenwald, insbesondete auf den badischen Strecken, zu suchen, wo die letzten Nachzügler von der Westfront jetzt über die badischen Strecken nach ihrer bayerischen und württembergischen Heimat befördert weiden. - Bieber. 19. Dez. Zur Prüfung der Lebensmittelverteilung durch die Bürgermeisterei während der Kriegs-- zeit war von den hiesigen Einwohnern eine Kommission eingesetzt worden. Die von dieser Kommission geführte Untersuchung ergab nun. daß in der Lebensmitteloer-, teilung eine starke Mißwirtschaft getrieben wurde. Die ganze Angelegenheit wurde der Staatsanwaltschaft übermittelt. Kirchliche Uachrichtcu. 'A_- Evangelische Gemeinde. Sonntag nach Weihnachten, 29. Dezember 1913. Gottesdienst in der Stadtkirche, Dorm. 9 3 4 Uhr: Herr Pfarrer Kleberger. Gottesdienst im Stadtteil FauerbaK 10 Uhr: Gottesdienst. Begrüßung der Kriegsteilnehmer. 1 Uhr: Jugendgottesdienst. Katholische Gemeinde. Sonntaa, den 29. Dezember 1918. Beichtgelegenheit am Samstag von 4 Uhr an und Sonntags früh von 6 Uhr an. Uhr' Frühmesse. 8 Uhr bl. Messe. Vs 10 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2% Uhr WeihnaKts-Andacht. Um 5 Uhr Versammlung der Frauen und Jungfrauen in der Kirche. Während der Woche: VI und 7 Uhr: hl. Messe. x Verantwortlich fiir den politischen und lokaleck TeW: Otto Hirsche!, Friedbera: für den Anzeigenteil: E. Schmidt, gliedberg. Truck und Verlag der »Reuen Tageszeitung", A G.. Friedbera i H Hessischer Volksrat. In der gestrigen Sitzung, die von Bürger Delp geleitet wurde, beriet man zunächst eine Anzahl Anträge des Bürgers Dr.-2ng. Heydt, betr. Pferde- Versteigerung Am Dienstag, den 31. Dezember 1918 kommen in RoSeuLerg 240 Pferde schweren und leichien Schlages, darunter belgische Arbeitspferde, die zu landwirtschaftlichen Zwecken gut geeignet stnd, des 2uf.-Regts. 186 zur Versteigerung. StaÜ- halfter und Anbindeketten sind mitzubringen. Teilnehmer an der Versteigerung müssen durch behördlichen Ausweis dartun, daß sie keine Händler sind ^nd die Pferde zum eigenen landwirtschaftli gen Betriebe benötigen. «. fti. ■ -'«ä De Ieri»ilelia2ter, Langjährige Erfahrung, reelle Bedienung. Durch die schlechte Bahnverbindung bin ich verhindert nach dorten zu kommen, bestellen sie deshalb schriftlich. Bandag.-Spezialist Eugen Frei, Stuttgart, Rronortr.t i’r Ü W-lilS ifitgiMt« LKiMn du Ml MtNni t.itajtjtnii. Beginn am 15. Januar. Dauer 4 bis 6 Wochen. P^is und Arbeitsstunden werden vorher mit den Teil- nehmerinncn vereinbart. ^ Anmeldungen alsbald erbeten bei Heinrich Kühl, „Zum Maulbeerbaum", Friedüerg, Kaiftrstr. 6(1 3! Habe am hiesigen Platz, Kaiserftra'ze 11. ein Geschäft errichtet Zum Anlauf von Lumpen, Altpapier, Alteisen, Knoche«, Metalle und jeder Art Fette. --------- Zahle die höchsten Tagespreise. -------- 2)4*1$ SlCJllCdV, Prioalwohm/^asielsü. 78,jL im Hause des Herrn Lpengienneister ftricf. Iagdverpachtung. Am 20. Januar- nachm »tags I Uhr, wird die hiesigr Eemeindejagd in der Wirtschaft Karl Blcl; auf weitere 6 Jahre mei'tbietend verpachtet. Die Jagd umfaßt 2460 Liorgen Wald und 2200 Morgen Feld, bat guten Hochwildoestand und liegt 1 Kilometer vom Dal-nhof Oftheim bei Butzbach entfernt. Hoch-Weisel, den 20. Dezember 1918. Bürgermeisterei Hoch-Weisel. D i e h L teils- a. Mit*® Man L Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Am Dienstag, den 31. Dezember d. JL und am Donnerstag, den 2. Januar 1919 bleiben unsere Geschäftsräume wegen Aufnahme der Bestände geschlossen. Die Spareinlage-Zinsen für das Jahr 1918 werden vorn 3. Januar 1919 ab ausbezahlt oder gutgeschrieben. V loo mb. Belohnung zahle Ick ohne Nach- for'chung dem Wiederbringer meines DkillingS. vor 3 Wochen ln der Turnhalle Friedberg abhanden gekommen. Marke Sauer & Sohn, Suhl L Th. Aufschrift: L. Wesp. Darmstadt. Namenszug: H 6. in Silber auf der unteren Seite, zum Linksschietzen ge chäf- ter. Kal. 16 und 9.3., Kruppscher Fluh stahl. Ad.zugeben gegen sofortige Zahlung bei Herrn Neallehrer E h r. Schm-dt. Friedberg. Hauauerstraste 9. Dackel, langhaariger, grau und schwarz aeslectt, braune Pfoien, auf den Namen Pudel hörend, in der Nähe Melbach—Södel entlausen. Wiederbringer erhält Belohnung. Baugelchäst Hch. Reich. ^rredverg i. H., Tele 'onruf 10 Emen braunen, runden auf der Straße zwischen Fauerbach und Dorheim. Abzuzeden gegen Belo nung im Schloß-u Dorheim. meinen I7j tzr. Sohn, emj.- freiwillig.-Bsrech'.igung, juche ich Stellung als LllMiW . auc nn-rl. od grötz. Gut mögt in Hessen, Hessen-Nassau od. Nord- doden. Familzenan.chl. erwünich. Ecfl. Angebote mit Bedingungen erbeten unter Nr. 2497 an Die Geschäftsstelle der „teilen Togss- zeirung". _ __ Selbständiger Kacker sucht Stellung. Angebote an d. Erp. d. Bl. ZWßkk MV, '21 Fahr, möchte aufs Land auf ein Gur gegen angemessene Vergütung. Nägel es bei <2. A^itlnttaip. Friedber^, L-smarütratze 45, Telefon 3>2. _ Ein tüchtiger LMmshtt . bei gutem Lohn und Kost ge Acht Will,. KLebm, Nieder-Wöllstavt. Junger kräftiger Htsnnscht aus Friedberg oder Umgebung zum jofottrgen Eintritt für dauernd gc.uchr. Wilhelm FerN», ^riedvcra, Kai-erstratze Nr. 12^. Suche bei ho.em Lohn für Haus- und Gar enardelt ein mt i für sofort oder spä er. Zu melden in der Nodheim v. d. Höhe. Zunge V Apotheke werden zum Flicken von Säckel gegen hohen Lohn ,ür baueind gejucht. Wilhelm Fertsch. Friedvcr?, Koisirstr. 120. DruüüiUßhn, wenn möglich trichter!os, mit Platten zu lau en gesucht Ofser en unter!!. 2506 an die Geschäftsstelle der Neuen Tageszeitung. Suche gmerhauenen Anzug o Zu erfragen in der Geschäftsstelle der „'Neuen Tageszeitung". 1 Pferd S.°« im Frühjahr siebenjährig, mit Garantie, jehr geeignet zu schwerem Fuhrwerk, zu verkaufen Heinrich Luch HF. Ober-Rosbach v o. Höhe. Ein dreijähr'gcs frommes zug- festes P£ei?d (Ponny», zu verlausen. Jakov Tllrt. GGienau. Kekanntmnchnug. Lebensmittel-Versorgung für die Woche vom 30. Dezember 101N viS 4. Januar 1010. Es gelangen zur Ausgabe: Montag, den 30. Dezember in dm: alten Post. Eingang von der allen Bahnhofsstrahe aus. vormittags von 9 bis 11 Uhr Fälder-Weisskraut Kleinverkaur pro Pfund 12 Pfennig. Montag, den 30. Dezember, in der alten Post, vormittags von 9*/, bis 12 Uhr Mas© tut« für Bezirk IS Nr. 1—560. Für jede auf der Lebensmittelkarte veneichnets Person werden 50 Gramm zu 26 Pfg. verabfolgt. DirnSlaa, den 8§« Dezember in der alten Post, vormittags von 0 bis 12 Uhr ^ _ . _ IJcfernng 'bestellter E4o!ilraben. Donnerstag, den 2. Januar 1010 Besfeiiunis: rosa Nährmitteln in den hiesigen Kolonialwarengeichästen vom 2. bis 4. Januar Es sollen ausgeqeben werden: auf NährmitieUarte C (blau), Marks 62. Graupen auf Nährmittelkarte ö (rot), Marte 62, Grünkorn. Freitag, den 3. Januar in der alten Post Margarine (Zeiteiutettung wie bei der Butterveriettirng) für jede auf der LebensmstteUarte verzeichnete Person werden 56 Tramm zu 36 Pfenniq verabfolgt c.^^u nnAan Landwirt chaft treibende und Milch erzeugende Haushaltungen und Haushaltungen, die Hausfchtachtun^en vorgenommen haosn. owle die rituell lebende israelitische Bevölkerung smd vom Bezug ausgeschlossen. Samötaa, den 4. Jannar, nachmittags von 3 bis 4 Uhr in der «Uten Post, Eingang von der alten Bahnhoffttahe aus ISutflci* 3it Kranke« Friedberg, den 28. Dezember 1918. Der Bürgermeister (Stadt. Lebensmittel-Ausschuß.) 9. A.: Lanasdorf. Die Wahllisten für die am 19. Januar ISIS stattfindende Wahl zur vecfassungsaebenden Deutschen Nationalverfammlnng liegen von Montag, den 30. Dezember 1818 bis Mon- taq, den 6. Januar 1919, beide Tage einschließlich, auf dein Stadthaus, Zimmer Nr. 4, zu Jedermanns Einsicht o^^Die Offenlegung erfolgt von 8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags: am Mittwoch, den 1. Januar und Sonntag, den 5. Januar 1919 jedoch nur von 8 b'.s 12 Uhr vormittags. ^ ...... Einsprachen gegen die Richtigkeit und Zollstandrg- feit dieser Listen sind bis zum Ablauf der Ofienlegungs- frift bei Meidung des Ausschlusses schriftlich oder mündlich zu Protokoll' bei der Bürgermeisterei zu erheben. Friedberg, den 27. Dezember 1918. Der Bürgermeister: I. B.: Damm. Ins« EM bleibt bis auf weiteres Dienstags Rachmütags gesciiiossen. lendcrS!. bess. eone. Laiid-esbanls, Füia's Itiedfeerg. i! Ben.: Dis Flenchvenor^ung und die Berbrauchsregeiuug jur vre Stadt Friedberg. Drstanntmachnng. Die nächste Ausgabe der Reichsfleischknrten erfolgt am Montag, deer .0. Dezember 1018 und zwar Bezirk I. f " ^'rk SS. Altes Po taebände L Stock. , AireÄ Postzebl rdr (Zimmer 4) ' Nr. r - . von 8—9 Uhr, (Zimmer 8) Nr. 1—200 von 8—9 Uhr, „ 201—350 „ 9—10 „ .. 851—560 „ 10-11 „ „ 501—650 „ 11—12 .. * 651 u. höher „ 12-12-/2 Bezirk ISS. Schule itf Fauerbach. Nr. 1—150 von 8—9 Uhr „ 151 u. hoher.. 9—10 „ Die s leftch-Zusatzla ten Ui? 151 — 300 301—450 451—643 9—10 10-11 " 11-12 „ 8 ) Bezirk 3Sa. Alles Po tgrbaude (Ziurmer l. Stock Nr. ' 646—850 von 2—3 Uhr . 851-1'»00 .. 3—4 „ „ 1)01—1150 n 4—5 w „ N5) u. höher „ 5—6 „ Schwerst- nn) Schwsrardriler werden für den'Bezirk aa um Msit-g. den 39. Dezember 19)8, oachmittaas vin 2 bis 5 Uzr, un) für die Bezirke 8 und 838 am Dienstag, orn 31. Dezember, vormitlazs von 8 bis 12 Ui?t argen Borlcr^e der- ai»en Stommlartr und oev ncuen Nrrchsstersch- !arle sämtlich ln Zimmer Nr. 12 des Stavthauiks ousge, eben. Die Ausstellung rer Flerchbezugsthetne für Knmie. >owie dre Abgabe der N ichsflei chmo.ken au die.e erfolgt uiuer Bo,erl. Will,. Sanier. . rieddera. \M- em^üeliM ssch za? ßsifertigang na HrtisksaskesG aller irt Vereins-. Gesciiälls- and Famiiien- i^ckarbeiten, Mehrfarbendrucke, tialaioy- und Werkdruek in jeder Ausführung. UsLernshme von Massenauflagen. (Utmcutine Stern Fri«Überg. Kaiserstr.St irgrsubcr der E-,klgpoll)k1ie. werden durch melns Vaginal- und Bulfenstäbc •chnelf, diMr. bequem and sichar g«he«*J ßetuq durchTlerarzle. Prospekfg graHajurch 1 gelle ' aller Art tauft zu ö. höchsten Tagesorei en Willi Stern, Frieddrrg» gegenüb. 0. neuen Bahnhof. Telefon 389. Felle werden zum Gerben angenommen. ^ Zwei 4 Jahre aue zugfeste KllljlSldseil stehen zu verkaufen ber Job. Dewitz, Rendel. Ein Baar zugfeste 5)ähtige ü zu verlaufen Adslf Sprengel, Neichelshein'. Ein Rind, Abstammung bad. Oberländer, getört, \ l U Jahre alt, ijt zu verkaufen bei Heinrich Dieftl, Bisses. (schwerste Nasse) zur Zucht zu verlausen Otto Nies. SdlTDiiharlslianlrn, U-ojt - rtenbetfl. Sifuilnin "SÄ,“ He«f tflftrtuüiH örti-hrrti*. Pkil.ä-H Lehrreich ist in dieser Beziehung das Vorgehen m Gtuttonrt, das Einvernehmen das hier zwischen Arbeitslosen und Stadtverwaltung bezw. würt- tem'beraischem Arbeits-Ministerium erzielt wurde. Darnach erhält jeder verheiratete Arbeitslose einen Mindesriagessatz von 10 Mark, außerdem für jedes Kind (bis- zu 3) 1 Mark extra, die ledigen Arbeiter und Arbeiterinnen über 18 Jahren einen Taqessatz von 8 Mark, die unter 18 Jahren einen solchen von 5 Mark. Glaubt man durch solche Maßnahmen die Arbeitslust heben zu können? Eine Familie von vier Köp'n bei 13 Mark Arbcilslosenverdienst im Tage hot nicht no -1 7 , sich nach Arbeit zu drängen, ebensowenig das 20 cihrttze junge Mäd.: cn, das 8 Mark verdient. Nich», daß wir die ausreichende Unterstützung der schuldlos A beilslosen nicht vo l und ganz anerkennen wurden. Aber sie muß zu Sätzen erso.gen. die einiger-- maßen im Verhältnis zum gesamten Wirtschaftsleben gehen.' Wieviele Bürger, kleine Handwerker, kleine Dauern, kleine Beamte und Angestellte, auch die Ossiziese. t-i; jetzt aul Frredensgehcrlt gesetzt und. erreichen nicht annähernd diesen Verdienst! Dabei kennt der lieine Handwerker keinen 8-Stunden-Tag und der Bauer der früh um 5 Ahr der erste im Stal und nachts um 8 Am der letzte jcm m m, der den Tag über harte Feldarbeit leistet, erst recht nicht! Ganz ähnlich l-egen die Verhältnisse in Kasernen. Ein Min mum von Arbeitsleistung wird, seit Einsüh- nnchder Arbeitszulage. durch reichliche Bezahlung, gutes Esten. Kleidung. Wohnung vergütet. Da-zu kommt die Bestimmung. daß kein Soldat entlasten werden darf, der leine ^Arbeitsgelegenheit hat. Tausende, die das 0olL2 inr niente, das süße Nichtstun der Garni on der Süßigkeit der Arbeit vorziehen, lungern auf diese Weife in'den Kasernen um er und werdendem Wirt- schas sieben, wo ste ge>ran chr werden könnten, entzogen. Wir kennen Landwirte/ die sich seit Wo hen vergebens um Arb eierst äste bem'isten. Wir erwähnen in die ein Zusammenhang au h eine Meldung aus München, wonach .ich ?u den Arbeiten am Walchen ecprojekt 60 Ingenieure und 2 — zwei — Arbeiter aemeldet haben! Tritt hierin nicht in'Bilde ein Wandel ein, so treiben wir — ins Finanzielle umgerechnet — der Katastrophe, dem Bankerott entgegen. In den Programmen a er Parteien spielt steuerpolitisch die wichtigste Rolle die. Erfassung der,Ksiegsgewinne. Zu welch ungeahnten Teilen mögen diese durch untere heillose Mißwirtschaft schon verloren gega.lgen sein! „siugeschlcht und dumm. Ern neutrales Urteil über die Revolution. Das „Berner Tageblatt" übt an der Art, wie in Deutschland die „neue Zeit" in Szene gesetzt wurde, jolgcnde treffende Krittt: „Ast'an mutz leider zugeben, daß auch die deutsche Revolution nichts erreicht hat, als Unfähigkeit ans Ruder zu bringen. Von allen Seiten ertönt nach Berlin der Ruf nach einer Nationalversammlung. Diese rufenden Kreise wissen, datz, wenn nicht bald Emst gemacht wird, das Reich unter die Bajonette der Entente oerc cn mutz. Datz eine kleine Gruppe entschlossener Leute, wie diese Sparrakusgruppe. wagen -darf, täglich Unordnungen zu erzeugen, datz sie öffentlich unbestraft zum Bolschewismus auffordern darf, erschreckt uns und viele frühere Freunde Deutschlands. Es ist einfach unbegreiflich. wie ein so intelligentes geschultes Volk, wie die Deutschen, sich bei einer Revolution so ungeschickt und dum,n^ benehmen kann, sie werden mit ihrer Unentschlossenheit noch die Republik in Gefahr bringen. Der Fehler, den die heutigen Machthaber- begehen, liegt einfach darin, datz sie sich immer ns.>; nicht entschließen können, ehrlich und rückhaltlos eine Demokratie zu schaffen. E_1 Alkohol lind Grippe. In der Zeitschrift „Deutscher Guttempler" erschienen Aufsätze über Grippe und Alkohol, die den Nürnberger Chefarzt Dr. Schlichtegroll zu folgender Erwiderung im „Kurier" veranlassen: Die Praxis hat die segensreiche Wirkung des Alkohols. in mäßigen Mengen verabfolgt, millionenfach erhärtet. Gerade bei den vielen Opfern jugendlicher Leben, die die derzeitige Grippenepidemie gefordert hat. wäre rechtzeitige Verabfolgung von Alkohol vor Ent. wicklung der Lungenentzündung der rettende Engel gewesen. Verallgemeinert hätte diese Behauptung keine^ Gültigkeit, aber'sicher hätte in tausenden von Fällen die desinfizierende Wirkung des Alkohols segensreich gewirkt. Ich habe im Felde, im Departement des Ärdennes, als Arzt der französischen Zivilbevölkerung geradezu Wunder der Heilung an Grippe mit französischem Kognak — deutscher wirkt genau so — erlebt, jodaß ich dem vielgeschmähten Alkostol ein Loblied sang. Der Nährwert des Alkohols ist wi fenschajtlich bewiesen, ich gehe weiter und behaupte, er i t — massig gen offen —* als Reiz- und Genußmittel für die Ernährung des Volkes unentbehrlich. Der Alkohol. am Krankenbett wird von ersten Autoritäten der Medizin als unentbehrlich gekennzeichnet. Die Behauptung: Alkohol sei Gift, ist in seiner Allgemein zeit ein albernes Wort. Bei Nervenkrankheiten, Herzschwächen, bei schweren tvphösen Erkrankungen, bei astgemeiner Entkräftung immer wieder hat sich die Verabreichung von Alkohol bewährt. Wahllos vorgehen wäre ncuiirlich falsch. Bei Darmerkrankungen,- bei Ma'.aria, dem Wechsel sieb er, wirkt er krampslindcrnd und bejördert den Berdauungsprozetz. Wohl jeder hat sich schon von der Wirkung des Alkohols bei Schlaflosigkeit überzeugt, und ich brauche nur an den Volksausdruck ...die nötige Bettschwere" zu erinnern, um das Recht des Alkohols ^zu begründen. Den Stillenden verordnen wir Malzbier, schweres deutsches Exportbier, und es wirkt besser als d.e teuren chemischen Mittel. Theoretische Versuche zahlreicher Aniversttätslehrer bewiesen, datz sich Alkohol theoretisch genau wie ein Nastrungsftofs verhält. Zweck dieser Zeilen aber soll sein, weiteren Volks- kreisen in Zeiten drohender Epidemien klar zu machen, datz Verab olgung von Alkohol nicht eine Gefährdung, sondern vielmehr, wie gerade bei der Grippe, eine Sicherung für die von der Krankheit Bedrohten bedeutet- Der Arzt, der es am eigenen Körper studiert hat. hat sicher mehr Arteil. als alle theoretischen Warner der Altoholgeaner. Matz halten, heitzt es hier wie in allen Lebenslagen. Aus der feimat. Frredberg, 21. Dezbr. Was gibt es die kommende Woche? Montag, den 23. Dezembers Margarine, Karotten und wectze Rüben. Dienstag, den 24. Dezember: Käje für Bezirk k Samstag, den 23. Dezember: Butter an Kranke. M. Abhebung der Bszugsscheinpflicht für Damen- und Mrid ch en-Wintsr-Mäntel. Rach soeben eingetrof- sener Rachricht dürfen Wcntermantel nunmehr ohne Bezuasschcine verkauft werden. Durch die Einstellung des Personenverkehrs nach Darmstadt, Höchst, bezw. Wiesbaden. Limburg und Mainz, die ain Mittwoch nachmittag völlig unvermutet kam, wurden Taufende von Angestellten und Arbeitern, die von auswärts nach ihren hiesigen Arbeitsstätten von Nahrunas- eraien, da d'e gelinge . E-folg (Das bes gerommen waren, -gezwungen, rerrs hierzuvtewen, Leus die Wanderung zu Fuß na h dem Hei.natZort anzutreten, da ihnen jede Bahnbsiocderung uuterbunoen war. Ebenso ging es den in den besetzten Nahbarstädten be-- schäftigten Frankfurter Einwohnern. Selbstoesitän lich ist damit auch der Postoerkehc lahmgelegt. D^e Matz- natjme, deren Milderung man in wenigen Tagen bereits erwartet, schneidet in das wirtschafrli he Leben des Frankfurter Gebiets autz nordentlich tief ein unk zeitigt hertte noch nicht übersehbare Folgen. Seiten' der zuständigen Stellen sind noch am Mittwoch allen' mit größter Beschleunigung die erfocdecli.hen Schrittt untertlommen worden^ Bad-Nauheim, I8>^ez. (Einbruch.) Heute nach! wurde, das in der Kolonnade gelegene Goldwaren, geschäft von G. heimgefucht und für etwa 1500 Mt. Waren gestohlen. Bis jetzt hat man noch keine Spur von den Spitzbuben. Frankfurt a. M.. 10. Dez. (Aufhebung der nächtlichen Stratzenfpeire). Für die Zeit vom 24. Dezember einschließlich bis 27/Dezember einschließlich ds. Js. ist vom Polizeipräsidenten die früher ungeordnete . Straßensperre zwischen 11 Ustr nach.s und 5 Ahr morgens ausgehoben. — Der Arbeiter- und Soldat ^n- rat Frankfurt a. M. hat dem Dresdener Arbeit.r- und Soldatenrat von der Beschlagnahme Mitteln in Privathaushaltungen abg Maßnahmen in Frankfurt a. M. nur gehabt hätten. Tlrs Hessen-Nassau. Vad Homburg v. d. H., 18. Dez. Gebiet des Taunus.) Endgül iae Vereinbarungen über die Grenzlinien der Besetzung des Taunusgebir-zes durch französische Truppen sind, wie der hiesige „Taunusbote" mitteilt, noch nicht bekannt und auch noch nicht getroffen. 2'n einer Konserenz mit dem französischen Kommando in'Maiin haben die Frankfurter Vertreter lediglich Vorschläge über die zu besetzende Grenzlinie machen können, über deren Annahme oder Nichrannahme zurzeit noch nichts verlautet. Touristen, die am vergangenen Sonntag den Taunus aussuchten, hoben da und dort aus Wegen des- Südabhanoes des Feldberges französische Patrouillen getroffen.. Die am Fuße des Gebirges liegenden Orte Ero berg. Fakkenstein und Königstein haben starke Besatzungen erhalten. So sind in Königstein 50 Offiziere und 1800 Mann einguartiert. Rach einer im Aufträge des 18. Armeekorps von Ludwig Ravenstein ausgearbeiteten Verkehrskarte liegen Altkönig und Feldberq vorerst innerhalb der b setzten Zone: der Sandplacken und die nördlich von ihm liegenden Eebirgsteile gehören dagegen zur neutralen Zone. Sonach kann das Gebirge nur von Homburg und Ober- urjel aus begangen werden. Aus Aurhcssen. Marburg, 17. Dez. Unter klingendem Spiel und unter Glockengeläute und Böllerschüssen ist heute Mittag das aktive Jägerbataillon Nt. 11 aus dem Felde kommend, hier eingerückt. Auf dem Mark platz, wo u. a. auch die Studenten mit ihren Fahnen Aufstellung genommen hatten, fand eine Begrüßung statt, bei welcher Obecbürgermeister Troje, Soldatenrat Poerlch, Profeffor Heitmüller und der ehemalige Jäger Bersch Ansprachen hielten, wofür der Führer des Bataillons, Hauptmann Balla, herzlich dankte. - . Ziegenhain, 17. Dez. Gestern früh entstand in der großen Scheune des Landwirts Mattheis im nahen Loshausen Feuer, das auch auf die Scheune des Landwirts Rietz übersprang. Beide Gebäude wurden mit. vielen Futteroorräten bis auf den Grund eingeäfchert. Bekanntmachung Lus abe von Pciroieumkarten sm L.onta?. ocn 23. Dezember 1 ö 13 in den i blichen SüroiUirtDen ouf >mrner '.kr. v desstadthaN'es an »aus^oltunaeu ohne jegliche sonstige Beleuchten Auf jede deulosocrechlstte Familie ent ällr ein Liter Petrol um .der rn de ! nachgerianuten (öeichäf- fien zum bisher üblichen Prei.e be- "zo i'.'n w?r^rn kann: Ärllr Mao e. Arolf Vechstein. Kosian B and, Hei irich Ecket. Mi hart Gerbard, Leopold Rosen- sctd, Georg Mobs, Friedrich Michel. Zrorgumverem, Chr. Krämer iäSwt. Start Billa ch Beim Bezug der Marken ist die Lebensmut elkarte vorMegsn. Der Verkauf darf nur gegen die neues rosißen Marlen gc- ^ä)eheu.' ^ri-edbrra- Len 16. De'-. 1918. Der Bür^errnerster. ^_ £. 23.: D a rn m. Frc.chmelkende ooer crachuge Kuh Kl verkaufe n Bearg Fr. Kroner l., Vilbel PleMe en Hugen. Schnauien Atemnot, tembetchwerden. Katarrt» rr.'eiden. tieil- i teinniUflc '^nctle numen o. ^'klzzrren.Nitterftuc^vesi^ern.LandwlNen «IID.UOM ^uteif ii 0 \ ne _ viusfunti toftenloe. Voft*arte genügt Nrlranntmachung. L§LensmrLtsl-VersoTgAUg für d»e Woche vom rL:;. bis 28. Dezember 1918. Es gelangen zur Ausgabe: MotUüQf lm 28. Dezember in der alten Post: Ula^arine (Zeiteinteilung wie bei der Butterverteilnng) Für febe auf der ficbensmitieliartc verzeichnte Person werden 50 Gramm zu 33 Pjennig verabfolgt. Landwirt chaft treibende und 'llltlch erzeugende Haushaltungen und Haushaltungen, die Hausjchlachtunzen vorgeronnen baden, oiüio oic rituell lebende israelithche Bevdtter^nz sind oo.n Bezug aus^e.-hloßen. Montag, den 23. Dezember, in der alten Post, vormittags von ü bis 12, Uhr Mas*o$o autze o d ntlich lchwier'g oeworden. dost namentlich a,ch ?ur Verhütung ern te ier S örungen in d.'r Lebensmit e - i nd Koh'enver- for ung der Pcrsonenulasb--^r,!eb noch weiter eingeschränkt, auch von besonderen Leistungen ü: Weihnachtsverlehr un'er allen Umständen abgesehen werden mutz. Vor Ausführung aller nicht wirklich dringenden Nei en wird daher erneut nachdrücklichst oewarnt Vis auf weite es werden Fahrkarten nur an solche Per onen aus- gegeben, die die Notwendigkeit und Drinali.^ keil der Rei e durch eine orlspoli^eiliche esche'nkaung nachwweisen vermögen. Der Verleb auf Arbeiter- und Monats.artelch ebenso der Miiiräroeitehr wird hiervon nicht berührt. Frankfurt (Main), im Derembrr 1018. Rat, Zeichnungen nnd Kostenvoranftchlüge von Anton Neubauer, Architekt ÄS Billige, solide, zweckentsprechende Bauweise. BcrsoKfo^ncDna EisenbahndireMon. ilfiliü JPOÄdSJSSDniBnRa ^reltelisi^aCclttiieii. 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