Donnerstag» den SS. April 1918 Dnmmrr 96 11. Ja hrgang., Die Tao-s?-i1«ng" erscheint ,eden Werttag. Regelmäßige Beilagen „der Kauer aus Hessen", „Kie Kpiuussube". Kerugspreis: Bei den Postanstalten vierte!jährlich ML 2.4% hinzu tritt noch das Bestellgeld; bei Den Aoenten monatlich 86 Ptg. einschließlich Trägerlohn. Anzeige»: GrundzeUe 26 Pfg^ lokale 20Pfg^ Anzeigen von auswärts werden durch PostnachnahmG erhoben. Erfüllunflsori Friedberg. Hchriftleituuq und Verlag ^riedliera sHessens. ,anaueritraße 12. Ferniprecher 48. Postj heck-Lanto Nr. 4859. ilmt Frankfurt a. M. S englische Kreryer, 3 Zerstörer und mehrere Torpedoboote in den Grund gebohrt. — Die Höhe von Dlengeihoek erstürmt. — Klmferopol in der Krim erreicht. — 30662 Tonnen versenkt. Engiijchtr flatteiiaiigriflf auf Oßen^e iinö Jrfliriiggf. 5 Nein, Kreuzer in Grnnd gebohrt. 3 Zerstörer, mehrere Torpedoboote versenkt. Berlin, 24. April. (WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 23. zum 24. April wurde ein groß angelegtes und mit rücksichtslosem Einsatz geplantes Unternehmen englischer Seestreitkräfte gegen unsere flandrischen Stützpunkte vereitelt. Nach heftiger Beschießung von See aus drangen unter dem Schutze eines dichten Schleiers von künstlichem Nebel kleine Kreuzer- begleitet von zahlreichen Zerstörern und Motorbooten bei Ostende und Zeebrügge bis unmittelbar an die Küste vor in der Absicht, die dortigen Schleusen und Hafenanlagen zu zerstören. Gleichzeitig sollten nach Aussagen von Gefangenen eine Abteilung von 4 Kompagnien Seesoldaten Royal-Marine die Mole von Zeebrügge handstreick)artig besetzen, um alle auf ihr befindlichen baulichen Geschütz- und Kriegsgeräte sowie die im Hafen befindlichen Fahrzeuge zu vernichten. Nur etwa 40 von ihnen haben die Mole betreten, diese sind teils tot. teils lebend in unsere Hand gefallen. Auf den schmalen hohen Mauern der Mole ist von beiden Seiten mit äußerster Erbitterung gefachten worden. Von den am Angriff beteiligten englischen Seestreitkräften wurden die kleinen Kreuzer „Jphigenia", „Jntrepid", „Sirius" und zwei andere leichterer Bauart, deren Namen unbekannt, dicht unter der Küste versenkt. Ferner wurden drei Zerstörer und eine größere Anzahl von Torpedobooten durch unser Artilleriefeuer zum Sinken gebracht. Nur einzelne Leute der Besatzung konnten rwn uns gerettet werden. Außer einer durch Torpedotreffer' verursachten Beschädigung der Mole sind unsere Hafenanlagen und Küstenbatterien völlig unversehrt. Von unseren Seestreitkräften erlitt nur ei/t Torpedoboot Beschädigungen leichterer Art. Unsere MewchenverlEe sind gering. Der Chef des Admiralstabs der Marine. . v? Die englische Darstellung. London, 23. April. (Reuter.) Die Admiralität teilt mit: Heute wurde am frühen Morgen von unseren Seestreitkrästen ein Angriff auf Ostende und Zeebrügge, die vom Feinde als Stützpunkt für seine Zerstörer und U-Voote benutzt wurden, unternommen. Unsere Eeestreitkräfte sind jetzt auf der Heimkehr begriffen. Rach den bisherigen spärlrchen Nachrichten hatte der Angriff einen leidlich guten Erfolg (wörtlich: reasonable measur succes). Mit Ausnahme der Deckungsschiffe bestand das verwendete Geschwader aus Hilfskriegsschiffen und sechs ver- alreten Kreuzern. Fünf dieser Kreuzer, die mit Beton ausgefüllt waren, wurden als Blockierungsschiffe verwendet und gemäß den erteilten Befehlen an Strand gesetzt, von den Mannschaften verlosten und gesprengt. Ein weiteres Eommunique wird ausgegeben, sobald die Berichte von den Schiffen, die jetzt ' nach ihren Stützpunkten zurückkehren, vorliegen. Ueber die Verluste ist. noch nichts bekannt. » Eine Erklärung Sir Eric Geddes*. Im ünrerhause gab der Erste Lord der Admiralität, Sir Eric Eeddes, folgende Erklärung über die Unternehmung gegen Ostende und Zeebrügge: Der Angriff wurde unter dem Befehl des Vizeadmirals Roger ausgeführt. Zerstörer aus Dover und französische Zerstörer wirkten mit, ebenso nahmen sechs veraltete britische Kreuzer „Brilliant", „Sirius", „Iphigenie". „Intre- pid", „Thetis" und „Vindietire". sämtlich 20 bis 30 Jahre alt, an dem Angriff teil. Fünf mit Beton gefüllte Boote sollten im Kanal und wenn möglich am Eingang der Häfen versenkt werden. „Vindictive" und zwei Hilfsschiffe, ursprünglich Liver- pooler Fährboote, führten Sturm- und Zerstörungsabteilungen zum Sturm auf die Spitze der Zeebrügger Mole. Der Kreuzer „Vindictive" war besonders mit Laufplanken zur Landung der StrirmerabreUungen versehen und mit Flammenwerfern ausgerüstet. Alle beteiligten Leute, Matrosen und Seesoldaten, waren Freiwillige der großen Flotte. Es zeigte sich ein großer Wetteifer für die Unternehmung. Leichte Deckungsstreitkräfte unter Admiral Tyrwhytt deckten die Operationen und eine»Ab- leilung von großen Monitoren und eine Anzahl von Motorfahrzeugen und Küstenmotorbooten, von welchen die kleinen starken Boote die größtmöglichste Besatzung führten, nahmen teil. Der Hauptvlon war der folgend?: 1 Nach einer starken Beschießung von einstündiger Dauer durch die Monitore auf Zeebrügge sollte der Kreuzer „Vindictive" mit zwei Hilfskreuzern längsseits der Mole von Zeebrügge gehen und Abteilungen zum Sturm und zur Zerstörung landen. Unterdessen sollten drei Blockfchiffe, das sind alte Kreuzer, in den Kanal eindringen, auf Grund laufen und in die Luft gesprengt werden. Zwei alte, wertlose Unterseeboote, mit Explosivstoffen gefüllt, sollten gegen die Verpfählung außerhalb der Mole an der Küste anrennen. In Ostende war die Arbeit einfacher Dort sollten zwei Vlockschifte an die Küste rennen und am Eingang zum Hafen gesprengt werden. Die bekannt gewordenen Ergebnisse sind: In Ostende liefen ?wei Blockfchiffe an die Küste und wurden nach der Sprengung verlassen In Zeebrügge erreichten zwei von den drei Blockschiffen ihr Ziel, wurden versenkt und am Eingang des Kanals gesprengt. Das dritte lief in der Durchfahrt auf den Grund. Ein gewisser Eefamtfchaden wurde durch das Artilleriefeuer und Torpedoschüste auf feindliche Zerstörer und andere Schiffe längs der Mole verursacht. Ein Küstenmotorboot meldet die Torpedierung eines feindlichen Zerstörers, der zu entkommen suchte. Eines der beiden alten Unterseeboote erreichte seine Ziele. Es wurde gesprengt und zerstörte dabei die Verpfählung nahe der Mole. Sturmabteilungen vom „Vindictive" und von den Hilfskreuzern „Iris" und „Dasfondil" gingen zum Angriff vor und kämpften mit größtmöglichster Tapferkeit, indem sie die Stellungen längs der Mole Über eine Stunde hielten und beträchtlichen Schaden und Verluste den feindlichen Streitkräften zulügten, die die Mole, die Zerstörerbalterie, die Unterseeboots, depots und die großer Wasserflugzeugbasis auf dieser hielten. Der Angriff hatte vor allem den Zweck, die Aufmerksamkeit der Besatzung der Mole auf sich zu ziehen, während die Blockschiffe in den Hafen eindrangen, und er erreichte diesen Zweck. Nachdem die Landungsabteilungen wieder eingefchifft waren, traten „Vindictive" „Iris" und Dasfondil" mit Erfolg den Rückzug an. „Vindictive" ist, wie gemeldet, nach dem Ausgangsort zurück- gekehrt, ^»ie beiden anderen sind auf dem Wege dahin. Die im ganzen bisher gemeldeten britischen Schiffsverluste betragen: ein Zerstörer, der durch Gejchützfeuer von der Mole zum Sinken gebracht wurde, zwei Küstenmotorboole und zwei Motorfahrzeuge, die vermißt werden. Die Admiralität glaubt, dem Vizeadmiral in Dover und allen Offizieren und Mannschaften den größten Dank für ihr äußerst tapferes Unternehmen schuldig zu sein. Es liegt genügend Wahrscheinlichkeit vor, daß der Eingang zum Vrüggekanal möglicherweise wirksam blockiert ist und daß beträchtlicher Materialschaden verursacht wurde. • Der Angriff auf Zeebrügge und Güende. Berlin, 24. April. (WTB. Amtlich.) Aus der vom Ersten Lord der englischen Admiralität Sir Eric Geddcs im Unterhaus gegebenen Erklärung über die Unternehmung gegen Ostende und Zeebrügge scheint man herauslesen zu sollen, daß:sowohl in Ostende. ganz besonders aber in Zeebrügge. das beabsichtigte Ziel — Abjchließung der Häfen —erreicht worden fei. Demgegenüber wird hiermit ausdrücklich festgestellt, daß die Seekriegführung von der flandrischen Küste aus durch die englische Unternehmung in keiner Weise gestört ist. Der deutsche Generalstab meldet: =ä W. T. §. Großes Hauptquartier, de« 24. April. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Aus dem Schlachtfelds an der Lys und an der Somme blieb die Tefechtslätigkcit auf örtliche Kampfhandlungen beschränkt. Nordöstlich von Vailleul erstürmten wir die Höhe von Vleugel- hoek und nahmen hier Franzosen gefangen. Oestlich t>ou Bail- teul wiesen wir englische Angriffe ab. Starke Vorstöße des Feindes nordöstlich von Bethune wurden in unseren Vorposten- linien zum Scheitern gebracht. Vorseldkämpfe au vielen Stellen der übrigen Front brachten Gefangene ein. * Rittmeister Freiherr von Richthofen ist von der Verfolgung eines Gegners über dem Schlachtfelde an der Somme nicht zurückgekehrt. Rach englischem Bericht ist er gefallen. vv v r < Osten. Finnland. Die unter dem Befehl des Generals von der Goltz stehenden Truppen haben die Eisenbahnknotenpunkte Ryvinae und Rusbi. maeki genommen und nördlich von Lanti die Verbindung mich der finnischen Armee hergestellt. Ukraine. In der Krim haben Truppen des Generals Kofch Simferv» pol erreicht. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Abendbericht. _ Berlin, 24. April, abends. (WTB. Amtlich.) Bon de» Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der österreichische Geueralstab jf r== meldet: ===z=." Wien, 24. Apirl. (WB.) Amtlich wird verlautbart: An der italienischen Front keine größeren Kampfhandlungen. Der bulgarische Geueralstab >== meldet: ==^=r- Sofia, 22. April. (WTB. Nichtamtlich.) Genevalstab-^ bericht. Mazedonische Front: Im Osten des Ochridasees Ar» tillerietätigkeit auf Seiten des Feindes in der Richtung auf die Tschervena Sena, auf Margareve und auf Braindol. Tie Kampftätigkeit auf beiden Seiten verstärkte sich. In der Gegend der Moglena zerstreuten wir mehrere feindliche Gruppen, die gegen unsere Posten vorrückten, im Feuer. Im Süden von Keukeurenz wurden zwei französische Kompagnien, die gegen unsere Sicherheitslinien südlich von Gewgheli vorrückten, in unserem Maschinengewehrseuer und durch Bomben zurückgeschlagen. Ein französischer Offizier und ettoa zehn französische Soldaten näherten sich unseren Posten und fielen im Nahkampf. Nach einer heftigen Artillerievorbereitung, die sich zeitweilig legte, um eine größere Heftigkeit anzunehmen, griffen mehrere englische Bataillone in einer ausgedehnten Front unsere Stellung südlich von Doiran an. In hartnäckigen Widerstand wies unsere tapfere Infanterie, unterstützt von unserem Artilleriefeuer, de« feindlichen Angriff vollständig ab und machte englische Gefangene, darunter einen Ossizier. Eine große Zahl toter Engländer liegt vor unseren künstlichen Hindernissen. Nufere Verluste sind unbedeutend. Das türkische Hauptquartier . i== meldet: ==» Konstantinopel, 22. April. (WB. Nichtamtlich.) Gene- ralstabsbericht. Palästinafront: Von der Wüste bis zum Jordan mtt geringe Gefechtstätigkeit. Auf das östliche Jordanuser vorstoßende englische Panzerkraftwagen wurden durch unser Artilleriefeuer vertrieben. Eine gegen Maor. und b\t Heb» schasbahn gerichtete Unternehmung von Rebellen scheitert« an dem tapferen Widerstand unserer Besatzungstruppen. Unsere herbeigeeilten Unterstützungen schlugen die feindlichen Banden in die Flucht und brachten ihnen erheblich« Verluste bei. Kaukasusfront: Unter ftetcn Kämpfen nähern sich unsere Truppen der Stadt Kars. Osurgety, nordöstlich von Datum wurde genommen. 30662 Tonnen versenkt. Berlin, 23. April. (WTB. Amtlich.) Eines unserer U-Boo!e, Kommandant Kapitänleutnant K o l b e, hat in der vergangenen Woche im Sperrgebiet um die Azoren und bet den Kanarischen. Inseln 11 Dampfer, 4 Segler und 2 Fischdampfer mit insgesamt 86 062 Vrutloregistertonnen versenkt. Hierunter befanden sich der portugiesisch-: Dampfer „Reptuno" (300 Bruttoregistertonnen), der italienische Dampfer „Eaetano Costanza" (1027 Br.» Registertonnen), „Luigi" (3549 Bruttoregistertonnen), sowie der englische Dampfer „Ellaston" (3192 Bruttoregistertonnen). Lech» tere beide waren bewaffnet und mußten im Artilleriekampf nieder gekämpft werden. Das 7,5 Zentimeter ^Geschütz des MSen Dampfers nwrt* erbeutet. 8er Kapitän gefangen. Utdts den Segelschiffen befanden sich die amerlkanlschen Schoner ^Zutta Frances" (183 Bruttoregistertonnen). „A. E. Whyland- (130 Bruttoregistertonnen), der englische Schoner ..Elise Btrdt* (135 Bluttoregksiertonnen). Die für unsere Feinde besttmmten Ladungen der Schiffe waren zum Teil unmittelbar für den milt- torischen Gebrauch bestimmt Sie bestanden u. a. aus 3500 Tonnen Erz. 6900 Tonnen Selz, 860 Tonnen Kork, 800 Tonnen Palmöl. 250 Tonnen Palmkernen, 4000 Tonnen Kohlen, 4000 Tonnen Stückgut, hierunter vor allem Lebensmittel, Stacheldraht, Leder ufw. Für die deutsche Kriegswirtschaft wurden 12 lederne Treibriemen von je 100 Meter Länge in die Heimat -mückgebracht. Der Chef des Admiralstabs der Marine. * Aus Madrid wird der „Kölnischen Zeitung" von ihrem eigenen Miliarbeiter am 16. 4. gedrahtet: Gegenüber von Pala- frugell in der Provinz Gerona hat ein U-Boot einen französt. schen Eereitzug angegriffen. Die Einzelheiten darüber werden untedrückt, doch wurde bekannt, daß der transatlantische Dampfer „Provence" schwer beschädigt in Palamosy in der Provinz Ee- rona einlief. Me Schlacht im Westen. Der englische Angriff nördlich Non Sllücrt. Berlin, 24. April. (WTB. Nichtamtlich.) Am 22 4 cBetriä unternatimen die Engländer an der Front n.iduch von Albett einen größeren Angriff, wobei sie unter'den schwersten Verlusten abgeschlagen wurden. Sie versuchten bei Einbruch der Nacht durch schlagartig einsetzendes zu- sammengefaßtes Feuer von Artillerie und Maschinenge- lvehren die Deutschen zu überraschen. Als aber kurz darauf nach stärkster Feuervorbereitung die englische Infanterie in last 6 Kilometer Breite zum Sturm antrat, geriet sie sofort m das schwerste Feuer unserer Arttllerie und Infanterie und Dtaschinengewehre, das. einheitlich geleitet große Lucken in die drchten Linien der Angreifer schlug. Bei Mesnik und rm Walde von Aveluy wurde der Feind schon auf größere Entfernung abgeschlagen. Zwischen diesem Walde und der Straße Aveluy-Bouzincourt brach der Angriff ganz dicht vor unseren Stellungen zusammen. Hier, wo unsere Schützen sich bereits zmn Nahkampf fertig gemacht hatten, bezahlte der Feind sein Kehrtmachen im letzten Augenblick mit vernicksten- den Verlusten. Südlich der erwähnten Sttaße gewannen die Engländer in kaum 300 Meter Brette und 200 Meter Tiefe ernen Streiten des Vorfeldes unserer Stellung, ohne an die Hauptwlderstandsline heranzukommen. Nördlich von Albert wurden sie völlig abgeschlagen. Ganz sorgfältig vorbereiteter mit frischen Kräften ausgeführter Angriff mißlang für den Femb um so ernster, als kaut der Aussagen Gefangener das Angriffsziel die am Westrarch des Ancretales laufende Bahn war. Dadurch wäre Albert von Norden bedroht worden. SSer Plan ist dank der glanzenden Haltung der Tropen reft. los gescheitert. Dagegen hat der näckstttche Kampf nach den Meldungen rmserer Infanterie den Engländern sehr schvere Verluste gekostet. Allein nordwestlich von Aveluy lassen sich vor rmseren Stellungen mehrere hundert Tote zählen. Die Erbitterung der Portugiesen gegen die Engländer mnnnt nach übereinstimmenden Gefangenenaussagen dauernd zu. Beim^ Einsatz in die vordersten Linien wurde ihnen von den Engländern gesagt, daß ein deutscher Angriff nicht siattfinden wurde, da die Deutschs alle verfügbaren Kräfte beiderseits der Somme eingesetzt hätten. Außerdern sei die den Portugiesen zugewiesene Stellung hervorragend zur Verteidigung eingerichtet. Wie kriegsmüde die Portugiesen sind dre ^ hi den Feldzug mit Gewalt durch Stimmungsmache hinemgetrieben wurden, beweisen die Meutereien des 7., 34. und 35. Regiments zur Genüge. Die schweren franzostscheu Opfer. Berlin, 24. April. (WTB.) Die schweren ftanzösischen Opfer an Blut und Gefangenen im Bewegungskrieg kann ledig, lich der Sieger feststellen. Folgende Zahlen beweisen, in welch hchem Maße die Franzosen schon in den ersten 14 Tagen des Westangriffs sich infolge der englischen Niederlage opfern mußte«. Von der ftanzösischen 151 Division wurden 5 Offiziere und 211 Mann, rrm der französischen 161. Division 16 Offiziere und 3055 Mann gefangen. Die Regimenter dieser Divisionen hatten durchschnittlich 500 Mann blutige Verluste. Allein die 51. Division verlor 100 Mann vom Regiment durch Gasbeschutz. Von der 125. Division wurden am 23. und 24 März 1900 unoermun- oete Gefangene e'mgebracht. Die Division war am 23. März mitten in die zurüchlutenden Engländer eingesetzt worden, sie hatte keine Karten und Orientierung erhalten und erlitt durch kopfloses Schießen der englischen Artillerie schwere Verluste. Die 12o Division gilt als ausgerieben. Von der 22. Divi- 005 3 ‘ SBatom ° n des Infanterie-Regiments Rr. 62 bei Blllanceurt am 26. März gefangen, das Infanterie-Regi- ment Nr. 19 derselben Division hatte außerordentlich schwere Verluste. Das ^nfanter'e-Regiment Nr. 118 verlor bis 50 Pro- Mt fttnes Bestandes. Vcn der 12. Infanterie-Division wurde das -nfanterie-Regiment Rr. 350 bei Maresmontiers teils durch Artillerie, teils durch flankierendes Maschinengewehrfeuer zu- fammengeschoffen. Verschiedene Kompagnien wurden gänzlich ?oo 0 m^ en ; c ? b / re Kompagnien Ratten nach dem Kampf von 189 Mann Gefechtsstärke beim Einsatz noch 60 erlitt bei Royon zum großen Teil durch zu ^5 ,.^?en der ungesch.cktcn englischen Arttllerie schwerste er uste. vor allem das Jnfantene-Regiment Rr. 144 und das Infanter.e-Regtment Rr. 57. Bei der 45. Infanterie Division TI*]*™ natf) Iööew Tronteinfatz nordwestlich Mont- didierüber 30 Prozent Verluste fesigeftettt. Von der 56. Infan- ^ *** bte Jäger-Bataillone Nr. 65 und 69 am 29. VLf 1 '*'*' s"nröstschen Gegenangriff nordwestlich Mont- worden. Da, Jäger-Bataillon Rr. 49 *** LckLweneMgiment Nr. 100 nahmen an diesem Taa «t oem Vuertfl mrw*m Xt*»m*ia4 _ Sefichis der unsinnige» vergebliche« Blutspfer, di» beretts vs» ihrer Division verlangt waren. Die Aufzahlung der festgestell- ttn außerordentlich hohe» französischen Verluste wird fortg^etzt. Entsetzliche e»glische Verluste. Berlin, 23. April. (WTB.) Bei Nieuwekerke haben die englischen Brigaden 178, 176 und 59. Division sehr schwer geblutet. Die Artillerie der 59. Division wurde restlos aufgerie. ben. Die Gesamtverluste der genannten Brigaden waren so hoch, daß diese fast neu ausgestellt werden mußten. So kehrte z. B. das 216. Netts- und Derby-Regt. der 178. Brigade mtt nur 30 Mann aus der Schlacht zurück. Der Ersatz dieser Brigaden bestand größtenteils aus ungenügend ausgebildeten 18jährigen Leuten. Der 19. Division hat das deutsche Artilleriefeuer ent- setzliche Verluste zugefügt. Alle Nückzugsst ratzen lagen derartig unter dem deutschen Fouer. daß tagelang keine Verpflegung herangebracht werden konnte. Beim Einsatz im Meesenabschnitt wurden die 57. und 58. englische Brigade fast völlig aufgerieben. Ihre Verluste betragen etwa 75 Prozent. Von einer Kom- pagnie kehrten nur zwei Mann zurück. Diese beiden Brigaden wurden am 13. April durch jungen Ersatz notdürftig aufgefüllt und schon am Abend dieses Tages etwa 2 Kilometer östlich des Kemmelberges wieder eingesetzt. Unser Geläudegervinn. Berlin, 23. April. (WTB.) In den ersten 18 Tagen der großen Schlacht in Frankreich verloren die Engländer 3440 Quadratkilometer ftanzösischen Bodens. In der zweiten Phase des Kampfes büßte der Feind an der Lys in 9 Tagen 473 Quadratmeter belgischen und ftanzösischen Bodens ein. Insgesamt überließ also die Entente den Deutschen im ersten Monat der Offensive ein Gebiet von 3913 Quadratkilometer. Damit sind weite blühende Landstriche, die bisher vom Krieg verschont waren, den Leiden und Schrecken preisgegeben. Die ideellen Werte, die Frankreich infolge der englischen Niederlagen verloren gehen, lassen sich nicht annähernd in Zahlen umsetzen. Wiedercrwachcn der Schlacht. Zürich. 24. April. Mailänder Zeitungen melden aus Paris, daß Calais und Dünkirchen auch von der Landseite aus in Ver-' teidigungszustand gefetzt werden. Englische und amerikanische Pionierabteilungen feien dabei, im Umkreise von 6 Stunden neue Befestigungen zu errichten. Das Pariser „Pettt Journal* meldet am Dienstag ftüh von der Front, daß die Arttllerie- tütigkeit im Raume von Amiens wieder begonnen habe. Auch vor Verdun und Reims zeige von nerrem das Arttlleriefeuer des Feindes. mnt k°in« Red. ja fet«, wotzl aber M« Tatsrcheii, die zu denken geben. Sollte in Berlin dl» " ^ der man mit unseren Hoheit-. samt« Boa "Vt d,mu ' 8 mt ’ d-nn wird Unser ge. samtes Volk stark m seinem guten Recht daraus die für uns holl^dNLe E. Ziehen und danach handeln. Ti« w ? ml ‘ 8rofiet «»kmerksamiei, darüber daß feine begründeten Klagen gegen un« ausoesai-ke w«d°n können. Die gegenwärtige Regierung bät --"verstau! den Holland beinahe vier Jahre hindurch vom Kriege feruzu. hatten, und ihre großen Verdienste gegenüber dem Volk solle» licht vergessen werden, auch nicht, wenn sie selbst der Meinung fei» sollte, daß st» beim Eintreten einer neuen Phase der Kris,/ r e e cht Attischer ist als die bisher durchgemachtcn Studien' In btlm tcu,' 3 flnbetCT Innern anve.traut sieht' In die cm Falle wird ein nationales Kabinett fo bald so bald womöglich das Ruder des Staat-schiff-s in die Hand nehmen Das Wolffsche Bureau bemerkt hierzu: Die Besora«iil- LÄSLE -> - b»'"« - SÄÄS Irun frtf steihur v. Richthofens. Paris. 23. April. (WTB. Nichtamtlich.) Der Korrvspo«. dent der Agence Havas an der englischen Front telegraphiert über die Beisetzung Richthcfens. daß chm die militärischen Ehre« in vollem Umfange erwiesen wurden. Ein Geistlicher nahm nach dem anslkkantschen Ritus die gottesdienstliche Handlung vor Sechs englische Fliegeroffiziere trugen den Sarg zur Gruft «nd legten Kränze mit den deutschen Farben namens des Haupt, qrnntrers einer Brigade und mehrerer Geschwader, darunter eines australischen, nieder Einer dieser Kränze trug die Inschrift: „Dem tapferen und würdigen Feinde " m London. 23. April. (WTB.) Meldung des Reut,rschen Bureaus. Der folgende Bericht über den Tod Richthofens ist vcn dem offiziellen Kriegskorrefpondeuten bei den australtschen Truppen in Frankreich eingegangen: Richshofen wurde gestern abgcschossen. als er rn geringer frohe diesseits der australischen Front flog. Die Kugel, die ihn traf, ist wahrscheinlich von dem Kanonier Lewis bei einer Batterie der aulttalifchen Feldartillerie abgefeuert worden. Richthofen fiel am Ende eines Kampfes zwischen britischen und deutschen Geschwadern. Ein britischer Flieger ist der Meinung, daß er Rrchthofen abgeschossen hat Richthofen, der einen Dreidecker steuerte, wurde gettoffen, als er sehr niedrig über dem Boden flog, und als er selbst den britischen Aufklärer herunterjagte. Der deutsche Meisterflieger stürzte nieder. Das Flugzeug ging krachend in Stücke. Nur eine Kugel wurde in Richthcfens Körper gefunden. Sie war in die linke Seite eingednin.ipnr und gerade durch das Herz geganaen. Der Kampf begann, als zwei australtsche Flugzeuge, die sich Ziemlich weit hinter den deutschen Linien befanden, plötzlich sechs feindliche Flugzeuge über sich bemerkten Die Deutschen gingen sofort zum Angriff nieder und saßen uns in der Flanke und im Rücken. Die Australier machten Kehrt und fchosien rückwärts. Einer der feindlichen Dreidecker stürzte herunter, anscheinend steuerlos. Die Aufttalter selbst gingen fort, um sich gegen einen etwaigen Wiederaufstteg zu sichern. Sie befanden sich jetzt außerhalb des Kampfes, der sich über der Somme zwischen etwa fünfzehn Flugzeugen auf jeder Seite abfpielte. Das britische Geschwader von Karnpf. auklärern (Ftgthtrng Scouts) hatte ein feindliches Geschwader angegriffen, und die Austtalier waren anscheinend nur auf einen Teil davon gestoßen. Bis zur Feststellung von Rtchthofens Tod hatte man nicht erkannt, daß es sich um fein berühmtes Flugzeug gehandelt hatte. Die Persönlichkeit ließ sich nach den Papieren und der Uhr des Getöteten deutlich ftststcllen. Holland. Haag, 24 April. (WTB.) Das Korrefpondenzbureau teilt mit: Hier waren in den letzten Tagen beunruhigende Nachrichten über ein angebliches Ulttmatum Deutschlands an die hol- wndlfche Regierung im llmlauf. wonach Deutschland gedroht haben soll, unsere Häfen zu besetzen, wenn wir nicht gewisicn deutschen Forderungen Nachkommen würden. An maßgebender Stelle we,ß man nichts vcn einem derartigen Ultimatum. Amsterdam. 23. April. (WTB.) „Het Vaderland" sagt in einem Leitarttkel: „Unsere Beziehungen zu Deutschland sangen in de« letzte« Tagen an. Sorge zu erwecken. Vo« ettrem scharf «in IGkrkr VkrIM der AUfmfeAinlfJffn Marink. Bern, 24. April. Die Agenzia American meldet aus Rio de baS bortt0c Konsulat der Bereinigten Staaten das Verschwinden des Kriegstransportdampfers „Cyclope" be- ro!c "Demps" bemerkt, ein zur amerikanischen Krregmarine gehörendes Kohlentransportschiff mit eine, Wasserverdrängungen von 19 700 Tonnen. Dir dkiitlchrn Erfolge in Finnlnnd. Stockholm, 23. April. Wie „Aftonbladet" aus Finnland erfahrt, besetzten dre Deutschen Ryvinge und Seveaborg. Die roten Gardisteu sind zwischen Lojo und Rushimaeki um- zmgelt. Dre Grenze zwisck-en Efthland und Rußland wurde ol'gesperrt. Es wurde ein Schärenbataillon errichtet unter bem schwedischen Grafen Ehrensvard Npäja. Die roten Gardisten plündern alle Orte aus, bevor sie sie verlassen und richten arotze Zerstörungen an. Nach einem Telegramm aus Wasa an „Aftonbladeft dankte General Graf Mannerheim Hindenburg und Ludew dorff fiir ihre Gluckwunschdepeschen in einem Telegramm, worin er besonders die Befteiung von Helsingfors durch dir deutschen Truppen hervorhebt. Mt AkuilnAg im Finnülhk« IHeerbuffH. Die Meldungen über di- deutsche Finnlandsunterneh» mung haben wiederholt auf die außerordentlichen Schwierig keiten hingewiesen, welche den Schiffsbewegungen und Landungen durch die noch teilweise bestehende Vereisung im Finnischen Meerbusen erwuchsen. Bezeickwend hierfür ist nachstehender F,mkipruch des russischen Kreuzers „Piotr Wekiki", der am 14. April von unseren Seestreitkräften ausgefangen wurde: An „SenriaT : „Piotr Wettkr", „Armato* „Truvor^ sitzen östlich von Hochland ohne Kohlen in krittscher Lage fest im Eis. Bitte sofort Hilfe. „Piott Weliki". Die vorgenannten drei Schiffe waren dem deutschen Geschwader am Abend des 11. April auf seknern Vormarsch gegen Helsingfors begegnet. Die russischen Schiffe selbst befanden sich offenbar auf dem Wege von Helsingfors nach Kronstadt. „Jermak" ist der bekannte Rieseneisbrecher von 8000 Tonnen der russischen Kriegsmarine. Die Eisgefcchr selbst für größte und stärkste Schiffe dort oben liegt darin, daß sie nnt den Eisfeldern oder dem Packeis zusammen bei Wind abgetrieben werden und auf eins der zahllosen Felsenriffe der finnischen Gewässer treiben Auch ein VorankergeHen selbst mit stärkstem Ankergeschirr würde nichts nützen, da die Wucht der Eismassen die Anker iiber den Grund ziehen oder die Ankerketten vrechen würdH. Zudem erlauben die großen Wassertiefen des Finnischen Meerbusens nur an wenigen Stellen ein Ankern. Ueber das Schicksal der drei hilferufenden, mit Tausew- den von Angehörigen männlichen und weiblilchen Geschlecht, der russischen Marine besetzten Schiffe ist weiteres nicht be- kan nt geworden. Große Zente beim Cfitintörldi in die Kr'm. Ueber den Einmarsch in.die Krim berichtet der KrieM bcrichterstatter der „Voff. Ztg" Hans Kyftr aus Bierislawl, den 20. April:- Gestern haben sich unsere im Raum südlich des Dnzesir aufmarschierten Truppen nach einem schweren U-ngeh..ngskamps an der Landenge von Perikop den Weg in die Krim geöfslret. Reste der aus Nikolajew und Cherson vertriebenen bolschewistischen Truppen, die sich hauptsächlich aus Matrosen, entlaufenen Frontsoldaten und plündernden Banden zusammensetzen und von Sewastopol aus Verstärkungen erhalten haben, sperrten mit Artillerie und Maschinengewehren die nur neun Kilometer breit« Larrdenge. wobei der Kanal, ein altes tartarisches Bauwerk, i» seinem ausaetrockneten Zustand kein Hindernis bot. Nachdem unsere Truppen einen kurzen Widerstand an der Straßenkreu- 8ung bet Czaplinka gebrochen hatten, stieß unsere Kaoallerce, unterstützt van Infanterie und Artillerie, auf Kraftwagen herangezogen. gegen Perttop vor. Dem westlichen Flügel gelang es, über den Kanal zu setzen und den Gegner zu umfasien. bevor in der Front der allgeineine Angriff losbrach. Der Feind wurde vernichtend geschlagen Eine große Bertte an Geschützen, MAN. schinrrlgewehren und Munttionsvorräten fiel tn unsere Hand. Perikop und Armianst sind besetzt. Die Verfolgung des flüchtenden Gegriers tst von unserer Kavallerie und auf Kraftwagen verladenen Iägerbataillonei» ausgenommen worden, llnserch Truppen kämpfen mit Erbitterung da dt« bolfchewtsttsche» Ba» teil p Fttedberg. Druck und Verlag der ..Neue» LsgeZ-ÄtungÄ A. G.. Friedberg L ft Belr.: Den Feldfchützendienst in der Siadt Friedberg. Kekanntmachnng Ich bringe hierdurch zur öffentlichen Kenntnis. dasi die in 1917 in Pflicht genommenen Ehren- feidschützen Landwirt Philipp Karl Rupp. „ Friedrich Schutz, * Karl Waliher „ Karl Lebeau „ Otto Petri „ Ernst HLnstein iDekonomie-Aufseher ^ Friedrich Grundmann, Oeronomie-Verwalrer .< ^ Cinrir! i Hagenmeyer (Vlei mbemiauer August Maurer Prore or Dr. ';arl Schmidt Direttor Dr. L dwig Winheim Eä tner Heinrich Schneider Sladioerordn. Karl Peter Ludwig Loch „ Heinrich Philippi „ Heinrich Thomas „ Ve er Dietz und „ Jean Füller ihren Dienst für das laufende Jahr wieder ausgenommen haben. Friedberg, den 24. April 1918 Der Bürgermeister. I. V.: Dam m. Pelranntmachung. Friedberg folgendes bestimmt - auf Betr..' Die Flei'chver orgung für die Bevölkerung der Stadt Friedberg. Krlranntrnachnttg Hierdurch bringe ich zur öffentlichen Kenntnis, datz der Verlauf non Rind-, und Kalbfleisch sowie Wurst für diese Woche am Freitag. den 26. April 1918, nachmit- ta s von l lltrr ab in den fämt- Irchcn hiesigen Metzgerläden stattfindet. Schweinefleisch gelangt diesmal Nicht zur Ausgabe. Die vorstehende Verkaufszeit ist genau ein;uhalten. Friedbcrg. den 25. April 1918. Der Bürgermeister. 3. V.: Damm. 23. März 1917 wird für die' Stadt Es sollen ausgegeben werden: frot/'ärtenP ^^^^Eversorgungsberechtigte Kinder bis zu 12 Jahren auf die Marke 40 der Nährmittelkarte B (rot) Kindergerstenmehl " " " 41 " » B (rot) Tergwnren (blaue Katten )***** brotgetreideversorgungsberechtigte Bevölkerung ouf die Marke 46 der Nährntit!elkarte C (blau) Erreg " " » aq ,p n 0 (blau) Graupen ” ” ” lo " » G (blau) Cago " ” " 4J «» C (blau) Suppen III. Für Selbstversorger (gelbe Karten) dre Marke 11 der Nährmittelkarte A (gelb) Teigwar-n f ... ^ C cr . auf ihn entfallende Ware — die genaue Menae wird ^er festgesetzt — zu beziehen wünscht, hat unter Vorlage^ seiner Karte bei einem hiesigen Kleinhändler bis zum 1. Mai eine Be- 'lellung auizueeb.'n. Dabei ist darauf zu achten, dah der Klein- ^ betreffende Beftellmarke avtrennt und auf der ateichzlsfrlqen Qulttungs- und Vezuqsmarke die Bestellung be- statlgt Wer die vor eichene Frist für die Bestellung nicht ein- ^ V//ri en s^. n,Pr !l?- f QUf (l bic ihm zusichende Ware. w-jPi! K^lnhandeisgefchasie haben die Bestellmarken auf die in im 2 16ll - lC II Sejtetlboflen getrennt aufzukleben und an Ablauf der Beftellfrift folgenden Werktage, also am J?r n5 ktnzusenden. Nichteinhaltung dieser Frist z-eht den Aus,chlust diS beireffendcn Kleinhanlelsqeschäfts von der Beteiligung an dem Vertrieb der Nährmittel nach sich. Friedberg, den 24. April 1918. Der stello. Bürgermeister. (städt. Lebensmittel-Aus,chust). I. A.: Langsdorf. Mrdk-AttfiihkniW tüc Michers«»» Unigegr»,». ,z«m d-, WiNIcha, Jahres-Berfammlung statt. Zu reger Teilnahme wird aufgefordert. Friedberg, den 14. April 1918. Der Vorsitzende: Falk. 8M- Nur kurze Zeit. Kelranntmachnng. Samstag, den 27. April 1918 Vrotkartenausgabe. Die Gemeinde rode beabsichtigt jp rungfähigen Burg-Graf en einen jungen Eber Bezirk I. Altes Postgebäude I. Stock fflr. 1—150 von 8—9 Uhr. „ 151-300 „ 9-10 „ 301-450 ^ 10-11 l .. 451-600 „ 11-12" „ 601 u.höher „ 12—1 .. anzukau'e». Besitzer solcher Tiere wollen sich bei Unterzeichneter Bürgermeisterei melden. Surg-Gra evrorie, 23. April 1918. Grohh. Büraermeisterei I. V.: Rahn. , Bezirk IV. | Museumsgebände, Haagstr. 16. b(r. 1—150 von 8—9 Uhr „ 151-300 „ 9-10 » 301-450 „ 10-11 ” .. 451-645 . n_i2 ;; Bezirk II a. Altes Postgebäude I. Stock. 9^1. 646—800 von 8—9 Uhr .. 801—950 „ 9-10 „ ' r, 951—1100 10—11 * 1101-1250 „ 11-12 ! 1251 ».höher „ 12—1 Bezirk III. Schule in Fauerbach. Nr. 1—150 von 8—9 Uhr 151 u. höher „ Ö—10 »je vorstehende Zeiteinteilung ist genau einzvhalten. Die Lebensmittelkarte ist vorzulegen. Friedberg. den 24. April 1918. Der Bürgermeister. I. D.: Damm. Ciplcus A. Kuhlen Rheinlands schönstes und leistungsfähigstes Unternehmen. -»riedberg, Seewiese. Freitag, den 26. April, abends 8 Uhr Eala-Eröffnimgs-Vorftelluna SÄST*«» s V"* ta 9> 27. April: 3 Vorstellungen 3 „achmi.taes«Uhr: Crira- Familien. anb ^inbrrootßrUnna tnit Speztalprogramm. Kinder halbe Preise ^ ^ Abends 8 Uhr: Sp0r1v0rstelluNg. Spenfitz M 2.-. I. 2. Pl°°tz'SR. Galerie M. 0.60 Inhaber der goldenen KatiermedgiNe. und 7ugffekB; «'fL-'en E. Flumm. Geschäftsführer. noeb in allen Oro8Len Mayer i. Hirsch Friedberg dem Rathause gegenüber. Gemeinde Lorbach (Kieis Bü dingen) beabsichtigleinen fprung fähigen Eber anzukaufen. Angebote werden erbeten. Lorbach. den 24. April 1916. Eroffh Bürgermeisterei. F a u st. Zu verkaufen. Ein zweifpänniger Grltsiiiähl'r mit neuem Tiefschnitt. Ka r l Mögt, Reichelsheim . Luzerne (ewiger Kleefamenj zu haben bei Moritz Strauß, Nr der-Wcllstadt, Telefon 13. Schwere, braune Stute 3jährig, zugfest gelernt, weil überzählig zu verlaufen bei Nudols Veirh. Heucke lbeim. ßrofr, wach,am (Art Dobermann) zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der .. neuen Tageszeitung". Kekanntmachung. 2n den Geschäften von: L- iSSSTJS?' M. Gerhard. ? Damm Nachf.. % Kriegk. § I. G. Michel. K. «rand. Schade L Füllgrabe. H. Webermeyer. Fauerbach Ö 0 gelangen von Samstag Mittag ab Handkäs© im Gewichte von ca. 70 Gramm zum Verkauf. °.n -l"Ps^^bg-geb7m b " ® COtfattC ® irb ‘ Ääi< rum P«i!- Skiedberg. den 24. April 1918. Der stell«. Bürgermeister (städt. Lebensmiitel-Ausschuff. 2. A.: Langsdorf. Kelrnnntmachnttg. Marmelade Äf DOn Ä C p ro Pfund" K°l°ni°l«ar°ng°fchäften ,uM Friedberg, den 25. April 1918. Der stello. Vürgerrneifter (stabt. Lebe smittek-Ausschug) ---— 2. A.: Langsdorf. htizit fioIz-Persfeigeroagea in der Oberförsterei Konradsdorf. Distrn!-'ü°sLn"7?l??"8 ^ °°?°n °«st°ig°.t -u- den F-rftw°r.°i LWerg' ' '' ^ S. . Kl. 2 Nm.. Hainbuche 3 Rm., E^che 056^Nm 1 Rm., Stammreisiq: Buche ; Ö“'«*!' 2 Rm.. Fichte 10 5Rm. ' ’ ' »oti Obstgut Breuonhaide jlrto 4 Rni. Obstbnumknüppel. gSÄti ÜSAS-Äfs STrV,“ S; f Rm.. II. Kl. 20 Rm.. Kiefer lrund) I4^Rm Elsb»s.d«ch- 210 Rm Eich.30 Rm.. Halnbnch. « Rm Elsbeere 1 Rm., Kiefer 1 Rm.. Fichte 5 Rm «>'•. Elche 2 Rm., Kiefer 3 Rm.' E>ck7 2U ?r : ,„■ i 2 -’ Rstrrifi«: Buche 1120 Rm.. Sichle 13 Rm ' ® Euch- 160 Rm.. Eich- 37 Rm.: «?i'^ U .^m ,,, C!!^ un ft an den beide» Tagen vormittags 11 Ubr im des ko" ^^E>erg. DI- blau unterstrichenen Rummcrn femmen nicht zum Auszedot. Da das Hol, nicht dassetbe vocher onsehem' i * Clfeb^aoÜW bet 3ot,troott Klipst-in zu Konradsdorf, den 22. April 1918. Oberförfterei Konradsdork. Keknnntmnchmlg. Saatkartoffeln „Industrie" Lw7ch nnd^'Sams.^Li/Lk°ad""'°"- Kar.off-.larl-n Preis pro Pfund 8 Pfennig. Friedberg, den 24. April 1918. Der fttllv. Biirgenneister (städt. L bensmittel-Ausjchuk. --- 3. A.: Langsdo r f. empfehle: Seifenvuloer. K -A.-Seife, Echmierwaschmitrel. Waschpulver, Bleichsoda, Bleichwasser, Salmiakgeist, Kugelblan usw. Drogerie AdolfSchmidt /stst-db-rg H., Kaiserftratze 7. Freiwillige Versteigerung. Montag, den 29. 'April, vormittags von 10 Uhr 2 Landauer nebst 4 besonderen Räder für Eummi- b-r-fung' » Halbvcrdeck, 1 Oekonomicwaacn, ,, mit Getaute, 3 zlveifpänntae und (3 davon silber- « ».^'i. .-baemaschine, 1 Dickwurzmühle, 3 Süll®«"' Gruppe», I .Qäcksein,aschine, nFauchesas;, Cfmttlittcvit, -Tuch und -Seiler 1 kfegmühle, 1 Zrettenwage irsw7 ' Versteigerung beftimlnt. — . Schuch, Pfand mei ster u. Auktionator. in allen »pormaterr liefert schnell uno billig Aeuk,Fages),jrttrig„ Z .A. 8 ili>- iliiii Albi'r-AilkiilMlk. Außer Gold und Juwelen wird auch Silber 3 um Preise von 13 Psg. für das Gramm angekauft. Nächster Ankaufstag: Freitag, den 26. April, nachmittags von 3 5lÜ) r im Gr. Hoch bauamt. Schützenrain 5. 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