Dummer 22 Samstag, den 26. Januar 1618 Xtvit Tlmesiei 11. Jahrgang ,..........- ä* ^srzjrs^STSXkct »Ä-jrcir Hm». KHlmm U fei! put vielen Worten wenig gesagt. . Jene Tattchhosierfolge. — Der Sozialdemokrat in Daichen gewählt. Der deutsche Generalstalr k - ineldet: » W. T. K. Grotzes HrnrptqnarLier, derr Januar. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Zwischen Poelcapelle und der Lys, bei Lens und beiderseits der Scarpe lebte die Eefechtstätigkeit am Nachmittage auf. 3ln verschiedenen Stellen der Front Erknndungsgefechte. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. L?r Erste Ceneralquartiermeister: Ludendorff. Abendöericht. B-rli«. 25. Jan., abends. (WIB Amtlich.) Von den Ariegaschauplätzen nicht» Neues. Der österreichische General stab jj f , Wie», Fan. (WTV.) Amtlich wird verlautbart: Keine besoitderen Ereignisse. Das türkische Hanptg?untier ^ —~ jucibcf : ——”=^.=y Koustantinoper. 22. Jan. (WTV.) Amtlicher Tagesbericht, s An der Palästinofront keine besonderen Ereignisse. In -Mesopotamien griffen feindliche Flieger Kisri an. Durch Abwehrfeuer wurde ein feindliches Flugzeug ebgefchossen. Die Besatzung ist tot. der Apparat verbrannt. Als Vergeltung griffen unsere Flieger ein feindliches Lager bei Kasritfchirin mit gutem. Erfolge an. Eine feindliche Kaoalleriepatrouille wurde gefangen genommen. Das im gestrigen Bericht als vernichtet gemeldete englische Flugzeug wprde durch den Seeslieger Leutnant Schubert abgeschossen. Neue 1I-Ko0tSrfolge. f Berlin, 24. Jan. (MTB. Amtlich.) Sechs Dampfer und ein Wachtfahrzeug wurden letzthin von unseren Unterseebooten versenkt. Vier Dampfer wurden dicht unter der englischen Ost- ki'iste, wo die Bewachung besonders stark ist. abgeschossen, einer von ihnen aus einem durch viele Zerstörer und Fifchdawpfer gesicherten Geleitzng. Der Chef des Admiralstabs der Marine. £■ « Mieder sechs Schiffe.' An der Hand der neuesten Berichte Über die Lebensmittelkrise in England verstärkt sich der Eindruck: Unsere U-Voote schaffen es. Die Not in England ist da! Kein Zw-eifel mehr. Die 3800 Schiffe von über 1600 Vrulto- registsrtonnen, über die. England vor einem Jahre verfügte, deren eine Hälfte für militärische Zwecke beschlagnahmt ist und deren anderer Hälfte in der Hauptsache die Ernährung des Jn- felreiches obliegt sind durch die rastlose Tätigkeit unserer Unterseeboote derart zusammengeschmolzen, daß sie das englische Volk vor der Not nicht mehr schützen können. „Die Speisekammer der Veröandsgeuossen ist verzweifelt leer." Dieses Einge- ständnis findet sich- toi „Daily News" vom 1. Januar zufolge in einem Neujahrsglückwunsch des englischen Ernährungs- rninisters Rhondda an seinen amerikanischen Kollegen Hoover. Rhondda vertraut noch auf die Hilfe Amerikas; wir vertrauen auf unsere Unterseeboote. Firrgerangriffe auf badischeStädte Karlsruhe, 25. Jan. Amtlich wird gemeldet: Am 24. Jan. stonds fanden mehrere Fliegerangriffe auf die offenen Städte Mannheim, Ludwigshafen und dessen wertere Umgebung, Lahr und Freiburg, statt. Der Sachschaden ist in Mannheim und Lahr unerheblich. In Freiburg wurden verschiedene bürger- ltche Wohngebäude erheblich beschädigt. Dort wurde auch eine Frau getötet. Eine SdjlöiJit Milieu Russen und ^»zniinen. f 23. Jan. (WTV.) Die Bulgarische Telegraphen- Agentur erhält aus Vabadag, einer Stadt in der nördlichen Dcbrudscha folgende Depesche vom 23. Januar: Die russisch. Mmänischen Beziehungen stnd LußeA gespannt. , Jo§ fuTjen ^fechten zwischen kleineren russischen und rumänischen Einheiten haben Kämpfe auch zwischen größeren Abteilungen begonnen. Zur gegenwärtigen Stunde ist die Welt Zeuge eines neuen Krieges zwischen den, Verbiindelen. Infolge des Ve:. suches der Rumänen, sich der Wagen mit Munition und. des Wagenparkes der Truppen des 4. Sibirischen Korps, bestehend aus der 9. und 10. russischen Division, zu bemächtigen, wird seit drei Tagen südwestlich Ealatz zwischen den Flüssen Sereth und Pruth mit der größten Erbitterung eine Schlacht geschlagen. Beide Parteien kämpfen mit Kanonen und Monieren. Die rumänischen Truppen erhielten große Verstärkungen. Um nicht in die Hände der Rumänen zu fallen, haben die Soldaten einer russischen Brigade diesseits der durch den Maffenstillstandsver- trag festgesetzten Demarkationslinie zahlreiche Mengen Waffen. Geschütze. Maschinengewehre und Gewehre, sowie ihren Train und ihr Verpflegungsmaterial abgelief'wt. Der Rest des rttf= fischen Korps setzt die Schlacht in Ermattung von Unterstützungen fort. GmMnds WMtärstasks. Die „Dailn Mail" bringt einen scharfen Aufsatz Frasers gegen die britische Heersleltung. Er schreibt: Im Dunkel und Schmerz gingen wir 1914 in den Krieg. Während wir für die Freiheit der Welt zu kämpfen vermeinten, waren wir tatsächlich von Anfang an in dem Netz der Wahrheitsentstellung und Heimlichkeit gefangen. Die Heeresleitung fei völlig unfähig. Dies habe die flandrische Offensive bewiesen. Habe etwa die Eroberung einiger Höhenzüge die schweren Verluste gelohnt? Die Operationen in Mesopotamien und Palästina kritisiert Fraser gleichfalls sehr scharf. Das Vordringen in Palästina sei ein Schlag in die Luft. Oesterreich. Der beendigte Ausstand. Wien. 23. Jan. (WTV.) Meldung des Wiener k. v. I Kerr.-Bur. Nach ton schon vorgestern und gestern in Wien die Arbeit zum größten Teil wieder ausgenommen worden ist, wird heute ln allen Betrieben ausnahmslos gearbeitet, so daß di« Ausstandsbewegung unter der Wiener Arbeiterschaft beendet ist. Auch aus der Provinz vorliegende Meldungen besagen, daß überall die Arbeiterschaft zum größten Teil zur Arbeit zu- rückgekehrt ist. Währerrd der ganzen Dauer der Ausstandsbewe- gung kam es nirgends zu nennenswerten Zwischenfällen. Pkag. 2.3. Jan (MTB.) Nach 24stündiger Arbeitsruhe ist heute früh die Arbeit in allen Betrieben wieder ausgenommen worden. Dir Wirkung des W-rurr Simks in MIM. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" entnimmt der „Expreßkorrespondenz" eine Meldung aus Petersburg, der zufolge der Maximalistenführer Stecklo im allrussischen Kongreßß der Arbeiter- und Soldatenräte eine Rede gehalten hat, in der er unter anderem erklärte, daß die russischen Unterhändler den Abschluß des Friedas nicht überstürzen dürften, wenn auch die allgemeinen Verhältnisse Rußlands zu einem raschen Friedensschluß drängten. Der umfangreiche Arbeiterausstand in Oesterreich-Ungarn hätte die Stellung der russischen Unterhändler fo. J als eine Antwort auf die Rede Lloyd Georges und auf die letzte gestärkt, daß von einem bedingungslosen Nachgeben der russischen 1 Wilsousche Botschaft anfzufassen. Es sei eine gefchickte Rede mit großem Vertrauen die Ergebnisse der allgemeinen Wahlen erwartet, die am 24. Februar vor sich gehen werden. Dorträge Mm Kaller. Berlin, 24. Jan. (WB. Amtlich.) Seine Maiestät der Kaiser horte gestern den Vortrag des Kriegsministers und den Generalstabsvortrag. Seine Majestät empfing darauf den badischen Ministerpräsidenten Frbr. v Bodman. Zur Frühstückstafel waren geladen Ministerpräsident Frhr v Bodman, badischer Gesandter Dr. Nieser, Staatssekretär v. Kühlmann, Hausminister Graf zu Eulenburg und der Anführer des diplomatischen Korps v. Röder. Gin Dementi» Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt unter „Falsche Gerüchte": Wir find zu der Feststellung ermächtigt, daß die im Anschluß an einen Artikel der „Deutschen Zeitung" in der Presse auftretenden Gerüchte von eir«m bevorstehenden Rücktritt des Chefs des Marinekabinetts, Admiral von Müller, und des Oberhofmeisters und Hausmarschalls Frhrn. von Reischach, auf freier Erfindung beruhen. Wieder nach Srrst Atomfk. München, 26. Jan. Mt Staatssekretär des Aeußeren Dr. v. Kühlmann reist auch der in Berlin weilende bayerische Vertreter v. Podewils am Sonntag nachmittag zu den Frie- densverhandlnngen nach Brest°Litowsk. Die Kansterrede. Der „Vorwärts" schreibt: Die Rede des Kanzlers hätte ge- rade eine weltbefreiende Tat werden können, wenn sie klar zum Ausdruck gebracht hätte, daß sich hinter den deutschen Friedenswünschen keine machtegoistischen Hintergedanken verbergen. Das aber hat sie nicht getan. Sie war leider in einigen ihrer Teil< dazu geeignet, das Mißtrauen der Gegner in die Aufrichtigkeit der deutschen Erklärung zu verschärfen. Das gilt ganz besam ders für die Partien, die von Polen und Belgien handeln. Was das belgische Problem betrifft, so hat der Kanzler hier einen Weg betreten, auf dem er sich auch nicht einmal mit den radikalsten englischen Friedensfreunden begegnen kann. Die „Frankfurter Zeitung" hätte gewünscht, daß to Kanzler den Engländern und Amerikanern sich ganz an den Hals hätte werfen sollen. Aehnlich drückt sich das „Berliner Tageblatt" ans. Die „Tägliche Rundschau" erblickt den Kernpunkt der §ert- ling-Nede in der Frage, ob die Sozialdemokratie den Kanzler zur Anerkennung ihres Friedensdiktats zwingen könne oder nicht und ob die Sozialdemokratie, wenn Graf Hertling auf seinem Standpunkt beharrt, es zum Bruch mit der Negierung treiben würde oder nicht. Die „Tägliche Rundschau" findet, das Ergebnis der Aussprache sei gewesen, daß Graf Hertling seine selbständige Stellung gewahrt hat und daß die Sozialdemokratie es nicht wagte, ihre Drohungen auszuführen, sondern sich ntit den Darlegungen des Kanzlers znfriedcngab. Die „Vossische Zeitung" ssagt: Die Rede sei im wesentlichen, Maximalisten nicht mehr die Red« sein könne. Aus diesen Werten Stecklos ergibt sich, daß die Arbeiterbewegung in Oester, reich-Ungarn, die den Zweck verfolgte, den Friedensschluß zu beschleunigen, im Gegenteil ein« den Friedensschluß hemmende Wirkung ausgeübt hat. putze in Spanien? '"V Sofia, 2.3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Bulgarischen Telegraphenagentur. Die spanische Gesandtschaft hat heute den Blättern folgende Note zugehen lassen: In Bezug auf die aus französischer Quell« stammenden, kürzlich in der Presse veröffentlichten telegraphischen Meldungen, wonach in Valencia, Malaga und Barcelona große Unruhen ausgebrochen feien, bei denen die Menge einige Theater zerstört hätte, und in denen weiter gesagt wird, daß die innere Lage revolutionär und der Belagerungszustand verhängt worden sei, und wonach schließlich die Politik der unbedingten Neutralität, die bisher von Spanien beobachtet wurde, kornpromittiert worden sei, sieht sich die Königlich spanische Gesandtschaft veranlaßt, festzustellen, daß im Gegensatz zu den oben erwähnten Meldungen in Spanien vollste Ruhe herrscht, daß ferner das Kabinett Garcia eines klugen Mannes gewesen. Recht deutlich sei Graf Hertling geworden, als er darauf hinwies, daß die Freiheit der Meere nicht ganz unwesentlich durch die befestigten Stützpunkte bedroht- sei. die auf jedem Jnselchen die Engländer sich im Laufe der Jahrhunderte eingerichtet hätten. Der „Berliner Lokal-Anzeiger" schreibt: Mer von der Nede^ des Grafen Hertling Wunderdinge erwartet haben sollte, wird vielleicht enttäuscht sein. Cie verleugnet auch diesmal nicht ab-' geklärten Geist der durch nichts in seiner ruhigen Haltung zu erschütternden Staatsmannes, der den ungeheuren Stürmen der Zeit vor allem durch eine maßvolle Festigkeit Trotz bieten will.'. Er ist keine Freund von starken Worten. Ueber seine Friedens--. Politik im Osten hat er wenig Neues gesagt. Die „Deutsche Tageszeitung" sagt: In seinen Erklärungen^ über die Verhandlungen in Brest Litowsk hat der Kanzler» gestern im Hauptaussckuß des Reichstages mir die Auffassung^ bestätigt die bereits vorher als die unserer amtlichen Stellen^ bekannt war. Auf das positive Programm und auf den Willen,! unsere militärischen Siege beim Friedensschluß in politische Er-^ rungenschaften umzumünzen, kommt alles an. Ein klares und'' letztes Wort darüber hat der Kanzler gestern nicht gesprochen. Die „Deutsche Zeitung" schreibt: Die Red« des Kanzlers _Prieto dirl-lb<,äubore Politik bÄolat wie bisher. es stellte sich als ein« schwache Verteidigung ßeßenjbie, äufeetjt ge- Wft erMgversprechenden^ngrfff^vchr^^en^vIlsM -urd Llsvd Georges dar. weiterhin als ein schwachmütiger Versuch des Besiegten, die von den Siegern ihm auferlegten Bedin. gungen in einigen Punkten abzuschwächen und zuletzt als eine untertänige Bitte an die Führer der feindlichen Mächte, ihr Programm doch noch einmal zu revidieren und mit neuen Vor- schien zu kommen, die die deutsche Regierung dann ernstlich prüfen werde. Man kann heute tatsächlich nicht mehr ableugnen, daß die Friedensverhandlungen zwischen Berlin und Washington über einen allgemeinen Weltfrieden begonnen haben. Es sind aber Verhandlungen über einen Flieden, der Deutschland ersticken wird. Herr n. Kühlmann hat im Hariptausschnsse des Reichstages eine stunde-.rlauge Rede gehalten, in der er den Beweis geliefert hat, daß er den alten Diplomaten-Tric wohl zu beherzigen weiß, mit viel Worten wenig zu sagen. Er ging zunächst auf die gegen ihn gerichteten Angriffe ein und kam dann auf die eigentlichen Verhandlungen in Vrest-Litowsk. Bemerkenswert waren folgende Ausführungen: Die Atmosphäre der beiden Hälften der bisher geführten Verhandlungen war eine total verschiedene. Während wir im ersten TeU auf der russischen Seite den Eindruck hatten, daß eine dem deutschen Wesen freundliche Grundstimmung herrschte, während die sämtlichen Herren der russischen Delegation auch außerhalb der Sitzungen aufs freundschaftlichste mit uns verkehrten, an den gemeinsamen Mahlzeiten teilnahmen und gelegentlich durch diesen zwanglosen Meinungsaustausch auch die geschäftlichen Beziehungen in wesentlicher Weise förderten, war nach Ankunft des Herrn Trotzki als Führer der russischen Dele. gction. eine totale Schwenkung in der Haltung der russischen . Delegation festzustellen. Es war wie Tag und Nachts Die russischen Herren hielten sich in ihren Hausern hermetisch abgeschloffen. erschienen niemals in unseren Kreisen, es sei denn zu offiziellen Verhandlungen mit Stenographen und allem dazugehörigen Material. Nicht einmal private Gespräche der einzelnen Herren waren im ganzen mehr zugelaffen. Sie wurden Immer nur zu zweit oder dritt entsandt. Auch die ganze Art der Verhandlungen, über die ihnen ja durch die außerordentlich ausführlichen Publikationen, die wir erlaffen haben, das Nähere bekant ist, war eine total andere geworden. Trotzkis Wirksamkeit. Unsere Gegner gingen vielmehr daraus aus. taktische Vorteile zu erringen und Punkte zu gewinnen, die sich agitatorisch zur Verbreitung nach außen eigneten als praktische Vorschläge durch die Annäherung an das, was wir unsererseits formuliert hatten, positive Ergebniffe zu erzielen Die Verhandlungen ruhen augenblicklich wieder hauptsächlich im Hinblick auf die sehr tumnltuarischen Ereiqniffe in Petersburg, welche die persönliche Gegenwart des Volkskommiffars Trotzki notwendig machten. Die Verhandlungen werden voraussichtlich anfangs der kommenden ^oche wieder ausgenommen werden. Er ging dann auf die Behältnisse in Rußland, wie sie waren und wie sie sind ein und sagte: Ick glaube daß. wenn mau den letzten Gründen dieses Krieges nachgeht, die Ileberzeuouug der russischen Machthaber, sie müßten entweder durch einen großen Auslandskrieg eine Ableitung nach außen schaffen, oder von der Revolution im Innern verschlungen werden, sehr wesentlich dazu beig-tragen hat, der russischen Politik sene Richtung zu geben, welche zu diesem Weltkriege geführt hat. Er besprach die verschiedenen politischen Strömungen in Rußland und hob abermals die Schwierigkeiten hervor, die die Dolschewiki machten. Er fuhr fort' Die feierliche Anerkennung der ukrainischen Volksrepublik bat noch nicht stattgefunden. Sir ist unter Umständen zu erwarten bei dem Abschluß der Verhandlungen mit der Ukraine. Mit Finnland stehen wir in weiter vcraeschrittenen Verhandlungen Soweit es sich übersehen läßt, sst da ein Friedensschluß in naher Aussicht. Auch die Besprechungen mit den Ukrainern, bei denen im Gegensatz zur Haltung der Dott FC. Mainz. 23. Jan. Die Schüler der Unterpima des Alten Gymnasiums verrichten zurzeit Hilfsdienst, indem sie auf einem 80 Morgen grohen Gelände zwischen Budenheim und Station Uhlerborn, das abgeholzt wird, um das Land der Volksernä'hrung nutzbar zu machen, bet den Arbeiten von mor- '40 Morgen Land werden nt gnts bis abends behilflich sind. _ __ ^ hlTsSS 1 ^ 40 borgen mit Gemüse bestell?werd^.^s J9 ** ft°dt Mainz bestimmt ist. Die Heranziehung einer qameä Schulklasse zur Htlfsdicnstarbeit stellt wohl den ersten derartigen Versuch im Bereich des Generalkommandos des 18 dar, der sehr befriedigt. - Kirchliche Anzeigen. Sonntag Septuagesimä, 27. Januar 1918 . Fekr des Eeburt-tllges <5, M. des Deutschen Kaisers Wilhelm II. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Herr Pfarrer Ritter. MitwiÄ kung des Kirchengefangvereins. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienft. Herr Pfarrer Diebl. J Nachmittags 5 Uhr: Herr Kandidat Strack Abends 9 X A Uhr: Herr Pfarrer Kleberger. Kollekte für die weibliche Lieöestätigkeit zur Lindern.^ der Kriegsnot. Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach. Sonntag Septuagesimä. 27. Januar 131 ?.- 10 Uhr: Gottesdienst. 11 V* Uhr Iugendgottesdienst. 5 Uhr: Kriegsandacht. Katholische Gemeinde- Sonntag, 27. Januar 1918: Geburtstag Sr. M. des Kaisers. Veichtoelegenheit am Samstag von 4 Uhr an und Sonntag früh von 6 Uhr. Wl Uhr: Frühmesse. 8 Uhr: Militärgottesdienst (Singmesse mit Predigt). *410 Uhr: Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags 2 l A Uhr: Predigt mit Missions-Andacht. Um 4 Uhr. Versammlung des Iünglkngsvereins. Während de: Woche: %7 und 7A Uhr hl. Messe' Rach dem Hochamt Ausgabe voa Büchern au» der Boccs^' «Zur-Bücherei. Geschäftliches. Dem jetzigen Mangel an Wolle ist auch Abhilfe geschaffen worden. Die nutzlos hernmliegenden Strumpfrchre werden, nach patenttertem Verfahren wieder wie neu hergerichtet. Näheres im Anzeigenteil ersichtlich. bereichert das Ulir&j macht den S !i d S .¥ ä il S. Cf £ fördert zugleich Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ottoi Hirsche!, Friedberg: ftir den Anzeigenteil: N. H e y n e rj Friedberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeitung^ A- G.. Friedberg i H .1 i Körper wider« Appetit und Verdauung* Ueberall erhältlich; auch in Tablettenforoi, bequem auf Reisen. Bekanntmachung. Bestellung von Nährmitteln. ^emäß § 5 der Bekanntmachung über die Verbrauchsregelung der in die öffentliche Bewirtschaftung genommenen 'Nährmittel vom 21. März 1917 wird für die Stadt Friedberg folgendes bestimmt: Es sollen ausgegeben werden: I. Für brotgetreideversorgungsberechLigLd Kinder bis zu 12 Jahren (rote Karten) a»fdieMarke 33 der Nährmittelkarte ß (rot) Graupen » „ ., 34 „ „ „ B „ Teigwaren li. für die übrige brotgetreideverforgungsberechtiate Bevölkerung (blaue Karten) auf die Marke 38 der Nährmittelkarte C (blau) Graupen „ w 39 „ „ „ 0 „ Teigwaren Wer die auf ihn entfallende Ware — die genaue Menge wird später festgesetzt — zu beziehen wünscht, hat unter Vorlage seiner Karte bei einem hiesigen Kleinhändler bis zum 31. Januar eine Bestellung aufzugeben. Tabei ist darauf zu achten, daß der Kleinhändler nur die betreffende Bestellmarke abtrennt und auf der gleichziffrigen Quitlungs- und Bczugsmarke die Vestel- lung bestätigt. Wer die vorgesehene Frist für die Ve- fteliung nicht einhält, verliert den Anspruch auf die ihm zustehende Ware. ' 1 Die Kleinhandelsgeschäfte haben die Vestettmarken lluf die in Betracht kommenden Bestellbogen getrennt rufzukleben und an dem. dem Ablauf der Bestellfrist folgenden Werktage, also am 1. Februar an uns einzusenden. Nichteinhaltung dieser Frist zieht den Ausschluß des betreffenden Klemhandelsgeschästs von der Beteiligung an dem Vertrieb der Nährmittel nach sich. Friedberg, den 25. Januar 1918. Städtischer Lebensmittel-Ausschuß. Langsdorf. Ein tüchtiger WerMe liefert schnell und billigst Uene Tugk^eijiiiig ^ Araliiktti und llrrlag, I.-ff. I Eine Kuli mit drittem Kalb stehk zu verkaufen bei Wilhelm Brickel. Landwitt Krkannimachnng. T:' v v .lsB*F«rksi 5 *&' in der Woche vom 29. Januar bis 2. Februar 1918. v Kleirrvertranf vormittags von 9—16 Uhr, von der alten Bahnhofstraße aus. Es werden ausgegeben: Dienstag: Weigkrast, 1 großes oder 2 kleine, Preis - pro Pfund 11 P g. Donnerstag: gelbs Rüben, in Mengen bis zu 10 Pfd. Preis pro Pfund 14 Pfg. wL'che Riibsn, in Mengen bis zu 10 Pfd., Preis pro Pfund 5 Pfg. Kohlrüben, in Mengen bis zu 10 Pfd., Preis pro Pfund'6 Pfg. GroßverKanf in Mengen von 50 und 100 Pfund, nur vormittags von 9 -10 Ahr. Msniag: gelbe Rüben, Preis pro Pfund 12 Pfg. Mittwsch: Kshlraben, Preis pro Pfund 5 Pfg. Samstag: rveitzs Rüben, Preis pro Pfund 4 Pfg. Frissberg, den 24. Januar 1918. Städtischer Lebensmittel-Aus schütz. Langsdorf. AMrmrchLar gewordene Strümpfe und Socken werden brauchbar wie 319a hergerichtet. Aus 2 Paar Herrensocken wird 1 Paar und „ 3 Paar mittelhohen Damenstrümpfen 2 Paar erneuert, wenn Stpimpftohre »nindestens 12 Zentimeter breit sind. Als nötiges Ersatzmarerial kann aruy abgelegter Tttkotstoff (Hemden und tlntcrhvien, Jägerhemden) verwendet werden. Die Ersotzstücke m üssen gut erhalten, nicht zerrissen oder gestopft, anderthalbmat so lang wie die zu fettrgende Sohle und 12 Zentt- für dauernd gesucht. iRr ^ bi h«rva ch, MeAach.^ < Wöllersheim., - Annahmeftelle.für Friedberg u^AsngegettdLtt^vergebe»l \ meter breit sein. Etwaiges Ausbessern an Bemlängen billigst, Profpette gratis und franko! - ^ Getiers u>eg 89 Femruf 733. ä&ä&k . ^ Otto Münch, Metzen, t Zetr.: - Verbrauchsregelung rm Ernte iahr 1917, hier. Verkehr mtt Weizenaus- zugsmehl. KeKountmachung Im Hinweis auf die Velannl- machung des Kommunalverdandes Friedberg im ^mtsverkündigungs- blatr Nr. 15, nach welcher Wei- zenauszuzsmehl und das daraus hergestellte Gebäck nur noch an Kranke gegen ärttlichen Attest nach Anhörung der ärztlichen Prüfungskommission, an Kinder unter 2 Jahren und an alte Leute über 70 Jahren abgegeben werden darf, bringe ich hierdurch zur öffemttchen Kenntnis, daß die Abgabe von Weizenausmgsmehl von der Vorlage einer besonderen Ausweiokarte abhängig ist, die für die hierzu berechtigten Kinder und Greise auf Zimmer Nr. 9 des Etadtbau es geqen Vorzei- oung der Ledrnsmittelkarte täglich in den üblichen Geschäftsstunden in Empfang genommen werden kann. Der Verkauf kann uur durch die Mehlhändler Adam Rausch II. und L. Stern erfolgen. Zuwiderhand ungen werden noch § 79 der Reichsgetterdeord- nung vom 21. Juni 1617 besttaft. Friedberg, den 24. Januar 1918. Der Bürgermeister. 2. V.: Damm. kräftig und sauber gearbeitet Bodenlange 90 an, Preis 70 liefern Tkdr. Ural l'mdarz, sschy Bahnhofstraße. Ein küngeres IiküstNÜWkil von einer kleinen bürge lichetl Familie(kath.)nach Frankfurt a.M gesucht. Zu erftagen in der Geschäfts«) stelle der..Neuen Tageszeitung.^ Ein williges Alleinmödchett für ruh. Prioathaushalt gesucht nach Bad Homburg, LandhauD mit Gatten und Obstwiesen. Nähere Anftagen oder Offetten unter A. 8 an die Geichäftsstell« der . Neuen Tageszeitung". Suche für einen kl. Haushalt ein ordentliches Mädclien das schon in besserem Hause ge« dient hat. Vorzust. von 4—6 UhI Frau Steiudrenrrer. Friedberg, ^ Ludwigstraße 6, H. Rechnungen in allen Formaten liefert ichnell und billig } Nene.LagesMvg" A SMS UMS I. MM 9 J. L Milli, l. L Geschäftsstelle Frankfurt a. M., Kronprinzenstratze 41. ^ (Kronprinzenbau.) — Fernnif Zlower 42V8. 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Friedberg den 26. Januar 1918. Grstzh. VsxoWßrksdirektroK. Gaates! Linofeum-Wachs Iris ela esngeti'offen* Tapeten- und Lscoleumliaus tSesm Kogler, FrsesHiera, Kaiserstr. 27. Sekanntmachnug. Am nächsten Montag, den 28. Januar, verteilen rvir in der alten Pest. Eingang am Bezirkskommando, ^ durchleuchtet vormittags von 9 l /a—IOV 4 Uhr für die Nummern 1—350 des Bezirks I, von IOV4— 11 Uhr für die Nummern 351 aufwärts des Bezirks I, von 11—12 Uhr für die Nummern des Bezirks III. nachmittags von 2—3 Uhr für die Nummern 1—509 des Bezirks II von 3—4 Uhr für die Nummern 501—1000 des Bezirks SS von 4—5 Uhr für die Nummern 1001 aufwärts des Bezirks II Es werden abgegeben: Auf Eierkarte gelb, Marke 15, 2 Eier zu 80 Pfennig. Abgestempelterote Eierkarten, Marke 16, 2 (Biet zu 80 Pfg. Segen Vorlage der kreisamilichen Bescheinigungen auf , abgestempelte rote Eierkarten, Marke 17, 2 Eier -u 80 Pfennig. Die Eierkarten find mit vorzulegen. Nicht abge- stempelie rote Eierkarten find ungültig. Eierkarten ohne die beireffenden Marken berechtigen nicht zum Bezug: einzeln abgetrennte Marken sind wertlos. Friedberg, den 24. Januar 1918. Stadt. Lebensmittel Ausschuß. / _ Langsdorf. MetalldrahfglOhlampen in allen Kerzen stärken, preiswert abzugeben Ed. Lehmann, ing. Bad-Nauheim. ===== Vertreter gesucht. ======= ^_ _ ^ Neu eingefroffen: | 1 Waggon |\ I Bade - Ouplei-EmkocSigfäsar § ^ 1 Waggon Steintiipfe | Neu eintreffend: | /j I grosser Posten |\ | I Zinkwaren j| : (I [ibrnntae ßseitethr Mirar i) _ Friedberg i. H. Kekannimachnng Die weitere und zugleich letzte Ausgabe von la. Supfett in Kübeln ä 6 und 10 Pfd. fa. %m\- il Siifefii!= Ltüerfett l n Äf a ' 1/4 LekltrM,Trlllllüeröj (ktöoIiMnt ßolz-A.Slt!nkshlelltett BllWWU Lindenbast koeBstrilken. -Zlhllire empfiehlt Drogerie % panmrifirr Iladjfolg. Friedberg i H. Ziehung 7. o. 8 Februar. Eisenacher Preßsteine» Tiit alle bezugsberechtigten Haushaltungen erfolgt vom Mittwoch. Herr 3ü Januar ab, wozu die Bezugsscheine in der Voiksieselx&lle (Eingang Haagstratze) aus.egeben werden: Montan. den 28. Januar 1918 vorm. 8—12 Uhr für oie Nr. 1—500 des Bezirks B nachm. 2—5 Uhr für die Nr. 501 und folgende des Bezirks I Dienstag, den 29. Januar 1918 vorm. 8—12 Uhr für die Nr. 1-600 des Bezirks UZ nachm. 2—6 Uhr für die Nr. Ml und folgende des Bezirks ES Mittwoch, den 30. Januar 1918 vorm. 9-12 Uhr für die Nr. 1 und folgende des Bezirks 8RL Ausgcgeben werden lür jede Haushaltung je 75 Stück Vreh- steine zu Um Prei e von Mk, 3.10. Der Betrag ist bei Empfang des Bezugsscheines fofoti zu hmtfrlegen. Die Ausgabe der Preßsteine wird wieder an den 3 Ausgabe-- stellen des Lagers „Städtische P erde^tälle" vorgenommen und zwar: Mittwoch, den 30. Januar 1913, nachin. 1—5 Uhr für Bezugsscheine Nr. 1-200 Ausgabestelle Haaguraße sur Bezugs,cheme Nr. 2)1—460 AusgadefteUe Hof' für Be ugsfcheine 4 .1—600 Ausgabestelle Schnurgasse - Donnerstag, oen .rl. Januar 1918. nachm. 1—5 Uqr für Bezugs,cheine Nr. tiOl—800 Ausgai?e>lelle Haogstraste für Bezugsscheine Nr. 801—1000 Ausgabestelle yof ' sur Bezugsscheine Nr. 1001-120.) Ausgabestelle Schnurgasse Freitag, den 1. Februar 1918, nachm. 1—5 Uhr sur BezugSicheine Nr. 1201—1100 Ausgabestelle Haa^straße lür Bezugsscheine Nr 140l-160o Aus zabeilelle Hof jur Bezugs,cheine ^cr. 1601 und folgende Ausgabestelle Schnurgasje Zeit und Ansgabestelle sind auch auf den Bezugsscheinen angegeben und müsien genau eingehalten roer^-m. Von dem Bezug der Preßsteine ausge chlosstn sind alle Woh- vungstnhaoer Mit Zentraihetzung. alle staatlichen Beamten, die ^EEhsietne durch Vermittlung ihrer Behörde erhalten haben, sowie alle diejenigen Haushaltungen, die ausreichend mit Brennstoffen »ersehen sind. ^ Stadt. Onskohlenstelle Friedberg i. H. Balzer ' Neu eingetroffen! Ibmß-Kgikkdcr 1918, kaliLwittschaM. Satcnbcr für Krisen. ^ndj^auöi. Jrlebr. Kirrcksllß I Friedberg. StridcmoHr in guter Qualität ist eingetroffen. 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