Pmtturer 154 Donnerstag; den 4. In» 1918 11. Jatzrganxi« - —-■ ' 1 — " »• ■ m». " ' ma— ' ■ ■■■ ---- Die ..r?ene Tanesrettmrg" erscheint leden Werktag. Regelmäßige Beilagen „Der Kauer aus Helsen", „Die SpinnSube". He?«gspL-eis: Bei den Postamtalten oierkelkährlich Ätt. 2.4k hinzu tritt noch das Bestellgeld; der den Anenten monatlich 85 Pfg. einschließlich Trägeriohn. Anzeigen: GrunMeile 2b Psg., lokale 20 Psg^ Anzeigen von ausimirrs oeroen durch Boitnachnaiimt erhoben. Erfüllungsort Frtedberg. Hchriftleituug und Dertaq vriedberg speisen), -»anaueri'traße 12. Ferniprecher 48. Vo,t, Heck-Lonto Rr. 18 »9. U cf Uebergangsversuch bei Zenson wurde vereitelt. An der venetianischen Gebirgsfront war die Kampftätigkeit gleichfalls außerordentlich rege. Westlich des Asolone wurde ein stärkerer Angriff durch das bewährte österreichische Infanterieregiment 49 im Gegenstoß ausgefangen. Auch nördlich des Col del Rosso und bei Asiago wiesen wir italienische Vorstöße ab. — An der Tiroler Westfront müßige Artilleriekümpse. Wie nachträglich festgestellt wurde, war es Oberleutnant Varwig mit dem Zugführer Kauer als Piloten, der den vielgenannten italienischen Jagdflieger Major Bares am 9. Juni abgeschossen hat. Der Chef des Generalstabes. ^srr der Westfront. Berlin, 3. Juli. Die wiederholten Angriffe nördlich Albert kosteten den Engländern hohe blutige Verluste. Das Vorfeld liegt voll von englischen Toten. Auch sonst bezahlten die Engländer, Amerikaner und Franzosen die Versuche, durch Patrouillenunternehmen nnd Teilangriffe die deutschen Linien zu erkunden, mit erheblichen Opfern. Im Kemmelgebiet Zwischen dem Wald und dem La Bassee-Kanal büßten die Engländer bei mißglückten Patrouillen- unternehmimgen mehrfach zahlreiche Gefangene ein. Eine französische Großpatrouille, die östlich von Reims nach starker Artillerievorbereitung vorzustoßen versuchte, kam im deutschen Sperrfeuer nicht über das eigene Hindernis hinaus Den Amerikanern wurden nördlich von Largitzen zwei Maschinengewehre abgenommen. Das schwere deutsche Flachfeuer beschoß französische Industrieanlagen bei Pompey, Dienlouard und Dombesle mit beobachteter auter Wirkuncr.. London. 2. Juli. (WB.) In einem Ueberblick über die militärische Lage sagt die „Times", die gegenwärtige Gruppierung der deutschen Armee würde den Deutschen erlauben, an jedem Punkte der Front von Reims bis zum Kanal anzugrei- fcn, möglicherweise auch an anderen Punkten. Alle Sachver- stäirdigen seien einig, daß der Schlag bald erfolgt. Die Alliierten haben völliges Vertrauen, daß sie ihm widerstehen können, wie immer er falle. In der Zwischenzeit taten ste ihr Bestes, es den Deutschen so unbehaglich wie möglich zu machen. Rotterdam. 4. Juli. (WB.) Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" schreibt: Unserer Anstcht nach befindet sich von den amerikanischen Truppen höchstens der siebente Teil an der Front. Das macht wahrscheinlich, daß es noch geraume Zeit dauern wird, ehe die amerikanische Armee ein volles Gewicht in die Wagschale werfen wird. Auch eine Offensive großen Stils von seiten der Alliierten wird noch lange auf sich warten lasten. Die Deutschen werden in dieser Kampfpause zwar etwas mehr belästigt werden als früher, aber ihre Vorbereitungen für den kommenden Schlag werden dadurch nicht fühlbar gestört. Je länger die Vorbereitungen dauern, um fo gewaltiger wird die Kraftanspanung sein. 15 000 Tonnen versenkt. Berlin, 2. Juli. (WB. Amtlich.) Im Mittelmeer versenkten unsere U-Boote vier Dampfer von rund 15 000 Bruttoregistcrtonncn. Der Chei des Admiralstabes der Marine. » Persenkt. Kopenhagen, 3 .Juli. „Politiken" wirb aus Mandol gemeldet, daß die Besatzung des dänischen Motorschiffes „Cronding Thvra" gestern dort eingetroffen ist. Das Schiff wurde am Samstag abend von einem deutschen U-Boot 20 Seemeilen westlich Lindesnaes versenkt. Es war von Göteborg nach Rouen mit Holzmasse unterwegs. Amsterdam, 3. Juli. Nach einer Reutermeldung aus Washington versenkte ein deutsches U-Boot den belgischen Dampfer „Chilier" (2966 Bruttoregistertonnen) 1400 Meilen von der atlantischen Küste am 21. Juni. 25 Ueberlebende wurden um 27, Juni geborgen. Ein Törpkdoböot-Gkkcht iu der Nordadria. Wien, 3. Juli. (WB.) Amtlich wird verlautbart: In den Morgenstunden des 2. Juli stieß eine kleine Abteilung unserer Torpedoeinheiten in der Nordadria auf stark überlegene Torpedobootsstreitkräfte. Es entwickelte sich ein lebhaftes^ Feuergefecht auf kurze Distanz, wobei es unseren Einheiten gelang, einen großen feindlichen Zerstörer in Brand zu schießen und einen zweiten schwer zu beschädigen. Der Feind broch das Gefecht ab und zog sich mit überlegener Geschwindigkeit gegen ferne Basis zurück. Unsere Einheiten erlitten nur ganz belanglose Schäden; außer einigen Leichtverletzten sind keine Verluste entstanden. HoWiüichiff „Flan-overy CM". Amsterdam, 2. Juli. (WB.) Reuter bringt einen amtlichen Bericht des Kapitäns iiber Einzelheiten bei der Versenkung des Hospitalschiffes „Llandovery Castle", dessen Angaben natürlich noch der Nachprüfung bedürfen: DaS Schiff ist um 10 Uhr 30 abends in der Nacht vom 27. Juni 117 Meilen von der Küste versenkt worden. Die „Llandovery Castle" frchr mit 44 Seemeilen Geschwindigkeit. Der Hinrmel war bedeckt, trotzdem soll sie gut zu sehen und in ihrem Charakter als Hospitalschiff unverkennbar gewesen sein. Die Explosion des Torpedos war das erste Zeichen der Anwesenheit eines U-Bootes. Die Lichter gingen aus und alle weiteren Vorgänge spielten sich beinahe ganz im Dunklen ab. Nachdem festgestellt worden war, daß das Schiff manövrierunfähig geworden war, wurde der Befehl gegeben, das Schiff zu verlassen. Das Achterschiff sank zuerst. Der Bug ragte aus dem Wasser. Der Dampfkessel schien gesprungen zli sein, als Wasser eindrang, dann verschwand das Schiff innerhalb 10 Minuten. Das Boot des Kapitäns fischte 11 Ueberlebende airf. Ms es noch zu einem anderen, der um Hilfe rief, heranfuhr, wurde von den: auftauchenden U-Boot wiederholt der Befehl aeaoben. daß das Boot länas- seits des U-Bootes kommen solle. Der Kapitän wurde in den Kommandoturm des U-Bootes gebracht und von dem U°Bootkommandanten nach dem Namen des Schiffes gefragt. Der Kommandant sagte, daß die „Llandovery Castle" acht kanadische Fliegeroffiziere an Bord gehabt hätte. Der Kapitän leugnete es und erklärte, es seien sieben kanadische Sanitätsoffiziere an Bord gewesen. Das Schiff sei von der kanadischen Regierung gechartert worden für den Transport von Verwundeten und Gefangenen. Auf die erneute Feststellung des Kommandanten, daß die „Llandovery Castle" amerikanische Offiziere für die Front beförderte, gab der Kapitän sein Ehrenwort, daß er in den sechs Monaten, die er mit dem Schiff gefahren fei, nur Kranke und Verwundete befördert habe. Dann wurde ein kanadischer Sanitätsoffizier an Bord gebracht. Beide wurden wieder freigelassen. Später wurde auch der zweite Offizier an Bord des U-Bootes gebracht. Diesem erklärte der Kommandant. daß nach der Stärke der Explosion Munition an Bord gewesen sein müsse. Der zweite Offizier erwiderte, daß der Kessel gesprungen und der Schornstein niedergestürzt sei. Auch diesem Offizier wurde erlaubt, in sein Boot zurückzukehren. Spater begann das U-Boot auf ein nickt erkennbares Ziel zu schießen. Ohne daß bisher der Schatten eines Beweises vorliegt, wird — es bleibt unklar, ob von dem Kapitän, dessen Bericht die erwähnten Einzelheiten entnommen sind oder von Reuter — behauptet, daß diese Schüsse den anderen Booten gegolten hätten. Nach 70 Meilen Fahrt wurde das Boot des Kapitäns auf dem Weg zur irischen Küste von dem Torpedobootszerstörer „Lysander* , gerettet. Das Wolffsche Telegraphenburean bemerkt hierzu: 1. Das Schiff soll als Hospitalschiff deutlich erkennbar ge« wesen sein, doch fehlt jeder Beweis für die Nichtigkeit dieser Behauptung; 2. Woher soll der Kommandant des U-Bootes gewußt haben, daß kanadische Flieger an Bord waren? 3. Die kanadische Regierimg hat angeblich das Schiff auch sjir Gefangene gechartert, will aber gleichwohl innerhalb voir sechs Monaten keine darauf befördert haben. 4. Die Behauptung, das deutsche U-Boot habe auf die Rettungsboote gefeuert, ist ohne Zweifel eine bewußte offene Unwahrheit. 5. Der Bericht des U-Bootkommandanten bei der Versenkung muß abgewartet werden. , JHrtrldjaü Joffre iibfr die Amerikaner. Haag, 3. Juli. Hollandsch Nieuwsbureau meldet aus London: Der Besuch der Korrespondenten neutraler Blätter an der französischen Front ist jetzt zu Ende. Am letzten Tage hatte der Londoner Korrespondent des „Nierrwe Not- terdamschen Courant" eine Unterredung mit dem Marschaü Joffre. Dieser sagte über die amerikanischen Truppen: Es sind vorzügliche Soldaten, denn sie sind noch nicht an- gesteckt von einer alten Kulttrr. Im Augenblick sind noch Schwierigkeiten in Bezug des höheren Befehls und in Bezug auf die Artillerie vorhanden, aber diese Schwierigkeiten werden allmählich geringer. Die Großartigkeit des Kraftaufwandes der Amerikaner und die Schnelligkeit, mit der sie ihre Hilfsquellen für den Krieg geeignet machten, so sagte Joffre, steht in der Weltgeschichte einzig da, sie übertrifft alles, was man in einem Jahre von ihnen erwarten konnte. Die Amerikaner waren sich vor einem Jahre noch nicht bewußt, wie kräftig sie waren. Joffre sagte, er wage die Ansicht auszusprechen, daß die weitere Entwicklung des Krieges durch die Hilfe der Amerikaner wichfigere Aendernngen hervorbringen werde. Die Amerikaner sind es, die die Freiheit der Welt wieder Herstellen werden. Als der Korrespondent ihn fragte, ob noch rm nächsten Jahre dieses stattfinden werde, lächelte Joffre und sagte, es sei unmöglich, derartige Fragen mit mathematischer Genauigkeit zu beantworten, weil ein unbekannter Faktor, nämlich Rußland, im Spiele ist. Falls der deutsche Plan, Vorräte und Mannschaften von Rußland zu erhalten, gelingen wird, wird Deutschland es länger aushalten können. Franchstjche Kopfpreisi. Berlin, 3. Juli. (WB.) Aus einer Anzahl kürzlich von Deutschen erbeuteter Befehle geht hervor, daß dlßl Franzosen immer noch an der so oft gebrandmarkten Gctz wohnheit festbalten, einen KopfpreiS airf die Gefanacr» nannte von Deutschen zu setzen. Go enthalt ein von General Humbera Unterzeichneter Armeebefehl Nr. 396/3 vom lß. April einen genauen Darif dieser Belohnungen, der 7ß bis 100 Franken für einen Unteroffizier verspricht. Auch sind bestimmte Sätze und dementsprechende Preiserhöhungen für das Einbringen mehrerer Gefangener vorgesehen. ssad kZncg sranMchkn Flicaers. Zürich, 3 .Juli. Der Kommandant eines Flugzengge- schwaders, Hauptmann Marcel Daumer, wurde in einem Luftkampf bei Villers-Cotterets getötet. Es ist dies der dritte Sohn des Senators Doumer, des früheren Kammerpräsidenten, der aus dem Felde der Ehre gefallen ist. Ittpiojm rinn rngliidifn Milmtiongsiibrik. Haag, 3. Juli. Aus London wird amtlich gemeldet: In der Nacht dos 1. Juli hat eine heftige Explosion in einer Munitionsfabrik inmitten Englands stattgefun- den. Etwa 70 Personen sind getötet. Die Zahl der Verwundeten ist unbekannt. Man glaubt, daß die Erzeugung nicht erheblich zurückgehen wird. Riiltrlriil -cs hMn-Rttn Kabmlfg. ' Rotterdam, 3. Juli. Es verlautet, das holländische Kabinett werde in seiner Gesamtheit morgen um seine Entlassung bitten. l>as juMilche flotfrniircarömm. Die „Times" melden unter dem 29. Juni aus Tokio, daß der japanische Landtag das Flottenprogramm, wonach Dis zum Jahre 1923 acht Schlachtschiffe und sechs Kreuzer gebaut werden sollen, genehmigt hat. Die Vorlage wurde sehr abfällig kritisiert, weil sowohl die Anhänger des Ministeriums als-ihre Widersacher das Programm für unzureichend betrachteten. Der Manneminister betonte, daß Japan wegen seiner industriellen und finanziellen Beschränkung nicht imstande sei, ein größeres Programm aus- zuführen. Auch habe man mit Schwierigkeiten in der Materialbeschaffung zu rechnen, namentlich was den Bedarf on&etreffe, den man vor dem Kriege aus England bezogen tzabe. Sicherungen. Als im August 191t der Ring der feindlichen Völker um Uns geschloffen war und das Unheil über uns hereinbrach, war das ganze Volk einig in der Forderung, daß wir in Zukunft gegen einen solchen Ueberfall gesichert sein müßten. Die mancherlei befremdenden Erscheinungen, dis wir dann wahrend des Krieges beobachten konnten, bestärkte uns nur in diesem Gedanken. Die Ohnmacht der Neutralen, die sich den wachsenden englischen Zumutungen gegenüber so wenig widerstandsfähig zeigten, die sich mehrenden englischen Uebergrifft zur Set, die Vernichtung des deutscher! Außenhandels zeigten auch, wo eingesetzt werden mußte, um uns gegen die Wiederkehr ähnlichen Unheils zu schützen. Wir mußten beffere Grenzen haben, damit nicht unser Hauptindustriegebiel an der Ruhr urrd Saar vor den feindlichen Geschützen oder feindlichen Fliegern leicht erreichbare Angriffsziele bot: wir müßten freien Zugang zur See haben, um nicht von englischer Willkür abzuhänKn: wir brauchten Siedelungs- und Acker la nd, um in der Lebensmittelversorgung auf eigenen Füßen zu stehen. Gott war mit unseren Waffen und ließ alle feindlichen Anschläge scheitern. Er gab uns die Möglichkeit, unseren Lebensnotwendig keiten gerecht zu werden. Weite Strecken feindlichen Gebietes halten wir besetzt. Im Osten liegen ausgedehnte Gefilden, auf denen Tausende deutscher Dauern sich eine. Heimat gründen können. Unsere Hand liegt rruf der flandrischen Küste, wir sind heraus aus dem „Raffen- Dreieck". Ergiebige Kohlen- und Erzgruben im feindlichen Gebiet muffen helfen, urffere Rüstungsindustrie mit den notwendigen Rohstoffen zu versorgen. Alle Fesseln, di« eine ungün- -ige geschichtliche Entwickelung unserem Aufstieg anlegte, sind gesprengt. Noch ein kurzes Aushalten, ein geduldiges Warten und unsere Feinde werden uns zugestehen muffen, was wir an Sicherungen für unseres Volkes Zukunft brauchen. So liegen die Dinge. Und nun die Kehrseite: Die Stimmen, die dagegen laut werden, haß wir diese Sicherungen auch in der Hand behalten. In keinem Lande der Welt wäre möglich, was bei uns traurige Wirklichkeit ist, daß die berufene Vertretung unsere Volkes sich mit aller Gewalt dagegen wehrt, diese Erfolge in festen Besitz zu 'nehmen. Was würden Fran.' zofen und Engländer für Kriegsziele aufstellen, wenn sie nur einen Teil der militärischen Errungenschaften aufweisen könnten, die unser unvergleichliches Heer erstritten hat! Sie, die jetzt trotz ihrer ungünstigen militärischen Lage nach dem linken Rheinufer greifen und von Elsaß-Lothringen nicht lassen wollen! Aber vielleicht ift's weife politische Mäßigung, was unsere Verständigungs- und Verzichtpoliti- ker leitet? So sagen sie wenigstens und nennen sich „Realpolitiker", die sich nicht von Gefühlen beherrschen baffen. Sie wollen die Feinde nicht verlocken, indem sie den Sieg ausmitzen, nicht den Keim zu neuem Kriege legen. Das klingt ganz leid-' lrch und ist doch ein verhängnisvoller Trugschluß. Wie konnten wrr hoffen, unsere Feinde durch Nachgiebigkeit versöhnlich zu sttmmen? Unsere Siege haben Verbitterung genug bei denen xeweät, die vom Einzug in Berlin träumten und diesen Traum rnn zerflattern sehen müssen. Das werden uns die feindlichen V .lker und Regierungen n i e v e r g e s s e u l Die Verbittern^ kann nccht großer werden, als sie schon ist, wohl aber kön- äen wn uns oagegen sichern, daß sie nicht wieder wie ein Ua. lveUer über uns los bricht. Wollte« du uns gütlich verstärk digen, so wäre« wtr dauernd vor» gute» AM»» unser« heutige» Feinds abhängig. Bedeutet» das aber nicht tim ständige Kriegsgefahr? Und stünde« tokt nicht dieser Gefahr wehrlos gegenüber wt» 1914. Ist nick» das wach» JRealpoO- ttr, die dagegen fest», zuverlässige Sicherungen schafft, fest«» Besitz, den wir ts der Hand haben und der uns vom gute« Willen der Feinde unabhängig macht? Ob sie uns dann wohl oder übel wollen, wir stehen ans eigenen Füßen. Das ist doch wohl diebefteSicherungk S. D. Mehr Land und mehr Dauern. „Menschen eracht« für den größten Reichtum." An dieses friederiziantsche Wort knüpft der Vollender srtederizianischer Politik Hindenburg mit seinem großzügigen Erlaß über die Besiedlung Kurlands an, und es ist auch kein Zufall, daß die drei Männer, in denen mir die Schöpfer und Vollender preu- ßisch-deutscher Größe, Friedrich. Bismarck. Hindenburg — sehen, zugleich auch die größten Siedlungspolitiker gewesen find. Ihnen war und ist die Förderung des Deulschtums kein Schlag- wort, das heute mit vollen Backen ein jeder ausposaunt, sondern eine stille Selbstverständlichkeit, die sich ganz von selbst in Taten umsetzt. Darum setzte der größte Preußenkönig di- stolze Ueberlieferuug seiner Vorgänger, namentlich seines großen Vaters, der aus Ostpreußen ein lachendes Land gemacht hatte, mit glänzendem Erfolge fort. Wer heute von Berlin nach Bromberg fahrt und den Netze- und Warthedistrikt durch, guert, sieht zu seinen Füßen ein herrliches Land mrt fetten Wiesen und wogenden Getreidefeldern, wo einst Sumpf und Morast war. Eine Großtat deutscher Geschichte, gegen die alle Italienzüge der mitteldeutschen Kaisergeschichte verblaffen Eine Großtat, die einen Goethe begeistert«, daß er seinen Faust im Vollgefühl erlangten Glückes sprechen läßt: „Eröffn' ich Raume vielen Millionen, nicht sicher zwar, doch tätig frei zu wohnen." Im gleichen Srnne hat Bismarck das Werk Flottwells fortgesetzt, dem das Deutschtum in Posen unendlich viel verdankt. Bismarcks Ansiedlunespolitik trug die Frucht des Sie- ges in sich, wenn die die nach ihm kamen, nur einen Funken seines Willens zum Deutschtum in sich gehabt hätten. Die nach ihm kamen, mit Ausnahme Vülows, machtens mit dem Munde. Dethmann sprach sein „nunguam rettorsum", aber aus d^m „niemals rückwärts" ist unter ihm ein „immer rückwärts" ge- worden. Das Unheil, das dieser Mann im Osten ungerichtet, wäscht keine Ewigkeit von ihm ab. Das größte aber steht Hindenburg bevor. Kurland ist ein Land von der Größe Belgiens mit etwa 700 000 Einwohnern vor dem Kriege. - gegen 7K Millionen in Belgien — jetzt wohnt kaum noch die Hälfre dort. Don den mehr als zwei Millionen Hektar Land ist fast die Hälfte Großgrundbesitz, ein großer Teil ist Wald, aber trotzdem siedlungsfähig. Dazu kommt, daß ein großer Teil Staatsländereien find, die zur Hauptsache ebenfalls anfgeteilt werden können Es steht also eine Fläche von einer Million Hektar zur Besiedelung offen, mtt anderen Worten: 100 000 deutsche Bauernfamilien können allein in Kurland angesetzt werden, ganz abgesehen vo« den 4060 verlaffenen lettischen Bauernhöfen, deren Ueberführung in deutschen Besitz keine Schwierigkeiten bereiten würde. All dies Land steht uns zur Verfügung, ohne daß ein Lette seine Scholle zu verlaßen braucht. Mtt Kurland unlöslich verbunden sind aber Livland und Estland. Es gibt keine Macht der Welt, dt« dieses Land wie. der den Russen ausliefern könnte. Es war deutsch seit Anbe- j ginn, es wurde deutsch im Weltkrieg und es bleibt deutsch im | Frieden Die kleinen Stämme der Letten und Esten werden j bald einsehen, daß sie unter deutscher Herrschaft gut fahren, l Ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich hier. Von Memel bis j Reval Bauernhof an Bauernhof, das muß unser Ziel sein. Daß ' dabei der ungeheure Wertzuwachs dieser Ländereien, der bei j dem Anschluß an Deutschland 100 v. H. sicher beträgt, der Allgemeinheit zugute kommen soll, stellt die Hindenburgsche An- siedlungspolitik auf eine ucgesunde Grundlage und zeigt wieder einmal, wo wahrer Fortschritt ist: im Lager des „Militarismus". der hunderttausend deutschen Bauern eine neue Heimat schafft, oder im Lager der Demokratie, die jede Gebietsvergrö- ßerung unentwegt ablchnt und unser Volk im eigenen Blut er- sttcken lasten will Freilich, an eine Vernichtung des deutschen Großgrundbesitzes denkt Hindenburg nicht, weil er zu klug ist. Er weiß, daß ohne den Großgrundbesitz die deutschen Großstädte elend verhungert wären. Aber auch weil er zu deutsch ist. Er weiß, daß der deutsche Charakter des Vaterlandes nur der dar. Ligen Ritterschaft zu danken ist, die übrigens schon im Jahre 191.) ein Drittel ihres Besitzes der deutschen Verwaltung zu Siedlungtzzwecken zur Verfügung gestellt hes gewesen. Man sieht ja hier unt da etwas, was oussieht wie ein zartes Fünkchen, daß dt« Hoff, nung auf beffere Einsicht bei unseren Gegnern auftommen läßt (Rufe links: Auch bei uns!) aber das ist im allgemeinen so schwach, daß dadurch die Nachteile, die durch solche Erklärungen im Auslande hervorgeruftn werderr, nicht ausgewogen werden können. Die Nachteile sind, daß die feindlichen Negierungen ihre Völker aufpeitschen. um den Zusammenhalt aufrecht zu er- galten, indem sie unseren Worten, so ehrlich sie auch gemeint sind, eine falsche Deutung geben, dahin, als ob wir nicht vermögen. den Krieg zu einem siegreichen und unserem Verlangen entsprechenden Ende zu bringen. Oder, wenn dieses Mittel nicht zieht, erklärte man unsere Worte für eine Falle, in die die Völker hineingelockt werden sollen, nm einen Frieden zu schlie- ßen, wie sie ihn eigentlich nicht haben wollen. Das ist nicht ge- rade ein großes Kompliment für die Völker. Aber daß diese, Mittel bis zu einem gewtffen Grade noch immer zieht, habe« wir doch erlebt. Darum enthalte ich mich, diese Frage wieder aufzurollen. Aber der Formulierung unserer deutschen Frie« densziele, wie sie Herr Scheidemann geneben hat — Schluß i« Ehren und keine Beeinträchtigung Deutschlands bei de» Friedensbedingungen —, können wir ohne weitere» zustimnren. Ich glaube, wir find über diese Formulierung unsererseits schon hinausgegangen. Das ist die Formulierung, die jedermann unterschreiben kann. Nach meiner Meinung wird der Friede, so wie di« Dinge sich jetzt gestaltet haben, in dom Augenblick kommen, in dem der Kriegswille und der Verzichtungswille unserer Feinde gebrochen sein werden. Und ich fürchte, so sehr ich dar Gegenteil wünsche, daß alle Versuche, vorher zum Frieden zu kommen, den wir alle ersehnen, ergebnislos bleibe« werden. Wir müssen warten, bis der Zeitpuntt gekommen sein wird, ia dom unsere Gegner sich innerlich mngewandett haben. Dan« kann man ernstlich darüber reden. Zu meinem auftichtigen Bedauern hat der Abg. Scheidemann ein Bild von der Art und dem Wesen der Obersten Heeresleitung gegeben, das nach meiner Ueberzeugung falsch ist und in dieser Weise tricht hatte aus. gesprochen werden sollen und dürfen. (Unruhe links.) Ich sage, diese Schilderung ist falsch. Es zeigt auch ein geringes Maß von Dankbarkeit für unsere Oberste Heeresleitung, wen» man in dieser Weise über ihr Wesen und ihr« Leistungen spricht. Alle Meinungsverschiedenheiten in Ehren — und auch di« Oberste Heeresleitung ist nicht über Krittk erhaben —, aber wenn man sie kritisieren will, dann darf man auch nicht vergeff sen, was sie und das Heer für Deutschland geleistet haben (lebhafter Beifall rechts), so daß wir heute überhaupt in der Lage sind, uns über diese Frag« hier so sicher zu unterhalten, wie wrr' es tun. Wenn man das nicht tut, so verletzt man nrtt solcher Kritik große Teile des deutschen Volkes. Wir halten es nicht für angebracht, daß der Abg. Scheidemann uns den freundschaftlichen Rat gibt, daß wir uns möglichst bald zurückziehen sollen, wenn es uns nicht gelingt, ein Verhältnis zwischen der Obersten Heeresleitung zu schafftn, wie es ihm vorschwebt. Den Rat können Sie uns leicht erteilen. Meinen Sie, einer von uns sitze zum Vergnügen hier auf diesen Stühlen? Sind Sie sich nicht auch darüber klar, daß die Schwierigkeiten, die wir gegenüber unseren Feinden und nach allen Richtungen durchzukämpfen haben, so schwer sind, daß wir oft all unseren Mut zusammen- faffen müffen, um all dies zum guten Ende zu führen? Ein persönliches Opfer wäre es für keinen von uns. seinem Rat zu sol. gen. Handelt es sich denn um unsere Person? Wir find doch hier dazu da. dem Vaterlar.de zu dienen in der schwersten Zeit, die es je durchlebt hat. Da halten wir es für unsere Pflicht, auszuharren und nicht auf jeden beliebigen Rat von irgend einer Seite hin die Flinte ins Korn zu werfen. Was würde dabei herauskommen, wenn wir dem Rat des Herrn Echeide- mann folgen würden? Dann sahen wir andere kommen, die entweder dieselbe Politik betteiben, die wir bettieben haben. Was soll der Wechsel dann nützen? — oder Sie würden vielleicht den Versuch machen, ohne Fühlungnahme mit der Oberste« Heeresleitung die äußere und innere Politik zu betreib«». Ein« solch« Politik müßte im ersten Augenblick schottern. Od« ab«, und das ist die Auffassung, wen« ich rccht verstände» habe, von der die Herren ausgchen. — ev wird der Zustand eintteten» den Sie für den zweckmäßigsten halten würde. Dann, ft sag«, die Herren, wird sich im Augenblick Herausstellen, daß di«' Oberste Heeresleitung des politische« Verständnisses entbehrt. Dann wird sofort ihre Politik Bankerott machen, und dann ist die Oberste Heeresleitung nicht mehr, was sie vorher gewese» ist. Aber was» meine Herren, könnte zum Nachteil des Vater» ? landes passieren, bis diese Probe gcurz dnrchgemacht wäre, und was wäre schließlich durch ein« solche Politik M den tzriedeM gewonnen, den Sie wünschen? Was die Politik im Inneren anbetangt, so toi Hertz Scheldemann behauptet, wir hatten fern rechte- Her- für; die Not der breiten Massen. Da tut er und Unrecht. Witz haben rtr der Tat ein Herz für die Not der breiten Massen, nicht mrr für ihre leibliche, sondern auch für ihre geistige. Wir wissen, daß die Unzufriedenheit und Mißstimmung im Volke nicht allein von der schwersten Not herrührt, sondern auch von der inneren Politik, von der Beschränkung der Bewegungsfreiheit. In anderen Ländern ist es ebenso. Wir müssen aber fragen, ob man all das so behandeln kann, wie es die Herren wünschen, ohne Schaden für das Vaterland und für die Sache. Ich meine in Uebereinstimmung mit Vorgängen in anderen Ländern, daß man das nicht kann. Gewisse Einschränkungen der persönlichen Freiheit mutz nun einmal in jedem Krieg sich jeder gefallen lassen. Der Mann draußen an der Front weiß nicht mehr, was persönliche Bewegungsfreiheit ist. Wir hinter der Front müssen uns im Interesse des Ganzen gewisse Beschränkungen aufer- lgen. denn wir haben doch vor allem miteinander das gemeinsame Ziel im Auge, daß wir den Sieg und den Frieden haben wollen. Wir können aber nicht zum Sieg und Frieden gelangen, wenn man unter Aufhebung des Belagerungszustandes jeden einfach tun läßt, wie er mag und wie er im Frieden tun kann. Der Abgeordnete Scheidemann hat darauf hingewiesen, daß ungeheuer viel auf dem Spiel steht. Das ist sehr richtig. Für uns alle steht ungeheuer viel auf dem Spiel. Deshalb sollten wir es aber auch nicht allzu tragisch nehmen, wenn wir uns vorübergehend gewisse Freiheiten versagen müssen. Wir sind in der inneren Politik — Sie haben das seit langem gesehen — bemüht, die Gegensätze wie die Schroffheiten, die durch die Gesetzgebung hervorge- rufen werden, zu mildern und jedem, soweit es eben im Rahmen der bestehenden Gesetze möglich ist, zu seinem Recht imd zu seiner Freiheit zu verhelfen. Mehr aber können wir im Augenblick nickt tun. Es geht ja schrittweise immer vorwärts. Ich will nicht bestreiten, daß es langsam geht, viel langsamer, als es denen erwünscht ist, die unter der: Beschränkungen leiden. Aber es geht vorwärts, und wir kommen allmählich zu Zuständen, die ans diesem Gebiet durch-, aus als ersprießlich bezeichnet werden können. Ich glaube pran würde besser tun, statt mit so scharfen Worten sich über diese Zustande zu äußern, auch einmal an die Bevölkerung in der Richtung zu appellieren, daß sie auch diese Opfer auf sich nehmen soll. Was soll bei solchen Reden herauskommen? Eine Förderung unseres Zufammenarbeitens kann dadurch nicht herbeigeftihrt werden. Wir sollten uns nicht aus- einanderreden, sondern wir sollten Zusammenarbeiten, bis wir znm Frieden gekorrnnen find, und bis dahin alles Trennende möglichst beseitigen. Wir müssen es Ihnen ja anheimgeben, ob Sie in dieser Richtung uns helfen wollen, oder ob Sie, wie es scheint, das Verhältnis von Verhandlung zu Verhandlung immer schroffer gestalten wollen. Darauf haben wir keinen Einfluß. Dafür müssen wir K hnen die Verantwortung überlassen. Was unsere Absicht ist. kann ich Ihnen mit wenigen Worten sagen: Wir werden wie wir bisher unseres Weges gegangen sind und versucht haben, es so gut wie möglich zu machen, auch weiterhin unseres Weges gehen, wer! wir wissen, daß dieser Weg weder, '.wie Sie behaupten, zum militärischen Despotismus fuhren tmrd — noch zum Eroberungsfrieden, den Sie als unser 'Ziel hinzustellen versucht haben, sondern zu einem Frieden her Verständigung, den wir, wenn nid# alle, so doch jÄ>en- falls in der weitaus überwiegenden Mehrheit dieses Hauses und innerhalb der Regierung gemeinsam anstreben. ^Beifall.) Wir bitten Sie mn Ihren Beistand. Wir werden nicht aufhören, diesen Weg weiter zu gehen» bis wir zum Sieg und Frieden gekommen sind. (Beifall.) Graf Westarp (Kons.): Herr Scheidemann hat, als ,• .. B (rot) Suppen (blaue Ravten) miBe bwkgetreid-verorgungsber-chtigt- Bevölkerung auf die Matte 54 der Nährmit.elkatte C (blau) Grieß " " " 56 " " 0 (blau) Graupen " Wer die auf ihn entfallende Ware- ( ^e2M«e wird gesetzt — zu beziehen wünscht, hat unter Vorlage^ fettes Karte ber etnem hiesigen Kleinhändler bis zum 9. Juli eine Bestellung aufzugeben. Dabei ist darauf zu achten daß der Klein- ^^bler nur die betreffende Be ste.(marke avtrennt und auf der Qulttungs- und Bezugsmarke die Bestellung be- Wer die vorgesehene Frist für die Bestellung nicht ern ^ b ff n Anspruch auf die ihm zustehende Wa^re. ^ ^ Kleinhandelsgeschofte haben die Bestellmarke» auf die in Betracht kommenden Bestellbogen getrennt auf^ukieben und an „o 6!aUf bet rd-st-llfrist folgender Wetttagl" also am ^ ' of kmzusenden. Nichteinhaltung die ec Frist zielst den Ausschluß des betreffenden Kleinhan elsgejchäfts von der Beteiligung an dem Vertrieb der Nährmittel nach sich. Frredberg. den L Juli 1918. Der stell». Bürgermeister (städt. Lebensmittel-Ausschuß). ' Langsdorf. ohne diese Komödie wäre ich woh! )tte in Herrn von Birken- hetms Nahe gelangt - und meine Mission wollte ich erfülle,, mn jeden Preis, weil ich es versprochen habe." »Und Sie sollen Sie auch erfüllen. Denken Sie immer du. 2*> rü 6 “ rin J UteS Wer' ist. Betrüger zu entlarven. Machen Sie sich keine Vorwürfe darüber, dich Sie unter einer Maske hier Einkch erhalten haben. Ich hätte es Ihnen wohl zur Not ei sparen können - aber ich wollte, daß Sie in Herrn von Bir- kenhe.ms unmittelbarer Nähe kamen. Und es war gut so. Das Anliegen dm Baronin an Sie gibt uns den letzten Beweis, dch ?' * n * ^bschleicherin ist. Ich habe es schon imn.er geahnt und seit Ich weis), was Rc hier füt eine verächtliche Rolle ac- lll'rven^' ^ ^ b ™ ® ctIa " 8en durchdrungen, sie zu ent. % ,J) °” fl “ 5et cinmat leise zu verstehen gegeben, dah ich ihr mißtraue. Seit jener Zeit hatzt sie mich mit Jn- unst und hat wiederholt versucht, zwischen ihrem Detter und m,r eure Ent,remdung heraufzubefchwören. Gottlob ist di-s.-s Bestreben an seiner unentwegten Treue, seinem felsenfesten Vertrauen ge,cheltert. Nun wollen wir die Frau Baronin mtt ihren eigenen Wazsen schlagen. Die Wege sind Jbnen aeebnci Frau ein Christa, nun gehen Sie mit Gottoerttauen aus Ihr M°bp!chrfen/-'° ^ um weiterer Direktiven nicht , , Selten, Graf Steinau. Ein wenig HerzNopsen ha lch doch.^ Wenn sich Herr von Virkenheim nur nicht so sehr aufregt. Bei seinem Herzleiden wäre es doch sehr bedenklich" herzLn" st" “»». er „Baronin Haßbach" Graf Steinau wehrte ab. i l* teat 001 "lcht- Mrück. Sogar ein Herz, t L! 5rcm S?et ' et um Sie gefügig zu machen. Sie chn best mmen. letztwillige Verfügungen zu treffen. Freilich man kann es ja ein Herzleiden nennen, was ihm bas Lebm, freudlos machte. Und datz solch ein Ku.nmer ein wahr« Herzleiden im Gefolge haben kann, das haben Sie fa Kffu Mutter erlebt. Aber Herrn von Birkenhcinis starle Natur hat es zu keinem körperlichen Leiden kommen las- -in Augenleiden ist er völlig gesund und wird hoffentlich noch viele Jahre gesund bleiben." n* "n Q l maß ® 0tt 3* hoffe, daß ich ihm keine schäd. »che Auftegung verursache und daß ich, wenn ich meine Mission nnt dem frohen Bewußtsein Bittenheim verlassen rm. daß ich die Vttterkett aus seinem Herzen getilgt habe." Fortsetzung folgt. Geschästsdrucksachen fotnii; alle Drucksachen für behördlichen und familiären Gebrauch fertigt schnell, sauber und geschmackvoll an die Neue Tageszeitung —'1,1* ^üü? Fernsprecher Nr. 48 Friedberg i. H. Hanauer Straße 12 neu kaufen ae- jucht. Operien mit Preisangabe °n die Geschäftsstelle der N^uen Tageszeitung." „^euen empfiehlt % Pari. Millinich, __Friedberg. I ___: JBijjtcnföiteu "ffr ItuStVtftitm 9tnAmin.9niX*. MUMSLÄS-S zu melden. Nach dem Kursus können sie „Helferinne»»" werdet ‘“•"ASs "s- 1 ' mittaqs 11—12 bei der Unterzeichneten. Bedingung llt e?n Alter von mwdestens ^0 oder bald 20 Jahren. ö 9 * e n ^ lter Friedberg. den 2. Juli 1918. Sie Borfitzeniie des Alice-Fralleli-Vereiils. Frau Dr. Nebel. Rex-Konserven-Gläker Gummi-Rinae ^ ---- o schiedene andere Systeme. Ferner noch: Gelee-Gläser zum Zubind-n, Honiggläser und Einmachtöpfe Apfelweingläser, 0,85 Liter Inhalt sind wieder eingetroffeir. Ansatzflaschen in verschiedenen Größen. Eae-Spunde. ^ ll. 6aUci)Ipapicr, CM»! ttt, »üt W»eder-Berkäufer von Gummiringen besonderen Rabatt. Fr. Hilbrecht Wwe., Friedberg. !!!l!» (KaaBbau), 2. GastspieSd. Frank furter Volksbülene. Direktion: Matthäus Henß. Sonntag, den 7. Juli 1918, abends 87 4 u. nachm. 4 Uhr; Vorstellungen! Alles Nähere in der SamstagsAnzeige. '.fMunLMiindnuL Geschäftsstelle Frankfurt a. M.. Kronprinzenstraste 4L fKionpktuzenliliu.) — htn***^** itiAu Ö Stück sieb«,, Wochen alte Ferkel Sv verkaufen bei Heinrich Heller L, Den Freunden dieses Blatt, empfehle ich mein Lager in Opttk, Brillen «. Kneifer nach jed. Rezept. Lieferung f. Kassen. Aestriagkncht. Kepar.-Werk- ßSttr°».Wasch..bett.f.Optik. N-rri»S,ldn.8. Feilunechmiill Wilh. Lohrej, ntwriftr i. lürtrr »lUrftoit V Extra große Thünnger Neiserbesen alle Sorten Bürsten, Besen, Striegel, Toilette-Artikel, prima Rasier- u. Toiletteseife, prima Linoleum- und Parkettwachs alles in großer Auswahl. Theobald Stemel Bürsteufabrik. Friedberg, Kaiserstraße 117. iöiiüdit, Atmen und Vaville-Cxlrnkt in Glasröhrchen ä 50 Pfg.^ Senf in Tube»^ ä 50 Pfg., empfiehlt Friedrich Michel Krirdbera.