Uurnmer 66 Dienstag, den 19 « Mär; 1918 11 . Jahrgang.' hinzu iritt noch das B-it«llg«U>: tT'al SiPtnt™*''mmmaidrHsT^cin^UebU« Trüg"l^n"'^»,r°g.n^'^ü„ü^ Sen Poitanstalte» v»er.el,ShrNch Att. 2.4», erhoben. , WwB . §d,rlf>ltitmta L T£S^. Holdnch «nfermlrfi sich der G«ter 2 fit Ratifiriernn» des Frieden« durch R„!?!«,,r>. - Die «eichsl-anrlcrrede Wer de» Frieden im M-i». 41030 Tonnen versenkt. Der deutsche Genera!stak meldet: .H W. T. 18. Marx. E' +.,*'**$** $**Vtw*vHtr, drn Amtlich. Westlicher KriegHschaupla-. Heeresgruppe Kronprinz Rupprschj. In Flandern, nördlich von Armenlieres. sowie in Verbin. J ounfl mit englischen Vorstößen zu beiden Seiten des La Vassee- * Kanals war die Artillerietätigkeit vielfach gesteigert. An der ! übrigen Front blieb sie in müßigen Grenzen. Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und G a l l w i tz. Zwischen Oise und Aisne, nördlich von Reims und in ein- -Elnen Abschnitten in der Champagne lebte das Artilleriefeuer auf. Zn größerer Starke hielt es tagsüber auf beiden Maas- «fern an. Heeresgruppe Herzog Albrecht. An der lothringischen Front und in den mittleren Vogesen -eittveise Tätigkeit der Artillerien. « An der ganzen Front sehr rege Tätigkeit. Französische ! Neger warfen Bomben auf die als solche deutlich erkennbaren Lazarettanlagen vy» Le Theur. Wir schossen gestern 22 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballone ab. Leutnant K r ö l l errang seinen 21. Luftfieg. Im Februar betrug der Verlust der feindlichen Luftstreit- kräfte an den deutschen Fronten 18 Fesselballone und 138 Flugzeuge. von denen 59 hinter unseren Linien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abgestürzt sind. Wir haben im Kampf 61 Flugzeuge und 3 Fesselballone verloren. Osten: In der Südukraine wurde Nikolafew besetzt. Don den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Bruttoregistertonnen). Die Dampfer waren anscheinend alle beladen. „Ayr" hatte eine BaurnwoUadung. Der Chef des Admiralstabs der Marine. s Berlin, 18. März. (WB. Amtlich.) Im Sperrgebiet um England vernichteten unsere Unterseeboote 19 000 Brutto- registertonnen feindlichen .Handelsschiffraums. Der Chef des Admiralstabes der Marine. kutsche Wortes Deutsche Gedanken die Träger der WerbearvsU dee Ber«4«H D«chcher Zeillmg^Verleger ,«r S. Krisgr-Anlsihe. As rasch -ieheu die Ereignisse rmlsrer dswsgtru Zett «, rm» vorbei; M weuig kommt der Alenjch ?ur Lammbmg. Da soll«, die ^Deutschen Worte" aud deutschen Gedanken sns Mm Nachdenken anregen, «n,ere Anjchanmrg vertisfrm mb au® ön} den richtigen Weg führe«. Diese BZsgabo hat sich dis denifchs Presse grste«, «o dar BerMrdnür M werken für die Korderungen der «e»en süeruev ZM. KeflilHaung Its i’rirdrHeofrlrrigfg mit Rchanir Berlin, 18. Mürz. (WB. Amtlich.) Der rrissische Volks- beanftragte für miswürtige Angelegenheiten hat an die auswärtigen Aemter in Wien und Berlin folgenden Funkspruch gerichtet: Am 16. März 1918 hat die außerordentliche allrussische Verkammlimg der Sovjets der Arbeiter-. Soldaten-, Bauern- und Kosakenabgeordneten in der Stadt Moskau den Friedensvertrag Rußlands, der am L. März des Jahres in Brest-Litowsk mit den Mächten des Vierbundes geschlossen Wurde, bestätigt. Der Erste Genrralquattiermeister: Ludendorff, Abendbericht. Berlin, 18 . März, abends. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. || Der österreichische Generalftab meidet: =r.^===== a Moskau. 16. März. (WB.) Reuter. Der von der Versammlung der Sovjets gefaßte Beschluß über die Bestätigung des Friedensvertrages mit Deutschland billigte die Haltung des Rates der Volksbeaustragten bei der Nnter- zeichnnna des schmerzlichen. Rußland durch eine Fristnote und durch Gewalt aufgezwungenen Friedens und erklärte es als Pflicht der Arbeitermassen, eine Miliz zur Verteidigung des Landes gegen berrschsüchtige Angriffe zu errichten, zu welchem Zwecke alle Personen beiderlei Geschlechtes eine militärische Ausbildung erhalten sollen. einer so kränkenden Welse die Tür vor der Nase Zuschlages müssen wir uns nach Osten wenden. Dort ist man jetzt außerdem in der Lage, uns allerhand anbieten zu können. Nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich stehen die Zentralmächte viel günstiger da als vor einem Jahre. Das ist für jeden deutlich und man mutz sich fragen, ob die Entente mit Blindheit geschlagen ist. daß sie nicht einsieht, wozu ihre Methode der Absperrung und der Rechtsschandung die Niederländer treiben muß. Wenn es aber wahr ist. daß Minister Posthorns sagte, daß Holland vom Auslände abhängig ist. dann legte man doch vor allem auf bas Wort ..wirtschaftlich" den Nachdruck. Wir müssen bis zu einem gewissen Grade vom Auslande abhängig sein, wir sind aber keineswegs hilflos. Das Ausland hat auch uns. nötig, es muß ein ehrlicher Tausch bleiben. Wir dürfen nicht bettelnd die Hand ausstrecken und vor allem von irgend welcher Politik abzuhängen, bars nie und nimmer die Rede fein. Hollands Unterwerfung. Amsterdam, 18. MäiZ. In der Zweiten Kammer hat ber holländische Minister des Aeußeren folgende Erklärung abgegeben: Da Deutschland auf unsere Anfrage geanttvortei hat, es sei unmöglich, innerhalb zweier Monate 200 000 Tonnen Weizen an Holland zu liefern, steht stch die niederlcmdisclie Regierung gezwungen, die Forderungen, die die verbündete« Regierungen an ihre Zusage, bis 15. April 100 000 Tonne« Weizen zu ^ liefern, geknüpft haben, nämlich, daß unsere Schiffe auch in dem gefährlichen Gebiete fahren müssen, en Schiffsraum Bunkerkohle geliefert werden« In Bezug auf die Fahrten niederländischer Schiffe durch da- Sperrgebiet müssen die verbündeten Negierungen die Gewähr leisten, daß diese Schiffe keine Truppen oder Gec,en« stände des Kriegsbedarfes befördern, daß sie nicht bewaffne- weiden, daß den Bemannungell die Freiheit gelassen wird, an der Fahrt teil zunehmen oder nicht, und daß etwa vernichtete Schiffe sofort nach dem Kriege durch andere ersetz- werden. Weiter kann und mag die Reaierung nicht geben. Der Minister fiigte noch hinzu, daß er, sowie die Antwort der alliierten Regierungen ihn erreicht habe, auch diese der Kammer mitteilen werde. Tie Kammer beschloß, in der morgigen Sitzung die Erklärung des Ministers zu besprechen. Wien, 18. März. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Keine besonderen Ereignisse. ^rr Chef des Eenerslstade». * ° Per bulgarische Gcneralstab || meldet: - Sofia, 16. Marz. (WB. Nichtamtlich.) Tagesbericht., Kein Ereignis von Bedeutung. || Das türkische Hauptquartier || *== meldet: ==i Konstcmtmopel, 18 März. (WB.) Der Tagesbericht vom 17. März meldet nichts Wesentliches. 4401)0 Tonnen a er lenkt. Berlin, 17. Marz. (WTB. Amtlich.) Im mittleren Mittelmeer versenkten unsere Unterseeboote sechs Dampfer und einen Segler von zusammen 25 000 Bruttoregistertonneu. Die Dampfer wurden teilweise bei schweren! Wetter aus stark gesicherten Ge- leilzügen herausgeschossen. Unter den versenkten Fahrzeugen be- .finden sich der englische Dampfer „Maltby" (3977 Brutto- registertonnen), „Machaen" (6738 Br.-Registertonnen), „Clan", „Mae Plersov" (1779 Bruttoregistertonnen) und „Ayr" (3050 Der Schiffsrank der Entente. Schärfere Forderungen? Basel, 18. März. Nach Rotterdamer Telegrammen ist eine Sitzung des holländischen Gesamtmlnisteriums unter Vorsitz der Königin für Montag vormittag einberufen. Es verlautet, daß die Gesandten der Alliierten am Sonntag neue und schärfere Forderungen überreicht haben. London. 17. März. (WTB.) Reuter erfährt, es fei Grund zu der Annahme vorhanden, daß sich die holländische Regierung bereit erklären würde, ein Abkommen etwa «g£ der Grundlage des modus vivendi anzunehmen, ater unter Wf Voraussetzung, daß die holländischen Schiffe nicht in die Sperrzone gebracht würden. Natürlich würden die Verbündeten nicht in der Lage sein, darauf einzngehen. Zwischen zwei Feuern. Amsterdam, 17. März. (WTV.) „Nieuws van den Dag" weist in einem Leitartikel darauf hin, daß der Landwirtschafts- Minister Posthoina in seiner letzten Rede von der Abhängigkeit Hollands nach zwei Seiten gesprochen habe, die gerade jetzt deutlich empfunden wvkd. Mit deutlicher Anspielung auf die gegenwärtigen Verhandlungen hatte der Minister hinzugefügt: „und wenn immer einer der Bauern aus Gründen, die der Redner weder beurteilt noch verurteilt nicht geben wolle, müsse er sich an einen anderen Bauern wenden." Das Blatt fährt fort: Die Alliierten haben es gewollt, wir werden in die Arme Deutschlands getrieben, wir haben nicht so Getreide notwendig, gebrauchen aber notwendig Steinkohle, andere Rohstoffe und Artikel. Wenn uns die Mestmächte in Zum Ultimatum au Holland schreibt Graf R e v e n t l o w in der „Deutschen Tageszeitung"; „Wir möchten hoffen und bis zu einem gewissen Grade auch annehmen, daß das englisch.amerikanischen Ultimatum, überhaupt die ungebeurlichen Zumutungen und die Bruatlttät der beiden angelsächsischen Mächte gegenüber der niederländische« Regierung dem niederländischen Volke die Augen öffnen werden. Das englisch-amerikanische Ultimatum gibt den Niederländern einen Vorgeschmack davon, was angelsächsische Oberherrschaft über die Meere und dadurch über den europäischen Kontinent bedeuten würde. Sie mögen sich noch einmal jetzt fragen, welche» Widerstand sie den angelsächsischen Zumutungen leisten könnten, ja. ob sie überhaupt nur einen Widerspruch zu wagen imstande sein würden, wenn die deutschen Truppen nicht Belgien mit seiner Küste fest in der Hand hätten. Das Deutsche Reich kam» für später nicht die Meere beherrschen wollen, sondern lediglich genug Macht haben wollen, um sich und den anderen Staaten der Nord- und der Ostsee Freiheit und Sicherheit des Ozeanhandels im Sinne der Einfuhr wie der Ausfuhr zu verbürgen." Die „Neuen Zürcher Nachrichten" sagen: „Das neueste Entente-Ultimatum an Holland reiht sich würdig der Behandlung an, die Griechenland erfahren hat. Holland soll nun in die Schar jener kleinen Völker eingereiht werden, die aufs schain- loseste vom Vierverband vergewaltigt wurden. Der neueste FaL Hot noch eine besondere Note durch die Mitwirkung des „große» Idealisten" Wilson erhalten. England bedroht Holland mH Hunger auf Grund seiner Seeherrschast, der Europa für all« Zeit ausgeliefert bleibt, wenn die Neutralen sich nicht einmütig und entschlossen gegen die englische Seetyrannei zur Wehr fetzen. Die Gewaltpolitik de« Vierverbandes Holland gegenüber »st rücksichtsloser, weil er genau weiß, daß er Holland in Wß «er Weise vor deutschen, notwendig werdenden Gegenmaßnahmen zu schützen vermag. Es wäre anzunehmen, daß- nun ei» Schrei der Entrüstung durch die neutrale Welt hallte. Doch die Erfahrung in ähnlichen Fällen berechtigt nicht zu großen Hoff, nungen. Was dem Vorgang für Deutschland den Stempel aufdrückt. ist. daß der neueste englische Gewaltakt der verzweifelten Notwehr gegen die deutschen U-Boote entspringt. Diese allen sorgebrachten idealen Phrasen Lloyd Georges und Wilsons ins Gesicht schlagende Erpressungspolitik ist der beste Beweis dafür, !Y;‘ j *' x Rutsche U-Vootskrieg England die Kehle zuschnürt' - Berauschungen und Lügen englischer Minister können ange- su'sts dicher Tatsache nicht e:nhr darüber himvegtäuschen. C'?:gü'*r l s - März. General Mamrerheims grosse Offensive hat begonnen. Nach einem Telegramnr an die * w '\f nmikmbiKte Gesandtschaft schreitet die Bewegung gunfttg vorwärts an der ganzen Front. Das Kiräjdorf an der südlichsten Stelle der mittleren Front un- Mittelbar nördlich der Bahnstrecke nach Wiöorg wurde ge- «ommen, und hierbei wurden ungefähr 3000 Rote Gardrst-m Gefangen genommell. ' Serkchiigungem $tm Teil so» Beffarav^e». ferner aus fthms. len Grenzstreife» der Moldau und der beiden Walacheien aedtl. det werden solle«. Wie verlautet, wird der Bezirk Chat in in Rordbessarabien mit der Bukowina vereint werden. Sodann sollen alle strategisch wichtigen Höhen, die die Bergübergänge nach Rumänien beherrschen, soweit sie bisher ans rumänischem Gebiet lagen, künftighin sich diesseits der Grcnzpfähle Oester- retch-Ungarns befinden. Die Grenze hinter Predeal zum Bei- spiel, wo die Eisenbahn von Kronstadt über den Predeal-Paß htnunter nach Stnaja und Bukarest führt, wird bet Buschteija gezogen werden. Der an Oesterreich-Ungarn fallende Grenz- strerfen wird nirgends eine größere Breite als 20 Kilometer haben und zumeist nur sehr dünn bevölkertes, bewaldetes Gebiet umschließen. Eine größere Grcnzberichtigung wird nur auf der strecke vom Roten Turm-Paß bis zur Donau gefordert. Wie verlauteL. wird zur Sicherung der dort liegenden wichtigen Passe, des Roten Turm-Passes, des Bulca-Passes. der Porta Orientale und des Eisernen Tores, der westliche Teil der kleinen Walachei mit der Stadt Turn-Scverin beansprucht werden. Dies geschieht zur Sicherung der freien Schiffahrt auf der Donau, die von Rumänien noch während der Zeit seiner Neutralität in groollcher und herausfordernder Weise verletzt worden ist Oesterreich-Ungarn wird dadurch künftig Uferstaat der unteren Donau werden, wodurch die Machtstellung der Monarchie an der unteren Donau eine völkerrechtlich unanfechtbare Grundlage er. halt Hand in Hand damit sei eine Neuregelung der Donau- murrdungsfrage in der Weise erforderlich, daß die bisherige internationale Donau müirdungskommission. die sogen. Europäische Douaumündungskommission, durch eine Kommission der Donauuserstaaten ersetzt wird. Die Kommission uird nicht blaß über die Sulina- und Kiliamündnng. sondern auch über die eine ^onaumündung, über welche bisher die Russen nach freiem Bel-eben schalteten, zu wachen haben. Diese, die Osczakow-Mün- oung, wird aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem russischen Besitz in den rumänischere übergehen. Trohki braucht keine Hilfe. Bern, 18, Marz Die „Neue Korrespondenz" meldet aur «»sh-ngton: Dem Botschafter der Vereinigten Staaten in Ruß, landgeg°nuL-r erklärte Tr-tzki. eine Besetzung Sibirien- durch i*r E^nteumchte lei nicht mehr nötig, da er selbst fest ent. schlossen sei. eine Armee zu organisieren. di«, gestgtzj auf die rus- gjjj ^ 8lCIUi18 ' ** D°«ischen überall Widerstand zu leisten Unmänien. Marghiloman berufen 4. 1S * WSr *‘ ber offiziöse „Lokal-Anzeiger" mel- Det, hat König Ferdinand von Rumänien dem in Bukarest wei- kenoen rumänischen Politiker Marghiloman die Bildung des neuen rumänischen Ministeriums übertragen. Der Rücktritt des Ministerpräsidenten General Averescu ist erfolgt, weil Averescu nrÄt au. die Annahme seines Friedensoertrages im Parlament rechnen konnte. Die Entente hat in Bukarest den Widerstand Der Krtegspartei neu belebt und dadurch Averescu zum Rücktritt gezwungen. M *£*•** 17 - "*+ /WTB,, Der König -on Rumänien U.tz Marghi^mnn noch ^essy kommen und ersucht« ihn ein neues Ministerium zu bilden. Marghiloman erbat stch Bedenk. W W«,?, "1? Sur-i-gekehit. um mit den Vertretern d» Mittelmächte FuSlung zu nehmen. Es haben eingebcnde V«!pr-chungen stattgesunden. Heut« abend wird Marghiloman wieder nach Iaffy reisen und nach nochmaligem Vortrao Hirn ferne Entscheidung treffen, Die rumänische Herrscherfrage. Dresden. 17^März. Für den Thron von Rumänien sollte T 1” Me **“ Meldung.!m Zf ' ^^- Abdankung des Königs Ferdinand der Fürst Wil- "N?l-ch-r Bewerber in Frage kommen, EkN'iichtigunz von zuständiger Siel!« LZ-’Jnii: T m in bct La«e «rftchern zu tSnne«. Zf. 13 ' ®" 1,d!t elnc wirkliche Erfindung ist und der ÄS,“ e ’ ,t;6tnie, ‘' en CHttM b-ntt. die albanisch. Sache wc Gebirtsfragcn in Snkorrst. 'i^b^nnt.i^ ^ Berhanölmigei! mit Rumänien stellen ^U-Hrt, daher läßt sich „jcht fest. t'ctunJn l fam Desterreick^Ungarn Gebietsab- ZfT/ c fr, 0erlnn 9t h°l und wie das lebt-re ihS° ‘ m ° mUen und weitere russische Be. jetzt mitte!ien Ä foIt : r m * können aber schon die »si!: ' ?? Meldunaen verichiedcirer Zeitungen über ^^Errtung der westliä>.n Walachei mit Turn.Eeverin std« Kiemen Walacher) an Oesterreich-Nngarn und russischer Lebrcche >.nseits des Bruch an Rumänien nicht rfchtig sind ki' F«chrr»kr, Orkmeich «« Kmiiilr«, vung^m. 1«. März. In Uebereinsiimumnz mit frühere» Mel. »K Tüa'icke »" S <2° Ci>d btI Glaubwürdigkeit »lachen, licht sich ** Rundschau aus Wien melden: ^ oon Rumänien zur Sicherung fttner Y-enze -an Ezernowch bi- zum Eisernen T-r Erem, Kit Zzißehkökre hkrzsßclei brr fätfrniriirfilf. Fesiftellvzig eines dänischen Sozialistenblattes znm Frieden von Drcst-Litowsk. Kopenhagen, 11. März. (MTB.) Die Zeitung „Social- oenco.rate.r schreibt anläßlich des Jahrestages der russischen Revolutw; . „Es ist eine ungeheure Heuchelei, wenn die En- tentepresse in diesen Tagen über den entsetzlichen Machtfrieden von Brest-L-towsk jammert. Dies ist ein m i l d e r F r i e d e n im Vergleich zu dem Frieden, den die Entente nach ihrer eigenen Antrvort an den Präsidenten Wilson vom 11. Januar des Vorjahres Deutschland und namentlich Oesterreich-Ungarn und der Türkei diktiert haben würde, wenn diese besiegt worden waren. Was jetzt vom ruMschen Reiche abgetrennt worden ist ist kein elgentlkches russisches Land. Peter der Große eroberte die Ostseeprovinzen von Sthweden. Katharina II. nahm Russisch. Polen, Finnland wuroe den Schweden entrissen, die Ukraine wurde nach der Schlacht von Poltawa erobert. Bessarabien Ru- MLnten fortgenommen und Russisch-Armenien der Türkei. Im Mittelalter wurden die Ostseeprovinzen durch Deutsche kultiviert - es waren umstrittene Erenzländer im Osten, wie es Buraund und die Niederlande im Westen waren." Wir haben diese Meldung des Wolffschen Bureaus eifrig in der „Frankfurter Zeitung" gesucht, haben sie zu unserem Be- dauern aber nicht gefunden. Was mag die genannte Zeitung wohl für einen Grund gehabt haben, diese Ansicht eirres neutralen Blattes zu verzweigen. Deutscher Reichstag. Im Reichstag standen am Freitag zunächst zehn kleine 2ln- frogen aus der Tagesordnung., von denen nicht weniger als neun von den sozialoemokratischen Fraktionen gestellt waren! Auf eine Anfrage des Abg. Dr. Müller-Meiningen (F. Bp.) über die Lage der Kriegsgefangenen kn Rußland erklärte General Fried, rlch. datz zurzeit infolge der Dcsorganifation der Kriegsverhält, nisst: kein Postverkchr mit den deutschen Kriegsgefangenen^ in Rußland möglich sei. Sobald die Verhältnisse es zulassen, werde dre Heeresverwaltung eine Zentralpoststelle für die Kriegsgefangenen m Rußland einsetzes. Namentlich die Lage der Kriegsgefangenen in Ostsibirien gibt Veranlassung zu ernsten Befürchtungen. Ueber eine Räumung der sibirischen Lager liegt keine Meldung vor. Ein Teil der dort festgehaltenen Deutschen sei w * < / au ^ eiscue Faust ln die Heimat zurückgekehrt. Nach Natrfttation des Frledensvertrages wer'oen stch deutsche Kom- Mlsironen nach Rußland und Sibirien begeben, um die möglichst schleunige Rücksendung der Gefangenen durchzuführen und ihnen tyr Log nach Möglichkeit zu erleichtern. Abg. Baudert (Soz.) klagte über die schwere Belästigung des Publikums durch die ^orrchriften über die Easelnschrankung und den erhöhten Gas- prels oon 56 Pfg. für den Kubikmeter bei Ueberschreitung der zulässigen Menge Direktor tm Reichswtrtschaftsamt Müller er- ll.rderte, daß die Vorschriften nicht engherzig ausgelegt würden. ^L ttgchLnde Ausnahmen werden gemacht Dp wirklich ein wirt- schattl-ches Bedürfnis vorltege. Strafgelder werden nur bei oerschwendertfchem oder gar böswilligem Mehrverbrauch erhoben. Cs folgt die Vorlage über die Kriegsabgabe der Reichs- vam. Sie wurde nach kurzer Aussprache tn zweiter und dritter ^y.2 r fr 0mmen ’ Die Vorlage über das Dienstgebäude für die Rerchsschuldenverwaltung wurde nach kurzer Beratung einem Ausschuß überwiesen, ebenso die Vorlage über die Zuschläge zu koket- die 1. Lesung de- Kmegesetze», «“f’off (3ti.) wies darauf hin. datz in den Zeiiungen ebensoviel .^odeeanzeigen wie Kinoanzeigen sensationeller Art ® ie müffen energisch bekämpft werden, soll ftf, r, b » « 5 T,c tt f CT ^^lljchastskreise gefährdet sein. Abg. Silvlz.Erfurt (©05.) bedauerte, daß von der Polizei JSilfc und Rettung kommen solle und stellte sich der Vorlage ohne Sympa- Erörterung wurde der Entwurf e,nem An-sch'ch üb-rw-rsen, Moni«,- Saucha« de. Auswärtigen Sitzung vom 18. März. *? äT t Nichtamtlich.) Am Bundescats.' - Ne ich Kanzler Dr. Graf von Hertling. v. Payer. Dr. Mal, raff, Frelherr von dein. Busfche, Dr. Solf. Graf Rödern. 20 mSS** "öffnet die Sitzung um 2 Uhr Rerchskanzler Dr. Graf von Hertling! Meine Herrenk s ich zum ersten Male an dieser Stelle sprach, am 29. Novem. der vorigen Wahres, konnte ich dem Reichstage die Mitteilung ^ daß dre russische Regierung an sämtliche kriegführende Machte den ^orschlag habe gelangen lassen, in Verhandlungen und cineir allgemeinen Frieden ein. zutreten. Wrr haben mit unseren Verbündeten den Dorschlaa angenommen und alsbald Delegierte nach Brest-Litowsk ge andt. die brs dahin mit Rußland verbündeten Mächte blieben fern. Der Verlauf der Verhandlungen ist den Herren bekannt. Sie erinnern sich der endlosen Reden, welche nicht so sehr für die dort versammelten Delegierten als für die breiteste OeffeutUcb- kett bestimmt waren, und das anzustrebende Ziel einer Verstau- d gung immer werter in die Ferne rückten, an die wiederholten Unterbrechungen, den Abbruch und die Wiederaufnahme der Ver. Handlungen. Man war an einen Punkt gelangt, wo das Ent- weder — ober gesprochen werden mußte. Am 3. März errolate der Frredensschluß mit Rußland in Brest-Litowsk. Am 16. März er von der zuständigen Versammlung in Moskau rarifiziert worden. Es ist nicht mein« Absicht, auf die Beurteilung ei^.zu. 6 °»-n. welche bet Stieben mit Rußland bei den feindlichen Machen gefunden hat, wo die Heuchelei zur zweiten Natur ge- worden ist und die llnwahrhafirgleit sich bis zur Brutalität gesteigert hat. wo man im selben Augenblick, da man die druaende Hand auf ein neutrales Land zu legen im Begriffe ist von der vollkommenen Seibstlosigkcii der befolgten Poliiik zu reden wagt. Da mutz jeder Versuch einer ruhigen Aussprache, ^de sachliche Erwägung scheitern. Und wenn eine Depesche aus Atachington geglaubt hat. dem in Moskau versammeitsn Kon- greß die Sympathie der Bereinigten Staaetn in dem Augenblick aussprechen zu lassen, wo. wie es darin heißt, die deutsche Macht sich angestrengt bat, den Kampf um die Freiheit um seinen Erfolg zu bringen, so lege ich auch das ruhig zum Ucbnaen. Mir haben keinen Augenblick daran gedacht und denken nicht daran, den berechtigten Wünschen und Bestrebungen des vom Zarismus bereiten Rußland entgegenzutreten. Wir wünschen, wie ich schon am 29. November vorigen Jahres gesagt b-abe. dem schwer geprüften Lande die Rückkehr ruhiger und geordneter Verhält- msse und beklagen es schmerzlich, wenn diese noch in weiter Ferne zu liegen scheinen und vielerorts entsetzliche Zustände ein. getreten sind. Ich wende mich nunmehr dem Vertrage selbst zu me Sie, meine Herren, sofort ersehen haben, enthält ders^bL keinerlei für Rußland erniedrigende Bedingungen, nichts von drückenden Kriegskosten, Entschädigungen, keine gewaltsame An« eignung russischer Gebiete . Wenn eine Reihe ven Randstaatcn aus dem russischen Staatsverbande ausscheiden, so entspricht dies dem eigenen von Rußland selbst anerkann^n Willen dieser Lander. Diesen gegenüber stehen wir auf dem Standpunkte, daß sie sich unter dem mächtigen Schutze des Deutschen Reiches die staatliche Gestaltung geben mögen, welche ihren Verhältnissen und der Richtung ihrer Kultur entspricht, selbstverständlich unter der Wahrung unserer Interessen. In Kurland ist die Entwicklung am weitesten vorangeschritten. Wie bekannt, ist vor wenigen Tagen eine von dem Kurländer Landesrat als der al- zu- standrg anerkannten Körperschaft entsandte Deputation hier er. chienen. Sie hat die Lostosung des Landes aus den bisherigen staatlichen Verbindungen erklärt und den Wunsch nach einer wirtschaftlichen, militärischen und politischen Verbindung mit Deutschland ausgesprochen. (Beifall.) In der Antwort, mlt welcher mich Seine Majestät der Kaiser als den völkerrechtlichen Vertreter des Reiches beauftragt hatte, habe ick die Selbständig, reit Kurlands anerkannt und von der angestrebten engen Per- bim ung an das Deutsche Reich, welche ja den alten auf Jahr- hunderte zurückgehenden kulturellen Veziehungen entspricht, mit Dank und Freude Kenntnis genommen, die letzte Entscheidung über die politische Ausgestaltung aber Vorbehalten, bis sich die dortigen Verhältnisse weiter konsolidiert rmd die rerfassungs- mäßig zuständigen Faktoren allerseits Stellung genommen haben werden Was Litauen betrifft, so ist ein Beschluß, welcher den engen Anschluß an das Deutsche Reich in wirtschaftlicher und milttarischer Verbindung mit ihm vorsah. schon im vorigen Jahre gefaßt worden. Ich erwarte in den nächsten Tagen ein« Deputation des dortigen Landesrats. die diesen Beschluß neuert dings bekaimtgeben soll, worauf daun ebenso die Anerkennung Litauens als ein unabhängigek staatliches Gebilde erfolgen würde. Die weitere E-rtmicklung der politischen Ausgestaltunk warten wir kn Ruhe ab. Etwas anders liegen die Dinge in Liv. land und Esthiand. Diese beiden befinden sich östlich der im Friedensvertrag vereinbarten Grenzlinie, werden aber, wie Art 6 des Vertrages mit Rußland besagt, von einer deutschen Polt- zeii.-acht besetzt, bis dort die Sicherheit durch eigene Landesein- rtchtnngen gewährleistet ist. Alsdann wird auch für diese Län, der der Augenblick für ihre politische Neuorientierung gelom. men sein. Wir hoffen und wünschen, daß auch sie sich in ein neues, freundschaftliches Verhältnis zum Deutschen Reiche stellen werden, das aber die freundschaftlichen und ftiedlichen Beziehun- gen zu Rußland nicht ausschließt. Nun noch ein kurzes Wort über Polen, das freilich im Friedensvertrag nicht ausdrücklich genannt ist. Bekanntlich ist es die Proklamation der beiden Kaiser vom 25. November 1916 gewesen, welche die Selbständigkeit des Landes vor aller Welt verkündet hat. Daraus folgt, daß die nähere Ausgestaltung des neuen Staatswesens nur auf Grund gemeinsamer Verhandlungen zwischen Deutschland und der Donaumonarchie einerseits und Polen andererseits erfolgen kann. Neuerdings stnd aus politischen Kreisen Polens Anre. gungen zur Gestaltung unseres zukünftigen Verhältnisses an die Regierung und die Mitglieder des Reichstages gelangt. Wi, werden gern prüfen ob und wie weit sie sich mit den von beiden Regrerungen verfolgten Zielen werden vereinbaren lassen, den Zielen mit dem neu erstandenen Staate, unter Sicherstellung unserer Interessen dauernd in guten nachbarlichen Beziehungen -u leben. Alles weitere wird UnterftaatssetretLr Erseüem; Bus. sttzs mttttiten. Ich tomme tnciuerfeU» zum Schluß. Melde leerten! Wenn Sie, wie ich nicht zweifle, den vorgclegten Der- trägen ihre Genehmigung geben werden, wenn dann auch bald der Friede mit Rumänien zum Abschluß bereit sein wird, fo ist das zur Tatsache geworden, was ich am 21. Februar als in naher Aussicht stehend verkünden durste, dann ist der Friede auf Unserer ganzen Ostfront hergestellt. (Bravos) Geben wir uns aber keiner Täuschung hin! Der Weltsriede ist noch iricht da. Roch zeigt sich in den Staaten der Enienie nicht die geringste Neigung zur Beendigung des furch-baren Kriegshandwerks, immer noch scheint ihr Ziel zu rhi, i i(impfen; bis zu unserer Vernichtung. Wir werden d t t.r den Mut nicht verlieren (Lebhaftes Bravo!) Wir sind auf alles gefaßt, mir find bereit, weitere schwere Opfer zu bringen (Bravo!) Gott, der mit uns gewesen, Gott wird uns auch weiter Helsen. Wir vertrauen auf unsere gerechte Sache und auf unser unvergleichliches Heer, feine heldenmütigen Führer und Trupp-,', wir vertrauen cm* unser standhaftes Volk. Die Vermttwoittmg aber, meine Herren. ich habe es schon damals gesagt. Februar, die Verantwortung für das Blutvergießen auf die Häupter aller derer fallen, die die Fortsetzung i veraießens wollen. (Stürmischer Beifall im ganzen Ha-.-. . Ausnahme'der äußersten Linken.) Unterstaatssekretär Freiherr von dem Vussche- Haddeuhansen: Bei den Verhandlungen mit Rußland zeigte es sich, daß Tre-tzki nicht den Friedensschtt'.ß wollte, sorrdern die Absicht hatte, Derrtschlcmd aufzuwiegeln und zur Revo- lution zu bringen. Da es nicht möglich war, auf diesem Weye zum Ziele zu kommen, war es nicht verwunderlich, daß härtere Töne angeschlagen werden mußten. Die Folge war das militärische Vorgehen in Nordrußland. Der Vertrag mit Finnland enthält kerne besonders emschrrLidende Momente. Abg. Fehrenbach (Zentr.): Den Ausführungen des Reichskanzlers schließen wir rmS vollinhaltlich an. Wir beantragen, die beiden Verträge dem Haushaltsausschuß zu überweisen. Wir wären sehr damib einverstanden gewesen, wenn SckAveden die Ruhe in Finnland wiederhergestellt hätte. Wenn das evongelifckje Kurland einen evangelischen Fürsten bekommt, so muß das katholische Litauen ein katholisches Oberhaupll erhalten. Die Lösung der polnischen Frage verursacht anscheinend die meisten Schsnerzerr. Polen muß unter- Abschluß eines Bündnisses mit den; Deutschen Reiche die Integrität des Deutschen Reiches anerkennen. Damit wäre der grotzpolnisä>en Agitation für die Zukunft der Boden entzogen. Ich hoffe- daß die Cholmer Frage zur Zufriedenheit der Polen geregelt werden wird. Wertere Annexionen lehnen wir ab. Wenn wir so zum Frieden im Osten kommen, so können wir mit vollem Vertrauen der Entscheidung arrch im Westen entgegensetzen, voller Vertrauen auf unser unvergleichliches Heer und seine Führer. (Beifall.) Abg. David (Soz.): Wir suchen dem FnchenLvcrtrag mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber. Nur, wenn das SMstbestimmungsrechk der Völker voll gesichert wird, kann dem Frieden von Breft-Litowsk die schlimmste Form genommen werden. Der Reichsregierung steht eine starke Gegenp-artei gegenüber, die für Annexionen und gegen das Sc-lbstbestimmungsrecht der Völker eintritt. Auch in der Militärverwaltung Ober-Ost sitzen Anhänger dieser Gegen- pai-tei. Es fragt sich nur, ob die twlitische Macht der Reichs- leittmg stärker ist als diese Richtung. Die Militärpaktes setzt sich auch gegen die Selbständigkeit Litauens ein. Sie will aus Litauen ein Osielbien für Militärkolonien machen. Nach meiner Meinung ist der Wille des kurländischen Landesrates nicht identisch mit denk Willen des dortigen Volkes. Mit der Politik der Militärpakte! gewinnt man keine Herzen Ihre Erfolge-sind nicht von Dauer. Der Reichstag und das deutsche Volk müssen endgültig dagegen Stellung nebmen. Eirr dauernder Friede wird auf dieser Basis nicht erreicht. Abg. Dr. Naumann (Volksp.): Den Entschluß der Ostseeprovinzen begrüßen wir. In Kurland hätte man erst einen Unterbau schaffen sollen. Eine Volksvertretung. Verfettung, ein Ministeriinn. eine Bündnisvflicbt und dann die Spitze auf den Turm, die Monarchie. Dort hat man es um- gekehrt gemacht. Der Redner schüttet dann seine bereit gestellte Gießkanne voll Phrasen auf den Reichstag aus. Daraus wird die Weiterberatung auf Dienstag 11 Ubr vertagt. Vorher Anfragen, außerdem Nachtragsctat und Fall Daimler. Schluß %7 U?V 3m iVcUrdtrit Konsiikt. In einem Schreiben des früberen Reichskanzlers- Dr. Mi- chaelts an fein Korps ..Euestphalia" finden sich folgende auf fein Scheiden aus dem Kanzleramt«: bezügliche Satze: Ihr werdet mit mir stolz darauf gewesen sein, daß ein Würzburger Westfale Retchstanzler wurde und werdet mit mir getrauert haben, daß es nur nicht vergönnt war. mein Amt bis zum Frieden durchzuführen. Ich stand in schwerem Konflikt, denn ich mußte eine Politik übernehmen, die ich innerlich nicht besahen und doch nicht ändern tonnte. In solchen Fällen mutz man seinen inneren Menschen oufgeben oder sein Amt. Die Wahl war nicht schwer. Schlcichhandc! und Landwirtschaft. Schon mehrfach ist von landwirtschaftlicher Seite darauf hingewiesen worden, datz die Landwirte am allerwenigsten die unmittelbaren Träger und Förderer des Schleichhandels mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind. Die Rotlage, tn bei sich viele Landwirte infolge des Mangels an Schuhwaren, Brennstoffen, Kleidern, Düngemitteln usw. befinden, wird von denen, die diese Waren besitzen, vielfach in unverantwortlicher Weift «rsgenützt Die Dinge sind schon so weit gediehen, daß die Land- wirte nur gegen hohe Bezahlung und nur bei gleichzeitiger Her- Mbe von Lebensmitteln die für die Aufrechterhaltung ihrer Beklebt,rsnveMgen Waren fttuuu. " litte oiese mge Verbindung zwischen Schleichhandel unb Tauschhandel hoben sich v. a. -ahlretche Landwirte in den zurzeit stattfindea- den im Grotzherzogtum Hessen geäußert. Hierzu bemerkt das „Heffenland" vom 25. Januar d. Js.: „Schleichhandel und Tauschhandel stehen heute bereits in einer engen Wechfelwir« knng. wodurch die Bekämpfung des Schleichhandel» naturgemäß crschwett wird, nicht minder aber auch die öffentliche Bewirtschaftung. Man sieht hier deutlich, wie bei der Uebertreibung der öffentlichen Bewirtschaftung schließlich der Verkehr neue Wege sucht. An dem Schleichhandel ist die Landwirtschaft heute am allerwenigsten beteiligt, weniger jedenfalls als die Kreise, die auf dem Wege des Tauschhandels die Landwirte zur Hergabe von Lebensmitteln veranlaßen. Die Zwangsbewictschaf» tung hat heute bereits einen Punkt erreicht, wo der Abbau dringend notwendig wird, soll unsere Erzeugrmg nicht noch weiteren Schaden erleiden, als cs ohnehin schon geschehen ist. Manches kann noch gebessert werden, wenn die Erzeuzerorganisationen wirksamer Fd der Erfassung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse Mitwirken, als dies seither der Fall war. Es ist aber höchste Zeit, wenn diese Schäden noch mit Erfolg bekämpft werden sollen “ Pie GüMhMviMk Gießen beginnt im Sommer 1918 mit ihrer Tätigkeit am Mittwoch nach Ostern, am 4. April. Es werden drei verschiedene Kurse eingerichtet. Der kleine Kursus wird nur wöchentlich einmal (vor- oder nachmittags) eingerichtet und soll den sonst im Haushalt tätigen Frauen und Mädchen aus der Stadt Gietzen oder aus Nachbarorten Gelegenheit dazu bieten, sich praktisch mit den wichtigsten Gartenarbeiten im allgemeinen vertraut zu machen. Der 1lutcrkrtrsus.de: Gartenüaukoloinc dient dazu, praktisch alle Arbeiten im Garten und in der Feldgärtuerei wie in der Klöttwiehzucht gründlich zu erlernen und theoretisch sind grundlegende Kenntnisse von dem Boden, der Vodenvflege, der Düngung und von dem Bau der Pflanze zu erwerben. Der Oberkursus gibt Gelegenheit dazu, die praktischen Fertigkeiten zu vertiefen und den theoretischen Unterricht auf den verschiedenen Gebieten des Garten- und Gemüsebaues sowie der Kläimüehzuckl vvLftäu.dig durchzuführen. Die Tettnchmeckurre« sollen als iKrtverinnen völlig ausgebildet und pädagogisch so geschult sein, daß sie als Leiterinnen und Lehrerinnen von Gartenbaukolonien verwendet werden können. Der Einttitt in den Oberkursus mutz die Absolvierung des Gießen« Rnterkur. fus oder der Erwerb d« gleichen praktischen und theoretischen Bsrkemrtnisse auf anderem Wege voraussetzen. Ueber die Aufnahme in de» Oberkurfus entscheidet der geschäftsführende Ausschuß. lieber die Teilnahme an den drei Kurse« werden «ruf Wunsch Bescheinigungen erteilt. Von den Teilnehmerinnen des Oberkurfus kann eine Prüfung abgelegt werden, über deren Ausfall bei dem Bestehen eia Zeugnis erteilt wird. Alle drei Kurse dauern bis Anfang November. Die Abschlußprüfung setzt eine zweijährige Ausbildung im Sommer in der Cartenbaukslonie. im Winter an der Aliceschule (Haus- hattsfchule) voraus' sie findet bald nach Neujahr statt. An Schuld werden ftir den kleinen Kursus wie für den Un- terkurfus für jeden Sommer 86 Mark im voraus, für den Ober- kurfus vierteljährlich im voraus je 56 Mark erhoben. Als Träger der Kurse haben sich die Aliceschule und die akademische Jerluchsw-rrffchaft des Landwirtschaftlichen Institut« Gießen zu deren Durchführung vereinigt. Anmeldungen und Anfragen sind an das Geschäftszimmer des landwirtschaftlichen Instituts Gießen zu richten, welches auch Pensionate nachweist und kostenlos Programme verftndet. Dsm Felde Echzell. Zu Sergeanten wurden befördert Unteroffizier Wilhelm Neuß beim Landsturm-Bataillon Fttedberg sowie llnterofftzter Wilhelm Rau bei einem Infanterie-Regiment. Das Eiserne Kreuz 2. Klaffe erhielten Landstv.rmmann Philipp Herzberger und Gefreiter Hermann Noll, letzterer bei einem Feld^Arttllsrie-Regiment. Wohvbach, 18. März. Der Unteroffizier Wolf. Inaaber des Kriegerehrenzeichens in Eisen, wurde zum Sergeanten befördert. Berstadt, 17. März. Dem Offizier - Stellvertreter Müller im L.-I--R. 83 wurde das Eiserne Kreuz erster Klasse verliehen. Ans der He'kMitt. FC. Bad-Narcheim. 17. Marz. Der hiesige Spar- und Vor- fchußverei» hatte im Jahre 1917 einen Gesamtumsatz in Einnahmen und Ausgaben von 54 373 996 Mark. Das ist gegen 1916 ein Mehr von 13 271 413 Mark. Landes - Universität Gieße«. Der außerordentliche Pro- feffor an unserer Landes-Univerfttät, Dr. Rudolf Theodor von Iafchte» hat einen Ruf als Nachfolger von Profeffor Dr. Opitz, ordentl. Profeffor und Direktor der Universitäts-Frauen- kttnik erhalten und angenommen. FC. Reichelsheim L £>., 17. März. Der Kreisvetermararzt a. D. Dr. Johann Erbnich dahier beging am 14. März fein Goldenes Doktorjubiläum. FC. Schotten, 15. März. Nach Mitteilung der Forstbehörde ist die Aufarbeitung des Losholzes für die hiesige Stadt aus Mangel an nötigen Arbeitskräften sehr in Frage gestellt. Die Bürgermeisterei fordert daher alle Losholzberechtigten auf, aus jedem Hsvfe einen Mann auf die Dauer von acht bis zehn Tagen zum Holzmachen zur Verfügung zu stellen. FC. Vom Taunus. 17. Marz. Nachts drangen Diebe in die Stallung des Bürgermeisters Ott in Bernbach und schlachteten zwei Schafe und «in Lamm ab und nabmen die Beute mit. A^nh der Ehre. bei dem Larldwirt Guckes dorcselbst versuchten sie Irr die Schi uns einzudringen, wurden scheinbar aber gestört. Dem Polizeihund „Hexe" aus Nied gelang es. die Spur der Diebe bis nach Esch zu verfolgen. An der Tat sollen vier Mann beteiligt sein. Aus Starkenburg. ^ X Darmstadt. Der Kommunalverband Darmstadt hat te schloffen, den Preis für den Doppelzentner Roggenmehl auf 35.56» für Weizenmehl auf 38 Mark bei Abgabe durch den Kommunalverband an die Gemeinden festzufetzen. Hierzu kommt ein Sat^ Pfand von 2,50 Mark sowie der örtliche Zuschlag für die Gemeinden bis zu 50 Pfg. Der Brotpreis soll in den Landgemeinden des Kommunalverbandes um einen Pfennig herabgesetzt werden. Darrnstadt. Die vor 14 Tagen in dem Sägewerk Eckert in Geinsheim stattgehabten Treibriemendiebstähle sind aufgeklätt und die Diebe durch die Darmstädter Kriminalpolizei festgcnom- men worden. Auf Grund emes anonymen Schreibens konnten der 33 Jahre alte vorbestrafte Taglöhner L. Löser, der Schuhmacher H. Krug, deffen Bruder O. Krug, sowie der 18 Jahre alte Gg. Roth alle von hier, letzterer ein Sttcfsohn von Löser, festgenommrn werden. Bei H. Krug fand man einen Teil der auf etwa 3000 Mark Wert geschätzten Riemen vor. FC. Büttelborn, 15. März. Bei einem hiesigen Landwirt in der Darmstädterstratze wurde nachts eingebrschen und zwei Schafe abgeschlachtet und mitgenommen. Aus Rheivhtffeu. FC. Worms, 15. März, tteber das Befinden des Freiherrn Hey! zu Herrnsheim, der augenblicklich in Wiesbaden zur Kur weilt, kann mitgetetlt werden, datz die Kur erfreulich gute Erfolge gezeittgi hat. so daß Aussicht besteht, datz der Patient in einigen Tagen nach Herrnsherm znrücklehren kann. Ans Hksica-Naffau. FC. Lrsrbnrg, 17. März. Das Bistum Limburg zählt zu^ zeit neun Priesterjubiiare, die über 50 Jahre des Priestertums zähle,r. Der Senior dar Geistlichkeit ist Pfarrer c. D. Thome tn Sossenheim, der bereits im 63 Jahre Priester ist, ihm folgt Pfarrer a. D. Menzel i» Bad-Homburg v. d. Höhe, de: bereits im 58. Jahre Priester ist. FC. Bo« Westerwald, 17. März. Landrat Dr. Thon hat am 15. März feine amtliche Tätigkeit im Oberwefterwaldkreife n!e- dergslegL. und die ihm. vom Minister des Innern übertragene Leitung des Landratsamtes des Unterlahnkreises in Diez zu übernehmen. Nahezu 10 Jahre hat Landrat Thon im Ober- wefterwaldkreise gewirkt und zur Hebung der Industrie und Landwirtschaft vor allem beigetragen, sowie die soziale Fürsorge- tättgkett gefördert. k C Mölshttm. 12. März. Heute beging der Altpoltzeft dicnsr Alker seinen 91. Geburtstag, wahrend seiner 54jähr!ge« Dienstzeit hat er drei Bürgermeister überlebt und beim vretttts noch seines Amtes gewaltet. Er lst noch körperlich rüstig. FC. Kleiu-Schrealbach, 14. März. Dir im hiesigen Ge- meirrdewald erzielten Holzpreffs find bis jetzt die höchsten tn der näheren und weiteren Umgebung gewesen Es wurden nämlich für vier Meter Buchenscheitholz 257 Mark bezahlt. FC. Falkrustein, 13. Mäl-z. Auf Beschluß der Gemeindo- körperschafter: lourde von der Abhaltung einer öffentlichen Holzversteigerung in diesem Jahre abgesehen. Das gefällte Holz kommt sämtlich an die hiesigen Einwohner zur Verteilung. 2 Raummeter für 24 bis 2$ Mark, fünfzig Wellen für 14—16 Mark. FC. Aus Nassau. 17. Marz. An bet 7. Kriegsanleihe haben sich die Kirchengemeinden und kirchlichen Stiftungen der naf° säuischen Landeskirche mit 1 446 150 Mark, cn den sechs früheren insgesamt mit 9 043 893 Mark beteiligt. AuS Kurheffe«. FC. Marburg. 12. März. In einer abgehültenen Ber. sammlung des Landwirtschaftlichen Kreisvereins wurde fest, gestellt, daß im Kreise Marburg 1917 allein 700 Acker wenige» mit Kartoffeln bepflanzt gewesen ftieu wie 1816. FC. Kirchhain. 17. März. Die Stadtverordneten beschlossen die städtischen Steuern für 1918 nicht zu erhöhen und sollen wir bisher 150 Prozent Zuschläge zur StaaLseinkommensteusr und 160 Prozent der übrigen Steuer erhoben werden. FC. FraukeuLerg, 17. März. Ein Landwirt in Röddenau wurde wegen unerlaubter Schwelaeausfuhr aus dem hiesigen Kreise mit 14 Tagen Gefängms bestraft. FC. Treusa. 17. März. In der Nahe der Eisenbahnörücks über die Schwalm siel aus einem Transportzuge ein Feldgrauer heraus und war sofort tot. FC. Hermannsteiu^ 13. März. Auf der Bahnstrecke zwischen Aßlar und Hermmmstein wurde gestern früh gegen sechs Uhr dem bei den Eisenpoerken Aßlar in Arbeit stehen* den und hier wohnhaften 36 jährigen Arbeiter Gernand durch einen Personenzug der Kopf vom Rumpfe getrennt. Ob ein Unglücksfall oder Selbstmord vorliegt konnte noch nicht feftgestellt werden. Kirchliche Nachrichten. Gottesdienst in der B u r g k i r ch e. Mttwoch, 20. Marz, abends 8*4 Uhr: Passionsandacht. Herr Pfarrer D r e h l. Mv«it^wWrs«SWNWLr Offene T teilen: 6 Kirechte, 4 Melker. 2 Schweineiülterer. 1 Melkerlehrttng, 2 Tagelöhner, 1 Hausbursche. 2 Kut cher. 2 Glaser, 6 Schreiner, 1 Milchfahrer. 1 Bäcker, mchrere Feldmödchen, mehrere Dienstmägde. 2 Haushälterinnen, 13 Hausmädchen, 1 Slützs, 1 Köchin, 3 Küchenmadchen, ,.i G tellensvLende: Mehrere MeikerfamUien, 3 Fräulein für Büro. 1 Schueiderin. ! - ' Jfl l Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ottch Hirsche!. Friedberg', für den Anzeigenteil: R. H e y ne r. Fnedberg. Truck und Verlag der „Neuen Lcigeszeltuns" B G., Friedderg t. & Danksagung. üraiiisiffl » 31 . tarn in i Für die vielen Beweise inniger Teilnahme während der Krankheit und beim Heimgangs meines lieben Mannes des Grotzherzogl. Bürgermeisters Herrn Mm HüflNM V. ■ ane '^^"' e n, besonders Herrn Pfarrer Klotz für die troft- reiaen -6orte. ferner dem Erohherwglichen Kreisdirektor Herrn Eehemrrat Freiherr Sch-nck für die wohltuenden Worte lowie für die außerordentlich zahlreichen Vlumenspenden auf diesem Wege meinen tiesstgefühlteii Dank. ' Wölfersheim (Weiterau), den 18. März 1918. Die tieftrauernde Gattin: Katharirm Lerr: Xie Steinigung der Obst- bäume. Dekan ntmachnng Die Baumbesstzer der Gemarkung Friedberg-Fuuerbach werden Arermit aufqe.'ordere, ihre sgmt- Obstväume van Schmarotzerpflanzen. namenttich von Misteln ait Frist brs zum 1. April l. Is.' rdnungsmägig reinigen zu lassen. Knüppel rm: Buche 51 Ei.üe •/ Stocke rm; Buche 0,8. Fichte 2 ' ' 2 ’ »te» «S« “ *Ä Bürgermeisterei Ruppertsburg. Kasskbrstand ..... '^t,va. Wertpapiere . . . . . * ’ k * ’ * * * Geschäftsmobiliar und Utensilien '''''' Bankguthaben in laufender Rechu'una ' ' ' Guthaben in laufender Rechnung ö bei Genossen. .... 1544134 M, Guthaben in lausender Rechnung bei Vereinen usw.... 1 447.06 Mk Darlehen aus Schuldscheine. .---' Hypotheken. . Kaufichilllnge.* * * * * * 3 ‘" f '"ÖiaV»9 3ini ( cn W ?° '^^^Kapitatten/ * äm9C Zinsen von Aktiv- Aus steh ende Eerichtskosten I . . ^ ^ > Sun,me der Aktiva" SKeieroefonb?.Pailwa. Betriebsrücklage... Eefchäsisgukhaben der Genossen . ' Spareinlagen. . 515*423.72 Mk! Anlehen ron. Prwaten gegen Schein. 17 596 76 Mk. Bankschuld: ' "—— — ^ ,**) m lösender Rechnung. Schuld ,n laufender Rechnung: ' ' 3) an Genossen .... 41 730.11 Mk. o) an Bererne usw. . . o.65 Mk. Unerhobene ^Passiv-) und voran soezahlre (Aktiv-) Rückständige Verwaltungsrosten !!!.'*.! Summe der Passiva'"" Reingewinn.... 34 199.15 Mk. 101419.— 236.07 ' 211990.11 J 16888.40 128 668.24 65 579.09 81426.44 S 704.71 397.21 2.40 Gin« nroge Sendung und größere Kartons sind wieder eingetroffen . . Cleiissntina Stern, -rriedverg, v aiserstrage 61. gegenüber der Engel-Apotheke. Samvraq, den 23. Mürz 1918. ssbends 8 Uh? in Mohnbach lm Gasthaus von Karl Bormann Vc. 652 510.82 Mk. 21758.73 Mk 136.82 60 815.62 633 020.48 . 173.84 . 41730.76 . 152.48 . 18.— Referent Oberverwalter Büch, l e n, ch u tz in Lich. LandWirtscha'Lskammer _Darmstndt. 647 81M.73 Mk 4.04.09 . Mk. 1 371 618.50 Abgang in 1917: 10 Ge'amtkaffennmfatz in 1917 Niitgliedersta-id Ende 1 j 16:*291 Zu rang Ende 1917: 9 Mi gliederstand Ende *1917:* 290 3 hii 9 k 7 .^rmeyrten sich die GeschäftsGuthaben um Mk 578 98 dle Hast,ummen verminderten sitz um . ' im 3 «0^03 der Geiamkhaft.umme Ende 1917 . . Mk. 435009.— Reichelsheim. Len 9. März 1918. Borschust- und Creditverein Eingetragene Een-^njchaft mit »e.cheZakter Haf.xfltcht nu Neichrksheim (Oberheffen) Der Direktor: S ch ä f ° r. Der Rendant: V - g t. r ™ Zip eilen _ f Vcrkanfs-Angebotk Nur nt« Eelt>stv-lbra«ch«r. ii. “ aus reinem Tabak 1000 St. Mr. 80«—, 100. 120.-, 150.- Verfand Nachnahme 18. Csiiümants Charlottenburg P. 374 iS Rathaus öffentlich an die Merstbrerenden versteigert. Jriedberz. den 18. Mürz 1618. Dre städtische ?ltmenlommision. __'>• V.: D a m m. Versteigerung von FunH jachen und anderen Gegenständen. Kekanutmachnug Mittwoch, den 2ü. l. M. von uachmtttafs 2 Ahr ab, werden m »ccm Saal des Mu eums ,e- baudcL, Haagitraste Ar. 14 oa.ster, steben Nutzend gebrauchte Pone- mcnares, T amenhandtujchen, Bril- len und Zwicker nru Fuuerra.e Da chenmcjfer.Ri^geuno Schmucksamen aller Art. 1 Bezimalwage. -.Ge cyanswagen. 1 ^lnöerreit'er- wagelazen, 1 schwere Koppel- und 2 L pannket en, forrte „och * lne groß- Anzahl anderer Ee- vrauchs-GegeNiLünde öffentlich .eeÄr" a seäW Die Versteigerungsbedingun^en jueroen vor der Versteigerung bekannt gegeben. 3 Arkenberg, den 13. März 1918. Der Bürgermeister. __ 2 . V.; 10 a m »s. gut erhaltener „Ä^rsü'zlsiljeüiWßl'ir .»0 Ctr. Tragkraft, zu verkaufen bei -_ Slhm itk, Mün zenberg. E.n brauncs Stuten-Pferd, unh^nti 01 *’ gefahren ein- ^ht zu velkau- __ ve f? r. Holzverffeigerüttgen tcr Gräfliche» Oderförsterei Laubach. '' sr-rs« Ns-BS Setbiiniiaen; 10 Stück - o.31 ,m Eichen .D"ch elnl ... •^ r 3 Ä-Ä 3 ?«saSi n /rS : 9^?i ,eit ' 45 P'ügei. 41 Stöcke. 6 Stamm 1 ilffll e. E. m. b- H. Die DiVidende pro 1917 ’l» aitr K.O/ . . etbe an den Zahltag... an un.erer Kasse in Emp: M°n7a7un»^/W nachmittags '? e ~-™~ b P 2°f >l,a ~« en: fang genommen werden. ^firfinimp zur 8 . KriWiilche mctSen an uns-rkn Zal»tai«n ent^eg-n-enommen. Bestellungen nimmt entgegen E->. Nciimlei. o, Scheünho'. -post Schotten. Fernsprecher 216 Ein Baar leichte Pferde oder zwei zu kauft n gesucht Offerten mit Angaben von Alter P'ers, find zu richten an dis D-lchaft *|\teüt der „Sieuen Tages. aUm 6alitflen Eiw 14 rm- 6’ *aÄ-’4’ 8 lt Raüef cuiue rrn. o Buch.-n. Stammreljer rm: 227 Bube i - 2 rm ®. Utf)erl ’ 7 ~ Eichen: 310 Liück und t rm ™ '^y^-^wenitiii'.en. Ito jlreiicc und i?eshn , Q3 f öu f ^lberlog uns Vo.peuskopf flächenwei e ^ ^ Mau^nternnchene Nummern lomn,°n^,ch "7um -- — - —- ". .. . - , «Mtuiucu ^-—— ----: tritt einen ®ßüfaifiieii ii. Liichttße Lehrling finetfanme Sa« 1„ S „„ n mt ^ Mmmm AL;«-' Mt dw j ^ Friedberg. 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