Hummer S80 >*|tt xoimkrsta«, »»', 28. Novcml-cr !!»>>, _ II. Ial,r«» «,. Dip eaeeoreitnug hinzu iriN noch c>as Beilellgeld: "e, erhoben. Ettüynnosori Frievberg. ericheint ,e0en Tertia'. Regelmäßige Be»lagen „Oer Kauer aus Hessen", „^ie Sprunkube". Se?ugspreia: Be, den Poitauilattcn vlerieffahrllch Mt. 2.70 oen üieenten mono,Nch 1.00 Mt. einschließlich Trageriohn. Anre»yen: Grunderie 2b Psg.. ,olale 20 big^ Anzeigen von auswaris verden durch Bo tnachnachne Schriftleiinna und Verlag ttietzberg treuen». ">anauer traqe 12. eernoreber 48. 1$o ti hef. Sonto Hz. 4S59, 'I nt ^tamiurt a. M. 1 An die lliildni'rtlchMche ütnslttnin!'. Die Lieferungen von Lebensmitteln, die durch die bestehenden Vorschriften zur Sicherung der Volkscrnährung der Landwirten auferlegt sind, müssen nach wie vor regelmäßig und rn voller Höhe erfüllt werden. Nur das schützt das deutsche Voll vor noch größerer Not und die landwirtschaftliche Bevölkerung vor der Gefahr, daß ihr rechtswidrig mehr genommen wird alr f.e ?rt)t pflichtgemäß zur Ablieferung zu bringen hat. Wenn die he im lehrenden Truppen und die städtische Bevölkerung dar ben. weil die Vorräte von den Landwirten .zurückgehalten werden. so besteht die Gefahr, daß ihnen mit Gewalt mehr genommen wird, als sie zu liefern verpflichtet sind. Landwirte, erfüllt deshalb Eure ^Pflicht! Alle Organisationen der Landwirte und alle landwirtschaft lichen Behörden werden ersucht, in diesem Sinne zu wirken. Der Staatssekretär des Kricgsernährungsamts: Wurm. Das Preußische Landrvirtsckfftsminrsterium: Braun. Hofer. !Hf Irontirüjnifii mni die Anarchie. Berlin, 27. Nov. (WB.) Der Soldatenrat bei der Obersten Heeresleitung schreibt: Es sind Zweifel darüber entstanden, ob der Soldatenrat bei der Obersten Heeresleitung die wirkliche Trupp.nvertreiung ist oder nickt Der Vollzugsausschuß des Soldatenrats der Obersten Heeresleitung tritt dem hierunter versteckten Verdacht, er sei Nickis anLcres als ein nach den Weisungen der Obersten Heeresleitung arbeitendes Sckeing.eb.ilde, entgegen. Der Sol dotenrat der Obersten Heeresleitung hat auf dringendes, ein- müriges Verlangen aller Frontsoldatenräte, mit denen er bisher rn Verbindung gekommen ist und die bereits den überwiegenden Teil des Feldheeres darstellen. auf den 1. Dezember einen Vertretertag der Heeresloldatenräte nach Bad Ems einberufeu Die Sache fordert daher, daß der Vollzugsausschuß des Soldaten- icts bei der Obersten Heeresleitung volle Klarheit über sich selbst gibt und folgendes feststellt: Wir sind die ans geheimer Wahl hervorgegangenen Vertrauensleute der Anfang November im Hau^auartier anwesend gewesenen Truppen sim ganzen 15—20 000 Mann). Wir find ausnahmslos Soldaten, die in vorderster Kampflinie gestanden haben. Fm Augenblick seiner ersten Entstebung in den Tagen vom 8. bis 11. November stoben die Mitglieder des Soldaten- »ates der Ostersten Heeresleitung entscheidend einaeariffen, in hem sie der Obersten Heeresleitung die ständige Erklärung ast- ^asten' sämtliche Truppen des Hauptguartiers begrüßen begeistert den sozialen, demokratischen Freistaat, der sich in der Heimat bildet. Es wird auch nicht ein einziger Soldat im Größen Hauptquartier die Waisen gegen Volkoaenossen erheben Wir sind nicht bereit, uns für die verantwortlichen Leiter der bissterlaen unheilvollen Militärpolitik einsetzen zu losten. Wir sind aber bereit, nach besten Kräften unsere Hilfe zur V^rst'iauno zu stellen, damit nicht der Heeresorganismus im Augenblick des Heimmarsches der Avflösuno verfällt, denn das würde ein im- ebfeststaretz Elend herbeiffihren. So bat der Soldatenrat bei der Obersten Heeresleitung ln entscheidender Stunde buckster Gefahr mtt don, steigetpagen, daß die Oberste Heeresleitung au' diefenige Sei^e trat, auf die sie gehört. Der Bericht über die bisherige Tätigkeit des Soldatenrates bei der Obersten Heeresleitung wird dem Vertretertag der Froittioldotturitte vergelegt werden. Auf das einstellige Verlangen der Frontsoldatenräte für die Negierung und die Nationalversammlung einzutreten werden wir der Vertretung folgende Entschließung zur Beratung Vorlegern ..Wir Vertrauensleute aller von den Fronttruppen nach Bad Ems entsandten Soldatenräte grüßen das neue Deutschland. grüßen begeistert den neuen Freistaat. Nach jahrelanger Oual wollen wir Ruhe. Ordnung und Frieden. Wir vertrauen der vorläufigen Regierung Ebert-Haase.. Wir wollen mit ihr die schnellste Einberufung der verfassunggebenden Nationalversammlung. Nichts darf die Freiheit antasten, die die Heimat errungen hat. kein Terror von rechts oder, links, gleiches Recht allen Volksgenossen Die Stunde drängt, es heißt handeln. Nieder mit der Verblendung, die eine Gewaltherrschaft einer kleinen Schar über das Ganze in neuen Formen errichten will nieder mit den erbärmlichen Versuchen, das Reich zu zerreißen und das eigene Volk zu verraten. Wir wollen keinen Bruderkrieg, aber wir dulden nicht, daß Schwärmer oder Gewalin'.en- fchen Heimat und Volk in den Abgrund stürzen. Es ist nur ein Au Frieden und Freiheit' Zusammenstehen für die vorläufige Regierung. Denn nur das bürgt für die Nationalversammlung und Gleichberechtigung. für die Kraft gegen alles, was uns vernichten will. Der Vollzugsausschuß der Berliner Arbeiter- nnd Soldaten- röte ist keine Vertretung des Reiches. Er ist nicht Inhaber der obersten Reichsgewalt. Mir wiederholen es: Die vorläufige Regierung Cbert-Haafe hat die Pflicht, den Friedensschluß zu Ilchern und mit alten Mitteln auf Grund de§ allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechts für Männer und Frauen die schnellste Berufung der verfassunggebenden Nationalversammlung zu betreiben. Die ungeschmälerte Mitwirkung derer, die heute noch unter den Waffen stehen, muß hierbei gewährleistet werden." Basel, 27. Noy. D*i' „Daily Chronicle" meldet: Das nack> Deutschland vorriickende Beiatzungsheer Englands erbielt den Befehl. Vertreter der sogenannten Arbeiter- und Soldatenräte, die behördliche Funktionen ausüben wollen, für. die Teurer dmer Besetzung festzunehinen. Geietziicbe Verfügungen der Soldaten- und Arbeiterräte im besetzten Gebiete werden durch die epglisch-'u Befehlshaber aufgehoben. Eine weitere Weisung geht dahin, das; die früheren Behörden als die allein anerkannten Vertreter der Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten anzuiehen sind. Gens, 27. Nov. Der „Malin" meldet aus Saarbrücken: Der französische Ve»'eh!shaber hat die Soldaten- und Ar- beiterräte im besetzten Gebiet als Privatvereine mit antimilitärischer Tendenz zwangsweise geschlossen. Basel. 2~i\ Nov. Tie „Daily Mail" meldet: Die Erklärung Eisners auf dem Berliner Kongreß, die Alliierten würden auch mit den Arbeiter- und Soldatenräten in Deutschland verhandeln, ist eine Behauptung des banerffchev Ministeriums ohne jede Grundlage. Soweit England in Betracht kowmt. sind die Alliierten fest entschlossen, gerade zttzt die russischen Soldatenräte zu beseitigen und werden einer Fortsetzung des Terrors in Deutschland gleichfalls mit Waffengewalt begegnen. Die (Wrutf inO die daiMen Miinde. Bekanntlich hat der augenblickliche bayerische Minister Eis- ner auf der Neichskmfferenz scharfe Anklagen gegen Erzberger gerichtet und bestritten daß die Entente sich weigere, mit einer radikalen deutschen Regierung Zu verhandeln. Staatssekretär Erzberger erwiderte, es fei ein Gruudirrtum. zu glauben, daß eine andere Zusammenstellung der Wasfenstillstandskommission bessere Bedingungen erzielt hätte. Wenn Eisner über Elemen- cecus Liebe zum Sozialismus Klarheit gewinnen will, brauche er sich nur anzusehen wie Clemencean die Sozialisten beider Richtungen behandele. Beim Betreten des Okkupationsgebietes habe Foch sämtliche Arbeiter- und Soldatenrätc aufgelöst, und deren Mitglieder feien eiligst geflüchtet, weil sie furchten mußten, erschossen zu werden. Admiral Beatty habe die Vertreter der Mattosenrctte überhaupt nicht empfanaen. Der englisch» Delegierte des Roten Kreuzes habe noch gestern hier in Berlin gegenüber Ledebour und Oskar Cohn erklärt. England werde nie mit den Arbeiter- und Soldatenraten verhandeln. Als dringendstes Gebot der Stunde bezeichnet Erzberger erstens eine Einiakeitserklärung de: deutschen Stämme, zweitens die Nationalversammlung und drittens den Präliminarfrieden. Ein Putschversuch in Lennep. Köln. 26. Nov. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Lennep' Bon durchziehenden Truppen der 6. Armee ist bier der Arbeiter- und Soldatenrat beseitigt worden. Die rote Fahne aus dem Gebäude des Bezirkskommandos wurde herunteroe- holt und unter dem Jubel der Bevölkerung verbrannt. An ihre Stelle wurde die preußische Kriegsslagge aufgezogen. Aus Remscheid mit Kraftwagen und Maschinengewehren herbeige eilte Leute der Arbeiter- und Soldatenräte stellten den alten Zustand wieder her. Doch kurz darauf setzten sich die Front- truppen wieder in den Besitz des Bezirkskommandos. Dabei fiel auch ein Schuß, dcch wurde Blutvergießen vermieden. Die Rern- fcheidcr Arbeiter und Matrosen wurden von den Fronttrupnen gefangen gesetzt Wie lange der gegenwärtige Zustand dauern wird, kann zur Stunde niemand sagen Die Münchener Enthüllung. Einspruch des Auswärtigen Amts. Berlin, 26. Nov. Vom Auswärtigen Amt ist gegen die Münchener Veröpeutt'.chung über die Vorgeschichte des Krieges Einspruch erhoben worden. S>e muß gerade fetzt, wo wir bei unseren Gegnern aus dem Wege zum Frieden den größten Schwierigkeiten begegnen, als ein schwerer Schlag für unsere wirtschaftliche Arbeit bezeichnet werden, aus der die Feinde zweifellos Waffen gegen uns schmieden werden. Tie Veröffentlichung ist. wie wir hören, erfolgt nachdem d-r jetzige Verrre- tcr Bayerns in Bern, Prof. Tr. Förster, angeblich auf Anraten eines Mittelmannes von Csimeiiccau (!j, feiner Regierung mit geteilt hat, ein Bekenntnis Deutschlands zur Schuld am Kriege weroe günstigere Bedingungen für Deutschland ermöglichen. In Berlin ist man der Meinung, daß man sich in München über den Charakter de-c Minister Präsidenten Elemenceau eurer schwe ren Täuschung hiugebe und daß es Elemenceau nur darum zu tun sel, gerade im Hinblick auf die beginnenden Verhandlungen uns ins Unrecht jpi setzei, AMwifchen hat der sozialistische Unterstaatssekretär David und der Staats,elrttär Sols den Austral erhalren, das Aktenmaterial im Auc-wängen Amt erneut sin». Vrürung zu unterziehen. DlNjkrn gfffii Ü6§ Aiinwiirtiyk Ami. München, 26. Nov. (WB.) Tie Korrespondenz Hofs» mann meidet: Vom Ministerium des Aenßern wurde gestein abend nackstehendes Telegramm an den bayerischen Gesandten in Berlin zur Uebermiltlung an das Ausrvärtige Amt gesandt: Die neuerlichen Versuche, die alten Methoden des Ano-- wärtiaen Amtes fortzusetzen, um das deutsche Voll erneut um die Erkenntnis der Wahrheit zu betrügen, veranlassen das Ministerium des Auswärtigen des Valksstaates Bav^rn. jeden Verkehr mit d-w gegenwärtigen Vertretern d-'s Auswärtigen Amtes abzulehnen. Kurt Eisner. Die ostasrikonifchc Schtthlrnppe. Berlin. 2-"v Nov. lWB.) Bekounttich war vor der Ent-nt< bei der vrsprüngl-che.i Festsitzung der Wo''renstillstandsb?dinoun gen folgende Forderung ausgestellt: ..Bedinaunaslose Ueber. gäbe aller deulsck.cn in Deutsch Ostofrika kämpfenden Trvpper innerhalb einer Fr-st von einem Monat". Aus Grund der so. fort hiergegen erhobenen Dorstellunoen der deutschen Vertreter daß uwhl feindlicher,c ; ti nicht die Abückt vorliegen dlirtle. dieser Bedingung einen tu: die Truppe und ihren heroorranenden Füh rer vuletzenden Charakter zu geben, wurde voraefcklagen. dic noch in Deutsch-Osta^rlka kawps.nden deutschen Streitkrästt durer Wassenstillstandskommission in Span sind die Alliierten von Deutschland aufgefordert worden, zur Regelung der Eefangenen- frage Vertreter Frankreichs, Englands und Amerikas nach Deutschland zu schicken. Dementsprechend werden in den nächsten Tagen diese Vertreter in Berlin eintreffen. Der englische Vertreter hat aufs Entschiedenste protestiert gegen schlechte Behandlung der englischen Kriegsgefangenen und hat dabei hervorge- hcten daß die politischen Zustände in Deutschland keinen Grund der Entschuldigung bilden könnten. England werde volle Entschädigung verlangen und die Personen, die für nicht genügend gute Behandlung der englischen Kriegsgefangenen verantwort lich feien, zur Rechenschaft ziehen. CriuidMe sin dir llfrjjflfpnij der knllgsskkiln KtttttlUMhörigkn. Der Ueberqang der zur Entlassung kommenden Heeres- und Marinenngehörigen aus der militärischen Verpflegung in die allgemeine Lebensmittelversorgung der bürgerlichen Bevölkerung hat nach folgenden im Einvernehmen mit den militärischen Stellen lestgesetzten Grundsätzen zu erfolgen: 1. Die Verpflegung geschlossener Verbände erfolgt wle bisher durcb die Militärbehörde. 2. Bei btt Entlassung ist den zu Entlassenden Verpflegung fllr drei Tage mitzugeben. 3 Soweit die Entlassenen binnen dieser Zeit noch nicht in die Lebensmittelversorgung ihres neuen Wohnortes ausgenommen sind, erhalten sie bis zum 7. Tage nach der Entlassung durch die Zivilbehörden auf Grund ihrer Entlassungsbeschei- nigung die erforderlichen Ausweise zur Beschaffung ihrer Verpflegung oder, soweit Massenspeisungen oder besondere Verpflegungsstellen vorhanden sind. Verpflegung aus diesen. Auf der Enilassungsbescheinigung (Soldbuch) ist zu vermerken. wo und wann Ausweise oder Verpflegung gegeben sind Rach Ablauf von 7 Tagen werden die Entlassenen regelmäßig in die Lebensmittelversorgung ihrer Wohnungsgemeinde ausgenommen sein. 4. Personen, die eine Enilassungsbescheinigung nicht vorweisen können, sind in erster Linie an militärische Verpflegungsstellen zu verweisen: befindet sich eine solche nicht am Orte, so stnd ihnen die zur Beschaffung der Verpflegung erforderlichen Ausweise jeweils für ein bis zwei Tage zu geben oder es ist ihnen durch Zuweisung zu Massenspeisungen usw für diese Zeit dre Verpflegung zu ermöglichen. Dabei ist darauf hinzuwirken daß ffr ssch auf schnellstem Wege bei der nächsten militärischen Meldestelle melden. Es empfiehlt sich. solchen Personen als Ausweis für die nächste Verpflegungsstelle eine Bescheinigung darüber auszuhändigen, wann, wo und für wie lange ihnen Berpfleanngsousweife oder Verpflegung gegeben stnd. 5 Eine Verpflichtung zu unentgeltlicher Verpflegung wird hierdurch den Gemeinden nicht auferleot. 6 Den Kommunalverbänden wird auf Antrag für die durch diese Bestimmungen herbeigeführte Mehrbelastung Ersatz gewährt werden. Anträge auf Ersah stnd bei der für die Lieferung in Betracht kommenden Provinzial-. Landes- oder Reichs- stelle unter Angabe der verpflegten Personen und der Ver pflegungstage zu stellen. stets offenen Verrat getrieben: daß aber die ganze madjarssche Nation di.sse perfide Politik mitmacht, hat den Madjaren den letzten Nest von Sympathie genommen. Die madjarische Agrarpolitik hat die Donaumonarchie in jenen verhängnisvollen Gegensatz zu Serbien gebracht — das unter König Milan ganz österrcichfreundlich war —, der im Morde van Serajewo den Anlaß zum Weltkrieg gab. Oesterreich wurde durch Tiszas Energie gezwungen, die Unterdrückungspolitik der Madjaren gegen Serbien mitzumachen. Auch die Hohenzollern haben stch für Ungarn geopfert. . . . Nun aber naht die Nemesis: die Deutschen in Westungarn erstreben mit allen Mitteln den sofortigen Anschluß an Deutsch Oesterreich, an Groß-Deutschland. Wenn alle Tschechen und Polen. Ukrainer und Südslawen. Rumänen und Italiener staatlich geeint werden, so darf den Deutschen dies wahrlich auf der FriedenLMnferenz nicht verwehrt werden! Die Komitote Oedenburg. Eisenburg. Wiesel- burg und Presburg grenzen an Deutsch-Oesterreich und find ganz überwiegend deutsch. Wirtschaftlich find diese Komitate immer Ne Vorratskammer von Wien gewesen — vor dessen Tcren fie liegen —. aber während des Krieges haben die Madjaren jeden Verkehr mit Lebensmitteln unterbunden, was eine maßlose Erbitterung im ausaehuugerten Wien erzeugte. Der Haß. den die Madjaren in ihrer grenzenlosen Ichsucht gesät, bringt ibnon nun die bittere Frucht des Zerfalls. Die Rumänen besetzen die Grenzkomitate mit rumänischer Bevölkerung, die Tschechen stnd bereits in der Slowakei einmorschiert (sogar Preßburg wollen die Huffiten „erobern"!), die Vanater Schwaben organisieren sich national und wollen deutsche Selbstverwaltung. ebenso die wackln Siebenbürger Sachsen, und nun rei f-en sich die Deutschen in Westungarn los und schließen sich Deutsch Oesterreich an. So zerfallen die Länder der Sievbans! krine. die selbst vor der madfarifchen Republik in den Staub sal.k. — Der Großmachttraum der Madjaren ist zu Ende. . .' Die Gefahr im COta. Die Denftchcn in Ungarn. Wien wird geschrieben' In Deulsch-Oeskerreich herrscht eine furchtbare Erbitterung ««pen die oerräteri'chen Madjaren, die durch ihre hinterlist.qe Pclttik den Zusammenbruch der bis dabin siegreichen Armee an der Piave versch uldet haben Der Demagoge Karvlyl bat Her^eusstiimpse. Roman von Helene SLütky. geb. von Gersdorff (Copyright 1915 by C. Ackermann-Stuttgart.) Nachdruck verboten. Dem Marquis hüpfte das Herz in der Brust vor Vergnügen. So. gerade so hatte er sich immer sein Leb-n, in seinen kühnsten Träumen ausgemalt. Für jeden Franzosen ist Paris stets der einzige Ort. an dem es überhaupt der Mühe wert ist. zu leben. „Ihre Idee ist großartig, himmlisch, überwältigend schön?" Leeilte er sich, zu versichern. „Ueberhaupt sind alle Ihre Ideen vorzüglich Herr Geheimret. Wir können nichts Besseres tun als uns stets Ihrer Führung überlassen. Nicht wahr, liebe Hilde?" „Allerdings!" Der Eeheimrat fühlte sich sehr geschmeichelt. Da§ gefiel ibm. so befand er stch wohl. Nicht die Braut war die Hauptperson. sondern er. der Vater bildete den Mittelpunkt des Familienfestes. Und so würde es immer bleiben. Deshalb hatte cr wohlgetan. diesen Schwiegersohn zu wählen. Kein anderer würde ihn stets in erster Linie berücksichtigen, wie es dieser tat und immer getan hatte. Als die Tale! ausgehoben war, blieb man noch eine Weile beisammen im Salon. Der G'heimrat war so heiterer Stimmung, wie stch Hilde kaum erinnerte, ihn jemals gesehen zu haben. Das Verlöbnis schien ihn wirklich zu beglücken und Hilde, in ihrer großen Herzensgüte. fühlte etwas wie Bedauern, ihn enttäuschen zu müssen Noch einen Augenblick wurde sie schwankend. Sollte sie ihrem Vater nuch dieses Opfer bringen? Konnte sie es? Da sah sie den Marquis an. der gerade eifrig mit ihrem Vater redete Ein Schauder überrieselte sie. Dann dachte sie an Reinbold und wie ein Spul war di- Möglichkeit verflogen. Nein' nie- mals! Sie konnte keinem ^ ;! Manne angehören, als Nein- hold, ihm oder keinem! . sagte der Geheimrat endlich stch erhebend strotz aller Freiode fühle ich doch, daß^ch ein alter Mann bin und Der Unterstaotssckretär von Gerlach hat sich nach seiner Rückkehr aus Posen sowohl gegenüber einem Vertreter der Wolfs Bureaus wie gegenüber einer Presseversammlung dahiu ausgesprochen, daß die Zustände in der Ostmark nicht so schlimm seien, wie man sie vielfach darstelle, und daß die Polen den aufrichtigen Willen batten, die Ordnung und die Lebensmijtelzu- suhr aus dem Osten auftechtzuerhalten: ihre Absicht dabei sei bei der Friedenskonferenz, der sie die Festsetzung der polnischen estgrenze überlassen wollten, einen möglichst günstigen Eindruck für sich zu erzielen. Selbst der Volksbeo. rrftragte Schoidemann äußerte gegenüber den Pressevertretern, er denke über die Lage in der Ost- mark nicht so optimistisch wie Herr von Gerlach. Wir müssen dabei verbleiben, daß eine werter? passive Haltung der Regierung schwerste Gefahren zur Folge haben müßte Dac-. ^lel der Polen ist entweder, in ähnlicher ÄZeise. wie das in Kongreßpolen geschahen ist. eines Tages die Gewalt in der Ostmark völlig an sich zu reißen und für den Friedenskongreß eine voll zoqene Tatsache hinsichtlich der Gestaltung des künftigen pol- mfchen Staatsgebiete- zu schaffen: wir halten das nach wie vor für die wahrscheinlichere Entwicklung. Sollten sich ihr aber doch zu große Schwierigkeiten cntgLgenstellen. so wollen die Polen mindestens gerade dadurch, daß sie gleichsam die Verwaltung unserer ostmärkischen Gebiete mit Einwilligung unserer Regie- run» in ihre Säode nehmen, für den sfriedenskonqrch demonstrieren. daß drei? Gebiete polnisch«? Land seien, das die deutsche Regieruna »°r nicht mehr habe hatten sännen. Schon aus dis- em Grande bedeutet eine weitere pisäve S-ltunq der Rev»- ,u«onsres!eru„« die Preioqobe Posen- und Oberschlesiens an d'e Polen, und e° ist keine Frage. datz sich die Gefahr bald auch ans namhafte Delle Wesipreutzenz erstrecken würde. Dazu komm! aber die noch dringendere Gefahr, hast die Polen, sobald sie sich erst sicher fühlen, die Zufuhr nicht nur von Lebensmitteln. sondern auch von Kohle einstellen. wenn ihre Ansprüche auf den Besitz der ostmärkischen Gebiete nicht schar» vor der Friedenekonierenz von Deutschland anerkannt werden. Natürlich würde die Nahrungsmittel- und Kehlenausfuhr sofort eingestellt. w-mn die Polen sich stark genug fühlen würden, den vor^eitlgen Anschluß der Ostgebiete an Kongreßpolen einfach von sich aus zu proklamieren. Dieser Gefahr, deren Größe schon behandelt wurde, muß unter allen Umständen wirksam vorgebeugl iverden. nicht durch Verhandlungen und Abmachungen, die bet der Natur und den wahren Absichten der Polen eine Sicherheit nicht bieten tonnen, sondern dadurch, daß der deutsche Staat sein? Hand auf die Vorräte im Osten legt. Das kann aber nur durch umfassende militärische Maßnahmen geschehen. Wenn man nun etwm glaubt, ein Einrücker, deutscher Truppen in die bedrohten' Gebiete würde dort einen Bürgerkrieg entfachen, so wäre diese Gefahr leickt dadurch zu beseitigen, daß die einrückenden Trup, pen stark ge.-.ug wären, sie im Keime zu ersticken; ein weiteres wirksames Mittel dagegen wäre die Bewaffnung der Ostmark- deutschen, wir sind fest überzeugt, daß die Polen in dem Augenblick jeden Gedanken a« eine» „Bürgerkrieg" — der doch nur gewaltsamen polnischen Angriff auf die Deutschen bedeuten kann — aufgcben würden, in dem sie sich zu schwach dazu fühlten. Vermag die Reoolutionsregieruno die notwendigen Maßnahmen nicht durchzuführen. so wäre das ein völliges Versagen des revolutionären deutschen Staates. Darüber helfen keine schönen Worte und keine Harmlosigkeiten hinweg. Es ist eben sehr viel leichter, eine Diktatur gegenüber den friedlichen Bürgern aufzupslanzen als die Pflichten des Staates gegenüber feindlichen Elementen durzuführen. Ein Staat aber, der das nicht kann, erklärt damit eben feinen Bankerott. fie Kruppschen Werke. In einer Versammlung der Kruppschen Werke in Essen sprackxm sich die Hauptredner gegen eine Verstaatlichung der Werke aus. weil dadurch die Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt verhindert werden würde. In einer Entschließung wurde die Firma um Neuwahl der Beamtenvrrtreter auf breiter Grundlage und um Einführung von 40 Stunden Arbeit in der Woche eriucht. Der Arbeiter- und Soldatenrat von Essen wurde ersucht. auf die baldige Einberufung dcr Nationalversammlung hirzuwirken. Drg'.k^t Wiü'üNfn-Arl-ki!glgMnl. Berlin, 26. Nov. Aus den Kreisen der neuen sozialistischen Negierung wird folgendes der Berlin >r Presse mitgeteilt: Mit schweren Sorgen sieht man den nächsten Wochen entgegen B-F spätestens Mitte Dezember fehlen die Lieferungen aus den Erzgruben Elsaß-Lothringens und Oberschlesiens. so daß die Weiterbeschäftigung der deutschen Elsenindustrien, welche Mill-onen von Angestellten und Arbeitern umfaßt, in Frage steht. An eine Zufuhr aus Schweden und Spanien bei Fcrtidauer der Blockade ist nicht zu denken. Ebenso unmöglich ist es. auf die Dauer die Weiterbesckäftrgung dcr Arbeiier und die Fortzahlung der Löbne und Gehälter ausrecht zu erhalten. Das müßte die Industrie in Grund und Boden ruinieren. Es ist dadurch mit der Arbeitslosigkeit von Millionen von Menschen zu rechnen. Wißmirtlchaft. Berlin. 26. Rov. Unter der Ueberschrkst: „Die vollstän/dlge Mißwirtschaft der herrschenden Regierung" schreibt das Berliner' Zentrumsblatt „Germania"' „Es bedarf einer starken Hand, die mit Energie die Arbei. ter zu der Erkenntnis bringt, daß das jetzig» Durcheinander aufhören muh und Ordnung und Arbeit einzusetzen hat Die Reichsregierung kennt die Zustärtde genau, aber sie ist unfähig, zu handeln, weil sie zur Hälfte aus Unabhängigen besteht, die Ruhe brauche. Ich werde mich jetzt zurückziehen, will euch aber nicht hindern, noch beisammen zu bleiben. Vielleicht musiziert 'hr noch ein Stündchen. Ich lasse euch in Gesellschaft der Lehmann. die nunmehr ihr Amt als Eardedame antritt. Gute Nacht 5ift>e sprang aus. lief zu ihrem Vater und. seine Hand ergreifend, führte sie ihn zur Tür und wollte auch noch weiter mit ihm gehen. Er aber wehrte ihr. „Nein, nein, bleib' nur. wozu denn? So wackelig bin ich noch nicht, daß ich die Paar Schritte nicht allein gehen könnte." Sie aber stand und blickte ihm mit trüben Blicken nach Da g,ng er hin. ihr Vater. Würde sie thn wohl jemals Wiedersehen ? ^teure Hilde, noch ein wenig zu musizieren?" ertönte da des Marquis Stimme in den süßesten Klängen. Schnell wandte sie sich um. ..Ja, ja. große Lust!" erwiderte sie. Mas konnte sie Besseres tun. als Musik machen? Zu sagen hatten sie sich ja doch mchts. Auf diese Weise verging die Zeit, die sie noch beisammen sein mußten, am besten. Und bald darauf erklangen die Töne der Grieg'schen Sultez Werst zitterten Hildes Hände, die Noten schwammen vor ihren SUaen. Aber nach und nach zog auch in dieser schicksalschweren -tunde die holde Muse der Musik sie in ihren Bann, so daß sie momentan fast alles andere vergaß. Auch drr Murquiz erschi-n ihr weniger fürchterlich, wenn er geigte. Die Kunst wurs auch aus ihn ihren verklärenden, veredelnden Sckrein. Wahrscheinlich regten sich auch in ihm wahrend er spielte, reinere und bessere Gedanken Schade, das, die'elben mit den letzten Klängen der Musik ebenfalls zu ver gehen schienen! Als der Schlußakkord verklungen war, stand Hilde auf ..Sie haben sehr schön gespielt . ... ich danke Ihnen. Louis, wandte sie sich an den Marquis. „Ich fühle mich sehr müde und angegriffen. Mein Kopf schmerzt immer noch ein g.^ Ich muß mich legen. Werden wir morgen noch das Vergnügen haben. Sie hier zu sehen?" „Selbstverständlich, teure Hilde! Ich habe Urlaub auf acht Tage genommen, um mein neues Glück in Krer holden Gesellschaft zu genießen." ..Wie sicher er meiner war, ohne mich überhaupt noch ge- fragt zu haben!" dachte Hilde bitter. "Also gut denn bis morgen früh!" sagte sie laut, ihm dir Hand reichend, die er lange und leidenschaftlich an die Lippen drückte. „Ich wünsche Ihnen angenehme Ruhe!" „Gute Nacht! Träumen Sie süß.'cher ange!" antwortete der Marquis, „und" setzte er mit süßlichem Lächeln hinzu, „träumen Sie auch ein wenig von mir!" „Gute Nicht, Tante Ziska!" wandte sich nun Hilde auch an Fräulein Lehmann. „Werden die Herrschaften noch lange auf. bleiben oder sich auch bald in Morpheus' Arme begeben?" „Jedenfalls auch bald", erwiderte Franziska, „denn ich bin ichrecklich müde. Dieser große Tag^at doch viele Anforderungen an mich gestellt." Also wünsche ich Ihnen Beiden eine gute Nacht", wiederholte Hilde, die nur hatte erfahren wollen, wie lange es wohl dauern würde, chiZ alle sich zur Ruhe begaben. Der Marquis ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, fie bis an den Fuß der Treppe zu begleiten. Hier verabschiedete er sich mit einem nochmaligen Handkuß. Als Hilde in ihr Zimmer trat, atmete sie tief und wie be- fteit auf. Da« Schwerste, für ihr Her; Bitterste, die Täuschung, die Heuchelei gegen die Ahnungslosen lagen nun hinter hier! Jetzt galt es nur noch Kaltblütigkeit und Besonnenheit, das war bedeutend leichter. Es schien ihr ein günstiges Symptom, dcß sie ihres Vaters Kammerdiener diesmal nicht auf seinem Wochtposten gesehen hatte, auch sonst niemand, der etwa als dessen Vertreter hätte dienen können. Hatte man die Bewachung aufgeaeben. weil man an ihre vollständige Unterwerfung glaubte oder war es nur eine Nachlässigkeit des Wächters? Beides war günstig für sie und würde ihr Vorhaben erleichtern Lertjetzung folgt. E einem tmM** «W««« ^ h- '-Gomauens ihrer Anhänge- und dami. Ihrer Sche befurchten Nur e», Sturm der Empörimq, der das !>anze Reich ersaht, kann dieser Wirtschakt ein Ende inuchen Wie in Berlin qewirischastei wird zeigen au» die Gehälter, die von den Arbeiter- uird Lol- datenraten an ihre Zentrale im Abgeordnetenhaus gezahlt werdet! Ein einfacher Bote erhalt 4» Mark pro Tag, Schreib- mafchinendamen 3b Mark, bei einer Saueneuordnung wurden von den Arbeitern für eine dreistündige Arbeit pro Kops 38 M. gefordert - Falsche Gerüchte. Ex ist das GrLcht verbreitet, daß noch immer Lebensmittel insbesondere Zucker, für Sprengstosfzwecke verarbeitet werden Dieses Gerücht ist »nzntreffend. Das Kriegsernährungsam! bat auch die Zurückgabe etwaiger Bestände von Zucker, die für solche Zwecke Mgowiesen waren, bereits ungeordnet Die Zenmr. Der Bolksbeauftraqte Sckeidemann hat gegenüber der Presse erklärt, er wolle den Pressevertretern keine Anweisung §eben. wie sie sich gegenüber etwaigen neuen Versuchen einer Preffezenfnr versinken sollten: frage man ihn aber, wie er 'ich dazu verhalten würde, so antworte er: Ich würde aus solche Zeefrrrmaßnabmen pfeifen Die Presse wird sich hoffentlich diese Erklärung allgemein zur Richtlinie nehmen. Zur Zensur gehören aber nicht nur direkte Anweisungen an die Zeitungen sondern ebenso die Unterdrückung von Nachrichten, ehe sie an die Zeitungen gelangen - Offenbar gibt es nun regierende Stellen in Deutschland, die ihnen unbequeme Nachrichten niht passieren lassen. Die Presse wird sich mit der Regierung auch darüber auseincmdersctzen muffen. Der Märmnrfch der 3. Armee. Die 6. Armee unter- General t>. der Marwitz in Starke von ungefähr 500008 Mann setzte bisher ihren Rückmarsch progrannnäßig und in bester Ordnung bei geordneter Verpflegung fort. Am 27. November werden die Spitzen der Armee fcoir Rhein zwrsck«n Mainz und St. Goar erreichen »nd den Flnn auf den Brücken bei Mainz, der Hindenburg- brficke bei Geisenheim und der Pontonbrücke bei St. Goar überschreiten. Der Weitermarsch wird dann über Groß-« gern«. Frankfurt, Nastätten und Biebrich erfolgen. zkrka 12—15 Landwirte unsere« Ortes an dem Anlauf von jj Nahrungsmitteln nicht beteiligt waren, andererseits mutz 'festgestellt werden, daß auch der bei weitem größte Teil , unserer Arbeiterschaft — auch hier sind einzelne ausgenommen — sich mit Mehl versorgt hat. Es wäre demnach richtig gewesen, wenn nicht nur von den Landwirten, sondern von der Bevölkenlng bezw. dem schuldigen Teil derselben im allgemeinen die Rede gewesen wär-e. Es mutz ferner richtig gestellt werden, datz nicht 2 Sack sondern 1 Sack Mehl und zwar Roggenschwarzmchl im Gewicht von 130—140 Pfund mit 50 Mark, ja sogar mit 60 Mark verkauft wurde und das ist nicht nur angeblich geschehen, sondern in Wahrheit. V^n Schleuderpreisen und von , einer Bereicherung darf somit nicht aesp'ocl^n werden. Ferner wird gesagt, datz allein Hunderte von Zentner Mehl in Kaichen geblieben sind. Nichtig ist. daß eZ sich um einen Waggon Mehl mit Islv Sack, also 130—140 Zentner Inhalt gehandelt hat, wovon auch noch nach anderen Orten gekommen sein soll. Ties zur Richtigstellung der übertriebenen Tatsachen, eine Ent- sck«ldiauny H\r das sündhafte Treiben kann und soll es natürlich nickt *pin. Es mutzte jedermann wissen, selbst ohne Kenntnis der Verbote, datz er der Allgemeinheit, und nament- 5 lick der darbenden Stadtbcvöikerung gegenüber ein schweres Nnreckt beging, jedoch mutz eindringlich betont werden, datz der eingangs erwähnte vorn Arbeiter- und Sokdatenrat gebrachte Artikel, n'.ckt da?.« angetan ist, die jetzt unbedingt erforderliche und am vergangenen Sonntag hier durch Reden betonte Einheit und Geschlossenheit aller Bevölkerungsklassen zu fördern, sondern datz hierdurch auf der einen Seite unb namentlich bei den Unschuldigen eine tiefgehende Erbitterung geschahen wird, die von vornherein ein gemeinsames, erspriotzlitches Wirken und Gedeihen ausschlietzt. Es mutz, wie schon erwähnt, voll und ganz anerkannt werden, datz hier etwa« ac^ckehen ist, was der Allgemeinheit gegenüber nnverantwartlich gewesen ist, aber auf der anderen Seite kann «nd dar^ nicht daraus verzichtet werden, unparteiische Gerecktigteit zu fordern. Ein Landwirt. Wir können diesen Ausführungen vollinhaltlich beivflichlen Dem hiesigen Arbeiter- und Soldatenrat waren diese Tatsachen bekannt, denn am Sonntag früh war ein Vertreter der Arbeiter bei dem Arbeiter- und Soldatenrat und hat um Nach- \ sicht gebeten, weil gerade bei vielen Arbeitern die gekauften Nahrungsmittel wieder beschlagnahmt worden seien. Zu einem gedeihlichen und ersprießlichen Zusammenwirken, das doch an- ’ gestrebt werden soll, gehört vor allen Dingen das Vermeiden neuer Reckunasflachen. Ans der veimat. ErLeichterung m WcrtvsksLverrehr. In einer gestrigen Nottz teilten wir mit, daß im Wertpaketverkehr verschiedene Erteickrlerr.'ngen eingetreten feien, im Schlußsatz wurde bemerkt ba& der Werl nur ans den Paketen anzugeben sei. das ist falsch. Es muß beißen: ..Aus Betriebsrücksichten ist bei Paketen bis 100 Mark der Wert nur auf den Paketbegleit- a d r e \ f e rt an** geben." HarrsschlLchlv »gev. Mit Rücklicht auf die Kartoffel- und löetrrcdLverjorgunö erjuchte der Staatssekretär des Reichsernäh rungsamtcs die Bundesregierungen anzuordnen, daß Haus- fchlachtungen bis zum 3t. IS. beendet fein muffen, und nur in besonderen Aus-nahmestillen eine Verlängerung des Termins zulasten. Noch dem 1. Januar 1919 noch in den Beständen ohne Genehmigung befindlichen fchlachtfähigen Schweine sind. abge. sehr« von Zuchtschmernen. auf deren Erhaltung mit allen Mittel« Lm^vwirken ist. :rnd von ncch nicht abgenommenen Ver- tragLichwswen möglichst ohne Verzug zur Erstellung der Schlacht- viehumlage heraszuziehe». ReiscberchräurLÄgen in Las Sperrgebiet' Die Sperrgrenze ist OLwrcrbach. Kehl-Rützhaufe«. Runkel. Usingen. Holzhausen tOberheffen), Derlcirreit. Kronau, Bischofsheim Ru.mpenheim, Mühlheim a M.. Virber, Oberroden. Dieburg. Groß-Zimmern Ober Ramsta>»t, Zwingenörrg (Heffen). Wer in das Cperrge bket rerst. v-mehi sich am beste« mit Rückfahrkarte für den gleichen andernfalls muß für die Rückreise eine besondere poli- ze'.icke BejHeinignng bei^cdracht werden, was »ehr zeitraubend ist und ferne Sckwierigbüren hat. Fahrkarten dürfen ivnst für die Rückreise nicht verablolgt werden. Arbeiterwocken- und Rückfakn karten, Zeitkarten für den Dermsverkchr erleiden keine Beschränkung. Der Gcpnck. und Erpreßmilverkehr aus dem Sperrgebiet über die Sperrgrenz.e hinaus 'st bis auf weiteres Lrrsaeich'osicn. cks darf nur ein Stück Handgepäck mitgensm-> mer? werden. 8m4\*v. W. Pov. Es geht »ns folgende Zuschrift zu: (Srwid-rüngf. In Ichrer Nunimer 277 vo,n 25. ds. Mts. erschien ein^Rottz des Arbeiter- »nd Soldatenrats Friedderg unter der Spitzmarke ..Billige Waren". d°r nicht unerwidert binden kann. Tie landnurtichastlicho Bevölkerung unseres r>t«S fiaick^n wird hier in krasseiter Weise an den Pranger gestellt unter tei'weiser Nichtbeachtung der Tatsachen. Richtig ist. daß hier, wie in vielen anderen Orten gegen die Avge- raem&nt schwer gesündigt wurde. Was namentlich den Än- Duf von Nahrungsmitteln anbelangt muß voll »Iid gan? anerkannt werden, deisj dieselben der armen derbenden Stadt' »evErnng bei weitem nötiger gewesen wären, als der Land' bevoikerung und.hier in erster Linie den Landwirten, abei andererseits auch den Ai beiterk,affen. Es mntz anerkannt werdem daß aus den Landotten »nd zwar bei der gesamter Vevo.kernng eine wirkt ich- N°t noch nicht geherrscht hat ^mnieivei. nun die Schuld an diesem unverantwortlicher Treiben der Landbevölkerung einerseits und den verkaufen' H 3/uppE-len andererseits beizumessen ist. soll daliin gestellt bleiben. Auch soll darauf verzichtet werden, die Ur lachen dreier Zusiände in ein heUerez S>idt>t zu rucken G§ Un,rb * bN'üangs schon gesagt, das aelwm bic ^""dwirte an den Prange, ges.oll, wuiden: verdient hätten dies wohl einige wenige ober owljt di« Allgemeinheit. Es muß festgesteüt werden, das k0. Butzbach, 2ö. Nov. Der Eemeinderat beschloß für heimkehrende Krie.zer Notstandsarbeit^n im Walde vorzuschen. Cießcn. 27. Nov. (PferÄevLrsterfferuvq.) Unter Hinweis auf unsere frühere Notizen wird mit^eteilt. daß Frcitva. den 23. und Samstag, den 00. November, vormittags 11 Uhr in tSib-ßen ans dem städtischen Biehmarktplotze je 100 Pferde zur Versteigerung gelangen. Der Kaufpreis ist in bar zu entrichten. Dezahlnng in Kriegsanleihe, die zum Nennwert angenommen wird, ist erwüsfcht- (Vergleiche Bekanntmachung.). er. Hanau, 26. Nov. Am hiesigen Nordbahnhof ist der von der Front zurücklehrende Eif?nbahn-Pionier Moritz Wolfs aus Heldritt bei Kobnrg von einer zuschlagenden Wagentür so unglücklich am Kopfe getroffen worden, datz er alsbald eine Leiche war. PC. Aus dem Kreife Wetzlar, 25. Nov. Auf dem Bahnge- leise der Trefendach wurden drei dort stehende Eifenbahnwaqen geplündert. Der eine kam aus Bernkaftel und enthielt Wein der für die Lazarette in Königsberg bestimmt war, in dem zweiten waren Feldpoftpaketchen. im dritten befanden sich Mö bel einer Flüd^linqsiamilie. Die Weinkisten waren sämtlich erbrochen, der Inbolt zum Teil mitgenommen, zum Teil in die Lahn geworfen: zahlreiche Flaschen bewiesen, daß an Ort und Stelle gehörig gezeckt worden war. Die Feldpostpakelchen waren auch entwendet morden, ebenso haben die Möbel schwer gelitten. Die Plünderer find ernriltelt worden. Aus Storkeuburg. Darmstadt, 26. Nov. Eine umfangreiche Verhandlung gegen eine gejäbrliche Diebs-. Einbrecher- und Hehlergefcllschaft, dcren Antglieder meist noch recht jugendlich find, fand heute vor dar hlefigen Strafkammer statt. Die Burschen stammen aus Zell- hau»en. Hanau und Seligenstadt und haben durch ihr gemeingefährliches Treiben die dortige Umgebung schon seit dem vorigen Jahre unsicher gemacht Der Anstifter und Haupttäter, der vskbestraste Ph. Jak. Racher. Hiiisarbejter. 18 Jahre alt. aus Ztllhausen, hat zunäckst im Jahre 1317 fortgesetzt einen Verwandten. den Landwirt Fr. Wilh Rachor in Zellhausen, durch wiederholtes Einsteigen um größere Geldbeträ.re bestohlen, deren Höhe nicht mehr fcstzustellen ist. er stahl weiter einen Ehering und eine größere Menge Lebensmittel aller Art. insbesondere Fleisch. Brot. Wurst. Butter. Eier, Kaffee. Tabak. Seife usw. Er brach weiter in der Nacht zum 16. März d. I. in die Hof- roite des Landwirtes und Dreschwafchinenbesitzers M. Emmrich in Groß-Umstadt ein und stahl in Gemeinschaft mit dem ebenso alten Schlosser Franz Guth aus Hanau einen Ledertreibriemen und der Firma Kahn Söhne daselbst ebenfalls einen wertvollen Ledertreibriemen von etwa 15 Meter Länge. In Gemeinschaft mit oem 17 Jahre alten Arbeiter Jakob Winter aus Zellhaulen erbrach er im Februar d. I. eine Iagdblockhütte im Walde bei Harreshausen und gleich darauf mit Winter und dem 18 Jahre alten Bahbarbeiter I. G Herr aus Zellhaufen ein Jagdhaus bei Harreshausen der Eebr. Diener aus Frankfurt, aus welchem sie Decken, Kleider. Wäsche. St'cfel. Slleine und Lebensmittel aller Art im Werte von nahezu 5000 Mark stahlen. Im letzten Fall war auch der 22 Jahre alte Heizer und Kriegsinvalide I. Fey zu Seligenstadt beteiligt. Sie setzten einen großen Teil an den aus Hanau stainmenden Händler Wilh. Zjsckka in Frankfurt a. M., sowie den Portefeutller Ioh. Alois Schurk in Se- ligciistadt und an andere Personen ab. soweit sie sie nicht selbst verwendeten und verbrauchten. Rachor wird heute zu 2% Iah- ( reu Gefängnis. Winter zu 1 Jahr vier Monaten und Guth zu 1 Jahr 8 Monaten Gefängnis rerurteilt. Da sie geständig sind, wuroen ihnen je drei Monate Untersuchungshaft ungerechnet. Die Hehler werden infolge mangelnden ausreichendc'n Beweises frcigejprochen, die übrigen fallen unter die Amnestie. Tacmjiudt, 26. iliov. Eine Warnung an die Frauen und Mädck>en erlaßt der hiesige Arbeiter- and Soldatenrat. Da sich in der letzten Zeit vielfach Fraiceu und Mäochen noch in späte, Nachtstunde mit krlegsgefangenen Ausländern herumtreiben. wird abends von 9 Uhr ab jede Fravenspersen. die sich noch um diese Zeit in Gejellschast von kriegs^fällgenen Ausländern sehen läßt, von den Patrouillen sistiert und deren Name in der Tagespreise bekannt gegeben. — Der hiesige Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat warnt vor unberufenen Personen, die ohne jede Berechtigung, besonders auf dem Lande. Haussuchungen, Feststellungen usw. in unberechtigter Weise vornehmen. Derartige Festslellungen usw. wegen Lebensmitteln, die gestohlen oder unterschlagen sind, werden nur durch die bekannten Polizei- orgone vorg-nommen. dre mit besonderen Legitimationen ver- fchev sind. Man wird gut tun, sich in solchen Fällen immer noch einmal an zuständige Stelle, wie KrelZämtern usw. zu cv lundü'en. FC, Gin-Heim. 26. Nov. Das Kind der Eheleute Jost da- b'cr wurde erst'ckt im Bett aufgesunden. Das Gericht nahm den Tatbestand auf. Ans Hessen-Nastau. FC. Wiesbaden, 26. Nov. Die rote Flagge wuroe nunmehr hier auf dem Schlöffe gehißt. FC. Idstein, 25. Nov. Der Arbeiter- und Soldatenrat dahier gibt folgendes bekannt: Seit einigen Tagen besteht in Id- ftern eine Sicherheitswache, der es in den letzten Tagen gelungen rst, Schleichhändler und Hamsterer, die von der Westfront nach der Heimat unterwegs, in Idstein abzufangen. Gestern abend wurden hier zwei Wagen anaehalten, die größere Bestände Le- bensiMttel hierher bringen wollten. Der Führer war der Dr. Spengler von der Nachrichtenabteilungs Armee Antwerpen. Spengler wollte die Sachen bei seinem Schwiegervater. Sani- totsrat Dr. Klein, abladen. Der W.wt der Lebensmittel beträgt ungefähr 20 000 Mark, außer den zwei G 2 sp-?.nnen. Lebensmittel und Gespanne wurden vorläufig zur Verfügung des stellvertretenden Generalkommandos gestellt. Gestern früh wurde ein Wagen bayerischer Soldaten mit zwei Pferden angehalten. der ebenfalls Bestände an Lebensmittel mrt sich führte, die hier beschlagnahmt wurden. Zwei Autos, die gestern mittag beluden hier durckkamen. wurden nach telefonischer Benachrichtigung des Generalkommandos in Frankfurt dorthin überfuhrt. FC. FlörshriM, 21. Nov. Die Eemeiadevertieter beschloß sen einstimmig sich dem Arbeiter- und Baucrnrat zu unterstellen, genehmigten 15 000 Mark für Notstandsarbetten mit der Maßgabe, diesen Betrag, wenn nötig, zu erhöhen und nahmen in. felge der Knegsteuerung eine neue Besoldunqsordnung für sämtliche G-wneindebeamten einstimmig mit Wirkung vom F April 1915 ab an. Gleickzeititz bewilligte man den Gemeinde- beamten die Teuerungszulagen nach den staatlichen Grundsätzen. Mitgejettt wurde, daß infolge der straffen Müchkontrolle jetzt bereits hier 40 Lrter Milch n:ehr angeliefert werden, außerdem sei eine Dürgerwehr zur Wahruirg dsr Ordnung vorgesehen. FC. EUsille, 21. Rov. Der hier nunmehr gebildete Bür- g.i-, Handwerker- und Arbeiterrat beschloß eine Bürgerwehr, bestehend aus 40—50 Mann, zu bilden, die am 22. November ihre Tättgleit aufnehmen soll. Als Entschädigung erhalten die Wacht Mannschaften'ecne Mark für die Dienststunde. — Die Stadtrciwaltung hat sich nunmehr ebtschloffen. die städtischen Waren nach dem sogenannten Kuvdenfystem verkaufen zu kaffen. FC. Limburg, 26. Nov. Gestern wurde in der hiesigen Eisenbahnwerkstätte die achtstündige Arbeitszeit eingeführt und gleichzeitig auch der Tag- und Nachtbstrirb ausgenommen. FC. Biedenkopf, 20. Nov. In einer hier abgehaltcnen Versammlung kam es nicht dazu, einen Arbeiter- und Soldatenrat zu grunoen. Man einigte sich vielmehr auf eine Vürgerwehr. FC. Lohnbrrg, 25. Nov. Der 14jährige Sohn des Lehrers Ecth dahier nahm von einem Militärauto einen Revolver und spielte damit. Im Sckerz hielt der Junge den Revolver auf sich und drückte ab. Ein Schuß ging los und traf ihn derart, daß er tot zufammenbrach. Rns Nbeinbkffen. FC. Worms. 26. Nov. In nicht öffentlicher Stadtoerord- netrwsitzung wurde besckloffen gegen zwei Stimmen dem Rück- trittsgesuch des OberbLrgerm-eift''rs Köhler nicht stattzugeben, zumal in dieser schwierigen Zeit jede verfügbare Arbeitskraft in Anspruch genommen werden muffe. — Eine ganze Anzahl nächtlicher Diebstähle wurden hier wieder ausgesühil. Unter anderem wurden in der Heyl'ichen Fabrik zwei Treibriemen und in der Fabrik Dörr Sr Reinbart ein Ballon Sohlleder gestohlen. Die Täter des letzteren Diebstahls sind ermittelt. FC. Oppenheim, 21. Nov. Die hiesige Bezirkssparkaffe hat im Geschäftsjahr 1917 einen Reingewinn von 83 639 Mark zu verzeichnen. Laut Beschluß der Mitgliederversammlung kommen aus dem Reingewinn u. a. zur Verteilung: 1440 Mk. für Dienstbotenprämien. 4590 Dik. für ArmsnunterstAtzungen, 6400 Mk. für Kriegsfürsorge. An8 Kurhcffet^ * FC. Von der Rhön. 26. Nov. Aus verschiedenen Dürfen, kommen seit einigen Tagen Klagen, daß dort fast täglich Banden sich herumtreiben, die von dcn Landwirten die früheren beim Hamstern über den Höchstpreis bezahlten Beträge zuructtordern. FC. Kaffel. 21. Nov. Zur Linderung der Wohnungsnot auf dem Lande, besonders zur Beschaffung von Wohnungen für Kriegsteilnehmer. Arbeiter und Kleinbauern, bewilligte der Kreistag des Landkreises Kaffel 750 000 Mark zum Erwerb von Grundstücken und zum Bau von Häusern, ferner trat er der Siedlungsgeselljchaft „Hessische Heimat" mit einem Beitrag voo 25 090 Mark bei. Beranttvonlick für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l. Friedberg: Hir Jvn Anzeigenteil: R ferner, Fiiedderg. Truck und Verlag der „Neuen TugeL^eltungE A- (S.. FrieLberg i. 2. Fort mit jeder minderwertiaen SÄtthtrem! -tz gtatt jeder hcsonderen Anzeige. He»tc nacht entschlief nach kurzer schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser treuer guter Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Br. Ried. Km! im noch nicht vollendeten 43. Jahre seines Lebens. Friedberg i. H., den 27. November 1918. 2m Namen der Hinterbliebenen: Frau Nina Krombach geb. MannHardt. Die BeerdPung findet am Nrelta", den 29. Nov-mber, mittags 3'/» Uhr, vom Trauerhause ürtoiiijeitoraiilaje aus sta.t. — Es toiro ßcbeicn, von Bei" letosbe.uchen abzusehen. Tonnerötaa. den 28. November l. Z., nachmittags 4 Uhr. wird im Eal'haus vni P älzeihof in Va)-Nau elm das dem Vereinig en Ai» enfonds der Siodt Friedberg gehörige, in der Ge- ma-knng Bad-Nauheim cetegene <& v'idstäck Flur XIII Nr. 2 -- 1010 qm. Acker aus der Lettkame auf weiiere 12 ^abre öffentlich an den üKei bietenden verpai ter. Frie)berq. den 1 9kov. 1918. Air städlilche IrmeuksminMn. I. V i Damm. IVTa.thilcfe Hensel Philipp Seipp Verlobte SSdcl, im November ISIS. SAmsseiiMNis. Tonncrslaa, den 5. Dezember l. S vormittags um II Uhr an- jül -ei d. uetden auf dem Lee- Platz bei Münzenberg aus den Schafe eien der Gemeinde Mun- zendetg 33 Zttchtschirfs 33 Mutlerlämmkr 37 Nammellijmmer 3 Zuchtböcke meist ie:end versteigert, rvtünzenüerg, 26. Nooemb. 1918. 2. A.: Bürgermeister. ^elrannimachnngl. Samstag, den 30. November d. I. Vrotkartenausgabe. Nr. Bezirk R. Altes Po tqebäude l. EtoL (Zimmer 7) 1—20 ) von 8—9 Uhr. 201—400 „ 9-1,, „ 401-550 „ 10-11 ” 551—700 „ 11—12 701 u. höher ^ 12—12^/, Bezirk III. Schule in Fauerbach. Bezirk IF„ i Alles Postgebäude (Zimmer 4) ' Erdze,chog Nr. 1—150 von >—9 Uhr. . 151-301 ^ 9—.0 „ . 301-45) .. 10-11 " n ^51—645 n 11—12 n Bezirk Iffa. Ultes Po.tge5äude (Zimmer 7) l. Stock Nr. 646—850 von 2—3 Uhr „ 851-1050 „ 3-4 „ * 1051-1250 „ 4-5 Z 1251 u. höher ^ 5—6 Für ein Hofgut in der Nähe Fried er s wird ium baldigen Ein- ttitt et" tüchtiger Hosverwalter und Buchhalter gejucht. An cboie unter Nr. 2242 an die Geichäfts.telle der „'Neuen Ta es eitung". Eil Ulf mit cu er Schulbildung zum fo- foiti en EinlrUt ge uchr. Clsmeniine Stern Kurr- And Modewaren, Frieddera. Kg'.ssrft aste 51. Nr. 1—150 von 8—9 Uhr „ 151 n. höher .. 9—10 „ D'e rorstehende Zeiteinteilung ist genau zu beachten. Die Ledensmil eUar e it vor.ulegen. Friedöerg, den 27. November 1918. Der Bürgermeister. 2. B.: Dam m. xe en hohen Lohn ge ucht. Egbert tz krbert. (*)trMcnMi Braves älteres Mädchen für sofort gesucht. V. F. Frtofc. Fe ieöberq, Kaiserstraste 78. 6ud e zum 1. Dezember «Äl. Mmiiig 3 oder 4 Zimmer, mit Küche und Mädchenzimmer. Angebote an FR«S8 , Homdura. Bariitr. 10 . Ein paar prima zugfeste SflWfeit hat abzugebe» Adolf Coburger Wwe., Btnpenueimer Mühle, Station Reichelsheim, Wettera«. WbVZr-Versteigerung Samstag, den 30. November, nachm itazs 1 Uhr an antend. versteigere ich im Hane Hainira^en Nr. 1 den Ge amlnach ast der oersto-benen Heinr. Bu.ol) Wwe.. Friedberq (gegenüber d. AZarenh 3 oollst. 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