Die r.eue v aeesreilnng" erichernt ,eoen Werlta^. Regelmäßige Beilagen „Ser Flauer ans Kessen". „Sie 5'plnnssnbe". He»ugspre-s: Bel den Postanstalten vleneliährltch Alk. 2.70 t)in,^u tritt noch vas Bestellgeld: e, den Änenten monatlich 1.00 Mk. einschließlich Trägerlotzn. Anzeigen: (vrundletle 25 Psg., totale 20 feigen von auswärts werden durch Voitnachnahme erhoben. Erfüllünasort ^riedbera. Sckriftleilunn und Serlag >rtedbera tHe>ien>. '-»anauer trafle 12. 7ern>orecher 48. Bö tj Heck-Lonto Jlt. 4S59, Amt ^rantrurt a. M. Schietzerei in Frankfurt n. Kl. Ei« Toter. Anläßlich der Verteilung vcn soldatischen Kleidungsstücken kam es infolge der schlechten Anordnungen an verschiedenen Stellen zu Skandalen. In der Verteilungsstelle auf der Mainzerlandstraße wurde der Tumult schließlich so stark, daß auf die Aufrührer geschossen wurde, wobei ein unbekannter Mann tot- blieö. Mehrere Leute wurden verletzt Frankfurt a. M.. 9. Dz. Infolge der Räumung der Stadt wurde angeordnet, daß der gesamte Straßenverkehr von 11 Uhr nachts bis morgens früh ä Ubr gesperrt ist. Ausnahmen gelten nur für Aersse Post- und Eisenbahnbeamte usm. sowie für Reisende. die sich ausweisen können. Ein^na dcv Ga de in Kerlin. Berlin 9. Dez. Die Gardetruppen werden in den nächsten Tauen mit der Rückkehr in ihre Garnisonen beainnen. Gleichzeitig mit ihnen werden einzelne zusammengestellte Verbände aller deutschen Stämme an den Etnzuasfeierlichkeiten in der Reickshauptstadt leilnehmen. Einzelne Verbände dieser Truppen sind bereits in der Rahe Derlins einaetroffen. Der erste Einzugstaa wird der 10- Dezember sein. Die Truppen werden gegen 1 Uhr nachmittags das Brandenburger Tor durchzieben. Näheres über die Einzugsfeier lichkeiten wird noch bekanntge- geben. Finksrheinifche W hrpsiichtige. Berlin, 9. Dez. Linksrheinisch beheimatete Wehrpflichtige dürfen, auch wenn sie im Besitz der Entlassungspaptere sind, das besetzte Gebiet nur in Zivilkleidern betreten. Tragen sie Uniform, so werden sie als Kriegsgefangene behandelt. Die deutsche Wassrnstillstondskommission: Erzberger. Vorsitzender. (Ej cfüfnrnieliitiotmrfö ^fnrrolb’ttittnnbo ? Berlin, 8. Dezbr. In der heutigen Sitzung des Groß- berliner Soldat-nrats wurde mitgeteilt, es sei in Berlin ein Generalkommando Lequis eingerichtet worden, das außerhalb des Rahmens der anderen Generalkomandos stehe und die Soldatenräte nick)t anerkenne. Dieses Generalkommando Hobe dte Gardekavatlerie-Division. die Gardeschiitzen und die erste Garde-Jnfanterie-Division in den Orten zwischen Potsdam und Nikolassee zusammengebracht und habe den Babnhofen den Befehl gegeben, den Soldatenräten keine Auskunft über die Truppen zu erteilen. Es seien im Laufe der letzten drei Nächte erhebliche Trüppenmassen angekommen die fest in der Hand ihrer Führer seien und sich weigerten. Soldatenräte zu wählen. Es seien Verhandlungen mit ihnen cngeknüpft. die aber noch zu keinem Ergebnis geführt hätten. Aehnlicke Mitteilungen waren heute bereits.auch in den Versammlungen der Unabhängigen und der Spartakusleute gemacht worden. Es läßt sich im Augenblick nicht feststellen ob hinter diesen Gerückten etwas Wahres ist. In der gleichen Angelegenheit äußerte sich der Leutnant Heyno in einer Sitzung des Berliner Soldatenrats: Zwei Drittel dieser Truppen sind zwischen Potsdam und Nikolassee untergebracht. (Hört, hört!) Auskunft über die durchziehenden Truppen darf von den Babnhofsvorständen nicht gegeben werden. (Unruhe.) Die Truppen sind fest in der Hand der Offiziere. Sie verhindern nicht das Herunterreißen der roten Fahnen in Potsdam. Sie wellen, wie sie sagen, die Berliner schon auf die Schnauze schlagen. Aufklärung tut dringend not. und das Generalkommando Leguin nn>ß ausgeräuchwt werden. (Großer Lärm. Rufe: An die Wand stellen' Landesverräter!) Ebert bat sich von mir nicht sprechen lassen. Das Generalkommando Lequin muß schleunigst ausgehoben und aus.geräuchert werden. Verhandeln wir hier nicht über Kleinigkeiten. Es heißt handeln. Auch der letzte Mann muß aufgeklärt werden. (Lebhafter Beifall.) OtÜMMWkr iint) ilii'fro'ftiimlijliMiitfli. $°m 1. Dezember 1918 ab sind die Gehälter der Offiziere niid Militärbeamten auf Friedenshöhe herabgesetzt worden, obwvhl vom Frieden zurzeit noch gar keine Rede ist. Demgegenüber wurden die Unterossizierslöhmmgen mi Vielfaches erhöht. Dazu ist zu sagen: Ein verheirateter Unteroffizier mit einem Kind, der bei einer militärischen Behörde tätig ist, hat ein monatliches Einkommen von 374 Mark, als Feldwebel sogar 401 Mark. Die Summe setzt sich zusammen aus Löhnung 48 Mark, Verpflegungsgeld uwd Servis 81 Mark, Funktionszulage 120 Mark. Familienunterstützung 80 Mark, Mieteunterstützung 18 Mark, für je 1 Kind Zulage 27 Mark, Zulage für Feldwebel 27 Mark. Ein Leutnant- der an derselben Dienststelle die Leitung und Verantwortung hat, erhält dagegen, wenn verheiratet, insgesamt 222.50 Mark, unverheiratet 172,50 Mark. Dieses Gehalt setzt sich zusammen aus einem Grundgehalt von 175 Mark bezw. 125 Mark imb 47,50 Mark Sei vis. Während dem Unteroffizier die Bekleidung frei geliefert wird, hat der Offizier hierfür noch selbst aufzukommen. Eine weitere Zuschrift lautet: Als Beitrag zu den ungeheuerlichen Zuständen in der Gehalts- und Löhnungsfrage mögen folgende Zeilen dienen: Einkommen eines Wachtmeisters: Löhnung 81 Mark, Beköstigungsgeld ü 2,70 Mark — 81 Maik. 3 Mark tägliche Zulage 90 Mark. Unterkunftsentschädigung 80 Mark, Löh- nungsKUschnß bei getrennter Haushaltung 63 Mark, zusammen 396 Mark. Einkommen eines Leutnants oder Feldwebelleutnants 125 Mark Einkommen-eines Hauptmanns der untersten Gehaltsstufe 333 Mark, A.- und S.-Rat pro Tag 20 Mark 600 Mark. Ein Mann, der außerhalb der Kaserne ißt. erhält:. Monatliche Löbnung 30 Mark, tägliche Zulage 3 Mark 90 Mark. Beköstigungsgeld 81 Mark, zusammen 201 Mark. Glatlüt die Regierung, daß. ein Offizier unter den teueren Preisen weniger zu leiden hat als irgendein anderer Staatsbürger? Beabsichtigt sie den Weiterbestand dieser angenehmen Zustände? Tie freie Bekleidung. Belieferung von Wäsche und Schuhzeug ist noch unberücksichtigt geblieben, wodurch die Besserstellung der unteren Dienstgrade noch erheblich augenscheinlicher würde. Sollen diese Löhne auch — nach dem 16. Februar beibehalten werden? Gettn d'k A.- inO Z--Nlk.? Genf. 9. Dez. Wie der ..Temps" berichtet liegt eine Rote der Alliierten an Deutschland aus sofortige Auflösung der gesamten A.- und S.-Rate der Pariser Konferenz zur Beschlußfassung vor. Die Rote die nach Eintreffen Wilsons verabschiedet werden soll, stellt eine vierwöchige Frist zur Wiedereinsetzung rechtmäßiger Behörden, nach deren Ablauf die Alliierten selbst die Bekämpfung des Bolschewismus in Deutschland unternehmen würden. Fest und stolz im Unglück! Graf Reventlow schreibt: Sert Wochen vergeht kaum ein Tag. der nickt verächtliche und gehässige Ä-eußcrungen der Ententepresse bringt über die deutschen Klagen und das Jammern um Mitleid und die immer wiedcrbolten Beteuerungen, daß ja das alte,-nicht das neu? Regime den Krieg gewollt, die Kriegführung und deren Mitte! bestimmt habe usw. Als die feindlichen Waffenstillstandsbedingungen veröffentlicht und angenommen worden waren, schrieb die französische Presse: Frankreich würde im gleichen Falle und in gleicher Lage solche Bedingungen mit Kanonenschüssen und Kampf bis aufs Letzte beantwortet haben die Deutschen aber feien ebenso feige und haltlos im Unglück wie hochmütig nnd gewalttätig während der Zeiten des Glaubens an Erfolg. Heute sagt der britische Minister Chamberlain- Wäbrend der Zeiten d*s Erfolges habe das deutsche Volk hinter dem Kaiser gestanden und hinter feiner Kriegführung, jetzt heule es wie ein Schuljunge und sage: „Ich bin es ja nickst gewesen?" Tie „Daily Mail" schrieb über di? Auslieferung der deutschen Flotte, sie stehe ohne Beispiel da. Die französische Flotte sei für sie ruhmvoll bei Trafalgar vernichtet worden, ebenso wie die spanische Flotte bei Santiaao. Beide seien tapfer und glorreich unterge- aangen. Die deutsche Flotte dagegen habe unter der roten Flagge geendet, sie habe sich geweigert zu kämpfen. „Die Deutschen meuterten, weil sie gegen die „Grand Fleet" kämpfen sollten." Die spanische und französische Flotte waren treu dem Rufe der Ehre, welck>e die deutsche Flotte verleugnet hat. Ein amerikanisches Mitglied der Ernährungskom- nnssion der Verbündeten erklärte einem englischen Pressevertreter ,t. a.- man werde das Gejammer Deutschlands ebenso kk-ituch behandeln wie vorher seine Renommage und die Ernährungsverhältnisse ohne alle Sentimalität zu untersuchen. Die Reihe ließ sich unendlich fortsetzen, und die angeführten Proben sind noch die mildesten. Handelte es sich um unbegründete Beschimpfungen und Verleumdungen, so würden wir die Sache ignorieren und zu den übrigen legen. Leider ist das aber nickst der Fall sondern man kann und muß zugeben daß es sich um tatsächliche Dinge handelt, welche ebenso schmachvoll und würdelos, wie töricht und kurzsichtig sind. Dieser Standpunkt ist von uns nicht nur seit der deutschen Wasfenstlllstandsbitte vertreten worden, sondern seitdem erst die deutsche Regierung dann die Reichstaqsmehrheit und schließlich all? beide unseren Feinden fortgesetzt mit Friedensbitten nachliefen. Von dieser Periode sott ein anderes Mal gesprochen werden. Sie und ebenso die jetzige Taktik der Klagerufe und der Appell an Menschlichkeit, Zivilisation, Kulturnationen, künftiges harmonisches Zur sammenleben der Völker und ähnliches mehr beruht immer ans.der alten deutschen psychologisch falschen Einschätzung unserer Feinde und ihrer Ziele. Im Grunde ist es der gleich? Fehler, welcher vor d?m Kriege zu der Bethmannfchen Politik einer ..Verständigung" und zum Glauben an sie geführt hatte. Jene Politik war unrichtig und führte nickt zum Ziele bewirkte vielmehr. daß das Deutsche Reich in den Weltkrieg bineintrieb. Di? Politik der ewigen Angebote wäbrend des Krieges bewirkten Erhöhung der feindlichen Zuversicht und Ausdauer und ihres Glaubens, daß das deutsche Volk nicht die Nerven haben würde, um bis zum Erfolge auszuhaKen, und bewirkten Spaltung und Zermürbung im Innern. Das jetzige Jammern um Mitleid und die Darlegungen, wie schleckt es uns gehe und gehen werde, befestigen nur die Neberzeuaung unserer Feinde, daß nian jetzt mit dev Deutschen macken könne was man wolle, und daß sie Lörick' genug feien um noch immer nicht ihre Lage in der Wo!' zu verstehen, und daß sie charakterlos genug seien, Ebre und Würde und Nationalgefühl beiseite zu werfen, um Entgegen^ kommen ihrer materiellen Lage gegenüber zu erkaufen. Ab' gesehen hiervon find diese Manöver aber wie gesagt aitcF eine große Torheit. Unsere Feinde wissen genau, wie es in Deutschland steht. Ihr Kriegsziel ist von Anfang gewesen, das Deut'ck>e Reick zu vernichten. Die Möglichkeit dazu ist fetzt da. und wie die feindliche Presse kühl erklärt, wird mau die Deutschland auZuerlegenden Leistungen lediglich unter dem Gesichtspunkte des materiellen Vorteils der Verbündeten bemesfen. Es ist wirklich nicht die Schuld unserer Feinde, daß die Mehrzahl der Dentsck-en jetzt aus den Wolken ihrer Utopien lallen, denn weder England noch Frankreich hat je einen Zweifel über feine Kriegszieke aufkommen lassen. Wir haben ans diefe Zic^e stets binaewiesen und deshalb an einen wirklick^n Verständigungsfrieden niemals geglaubt. Run.sind die Dinge so weit gekommen, das Teutsck>e Reick und Vo'k befindet sich in der Hand feiner Gegner. Sollte es da wirklich nickst möglich sein. Stolz und Würde, äußere und innere Festiakert zu zeigen? Freilich wo nichts ist kann auch nichts gezeigt werden: aber dann sollten die Betreffenden zum mindesten verstandesmäßig begreifen, daß es nickst nur nutzlos sondern eine schädliche Dummbeit ist. durch Appelle. Schilderungen der deutschen Notlage und Entschuldigungen fick an ein vorausgesetztes Gefühl unserer Feind? zu wenden Am widerwärtigsten von allen scheinen uns jene Entschuldigungen, der Versuch, den deutschen Kaiser, die Heeresleitung, kurz das sogenannte alte Regime bei den hohen Weltrichtern zu verklagen und mit vorwurisvollem Jammer aus die eigene Unschuld binzuweifen. Wie anfangs gezeigt worden ist. bleibt die Antwort der Feinde nickt aus. Aber auch non unserem Standpunkte als Deutsche wenden wir uns mit Widerwillen von dreien traurigen Künsten ab. Ihre Urheber leisten damit auch dem deutschen Namen und den komnienden deutschen Generationen einen schleckten Dienst, vor der Welt und vor sich selbst. Ans der f eimat. Clektrizitätsstörungeu Wie eine Bekanntmachung in urEe. rer heutigen Rümmer sagt, möge man bei Leitungsstörung^n nicht die Elektrische Ueberlandzentrale sondern die städtische Licht- und Wasserwerke anrusen. Wir bitten danach za handeln. Hausschlachtungeu sollen bis 31. Dezember be ndet sein, so lautet eine Verfügung, die eben von Darmstadt an oas b esige Kreisamt gerichtet ist. Ausnahmen können nur in Ausnahmefellen von dem Kreisamt zugelasien werden. Eschborn. (Vter Kinder von Granaten zer- : issen.) Ein furchtbares Unglück trug sich Montag nach- ° mittag hier zu. Durchziehende Artilleristen warfen in sträs- lichem Leichtsinn eine Anzahl scharfer Granaten in dte Dorf* gärten und Felder. Eine Sckxtr Kinder fand die Gesckustse und warf sie in den Bach, wobei eine Granate explodierte und drei Knaben im Alter von 6 bis 11 Jahren mit Namen Wickel, Weih und Reuter auf der Stelle zerriß. Von zwei anderen Kindern. Söhne einer Witwe aus Soden, die schwer verletzt wurden, ist noch eines heute früh im Höchster Krankem haus gestorben. FC. Bom Main, 6. Dez. Festgencmmen wurde ein junger Mann namens Georg Müller, der seinem Onkel dem Gemeinde, kassierer Müller von Greltsladt. die Gemeindekasse mit 11 4tO Mark gestohlen halte, tu Würzburg. Er Zab sich dort als Offi- ätersaloirant aus. Statt besonderer Anzeige Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren lieben Vater, Großvater und Schwiegervater Herrn Bürgermeister nach längerem Leiden als Bürgermeister tätig im 80. Lebensjahre, nachdenr er fast 40 Jahre ununterbrochen war, zu sich zu rusew Dorn-Ajj'enheim, den 9. November 1918. Die trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet Mittwoch, nachmittags 2 Uhr statt. Au» StarkenbUrg. v . _ ^-f Daemstadt, 6. Dez. Der Arbeiter-, Bauern- und Soldaken- rat dahier gibt bekannt, daß der dort «rngestellt gewesene Dr. epruth nicht mehr in seinen Diensten ist und etwaige von ihm ersänne Beschlagnahmen rngulrig find. Hierzu erfahren wir, daß Dr. Spruth es verstand, stch das Vertrauen der Leitung zu erwerben da er bei der RevolntionZnacht mit tätig war. Durch fein Auftreten brachte er es fertig, zum Leiter des Kraftwaqen- parks bestellt zu werden nnd hat als solcher eine ganze Reihe unberechtigter Beschlagnahmen cntt militärischen Büros, Kasernen usw. ausgeführt. Kaffen, ganze Automobile usw. beschlagnahmt und in seinem eigenen Interesse verwertet. Der Umfang seiner Unterschleife ist nicht genau festzustellen doch schätzt man den Betrag aus etwa 70 000 Merk. Spruth wurde zunächst festgenümmen. ist aber jetzt spurlos verschwunden. - . Benshcrm. 6. Dez. Gestern abend wurde hier ein s chwarzes, f ort neues Halbverdeck. Kekantttmach« Bon den durchmarschiere Truppen ist für vieleMannsch Pferde und auch Geschäftszii Quartier in Anspruch genon werden, wovon das Einquc rungsamt der Bürgermeisterei Kenntnis hat, es ist auch nich kannt, wie lange diese Quar schon belegt find. Hierdurch natürlich die regelrecht ange dete Einquartierung sehr ersch ja sogar fast unmöglich. Im teresse der Bürgerschaft und ordnungsmäßigen Durchfüh der Einqucmierungs - Gesck haben alle Wohnungsinhaber schließlich der Hotels dis A noch den 11. ds. Mts. mit 12 Uhr, der Bürgermeisterei, < mer Nr. 10 eine Liste einzurei in welcher die in ihrer Wohn — ganz gleich ob mit oder r Quarlierzettel — untergebraci Qffizrere, Unteroffiziere, Mt schäften, Geschäflszimmer Pferde angegeben sind. 2n d, Angabe muß auch der Trupz teil angegeben sein, zu welcj die Einquartierung gehört, wie lange dieselbe das Quar schon benutzt. Nach diesen gaben wird eine ordnungsmäs Verteilung der EiuquaNier ange;trebt werden. Es wird n, mals gebeten nur Einquartrer mi: einem von der Bürgermeist, ausgestellten Qnartierzettel c nehmen zu wollen. Friedberg, den 9. Dez. 191 in bem Moment von der Straße weg gestohlen, als der Kutscher das Fuhrwerk einige Minuten zur Besorgung eines Geschäftes verlassen hatte. * * Au» Hessen.Raffa« FC. Usingen, 5. Dezbr. Das seitens der hiesigen Stadt zur Ausgabe gelangende Notgeld hat auch im Kreise Usingen Gültigkeit. FC. Wiesbaden, '6. Dez. Anstelle des von seinem Posten zurückgetretenen Landrats von Heimburg wurde in einer Versammlung des Arbeiter- und Bauernrats im Landkreis Wiesbaden die Ernennung des bisherigen Vorsitzenden des hiesigen Arbeiter- und Soldatenrats Schlitt zum Landrat des Kreises Wiesbaden-Land beschlossen. FC. Dotzheim, 5. Dezbr. In der letzten Sitzung des Arbeiter- und Bauernrats wurde u. a. beschlossen, daß in der Schuldeputation künftighin der Rat mit drei Mitaliedern vertreten fein soll. Gewählt wurden die Bürger Bach, Ehst- und Kuntze. ! ^ FC. Eltville, 6. Dezbr. In der gestern abend abge- haltenen Bürgerratsitzung wurde beschlossen bei dem Magistt rat zu beantragen, daß mit Rücksicht auf die aus dem Felde zurüökkehrenden Krieger alle Angestellten der Stadt, die in Eltville nicht ansässig sind, durch Eltviller arbeitslose Bürger zu ersetzen sind FC. Maricnberg, 6. Dezbr. Auf den: Bahnhof Erbach wurde ein mit Heu und Stroh beladener Güterzug. der fiir das Verpflegungsmagazin in Hachenburg bestimmt war, zuin großen Teil ausgeplündert. Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg', für den Anzeigenteil: (5. Schmidt, Friedberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeitung", A- G.. Triedbera r. H Der Bürgermeister. 2. V.: Da in in Bekanntmachung Das Leitungsnetz der Stadt Friedüerg untersteht nicht unserem Betriebe. Wir bitten deshalb, bei Störungen nicht uns und unser Personal durch Fernsprecheranruf belästigen zu wollen. Rückftagen find in diesem Falle an die hiesigen städt. Licht- und Wasserwerke zu richten. Frtedberg, den 10. Dez. 1918 Aeklr. Ukbkckiid-Aninge öer Provinz Lökrhkssk«. Die Direktion: von Stadler. Derjenige, der am Donnerstag abend einen Schirm gegen einen Stock bei -Friseur Wazner umgetauscht hat, wird gebeten, denselben wieder zurückzugeben. Tüchtige HünsWIeck evtl, zwecks späterer Heirat gesucht. Offerten unter Nr. 2361 an die Geschäftsstelle der „Neuen Tageszeitung^_ ( Suche zu meiner Pflege und