Wimmer 4(> _ . _ giunat ttg, den 23. Februar 1918 N. Inhrggng. Die „zr»»e Tas.s,.ituns» erscheint jeden Werktag Re-elmStztg, Beilagen ..Ser F««,r NN» Nesse«». ..Sin Kpttm»«b.». s..«g»v-.j«: Sei den P«lta,.!iait«n .. 240 Unu tritt noch das Bestellgeld: ... de,, .ocnten m°n-,N« 85 Di«, «inschlietzlich Tiagerlolm. Anreig.»: iSrund.eile 2b Mg. lalale APjg, La,eigen von atuaäm -erd-n's^ch '-o'u.achnachn. _ erhoben. Enullungsor, ^iledberg. cichriNleitung und yeela, yciedd-.g ltz-ii-nl. -lanaueriirags 12. .Njemiprecher 48. B-stjcheck.Cont» vir. 485». -ii nt ^ecntmct a Mi. UowogradmolynsK erreicht. — In Uerbrndnttg mit nkrai.rischen Abteilungen. Das erste Gfthen-Degimcnt unter dcntichem Kommando. Der deutsche Generatstnb tz=^=z=^^s meldet: ===» W. T. Gratzes Haerptquartiev, derr 88. Fevinar. AruUich. Weltlicher Kriegsschauplatz. In einzelnen Abschnitten Artillerie- und Minenwerfer- rätigkeit. Kleinere Erkundungsgefechte. An der Bahn Ppern- Roulers wurde eine englische Feldwache überrumpelt und gelangen. Zn den letzten drei Tagen wurden im Luftkampf und von der Erde aus 24 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballone abgc- Ichossen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Eichhorn. In Esthland wurde Hapfal genommen. Das erste Efthen. Regiment hat sich dem deutschen Kommando unterstellt. In Livland stießen unsere Kolonnen über Ronneburg,'23ol- mar und Spandau hinaus vor. Unter dem Jubel der Vevölkeruug sind unsere Truppen in Rjezyca eingerückt. Von dort stießen sie bis Ljuzyn vor. Minsk «mrde besetzt. Heeresgruppe Li „singen. Bei der Unterstützung der Ukraine in ihrem Befreiungskampf wurden Fortschritte erzielt. Zn Rowogradwolynsk haben «ir die Verbindung mit ukrainischen Abteilungen ausgenommen. Andere Kolonnen marschieren auf Dubno. Der Erste Eeneralquarticrmeister: Ludendorff. Abeudberrcht. Berlin, 22. Febr. (MTB. Amtlich.) Abends. Zm Osten nehmen die Operationen ihren Fortgang. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. j! Der österreichische Generalstab j! Meldet: —■— (fc BSECJ Wien, 22. Febr. (WTV. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Keine besonderen Ereignisse. Truppen der Heeresgruppe Linfingen. erreichten Rowgrad- rvolynst. Der Chef der Gcr,e?o!stabe». | Das türkische Hauptquartier meldet: Konstanterwpel, 21. Febr. (23X33. Nichtamtlich.) Amtlicher Tagesbericht. An drr Palästinafront erneuerte der Gegner am 20. 2. feine Angriffe gegen unseren linken Flügel. Sie konnten nicht überall gbgewiesen werden. Unsere Truppen bezogen teilweise neue »orher bestimmte Stellungen. Sonst keine besonderen Ereignisse. Au Guglands Berlin, 21. Febr. (WTV. Amtlich.) Der unermüdlichen Tätigkeit unserer U-Boote fielen an der englischen Westtüste letzthin fünf Dampfer üitf> zwei Segler zum Opfer, darunter der bewaffnete englische Dampfer „Mexic- City" (5078 Vrutio- registertonnen), der englische Dampfer „Sophie" und ein etwa 5000 Bruttoregistertormen großer Dampfer, anscheinend vom Einheilstyp. Die beiden Segler waren Zweimastschoner, der eine englischer, der andere französischer Nationalität, letzterer namens „Marie Madeleine". Eines der U-Boote hat außerdem Zwei bewaffnete englische §rachtdampfcr durch Artillerietreffer beschädigt. Der Chef de» Admiraisiabs der Marine, * gierung die Frage, ob ein bestimmter Dampfer, der so schwere Beschädigungen erlitten habe, daß seine Ausbesserung mindestens sechs Monate in Anspruch nehmen würde,' in den Veröffentlichun- gen der Admiralität genannt sei. Dr. Mac Namara verneinte dies und erklärte, daß die von Unterseebooten oder Minen beschädigten Schiffe in keiner Liste enthalten seien. Häuften führte darauf hiu einen anderen Fall an, wonach ein Dampfer infolge seiner Beschädigungen sogar über zwölf Monate außer Dienst gewesen sei. Jßr Gold der volle Gslömerü JürZmvelen der hohe AMstchspreis? Wer dem Reiche und sich selbst nühen will, bringt seinen Gcvmuck zur Ge!dankaufsstelte. Hessische ZuMelen- und Goldmochs Schirmherr: Se. Kc;l. Hoheit der Erotzherzoq. zilii'kl " lil! im iSk!,i!il!k!l sjuiiptquartier. Berlin, 22. Febr. (23TB. Amtlich.) Seine Majestät der Kaiser Karl weilte heute im Großen Hauptquartier zur Besprechung schwebender Fragen. Zn seiner Begleitung befanden sich der Chef des österreichisch-ungarischen Eeneralstabs von 2lrz und der deutsche Milrtärbevollmächtigtc General von Cramon. 2ln den Besprechungen zwischen den Majestäten nahmen auch der Ceneralfeldmarschall und der Erste Eeneralquartiermeister teil. ArüUgr! sin RHand. Berlin, 22. Febr. Wie verlautet, wird die deutsche Ant- wort an Rußland in 1—2 Tagen fertiggestellt sein. Graf P o d e w i l s wird sich, wie aus München gemeldet wird, als Vertreter Bayerns wieder nach Vrest-Litowsk begeben zur Teilnahme an den neuen Friedensverhandlungen. Berlin, 22. Febr. Die „Germania" meldet zu Rußlands Vereitwilligkeit zu neuen Friedensverhandlungen, daß das von Lenin und Trotzki gezeichnete Schriftstück im Auswärtigen 31int in Berlin eingegangen sei. §3ie aus Wien gemeldet wird, teilt man in amtlichen Kreisen Oesterreichs den deutschen Standpunkt bezüglich der russischen Friedensangelegenheit. Gegenwärtig finden zwischen den Vierbundmächten vertrauliche Besprechungen über die Trotzki zu erteilende 3lntwort statt. Ob Rußland den Frieden zu den alten Bedingungen jetzt noch werde haben können, ist zum mindesten eine offene Frage, jedenfalls müsien verstärkte Bürgschaften gefordert werden, besonders auch hinsichtlich der rusiischen Einmischung in die Friedensverhandlungen mit Rumänien. Zn Wiener diplomatischen Kreisen werden die Aussichten dieser Verhandlungen mit Rumänien vorsichtig beurteilt, denn die rumänischen Ansprüche könnten gewiß ein Hindernis bieten. Rumänien müsse bereit sein, die Folgen aus seiner völligen Niederlage zu ziehen. Dnmärüens Abkehr. Das „Secolo" meldet: Für die am 21. Februar beginnende neue Alliiertcnkonferenz, die die Friedcnsbedingungen der Entente (cyifetjctv soll, wurde die Vollmacht des rumänischen Vertreters zurückgezogen. Die Frage der beschädigten Schiffe nimmt neuerdings einen Immer breiteren Raum in den Erörterungen der englischen Oef- fcntllchkeit ein. Auch im Unterhaus hat man sich kürzlich mit den beschädigten Schiffen beschäftigt und dabei festgestellt, daß im November 70 derartige Schiffe in England in Reparatur lagen oder noch aus Platz vor einer der Schiffswerften warten. Der Reeder Houftev» stellte am 17. Januar an die englische Re- Die fmiöiliflifiröeii sirrlMliWcn mit Huiüiinifn Berlin. 21. Febr. (WTV.) Die „Wiener Mittagszeitung" vom 20. Februar bringt folgende offenbar inspirierte Mitteilung: In hiesigen politischen Kreisen wird betont, daß bei dem viel besprochenen amtlichen Kommentar zu den bevorstehende-! Verhandlungen mit Rumänien keinesfalls darauf angelegt wurde, Pessimismus zu erregen und von vornherein auf die Aussichtslosigkeit dieser Verhandlungen vörznbereiten, sondern zu verhüten, daß Ueberfchätzung und wieder die verfrühte An- nähme, es fei bereits alles erledigt. Platz greifen. Man hat gerade in letzter Zeit — besonders nach dem Abbruch der Verhandlungen mit Großrußland — in VrefttLitowsk kompetenten Orts unausgesetzt und mit Nachdruck darauf verwiesen, es möge an die gemeldeten Ergebnisse keinerlei übertriebene optimistische Hoffnung geknüpft werden. Trotzdem begab sich die Oeffentlichkeit von einem Teil der Presse darin unterstützt, auf diese falsche Bahn und sie empfindet es nun als eine schwere Enttäuschung, daß ihre hochsliegenden Erwartungen nicht nur nicht in Erfüllung gegangen sind, sondern daß sogar deutsche Kampfhandlungen gegen Rußland einsetzten. Was Rumänien betrifft, fo ist kein Anzeichen dafür vorhanden, daß die Rumänen der realen Sachlage Rechnung ttagen und die Konsequenzen aus ihren Niederlagen — besonders hinsichtlich der berechtigten bulgarischen Forderungen — ziehen wollen. Für uns ist die Angelegenheit nicht brennend. Wenn Rumänien, dem der Frieden unabweis- liches Bedürfnis ist, geneigt ist. auf vernünftiger Basis mit uns zu verhandeln, wird es uns bereit finden, wie uns die Bolfche- wiki bereit fanden, denen gegenüber wir wohl das Höchstmaß von Geduld bekundeten. Gedenkt Rumänien anders vorzugehen, so hat es sich die Folgen selbst zuzuschreiben: Die Rumänen sind es, die um die Einleitung von Verhandlungen ersuchen. Berlin, 22. Febr. Wie die „Voss. Ztg." erfährt, werden die Friedensverhandlungen in Rumänien von Kühlmann und Ezer- nin unmittelbar mit dem neuen rumänischen Ministerpräsidenten 3lverescu nicht in Focsani, sondern in Bukarest geführt werden. Wien, 22. Febr. (WTB.) Staatssekretär Dr. v. Kühlmann ist in Begleitung des Legationssekretärs v. Hösch heute vormittag 11 Uhr in Wien eingetrofsen und auf dem Bahnsteig des Nordwestbahnhofes vom kaiserlichen deutschen Botschafter Grafen Bodo von Wedel begrüßt worden. Der Botschafter geleitete den Staatssekretär auf die deutsche Botschaft, wo der Staatssekretär abstieg. » Den Blättern zufolge begibt sich Graf Ezernin nach Bukarest. Sollten zu gleicher Zeit neue Verhandlungen mit Rußland beginnen, so würde zu diesem Zwecke eine Sonderabordnung nach Brest-Litowsk entsandt. Sofia, 22. Febr. (WTV.) Meldung der Bulgarischen Telegraphenagentur: König Ferdinand hat heute den Erstminister Radoslawow empfangen, der über die politische Lage Bericht erstattet hat. Japan? „Echo de Paris" schreibt: Rumänien muß von der Liste der Hoffnungen gestrichen werden. Das Kabinett Avsrefcu ist zum Frieden gezwungen. Es ist aber zu hoffen, daß Rumänien für den Verlust der Dobrudscha Kompensationen in Bessarabien bekommt. Alles in allem kann man sagen: Die ganze Ostfront ist ausgeschaltet und die deutsche Expansion nach Osten verstärkt sich. Die Frage ist, ob die Stunde Japans jetzt gekommen ist. Diese Aeußerung des „Echo de Paris" ist deshalb von Zn- teresie, weil sie symptomatisch ist, da der größte Teil der französischen Presse jetzt seine 3lugen nach Japan gerichtet hält irt der Erwartung, daß Japan gegen die Mittelmächte moöiX machen wird. ; Kämpfe i« Petersburg? Rach einer Meldung der „Times" aus Petersburg hat in der Hauptstadt der Kampf zwischen den marimalistischen Truppen und den Kosaken begonnen. 3luf beiden Seiten werden Flugzeuge benutzt. Die polnischen Legionen, die ursprünglich gegen Mohilew rückten, kämpfen jetzt gegen die Bolschewiki. Der Ausgang des Kampfes ist zur Stunde noch nicht zu übersehen. Die „Berliner Neuesten Nachrichten", die diese Meldung in Fettdruck übernehmet sagen dazu' 23ir geben diese Meldung der „Times", die bisher von anderer Seite nicht bestätigt ist, mit allem Vorbehalt wieder. Kiew—Wen—Berlin. Wien, 21. Febr. Die „Reichspost" meldet: Ein Mitglied drr hier eingetroffenen ukrainischen 3lbordnung erklärte Pressever- tretern gegenüber, die Regierung der Ukraine hoffe bestimmt, in zwei bis drei Wochen einen durchgehenden Zug von Kiew nach Wien und Berlin ablasien zu können. Ein Berichterstatter des gleichen Blattes hatte eine Unter reduna mit den führenden Migliedern der ukrainifcb.cn Fried tfborößung. -vrefe sagten, ste gedenke es der ÜSevötterung D& (Trimer Gebietes anheimzustellen, durch eine Abstimmung zu bekunden, zu welchem Staate sie gehören wollten, zu der Ukraine oder zu dem neugeschaffenen Polenstaate. „Wir wissen nicht," hieß es wörtlich, „wie das Ergebnis ausfallen wird, aber wir glauben nicht, daß es nach dem Geschmack der polnischen Grasen .und Barone sein wird." Ftteger^uML auf Innsbruck. Innsbruck. 21. Febr. (WTB.) Gestern nachmittag überflogen vier feindliche Flieger, ein großes, mit Maschinengewehr ausgerüstetes Kampfflugzeug und drei Bombenträger, von Süden kommend, Innsbruck. Ungefähr acht leichtere Bomben wurden im Gewicht von 10 bis 25 Kilogramm abgeworfen, darunter drei Brandbomben. Diese explodierten und richteten an verschiedenen Stellen der Stadt leichteren Sachschaden an. Leider hat der Angriff auch Opfer gefordert. Eine Frau wurde getötet, zwei Personen wurden erheblich und mehrere leichter verletzt. Der Kampfflieger ging bis auf 300 Meter herunter und beschoß aus dieser geringen Höhe 2 glücklicherweise leer, stehende Malteserverwundetenzüge mit Maschinengewehrfeuer, eine Handlung, die von den angeblich ffir Kultur und Mensch^ lichkeit kämpfenden Feinden trotz der bekanntlich weithin sichtbaren Bezeichnung auf dem Dache solcher Züge mit dem Erfolg durchgeführt wurde, daß mehrere Geschosse die Wagendächer durchbohrten. Mittt!!!!!) jiir Nkmehninil dtt frit* vkr'Mnnj des dkutlliien Vsüus. Die gleichmäßige Versorgung der Bevölkerung mit Fett muß eine erste Aufgabe unserer Ernährungspolitik fein. Die Absperrung vom Aus^nde. der Rückgang der tierischen Fett- prodnktion. bedingt durch die Abschlachtung der Schweine und den Rückgang der Milchproduktion zwingen uns. unsere heimische Pflanzenfettproduklion zu erhöhen. Das ist möglich durch Vergrößerung der Anbauflache für Oelfaaten. Der früher in Deutschland blühende Oelfruchtanbau ist durch die ausländische Konkurrenz fast vollständig vernichtet worden. Es liegt an uns selbst, ihn wieder zu heben. Für die Frühjahrsaussaat stehen uns mehrere Oclfrüchte zur Verfügung, die für den feldmäßigen Anbau auf größeren oder kleineren Flachen geeignet sind. Für unsere Gegend kommen hauptsächlich de: Sommerraps. Sommerrübsen, der Mohn und Lein in Frage. Da in diesem Jahr Saat- Hafer und andere Sommergetreiden i sehr knapp find und in fielen Wirtschaften zur Bestellung der zur Verfügung stehenden Fläche nicht ausreichen würden, so empfiehlt sich auch aus diesem Grunde der Anbau von Sommerölsaaten. durch welche im Gegensatz zu vielen anderen Kriegsersatzmitteln nicht nur der einzelnen Wirtschaft, sondern auch der Allgemeinheit außerordentlich gedient wäre. Bisher ist es in jedem Kriegsjahr gelungen, den deutschen Oelfruchtanbau erheblich zu vergrößern, in diesem Jahr aber müßte er verdrei- und vervierfacht werden, um das fehlende tierische Fett zu ersetzen und man braucht nicht zu be. fürchten, daß dadurch die Anbaufläche anderer wichtiger Früchte, wie Getreide und Kartoffeln merklich verkleinert wird. Kulturanweisungen sind im landw. Kalender für das Eroßhcrzogtum Hessen, Jahrgang 1918, enthalten und werden außerdem von der Landwirtfchaftskammer zur Berfiigung gestellt. Einen sehr wirksamen Anreiz zur Vermehrung des Oelfruchtanbaues bilden auch die guten Preise für alle Oelfrüchte und weiter kommt hinzu' daß der Oelfruchtanbauer mit Stickstoffdünger und Oelkuchen beliefert wird. Den Oelsaatanbauern wird aiich im Verhältnis zur abgelieferten Menge Speiseöl für den eigenen Gebrauch zurück- gelieferr, bezw. Oelsaat zur Erzeugung von Oel für den eigenen Haushalt belassen. Nähere Auskunft wird von der Landwirt- Jdjajtstamnm Darmstadl erteilt. Felde der Ehre. Fmedberg. Unteroffizier Karl Scherte!, hei einem Feld. Artillerie-Regiment tm Westen, wurde zum Sergeanten befördert. Stofsßlftftitt Arthur Bommersherv amrbe mit de? Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Aus der Heimat. Hessische Inwelen- und Goldwoche. —Am morgigen Sonntag geht die hes. fische Juwelen- urÄ» Goldwoche zu Ende. Die Goldankaufsstellen sind auch an diesem Tag wie an den Werktagen geöffnet. Verschließe niemand sein Ohr dem Ruf des Vaterlandes, das auch ihm Sicherheit und Schutz gewährt. Kein Hesse wird wollen, daß fein engeres Vaterland an letzter Stelle steht. F,V. Eoang. Männerabend. Montag. 25. Februar, abends llhr» findet im Deutschen Haus die nächste Versammlung statt. Das Thema des Abends lautet: „Unsere Unterseeboote und ihre weltgeschichtliche Bedeutung". D. Siebente Kriegsanleihe. Die Stücke zu 100 Mark und 200 Mark zu der 7. Kriegs-Anleihe sind erschienen und können bei den Zeichnungsstellen in Empfang genommen werden. FC. Die guten Maikäfer. In diesem Jahre ist ein stärkerer Maikäferflug zu erwarten. Ein gutes hat derselbe, denn die Maikäfer bilden ein ausgezeichnetes Gcflügelfutter. Eier gibts dann! FC. Usingen, 21. Febr. Bei der fetzt stattttndenden Nachprüfung der Bestände in landwirtschaftlichen Betrieben fiel das Kommisstonsmitglied Georg Philipp! von hier von dem Gerüst einer Scheune in Hausen so unglücklich herab, daß er den linken Arm und die rechte Hand brach. FC. Büdingen. 21. Febr. Die im hiesigen Kreise eingesammelte Schwesternspende hatte das stattliche Ergebnis von 6791 Mark. Aus Starkciibnrq. FC. Bsnsheim, 21. Febr. Am 22 7"ehri'ar wird der Schrei, nermeister Tobias Müller dahier 90 Jahre alt. Er ist der älteste Einwohner FC. Auerbach. 21. Febr. In einer hier abgehaltenen Versammlung zwecks Bildung einer hiesigen gemeinnützigen Baugenossenschaft wurde ein fünfgliederiger Ausschuß gewählt, der die Ausarbeitung eines Statutes und die erforderlichen Vorbereitungen treffen soll, um tn einer demnächst stattfindenden Versammlung die endgültige Gründung einer gemeinnützigen Baugenossenschaft herbeizuführen. Die Gemeindeverwaltung hat dieser Wohlfahrtseinrichtung auch zugesagt. FC. Dieburg, 21. Febr. Bei der letzten Holzversteigerung im Gemeindewrlde im nahen Münster wurde ein noch nie dagewesener Preis von 120—130 Mark für eine Klafter Kiefernscheitbolz erzielt. • FC. Mörfelden, 21. Febr. Dem Altbürgermeister Schul- mever wurde das Großherzogliche Ortsgericht wieder übertragen. Aus Kurbesien. FC. Marburg. 19. Febr. In einer Sitzung des hiesigen landwirtschaftlichen Kreisvereins machte der Landrar Mitteilun. gen über die Reife einer Regierungskommrssicn durch den Kreis Marburg. Die Kommission hätte gefunden, daß zuviel Kälber von den Landwirten gehalten werden. Auch wäre sie über das gute Aussehen der Pferde, besonders im Ebsdorfergrund, höchst erstaunt gewHen. — Von feiten des Kreises wird von nun an eine B".ttermenge von 53 Zentner geliefert, während sie seither 80 Zentner betragen habe. FC. Fulda. 17. Febr. Zu Ostern wird hier die dritte Klasse einer Sennnar-Präparandenanstall für katholische Zöglinge eingerichtet. FC. Aus Kurhessen, 21. Febr. Der Anstreicher Otto Euler aus Felsberg, der in dem Transformatorenhäuschen in Dorla beschäftigt war. wurde dort enffeelt und verbrannt aufgefunden. Ein elektrischer Schlag hatte ihn unvermutet getroffen und getötet. Ans Hefsev.Nassau. FC. Aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden, 17. Febr. Die Landwirtschafrskammer fordert die Landwirte des Bezirkes auf. heuer mehr Kartoffeln anzubauen, da im letzten Jahre die Kairo ffelanbauilache im Regierungsbezirk um 20 000 Akoraen ^ ruckgegangen ist. Dieser Rückgang mutz wieder beigebrachi wcri den. e- mutz jeder Landwirt mindestens so viel Kartoffeln an. bauen als er mi Jahre 1916 gebaut hat. Denn die Eruwdlage der Vollseruahrung. das letzte Kampfmittel. da- beste Kampf, mittel ist stärffter Kartoffelbau. ^ FC. Wiesbaden 21. Febr. Gestern Abend Netzen in den hlepgerr Anlagen zum ersten Mal die Amseln sich vernehme Der Frühling steht vor der Tür. vernehme. 1C. Wetzlar. 19. Febr. Der erste Transport ukrainischer Kriegsgefangener aus dem hiesigen Gefangenenlager wurden gestern mit Sonderzug in ihre Heimat entlassen. Es waren 800 Mann. F6. Bau, W-ft-rwald. 18. Febr. Ein Bremser eines Euler, zuges kam auf der Station Selters unter die Röder, jo datz ihm beide Beine abgefahren wurden. Kirchliche Narbrichten. Sonntag Nerninisrere, 24. Februar 1918. Gottesdienst in der B u r g k i r ch e. Vormittags 95t Uhr- Herr Direktor Schoell. ^ Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst. Herr Pj'rrec Nachmittags 5 Uhr: Herr Kandidat Petri. Abends 8K Uhr: Herr Pfarrer Klebergsr. Heiliges Abendmahl mit Einzelkelch. Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach. Sonntag Reminiscere, 24. Februar 1018. 10 Uhr: Gottesdienst. 11^« Uhr Iugendgottesdienst. k Uhr: Kriegsandacht. * * * Katholische Gemeinde. 2. Fasten-Sonntag. 24. Februar 1918. Deichtf-elegenbeit am Samstag von 4 Uhr an und Sonntag früh von 6 Uhr. V,1 Uhr Frühmesse. 8 Uhr: Hl. Messe. y,\0 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2 % Uhr: Armenfeelen-Andacht. Danach Versammlung des Mutter-Vereins. Abends 8 Uhr: Kriegsandacht. Während der Woche um H7 und 7 Uhr hl. Metz. Freitag abends 8 Uhr: Fasten-Andacht. Nach dem Hochamt Ausgabe von Büchern aus der Bsrro- maus-Bücherei. Geschiift!iches. Erfreulicherweise ist die deuffche Landwirtschaft in den letzten Jahren immer mehr dazu udergegange». auch das Sommer- faatgul gegen die Erreger von Pilzkrankheiten zu beizen. Diese Maßnahme ist gerade in jetziger Zeit deshalb besonders wichtig weil bei möglichst allgemeiner Durchführung der Beizung des Sommersaatgutes die Ernte erheblich gesteigert wird. Sehr bewährt hat sich als Beizmttiel für alle Saatgutarten das ,.U f p u l u n", das die dem Saatgut anhaftenden Erreger von Pilzkrankheiten vernichtet, ohne die Kenn- und Triebfähigkett zu schädigen, im Gegenteil wurde die letztere in vielen Fallen durch die Uspulun-Beizrmg verbessert und so eine Erhöhung der Erträge erwirkt. Uspulun ist erhältlich in den üblichen Verkaufs, stellen und sollte von jedem Landwirt im eigenen und im Interesse der deutschen Bevölkerung angewandt werden. Veranlwortticb kür den politisier! und lokalen Teil: Otto H i r i cd e l Friedberg: für den Anzeigen teil N Kenner. F riedberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeitung", A G.. Friedbera i Fertige Blusen u. Kostüm-Röcke h *'i?r en s,o! ‘- Damen- (Uebergangs-) Mäntel v. Kostüme Mayer J. Slfrseh. Fr^dber?, d ™ SSSf* c »ne baut Sommerölfrüchte zur Milden»,,g der FeMnaPphrit. Für'das (Äros;-)crzogt«m cheß-i» eignen sich besonders Sommerraps. Son-mrrrübse» und Mo«;n z umAnba«. Nähere Auskunft erteilt Landwirtschaftskammer DarmHadt Wasserdichte Mantel und r *N estsu äasserst vorteilhaft. Fs*. IJV eäöP, Friedberg i. Hessen. Snifiaien aller Art m sauberster Ausführung liefert schnell und billig Mt riMkitmz. Intimi Beckx A.-8. üirsifi! matt». Mi a.M. n. im s. 0 . Ge schüttsstelle Frankfun a. M., Kronprinzenstratze 41 . (Kronprinzenbau.) — Fernruf Römer 420 * 1 . öürssiunüen . Momaa, Dtenstaa, Donnerstaa, Freilaa, nachmittags “ Geschäftsanzeigen in Metern Raum nur für Mjtgl»edev; diejelben sind kostenlos, jedoch muh bei Aufgabe der Anzeige am die Mitgliedschaft hingewiefen werden. Ein sprungfähiger Simmentaler Al^ee Wem — 1917 " Anton Weyl» We!»gr«WIg.. Friedbera i. £>., heingka^. Zuchtbulle Gelb check, 17 Monate oh, steht zu verkaufen bet Philipp Wagner Seulberg. 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AuS unseren Liften geht hervor, datz sich e,nige Vtrufskreifo, mit verschwindenden Ausnahmen, hervorragend betätigt h^ben,während andere Ge- fellschaftsrlasirn, vereinzelte Bcifpielc edlen Opfer- finno abgerechnet, sozusagen noch nichts abliefer- ten. Man ? Familie scheint sich verhältnismäßig leicht tuimu abzusinden, für das Vaterland ein Opfer an Blut dargebracht zu ha »en, weigert sich aber, ein materielles Op, er zn bringen, d. h. sich vo ihrem Gold-und Edelftetnschmuck zu trennen. Wie beschämend mutz ans sie d»e Tatsache wirken, da bet den Goldsammlungen in den Ortschaften Witwen ihr einziges, goldenes Lchmucküttck für das Wohl des Vaterlandes hiugeben! Am aus. fakrendften ist die Erscheinung, daß es noch Leute gib-, die, ohne daß sie jemand vor dem Feinde haben, noch Gold- und (tzdelfteinschm rtk besitzen können und thre goldene Uhtte.le weiterhin auf de n Bauch tragen. Müssen nicht dereinst Kind und .Mndeskirirer diese „Reliquien" aus einer ernsten Zeit mit Verachtung von sich wessen? v. Coiis-md SitbtlüiikllOßeke gncDfrctg j Kekanntmachrnlg. Am nächsten Dien ^tag, den 26. Februar, verteilen wir in der alten Pest Das nachverzeichnete. am 11. Nosemi.'er lethfälli z werdende Armenfsndsgrun.fftück der Gemarkung Öck'iaN kommt Montan, dev LL. Februar 1918. vormittags 11 Uhr. im Stadthaus in Fn.dberg öffentlich an deu M.'ist bietenden auf weitere 12 Fahre zur Verpachtung: Flur XI Nr. 8 = 2287 qm, Wie e, unterm Halbmond. Frievderg, den 18. Febr. 1: 18. Die städtische Armenkommiision. 2. V.: Damm. WtrttrMllltvllß. Montag, den 25. Februar 1918, nachmitta s 2 Uhr konmren in der Wirtschaft ..zur Ei enks u* in Dor;eim tue nach- verzerchneten. in Gemarkung Dorheim belegenen. am 11. November 1918 leihfällig werdenden Armensondsgrund mcke öffentlich an die Meistpie.enden aus wettere 12 Jahre zur Be Pachtung: Flur X Nr. 154 — 14344 qm. Acker am Efelspfad, m 5 Abteilungen. Flur Vltl Nr. 116 = 4102 qm, Acker, aus d m Rothenberg. Flur >it ^»r. 31 — 17752 qm, Aaer, im Wart,eld. Flur lV Nr. 7» — 1.629 qm^ Acker, Fauerbacherwegseld' Friedbcrg. den 18. Febr. 1918- Die ftädLische Arurenkommissiotr. 3. V.: D a m m. - 8««i>- uh Mfllfcier vormittags von 972—1074 Uhr für die Nummern 1—350 des Bezirks I, von 1074—11 Uhr für die Nummern 351 aufwärts des Bezirks I, von 11—12 Uhr für die Nummern des Bezirks HI, nachmittags von 2—3 Uhr für die Nummern 1—500 des Bezirks II von 3—4 Uhr für die Nummern 501—1000 des Bezirks II von 4—5 Uhr für die Nummern 1001 aufwärts des Bezirks II Es werden abgegeben: Auf Eierkarte gelb. Marke 17, 1 Ei auf abgeftempelte rote Eierkarten, Marke 18, 1 Ei Gegen Vorlage der kreisamtlichen Befcheinigunnen auf abgestempelte rote Eierkarten, Marke 19. 1 Ei. Durchschnittspreis pro Ei 35 Pfennig. Die Eierkarten sind mit vorzulegen. Nicht abge- «tempelte rote Eierkarten sind ungültig. Eierkarten ohne die betreffenden Marken berechtigen nicht zum Bezugs einzeln ab getrennte Marken sind wertlos. FriedLerg, den 22. Februar 1918. Stadt. Lebensmittel Ausschuß. L a n g s d o r f. _ tymmilliHf VmlchttW. Montag, den 25. und Dienstag, den 26. ds. Mts., nachmittags von 2 Nftr sb. versteigere ich in der ..Krone" zn Bav Nauheim, gegen Barzahlung für Vttßlchiun einte Kiest. „ Die dem Vereinigten Armenfonds der Stadt ^rtedberg ge- hs ige m der Gemarkunz Blofeld de.egene Wie e: Flur VII Nr. 93 = 23255 qm, Wiese, vor dem Win, kommt Diesstag. den 26. Februar 1918, vorm ltngs 11 Uhr in der Wirt chatt von Georg Mögt in B ore.d. offen lich an den Mei ^bietenden auf wettere 12 Jahre zur Verpachtung. Friedbeer. den 13. Febr. 1918. Die ffü ti.che Ar - e»!smmission. I. V: Damm. mit oder ohne Voiuerwagen, sehr gut erhalten, neue und gebrauch.e Wtz'eiSe für MMWm. Sliilppefeiier ‘ Heldenbergen. Nechnuna den es angeht: 23 vollständige Schlakzimrnereinrichtungen bestehend in Belten, Kleider- und Spiegelschränke, Waschkommoden, Nachtschränkchen, Chaiselongues, Sofas, Tische, Sessel, Stühle, Teppiche, Vorlagen, Spiegel, Bit« der, Waschgarniturerr, Gardinen u»w. Die Gegenstände sind aus einer feinen Villa, tadellos erhalten und werden auch einzeln abgegeben. — Versteigerung bestimmt. —-z= — Bad-Nauheim, den 22. Februar 1918. SLeul, Er. Eerititsvollzieber. Beizt das Sommepsaatgut mit dem bewahrten USPULUN Vernichtet die pilzlichen Schädlin-c an Weizen. Hafer, Qerste, Rüben» Knäulen, Bohnen, Erbsen und ( cniüsesämercicn. Erhaltung der Ertraqg infolge Verbesserung der Kein- und Triebkraft. Kala Verbolzen des Saatgutes. Bequeme Anwendung. — Eiii Qcmüsesäme- reien handliche Spezialpackuac. ErCiüHlleh inüen übUcSifnlepJiüalsstelleiL Farbenfabriken worm. F.iedr, Bayer & Co., Leverkusen Del Cdtn, AbL für Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung (■euci , al a Verti > e(unK mnd llauplniederlag ; 0 für Gro*shera:ogtu#n Hosen und Hessen-Nassau: H. K H. PEHMRICHii Bingea eia Hbeta. Hilnw Stram 2t mmmm »las Mim Pferd Echzell und Umgehung, Die Mitglieder werden hiermit ersucht, ihre körsähigen 3jährigen und älteren Stuten in den von der Landwirtschaftskammer anberaumten Körterminen zu Berstadt am Dienstag, den 26. Februar, vormittags 8 Uhr und zu Dauernheim am Dienstag, den 26. Februar, nachmittags 4 Uhr der Kommission zum Zwecke der Ankörung und Eintragung in das Hessische Stulbuch vorzuführen. Der Vorsitzende: Mogk. Holz-Versteigerung. Mittwoch, den 27. Februar 1918. vormittags 9V 2 Ubr werden im Revier Wickstadt in den Distrikien Dachsbau, Galgenhecke, Rosengarten, Abfswalo und Hardt versteigert: 3 Eiche-Stämme 32—38 cm Durchm., 11—15 m lang — 3,77 km 3 Buche. .. 38—4'» cm „ 6—10 m m = 2,95 fm 7 Eiche-Stanaen 4 m lang. Wagendeichseln 2 rm Eche-ttnüpprl 2,5<> m lang, Gartenpsosten 10 LUesern-Slämme 19—22 cm Durchnc, 7—10 m lang — 3,06 km 5 Lärche-Stangen 7 Fichte-Stangen 10 rm Eiche-Scheit 180 „ Buchest) „ Eiche-Knüppel 36 „ Buche- „ 7 m K,erer»i- w 8 H Fichte- „ 81 E Eiche-Slock 96 „ Buche- w 1< 9 n Eiche-A'ireiser 110. m Stammreiser 230 m Buche-Astrei er 16 m Kieiern- „ Zusammenkunft im Distrikt Dachsbau zunächst der Kreissttaffe Bönstadl'Aftenstaot. Asieirheim. den 22. Februar 1918. Eräflicke Nentkammer. SSmsreMen Hackmaschinen FeeSerzahn-Guitivatorea Eggen Glatt- u. CaabrMge-$alzen sofort auf Lager lieferbar. Ä. landwirtschaftliche Maschinen, Frankfurt a. M.-West, Adalbertstrasse Nr. 61. Jo||ii6|li]|ltaipt= Wijchslijlhiiik» offeriert billigst und liefert sofort Wer unterstützt ein armes Dienstmädchen, das durch eiiren UnfaN einen Futz verloren hat, durch eine milde Gabe zur Grlangut.g eines künstlichen Fußes und damit ur Erwerbsmöglichkeit? Gaben nimmt die Geschäftsstelle der „Neuen Tagesztg." entgegen. Heldenbergeu. Einen gebrauchten, gut erhalte nen Suche eine noch guterhaltene NtPiegmllfäjike zu kaufen Karl Steve I . Schulranzen zu kaufen ge,ucht. , Angebote an die Geschäfts« Blofeld. I stelle der „Neuen Tageszeitung." Kekmrnlmachmtg' Wer Zucker für die Fütterung überwinterter Bienenvölker benötigt, hat dies im Stadthaus, Zimmer Nr. 4 sofort, spätesten» aber bis zum 27. Februar 19i8 anzumelden. Wer die rechtzeitige Anmeldung verjäumt, verliert den Anspruch auf Zucker; na-Nirägliche Meldungen werden nicht angenommen. Für das überwinterte Volk können bis zu 7V 2 kg Zucker bestellt werden, und zu ar teilweise unversteuerter (vergällter) und teilweise versteuerter Zucker. Die Befiel, lung aufuno?rsteuerlenlvergäkl en) Zucker darf indes 5 kg für das Volk nicht übersteigen. Für schwärme gelangt Zucker nicht zur Ausgabe. Dte Anmelder haben sich durch eigenhändige Unterschrift -,u verpflichten, den ihnen zur Fütterung r rer Bienen verabjolgten Zucker nicht zu on.eren Zwecken zu verwenden. und von ihrer > omgernte bis zum 31. August 1918 für jedes Bienenvolk 1 Pfund Schleuder.m- nig zum Preise von 2.75 Niark für das Pfund abruliffern. Sie haben außerdem über, den Bezug und die Verwendung des Zuckers Buch zu führen, insbesoudere darüber. von wem uno wann der Zucker be ogen und wann und in welcher Menge er verfi'uiert würbe. Bon den am jedes Volk entfallenden 7^2 kj* Zucker werden so ort kg uno im Juli und Aunust. die restlichen 5 kg ausgegeben. 'Bei de Ausgabe der ersten Zuckerrate wird mttgeteilt, an welche Stelle der Honig abzuliefern iit. Die Aushändigung der zweiten Zuckerrate wird von oer vorherigen Ablieferung des Honigs abhängig gemacht: es können somit nur diejenigen Imker auf die zweite Zuckerzuteilung rechnen, welche ihre Honigabliefernngspflichl erfüllt haben. Friedber g, den 22. Februar 1913. Der Bürgermeister. I. B.: Damm. (kld-Lotterie mit sofortigem Gewino-Entscheid! Hess. Landes verein vom Koteo Kreuz und Alice-Fraueoverein. Losbriefe zu I Mk., 5000 Gewinne in bar mit 3JÄOO Mk. Hervo rragendeGewinaaussichtenl Jedes20. Los gewinnt! Sei. Gewinn- AnszahL Lesbriefe z.1 M„USt.l9iVl Emil Klamm, Friedberg (Hessen). Die Eemeinoe ^»elva«b benötigt einen jungen iprungfähigen Eber und ersucht um Angebote mit Angabe von Alter und '- reis. Grvhh. KürgriNkikterei Mkkbsch. Leopard. _ Ein 2 Jahre altes 3 Bchitr-Wstv 5 2 schwere zu verkauren be! W. Etz. Dorn-Affenheim. Fer nipr. 41 Amt Jieichelsheim. Eine erpllasstge Simmentaler Kalbin (Herdbuchtter) Ende April kalbens, sieht zu verkaufen bei Wilhe lm A ltvater, Melba ch. Ein rein Simmentaler Rind 14 Monate all, steht zu verkaufen bei Wilhelm Betz, Landwirt. tvtelbach i. d W. Zuvertäjiiger Arbeilcr für Hof, Lager und Garten auf >ofolt gesucht. Wagner bevorzugt. Stellung dauernd: eventt. auch für Kriegsbeschädigten. Th. Mörschel. Jrifhtrcrg. Aus Ostern gesucht für kleinen, feinen Haushalt in Bad-Nauhrim ein der Schule enr- laffenes Mädchen aus guter Familie vom Lande, vorzustellen Kariftratze 20,11. St. Statt jeder besonderen Anzeige. V'' y r ' v < ? ■ Heute Nacht entschlief sanft meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter. Großmutter. Toch-er Schmiegen mritter, Schwester. Schwiegertochter. Schwägerin und Tante • ‘ . J 4 t Frau Lina Stsll geb. Schmidt im 38. Lebensjahre. Gettenau, den 22. Februar 1918. Im Namen der tiestrauernd Hinterbliebenen: Georg Stoll IV. Die Beerdigung findet Sonntag, den 24. Februar, nachmittags 7 2 3 Uhr statt. Danksagung. Für die wahrend der Krankheit und bei der Beerdigung unserer lieben Schwester. Schwägerin und Tante grau Wacka Haas geb. Villasch erwiesene Teilnahme, sowie für die Blumenspenden. sagen herzlichen Dank. Friedberg-Faucrbach. den 22. Februar 4918. Die fraurrnit AnierdlieheiM. Gutes Linofeum-Wachs frisch eingeiroffen. 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