Uirmmer 246 Einzelpreis »L UL Samstag, den 19. Oktober 1818 erre Tageszertr IU Jahrgang« Dip «L ene Taeesreituny" erichemt irden Werttar. Regelmäßige Beilagen „Der Hauer aus Hesse«", „We Spinnkube". Herugspreis: Bei den Postanitalten oierrel,äyrttch Ml. 2.7l hinzu tritt noch bas Bestellgeld: bei den Wnenter monailich 1.00 Mk. einschließlich Trägerlotin. Anzeigen: Grundzeile 2 b Brg., totale 20 Zig^ Anzeigen von auswarrs werden durch Bo tnachnadntt erhoben. Eriüllunnsorr ^rieddera. Schrittleiluna und Uerlag •> russischen Votsckxrflsgebäud.e durch Winke und Zurufe dic u | stimmung zu dieser Demonstration zum Ausdruck gebracht den sein. Wir wisten nickt, ob das rickUg stt. möglich w wohl, denn einzelne unabhängige Sozialdemokraten ve e. in der russischen Botschaft. Die ..Kreuzzeitung" fordert. ! ch es schon einmal getan hat, die Regierung auf. bei Herrn vorstellig zu werden, und drückt im Zusammenhang dami Genugtuung aus. daß der ..Vorwärts" heute in einem b r kenswerten Artikel sich mit den Unabhängigen N^r und fa auselnandergefebt und den „Volfcbewiki" zugeriüen habe, sollten ihre kindischen Renommistereien lasten und erst einma zeigen, ob sie ein Volk frei und satt machen könnten. Aber dies- Haltung der deutschen Sozialdemokratie, meint kne ...Kreuqgta/' dürf nickt darüber binwegtäuscken. daß die Gniahr des Bollche wismus für Deutschland in hohem Maße bestehe, und das kon dürfte nickt darüber himvegtäuschen. daß die Gefahr des Bolschs wismus sich alle Parteien und alle Stände zusammenfind« müßten, denn man dürfe den Kopf nickt in den Sand stecken und könne den Kampf nur durch eine geschickte und überzeugende Au^ klörunaLarbeit erfolgreich führen. Auch denr ..Vorwärts" scheint die Sache bedenNich zu werden indem er schreibt' „In einigen Fabriken Groß-Berlins sprechen mancke Leut- non einer Negierung Haase-Ledebour als von einem kommen den Ereignis. Haase-Lsdebour ist für sie ungefähr die dentsch- Uebersetzung von Trotzkij-Lenin. Die Regierung Haase-Ledebom soll die Diktatur des Proletariats verköri>ern. die auf die 5>er» sckaft der Arbeiterräte gegründet sein soll Kennten die Phan tasien das russische Vorbild, so würden wahrscheinlich auch sir nicht glauben, aus diesem Wege ettvos für das zukünfti"e Glüp des Volkes erreichen zu können. Ob der Bolfcheroismus fetr dazu kommen wird, das russische Volk glücklich zu macken, ft noch sehr die Frage. Wir appellieren an die Eikisich^iaen ui»* an das Gewissen der Genosten, die in Jahrzehnten des Klaffen. kampfeZ geschult sind. Törichte Streiche maä-en wir nicht mit/ Girre D-rurd »ebung ans ^ayren. Die außerordentliche Tagung der bayerischen Kam, :: wurde mit einer großen Rede des Ministerpräsidenten v. 7 ,.di über die äußere und innere Lage eröffnet. Wir hebe cxü der Rede folgende Stellen heraus: „Höchstes und letztes Erbot ist es und muß es bleib- die Einheit und Geschlostenheit der deutschen Ration zu e7 -ttek und die Grundlage zu sichern, aus der sie wieder gesunde. . 7 erstarken kann im freien, ehrlichen Wettbewerb mit den . ^ ren Völkern, der er ihre Zukunft neu aufbauen kann. Nicht jeden Frieden werden wir annehmen. Ein Fr ' •>, her uns als Volk zerstückeln wollte, der uns unsere Zusam,. :> gehörigkeit und die wirtschaftlichen Bedingungen des Lebe ..5 raubte, wäre nicht zu erstreben. Er müßte die letzten Kräst« zur Entscheidung wachruten. Dauernd kann der Friede nur dann sein, wenn er nicht deitz Keim zu einem neuen Kriege in sich trägt. Ein Friede, de, ein Volk knebelt und damit seine nationale Würde verletzt und seine Zukunft zu vernichten droht, würde von einem großen Volke nie auf die Dauer ertragen werden können Es müßte zu einem neuen Waffengang fuhren, zu neuen Morden, das der Welt erspart bleiben möge. Würden uns Bedingungen zug« mutet, die in entehrender Weise unsere nationalen Lebensbe- dingnngen zu zertrünrmern drohen, dann würde, des bin ich sicher, ein neuer Sturm der Entrüstung sich im ganzen Reiche erheben, ein Sturm von nicht geringerer vaterländischer Begeisterung und ernsterer Entschlostenheit. wie wir es im Jahre 1914 erlebt haben. Das deutsche Heer, das deutsche Volk ist nicht so zu zermürben, daß sie sich gegen Vergewaltigung nicht mehr zm wahren vermöchten. Alle Kräfte bis zuletzt würden sich neu auftasfen, und die ganze Ration würde einig sein in dem Wil- len, das Vaterland vor Schande und vor Untergang bis zum äußersten zu verteidigen. Dem Dernichtungswillen der Gegner, wenn er aufrecht erhalten bliebe, setzen wir den Willen zum Leben entgegen. Das ist der stärkere Wille, mit dem eine Rerr Rogierungsrat Werner und der Herr Geh. Negierungsrat Droege Mitwirken?! Mögen uns die Sozialdemokraten beisteben in dem Kampfe gegen solche Maßnahmen und der städ- tlscken Bevölkerung zeigen, auf welche Art die Verteuerung der Lebensmittel zustande kommt. 5ik fernm ncht ürn ssrust brr Stank! . Darmftödter Tageblatt" vom 8. Oktober d. Is. befindet sich folgende Anzeige: f'\t ZsMkst'ßlMi'n iinb dir MrnMna. Soweit sich erkennen laßt, hat die Forderung Wilson, k sich gegen das persönliche Regiment richtet und letzten Eir auf eine Beseitiguna der Kaisergewalt zielt, bei den Sozio 'demokraten volles Verständnis gefunden. Die Frankfurt „Volksstimme" widmet dieser Forderung einen Leitaufsatz, )em betont wird, daß es iür die Sozialdemokra'ie zum härtest> gehört habe, sich einer Phalanx unter Führung Wilhelm I einordnen zu müssen. Aber die Rot schafft seltsame Schla gesellen. Es wird gerade herousgefagt: „ein Deutschland, dc denkt wie Wilhelm II.. kann sich unmöglich in die Gesell'scha der Nationen, wie Wilson sie vorschlögt, einfüaen. Das Fran furter Blatt bringt dann eine Reihe von Aussprüchen des Ka fers bei verschiedentlichen Gelegenheiten, die diesen Standpun erhärten sollen. Er habe sich stets geaen ein parlamntarisch, Regiment ausgesprochen. Aber auch der Kronprinz hat eL m den Sozialdemokraten verschüttet. In ihm lebe derselbe Gei wie in seinem Vater, nur noch vergröbert und ohne die Schwurt, kraft romantffcken Denkens. „Von dcm Kronprinzen", so hsij es. ..Ließe es Uebermenfchlich.es fordern, es Ließe geradezu ib eine Vergewaltigung seines inneren Selbst zumuten, woll man von ihm verlangen, er sollte vorbehaltlos mitmacben, wo jetzt im Werke ist. Eine solche Vergewaltigung wollen w auch keinem Fürsten und keinem Thronenwärter zumuten". T< Auffatz fordert dann den Kaiser auf. sich die Worte von i* Opferbereitschaft. die er jedem Deutschen in der Kriegszeit zr mutete ins Gedächtnis zu rufen. „Jetzt ist es Zeit." daß c elbst diese Opferbereitschaft betätigt. Zeit aber nicht nur fl ihn. Zeit auch für den Kronprinzen!" Der Aufsatz schließ! .Der Kaiser und der Kronprinz können viel dazu tun. daß dc Großherzogliches Hoftheater. Das Großberzogliche Hoftheater eröffnet am 14. Oktober eine Bavetfchule, in der Kinder und junge Mädchen von 14—16 Jahren unentgeltlich Unterricht erhalten. Anmeldungen ab 8. Oktober, nachm, von 6—7 Uhr, im Hoftheater bet der Bavettmeisterin Fernande Robertine. Darmstadt hat ja schon manches Mal von sich reden gemacht wir nennen nur dte Isidore Duncanscke Tanzschule, aber die ebcge Leistung fetzt allem die Krone auf. Hat man denn in den Krecsen des Großherzoglichen Hoftheaters gar kein Verständnis für den Ernst der Zeit; fühlt man denn nicht, daß es nichts ab- gackmackteres geben kann, als zu einer Zeit, wo das Deutsche Reich und Volk seine schwersten Stunden erleben muß, ausgerechnet eine Ballettschule zv eröffnen? Emanuel Ecibel hat dereinst gesungen: Sie haben Augen und sehen's nicht Sie praffen fort und lachen. Sie hören'? nicht, wie zum Gericht Schon Back' und Säule krachen; Und lauter rauscht der Geige Ton; Männer und Frauen vsn Babylon: Mene tekel Upharsin! Die Grippe. Zu der Rot des Krieges gesellt sich auch noch eine Seuche. Die Grippe, die schon in diesem Sommer unter der Bezeichnung die spanische Krankheit ihren Einzug gehalten, damals aber einen verhältnismäßig gutartigen Verlauf genommen hatte, hat abermals weite Kreise befallen. Aus allen Gegenden des Reiches, aber auch aus dem Ausland, trafen die RackrichteS von der Verbreitung der Krankheit ein, die dieses Mal öfterU unter Hinzutrttt von Lungenentzündung' einen tötlichen Vev» lauf nimmt. In den schlesischen Krankenkaffen wurden btr Sonntag rund 50 000 Erkrankungen festgestellt, darunter viele tätlich Verlaufene In Köln werden täglich.400 Erkrankung» gemeldet. In München ist die Zahl der erkrankten Volk: chüler auf 700 angewachsen, in Stuttgart erkranken täglich über POÖ neu daran. In Mannheim, Nürnberg. Straßburg und a. Ort » mußten Schulen und Theater geschloffen werden. Handel und Wandel leiden darunter und die Aemter beschränken ihre Tätig, keit. da es an Personal fehlt. Auch bei uns in Friedberg mußten die Schulen geschloffen werden, jedoch tritt die Krank, heit im allgemeinen nicht so bösartig auf, wenn auch schon ein« ganze Zahl von Todesfällen vorgekommen ;st. Von ärztlicher Seite wird zum Verholten bei der Grippe darauf hingewiesen, daß jeder Grippekranke zunächst vor aller Dingen ins Veit gehört. Dadurch wird die Her?,kraft geschont, auf die es ja bei etwa sich anschließender Lungenemzündung irtf wesentlichen ankommt. Kuhle Umschläge werden bis zur Am kunft des Arztes die oft rasenden Kopffchmerzen lindern. Fleft ßige Mundpflege, insbesondere wftderbolles Gurgeln, wird vor» beugend wirken. Bei Schüttelftost. Kopfschmerz. Hals- und Brust, sckmerz, Fieber sofort ins Bett, nicht zum Esten zwingen, nur kühlen Tee trinken, kalte Umschläge gegebenenfalls auf de«! Kopf, und den Arzt bestellen. Haag, 12. Okt. Reuter meldet aus Bombay: Hier herrscht eine furchtbare Epidemie in Gestalt der spanischen Grippe. An 27. September starben 547 Personen, am 28. September 58* gegen 82 Personen an den gleichen Tagen des Vorjahres. Fort, gesetzt kommen Leichen an, die verbrannt werden muffen, da; die größte Verwirrung verursacht Es mangelt an Feuer,mqs stoffen. Die Leichen bleiben 3—4 Tage liegen, ehe sie verbrannt werden können Man bahnt Maßnahmen art* um eine schnellen Verbrennung herbeizuführen. Nachruf! Eine erschütternde Kunde ist uns geworden: Aus Utoh kommt die Trauerbotschaft, daß der Pächter des dorftaen Hof guts, Hugo Iacobi, gestern mittag der tückischen Kraut heit, die eben unser Land durchzieht, zum Opfer gefallen fff In der Blüte seiner Jahre, im voller Manneskraft. mitten ft? eifrigsten Schaffen und Wirken wurde er von dem uuerbittlickei Tode gefällt Am Sonntag noch wohlauf und rüstig, am Frei tag auf der Todesbahre! Wie hat er geschafft und gerunqe- Jahre lang und jetzt, da er seine Wirtschaft auf stolzer Hoh gebracht hatte und er die Fruchte seines Strebsns zu genieße sich anfchickte, da entgleiten die Zügel seinen Händen und da/ Grab umfängt ihn. Ewiges, unverrückbares Menfchenfchicksal! Wir beftauern den Heimgang unseres liebln Freundes tir und aufrichtig. Als Landwirt hat er kein Gut zu einer Muster Wirtschaft für weft und breit in die Höhe gebracht, unermüdlich rastlos, arbeitsfam war er vom frühen Morgen bis zum spater Abend. Dabei fand er aber die Zeit, für seinen Stand m4 eller Ueberzeugung einzutreten. Zwar war es fernem Wes« fremd, sich mit Ehrenämtern beftauen zu lasten, dafür hat t aber für sein Vaterland und seinen Vervfsstand mehr gewirt als irgend einer; das wiffen seine Freunde: „Zu den höchste Vergesforften, da die freien Adler horsten, hat sich früh leir Blick gewandt, nur dem Höchsten galt fein Streben!" Rich zuletzt betrauern wir den Mann, den treuen Freund. Keine war treuer und bester wie er. Manchmal schien seine Schal, rauh, aber sein Inneres war rein wie Gold, aufrichtig nrr ehrlich. Er hat die Seinigen, die ihm über alles lieb waren er hat seine Freunde verlaffen zu einer Zeit, da alles zu wanke scheint, aber er hat sich in unseren Herzen ein Denkmal gesch das dauernder ist als Stein und Erz: Heil'ger Frieden lohn' Dich Müd-» Rach des Tages heißer Glut! ln prieäderx zu haben bei: Fr. Elektrotechnisches Büro; ^%’aKH. Ad. Alett, Schlosserei^ und Installationsgeschäft; HarJ JLüdke, InstallationsgeschätL Ans der Dermal? 19. Ott. (Einstellung der Strom Ne- f e t u n g.) Am Sonntag den 20. d. Mts. wird infolge dringend notwendiger Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten im Kraftwerk Wölfersheim die Stromlieferung für das gesamte Versos unHsgebiet auf einige Stunden eingestellt werden und möchten wir auch an dieser Stelle alle Stromabnehmer auf die gleichzeitig veröffentlichte Bekanntmachung im Anzeigenteil aufmerksam machen. Fricdberg, 19. Ott. (A u g u st i n e r s ch u l e.) Wir machen auf die Mitteilung der Direktion der Augustiner sch ule im Anzeigenteil der heutigen Nummer über das wettere Aussetzen des Unterrichts aufmerksam. —oc—LandcsLettag. lieber den schweren Ernst unserer Lage braucht man nichts zu sagen. Es ist vieles zufammenge- brschsn und wer weiß, was alles noch auf uns wartet. Aber klagen und anklagen hat jetzt keinen Wert. Jetzt gilt es erst rechtz alle Kraft zusammenzunehmen, damit wir dem Kommenden wenigstens innerlich gnrxrchse« bleideit, und wenn es sein mutz, imstande find, vorn anzufangen »nd neu aufzubauen. Nicht der Mangel an äußeren Hilfsmitteln, sondern das Ver- iVieclettassung Oiessen in Johannesstrasse 1, Ecke Neuenweg, in derzeit vom 23. September bis 23. Oktober. sagen des Geistes ist unser schlimmster Feind. Ohne Elnketz und Umkehr, Eottvertrauen und Zukunftsglauben sind wir -rf. recht verloren Darüber ist sich jeder tiefer Denkende klar. Da. her das Verlangen nach innerer Stärkung und religiöser Vertiefung. Es zu befriedigen, wird, wie in den andern evangelischen Landeskirchen, so auch in Hessen am morgigen Sonntag ein außerordentlicher Landesbettag veranstaltet. Möge er dazu dienen, daß Gottvertraven und Eemeinsinn gestärkt werden und wir mit besserem Gewissen Gottes Hilfe und Gnade in aller äußerer und innerer Not anrufen können. Der hiesige Morgengottes-dienst findet zur gewöhnlichen Zeit statt, der Abendgottesdienst soll von jetzt an auf 5K Uhr gelegt werben. Wir bitten alle Kreise unserer Gemeinde um ernste Mitfeier. Friedkerg, 19. Ott. (Kirchliches.^ Die evangelische Gemeindeglieder werden darauf aufmerksam gemacht, daß der Abendgottesdienst am Sonntag von morgen an um 346 Uhr, nicht mehr um 8% Uhr beginnt. Bei den Kriegsandachten am Mittwoch verbleibt es bei der seitherigen Zeit. Bekanntmachung Am kommenden Dienstaa. den 22. Oktober. findet in Friedberg der diesjährige htrbß-Kfttdkililirü statt und am Mittwoch, 23. Okt. Msieh-, TcljMiie- tniS KiiiMimkl. Friedserq.de» 17. Oktober 191«, Der Bürgermeister. _ I. V.: Dam m. KkllNIlltlNilifjMll. Am Montas. den 21. ds. Mts. gelangen die neuen BkMWmk liir MM vormtt ogs von 8 bis 12 1 /? B r und nachw.it' ags von ' bis 57 2 Uhr auf Zimmer 9 des Stadthauses zur Aus-'ade. Die Dollmilchaus- weiskatte ist vorfukegen. KtteSber'. den 15. Okt. 1918. Der Bürgermeister. _2. 93.: Damm. Ke-ltll SiintlüülIiJ meines Lokals verkaufe ich sämtliches Möbel wie: 1 rpeisezrmmer. bestehend aus 1 Buffst, 1 Kredenz, I Ausziehtisch, t Sofa mit Umbau. 1 e^berfairan!. 6 Itter«? Stühle. I Skaa-LtifchSen. t Servrer- tischchrn. Außerdem 1 Kaffen- schrauk 2 einzelne weiße Sch a - zimmer. mehrere Hslzdetten. ein «».räßerer Post?» Stühle. 2 Kücdenschränke. Bilder. Spiegel, 1 Grammophon. Teppiche, Ks osiSnser, mehrere Tizchr »-iS sonstiges. Nnzu'ehen im |lr§fißrant .MiKshsl". Bad-Rauhe im, Schnurstraße. in der Nähr SiKuhrims gegen sofortige Barzahlung zu kau en besucht. Auf Wunsch kann jetziger Besitzer als achter wohnen blerben. Angebote an P. Koch, ßkkckn Msnspol. Kid-Paulmm. Offeriere prima breUbuckiige Oldenburger Ferkel mit Schlappohren zur Zucht und Schneünurst geeignet, gejund und feuchen reioute Fresser 6-8 Wochen.0—96 ML 8-70 ^ SO-121 „ 10—12 .. S2tt -150 „ 12-15 „ 150— 2(*7„ p St. sämtliche Tiere find kreis ierärtt- lich un er acht. Aer-and unter Nachnahme. Für gesunde, lebende Ankunft wird garantiett. Peter Stuwer, Düsseldorf, Cölnerstr. 332. Tel. J949. Reu enkJetrossen: iP-st«, Holzschuhe teilweise gan; in Leder. IRjsT Bedarfichetnfrei. Bernhard Lerner Lriedder^^ltte Tcchnhojsiraße 13. qm, Wiese zwischen Seegraben und den ausgefiill en Weihertücken, in 4 Abteil»» er. Flur V Nr. 33 — 1500 qm, (Nest) Grasstück, der kleine Wlldkauts- graben. IV „ 33 = 726 qrn, Grabgarten in der Kehl n V n 157/8 = 2112 qm, Grasstück, der Ellernpfluhlweg n VI n 111 = 3 1 qm, Grasstück. Graben neben Horn n IV „ 5 =694 qm, Grab gor en in der Kehl „ !l „ 185 —232 qm, Gra 'garten an der Hockenmühle V „ 50 = 1042 qrn, Erabgartetiam k e nen Wildkaulsgraben VI „ 12 = 266 qm, Graboarten voc dem Main-erior v.' Flur V Nr. 54^ = 525 qm. Grabland im Wildkaulsgraben Flur Vi Nr. 38 = 356 qm, Grabgarlen vo- dem Pkamrenor o. Flur II Nr. 154 = 350 qm Grobaarken im No'enthal Flur XV 9tr. 71 = ca. 550 qm. EraUand an der Schlockergaß. dj Gemarkung Fauerbach: o. Flur XXVI Nr. 134= 1800 qm, die Vorbachsinsel Flur XXlll Nr. 63 = 2598 qm, Baumstück an der Steinkaut m XVil w 88 = 2 00 qm, Erabland, die Biehweioe, in 5 Ab. teilsngen. m XVII n 90 = 40 950 qm, Acker, die Viehweide, hiervon 40 AkteUuasen. H XVI n 382 = 262 qm, Grab garten am Bügel „ XXlll „ 230 = 312 qm, Grabgac en aus der Wehrbach o. Flur XXVI Nr. 63 = 21583 qm, Wie'e im Nin ^graben, (kleine Kuhweide) nebst linkes Ufer der Usa bis an das Vordachssche Wehr. p. Flur XVII Nr. 10o=ca 160 qm, Grabland im Krämer, sowie 7 Pflanstückchen. Friedberg, den 17. Oktober 1913. Der Bürgermeister. I. B.: Dam m. Bekanntmachung Nächsten Diensta-», den 22. Ottsber. nachmittags non 3 bis 4 Uhr, verteilen wir in der aOen Post, Zimmer Nr. 2, an «raalt Landeier. Geoen Vorlage der tteisamtlichen Be cheinignngen, auf Eier- katten ro?. Marke 11. wird 1 Ei zu 39 Pfg. abgegeben. Gierkar:en und kreisamtliche Bescheinigungen find oorzulegen. E'rerkcrrten ohne die betreffenden Marken b.rechtigen ni.cht znm Bezug: ecnzeln abgetrennte Marken sind rvettlos. Friedberg. den 18. Oktober 1913. Der Bürgermeister. 2. V.: i) a m m. Kekranntmachnng. Nächsten Dieustaa, Ä. 22 . Ottsder. verteilen Wir in der alten Post durch die hiesigen Koloniaiwa^enhanoler Jttiiss». Zerke'mtsNuni wie bei der Butterirertril'ini. Für jede auf der Lebensmittelkarte verzeichnete Person werden SV Gramm zu 26 Pfennig verabfolgt. Dre Lebensmittelkarten find als Ausweis vorznlegen. Friedkerg. den 13L. Oktober 19Ü Der Bürgermeister 2. B 2 L a m m. Kekänntmächnng. BuLLerausgaüe findet Moniai. den 21. Oktober, in der allen Post statt. Es kommen in der scilherigen Reihenfolge 50 Lr^arrrrrr zum Preise vsa S3 Pf-r. für jede auf der Lebeusmutetkarte verzeichnete Person zum Berkaust Nuner für Kranke. Ter Preis der zur Ausgabe gelangenden Mengen beträgt von Dienstag, den 22. Oktober ad für V 4 P und M l.35. Vs Pfund M 2.70. Friedberg, den 1^. Oitober 1918. Ter Bürgermeister. 2. B.: Damm. Krlrannlmachuug. Betr.: Eiufieknng der Ltro nlteferung. 2ch biinge hiermit zur öffentttchen Kenntnis, daß am Sonntag den t.6.'Oktober, von 10 Uhr vormtttags bis 1 Uhr mi tags, die elektrische Stromlieferung infolge dringetch notweitdtger Arbetten im Kraltmerk Wöliersheun eingestellt wird. Fetedderg, den 18. Otwber 1918. Der Bürgermeister. 2. B.: Da MM. SekauuimachUNg. Betr.: Zuweisung von Brennstoffen. Bezugnehmend.auf meine Bekanntmachung vom 30. September ds. Is. find berechtigt Brennstoffe gegen Vorzeigung der Kohten- ausweiskarte m beziehen: Lez. kl, Nr. 161 bis 230 je 3 Ztr. Eiformbriketts bei David Krämer, Kohlenhandlung, Hanauerstr. Bez. I!. Nr. 23t bis 30!) je 3 Ztr. Kohlen bei W. Haarstrich, Ausgabestelle, Haagstr. Nr. 12. Ich mache hiermit uschma s darauf aufmerk am. daß die Vrenn- stoffmengen innerhalb 3 Tagen bei den Händlern abgeholt oder abge- rufen fein müssen. Nach diefem Termin nicht abgehotte Breunstoffmengen verfallen m Gunsten anderer Haushaltungen. Friedberg, den 19. Otto er 1918. Ter Büroermerster 2. V.: Damm. Betanntmachung über dea Absatz von Dörrobst. Auf Grund der Verordnung über die Verarbeitung von Gemüse und Obst vom 23. Januar 1918 (Reichs- Gesstzbl. S. 46) geben wir hiermit bekannt, daß der Absatz von Dörrobst aus früherer Etnte als d^r diesjährigen nur noch bis zum 15. Oktober 1918 qestattet ist. Nach diesem Zeitpunkte darf Dörrobst aus früheren Ernten durch den Erzeuger ebenso wie durch den Handel nicht mehr abqesetzt werden. Nur wer im Jahre weniger als 20 Doppelzentner Dörrobst nicht gemerbsmätzig herstellt, bleibt von diesem Absatzverbot unberührt. Doch wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß jeder weitere Absatz von Dörrobst, welches von solchen Herstellern erworben wurde, unter das obige Verbot.fällt und strafbar ist, wie jeder Handel mit Dörrobst überhaupt. Wer Dörrobst aus früheren Ernten im Besitz hat und es nicht selbst verbrauchen will, kann es uns zum Kaufe anbieten. Auf das in unserer Bekanntmachung vom 25. Juli 1918 , Reichsanzeiger 180) veröffentlichte Absatzverbot für Dörrobst aus der Ernte 1918 wird bei dieser Gelegenheit erneut hingewie'en. Ausgenommen von den vorstehenden Vorschriften ist der Absatz von Dörrobst an die Stellvertretende Intendantur des IX. Armeekorps in Altona und an die Zentrale für die Beschaffung der Verpflegung der Marine in Berlin W. 10, Königin Augustastraffe 38/42. Als Dörrobst im Sinne dieser Bekanntmachung sind anzusehen getrocknete Aepfel, Birnen, Pflaumen und Zwetfchen sowie jegliches Dörrobst, daff getrocknete Früchte dieser Arten enthält. Berlin, den 30. September 1918. ilrikBzcfcllfihsfl fit W,'o.iMM null 1 arme^n ^ m. b. H. Dr. Lehmann. Klein. Ciiterversteigerung. Msrttag, den 21. Oktober IllkR, obenttS 9 Nhr taffen die Erben der Friedrich SchwaOi, Eheleute von Friedber'-Fauerbach ihre in den Gemarkungen Fauerbach und Offenheim gelegenen Grundstücke, in der Wtrtichaft non Wilhelm Sang zu Friedbrcg-Fauerbach zum drttlen und voraussichtlich letztenmal oerftelgern. 2m Aufttag: _ Friedrich Wilhelm Phrlippr. fyretwtlltßc Lttflchernilll. Donnerstag, dev 24^ mrd Freitag, den 25. ds. Mts^ nachmittags von 1 Ahr ab. versteigere ich zu BaÄ-Nau- heim, Ernit-Ludwig-Ring 21, für Rechnung den es angeht gegen Barzahlung: Zirka 200 Stühle, viele Tische, Seffel, Spiegel. Chaiselongues, Handtuchhalter, Wa chkommodea mit Spiegel, mehrere Vertikows, Roklschutzwände, Trvmeaus, Poisterststzle, Martisen, eine große Partie Gartetrmöbel, Porzellan, sowie Haus- und Küchengeräts, u. v. a. Versteigerung bestimmt. Dad-Nauheim, den 19. Oktober 1918. I. V.: Stenl, Groffh Gerichtsvollzieher. NW MMI.MMlr.il. LMM Geschäftsstelle Frankfurr a. M., Kronprinzenftratze 41. (Kronprinzenbau.) — Fernruf Komer42tt3. rsstunden. rotontag, LUenstao, Donrlerstag, .yretlag, nachmittags \ 2—4 Uhr. — Geschäftsanzeigen in diesem Raum nur für sere WttAtie-er; die.etven sind kostenlos, jedoch muß bet Ausgabe der Änzetge au\ die Mitgtiedschast hingewiejen werden. eine 0 artir schöne Ferkel verkaufen Jean Schuldt, Stade«. Scharfer Hofhund zu kaufen gesucht. Ga. See, Massenhei». 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Enkels und Neffen Hermann Sprengel sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Vogel für die trostreichen Worte am Grabe, Herrn Di. Nomps und den Schwestern des Bürger- Hofpitats Friedberg für die liebevolle Behandlung und Pflege, sowie allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die dem Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen. Äeichelsheiur, den 19. Oktober 1918. Im Namen der tiestrauernd Hinterbliebenen: Familie Otto" Sprengel. Lch nehmp die BeleidiWug gegen die Fraudes Gg. Ad.Ullrich mit Bebauern, zurück. Anna Woll ab Ober-Wöllstadt. SieiiiMlfr oder Mädchen gesucht bei gutem Löhn und Station. Angebote an Heinrich Schultheis, Stein furth bei Bad-Nauheim. Ein lechszahriger, brauner, ot- Zenburgec gesund und fehlerfrei, unter Garantie zu verkaufen. Adam Grimm, Kohlenhandlung, Oberursel, Eppsteinerftr. 23. Telefon 204. 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Also Wiederanfang am 29. Oktober. Die Direktion der Augustinerschule: Altendorf. n 11 Staatlich beaufsichtigte gewerbliche Fachschule. Beginn des Unterrichts: Monlag, den 4. November 1918, = vormittags 9 Uhr. Programme und Anmeldescheine kostenlos durch die Schulleitung. Für den Aufsichtsrat: gez. Haag, Qr. Baurat, Vorsitzender. Die Schulleitung: gez. Dipl.-Ing. Schneidt Gr. HauptlehFer. Milche (jiiilfiMins ! N'r ^.ahrcsveriarnmlnntz deS Oberbesüia er, Vereins für Basler Mission. Donnerstag, t>en L4. Oktober, nachmiltagr 2 1 /« Uhr. in der Bnrgk,rchc. Jahresbericht und Rechnung»» abtage. ..Zuk-nfts'ra^sn der Basler Mi sion": Atiii.-2nipe.'!or Oetgi- Ba el. ..Kriegsertebmffö au» meiner Gefanaenjcha.'t": MgfionM Beüon-Eotdrüste. Aus prawe. — Abends b */4 Uhr: G.ivemdefeier. Mitwirkung des Nirchenge av.A- verems. Ansprachen von 'hkiss.. 2nspe:tor Oettli und Missionar BeUon. Der Voriiand. Zwei mittet^chwere, ältere AlheiHsttie stehen zu verkaufen bei H. Krrmrr, M.-h Nd-r-Mörl«-. 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