Nummer 334 Tii yklMS h )° Samstag, den 8. OKtoder 1918 11. Jahrgang. Dtp ..Z enr Gayeo,eitnng" eiitfjemt ]eDen Werllar. Recelmaßrge Beilagen ,.0er Rauer aus Hessen". ..Zie Spinnssube". Se?«gspreis: Bei den Posta,Walten oiecrelräljrUcti '.»Kt. 2.7- ^in.^u tritt noch Das Bestellgeld: Hei Den Winter. monatlick 1.00 Mt einschließlich Trägeriobn. Anzeigen: Grundwerte 25 Psg.. lokale 20 Prq^ Anzeigen von auswärts werden Durch Bo.tnachna ■ m* erhoben. EnüllünasoN KrteDbercu ödtriftleittuin nnd A-rlan Trieöberq freuen), ^.anauerstraße 12. Fern-vrecker 48. Post, Yeck-Lanto Rr. 18 .»g. int Froatfurt a. M. Die W«M«z MmK VA? Kchmk«. Sein Sohn Sons als Nachfolger. — Das Dingen im Westen, erfolgreiche Abwehr. — Rückwärtige Bewegungen in Albanien. — Damaskus von den Engländern beseht. Der deutsche Generalstab r —.. meldet: . —==== » W. T. K. Großes Aarrplqnartiev. den 4. Oktober Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern griff der Feind mit starten Kräften zwischen | Hooglede und Roeselare an. Beiderseits der Straße Staden- Roeselare drang er in unsere Linien ein. Bayerische und rheinische Truppen warfen ihn in schneidigem Gegenstoß wieder zurück und machten hierbei etwa 100 Gefangene. Bor Cambrai nichts Neues- Teilkämpfe südlich von Au- beuckeul und bei Provrll«, in denen 70 Gefangene eingebracht wurden. Heeresgruppe Boehn. Auf breiter Front zwischen Le Gatelet und nördlich von St. Quentin setzte der Engländer erneut zu einheitlichem Durchbruchsversuch an. Beim ersten Ansturm gelang es dem Gegner. Le Catelet zu nehmen, bis Beaureavoir und Monlbrehain vorzustoßen und in Eequohart einzudringen. Beiderseits von Le Gatelet warfen wir den Feind wieder in und über feine Ausgangsstellungen zurück. Teile der Reserve-Infanterie-Negimen- ter 90 und 27 unter Major Goder. Rittmeister Freiherrn von Wangenheim und Oberlentnant Sleuner, sowt» Batterien des 2. Earde-Feldartillerie-Regiments und des Feldartillerie-Regiments 208 zeichneten sich hierbei besonders aus. Beaurevoir wurde wiedergenommen. Umfassend angesetzter Angriff sächsischer, rheinischer und lothringischer Bataillone brachte un? wieder in den Besitz von Montbrehain. Sequehart blieb nach wechselrollem Kampfe in Händen des Feindes. Am Abend folgten starkem Feuer südlich von St. Quentin feindliche Angriffe, die vor unseren Linien scheiterten. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Auf dem Rücken und an hen Hängen des Chemin des Domes dauerten die heftigen Vorpostenkämpfe auch gestern an. Stärkerer Angriff der Italiener wurde abgewiesen. An der neuen Ai-rne- und der Kanalfront nordwestlich von Reims stehen wir überall in Eefechtsberührung mit dem Feinde. In d>.-r Champagne griff der Franzose mit teilweise frisch eingesetzten französischen und amerikanischen Divisionen auf breiter Front zwischen der Suippes und Aisne an. Seit Beginn der Schlacht östlich der Suippes und bei St. Marie ä Py im Kampfe stehende westfälische und Jägerregimenter schlugen auch gestern wieder alle Angriffe des Feindes ab und machten hierbei mehr als 106 Gefangene. Nördlich von Somme-Py gelang es dem Gegner, auf dem Höhenzuge zwischen St. Etienne und Somme-Py, dem Meißen Berge und der Medecch-Höhe Fuß zu fassen. Im Gegenangriff warfen wir den Feind über die Höhen zurück. Kleine Franzosennester sind zurückgeblieben. Auf der Front zwischen Orfeuil und der Aisne sind die Angriffe des Feindes vor unseren Linien gescheitert Südlich von Liry und südwestlich von Monthois kam es hierbei zu besonders heftigen Kämpfen. Regimenter der Garde und aus Pommern. Rheinländer und Bayern warfen den Feind hier völlig zurück. Im Verein mit bayerischen Pionieren wurde dem in Challe- range eingedrungenen Gegner der Ort wieder entrissen. Auch gm Abend wiederholte Angriffe scheiterten. Heftige Teilangriffe des Feindes zwischen der Aisne und dem Argonn-er Walde wurden abgerviefen. Wir fchosien gestern 25 feindliche Flugzeuge und 7 Fesselballone ab. Leutnant Jacobs errang feinen 35., Bizefeldwebel Doerr seinen 30. Luftsieg. Der Erste t^enerasouartiermeister: Ludenborff. er jetzt auf seinen, Geldsack sitzt, Der spart für den Feind Mer Kriegsanleihe zeichnet, Spart für seine Binder, Aürndbericht. Berlin. 4. Oft., abendz. Amtlich,) Heftige Angriffe des Femocs beiderseits von Roeselare. nördlich vcn S1. Quentin, am Ehemin des Dames und in der Champagne wurden a b g e w i e f e n. Zwischen den Argonnen und der Maas sind erneute Durch- bruchtzrersucke der Amerikaner gescheitert. Der österreichische Generalstab . meldet: ===-] Wien, 4. Oft. (233123. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Ital'entscher Kriegsschauplatz: Ein durch Artillerie unterstützter Angrnf italienischer Sturmtrupps auf Stellungsteile in Iudicarien scheiterten im Handgranatenfeuer unserer Besatzungen Albanischer Kriegsschauplatz: Die Rückverlegung unserer Gefcchtsfront vollzieht sich plangemäß ohne Störung durch den "ackrückenden Feind Am 2. 10. bombardierten zirka 30 Einheiten feindlicher Seestreitkräfte und eine größere Anzahl feindlicher Flieger durch zwei Stunden die Stadt und den Hafen Durazzo. Der Sachschaden lst unbedeutend. Der Versuch des Gegners, mit Torpedc-sahrzeua.cn und Gleitbooten in den Hafen einzudringcn, scheiterte an der Abwehr der Lapdnerteldigung und eigener Seestreitkräste, wobei ein feindliches Gleitboot in Grund geschossen wurde. Der Ehcs deö GrneralsiabeS. Die Abwehrschlacht. Berlin. 3. Okt. (91323) Der Frontberichterstatter des Wolffbureaus meldet: Der 1. Oktober ist für die verbündeten englisch französisck belgisck cn Truppen eine große Enttäuschung gewesen. Wo sie angrissen. wurden sie unter schweren Verlusten abgewiesen. Anfänglicher Geländes,ewinn wurde durch den schneidigen Gegenstoß deutscher Bataillone sofort wieder wett gemacht. Wenn der Feind auch noch nicht zu großem einheitlichen Angriff ansetzte, so waren die Einz-lkämpfe doch mehr erbittert und die gegnerischen Angriffsziele weit gesteckt. So sollte z. V. ein belgischer Eingriff noch Eefang.nenaussagen Kartemark erreichen. Er kam nicht einen Schritt vorwärts und kostete die 2lngreifer außer blutigen Verlusten 5 Offiziere und 82 Mann als Gefangene Dasselbe Mißgeschick erlitten die Versuche der Belgier, auf Roeselare durchzustoßen. Trotz der starken Artillerieuntersiützunq wurden drei Angriffe hintereinander von den tapferen Badensern und Rheinländern abre- wiesen. Glänzend bewährte sich dabei wieder die Artillerie, die unmittelbar hinter der Infanterie ausfuhr und durch Treffer in geschlosiene Kolonnen dem Feinde schwere Verluste zufügte. Bei dem letzten Eingriffe in diesem Abschnitt waren auch englische Tanks beteiligt, von denen einer durch einen Volltreffer zerstört und die anderen zur Umkehr gezwungen wurden. Es gelang den (Engländern, in den Vormittagsstunden das Dorf Ledegen von Norden umfastend zu nehmen Erst als der Feind auf 100 Meter heran war und das einzige Maschinengewehr durch den Tod des wackeren Schützen ausfiel, wurden die Protzen herangerufen. Es gelang, ein Geschütz noch zurückzubringen: d'e anderen mussten zurückgelasten werden, va die Pferde gefallen waren. Sie wurden jedoch bei der Rückeroberung des Ortes Ldegen zurückgewonnen. Der Gegenangriff wurde gegen und über den Ort hinaus vorgetragen. Weiter südlich hatte der Feind ocrübergehend auf einer wichtigen Höhe Fuß fasten können. Ein sächsisches Regiment führte einen glänzenden Gegenstoß durch und brachte die Höhe wieder voll in deutschen Besitz. Ter deutsche Widerstand. Rotterdam, 3. Okt. Der Korrespondent der „Times" schildert den starken Widerstand der Deutschen südlich von Cambrai. Außer 9 Divisionen wurden Llbteilungen vcn Scharfschützen und Maschinengewehren gestern dort auf je 10 Meter eingesetzt. Den ganzen Tag hindurch wurde der Widerstand immer stärker, und es wurden immer wieder neue Truppen herangcbracht, was schließlich zu Gegenangriffen führte. Die Kanadier schaffen, bis rhre Gewehre und Maschinengewehre heiß geworden waren, und wichen dann zurück, bis auf das Gelände, das sie früh am Tage gewonnen hatten. Die ffrnbfldiiffpi Den Ciinliirdicn. Karlsruhe. 4. Okt. Der „Matin" meldet, daß di« Fernbr schießung von Dünkirchen und Umgebung systematisch forL- gesetzt werde. Alle fünf Minuten erfolgten Einschläge. Metzr als 60 Granaten sind bisher auf die Stadt gefallen. Der Seekrieg. Ein englisches Kanonenboot gesunken. London, 3. Okt. (WB.) Reuter meidet amtlich: Am 30. September sank ein englisck)es Kanonenboot infolge eines Zusammenstoßes mit einem Handelsschiff. Ein Offizier und 52 Mann werden vermißt. Berlin, 4. Okt. Die Meldung schwedischer Blätter, daß das gesunkene schwedische Kanonenboot „Gunhild" auf eine deutsche Mine gelaufen sei, ist unzutreffend. Ebenso unzm treffend ist die von Branting im „Sozialdemokraten" gebrachte Meldung, daß das genannte Kanonenboot kurz vor dem Unglücksfall deutsche Torpedoboote beim Minenlegen an der kurz vorher gesäuberten Stelle überrascht habe. Jetzt gibt auch das schwedische Marineministerium zu, daß die „Gunhild" nicht auf eine eben neu gelegte deutsche Mine gelaufen fei. Haag, 3. Okt. (WB.) Meldung des Haager Korrefpon- denzbureaus: Wie verlautet, hat der Abgeordnete var- Vorrt van Zij wegen der ernsten Unregelmäßigkeiten, die an Bord des Hospitalschiffes „Koningin Regentes" vorge^ kommen sein sollen, einen schriftlichen Antrag an den Marine- minister gerichtet. Mßiche KrikßsjlW in da ökiiWkki NarM. Berlin, 4. Ott. (MB.) Das russische Großkampfschip ..Wolja" und eine Anzahl im Laufe des Krieges fertiggesiell»ei Einheiten, die bisher unter deutscher Aussicht standen, find von uns besetzt worden. Die verbündeten Strcitkräfte im Schwarzen Meere erhalten dadurch zum Schutze der Meerengen eine rech erhebliche Verstärkung. Der Scbritt fand im Einverständnisse mit der Regierung in Moskau statt. Pairaobus non drn ssünliindan lirstlch Nach englischen Berichten haben die Engländer die Stadt Damaskus eingenommen und dabei 7000 Türken ge* fangen genommen. dks Königs uon chllllnr'klk. Sofia, 4. Okt. (WB) König Ferdinand hat gesterr zu Gunsten des Kronprinzen Boris abgedankt. Könitz Boris trat die Regierung an. » Dieser Schritt des König? macht feine Haltung nicht klarer. Es ist kaum anzunehmen, daß er von d«n Vorgängen in feinem Lande nicht vollständig unterrichtet gewesen sein soll. Trotzdem besuchte er kurz zuvor seinen Dundesgenosten und lauschte mtt deren Fürsten Vruderküste. Und noch in den Tagen des Abfalles drahtete er nach Berlin und Wien und versicherte Bun- destreue. König Ferdinand scheint sich den deutschen Prinzen anzurerhen, die im Ausland sehr bald shre Rationalität oe* gessen und lediglich an ihre eigene Person denken. Rücktritt Malinows? Berlin, 4. Ott. Es verlautet nach dem „Lokalanz.*, daß der bisherige bulgarische Ministerpräsident Malinow zurückgetreten sei. 2luch die neuesten Nachrichten klären die Verhältnisse ln Bulgarien noch nicht völlig. Vom deutschen Standpunkt aus betrachtet hat sich aber die Lage nicht gebcstert. Die bulgarische Preste scheint einmütig mit dem geschlossenen WassensNll- stand einverstanden zu sein. Sie hebt hervor, daß es ein unvermeidlicher Schritt gewesen sei. und daß die Vorwürfe de, Vün-dnisuntreue unberechtigt feien Das Vorgehen fei ein« Folge der Unterschätzung der militärischen Bedeutung der Ca- lonlkisront. Die Friedensbedingnng««. Berlin. 4. Ott. (WB.) Der Transocean-Eefellschast geh? aus Sofia unterm 2. Oktober folgende Meldung zu: Bulgariens Waffenstillstand ist heute unterzeichnet worden Die offizielle VeröfjeuUichung dieses Dchrittes »nd der Bm dingungen erfolgt am 4. Oftober in der Sobranje. Ueber die Friedensbedingungen verlautet folgendes: 1. Demobilisierung de? bulgarischen Heere? bis auf eine, nach anderen Mitteilungen zwei Divisionen. Die westlich des Meridian von Skopie befindlichen bulgarischen Truppen werden in Kriegsgefangenschaft uberfuhrt. 2. Räumung aller seit 1915 besetzten ftcmden Gebiete, doch erhalt Bulgarien voraussichtlich die .Dobrudscha bis Kabanin. Die mazedonische Frage bleibt offen bis zu dem allgemeinen Friedenskongreß 3. Abzug aller Deutschen und Oestcrreicher binnen 4 Wochen. 4. Die Unverletzlichkeit Altbulgariens wird garantiert, ebenso seine Souveränität. Starn M Mail SchrmkW. Bukarest 3. Oft. (WB.) Ueber die Ereignisse in Bulgarien^ schreibt das Regierungsblatt „Steagul" unter der Ueber- schrift „Der Zwischenfall Malinow": „Die tiefliegenden Ursachen dieses Zwischenfalls sind noch ein Echeimni?. Die Ermüdung allein kann den von Malinow obne die Zustimmung des Königs gemachten Schritt nicht rechtfertigen. Die Raschheit. mit der die österreichisch-deutschen Kräfte in Sofia ein. marschiert und an die Front gerückt sind, ist ein Beweis, daß man in den polnischen Kreisen Wiens und Berlin? schon lange den Verdacht hegte, daß sich in Bulgarien zweifelhafte Dinge xutragen. Die gestern eröffnete und gleich wieder darauf geschloffene Sobranfe konnte keinerlei politischen Fingerzeig über Ite tatsächliche Lage in Bulgarien geben. Mir wiffen nur soviel. daß der Generalissimus der bulgarischen Armee den Vorschlag des Waffenstillstandes mißbilligt und erklärt hat. daß die Vulgaren an der Seite der Mittelmachte kämpfen würden.' Die Bulgaren werden sich jetzt an das Sprichwort erinnern müssen, daß es nicht gut ist. sich zwischen zwei Stühle zu sehen. Die I Bulgaren wiffen beute, daß man von ihnen verlangt, ihr Land ftlle Krieasschauplatz werden. Es ist nicht unsere Sache, die > f° U f tlt > f« die sie sich entschließen werden, zu billigen oder zu ' tadeln. Wie sie sich betten werden, so werden sie liegen. ^ie Friedrnsbestrebnngerl. Die englische Antwort an Durian. Die Antwort der englischen Regierung auf die letzte Rote des Grafen Durian ist in Wien eingetroffen. Dem Vernehmen O?* ^ die Rote in höflichem Ton gehalten und fordert die österreichisch-ungarische Regierung auf. ihre Friedensvorschläge naber zu präzisieren. In Wiener politischen Kreisen wird be- haup^l. dich in nächster Zeit Professor Hofrat Lammasch mit der Mission betraut werden wird, ein Memorandum über die 14 Punkte Wilsons au?zuarbeiten. Das Memorandum soll Kann dem Präsidenten Wilson übermittelt werden. Ein Friedensschritt Hollands. Verschiedenen glaubhaften Nachrichten zufolge bat Holland einen erneuten Schritt zur Friedensvermittlunq unternommen. mas ma * teö an der Meldung ist. daß die Mittelmächte selbst ^eine neue Friedensoffensive" vorbereiten, wissen wir ntcht. Genf. 4. Ott. Der „Temps" meldet, daß die Verbündeten über einen Antrag einer neutralen Macht verhandeln, der am Z Oktober eingegnnaen sei. Amsterdam. 4 . Oft. Die Blätter melden, daß die «ritsche*. samen FamiNe des Völkerbundes' keine Verbände, oder besondere Abmachungen und Verständigungen geben. Vier- tens. es kann, und das geht mehr ins einzelne, keine besonderen wirtschaftlichen Kombinationen innerhalb des Bundes geben und keine Anwendung irgendeiner Form eines wirtschaftlichen Dopkotts oder Ausschusses, abgesehen Von der im Völkerbund selbst als Strafmaßregel verhängten Ausschließung von Weltmärkten. die als Mittel der Disziplin und der Kontrolle dienen. Fünftens, alle internationalen Abmachungen und Verträge jeder Art müssen der ganzen übrigen Welt bekannt gegeben werden. Son-derbllndnisse und wirtschaftliche Rivalitäten und Feindschaften sind in der modernen Welt eine ergiebige Quelle von Plänen und Leidenschaften geworden, die zum Kriege geführt haben. Es wäre ein unaufrichtiger und unsicherer Friede, der das nicht durch bestimmte Formeln ausschlösse. Die Nachsicht der Z. G. G. Ueber die Kriegslage. Basel, 3. Okt. Zur allgemeinen Kriegslage schreibt der militärische Berichterstatter der „Basler Nachrichten" Oberst Eg l i. unter anderem: Die Schlacht, die jetzt in Frankreich geschlagen wird, ist nicht nur die größte, sondern auch eine der blutigsten des Weltkrieges. Man hat den bestimmten Eindruck, daß die Alliierten unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte versuchen, noch vor Einbruch der schlechten Jahreszeit eine Entscheidung wenigstens so weit herbeizuführen, daß sich Deutschland während des Winters nicht mehr erholen kann und der Frühjahrsfeldzug 1919 in kur- zer Zeit den endgültigen Sieg der Alliierten bringen wird. An- ers laßt sich dieser unentwegte Ansturm gegen die deutschen Stellungen unter Einsatz gewaltiger Massen und ohne Rücksicht auf die großen blutigen Opfer nicht erklären. Nur an einz-lnen Stellen, wie z. B. zwischen der Aisne und Marne, an der Somme, in der Woevre und zuletzt in Flandern ist es den Alliierten gelungen, den Deutschen durch überraschende Vorstöße größere Schlappen beizubringen, die aber doch nicht den Umfang annehmen wie die englischen und französischen Nie- derlaaen in der Picardie am Damenweg usw. Immer konnte die deutsche Führung den Einbruch abriegcln. Zu einem Fu- rmfnuten der deutschen Massen kam es nie. Alle anderen Kampfe haben dagegen den Charakter eines äußerst zähen -Ingens um jedes Stück deutschen Schützengrabens, das für die Angreifer unzweifelhaft verlustreicher ist als für die Verteidiger Aus manchen Anzeichen läßt sich erkennen, daß die deutsche Ober.te Heeresleitung noch lange nicht alle Trümpfe ausgespielt hat Die ganze Kampfweise macht den Eindruck des Hinhaltens und de? Bestreb-nz^di- f-indl.chen Streitkraft« festznhallen und imier möglichst a-ringem Einsatz eiaener Kampfmittel auf,»- brauchen Die Beobachtungen, die ich in der letzten Woche tn und hinter der deutschen Front gewacht habe, machen mir dlese Moglichkeit sogar wahrscheinlich. Was Ich an den letzten Tagen an er ,^ront gesehen habe, läßt mich erwarten, daß der deutsche Soldat wie bisher feine Pflicht auch gegen die Uebermacht tun wird, »erner wird die milttärüch« Führung gewiß nicht uer. sogen dagegen muh das Hinterland der Mittelmächte seine in- ner« Festigkeit zurückgewinnen. um den Herhststürmen wider, stehen zu können." Die neue Drgiernng. dende Vorbereitung zu einem Friedensschritte der Niederlande in der Sitzung des niederländischen Staatsministeriums am Istz- ten Montag stattgefnnden habe. Der Schritt der niedsrlän. bischen Regierung bestehe in der E i n l a d u n g an die Kriegführenden, rhre Bedingungen zu einem gegenseitigen Mer- nungsaustausche bekannt zu geben. Die „Times" schreiben, daß der holländische Gesandte am Frmtag mittag von Lloyd George empfangen wurde. Unmit- telbaT" darauf wurde ein Ministerrat einberufen. Die „Daily *7* *5 ei6cn: tlrohe Friedevsmomente werden die englische Rote an Oesterreich-Ungarn, die Note der Niederlän- der an die Krieafübrenden nnd hoffentlich die bevorstehende Rede des neuen deutschen Reichskanzlers im Reichstage fein. Lkond Georg« und Lansdowne. Tlt -D°il" Mail" schreibt zu den be- «orsteb'nden Besprechungen Llopd E-orge- mit Lord Lans- TL"'* 5 !'* ^^°chung°n werden an den Frtedensbedinaiwaen nichts ändern, aber es ist möglich, daß beide Männer ihre An- stch'en nochprülen, und daß wir „ns dem Ideal einer gemein- samen Leitung der beiden hervorragenden Männer nähern. prooramm wilions. Wortlaut der jüngst von dem ameriknischena Präflden- Z%Z^ a, ! ene r Me ' itm et M mit dcn Friedensbedingungen S °°' Klipp und klar erliärte er, daß D-Ekand f"bnndeten keine Berständigung wollten" Deut ckand deutet fortwährend di- Bedingungen an, di- ez ^unehmen bereit wäre, und erfährt immer wieder, daß die A ..tkeine Friedensbedingnngen haben wolle. Sie will den £?Ä Sr»?,- 4 * 1 und anständigen s-n- SelbbnetftSndlich versteh, er „nter Kerechttakeit nur das ^nas die Entente gmecht nennt. Sein Ftiedenzprogramm faßt. tt in folgenden Sätzen zusammen: Erürns. ein« unparteiisbe Gerechtigkeit darf keine Unter- Wm* hfren Eins^ließen. gegen die wjr gerecht zu Ür fenen i,1e Ir,r nicht gerecht zu fein »üv'ch-n. Cs muß eine Gerechtigkeit sein, die keine Begünstig. M,« kennt und keine vermiedenen Maßstäbe, sondern gleiche Rechte für die verschiedenen in Bedacht kommenden Volker. Zweitens, kein besonderes oder aboetrenntes Interesse Ersenreiner einzelnen Nation oder ein« Gruppe von Nationen, da- m,t dem gemEinfamen Interesse aller unverträglich ist. kan, m Grundlage irgend eine, Teile, des Abkommen, ge. werden. Dritten,, e, kann in der allsemeiaen aemein- Berlin, 4. Okt. (WB.) Die Reichstagscrb geordneten Scheidemann, und Erzberger sind zu Staatssekretären ohne Portefeuille ernannt worden. Auch dre angekündigte Ernennung des Reichstagsabgeordneten ^auer zum Staatssekretär des neu zu errichtenden Reichs, arbertsamtes ist heute erfolgt. Ter zum Staatssekretär des Auswärtigen Amtes (an Stelle des nun doch zurückge- tre.enen v. Hintze) ernannte Staatssekretär Dr. Solf wird sich, wie wir hören, auch in seiner neuen Stellung während ter ^auer des Krieges von seinen bisherigen Ressorts nicht trennen dessen (s;esch)äste von dem Unterstaatssekretär Dr. (M e i m geführt werden sollen. ^ Die Rationallibcralen haben das Programm der Mehr- hett angenommen. Dr. Friedberg wird wahrscheinlich Präsident des preußischen Staatsministeriums werden. Ob man dem neuen Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Dr. Solf parlamentarischen Unterstaatssekretäre bei- geben wird, ist vielleicht noch nicht entschieden. Genannt werden für den Fall die Abgeordneten Konrad Haußmann und Tr. David. Eine Mnhnnng nn die Keimt m dem Felde. Aus einem Feldbrief: „Leider habe ich wieder viel Elend mitansehen müssen. Ich bin seit einigen Tagen in einem größeren Dorf, das gestern geräunit werden mußte. Es ist schrecklich für die Leute, ihr Hab und Gut verlassen zu müssen, ohne es je wieder zu sehen. Ich wohnte bei einem Gärtner, einem älteren, einfachen, sch>cinbar sehr anständigen Mann- von seinen beiden Söhnen, die französisci^ Soldaten sind, hat er seit August 1914 nichts mehr gehört. Seine Frau war schon vor dem Kriege tot, seine Tochter ist durch eine Fliegerbombe getötet worden. Dieser Mann hat also auf dieser Welt nur noch sein Häuschen, das er mit bitter verdienten Ersparnissen kurz vor dem Krieg gebaut hatte. Daß einem solchen Manne durch die Räumung sein Letztes, das ihm noch ein bißcl>en Lebensfreude bot. genommen wurde, dürfte klar sein. Mit einem Bündel auf dem Rücken zog er weinend von dannen. Vor einigen Tagen kam eine Frau halb verrückt durch die Straßen gelaufen, die ihr 5jährigeS durch eine feindliche Granate vollkommen auseinander- gerissenes Kind in ihren Arnien trug. Wir können wahrhaftig glücklich srin, daß unser Vaterland nicht hcimgesncht wird, durch diesen Krieg. Das sollten unsere Leute zu Hause beherzigen und wirtlich endlich einmal anderer Stimmung werden. Das ist ja ein Jammer, wenn man hier hört, mr es z» Hause zugeht!" 3 - ®’ ®- bisher alles mögliche rmcW,,.. oSn noch niemals, daß sie von besonderer Langmut wär/l mso mehr erregt ein Fall Aufsehen, der sich dieser Toee j„ Pforte m - ba7t ^ »°bri'an. - «mutt!* «£ Satte eine Geschäftsreise nach der Ukraine nntern°mm-n und 7 C 7 e " ?‘ r « n n0 ‘? H°us- «esandt, die als „persönlich^ Effekten. Bücher nsrv." bNeichvet lvai-en Tw» * in Pforzheim geöffnet n7d a,^ nnlnettianb beschlagnahmte bTe S°/ung, iZn aÜhT' ^ 3Cn ^ aIeitTfQUrS8en0fTBtlWaft die Fre" ßßbe an. Dem Kommunalverband oelana es für La^^rp^» r- den Kinderhort, das WaisenbavZ und LtVin^Zl, \ ? fiauh™"», 66 60 ,^"^enswert es ist, daß Lebensmittel !nz Land gebracht werden, so darf das doch nicht zugun'ien eintel- nei Familien namentlich nicht in solchem Maßstab a-kchehen Nllgeme.n fragt man sich erstaunt, warum ist die Z « r ”■?* "^lichtig, da sie sonst unerbittlich sede Kleinia- D 'Wnahmt die ohne ihr Zutun über die Erenze kommt. Die Pforzhenner Lokalpresse ist ob dieses Falles ganz rebelliich geworden. Ruhig ble.bt bei alledem nur die Z E, E die a vom seher etwas olympisches an sich hatte und auch heuie noch durch nichts aus der Fassung gebracht werden kann. Trotzdem ,rd sie wohl Nicht umhm können, doch noch die Frage zu beantworten, warum dem Pforzheimer Fabrikanten in so großl-m Entgegenkommen eine Ausnahme zugebilligt wurde, wt- si,s s nst in ihrem Eeschastsbereiche noch nicht erlebt wurde. Woh'n die IWNßöWirkkchlilt führt. Wozu die Jagden auf dt- Hamster führen können, wurde auf einem Klcinbahnhsfe tm sogenannten Münsterland, der Provinz Westsalen entdeckt. Bei der Entleerung des Aborts <5 l r 6 't !!! ' n!! BOn ^-b-nsmitteln. wie Eier, Sp.uk. Wurste Butter nsw, zutage gefördert, di« in der Angst vor dem auftauchenden Gendarm schnell dem Bahnhofabort überliefert worden ssnd Eine andere Erklärung ist nicht denkbar. Also Nicht allein, daß durch das unsachgemäße Lagern kn den Kriegsaesellschaften die Waren waraonweise verderben, auch auf die ooen geschilderte Weise kommen di- gesuchten und be- gehrten Lebensmittel uml Vom Felde der Ehre. Weckesheim. Der Gefreite Hugo Ewald wurde mit dem Eiserner, Kreuz zweiter Klasse au-gezeicknet. Wir gratul,erenl Ans der Keirnat. Friedberg. Zur Brot frage. SelbskverständNH war unser gestriger Artikel nicht gegen die Allgemeinheit dn hiesigen Bäckernlpister gerichtet. Wir bekämpfen das System, das verordnet, daß 30% Kartoffelzujatz dem Brot beigemischt werden müssen. Daß bei genügender Sorgfalt und wenn die Streckung nicht zu sehr ausgedehnt wird, ein ganz gute- Brot gebacken werden kann, davon hat uns gestern eine hiesige Bäckersfrau überzeugt. Es ist dabei noch lobend in Betracht zu ziehen, daß der Mann dieser Frau im Felde steht und die Frau mit einem Lehrling allein das Brot backen muß. Leider ist diese Sorgfalt nicht überall zu finden und deshalb sollte die Streckung mit frischen Kartoffeln überhaupt hiw wegfallen. Friedverg. 5. Okt. (Theater im SaalLau.)' Es f<* hiermit nochmals auf das Gastspiel des Wandertheaters de- Stellv. Generalkommandos 18. A.-K. am Sonntag, den 6. Okt.. abends 8 Uhr im SaalLau aufmerksam gemacht. Die selb- grauen Bühnenkünstler, welche hier bei ihrem früheren Auftreten mit dem Stück „Treue um Treue" großen Erfolg errungen haben, werden sicher auch mit der Aufführung vov ■&meep oder I Vep braucht dio | Millionen | Werfban.- ^ Jeder fElektro -JnßallafcuP Weiß es ln Fr’edbcrjf zu haben bei: Fr. Fuemlrllnr, Elektrotechnisches Ütiro; A«l. Schlosserei und InstaliationsKesciiäft; üät! liüdkc, InsUJJationsucschäiL ^S ch orsch Dursti g< einem lustigen .Spiel, das bereits in ianderen Städten sehr gefallen hat, bei uns Beifall ernten. Die ^bewährten Solokräfte, die in dem vorangehenden „Bunten Teil" Mitwirken, werden ein völlig neues Programm in Rezitationen. Liedern, Quartetten und humoristischen Vorträgen zu Gehör zu bringen. Es wird bei der zu erwartenden starken Nachfrage -nach Eintrittskarten empfohlen, sich diese rechtzeitig im Vorverkauf von Scriba und Vindernagel zu bestellen. Bad-Narche:m. 4. Ott. Die Presse hat berichtet: „In Bad- Nauheim wurden infolge einer aufgedeckten Geheimschlächterei zahlreiche angesehene Bürger verhaftet, darunter ein Religionslehrer und einer der bekanntesten Hotelbesitzer. Letzterer bot für seine Haftentlasiung vergeblich 50 000 Mark Bürgschaft. Die Schlachtungen wurden in einer Zimmermannsmerkstätte am Hauptbahnhof vorgenommen. Hier befand sich auch die Versandabteilung. An zahlreichen Versandkisten war die Adresse der Empfänger angebracht, so daß man über die Fleischabnahme genau unterrichtet ist. Einer der ersten Ravdeimer Aerzte befindet sich gleichfalls darunter." Wir haben Erkundigung eingezogen und in Erfahrung gebracht, daß der verhaftete Religionslehrer der Kultusbeamte und Schächter Oppenheimer ist. der heimlich das Vieh, das in dem Kurhotel Adler konsumiert wurde, schlachtete. Uebrigens wird uns mitgeteilt, daß nicht für den Hotelbesitzer, sondern für den Schächter die 50 000 Mk. Kaution geboten worden seien. Nicht allein, dast die reichen Berliner. Hamburger und Frankfurter „Kriegsgewinnler", die in Scharen z. Zt. Bad-Rauheim bevölkern, sich heimlich an Un, mengen Fleisch gütlich taten, während die ärmere und mittlere Bevölkerung nichts haben kann, nein, es mußte für diese Gesellschaft auch noch geschachtetes Fleisch sein. Unter „einer der ersten Rauheimer Aerzte" ist der Arzt Geheimrat Professor Dr. Trödel, dem das Sanatorium Grödel gehört, zu verstehen, der auch ein Abnehmer des geschachteten Fleisches gewesen ist. Trödel war s. Zt. behandelnder Arzt der Kaiserin und jetzt des Königs von Bulgarien. Fleischlose Tage oder gar Wochen hat es für die Herrschaften im Kurhotel Adler ebensowenig gegeben wie im Sanatorium Grödel. Man darf wohl erwarten, daß die Untersuchung des Falles ohne Ansehung der Person des Herrn Gehsimrat Grödel und seiner vornehmen Kundschaft geführt wird. In Bad-Naubeim ist man nämlich allgemein der törichten Auffassung, daß um dieses Herrn willen doch nichts geschehen werde. Die ..Bad-Rauheimer Zeitung" hat sogar entrüstet getan, daß sich die Öffentlichkeit mit bieser Frage beschäftigt hat. Diese Auffassung muß ganz gründlich enttäuscht werden! FC. Vad-Nanbeim. 2. Okt. Der Stab des Landsturm-Inf.- Ersatz-Bataillon 18/34 wurde du^ch Verfügung des Stellvertretenden Generalkommandos von hier nach Butzbach verlegt. ' FC. Nus dem goldenen Erund, 2. EC\ Sehr hohe Preise wurden bei einer in Wörsdorf abgehaltenen Versteigerung von Grundstücken erzielt. Das Stämmchen Land, das rund 11000 Mark laxiert war, kam auf 24 000 Mark. FC. Dom Westerwald, 2. Okt. Infolge eines Schlagan^ falls verstarb in Eschelbach Bürgermeister Kirchem im 68. Lebensjahre. MsäselLLZUNZ OlLSSSN in C2ie*«en, Johannesstrasse 1, Ecke Neuenwegf, in darin!? vom 23. Scpfsmlier bis 23. Oktaler. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen meine inni alt geliebte (EetHiiv uns ere Iror iL os o rgt o 5D2uUo» Margarete geb. Klomann ___ ,;M) Todesanzeige. nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, wohlvorbereitet durch den Empfang der heiligen Sterbr- laüamente, im 70. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit zu nehmen Die tieftrauernd Hinterbliebenen: 2. d. N.r Georg Freimund und Kinder. Die Beerdigung findet Sonntag, den L Oktober 1918, nachmittags 2 Uhr vom Sterbehause aus statt. Todes-Anzeige. Verwandten. Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, daß unfcr inmgstgeliebter Gatte, Valer, Schwiegervater, Großvater. Bruder, Schwager und Onkel Km Htim-h Thm Platzmeister gestern nachmittag 4 l / 2 Uhr nach kurzem schweren Leiden im 52. Lebensjahre sanft dem Herm entschlafen ist. Friedberg. Homburg. Büdesheim. Ossenheim, Hamburg, den 4. Oktober 1918L 2n tiefer Trauer Die iranernden Hinterbliebenen: Frau Anna Thorn geb. Dillenburcer W. Alienburg und Frau geb. T,ocn C. Bahn und Frau geb. Thorn Eduard T orn Wilhelm Thorn Heinrich Tarn. Die Beerdigung findet Montag, den 7. Oktober, nachmittags 3 l / 2 Uhr statt. Krkanntmachnng Nächsten Dienstag, den 8. Oktober, nachmittags von 3 bis 4 Uhr, verleiten wir in der alten Post, Zimmer Rr. 2 an Kranke Landtier. Genen Vorlage der kreisamtlichen Beicheinigungen, auf Eier- karten rot, Marke 9. wird 1 E» zu 34 Pfg. abgegeben. Ecerkarten und kreisamtliche Bescheinigungen sind vorzulegen. Eierkarten ohne die betreffenden Marken brechligen nicht zum Bezug: einzeln abgetrennte Marken sind wertlos. Friedbera, den 4. Oktober 1913. Drr Bürgermeister. 2. V.: Damm. . ***** *4b+m p I II: larncüii ttmwni ?. trauvi ü.M.t Geschcnisstelie F.rankfurl a. M., Kronprinzenstraffe 41. (Kronprin'enbau.) — Fernruf Jtömrr 4*204?. Vürostunden. Lloinaa, Dienstaa, Donnerston, Freitag, nachmittags von 2—4 Uhr. — Geschäftsanzeigen in diesem Raum nur für mrjere Lttitglieder; diejelben sind kostenlos, ledoch muß dei Au,- gad» tei Anzeige aur die Mitgliedschaft hingewieien werden. Die §!Mer sterhen, lagt ße nicht verderben. 2ch kaufe feden Bosten obgefallene saubere Knrfch-, Wal .uß«, Haselnuß», Linden-, Kastanien-, Wccn-, Brennessel-, Grsbeer-, Bromvcer-, Himbcerbla ter und Tee- kräater gegen gute Preise. Zentner zu Mt. 30.- biS Mk. 60.— AlSAUKt £>lef, Friedberg i. H., Fauerbacherstcaße 3. ik\i aus Eisen und Holz Centrifugsn, Kriillsslter- schückkingschinen emp ehlen UMnMH Friedäsrg i. H. Kaufe alsbald mehrere 100 Ztr. 9—*9— **Gi*—*P Durch Ankauf von Prioatwäl- dern liefert fortwährend und billig G>. See, Massenbeim, Tele on 239, Amt Vilbel. Drei Äar&ccrMume zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der ,,'Aeuen Tages eilung." (Stute) zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der JJltuen Tageszeitung". Elias Hofmann, Friedbcrg i. H. ! Achlllllg! Ssliffrinlkl!, feine Waslhllvt wchr! Saner^off-Slciche, das 2deal-Waschmittet. 2n Originaldo en zu Halen im Versasitlaäis Ph. Diener, F-rtedberg t. Hessen. gegenüber d. Lebensmittelausschuß Bekanntmachung Die neuen Ausweislarten zum Bezüge von Wrizenauszu^smshl für Kinder und Grei e. können vom Montag, den 7. Oktober l. I. ad, auf Zimmer Nr. 9 deS Stadthauses in den^i^chen E e?^ucrga de ver- ä^gelaufenen Karte u. unter Vorlage der Lebensmittelkarte in En pfang genommen werden. Frredberg, den 2. Oktober 1913 Der Dürgermeister 2. V.: Damm. Sekanntmachung 2n der Zeit vom 1—31. Oft. wird gegen die Lieferunqssbschnitte 29 und 21 der Süß'toffkansn „H" (blau» und gegen die Liefe- runrsabjchnitte 5 und 6 der Süß. ftoffkarten „G" (aelb) von den Si ßstoffabgabeftellenSüßftoffad» gegeoen. Es gelan-zen auf Abschnitt 28 und 21 je ein Briefchen bezw. 5 und 6 je eint Schachtel zur Ausgabe. Mit dem 31. Oktober vertieren die Adsihnitte 20 und 21 bezw. 5 und 6 ihre Gültigkeit. Nach diesem Zeitpunkt nicht abge» rufene Sützstoffmengen dürfen von den Abgabestellen frei verkauft werden. Friedberg, den 4. Okt. 1913. Der Bürgermeister 2. V.' Damm. Belr.: Zuteilung von Vre««» stoffen. KeKanntmachnng Beruonehmend auf meine Bekanntmachung vom 30. 6ep‘ember is. Is. sind berechtigt auf Vov« zeigung der Kohlenansweiskarte Brennstoff zu beziehen: Bezirk 1 dir. 501—58« je 3 Zent» tier Ei ormkohlen bei Kohlen» Handlung Davis Krämer, Hanauerstraße. Bezirk S Nr. ödl-750 je 3 Zentner Briketts. Bezirk U Nr. 751-884 je 3 Zent» ner Kohlen, Beziik II Nr. 1—90 je 3 Zent- ner Kohlen bei G. Schwarz. & Sühne. G. m. b. H., Fauer» bacherstraße. Der Bürgermeister 2. V.: Damm. Ein jüngerer für jo'ort gesucht. Kaufhaus M. Schleime» Frceddrrg. Lkhrlilill zum sofortigen Eintritt gesucht bet F. W a $ n t r, Friedber^ Kaiserstraße 82. 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