Nummer 62 Donnerstag, den 14. Mär; 1918 11. Jahrgang. ®" - IT tO ’ I f itU " 0 ‘‘ t ' dle ’ nt **8«iW«6. ß e «cilacen „Ser Suurr au» Hessen... „Di, SpiEube". K.n.s»pe.r.- «e. den P-it-nit-.kn meneliöhrn* ’ÜTTI) fj 3 1Tltt n °* ^bitellgeld. t-e, De* , renter monatlich 85 Pig. einschlreßlrch Trägerlos. Arrreigen: Grund-,eile 2b Psg., totale 20151g* Anzeigen von auswarrs vsroen ourch Polnalmanne erhoben. E 'uttunason ,-rrteoberg. ^chrrfUeiluna und verlas cneddsra sHe'fen,. aanauer'trage 12. ^em peeijer 4 S. Po tj heck- Lo iro Pc. iV>l. I nr ^cauTurt a M. Die Deutschen in KdEHru Ein DttfLschlffanyriff ans England. — Erfolgreiche Vorstöße im Westen. — Angriff auf den UMkinschcn Flnnplatz von Mestre. — Die Türken in Erzernm. — 19 500 Tonnen versenkt. Der deutsche Generaistak = —:—. meldet: _ W. T. K. (6rotzrs Lzattpiquartier, derr 13. Mävx. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. In vielen Abschnitten lebte am Abend der Artilleriekampf ans. Die Erkundungstätigkett blieb rege. Bei Abwehr eines Belgischen Vorstoßes östlich von Nieu- port nahmen wir einen Offizier und 30 Mann gefangen. Eigene Unternehmungen östlich vcn Zonnebeke und südwestlich von Fro- melles brachten 23 Engländer und Portugiesen ein. In der Champagne stürmten westpreußrsche Kompagnien nach starker Feuervorbereitung die französischen Gräben nordöstlich von Prosnes und kehrten nach Zerstörung der feindlichen Anlagen mit 90 Gefangenen in ihre Linien zurück. Starke Erkundungstätigkeil in der Luft führte zu heftigen Kämpfen. Wir schossen gestern 19 feindliche Flugzeuge und zwei Fesselballone ab. Rittmeister Freiherr von Richthofen errang seinen S4., Leutnant Freiherr von Richthofe» seinen 28. und 29. Luftsieg. » Osten- Deutsche und österreichisch - ungarische Truppen stehen vor Odessa. Mazedonische Front Bei Makovo im Cerna-Bogen hielt die seit einigen Tagen durch eigenen erfolgreichen Vorstoß heroorgerufene erhöhte Feuertätigkeit der Franzosen auch gestern an. Von der Italienischen Front Nichts Neues. Der Erste Eeneralauartiermeister: Ludendorff. Abendbrrrcht. Berlin, 13 März, abends. (WTB. Amtlich.) . Deutsche Truppen sind in Odessa eingedrungen. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. ' ■ * .. 1 ch l| Der österreichische Generaistak >- _ meldet: ====, Wien, 13. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oesterreichisch-ungarische und deutsche Truppen stehen vor Odessa. In Venetien griffen zwei österreichisch-ungarische KaMpf- stuffeln zur Vergeltung feindlicher Luftangriffe den italienischen Flugplatz nordöstlich von Mest.e an. Vier feindliche startbereite Jagdstaffeln wurden überfallen, auf 300 bis 500 Meter Höhe mit Bomben beworfen und unter heftiges Maschinengewehrfeuer genommen. Eine italienische Flugzeughalle stürzte ein. Unsere Flieger kehrten vollzählig zurück und bombardierten auf oer Heimfahrt noch Treviso und die feindlichen Gräben an der Piave. An der Tiroler Front besiegte Oberleutnant Linke den 20. Gegner im Luftkampf. Der Chef des Eeneralftabes. Das türkische Hauptquartier ====== meidet: ===== Konstantinopel, 12. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Tagesbericht: An der Palästiuafront herrschte^ abgesehen von schwachem Artilleriefeuer, Ruhe. Die am 9. März bei Tagesanbruch beginnenden feindlichen Angriffe, die fast ohne Unter, brechung bis zum 10. März in die Nacht hinein dauerten, wurden durch die heldenmütige Abwehr unserer Truppen abgeschlagen. Der augenscheinlich vom Feinde angestrebte Zweck des Durchbruchs an der Straße Jerusalem-Nablus scheiterte. Vor Erzerum leisteten die Armenier unseren Truppen ernsteren Widerstand. Nachdem noch gestern unser Angriff bis an die Drahthindernisse einer befestigten Stellung vorgetragen worden war, wurden nachts tn glänzendem Angriff die Hindernisse über- rannt und die feindlichen Banden Zurückgeworfen. Unsere Truppen sind in Erzerum eingerückt und bemühen sich, die von den Armeniern verursachten Brände zu löschen. 19500 Tennen vcrlenkt. Berlin. 12. März. (WTB. Amtlich.) Neue U-Bootserfolge auf dem nördlichen Kriegsschauplätze: 19 500 Brutioregister- tonnen. Unter den versenkten Schifen befand sich der englische bewaffneter Dampfer ..Rockpool" (4502 Bruttoregistertonnen). der 6000 Tonnen Gerste und 615 Tonnen Stahlbarren geladen I hatte. Der Kapitän des Schiffes wurde gefangen eingebracht. Zwei weitere 5600 Bruttoregistertonnen große Dampfer wurden vor dem Westausgang des Aermelkanals versenkt, davon einer wahrscheinlich amerikanischer Nationalität, aus einem einlaufenden stark gesicherten Geleitzuge heraus. Der Chef des Admiralftabs der Marine. Fnitfdff Maiinkliittlchisst übrr ssinjliuid. Berlin. 13. März. (WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 12. zum 13. März hat eines unserer Marinelustschiffgeschwader mit gutem Erfolg befestigte Plätze und militärische Anlagen am Humber und in der Grafschaft York angegriffen. Die Schiffe stießen auf starke artilleristische Gegenwehr, die den Angriff jedoch nicht.aufhalten konnte. Alle Schiffe sind unbeschädigt zurückgekehrt. Die Führung hatte auch diesmal wieder Fregattenkapitän Straffer Aus der Zabl ker Kommandanten verdienen als altbewährte Englandfahrer erwähnt zu werden: Korvettenkapitän d. R. Proehls, Kapitänleutnant Freiherr Treufch v. Buttlar-Brandenfels. Kapitänleutnant Ehrlich (Herbert), Hauptmann Manger und Kapitänleutnant v. Freuden re ick. Der Chef des Admiralstabs der Marine. * Die englische Meldung. Haag, 13. März. Aus London wird gemeldet: Ein oder Zwei Luftschiffe haben am 12. März die Küste von Porkfhire angegriffen. Es wird gemeldet, daß einige Bomben in geringer Entfernung von der Küste abgeworfen wurden Opfer an Menschenleben oder Sachschaden sind bisher noch nicht gemeldet. Bei Abgang dieses Telegramms dauerte der Angriff noch fort. London. 13. März. (WTB. Nichtamtlich.) Das Reuterfche Bureau meldet amtlich: Die Verluste bei dem Luftangriff belaufen sich jetzt auf insgesamt zwanzig Tote und vierzig Verletzte. Man befürchtet, daß noch eine Leiche unter- den Trümmern begraben liegt. Flieger" nariE ans Coklenr. London, 13. März. (WTB.) Englischer Bericht vom 12. März, abends: Am 12. März wurde eine neue Tagesstreife nach Deutschland hinein unternommen, die dritte in den letzten vier Tagen. Bei dieser Gelegenheit wurden Fabrikanlagen, der Bahnhof und die Schuppen von Koblenz an der Einmündung der Mosel in den Rhein angegriffen. Es wurde über eine Tonne Bomben abgeworfen. An allen Zielen wurden Explosionen beobachtet, durch di5 zwei Brände heroorgeru^en wurden. Ein Treffer auf ein Gebäude im Südwesten der Stadt bewirkte eine sehr starke Explosion. Es wurden einige feindliche Flugzeuge angetroffen, aber alle unsere Maschinen kehrten unbeschädigt zurück Der Diiftangriff auf Doris. Der „Nieuwe Rotterdamfche Courant" meldet aus Paris: Bei dem Luftangriff auf Paris wurden nach amtlichen Meldungen vier Gothas heruntergefchosien. Genf. 12. März. Alle Feuerwehren von Paris und Umgebung, verstärkt durch Infanterie, sind seit 24 Stunden tätig, um die Brände im Zentrum und an den Weichbildgrenzen der Stadt zu beseitigen und die baufällig gewordenen Häuser zu stützen. Auch in den heutigen Mittagsdepesck>en fehlen die Angaben über die Zahl der Toten und Verwundeten. Die Mannschaft des bei Chateau Thierry abgeftürzten deutschen Flugzeuges erlitt nur unbedeutende Verletzungen. Nach ergänzenden Nachrichten aus Vincennes und anderen für militärische Zwecke wichtigen Vororten von Paris haben auch diese stark gelitten. In den der Großen Oper benachbarten Straßen von Paris sind mehrere Häuser zerstört. Die Absperrung mehrerer Straßen, die an die großen Boulevards grenzen, erwies sich wegen der Anhäufung von Trümmermassen als erforderlich. Präsident Poincare verbrachte den ganzen Vormittag damit, die meisten heimgefuchten Pariser Straßen zu durchfahren. Auch einige Punkte der Bannmeile, die getroffen worden waren, besuchte er. » Die Opfer. Paris, 13. März. (Agence Havas.) Bei dem feindlichen Luftangriff wurden in Paris selbst 29 Personen gelötet und 50 verwunoet. In der Bannmeile wurden 5 getötet und 29 verwundet. 66 Personen, meist Frauen und Kinder, wurden totgedrückt in dem Gedränge, das infolge des panikartigen Schreckens am Eingang der Untergrundbahn entstand, wo die Menge Zuflucht suchte. Besonders betroffen wurde ein Hospital, wo 6 Personen getötet und 7 verwundet wurden. « Der Pariser Untergrundbahnhof, auf desien Eingangstreppe 66 Personen erdrückt wurden, gehört nicht zu den Haltestellen ersten Ranges. Der schmalen Treppe drängten gleichzeitig von zwei Straßenecken viele Hunderte von Menschen zu. Die Polizei erwies sich ohnmächtig, die Anstürmenden zurückzuhallen. Die benachbarten Haustore waren gesperrt und in unmittelbarer Nähe loderten die Flammen empor, die mehrere Granattrefier entzündet hatten. Man hatte versäumt, Posten aufzustellen und dem Publikum den Zugang zu anderen Untergrundbahnhösen zu weisen. Daher die furchtbare, opferreiche Verwirrung. Die Gesamtzahl der Opfer in Paris und dessen Bannmeile übersteigt 150. Der Sachschaden ist sehr bedeutend. Der Pariser Ecmeinderat hat des Luftangriffes wegen eine Sitzung abgehalten. die einen sehr bewegten Verlauf nahm. Es dürften jedoch nur die der Bestattung gewidmeten Beschlüsse bekanntgegeben werden. Die Wiedergabe der Reden über die Vorgänge in den einzelnen Stadtbezirken wurde von der Zensur verboten. * Unruhen in Rouen. Bern. 12. März. Wegen des herrschenden Lebensmittel, mangels war in Rouen ein Aufstand ausgebrochen, an dem sich auch für die Rüstungsbetriebe abkommandierte Soldaten beteiligten. Im Verlaufe der Unruhen wurden stürmische Rufe nach einem sofortigen Frieden laut. Zur Niederwerfung des Aufstandes wurde amerikanisches Militär herangezogen. Der Luftangriff auf Neapel. Lugano, 12. März. Der Luftangriff auf Neapel in der Nacht vom Sonntag zum Montag hat in ganz Italien niederdrückend und erschreckend gewirkt. Die Blätter fragen, wie es dem Feinde möglich war, soweit nach Süden vorzudringen. Die meisten Blätter glauben, daß es sich um ein Lenkluftschiff gehandelt habe. Ter Angriff erfolgte um 1 Uhr nachts aus großer Höhe. Die Schuldigen. Rom» 13. März. Die Kommandanten der Fliegerabwehö- stellcn von Neapel, Foggia und Tecmoli sind wegen ungenügen- oer Abwehrtätigkeit anläßlich des Luftangriffes auf Neapel vom Kriegsminister ihres Amtes enthoben worden. Zur Feststellung der Schuldfrage wurde erne Untersuchung angeordnet. Bern, 13. März. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Meldung der Agenzia Stefan! schlugen die Bomben in Neapel in die Via Roma, den Piazza Munizipio. die Via Sperazella, die Via Conte Mola, und den Piazza Concordia. Auch die beiden Kirchen Santa Brigida und San Nicola Tolentino sind getroffen. Die genannten Straßen und Kirchen befinden sich in der nächsten Umgebung der militärischen Hafenanlagen. Ktgllin dtr rulfifdMibrninildffii friföfnsufrljüittiliinm N Wien, 13. Marz. Das ukrainische Bureau meldet: Klewer Blättern zufolge haben in Kiew die Friedensverhandlunge^ zwischen Rußland und der Ukraine begonnen. Rußland. Genf, 13. März. Pariser Blätter vom Montag abend tnct* den aus Moskau, daß in der Vorsitzung des Sowjetskongresie» Lenin durch die Anerkennung des Friedensschlusses durch den Sowjetkongreß ohne jeden Vorbehalt forderte, mit dem Hin. weis darauf daß der Landverlust Rußlands nur «ine Folge de» Verbrechens der früheren Zaremegierung und der Nachfolge»' den Kerenfki-Regierung fei. Lenin forderte weiter eine Einhaltung der übernommenen Vertragsbedingungen und die Wie- , Herausnahme der diplomatischen Beziehungen mit allen Mächten. Annahme des Friedensoertrages ohne Vorbehalt. Rotterdam. 13. Mürz. „Daily News" meldet am Dienstag abend, daß die Annahme des Friedcnsvertrages Rußlands mit den Mittelmächten im Moskauer Sowjetkongretz ohne neue Bedingungen und ohne Vorbehalt erfolgte. §ik pkrhkmnMn dkg ssMImiKsiktts. Bern, 12. März. Lord Beresford richtete im Oberhause ö!e Aufmerksamkeit der Regierung auf die ernsten Ver- beerungen, welche der Tauchbootkrieg unter den zwischen Irland und Großbritannien verkehrenden Schiffen anrichtet. Er wies auf die Folgen hin, die die Vernichtungen für die Verpflegung des Landes hätten. Redner betonte, daß die Lage mit jedem Tage ernster werde. Der Grund liege in der ungenügenden Verteidigung. 'In Westengland werde angenonimen, daß Spione in den Docks des Bristolkanals die Tauchbootopcratinen förderten. Diese Docks sollten Ausländern unzugänglich gemacht und außerdem Geleitzüge für den Verkehr in der Jrisclren See eingerichtet werden. Man verliere die Schiffe in einem solchen Tempo, daß. falls dieses anbatte. bald keine Schiffe für den Verkehr in de: Irischen See übrig sein würden. Lytton gab zu, daß die Tauchboote in den letzten zwei Monaten im.Irischen Kanal besonders tätig waren, weshalb die Verluste dort größer gewesen seien als in früheren Kernpunkten: aber keine Maßnahmen der Admiralität vermöchten derartige Schiffsverluste ganz zu Verbindern. Auch ser es eine schlimme Uebertreibung, daß angeblich bald kerne Schiffe für den Verkehr in der Irischen See übrig sein lüir- den. Die von Lord Beresford anempfohlenen Geleitzüge empfehlen sich nicht, weil durch die Zusarmnenstellung sowie dre Entladung der gleichzeitig einlaufenden Schiffe Zeit ver loren würde. Dos Gerede von deutschen Spionen sei zurück- zwversen. ^ Es sei eine Verblendung des Publikums, alle ttng'ücksfälle des. Krieges deutsck^en Spionen zuzuschreiben, welche der Wachsamkeit der Regierung entgingen. Versenkt. London, 18. Marz. Das Reutersche Bureau meldet' ®er mW* Sckooner „Sfonimt) Wiugaf" ist von einem dentt ßden Unterseeboot an der irischen Küste durch Geschützfeuer versenkt worden. Berlin eingetroffe«. Setee Majest» empfing nach feine» Lin. treffen den Generalfeldmarschall v. Htndenbnrg nnd an» schließend den Reichskanzler Grafen Hertling -um Vortrag. Später nahm der Kaiser den Generalstabsvortrag entgegen. An Rklihskilu;1tt und die Parleisjihrtr. Berlin. 13. März. Wie das „Berliner Tageblatt" hört, fand Dienstag nachmittag eine interfraktionelle Besprechung der Mehrheilsparteien des Reichstages statt. Abends wurden die Parteiführer und das Präsidium des Reichstages vom Reichskanzler zu einer Aussprache empfangen. Es handelte stch dabei um die Ostfragen, über die stch die Parteiführer mit dem Reichskanzler unterhielten, ferner um die neue Kreditvorlage und die Kriegsanleihe. Berlin, 13. März. Aus parlamentarischer Quelle erfahren wir, daß es sich bei den gestern nachmittag stattgefundenen Besprechungen der Parteiführer mit dem Reichskanzler nicht nur um die wichtige Ostfrage im allgemeinen gehandelt hat. fon. der insbesondere auch um die Kundgebungen der deutschen Lio- länder an den Kaiser, betreffend einen Anschluß der bisher russischen Ostseeprovinzen an das Deutsche Reich. Den Frieden mit RnmSnün Orieosnerlnste. ASrich. iS. März. Der serbische Gesandte Dr. Gruitsch er. rüttle einem Vertreter der „Neuen Zürcher Zeitung". Serble« habe fett Beginn des Krieges eine Million Menschen verloren. Der rnmänisck'e Friedensfchluß werde auf Serbiens Haltung ohne Einfluß fein. Armeni'che Grenrl. Knnftlmtiuopcl. 12. Mürz. (WB.) Die Agentur MM: DerUfctet über neue Einzelheiten der armenischen Greuel Einer unserer Kommandanten, der sein Ouartier in einem -i.crfe, 28 Kilometer östlich Erzerum, aufgeschlagen hatte meldet, daß tn diesem Dorfe 278 Muselmanen von Ar- memern niedergemetzelt. 42 andere Muselmanen in ihren Hausern schwer verwundet aufgefunden wurden. Unter den Ermordeten befinden sich Mädchen, denen man. mtäm «mn fte vergewaltigt hatte, die Lungen herausriß und an die Mauern auttängte. Andern hoffenden Frauen hatte man den aufgeschlitzt. Das Gehirn hing aus den Sckäde'n brannt ^^ unb SWÖnncr hatte man mit Benzin ver- Die ?mtril:m»rr in Frankreich. Die Amerikaner scheinen sich in Frankreich häuslich nieder- kaffen za wollen, wenn man nach den abgeschlvfienen Verträgen urteilt, tie mmin'« aus fünf Fahre lauten. Die „New York §: ^ enthullie dieser Taa« die Stärke der in Frankreich wei. Unben amerikanischen Krast«. Es soll sich danach um eiwa M> M» Mann handeln Die wenigsten M-nnschast-n davon ^ ' ^ bestimmt Zn der Hauptsache sind es techvisthe Truppen, dre Amerika gesandt hat, unter anderem e.ne Halzsallertrupp. zum Abschlagen der französtschen Wälde, n Starke von 12 000 Wann. Ein Schießplatz wird angelegt der ? 430 °^ rc " und 26 000 Mann belegt werden'soll. Ein« andere große Menge von Truppen ist mit Eisenbahn- und Ketonbruten und mit anderen Arbeiten hinter der Front b«. fuit > rnhnre«i f.frlinrr {Jftyrfjfniirfn. Der .^vkal-Anzeiger" schreibt zu der Anwesenheit Hinden- urgs in Berliw Bei den Besprechungen dürfte es stch in erster die m-.^d n 0M "’ “’V“ eröttctunfl °°n Fragen handeln, die m.t dem vollzogenen Fr.edensschlutz mit Rußland in direk- rem oder indirektem Zusammenhang stehen. Auch dürfte der gegenwärtige Stand der Friedensvsrhandlungen in Bukarest zu sprach« der Obersten Heeresleitung mit ®* Rochsregieruiig geführt haben. Der Präfidsnt der Finnischen Republik. P. E. S v I n h u k. BOm E-«-ralfeldm°r,ch°ll von Sind-iiburg ü»d vom Unlerstaatssekretar von dem Bussche empfangen. * Hindenbnrg Keim Kaiser. " - ^ März sWTB. Amtlich.) Sein« Majestät der Kaiser und Ihr« Majestät die Katjerin find gestern vormittag t. Urber die Einnahme von U.irma schreibt ein Kriegsberichterstatter: Noch dem letzten Gefecht bei Waiwarra Zogen abends die Bolschewisten und Roten Gardisten aus Narwa ab gegen Osten, und wir ri-.ckten heute früh morgens bei hellem Sonnenschein in biV Stadt ein, der di? alten Festungen des Deutsckxudens und Iwans des Grausamen zu beiden Seiten der Narwa einen seltsam romantttchen Anstrich geben, rrah- rc nd in der Altstadt d?nt*ck>e Inst iislen und eingemeißeite Sprückie über den Hau-toren an die alten Hansazeiten erinnern. Von den großen Fabriken die im Frieden mit rund 3t) 000 Arbeitern arbeiteten, war erzäblt worden, sie seien alle unterminiert und würden in die Luft gesprengt. | Wir haben sie alle heil vorgefundcn. weil der größere Teil der Arbeiterfckxift doch cmtimatt malistisch und estnnch- fozialrevolutionär gesinnt zu sein scheint. In der Maschinenfabrik fanden wir 11 000 ladefertige Minen, in der Flachsmanufaktur für etwa 2V 2 Millionen Rubel Rohstoffe, l v öer riesengroßen Krenholmer Baumwollspinnerei an die ^00 Waggons fertiger Baumwoll Gespinste und für monate- langen Bettieb ausreichende Rohstoffe an ägypttscher und russischer Baumwolle. Alle die wertvollen v"n deutschen Fabriken gelieferten Wasserturbinenansagen 1er hiesigen Fabriken (m Krenholm allein 11 Turbinen zu je 1400 Pferdekräften) sind unbeschädigt. Soweit man feststellen rann. ,st die Genugtuung über unser Erscheinen als Bringer der Ordnung allgemein. „Rußland ist ein Jrrenbans ge- worden Gott sei dank, daß wir hinaus sind." Das Wort horte rch verschiedentlich. Jü ZWNsigmgd'I'Wg^ fn Ar'ttkn'M. ^en in den „Neuen Zürcher Nachrichten": Die neu angekommenen griechischen Zeittmgen entbal- ttn trotz der äußerst strengen Zensur grauenhafte Einzelheiten über dre Vorkommnisse in Griechenland während der ir. Gang gesetzten Zwangsmobilisation. — Diese Zeitungen sind notabene venizelistische denn im befreiten (sic!) Lande kennt man das „audiatur et altera pars" zur Zeit nicht Das diesbezügliche erste Regierungs-CommuniquS verkünd det. . daß der- größte Teil des Jnfanterie-Reaiments in Lamra, sowre auch eine bettächtliclw Anzahl Artilleristen ae> meutert hatten: die Offiziere hätten sich nicf* daran be- ! eill £ und die Ordnung wäre durch die aus Athen entsandten Truppen wiederhergestellt. .? ,rr ?J ein öwbites Eommuniauä wird mitgeteilt, daß ' im ähnliche Geschichten in der von Lamia zirka 15>0 Kilo- , Nieter entfernten Heimatstadt Epaniinondas Wledcwholt baden. Etwa 15 Zivilpersonen seien in Tbeben gefallen, beißt es, wahrend des Zusammenstoßes der Meuterer und der Volizer. — lies Kre^nstsck^ Gendarmerie mit fremden Emdr.Ntsi.no-n vermischt. - Die Tragweite der Kollision Wird nicht angegeben: man kann jedoch schließen, daß es sich um eine cormliche Schlacht gehandelt hat. — . , ? ic Seitimnen erwähnen ferner, datz niete Offiziere vor imst ßnefl.-genctrt gestellt und daß aus einmal 5Offiziere ver- urteilt und ersäwssen wurden: sie hatten st2, nicht etwa an der Meutere, beteil.gt. sondern sie hatten sich geweigert ans chr durch dte fremden Tyrannen zwangsrekrufierten ®“ ftur&en ' wie wirkliche Märtyrer. Oetzen ihre Augen nicht embinden und ihr letztes Wort war: .-Vergebet uns und Gott vergebe es euch". — ... Zwangsmobilifation hat als praktisches Refultof die volle Verelendung und die Anarchie im Unglück,ick^en Lande: als moralisches Resusiat die Entehrung der Entente- 'cgierungen m den Augen aller Rechtdenkenden in Griechen- die menschliche Moral und Intelligenz .^Mruch erlitten? Bis vor Kurzem war der Titel k?hlU)ellenen eine Ehre und eine Auszeichnung für geisl-g nubr?° ^ £r^,^ erfonen: Mbt es keine solchen kersckmn,irden aui > bo * Menschlichkeitsgefühl s-. ^ Cristentum kein Wort für das Land von Otephanus, Basileus. Althanasius und den Tausenden von ^erT—'’ b,e 6te &Ut)e mit ihrem Blut bespritzt da» grobe Germanentum, welches für die Weltsrechnt kampst und Völker befreit, kein Mitleid für den Hellenismus, dessen geistiger Haupterbe eS ist? begleiten di» „N. Zürcher Nachrichteit» mit folgenden Aussilh. rungen, die darum besonders bemerkenswert find, weil fie au» dem neutralen Ausland stammen: Der Abschluß des Präliminarfriedens mit Rumänien ist ei» Ereignis von großer allgemeiner Tragweite. Was Rumänien betrifft, hat es einen sehr gnädigen Richter für seinen Verrat von seiten der von ihm Verratenen gefunden. Es muß zwar die Dobrudicha bis zu den Donaumündungen an Bulgarien adtre- ten. d. h. nicht nur die neue, die es 1913^meuchlerijch Bulgarien entriß, sondern auch die alte Dobrudscha, mit der es im Berliner Vertrag von 1878 beschenkt rrurde. Aber dieses Gebiet gehört völkisch, geographisch und historisch zu Bulgarien. Weiter ver- liert es die Herrschaft über die.siebenbürgischeu Karpat^enüber- gange an Ungarn, das damit eine äußerst wertvolle Abrundung nn Süden erhält. Ein so treuloser Nachbar darf sich aber nicht beklagen, wen man ihm die Schlüffe! zu den Toren des An- sto^ers aus oen Händen nimmt Das sind jedoch in Anbetracht der begangenen Schuld und Greuel gelinde Bedingungen. Freilich, wenn Rumänien rückwärts blickt und daran »enft, «ms es hätte werden können, wenn es neutral gebli den wäre — ern reiches, mächtiges Land und Volk - und was es ai\ iS z„ tragen bekam und geworden ist. weil und seit es in den Krieg trat - Niederlage auf Niederlage, eine zerschlaaene Arm-e ein verbettelles. sieches Volk, ein finanziell ruinierter Staa't - dann mag es d.e Verzweiflung packen. Das Gericht, das dag rumänische Volk über dre verbrecherischen Urheber dieies qren. zenlosen Unheils in einigen Monaten halten wird, dürste ein tödliches sein. Der abgeschloffene Friede gibt Bulgarien aber nicht nur die Dobrudscha wieder, sondern macht es zur Vormacht auf dem Balkan. Indem es zugleich Besitzer der Donaumündungen wird, erhalt es auch dre Erststellung an der untersten Donau und eine wesentlich verstärkte Seesteüung am Schwarzen Meer. Rumä. nien scheidet damit als Balkanstaet so ziemlich aus. Die Donau. Europas mächtigster Strom, wird nunmehr Bierbunostrom rm vollsten Sinne des Wortes: das Schwarze Meer ist zukünftig nicht mehr russisches Domintum, sondern oierbündisch ukrainisches. Darin liegt eine bedeutsame europäische und vor allem mitteleuropäische Neulage. für den Vierbund aber ein wirt- schafttiches und verkehrspoltttsches Moment ersten Ranges. Was dreier Friedensschluß für die gesamte Kriegslage be. deutet, entzieht sich zur Stunde der genaueren Berechnung Er heistt Wetterleuchten für Enoland in Palästina und Mesapota- mien: was seiner sonst noch wartet, zeigt die perstsch-asghanische Klausel ,m Brest«, Vertrag. Vielleicht beitzt aber die nächste Wirkung die Befreiung und Erlösung Griechenlands. Macken, fens Heere sind nun von der Zweifrontenstellung frei und haben nur di« «ln« gegen Griechenland. Di« Lage der dortigen En. tente-Armee sowie der Italiener in Südalbanien ist damit mehr als nur Susterst gefährdet: ne ist eine verlorene Es sollte nicht Wundern, wenn setzt dort beschieunigte Rücktravsporte einietzen eh- Mackensens Schwert den Herrschaften ..den E'ost ins Meer" versetzt. Ebre-.Beni-eto, wird wahrlcheintich stch auch nach ernem s-trden Reisekoffer Umsehen. FL, den Heldenkönig und Macbureikonra Konstantin rückt ore Stunde näher, wo er unter dem Zubel feines Volkes wieder in Athen einzieht. Welches Unheil hat dte Entente über die kleinen Staate« gebracht, deren Schützerin zu fein, sie immerfort vorgibt. Ser- bien und Montenegro zerschlagen, Rumänien gedemütigt. Grie- u mi ßU? nIIen für ^ Menschenalter, f a5 'st ihr W^rk. Soll nun wirklich die grausige Tragödie trotz- dem werter gespielt werden: ist es auch jetzt noch nicht genug? Siebt d>e Entente noch nicht ein. daß. was ihr Ziel bi^ heute mar. für sie rettungslos verloren ist und daß es ihr eigenstes Fntsreffe. ibre eigentliche Lebensfrage geworden ist. so rasch wie nur möglich Friede auf Grundlage der Papst- und MiNonvor- schlage zu machen, auf Grundlage des weiten Entgegenkommens non Hertting und Czernin. Will nicht Wilson ein gebietendes Wort hierfür sprechen? Noch ist es Zeit. Diese versäumen, her^t für die Entente eine Katastrophe groß wie ein Gottes- gericht hera'is'orbern. Sie würde nicht ausbleiben. Schon die nächsten Monate werden es im Falte eines Richteinlenkens lehren.- Die denttchtrrnen Askoris. öom 19 Januar enthält in feiner ständigen Aottilung „Briefe an den Scbnftleirer" folgendes Schreiben eines englisch-afrikanischen Mi ttn mp fers in Deutsch-Ost- Afrika' „Unter Ihren Wochenneuigkeiten vom 12. Januar findet sich eine Notiz über die Zusannnensetzung der deutt sihen schwarzen Truppen in Ostakrika, die nach meiner Meinung dem Durchschnittsleser ein falsches Bild gebe« muß. Sie unterstellen, datz die Deuttchen in Oftafrika ihre „Askarrs" aus einer kleinen „Kriegerkaste" ausheben, das beißt nur ans eineni ganz bestimmten Teile der Bevölkerung Das Gegenteil ist der Fall, die deutsche Eingeborenentrnppe dort seht sich genau wie unsere eigene King's African Rrfles aus ganz verschiedenen Elementen zusammen. Wahr rsi, daß die Wanyamweri und die Waschagga das Haupt- kontingent liefern, aber darüber hinaus sind viele andere einhermkfcke Stämme beteiligt und außer diesen Eingeborenen sind zahlreiche Kneger aus anderen Teilen Afrikas, Araber. Somalis. Nubier usw. vertreten. Ich glaube, daß gar viele von uns, die an dem Feldzüge in Ostafrika teil- genommen haben, mit mir der Meinung sein werden, daß die wirklich erstaunliche Treue der Askaris gegenüber ihren deutschen Offizieren vor allem der Tattache zuzuschreiben ist. daß der deutsche Soldat, fei er weiß oder schwarz, ein viel stärkeres Ansehen genießt, als der Zivilist, und d!e- größere Ansehen unter der Zivilbevölkerung erhielt bk A'-karts treu. Im übrigen bezahleli die Deutschen ihre schwarzen Tnrppen sehr gut — erheblich besser als wir die mrsrigen. gez. M'zurgu.* — „Spectator" fügt dem Schrerben zu: .Wir gaben nur summarisch die Trklärunam des Prernierrmnsters LlovS George wieder."" So tfl bemT Lloyd George der behauptete, mit der erstaunlichen Anhang, lichkeit der Eingeborenen in Deutsch-Oftasrika sei eS nicht weit her, in der Tat sei nur eine kleine besondere kriegerische Kaste auf Seiten der Deutschen, von einem Mitkämpfer und Landeßkenner im eigenen Hause Lügen gestraft worden^ Dentlchev Reichstag. . H ! Sitzung vom 13. März 1918. Auf der Tagesordnung steht die Interpellation des Zen» trums über die wirtschaftlichen Verhältnisse des selbständigen Mittelstandes in Handwerk. Kaufmannstand und Kleindustrie. Staatssekretär Frhr. v. Stein erklärt sich zur sofortigen Beanttrwrtung der Interpellation bereit. Abg. Irl (Ztr): Insbesondere das Handwerk zeigte in de» letzten Jahren Zeichen eines neuen Aufchwungs. Da kam der Krreg dazwischen und brachte viel Elend über diese Kreise. Die Erhaltung des Handwerks ist für Stadt und Land eine Lebens- Notwendigkeit. In den Großbetrieben werden keine Handwerker erzogen, wo jahraus, jahrein Teilgegenstände hergestellt und die Menschen zu Maschine herabgedrückt wurden. „Leben und leben lassen" muh der Grundsatz bleiben. Ja kleinen Werkstätten muß der vorwärtsstrebende Handwerker ausgebildet werden. Das amerikanische Wirtschaftssystem, wie es auch Walther Nathenau vertritt, wäre für Deutschland ein Unglück. Durch die Kriegsgesellschaften ist dem Handwerk unendlicher Schaden zugefügt worden. Was jetzt vom Kriegsamt durch Stillegung der Betriebe verdorben wird, wird vom Reichswirtschaftsamt kaum wieder gut gemacht werden können. Staatssekretär des Reichswirtschaftsamtes Freiherr von Stein: Mit dem Fragesteller erkenne ich die Notwendig an. der weiteren Verschärfung der schwierigen Lage des gewerblichen Mittelstandes entgegenzuwirken und die entstandenen Schäden, soweit es geht, auszualeicken Ich kann jetzt schon sagen, daß eine Stillegung tn größerem Umfange, wenigstens soweit Handwerks- mäßige Betriebe in Betracht kommen, nicht in Aussicht genommen wird. Wo aber die Verhältnisse dazu zwingen, ist das eine selbstverständliche Notwendigkeit, daß die davon betroffenen' Kreise selbst mit Hand anlegen. um Schädigungen über das not- »endige Maß hinaus zu vermeiden. Bei Rohstoffen, bei denen »tr auf das Ausland angewiesen sind, werden wir in absehbarer Zeit nach dem Kriege noch mit einer großen Knappheit zu rechnen haben. Eine freie Selbstverwaltung wird meiner Ansicht yach die amtliche Verleilungsmaschine unterstützen und bann ersetzen können. Die Behörden werden im Interesse des Ganzen darauf bedacht sein müssen, dem Handwerk die Selbst- ftünd'"kett zu ermöglrchen. Abg. Brüh ne (Soz.). Nach Beendigung des Krieges werde« die etngezogene« Handwerker sich in Massen der Sozialdemokratie anschließen. Abg Doerman« (Vpt.): Die Parteien sind sich einig darüber, daß dem Mittelstand geholfen werden muß, uneinig nur über die Mittel. Abg. Lützel (Rail.): Dem Handwerk gegenüber genügt die finanzielle Hil^e des Reiches nicht. Es muß für Rohstoffe gesorgt werden, für deren Beschaffung in den Frtedensverträgen besondere Bestimmungen zn treffen sind. (Beifall bet den Natl.) Dar ruf wird die Weiterberatung auf Donnerstag 2 Uhr vertagt. Schluß %7 Uhr. Parlamentarisches ans Hessen. Zweite Kammer der Stände. RMK. Tarmstadt, 13. März. In der Generaldebatte ergreift zunächt Abg. Dc. Osann das Wort, um sich über die finanzielle Lage Hessens zu Verbreiter;. Er geht dann auf die Beamtenfrage näher ein. fordert schärfere Prüfung und Pensionierung ungeeigneter Beamten. Im ganzen Lande sei wegen der scharfen Bestimmungen besonders auf dem Lande große Beunruhigung eingetreten. In Preußen werden diese Verordnungen lange nickt so scharf gehandhabt. Das erzeugt allgemein Unwillen. besonders wenn man aus Gründen der Kohlenersparnis Oelmüblen schließe, die mit Wasser getrieben werden, die Bäckereien zusammenlege, die nur Holzfeuerung be- nötiaen. Die vielfach widersprechenden Bestimmungen über die Obst- und Eierablieferung haben mancherlei Kopfschütteln erregt. Es herrsche allgemeine Unzufriedenheit im Lande. Redner fordert dann, daß in dem jetzt geschaffenen gtoßen Finanzbeirat gegenüber dem Handel und Großkapital das Handwerk, wie überhaupt der Mittelstand besser vertreten sei. Die Umgestaltung des Preußischen Wahlrechts werde zur Folge haben, daß man auch in Hessen das Mehrst immen reckt beseitigen müsse. Die Verhältniswahl unter- stütze er. Er fordert aber mit seinen Freunden baldige Beseitigung der Gemeinwirtschaft und des Staatssozialismus nach dem Kriegs, denn durch die Arbeit des Einzelnen ist erst Deutschland groß und mächtig geworden. Abg. Dr. Weber (Bbd.) kann die Ausführungen des Vorredners im allgemeinen nur bestätigen. Redner geht dann auf die böse Stimmung ein, die wegen der vielfach bei kehrten Verordnungen auf dem Lande herrscht. Tie Ur- tar!)e besteht meist darin, daß den Lokal- und Kommunal- lerwaltnngen zu viel Recht gelassen werde, die Regierung Hobe sie nicht mehr in der Hand. Hoffentlich werde dies bald anders. Ein großer Fehler sei das Schweinemorden in dem jetzigen Umfang gewesen, ebenso bedenklich sei der jetzige Rindermord. der unabsehbare Folgen durch den damit unvermeidlichen Milchinangel und den anschließenden Kindermord habe. Auch er ist der Ansicht, daß die Abgeordneten tu wichtigen Negierungsfragen mehr als seither heran- gczogen würden, dabei sei aber nötig, daß in den einzelnen Fraktionen der Parteihader mehr zurückgeftellt tverde. Man toll gegenseitige Verständigung suchen. Redner bespricht die Gründe, welche sein« Freunde für das Mehrstimmen recht elntreten ließen und geht dann auf den von ibm zum £* 91 ? anscUag^efteVe»^S^GE^UrdWMna"«ne- Forsts triebsstockes. der hoffentlich im nächsten Jahre errichtet werden könne. Ein sehr unsicherer Faktor in unseren hessischen Verhältnissen seien die Eisenbahnen, in welchen der Staat 400 Millionen Betriebskapital stecken habe, die Einnahme- Schwankungen waren bisher ziemlich groß, dazu komme, daß nach dem Kriege für Ergänzungen des Materials der Minister Breitenbach etiva 12 Millionen benötigte, was für Hessen eine rmgeheure Last bedeute und ebenso, wie in Preußen beunruhige, wie diese Gefahr zu beseitigen sei, kann man heute schwer beurteilen. Nur die Hoffnung auf eine entsprechende Kriegsentfckxidigung könne uns entlasten, da sonst die Steuerlasten aller Orts kaum erschwinglich werden. Hoffentlich bringe ein guter Frieden uns die notwendige Beruhigung. (Beifall.) Abg. S o h e r r (Ztr.) kann die finanzielle Lage Hessens ebenso wie fein Vorredner auch als befriedigend bezeichnen; die Weingüter haben außerordentliche Erträge gebracht, den Winzern war allerdings nach den häufigen Fehlscklägen eine gute Erholung zu gönnen. Die zu erwartende Reichs- wcinsteuer werde hoffentlich in geeigneten Grenzen bleiben, zudem der Wein ein ungeeignetes Steuerobjekt sei. Abg. Henrich (Freist) bespricht in gleicher Weise die finanziellen Verhältnisse und die großen Aufgaben, welche dem Reich, wie auch den Bundesstaaten hauptsächlich nach dem Kriege auf sozialem Gebiete erwachsen. Abg. Ulrich (Soz.) bringt zunächst Beschwerde über die späte Einführung des Voranschlages durch die Regierung vor Der Voranschlag sei nickt so günstig, wie es den Anschein habe. Er bespricht den Schleichhandel, die bedeutenden Hinterziehungen und Preistreibereien der Großindustrie und tritt mit Entschiedenheit für eine bedeutende direkte Reichssteuer besonders der Kriegsgewinne ein. Wir sollen zum Frieden bereit sein, aber wenn unsere Gegner nicht wollen, entschiedener Kampf bis aufs Messer. Vielleicht läßt sich doch noch ein Weg zu einem rascheren Frieden finden. (Fortsetzung Donnerstag 9 Uhr.) An'rim im liflHidim fonMag. RMK. Darmstadt. Die Fraktion des Bauernbundes hat in der Zweiten Kammer folgende Anträge gestellt: 1. Wir beantragen Er Regierung möge veranlassen, daß die bereits erlassene Verordnung über die Eicrabgabe zurückgezogen und durch eine solche ersetzt werde, die mit den Bestimmungen über die Eierabgabe in den aiigrenzenden außerhessischen Gebieten im Einklang steht. 2. Wir beantragen: daß die Gr Regierung so. bald wie möglich in der Zusammensetzung der Landeskartoffel- stelle. Landesobsisielle. Landesnnlch- und Fettstelle. Landeseierstelle usw. Aeiiderungen dahingehend eintreren laßt, daß die Erzeuger in der gleichen Starke und mit den gleichen Rechten vertreten sind wie die Verbraucher. Uitr fünf Kandidaten. FC. Butzbach, 13. März. Beigeordneter Hader mann erklärt, daß er seine Kandidatur für den hessischen Landtag als „Wilder ablehne. Ebenso erklärt Fabrikant Oppenheimer dahier, dasselbe als unabhängiger Sozialist, um keine Stlnnnenzersplitterung in der sozialdemokratischen Partei herbei zu führen. Cs il rrreicht! Auf der Landwirte-Versammlung am letzten Samstag hat der Landtagsabg. Dr. v. H e l m o l t als Zeichen der Zeit einen Brief verlesen, in dem ein freisinniger Selfenfabrikant aus Offenbach a. Main namens des Oberbürgermeisters von Offenbach a. Main Landwirten der Wetterau die Hausschlachtung verbieten will. In derselben Versammlung wurde erwähnt, daß der Sozialdemokrat Ulrich in einer der letzten Vorstandssitzungen der Landes-Milch- und Fettstelle verlangt habe, man müsse die Landwirte zwingen, mehr Milchkühe einzustellen, damit mehr Milch erzeugt würde. Rascher, als man denken tonnte, ist dem Verlangen Ulrichs Folge geleistet worden. Vor uns liegt ein Brief mit dem Kopfdruck: Der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach a. Main und dem Stadtwappen. Das Schreiben lautet: „Anbei übersenden Ihnen Auflage zur Mtlchablieferung. Wir bemerken dazu ergebenst, daß Ihr Viehstand im Vergleich zu Ihrer Landwirtschaft viel zu gering ist. Bet 160 Morgen Land sind Sie im Stande. 12—15 Kühe zu halten. Nach eingezogenen Erkundungen sind Sie auch stnanziell tn der Lage, Vieh einzukausen. Sie werden deshalb ergebenst ersucht, durch Einkauf von Vieh Ihre Wirtschaft so zu gestalten. daß Sie besser als seither Ihre im vaterländischen Interesse geforderte Pflicht zur Milchablieferung Nachkommen. Die Leitung des Milchgebletes Offenbach-Niederwöllftadt: gez. Kappus. Höher geht's bald nimmer! Also wir sind so weit gekom. men. daß sich die von den Sozialdemokraten beherrschte Stadt Offenbach anmaßt, den Landwirten in der Wetterau vorzuschreiben, wie sie ihre „Wirtschaft zu gestalten haben". Man schnüffelt nach ihren Bermögensverhältntssen und findet, daß sie im Stande sind. 12—15 Kühe einzukaufen. Wir wollen diese Zumutung einmal näher beleuchten. 15 frischmelkende Kühe kosten heute das Stück im Durchschnitt 1700 Mark, rund 25 000 Mark. Nach neunmonatlichem Abmelken erhält der Landwirt hoch- gcrechnet im Durchschnitt 900 Mark, er verliert also am Stück 800 Mack oder bet 15 Kühen 9000 Mark, dazu kommen 5 Proz. Zinsen von 25 000 Mart für % Jahr rund 900 Mark, also Verlust 9900 Mark. Bei einem täglichen Durchschnittsertrag von 5 Liter liefert eine Kühe tn 9 Monaten 13 500 Liter Milch, die von der Molkerei zu 32 Pfg. für den Liter bezahlt werden, ergibt 432 Mark Einnahme von einer Kuh oder 6480 Mart von 15 Kühen. Er erleidet also bei dieser ihm von Offenbach auf- gegebenen Umgestaltung seiner Wirtschaft Linen baren Ber- l u st von 3420 Mark in neun Monaten, leistet die eigene Arbeit dazu umsonst uiro mutz auch den Arbeitslohn »ns öar> ter obendrein geben. Heißt ein Geschäft! Wenn der Oberbür. germeister der Stadt Offenbach diese Zahlen bezweifelt, so möge er sich freundnachbarlich bei dem Lebenomittelamt Frankfurt er» kundigen: er wird dort gewahr werden, was die Elle kostet. Trotzdem stehen wir auf dem Standpunkte, daß der Land- wirt kein Opfer scheuen soll, um die MUchversorgung aufrecht z« erhalten. Auch der in Frage kommende Landwirt wollte dies tun. Er hat bei der Landes-Milch- und Fettstelle beantragt, daß ihm die Erlaubnis gegeben werde. Einstellkühe der Stadt Frankfurt zu halten und die Milch nach dieser Stadt zu liefern. Es wurde ihm abgeschlagen und er hat jetzt nur noch drei Kühe, darunter zwei Fahrkühe und vier Rinder. Da ist nun das wei- tere Schreiben, das in dem Brief gelegen hat, auch interessant. Es lautet: „Auf Grund des § 10 der Bekanntmachung vom 18. 12. 17. über den Verkehr mit Butter wird Ihnen anfpegeben, an den für die Gemeinde bestellten Aufkänfer usw. vom Tage der Zustellung dieses Schreibens an folgende Milchmengeu abzu- liefern: im März 1918 12—15 Liter täglich, im April 1918 15 Liter täglich, im Mai 1918 16- 18 Liter täglich usw. bis Ihnen ein neuer Festsetzungstermin zuqestellt wird. Wie weisen Sie darauf hin. daß die Nicktbefolgung dieser Aufforderung gemäß 8 37 der Bekanntmachung vom 8 12. 17. eine Bestrafung mttEefängnis bis zu einem Jahr und Geldstrafe bis 19000 Mart oder mit einer dieser Strafen zur Folge haben wird. Auf die Verpflichtung, die Geburt und den Abgang eines jeden Kalbes sofort dem zuständigen Vertrauensmann Herrn .... anzumelden, wird besonders hingen iefen." Unterschrift wie oben. Da haben w(r's. Wir vermissen in dem Sck"eiben ntu noch, daß mit Todesstrafe. Hängen und aufs Radfiechten ge. droht wird. Es ist fürwahr dte höchste Zeit, daß die Land , re gegen ein solches Treiben Front machen! Dem Felde der Ehre. Dorheim. Unteroffizier Philipp Schäfer, welcher seit Kriegsbeginn im Felde steht, wurde zum Sergeanten de- fördert. Herzlickien Glückwunsch! Wohnbach. Friedrich Bischofs. Sohn des Bäckermeisters Fr. Bijchoff, wurde zum Sergeanten befördert. Ans der Heimat. Frledberg. Auszeichnung. Dem Seifen-Fabrikanien Josef Derfeldt wurde von Sr. Kgl. Hoheit dem Gros Herzog das Krtegsehrenzetchen verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Frankfurt a» Mal«. Der Fabrikant und Kaufmann Ehr. Adolf Benz hier hat 1916 als Zwischenhändler Geschäfte mit kohlen- und phosphorsaurem Kalt und saurem schwefelsaurem Natron gemacht, die als Weinstein, bezw. Kartofielersatzmehl Verwendung bei der Herstellung von Backpulver finden. Venz hat dabet nach den Gutachten von Sachverständigen Gewinne von etwa 100 Prozent gemacht, während ihm höchstens 10 Proz. zugebillizt werden könnten. D»e Strafkammer stellte auf Grund der Gutachten einen unzulässigen Mehrgewinn von 20 000 Mk. fest und ertanntr, da be* der Höhe des übermäßigen Gewinns von der Zubilligung mildernder Umstände keine Rede sein könne, auf eine Geldstrafe von 40 000 Mark, an deren Stelle im Nichtbeitreibungsfalle für je 15 Mark ein Tag Gefängnis tritt bis zur Höchstdauer von einem Jahr. Aus Sirnkenburg. « RMK. Darmstadt, 12. März. Eine neue Landtags- ersatzwahl steht in Aussicht, nachdem der Zentrumsabgeord- nete M o l t h a n heute in einem längeren Schreiben an die Zweite Kammer aus Gesundheitsrücksichten sein Mandat nieder, gelegt hat. in der Voraussetzung, daß bei den durch die Kriegslage geschaffenen Ersatzwahlen der Burgfriede gewahrt bleibe. Molthan vertrat den rheinhessischen Wahlkreis Gonsenheim- Niederolm und wurde am 28. April.1899 gewählt, gehörte also der Kammer nahezu 19 Jahre an. Er gehörte lange Jahre dem Finanz-Ausschuß an und war zuletzt dessen Stellvertretender Vorsitzender. Seit dem Jahre 1907 war er auch Mitglied der Mainzer Stadtverordnetenversammlung und hat sich auch sonst im politischen Leben, wie tn Handelskreisen, besonders auf dem Gebiete des Weinhandels und im Verkehrsleben vielfach betätigt. RMK. Darmstabt. Die Strafkammer hatte sich gestern zunächst mit Berufungen wegen Höchstpreisüberschreitungen zu beschäftigen. Die Ehefrau Wilh Ziegler in Nauheim bei Groß- Gerau hatte im Herbst 1918 etwa 200 Zentner Gelberüben zum Preis von 5.20 Mark den Zentner angekauft und an eine Rhein- gauer Gemeinde für 11 Mark den Zentner abgesetzt. In der Zwischenzeit kam aber die Beschlagnahme nebst Ausfuhrverbot und erhielt die Militärbehörde die Rüben zum festgesetzten Preis von 4 Mark. Sie war deshalb mit 500 Mark Geldstrafe vom Schöffengericht geahndet worden. Die Strafkammer bestätigte diese Strafe. FC. Ruhlkirchen. 10. März. Der hiesige Lehrer Johannes Erker, Leutnant d. R., wurde mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse dekortert. Verantwortlich für den politischen und lokalen teil: Otto H i r iche l . Friedberg: für den Anzeigenteil: N. Seonet, F riedberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeit«,,-*, A Frledberg \ H. Die Abgabe getragener Kleidung erleichtert den Erwerb eines Bezugsscheines. Bekanntmachung. 2n nackssolgenden Geschäften ist Nübensauerkraut zum Vreise von 23 Pfennig vro Pfund zu haben. Dasselbe ist in der diesjährigen Fabrikation von vorzüqliher Qualität hergesteilt, und fast genau so gut wie Sauerkraut. L. Arnstein Wwe. A. Bechstein Eonsumverein H. Fink. Fauerbach M. Gerhard Fr. Hilbrecht Wwe. Kaisers-Kaffee-Geschäft Ehr. Krämer Wwe., Fauerbach 5?. 'Kriegk Fr. Michel E. Mörschel Gg. Mobs 1. 2. Paula M. Nosenield Schade & Füllgrabe E. Stamm Steinmetz & Sang, Fauerbach Fr. Wagner 2. A. Windecker Lind & Ibold H, Webermeyer, Fauerbach. Friedberg, den 13. März 1918. Der stellvertrttende Bürgermeister (Slädt. Lebensmittel-Ausschuß) 2. A.: Langsdorf. & Keknnnimachnnkl. Nächsten ^reilag, de» 15. März, verteilen wir in ser alten Pc st frische Land-Eier Zeile nteilung wie bei der Butterverteilung. Es werden abgegeben: Auf Eierkarte aelb, Marke 19, 1 Ei zu 33 P'g., -bge stemyelte rote Eierkarten. Marke 20, 2 Eier zu 66 Pfg. Gegen Vorlage der kre sämtlichen Bescheinigungen auf abgestempelte rote Eierkarlen, Marke 21, 2 Eier zu f 6 Pfa. Tie Eierkarten sind mit vorzulegen. Nicht abqe- ftemnel e rote Eierkarten sind ungültig. Eierkarlen ohne die betreffenden Marken berehtigen niht zum Bezug: einzeln abgeirennte Marken stnd wertlos. Das Geld ist abgezählt bereit zu Hallen. Friedberg, den 13. März 1918. Der stellvertretende Bürgermeister. (Städt. Lebensmittel-Ausschuß) 2. A.: Langsdorf. Kekanntirmchmig. 5 m 14- März ist eine Vekanntmachuria Nr. 6 . 2210 / 1 . 18 . K. N. A., betreffend „Vestandserbebung, Beschlagnahme und Höchstpreise von Kutschw tgenbereisung, aus- fchttefflich Kraftwagenbereifung", e lassen worden. Der Wortlaut der Bekanntmachung ist in den Amtsblättern und durch Anschlag veröffentlicht worden. Ctkllv. ßfürrnlfomiimnlio 18 . Arme forj?. ZMiwehtll u. SalltgeK anerkannte Saat in guten Sorten mit hoher Keimsähigkeit hat die Central-Genossenschaft k hl löninj.riiliiffl. ßonjmnufrtint k. G. m. b. - Friedberg i. H. abzugebcn. T aatkarten werden durch uns beschafft. Kommiffionäre fiir Abschlug von Anba-iosrträgcn lauch für tZriedenszeiten) SS-sLrOlrt. Landwirten Ler.rüge ob- auf HoU, S9df). und ^cljc und rote Möhren zu den ge ehlichen L! chlpieuen. Anzeboie sind zu lichten au B ' s '“ ,c " Trockcnmrrke Worms a. IWnut Kafenftrabe Vereinigte Landwirte von Frankfurt a. M. und Umgegend (e. B.) Einladung zur M orilenUell HtWtversg««su»g am Montag, den 18. März, nachmittags 3 Uhr zu Frankfurt a. M. im „Franziskaner", Kaiserstratze 68 (3 Minuten vom Hauptbahnhof). Das Getpul ans der tzo'pilal- knche und dem Vetsoriungshaus. einichliehlich des gesam en Küchenabfalls. in der Zeit vom 1. Itpril lol8 bis 31. Diärz 1919, wird ' STtonicn, den 18. Mürz 1818. . ^ "orm.Na.zs N Uhr. ^ .^. ^us öffentlich an die Meistbietenden versteigert. Friedberg. den 12. März 1918 . Der Vlrgermeister V.: Damm. 1 . 2 . 3. Tagesordnung: Jahresbericht. Kassenbericht. Landwirtschaft. Volksernährung und wirtschaftliche Zwangsmaßregeln. 4. Verschiedenes. Zu zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand > nt- Cefchäftsdruäfachen sowie alle Drucksachen für behördlichen und familiären Gebrauch fertigt schnell, sauber und geschmackvoll an die Neue Tageszeitung — Fernsprecher Nr. 48 Friedberg i. H. Hanauer Straße 12 A* Den Eingang: der neuesten MoJeile in Damen- uni Mer-Hirten zeigen ergebenst an OEenienfiotc SSern, EÄSue Seidenfreier Rolües - Samen .m bester Keimfähigkeit ist erhältlich im Mornjiaiis Hanau Fern precher 2d5, 246 u. 247. am Main. 15-17 ® itb rin * rä ' ti3ei Rurich- im SUier von Hausdiener fiejudöt; enenl, auch älterer Mann oder leichten Kriegsbeschädigten Ferner werden einige lräfti e . Mädchen m illlche. Spüllüche und Haus für die gleiche Zeit eingestellt. , Ernst-Ludwig-Heim, /Naufmanns-Erholungshetm). Bad Sal,Hausen. Lin kosteten lu-Sito reine Wolle eingetroffen Michael Scheuer, Friedberg l H. Kleineres oder mittleres =£5 Gut 5S zu lauten oder zu pachten ge.ucht. Angebote umer F. 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