Hummer 64 Zamstag. den 16. Mörz 11>1H 11. Jahrgang. Di? .1 c,re S'aresreituny" crichemt ,eden Werita^ Reaelmakiae Veiinnpn rt , ----- --- **» "itt noch das Bestellgeld; Ke. Den 'Zenten m°n°.„» «5 P,° ein'chiieklich ßpi»-"".". s-!"g-p».»- «e. Den «oitonitaiten aon,* m 240 ~ ~ ^ _inr—■■■I “** ^ 1 11 tsx*2/3ico >tr. Hi). 1 rtr 'fnnnirt a r). lfl|»t dlis riißlWr Kltimafm ak Feindliche Snnden in der Ukraine teiltrenf. - Knchnmttch belekt. - SO’.HIO Tonne» »evfcnlit Anerkenn»»!, des Herzogtums Kurland. — il.iijii.ljc Torpedoboote erbeniet. Der vratsche Gcneraistab — — meldet: - .5, Pie» kn.»»?"" —"-E" *« Weltlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die tagsüber schwache Artillerietätigkeit verstärkte fi* rer Einbruch der Dunkelheit in wenigen Abschnitten. W ' - d der Nacht lebte sie in Verbindung mit eigenen und feindlichen Erkundungsvorstcßen vorübergehend auf. Heeresaruope Deutscher Kronprinz Dre Vlmkstelle der Franzosen auf der Kathedrale von Reims wurde erneut in Tätigkeit beobachtet. Heftiges Zerftörungs. teuer von Mittag an auf unseren Stellungen nördlich und nordöstlich von Vrosnes. Starke französische Abteilungen, die am Abend in breiter Front oorstie^en, konnten nur westlich von der Straße Thuizy-Nauroy in unserem vorderen Graben Fuß fassen; rm übrigen wurden sie im Nahkampf zuriickgewiesen SeueXS 0?^ aK#1SUfer * Wt taßSÜiw «-st-igerte Osten. Kindliche Banden die >aß die Kräfte unserer R'win- schiffahrt in weiterem Umfange Holland zur Verfüaung gestellt werden, um es mit Kohlen und Erzen so umfassend wie nur möglich zu versehen. Uar der 0-ffcnsme? Der ..Zürcher Tagesanzeiger" berichtet: Die Unternehmungen auf der Westfront wachsen allwäblich derart in die Breite und nehmen an Heftigkeit derart zu, daß man kaum mehr entscheiden f*nn, was als kurz gedachtes Aufklärungsunternehme» geplant ist oder ob aus diesem oder jenem Vorstoß nicht unvermittelt die große Entscheidung herauswächst. Wie die Englän. der melden, haben die Deutschen i.m Norden von Nvern in einer Breite von über zehn Kilometern anoegrisien. so daß schon von einer Schlacht gesprochen werden muß. Und Kämpfe ähnlick)er Ausdehnung werden auch an anderen Frontabschnitren qemel-» det. Verspricht die Wetterlage noch einige Tage Beständigkeit, so ist es nickt ausgesihlosien. daß man unvermittelt in die grotzs Frühlingsoffensive hinübergleitet. Knikers Dank an irnrl^nd. Berlin. 14. März. (WTB.) Der Kaiser und König haben dem Brron v. Rahden-Maihof in Mitau als Vorsitzenden des kurländischen Lrndesrats folgendes Telegramm zugehen lasten: Mit herzlicher Freude habe ich die mir im Namen des kur- ländifchen Landesrates übersandten treuen Grüße empfangen. Mein Herz rst tief bewegt und von Dank gegen Gott erfüllt, daß es mir vergönnt gewesen ist, deutsches Blut und deutsche Kultur vor dem Untergang zu erreten. Gott segne Ihr Land, dem deutsche Treue, deutscher Mut und Ausdauer das Gepräge gegeben haben. AurrktNüM-l iw snrmtning ßiirlnni!. Die Abordnung des Landesrats beim Reichskanzler. Berlin, 15. März. (MTV. Amtlich.) Eine Abordnung de» kurländischen Landesrates, bestehend aus den Herren Landes- bevollmächtigter Baron Rehden, Eemcindeältester Weschneck, Rechtsanwalt M e l v i l l a und Superintendent B e r n e w i tz, ist heute beim Reichskanzler Dr. Grafen v. H e r t l i n g erschienen, um ihm den Beschluß des Landesrats vom 8. März zu überreichen und eine Antwort des Kaisers darauf zu erbitten. Der Reichskanzler empfing die Abordnung im Eartcnsaal des Reichs- kanzlerpalais. Er sprach bei der Begrüßung die Hoffnung aus. daß der heutige geschrchtliche Vorgang für Kurland und für das Deutsche Reich in gleichem Maße gute Früchte zeitigen möge. Als Sprecher der Abordnung verlas Baron Nehden den Beschluß: Nachdem bereits die allgemeine Landesversammlung vom 21. September 1917 den schütz und Schirm Seiner Majestät des Deutschen Kaisers und des mächtigen Deutschen Reiches erbeten bat. ist nunmehr in Gemäßheit des Artikels III des am 3. März d. I. zwischen Deutschland und Rußland abgeschlossenen Frie- densvertrages Kurland endgültig der Staatshoheit Rußlands entzogen und die Bestimmungen des künftigen Schicksals Kurlands in die Hand Deutschlands im Benehmen mit der Bevölkerung Kurlands gelegt worden. Freudig bewegt von dieser glücklichen Wendung und voll tiefer Dankbarkeit für die großen Opfer, welche von dem deutschen Volk zur Befreiuung der baltischen Lande gebracht morden sind, hat der Landesrat auf das ihm durch kaiserliche Gnade gewährte Recht, an der Beratung der staatsrechtlichen Neugestaltung Kurlands teilnehmen zu dürfen, beschlossen, die nachstehenden Wünsche als die Willensmeinung des Landes der Staatsregierung zu unterbreiten und hierfür die allerhöchste Genehmigung zu erbitten: 1. Die sicherste Gewähr für die Wohlfahrt. Ruhe und friedliche Fortentwicklung des Landes in ? inonarchischen, konstitutionellen Staatswesen unter dem -pter Seiner Majestät des Deutschen Kaisers und Königs von Preußen erblickend, wagt es der Landesrat. die alleruntertänigste P }• auszu- frrecften. Seine Majestät der Kaiser und König wollen aller, gnädigst geruhen, für sich und seine Nachfolger die Herzoaskrone Kurlands geneigtest anzunehmen. 2. Es entspricht ferner unseren Anschauungen und Wünschen dasl rm Wege des Abschlusses von Konventionen betreffend das -> rlltar-. Zoll-, Verkehrs-. Maß- und Gewichtswesen, sowie durch anderweitige Verträge eine möglichst enge Verbindung Kurlands mit dem Deutsche Reiche in militärischer und wirt- schaftlrcher Beziehung angestrebt und verfassungsmäßig sichergestellt wrrd. 3. Unsere sehnlichen Hoffnungen sind darauf gerichtet daß das durch se.ne vielhundertjährige Geschichte und durch so manche harte ^chlcksalsschlaqe zusammengeschweißte Baltenland nicht an der Schwelle einer glückverheißenden Zukunft auseinanderqeris- sen. vielmehr zu einer staatlichen Einheit in einer einheitlichen Berwaltungs- und Verlasiungsform zusammengefaßt, dem deutschen Reiche dauernd angegliedert werden möge. Dw Begründung des Beschlußes sagt' Seit Jahrhunderten an die monarchische Staatsform gewöhnt und ihr stets aufrichtig ergeben, vermögen sich die staatstreuen Bewohner Kurlands reme andere staatliche Gestaltung vorzustellen. die gleich der erb- lchen Monarchie, unabhängig von vorübergehenden Zeitströ. mungen und Wendungen und erhaben über alle eigensüchtigen Interessengegensätze Mit fester und geschickter Hand das Staats- s euer zu fuhren und jedem das Seine zu gewähren imstande wäre. Nur unter einer monarchischen Leitung und kraftvollen Regierung rm engsten Anschluß an bas Deutsche Reich dürfen wir Kurlander eine Heilung der durch den Weltkrieg unserer Heimat geschlagenen Wunden und ein erneutes Aufblühen aller chrer Lebensoerhältn.sse erhoffen. Das uns vor Augen stehende Beispiel der bis zur wahnsinnigen Anarchie ausgearteten rufsi- schen Demokratie kann uns in unserer schon vorhandenen monarchischen Gesinnung nur noch befestigen und kräftigen. Die von uns erl^tene Personalunion mit dem ruhmreichen Hause Hohenzollern gibt uns die beste und glücklichste Gewähr für Sicherheit. Wohlfahrt und inneren Frieden unseres Landes und für einen dauernden Anschluß an das Deutsche Reich. Mit Liv- land und Eschiand verbinden uns nicht nur di« bisherigen Schick,ale die,er Lande und die gemeinsamen Leiden und Erlebnisse von Jahrhunderten, sondern auch die Gemeinsamkeit unseres re, loio,cn Bekenntnisses und der wertvollsten Güter einer im Grunde gleichartigen Kulturentwicklung, Auch das gesamt« durch dw völkerverbindende Ostsee bedingte und gesardcrte W-rtschaflsleben lieh die Interessen der drei Ostseeländer so in. einander verflochten sein, daß ein Zerreißen dieser Fäden nicht ohn« tiefen -»merz und empfindlich« Einbuße ersolgen konnte Geograph,,» and geschichtlich gehören Liv-, Esth- und Kurland zusammen, und iS erscheint dem Landesrat erwünscht, wenn won möglichst bald eine Einheitlichkeit in Vermal,ung und ■ »eifauum, geschaffen würde, wobei gleichzeitig der Wunsch noch * 2 f nnun 8 fces n°u-n Baltenlandes von Litauen -am Ausdruck gebracht wird. der Abordnung übereichte nunmehr den Beschluß des Lanürates dem Reichskanzler Tr. Grasen v l" 0 '.®“ \ e ™ Antwort durch den Unterstaatssekretär v. Naoowltz verlesen ließ. ,m ,?‘ e , Botschaft des Kaisers lautet: Seine Maie,tat der Kaiser und König haben bereits durch seine Antwort auf das Huldigungsteiegramm des kurländischen fe T ^'S^ublten herzlichen Freude über den Beschluß vom 8, Marz Ausdruck gegeben und geruht mich nunmehr zu beauftragen. Ihnen, den heute hier erschienenen ^er.i eiern des kurlandischen Landesrats, seinen wärmsten £* fur ÖQä r in de" Beschlüsse zum Ausdruck gebrachte Vertrauen zu übermitteln. ] MajE ^eude und Mhruug haben Seir -kchenat von der an ihn gerrchteten Bitte Kenntnis ae- nommen, die Herzogskrone Kurlands anzunchinen. Seine Maiestat c, blickt hierin ein besonderes Zeichen des uner- rf" .® ntrauenS «u seiner Person und dem Hause ^ DEchen Reich und Preußen. Die i »höchste Ontscheidung wird nach Anhörung der zur Mit- ^^"ugbcrufenen Stellen getroffen und dem Landesrat mrrgeterlt werben. Maiestät s^bhaster Freude und Genugtuung haben Seine 5 “ J etn l. r 7!eh°n. daß der Wunsch des Landesrates m -A m Verbindung des Herzogtums mit dein Deut- scheu Reiche gerichtet ist. Nacktem der kurländische Landesrat iin September vori- lem durch den jetzigen Beschluß erneut bcn Wil- , nV, U rf ^ erru!:t “ 9 Herzogtums Kurland aussprach b ‘ C bl * f, * ri8C staatliche Verbindung Kurlands ge^st worden ist. steht der Ausführung dieses Wunsches nichts mehr im Wege. Seine Majestät der Kaiser baden allerhöchst mich beauftragt, im Namen des Deutschen Reiches das wiederer richtete Herzogtum Kurland als freies und unabhängiges Herzogtum anzuerkennen, ihm den Schub undBeistand des DeutschenReiches bei der Einrichtung seines Staatswesens und beim Airsbau seiner Verfassung, die auch eine Landesvertretung auf breiter Grndlage vorsehen muß. zuzusilbern und wegen der Festlegung und Formulierung der vom Landesrat beschlossenen engen Verbindung mit dem Deutschen Reicks das Weitere zu veranlassen. Eine formell? Urkunde über die Anerkennung Kurlands wird dem Landes- rat noch zngehen. Seine Majestät haben mich beauftragt, den Landesrat darauf hrnzuweisen, daß die Anteilnahme Seiner Majestät ''""es Deutschen Reiches an dem Schicksal der übrigen baltischen Gebiete bereits in dem kürzlich abgeschlossenen deutsch-russischen Friedensvertrage zum Ausdruck gekommen LandeSrat zu versichern, daß die Gestaltung der ^.>e> haltnisie >n d,csen Gebieten auch weiterhin von der gan- zen Anteilnahme Seiner Majestät des Kaisers und Königs getragen sein wird." Der Reichskanzler zog hierauf die Mitglieder der Ab- o^nnng in ein Gespräch, in dessen Verlauf er seiner Freude über die Einmütigkeit der deutschen und l ttischen Elemente anssprach die in dem eben verlesenen Dokument einen so .chonen Wrllensousdruck gefunden habe. Mit Worten des Dankes verabschiedete sich sodann die Abordnung. Mai 1918, 2. dir Angehörige des Geburtsjahrganges 1868 mit ZI 1 "!! i: 2uni und dem Endtermin am 15. September 1918, 3. die Angehörigen des Geburtsjahrganges 1869 mit Be- 1918. ° m 16 ‘ ^tember und dem Endtermin am 31. Dezember jittnmun ittt^ dir Mittelmächte. . er ^ It von einer zuständigen diplo- manschen Personlichkest aus dem Wiener Ballhansplatz fol grnüe Mitteilung: Der Gedanke eines österreichisch, ungarisch-rumänisch,n Bündnisses wird in verschiedenen Formen ausgestre.,t, Wird der endgültige Frieden abge- chossen. so ist es sehr wahrscheinlich, daß dieses Bündnis zustande kommen kann, Rumänien wird nämlich genötigt £>». ferne bisherige Politik völlig aufzugeben und zum -nitzen seiner Zukunft sich auf uns zu stützen. Wir aber haben unter den entsprechenden Bedingungen keine Ursache, das Bündnis zurnckzuweisen. Fortsvbung der Friedensvcrhandlimg. Aus Bukarest wird gemeldet: Herr Argentoianu. der Führer der riimanischen Friedensabordnung, ist aus ^astn wieder ,n Bukarest eingetroffen. Heute nachmittag hat be^ reiks eine Litzung mit den Vertretern der Mächte stattge- sunden. Ueber ihr Ergebnis verlautet vorläufig nichts. Cin Ministerium Marghiloman? Di« Wiener „Neue Freie Presse" meldet unter dem aestri. gen Datum aus Bukarest: Heute stattete Marghiloman dem Minister des Aeußein Grafen Gzernin einen Besuch ab, welcher in Bukarest viel besprochen wurde. Man glaubt hier auf Grund v°r,»irdener aus Jaff, eingeirosfener Meldungen schließen zu tonnen dag das Ministerium Marghiloman im Anzug sei. Da Graf Czernrn bekanntlich bestrebt ist, nach Abschluß des Frie- dens m.t Rumänien möglichst rasch ein sreundnechbarLch-z Verhältnis zu diesem Land- herzustellen, würde ein Ministerium Marghiloman zweifellos bedeuten, daß Rumänien schon jetzt eine Annäherung an die Mittelmächte vollziehen will. Der rumänische Unterhändler Argentojanu ist von Jassy nach Buka- reest zuruckoekehrt. Die Besprechungen haben Nachmittag wie der begonnen. Sl-nndzil im iißmächÜilM AbMrdntkknlWg. Nach Schluß der Abgeordnetenhaussitzung am Mittwoch kam es zu wüsten Rauf- und Dumuliszenen, wie sie schon seit Jahren nicht mehr vorkamen. Der Log, Soukup besprach die Lebensm,tteloerhaltnisse in Prag und Tagte, daß cs dort bereits keine Kartoffeln mehr gebe, Vizepräsident Simionovici ersuchte den Redner, zur Cache zu sprechen sStürmischer Widerspruch b-, den Tschechen, die laut riesen: „Cr spricht ja zur Cache, Cie stnd ein ungeschickter Vorsitzender!", Vizepräsident Simionovici gab das Glockenzeichen, Abg, Soukup: Diese Zustände müssen hier osten dargelegt werden, lSiürmischcr Beifall,, Auch die Pserdemetzger haben in Prag geschlossen. Abg. Bechyne: .Es ist ia die Absicht der Regierung, eine Revolution anzuzettel'n!" Abg. Soukup- „Man bekommt keinen Tropfen Milch “für die £r Ue l U , n c Ö ,5 inber in 2ro: „Bei uns auch nicht." Abg. Wolf, der bisher auf dem Lußerstf-r rechten Flügel der Schrittfuhrertribüne stand, ruft nun dazwischen: „Ihr Tschechen hattet eben abl:efern sollen. Ihr habt aber nichts geliefert. Ihr wollt uns aushungern. Ihr seid die Bundesgenosien der Eng. lander. Bei diesen Morten erhebt sich auf den tschechischen Banken e.n ungeheurer Tumult. Aktenbündel sausen durch die Z Ut l' . :Die _ T t J d)cd, ^ en Abgeordneten drängen gegen den Stand, platz des Abgeordneten Wolf, um ihn anzugreifen. Es fallen zwl.chenrufe wie z. V.: ..Kriegshetzer. Lump" und andere aus Gründen des öffentlichen Anstandes nicht wiederzugebende Be. fchlmpfungen Zn diesem Augenblick wirft der tschechische Ab- ?^blo ein Stück Zucker auf den Abgeordneten Wolf. Abg Wolf springt von seinem erhöhten Sitz herab und wirft sich auf den Abg. Ryblo. Abg. Masata reißt den Abgeordneten Wolf zuruck und wirst ihn zu Boden. Zn diesem Augenblick entsteht erne wüste Schlägerei. Der deutsche Abgeordnete Wcbra mit seiner Hünengestalt, ebenso wie der Abg, Dr. Michel, der ihm an Körperkraft nichts nachgibt, eilen dem Abg. Wolf zu Hilfe und befreien ihn aus dem tschechischen Knäuel. Der tschechische Abgeordnete Macura packt den Abg. Dr. Michel und will ihn zu Boden reißen. Das allgemeine Handgemenge dauert an. Vizepräsident Simionovici erhebt sich, unterbricht die Sitzung und verläßt den Saal, ebenso auch die anderen Abgeordneten. Trotzdem dauert der Lärm und die erregte Auseinandersetzung zwischen tschechischen und deutschen Abgeordneten an. Rach 20 Minuten konnte die Sitzung wieder eröffnet werden. ' r U feindliche» Knftm,griffe. Berlin. 15. März, sWTB, Unsere Gegner unternahmen im Februar 23 Luftangriffe auf das deutsche Gebiet. Davon richteten sich 13 gegen das luxemburgisch-lothringische und das Saar- und Mosel-Industriegebiet. Sie riefen in keinem Falle eine Betriebsstörung hervor; meist kamen die feindlichen Flugzeuge dank der Abwehcmittel nicht an die Werke. Von den übrigen zehn Angriffen richteten sich drei gegen Trier, je ein Ananff gegen Saarbrücken. Offenburg i. V.. Wehlen an der Mosel. Ludwrgshafen. Zweibrücken. Mannheim und Pirmasens. Wahrend mklitärstcher Schaden hier nicht verursacht w-rden konnte war der Schaden an Häusern und Privateigentum mehr- 7."'^ unbeträchtlich. Im ganzen fielen den Angriffen 12 . ten.chenleben zum Opfer. Fünfzehn Personen wurden schwer und 21 leicht verletzt. Ein feindlicher Doppeldecker fiel in unsere Hand. ftt Mttwmt f rifa*mmii?fr in ßfrliit. cv - ® er österreilblsch-ungarische Kriegsminister General der Uut'hlZ'l Ö ‘ Stöger-Steiner trifft morgen zum Besuche oes preußischen Knegsmlnisters in Berlin ein. lknüaftng Df? iillmkiGihtn iiltmn fandllnrms. SBien, 15. März. (MTV, Nichtamtlich,) Der Kaiser hat nachstehendes Befehlsschreiben erlassen: Ich befehle, daß di- den Eeourtsjahrgängen 1867, 1868 und 1869 angehorenden. zum -andsturmdienste hsrangezogencn Personen und die 1867, 1868 und 1869 geborenen Angehörigen von landsturmpflichtigen Kör. perschaften, sowie jene Personen dieser Geburtsjahrgänge, die nn V>ege der freiwilligen Asientierung ln das Heer und die Knegsmarine oder in die Landwehren auf Kriegsdauer ein- getreten sind, sofern sie nicht selbst um Wciterbelassung in dem attwen Militärdienst bitten, mit Ausnahme der Eagisten des Ruhe,Landes und des Verhältnisses außer Dienst wie folgt zu beurlauben sind: 1. die vorbezeichneten Angehörigen des Ge. durtsjahrgange» 1867 »it BeziwL am 15. März und Endtermi» 5)ini>fnlinn, iüm den bfunrUfJirnk« lknjkchkidiin"s?!gn!pf. Ä8In, 14. aKarj. Die „Kölnische Zeitung" schreibt: Der Knegsbnichterstatter der „Kölnischen Zeitung" auf dem west, lrchen Kriegsschauplatz berichtet aus Charleville vom 12 März daß die Kriegsberichterstatter der Westfront gestern Gelegenheit hatten, in kleinem Kreise mit Hindenburg und Ludendorff ermge Stunden zuzubringen. Wir heben daraus nur folgende Satze hervor: In Bezug auf die Dinge an der Westfront be- tonten Seide. Hindenburg und Ludendorff, den großen Ernst der Entscheidungen, vor denen wir ständen. Wir seien uns der Große und Schwere der hier vor uns liegenden Geschehnisse vollkommen bewußt, gehen ihnen aber mit unbedingter Zuver- sicht entgegen. Ludendorff betonte, wir haben im Jahre 1917 oft mit einer zahlenmäßigen Minderheit an der Westfront dennoch Stand gehalten. Es fei eine ungeheure Verantwortuua gewesen, für die Vorstöße im Osten und Süden so viele Kräfte abzuziehen, aber ohne das wäre es nicht gelungen, und die heutige günstige Lage nicht erreicht worden. Heute, wenn auch bet den Zuständen der Bahnverbindungen an einen Transport im Tempo der Mobilmachung nicht gedacht werden kann, feien doch fetzt schon zahlenmäßig an der Westfront ziberlegen. Di- Aufgabe, auch hier, wie im Osten, zum Frieden zu gelangen, sei jetzt lösbar. „Und." fügte Hindenburg hinzu, „zu einem guten, einem deutschen Frieden. Ein anderer nützt uns nichts." Dns Grab der Uevalntian. Der bekannte russische Sozialdemokrat Axelrod sprach, wie „Aftontidningen" vom 19. Februar berichtete, unlängst in der Stockholmer „Sozialdemokratischen Vereinigung". Er sprach über das Auftreten der Bolschewiki in den Revolutionsmo,iaten, über ihre Sabotage aller positiven revolutionären Organisationsarbeit. bis sie im letzten Augenblick die Macht an sich risi sen, um sich selbst für die Forderungen nach Frieden, Land und konstituierende Versammlung zum Ritter zu schlagen Wir sehen jetzt die Ergebnisse ihrer Politik. Der Friede war das wesentlichste, wo ist er? Wo ist das Land? Unter vollständiger Anarchie verteilt, bei der das Recht des Stärkeren triumphiert hat. Die wohlhabenden Bauern haben das Land unter sich verteilt. Die Armen haben nichts bekommen oder so gut wie nichts. Und wo ist die konstituierende Versammlung? Gesprengt durch die bolschewistischen Matrosen, nachdem sie sich trotz aller Gewalt bei Wahlen als nichtbolschewistisch erwiesen haben. Der Redner schloß damit, zu betonen, daß auch auf Europa eine schwere Schuld fällt, weil es sich vielfach zu Beifallsäußerungen angesichts der sozialen Zerstörungsarbeit hat hinreißen lassen, dir der Bolschewismus in Rußland anrichtet, indem er der russischen Revolution das Grab gräbt." Was der Maximalismus aus Rußland und im besonderen aus Petersburg gemacht hat. geht au den Eindrücken und Erlebnissen hervor, die ein Stockholmer aus dem Lande der Revolution in feine schwedische Heimat mitbrachte. Er erzählte: ..In Petersburg gibt es keine Schilhe mehr zu kaufev, nur die Soldaten haben noch welche auf „Lager". Man kann von ihnen alte Schuhe fü, 300 Rubel, ein Paar neue Schuhe nicht unter 600 Rubel Habens Selbst Leute, dis noch Schuhs besitzen. zieheU vor. in Wickels tüchern auf die Straße zu gehen, da die Räuber es augenblicklich auf Schuhwerk abgesehen haben, seitdem die Vorräte in den Militärdepots auf die Neige gegangen sind. Auch an den übrigen Kleidungsstücken wird der Mangel immer größer. Die Ver- lumpung des Volkes in seiner äußeren Erscheinung ist keine bloße Redensart mehr. Wer noch gute Kleider besitzt, läßt sich darin nicht mehr auf der Straße blicken, da er sonst am hellichten Tage auf belebter Straße bis auf die Unterkleider ausge- zogen wird ... In Pelzen sieht man meist nur Soldaten oder die Herren Volkskommissare oder die Mitglieder des Sowjets. Aber auch diese sind nicht immer vor Verwechslungen geschützt. Der beste Selbstschutz ist die gröf.tmöglichste Einfc^hheit in der äußeren Erscheinung. Am sichersten ist. wer heruntergekommen und strolchmäßig aussieht. Die Fabriken und Schulen sind in der großen Mehrzahl geschlossen. Die wenigen Büros und Geschäfte. die offen halten arbeiten nur wenige Stunden am Tage. Ueberall fehlt es am Nötigsten. In Wohnungen, Kanzleien, Werkstätten. Geschäftsläden herrscht eine unbeschreibliche Kälte. Wider alles Erwarten sind jetzt Mehl, Fleisch und Zülsen- frückste von der sich auflösenden Front in die Stadt gekommen. Aber alle Gespräche drehen sich um die Frage, was eintreten wird, wenn auch diese letzten Vorräte, die das Land noch besaß, erschöpft sein werden." ssrßelmg der DMMggkWMhl in Berlin. 15. März. (WTB. Nichtamtlich.) Am 14. März, 11.45 nachts, war das Neichstagsersatzwahlergebnis im Wahl, kreise Niederbarnim das folgende: Wissel (Soz.) 26694, Breitscheid (Unabh. Soz.) 17 815, Maretzki (Natl.) 7083, Hoffmann (Fortschr. Vp.) 5676. Kühn (Kons.) 4196 Stimmen. Ungültig waren 169. zersplittert 56 Stimmen. Demnach Stichwahl zwischen Wissel und Breitscheid. Parlamentarisches ans Kesten. Zweite Kammer der Stände. RMK. Darmstadt, 15. März. Präsident Köhler eröffnet die Sitzung um 9 y 4 Uhr. Abg. Best (natl.) behandelt zunächst die Lebensmittelsragen. Ungerecht sei die Preisbildung bei dem Brotgetreide, das bei den hohen Gestehungskosten nur mit 28 Mark bezahlt werde, was absolut nicht mehr ausreiche, so daß sich der Anbau nicht mehr rentiert. Im Kreise Worms wurden dcher im letzten Jahre 30 Prozent Brotgetreide weniger angebaut. In gleicher Weise sei dre Preisbildung des Fleisck)es verfehlt. Ein Ferkel kostete im vorigen Jahre 85 bis 100 Mark und werden nach 300 Tagen Fütterung für 2 Zentner jetzt 158 Mark bezahlt, das könne man niemand Zumuten, dagegen sei der Verkaussprers im Pfund 2,20 bis 2,50 Mark, scdaß die Händler, Vichbandelsverband und Metzger innerhalb 2 Tagen über 100 Prozent verdienen. Auf diese Weise wrd die Viehzucht ruiniert. Auch die Vorschriften über die Eierablieferung seien bei dem Futtermangel sehr ungerecht, besonders gegenüber Bayern, das nicht so hohe Ablieferung verlange. Das Mehl werde zu 96 Prozent ausgemahlen, man frage sich aber, woher das viele feine Weißmehl herkomme? Hier solle man einmal nachforschen. Auch die Zuckerverteilung führe vielfach zu Beschwerden. — Der Kohlenmangel überschreite alles Maß, besonders wenn man fehe, daß täglich ganze Züge ngch dem Ausland gehen. Abg. A d e l u n g (Soz.) empfiehlt vor allem eine durchgreifende Aenderung in der Beamtenorganisation zur besseren Versorgung der Beamten, die im Dienste alt und grau geworden sind. Nach den jetzt in Preußen erfolgten Beschlüssen wurde dort die Teuerungszulage bedeutend erhöht und müffe man auch in Hessen gegenüber den Reichsbeamten einen Ausgleich schaffen. Er wendet sich dann gegen die Weigerung vieler Landwirte im nächsten Sommer Stadtkinder anfzunehmen, kommt auf die Vorgänge in den Daimler werken und die Streiks zu sprechen. Abg. Wolf- Stadecken, wünscht raschere Erledigung der Flnrfchädenvergütungen und fordert stärkere Entlassung der Landwehrmänner aus den Etappen für die Saatbe- stellnng. Er wendet sich dann der Tätigkeit der Landwirt- schaftskammer zu. welche leider durch ihre Stellung zu den Großen nicht überall Boden gefunden habe. Bei den Pferdeversteigernngen gehe n;an nicht einheitlich vor. Aba. Dr. Osann kann, nachdem Abg. Ulrich zuerst die großvoli tischen Fragen angeschnitten hat, nicht unterlassen, vor der Öffentlichkeit seinen Standpunkt klar zu legen. Wenn Abg, v. Brentano von einer Verständigung zum Zwecke der späteren festen Verbindung nach dem Kriege Holzversteigsrung. ! Mittwo l , den 20. März 1918, vormittags 9 Uhr, werden im Revier Oßenherm, Distrikt Wäldche, versteigert: 23 Eichen-Stämme von 20—39 cm Mittendurchmesser —13.58 Fm. 2 Buche .. „ 32-37 „ „ --- 1,15 „ 12 Welspanne .. .. 8—25 „ --- 4,10 „ 1 Larche-Stamm „ 20 .. „ — 0,44 „ 4 Raummeter Weißlanne-Nutzknüppel 4 Eiche-Scheil 109 „ Buche-Scheit 24 „ Eiche Knüppel 27 „ Buche-Knüppel 6 „ Weißtanne-Knüppel 7 „ Eiche-Stöcke 30 „ Buche-Stöcke 13 „ Nadel-Stöcke 13 Eiche-A.treiser 51 „ Buche-Astrei er 42 Nadel-Astrei.er 233 „ Eiche-Stammreiser Zusammenkunft am Jagdhaus. Asienheim, den 15. März 1918. Gräfliche R-ntkammEZ? spreche, sp müsse man sich doch fragen» ob auch in Oesterreich dr gleiche Stimmung vorhanden sei. Demgegenüber müsse er auf die mächtige Unterstützung Hinweisen, welche Deutschland Österreich in allen Kämpfen geleistet habe. Auch in dem Vorgehen in der Ukraine haben unsere Bundesgenossen eine eigentümliche Rolle gespielt. Der österreichische Ministerpräsident hatte nach Zeitungsberichten den Mut zu sagen: ..Wir machen nicht mit", er habe dann freilich später im österreichischen Herrenhaus das richtige Wort wieder gefunden. Vergeblich sei eS, mit Frankreich ein Einvernehmen zu suchen, den seit 40 Fahren werde dort die Abneigung und der Kampf gepredigt. Man werde mit Frankreich ebensowenig wie mit England eine Verständigung sinden. Der Deutsche sei zu gutmütig, während unsere Feinde nienmls eine Verständigung auf friedlichem Wege finden werden. Das sei vor allem auch ein englischer Grundgedanke, wie ein englischer Staatsmann kürzlich erklärte: „Krieg bis zum Ende!" Abg. Dorsch (Bbd.) bestreitet, daß er für die Konservativen gesprochen hat. Wenn der Abg. Adelung behauptet daß Preußen trotz der Konservativen groß geworden sei. verstehe er nicht, warum die Sozialdemokraten nach der Herrschaft streben. Staatsminister Dr. von Ewald erwiderte auf die von Dr. Osann mit Recht gegeißelten Aeußerungen des österreichischen Staatsministers, welche die Vundestreue Oesterreichs vermissen lassen, daß man demgegenüber aus die Aeußerungen des Grafen Czernin Hinweisen müsse, der erklärt habe, daß ihm der Schutz von Straßburg genau so am Herzen liege, wie derjenige von Triest. Hier tritt eine Pause ein. Hierauf übernimmt Vizepräsident Dr. Schmitt den Vorsitz Abg. Ulrich (Soz.) wendet sich gegen die gestrigen Ausführungen des Finanzministers, der ihm entschieden falsche Unterstellungen angesonnen habe. Finanzmnister Dr. Becker widerlegt die Ausführungen des Vorredners, daß er ihm absichtlich falsche Unterstellungen vorgeworfen habe. Abg. von Brentano verurteilt die scharfe Kritik des Abg. Dr Osann gegenüber unseren Bundesgenossen, er sei in der parlamentarischen Freiheit zu weit gegangen und habe Oesterreich in unbegründeter Weise alle Erfolge abgesprochen. Demgegenüber müsie Redner auf die 11. Zsonzoschlacht Hinweisen. Abg Henrich (Fresi.) verbreitet sich über die Stellung seiner Partei zu diesen politischen Fragen. Abg. Dr Osann erklärt auf die Angriffe des Abg. von Brentano, daß seine Ausführungen auf Grund der Vorgänae im österreichischen Parlament gemacht seien, die durch die ..Frankfurter Zeitung". ..Berliner Lokalnzeiger" und andere Blätter über alle Welt verbreitet wurden. Minister des Innern von Hombergk will auf Beam. tenfragen und andere Punkte erst in Kapitel 23 eingehen. Heute müsie er nur feststellen. daß der Vorwurf, als ob in der Kanal- frage nicht alles wünschenswerte geschehe, unberechtigt sei. Abg. von Brentano dankt dem Minister für die Auskunft. er wollte nur Klarbeit haben. Eventuell möge der Minister Abhilfe eintreten lasien. Damit ist die Generaldebatte gesthlosien und vertagt sich das Haus bis nächsten Dienstag, vormittags 10 Uhr. Ans Heimat. Bekanntmachung. Auf Grund des § 195b Abs. 2 der Gewerbeordnung und der §§ 143 Abs. 1 und 145 der Ausführungsverordnung hierzu bringt der Bürgermeister der Stadt Friedberg zur öffentlichen Kenntnis, daß der erweiterte Geschäftsverkehr im Hsudelsgewerbe an einem Sonntag vor Ostern, und zwar am 17. März 1918 auf die Zeit von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags ausgedehnt ist. EV. Vortrag Wir möchten noch einmal ausdrücklich darauf aufmerksam machen, daß der Vortragsabend der Evangelischen Vereinigung, bei dem Herr Geh. Kirchenrat D. Scho e ll über „Kriegslehren für die Friedensarbeit" sprechen wird, nicht in der eben gewählten Zeit des Nachmittagsgottesdienstes, sondern abend 8 y* Uhr in der Vurgkirche stattfindet. Künstler-Konzert. Wie aus dem Inseratenteil unserer heutigen Nummer ersichtlich, findet morgen Sonntag im ..Hessischen Hof", Hierselbst, ein Künstler-Konzert statt und dürste desien Besuch sehr zu empfehlen sein. FC. Vom Main, 14. März. Vor einigen Tagen wurde die neuerbauete Schleusenanlage zum Mainaschaff für den gesamten Schiffs- und Floßverkc.hr in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde hier der letzte Bauabschnitt zur Ausführung des Schiffsdurchlasses der Wehranlage mit Turbinenpfeiler begonnen. Dieser letzte Bauabschnitt wird Ende dieses Jahres vollendet werden. Auch bei den übrigen Wehr- unb Schleusenanlage,i ist btc Fertigstellung der Gesamtarbeiten bis zum Jahresende zu erwarten. Es besteht daher die Aussicht, daß die Großschiffahrt bis Afchafsenburg im Frühjahr 1919 eröffnet werden kann. FC. Aus Kurhesien. 14. März. Unter zahlreicher Beteiligung fand in Zierenberg die Beerdigung des in Berlin in Ausübung seines Berufes von ruchloser Hand erschosienen Schutzmanns Häuser, nach Ueberführung nach seinem Geburtsort statt. FC. Büdingen, 14. März. Wegen unerlaubter Ausfuhr von Heu erhielt die Frau Margarethe Zeunges in Weckesheim eine Geldstrafe von 30 Mark bezw. fecks Tage Gefängnis. FC. Nieder-Olm, 14. März. Während der Bäckermeister und Winzer Pe.ter Dauer in seinem Wingert arbeitete, erlitt er einen Herzschlag und war sofort ot. Geschäftliches. Germania, Lebens-Versicherunqs-Aktien-Tesellscha t zu Stettin. Nach den Mitteilungen der Stet.iner Germania über die Erg bnisie des Jahres 1916 weist der Nechnungsab chluß einen Ueberfchuß von Alk 14434021/4 rmf, der len lieber chuß res Vorjahres um mehr als Mk. 3 0 0 0— ü »ertnffr. Vo r bieeirc lieber,chuß ,ollen allem gut 96"/g d n Versicheren zufließen und zwar Mk. 12 727 306, - zur Vergülunz von Dividende uns Mk. 120 r 00,— -ur Deckung von Kftegsj r.även. Der iLnde 1.4» vvlhandene Kriegsfonds beläuft sich rund auf Mk. 5,7 Millionen obwohl daraus rm Jahre 1916 me.)r als Mk 3,1 Millionen für Kriegsschäden be ah4 siad, und es wirb die.er nüezs.ouds vo - aussichllich zur Deckung aller Krie sschäd.n. auch jen.r, die rin ä.ahre 1917 zu erwarten sind, auseichen oh.rs daß andere Fonds sür die Zah.ung von Kriegsschä.en in An pruch genommen zu werden brauchen. Die mit Gewinnanteil Versicherten.erhal en dieselbe Dividende im Ver altais der Prämie, wie sie vor Ausbruch des Krieges Der tütet ist, sodatz die'e Versicherten trotz des Krieges kerne Einbuße in der Div^de'de erleiden. Die Sicherheit? onds der Gesellschaft umfaßt nach einer Steigerung von saßt Akk. 9 Millionen einen Benag von Mk. 455 Millionen. Offene Stellen: 2 Kutscher. 1 Arbeiterfamilie, 4 Knechte, 5 Tagelöhner, 3 Ela er, 6 Schreiner. 1 Bäcker, mehrere Feldmädchen und Dienst« mägde, 3 Küchenmädchen, 2 Hausmädchen für Gut, 2 Haushälter» innen, 8 Hausmädchen. 1 Köchln, 1 Stütze für Landgut. S tellrisjuchende: Mehrere Mel'erfamilien und-^ledige Melker 2 Melkerinnen, 2 Mädchen für Büro. 1 ^ öchin. nseratentell. Äl Gl-r in Hessen, Größe gleich, möglichst groß, zu pachten oder ?u kamen für reichen Herrn. Jede Anzahlung zur Verfügung. Diskretion zugesichert. Jean Abplanalp, Friedlrerg t. A Vismarckstr. 45, Fernsprecher 312. Stufte kleine Bilk mit Garten zu kaufen. Angebo'e sind zu richten unter Kr. STÄ an die Geschäftsstelle der „Reuen Tcwes-eitung Lin?östclien reine Wolle e!n§etrollen Michael Scheuer, Friedberg i. H. füt jofort ober später gesucht. K. STöftler, Lich. §oknia!warkll, Eisen-, Sielen- «Innge» mitte!- u. öaumaterial'euhandlnllß. ,!l Geschäftsstelle Franksurr a. M., Kronprinzenstraße 41. (Kronprinzenbau.) — Fernruf Römer 420U. Zürgstunoe» Moma", Dtensta", Donnerstag, Freitan, nachmittag»' ''»n 2—4 Ubr. — Geschäftsanzeigen in diesem Raum nur fü» unsere Mitglieder; dieselben sind kostenlos, jedoch muß bei Aufgabe der Anzeige auf die Mitgliedschaft hingewiesen werden» Ein lehr wachsamer Hofhund ',u verkaufen. Wilhelm Meuß, Bauernheim. hat abzugeben lisirl Stelen, Reichelsheim i. W. 9 Stück Holzverßeigenmg in den Waldungen der Gemeinde Ruppertsburg. Donnerstag den 21. März lfü. Zs., werden aus Distrikt Langenberg versteigert: Stämme: Esche 5 Stück — 0,45 fm, Fichte 1 Stück — 0,09 fm; Derbslangen: E che 7 Stück — 0,35 fm, Fichte 2 4 Stück — 5,06 fm; Reisitnngen: Fichte 151 Stück — 2,01 fm; Nutztnüppel rm: Eiche 3S.9 (2 u 2.5 m langl. 11,5 (1,25 lang) aus Langenberg 17 (Henau) letztere unvor- gezeigt; S,heiter rm: ^59,? Buche; Knüppel rm: Buche 131, Hainbuche 6", Esche 1. Eiche 51. K rfchoaum 3,5, Els- beer 5,5, Lärche 1.1, Fichte 6,1; Stammreisig rm: Buche 184; A treisig rm: Buche 18, Hainbuche 30, Eiche 50; Stöcke rm: Buche 73,4. Unvorge eigt aus Distrikt Buchwald (Geräums) Scheiter rm: Buche 4,5; Knüppel rm: Buche 5,1, Eiche 2, Fichte 1,8; Stöcke rm; Buche 0.8. Fichte 2. Das Fickten-. Derb- und Reisstangenholz kommt zuerst zur Versteigerung. Anfang nach Zusammenkunft vormittags 10 Uhr im Distrikt Langenderg, am Langder-Weg (bei der Einzäunung). Ruppertsburg, den 14. März 1918. Grssth. Bürgermeisterei Ruppertsburg. - Lehr. -‘'N, hat abzugeben Karl Steten. Reichelsheim Holzversteigerüirg. Donnerstag, den 21. Marz d. IS. werden aus den Distrikten Södereck 9, Nasienwie,enteilen 1, 3, 4 der Forstwartei Kohden versteigert ; Stämmer 9 Ahorn, 25—35 cm dick, 2—7 m lang mit 3.12 fm. Derbstangen r 51 Fichten 1. Kl. mit 3,56 lm, 173 Fichten II. Kl. mit 8,49 fm. Nutzreisig r 42 rm Fichten in Schichten (Bohnenstangen und Baumpfähle.) Scheiter rm: 9 Buche l. Kl. (6 rm Felgen), 31 Buche ll. Kl.. 1,5 Hainbuche. 3 Ahom (rund), 165 Eiche (5,5 rm Werthotz), 2 Birken. Knüppel rm: 4 Buche. 2,5 Hainbuche, 4 Ahom, 249,5 Eiche. 1 Birke. 1 Ulme, 0,5 Fichie. Reisig rm: 77 Buche. 8 Ahom. 659 Eiche, 9 Fichte. Stöcke rm: 14 Buche, 135 Eiche, 1 Fichte. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr am Bahnübergang der Eie- ßener Bahn auf dem Promenadeweg im Distrikt Södereck. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Nähere Airs» kunfl durch Großh. Förster Gennebach in Bad-Salzhau,en. Bad-Salzhausen, den 12. März 1918. Erokh. Oberförsterei Bad-Salzhausen t in Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme während der Krankheit und Leim Heimgänge meines lieben Mannes des Gros rgenneisters Herrn Ettk! faqe ich Allen, besonders Herrn Pfarrer Vogel für die irol- reichen Worte, ferner dem Ero'ch,ermöglichen Kreisdirektor He rn Eeheimrat Freiherr 6 :r ( für dis wohltuenden W nie, sowie für die au'gerordenlü a Z üchen Blumenspenden, aus diesem Wege meinen tiesgesuhliesten Dank. Reichelsheim (Wetterau), den 15. März 1918. Die tiefti auernde Gattlu Nanline Schmid. gehmania S»«rSBi«Sr- «S K L'LL übernimmt Vl?rsich?rungen gegen Nn alle durch Flu^falirzeus'ansrMfe und empfiehl: ihre ^ " 3fi;riS2:^S5SÄÄKS ( T i, '; ! "' btt Vorstand in Stet in, «me die Eejchä tsiteflen r>sr Eh'ch''a 4jsMn f‘ erteilen Büro (ranklnrt a. B., st » « s 5SS arUt Vp , ffi SBetc»: Verstei e.ung von Fundsachen und anderen Gegenständen. Bekanntmachung Mittwoch, den 20. l. M. von «ack mittags 2 Uhr ab. werden in dem Saal des Mueumse- daudes. Haagstrage Ar. lü dahier, Neben Dutzend gebrauchte Poric- monaies,Tamenhandtajchen. Brillen und Zwicker mit Fuiterraie Ta chenmeffer. Ringeuno Schmuck- jachen aller Arr. 1 Dezimalwage.^ 2 Ge chäjlswagen. 1 Kinderleiterwagelchen. 1 schwere Koppelund 2 Lpannket'en, sowie noch I eine große Anzahl anderer Gebrauchs-Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Barzahlung verneigen. Die Versteigerungsbedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gegeben. Zriedberg. den 13. Mär, 1918. Der Bürgermeister. • _ _ 2. V.: Dam m. isktroiemWiisglidk. Da die Zuteilung von Petroleum für jj ar, bis jetzt noch nicht er- foliit t|t, werden a >f die ausge- tzelenen Petroleumkarten LkjillsWlch MtzilStüMi Friedberg. Zeichnungen auf die VI». Kriegsanleihe werden stier auch auf ungekündigte Einladen — euiae- aennenommen. Reizende Sommer=Blusen M 21 0 f ^ j \Vasch=Blusen Bro , M Jackenkleider C ; c. ( *7. Mäntel Regen- u. Seiden-Mäntel Kostüm=Röcke üÄ^i de - Fcrnspr. 29 FrieÜberg i. H. Kaiserstr. 77 Ein iges Spezialhaus am Platze htsKschtt U" ^ , 2nh Ernst Dau^cr hanaukistr. TL Sonntag Len 17. März 1918 beka -nt erstz KünstlerkonZerL. Mm. ^crciiiipitjf Friedbera. Connttti, 17. Mär,, abends SV, Uhr. in der Burgkirche. Bor. lu a 'c^?- 3 -k rin ^i-chencats V'offestor D. Schoell üver „lir.egoichre rir die 5r'ederl'arb »-. cmtiiu frei. Jedermann will« kommen. LieilkMlmttülP Friedberg. Versammlung ren 17. B.i.rz V 2 3 UI;t beiC U e j. meier Große Auswahl in Kerzen ausgegcb m nnd zwar anstelle von 1 Lner Petroleum 4 Kerfen,um -Vrerse von 33 Pfennig das Stück. Die e Kerzen find,um Unter chied von teurer Wa e mir einer leichten rosa Färbung versehen und gelangen in solg'nden Geschäften Mm Verkauf: K. Brand. Wwe. Chr. Kramer Wwe.. Heinrich Eckel, N- No.enfelo, Kon um-Verem, Adolf Schmidt. Friedberg, den 16. Mär,. 1918. ._ Ter Bürgermeister. Nr LGkiiikzu^kiM Das Geipüt aus der ychpilal- tuche und oem Verforgungshaus. eiNschlreßlich des gesam en Kü- chenabfalls, in der Zeit vom 1 . April 1918 bis 31. Mär, 1919 Wird ' Montag, den 18. Mär, 1918, vormittags 11 Uhr. tm Rachaus ö,fentlich an die Meistbietenden versteigert. Friedberg, den 12. Mär, 1918. Der Bürgermeister. 2. V.: Damm. Kekarmtmachmisi Anmeldungen auf den Bezug von " Brennholz 3U bem Preise vonMk. 44.— per nur nr % dis zum zo. o. Atts. angenommen. Nach diesem Termin e n ehende Ve.rellungen lönnen dann nur noch Zu dem hoyei en Verkaufspreise be- ruckstchtrgt werden. Friedberg, den 15. März 1918. (IrlNliolileijHtell« Balzer. Habe einige Waggon BllllM-Llhkilhch, sowie ein Waggon U 38 Geeignetste für Konfirmation und Kommunion = Decken Sie Ihren Bedarf frühzeitig;. = Ff.WfillBI*, Frieiierg S. II 1 */*»*><**,-*>■& „Elite^ Dauer Nu «kein | == (halblange gelbe Riesen-Waizen) Z Zucker-Rüben ^ (Kirsches Ideal), Deutscher-, Gelb- u. WeiMtee so.vie alle sonstige Feld- und Gartensämereieu frisch eingetroffen bei Ferd. Damm Nächst Friedberg. Kaiserstraze 26. mmm T ? G G»K G GO G Den Eingang der neuesten Modelle in »eie Mm-lmn Kreis Friedere Silz Bad-Nauheim. 'iln ö'c m'M'. ^moalnfr H Krrise; §fr’r)Srrn! Sie durch die Länge des Krieges im Makschneider- ^eweioe ein tetretene Lage und der Umstand. “ÄS c,ne au eiordeniliche Preissteigerung erfahren haben und d" losoruge Zahlung zu beziehen sind, nötigen die Swneideigeschaste, nur noch negen Varzahluna oiine icden Abzug zu lieiern und folzende'Mindestpreise bekannt j zu neben. Lei den von Auitragaebetn selbst aelieserien -AL MS reb » ,Ä PWl*.Karl iü tis« «rMIim.liO „ 711 Hrtrrjtrttt . 45 „ M di». „ 2j „ 5» 8 *;rinf.i.. „ « „i 5 fc( < ( ■ • • • ..II) „ 15 23et gewendeten Kleidern erhöhen sich obigePreise um 1ö % Ailiilg ailsbtzc.ii.Mack 4,00 „ UO 1,50 ^eploreiT von e.nem Loloate" Medaillon. Abzüge! en Schrei! stube 3. Komp. BesteUungen auf Brkllil-Hslz nimmt entgegen 6. See. Maffenheim. E n jüngerer Arbeiter für so'ort aesucht Eeora W ei ensee, Friedb?rg. Wir suchen zum baldtgen Eim tritt e neu Lklirling mit gu er Schulbildung „CfjirliofpotiiaTe illalhldenlist« __ Friedberg. ^"tter «n» sonstige Zutaten werden zu jeweiligen Taaespreisen beredniet. Pelehe ^usv^ahl e Bettvorlagen Läu.'erstoffe sehr preiswert bei Ff. Weber, Friedberg I. H. Ordentlicher Junge m Lande n.it g, ten Schu!>eug- ,^sen gegen Ve>gülmig lils Gürliierlchrliiig Carl Henze, Gartenbaubetriebs _ Frird berq i. H. Krä tisies Mädchen vom Lande sucht C. Henze. Gartenbaubetrieb, rie)der' i. H. AmkklDiMRlWi ,u 2 Damen in Bad^iauheim Le.uchl. Zu erfragen bei Frau Cch. Justizral WindeLtr, __ Fnedbero. Mädchen 9t ucht auf sofort oder später. Gute Behandlung, Lohn rach U bereinkunft. Fried b erg , fjnn inerilr. 10, x. Smci vierjährige piima zugfeste Heinrich Georg V., 3lfefs()aa|,n. Fernsprecher 2 zeigen ergebenst an i 'letu en II ki c Htcrn, Priedbergr i. H., Kalserstraüe 51 , gegenüber der Engel-Apoth. Wim. Eß, Einige 4- und Sjcihnge belgische I zweijährige Kohlon und ein älteres Arbeitsptepd stehen zu verkaufen bet Dorn-Assenheim i. Well. zu verkaufen bei Johannes Wolf III. Wwe. „Gasthaus zum Schwanen" __ Oppershofen. ^.Komplettes wenig gebrauchtes 2sp<.nmges Pferdegeschirr hat zu verkaufen Friedrich Schneider. Bruckendrückea. gjgilane fitf „Urnen Tngesirilnnn Hummer i\4 | Snmstafl. den 16. Mär; 1018 crzsz?^i*usixL.TzrK .wmß-j . .» o m t o ^npar.. CTBSB».tgUgeg- - | 11. 3aifr$iitif# » iäit u nö bofoipf 6ia cut fd] eu IBortß ftor fomtfdfcn Pi’ojj’a _ zur & Hrigg^oukl^ g? K er alle ehrliche Seemann. Xtefftcr Unwille über schwärzesten deutschen Undank erfüllt ^'loyd Georges kindlich reine Seele über die vom Grafen Hert- Ung erhobene Forderung, daß England tn Erfüllung der auch von Präsident Wilson erhobenen Forderung nach der Freiheit der Meere seine Flottenstützpunkte und Kohlenstationen in der ganzen Welt aufzugeben habe. „Zum ersten Male" so klagt er. „wurde jene Forderung vorgebracht. Ich gestehe, diese For- derung hätte Deutschland meiner Meinung schicklicherweife zuletzt Vorbringen soll.n. Diese Kohlenstationen waren in der Vergangenheit deutschen Schiffen ebenso zugänglich wie eng- Lischen. Die deutsche Flotte erfuhr an allen diesen Kohlenstationen die gastfreundlichste Behandlung. Im Jahre 1913 beliefen sich die verschiedenen von deutschen Kriegs und Transportschiffen in diesen Häfen gemachten Besuche auf etwa 50 oder 60 . Diese Fahrzeuge erhielten genau dieselben Erleichterungen wie englische Kriegsschiffe Das gleiche gilt von deutschen Handelsschiffen. Deutsche Kohlenfirmen gingen dort ihrem Handel unter genau den gleichen Bedingungen nach wie englische Firmen." Man muß diese Worte tn ihrer ganzen Ursprünglichkeit auf stch wirken lassen, nicht tn der bisher betanntg-rvord^net; gekürzten Telegrammfastung. um sie in. ihrer Tiefe zu würdigen. Also nur aus rstner, uneigennützigster Menschenfreundlichkeit heraus hat England diese Stationen unterhalten! Der olle ehrliche Seemann, der alles nur um Gottes Willen Lut! Um Gottes Willen hat England Spanien Gibraltar. Holland die Kapkolo- r-ie. der Türkei Aegypten mit dem Suez-Kanal — von anderen „Erwerbungen" zu schweigen — geraubt, um sie ohne jeden Ei. gennutz als Treuhänder der Welt zu verwalten. Und nun kommt das undankbare Deutschland, das diese Wohltaten Englands ebenfalls genossen hat. mit der Forderung, daß England au? diese Stützpunkte verzichten soll. Zwar sind die „Desan- nexlon". „Wiedergutmachung des getanen Unrechts" und das „freie Selbstbestimmungsrecht der Völker" besonders der kleinen. ursprünglichen Forderungen, die die Entente und Seson- ders England erhoben haben — aber doch nicht um gegen England. sondern um gegen Deutschland verwandt zu werden! Denn daß die Beherrschung der See ein altes englisches Vorrecht ist. steht immer außer Zweifel. Doch „Brutus ist ein ehrenwerter Mann" und so sollte man auch Lloyd Georges Worte als bare Münze nehmen. Aber gerade dann ist nicht verständlich, weshalb England so unbedingt an seiner Mission festhalten will, die ihm keinen Vorteil, sondern nur Undank bringt. In Wilklichkett liegen die Dinge natürlich ganz anders. In Wirklichkeit ist England nämlich nicht der Treuhänder der Welt und hat ssine Kriege nicht für den allgemeinen, sondern für den eigenen Nutzen geführt und hält an den Flottenstützpunkten und Kohlenstalionen fest, weil sie wichtige Druckmittel sind, um Englands Willen in der Welt durchzusetzen. Zwingt es nicht durch seine Kohkgnstationen und Flottenstützpunkte jetzt die Neutralen, ihm ihre Schiffe zur Verfügung zu stellen. mh es fle früher gezwungen hatte, sich jedes Handels und jeder Begünstigung der Mittelmächte zu enthalten? Welche Machtmittel in politischer Hinsicht die britischen Flottenstützpunkte darstellen. zeigt so recht der russisch-iapanische Krieg, tn welchem England zwar dem befreundeten Japan, nicht aber Rußland seine Häfen öffnete, so daß Admiral Roshdjestwenski unter kaum zu überwindenden Schwierigkeiten mit einem riesigen Troß von Kohlenschiffen feine Fahrt um die Südspitze Afrikas herum nach dem fernen Osten antreten mußte. Men will Lloyd George mit seinen Krokodilstränen täuschen? Uns wahrlich nicht, da wtr Englands rücksichtslose Selbstsucht nicht nur aus seiner Geschichte, sondern auch aus eigener Erfahrung kennen — ebensowenig aber auch seine gegen- wärtigen Verbündeten Rußland. Italien. Frankreich oder gar Portugal, die alle Englands ..Uneigennützigkeit" und feine heimltrye Devlse kennen: „Gib mir was du hast, das übrige kannst du behalten." „Der Teufel ist nun mal ein Eaoist und tut nicht leicht etwas um Gottes willen." — Dieses Wort gilt auch für England. Weshalb sollen gerade auf England die Grundsätze von der Freiheit und der Selbstbestimmung der Völker keine Anwendung finden, die es selbst geprägt hat? Weshalb soll eine auf Vergewaltigung. Lüge und Heuchelei aufgebaute Macht nicht zusmnmenbrechen. wie Rußland zusamm-n- gebrochen ist? Meltwerte gehen dabei nicht verloren, im Gegenteil. Errege des Erwerbssinn cs. Es ist eine der betrüblichsten und folgenschwersten Erscheinungen, daß der Krieg durch die Entfesselung zum Teil unbegrenzter ErwerbsmöGichkeiten zu einer Herabminderung der Volks moral geführt hat, deren verderblichen Wirkungen wir auf Schritt und Tritt begegnen. Naturgemäß besitzt für den einzelnen vom Kriege schwer Betroffenen die Vorstellung etwas ungeheuer Aufreizendes, daß, während er persönlich und finanzielldre größten Opfer bringen muß, eine kleine Schicht skrupelloser Ausbeuter aus dem Elend der Gesamtheit Gold destilliere. Deshalb wirken Fälle von krasser Gewinnsucht, gleichgültig, ob sie sich an dem ein- zelnen oder an der Gesamtheit bereichert, so unsagbar erbitternd. Die Angelegenheit der Daimler-Motoren-Werke die im Hauptausschuß des Reichstags zu ausgiebiger Erörterung kam, scheint, soweit die Oeffentlichkert aus dem immerhin lückenhaften Sitzungsbericht ein objektives Bild gewinnen kann, ein Beispiel dieser Art zu sein. Sieht man dorr allen Einzelheiten ab, deren sachliche Beurteilung naturgemäß für die Oeffentiichkeit zurzeit nicht möglich ist, so bleiben doch anscheinend zwei Tatsachen als besonders gravierend bestehen: die Fälschung der Kalkulationen zur Täusch;mg der Militärbehörde und die Drohung oder doch der Hinweis auf eine möglich^ Produktionseinschränkung. Und mit ihnen die gemeinsame Wurzel und Triebfeder. Die Sucht, die an sich schon exorbitanten Gewinne des Unternehmens weiter zu erhalten oder gar zu steigern. ES wäre wünschenswert, wenn die Aufklärung über die verschlungenen Pfade dieser Sache, die offenbar im Hauptaus- schuß in größerer Breite erfolgt ist, auch der Oeffentiichkeit zugänglich gernacht würde, schon deshalb damit sich erkennen ließe, inwieweit die Vorkommnisse aus den besonderen Verhältnissen gerade dieser Firma möglich waren. Treffen aber die im Ausschuß mitgvteilten Dinge zu. so wird man sagen müssen: Es handelt sich um eine Ausschreitung der Gewinn* sucht, für die kein Wort der Verurteilung scharf genug ist. Wer derart in der Ausnutzung nicht etwa einer Konjunktur, sondern einer talsäch!icl>en nationalen Notlage bis an die äußerste Grenze des Möglichen geht, über alle moralischen Skrupel hinweg bis zum offenen Konflikt mit den Paragraphen der Gesetze, der stellt sich damit tatsächlich außerhalb der Gemeinschaft des Volkes und Staates. Außerhalb auch seines eigenen Berufsstandcs, den er aufs schwerste bloßstellt und schädigt. Denn das ist ja das allerbedauerlichste bei derartigen Vorkommnissen, daß sie ohne weiteres von urteilsloser oder übelwollender Seite zu unzuverlässiger Verallgemeinerung und als Beweis für die Korrumprernng ganzer Berufsstände benützt werden. Tann wird der Umstand, daß es allent- ' halben schwarze Schafe gibt, und daß vier Jabrc unerhörten Knegsdrucks diesen reichliche Gelegenheit bieten mußten, sich von den anderen abzuheben, geflissentlich vergessen uns nnt gröhstm Geschütz gegen dre Gesamtfront des betreffenden Standes gefeuert. Dann wird in der breiten Oeffentlichkeit all Obiektivtät eingesargt, auf jegliche Nachprüfung und Würdioung. von Sonderverhältmssen verzichtet, und das ödeste Schrekertum feiert Orgien. Gerade weil die Gewissenlosigkeit einzelner Weniger der Gesamtheit ihres Standes solchermaßen zum schwersten Schaden gereicht, deshalb ist es bopieU nötig, derartige Fälle rücksichtslos zu geißeln. Nichts kann die Verantwortungslosigkeit, aus nacktem Eigennutz entspringend, entschuldigen, mag es sich um einen Händler oder Landwirt, der mit Le- bensmitteln wuchert, um einen Industriellen, der die Unentbehrlichkeit. seiner Produktion skrupellos ausnützt, um Arbeiter handeln, die zur Erpressung höherer Pbantasielöhne eine Lohnbewegung anzetteln. Ihnen als Einzeler- schermmgen steht die Gesamtheft der verantwortungsbewußten, moralftch intakten Berufsstände gegenüber, aber auch die ungeheure Zahl derer, die an Körper und Gut aufs schwerste geschädigt aus dem Kriege hervorgehen. Deshalb müssen diese verwerflichen Einzelerscheinungen mit glühendem Eilen rücksichtslos ausgebrannt werden, ehe sie in die Lage kommen, durch die Suggestivkraft des bösen Beispiels vergiftend zu wirken. Die Oeffentlichkeit, deren Vorrecht es ist, statt zu prüfen sich zu entrüsten, neigt naturgemäß dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Gegen Einzelerscheinungen Maßnahmen zu fordern, die ein Schießen mit Kanonen nach Spatzen darstellen würden und bei denen schließlich der angerichtete Schaden in keinem Verhältnis mehr zu dem günstigenfalls zu erzielenden Nutzen steht. In dieser Line liegt auch der Ruf nach nröglichst weitgehender Militarisierung, der gerade von den Kreisen erhoben wird, denen sonst der „Militarismus" ein Greuel ist. und die auch wohl in diesem Fall nur Militarisierung sagen und im stillen Sozialisierung meinen. Es ist keine Frage, daß ein gewichtiger Umstand für eine Geschäftsgebarung, wie sie den Daimler-Werken zum Vorwurf gemacht wird, die Entpersönlichung der Betriebe ist die in hem Wesen der Aktiengesellschaft liegt. Ein großer Teil retardierender Momente, persönlichen Verantwortungsbewusstseins und von Tradition wird durch die Unpersön- lickikeft der Aktiengesellschaft beseitigt. Der einzelne Aktionär steht nicht in der Feuerlinie der öffentlichen Kritik, er ist unerreickrbar, allen Unannehmlichkeiten weit entrückt, ohne Verantwortung, die von bezahlten Kräften getragen Helen Werkheim saß in ihrem Zimmer und las in einem Buche. Doch ihre Gedanken weilten nicht so recht bei der Sache. Unablässig irrten sie umher. Seit heute früh war er fort. Bei einer Probefahrt, soviel sie wußte. Vielleicht ging er schon bald wieder hinaus auf See. Hinaus in Gefahr und Tod. In ihren trüben Gedanken störte sie ein Geräusch an den Scheiben. War es der Regen? Oder hagelte es gar? Doch nicht! Das würde anders klingen. Sie erhob sich und trat an das Fenster. Vorsichtig spähte sie durch die Vorhänge. Zwei Frauen standen dort im trüben Schein der Laterne und winkten ihr zu. Sie öffnete vorsichtig das Fenster. „Ich bin es, Teuerste! Oeffnen Sie um Gotteswillen schnell die Tür, aber öffnen Sie selbst!" rief von drüben Frau von Dürings unterdrückte Stimme. Einige Minuten verstrichen, dann öffnete sich leise die Haustür und die beiden Flüchtlinge huschten hinein. Im Flur stand Helen und zitterte vor Auftegung am ganzen Körper. Vor lauter Bestürzung konnte sie kein Wort hervorbringen. Von den Vorgängen ün Düringscheu Hause wußte sie natürlich nichts. Ihr Schreck bei dem sonderbaren Aufzug der beiden Landsmänninnen war unbeschreiblich. Ihr erster Gedanke galt der Probefahrt. Sicher lvar ein Unglück geschehen und die beiden kamen, um sie darauf vorzubereiten. Da Helen in ihrer Aufregung nicht Miene machte, inS Zimmer zurückzukehren, griff Frau von Düring sie bei der Hand und zog sie hinein. Als Helen die Zofe mit der Handtasche sah, stlitzte sie. „Was ist das? Wo wollen Sie hin? Wollen Sie zu Ihrem Gatten?" Emily Düring warf sich in einen Seffel und schlug die Hände vors Gesicht. „Wir müssen fort von hier, oder wir sind verloren!" schluchzte sie. Fortsetzung folgk. Graue Gefahren. Roman aus der Gegenwart von M. Gontard. Schuck. ^6) Nachdruck verboten. Endlich war es dunkel genug, so daß man es wagen konnte. Mary schlich nach dem Hinterzimmer und spähte nach der Gartenseite. Es war nichts zu scheu. Sie kam zurück und winkte der Herrin, die lvährenddessen den Geldkasten in eine kleine Handtasche gelegt hatte. Mary sprang Zuerst durch das Fenster. Frau von Düring reichte ihr die Tasche und folgte dann nach. Sie atmete tief auf, als sie im Freien stand. Die Glieder flogen ihr, schreckhaft und voller Angst spähte sie nach allen Seiten. Noch war es nicht dunkel genug. Wie leicht konnte man ste entdecken. Da hörten sie das Geräusch eines Wagens. „Sie kommen, Mary! Sie kommen! Schnell, nur schnell, sonst finden sie uns noch Ach ich wollte, ich hätte Gift bei mir, dann —!" Sie vollendete nicht, aber Mary konnte sich unschwer den,Schlich denken. „Seien Sie nicht so töricht!" rief ste nachdrücklich „Nur rasch, wir wollen schon durchkommen!" Und leichtfüßig lief sie voran, dem Nachbargrundstück zu. Durch eine kleine Lücke schlüpfte sie in Winklers Garten, und ohne sich noch einmal unrzusehen, folgte Frau von Düring. Fort! Nur fort! Ihre Pulse flogen, vor den Augen lag es wie rötlicher Nebel. „Wir haben Glück, gnädige Frau! Bei dem Wetter ist nirgends ein Mensch." „Aber wir dürfen hier nicht weiter nach dem Hafen zu. Da sind zuviel Wachen während der KriegZzeft, und wie Leicht könnte man uns erkennen." „Ja, aber hier können wir auch nicht bleiben, und ein :#fu to finden wir hier nicht. Dann wollen wir zurück nach l anderen Seite." 'Vmt von Düring griff erschreckt nack Marys Arm. „Um Gottes willen, nein, nein, nicht zurück! Wie leLcht könnten wir denen gerade in tue Arme laufen. Ich weiß jetzt, wo wir hingehen. Ah. daß ich daran nicht gleich ge- backt habe! Sie muß uns helfen! Es ist einfach ihre Pflicht!" „Wer — von wem sprechen Sie?" ftagte Mary verwundert. „Helen Douglas! Ich meine Frau von Werkbdm. Ah, ja, das ist die Rettung! Dort wird uns am allerwenigsten jemand vermuten." „Und wen'' der Kapitänleutnant Zu Hause ist?" „Er ist nicht zu Hause, ich weiß es. Er ist doch mit bei der Probefahrt auf dem neuen Boot. Dasselbe, auf dem mein Manu auch mit ist." „Dann ist's gut, gnädige Frau. Besser ckönner» wir's gar nicht treffen. Wir bleiben heute Nacht und den morgigen Tag über dort und fahren erst morgen abend im Dunkeln hier weg." „Aber die Dienerschaft! Daran Hab' ich nicht gedacht!" warf Frau von Düring schon wieder zögernd ein. „Ach was! Frau von Werkheim kann uns verstecken. Das läßt sich schon machen. In einem so großen Haus findet sich leicht ein Platz." „Aber wenn das Mädchen oder die Köchin an die Türe kommen, um zu öffnen?" „Lassen Sie mich nur machen, wir wollen schon hinein kommen/ohne daß uns jemand sieht." ..Ach, Mary, wenn ich Sie jetzt nicht hätte!" Frau von Düring war ganz erschöpft von den Aufregungen des Tages. Nur mit Mühe schleppte sie sich vorwärts. „Wenn wir nur erst Holland' erreicht haben, Mary, dann sind wir sicher. Dort können wir vorläufig bleiben." „Warum? Wenn wir unangefochten nach Holland kommen, dann können wir auch nach England hinüber, rmd da sind wir doch am sichersten/' tnrfc. Wo bet einzelne mit ferner Perfon und feinem Namen für den Betrieb und für die Gefchästsgebarimg einstehen muß, da ist naturgemäß die Zahl der Hemmnisse vor, einer anstößigen Geschäftsführung unendlich viel großer, ftcmn firf) das Kapital unbelastet durch die Verantwortung des Eigentümers betätigen, so wird es sich nach Möglichkeit aus- zu leben trachten. Das freilich ist ein llmstand. der mit der ganzen EnLwicklimg unserer (öesellsck)aftsordnung unlöslich verknüpft erscheint, und dem entgegenzuwirken nicht nur die Ausgabe von Kriegssondermaß,'.ahmen sein kann. Je unpersönlicher das Kapital wirtschaftlich in die Erscheinung tiitt. un. so mehr basten kbm all-' die-Gesabren an. die der -Lozialismus in ibm bekämpft, findet es dann Leute, die ekentalls der inneren Hemmungen entbehren, so entwickeln sich Verhältnisse, wie der Hauptousschuß sie auszeigte. Insbesondere dann, wenn die Aufsichtsbehörden so völlig vor- 'aaen, wie es hier der Fall gelvesen zu sein scheint. Und von dem Ausuahmefell erfolgt dann der billige sozial M\dye Riichchlicß auf die Verderbtheit d:r gesargten bestehenden Gesellschaftsordnung. BeVöllrcrsmgs^o itilr. Von Robert Landmann, Gettenau. Der ..Frankfurter General-Anzeiger" brachte am 25. Febr. einen Artikel über Vevölkerungspolit.k. der nicht unwidersprochen bleiben darf, insofern er offenbar.als Mittel zur Lösung des vorliegenden Problems eine Begünstigung unehelicher Geburten empfiehlt. Das Ist so verkehrt daß man geradezu sagen kann, dieses Mittel würde den bedrohlichen Charakter des Geburtenrückganges zu einem unbeilbaren machen und das Schicksal unseres Volkes besiegeln. Will man das. dann soll man dieser Anregung nur stattgeben. Es wäre etwa ähnlich, als wenn man den sinkenden Wasierstand eines Teiches dadurch i« heben gedächte, daß man — die Schleuse öffnet. Die Begünstigung unehelicher Geburten soll erreicht werden durch Besiernng der La^e der unehelichen Kinder in rechtlicher. ökonomisch^ und gesellschaftlicher Hinsicht, Das kann man diesen armen Kindern wünschen, aber ein Steigen der Ee- turtenziffer wird das nicht berbeiführen. nicht einmal der unehelichen. denn die erhöhten Ansprüche, die ein solches Kind vor allem an den Vater machen könnte, würde noch mehr wie jetzt dazu verleiten, seine Geburt zu verhindern Würden sie den ehelichen Kindern gleichgestellt, dann würde ihre Zahl die gleiche sinkende Tendenz wie d>e der ehelichen bekommen. Niemals wird der Staat in der Lage sein. ..den Makel zu tilgen, der", wie der Berfasier zugibt. ..jeder unehelichen E-burt anhaftet Er mag die unehelichen Kinder den ehelichen in allen äußeren Dingen gkeichitellen. er kann doch niemals den Kindern d.e Last abnehmen, die es mit dem Bewußtsein seiner illegiti. me Geburt durchs Leben schleppen muß. Darum wird eben auch in der öffentlichen Meinung der unehelichen Geburt stets ein Makel anhaften bleiben. Ich denke, es ist „eine Grausamkeit ohnegleichen \ durch staatliche Maßnahmen noch mehr solcher armen Kinder zum Dasein verhelfen zu wollen. ..Wo Moral und Staatsnotwendigkeit in Konflikt kommen". sagt der Berfasier. ..da muß bie Staatsnotwendigkeit vorangehen" Ich behaupte: Moral (geschlechtliche Sittlichkeit) und Staotsnotwendigkert können niemals in Konflikt kommen, denn die erste Staatsnotwendigkeit ist bie physische und m o * ro 1 1 f d) e Gesudheit des Volkes, denn eine physische Gesund- -eit gibt es auf bie Dauer nicht, wo die moralische geschwun- den Mt. Wären wir wirklich darauf angewiesen, unseren Men- schenvorrat aus unehelichen Verhältnissen aufzufüsien. dann waren alle Bestrebungen der Beoölkerungspolitik zwecklos. ollständig bin ich mit dem Schlußsatz einverstanden: „Mit Mrttelchon. und seien sie noch so gut gemeint, ist wenig "oder gor nichts getan", nur ist der Vorschlag des Verfasiers noch nicht -inmal ein Mittelchen. sondern eine Hemmung, und was bis jetzt getan und besonders auch von dem in Berlin arbeitenden usschuß.vorgeschlagen ist und was man davon gehört hat. das entipncht keineswegs der furchtbaren Gefahr, die der Geburten, ruckgang m.t sich bringt. Man mache sich nur klar, daß wir ein sterbendes Volk sind, wenn er nicht aufgehalten werden kann Es muß von großen Gesichtspunkten ausgegangen und denen im Volksleben Rechnung getragen werden. Aus unseren krankhaft verbildeten Zuständen müsien wir wieder zu natürlichen kommen. Es ist mir hier nur möglich, eine ganz kurze vktzze zu geben. Der Fundamenwlsatz muß lauten: Bevöl- k e i u n ß s p ° | i t i f muß Familienpolitik sein. Es ist alles zu tun. was geeignet ist: 1 . d i e Familiengrün. düng. 2 . das Familien wa chs tu m zu begünstigen Es ™" ot ? 1 ^. werden. Vor allem muß der Staat'und die öffentlichen Behörden vorangehen und eine nicht frühzeitige aber rech zeitige Verehelichung ermöglichen, indem sie die Ruhegehalts-. W-twen- und Waiiengeldberechtigung nach einer kurzen, befriedigend ausgefallenen Probezeit gewähren und n.cht damit warten, bis d.e junger Männer zu Greisen 'geworden vT ^ !"“* Ql? ° mti bem Zündsatz gebrochen werden, daß diese Berechtigungen wie überhaupt die unkündbare Anstellung ™ l * .*** Uebertragung einer bestimmten Stelle verbunden ist „ nl'l , tUnb J: at> M ben ""-»x-siihr-, dam. wird er auck in den ^nootbetneben zur (M uitg kommen tf* h ffi ‘ e t"* ^I,e-ui.g Des weiblichen ffiejiüe^s, ift abc t geruhe der Weg. der vielen Frauen, die ledig b'eiben mußten, zur Eheschließung verhelfen svN, wenn wir für die -feit nad) dem Kriege die Forderung aufstellen^ Wo der Monn Da s | e 1 f> e leisten kann wie die Frau, da ist der Mann immer ° o r 3 u j i e t, e n une Frauen sind erst dann einzusteilen. wenn keine Männer zu haben sind Verhängni-voll mußte » werden, nur auf die Billigkeit der Frauen,ras. zu sehen. Die gesicherte Stellung des SKcnnes im Erwerbsleben ln* cf? Sräni, " nB un!> Wachstum, dagegen is, die g I cherie Stellung der Frau im Erwerbsleben der größte »'on- ®° m b-°b-kerungspoU.i,chr-n InMt l “ U oT *** muft -"-sschiaggebend sein, denn es »rl m ,7 ,c" “ nb S,Et6en U"i-r» Volkes - bedeutet die Jtau. dte j« .m Erwerbsleben stehl. daß sie nur miihsam oder gar nicht Hausfrau tmb Mutter fein kam», »bet die eine Stelle einnimmt, in der ein Mann sein Brot verdienen könnte, eine Gefahr. Der Staat übt Selbstmord, wenn er nach dem Krieg« noch «ine Frau in den vosldienst oder ein Mädchen in ein Leh. rerinnenseminar ausnimmt und ähnliche Unüberlegtheiten be. geht. Das htnausdrängen der Frau in oußerhäusliche Berufe und Erwerbszweige ist ein großer Fortschritt — ganz recht — nämlich zuguterletzt ein großer Fortschritt zum Grobe unseres Volkes und darum muß diese Bewegung zu einer rückläufigen werden, ehe sie uns verhängnisvoll wird. Da das Frauenstimmrecht das hinausdrängen ln oußerhäusliche. bisher den Männern vorbehaltene Erwerbsstellen begünstigen, es zu einer unaufhaltsamen vewegung machen und die Frau draußen festhallen, also den Geburtenrückgang zu einer permanenten Erscheinung machen und den Tod unseres Volkes beschleunigen müßte, so ist sich ihm mit Lu- ße r st e r Kraft zu w i d e r se tz e n. 3u den Maßnahmen, welche die Familien g r ü n d u n g begünstigen, müsien solche kommen, von denen erwartet werden kann. Paß sie das Familien w a ch s t u m heben. Ich sage: erwartet werden kann — denn erzwingen läßt sich das nicht, hier steht in erster Linie die Forderung nach einer Besoldung entsprechend der Größe der Familie. Der Grundsatz, daß der Lohn ein Aequivalent für die Leistung des Arbeiters fei, ist jetzt glücklich fo oft durchlöchert, daß man Verständnis für den Satz erwarten darf: der Lobn ist das Brot des Arbeiters, und das muß ein Mann mit größerer Familie natürlich reichlicher erhalte««, als einer mit kleiner Familie. Der Geburtenrückgang kommt wesentlich daher, daß ein Mann bisher um so schlechter ich stand, je mehr Kinder er hatte. Soll die umgekehrte Wirkung einer Geburtenvermehrung erstrebt werden, so muß eben dahin gewirkt werden, daß die Folgen umgekehrt sind, daß ein Mann um so besier sich steht, je mehr Kinder er !jaf, und daß er durch Kinderbeschränkung keinen finanziellen Vorteil erzielt. Das ist bei allen Festbesoldelen natürlich nicht mit einem Male, sondern Schritt für Schritt zu machen. Natürlich kostet das Geld. Kinder kokten eben Geld. Bisher heben das d«e Eltern nur erfahren. Nun soll es auch der Staat erfahren, dem die Kinder ebenso notwendig sind zu seinem Glück, wie den Eltern. Für die Nicht-Festbesoldeten muß eine Reichs-Kinderversicherung gesckurffen werden, die entsprechend der geringeren oder größeren Kinderzahl eine geringere oder größere Kinder- , renfe zahlt. Die Mittel dazu muß das Miter brecht des Staates liefern, d. h. wir müsien ein Gesetz bekommen, wonach der Staat beim Tode eines Mannes das erbt, was die fehlenden Kinder oder ein fehlendes viertes und event. drittes und zweite Kind erben würden Ich bin mir bewußt, daß dies eine sehr barte, einschneidende Maßregel ist. daß aber ohne sie der Geburtenrückgang nicht behoben, unser Volk nicht gerettet wird, weil nur dadurch der Vorteil der Kinderbeschränkung wieder aufgehoben wird. Ich bin überzeugt, daß sie kommen wird, aber ich fürchte, daß man sich zu spät dazu entschließen und es zunächst mit Mittelchen versuchen wird. Um einer Harte vorzubeugen, könnte die Wirkung des Gesetzes auf diesenigen ausgeschlosien werden, die bei Herausgabe des Gesetzes alter als 30 Jahre sind. Eine absolut notwendige Sache ist ferner die pflichtgemäße Ausbildung jedes jungen Mädchens zur Hausfrau (weibliche Dienstpflicht), fei es bei erner tücktigen Hausfrau, sei es in einer Haushaltungsschulr. So notwendig wie für den Staat die Militärpflicht der Männer ist. so notwendig und segenbringend wäre für ihn diese weibliche Dienstpflicht. Mit dem gleichen Recht wie jene kann er auch diese fordern. Eine tücbll.'e Hausfrau und Mutter schafft ih,n größere Werte als. eine Frau in irgend einem anderen Beruf. Ich wiederhole: 1 . Eine mindestens in gleichem Verhältnis wie die wachsenden Kosten der wachsenden Familie wachsende Einnahme. 2 . Das Milerbrccht des Staates, da wo die Kinderzahl unter 4 bleibt. 3. Die weibliche Dienstpflicht (in dem von mir ange ührten Sinne). 4. Bevorzugung des Mannes in allen nicht speziell weiblichen Berufen. 5 Kein Frauenstimmrecht. Diese funk Dinge sind die Kardinalforderungen, die die Bevölkerungspolitik durchsetzen muß, „hier liegen ihre großen Aufgaben". wenn sie einen Erfolg erzielen will. Im Verein mit ihnen können dann auch die „Mittelchen" noch Segen stiften, die an sich non höchster Bedeutung sind, wie Wohnungsfürsorge. Kinderfürsorge. Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten, Iung- gefellensteuer ufw., die aber keinen durchschlagenden Erfolg haben können, wenn jene nicht mindestens gleichzeitig zur Durch, führung kommen. «nb Schokolade." — „Es ist schwer Matraroni und Ri»delit zu beschaffen. Es sind keine vorhanden. Trotz hoher Preise gibt eS mcfrt§." ..Ich muß beim Scheine eines Kerzen- stumpses schreiben, da kein Petroleum zu haben ist. Deshalb kann ich auch bei Dunkelheit nicht arbeiten." Gmalligk <5ftrrjöf= und tklitkg'lnllkllihijhk. Heber den letzten deutschen Vormarsch erfahren wir noch felgendes: Je weiter die deutsck-en Truppen Vordringen, desto reick>er erschließen sich ihnen gewaltige Getreide- und Lebensmittelschatze. Die Ernährungsverhältnisse unmittelbar hinter der russischen Front, wo die Massen der demo- riiifierten Armeen bei ungenügender Zufuhr eine gewisse Knappheit bewirkten, gaben keine rickchge Vorstellung von den Landesverräten an Lebensmitteln. Schon in Luck und Nowno ist zu allerdings sehr hohen Preisen alles zu haben. *v5 e föpitey nwn jedoch nach Ssten kommt desto günstiger wird die Ernahrungsfrage. So werden in Nowgorod-Wolyns? auf dem Markte — das Pfund zu 3 Mark — F^sch und Speck in großen Mengen angeboten. Eier^gab es zu 15 Pfennig das Stück. In den großen .Hotels in Scbitomix ist man glänzend verpflegt. Es mangelt an nichts, auch Kaffee, Tee. Zucker ufw. gibt es. Dabei leiden die Städte heute unter ungenügender Zufuhr. Bei der bisherigen Unsicherheit halten die Bauern ihre Vorräte zurück. Ein weiterer Grund für das geringe Angebot liegt darin, das; heute jeder Dauer seinen eigenen Kornschnaps brennt. Sind hrer erst einmal geordnete Verhältnisse gesoffen. so werden allein aus den Dörfern des bisher besetzten Gebietes große Mengen Körnerfrüchte für die Ausfuhr verfügbar. Seit Rußlands Niederbruch und vollends mit dem Friedensschluß von Blest-Litowsk ist bei der Entente jedes Danke^wort verstummt, das ihr russischer Bundesgenosse geiechterweise in reichem Maße verdient hätte. Zu KriegS- k-eginn als größter Faktor aller Siegeshosfnuugen der Entente überschwänglich gefeiert, eriu-ner sich weder Frankreich, England noch Italien der furchtbaren Spfk'r. die das rujsisckie Volk und Heer den inrperialistisckren Plänen der Entente gebrackst hat. Niemand gedenkt mehr der wbU lofen öcrluftreidben Entlastungsoffensioen des Großfürsten, Brussilows und Kerenskis. Das aus tausend und aber tausend tiefen Wunden blutende russische Volk erntet statt dessen nur der eigenen Verbündeten verletzenden Hohn und wildeste Schimpsworte. England hat längst vergessen, daß' nur das russisch Heer ihm Zeit schaffte, im Nahmen der allgemeinen Wehrpflicht eine eigene Armee aufzustellen. Frankreich vergaß die Hilfsaktion für Verdun, die im März 1016 in Gegend des Narodz-Sees mit einem russischen Verlust len über 100000 Mann ihr Ende fand. Kein Wort mehr lon der Sommerosfensive Brilssilows desselben Jahres, ob- Wohl sie Rußland allein an Toten, Derwlindeten und Ver- nußten rund 1*/> Millionen Mann kostete. Ihren Undank d«e Krone auszusetzen. droht die Entente heute mit Blockade und Einmarsch Was das schürfe siegreiche Schvert der Mltteliuäckste vollbrachte, kommt auf das Schuldkon^o des einst so geliebten und nun so gehaßten russischen Volkes. Und doch in diesem Kriege hat kein Land solch riesenhafte Millionenopfer gebracht, wie das saristische und revo- lutionäre Rußland im Dienste der Entente. sninl-räch niä'rrtini Frndi dkg V-§si,N!kßkg. Aus die wenig erfreulichen Zustände der französischen Versorgung werfen die felgenden Ausschnitte aus franzö- silchen Briefen aus verschiedenen Orten grelle Schlaglichter: "Unsere Stadt ist wieder 24 Stunden ohne Mehl gewesen. Tie^ Bevölkerung war aufgebracht und bat die Schaufenster zweier Bäckereien eingeworfen, uni gegen den Brotmangel zu protestieren." — ..Das Brot ist sehr schlecht. Es ist ichwarz wie Kohle. Um etwas zu bekommen, muß man stundenlang warten." — „Es ist höchste Zeit, daß wieder normale Verhältnisse eintreten. Man findet keinen Tabak mehr. Es herrscht eine Krisis." — „Tabak kann man nicht finden. Ebenso Lebensmittel und andere Sachen. Wir sind in vollständiaem Elend. Wir baden so etwas noch nicht erlebt." — „Mein Vetter aus Marseille schreibt, daß dort weder Brot noch Tabak zu finden sei." — „Tabak kann ich r.'.cht bekommen. Es steben 200 Personen „Polonäse" und zum Schluß bekommt man nichts. Man steht Polonäse für Milch, für Tabak, Schokolade, für alles. Es gibt nur cm Pfund Zucker pro Person und Monat. Alles ist furchtbar teuer" — „Hier kann man keinen Tabak finden, nicht einmal eine Zigarre für 2 Francs. Ich habe vier Tage von 6 Nhr morgens „Polonäse" währerrd der großen Kälte ge- standcm. Alles, was ich bekonnnen habe, ist eine Schachtel Zlgaretten. Mit Zucker ist es das gleiche wie mit Tabak Worte Moltke's. In der „Bayerischen Landeszeitung" lesen wir: Der sün'te Band der „Gesammelten Schriften und Denk- würdiokeiteu" de« Feldmorslballs Grafen Hellmuth von Moltke (Verlag von Mittler und Sohn ln Berlinj liefert eine überac's reiche Ausbeute nicht bloß für das Charakterbild des ebenso bescheidenen wie großen Mannes, sondern auch für die Ee'chich:e seiner Zeit und sogar der Gegenwart In der zweiten Comm. lung der Briefe und Erinnerungen spricht er sich auch über den Tod seiner Gattin aus. bic ihm in der Fülle des L.'bens. in Kraft und Schönheit dahingeschieden war. Daneben werden auch gewichtige Briefe aus dem französischen Feldzug mitae'eill. darunter eine" nom 11 . September 1870 aus Reims, der eine sehr eindrucksvolle Wendung enthält und wie eine ernste Osfeubarnng des großen Toten für unsere gegenwärtigen politischen Leiter, Parteiführer und Zeitungsmänner klingt. Er schreibt: „Die L)pfer. die der Krieg fordert, sind entsetzlich, und da wollen uns die Engländer mit Geld abgesunden wisien? ko Gott will, sind wir binnen vier'ehn Tagen in der Lage. 200 00 g Mann jedem unberufenen Vermittler entgegenzustellen und mit dem Reste doch noch mit Frankreich fertig zu werden. Die Leute haben noch nicht gelernt, was das sagen will „Deutsch, land". aber was das Wichtigste ist, Deutschland selbst Hai es jetzt gelernt!" Wurde Moltke heute aus dem Grabe erstehen und sehen, wie sich die deutschen Männer, die bei ihm und Bismarck in die schule gegangen find, mit Salbadern, Verz'chtmeiern und ähnlichen Zweiflern, bestochenen Agenten und landesverräterischen Lurrrpen herumschlagen und gleich allen, die auf das deutsche Vaterland schwören und das deutsche Inleresie wahren wollen, von Börsen- und Soziblältern sich beschimpfen und verdächtigen lasten müsien. so würde er den Satz wiederholen: Die Leute haben noch nicht gelernt, was das sagen will „Deutschland". Aber er müßte auch mit Bedauern feststellen. daß Deutschland das. was es 1870 gelernt hat. größtenteils vergesien hat. obwohl uns die Engländer nicht einmal mehr mit Geld abfinden wollen, sow dern mit der vollen Vernichtung und der ewigen Verdammnis. Und wie die Engländer denken die Amerikaner und Franzosen. So Gott will, sind wir aber binnen vierzehn Tagen in der Lage, nicht bloß 200 000. sondern 2 000 000 Mann jedem unberusenen Vermittlers mag er Wilson, Erzberger. Scheidemonn. Förster, Götz oder Quidde heißen, entgegenzustellen und doch noch mit Frankreich und England fertig zu werden. ?nr ilfnjTiirfrnffnnri m frn&feartoffrfif. Ein möglichst umfangreicher Anbau von Frühkartoffeln \n allen Gegenden, welche sich dazu eignen, ist auch in diesem Jahre ganz besonders geboten. Wie im vergangenen Jahre werden die frühesten Sorten, die in Mistbeeten, Treibhäusern und gar. tenmäßigen Kulturen gezogen sind, von der Festsetzung eines einheitlichen Höchstpreises für das Reichsgebiet und von der öffentlichen Bewirtsch v-ire, ur* bis zum 30. Juni, ausgenommen bleiben. Äit dem imi'i jedoch mit Rücksicht auf die Lage der Vorrats die ’ Bewirtschaftung der Frühkartoffeln ernsetzen. Wie bereits früher mitgeteilt, ist damit zu rechnen, daß im Monat Juli der Höchstpreis für Frühkartoffeln nirgends unter 8 Mark für den Zentner festgesetzt wird. Um den großen Verschiedenheiten innerhalb der einzelnen Anbaugebiete in der Ergiebigkeit und in der r ezerr der Frühkartoffeln gerecht zu werden, ist in Aussicht . - :mmen. die Landes- und Provinzialkartosfelstellen wiederum zu ermächtigen, U nach den Verhältnisien in ihrem Amtsbereiche mir Genehmigung der Reichskortofkelstelle eine Erhöhung des Zulipreifes wie im Vorjahre bis zur zulässigen Höchstgrenze von 10 Mark vorzunehmen und schon jetzt bekanntzugeben. In gleicher Welse soll vom 1 August ab durch die Vorstände der Landes- und Pro. vinziallartoffelstcllen, in denen Erzeuger, Verbraucher und Händler oertrelen sind (mit Genehmigung der Reichskartofsel- stelle). unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse der Abbau der Kartoffelpresse mit der Maßgabe oorgenommen werden. daß der Preis für Herbstkartosfeln am 15. September erreicht ist. ?rrs der fichitti*. D. Friedberger Vorschuß- und Kredit-Verein. . :.l März fand rn dem hiesigen „Ratskeller" die ordentliche Hauptversammlung des Vorschuß- und Kredit-Vereins dahier für das Geschäftsjahr 1917 unter dem Vorsitz des Herrn Karl S c r i b a statt. Aus dem Geschäftsbericht, den das Vorstandsmitglied Herr I. Dörr erstartete, geht hervor, daß die Verwaltung in dem abgelaufenen Geschäftsjahr, dem vierten Kriegsjahre, mit wenigen Arbeitskräften eine enorme Arbeit bewältigen mußte, vnd daß der Verlauf und das Ergebnis wiederum recht befriedigend waren Es wurde ein Umsatz von 99 296 682,65 Mark gegen 61 668 796.49 Mark im Vorjahre, also mehr 37 627 886.16 Mark erzielt. Die Bilanzsumme hat sich ron _5 492 783,73 Mk. auf 6 983 625.23 Mark gesteigert. Nur der Reingewinn ist van 89 686.10 Mark aus 86 396,54 Mart zurückgegangen, was mit der verminderten Zinseneinnahme, welche durch die starke Geldflüssigkeil hervorgerusen wurde und durch erhöhte Verrvaltungs- kosten, begründet wird. Die Spareinlagen haben sich trotz der sechsten und siebenten Kriegsanleihe um 1 000 ÖOO Mark erhöht. Die Mitgliederzahl ist von 1359 auf 1381 gestiegen und beträgt deren Geschäftsguthuben 653 441.30 Mark. Für gemeinnützige Zwecke wurden 1800 Mark bewilligt und zwar 300 Mark an den vokksbtldungsverein. 100 Mark an den Perschönerungsverein, £50 Mark an die kaufmännische Fortbildungsschule. 200 Mark an die Gewerbeschule. 300 Mark an den Gewerbeverein. 350 Mk. an den Altertumsverein, 300 Mark an die Freiwillige Feuerwehr. Rach der Berichterstattung kamen der Bericht über die gesetzliche Revision am 11 September 1917, sowie die Protokolle des Auffichtsrates Über besten Rrvisionstätigkeit zur Kenntnis der Versammlung, worauf die Genehmigung der Bilanz und die Entlastung des Vorstandes für das letzte Eefchäfljahr einstimmig erfolgte. Di« Gewinnverteilung wurde nach dem Vorschlag des Vorstandes und Aufsichtsrates angenommen: 44 366,84 Mark für 7 Prozent Dividende. 27 958 Mark Zuweisungen zu den Reserven und der Ruhegehaltskaste, 3276.80 Mark Abschreibungen auf Haus, und Mobilien-Konto. Die hiesige Zentrale für Kriegsunterftützung soll 2000 Mark und die Volksküche 1000 Mark erhalten. Der Rest mit 4886.09 Mark wird für das Jahr 1918 vorgelragcn. Die gesamten Kriegsuntcrstützuugen betragen bis jetzt 12 600 Mark. Die Gesamtreserven des Vereins betragen mit den vorstehenden Ueberweisungen 512 086,09 Mt. und stellen sich auf 8.04 Prozent der gesamten Betriebsmittel und auf 78,36 Prozent der Geschäftsguthaben der Mitglieder. Die eigenen Betriebsmittel des Vereins betragen 1 165 527 Mark, die fremden Gelder beziffern sich 5 711 458 Mark und ergibt sich ein Verhältni« von 20,40 Prozent. Werden die eigenen Effekten des Vereins in Betracht gezogen, fo stellt sich das eigene Vermögen zu den fremden Geldern auf 32.82 Prozent, was trotz der starken Geldflüffigkeit als eine gute Fundierung anzusehen ist und womit der Verein auch in diesen ernsten Zeiten ruhig der Zukunft enteegensehen kann. Der nächste Punkt der Tagesordnung: Festsetzung der fremden Betriebsmittel fand feine Erledigung, indem die seither festgesetzte Grenze von 4 000 000 auf 7 000 000 erhöht wurde. Der letzte Punkt der Tagesordnung: Ergänzungswah! des Aufsichtsrates hatte das Ergebnis, daß die seitherigen Mitglieder W. Vöckel, Hch. Rausch und Carl Scriba wieder- und für den zurückgetretenen Herrn H. Metzendorf Herr Heinrich Heß neugewählt wurde Landes-Htzpothclcnbank. Nach dem soeben erschienenen Geschäftsbericht der Hessischen Landes-Hypothekenbank in Darmstadt für 1917 betrugen die Tilgungs-Hypothekdarlehen am Ende des Berichtsjahres rund 171 Vo Millionen Mark. Von diesem Bestand sind rund 62% Millionen Mark ?,n etwa 3%% und rund 109 Millionen Mark zu etwa 4*4% verzinslich. Solck^ Tilgungsdc^rlehen sind seitens des Gläubigers unkündbar, sodaß die Schuldner gegen die Gefahren einer Kapitalkiindigung oder Ziusstcigerung dauernd geschützt sind. Dieser Vorteil kommt namentlich in so bewegten Zelten, wie sie der Krieg mit sich gebracht hat, voll zur Geltung. Zum Erwerb von Kriegsanleihen hat die Bank gegen erststellige Verpfändung von Grundbesitz Gelder zu besonderen, günstigen Bedingungen -irr Verfügung gestellt. Ein Gleiches wird auch — wie wir hören — bei der kommenden 8. Kriegsanleihe der Fall sein. «i*. Hanau. 12. März Zwei schwere Unfälle haben sich lm Eisenbahndienste zugeiragen, der 19 Jahre alte Heizer Bern, hard Bctzem aus Groß-Krotzenburg versuchte bei der Heimfahrt von dem noch im Gange befindlichen Güterzuge abzuspringen. Hierbei geriet er unter die Räder, die ihm beide Beine und einen Arm abquetschten. Der Tod trat ulcbatd ein. — Auf dem Bahnhofe Hanau-Ost beabsichtigte die Hilfsschaffnerin Eckardt aus Frankfurt auf einen sich bereits ln Bewegung befindlichen Personenzug auszuspringen. Sie geriet unter die Räder und wurde totgeiahren. Mi —i i i■ mi m. i - crg w i.' f « n u im «, ■ Kirchliche Rächet chre». Sonntag Zudica, 17. Marz 1918. Gottesdienst in der Burgkii-che. Vormittags 8 Uhr Militärgottesdienst. Herr TlrektoT S ch o e l l. vormittags 9% Uhr: Herr Pfarrer K l e b e r g e r. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst. Herr Pfarrer D i e h l. Abends 8'Ä Uhr: Dortrag des Herrn Geh. Kirchenrats v. S ch o e l l über „Kriegslehren für die Friedensarbeit". Gotte-dirnst im StoNieil Fauerbach. Sonntag Zudica, 17. März 1918 . 10 Uhr: Gottesdienst. UH llhr Iugendgortesdienst. 6 Uh;: Kriegsandacht. * * Katholisch, ft'rtirjnfcf. Passtsns-Ssnniag, 17. März 1918. Beichtpelsgenbeit am Samstag von 4 Uhr an und Sonntag früh von 6 Uhr. K? Uhr: Frühmesse. 8 Uhr* Militorgottesdienst tSingmesie mit Predigt). Standes-Kommunlon der Frauen. >410 Uhr: Hochamt mit Legen und Predigt. Nachmittags 2% Uhr: Sakramentalifche Vruderfchasts. Andacht mit Segen. Um 4 Uhr: Versammlung der Iungfrauen-Kongregation. Abends 8 Uhr: Kriegsondacht. Während der Woche um Y»1 und 7 Uhr hl. Messe. Freitag abends 8 Uhr: Fasten-Andacht. Nach dem Hochamt Ausgabe von Büchern aus der Vorro- mäus-Bücherei. Geschäftliches. Der Kampf gegen die dem Saatgut anhaftenden pilzlichen Schädlinge ist auf dem besten Wege. Allgemeingut der deutschen Landwirtschaft zu werden. Es gibt wohl wenige Landwirte, die ihr Wintersaatgut nickst beizen, aber es muß daraus klingewiesen werden, daß auch das Sommersaatgut von Samenoerderbern befallen wird. Auch Hafer, Sommergerste. Sommerweizen, Rübenknäule'. Bohnen und Erbsen sind dankbar Für eine Beizung gegen die verschiedensten Krankheitserreger und hierbei hat sich nach den Erfahrungen der Wisienschaft und Praxis das bekannte „U f p u l u n" vorzüglich bewährt. „Ufpulun" tötet di« Pilzkeime, fördert die Keim- und Triebkraft und ist bequem anzuwenden. Von zahlreichen Praktikern sind Steigerungen der Ertrag« infolge der Uspulunbeize festgestellt worden. t ' " I U I II « ■■■ ■ — »M— ^ Verantwortlich für den po'itilchen und lokalen Teil: £ f t o Hirsches. Friedberp: für den Anzeiaentei!. N Kenner. Friedberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeitung", A G.. Friedbera l ^ Landwirte baut Sommerölfrüchte zur Milderung der Fetttuappheit. Für das Gros;hcr;osttmn Hessen eignen sich besonders Sommerrübsen,Mohn, Sen? und Leindotter zum Anbau. Nähere Auskunft erteilt Landwirtschastskammer Darmstadt Allee Ck Es können auchTeile die er l'o.c oder Tei- parzellenein elnver- pachtet werden. Bekanntmachung. Am 1. httsber d. Jo.. werden nachverzeichnete Gutslo^e keib- fallig und sollen von da an. auf weitere l2 ^ahre verpachtet weiden: 2n der Gemarkung Bönstadt die Lo e Nr: 2<'a (Bönstatler Feld) 5 ha 8 18 qm »)b iWinnerseld) 2 „ 1233 .. 21 (Bönstädter Feld) — „ 9048 „ tmb 22 (Winnersetd) 2 „ 1445 „ Die unter,eichnete Stelle erteilt Auskunft über das in Betrach: kommende Gelände und die näheren Pachtledm ungen: sie nimmt auch d e Gebote b,s spätesten» zum 1. Vipril d. Zs. ent; egen. (bleichte Ng wird darauf hin ewie.cn, daß die unter eU.n.te Rentei 'eder.geik Vormerkungen von Pachiiiebhabern von Gelände tn den Gemarkungen Bruchenbrücken. Bon ladt und Erastadl auch schon 3 Jahre vor der Leihsälllgkeit entze ennimmt und die Vor- gemer.ten von dem Termin der endgil igen Verpachtung benachrichtigt Batz-NaoheilS, (Vi-marckpl'tz 1), am 1. März 1918. FürstUch-Menburqische Rentei. __ Kis > el, Rechnungs-at. Sififweiicn u. Sttötnerftc anerkannte Saat in guten Sorten mit hoher Keimfähigkeit hat die Ceniral-Genoffenschaft dcr Hess. ianiiiii.rlsihaiü. Culljumirtiilt e. 8. ni. b. Friedberg i. H. abzugeben. Saatkarten werden durch uns beschafft. Seidenfreier Rotklee-Samen tn bester Keimfähigkeit ist erhältlich im Kornhaus Hanau am Mala. Fern.-recher 245. 246 u. 247. I zur Frülijatirsbestellung offerieren wir sofort lieferbar: Culfivatoren, - ^ 7 ^ Drillmaschinen, fw E ggen, Walzen, Jaucfiepunipen. Ferner haben wir noch abzugeben solange der Vorrat reicht: Gras- und Getreidemähmaschinen Original, Marke Cormick, Oeenng etc., e n- und zweispännig, einige gebrauchte aber gut erhaltene BindesnäEimasc^nen, Massey-harris und Cormick zu billigen Preisen. ZentraS-Darlehnskasie für Deutschland Filiale Frankfurt a. M. Schillerstrasae 25, Telcion Amt Hansa 7824. E ic'.tignng unseres Maschinenlagers bei vorheriger Acui^anung gerae ges.attet. he.eit schnell und billig,t |lrur Jüitföffilung BrsAmi io) yttlsL.) Wieder eingetroffen: Große Paffen dnmististige Lölsitll'U.AbsllijNWl Ferner empfehlen: Jllk Strrffn Sliflr, Sofjlenldjonfr h Klriak n frhfr. halb- und Jloflljotjlcljlrn, Erlabla.'le» Eiglkgklolilka. fearr* uaö fjoiiohläfef, ilob.la (<6aratrrnaurln), palrnlnäijiijlfa orrsch.Zysteme. Ebenso großes Lager in klh'ti! Ltön-, Elirngaiil- nnD Matts-Num. I Gustav Sichel, f! Friedberg, am neuen Bahnhof. LckOlg. Einladung! Meine diesjährige -f FrOhjafirs-Süsstgllang von Modell-Hüten, Strohhut-Formen, Blumen, Bändern, Federn, Reihern Ist eröffnet und lade die verehrt. Damen hierzu geil. ein. Spezial-Huthaas Heinrich Kreuder, D t Csväflidien JDbeviovftcvei Arnsburg. Mittwoch, den 2V. D ärz. beginnend vorm. N Uhr werden im Tyornelscheit Saale zu Arnsburg unier Ausschluß von Wiederoer. mufe m aus den ^ i/triftcn Pfaffen item, Aeußeres un*> Inneres Chor, iolns&au c fopr. Danielskopf, Hard, Kreuzberg, Wetlerberg und Dom verjteiqer: Gdirt^er rm: 320 Buchen. 90,1 Eichen. 6 Weichhol,: Prü. L. : L^ in ' 2 Kirsch am, 263.7 Eichen, Ö.b ^'rlen, 79,7 Nadel und Weichhol,,- Stöcke rm: 146 9 Buchen. 114,9 E chen. 78,4 Nadel und Weichholz - Stamm. l e \ et , 412 buchen, 193 Eichen. 323 Nadel u. Weich- l-oly, Aftretier rm: >11 Buchen. 875 Eichen, .71 Nadel und Weichholz; — Fi btenderbstanaen: 26 Stck. --26' l'H' ^0^ Sttf. .-= 6,73 fm il. Kl., 93 Stck = 4.0lfm ' ^' btck. = 11,70 fm Reisstangen; 5,6 rm Eickenwerlscheit. Das Nutzhol; kommt erst nach 2 Ufa zum Aufgebot Blau unle.ilrichene Nummern werden nicht versteigert Nähere Aus luv ff erteilt Forftwart Melchior, Amshurp. auch ist oon 8 Uhr an, 1 m Zeichnung ^rfimiligt Stttfigfrni. 6> ben 18, Ä. Mts, nachmittags von ^rrhr^b, versteigere ich Inder „Krone" zu Bad jür Rechnung den es angeht, gegen Barzahlung s Mobiliaraege,»stände aller Art. wie Betten. Tische. Slühle, Sessel, - Sofa, Spiegel, l Schreibtisch, Plüschtischdecken, L'äuser, Gardinen, eis. Garienti che, > Eisschrank, I Kuchenschrank, I gr. Warenschrank, I La- DenikrekLNaussatz, 1 fl t. Hackklotz, I Drück- Earren, l Mefferpuhmaschi, e. Glas, und Porzellan achen, leere Flasche.», 1 Grammo- pllon mit Platten, Kinderspiel,eng, 3 Opern- glaser, 1 filb. Collier, verschiedene Bücher, Noten usm. Versteigerung bestimmt. Bad-Nauheim, den IS. März 1918. Steul, Erotzh. Eerichtsoollzieher. <§8e?ir. 1864. R«lchsbank-Gir»-Conto. Tel.-No. 16. Entgegennahme von Spat-Einlagen. w i&± höchsten Zinssätzen. LL Pramionsfreier Oheck- nerkehr, s? teio-Correnf-Credil- Gewährung. Oiskcnfierung von Wechseln. Venwa^rung si. Verwaltung von Wertpapieren. Beleihen? von Wertpapieren ac An- und Verkauf roo Wertpapieren, L« Einlösung von Coupons etc, 3g Vermittelung aller in das Bankfach einschlagenden Geschähe zu den rassigst, Bedingungen feuer- und diebessichere StahikammeT hi der eiserne Schrankfächer (Safes) in verschied,’ Grössen vermietet werden. an * a,,can den dciriscken Börsen zur Aut- »taA?Ä Uen AnleifaeD l e "er Art werden von „og “n ein« n!n Pillen n £!f S:eB ohne daOdles in nen Failsn heimnders bekannt gemacht wird. , auf : S% Deutsch© Reichsanleihe unkündbar bis 1924 4 '/,°/, Deutsehe Reichsschatzanweisunqen auslösbar mit 110% bis 120% erstmals im Jahre 1919. (achte Kriegsanleihe.) DieMbe findet in der Zelt von Montag, den 18. März 19,8 bi» Donnerstag, den 18. April 1918, mittags 1 Uhr, statt. Der Zeichnungspreis beträgt: l. für die 5°/ 0 Deutsche NelchSanleibe.88 _°/ fi Eintragung in das Reichsschuldbuch . 97.80 % J!* '"s ^Ee 4 / 2 /y Deutschen Neichoschahanweisungen *M.—% Nate^erfGge »? 2Um ***** an voll, aber auch in 4 o eid ®f‘ ^.^ck>"ung von 4'/,% Neichsschatzanwelsungen steht dem Zeichner außerdem das Recht zu, bis zur doppelten Summe des gc- vi fli!?«« ö f traflf( Ü Schuldverschreibungen und Schahanwcisunaen der 4 U ° U Ae.chsschahanwei.nm . S« W i!? u * Ä * n ml,mf id) 4,on bcute an gan, spesenfrei entgegen unv bitte ich um recht belanoretche Zeichnungen! fri» * Mr Zeichnung erforderlichen Mittel nicht verfügbar zu t'reten ' * mM ' JM "ünftigen Bedingungen in Borlage idl * f « kostenlose Aufbewahrung der Stücke, vavle^e» ^"7. Verkauf von in- und ausländischen Wert- si»! laÄ'fflr ** 3M ' uB '"' ““ •«* - Bacharach; Hanau a..VI. . ^blefon Nr. 118 . Römerstratze 9, Stzkliilllkr Hsltl Adikk. H Bereinigte Landwirte von Frankfurt a. M. und Umgegend (e. B.j Einladung zur M. prilevtlijes HllWtversMMlNg am Montag, den 18. März, nachmittags 3 Uhr zu Frankfurt a. M. große Auswahl. === Frievberg. Kaiserstratze 66. ifleliierseiile schwarz, weiß und farbig, üidsgiselifg, ianteSseide, Selif©iF¥iiiies einfarbig und gemustert IHnliEii, Manufakturwarea Friedberg Kaiserstraße 125 Ecke der Hospitaigasse. Üü>! Patentbelen *iü] Gesetzlich pe chützt für Fabriken, (öe chäftc und Be» hördekimitauswech elbarenHeide» > bündeln 6 St 25 M. Probebe eit 5 M perNachn. Vertreter oesucht. Bersandgeschäff J. »f nrkt, Wiesdorf (Niederrhctn). SiM« stMÄ» im „Franziskaner", Kaiserstraste 68 (3 Minuten vom Hauptbahnhof). Tagesordnung: Jahresbericht. Kassenbericht. 1. 2 . 3. htasoi *vr-.v 4. Landwirtschaft. Volksernährung und wirtschaftliche Zwanpsmahregeln. Verschiedenes. Zu zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand. Inh.: EL. Bahn hoffte. 60.:: Fern pt. 1097 Beginn des neuen Schuljahres Anfang April 1918 . Ge chloffen durchffeführte Hs!kis!ihrks-U.Iii!!rkshlliffk- Besond. Kurie sürAnwärier der SrsWtell-zauldüh« (Post. Telegr. und Elsenb.) Anmeld, rechtzeitig notwendig. Proipekte lrei. Beizt das Sommersaattmt mit dem heivahrten USPüLüN Vertueb .. die pilzlichen Schädlinge an Weizen IfnVr D -. ^ HI lnae " r,Si!äf,,rn U Abt ^ P' l ^^sci,ttz 8 u a nd 1 sSa^^kS “^ 61 ° Ö,n * H-8K. PEMMRICH m Bingen am Rhein, Mainzer Strasse 26. Ern reineasstfer Sebaf-Bock ist zur Zucht hU verkaufen bet Fieischdeschauer Heqer. Melbach, Kreis Fri edberg. teilen© und dvillisre I4lei«ler der Frauenwelt vorzuschlagen, ist der Zweck des empfehlenswerten neuen Favorit-Moden- ^Ibums und Jugend-Moden- Mbums (Preis je M. Favoril=Schaitte bieten die beste Hilfe für gute und sparsame HausschneidereL Zu beziehen durch IfV. Il'ehfr, Friedberg. Weichst D« nie Wäsch’ fnii „Burnus“ ..... Wird sie geschont, griffig und rein. Burnus wäscht Wäsche wunderbar. Spart Arbeit, Heizung, Geld sogar. r * Ueberall zu haben. Sonst durch die Chem. Fahr. Röhm & Haas, Darmstadt. a Gutes Linoleum-Waciis k«iz.i.W.8t|UßWtt in reichhaltiger Auswahl, empfiehlt ' ^ Buchhandlung Friedr. Ctreckfutz, s, triseL eingetroffen. Tapeten- und Linoleumlmun Kogler, Frieriiierg, Kaiserstr. 27. für Abschluh von Anbauverträgen (auch für Fnedenszciten) gesucht. Berirage ab: auf Ro«„ Weist, und MirstngkoHi, aetbe und tott Möhren -u den aeleklicken R>ch,prellen. Angeboie sind zu richten an ' S-i-tzUch«> Trackemverire Worms a. Rhein. Aafrnstraßr 34.