Aitnimer 198 Einzelpreis 10 $fennia die Nummer Samstag, den 24. August 1918 11. Jahrgang. jlene Tageszeitung Die „Lleue Tages Leitung hinzu tritt noch das Bestellgeld erhoben englische Niederlage Der Dttvchkrnchsversnch in feiner ersten Gntwistrlnng völlig gescheitert. Kraftvolle Gegenan nisfe hesstfcher Truppen. — Erneute englifche AngriEe. — Ein österreichischer Erfolg in Albanien. 18 890 000 Tonnen seit Kriegsveginn versenkt. Der deutsche Generalstak - - meldet: -— Der österreichische Generalstak meldet: W. T. K. «rohes Aauptq«artier, de« A3. August Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. /Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und j Boehn. Teilangriffe des Feindes nordwestlich von Vailleul und beiderseits der Lys wurden abgewiesen. Im Gegenstoß machten wir Gefangene. Der Engländer hat gestern den am 21. 8. .nördlich der Ancre Legoninnen Angriff mit voller Kraft fortgesührt und unter Aussparung der Ancre-Front nördlich von Albert auf den Abschnitt von Albert bis zur Somme ausgedehnt. Der umfassend angelegte Durchberuchsversuch des Feindes ist in seiner ersten Entwicklung völlig gescheitert. Der Gegner hat gestern eine schwere Niederlage erlitten. Auf denz. Kampffelde nordwestlich von Bapaume griffen in Erwartung Kindlicher Angriffe preußische Divisionen mit sächsischen und bayerischen Regimentern den Feind zwischen Noyon- ville und Miraumont an. Sie stießen überall auf den feindlichen, in der Entwicklung begriffenen Angriff und auf starke Bereitstellung des Gegners und warfen den Feind stellenweise bis zu 2 Kilometer Tiefe zurück. Damit waren die für den Morgen vorbereiteten englischen Angriffe zerschlagen. Im Lause des Tages griff der Feind noch mehrfach im besonderen aus Richtung Puisieux-Beaumont-H amel an. Er wurde überall unter schweren Verlusten abgewiesen. Starke Ari- griffe des Gegners aus Albert heraus brachen in unserem Feuer zusammen. Zwischen Albert und der Somme griff der Feind unter stärkstem Feuerschutz an und drang vorübergehend über die Straße Albert-Braye hinaus in östlicher Richtung vor. Kraftvoller Gegenangriff hessischer Truppen mit Teilen preußischer und württembergischer Regimenter warf den Feind über die Straße hinaus in feine Ausgangsstellungen zurück. Offen- auffahrende Batterien fchosien zahlreiche Panzerwagen des Gegners zusammen. Nördlich von Braye setzte der Feind Kavallerie zur Attacke an; sie wurde fast restlos vernichtet. Teilkämpfe dauerten auf dem Schlachtfelde bis in die Nacht hinein an. Zwischen Somme und Oise im allgemeinen ruhiger Tag. Starker Feuevkampf südlich der Somme flaute in den Vormittagsstunden ab. Südlich der Avre kamen französische Angriffe bei Fresnieres in unserem Feuer nur teilweise zur Entwicklung Mid wurden abgewiefen. Infanteriegesechte an der Divette. Zwischen Oise mrd Aisne nahmen wir im Anschluß an die um 20. 8. erfolgte Verlegung unserer Linien hinter die Oise in der Nacht vom 21; zum 22. 8. unsere Truppen vom Feinde ungestört hinter die Ailette zurück. Starken Angriffen des Gegners zwischen Manicamp und Pont Saint Mard wichen unsere aus dem Westuser der Aillette noch verbliebenen Kompagnien hinter den Abschnitt aus. Teilangviffe des Feindes zwischen Aillette und Aisne scheiterten in unserem Feuer und im Gegenstoß. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zwischen Vazoches und Fffmes drückten wir in örtlichen Angriffen amerikanische Postenlinien zurück und wiesen feindliche Gegenangriffe ab. Der Erste Generalquarliermeister: Ludendorff. Nachtrag zum Tagesbericht vom 23. 8.: Leutnant Udet errang seinen 57. und 58. Luftsieg. Bei Fliegerangriffen auf das Heimatgebiet wurden nach bisherigen Meldungen von einem auf Karlsruhe angesetz- ten feindlichen Geschwader zu 10 Flugzeugen durch unsere Jagdflieger 7 Flugzeuge vernichtet. Abrnddericht. Berlin, 23. August, abends. (WB. Amtlich.)' Erneute englische Angriffe nordwestlich Bapaume, bei Albert und südlich der Somem. Unsere Gegenangriffe sind im Gange. ^Heftiger Feuerkampf zwischen Ailette und Aisne. ^ Wien, 23. August. (WB.) Amtlich wird verlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz: Ein österreichisch-ungarisches Fliegergeschwader unternahm einen erfolgreichen Bombenangriff gegen den italienischen Flugplatz bei Mestre. Sonst keine besonderen Ereignisie. Albanien: Die Streitkräste des Generalobersten Frhrn. v. Pflanzer-Baltin haben den Feind an mehreren Punkten auf feine ersten Linien geworfen. Gefangene und Geschütze wurden eingebracht. Der Chef des Generalstabe-. Das türkische Hauptquartier meldet: Konstantinopel, 22. August. (WB. Nichtamtlich.) Generak- stabsbericht. Palästinafront: Westlich der Straße Jerusalem—Nablus entspann sich nachts ein kurzer Feuerkampf zwischen feindlichen Erkundungsabteilungen und unseren Postierungen, in den di« beteiligten Artillerien eingriffen. Der Gegner wurde von uns vertrieben. Tagsüber geringes Artilleriefeuer bei lebhafter Fliegertätigkeit. Ostfront: In Nordmostpersien nimmt die Vorwärtsbe- wegung unserer Truppen den geplanten Verlauf. Auf den übrigen Fronten ist die Lage unverändert. Konstantinopel, 22. August. (WB. Nichtamtlich.)' Generalstabsbericht. Palästinafront'. Beiderseitiges Artilleriefeuer auf die Siel- lungen und das Hintergelände. Rege Fliegertätigkeit. Im Hedsachs geriet ein feindlicher Rebellenzug in einen von uns gelegten Hinterhalt und wurde unter Verlusten zerstreut. Don den übrigen Fronten nichts Neues. Konstantinopel wurde in der Nacht vom 21. zuin 22. August von zwei feindlichen Flugzeug-Geschwadern angegriffen. Mehrere Bomben fielen auf Stambul. Militärischer Schaden ist nicht entstanden. Acht Einwohner wurden verletzt und einige Läden beschädigt. Sifirodifs SemM vor Millnrihen-Rttdk. Berlin, 23. August. (WV. Amtlich.) In der Nacht vom 22. zum 23. August haben leichte Streitkräste des Marinekorps feindliche Seestreitkräfte auf Dünkirchen-Neede angegriffen. Gegen drei feindliche Torpedoboote wurden Torpodotreffer erzielt. Zwei der Fahrzeuge sind gesunken. Trotz scharfer Gegenwirkung sind unsere Streitkräste vAlzählig und ohne Verluste wieder eiugetroffen. Der Chef des AdmiralstabeZ der Marine« 18890000 Tonnen seit Kriegsveginn versenkt. 550 000 Tonnen im Juli. Berlin, 23. August. (WB. Anrtlich.) Im Just wurden insgesamt 550 000 Bruttoregiskrtonrien des für unsere Feinde nutzbaren Handslsschiffsraumes vernichtet. Der ihnen zur Verfügung stehende Handelsschrffsraum wurde somit allein durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte seit Kriegsbeginn um rund 18 800 000 Bruttoregistectonnen verringert. Hiervon sind rund 11600 000 Brnttoregisiertonnen Verluste der englischen Handelsflotte. Nach den inzwischen gemachten Feststellungen wurden im Juni außer den seinerzeit schon bekannt gegebenen Verlusten an feindlichen oder im Dienste unserer Gegner fahrenden Handels, schiffen noch weitere Schiffe von zusammen etwa 28 000 Vrt. durch kriegerische Maßnahmen schwer beschädigt in feindliche Häfen eingebracht. , j| Der Chef de- AdmiralstabeL ßer Marine. Versenkt. Haag, 23. Aug. Reuter meldet aus Washington: Das ame> rikanische Dampfschiff „Montana" (6650 To.) wurde am 16. August außerhalb der amerikanischen Gewässer torpediert und sank. Drei Mann der Besaßung kamen ums Leben. 80 Mann wurden gerettet. Kopenhagen, 22 Aug. Das norwegische Departement des Aeußern teilt mit: Der Dampfer „San Jose" aus Kristiania wurde am 17. August im Atlantffchen Ozean versenkt. Die Versenkung soll ebenso wie die des Dampeers „Sommerslad" außerhalb der Sperrzone erfolgt sein. Am gleichen Tage wurde der norwegische Viermaster „Rordhev" im Atlantischen Ozean versenkt. Er war etnes von Norwegens größten Segelschiffen (2846 Bruttotonnen). Der kommandierende norwegische General teilt mit: Der holländische Dampfer „Easconier" ist auf eine Mine gestoßen. Das dänische Ministerium des Aeußern teilt mit: Einem Telegramm an die Dampffchiffsgesellschaft „Norden" zufolge wurde das der Gesellschaft gehörende Dampffchiff „Nordboen" auf einer Ballastreffe von Italien nach den Vereinigten Staatev im Mtttelmeer versenkt. Einem Telegramm der dänischen Gesandtschaft in London zufolge, wurde das dänische Segelscki'' „Orkney" am 9. August im Atlantischen Ozean versenk* gleichen die dänische Bark „Frieda" am 13. August, letztere in «-'• Nordsee. Die Schlacht im Wetzen. Berlin, 22. Aug. (WB.) Nachdem dic Entente-Armeen sich bei ihren großen frontalen Angriffen beiderseits der Avre nach vieltägigen blutigen Kämpfen völlig festgerannt hatten, suchte Foch durch sorgsam vorbereiteten Flankenstoß zwischen Oise und Aisne eine Entscheidung zu erzwingen. Durch einen großanae. legten Angriff südlich Arras sollte dieser Plan seine Krönung finden. Sowohl hier wie dort erhofften die Franzosen und Engländer den so oft und so lange erstrebten Durchbruch der deutschen Front. Das Ziel der Engländer für den ersten Kampftag lag. wb. feststeht, weit östlich der Line Combles—Bapaume. Trotz des gewaltigen Einsatzes starker Fliegerdivisionen und zahlreicher Tcnübataillone erlebte die Entente eine schwere Enttäuschung. Die frühzeitige Bereitstellung der starken englischen Kavallerie zeigte die sichere Hoffnung der Briten auf einen Sieg. Dieser blieb wiederum aus. Statt besten erlitten sie eine Niederlage. Der großangelegte feindliche Plan ist sowohl an der englischen wie an der französischen Front unter schweren Verlusten des Gegners bisher gescheitert. Der im Heeresbericht gemeldete feindliche Angriff im Kein« melgebiet erfolgte in mehr als drei Kilometer Breite beiderseits der Straße Dranoetre—Locre. Nördlich der Straße wurde der Gegner bereits vor unseren Linien durch das zusammen gefaßte Feuer uuseror Batterien abgewiesen. An und südlich der Straße schlug ihn unsere Infanterie im Gegenstoß. Welch gewaltige Anstrengungen die Entente auftvendet, um eine Entscheidung herbeizuführen, erhellt aus dem Rieseneinsatz - ihrer Truppen in einem verhältnismäßig schmalen Raum. So kämpften beispielsweise allein vor der Front der Armee von Hutier feit dem 8. August mindestens 24 ftauzösische und 5 englische Divisionen, und davon stehen augenblicklich noch etwa 18 an der Front. Die übrigen sind nach ihrem Einsatz infolge von Verlusten und Ermattung herausgezogen worden. Rechnet man hierzu den großen Aufwand an Maschinen, Tanks, Panzerautos, Kampfgeschwadern usw. und ferner den Umstand, daß unter den oben aufgeführten Divisionen sich mehrere der besten Elitetruppen befinden, wie z. B. die 47. und 46. französische Jägerdivision, ferner drei afrikanische, unter ihnen die bekannte 153., und daß endlich die beteiligten englischen Divisionen aus den berühmten kanadischen Korps bestehen, so kann man sich ver- ge!genwärtigen> was die Armee Hutier in den unausgesetzten Kämpfen der letzten beiden Wochen geleistet hat. Feindliche Verluste. Berlin, 23. August. (WB.) Die Franzosen gewannen» wie durch Meldungen der letzten Tage erwiesen ist, mehrere An- griffsdivisionen für ihre mit rücksichtslosem Menfchenverbrauchi geführten Angriffe dadurch, daß sie nach der Auflösung anderer Divisionen diese zur Opferung bestimmten Divisionen aus zwei Regimentern farbiger und einem Regiment weißer Franzosen neu gliederten. Beim Angriff stehen die Farbigen regelmäßig in erster Linie, die weißen in Zweiter, ~ Am 20. August griff die französische Division, die gegenwärtig zu den besten Angriffsdivisionen Fachs gehört, und au» drei Bataillonen Alpenjägern besteht, mit Sturmwagen in verzweifelten Stößen im Raum nördlich von Roye an. Ihre Angriffe brachen zum Teil in den Garben unserer Maschinengewehre zusammen. An vier Stellen kam es zu erbitterten Nah- kswpfen, in denen die Deutschen die Oberhand behielten. Die Stellungen blieben restlos in deutscher Hand. Am späten Nachmittage ging hinter dem weichenden Feind die angegriffene Division zum Gegenangriff über und warf die Jäger bis an den Westrand des Bracquemontwaldes zurück, aus dem sich der französische Angriff entwickelt hatte. Erst der Befehl der Führung rief sie wieder in die deutschen Linien zurück. Hundert Gefangene und zahlreiche Maschinengewehre wurden eingebracht und hohe feindliche Brlmste an Toten und Derwundeten festgestellt. Die Sturmwagen hatten im Kampfe keine große Rolle zu spielen vermocht. Im deutschen Abwehrfeuer zogen sie sich bald zurück. Ueberhaupt hat es den Anschein, als seien die Sturmwagen auf Grund der gemachten Erfahrungen etwas scheuer geworden. Gefangene geben die Verluste ihrer Division in den Kämpfen der letzten Tag« auf 50 v. H. an. Nur zwei Bataillone hätten geringere, da sie bei den Hauptangriffen in der zweiten Linie standen. Die Verluste seien vor allem durch deuffches Maschinengewehrfsuer verursacht worden. Das Ziel der Angriffe sei, so sagen die Gefangenen, Roye gewesen, das von der 47. Division umfassend genominen werden sollte. Nach Gewinnung der Straße Roye—Liancourt durch Jäger sollte die südliche Anschlußdivision Roye in frontalem Angriff nehmen. Zur Belohnung für die Einnahme von Roye sollte die Division abgelost werden. Zerschossene Sturmwageu. Berlin, 23. Aug. (WB.)' Die schwere Niederlage der Engländer vom 22. August kostete sie neben den großen Opfern wiederum eine außerordentlich große Zahl von Sturmwagen, deren Masseneinsatz dem Angreifer den Erfolg verbürgen sollte. Unsere offen auffahrenden Batterien schaffen die vorfahrenden Panzerwagengeschwader zusammen Der Rest machte Kchrt. Allein südlich Moyenneviüe wurden über 50 zerschoffene Sturmwagen gezählt. v Der Angriff des gesamten französischen Heeres. 9 romäus-Bucherei. Sparet Saatgut! Das muß in jedem Jahre die Parole unserer Landwirtschaft sein, damit sie ihre große Aufgabe, während der Kriegszeit das deutsche Volk zu ernähren, erfüllen kann. Die Chemie hat uns nicht nur Düngemittel an die Hand gegeben, welche die Ertrag- nisie verdoppelt baben. sie hat uns auch in Co rb in ein Saat- jchutzmittel gebracht, das seit Jahren Tausenden von Landwirten vorzügliche Dienste leistet. Es wird bei der Verwendung des Präparates, das die Chemische Fabrik Ludwig Meyer. Mainz, liefert, Saatgut aeipart und die Aussaat gegen Krähen, Fasanen. 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Mts., und endigend Samstag, den 31. d. Mts., soll im Kreis Friedberg die Abnahme der an das Reichs- kleiderlager in Darmstadt abzu- liefernden getragenen Männer- oberkleidung durch Beauftragte des Kommunaloerbandes stattfinden. Es werden daher alle diejenigen Einwohner des Kreises, die sich seinerzeit auf Anfrage der Bürgermeistereien zur freiwilligen Ablieferung eines ganzen (3teiligen) An ugs, (Rock. Holen und Weste) odereines 2 teilten Anzugs (Rock und Hofe) oder 'eures Nockes, einer Hose oder Weste, bereit erklärt haben, ausgefordert, die in Frage kommenden Bekleidungsstücke m dem von den Bürgermeistereien ihres Wohnories noch bekannt zu gebenden Aschätzungstermin in gebrauchsfähigem Zustand (gereinigt und geflickt) abzulieiern oder durch Beauftragte abliefern zu lassen. Auch diejenigen wirtschaftlich gut gestellten Einwohner des Kreises, die sich noch nicht freiwillig zur Ablieferung eines Anzuges bereit erilärt haben, werden dringend um Ablieferung ersucht, damit die dein Kreis auferlegte Zahl freiwillig aufgebracht wird und weitere Maßnahmen vermieden werden. Friedberg, den 20. August 1918. Grohh. Kreisamt Fliedberg. _ Frhr. Schenck. Whinchlmt ist eingetroffen und kann sofort gegen Bestellschein aus dein Eisenbahnwagen in Empfang genommen werden. Bestellscheine werden auf unserem Geschäfts',immer heute Samstag, von nachmittags 2 Uhr ab. ausgeferkigt. Der Breis beträgt 16 Pfg. pro Pfund. Friedberg, den 24. August 1918. Statt besonderer Anzeige. ' Nach kurzem, schwerem Leiden entschlief sanft heute meine tnnigstgeliebte Frau, unsere treubesorgte Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Fra« Marie Karoline Libbach geb. Sommerlad im Alter von 61 Jahren. Klein-Karben, Grotz-Steinhelm, den 22. August 1918. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Georg Libbach, Familie Lehrer Roth. Die Beerdigung findet statt: Sonntag, den 25. August 1918, nachmittags __LtbkiMillklMschch. Grummetgras- Versteigerung. Das der Stadt Fciedberg gehörige Erummekgras soll am DienStag,den27. Aug. d. IS., versteigert werden und zwar: vormittags 10 Uhr von den Wiesen der Gemarkung Friedberg im Saale des städlifchen Museumsgebäudes (Eingang von der Haagstratze), vormittags 12 Uhr von den Wiesen der Gemarkung des Stadtteils Fauerbach im Stadlhause daselbst. Friedberg, den 20. Aug. 1918. Der Bürgermeister _____ 2. V.: Damm. VS2°LLr2?SSS rvurdr ein graues Handtäschchen mir Armband auf dem Weae von Reichelsheim über Heuchelheim nach Gettenau. Abzugeben gegen' Belohnung. Hermann Zimmer,Krichelsheiin i.w. Kekanntmachrnig. Nächsten Montag, Len 28. August, verteilen wir ln der alten Post durch die hiesigen Kolonialwarenhändler Käse. Zeiteinteilung wie bei der Vutteroerteilung. Für jede auf der Lebensmittelkarte ver^eichnete Person werden 50 Gramm zu 28 Pfennig verabfolgt. Friedberg, den 23. August 191&, Der Bürgermeister _ 2. B.: Damm. Sonntag, den 25. August bis abends 9*/, Uhr zup Kirchweih in Ockstadt. Es ladet ein Der Besitzer. 6 ) rn m fii f t fi iaö=Sc iff ein criut (?- Mittwoch, den 28. Aug. d. IS., soll das Erummetgras der kameralfiskalifchen Wiesen der Oberförstcrei Bad-Salzhaufe,r öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft für die Versteigerung der Wiesen rm Harbwald und der Wiesen in der Gemarkung Borsdorf um 10 Uhr vormittags auf Forftftaus Glaubzahl, für dre Versteigerung der Wiesen in der Gemarkung Ba d.Salzhansen, Nidda und Geitz-Nidda um 2 1 / 2 Uhr nachmittags am Kurhaus in Bad-Salzhaufen. Das Gras im Harbwald und in den Gemarkungen Borsdorf und Gcitz-Nidda wird nicht vorgezeigt. Donnerstag, den 2». Aug. d. Fs., wird das Erummetgras von den Wiesen der Badeverwaltung in der Gemarkung Bad-Salzhaufen an Ort und Sielle öffentlich versteigert. Zusammenkunft um 9V 2 Uhr vormittags am Kurhaus zu Bad- Galzhauseu. Nähere Auskunft erteilen Förster N u m r l ch in Elaubzahl. Förster Eennebach in Bad-Salzhaufen. Gärtner Becker in Bad-Salchauien und Forstwarlstello.rireter Trotz in Eeitz-Ridda. Bad-Salzhaufen, den 20. August 1918. Er. Oberförsterei und Badedirektion Bad-Salzhaufen. und ein Lehrtisäifdien. Ctaentine Sierra, Friedberg i. H., Kaiserft.51. Z-liW ieitjinsöiiflcH vom Lande für häusliche Arbeit in kleine Familie sucht Frau General ekretär Wolff, Fried berg, Brsmarckstratze 20. re oder Mädchen zum 1. Sept. für einige Stunden täglich ge ucht. Zu erfragen in d. Geschäftsstelle dec „Neuen Tageszeitung". Ein öralies «chei! für 15. September sucht Frau Tina Schmittner, Friedberg, Apolhekergaffe. Ein Simmentaler Zuchtbulle JUf)t zum Verkauf bei »fl Schneider Wwe., Lber-WidderStzeim. 2 um Schutze Tferbstsaat v gegen l^geSfraß ^iraodfecfal! ffl Cfar bin urjübertroffan Unzählige 'Empfehlungen Versuchsanstalten u Gufsvertvaftungen. 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