Umnuier 217 Einzelpreis d'° LL Monlagi, de» 16. September 1918 11. Jahrgang. Die „Neue Tageszeitung" erscheint jeden Werktag. Regelmäßige Beilagen „Der Dauer ans Hessen". „Die Spirmssube". Kemgspreis: Bet den Postanstalten vierteljährlich Mk. 2.4g hinzu tritt noch das Bestellgeld: bei den Agenten monatlich 90 Pfg. einschließlich Trägerlohn. Anzeigen: Grundzeile 2b Pjg., lokale 20Pfg^ Anzeigen von auswärts werden durch Postnachnahme __erhoben. Grsullungsort Friedberg. Kchriflleitnng und Vertag Friedberg (Hessen), Hanauerstraße 12. Fernsprecher 48. Postjcheck-Lonto Nr. 4859. Amt Frankfurt a. M. KikhkilSMUki Oktmtilh-Kißinls. Eugiißche Angriffe bei Havrincourt. — Schwere Kämpfe zwischen Ailette und Aisne. Dorfeldlrämpfe an der Mosel. Der deutsche Generalstab == meidet: ? _ W. T. kl. Grotzes HattpLqrrchrtier» de« 14. September Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und V o e h n. Nördlich von Bixschoote machten wir Lei eigener Unternehmung und bei Abwehr eines feindlichen Teilangriffs Gefangene. Am KanalabfchniLt führten eigene und feindliche Vorstöße zu heftigen Kämpfen bei Moenvres und Havrincourt. Teik- emgriffe des Gegners gegen Gouzeaucourt, nördlich von Ver- manid und beiderseits der Straße Ham—St. Quentin wurden abgewiesen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Angriffe, die der Feind am Nachmittag zwischen Ailette und Aisne nach starker Feuervorbereitung führte, scheiterten vor unseren Linien. Ostpreußische Regimenter schlugen am Abend erneute Angriffe ab. Artillerietätigkeit zwischen Aisne und Vesle. Heeresgruppe Gollwitz. Südlich von Ornes und an der Straße Verdun—Etain wurden Vorstöße des Feindes abgewiefen. An der Kampffront zwischen der Totes Lorraine und der Mosel verlief der Tag bei mäßiger Gefechtstätigkeit. Der Feind hat seine Angriffe gestern nicht fortgesetzt. Oestlich von Combres und nördlich von Thiau- court fühlte er gegen unsere neuen Linien vor. Oertliche Kämpfe östlich ocn Thiaucourt. Der Erste Generalguartiermeister: Ludenöorff. Abendbericht. Berlin, 14. Sept., abends. (MTV. Amtlich.) Bei Havrin- eourt örtliche Kämpfe. Zwischen Ailette und Aisne sind starke Angriffe des Feindes gescheitert. Zwischen Maas und Mosel auch heute ruhiger Tag. M. T. S. Großes HattpIquarUer, derr 15. Seplembev Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Beiderseits des La Bassee-Kanals wurden Teilangriffe des Feindes abgew lesen. Bei Havrincourt griff der Engläirder von neuem an. Sein Ansturm drückte uns vom Ostrande von Havrincourt zurück. Tagsüber mehrfach wiederholte Angriffe brachen zusammen. Stärkstes, zufamnlengefaßtes Feuer unserer Artillerie bereitete den Gegenangriff vor, der uns am Abend wieder in vollen Besitz der vor dem Kampfe gehaltenen Linien brachte. Der Feind erlitt hier schwere Verluste und ließ etwa 100 Gefangene in unserer Hand. Heer es gruppe % *, v ,* Mäßige Artillerietätigkeit. Vorstöße des Feindes am Omig- non-Bache wurden abgewiesen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die Armee des Generals von Carlowitz stand zwischen Ailette und Aisne wieder in schwerem Kampf. Nach mehrstündiger Feuervorbereitung griff der Franzose seit frühem Morgen mit starken Kräften an. Beiderseits der Ailette wurde er von hannoverschen und braunschweiger Truppen abgewiesen. Brandenburger und Garderogimenter haben nach schweren Kampftagen, an denen der Gegner fast täglich versuchte, sich in den Besitz der Höhen östlich von Bauxaillon zu setzen, auch gestern wiederum vier durch stärkstes Artillerie- und Minen- Derfer-Feuer vorbereitete Angriffe in hartem Nahka.mpf, teilweise im Gegenstoß zum Scheitern gebracht. Das Infanterie- Regiment Nr. 20 unter Führung des Majors Milifch zeichnete sich hierbei besonders aus. Ueber die Höhen östlich von Laf- faux stieß der Feind in den Grund von Allemant vor. Zwischen Sancy und Vailly brachen die mehrfachen, teilweise mit Panzerwagen vorgetragenen feindlichen Angriffe vor unseren Li- ■trfen zusammen. Erkunder durchschwammen östlich von Vailly den Aisne- fanal und brachten zum Südufer Gefangene zurück. Südlich der Aisne griff der Franzose ln der Hauptsache mit Senegal-Negern zwischen Revillon und Romain an Trotz schwerer Verluste, die der Feind bei vergeblichen Angriffen am Vormittag erlitt, stieß er am Nachmittag nach starker Feuervorbereitung von neuem vor. Wir schlugen den Feind zurück und machten mehr als 100 Gefangene. Heeresgruppe Gallwitz. Beiderseits der Straße Verdun-Etain scheiterten Vorstöße des Feindes. Zwischen der Totes Lorraine und der Mosel Vor- feldkämpse vor unseren neuen Linien. Der Feind, der teilweise mit Panzerwagen gegen sie in Teilangrisfen vorstieß, wurde abgewiesen. Die Artillerietätigkeit blieb auf Störungsfeuer beschränkt. das in Verbindung mit Infanteriegefechien zeitweilig auflebte. Wir schossen gestern 9 feindliche Ballone und 46 Flugzeuge ab. M Der erste Eeneralquartiermeister: Ludendorff. Aiie»d!:ericht. Berlin, 15. Sept., abends. (WB. Amtlich.) Keine größeren Kampfhandlungen. Teilangriffe des Feindes bei Havrin- cvurt und zwischen Ailette und Aisne wurden abgewi^en. Vor- feldgefechte zwischen Tote Lorraine und der Mosel. Der österreichische Generalstab — - meldet: . - Men, 14. Sept. Amtlich wird verlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz: Oestlich der Brenta und aus dem Monte Solarolo wurden feindliche Vorstöße abgeschlagen. Bet San Dona an der Piave wurden italienische Einschiffungsversuche vereitelt. Westlicher Kriegsschauplatz: Bei den k. und k. Truppen keine größeren Kampfhandlungen. Albanien: Nördlich von Pojani entrissen unsere Truppen dem Feinde einige zäh verteidigte Gehöfte. In den erkämpften Stellungen wurden heftige, durch Panzerkraftwagen unterstützte italienische Gegenangriffe abgewiesen. Die Italiener wichen in Unordnung. Im Tomor-Eebirge bauten wir unsere jüngst errungenen Erfolge durch weiteren Raumgewinn aus. Der Chef des Generalstabe-. a Wien, 15. Sept. (WB.) Amtlich wird verlautbart: Auf dem italienischen Kriegsschauplatz sehr rege Artillerie-, Erkundung?- und Fliegertätigkeit. Der Chef des GeneralstabeS. Der bulgarische Generalstab meldet: =A Sofia, 13. Sept. (WB. Nichtamtlich.) GeneralstabsberichL. Mazedonische Front: Westlich des Ochridafees und östlich der Tscherna wurden starke feindliche Sturmabteilungen durch Feuer zerstreut. Südlich des Dorfes Eradefchnitza drangen unsere Angriffsabteilungen in feindliche Stellungen ein und brachten verschiedenes Kriegsgerät zurück. Westlich des Dobropolje war das Artilleriefeuer auf beiden Seiten zeitweise heftiger. Südlich Eewgheli drangen unsere Angriffsabteilungen in feindliche Gräben ein und machten englische Gefangene. Oestlich von Doiran schoß eine unserer Batterien einen großen feindlichen Munitionsstapel in Brand. m Sofia, 14. Sept. (WB. Nichtamtlich.^ Eeneralftabsbericht. Nördlich von Bitolia vertrieben unsere Posten eine feindliche Erkundungsabteilung. Westlich von Dobropolje und bei Tarnowa beiderseitige Kanonade. Südlich von Gewgheli griffen englische Bataillone nach einer heftigen Artillerievorbereitung unsere vorgeschobenen Stellungen bei dem Dorfe Schowo an, wurden aber rechtzeitig bemerkt und mit empfindlichen Verlusten, teilweise im Nahkampfe, zurückgeworfen. Oestlich des Wardar vertrieben unsere Posten englische Angriffsabteilungen. In der Eegeird von Bitolia wurde ein feindliches Flugzeug nach Luftkampf gezwungen, in unseren Gräben zu landen. Es wurde durch unsere Artillerie zerstört. 5 -- —- Das türkische Hauptqnartier ! > =■_ meldet: r ■ , Konstantinopel, 14. Sept. (WB. Nichtamtlich.) General- stabsbericht. Paläftinafront: Zwischen der Küste und dem Jordan geringes Artilleriefeuer. Eine vorfühlende feindliche Erkundungstrupps wurde von uns abgewiesen. Im Iordantal und auf dem Ostufer zeigte sich die feindliche Artillerie tätiger. Unsere dortigen Infanterie- und Artilleriestellungen lagen unter Feuer, das teilweise von Fliegern geleitet wurde. Arftlärungsabtei- lungen vor uns stießen bis zu den Befestigungen des Brückenkopfes von Medeffa vor. ohne auf Widerstand zu stoßen. Ein feindliches Flugzeug wurde in der Gegend von Jericho von unserer Artillerie zum Absturz gebracht. Sonst nichts Neues. 9660 Tonnen verlenkt. Berlin, 13. Sept. (WB. Amtlich.) Im Sperrgebiet um England wurden durch unsere U-Boote 9000 Brt. versenkt. Der Chef des Admiralstabcs der Marine. Die Schlacht im Melken. Ein neues Anzriffsverfahren der Engländer. — Die Räumung des St. Mihielzipfels. Berlin, 14. Sept. (WB.) An der Großkampffront von Lens bis Sotssons setzten die Engländer auch am 13. September ihre Angriffe am Cambrai-Abschnitte fort, während die Franzosen nach der Atempause der beiden letzten Tage die Offensive gegen St. Quentin und zwischen Ailette und Aisne von neuein aufncchmen. In der Gegend von Havrincourt stießen englische Angriffe mit deutschen Gegenstößen zusammen, wobei deutsche Sturmtrupps in erbitterten Nahkämpfen in die Trümmer des Dorfes Havrincourt eindrangen und 37 Gefangene zurückbrach- ten. Bei Gouzeaucourt versuchte der Engländer ein neues An- griffsverfahren: während er schwerstes Feuer auf die deutschen Stellungen nordwestlich Gouzeaucourt richtete und dort erkennbare Truppen bereitstellte, griff er plötzlich ohne Artillerievorbereitung westlich des Dorfes an. Allein die deutschen Verteidiger ließen sich nicht überraschen. Unter Zurücklasiung von 25 Gefangenen fluteten die Engländer wieder zurück. In Teilgefechten bei Verwand wurde eine Anzahl Australier gefangen. Zwischen Ailette und Aisne griffen die Franzosen im Laufe des Nachmittags und Abends mehrfach an. In dem wilden, zerklüfteten Gelände, das zerrissen ist von den Spuren der Kämpfe des vorigen Jahres, in dessen Wäldern Busch und Draht stellenweise ineinander verwachsen sind, kam es zu erbittertem Ringen. An der zähen deutschen Verteidigung, die tieffliegende deutsche Schlachtflieger unterstützten, scheiterten alle französischen Anstrengungen. Zwischen Maas und Mosel verlief der Tag ruhig. Nach dem Mißlingen des Fochschen Planes, die Deutschen in dem St. Mi- hiel-Zipfel abzuschneiden, haben die Franzosen und Amerikaner ihre Angriffe noch nicht wieder ausgenommen. Allzuooreilig verkündete der Funkspruch von Carnavon vom 13. September, daß die Lage der Garnison von St. Mihiel hoffnungslos fei. Weder der französische Angriff im Norden, noch der amerika« nische im Süden konnte tief genug Raum gewinnen, um den Abzug der bei St. Mihiel stehenden Truppen ernstlich zu gefährden. Da die Räumung bei Tage vorbereitet war, vollzog sich der Abtransport, vor allem auch des Artilleriematerials, glatt, wenn auch mit Verlusten an Mannschaften und Geschützen, wie sie bei einer derartigen Operation rmvermeidlich sind. Bei St. Mihiel standen zum ersten Male österreichisch-ungarische Truppen im Großkampf cm der Westfront. In dem gemeinsamen, zähen Berterdigungskampf mit den deutschen Divisionen südlich der Eombreshöhe besiegelten sie die unzertrennliche Waffenbrüderschaft der beiden verbündeten Heere. '*'* Der Abzug aus St. Mihiel. Berlin, 15. Sept. (WB.) Wie zu erwarten war, sucht die gesamte Eutentepresse die Operationen bei Ct. Mihiel, wobei die erste amerikanische Armee unter Führung des Generals Pershing zum ersten Male geschlossen ins Gefecht trat, zu einem großen Erfolge zu stempeln. Die hieran geknüpften Erwägungen und Hoffnungen über den Kampstoert geschlossener amerikani« scher Verbände find jedoch mindestens verfrüht, da die deutsche Führung die Entscheidung nicht durchkämpfte, sondern auf d" vorbereitete Sehnenstellung xurückging. sobald die seit Tage« eingeleitete Räumung durchgeführt war. Trotz aller Beute- und Siegesmeldungen ist den Amerikanern die Störung des Abzuges der Deutschen aus dem Raume St. Mihiel nicht gelungen. Um diesen ernstlich zu gefährden, müßten die Amerikaner und Franzosen im Norden zum mindesten die Eombreshöhe halten, im Süden über Thiaucourt hinaus vorstoßen. Die Eombreshöhe wurde jedoch wiedergenommen und im Süden wurde der amerikanische Angriff durch den rechtzeitigen Einsatz deutscher Reserven südlich Thiaucourt zum Stehen gebracht. Tue Lücke zwischen der nördlichen und südlichen Einbruchftelle blieb breit genug, um den Abzug der „Garnison von St. Mihiel" sicher zu stellen. Daß die Amerikaner an den Einbruchstellen Gefangene machten, ist selbstverständlich. Die von ihnen gemachten Angaben sind jedoch weit übertrieben. Die Zahl der deutschen Vermißten reicht nicht annähernd an die von den Amerikanern gemeldeten Gefangenenziffern. Eine derartige Fälschung läßt sich nur erklären durch die für die Entente vorliegende Notwendigkeit, aus politischen Gründen die erste Aktion der neu ausgestellten amerikanischen Armee unbedingt zu einem Erfolge zu stempeln, zumal der Fortgairg der Operationen zwischen Arras und Soissons nicht den von Foch erweckten Hoffnungen und Erwartungen entspricht Ci» Frie-kNSwgM Osßmeilh-UüPms. Wien, 14. Sept. Amtlich wird verlautbart: Eine objektive, gewissenhafte Prüfung der Verhältnisse aller krieg- führenden Staaten läßt keinen Zweifel mehr daran bestehen, daß alle Völker, auf welcher Seite sie auch kämpfen mögen! das baldige Ende des blutigen Kampfes herberschnen. Trotz dieses natürlichen und begreiflichen Wunsches nach Frieden ist es bisher nicht gelungen, jene Vorbedingungen zu schaffen, die geeignet wären, die Friedensbestrebungen ihrer Verwirklichung näher zu bringen und die Kluft, die die Kriegführen- den gegenwärtig noch voneinander trennt, zu überbrücken. Es muffen daher wirksamere Mittel und Wege in Erwägung gezogen werden, durch die den verantwortlichen Faktoren aller.Länder Gelegenheit geboten werden könnte, die gegenwärtig vorhandenen Möglichkeiten einer Verständigung zu überprüfen. Der erste Schritt, den Oesterreich-Ungarn ein- vernehmlich mit seinen Bundesgenossen zur Herbeiführung des Friedens am 12. Dezember 4916 unternommen hat, führte nickt zu dem gehofften Ende. Die Gründe hierfür lagen wohl in den damaligen Verhältnissen. Um die im stetigen Abnehnlen begriffene Kriegslust ihrer Völker auf. recht zu erhalten, hatten die alliierten Regierungen bis zu jenem Zeitpunkte jede Erörterung des Friedensgedankens wit den strengsten Mitteln unterdrückt. So kam es, daß der Boden für eine friedliche Verftändigung nicht entsprechend vorbereitet war. Es fehlte der natürliche Uebergang von der wildesten Kriegshetze zur Verföhnlicheit. Es wäre aber verfehlt zu glauben, daß unser damaliger Friedensschritt dennoch ganz ergebnislos blieb. Seine Früchte bestehen eben in jener nicht zu übersehenden Erscheinung, daß die Friedenstrage seither nicht mehr von der Tagesordnung verschwunden ist- Und wenn auch die vor dem Tribunal der Oeffentlichkeit geführten einschlägigen Diskussionen gleichzeitig Beweise von rncht geringen Gegensätzen find, welche die gegen einander kampfenden Mächte in ihrer Auffassung über die Friedens- Bedingungen heute noch trennen, so hat sich doch eine Atmö'phäre gebildet, welche die Erörterung des Friedens- Problems nicht mehr ansschließt. Ohne übertriebenen Optinnsmus kann wohl aus den Aeußerungen verantwortlicher Staatsmänner mindestens so viel konstatiert werden, doß der Wille, zu einer Verständigung zu gelangen und den Krreg nicht ausschließlich durch die Macht der Waffen zur Entscheidung zu bringen, auch bei den alliierten Staaten, bis auf einige gewiß nicht gering einzuschätzende Ausnahmen von verblendeten Kriegshetzern, allmählich doch durchzudringen beginnt. Die k. u. f. Regierung ist sich dessen bewußt, daß nack) den tiefgehenden Erschütterungen, die im Leben der Völker durch die verheerenden Wirkungen des Weltkrieges verursacht wurden, dre ins Wanken gebrachte Weltordnung nicht mit einemSck-Iage sich wird aufrichten können. Mühsam und langwierig ist der Weg, der zur Herstellung friedlicher Be- zichungen zwischen den dr.rch Haß und Erbitterung getrennten Völkern führt. Doch ist es unsere Pflicht, dev Weg der Verhandlungen z» betreten. Und wenn es auch heute noch solche verantwortlichen Ftrfc Hardt auf dreimaliges Halttufen nicht stehen blieb, gab der Bestohlene einen Schuß ab, der den Dieb am Gefäß verletzte. daß er nicht mehr zu entkommen vermochte. Der Sohn de, Gebhardt, der den Vater begleitete, erwiderte mit einem Schutz aus einem Revolver. Gebhardt, der dringend verdächtig ist. eine ganze Reihe von Kleinviehdiebstöhle ausgeführt zu haben, kam zunächst ins Krankenhaus. Bei einer bei ihm vorgenom- menen Haussuchung wurden unter Kohlen im Keller versteckt die verschiedensten Diebeswerkzeuge vorgefunden. Auf seinen Diebeszüllen nahm Gebhardt, wie die Untersuchung ergab, da er schwerhörig war, seinen 16jährigen Sohn Ernst mit, de, für sich allein auch dann einige Diebstähle ausführte. Heut» standen Vater und Sohn vor der Strafkammer. Ueber eir Dutzend einfache, schwere und gemeinschaftliche Diebstähle wirr den ihnen zur Last gelegt. Die Strafkammer nahm den Loko motivführer, der übrigens ein jährliches Einkommen von über 4000 Mark bezog, in eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren, der Sohn kam mit 4 Monaten davon. Ersterer wurde sofort wegen der Höhe der Strafe in Haft genommen. FC. Wiesbaden, 13. Sept. Hinter der Mauer der Win- fchaft Krämer in Vraubach stand an einem Märzabend ein Lie- bespärchen. Plötzlich wurde das Paar durch ein Geräusch ge- walttg in Schrecken versetzt. Ein Stallhase flog nämlich über den Köpfen des Pärchens in weitem Vogen auf die Landfttaße. Ihm folgte sofort ein weiterer. Das durch die unerwartete Fleischgabe von oben erschreckte Paar eilte sofort zu dem Wirt und bnachrichtigte ihn von dem Vorfall. Als dieser nach sei» neu Hasen sah, waren sie verschwunden. Der Wirt hatte sofort Verdacht auf zwei Gäste, den Eisenbahnrangierer Wilhelm _£>q* ber von Oberlahnstein und den Spengler Johann Berg von Niederlcchnstein, jetzt in Höchst a. M. wohnhaft, und erstattete Anzeige gegn beide Das Schöffengericht Vrarrbach nahm sie wogerr Diebstahl in eine Gefängnisstrafe von je einem Monat. Hiergegen hatten die Verurteilten Berufung eingelegt. Di? Straftammer verwarf sie heute. FC. Wiesbaden, 13. Sept. Vermißt wird seit Dienstag Abend der 16jährige Sohn eines hiesigen Postunterbeamten, der als Lehrling in einem Bankhaus dahier in Stellung war. Der Junge entfernte sich aus der elterlichen Wohnung ohne besondere Ursache und ist seitdem verschwunden. FC. Wiesbaden, 13. Sept. Zu Tode geschleift wurde von feinem eigenen Fuhrwerk in der Mainzerstraße der Flaschenbierhändler Johann Hägerich. Das Pferd scheute und raste davon, während Hägerich, der die Zügel fest um die Hand geschlungen hatte, mrtgerissen wurde und unter die Räder des Wagens kam. Als das Fuhrwerk zum Stehen gebracht wurde, konnte der unglückliche Lenker nur als gräßlich zugerichtete Lerche unter den Rädern hervorgeholt werden. FC. Flörsheim, 13. Sept. Die Weinberge der hiesigen Gemarkung wurden gestern geschlossen. FC. Biebrich, 12. Sept. Der kürzlich aus dem hiesigen Kvankenhaufe geflüchtete Einbrecher und Landesverräter Joh. Reith von hier wurde in Düsseldorf feftgenommen. FC. Dotzheim» 12. Sept. Eine Preisschau von Ziegen fand hier durch den hiesigen Ziegenzuchtverein statt. Aufgetrieben waren 87 Tiere und drei Jungböcke, 34 wurden von diesen prämiiert. Außer Geldpreisen wurden mich zwei Flaschen Oel als Prämien gegeben. Die prämiierten Tiere wurden gleichzeitig engekört und in das Herdbuch eingetragen. Die Ziegenzucht schreitet hier wacker voran. FC. Dotzheim, 12. Sept. Die Güterversteigerung der Erben * der verstorbenen Philippine Wintermeyer hatte viele Kauflustige herangezogen. 30 Morgen, in 125 Parzellen, ergaben ein Versteigerungsergebnis von 157 000 Mark. Die einzelnen Parzellen, mit Ausnahme derer, die für Bauplätze vorgesehen, gingen über den Taxwert. FC. Dom Taunus, 12. Sept. Die Getreideernte in Niedernhausen und den umliegenden Gemeinden nahm einen schnellen Verlauf. Das Wintergettcide lieferte gute, das Sommergetreide befriedigende Erträge. Die Frühkartoffeln sind gering ausgefallen, während die Spätkartoffeln eine reiche Ernte versprechen. Die Obstbehänge sind, besonders beim Kernobst, nicht überall befriedigend. FC. Weilburg, 13. Sept. Dem Landwirt Friedrich Schmidt in Möttau wurde nachts ein zweijähriges Rind aus dem Stalle gestohlen. Der Verdacht lenkte sich auf einen Einwohner von Attenkirchen. FC. Königstadten, 12. Sept. Um dem ganz und gar überhand nehmenden Feldfrevel entg eg enzu treten, hatte die hiesige Gemeindeverwaltung acht Hilfsfeldfchützen, die selbst Gelände besitzen, verpflichtet. Das Resultat war ein vorzügliches. Seitdem kommen Felddiebstähle kaum mebr vor. FC. Vom Unterwcsterwald, 12. Sept. Die Haselnußernte ist vom 15. September ab fteigvgeben. Der Behang der Sträuche: ist recht gut, doch sind sehr viele Nüsse wurmsttchig, sodaß stellenweise das Pflücken sich tatsächlich wenig lohnen dürfte. Aus Kurhessen. FC. Zwingenberg, 12. Sept. Die Synode des Dekanats Zwingenberg wählte in die Landessynode Pfarrer Bolitsch in Hühnlein, zu dessen Stellvertteter den Pfarrer Wehfarg in Jugenheim. FC. Aus dem Edertal, 12. Sept. Heuer ist hier die Obsternte eine ergiebige. Die Apfelbäume und die Zwetschen sind reich beladen, weniger behängen sind die Dirnen. FC. Fulda, 13. Sept. Die Polizei beschlagnahmte hier ein Rind im Gewicht von vier Zentnern, das ein hiesiger Einwoh. ner gemeinsam mit einem Viehhändler geschlachtet hatte. Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg; für den Anzeigenteil: R. Herr ner. Fiiedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung* A. G., Friedberg i. H. Uerfernt. 30 ) Roman von Anny Wothe. Nachdruck verboten. „Mein Joldckinid, mein allens, meine kleene, liebe Hansi. Nee, et kann ja jcrr nich sind. Barmherziger Jott, womit hätten wir denn so ville Strafe verdient. Ach, wat hat mir der Balch vor Freide jemacht! Dörte hier und Dörte da. Uff meinen Armen habe ick ihr rumjedrajen und jelacht hat se mit ihre großen, lieben Oojen, immer jerade in mein ollet, dummet Herz. Wissen Sie noch, Freilein Aga. wie der Balg krank war, und wir zwee jode so'ne Angst hatten? Wisien Sie noch, wie wir det Nachts z-usammen an det kleenen Bette uff die Knie sanken unbeteten: Lieber Jott, erhalte uns det Kind? Ick weeß ja, det Sie sonst nich vor det ville Beten sind, aber damals, da war et echt, un eben weil et echt war, hat der liebe Jott ooch een Ansehen jchabt, un hat det Kind un uns jeholfen. Un. Freilein Aga, ick meene nu, wenn wir beede wioder so recht sehr vor unser Kind beten dun. denn wird der liebe Jott, der doch so jroß in alle Dinge, det Wurm jewiß vor allet Böse bewahren." Aga schlang anfschluchzend ihre Arme um den Hals der alten, getreuen Dienerin. Die ersten, lindernden Tränen flof. sen über ihre Wangen. „Bete, Dörte," sagte sie, „bete für unser Kind, ich kann es nicht mehr Und jetzt geh." schloß sie, sich energisch aufrichtend, und der Alten zärtlich über die runzelvollen Wangen streichelnd „und sieh, wie du dich im Hause zurecht findest und auch hier wieder Ordnung schaffst. Es ist bereits alles geschehen, was geschehen konnte, um Hansi auszufinden. Herr Dr. Nielsen, der mich hierher brachte, ein Freund des Herrn Thoresen, hat alle nötigen Schritte getan." „Ach. Herr Thoresen." sagte die Alte, beide Hände über dem Kopf zusammen schlaaend. ..er is.ja so sehr oft hierjewesen nrrd hat mir uff meine olle Seele jebunden, det ick ihn sofort benvchrichtijen sollte, wenn ick bloß eenen Schimmer von Adresse von Ihnen hätte. Na, ick will doch jleich —" „Halt, das wirst, du nicht tun, Dörte. Herr Thoresen braucht vorläufig nicht zu wissen, daß ich zurückgekehrt bin." Sprachlos starrte die Alte ihre Herrin an. Dann aber raffte sie energisch ihr Scheuerzeug zusammen, und verließ kopfschüttelnd und unverständliche Worte vor sich hinbrumme^d das Atelier. Aga aber barg ihr Antlitz in beide Hände, legte den Kopf auf die Lehne des Ruhebettes und weinte bitterlich. Ihr ganzer Körper bebte im leidenschaftlichen Schluchzen. Ach, wie lange hatte sie nicht geweint, und jetzt war es ihr, als müßte sie ihre ganze Lebenskraft dahingeben in Tränen. Sie bemerkte auch nicht, daß die Portiere zum Atelier leise zurückgeschlagen wurde, und Holger Thoresen auf der Schwelle stand. Einen Augenblick stand die hohe Gestalt wie festgewurzelt, und starrte fassungslos auf die weinende Aga. — Hatte er sie nicht schon einmal so aus ihrer Ruhe aufge- rüttelt gesehen? So also konnte sie sein, die Freundin, die er immer ruhig und ernst, beinahe kühl gaschen, so konnte sie in Leidenschaft beben und ungestüm fordern, während sie sonst so gleichmütig dahinlebte. Hatte er nicht soeben erst eine weinende Frau verlassen. eine Frau, die ihm so nahe stand? Warum hatten ihn die Tränen der anderen nicht erschüttert, wie die des bleichen, ernsten Mädchen., mit dem er früher jeden Gedanken geteilt? Es widersprach seinem Gefühl, hier den Horcher zu spielen. Er trat deshalb entschlossen auf die Weinende zu, und ihre Leiden Hände umfassend, sagte er in unsagbar weichen, zärtlichen Lauten i „Aga, liebe, liebe Aga!" Einen Augenblick war es, als lauschte Aga mit aeschlosse- r—TT-TT—i "l|- ■ i - - ___ neit AnMN, on Setten noch Me Tränen hingen, entzückt d-n Morten, die wie ans meiter Ferne an ihr Ohr drangen, dam, aber öffnete st« wie in jähem Erfchrecken die Augen und sah Holger fast mit einem Ausdruck des Entsetzens an. Eie entzog ihm ihre beiden Hände, und hastig aufspringend sagte stet „Wie kommen Sie hierher? Woher wissen Sie, dost ich hier bin?" Alle Tränen waren wie fortgemllcht von ihren Wangen. „Aga," sagte Holger warm und herzlich. „Warum fliehen Sie eigentlich vor mir? Jen verständigte mich durch eine Depesche. Ich komme soeben von ihm." „Er hat schlecht Wort gehalten." grollte Aga. „Aber ich bitte Sie, liebe Freundin. Er mußte mir, als Hansis Vormund, doch Nachricht geben, wenn Sie selbst es auch nicht für notwendig hielten." Jetzt erst bemerkte Aga. daß Holger den Arm in der Binde trug. Ein jähes Erblassen flog über ihr Gesicht. „Sie find verwundet?" fragte sie tonlos. „Der Denkzettel für einen Mord," sagte er sarkastisch, den ich vielleicht auf dar Seele trage." Beider Augen senkten sich tief ineinander. Es war ein blitzartiges Verstehen, das Bewußtsein, daß der eine ein Stück vom Sein des andern war. Aga legte es sich wie eiu Schleier über die Seele. Sie wollte nichts wissen und nichts mehr begreifen, was ihn anging, und Holger fragte sich, während eine heiße Blutwelle in fein Antlitz stieg: Was war das? — — Der letzte Abendschein verglomm draußen zwischen dev Bäumen, und Mischen den zwei Menschen lag ein tiefes, geheimnisvolles Schweigen. Fortsetzung folgt'. Bekanntmachung Todes-Anzeige.' Samstag morgen 5'/« Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden meine rnnigstgeliebte herzensgute Frau und treubesorqte üAutter meiner berden Kmder, meine liebe gute Tochter, Schwiegertochter^ Schwester Schwägerin und Tante Frau Frieda Lentz geb. Stifte im Alter von 32'/, Jahren. Friedberg. Schönlanke, Altenburg, den 16, September 1918. Die tieftrauernd Hinterbliebenen: Ernst Lentz, z. Zt. im Felde, und Kinder Dorette Fricke Wwe. Heinrich Fricke und Familie Auguste Fricke und Ludwig Lucas, Bräutigam. Die Beerdigung findet Dienstag, den 17. September, nachmittag vom Trauechause, Kaiserftraße 128, ab statt. Nächsten Dienstag, den 17. September, nachmittags von 3 bis 4 Uhr, verteilen wir in der alten Post, Zimmer Nr. 2 für Kranke Landeier. Gegen Vorlage der kreisamtlichen Bescheinigungen, auf Eier karten rot. Marke 6. wird 1 Ei zu 32 Pfg. abgegeben. Eierkarten und kreisamlliche Bescheinigungen find vorzulegen. Eierkarlen ohne die betreffenden Marken berechtigen nicht zum Bezug' abgelrennte Marken find wertlos. Friedberg, den 14. September 1918. Der Bürgermeister. __ I. V.: Damm. Bekanntmachung. Nächsten Mittwoch, den 18. Sept., verteilen wir in der alten Post durch die hiesigen Kolonialwarenhändler Mäse. Zeiteinteilung wie bei der Butteroerteilung. Für jede auf der Lebensmittelkarte verzeichnet« Person werden 50 Gramm zu 22 Pfennig verabfolgt. Die Lebensmittelkarten sind als Ausweis vorzulegen. Friedberg. den 14. September 1918. Der Bürgermeister _ I. 93.: Damm. H- n sioin, Strümpfe Socken [5 4 Kekanntmachung Die Lieferung von Brot und Brötchen für das Bürgerhospital und Bersorgungshaus für die Zeit von 1. Oktober 1918 bis 31. März 1919 soll an den Wenigstnehmen- den vergeben werden. Schriftliche, mit gehöriger Aufschrift versehene Angebote sind bis längstens 17. September l. Js., vormittags 11 Uhr. verschloffen bei der Unterzeichneten Stelle einzureichen. Friedberg, 7. September 1918. Air Mische Innenkommijjioli. 2. B.: Dam m. tinsetragene Genosssnsöialt mii üsscürMlsr Haltpldi Gegr. 1864. Reicbsbank-Giro-Conto. Tel.-No. 15 Ein sehr gut erhabenes modernes Hett zukaufen gejucht. Gebe evtl.andere Sachen in Tausch. Angebote unter Nr. 1732 an> die Gelchäftsstelle der „Neuen Tageszeitung". Eine gebrauchte gut erhaltene — * * t Danksagung. $0i die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Fm Ssiiie Kurth Me. für die zahlreichen Blumen- und Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Sattler am Grabe, sagen wir unseren herzlichsten DanL Staden, Friedberg, Frankfurt a. M., 15. September 1918. Entgegennahme von Spar-Einlagen. zu den höchsten Zinssätzen. ae Provisionsfreier Checkverkehr. Conto-Corrent-Credit- Gewährung. ac Diskontierung von Wechseln. 2SC Verwahrung u. Verwaltung von Wertpapieren, Beleihung von Wertpapieren, ac An- und Verkauf von Wertpapieren. ac Einlösung von Coupons etc. ar Vermittelung aller in das Bankfach einschlagenden Geschäfte zu den mässigst. Bedingungen. strick weste» Umarbeilen und flnsirisken von Strümpfen and Socken Scknürliänder. Friedberg in Hessea Kaiserstrasse 51, gegenüb. d. Engelapotheke. Zwei Werde zu verkaufen resp. auf eine frischmelkende Kuh zu vertauschen. Otto Scheib, N ö d g e n bei Bad-Nauheim Verkaufe zur Zucht ein MnttersAflWln, weiß. V-, Jahr alt, sowie 1,1 ZlmMhlItt (Goldbaniem). Wo? sagt die Geschäftsstelle der ..Neuen Tageszeitung". Hirne zu verkaufen. Zu erjagen in der Geschäftsstelle der „Neuen Tageszeitung". 20 Wagen Nudelriiiidscheit. cknt Knüppel gemischt, hat ab- zugeben Rudolf Alt. Hskbandluna. Eichelsdorf. O^H. Kekanntmachung. ™ y September 1918 ist eine Bekanntmachung Nr. E. 1./9 18. R. A., betreffend „Höchstpreise von Lr! 1 " r , e Jw< n -^klerralien (Silika- und Chamottesteine sowie Mörtel)", erlassen worden. Der Wortlaut der Bekanntmachung ist in den Amtsblättern und durch Anschlag veröffentlicht worden, gleffp.^crtFraifcnnmflnDo 18 . Armeelorps. liefert schnell und billigst Eeuer- und diebessichere Stahlkammer, in der eiserne Schrankfächer (Safes) in verschied. Grössen vermietet werden. Zeichnungen auf alle an den deutschen Börsen zur Auflage kommenden neuen Anleihen jeder Art werden von uns zu den Ausgabe-Bedingungen angenommen, ohne daß dies in den einzelnen Fällen he§on«lerg bekannt gemacht wird. Rechnungen Ein schöner Schaf-Stier zur Zucht geeignet, preiswert za verkaufen. Josef Caprett i, Bäckerei, Reichelsheim i. d. W. Ein 16 Monate alter zu verkaufen. Betz, Melbach. in allen Formaten liefert ichnell uno billig Neue „Tageszeitung" A.-G. Zu verkaufenr E ne geiiniiKljte sowie doppeltpännigen Selbsl- gänger.Mug, fast neu. Zu erfragen in der Geichäfts- stelle der „Neuen Tageszeitung". Was anzieEien? Jede Frau, besonders jede Mutter wird bei der Dringlichkeit dieser Frage die Hilfe zu schätzen wissen, die das neue Favorit- Moden-Album (Preis M. 1.—) und die Favorit-Schnitte für preis werte Beschaffung allerlei Kleidung bieten. Erhältlich bei Fr. Weber, Friedberg i. H. Neue TagksMng Arndurri mtb Verlag. A..«. i wieder eimretröffen. Tapeten- und SJnoleumliaiis Jean Kogler, Friedberg;, Kaiserstrasse 27. Nähedes Rathauses. Eine saubere anständige Monatsfrau oder Mädchen für einige Stunden vor- und nachmittags von kletnerF amilie gesucht Friedbaeg, Bismarckstr. 20.' I. St.