Nummer 132 _ Samslagi. den 8 . Juni 1918 11 . Aal-rg^ . vi- ,iu«' Werktag. R-g-Imähtge Beilagen ..Ser Bau» au- H-ffen». „Die SpiunSabe». SeMgsprei»: «s> den PoitanitaUen o,öriel,iihrlich ML 2.4U hinzu .ritt noch °°s Bestellgeld. 6« Den «oentei, monallich 85 Psg. -tnschl.etzUch Xrägerlobn. An.eigeu: Srund,°il° 25 P,g.. lotale 20 lirg, An,-.gen von ouswans .ve-d-n durch Postnachno .me erhoben. E !>.i»nqsor! Friedberg. Hchriftleituny und Uerlag ^riedberg (Hessen). r>anauerüraye 12. femipceljet 48 . Po ti Keck-Lanto Pr. 48»9. i nt Frankfurt a. M. Ein Erfolg beiderseits der Avre. 300 Gefangene. — TeUangriffe der Ctzn-ean-TKierry und nördlich der Aisne avgewiejen. — Lebhaftere Kampftätigkeit in Italien. — Weber 20000 Tonnen versenkt. Der deutsche Generalstab . ==.— meldet: — .... M. T. K. Großes Amtplquariier, de» Juni. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. / Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Zeitweilig auflebender Artilleriekampf. Rege Erkundungstätigkeit. Bei einem Vorstoß in die französischen Linien westlich vom Kemme! nahmen wir 2 Offiziere und 50 Mann gefangen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Auf deni Schlachtfelde blieb die Gefechtstäfigkeit auf örtliche Kampfhandlungen beschränkt. Nördlich der Aisne und nordwestlich von Ehateau-Thierry wurden Teilangriffe des Feindes abgewiesen. Südöstlich von Sarcy nahmen wir nach starker Arfillerievorbereitung die feindlichen Linien beiderseits der Avre. Wir machten 300 Gefangene. Der Erste Gcneralquartiermeister: Ludendorff. Abendbericht. Berlin, 7. Ami, abends. (WB. Amtlich.; An &r Schlachtfront ist die Lage unverändert. Der österreichische Generalstab ■■ meldet: _■■■ Wien, 7. Juni. (WB.) Amtlich wird verlautbart: Im Südwesten gesellte sich gestern den Geschützkämpsen der letzten Tage wieder lebhaftere Jnfanterietäfigkeit bei. An der Piave bei Quero und Mori und auf dem Tonale wurden italienische Abteilungen zurückgewiesen. Auf dem Monte Spinuchia verbesserten wir durch ein Sturmtruppenunternehmen unsere Stellungen. Auf dem Monte Sisemol wurde der Angriff eines Bataillons im Gegenstoß abge- schlagen. Bei Asiago scheiterten zwei feindliche Vorstöße in unserem Feuer. -> ■ -d / Der Chef des Generalstabes. * Das türkische Hanptanartier i== meldet: Konstantlnopel, 6. Juni. (WB. Nichtamtlich.) Gene, ralstabsbericht. Palästinafront: In der Nähe der Küste und östlich vom Jordan war das beiderseitige Artilleriefeuer zeitweise reger. Ein feindliches Flugzeug wurde durch unser Artilleriefeuer zur Landung dicht hinter den feindlichen Linien gezwungen — Auf den anderen Fronten keine Ereignisse von Bedeutung. 20000 Tonnen verkenkk. Berlin, 6. Juni. (WB. Amtlich.) Im Mittelmeer versenkten deutsche und österreichisch-ungarische U-Boote fünf Dampfer und sechs Segler von zusammen über 20 000 Brt. Die Dampfer wurden aus stark gesicherten Geleitzügen herausgeschossen. Einer von ihnen war ein Kriegsmaterial- transvorter. Der Chef des Admiralstabcs der Marine. Dik 0-Kl»!t not jUirriliii. Rotterdam, 7. Juni. Londoner Blätter melden, daß in New Port Nachrichten von neuen Schiffsverlusten bekannt gegeben werden. Obwohl der Ueberfeeverkehr der großen Dampfer jetzt vorübergehend eingestellt worden sei, sei man über das Schicksal mehrerer seit 1. Juni ausgelaufener Transportdampfer in Sorge. Amsterdam, 6. Juni. (WB.) In den Reutermeldungen aus New Aork werden gier amerikanische Segelschiffe „Hattit Dun", „Huppuge", „Cole" und „Edna" als versenkt gemeldet. New York, 6. Juni. (WB.) Neuter. Zum Untersee- bootangrifi wird noch gemeldet, daß 58 Personen umgekommen und vermißt word.en sind. Aus Levis wird berichtet, daß 16 von 35 Personen, die die „Carolina" in einem Motorboot verließen, dadurch ertranken, daß das Boot umschlug. Annapolks, 7. Juni. (WB.) Neutermeldung. Marinesekretär Daniels sagte in einem Aufruf an die Kadetten der Marineakademie: Deutschland hat dadurch, daß es durch feinen Unterseebootfeldzug den Krieg bis vor die Tore der Vereinigten Staaten trägt, das amerikanische Volk nicht erschreckt 0), sondern hat das Feuer seiner Leidenschaft verstärkt und den Amerikanern die Notwendigkeit nahegelegt, noch größere Anstrengungen zu machen, »damit der Feind schneller und gründlicher fü* seine Anmaßung gezüchtigt wird. * V Prämien auf U-Boote. Genf, 7. Juni. Ans Neuyork wird gemeldet, daß Prämien für das Anffinden feindlicher U-Boote ausgesetzt worden sind. Luftangriffe in Amerika? Amsterdam, 6. Juni. (WB.) Einem hiesigen Blatte zufolge meldet die „Finanzial News" in ihrer amerikanischen Börsenübersicht, daß Luftangriffe in den Vereinigten Staaten stattgefunden hätten. Fliegerangriff ans Paris. Paris, 7 Juni. (WB.) Reutermeldung. Amtlich Eine Gruppe von 20 feindlichen Flugzeugen kreuzte die französischen Linien und nahm die Richtung auf Paris. Die Abwehr trat sofort in Täfigkeit. Es wurden einge Bomben abgeworfen. Verluste: ein Toter, einige Verwundete. Materialschaden wurde nicht angerichtet. Neutermeldung. Um 11 Uhr nachts wurde alarmiert. Um 12 Uhr 20 Min. wurde der Alarm wieder aufgehoben. Erfolgreiches Fliegergefecht. Berlin, 7. Juni. (WB.) Am 6. Juni hatten mehrere unserer Flugzeuge mit fünf englischen Curtiß-Flugbooten nordwestlich Terschelling ein längeres Gefecht, bei dem ein englisches Flugzeug abgeschossen wurde. Dieses Flugzeug verbrannte dicht unter der Küste. Drei Mann der Besatzung retteten sich an Land. Zwei weitere englische Flugzeuge wurden schwer besckädigt. Wie aus holländischen Pressenachrichten hervorgeht, sind diese Flugzeuge gezwungen worden, auf Terschelling zu landen. Die Insassen haben die Flugzeuge verbrannt und wurden interniert. An- scheinend ist ein viertes englisches Flugzeug auf Vlieland gelandet. Sechs englische Offiziere und drei Unteroffiziere wurden in Holland interniert. Von unseren Flugzeugen geriet während des Gefechts eines in Brand und wurde später von uns vernichtet. Die Besatzung wurde gerettet. Die Schlacht im Westen. Berlin, 6. Juni. (WB.) Für die künftige Versorgung unseres Heeres stellen die bisherigen Ergebnisse des Vor- bruches zur Marne eine willkommene Stärkung von rund 56 Kilometer Raum in einer Breite zwischen 70 und 54 Kilometer dar. Das bedeutet jenseits der militärischen Bedeutung, daß der land- und der forstwirtschaftlichen Ausnutzung weit über 3000 Quadratkilometer Boden zugeführt sind. Die Kampfzone am Damenweg scheidet in einer Breite von 3 bis 6 Kilometer als Brachstreisen aus. Hier ist der Boden durch die schwere Dauer der Artillerieaufwühlung bis auf weiteres für^eine geordnete Nutzung verloren gegangen und kann nur als dürftige Wiese dienen. Unmittelbar jenseits des Damenwegs aber bis hinunter zur Marne ist das Land weit und breit mit anerkennenswertem Eifer bestellt. Von großer Wichtigkeit sind die weit ausgedehnten Wiesenflächen, die für unsere Pferde und die Viehernähruna einen ganz hervorragenden Weidegang bieten, und eine reiche Heuernte verheißen. Die Felder, auf denen hauptsächlich Gerste und Hafer, dazwischen auch Weizen stehen, sind im allgemeinen gut im Stande, nur in wenigen Gemeindebezirken steht das Getreide im Halme mäßig, offenbar als Folge von später Aussaat, Vestellungsschwierigkeiten und unzureichenden Saatguts. Für die Armeeversorgung sind die ausgedehnten Gemüsekulturen und Gärten besonders willkommen, der Etappenarbeit harrt in dem neueroberten Gebiete eine fruchtbare Tätigkeit. „vorübergehender Stillstand." Genf, 6. Juni. Der „Mafin" schreibt über die Lage im Westen: Die Schlacht zwischen Marne und Oise löst sich gegenwärtig als lokale Defensivaktion ans. Bis zu seinem äußersten Flügel hin hat der Feind seine Angriffe auswirken lassen. Der Stillstand der Offensive kann jedoch nur ein vorübergehender sein, und wir müssen uns deshalb auf einen weiteren, unmittelbar bevorstehenden Angriff auf einem anderen Teile der Front — vielleicht auf einen Ausdehnungsversuch der beiden Flügeln — gefaßt machen. „Libre Parole" meint: Man darf annehmen, daß diese Schlacht zweifellos in zwei Abschnitten geschlagen wird. Die erste Phase ist berits zu Ende. In der zweiten Phase könnte der Feind die Absicht haben, die dicht bewaldeten Massive der Aile-Compiffgne und von Villers Cotterets zu Fall zu bringen. Der Feind wird aber aus größte Schwierigkeiten und auf eine Verteidigung des Abschnittes von Paris stoßen, die bereit ist, ihn zu empfangen wie er es verdient. Der tlntmang der „ßnnigin Regenies". Berlin, 7. Juni. (WTB. Amtlich) Laut Nachrichten aus Holland ist der Dampfer „Königin Regentes" auf der Fahrt von England nach Holland auf eine Mine gelaufen und gesunken. Der Dampfer gehörte zu den für den Austausch von Kriegsgefangenen und Internierten bestimmten Schiffen, für die auf bestimmten Kurslinien ffeie Fahrt im Sperrgebiet zugesichert ist. Bei dem Unfall, der den Verlust des Dampfers herbeigefiihrt hat, befand sich keine Austausch- Person an Bord. Von deutscher Seite sind auf der zua.e« sicherten freien Fahrstraße keine Minen gelegt worden Ukraine. Erplosion m einem Munitionßdepot. Kiew, 6. Juni. (WB.) Heute Vormittag 10 Uhr brach in einem c>ißen ukrainischen Munitionsdepot im Vorort Sworinetz, westlick' der Lawra, Feuer aus Die sofort ange^ stellten Löschversuche blieben erfolglos, so daß das Feuer auf die zahlreichen Munitionsschuppen Übergriff die nach und nach in die Luft flogen. .Der Brand entstand aus vorläufig noch nicht festgestellter Ursache in der Näbe eines Sckuppens mit alten russischen Raketen. Bald nach 11 Uhr war die Hauptgefahr beseitigt. Durch den Luftdruck wurden in der Stadt zahlreiche Fensterscheiben zertrümmert. Tie anfängliche Panik legte sich bald. Am Mittag zeigte sich bereits das gewöhnliche Straßenbild. Die Zahl der Opfer unter der Bevölkerung beträgt etwa 60 Tote und mehrere hundert Verwundete, meist Ukrainer. Das gefährliche Gelände wurde durch die deutschen Truppen abgesperrt, die sich opferwillig an den Löschversuchen und Rettungsarbeiten beteiligten. fnuiltrfiifi ein e-lngkg Waihaiis. Herr Clemenceau hat sich in der französischen Kammer wieder einmal das Vertrauen bescheinigen lassen, nachdem er der Kammer allen demokratischen 'Traditionen zum Trotz erklärt hatte, daß er sich blutwenig um sie kümmern würde. In seiner Rede war die einzige Rettung: die Hilf« Amerikas! Die „Zürcher Post" bemerkt dazu: „Greller als es mit diesem Satz geschieht, kann die furchtbare Bcdränanis der verbündeten Armeen im Westen nicht belachtet werken. Gewiß werden die Anierikaner eingreifen, aber die Deutschen warten nickt, bis die fünf Millionen Amerikaner auf fram zösischem Boden stehen. Sie werden ihre furchtbaren Schläge wiederholen und die Lücken, die diese reißen, werden durch die Anierikaner nicht geschlossen weiden. Die Partie, in der Herr Clemenceau auf die Mithilfe der Amerikaner gesetzt hat, geht Wetter. Der jetzige Augenblick ist furchtbar, die kommenden werden es nicht minder sein." Auch die „Vaster Nationalzeilung" kommentiert den gleichen Satz und sagt: „Tatsache sei bloß das Geständnis Elemenceaus, daß die Engländer und Franzosen am Ende ihrer Bestände angekommen seien. Es fehle aber an jeder Beweiskraft für Elemenceaus Behauptung, daß die deutschen Bestände sich ebenfalls erschöpft hätten und daß die eintreffenden Amerikaner das große Ringen mit dem Triumph der Ent' eute entscheiden würden. Niemals könnte die Union militärisch auf dem europäischen Kriegsschauplatz mehr bedeuten Her vermutlich weniger. Elemenceaus greisenhafter Eigen- Lnn führe lediglich dghin, daß Frankreich ein einziges großes Totenhaus werde. Reichstage. Auf der Tagesordnung stand zunächst die bekannte Anfrage des Grafen Westarp über die Reisen und Tätig- -keit des Mg. Erzberger. Der Herr Deutelmoser vom Auswärtigen Amt wich der Frage aus und erzählte etwas von Presse- und Nachrichtendienst, um die sich der Abg Eizberger große Verdienste erwarbest habe. Abg. Graf Westarp frug darauf: „Ist der Herr Reichskanzler bereit darüber Auskunft zu geben, worin die Erfolge der Tätigkeit des Abgeordneten Erzberger befanden haben?" Es wurde ihm die Antwort: „Ich habe der heute er- teilten Auskunft nichts hinzirzufügen. Ich darf Kfür weitere Auskünfte vielleuht auf die Kommission verweisen." Das Haus tritt sodann in die erste Lesung einer Novelle zum Gesetz über die Verhaftung und Aufenthaltsbeschrän- kung aufgrund des Kriegszustandes upd des Belagerungszu- starkes vom 4. September 1 916 ein. Bei dieser Gelegen- heit halt der „Kopsab"-Wendel eine Rede, worin er sagte: Wenn jetzt eine Volksabstimmung in Elsaß-Lothringen folgte so würden vier Fünftel der Bevölkerung sich für Frankrei ch e nt s cheiden, um diesem R-gim-nt zu entgehen. Die Entente hat wirklich keinen besseren Verbündeten toie unseren Reichstag. ?ie aemijchte Gesellschaft. s-> sich deutscher Reichstag nennt, hat den Tod ihres Präsidenten benutzt um diePräsidentenordnung umzustoßen u. die Wette ^Präsidenten zu schaffen, um auf diese Ausdru^? * ™ i Qm ° fen Mehrheit deutlicher zum ^ ^°se Maßnahmen mitten im E L ^ -mer Gesellschaft, deren Mandat ,^chmi im ^ahre 1917 abgelaufen rst. di- also schon aus diesem sich ein« Vertretung des ^chen bu nennen. Jetzt komm» noch dazu daß d^ ddent eine große Summe zur Repräsentation be- , willigt bekommt und fertig ist die Laube. Und die Reichs- ll^Ll Una ' : z. ^ bem ®° d&e fiW ^n Greis, der sich nicht zu Helsen weiß, daß nun an der Schwelle des fünften Kriegs- Doslaidemokrat von der Sorte Scheidemann ins Prasidiuni des Reichstages tritt, kann nickt Wunder nehmen von einer Gesellschaft, in der gestern Beschverd« geführt wurde daß die aus Rußland zurückgekchrten deutschen Kriegsgefangenen vaterländischen Unterricht bekämen, Das Inleresse des deaijchkn voltts liegt nicht bei den Dedelchlachten. « UT , Un * er . be “ Reden, die im Reichstag dieser Tage ge- halten wurden, ragt die des konservativen Abg. v. Gräle turmhoch empor. Wir lassen sie im Auszug folgen: tv besuch des Hauses und der Tribünen zeigt, daß das Interesse an den Debatten über die Zensur nicht das gleiche , ! CU \« ' * ® aran ändert auch nichts der gestrige Ver- Bauer, als drohender Prophet aufzutretm, und di epische Breite des Herrn Gothein, mit der er hier eittige ? a0e§ tn nahm. Das Interesse un- ^ -da ^kes liegt eben nicht bei Len Redeschlachten dieses Hauses, sondern dort, wo Hmdenburg und Ludendorff zu einem Schlage ausholen, der die ganze Welt in Atein hält. Dort entscheiden sich vielleicht für Jahrhunderte unsere und der ganzen Eide Geschicke. (Zurufe von links.) Dort geht w Maiestat des Todes um. Wenn Sie hier Ihre spöttelnden Bemerkungen machen . . . (große Unruhe links: anhal- tender Lärm; Glocke des Präsidenten). In der Zensursrage w f ffioröen - Dies muß jeder zugestehen, der eo ehrlich meint. Trotz der noch bestehenden Mängel können wir uns freuen, daß manche früher sehr unliebsam empfundenen Maßnahmen gemildert worden lind. Es ist nickst nur bei verbessernden Verfügungen und Erlassen re- blieben. Es haben sich auch praktische Wirkungen gezeigt. Mi! besonderer Genugtuung begrüßen wir es, daß jetzt auch die Knppsche Denkschrift freigegeben worben ist, so baß das ^olk sie selbst prüfen und erkennen kann, wie unverantwort- lrch sie seinerzeit für politische Zwecke mißbraucht worden ist. Meme politischen Freunde werden nickt erlahmen, an weiteren Verbesserungen und Erleichterungen auf dem Gebiete der Zensur mitzuarbeiten. Auch wir haben nwnche Klagen und Beschwerden, auch wir haben unter den Maßnahmen der Zensur zu leiden gehabt. Die Meinung, daß eine einseitige Benachteiligung der'Linken vorliegt, ist absolut unzutreffend Wir wünschen, daß der Usus, ein Blatt sofort t Tr 02 äU ^bieten, verlassen werden möge, es ist Mcht abzusehen, warum hier die gleiche Praxis wie bei den Höchstpreisen einreißen soll. Auch sollte man Artikel, die einmal durch die Zensur gegangen sind, ohne weiteres für die Berliner Presse Anlassen. Die mimosenhafte Empfindlichkeit ' 5 . P 0 c ^otheirn über die Angriffe der Vaterlandspartej ^Lmd der Alldeutschen gegen die Linke entspricht doch gar nicht dem, was wir mit der Zensurfreiheit erstrecken. Das ist eine schöne Freiheit, die Sie (links) haben wollen! Volle Parität muß bestehen. Ich will Sie nicht meinerseits stunden- lang langweilen, aber ein paar Blüten aus der der Linken nahestehenden Presse kann ich Ihnen nicht vorenthalten. So ist in der „Münchener Post" die Rede von „verrückten Leuten" der Daierlandspartei. Das so feinfühlige „Berliner Tageblatt" spricht von „irrsinnigen" Behauptungen der All- deutschen ilsw. Eine gewisse Korrespondenz, die ganz besonders gehässig gegen den Großadmiral v. Tirpitz auftritt. wird den Zeitungen gratis geliefert; es wäre doch sehr interessant, die Finanzquellen zu kennen, aus denen sie schöpft. Wir wollen die Freiheit des Kampfes haben. Wir mögen keinen gekünstelten Burgfrieden. Bei der von der Linken gestern und heute bekundeten „Toleranz" war es kein Wunder, wenn gestern der Abg. Bauer von den Gegnern des gleichen Wahlrechts in Preußen und in den Einzelstaaten als von „Parasiten" sprach. Was der Abg. Bauer gestern über die Eingliederung ausländischer Arbeiter in die Gewerkschaften gesagt hat, sollte doch auch der Regierung zu ernstem Nachdenken Veranlassung geben, und sie sollte das „vickeant con 8 ul 68 !", das ihr hier zugerufen werden muß, nicht überhören. Den Umweg über den Reichskanzler können wir als einen Fortschritt zur Verbesserung der Zensurverhältnisse nickt anerkennen und werden den bezüglichen Ausschußantrag ablehnen. Zum Kriegsminister und zu den anderen maßgebenden Stellen haben wir das volle Der- trarren, daß sie an dieser Verbesserung arbeiten werden, und daß so die Zensurdebatten im Reichstage immer mehr an Länge und Bedeutung verlieren werden. Eine Vernichtende Bilanz. 'In dem Maihest der „Fortnightly Review" veröffentlicht ein offenbar den englischen Reederkreiseu angehöciger Sachverständiger einen Alarmruf: „Kampf gegen die Hungersnot". Aus diesem Artikel spricht die ganze Der- zweislung der wissenden Kreise in England über die Katastrophe, die bereits iiber die britische Handelsschisfahrt hereingebrochen ist. Wir erfahren daraus vor allem das vollständige Versagen der großen Schiffbauprogramme. Statt 3 000 000 Vr.-R.-T., mit denen im Juni 1917 «ntlich gerechnet wurde, sind im Jahre 1917 nur 1 163 474 Br.-R.-T. gebaut worden, im ersten Viertel des Jahres 1918 nur ins- gesamt 320 000 Vr.-R.-T. An einen Ersatz der versenkten Tonnage durch Neubauten ist also bei der immer schärfer werdenden Stahlnot und dem Arbeitermangel gar nicht zu denken. Beacktlick sind auch die stattstischen Angaben des Artikels. Obgleich sie „frisiert" sind (es fehlen die Verluste der militärisck requirierten Handelsflotte), ergeben sie deut- lich den Zusammenbruch der Handelsflotte, die der englische Verfasser das „Hauptelement der brittschen Seemacht, dir militärische und wirtschaftliche Kraft des Landes" nennr. Aus der von ihm aufgestellten Bilanz ergibt sich, nach Einsatz der fehlenden Zahlen, die Tatsache, daß die britische Handelsflotte am 1. April 1918 nur noch 12 Millionen Bruttoregistertonnen zählt. Da der Verfaster 9,5 Millionen als militärisch beansprucht verzeichnet (was uns um ein Fünftel zu hoch gegriffen scheint. Der Verfasser), so bleiben für,, die Versorgung von über 40 Millionen Menschen" nur noch 2ch Millionen Brutto-Register Tonnen! am 1. August 1918, unter Berücksichtig,mg aller Zu- und Abgänge bei etwa 450 000 Br.-Reg.-To. monatlicher Versenkung an brittscher Tonnage nur 1200 000 Brutto-Register-Tonnen übrig. Dies ist eine für das Vritenreich geradezu vernichtende Bilanz, die noch verschärft wird durch den Umstand, daß sich in den 9,5 Millionen militärischer Tonnage viele Millionen Brutto-Register-Tonnen an Passagierschiffen befinden, die nicht ohne weiteres zum Warentransport zu benutzen sind. Außerdem sind für den Transport einer amerikanischen Armee von einer Million Mann 7 Tonnen für den Truppentransport auf den Mann und 3 Tonnen auf den Mann für den Nachschub anzusetzen, das sind dauernd 3 000 000 Brutto-Register-Tonnen, die zum größten Teil aus der brittschen Militärtonnage gespeist werden müßten. Wenn heute die Neutralen gezwungen werden könnten, ihre Tonnage aus dem Verkehr mit den Westmächten zurückzuziehen, dann müßte England morgen den Kri.eg einstellen. Englands führt also den Krieg nur noch mit Hilfe der Neutralen, insbesondere von Schweden, Holland, Dänemark und Spanien weiter. Die Geschichte wird lehren, ob die Verlängerung des Krieges durch diese uns „befreundeten" Staaten durch kräftigeres Zugreifen hätte verhindert werden können. Jedenfalls muß von ^etzt ab unsere Forderung an die Neutralen lauten: „Keine weitere Tonne mehr für unsere Feinde." Auch so ist Englands Schicksal besiegelt. Aber wir wollen doch nicht vergessen, wieviel deutsches Blut in die Tonnage-Verträge der Neutralen mit der Entente hineingearbeitet ist. ' Unglaublich! Wir lesen in der Frankfurter „Volksstimme": Unter all den zahllosen und zum Teil merkwürdigen Verordnungen, die seit vier Jahren über die bedauernswerte Menschheit herniedergehagelt sind, dürfte die soeben von der Reichsbekleidungsstelle erlassene einzig dastehen. Sie hat folgenden Wortlaut: „Da die bisherigen Bestimmungen über die Kleinhandelspreise für Baumwollnähfaden und Leinennäh- zwirn, die lediglich das Fordern oder Annehmen höherec als der jeweils öffentlich bekannt gemachten Preise untersagten, im Geschüftsleben zu Unerträglichkeiten geführt haben, wird hiermit auch das Fordern oder Armehmeu niedrigerer Preise verboten."' yja Hort doch wirkttch alles auf! Welchen Zweck bat denn die ganze „Organisatton" der Kriegswirtschaft? Dock wohl nur den, eine möglichst gereckste Verlesung der vor- handenen Waren herbeizuführen und der Uebervorteilun». ber Verbrauck^r entgegen zu tmrfer. ys berttetet .man das Fordern und Annehmen niedrigerer Preise, Das ist jedenfalls der Gipfel. Ein Geschäftsmann ^ ’!!" e Ware verschenken, wenn's ihm gefallt und selbstverständlich auch einem Käufer aus irgend einen, Grunds Billiger abgeben. Im allgemeinen dürfte letztere» "bhin wenig Vorkommen. Daß aber eine Reichsstelle Himmel Mietet, das schreit doch geradezu zum r "Volkssttmme" hat ja ganz recht. Nnr sollte sie 'n sich gehen und rufen: mea culpa, mea maxiina culppf Weine Schuld meine allergrößte Schuld! Denn das gain System rn dem wir leben, ist sozialistisch, von den Partei uno Gewerkschaftssekretären und von der sozialistischen Presse unaufhörlich befürwortet und verlangt worden ^etzt haben wir den Salat. Hier regt sich das rote Blatt über das Nähgarn auf, in derselben Nummer aber zieht es gegen uns vom Leder, weil wir die Art des Vorgehens gegen die Dorheimer Landwirte mißbilligt hatten. Nein wir bleiben dabei, in den Rahmen des Kriegssozialismns. aufgebaut auf der gleichen Verteilung, paßt auch der obrge Erlaß. . U eherall wird Neid großgezcgen und da ist es nicht mehr wie in Ordnung, wenn Bürokratius auch untersagt, daß einer billigeres Garn wie der andere haben soll. Wie heißt es doch in dem 48er Studentenlied: ,Wir sind keine Knechte, wir sind alle g l e i chl" Vttnglchlnste. Aus allen Winkeln sucht die Frankfurter „Dolksstimme* Material zusammenzukehren, um ihrem Haß gegen die ansässige Landwirtschaft Luft zu machen. So lesen wir neulich: „Dis goldene Kriegsernte der deutschen Landwirtschaft hat ein wahres Wetttennen um den Besitz an landwirttchaft- lich nutzbarem Grund und Boden hervorgerufen. Der jüngst von einem Berliner agrarischen Blatte festgestelllen Spekula» ttonswut in Riistungswerten ist diese Erscheinung als vollwertige Parallele gegenüberzustellen. In welchem Maße die Nackfrage nach Gütern selbst heute, am Ende des vierten Kriegsjahres, wo nach kühlem Ermessen der Krieg dock bald so oder so ein Ende finden muß, gestiegen ist, dafür bietet jede Numer der „Deutschen Tageszeitung" lauttedende Be- weise. In der letzten Nummer des genannten Agrarierblattes werden genau fünfundzwanzig Rittergüter zu kaufen gesucht. Ein Agent sucht 4 Rittergüter auf einmal bei „schnellstem Abschleiß", zwei davon sollen Güter bis zu 1500 Morgen sein. Gewünscht werden meist große Güter ! 1500 bis 2500 Morgen). Diese Ansprüche steigern sich bis zu einem Besitz von 4000 Morgen an, usw." Was die „Volksstimme" nicht alles herauskriegt! Am dere Leute ziehen andere Schlüsse aus diesem auffallenden Sucken nack landwirtschaftlichem Besitz, das in der Tat eine hockbedenkliche Erscheinung bildet. Diese Erscheinung hat ich zwar auch schon vor dem Kriege bemerkbar gemacht, aller- ; ring§ nur in beschränktem Maße und meist in der unmittelbaren Umgebung der Großstädte. Während dem Krieg aber kann man die Wahrnehmung machen, daß jeder zum Ver- 'auf kommende Besitz sofort in nichtlandwirtschaftliche Hände kommt. Die Ursachen liegen guf der Hand: Es ind die Kriegsgewinnler, die ihren Raub auf diese Weise icher anzubringen hoffen und dabei "das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden wissen; gelangen sie doch aus diese Weise in den Besitz von Getteide, Vieh, Milch, Eier und Butter. In Wahrheit ist das von der ..Volksstimme" bemerkte Wettrennen um landwirtschaftlichen Besitz nicht der Beweis dafür, daß es Landwirtschaft so ausnehmend gut geht, sondern der unzweifelhafte Beweis, daß in der Kriegsindustrie mit seinen Begleiterscheinungen so ungeheuerliche GewinnFerzielt werden, daß sich die Ausübendes sogar Rittergüter leisten können. Gegen die ZmangSWirtschaft. Auf der Generalversammlung der Jlseder Hütte hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Reichstagsabgeordnete Justiz- rat Wilhelm Meyer sich mit Entschiedenheit geg^n die Beibehaltung der Zwangswirtschaft ausgesprochen. Er führte aus: „Die Notlage des Krieges hat es mit sich gebracht, daß Verbrauch und Erzeugung vieler Gegenstände behördlich geregelt werden mußten. Die Zahl der Verordnungen ist aber allmählich eine derartig große geworden, daß sich niemand mehr in wirtschaftlicher Beziehung frei bewegen kann, und jeder, Erzeuger wie Verbraucher, den Augenblick herbeisehnt, wo alle diese Verordnungen fallen. Nur dann, wenn nach Friedensschluß alsbald mit dem Abbau der Zwangswirtschaft begonnen wird, wird die deutsche Volkswirtsckxlft in der Lage sein, die Wunden, die ihr der Krieg geschlagen hat, in absehbarer Zeit zu heilen. Es wird dann der einzelne tüchtige Mann besser den Platz finden, an dem er erfolgreich wirken kann, und es wird dann die Ware schneller und besser dem Verbrauch zuge- fl'chrt werden, als dies bei einer noch so sorgfältigen cke- hördlichen Regelung möglich ist. Trotzdem gibt es einflußreiche Stellen selbst in der Jndusttie, die eine Bei« behaltung und selbst noch einen weiteren Ausbau der bo- höcdlichen Regelung der Erzeugung in der Industrie befürworten. Diesen Bestrebungen kann nicht scharf genug entgegengetteten werden. Denn dpg!. Fauerbach t>. d. K. Krischmelkeube Hi (gefahren) mit zweitem Kal verkaufen. fiDrI lüchler, Reichelsheim! Ein erstklassiges, gewöhntes Mutterkall (Simmentaler) zu kaufen ge Angebote an Adolf Drullman. Mel, 2 Schafböcke zur Zucht hat abzugeben Cg. Llhlllidt, lüSlffrefjrlm. Wen! Reichhaltige Auswahl! Man verlange bei Bedaff für alle Fälle sofort Muster von Gebrüder Tietze Stettin SL. MschemrsieizttiW. Die diesjährige Kirschenerrte der Kreisstraßenpflanzungen im Kreise Friedberg >oll an folgenden Tagen versteigert werden: I. Strabenmersterbestrk. Donnerstag, den k3. Juni nachm. 2 U>r, Okarben—Rieder- Wöll'iadl, beginnend bei Station Okarben. ■i reitag, den 14. 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Freitag, den 14. Juni, vorm. 10 Uhr, Berstadt—Wölfersheim. beginnend an der Ziegelei. Samstag, den 15. Juni, vorm. 0 Uhr, Schwalheim— Vad-Rauheim. beginnend an der Waichanstalt. Samstag, den 15. Juni, vorm. 0 Uhr, Rödgen—Vad- Rauheim, beginnend bei Rödgen. Montag, den 24. Junr, vorm. 8% Uhr, in Ziegenberg. V. Strahenmeisterbezirk. Montag, den 17. Juni, nachm. 27 4 Uhr, Kloppenheim— Dortelweil, beginnend bei km 48,2 bei Kloppenheim. Dienstag, den 18. Juni, nachm. 3 Uhr, Rieder-Erlen- Lach—Har eim, beginnend bei Rieder-Erlenbach. Die Kir chen werden nur an Selbstverbraucher für den Haus- bedar auf dem Baum abgegeben. Händler, Fabriken oder deren Beau tragte sind ausgeschlossen. Bedingungen werden zu Beginn der Versteigerungen verlesen. Friedberg, den 1. Juni 1918. Der Erobh. Kreisbauinspektor _ 2. 93.: Lorenz. Mobiliarversteigerung. Mittwoch. den 12. Juni, nachmittags 1V 2 Uhr anfangend, versteigere rch im Austrage der Erben von dem verstorbenen Rentier Ludw. Falk im Hause Kaiserür. Nr. 32 gegenüber der Reichslrone freiwillig gegen bare Zahlung: 1 Pianino mit Stuhl, 2 Sofa, 2 Sessel, 1 Kleiderschrank, 1 vollst. gutes Bett, 1 Regulator, 1 sslv. Taschenuhr, Spiegel, Bilder, Vorhänge. Gallerten, Vorlagen, 1 Badeofen, 1 Badewanne,Tifche, Stühle, 1 Rachtschrank mit Marmorpl. 1 kleinen Schrank, 1 Waschtisch mit Marmorpl., Gläser, Porzellan, 1 GaSherd, 1 Ofenschirm, 4 Kommode und noch sehr vieles andere. R up pel, ___ beeid. Taxator und Auktionator. Haadwerker-BeratungsstelliT II! HUllB W SWlffflÜI! dü Ililll! flllil: Den Mitgliedern der beteiligten Vereine hiermit zur gefl. Kenntnis, daß wir vom heutigen Datum ab eine Handwerker-Beratungsstelle in Friedberg eingerichtet haben. Die Sprechstunden unseres Vertrauensmannes, des Herrn Grotzh. Hauptlehrer Dipl. »Ing. Sch teist, finden Dienstags und Frei ags. vormi tags von 9—12 Uhr, in der Gewerbeschule, Zimmer Nr. 20, statt. Krredberg, den t Juni 1918. Der Vorsitzende des Bezirksausschusses. W. A. Hetz, Schloffermeister. Ernteniaieliinen aller Art Reparaturen. — Ersatzteile. A. J. Tröster, Butzbach. BMlMmmraiiisM EesclmftssleHe Frankfurt a. M.. Kronprinzenitcasie 41. (Kronprinzenbau.) — Fernruf Römer 420-3. Biirsstunden Monia", Dienstag, Donnerstag, renao, nachmittags von 2—4 Uft. — Eefchäftsanzeigen in diesem Raum nur für unsere Mitglieder; dieselben sind kostenlos, jedoch muß bei Aus- gäbe der An eige aus die Mitgliedschaft hingewiesen werden, ^inen 16 Monai alt. iprungfähigen Zuchtbullen sowie e>nen 7 Monat alten Zuchteber hat zu verlausen Wilhelm Petri, Klein-Karben. Ilrnrr Grasmäher, ein Jahr im Gebrauch, steht zu verkaufen bei Andreas Ullrich. Kloppenheim. RsijljjjmmelhkllB, Saugfohlen.v. X-strahl"stammend zu verlaufen. Adolf Bausch. Nieder-Wöllstadt. M $ M 4 m i Wer Oelkuchen haben 8 ! MW ul M § /?/$ p| M III Mi Mi mi Y/4 ^/iN M-S '///IV Sä W 4 will, muß Oelftüchte anbauen. — Schon jetzt ist es Zeit, Vordtttlliiilgc» für öcn 5ln6mi non Nlips uni) Rübsen MM ZU treffen, die von allen Oelfrüchten die höchsten uniß sichersten Erträge bringen. Für 100 kg abgelieferten Raps bezw. Rübsen erhält man 85 bezw. 83 Mark und Anrecht auf 40 kg Oelkuchen. Zur Förderung des Anbaues stehen größere Mengen Ammoniak zur Verfügung, aus denen für jeden zum Anbau gelangenden Hektar Oelsaaten der Bezug von 80 kg voraussichtlich füi bett gesamten Herbst-Anbau vermittelt werden kann. KriegsniMiiß für Stic und Fette, Ernte-Ableitulig Berlin NW. 7, Unter den Linden 68a. Sä owiw im 8 p i m m Ift Ä VriH liä SeilMg-Verlskigmilsi. Dienstag, den 11. Jnnr19l8, vormittags ^10 Uhr, wird da?> diesjährige Heugras von etwa 62 Morgen gräflichen Wiesen in Gemarkung Nieder-Wöllstadt in 37 meist zwei Ortsmorgen ballenden Abteilungen in der Wirt» Tdiaft „Zur Linde" in Nieder, Wöllstadt öffentlich meistbietend versteigert. Affenheim, den 7. Juni 1918. Gräfliche Nentkammer. >plN Jf'WJ 4< WM |f§ lli fi II M m 8 Zeichnungen auf die rreiiie I Vll §k!l-!!. Criülllltttßslls. Das der Gemeinde gehörige Heu- und Grummetgras, zirka 200 Morgen, soll Montag, den 10. Juni, vormittags 10 Uhr an- fongcnd in der Wirtschaft „Zur Lindc^öffenil.versteigert werden. Zahlungsfrist gegen Bürgschaft 1. Dezember 1918.^ Nieder-Wöllstadt, 8. Juni 1918. Grotzh. Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt. B e ch t o I d. Llkiiliras-Urrltkigrnllui. Montag, den 10. Juni l. IS., nachmittags 7 Uhr. soll in dem Saale des Konrad Schmidt Wwe., dahier das Eemernde- Heugras öffentlich meistbietend versteigert werden. Kauernheim. den 4. Juni 1918. Grofch. Küraermeiflerei Aaueruheim Walther. werden bei uns entgegengenommen. Der Zeichnungspreis beträgt für die auslosbar zu 100 Kronen binnen 40 Jahren auf Kronen 92.50 abz. */*% Provision, 0.46 Zinsvergütung, Kr. 1.3772 Vergütung des am 1. Sept. ds. Js. fälligen, bereits jetzt zur Einlösung gelangenden, Zinsscheins --- K. 90.16V- 5'/-°/° Staatsschahscheine vom Inhaber ab 1. Sept. 1928 halbjährig zu 100 K. kündbar, auf 96.00 abz. 72 0/0 Provision K. 1 . 377 , Vergütung des am 1. Sept. ds. Js. fälligen, bereis jetzt zur Einlösung gelangenden, Zinsscheins K. 94.12V- 7a Die laufenden Zinsen sind ab 1. Juni zu enirichten. Zinsscheinfälligleit: 1. Marz und 9. März. Zeichnungsfrist: 28. Mai bis 2. Juli ds. Js. Die Bezahlung kann in österr. Zinsscheinen, Roten oder in Mark zum jeweiligen amtlichen Kurse, derzeit 66,55, erfolgen. Landgräflicli Hessische conc. Landesbank Filiale Friedberg. Deutscher Volksabend zum Besten der Craslikrikkillttiing. Am Donnerstag, den 13. Juni 1918, vormiua.qs 11 Uhr beginnend, wird im Na.haus zn Nendcl das diesjähiige Heu- u. Grummetgras der gräfl. Wiesen öffentlich versteigert. Heusenstamm, deir 7. Juni 1918. Grästich von 9 chö'.iboru'>ches _ Rentamt. _ la. Schmieröl für landwirtschaftliche und Dreschmaschinen. Ia. Cylinderöl Ia. Waa;enfett Ia. Lederfett empfiehlt Jos. Derfeld, Kriedverg, Kaiserstraße 116. (b 11. Strickgarne in enormer Auswahl. Clementine Stern, Friedberg, Kaiserstraße Nr. 5k, gegenüber der Engel-Apotheke. Ein Posten Piililiiniütn eingeiroffen. Stück 2.20 Mk. B. Lerncr, Friedberg i. H. Alle Bahnhofstraße i3. judkildorlf-ZMdr! 2m Saakbau zu Friedberg, Montag, den 10. Juni, abends 8 Uhr: Erllße u. hkitcre parliidunacn auf dem Gebiete der Gesangs-und der dramati chen Kunst wie der Deklamation und des Lautenspieis. Nrpksk fov flllnfel» 4 1 * Parkett, numeriert, 3 Mk.. Sperrsitz, nu- Piitji btl Pillgk. meriert, 2 Mk., Saalplatz u. Balkon 1 Mk. Einlaßkarten im Vorverkauf sind in der Bindernagelschen Hofbuchhandlung und im Zigarrengeschäft Oppenheimer Nachsolger, wo elbst auch die Pläne für die numerierten Sitze ausliegen, zu haben. Der Gesamtertrag stiebt der Ludendorst-Spende Einlaß: 7 1 / g Nhr. zu. Anfang: 8 Uhr. Indem ich eine geehrte Einwohnerschaft von Friedberg mit der Zusicherung genußreicher Stunden höflichst einlade, bitte ich gleichzeitig im Interesse un erer tapferen Kriegsbeschädigten, die Veranstaltung durch recht zahlreichen Besuch unter stützen zu wollen. Hochachtungsvoll Johannes Vkeiholz, virelilor. Ueserl schnell und billigst Nene Tayesstilling -rickerri and Verlag. A.-S. zweispännig, Tiefschnitt, fast neu, billig abzugeben. M. Rolenthal, Giehen. Fernsprecher 77. Liebigstr. 13. Gut erhaltenes Piano von solider Konstruktion gegen Kasse zu kaufen gesucht. Offerten unter F. D. P. 939 an Rudols Masse, Frankfurt a. M. Bauplatz Friedberg. Leonhardstraße, zirka 1000 qm, zu verkaufen. 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