Die ..Neue Tageszeitung" erscheint ieden Werktag. Regelmäßige Beilagen ..Der ^auer aus Kessen", „Die Spinnssnbe". Kerugspreis: Bei den Poftanftalten viettslfährlich Ätt. 2.40 hin u tritt noch das Bestellgeld,' öei oen Aaenten monatlich 85 Pfg. einschließlich Trägerlohn. Anreige«: Grundzeile 25 Psg., totale 20 Anzeigen von auswärts. werden durch Boänachnahme erhoben. Erfüllungsort Friedberg. Dchrittleituna und Verlag Friedberq (Hessen), ^anaueri'traße 12. Ferniprecher 48. Post, heck-Lo-no Re. 43-»9. A,nt Frankfurt a. M. Uier ilalienijche Angriffe gescheitert. — Fünf Dampfer versenkt. — Der rnsftich rnmänische Krieg. B - - --—r.rrr r "" - Der^ deutsche Generalstab meldet: A W. T. K. Großes Karrptssnartier. den 1. Februar. Amtlich. Weltlicher Kriegsschallplotz. Unsere Erkundungsabteilrmgen brachten aus den englischen Stellungen in Flairbern Gefangene und Maschinengewehre zurück. Bei dichtem Nebel blieb die FeuertäLigreit an der ganzen Front ruhig Italienische Front. Auf der Hochfläche von Asrago lebhafter Ariillerielampf. vom Monte di Aal Bella und Col del Rosto aus setzten die Italierier viermal starke Kräfte -u neuen Angriffen ein. Eie brachen ftdcsmal im Feuer vor den österreichisch-ungarischen Stellungen zusammen. * _ Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Eeneralquartiermeister'. Ludendorff. Abenddericht. Berlin, 1. Febr., abends. (WTB. Amtlich.) Von den Hriegsscharrplätzerr nichts Neues. Fünf Dampfer versenkt. Berlin, 31 Jan. (WTB. Anttlich.) Im Sperrgebiet um England wurden kürzlich durch unsere U-Boote fünf Dampfer versenkt, davon drei tiefbeladen im Aermelkanal bei sehr starker Gegemvtrkung. Unter den Schiffen befanden sich zwei große bewaffnete englische Dampfer von mindestens 6000 und 4000 Tonnen. Der Chef des Admiral ft abs der Marine. Znm Fliegerangriff ans Daris. Paris, 31. Jan. (WTB.) Meldung der Agence Havas' Präsident Poincare hat sich nachts in die von den Bomben getroffenen Stadttnle begeben und die Krankenhäuser besichtigt. Die Zahl der in ihrer Wohnung oder in den Krankenhäusern in ärztlicher Behandlung befindlichen Personen scheint etwa sechz'g zu betragen Nach den bisher gemachten Feststellungen befanden sich fast, alle durch Bombensplitter verletzten Menschen auf der Straße oder an den Fenstern ibrer Wohnungen. Das Platzen einer Bonche rief kleine Brände hervor, die vom Bruch einer Gasleitung herruhrteu. Die amtliche französische Meldung. Paris. 81. Jan. Vier feindliche Geschwader überflogen Misere Linien nördlich von Compiegne und erreichten Paris. Sie flogen wegen des klaren Himmels sehr hoch und näherten sich so dem Bezirk von Paris von Osten her. wobei sie nacheinander Bomben auf verschiedene Gemeinden der Pariser Bannmeile abwarfen. Sie überflogen hierauf Paris hauptsächlich auf dem rechten Seineufer, wo sie in einigen Augenblicken nahezu ihre sämtlichen Bomben abwarfen. Sie vernichteten dabei ziemlich viele Menschenleben, besonders Frauen und Kinder. Zwei Hospitäler wurden getroffen und mehrere Gebäude durch Brände beschädigt. Die Anzahl der Getöteten beträgt 20, die der Ver-wnndeten 50. Mehrere Kämpfe wurden nördlich der Hauptstadt geliefert. Ein deutsches Flugzeug wurde abgeschossen und beide Insassen gefangen. Ein französisches Flugzeug mußte landen. Beide Insassen sind verwundet. Ein späterer Bericht wird die Zahlen unserer Verluste angeben. - .. Fliegerangriff auf Calais. Bern, 31. Jan. Lyoner Blätter nielden ans Calais: Aiu letzten Freitag überflogen mehrere deutsche Flugzeuge Calais. Sie konnten trotz heftiger Flugabwehr eine große Anzahl Bomben abwerfen, die ziemlich bedeutenden Sach- schaden anrichteten. Mehrere Personen wurden getötet. Paris, 1 Febr. Ueber den Amfang des beim Fliegerangriff auf Paris angenchtettn Schadens können vorläufig keine ziffernmäßigen Angaben gemacht werden. Besonders stark gelitten haben einzelne A'.beiterviertel und dann vor allem die Außen- quartier^ z. B. St. Denis Die Angriffe erfolgten in drei großen Abschnitten. Die ersten Bomben gingen genau um 11.50 Uhr nieder Nach zehn Minuten, als man schon glaubte, der feindliche Angriff sei vorüber, setzte das Bombardement von neuem ein Diesmal weniger stark, so daß nur vier Personen getötet wurden. Um 12.40 Uhr hörte dieser Angriff auf, aber nur um nach kurzer Zeit wieder von neuem einzusetzen. Dieses letzte Bombardement forderte die meisten Opfer. Ueber die Zerstörung in den Straften machen die Blätter ohne nähere Angaben über Oertlichkeiten folgende Mitteilungen: Aus einem Boulevard wurden die oberen Stockwerke eines großen und schönen Hotels vollständig abgedeckt und die Steintrümmer und Ciebelstücke auf die Straße geworfen Nahe dabei in einer kleinen Straße fiel eine Bombe mitten auf das Pflaster. Ein großes Hotel in dieser Straße hat stark gelitten. In einer anderen sehr b '-'"n Straße wurden die Gitter einer Bank und dicht daneben d- " "laden zerstört. Etwas weiter weg fielen ebenfalls drei Bo ' a auf das Trottoir und beschädigten ein Amtsgebäude sehr stark, ebenso die gegenüberliegende Straßenfront auf eine Länge von 200 Metern. Fast sämtliche Fensterscheiben der Straßenfront sind in Splitter gegangen. Wie schon gemeldet, fielen ?'"ei Bomben auf zwei große Spitäler, platzten aber w' ~ nern des Hofes. Auf einem Platze wurde die Station s ntergrundbahn zum Teil zerstört. Der Ausgang dieser Station ist ein einziger Haufen von riesigen Splittern. In einer anderen Straße wurde das vierte und fünfte Stockwerk eines großen Mictgebäudes abgerissen und auf die Straße geworfen. Eine Bombe setzte ein großes Lagerhaus mit Sto^'-'n und Leinwand in Brand. Das Feuer konnte erst im Laufe des Donnerstag gelöscht werden. Donnerstag nachmittag wurde der Unterstaatssekretär für das Luftwesen, Dumesnil, von der Heereskommission vernommen. Die Zahl d"r Onker. Paris, 1. Febr. Die Verluste beim l '*en Fliegerangriff belaufen sich auf 36 Tote, nämlich 22 in Paris und 14 in der Umgebung, 190 Verwundete, nämlich 114 in der Stadt Paris und 76 in der Umgebung. Der Krleosrnt in Nerfallles. Genf. 1 Fcbr. Die Ententekonferenz in Versailles hol am Mittwoch zwei Sitzungen, eine militärische und eine politische abzehalten. Auf diplomatischem Gebiete befaßte man sich mtt der neuen Laoe Rußlands. wobei be'-'n'-^'c von bn englischen und amerikanischen Vertretern eine Annäherung an die Bolschewik! für wünschenswert gebalten wurde. Ferner wurde die Frage einer Antwort auf die Erörterungen Hertt'lws und C?er- nins in ablehnendem Sin'-e entschieden. Man hält es deshalb nickt fiir angebrecht, das Nedetournler fortzuletzen, da man der Ansicht ist. daß die stch gegenüberftebendeir Gesichtspunkte selbst durch militärische Ereignisse beeinflußt werden können, um einander näher zu kommen. Der deutsck>en und österreichischen Streikbewegung werden große Bedeutung beioewesten und beschlossen dieser Bewegung durch alle verfügbaren Mittel, durch Propaganda usw. Vorschub zu leisten. Auf militärischem Geb'ete besprach man die Bildung einer Steßarmee. die aus den Reserven der verschiedenen Verbündeten gebildet werden soll, um dort eingefetzt zu werden, wo eine Bedrohung eintritt oder wo man schnell einen Stoß führen will. Wie das ..Petit Journal" erfährt. hat die Frage eines einheitlichen militärischen Oberkommandos eine Lösung im Sinne d^er Wünsche Frankreichs gefunden. ?if VMnUinmi in kstlß-MM. Br.st-Lrlomsk, 317 Jan. lWTB.) Heute wurde unter dem Vorsitz des Mnisters des Aeußern Grafen Czernin eine Sitzung des denlsch-österreichisch-ungarisch russischen Ausschußes zur Regelung der politischen Fragen und der Gebietsfragen ab- ge halten. Vor Eintritt in die Tagesordnung gab Herr Trotzki eine Erklärung ab. in der er darauf hinwies, daß die heute in feine Hände gelangten deutschen Blätter ein angeblich von der Petersburger Telegraphen-Agentur stammendes Telegramm enthielten. Nach dem Telegramm hätte er angeblich gesagt, die russische Abordnung werde ' ' n Sond 'frieden abschließen. Diese Nachricht soi erfunden und genau das Gegenteil von dem dar. was er gesagt habe. Die Vorsitzenden der österreichisch-ungarischen und der deutschen Abordnung erklärten, sie ließen den Ursprung der fraglichen Meldung feststellen, worauf in die Tagesordnung cinge- Iretcn wurde. Graf Czernin wies darauf hin, daß der Ausschuß bisher die Frage der Gebiete besprochen habe, die von den reichsdeut- schen Truppen besetzt seien. Er schlage vor, nunmehr zu versuchen. eine gerollte Klarheit über dar Gebiet zu schasse«, da« I ron österreichisch-ungarischen Truppen beseht sei. Vor Eintritt in die Einzelheit dieser Frage möchte er bemerken, dag die Herren der ukrainischen Abordnung auf dem Standpunkte ständen, sie hätten allein und selbständig über diese Fragen zu verhandeln und zu beschließen. Herr Trotzki erwiderte, er erhebe im Namen seiner Abordnung und der russischen Negierung mit allem Nachdruck Einspruch dagegen, daß sich die Abordnung der Kiewer Rada auf den Standpunkt stelle, sie könne Cebietsfragen einseitig und selbständig lösen. Seine Auffassung werde heute noch mehr unterstützt durch die Teilnahrne von zwei Vertretern des Vollzugsausschusses der ukrainischen Republik im Verbände der russischen Abordnung. Dies sei die förmliche Seite der Frage. Was die sachliche Seite betreffe, so sei er der Ansicht, auf Grund verschiedener Nachrichten, besonders auf Grund eines Tele» grammes. das er eben erhalten habe, daß die Frage einer Teilnahme der Abordnung der Kiewer Rada an den Brester Der Handlungen mehr als eine Frage der Vergangenheit anzusehen sei. denn als eine Frage der Gegenwart und Zukunft. Der Minister des Aeußern Graf Czernin führte hierauf aus: ..Ich glaube, daß in diesen Anschauungen zwischen den Herren der ukrainischen und der Petersburger Abordnung ein entschiedener Widerspruch besteht. Die Frage, die ich mir ; stellen erlaube, gebt also dahin, ob der Standpunkt des Her: • Vorsitzenden der russischen Abordnung sich dahin zusammensa c läß-t, daß die Ukraine Über Angelegenheiten des selbständig.n ukrainischen Staates, besonders über besten Grenzen überhaupt nicht allein entscheiden kann" Herr Trotzki entgegnete, es fei selbstverständlich, daß, roem die Ukraine ois vo^ständig freie und von Rußland unab'wi‘i- gige Republik bestünde und weiter bestehen werde, sie nach der erfolgten Abgrenzung alle Fragen ihres staatlichen Seins, also euch Cebietsfragen. selbständig würde lösen können, aber die ukrainische Regierung, die im Verbände der russischen Abordnung vertreten sei, stehe auf dem Standpunkte, daß die UfraiH* einen Teil der Bundesrepublik bilde. Auf Ersuchen des Staatssekretärs von Kühlmann gab hierauf Herr Trotzki den Inhalt des von ihm erwähnten Telegramms bekannt, wonach dwr ausschlaggebende Teil der Kiewer Garnison zur ukrainischen Sowjetrrgierung übergegangen ist und das weitere Besteben der Rada nur nach ganz kurzen Züt einheiten zu bemesten fein soll. Auf Anregung des Vorsitzenden wurde darauf befchlosten, die Zuständigkeit der ukrainischen Abordnung für Gebietefragen in einer morgen abzuhaltenden Vollsitzung in Anwesenheit der ukrainischen. Vertreter weiter zu besprechen. Die Wirren in DnPand. Kiew in den Hände« der Bolschewiki. Basel, 1. Fobr. Nach einem Petersburger Havas'^-i. t berichtet ..Njetsch", daß Kiew am Mittwoch in die Hände der. Zolscl)ewiki gefallen sei. Tnrkestan, Sibirien, Kaukasus. Konftantinopcl, 31. Jan. (WB.) Ueber die Bftdung von Negierungen in Tmkestan und Sibirien und über dtt Wahl eines Muftis im Kaukasus trafen nachfolgende Be- richte ein: Auf dem Kongreß in Tnrkestan wurden gewählt: der Zivilingenieur Tinnischbajew, Mitglied der zweiten Duma, znm Präsidenten, znm Minister des Innern Advokat Schach Ahmedo, zum Vizepräsidenten Tscl>ekajcw, zum Leiter des Departements für auswärtige Beziehungen Hadsäpjew, znm Leiter für die Abteilung für Miliz und öffentliche Sicherheit Agronom Agajew. zum Minister für Ackerbau und Wasserwesen der Vorsitzende des Stadtrats von Haken Kakanandow, zum Verpflegnngsminister Advokat Hersfeld, znm Finanzminister Advokat Urasajew. Mit Ausnahme Hersselds sind alle Mitglieder des Kabinetts Muselmanen. Im Kongreß von Sibirien wurden gewählt: Potatis zum Vorsitzenden der vorläufigen Regierung von Sibirien Bnkeihanow. Verbery, Kulusew, Nowofielow. Baponschinski zu Mitgliedern der Regierung, General Karakowski zürn Kriegsminister, Zakrow zum Leiter des Departements des Innern. Alle Parteien bis zu den maxirnaiistifchen zialisten sind in der vorläufigen Regierung vertteten. Bnkeihanow ist Mnfelnian. Er war vor der Revolution Mitglied der Kadettenpartei. Außerdem sind Bnnjaton uni» Jakuton Kirgisen. Die übrigen Stämme Sibiriens find i« der Regierung ebenfalls vertreten. Im nördlichen Kaukasus wurden bei dem dort versain« rnelten allgemeine« omseLmanischen Kongreß Ulei.n« .NeidschmedAe Effendi zuck Mufti mit ausgedehnten Voll-' 'machten zur Anwendung der Scheriatsvorschriften gewählt. E—————— Die ilrtiDlHtiön in Fiiniigüd. ' '' Aus Stockholm wird der „Kreuzzeitung" gemeldet: Nach einwandfreien Mitteilungen beschäftigt sich die schwedische Regierung sehr ernsthaft mit der Frage eines militärischen Eingreifens in Fiimland. Die schwedische Regierung will sich keineswegs in die inneren Vorgänge in Finnland einmengen, furchtet aber dazu genötigt zu sein, da bei den letzten von den bolschewistischen roten Garden verübten Ereueltaten eine große Anzahl von den in Finnland lebenden schwedischen Untertanen erwerbe* worden ist. Die „Kreuzzeitung" schreibt hierzu: Ob. wohl uns diese Nachricht aus zuverlässiger Quelle zugeht und der darin angekündigte Schritt der schwedischen Regierung nahe, liegt, bleibt die Bestätigung der Meldung mit Rücksicht auf die weitreichenden Folgewirkungcn eines schwedischen Eingreifens einstweilen abzuwartcn. Mikorg, 30. Jan (MTV.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Bei einem blutigen Zusammenstoß wurden 80 Mann von der Weißen Garde getötet und 7 von der Roten Garde verwundet. Stockholm. 1. Febr. sWTB.) Die finnische Gesandtschaft erhielt am Donnerstag abend ein Telegramm aus, Helsingfors, wonach russische Soldaten und Rote Gardisten in Helfingfors Mitglieder des Landtages und Bankdirektoren verhafteten. Trotzli und Lenin hatten gedroht, drei Regimenter nach Mi. borg zu senden, u. a. ein Schutzkorps, um die sogenannte Weiße Corde zu vernichten. Kopenhagen, 31. Jan. (WTV.) ..Verlingske Tidende" mel. det aus Stockholm: Das schwedische Kanonenboot „Svensksund" und zwei schwedische Dampfer fdrn am 1. Februar nach Finnland ab. um die schwedischen Untertanen dort abzuholen. !► ti fftlch rumänischer Krieg. London. 31. Jan. sWTB.i Die ..Times" erfahren aus Pe. kersburg: Es wird berichtet, daß die Rumänen Kiichlnero besetzt haben und ihren Vormarsch fortsetzen. Russisch rumänische Cchisfsgefechte. >.Ntro Roisij- meldet aus Petersburg, daß ans der Unteren Donau in den letzten Tagen Schiffsgefechte statt- fanden, die mit einem Sieg der Rumänen endeten, obwohl' der rumänische Monitor „Elisabethe" von den Maximalisten durch Geschiitzfeuer versenkt wurde. Das gleiche Blatt erfährt, daß General Averescn den , Oberbefehl über sämtliche Truppen zur Verteidigung n; - >: I bie russischen und rrrmänischen Maxinwlisten erhalten ha^. ^ Die rumänische Regierrmg ordnete die Verhaftung aller in Jassy befindlichen rnssifcknn Maximalisten an. Die bei Jassy geschlagenen marimalistischen Streitkräste werden von" den Rumänen verfolgt. Vormarsch der Rumäucn aus Odessa. Aus Petersburg wird -gemeldet, daß zwei rumänische Heeresabtei lungen genleinsam mit ukrainischen Truppen nach Odessa und Kisckünew streben. Die Rumänen sollen nur mehr 33 Werst von Odessa und 14 Werft von Kischinew entfernt sein. Tie gegen Odessa vorgehenden Truppen besitzen starke Artillerie. ZMMnrerumMesek tM.VKsocoeNDen Abschluß de- Friedens mit den Mttelmächten oder den Riicktritt des Königs Ferdinand. An Stelle des letzteren soll ein nationaler Fürst auf den rumänischen Königsthron gehoben werden. Man spricht hierbei vom Fürsten Cantaeucene. Da diese Bewegung auch vdn der russischen Offiziersliga stark gestützt wird, kommt ihr besondere Bedeutung zu. In Jassy haben sich Kundgebungen -gegen den General Berthelet ereignet. Uer»e Gntentehoffmntg. Die Streiks als Kriegsverlängerer. Basel. 1 Febr. Der „Daily Chronicle" schreibt, die Vorgänge in Deutschland hätten eine völlig veränderte politische Lage geschaffen. Angesichts der eingelretenen Verhältnisse dürfe die Entente keine Veranlaffung nehmen, jetzt zu verhandeln, sondern sie muffe abwarten, um einen vollständigen und sicheren Sieg zu gewinnen. Genf, 1. Febr. Der „Temps" meldet ans Washington: „New Ncik World" bereitet in einem längeren Artikel zur deutschen Streikbewegung auf eine Vertagung der Stellungnahme Amerikas zu den letzten Fricdensreden in Berlin und Wien vor. Stockholm, 31. Jan (WTV.) Eine Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur sagt, daß der Kampf für den Frieden nicht am grünen Tisch, sondern aus den Straßen Wiens und Berlins ousgetragen würde. Ko!?chemiste» nn der Arbeit. Die Un^atim aenrn König SIiiS Petersburg indirekt wird der „Kriegsztg." gemel- Als Gegengewicht gegen die maximalistischen Be- ftreormgen in Rumänien ist eine nafional stark betonte Be- weormg in der Moldau und Besiarabien entstanden deren Aufgabe - nach einem veröffentlichten Aufruf die Rettung Rumäniens ist. Dieser Bewegung gehören bereits 148 Ans meiner ^orftürche. Recht oder Gnade? Evyl. Matth. 20, V 1—16: Die Arbeiter im Weinberg. ßie&e Gemeinde! Von einer gar traurigen Geschichte wollte ! ich euch erzählen Es war eine Frau, die war lehr fromm. Morgen- und Abendgebete wurden in ihrem Hause nie ver. geffen, und wenn sie nicht selbst zur Kircl)e konnte, so sorgte sie doch dafür, daß eines aus ihrem Hanse sonntäglich den Weg zum Gotteshanse ging Und dann kam der Krieg. Da wurde des Hauses Sohn zu den Fahnen gerufen. Als er von der Musterung heimkom, und tauglich befunden war, da wollte sich die Mutier freilich kaum fassen! Warum hat Gott mir das ge- lanä meinte sie. ich war doch allezeit fromm und fleißig. Aber dann wurde sie womöglich noch frömmer.' ging noch regelmäßiger zur Kirche, und betete noch eifriger. Aber wenn die anderen Frauen davon redeten, daß man im Krieg auf alles gs- faßt fein muffe, rann lächelte sie wohl so ein bißchen mitleidig für sich hin: ach nein, ihr geschah das nicht, sie wußte den Weg. um auch durch die Kriegsnot unversehrt hindurchzukommen, wer so fromm war. wie sie, den machte doch Gott vor allen Unglücksfällen bewahren. So dachte die Frau! Und da-tarn aus bem Felde ei» Brief von fremder Hmid. ihr Sohn war gefal- lcitt 0 wie die Mutter da aufschrie' Ist das der Lohn für all meine Frömmigkeit, mein Beten und Kirchengehcn? Habe ich das verdient? Und als ihr ein treuer Nachbar zurevele. sie solle denken, daß sie auch schon Sünde getan habe, da fuhr sie ihn an: bin ich nicht jedes Frühjahr und jeden Herbst zur Beichte nnd zum Abendmahl gegangen? So haderte die Frau mit ihrem Gott, und warf ihm alles Unrecht vor. weil er andere Weg« gegangen war, als sie es sich wünschte. Es war ein 3armn«r zum Herzzerbrechen — nicht des irdischen Unglücks wegen, das halten andere viel schwerer tragen müssen, — som bein, die Frau so ganz und gar ihren Halt verloren hatte, daß sie in ihrer Verblendung gerade den von sich stieß, der allein ihr rechten Trost hätte bringen können in ihrem Leid! Aber tragen wir nicht olle ein Stückchen von der Art dieser Frau im Gegen das zaristische Rußland zu marschieren und es mit Hilfe des vielgMmiihten preußischer, Milttarismus vernichtend zu sa)lagen, war den deutschen Sozialdemokraten von jeher ein durchaus sympathisier Gedanke. Der Verlauf des Krieges hat die sozialdemokratischen Hoffnungen durchaus erfüllt. Das Zarentum ist gestürzt und Rußland zurzeit in der Hand revolutionärer Machthaber. Dieser Umstand genügt, dre Führer der mehr denn je im Banne des Internationalismus stehenden deutschen Sozialdemokratte dem Gedanken abgeneigt zu machen, mit Rußland zu einem Frieden zw kommen, aus dem Deutschland wirtschaftliche Vorteile und militärische Grenzsicherungen erwachsen konnten. Ungeniert tritt Herr Scheidemann als Anwalt ruffifcher Jntereffen auf und arbeitet so Herrn Trotzki- Vornstein in die Hände, der mtt seinen Bcrschleppungsmanä- vern in Brcst-Litowsk nichts anderes beabsichtigt, als seinerseits der revolutionären Sozialdemokratie der Mittelmächte Zeit zu erben, dem russischen Beispiel zu folgen. Mit bemerkenswerter Offenheit gesteht der „Vorwärts" in Nr. 28 vom 23. Januar diese Absicht ein: ..Es ist durchaus kein Geheimnis, daß die Russen wirklich der Meinung find, die Dinge könnten in Deutschland den gleichen Verlauf nehmen wie in Rußland. daß sie drese Wendung wünschen und mit allen Kräften zu fördern bestrebt sind." Wie sehr die Sozialdemokratie in den Ländern der Mittelmächte mtt solchen Bestrebungen einverstanden ist, zeigen die Hochrufe ans Trotzki in Stuttgart ebenso sehr wie die von den österreichischen und deutschen Bolschewisten an gezettelten Stteiks in Wien und Berlin. Rach anfänglicher scheinbarer Zurückhaltung hat nunmehr die Sozialdemokratie sich in aller Form an die Spitze d-s Streikes gestellt und die Führung übernommen und beide Richtungen sind wieder einig geworden. Dir Frantfurter „Bolksstimme". die doch zu der Mehrheitsfozial- demokratie gehört, hat kein Wert des Abscheus gegen den ge. planten Baterlandsverrat, den doch dieser Stteik darstellt, sondern feiert die wiedererstauden« Eintgkert der seither feindlichen Brüder innerhalb der Sozialdemokratie indem sie schreibt: „Der Kampf einigt und stärtt das Proletariat! Als eiue Bewegung ohne Führung und ohne Organisation brachen die politischen Strttks aus, sie griffen im Nu um sich, erfaßten bis 0 -ck".n in Berlin 100000. in Rärnlc" J> ft'-!-! i, Bel- 7 - Herzen? Auch wir fingen doch zu leicht, warum habe i ch das verdient, meinen, wir müßten von Gott für unsere Frommig. teir eine Belohnung fordern. Aber mit solcher falschen Art machen wir uns doch nuc selber das Leben schwer, machen uns unzufrieden und erreiche,? nur. daß wir die schweren Stunden, dieses in jedes Menschen Leben gibt, uns selber noch schwerer machen. Und da will uns heute der Herr Jesus mit seinem Gleichnis ben Weg zeigen. Dieses Gleichnis versteht man aber nicht richtig. wenn man nur auf sein Ende sieht, man muß den Anfang genau ins Auge- fassen. Da merkt man von den ersten Arbeitern heißt es: sie wurden einig um einen Groschen: Die forderten also ihren Lohn, aber bei den letzten wird von Lohn gar nicht geredet. Sie verlassen sich auf des Hausvaters Gnade! Und so heißt das. was Jesus uns in diesem Gleichnis lehren will, so: Wenn einer von Gott sein Recht fordert, dann zahlt ihm Gott sein Recht aus auf den letzten Pfennig nenn einer sich aber auf Gottes Gnade nnd Güte verläßt, dann schenkt ihm Gott aus freier Gnade und Güte überreichlich, über alles Verstehen und Verdienen. Seht die Frau, von der ich Euch vorhin erzählte, die rochte vor Gott auf ihr Verdienst und Recht? Ach wenn ihr doch einer hätte die Augen öffnen können, daß sie sah. Denn sie war wie einer, der sein Rechnungsbuch' durchlieft, liest aber immer nur die Zahlen der Einnahme nnd nicht die der Aufgabe und sagt dann: et. was bin ich reich, wie viel habe ich eingenommen, sieht aber nicht, daß er auch alles wieder avsgegeben hat. Hätte sie richtig gesehen, dann hätte sie freilich auf der einen Sette ihre Frömmigkeit gesehen, aber dc.i-.n citf der anderen Seite wieviel glücklick-e Lebenslage, wicriel Glück und Gedeihen in allem, was sie angefaßt hatte, und auf einmal hätte sie erschrocken aufgechört mtt dem Rechnen rn ihrem Lcbensbuche nnd hätte gesagt: Ei lieber Gott. Du bist mir ja nichts mehr schuldig, ich bin Dir ja schuldig? Und dann wäre sie wohl erschrocken und hätte sich gesagt: ich wollte mtt Gott rechnen, nun hat er mir als erste Schuld mein Kind genommen, was wird er mir denn noch all' nehmen, wenn wir weiter rechnen? Wir rechnen alle dem lieben Gott gerne einmal unsere Frömmigkeit nnd unser Verdienst vor, aber wehe, wenn tbctt einmal ernsthaft mit uns zu rechnen anfängtk Dann -- ligte, uvren im Norden auf Werften, in Oiheinkand-^Zest- falen auf Bergwerksbett iebe Etnftuß - und schufen das Wunder der Vereinigung und Einigung streitender Brüder." Die Regierung soll mit Drohungen und durch Gewalttaten,' wie sie bei der Sprengung der VaLerlandspartei-Bersammlun- gen in Frankfutt am Main, Mannheim, in München und Leipzig, in Witten und Jenau in Erscheinung traten, mürbe ge« macht und das Ziel der unblutigen Revolution erreicht werden: die Demokratisierung des Reiches und Preußens. And so fordern denn die Streikenden Berlins getreu dem Vorbilde der Bolschewisten Wiens neben dem gleichen Wahlrecht in Preußen den Frieden nach fozialdemokratifchem Verzichtprogramm und die Freilassung der verhafteten Märtyrer, Liebknecht und Konsorten, und Zuziehung der Arbeiter zu den Friodensverhand» lungen Getreulich sekundiert der „Vorwärts" mit den Worten, die deutschen Sozialdemokraten werden „das Ziel der zenden Rednertalcnt des Herrn Wämser: in das am Schluffe der mit rauschendem Beifall aufgenemmenen Rede ausgebrachte Kaiserhoch stimmten die Anwesenden freudig ein. Dafür, daß auch der Humor etwas zu seinem Rechte kam. sorgte Herr Herbet durch Vortrag einiger humoristischer Gedichte. Auch die jetzt allerdings etwas sehr gelichtete Gesangsabteiluna des Krieger- ' Vereins unter Leitung des Herrn Lehrer Ohl gab ihr Bestes dazu her, um die Feier würdig zu gestalten. FC. Büdingen. 31. Jan. Die Mühle des Karl Heilmann in Merkenfritz wurde wegen wiederholt bewiesener Unzriver^ lässigkeit des Besitzers erneut geschloffen. FC. Stockheim, 31. Jan. Zwei schwere Zungen aus Frankfurt am Main, Johannes Keil und Paul Scheuroll mit Namen, die die hiesige Gegend durch Einbrüche fortgesetzt unsicher ge- uracht, wurden, elftem in Ortcnberg, letzterer in der Wirtschaft rcn Hartmann dahier durch die Gendarmerie festgenommcn. Keil führte 14 Pfund geräucherte Wurst und acht Pfund Dörr-' fleisch mit sich, Scheurell Einbrecherwerkzeuge und einen geladenen Revolver. FC. Aus dem Rhern-Maingebiet. 31. Jan. Großen Schoden richteten Heuer die Mäuse an Kleeäckern und Wiesen an. FC. Aus dem Grotzherzogtum Hessen, 31. Jan. Sämtliche im Grcßherzogtum Hessen gehaltenen Klauentiere sind zur Zeit vollständig frei von der Maul- und Klauenseuche. Aus Knrhcssen. FO Aus Kürzesten, 31. Jan. Ein Gco^feuer äscherte Wohnhaus. Scheune und Stallung des Bäckermeisters Christian Groß in Rosenthal gänzlich ein. Sämtliche Futtervorrate sowie Brotgetreide wurden ein Raub der Flammen. Da Groß einen groß-m Teil der Einwohnerschaft mit Brot versorgt, bedeutet dieser Brand eine erhebliche Schädigung. Kirchliche Anzeige«. Sonntag SexagcsimL, 3. Februar 1818. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Herr Pfarrer Kleberger. Mtt- irirkung der Thorschule Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst. Herr Pfarrer Ritter. Nachmittags 5 Uhr: Herr Kandidat Neun übel. Abends 8% Uhr: Herr Direktor Schoell. Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach Sonntag Seragcsima, 3. Februar 19 JS. 10 Uhr: Gottesdienst. 11 Vk Uhr Iugendgottervienft 5 Uhr: Kriegsa«dacht. • * * .Katholische Gemeinde. Sonntag Seragesimä, 3. Februar 1818. Beichtgelegenheit am Samstag von 4 Uhr an und S. » tag früh von 6 Uhr. K7 Uhr Frühmeff». 8 Uhr: Militärgottesdienst (Singmeffe mit Predigt). Gemeinsame hl. Kommunion der Iüngkinge und ^ flauen $410 Uhr: Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags 2% Uhr: Christenlehre und Rost!- Bruderschafts-Andacht mit Segen und Umgang. Um 4 Uhr: Versammlung des Iiinglingsvereins. Während der Woche: y*7 und 7 y* Uhr hl. Messe. Nach dem Hochamt Ausgabe von Brichera aus der mLu-'Bücheret. AtttivmrUimei-ttLLWLAW'WL! Offene Stellen: 1 Knechtefamilie. 2 Verwalter, auch Kri "sbchch ' 1 Schweine fetterer. 6 Schreiner, mehrere landwikt ‘ ; .ihu D . mögde, 7 Hausmäochen. 1 Köchin, 1 Haushälterin, i Verkäuferin und 2 Lehrmädchen für Luxus und Spie!waren. Für Etappe: Vtehrere Pferdepfleger. S teilen f ucke nder Mehrere Melkerfamiiien und ledige Melker, 2 Büroftäul<ü'>s- Verantwortlick für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirschel. Friedberg: für den Anzeigenteil: N- Heyn er. Friedberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeitung", A G.. Friedberg \ tz. i Bekanntmachung Nachdem die Standesvertretung des gesamten deutschen Buchhandels mit Rücksicht aus die immer schwieriger werdende wirtschaftliche Lage Tenerungszuschläge im Ladcnbuchhandel als dringend erforderlich anerkannt und deren Durchführung durch Beschluß genehmigt hat, bringen die Friedberger Buchhändler hiermit zur Kenntnis, daß von heute ab auf alle Bücher ein Teuerungszuschlag von 10% auf die Verlegerpreise in Ansatz gebracht wird. « Bekamrtmachmrg. Die zm Zelt im Umlauf befindlichen Lebensmittelkapten werden vom 4. Februar d. Zs. ab für ungültig erklärt. Sie werden zu iolgend-.n Zeiten gegen neue Karten in Zimmer Nr. 9 des Stadthauses umgetauscht'. Bezirk I 1—450 Monfaz Vormittag „ ■ 451 und höher Montar Nachmittag „ >> 1—150 Dienstag Vormittag „ 13 451—900 Dienstag Nachmittag „Bl 1)01 und höher Mittwoch Vormittag .. US Mittwoch Nachmittag. Die Karten find sorgfältig aufzubewahren. Eine Ersahkarte für verloren gegangene Lebensmittelkarten erfolgt fortan ohne Au§- /ra'-me erst nach Ablauf einer / tägigen Wartefrist. Friedberg, den 30. Januar 1918. Der rgcrmeister. x ___I. V.: b a m m. Kekranntmachuttg. €3eiiiü8©*Wet 8 ltissif ju der Woche vom 4. bis 9. Februar 1918. Demoerkauf vsrmitlags von 9—10 Uhr, von der alten Bahnhof- si ratze aus. Es werden ausgeqcben: Tsene'a^: Weißkraut, 1 Stück, Preis pro Pfund 12 Pfg. Donnerstag: gelbe Rübou, in Mengen bis zu 10 Pfd. Preis pro Pfund 14 Pfg. veitze Rüben, in Mengen bis zu 10 Pfd., Preis pro Pfund 5 Pfg. Kshlrabsn, in Mengen bis zu 10 Pfd., Preis pro Pfund 6 Pfo. Großverkauf ln Mengen von 50 und 100 Pfund, nur vorn; : von 9-10 Uhr. Montai: gelbe Rüben, Preis pro Pfund 12 Pfg. Mittwoch: Kohlrüben, Preis pro Pfund 5 Pfg. «reihe Rüben, Preis pro Pfund 4 Pfg. Kartoffel-Verkauf. nur an Minderbemittelte, auf Kartoffelkarten, Samstag Vormittag. Preis prs Pfund 6 Pfennig. Friedberg, den 1. Februar 1918. Stadt. Lebensmrttel-Ausfchutz. ___ Langsdorf. Holz-Versteigerung Dienstag, den 5. Februar 1918 kommt im Gemeindewnld Ober-Nosbach, Distrikt Johannes-Heck, folgendes Holz zur Versteigerung: 15 Nm. Vucken-Knüppel. 108 Rm. Eichen-Knüppel. 400 Buchen-Wellen, 2210 Eichen-Wellen, 0Rm. Eichen- CtöSe. Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr im Distrikt Johannes- Heck m der Nähe des Löwenhofes. Oder-Rosbach, den 2. Februar 1918. Grotzh. Bürgermeisterei Ober Nosbach D i e f f e n b a ch. MillMkWMW. Montag, den 4. Februar, nach,nittags 1 Uhr. versteigere ich da.uer im Saale „Zur Windeck" freiwillig gegen gleich bare Zahlung: 2 vollst. Betten, vcrjch. Bettstellen u Matratzen. 1 Küchen- lchrank, 1 Volsters:ffel, 1 Spiegelschrank, 1 Weihzeug- sryrank, 1 polierter Kle verschränk. 1 eintüriqer Schrank, 1 Schreibselretär, 1 Schreibtisch. 3 Nachttische, 1 Sofa m. 6 Polsterstühlen. 1 Plü'ch-Sofa, mehrere Tische, Stühle, Sple§ei, Bilder, Küchengeschirr und noch vieles Mindere. Friedderg, 2. Februar 1918. ' _Nuppel, beeid. Auktionator. ff" 1 " " ■ KL gj Gestrickte wollema EScrremwcstcn ^aisvepwaitei», 29 Jahre alt, aus best. Familie, wünscht Vriefwechfel mit vermögender Dame. (Landwirtstochter oder Kriegerwitwe). Zuschriften mit Bild sind zu rief) cu unter ttr. SS55 a i die Eeschä'tsstelle der „Neuen Tageszeitung." lUeAauu-imaHsmg Das Umlagekataster der land- und sorstmirtichalllichen Berufsgenossenschaft für das Ewhherzog- lum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 4 Februar bis zum 18. Februar dieies Jahres auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Vetei- ligten offen. Etwaige Wider- 'prüche dagegen, das; ein Betrieb m das Kataster ausgenommen oder nicht anfgenommen. sowie dagegen, wie er veranlagt ist. sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenleguugssrist bei dem Vorstande der land- und forjt- wirtschaftlichen Berussgenossen- schalt in Darmstadt zu erheben. Später ein ehende Widersprüche 'önnen leine Berücksichtigung mehr Großer Peftsn prima Lederfeit für Landwirte. Seife. Leifenpulvsr, Vleichssda. Waschblau. Schuhcrsm »«°dr--a.d°n30. vorrätig bei NlzUrpV Wrssrer-, Vertretungen, Friedberg i.K.,Atte Vahnhofftr. 19. Il in LW88S5 Auswahl empfiehlt Fü 9 . Wel5er 9 Friedbergi.il. ^g~^^==^ =r-r- — ^-.== = zzJTZ = Z ± = j^t, ===^._ £7iaE£ Der Kriegsaus chutz für Oele und Fette, Berlin schließt Ee.chnuteues uno gehack es Buchen- «. Kiefern- Brem-Holr in Waggonladungen und Fuhren ab meinem Lager zu haben. G. grüt?!ii!rr!fr Nachfolger, Nieder Wöllstadt, Fem^pr. 2er. 1 Zanuarl918. Der Bürgermeister. I. V.: Damm. Junger Mann ucht Stellung auf Gut oder größerer Oekonomis als Kekanntmachnng. Von Montag ab gelangt in den hiesigen ÄoU al- Warengeschäften Milchsuppeupulver zum Verkauf. Pre s pro Pfund 4.50 Mk. Friedberg, den 1. Februar 1918. Städtischer Lebensmitte!-Aus;chutz. _ Lang sdorf. ©rfffiiüidlf 3 n trrnta roc tflf igr in ng. .. Dienstag, den 12 . Februar la'e ich in der Hofraite Wetzlare^ strafe 31 mein veiamles totes und lebend s Inventar ge en Var* zal lung versteigern. Vergeigerungsan ang 9 Uhr vorn;. Besichtigung 2 Stunden vorher. ; ö , 4 V'erdc, Ekel, Jungvieh, 13 trächtige Lamm- Lammtchgfc mit Lämmer. Sämaschine (ffcn. iin«1 TJiM»ScinnlBiiu<4 Möller, Friesitssrg, Kaisers«. 27 . Zu verkaufen ein gut erhaltene Merdegeschirr für ein Lastpferd, seiner eine neue Zentrifuge bei Karl PH. Scheller, Landwirt, Dtrinbach i.Taunus, Obergasse 07 Ein relnrasfiges (zugsest) gelerntes Rind von einer rernrassigen Kuh stammend, 2 Jahre alt, hochtrachtig, steht preiswert zu verkaufen bei PH. Weckmann. Melbach (Oberh)» Ein 17 Monate alter sprung- fähiger Simmentaler Zuchtbulle zu verkaufen Konrad Schuch Wwe^ Dortelweil.