litt tu ttt CV ^82 Iprfid bie Wummct Samstag. den 30. Navcmller 1018 II. Jahraang. «. ..r ^jassrjgs» äääteä srrts. jrtrrÄSSÄ 2 f;iini 5 iar*Ma 60 örruant) des pnffaßillllttn^? Berlin, 29. Nov. Sämtliche beteiligten deutschen Faktoren der Waffenstillstandtzkommission in Span wie der Waffenstillstand Kommission in Berlin, die Oberste Heeresleitung und die Reichsregier-ung haben den bestimmten Eindruck aus dem Verhalten des französischer! Oberbefehlshabers Fock> gewinnen müssen, daß dieser nur nach dem Vorwand iutfrt. den Waffenstillstandsvertrag mit Deutschland zu kündigen. Der Waffenstillstand. Die Ablieferung der deutschen Tauchboote. Haag, 28. Rcv. Reurer meldet ans London: 27 deutsch: Unterseeboote sind in Harwlch angekommen. womit die Zahl auf 114 steigt. Kick in (frisnrfnnß da ffHilünlfr. K-el. 29. Nov. (LW.) Das enaliscke Geschwader passierte j (cm 28. November morgens um 6>^ Uhr Stagen und wird heute ( nachmittag in Kopenhagen erwartet. Wie verlautet, trifft das Geschwader am Samstag vormittag in Kiel ein. Gouverneur Noske teilte in einer Versammlung mit. daß c*t Führer der zu erwartenden Ententelommission der englische Admiral Browning, es ablehnc, mit dem Kieler Arbeiter- und Soldatenrat zu verhandeln. Pie Mkkiir brr Ktrresarvppe In den ersten Noventbertagen. als in Ungarn die Revolution au-vrach und auf den Bahnen Bolschewismus und Bandenkrieg herrschte, hörte der Nachschub für die Heeresgruppe Mackensen aus der Hotmal auf. Die Armee war in Rumänien abgeschnit- len Die Enfentetrnppen drangen durch Serbien und Bulgarien nach d.'r Donau vor, so daß dre Truppen Mackensens im Süden Rumäniens bald in unmittelbarer Fühlung mit dem Feinde standen. Als nach dem türkischen Friedenslckluß die Dardanellen frei wurden und die englii^ * Flotte die Möglicher hafte, in das Schwarze Meer etnzufahren. spielte dte Entente ihren letzten Trumpf auf dem Balkan aus. um die nie besiegle Armee Mackensen zu vernichten: Sie zwang Numänien. das dntfchfreundUche Ministerium Marghiloman zu stürzen und sttzte den rumänischen General Coanda als Ministerpräsidenten ein' sie veranlagte das neue Ministerium, am 9. November dem Generalfeldmarschall v. Mackensen ein Ultimatum zu senden, das zur sofortigen Räumung des Landes binnen 2-1 Stunden auf- forderte, widrigenfalls zur Entwaffnung und Internierung geschritten würde. Gleichzeitig erließ der Führer der französischen Armee in Bulgarien. General Berthvlot einen Aufruf an das rumänische Volk, in dem dieses unter unflätigen Ausfällen ge-en die deutsche Besatzunflsarmee aufgefordert wurde die „Bedrücker" auf schmähliche Weise aus dem Lande zu werfen, während gleichzeitig die Ententearmoe die Donau in breiter Front überschreiten werde, um sich mit dem rumänischen Volte zur Vernichtung der Armee Mackensen zu verbinden. Der Feldmarschall ließ der rumänischen Regierung darauf nur milteilen, daß die Räumung in der bereits begonnenen Weise ordnungsgemäß und in aller Ruhe sortschrcitei! werde. Am 11. November 6,45 vormittags überschritten nun die Ententetruppon. wie von Berthelot angekündigt, an verschiedenen Stellen die Donau. Die Truppen der Armee Mackensen ließen sich befehlsgemäß ln keine größeren Gefecktshrndlungen ein. sondern deckten nur mit Sicherungen den schon begonnenen Abmarsch der Divisionen. Der Rückmarsch der Armee Mackensen halte zunächst als Ziel den Raum Hermannstadt Kronstadt. Gleichzeitig entsandte der Gencralseldmarschall nach Budapest zur ungarischen Negierung eine Kommission, um mit der ungarischen Negierung über den freien Eisenbahntransport durch Ungarn zu verhandeln. Die Ungarn haben in entgegenkommendster Weise der Armee Mackensen den Bahntransport durch Ungarn zugesichert. Eine zweite Kommission wurde nach Berlin entsandt, um die hiesigen maßgebenden Stellen über die Lage der Armee Mackensen auszuk'.acen und um Verpflegung, Kohle. Sanitätszüge und Transportmittel ficherzustellen. Nachdem es durch das Entgegenkommen der ungarischen, tschechischen und polnischen Negierungen gelungen ist, ein Übereinkommen über die schwierige Rückführung der Heeresgruppe Mackensen zu erzielen, haben die geordneten Bahntransporte d?r Heeresgruppe bereits begonnen. An» 20. November vormittags waren die dringend notwendigen ersten fünf Verpfleg- ungszüg'e und drei Lazarettzüge von Oderbcrg zur Armee abgegangen. Die Verpflegung und der geordnete Bahntransport der Armee mit ihren Waffen ist nunmehr vollauf sichergestellt. Altz erste Züge sind bereits Über Wien—München am 19. und 20 . November zwei Transporte von den ln Rumänien angestellt gewesenen 800 Helfern und Helferinnen und 500 Rate-Kreuz- und Coldatenhetm Schwestern eingetrosf-m. Der Feldmarschall v. Mackensen verbleibt bei seinen Truppen so lange in Ungarn, bis die Armee abtransportiert ist; zurze't befindet er sich in Hennannstadt in Siebenbürgen. Der Feldmarschall hat die ihm unterstellten Divisionen ausgefordert. Soldutenräle zu bilden, die im Verein mit den in der langen Kriegszeit erfahrenen Kommandostellen für den ge. sicherten Abtransport der Armee und für Disziplin und Ordnung in dr Truppe sorgen werden. Es liegt im Interesie der Heeresgruppe Mackensen wie auch d-r Staaten durch die der Heimtransport geführt wird, daß dieser ohne Zwischenfall erfolgt und wie bisher durch das gute Einvernehmen der beteiligten Negierungen gefördert wird Wilhelm II. Baris, 27. Nov. tWB) Meldung der Agence Haras. ..Echo de Paris" meldet aus London. In Deantwortung von Äeußerunoen der Entente, welche die Internierung des Kai. fers in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber der deutschen Armee fordern, hält die holländische Regierung an der 'Auffassung fest, nach welcher der Kaiser, nachdem er abgeda.nkt habe, nicht mehr als Glied der Armee angesehen und demgemäß auch nicht interniert werden könne. Sie versichert, von dem Staatssekretär Dr. Solf eine Note erhalten zu haben, welche die Abdankung mitieilt. Die holländische Regierung füge hinzu, sie überwache den Kaller streng, der das holländische Gebiet nicht verlassen könne. ..Matin" erfährt aus Landen, daß die Alliierten die hinsichtlich dcs Kaisers zu treffenden Maßnahmen sehr sorgfältig prüfen, aber die Lage werde als heikel angesehen. Die holländische Ausfasiung sei. daß Personen, deren Auslieferung in Betracht komme, nicht ausgeliefert werden könnten ohne die Zustimmung das Landes deren Untertanen sie seien. Wie dem auch sei die Anwesenheit des Kaisers in Holland versetze die holländische Regierung in eine heikle Lage, da der Kaiser nicht oftiziell abgedankt habe und einen flagranten Mißbrauch der holländischen Gastfreundschaft begehe. Dies versetze die Alliiert-m in eine viel leichtere Laae gegenüber der holländischen Regierung. Man hoffe, daß Holland seine Auffasiungen ändern werde, wenn die deutsche Regierung sich weigere, in die Auslieferung des Kaisers zu willigen, *o könne man nicht sagen, was für eine Wendung die Dinge nehmen würden. London, 26. Nov. fWV.) Reuter. „Evening Standard" erfährt aus zuverlässiger Quelle, daß ein Punkt der Tagesordnung der Friedenskonferenz die Erwägung der Position des Erkatscrs, des Erkronprinzen und anderer Persönlichkeiten bilden werde mit der Absicht, sie wegen ihrer während des Krieges gegen das Völkerrecht begangenen Vergehen gerichtlich zur Verantwortung zu ziehen. Die Abdankung des Dalle s. Berlin, 29. Nov. (WB.) Um aufgetauchten Mißnerständ- nissen über seine Abdankung zu begegnen, hat Kaiser Wilhelm II. in einer staatsrechtlich einwandfrmen Urkunde auf seine Rechte an der Krone Preußens und der damit verbundenen deutschen Kaiserkrone verzichtet. Die Urkunde hrrt folgenden Wortlaut: „Ich verzichte hierdurch für alle Zukunft auf die Rechte an der Krone Preußens und der damit verbundenen Rechte an der deutschen Kaiserkrone. Zugleich entbinde ich alle Beamten des Deutschen Reiches und Preußens, sowie alle Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Marine, des preußischen Heeres und die Truppen der Bundeskontingente des Treueides, den sie mir als ihren! Kaiser. König uird obersten Befehlshaber geleistet haben. Ich erwarte von ihnen, daß sie bis zur Neuordnung des Deutschen Reiches den Inhabern der tatsächlichen Gewalt in Deutschlan-d helfen, das deutsche Volk gegen die drohenden Gefahren der Anarchie Hungersnot und Fremdherrschaft zu schützen. Urkundlich unter Unserer höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedruckjcm kaiserlichen Insiegel.. Gegeben Amerongen, den 28. November 1918. gez. W i 1 h e l m." MrtiMöMl ftr ijrriöiitiMf!! und fritnlirn. Berlin. 29. Nov. (LiZB.) N-nt) weiteren Vereinbarungen der Waffenstillstandskominission mit den Alliierten werden alle transportsähigcn Kranken und Verwundeten aus den deutschen linksrheinischen Gebieten und den Gebieten der Brückenköpfe abgesührt. Die deutsche 'AZaffenstillstandskotumission: Staatssekretär E r z d e r g e r, Vorsitzender. O'tüf EiklüriW dcs $rafrn Ejti'imi. Wien, 27. Nov. (WB.) Die Blätter veröffentlichen folgende Erklärung des Grafen Czernin: Herr Iafs6 hielt unter Zitierung eines Briefes von mir die Behauptung auf- leckst. daß das Friedensangebot Amerikas dnrch einen Vertrauensmann Wilsonö erfolgt« und voll mir abgelehnt wurde. handelt sich dabei m einen der zahlreichen Fälle, wo eine Privatperson den Besuch unternehmen wollte, dir Friedensfrage zu fördern, ohne jedoch irgend eine Legitimation als Vreiranensmann der gegnerischen Regierungen Nachweisen zu können. In dem vorliegenden Falle handelt cs sich um den Großindustriellen Meinl, welcher, gewiß^vcn bester Absicht beseelt, seine Mithilfe zur Förderung der Fne- d-ensfrage anbot. Meinl, welcher fick nicht als Vertrauensmann einer fremden Negierung legitimierte, überbrachte nur kein Friedensangebot Amerikas oder einer anderen 0 * 6 * nerischen Regierung. Meine Darstellung vom 23. November war daher vollständig richtig. 100 Milliarden. Haag. 29. Nov. Eric Eeddes äußerte sich in Cambridge über die Frage der Entschädigung, die Deutschland aufzuerleoen sei. Die aufgestellte Rechnung stelle sich auf ungeröbr 5000 Millionen Pfund Sterling- (über 100 Milliarden Mark). Diefr Rechnung sei nur in Goldbarren oder ln Arbeitskräften zu begleichen. Da Deutschland kein Geld habe, lei eine Entschädigung in Maren denkbar, doch würden durch eine solche die englische Produktion und der englische Arbeftsmarkt in Verwirrung geraten Es sei daher die Frage zu erwägen, ob es für England mit seiner überzähligen Bevölkerung nützlich sei. Millionen deutscher Sklaven zu überführen, um sich mit deutscher Arbeit frajl befahlt zu machen. Eine Antwort gab Geddes auf diese Frage nicht. Daß er sie stellte, ist bezeichnend. Er trat warm für die Entschädigung ein. wußte aber nicht auf welche Weise sie ei.izubringen sei. Vielleicht könne Deutschland auch Schifte für England bauen, aber dann werde Deutschland eine sch:ft- banende Nation werden. Man muffe tief in dos Problem ein- dringen, aber ja nickt aus dem Gedanken einer Entschädigung ein Götzenbild macken, da die Gefahr bestehe, die eigenen arbeitenden Klaffen zu ruinirn. Die Zerstörung jeglicker Ordnung und dam't völlige Preisgebung dem Feinde haben sich die Srmrlakusleute zum Ziele gesetzt. Demgemäß setzen sie ihre Hetze gegen die Regierung mit ungeschwächten Kräften iort. Sämtl'.cke Ansammlungen in Berlin, bei denen diese Ouer- kepfe das große Wort führen, laufen in unerautckliche Wortgefechte aus. bei denen aber auch gar nichts herauskommt und die nur die bestehenden Wirren vergrößern Hellen. Welcher Art ihre Forderungen sind, geht aus dem Programm der Kommunisten aus Bremen, wo die radikalste Tonan in Reinkultur gedeiht. hervor. Es lautet' 1. Erklärung geaen die Nationalversammlung: 2 Verbrüderung mit den russischen Vokschewiki; 8. Sofortige Ernfuhrung der kommunistischen Wirtschaftsordnung. I. Propaganda unter den feindlichen Truppen: 5. Ent. waftu'ung der Soldaten und Bewaffnung der revolutionären Arbeiterschaft. Ini Einklang damit steht nachstehender Ausruf, der sich in der Berliner ..Roten Fahne" befindet: „Wir fordern. Die unverzügliche Bildung eines R^volu» Ilonstr.bunals, vor dem die ganze Verbreckerbande. tn erster Linie die beiden Hohcnzollern Vater und Sohn, und der Reichskanzler Lethmann-Hollweg abzuurteil-en find. Wilhelm von Hchenzcllern ist zur Rückkchr aufzvfordern. damit er fick vor diesem Gericht rechtfertige. Die Mitschuldigen an der Anstiftung (!) des größten Verbrechens der Weltgeschichte, wie ^chei- dentann. Ebert und wie David und Heilmann muß das revo- luricnäre deutsche Proletariat jetzt mit eiserner Faust von sich weisen, sonst hat es kein Recht vor den französischen, englischen und russischen Proletariern, vor der Internationale, zu erscheinen." Und an anderer Stelle desselben Blattes heißt es: ..Wir klagen sie an. das deutsche Proletariat verraten zu haben, indem sie den Todfeind des deutschen Proletariats, den internationalen Kapitalismus aufsorderten, die Hungerpeitsche gegen die Rerolution zu erheben. Wir Nagen sie an: Die furchtbare Alternative des deutschen Proletariats: Hunger oder Revolution absichtlich und verräterisch herbeigcsühft zu haben. Wir Nagen sie an: Als die Geschäftsführer des deutschen Kapitalis- mus den Kapitalisten der feindlichen Länder das Bündnis an- getragen zu haben zur Erwürgung der deutschen Revolution. Wir klag n ne an. die „sozialistische Regierung": „Aus eigenem Antrieb und von sich ans, Wilson die Schlinge in die Hand gedrückt zu haben, damit er die deutsche Revolution erdrossele. Wir klagen sie an: Angesichts der Berge von Leichen. Männer. Frauen. Kinder, die ihre verbrecherische Kriegspolitik geschichtet har, aus dem drohenden Hungertod von weiteren Zehnlausenden ein Parteigesthäft gemacht zu haben, ihn dazu benützt zu haben, ihre „Stellung" in Deutschland zu befestigen. Wir kla- gen sie dieser Verbrechen an. dte scheußlicher find, als alles, wa- der Hohenzoller auf sich geladen hat. Wir Nagen sie an utt* wir wissen' Urteil und Strafe wird das deutsche Proletaria» sprechen. In den Orkus hinab! Hinab^ Die Haupthetze der „Unentwegten" richtet fick gegen^dls alte Sozialdemokratie, die tnis auch sehr wohl fühlte «nd antwortet deren Hcruvtoraan der „Vorwärta"L „Ginge e§ nicht um das Wohl und Wehe des Volkes, so könnte die Sozialdemckratie den ungebärdigen Herrschaften sehr bald das Vergnügen machen, aus der Negierung auszuscheiden. Der Platz iw Zusckauerroum ist ja der bei weitem bequemere. Nur würde nach dem Ausscheiden der Sezialdemokratie eine Regierung Zurückbleiben, die noch nicht ein Zehntel des Volkes hinter sich bat und über so gut wie gar keine geschulten Kräfte verfügt. Was dann dem deutschen Volke blühen würde, ist nicht ad'usehen. Die unabhängigen Spartakvsse könnten in naher Zeit nickt damit rechnen, die Mehrheit des Volkes hinter sich zu bringen sie mutzten also ibre Diktatur verewigen. Die vernünf- tlgeu Elemente der Unabhängigen würden bald nichts mehr zu sagen haben, und Spartakus, d. h. noch nicht ein Prozent ter Bevölkerung, würde das Reich beherrschen. Für wie lange und mit welchem Erfolgs Den Sozialdemokraten fällt es gar nicht ein. sich an ihre Aemter zu klammern. Wir bitten aber alle lleberlegunqsiähigen zu bedenken, wohin es führen muß. wenn man sie zwingt, aus ihnen zu scheiden. Ein solcher Zwang wäre geschaffen, wenn durch das Treiben der Durcheinander Politiker Verhältnisse entstünden, für die die Sozialdemokratie die Mitverantwortung nicht mehr trauen kann. Sie müßte dann die Sache de? Sozialismus wenigstens für die Zukunft retten, indem sie dafür sorgte, daß sie als die bei weitem stärkste Partei des Sozialismus aus dem allgemeinen Tohuwabohu unkompro- mittiert herausaeht. Möge man also bedenken, daß die Sozialdemokratie nickt? in ibrer geaennärtigen Stellung hält, als ihre Liebe und ihre Znaehvriakeil zum arbeitenden Volle. Sie zu „stürmen" könnte unter Umständen vielleicht leichter sein als man glaubt, nockher ab.'r etnms Vernünftiges zum Wöhle des Volkes zu schaffen, vielleicht doch schwerer, als mancher heute denkt." Bern. 28. Nov. Das deutschfreundliche „Berner Taoeblatt" schreibt, es stebe außer Zweifel, daß die Durchsskung der Pläne der deutschen Bolschewisten den allerschär.fsten Widerstand bei der Entente finden werden Wir Neutralen, so erklärt das Bla^t. können ibr dabei nur unsere volle Zustimmung au ^drücken. Da hört endlich auch bei uns in der Schweiz, die Snmvthie für Deutschland auf. Einen bolschewistischen, anarchistischen Nachbarn weiben mir keine freundschaftlichen Gefühle mehr." Amsterdam. 27. Rov. (WB.) „Het Bcderland" schreibt: Falls es in Deutschland zu Gewalttätigkeiten zwischen den anti- rcvolvticnären Fronttruppen und den revolutionären Arbei^er- und Soldatenräten kommt, bricht der Bürgerkrieg aus. Als Folge biervon würden die Heere der astoniertcn Staaten weiter in Deutschland einrücken und große Landesteile besehen. Beim Eintreten von Gewalttätigkeiten könnte es leickt kommen, daß weder der Frieden noch die Sozialisierung zur Reife kommt. Zur Aufrechterhaltung der Frontdlsziplftr. Generaloberst v. Boehn wendet sich in einem Ausruf an die Rheinprovinz und Hessen Raffau und sagt' Die 7. Armee ist in die Rheinorovinz und in Hesten-Rnsiau einaerückt Ich übernehme vom 21 November ab im Vor-, merschgebiet der 7. Armee die militärische Kommandogewalt. Die Dienststellen der Armee sind auf Befehl der Obersten Heeresleitung angewiesen, nur mit den militärischen Kommande- bebmden und den B-börden der Zivilverwaltung zu verhandeln. Nach Erlaß der Reaierunq und der Obersten Heeresleitung steht den Arbeiter- und Soldatenraten keinerlei Eingriff in die Kom- rnandogewalt zu. die allein in den Händen der militärischen Kommandostellen liegt Köln. 28. Nov. Einer Meldung der „Kölnischen Zeitung" aus Obligs zuioloe. baden Soldaten dsr dort durchmorsckier'en 1b Armee vom Nadhause. Post und Bahnhof die rote Fahne entfernt und vernichtet. In Scklebbusch wurde der Soldatenrat verhaftet. Der A.ilonsausschuß der unabhängiaen Partei bat als Einspruch dagegen Arbeftsrnhe für den oberen Kreis Solingen verkü'chet Gestern wurde, wie der Polizeiberickt werdet, ein hcckbepackter Wagen mit Gepäckstücken und einer Feldkri^gn- koste mit 100 000 Mark entführt. Von dem Verbleib des ge^ raubten Geldes bat man noch keine Spur. L. - ^ e KcrUner Mißwirtschaft. ' ^ In der letzten Sitzung des Großen Berliner Soldatenrates ging es sehr lebhaft zu. Immer mehr häuft sich die Mißstimmung gegen die dort beliebte Wirtschaft Bezeichnend dafür ist folgender Protest des 3. Armeekorps, der in der betreffenden Versammlung verlesen wurde und folgenden Wortlaut hat: Wie entstand, der Vollzugsrat? Führerlos geworden, waren wir vor die Ausgabe gestellt, aus unserer Mitte binnen weniger Stunden uns Vertrauensleute zu wählen. So war der Vollzugsrat und der Soldatenrat ein Zufallsprodukt. Was tat er? Er tagte hinter verschlostenen Türen, hat uns und unsere ganzen Ziele vor Voll und Regierung schmählich herabgewürdigt. Was unterließ er ? Uns Soldaten ein feste Ord- ganifation zu geben für die in Trümmer gegangene einheitliche Kommandogewalt, zu sorgen für die Sicherung der Ostgrenze und die Erhaltung der Werte, die der Zusammenbruch des alten Systems uns übrig läßt. Soll es so bleiben? Auch die Loldatenräte Badens und der Ostfront erhoben Widerspruch und verließen unter Protest die Versammlung. Aus den dort gehaltenen Reden bringen wir nur folgende Stellen. dre beweisen, daß von einem ersprießlichen Arbeiten in Berlin keine Rede ist und die Zeu lediglich mit Zänkereien ausgefüllt wird. Der Leutnant Colin-Roß sagte: Tagegelder der VollzugsratsmitgUeder mit öv Mark für den Tag und für Lchrelbfräuleins mit 30 Mark sind unerhört hoch. Wag haben dagegen die Kriegsbeschädigten? Wenn wir so weiter machen, kommt die Reaktion. (Lehr richtig!) Leutnant Wüllner: Bet ,der alten Regierung mag dieses schlecht gegangen sein, jetzt geht es aber noch viel »chlechter. (Brausender anhaltender Beifall.) Lcn Vertreter der Ostfront erklärt: Politisch reis haben sich die Berliner Soldatenräte nicht gezeigt. Persönliche Zänkereien sollten nicht Platz greifen. Der beschämende Eindruck der heutigen Versammlung laßt sich Nicht verwischen. Die Geldverschwendung der gegenwärtiger! Regierung ruft allenthalben die größte Erregung hervor. Verschiedentlich wird behauptet, m den drei Wochen der Revolution sei von den verschiedenen neuen Instanzen ein Betrag ansgegeben worden, der die ordentlichen Ausgaben der früheren Negierung im gleicben Zeitraum während des Krieges um rund 800 000 Millionen Mt. übersteigt. Weiter wird behauptet, daß die Mitglieder des Vollzugsrates nicht nur 50 Mark Tagegelder, sondern daneben noch tägliche Spesen bis zu 800 Mark pro Mann liquidiert haben und daß sie vielfach ihre Frauen, Bräute und Anverwandte in ihren Büros untergebracht und in gleicher Weise behandelt hätten. Eine erhebliche Rolle spielt natürlich auch die Tatsache, daß in allen Reichsämtern die leitenden Posten doppelt besetzt sind und daß eine Unmasse von neuen Unterstaatssekretarlaten geschaffen worden ist. Es märe tatsächlich die höchste Zeit, daß diesem Treiben, das geeignet ist, uns vollends in den Abgrund zu führen, ein Ende bereitet wird. Cin hrlftlcher Protest. Darmstadt, 29. Nov. (WB.) Das Vorgehen des bayerischen Ministerpräsidenten Eisner gegen die Rcich-s- leiiung hat das hessische Staatsministerium veranlaßt, heute folgendes Telegramm an die Reicksregierung in Berlin und an das StaaLsniinisterium in München zu richten: „Das Staatsniiniftcriunr der Republik Hessen protestiert gegen den vom bayerischen Ministerpräsidenten und Minister des Aeußersn für Bayern angeordneten Abbruch der Beziehungen zun. Auswärtigen Amte in Berlin. Es sieht darin eine Gefahr ftir die Einheit des DeutMn NeickLs und befürchtet, das; dadurch der Separatismus gefördert werden könnte. Es erwartet vom Gesamtmini- sterium Bayerns, daß e§ seinen Ministerpräsidenten veranlaßt. den verhängnisvollen Schritt rückgängig zu machen, denn das nationale Interesse aller Deutschen erfordert dringend, die klarste Einheitlichkeit aller deutschen Stämme bei den Friedensverhandlungen ausrecht zu erhalten." fifinf JnMse?Wsi !enland . . « 330 000 Rußland .... 213 000 Holland ..... * 183 000 Dänemark .... 181 000 Spanien .... - 153 000 Schweden . * 137 000 Pramitrrttlg ön FahükiijlWgkii. Dr „Deutschen Volkswirtschaftlichen Korrespondenz" wir! geschrieben: Was zuerst in den llftvolutionstagen als schlechter Wih erzählt wurde, daß nämlich die fahnenflüchtigen Soldaten weiche sich zu vielen Tausenden in Berlin und d*n anderer großen Städten des Reiches herumtrieben, nicht allein straflos bleiben, sondern auch ihre Löhnung nacherhaten sollen, ist Tatsache geworden. Bei verschiodene Ersatztruppenteilen Berlins hat die Auszahltwg dieser Löhnungen bereits statt- gefunden, die Fahnenflüchtigen erhalten ihren Lohn voir Tag« ihrer Entfernung vom Truppenteil ab nachgezahlt und gelangen auf diese Weife in den Besitz einer größeren Summe Geldes, auf die sie nie und nimmer rechnen konnten. Bei einem Berliner Garde-Jnfanterie-Regiment ist z. B. an einen Deserteur, welcher schon bald nach Ausbruch des Krieges feinen Truppenteil verließ und sich während der ganzen Zeit i'nter folsä^in Namen als Gelegenheitsarbeiter fein Geld verdient hat, für volle vier Jahre die Löhnung nachbezahlt worden. ^ Daß man die Fahnenflüchtigen, welche in d«n meisten Fällen aus Feigheit und Pflichtvergefjenheit jenen Treu« druch vor dem Feinde vegingen, in Vrefer rrn glaublichen! Weise auszeichnet, ist vor allem ein schreiendes Unrecht gegen jene Braven, wellte trotz aller seelisch und körperlichen Leiden die ganze Zeit über in Pflichttreue ausgeharrt haben -Und von jenen nichtsmürdlgen Gesellen nun gar noch ver» spottet werden. Mit den erheblichen Geldmitteln, we!cl)e auf diese Weise in unrecht« Hände gelangen, könnte man so manchem treu gedienten Sodaten seine bürgerliche Existenz wieder aufrichten. Aufruf. Wir brachten gestern einen Auft-uf unserer hessischen Parteifreunde. Durch; ein Versehen ist er nur unvollständig veröffentlicht worden, weshalb wir ihn heute nochmals folgen lassen- Wir fordern zunächst: Der Vorfrieden ist schleunigst zu ; schließen, zu diesem Zwecke mütz der Reichstag sofort einberufen werden. Dieser hat über den Zeitpunkt der Einberufung der Nationalversammlung, über die dazu notwendigen Focmali. 1 taten und das Wahlverfahren zu beschließen. Der endgültige j Friede ist unter Heranziehung der berufenen Sachverständigen aller maßgebenden wirtschaftlichen Verbände herbeizuführen. Grundlegend fordern wir weiter: 1. Erhaltung und Förderung des gesamten deutschen Volkstums gegen alle »eine Widersacher. Eingliederung der Deutsch- v. esterreicher an den zu bildender: großdeutschen Staat. Schließung der Reichsgrenze gegen, unerwünschte Zuwanderung. Gründliche Neuordnung unseres auswärtigen Dienstes. 2. Schaffung eines Volksheeres. 3. Einrichtung und Ausbau eines bürgerlichen Volksstaake» auf freiheitlicher Grundlage. Gleiche Rechts und Pflichten für alle Staatsbürger. Freiheit in Wort und Schrift, volle Glaubens- und Gewissensfreiheit. Wahlrecht für Reich, Staat untz Gemeinde auf breiter volkstümlicher Grundlage. 4. Erhaltung des Privateigentums. Sicherstellung der Kriegsanleihe. Wahrung der persönlichen Freiheit und der öffentlichen Ordnung. Enteignungen privaten Besitzes sind nur aus Rücksichten auf das allgemeine Wohl und gegen gerecht« Entschädigung zulässig Eine in diesem Sinne vollzogene Auf» Hebung der Fideikommisse und die Verwandlung des dadurch fr ei gewordenen Landes und der Staatsdomänen in bäuerliche« Besitz ist zu fordern. Der Grundbesitz ist zum Zwecke der Schaffung von Bauern- und-Siedlungsland insbesondere für Kriegs« beschädigte in seinem Umfange zu beschränken Die landwirt- sck)aftliche Ergenerzeugung ist kräftig zu fördern. Ein urmb- hängiger Bauernstand ist zu erhalten. 5. Verstaatlichung der geeigneten industriellen Großbetriebe. der Kohlen-, Kalt- und Erzbergwerke. der Stickstoffs, und Elektrizitäts-Industrie. Die Erhaltung der prioatmirt- schuftlichen Kräfte ist jedoch unbedingt sicher zu stellen. Die Konkurr-Lziah, gkert der deutschen Industrie auf dem Welt- markte muß gewahrt bleiben. 6. Schleuniger Abbau der sozialistischen Zwanaswfttschaft. Wiedereinsetzung des ehrsamen fteien Handels, schärfste Bekämpfung des Wuchers auf allen Gebieten. 7. Wiederaufbau des gewerblichen und kaufmännische« Mittelstandes mit Staatshilfe. 8. Ausbau des Beamten- und Staatsarbeiterrechtes. Anstellung der Volksschullehrer als Staatsbeamte. 9. Internationaler Ausbau der Sozialreform. Sicherung des Aufstieges des Arbeiterstandes. Tatkräftige Devölkerungs- politik. 10. Stärkste Heranziehung der Kriegsgew'rnne, der hohen Einkommen und Vermögen zur Besteuerung und zur Deckung der Kriegskosten. Verstaatlichung der Großbanken urrd des Ber- sichernngswesens. Verbot des Vörfenspiels. 11. ^Wahrung des deutschen und christlichen Gesichtspunktes in der Iugender^ehung. Förderung aller auf Volksbildung gerichteten Bestrebungen. Gemeinschaftlicher Unterbau für de« gesamten Unterricht. Bekämpfung des Titelunwesens ttnfc des Kastengeistes. 12. Schaffung eines deutschen Rechtes In sirieckbeex Tm dsden bei: IV. Fvien/Irlins, Elektrotechnisches Büro; ^i% lila. A 4 Uhr abends: Jugendstunde. Donnerstag, den 5. Dezember, 8X Uhr abends: Bibelbe- sprech- und Gebelstunde. Verantwortlich für den politischen und lokaler' Teii: l^tto Hjrfchel . Fnedbera-. tür den Anzckaenteil' N Kenner. Friedderg. Truck und Verlag der ..Neuen Tageszeitung". A OL Friedbero i ^ Vetr.: Die Beau stchtigung der Kinder auf den Straßen. Bekanntmachung In den nächsten Tagen ist ein proßer Verkehr von Truppen aller Waffengattungen in diesiger Stadt zu erwarten. Um Unglücks: lle zu vermeiden, warne ich hiermit die Eikern von Kindern, diele nicht ohne Aufsicht auf die Straßen >u lassen und ihnen mit Eintritt der Dunkelheit das Betreten derselben streng ru un er'agen. Dadurch, daß sich Kinder an fahrende Lastauto- mobile und sonstige Mili ä Fahrzeuge aller Art hinken onhängen oder bic:c wä rend der Fahrt bestiegen haben, sind schon an anderen Plätzen schwere Unglücksfälle vor- gekoinmen. Auch vor dem Be- (re en d?s Bahnhofes durch Kinder ohne Aufsicht, sowte der Schienen- gelei e innerhalb des Bahngebietes wird dringend gewarnt. Friedberg, den 30. Nov. l918. Der Bürgermeister. 2. V.: Damm. Bekanntmachung In den Geschäften von Fr. Michel, Fr. Hl:vrecht. E. Moer- schet. 2. L. Puuly. Schade L Füllgrade. E. Stamm bringen wir von heute ab zum Preise von Mk. 1.40 pro Pfd. zu in Verlaus. FrieLderg, den 30. Nov. 1918. Ter Bürgermelster: (Stadt. Lebensmittelausschutz) 2. A.: Langsdorf. : iiiil. Nächsten Montag, den 2. Dezember, von mittags 12 Uhr an, lassen die hiesigen Schas- besitzer e.wa 106 Stück Schafe und Länrmer darunter 2 Vocktämmer, öffent- versteigern. Versteigerung m Ort. PohlgSns, 28. Nov. 1918. 2. A.: Kollmar, Bürgermeister. Bekanntmachung. LebensmLttel-Berssrgmrg für die Woche vom 2. biS 7» Dezember 19.18» Es gelangen zur Ausgabe: Montag, den 2. Dezember: Klarmclade iu den hiesigen Kolonialwarenge'chafien. auf jeden Abschnitt 9 >Ä.“ der Brotkarte V* Pfund zum Preise von 59 Pfg. Montag, den 2. Dezember: BSestelltansr von MMsrmtttetrr m den hiesigen Kolonialmarengeschästen vom 2. bis 5. Dezember. Es sollen ausgegeben werd"n: auf Nätrmittel arte C (blau) Marke 01, Hulfenfruchte auf NährmitteUarte B (rot) Marke 61, Graupen. DlenSLag, den 3. Dezember, vormittag- von 9—12 Uhr in der alten Post geilte Speiscmöiiren in Mengen von 50 und 109 P und. Preis pro Pfund 9 Pfg. Mittwoch, den L Dezember in der alten Post: Zwiebeln (Zeiteinteilung wie vei der Butterverteilnng) für jede aus der Lebensmittelkarte veczetchnete Person wird '/ 2 Pfund zum Preise von 20 Pfa. abgegeben. Die Lebens- mckketkarten sind als Ausweis vorMegen. Gesäße sind mitzu- bringen. Freitag, den 6. Dezember in der alten Post: M arjsa risse (Zeiteinteilung tvie bei der Bn-terverleilnng) für jede auf der Lebensinitiettarle verzeichnete Person werden 56 Gramm zu 30 Pfennig oerabfolctt. Landwirr^chasl treibende und Milch erzeugende Haushaltungen und Haushaltungen, die Hausfchlachiaimen vocgenommen haben, sowie die rcluell lebende israelitijche Bevölkerung sind vom Bezug ausgeschlossen. Friedberg, den 30. November 1918. Der Bürgermeister. (Städt. Lebensmittel-Ausschuß.) ^ 2. A.: Langsdorf. Pferdeversteigerung in Gießen. 2n kommender Woche werden js 109 Pferde am Montag, Mittwoch und Freitag am Schlach^viehhof Gwßen versteigert. Dienstag, Donnerstag und Samstag leine Versteigerung. Die Vrerdekommiision. Zwetlcheiwalfer zu haben Hotel Weitla, Friedbcrg. Zum Schlachten! kg. weite Kranzdärme, Ia. weite Mitteldärme, la. grohe Ochsenbutten, sowie Rinds-, Kalbsund Schweincbla'en, reinqemahlenen Pfeffer, Wurftkordcl und Pfeffererjatz empsiehlt Friedbergi. H. Kai erstraße 12. Telefon 410. kaust mit behördlicher Genehmigung Wilhelm Scherf, Pferdemetzgerei Friedberg, Kaiserstraße 53 und Usagaffe 19 Geschüst ist läglich geöffnet von 8—12 und von 1—5 Ahr. Naoallerlit. iV f Jahre all, sucht möglichst bald Siellung als Lloionläe auf größerem oder mittlerem Gute in Oberhessen. wo sich ihm Gelegenheit biete, ^ur gründlichen Erlernung der Landwirt chasi und Viehzucht einschließlich Verwaiiung. FamlUen- an chluß Bedingung. Eefl. ausjührllche Angebote u. Bedingungen erbeten an Bürge rlueistcr LU Untermann, Ntedei-IngelbeiM n. Mb. liefert btlligst 6. Cce, llUaffenheim, Telefon Amt Vilbel 239. Frankfurter Pferdelosi a I Mark Ziehung: 18. Dezember. Ueberall erhältlich oder ^ vom Landwirtschastl Verein in Franlfun a. At. Ein |a|t neuer Anzug gesetzte Figur, zu oerk. Adolf Kratz. Schneider. Wöl ersheim. (Klagpwagen) zu verlaufen. Friedberg, Franksurterstr. l oritbausstroße ides Vg rlObUHg beehren sich ergebenst anzuzeigen Jda Schneider Heinrich Bickert Bruchenbrücken, den I. Dezember 1018 . V Geschäfts-Eröffnung! Der geehrten Einwohnerschaft von Friedberg und Umgebung zur Kenntnis, dass ich am heutigen Tage die Whtschaft „ZumlVaulbccrhiiiiiti^ K«l«er«(r SO, übernommen habe. — Mein eifrigstes Bestreben wird es sein, meine verehrl. Gäste in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen. Zum Ausschank kommt das beliebte heile uud dunkle liier der Brauerei Steinhäusser. Um geneigten Zuspruch bittet und zeichnet mit Hochachtung Friedherg;. MeisiPicll Kühl» J gesucht. Gbkrhcsslsihr Krastfoltermerkk G. m. b. ftrie»berq. Kutscher, der auch Ackerbau versteht, >ür sofort geiucht. Gusiav Waas, ftriedbera. iUöiirr Jini k iumfc,’; Kun 10 und Gcmüfegärrnerei in einem floticn, der Ilieuzeit erngexichleien Betriebe gejucht. Verpflegung im Hause. 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Doppelt ichwer fällt uns in liefern ^ahr diese Pflrcl lerfüllung; denn es fehl, „ns an Mitteln u:iö mit großen 'J e erven finö wir leider nicht aus estatiet Die ausgestellten Summe.b. chsen haben nur den eeringirigigen Betrag von Mt. 28.50 eibrachl, und dürfen wir deshalb auch' in die em Jahr die Bitte aus prechen, uns nach Möglichkeit mit baren Mitteln unterstützen *u oouen, Damit wir mb. lichst vielen bedürftigen Kindern eine Weihnachisfreude bereiten tönnen. Gaben werden dankend entgegen^enommcn von den Dorstands- milgliedetn.' I. Dörr. Kaufmann; M. Georgi. Apotheker: I. Heineck, Nech- nungsrat: (ö. Kleberoer. Parier: Th. ^>.or chei. Banuniernei.m.r: Ph. Philipps. Hauptlehrer: H. Rauch. Kaufmann: W. Bogoach. abrikant: Dr. L. Ceyd. Rechtsanwalt: N. alt, Pro fesior " s Zigarren. Durch einen Qelegenheitskauf bin ich in der Lage eine beschränkte Anzahl gut abgelagerter Zigarren in mittlerer bis teuerer Preislage in von ÄU> hh ioo ütiieh abzulassen. 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