Umnmer 108 Freilag, den 10. Mai 1018 11. Jahrgang Ueue eitrrrrg Die .Urne Ta^-s?eitung" erscheint ■etc” Werktag. Regelmäßige Beilagen „Der Sauer ans Hessen". „Die Spinnssube". Serrrgspreis: Bei den Postanstalten vierteljährlich Mk. 2.40 hinzu'tritt noch das Bestellgeld: bei den - nten monatlich 85 Psg. einschließlich Trägerlohn. Anzeigen: Grundzeile 25 Pfg„ lokale 20 Pfg^ Anzeigen von auswärts werden durch Postnachnahmck erhoben. Erfüllungsort Frtedderg. Schriftlritmrg nnd Verlag Friedberg (Heffen), yanaueritraße 12. Fernsprecher 48. Posticheck-Conto Nr. 4859. Amt Frankfurt a. M. krtchnichn Aagriff am Aittkdaschn Srr. 720 Gefangene. — Rostom am Don besetzt. — 48247 Tonnen von einem D-Kreiyer versenkt, außerdem 16 000 Tonnen. — Die Bedingungen des Friedens mit Rumänien. Der deutsche Generalstak r .. meldet: ==£=======» W. T. S. Großes Kauptqnartier, den 8. Mai. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Südlich vom Nieuweport-Kanal nahmen wir bei erfolgreicher Erkundung Belgier gefangen. Auf dem Schlachtfeld in Flandern und an der Lys lebte der Artilleriekampf am Kemmel, bei und westlich von Vailleu! auf. In Vorfeldkämpfen aus dem Schlachtfelde an der Somme wurden Engländer und Franzosen gefangen. Beiderseits der Straße Corbie—Vraye griff der Feind nach starker Minenvorbereitung erfolglos an. Bereitstellungen wurden durch unser Feuer wirkungsvoll gefaßt. Bei einem in der Nacht südlich von der Straße wiederholten Angriff warfen wir den Feind im Gegenstoß zurück. Starke Jeuertätigkeit hielt am Lysbach und auf dem Westufer der Avre an. An der übrigen Front nichts von Bedeutung. m Don den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Seneralquartiermeister: Ludendorfs. Abendbericht. Berlin, 9. Mai, abends. (WTB. Amtlich.) Oertliche Kämpfe südlich vom Dikkebufcher See. M. T. K. Großes Hauptquartier, deu s. Mai. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Zwischen Ppern und Bailleul hielt tagsüber lebhafte Artillerietätigkeit an. Oertliche eigene Angriffe südlich vom Dikte- buscher See hatten vollen Erfolg. Rheinische und badische Truppen erstürmten in zwei Kilometer Breite stark ausgebaute feindliche Linien auf dem Ostufer des Byverbaches. Sie stießen hier anscheinend in einen französisch-englischen Angriff hinein und zersplitterten seine Kraft. Nur zu beiden Seiten der Straße Reninghclst-Kemmel kam der feindliche Angriff zur vollen Ent- Wicklung. Er wurde ebenso zurückgeschlagen wie Gegenangriffe gegen unsere neugewonnene Stellung. Wir machten 675 Gefangene von sechs französischen und zwei englischen Divisionen, die schwere blutige Verluste erlitten. Bei Abwehr englischer Vorstöße am Südufer der Lys bei Bucquoi und südlich von Al. bert machten wir Gefangene. Bei dem gestrigen erfolglosen nächtlichen Angriff australischer Truppen an der Straße von Corbie-Braye blieben 45 Gefangene, darunter vier Offiziere, in unserer Hand. Nördlich vom Luceach und auf dem Ostufer der Avre blieb der Feuerkampf gesteigert. Erfolgreiche Erkundungsvorstöße an mehreren Stellen der übrigen Front. « In den drei letzten Tagen verlor der Gegner im Luftkampf und durch Abschuß von der Erde aus 37 Flugzeuge. Oberleutnant Schleich schoß gestern drei feindliche Flugzeuge ab und errang damit seinen 26., 27. und 28. Luftsieg. Osten. Ukraine. An der Nordküste des Asowfchen Meeres stießen wir bis zur Donmündung vor und haben Rostow besetzt. Die Verhandlungen über die Festsetzung einer Demarkationslinie werden demnächst beginnen. Der Erste Generalquartiermeifter: Ludendorff. Abeudbericht. Berlin, 9. Mai, ab-nds. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegs- lchauplätzen nichts Neues. Wien, 8. Mai. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Südwestlicher Kriegsschauplatz. Das Artilleriefeuer wurde nur stellenweise lebhafter. Oeft- ßich vom Campo Srtr, im Laghi-Becken. am Monte Portion und am Südabhang des Monte Alesi wurden feindliche Erkundungsunternehmungen abgewiefen. Der Chef des Cenrralstabes. '» Wien, 9. Mai. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: An der Piavefront war das Eefchützfeuer auch gestern beiderseits lebhaft. An der Cebirgsfront wurden an mehreren Stellen italienische Erkundungen vereitelt. Der Chef des Eeneralftabes. Der bulgarische Gencralstab jj »====s==== meldet: ====• Sofia, 6. Mai. (WTB.) Generalstabsbericht. Mazedonische Front: Auf dem Ostufer des Prefpa.Sees und im Cerna-Bogen vertrieben unsere vorgeschobenen Einheiten durch ihr Feuer französische und italienische Erkundungstruppeil und fügten ihnen empfindliche Verluste zu. Bei dem Dorfe Etravina östlich der Cerna, auf dem Dobropolje und südlich vom Doiransee nahm der beiderseitige Feu-erkampf an Stärke zu. Auf dem Dorgelände an der unteren Struma wurden mehrere feindliche Inftnterie- und Kavallerieabteilungen durch unser Feuer vertrieben. An der gesamten Front Fliegertätigkeit. In der Moglenagegcnd westlich vom Wardar wurden zwei feindliche Flugzeuge abgeschoffen. Dobrudschafrvnt: Waffenstillstand. Sofia, 9 . Mai. (WTB.) Generalstabsbericht vom 7. Mai. Mazedonische Front: Zn der Umgebung von Dobropolje war die beiderseitige Artillerietätigkeit heftig. In der Moglenagegend nördlich des Ortes Bohowo wurden zwei starke serbische Patrouillen vertrieben. Nach zweitägiger Artillerievorbereitung griffen englische Kompagnien unsere Stellungen südlich Doiran an,'wurden jedoch durch Feuer und teilweise im Handgemenge abgewiefen, wobei sie große Verluste erlitten und mehrere Gefangene in unserer Hand ließen. Auf der gesamten Front leb. hafte beiderseitige Fliegertätigkeit. Oestlich Tscherna schoß ein deutscher Flieger ein feindliches Flugzeug ab, das brennend hinter unseren Stellungen abstürzte. Dobrudfchafront: Heute wurde der Frledensvertrag mit R u ä m i e n im Schlosse von Cotroceni bei Bukarest unterzeichnet. Das türkische Hauptquartier meldet: Konstantinopel, 6. Mai. (WTB.) Heeresbericht. Palästinafront: Der Feind ist auf das westliche Zordanufer zurückgeworfen worden. Schwache Teile halten sich noch im Brückenkopf beiderseits der Straße Jericho—Tell Nimrin. Nach den Aussagen von Gefangenen betrugen die feindlichen Verluste bis 50 Prozent, bei der Artillerie stigar bis 80 Prozent. Unsere Patrouillen drangen bis an den Jordan vor. Südlich der genannten Straße stieß eines unserer Kavallerieregimenter in unaufhaltsamer Verfolgung über den Jordan hinweg bis in die Gegend von Nebi Musc nach. Der Feind verlor viel Infanterie- und Artilleriemunition, Pferde, Ausrüstung und anderes Kriegsmaterial. Auf dem westlichen Jordan-Ufer lebhafte Artillerietätigkeit. Fliegerangriff auf Zeebrügge. Berlin, 9. Mai. (WTB. Amtlich.) Am 8. Mai mittagtz und abends griffen stärkere feindliche Fliegergeschwader dis Mole und das Dorf Zeebrügge mit Bomben an. ohne militärischen Schaden anzurichten. Durch die Fliegerbomben auf dir Kirche von Zeebrügge wurden drei Belgier und zwei Kinder getötet, zwei schwer und mehrere leicht verletzt. An der Land- sront des Marinekorps wurden von unseren Jagdfliegern zweE feiildliche Flugzeuge, über See ein drittes abgeschoffen. Der Chef des Admiralstabs der Marine. 64247 Tonnen versenkt. Berlin, 7. Mai. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unter-» sceboote unter der bewährten Führung des Kapitänleutnants V i e b e g hat im Aermelkanal fünf bewaffnete tief geladen« Dampfer mit zusammen 16 000 Bruttoregistertonnen versenkt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. * Berlin, 8. Mai. (WTB. Amtlich.) Ein aus dem Sperr- gebiet um die Azoren zurückgekehrter U-Kreuzer, Kommandant Korvettenkapitän Eckelmann, versenkte 9 wertvolle Dampfer und sieben Segler von 36 747 Bruttoregistertonnen, sowie das italienische Hilfskriezsschisf „Cterope" von 9500 Bruttoregistertonnen, insgesamt einen Frachtraum von 48 247 Bruttoregister- tonnen. Unter den Schissen befanden sich außer dem genannten Hilfskriegsschiff der bewaffnete italienische Dampfer „Tea" (5399 Bct.), „Antioso Acocno" (449 Brt.), „Promoleo" (4455 Brt.), der bewaffnete englische Dampfer „Harewood" (4150 Brt.), die englischen Segler „Cecil", „Shave", „Iorgina", „Wa- langa" und „Frances", die portugiesische Dark „Lusitania" (523 Brt.). Zwei 7.5 Zentimeter-Geschütze wurden erbeutet. Die versenkten Ladungen bestanden, soweit sestgestellt werden konnte, aus 9700 Tormen Getreide, 7500 Tonnen Mehl, 5000 Tonnen Reis, 6000 Tonnen Messing und Draht, 11 000 Tonnen Naphta, 700 Tonnen Baumwolle, 450 Tonnen Salz, 300 Tonnen gesalzenen Häuten und 450 Tonnen Nutzhölzern. 45 Tonnen Messina wurden für die heimische Kriegswirtschaft mitgebracht. Der Chef des Admiralstabs der Marine. * Berlin, 8. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Befrachtet« Kriegsschiffe könnte man die mit erbeuteter Ladung heimkehrenden U-Boote nennen, als Gegenstück zu den unter Englands Führung völkerrechtswidrig bewaffneten Handelsschiffen. Mit den versenkten 11 000 Tonnen Naphta wurden gleichzeitig ein oder gar mehrere Oelschiffe in die Tiefe geriffen, woran England nach Geddes eigenen Worten so außergewöhnlich großen Mangel leidet, so daß die bereits fast fertig gestellten Einheils, frachtdampfer im letzten Augenblick als Oelschiffe umgebaut werden mußten. Die versenkten 9700 Tonnen Getreide könnten eine Stadt wie Berlin drei Wochen mit Brot versorgen. Bet derartigen Verlusten nimmt eine andere Hiobspost über den Vrotmangel in England nicht Wunder. Sir Charles Bathurst sagte kürzlich in einer Versammlung der „nationalen land and. Home ligas": Angesichts der mir vorliegenden Nachrichten über die gegenwärtige und künftige Lage der Brotversorgung würde ich außerordentlich überrascht sein, wenn wir nicht erleben werden, daß im Laufe der nächsten S oder 4L Monate unser Brot zum sehr großen Teile aus Kartoffeln bestehen werde, oder gar, daß wir unser Kornbrot ganz aufgeben und durch Kartoffeln ersetzen muffen. Auf alle Fälle brauchen wir jede Kartoffel, die wir dieses Jahr pflanzen können. * Auf den übrigen Kriegsschauplätzen nichts von Bedeutung. » Konstantinopel, 9. Mai. (WTB.) Tagesbericht. Palästinafront: Unsere Trupepn nahmen in schneidigem Zufassen stark verdrahtete feindliche Stellungen südwestlich Um- mes Schert (Wadi Abiadmündung) und erbeuteten viel Mu- nition und Verpflegungsmaterial. Oestlich des Jordans wiesen wir feindliche Patrouillen ab. Große Lager um Jericho wurden am frühen Dtorgen erfolgreich von unseren Fliegern angegriffen. Mesopotamien: In der Gegend von Herkul fühlt der Feind gegen unsere Ostgruppe weiter vor. Wir versammeln unsere Kräfte in der Hauptstellung unter der Zurücknahme schwacher vorgeschobener Abteilungen. An den übrigen Fronten war die Lage unverändert. Sieben englische U-Boote. Berlin, 8. Mai. (WTB.) Die endgültige Feststellung der seekriegerischen Erfolge der deutschen Finnland-Unternehmungen ergab, daß insgesamt sieben englische Unterseeboote infolge des Eingreifens der deutschen Seestreitkräfte vernichtet wurden. Die Schlacht im Westen. Berlin. 8. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) In Flandern häli der lebhafte Artilleriekampf nach wie vor an. Obwohl dich Schlacht dort noch in vollein Gange ist, ist die Hoffnung der Gn^ tente, an dieser Stelle einen entscheidenden Waffenfieg durch den Einsatz der Fochschen Reserven zu erzwingen, bisher nicht i erfilllt. Die Niederlagen der Engländer und Franzosen haben die Manövrierarmee Fochs zu iinnrer größerer Verausgabung ^Hrer sorgsam zurückgestellten Bestände gezwungen und sie der' ttrf geschwächt, daß! eine strategtfchs Vpera-tto» größe«« SttL tte die Entscheidung bringen könnte, nicht mehr von chr «Mw- tet werden kann. Von dem fvanMschen Angriff am 4. Mat, der mit einem völligen Mißerfolg des Angreifers endete, find Ü oL/*»^l£eiten bekannt geworden, die beweisen, wir stark dre AKrengungen der Franzosen gut Wiedereroberung des JSemntel und wie schwer hierbei ihre Verluste waren. Bei Vru. looze griffen die Fra.> nach stärkstem Trommelfeuer sowohl vom Scherpenberg ans als auch aus dem Nordteil von Loker heraus in mehreren dichtgedrängten Wellen einen vorspringen, den Tett der deutschen Stellung an. Ihre Reserven folgten ^ .' auf und boten ein ausg^eichnetes Ziel für das deutsche - Der Erfolg war, daß der Feind stutzte und gleich darauf .. -nachte, um fliehend seine Ausgangsstellungen wieder zu ge- wmTicn. Nur Teilen gelang es. Liese zu erreichen, während der Zwischengelmrde tot oder verwundet liegen blieb. Unterdessen waren auch aus dem Dorfe Loler selbst vorgehende Franzosen in wirksames deutsches Feuer geraten, das verheerend IN Ihre Reihen schlug. Der Gegner wurde hier völlig zu- sammei, geschossen. Di- Wirkung w-' d-'. die französische Sturmmfanterie unter dem Eindiuü Taigen Feuers ausemandertief. wobei die einheitliche O. I. verloren ging. An anderen Stellen ballte st° sich wieder zu dichten Kolonnen TZZ. n l D0 " unserem Feuer gefaßt wurden. Die Angnf, straft der Franzosen war gebrochen. Wag nicht frühzeitig zuruckgeflutet war. blieb liegen oder ve-iroch sich in den Eranattrichtern, um sich später zu ergebe,, Vergeblicher feindlicher Ansturm. Berlin. 9. Mai. (MTB. Richtemllich.) - fe Mittwoch spielten sich wiederum auf dem f pffctbe in ' HtTn'vonT l! mme a6 ' ®’ : ' -ka"g nnhm-n KW-* w m nl ’ ? ® e ^ TÜI südwestUch rsn Vcormezeeie und T* Vynerbaches an. Hier brachte uns ein Vorstoß zur ? 7 n b Kl tm u"^r°r Stellungen einen vollen Erfolg Außer «7» Gefangenen wurden ein Fe-dgesckiitz. große Bestände an ö-chlreiche Maschine gewehre erbeutet. Ecker sich ein englischer und ein fran. rostscher^ Batarllon-fuhrer. Die blutigen Verluste de- Feinde- l^7n < ^ I J 5Wn Me neus«°onnenen deutschen Stet. 3 e m S südliche Arttlleriefeuer im Laufe des Nachmittags zu immer größerer Stärke. Nach dem bettialten Trommelfeuer fehle der Feind um 8 und um ll'hr abends ta7ker Krä^7'^ b '° ^ -«ckficht-losen Einsatzes starke Kräfte teils t« unserem Abwehrfeuer, teils im Nab- kampfe und Gegenstoß blutig scheiterten. ^ Sfrfnft eUtf(&e BorftoS S-lang. h-tt- der ^ ” aä> F-uervorber-itMij, abermals einen groß. frnmttrT 605 Kemmelgelände angesetzt. Dieser ftmzoMche Anriff der anscheinend durch unsere« Vorstoß auf bbrä,7. 7 ^ btraße Reminghalst-Kennnel be. ^ '"weit er nicht bereits in unserem Vernichtungsfeuer zusammenbrach, restlos im Nahkampf. Auch * JT Ö E ® nluft * *** Feindes außerordentlich hoch. Zahl, reiche Gefangene, di- an dieser Stelle ebenfalls in deutsche Hand fielen, gehörten unter anderem zwei neu in Flandern eingesetz. ten ftanzostschen Drmfionen an. Der immer weiteren uTfana annehmende franzostschr Einsatz und di« vergeblichen opferrei. ^ag-n nur dazu bei. in immer höherem M J* i _ nWtl $ en ^°^rven zu schwächen. Am Lucebach und ' l n bH a ° te 5ieIt ^falls die starke Feuer, tatlgkit an. Ern feindlicher Vorstoß an der Straße Vrap.Eor. b,e blieb wiederum erfolglos. Bel der Abwehr eines austra. Wm Angriffes beiderfeits dieser Straße nahmen wir in der 7 7 ‘ 3U 7 8 ' Wni ° iet Dffi ä icte und 41 Mann gefangen Anariki"^" Maschinengewehre ein. In wiederholten Angriffen mußten hier vor allem die Australier schwer bluten. s**tte* 3Sge ma,m* immmmmhiMBefk** , ~ erte 8u0 d« Kcmipagnien sollte StellnnaS- baumaterial, Sandsacke. Hindernisdraht und äS. 'ZZZZ rt9en , ,mb fo6ann den Angriff weiter führen. Tat- sa-Nrch gelangte nur die effte Welle bis an die deutsche ber°w wo sie zusannnengeschossen wurde. Das schwere deutsche Artrllerrefeuer, das hinter die nachfolgenden Selten gelegt war zwang diese, auf die erste feindliche Welle auf- zulaufen. sodaß sich dichte Massen zufammendrängten, die Verluste erlitten. Schließlich mußte Ich der Rest, der nicht gefallen war, gefangen geben, da auch dre sich rechts und links anschließenden französischen Regimenter infolge der deutschen Gegenwirkung nicht Ge- lande gewinnen konnten. Ein gefangener französischer Oft ftzier des französischen Infanterieregiments 62 sprach sich in bitterster Werse über die Engländer aus. Diese seien weit hinter der Front mrt klingendem Spiele abgezogen, wäh- rend dre französischen Truppen zmn Schlachtfelde, zum Tode für Englands Zwecke marschierten. Genau 183 Amerikaner. Berlin, 7. Mai. (MTV.) Vekannterweise hat der deutsche Heeresbericht vom 21. Aprtl Hie Meldung gebracht, daß 183 Amerikaner, darunter 5 Offiziers, in dem Kampfe bei Seiche- pr^Y gefangen genommen morde-, sind. Daraufhin bringt der Lyoner Funkspruch vom 24. April. 1 Uhr vormittags, die Nachricht aus Washington: „Das Kriegsministertum gibt zu. daß rf der Gefangenen auf beiden Setten ziemlich beträchtlich {*’ X l n c ? bestreitet die Anzahl von 183 Gefangenen, die im deutschen Bericht angeführt werden." Inzwischen bringt die bes Ardennes" vom 5. Mai getreu ihrer Gepflogen- yelt. die Namen der Gefangenen, auch die Namensliste der bei Sercheprey gefangenen Amerikaner, die mit genauen N vmens- angaben aufgeführt find. Vielleicht überzeugt sich jetzt das amerikanische Kriegsminffterium, daß die deutschen Angaben wie sters auch in diesem Falle richtig sind. brft» ha Iah» 1917 das englische Heer t* Frankreich am L ^ 5rfct Sensen fei als am 1. Januar sE fest, daß man hieraus den Schluß ziehe» | tÖTte ^ brachen Heeres am 21. Marz, dem Begrnn der Offensive, nicht geringer gewesen sei ^ lft unti ^ ti0 “ Sir Maurice. Der dritt. Puntt b^rcht sich auf Erklärungen Lloyd Georges über die XtUP r Mes°p°t°mien. Palästina und Aegppten. Lloyd Georg« hatte im Unterhaus- mitseteilt, daß in Mffopotamien nur ein«, in Aegypten und Palästina nur drei englische Divistoncn standen, der Rest sei indische und gemischt« Truppem Auch hier habe Lloyd George nicht die Wahrheit g«. sagt. General Maurice erklärt in dem Briefe, daß er eine» .chweren Schritt unternehme. Slber ein großer Teil der Sol. bie Klärungen der Regierung unrichtig sei«. und daß dadurch Mißttaucn gegen die Regierung unter den 7Z und aus diese Weise die glänzende Mo. ST/'L 11 ”’™,; ™ M5lJet fanden habe, erschüttert werde Eoi,7i7" b °7'7 ^ "Vieuwe Rotterdams^ "°ldet aus London vom 7. Mai, Man hält die Lag. für äußerst ernst, da die Regierung erklärt hat. daß ste dis An. nähme eines von Asquith angekündigten Anttages auf Einen, nnng erner Kommission des Unterhauses zur Untersuchung der von Maunce gegen die Regierung erhobenen Beschuldigungen als ein Mißtraucnspotum aufsasten und sofort zurücktrete» wevoe. Der Friedkilsocrirag mit lliimanfnr. Schwere feindliche Verluste. rw SCrl1 7- 9 ’ f 2 * * * * " 1 ^V.) Immer neue Meldungen be- statigen die . sarweren blutigen Verluste der Entente im Kemmelcihschnitt. Die Kompagnien des 9. Welsh-Regiments die dort eingesetzt waren, verloren nach Aussage aller Gefangenen allein durch das deutsche Artilleriefeuer rund 60 Rkann pro Kompagnie an Toten und Verwundeten Hinzu kommen noch die schweren Versnste wahrend der Infanterie- Wv;t, ?rU< V ie °"g^re , wedeln und den englischen Truppen, in deren Abschchtt do? m IZZ 1 o' lfe l te bo ® °'" 8 °letzt seien, den Vorrang in der Wahl der Quartiere überlassen müßten. Bei ihrem Vordringen im Npernbogen fanden die deut° Ichen gruppen noch jetzt zahlreiche unbegrabene Engländer- Archen aus den Kämpfen des vorigen Jahres. Bis weit hinter den bisherigen englischen Stellungen lagen zahllose Tote herum, oft noch in voller A.isrüsttmg, wie sie gefallen waren. Namentlich Poelkapelle und seine Umgebung bieten stwwo unbestatteten englischen Leichen ans dem Bahre 1917 ein grauenhaftes Bild. l 1 ’!' 7 ^-7'c^.E'V-) Aus Angaben von über 100 JJtann des französischen Infanterieregiments Nr. 63 die am 4. Mai nördlich von Bailleul abgeschnitten und gefangen ergibt sich ein Bild, wie man sich auf französischer -E ten Verlauf des dort unternommenen Angriffs roajte Von den angreifenden Kompagnien sollte je ein Zug als erste Welle bis zur deutschen Linie vorswßen. Die Nen§ Ghruikg Hindenbnrgs. ns. ? Crl i n : 8 ‘ ® t8i ’ beine Majestät her Kaiser richtete -mtäß- lich des Friedensschluffes in Rumänien nachstcherrdes Telearnmm an Feldmarschall H i n d e nb u r g: „Mit Stolz und Freude erMt Mich heule die Nachricht vom Friedensschluß mit Rumänien. Unsere Osffront ist ftei geworden. Dank sage ich Gott dem Herrn, Dank Ihnen, Mein lieber Ceneralfeldmarschall. der Ste das deutsche Schwert zum Siege geführt haben. Zmn Gedächtnis, daß Sie die Ostmark durch die Schlacht von Tannenberg 1914 vor der Eroberung durch den Feind geschützt haben, habe Ich befohlen, daß der an der alten deutschen Ordensburg Marienburg schon im Jahre 1910 zur Erinnerung an Heinrich von Plaue geplante Ausbau des preußischen Bollwerks nurnnehr ausgeführt wird nnd daß das große Eingangstor Ihren Namen führen und Ztyc Wappen an der Stirn tragen soll. Es ist Mein Wunsch, daß die anderen Wehrtürme des Bollwerks die Namen der ber der Verteidigung der Ostgrenze besonders bewährten Generäle führen sollen. Ich erwarte hierfür Ihre Vorschläge. Gez. Wilhelm I. EL* Schon wieder einer! Haag. 8. Mai. Reuter meldet aus San Juan del Sul: Nicaragua erklärte Deutschland und seinen Verbündeten den Krieg. Nicaragua befindet sich vollkommen in der Hand der Vereinigten Staaten. An feiner „Kriegserklärung" ist deshalb höchstens bemerkenswert, daß ste erst jetzt erfolgt. Die diploma- tischen Bezichungen zu Deutschland hatte die sogenannte Republik schon früher abgebrochen. Rücktritt Uasitlch'? Die „Vossische Zeitung" schreibt: Wie der „Kurjer Lwowski" berichtet, hat sich in einer der letzten Skupschtinasitzungen ein aufsehenerregende Zwischerifall zugetragen. Der Belgrader Unloersitatsprofestor Znewitfch redete sich in seinen Erörterungen. die sich auf sein Verlangen eines sofortigen Friedens mit den Mittelmächten bezogen, in eine solche Erregung hinein, daß er einen seiner Gegner, den ententefteundlichen Popen Mimisch durch einen Revolverschuß niederstreckte. Nun holte der Kriegs minister Marsitsch seinen Revolver hervor und schoß den Täter nieder. Der Ministerpräsident trat - ob im Zusammenhang mit diesem Zwischenfall wird nicht gesagt - noch am selben Tag zurück. Der Thronfolger Alexander forderte die Opposition auf. die Regierung zu übernehmen. Die Opposition stellte jedoch die Bedingung, daß zuerst der Friede mit den Mittelmächten geschlossen^ werden müsse. VttleMhtiien der klißlijlhen Mmuig. Generalmajor Sir Frederic Maurice, der bis vor wenigen Wochen Leiter der militärischen Operationen beim Lritt- chen EeneralsLab war und daher über eine genaue Kenntnis der euglischen Heeresverhältniffe verfügt, veröffentlicht in den englischen Blättern einen Aufsehen erregenden Brief, in dem den Ministern Lloyd George und Donar Law kein anderer Vorwurf gemacht wird, als daß sie bei verschiedenen Gelegenheiten die Unwahrheit gesagt haben. Der erste Fall, in dem Donar Law die Unwahrheit gesagt haben soll, bezicht sich auf seine Erklärungen. daß in dem Kriegsrat ju Versailles die Frage der Erweiterung der britischen Front in Frankreich nicht behandelt worden sei. Demgegenüber stellt General Maurice fest, daß er siwst an den Sitzungen im Versailler Kriegsrat teUgenommen habe, in denen gerade über diese Frage eine Entscheidung getroffen worden fei. Der zweite Punkt betrifft eine Anfrage, di« am 9. April an Lloyd George im Unterhaus ergangen ist. Damals hatte Lloyd George erklärt, daß trotz der schweren Ver- , Mm. (WB. Amtlich.) Der heute unter- zeichnete Friedensvertrag zwischen Deutschland, Oesterreich ^.Ungarn. Bulgarien und der Türkei einerseits uni i ^Eamen andererseits besagt in der Einleitung, daß di. ' ®!" ann . t 5" Machte beschlossen haben, die in Buftea am 5 Marz-1918 unterzerchieten Friedenspräliminarien in eine» enogulttgen Fnedensvertrag umzugestalten Das erste Kapitel besagt in Artikel 1, daß der Kriegs- zchtand beendet ,st und daß die vertragschließendenTeile be- schlossen haben, fortan ln Frieden und Freundschaft mit einander zu leben. In Artikel 2 wird bestätigt, daß di. diplomattschen und konsularisck»en Bezichungen zwischen den vertragschließenden Teilen sofort nach der Ratifikation de, Friedensvertrage, wieder ausgenommen werden, und das wegen der beiderseitigen Konsuln Verhandlungen vorbe- halten bleiben. Kapitel zwei regelt die Demobilisierung de^ rmna- nlichen Streitkräfte, die unmittelbar nach der Unterzeich nung des Frredensvertrages nach Maßgabe der genaueren Bestimmungen durchgeführt werden sollen. Diese besagen rm wesentlichen, daß die Divisionen 1—10, die zurzeit in Bessarabien verwendet werden, 2 Jnfanterie-Divisionen und 2 Kavallerie-Divisionen der rumänischen Armee auk Kmegsstärke bleiben, bis infolge der in der Ukraine durch- geführten militärischen Operattonen der verbündeten Mächte eine Gefahr für die Grenzen Rumäniens nicht niehr besteht. Die übrigen ^ 8 Divisionen sollen in der Moldau in verminderter Friedensstärke erhalten bleiben. Me übrigen rumänischen Truppenteile, die nicht im Frieden bestanden haben, werden ausgelöst. Die demobilisierten rumänischen Truppen sollen bis zur Räumung der besetzten rumänischen Gebiete in der Moldau bleiben. Die denwbilisierten Mann- schäften und Reserve-Offiziere können in die besetzten Gebiete zurückkehren. Die rumänischen Fluß, und Seestreit- krafte werden bis zur Klärung der Verhältnisse in Bassa- rabren in ihrer vollen Bemannung und Ausrüstung be- lassen. Kapitel drei regelt die Gebietsabtretungen. Ueber die nach Nr. 1 der Friedenspräliminarien von Rumänien ab- zutretende Dobrudscha wird besümmt, daß Rumänien das ihm nach dem Bukarester Friedensvertrag vom Jahre 1913 zugefallene bulgarische Gebiet an Bulgarien mit einer Grenzberichttgung zu dessen Gunsten wieder abtritt. Die neue bulgarische Grenze ist auf einer Karte, die ein wesend licher Bestandteil des Friedensvertrages ist, verzeickinet. Eine aus den Vertretern der verbündeten Mächte zusammengesetzte Kommission soll alsbald, nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages an Ort und Stelle die neue Grenzlinie in der Dobrudscha feststellen und vermarken. An die verbündeten Mächte tritt Rumänien den Norden der erwähnten neuen Grenzline liegenden Teile der Dobrud- scha bis zur Donau ab, und zwar zwischen der Mündung des Stromes und des Schwarzen Meeres bis zum St. Georgs-Arm. Die Verbündeten Mächte werden dafür Sorge tragen, daß Rumänien einen hmrvichenden Harckelsweg zu dem Schwarzen Meere über Cernavoda—Konstanza erhält. Rumänien ist ferner damit einverstanden, daß seine Grenzen zugunsten Oesterreich-Ungarns eine Berichtigung erfahren. Die neue Grenze beginnt beim Eisenbahndurchlaß westlich Tuni-Severin, südwestlich Dudasu, und ist in Artikel 2 des Friedensvertrages genau beschrieben, auf einer anliegenden Karte, die ebenfalls einen wesenllichen Bestand- teil des Friedensvertrages bildet, eingetragen und endet am Pruth, 1 Km. östlich von Lunca. Zwei gemischte Kom* miffionen sollen unmittelbar nach der Rattfikatton deS Friedensvertrages an Ort und Stelle die neue Grenzlinie feststellen und verniarken. Das Staatsvermögen in den abgetretenen rumänischen Gebieten geht ohne Entschädigung und ohne Lasten, jedoch unter L. rung der darauf ruhend den Rechte auf die diese Gebiete erwerbenden Staaten üben. Aus der ftüheren Zugehörigkett der Gebiete zu Rumänie« sollen sich weder für diese selbst noch für die erwerbendes Staaten irgend welche Verpflichtungen ergeben. Kapitel vier behandelt die Kriegsentschädigungen un® besagt: Die vertragschließenden Teile verzichteten gegew< fettig auf den Ersatz ihrer Kriegskosten, d. h. der staatliche« Aufwendungen für die Kriegführuna. Wegen der Regelung von KriegsschäöeN bleiben besondere Verünbarungen QbcfKiltcn. . ■ Kapitel 14: Die von den Strertkräften der verbildete« Mächte besetzten rumänischen Gebiete werden vorbehaltlich der Bestimmungen über die Gebietsabtretungen zu einem später zu vereinbarenden Zeitpunkte geräumt werden. Wäh- rend der Zeit der Besetzung wird die Stärke des Besatzungs- Heeres, abgesehen von den in Wirtschastsverbänden ver- bleibenden Formationen, sechs Divisionen nicht übersteigen. Artikel 16: Nach der Ratifikation des Frredensver- träges wird die Zivilverwaltung der besetzten Gebiete den rumänischen Behörden wieder übergeben werden. Dre Verkehr^einrichtungen, insbesondere Eisenbahn, Post und Telegraphen, werden bis auf weiteres in militärischer Verwaltung bleiben. Das Recht des Oberko""nandoS für Requisitionen von Getreide, Hülsenfrüchten. vermitteln. Wolle, Vieh und Fleisch aus den Erzeugnissen des Jahres 1918, ferner von Hölzern sowie von Erdöl und Erdölerzeugnissen, ebenso das Reckt - - der Gewinnung, der Ver- arbeitung, der Veförden " Verteilung dieser Produkte die erforderlichen L. ^ ungen zu treffen. Kapitel sechs enthält die Regelung der Donau-Schifffahrt. Danach wird Rumänien mit den veichündeten Mächten eine neue „Donau-Sckiffahrt-Akte" schließen. Die Der- Handlungen darüber sollen möglichst bald nach der Ratifikation des Friedensvertrages in München beginnen. Kapitel sieben behandelt die Gleichstellung der Religionsbekenntnisse Rumäniens. Es wird unter anderem bestimmt, daß die Verschiedenheit der Religionsbekenntnisse in Rumänien keinen Einfluß ans die Rechtsstellung der Einwohner, insbesondere auf die politischen und bürger- lichen Rechte ausüüe. Kapitel acht enthält die Schlußbestimmungen. Danach werden die wirtschaftlichen Beziehungen in einzelnen Verträgen geregelt, die, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, gleichzeitig mit dem Friedensvertrage in Kraft treten. V ' Der Verlauf der Schlußsitzung. Bukarest, 8. Mai. (WB.) Die gestrige Schslißsitzung der Friedensverhandlungen mit Rumänien, die im Schloß Cotroceni stattfand, wurde kurz vor 11 Uhr vormittags von dem Staatssekretär v. Kühlmann mit folgender Ansprache eröffnet: „Meine Herren! Es ist nach langen mühevollen Verhandlungen gelungen, zwischen den verbündeten Mittelmachten und dem Königreich Rumänien den Frieden zustande zu bringen. Mit diesem Frieden hat der Krieg im Osten für die verbündeten Mittelmächte einen Abschluß erreicht. Wir hoffen, daß die Bestimmungen dieses Friedens nicht nur den politischen und wirtschaftlichen Bedürfnissen der Mittelmächte voll Rechnung tragen werden, sondern daß sie auch dem Königreich Rumänien die Möglichkeit geben, in Zusamenarbeit mit den Mittelmächten die durch den Krieg geschlagenen Wunden wieder zu heilen. Ich bitte Sie, meine Herren, zur Zeichnung des Friedensinstrumentes schreiten zu wollen. Ich schlage dazu vor, daß die Bevollmächtigten der einzelnen Länder sich gruppenweise zusam- rnensetzen." Hierauf schritt man zur Unterzeichnung des Friedensvertrages, der mit seinen rechtspolitischen und handelspolitischen Zusatzverträgen einen außerordentlichen Umfang einnimmt. ffrhlarungfn dkg stellv. Klinjikrs über die PaMlialkil. Berlin, 7. Mai. (WTB.) In seiner Rede im Haupiaus- schutz des Reichstages sagte stellvertretender Kanzler v. Payer: Zunächst Finnland. Der eigentliche Grundgedanke unseres Einschreitens ist gewesen, im Norden in militärischer wie politischer Hinsicht einen endgültigen Frieden zu schaffen. Das war bis dahin leider nicht der Fall, denn trotz der Anerkennung der unabhängigen finnischen Negierung trieben die russischen Revolutionäre, anarchistischen Soldaten und MatrosenkomiteLs in Finnland ihr Unwesen. Der finnische Landtag und der finnische Senat haben sich, um dem Unwesen ein Ende zu bereiten, wiederholt an die russische Regierung gewandt und haben um Zurückziehung der rusiischen Truppen gebeten. Schließlich hat der Vorsitzende des russischen Rayonkomitees der Negierung in Finnland den Krieg erklärt. Diese Kriegserklärung, mag sie nun mit oder ohne Wißen der Petersburger Machthaber erfolgt fein, stand keineswegs bloß auf dem Papier. Woher kämen denn sonst die Geschütze, Maschinengewehre und Panzerzüge, ferner die Panzevautos und ungeheuren Mengen an Waffen und Munition, die von unseren Truppen in Finnlaird erbeutet worden sind. Durch die Befreiung Finlands glauben wir auch Schweden einen sehr erheblichen Dienst durch die Schaffung eines Schutzwalles nach Osten geleistet zu haben. Das Ziel unserer Ostpolitik wird auch fernerhin der Ausbau unserer freundschaftlichen Beziehungen zum finnischen und schwedischen Volke bleiben. Rach unseren bisherigen Erfolgen werden wir erfreulicherweise die finnländische Expedition bald als im wesentlichen rbgeschlossen betrachten können. Bezüglich Estlands und Livlands kann ich mich im wesentlichen auf die Erklärung des Reichskanzlers beziehen, die er im Großen Hauptquartier im Namen des Kaisers der estländischen und livländischen Abordnung abgab. Zunächst müssen beide Länder ihre Beziehungen zu Rußland klären, wobei wir sie gern unterstützen werden. Dann müssen sie meiner Auffaffung nach Negierung und Volksvertretung auf die breiteste Grundlage stellen. Das ist aber eine interne Angelegenheit dieser beiden Staaten, in die wir uns nicht einmengen werden. Auch in Litauen miifsen wir dasselbe Ziel wie in den änderen Ländern verfolaen. Die Litauer müssen ück eine Der Aufbau der Verwaltung dieses Landes kann nur im Eiu- Verständnis zwischen der deutschen Zivilverwaltung und der deutschen Mlitärrrracht erfolgen, so wie die Dinge zurzeit liegen. In der Hauptsache sind die Vorarbeiten beendet. Nun noch zur Ukraine. Man muß erst warten, bis tatsächliches Material vorliegt. Was den Regierungswechsel in der Ukraine anlangt, so steht noch nicht fest, ob er etwa als ein Unglück zu betrachten ist. Bedenken Sie doch die Verhältnisse der Ukraine in den letzten Wochen, welch jämmerlich politische und wirtschaftliche Zustände und welche Unsicherheit dort herrschte. Die Negierung war gegenüber diesen schreienden Mißständen hilflos. Wie die Verhältnisse in der Ukraine liegen, ist eine militärische Verwaltung nicht zu entbehren. Wir wissen nicht, ob uns noch weitere Ueberraschungen in der Ukraine bevorstehen. Dann ist rascher Entschluß und richtiges Eingreifen nur möglich, wenn die beteiligten Instanzen an Ort und Stelle sich verständigen können. Zum Schluß wende ich mich noch kurz zu der Frage der Tel. lung der Gewalten zwischen der ^O bersten Heeresl-eituag und der Reichsleitung Wenn es nach den temperamentvollen Ausführungen des Abg. Scheidemann ginge, so hätten wir alle unsere Demission geben müssen. Ich glanbe. das wäre auch für den Abg. Scheidemonn und seine Freunde nicht gerade die erfreulichste Lösung gewesen. Ich glaube. Sic können uns getrost selbst überlassen, die Zuständigkeit der Reichsleitung zu wahren. Ksm Felds W der Ehre. Fricdbsrg-Fauerbach. Gefreiter Albert M e i f i n g e r, zur Zeit verwundet, wurde mit der Hessischen Tap*erkeitsmedaille ausgezeichnet. Das Eiserne Kreuz erhielt er schon früher. Weckcsheim. Unteroffizier Otto Heck, Sohn der Frau Wwe. Heck, wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgez^ich- net. Wir gratulieren! Aus der 'Vhu tf. Zucker für Einmachzweckr. Um der hessischen VAwlkerung für Einmachzwecke eine größere Zuckermenge zuteilen zu können, hat die Einkaufsgesellschaft für das Großherzogtum Hessen m. b. H., Mainz, in diesem Jahre wiederum eine größere Rücklage an Zucker gebildet. Damit die Bevölkerung rechtzeitig in den Besitz dieses Zuckers gelangt, wurden diese Zuckermengen in Viesen Tagen an die Kommnnalverbande ausgegeben. Von dieser ersten Obstzuckerzulage entfallt auf den Kopf der Bevölkerung die recht ansehnliche Menge von 5 Pfund. Voraussichtlich wird in Kürze nochmals mit einer Zulage gerechnet werden können, die allerdings geringer sein wird. Es kann der Bevölkerung nur auf das Dringendste empfohlen werden, diese erste Obstzuckerzulage von 5 Pfund für die Einmachzeit zurückzulegen und nicht für andere Zwecke zu verwenden, damit sie bei der schon bald eintretenden Beerenobsternte sich selbst Obst einkochen oder zu Marmelade verarbeiten kann. Ende Mai Anfang Juni wird außerdem von den Kommunalverbänden bereits der Juli-Zucker in Höhe von 500 Gramm auf den Kopf ausgegeben, so daß also die Bevölkerung in dieser Zeit insgesamt 6 Pfd. auf den Kopf erhält und somit in der Lage ist, für Einmach- zwecke wiederum über Zuckermengen zu verfiigen, die angesichts der bisherigen Beschränkungen im Zuckerverbrauch recht ansehnlich sind. Hederich-Eemuse. Seitdem uns die Suche nach einheimischen Gemüsen um die Erfahrung bereichert hat, daß der Hederich zur Streckung unserer Nahrungsmittel recht gut in der Küche verwendet werden kann, hat es der Landwirte nicht mehr nötig, dieses lästige Unkraut mit Stumpf utib Stiel auszurotten. Die jungen Pflanzen, wie Spinat gekocht und zubereitet, geben ein empfehlenswertes Gemüse, das bei der gegenwärtigen Knappheit aller Lebensmittel unseren Hausfrauen eine willkommene Erleichterung und Bereicherung ihres Küchenzettels bietet. Ueber eine Probe Hederich-Gemüse, die in einem Offizierkasino zum Mittagsmahl gereicht wurde, gibt die Kasinokommission folgendes Urteil: „Wir fanden den Geschmack dieses Gemüses ähnlich dem Grünkohl, eher noch etwas wohlschmeckender. Die gleichen Erfahrungen wurden auch in der hiesigen Volksküche gemacht." Als Rezept wird empfohlen: Ein Pfund Hederich weich zu kochen uud mit einer Zwiebel und ein bis zwei geriebenen Kartoffeln zehn Minuten zu dampfen. Ferner haben nach einer Zeitungsnotiz zwölf- bis vierzehnjährige Mädchen einer Volksfchnlklasie Mitte Oktober v?s in Knospe befindlichen Hederichpflanzen vor dem UmpflügeL des Landes über der Wurzel abgeschnitten und in 2 % Stunden 3 Zentner eingeliefert. Die Pflanzen wurden mit der Fleischhackmaschine zerkleinert. Ein Zentner Hederich mit zwei Zentnern Kartoffeln und sechs Kilogramm Fleisch wurden von 280 Kindern in der Volksküche verzehrt mit dem einstimmigen Urteil, daß das Gericht gut schmecke. Die Lehrer berichteten, daß keines der Kinder sich über mangelnde Bekömmlichkeit beklagt habe. — Da der Hederich sowohl frisch, als auch in Form von Dörrgemüse benutzt werden kann, so kann man also größere Wengen frischer Pflanzen sammeln und dörren, so daß sie im kommenden Winter als willkommenes Gemüse benutzt werden können. Aus Rhelnhesien. FC. Mainz, 5. Mat. Auf Antrag der hessischen Landes- gemüsestelle hat die hiesige Staatsanwaltschaft einen der staatlichen Kriminalkommiffäre mit der^Leitung der Kontrolle des Eemüfeverkehrs und der Bekämpfung des Schleichhandels beauftragt. Die Kontrolle erstreckt sich auf die Ueberwachung der Bahnhöfe, Landstraßen und Bahnzttge, sowie auf die Erfüllung der Lieferungsverträge und die Einhaltung der Bestimmung über Bcrsandscheine. FC. Mainz, 7. Mai. Wegen Geheimschlächterei wurde ein hiesiger Metzger verhaftet. Es wurde auch festgestellt, daß er unter Mitbenutzung von Bferdefleisch Hausmacherwurst her» gestellt hckk. ^ Der Buchdrucker Georg Schmelz ist stellte 7§ Jahrck! tm Geschäft der Buchdruckerei von Zabern tätig. Cr ist 84 Jahre alt. FC. Worms, 5. Mai. Mit dem Spargelergebnis sind dis Spargelzüchter tn Freinsheim und Umgegend recht zufrieden. Bisher wurde das Pfund Spargel zu einer Mark verkauft. Nunmehr sind Höchstpreise festgesetzt, und zwar für das Pfund erstklassige Ware 80 Pfennige. FC. Aus Nassau, 7. Mai. Bon privater Seite war an die Königliche Negierung ein Kaufantrag für die Ruinen der Burg Rasiau, der Stammburg des ehemaligen herzoglich nasiauischen. jetzt großherzoglich luxemburgischen Hauses gerichtet worden. Das Kultusministerium habe daraufhin Gutachten des Vereins für Rasiauische Geschichte und Altertumskunde und des Bezirkskonservators eingefordert. Diese waren gegen den Verkauf und betonten den Standpunkt der Denkmalpflege, die nicht nur materielle Dinge vor der Zerstörung oder der Aenderung ihres Überlieferten Zustandes zu schützen habe, sondern diesen Schuh ebenso auch altüberlieferten Rechtsverhältnissen und geschichtlich ehrwürdig gewordenen Beziehungen zwischen Dingen und Personen angedeihen lassen müsse. Aus Hessen.Nassau. FC. Wiesbaden, 6. Mai. Seinen 70. Geburtstag begeht am 7. Mai in geistiger und körperlicher Frische Paul Freiberr von Syberg zu Sümmern dahier, der Oberkammerherr der Eroßher- zogin von Luxemburg und Vorstand der Großherzoglichen Ver. mögensverwaltung in Biebrich am Rhein. Exzellenz von Syberg steht seit 1890 im Dienste des Großherzoglich Luxemburgs scheu Hauses. FC. Aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden, 7. Mai. Ueber die wirtschaftlichen Verhältnisie im abgelausenen Jahre im diesseitigen Bezirke sagt der 21. Jahresbericht der Direktion der Nasiauischen Landesbank. Die Kriegsbedarf liefernden In- dustrien und Gewerbebetriebe erzielten zum Teil große Gewinne. 1 die dort beschäftigten Arbeiter haben ihr gutes Auskommen und der Landwirtschaft geht es trotz aller Schwierigkeiten in der Bewirtschaftung bei den hohen Preisen ihrer Erzeugnisie nicht schlecht, ebensowenig dem.Winzerstand, der den gut geratenen 1917er Wein den „Hypothekentilger" nennt. Unter der Rot der Zeit leiden am meisten weite Kreise des Mittelstandes, deren Einkommen mit der Erhöhung der Preise aller Lebensbedürf- nisie nicht Schritt hält, sondern vielfach erhebliche Minderer- trägnisie aufzuweisen hat. Besonders schwer leidet in den Großstädten des Bezirks der Hausbesitzerstand, dem trotz aller Nachsicht vielfach nicht geholfen werden kann. Eine Abbürdung der vielfach stark angewachsenen Rückstände wird nach Frie- densschluß ohne Hilfe von außen nicht möglich sein. FC. Aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden, 5. Mai. D'- Haupttätigkeit des Konservators der Bezirkskommiffion zur Erforschung und Erhaltung der Bau- und Kunstdenkmäler im Re. gierungsbezirk Wiesbaden im abgelaufenen Jahre wurde durch die Bestandsaufnahme und Enteignung der Bronzeglocken für die Metall-Mobilmachungsstelle des Kriegsmimsteriums in Anspruch genommen. Wenn von den 2050 Glocken, die zur Behandlung kamen, etwa 500 meist der neuesten Zeit ungehörige «bgezogen werden, so war von den verbleibenden 1550 Glocken die Entstehungszett: 13. Jahrhundert 3, 14. Jahrhundert 19, von diesen beiden Gruppen wurden keine abgeliefert, 15. Jahrhun. dert 161, davon 24 abgeliefert, 16. Jahrhundert 69, davon abge- liefert 21, 17. Jahrhundert 76, davon abgeliefert 27, 18. Jahr- j hundert 202, davon abgeliefert 126, 19. Jahrhundert 745, davon abgeliefert 505, 20. Jahrhundert 275, davon abgeliefert 160, so daß im ganzen von 1550 Glocken 863 abgeliefert und 687 vorläufig befreit wurden. — In gleicher Weise wie bei den Glocken wurde der Bezirkskonservator Geheimrat Luthmer-Fraulfurt am Main auch bei der Entnahme der zinnernen Prospettpseifen der Kirchenorgeln als Sachverständiger zugezogen. Hierbei kamen 32 Fälle zur Behandlung, in 21 Fällen mußte Befreiung von der Entnahme wegen besonderen Kunstwerkes der Orgel- werte beantragt werden. — Die weiterhin zu gleichem Zwecke in Aussicht genommene Ablieferung von Bronze-Standbildern machte zunächst eine Aufnahme der in dem Regierungsbezirk Wiesbaden vorhandenen, seit 1850 errichteten Denkmäler und deren Begutachtung in Beziehung auf ihren künstlerisck)en Wert durch den Konservator notwendig. Es kamen im ganzen 80 Denkmäler aus Bronze und Kupfer in Frage. Von diesen ^vur- den 38 gezeichnet, bei denen der gänzlichen oder teilweisen Ab- gäbe, mehrfach unter Vorbehalt vorheriger Aöformung, konser- vatorische Bedenken nicht entgogenstehen würden. FC. Weilburg, 7. Mai. Vor einigen Tagen nahm sich, wie berichtet, die über 80 Jahre alte Insassin des Allersheims. Minna Kogler geb. Mai das Leben, indem sie sich vom Kirch- Hofsfelsen abstürzte, gestern folgte ihr der 84jähr. Bruder Heinrich Mai, der auch Insasse des Altersheim ist, im Tode nach, in- dem er sich vergiftete. — Der älteste Einwohner der Stadt, Rentner Dienstbach, beging heute seinen 89. Geburtstag. FC. Naunheim. 7. Mai. Ein großer Waldbrand in der Sackenbacher Gemarkung bei Lohr zerstörte 50jährige Eichen- und Buchenbestände. Nur mit großer Mühe konnte man das mächtige Feuer bewältigen. Der Schaden beläuft sich auf 50 000 Mark. FC. Osterspai, 7. Mai. Vorgestern abend gegen 7 Uhr setz- ten sich in dem alten Steinbruch bei Boppard, gegenüber Oster- spai Felsmasien tn Bewegung und stürzten mit furchtbarem Getöse in die Tiefe. Bei dem Bergsturz kamen Unglücksjällq nicht vor. auch wurde der Bahnkörper nicht gefährdet. Schupbach, 7. Mai. Der hiesige Vorfchußverein hielt gesterll seine diesjährige Generalversammlung ab. Der Umschlag tm abgelaufenen Jahre erreichte die Höhe von 1 819 580 Mark. Dis Versammlung beschloß eine Dividende von sieben Prozent Ms verteilen. Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ott Hirschel. Friedberg: fiir den Anzeigenteil: R. Heyner. Friedberg. Druck und Verlag der ».Neuen Tageszeitung A- G., Friedberg i. H, r ' Montag, den 13. Mai. nachmittags 1 Uhr. soll ein der Ee- memdc gehöriger untauglicher &bcv an den Meistbietenden versteigert werden. Burg-Gräfenrods. 8. Mai 1918. Crohh. Vüroermeisierei ._ I. V..- Rahn. Wiedersehen war seine Und unsere Hoffnung. laljiifrfifipiüig in Ziegenberg. Nächsten Montag, den 13. Mai 1SI8, vormittags g>/ Uhr werden versteigern Buchen: 700 rm Scheit u. Knüppel 8500 Wellen 12 rm Stock. Zusammenkunft auf der Kreis- Vozettcri"^^ Ziegenberg am v. mtmarnrnelS 1 £?i£ X «“(!?' -u-, Kanonier BUgUsi Köbel Fuh-Artillerie-Bataillon 61 , 2 Batterie "?ch 7monafigex Pflichterfüllung am 29. April im blühenden Alter rmn 90 ^ -men Volltreffer den Heldentod Mrs Vaterland erlitten hat. fahren durch Nothnagel. Schäferhund enttarnen, grau, langhaarig. Vor Ankauf wird gewarnt. Abzugeben bei Peter Schersr. Rieder-Florstadt. 1 Jagdhund lVrauufchimmel Hündinj Qu| den Namen Feldmann hörend, entlaufen. Vor Ankauf wird gewarnt. Ä?r flet ct5äit sute Fr. Weber. Friedbera, Kaijerftraße. 1 Zughund hat zu verkaufen Jako b Türk, Gettenau. TrächSiMÄMrjWkiii hat zu verkaufen ^ Philipp Sch uitkieik. Echzell. Ein zweitüriger Eisschrank -u verkaufen. r,J u kr fragen in der Geschäfts fteüg der „Reuen Tageszeitung" I war so jung er starb so früh. Wer Ihn gekannt, vergißt Ihn nie. Herren-Socken Damen-Strümpfe Handschuhe in unerreichter Auswahl äusserst preiswert Fr, Weher f fMW. Nieder-Rosbach, den 10. Mai 1918. Die tiestrmttüeo Mer» „t GksWißer: Friedrich Köbel mid Frau Marie geb. Jüngst Friedrich Köbel Marie Köbel. Verwalter lLandwirtssohn), sucht während Urlaub Vechaftigung auf einem Qeftattet’ 0 * )ateic Verheiratung Angebote unter W. 65 an die Mastsstelle der „Reuen Tages- Mtung." _ ö Bäckergeselle^ sucht. Stellung. ^O^nen unter Nr. 926 an die Geschäftsstelle der „Neuen Tage szeitung". Suche tleines Häuschen tnit Gar en und Stallung auf dem rrande zu wie en. Offerten unrcr W. M. an die Geichapsftelle der ^Neuen Tageszeitung." ^ 1 gulerhaiienes Break nttt Einfp.-Geichirr zu verkaufen. ai Bäckermeister, Bav-Ra uheim, Schnurftraße 18. Todes-Anzewe. Am 23. April d. Is. starb allzufrüh in einem Neserve-Lazarett in Hagen in ^te ft i^ r ö n cE Un[eI ^^lorgter Sohn, die Stütze feiner Eerichtsschreiber-Aspirant Lzzdwig Laubach inrolge einer schweren Verwundung und hinzugette» lener Lungenentzündung im Alter von 34 Jahren. äUu der Bitte um stille Teilnahme teilt dies mit Samen der trauernden tzinterbriebenea: Ernst Kanbach. Friedberg, den 8. Mai 1918. Kiiidhkim. Kellauntmachung. Bel H. Webermayer, Fauerbach ist noch Kunsthonia ».««.»»»«... Friedberg, den 8. Mai 1918. Der stellv. Bürgermeister (städt. Lebensmittel- usfchuß) Die jij»öil!iltSlhaüilchei! ?« ffliigm und ^. a r n? k ^^wirtschaftlichen Haushaltungsschulen zu Langen und Kursus.h ' E ^ "^uen am 1 . Juli 1918 einen neuen' fünfmonatlich!n Der Zweck und die Aufgaben der Anstalten bestehen ln b#* der Mädchen aus dem Bürger- und Landwirtsstande künftigen tüchtigen Hausfrauen durch anqemeffenen Wirtschaft- durch praktische Unterweisung in allen in Um Arbellen d^^erlichen Haushalte vorkommenden Verrichtungen und Für Wohnung und Mobilkarbenutzung zahlen: Ä °us Hellen .... 25 Mk. o) Mädchen von außerhalb Hessen 40 für den ganzen Kursus. " »f? Verpfleguna wird nach den Selbstkosten be- z ehungswerse den Ureifen der Lebensmittel berechn«»! .n.st-h-n nicht und ist insbesondere der^Unterricht^unent- ^reit find. Wegen Berücksichtigung der nach dem 1 °*unt nommen werden " änmelimn 8 cn '°nn Verbindlichkeit nicht ^iiber- IchaMkammer. d°- Vorsitzende der Landwirt- Darmstadt, den 27. April 1918. Landwirtschaftskammer für das Erotzherzogtum Aeffen. Walter. im Haushalte: Stoff-Farben in größter Auswahl Drogerie AdolfSchmrdt Friedberg f, fi. , Kailer,trotze 7. Veredelte Trzch kaufe Reisig anfangend, werden im Bönft ä^cf^wInJil'h fif,A 1 r Winterfällung) von Buchen. Cicken. Crlen. m»»,,** ^s,k^ächsten Dienstag, den 14. Mai 191», vormittags 9 Nttr aitfangcno, werden >m Bönstädlor Gcmcindewald versteigert A Wenstamm 80 cm Durchm. 4,1 m Länge Elch-nstamm- 30-39 cm Durchm, 4-10 m Länge 49 Eickenitamme 25-29 cm Durchm. 4-12,2 m Lang« 186 E chenuamme 13—24 cm Durchm. 2,5-12 m L-inae . 162 EtiiS Pfosteuholz'z 2,5 m Länge, ° 3 dlch-nstamm- 16-20 cm Durchm. 5,7-7,2 m Länge 4 Vuchenftamme 40-49 cm Durchm. 5.2-10 m Länge ? S’‘* en s a 1' t 1 le 17—27 cm durchm. bis 22 m Bange 3 Vuchenderbstangen 12 cm Durch»,, bis 4 m Länge. Zusammenkunft ist in Distrikt Judenheide. Bönstadt, den 8. Mai 1918. Eroffh. Bürgermeisterei Bönstadt. Wagner. Einige lausend gespitzte und ungespitzte lange zu haben bei BrwiiM Rchf., Nieder-Wöllsta d t, Tele ,, n \ iC . 1 . DeAeflyriieo Weihpinsel, Schablonen, Kreide- Marse,n. Eips. lialkfarben LkWir Aliolf Sijmiilt . Friedberg i. H. —___ Tagner. Holzversteigerung^ 3 Eiche-Stämme I. Kl, -- 4,95 km Inhalt >. II. Kl. -- 11,10 ^ 2 J. .. >. Hl. Kl, - 26 67 Z Z H » „ IV. KI. = 42,82 " 26 „ „ V. Kl, = 13,69 „ ’ "0 „ .. „ VI. Kl, = 32,39 .qq ^uche-Stäuinie = 6,<8 fm Inhalt (l!$‘ e5 ®lamme = 66,62 fm Inhalt r ü!.^?°Derbstangen -- 4,58 fm Inhalt o Larche-stäinme -- 1,36 fm Inhalt W-lM°AZMn"e7beE d°- Waldes an der Straße Grogh. Bürgermeisterei Wohnbach. Kratz. (letzte Winterkällnng) von Buchen, Cichen, Erlen, Ulmen SSÜX, *.Ä in «einen bis «rStzten Mengen Preis pro Zentner Mk. 1.50 f"t Waggon der o- Das Reisig muß gebündelt geliefert werden in^nallirliLer roer ^ c JJ und schließt die Abnahme aus. DaS Reifia-Sol, LLSW-" ÄFfiSS Ü»t bkslihllc ilfritflft sesilA, Es ist dringende vaterländische Pflicht datz alles Reisig geliefert wird. Ätisgust MoiBB’acI. Hungen (Oberh.) Setientee Aufkäufer für Oberhesten und angrenzende Gebiete. Wt's Hk-ttiWMr von vielen landwirtschaftlichen Versuchsstationen r ^ w empfiehlt ssevk Sar. Wol,ttl»ach. Trlkfoi, AmtMIfershkimNr.?. Tssickii. Anknstli. Fristen. Intimi, Facke. Pinjel, nirgends bester, nirgends billiger wie bei Adolf Blcchstein, A»»ll.Kiistam'. Frfedher^ i. 81 . Achalstr 15 . Telefon Mr. 459. Größtes Kager am Ktatze l Briefbogen, Briefumschläge, Postkarten, Rechnungen, Rundschreiben, Formulare oder sonstige andere für Ihren Geschäftsverkehr oder persönlichen Bedarf dann bestellen Sie diese dort, wo Sie die Gewissheit für einwandfreie Ausführung haben. Wir empfehlen uns bei eintretendem Bedarf und sichern schnellste und sau- bersteAnfertigung zu. Heil! WmiW Druckerei u. Verlag A.-G. Friedberg L H.