Nummer 10 __ Samstag, den 12. Januar 1918 11. Jahrgang. Die ,< ene Ta^evrettung" ericheinr ,eveo WerU«'. Regelmäßige Beilaoev „Zer Kauer ans Kellen". „Wie Spinnknbe". Se»ugspreia- Be, den Bostanstatten vieriel'ährlrch Mk. 2.40 hin U tritt noch das Bestellgeld: 'e, den v enter. mona'Iidi bö Big. etn'chliehlich Trägerloün. Anzeigen: Gründete 2b Psg., lolate 20 Pig^ Anzeigen von auswaris oerden durch Bolnachna.me r nden. vrrfullunosort Friedbercr. Schriftleituna nnd ^leriar ^riedbera (Heffeni. ^anauertraße 12. vern vrey-r 48. Bo ti tek» La ,ro Br. 43»!), i nt ie mit einer sol. chen selbstverständlichen Sicherheit daran festhielten: unser Werk geht »eiter und siegreich weiter, wie die deutschen Missionsleute' Und wenn ihr sie fragen werdet, woher sie dieses Vertrauen neh, men m einer Sache, die doch eigentlich völlig aussichtlos geworden rst, dann werden sie euch auf das Wort weisen, das am Anfang vnseres heutigen Btbelwortes steht und werden sagen: unsrem Herrn ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Er ist uns derttsthen Christen eines der schwersten Rätsel, warum diese völlige Zerstörung unseres blühenden Mijfiimswerks ^gelassen hat, und doch ist es uns zugleich ein Kennzeichen für di« Art dieses Krieges, für den Geist, der diesen Krieg angezet- telt hat, und durch ihn fein Ziel erreichen will: der Geist heißt' Mammon! Für uns deutsche Christen ist dieser Krte^ein Kamps zwischen dem Geist des Mammons und dem Geist unseres Herrn, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden. Und weil es ein Kampf der Geister ist, so gehen auch seine Wirkungen über die Grenzen hinaus, die Menschen und Völker gezogen haben. Wir sind überzeugt, daß es auch in England und Amerika wahre Anhänger unseres Herrn gibt, genau fo, wie wir ja leider auch mit eigenen Augen sehen müssen, daß auch in unferm Land und Volk der Mammon feine Diener gefunden hat. Aber ' das dürfen wir doch auch sagen, daß die Kriegsführer und Staatsmänner und die Kriegsziele unserer Feinde ganz bejon- . ders im Dienste Mummons stehen. Und wer das alles einmal so^ansehen gelernt ha,, der'versteht auch, warum der Mammon seine Diener mit so besonderem Haß gegen die deutsche Mission hat vorgehen lassen, denn die deutsche Mission hat nie im Dienste Mammons gestanden, wie so manchesmal die englische und amerikanische Mission, sondern immer nur im Dienste dessen, dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden. Darum hat die deutsche Mission Mammons ganzen Hatz tragen müssen. Vernichtung der deutschen Mission, das ist eines der Kriegsziele des Geistes Mammon! Und Gott sei Dank ist nun aber auch die deutsche Mission nicht so verzagt, wie manche anderen L-ute in Deutschland. Sie stellt diesem rücksichtslosen Kriegszie! des Mammons ein ebenso rücksichtsloses gegenüber, dos KrtzAsziel der deutschen Mission. das fteilich nicht in den V/, Jahren des Weltkrieges erreicht werden kann, das heißt: völlig- Vernichtung Mammons, restlose Eroberung der Welt, geht hin in olle Wett, und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des V^rs und des Sohnes und des heiligen Geistes — das ist das Kriegsziel der deutschen Mission! Aber wer soll nun dies Knegszlel ausführen? Auch da gehört die Mission nicht zu denen, die schwächlich verzichten, die da sagen: wir wollen jedem sein Selbstbestimmungsrecht lassen. Wir sagen nicht: laßt uns Mtsstonsleute unser Werk machen, und treibt ihr. was ihr wollt, nein mir fordern: dieler Befebl direktore»i mcht ausgeschlossen, keine Verbindung^mit der Lan^ deehauptstadt erhalten können, weil die Zugverspätungen elne* Verbindung mit Darmstadt unmöglich machen und der Fahr- plan so gelegt ist. daß kaum eine Verbindung übrig bleibt. Die Ermäßigung der Schnellzugsergänzungskarte in Gestalt der Ver- doppelung des Fahrpreises kommt Hessen nicht zu gut. weil innerhalb Hessen der Fahrpreis kaum mehr wie 3 Mark beträgt. Dazu kommt das Verbot der Benutzung mancher I)-Züge für den Ortsverkehr, die Einschränkung des Lokalverkehrs, das Ueber- fahren mancher Stationen, alles Maßnahmen, durch die die hes« sische Bevölkerung besonders hart getroffen und geschädigt wird. Wir können verlangen, daß sich die hessische Negierung ihres Landes annimmt. Nochmals betonen wir, daß wir die ungeheure Belastung und die wachsenden Schwierigkeiten der Eisenbahn nicht verkennen, aber es ist ein bslliges Verlangen, daß eine geordnete Verbindung mit Frankfurt und mit der Landeshauptstadt hergestellt wird, damit diejenigen, die für den Staat und die Allgemeinheit reisen müssen, ihre Aufgaben erledigen können. Es ist ja recht einfach, kurzerhand Verbote und Einschränkungen zu erlassen und den Rotstift für Zugausfälle zu gebrauchen. Besser aber wirds dadurch nicht: das hat die Erfahrung gelehrt. EeMMMilhe Llmktzhk'Miliiniq. Am verflossenen Dienstag hielt der Verband der Hess, land- wirtschaftlichen Genosserrschaften seine erste Bezirksbesprechung in dem neuen Jahre in Friedberg ab. Daß derartigen zwanglosen Besprechungen über wichtige genossenschaftliche und kriegswirtschaftliche Tagesftagen großes Interesse entgeo-ngebracht wird beweist die stets zunehmende Zahl der Genossenfchaftsver- treter. welche der Einladung wiederum Folge leisteten. In Verhinderung des Verbandspräsidenten, Geh. Ockono. mierat Walter eröffnete dessen Stellvertreter, Molkeretdirek- tor Bill- Ostheim, die Versammlung und begrüßte die zahl- reich erschienenen Genossenschafter sowie die anwesenden Gäste: Oekonomierat B re rden bach-Dorheim, Landtagsabg. Fen- ch el - Ober-Hörgern, von He l m ol t, Oekonomierat Hen- s e l-Dortelweil sowie den Direktor der Landwirtschaftlichen Winlerschule Oekonomierat Spieß und Oekonomierat Haug- Darmstadt. Der'Vorsitzende betonte die Wichtigkeit der heutigen Beratung für die Genossenschaft und deren weiteren Ausban für die künftige Erfassung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und erteilte dem Direktor der Zentralgenossenschaft. Berg. Darnlstadt das Wort zu Punkt 1 der Tagesordnung: „Mitwirkung der landwirtschaftlichen Genossenschaften bei der Erfassung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse". Redner verbreitete sich in eingehender Weise über die bisherigen Ergebnisse der Vera, lungen der führenden Genossenschaftsverbände bezüglich der Vor- ratswirtfchaft. In der Denkschrift der landwirtschaftlichen Kör- perschaften an das Krtegsernährunqsarnt wird die Einführung des Getreidemonopols abgelehnt. Dagegen erklärten die großen genossenschaftlichen Organisationen ihre Bereitwilligkeit zur Einrichtung der mit einer durch den Krieg als notwendig er- wiefenen Vorratswirtschast. aufgebant auf rein landwirtschaftlicher und genossenschaftlicher Grundlage. Der Unterbau hierzu ist in den Genossenschaften gegeben. Das Kommifsionarsnstem in seiner bisherigen Form wird fallen. Die landwirtschaftlichen Organisationen können selbst Sachwalter sein und die künftige Erfassung soll durch die Genossenschaften und durch eine zu schaffende Vezirksstelle erftlgen, wozu wiederum die Grundlage durch diö Zentralgenossenschoft und ihre hiesige Zweigstelle gegeben ist. Aber rmr dann, wenn ein lückenloser Ausbau, wozu vor allem die Errichtung von Bezugs- und Abfatz^enossenschaflen in jedem Ort gehört, einsetzt und durchgeführt wird, kann der Arbeitsplan der bundesstaatlichen Genossenschaftsorganisntion wie in der Denkschrift des Kriegsernahrungsamtes vom 18. November v. I. ntedergelegt ist. in die Tat umqefetzt werden. Redner bespricht die in den Kreisen Alsfeld und Lauterbach bereits, getroffenen Einrichtungen bezüglich der Cetreideerfassung und bezeichnet die Errichtung der Ööftverwertungsgenossenschaft Gießen, welche bei IX Million Umsatz ungemein günstige Erfolge unseres Heilandes geht an das ganze christliche deutsche Volk, und wir fordern, daß jeder sich ihm beuge! Ja wir sagen denen, die dem Gott Mammon dienen, einen rücksichtslosen Krieg an! Denn freilich sind wir Missionsleute Menschen der Liebe. Aber wo rechte Liebe ist, da ist auch rechter Haß. und auch wir deutschen Missionsleute haben einen Haß. und der gilt dem Gott Mammon. Lieber soll unser geliebtes deutsches Volk und Land in Stiicke gehen, als daß es unter dle herzlose Herrschaft des Gottes Mammon sich beuge! Wir wollen in Deutschland und überall wo deutscher Einfluß reicht, nicht den Gott, der die Men. scheu nur schätzt nach ihrem Besitz an Geld und Gut, wir wollen dem Gott dienen, der den Menschen aufs Herz sieht, das ist allem deutsche Art, andere gibt es nicht, Ja, wir meinen, das sei die Missionsaufgabe, die Jesus unserem deutschen Volk vor die Seele stellt in diesem Weltkrieg: im Kampf gegen den Gott Mammon diese seine deutsch-christliche Art hineinzutragen in die ganze Welt! Und nun sagen wir fteilich nicht: an deutschem Wese« soll die Welt genesen, dazu hat uns schon zu oft das Herz bluten müssen über den Fehlern und Sünden, die wir an diesem deutschen Wesen gesehen haben. Aber es ist unser stolzer Glaube, daß das deutsche Wesen ganz besonders geeignet ist. in den Dienst Christi zu treten. Denn an Christi Wesen wtrd die Welt gencftn. Christi Geist von deutscher Art siegreich durch die Weltz getragen, das ist unser stolzes Krieqsziel! Was für irdischä Kriegsziele wir nun dafür wünschen sollen? Ein mächtiges Deutsches Reich hätte da wohl manche Vorteile, aber es wärs vielleicht auch dem Gott Mammon stärker ausgesetzt. Da fab. len wir die Hände und beten: Herr Dein Wille geschehe! Wts Du uns auch führest, laß es so gehen, wie D u es beschlossen hast, und laß den Gott Mammon nicht herrschen über unser Volk. Und dann wissen wir aber auch: Mag der Kampf, der mrtt kommen wird, ausgehen wie er wolle, wir werdenstege«^ denn stehe, unser Herr ist bet uns alls Tage, bis an der Weitz. —> zu verzeichnen yave, als vorbildlich und da« dort beherzte tüch^ tige Männer gezeigt haben, was eine Genossenschaft zu leiste» vermag. Am Schluffe seiner Ausführungen empfahl Direktor Berg, an dem Ausbau und der Errichtung örtlicher Bezugs, und Absatz-Genossenschaften entschlossen milzuwirken und die .Spar- und Darlehenskassen in den Dienst der vaterländischen Sache zu stellen. > An der hierauf folgenden Aussprache beteiligten sich Oeko- uomierat Breidenbach, welcher dem Referenten für die überaus sachlichen und zeitgemäßen Ausführungen dankte und daran erinnerte, das; in Friedberg die Wiege des hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens gestanden habe; auch jetzt sei es das Gebot der Stunde, an der Erfassung der Erzeugnisse und Ausdehnung der Produktion mitzuwirken. Leider aber stehen hierzu vielfach die erforderlichen Kräfte nicht zur Verfügung. Direktor Spieß sagt seine Bereitwilligkeit und Mitarbeit an dem Ausbau zu und betont, daß die hessischen Laud- wirtsche.stslehrer noch nie zurückgeständen hätten, wo es -galt, die Interessen der Landwirtschaft und der Genossenschaften zu fördern. lieber geldwirtschaftliche Tagcsfragcn berichtete Direktor Mager von der Zcntralkasse. Er machte Mitteilung über den gegenwärtigen Stand des Geldmarktes und der Geldanlagen in Kriegsanleihen, welche er für das einzige Wertpapier ball, das für Genossenschaften zur Zeit in Betracht kommen müsse. Es kamen ncch die Einrichtungen des bargeldlosen und Ueber- rreisvnosverkehrs zur Sprache, wobei Rendant R e itz-Echzell seine Erfabrungen bei Auszahlung der Gelder für den Oberhessischen Diebbandelsvcrband mitteilte. während Oekonomierat Breidenbach die Abgaben und Provisionen bemängelte. Direktor Spieß gab sodann entsprechende Aufklärungen. Direktor Mager schloß seine Ausführungen mit den Worten: unsere genossenschaftliche Kreditorganisation darf unter keinen Umständen der Mittel entblößt werden In ausreichender Weife ist nach Schluß des Krieges auf Bereitstellung des notwendigen Betriebskredits für die Landwirtschaft zu sorgen. Leber Punkt 3 der Tagesordnung: „Die Futter- und Düngermittel und Sämereienbeschaffunq im Frühjahr 1918" referierte wiederum Direktor Berg und betonte, daß mit der Dauer des Krieges die Schwierigkeiten in der V.fchaffung der Ledarfestoffe von Jahr zu Jahr größer geworden sind. Redner bemerkte, daß im Saatkartoffelbezug nur Abschlüsse bis zum 15. November 1917 getätigt werden durften und daß der Eingang der Bestellungen als befriedigend zu bezeichnen ist. wenn auch noch solche ausstehen. Mehr Bedarf wird in Sommergetreide insbesondere in Hafer fein: jedoch wird die Veschass'intz auf Schwierigkeiten stoßen. In Gerste wird den gestellten Anforderungen genügt werden können, vielleicht auch in Hülsen- frückte» und Mais. Zn Klee-Saaten steht ein großer Posten Nstklee zur Verfügung. Dageoen find in Luzerne nur gerinne Verrate vorhanden. Don der Futter- und Düngermittelbeschaf- fung läßt sich nichts neues berichten. mit den knappen Vorräten 1 muß yaushAlenjt^ Mtfäljffirwerden."' Ccim machen pcy nu Düngemittelgefchüft Auswüchse unangenehmster Art bemerkbar und der Schleichhandel unter Ueberschrettung der Höchstpreise sei auch an der Börse eine bedauerliche Erscheinung. Schweinemastoerträge können wiederum abgeschlossen werden. Das Kapitel der Schweineabfchlachtung löste eine rege Diskussion durch die Abgeordneten Breidenbach, Hensel Fenchel und andere aus. Sämtliche Redner bezeichneten die Negierungsmaßnahmen als verfehlt und es würden später Rückschläge nicht ausbleiben, zum Schaden der Volksernährung. Der letzte Punkt der Tagesordnung, der Vortrag des Oeko- nomierats Hang über Veifüttcrung von Mineralsalzen (Clor- Calcium) zur Förderung der Milcherzeugung konnte leider in Anbetracht der vorgeschrittenen Zeit nicht mehr vollständig gehört werden. Es wurde beschlossen, für diesen Vortrag eine besondere Versammlung anzusitzen, um mit diesen zeitgemäßen und anderwärts erprobten und hervorragend bewährten Versuchen auch die Wetterau bekannt zu machen. Nachdem Direktor Berg die Anwesenden nochmals auffor- derte, den Ausbau der örtlichen Genossenschaften mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu fordern und das Netz der landwirtschaftlichen Genossenschaften durch Neugründung allerorts dichter zu gestalten, um den herantretendeu Anforderungen gerecht werden zu können, schloß der Vorsitzende kurz vor 6 Uhr die Ver. sammlung mit der Ermahnung, das heute Gehörte in die Tat umzusetzen. *■-— •<-, ' *V ?rr§ der Helmut EV. Evang. Mönnerabcnd. Am nächsten Montag, den 14. Januar, abends SA Uhr, findet wieder im „Deutschen Haus" am neuen Bahnhof eine evang. Männerversammlung statt. Herr Lehrer Koch wird sprechen über „Die Ursachen des Deutschenhasses". Genossenschaftliches Lagerhaus. Wie wir vernehmen hat die Zentra'genossenschaft der hessischen Konsumvereine zu Darmstadt, das von der Firma Schwarz bisher gepachtete Lagerhaus in der Fauerbacherstraße käuflich envorben und wieder in nächster Zeit eine Zweigstelle inFriedberg eröffnen Damit hat die Zentralgenossenschaft Mem lange gehegten Wunsche . der angeschlossenen Genossenschaften entsprochen, wenn die Genossenschaften mit ihrer Zentrale in engere Fühlung kommen. Die Gebäulichkeiten werden entsprechend erweitert und mit allen der Neuzeit entsprechenden Einrichtungen versehen werden. Mit dem Erwerb eines eigenen Lagerhauses wird der genossenschaftlichen Organisation ein wesentlicher Dienst geleistet und dürfte zweifelsahne für die ört icheu Genossenschaften von großem Nutzen sein, zumal der Landwirtschaft in der Zukunft große Aufgaben in der Produktion wie in der Erfassung landwirtschaftlicher Er- Zeugnisse bevorstehen. . Achtungl (Kammermädchen t) Laut Bekanttp' nuUhung de- stellv. Generalkmmando sind die Mädchens welc^ un Fahr 1917 in der Landwirtsckpft als Sommer- madchen beschäftrgt lvaren, verpflichtet wieder in der Landwirtschaft im Frühjahr 1918 Arbeit anzunehmen. Wir er* Utdien alle Landwirte, deren seitherige Arbeiterinnen in Munitionsfabriken Arbeit angenonimen haben, uns die Stamni-. und Wohnorte dieser Mädchen zu me.den damit wir wettere Schritte unternehmen können. Es kommen nur die rllcadchen aus Preußen und Hessen in Betracht. Friedbcrg. Am 22. Dezernber 1917 wurden in Wissels-' heim in einem Versteck aufgefunden: 2 bunte karrierte Bettbezüge, 3 rote wollene Bettkolter, 1 blau-rotkarriertep Kopfklsseniiberzng. Es ist anzunehmen, daß die Sachen ge* itoFjlen sind. Sachdienliche Mitteilungen sind bei Großh. Amtsanwalt in Friedberg anzubringen. Kirchftchf Anzeigen. 1. Sonntag nach Epiph., 13. Januar 1918. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 9X Uhr: Herr Direktor Schoell. Vormittags 11 Uhr: Kindergoltesdienst. Herr Pfarre» D i e h l. Nachmittags 5 Uhr: Herr Kandidat Strü«. Abends SA Uhr: Herr Pfarrer Kleberger. ' Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach. 1. Sonntag nach Epiph^ 13. Januar 1918. 10 Uhr: Gottesdienst . 11 ^ Uhr Iugendgottesdienst. * * 5 Uhr: .Kriegsandacht. _ ± ■ Katholische Gemeinde. L Sonntag nach Erscheinung des Herrn: 13. Januar 1918: Beichtpelegenheii am Samstag von 4 Uhr an und Sonru» tag früh von 6 Uhr. *7 Uhr: Frühmesse. - w *> 8 Uhr: Hl. Messe. ^ . K10 Uhr: Hochamt mit Predigt. * \ Nachmittags 2A Uhr: Christenlehre und Herz-Marifi- Bruderschafts-Andacht mit Segen. Abends 8 Uhr: Kriegsandacht. Während der Woche: %7 und 7A Uhr hl. Messe. Noch dem Hochamt Ausgabe von Büchern au» der'Borrsi maus-Bücherei. £ Verantwortlich für den poetischen und lokalen Teil: Otto Hirichel. Friedberg: für den Anzeigenteil: R Heyn er. * F riedberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeitung". A G Frredbero? <5 LECIFERRIN ein hochgeschätztes Hausmittel, um die Kräfte in der Rekonvaleszenz criciiön^cndcn KrankhcHen nach raaela zu beiren. Ueberall erhältlich; auch in I r», bequem aal Reisen. Damen- u. Kinder- Korsetts, Strümpfe u. Socken, Hemden, Unterhosen u. StrickWesten in herrlichen Qualitäten. ölementing Stern Friedber, i. H.. Kaiserstr. 51, gegfR ber der Engelaporhete. Eiikl-Alilüliis Die Gemeinde Södel beabsichtigt cmen iprungfShir.en Faftleber anzukanfen. Besitzer solcher Tiere wollen dtes bei unler.eichneter Stelle enm Iden. Södel, den 11. Januar 1918. Erotzb. Vürqermeifterei I. V.: Hen se l. Felle cßct Art kauft u den hoch sten Tagespreisen Wivi Stern, Frredberg gegenüb. dem neuen Bahnhof Telefon 309. Felle werden zum Gerben ^ angenommn. LliOiliikAjliilMk Kttsilmliiiig! Brennholz Ais Dirvsla«, dkg l 5 .Januar 1918 . vschmihags l l / 2 Shr, ßsdki in Gießen im SsßM, ..Grchtzrri, eine Versammlung der Landwirte aus den Landw rl chas.skam'ner- dezirken öie «i, Ilroßen-Sttirck, L.ch.Hungen mit folgender Tagesordnung statt: - ^ 1. Vortrag über: „Die Lailiüv-Mssl MM nnh not htm Kritg" von Oekonomierat vr. Hamann-Darmstadt. 2. Ausiprach:. Zu Zahlreicher Beteiligung ladet «m ZasdwirisHastsluimmrr fär Las ßreffjrioaigm tjtjkn, Walter. Holzversteigcrung. 3m Rodheimer Semeinfewald. Distrrtt Ketzerborn, werden Montag, den 14. 2anuar l. Js. versteigert: 2 Kiefern-7tainme. 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Januar, nachmittags 3 Uhr, in Nieder-Wöllstadt statt. glatt jtfrct besondere« Auzeiae. Vy. Todesanzeige. U W 6m»Ä S$5!Äta* imim £Cibfn U " ?Cte " (6e OTtt “ er ' ^mutter, Fm Christine Heil Wwe im nicht vollendeten 86. Lebensjahre. Darmstadt, Dorheim (Oüerheffen), den 10. Januar 1918. Die trauernd Hinterbliebenen: Familie Hufnagel Familie Wilhelm Rummel Familie Heinrich Reif Familie Carl Arnheiter. E'nsegnung und Beerdigung findet statt am Montag den 14. d. Mts., nach- Antrags 2/ 2 Uhr, von der Friedas,skapelle, an der Niederramstädlerstraße. — ..—___ M • Kelranntmachung. © ©mit §e » Wci'li §i sa I in der Woche vom 14. bis 19. Januar 1918. Klrinverlranf vormittags von 9—19 Uhr, von der alten Bahnhof- slratze aus. Es werden ausqeqeben: Dienslag: Weihtraut, in Mengen bis zu 25 Pfd. Preis pro Pfund 11 P q. Donnerstag: gelbe Rüben, in Mengen bis zu 10 Pfd. Preis pro Pfund 14 Pfg. weihe Rüben, in Mengen bis zu 10 Pfd. Preis pro Pfund 5 Pfg. Kohlraben, in Mengen bis zu 10 Pfd. Preis pro Pfund 6 Pfo. vrertag: Rotkraut, in Mengen bis zu 5 Pfd. Preis pro Pfund 20 Pfg. Oroßverlrauf in Mengen von 50 und 100 P'und, nur vormittags von 0 -10 Uhr. Montag: gelbe Rüben, Preis pro Pfund 12 Pfg. Mittwoch: Kohlraben, Preis pro Pfund 5 Pfg. Samstag: weifte Rüben, Preis pro Pfund 4 Pfg. Friedberg, den 11. Januar 1018. Städtischer Lebensmittel Ausschns;. Langsdorf. ZUM Eittkochen, uraiiiaauliffl, if Ifel, empfiehlt Pi). Dan. KLiltlinich, Fri;dberg, Kaiferftr. 52. lle.en schnell und billigst llkiie TAkSstilimg örnillkrei «itz Verlag. !A..l6. ( 6 r. |lo|}. Is. Kranchäme (utrtl) ErsjmPohcn la. MillrlLärme große fiiilibiitw, fowi« stinds-, Schweine- und fic!fi9Ü[o|f n. =iMuvßlu>rticI,= G. W. Zöll 9 Friedberg. Kalserstr. 12, Tel. 410. Fachmännische Bedienung. Delranntmachnng. l'MMkslljmlMg an 6 oiin= in) FeicrlMN. Anläßlich des Ausfalls weiterer Züge an Sonn- und Feler- taaen find zur Sicherstellung einer geregelten Abwicklung des Ver- tH r verbleibenden Züge auf bestimmten Strecken weitere Be.chranlunzen erforderlich. Mil Wirlunz vom 14. Januar 1918 ad kann an Sonn- und Festtagen zu allen Sch lell- und Personen- zu^en die Rei^e nur angetreten werden mit Fahrkarten, die an Son-- ?'w. Festtagen selbst gelöst sind. Zu^en vor 6-» Uhr Vorm, abfahrenden Zugen kann die Fahrkarte a n vorhergehenden Tage von o Uhr abends ab gelost werden. Tie Fahrkarien werden' durch ^luf chr.ft der Zugnummer als für den Zug. zu dem sie gelöst sind, be onders gelennzcichner. Toppelkarien und Fahrkarten für die Rückfahrt werden nicht ausgegeben. . Außerdem können Fahrkarten nur in be-renzter Anzahl insoweit ausgegeben werden, als bei den einzelnen Zü^en Plätze zur Verfügung stehen. Der Arbeiter-, Monatskarten- und Mililärverkehr sind von d efer Befchrän.unz ausgenommen. Frankfurt (Main), den 1>). Januar 1918. - AuiMe WnbchMl'tMl!. Ct„c größere Partie Ferkel hat abz'i geben Adolf Schäfer, Ossenheim. 2 Lehrlinge welche die Kunst- und Handels- gärinerei erlernen wollen können sofort oder Ostern einneten. Gärtnerei Schmidt, Friedberg. Frankfurierstraßc 31. 6ei dem Mangel an geeigneten Stoffe*, empfiehlt es sicli fertige Mein! zu kaufen. Aus noch guten Stoffen gefertigt empfehle ich ir. in vielseitiger Auswahl Mayer J. Hirsch Friedberg i. H., dem Rathause gegenüber. Ich suche Piano, gespielt, aber von guter innerer Be chaffenheir. gegen Kasse zu kaufen. Offerten unter F. V. Z. 943. an Rudolf Moffe, Frankiurt a. M. Hierdurch ersuche ich. meiner Frau Margarethe Emh. weder etwas auf meinen Namen oder für meine Rechnung z» keU-en oder zu verkaufen, da ich für ke ner- kel Schulden oder etwaige Ber» bindlichkeilen meiner Frau l aste.' Georg Ernst Euth, { Erbstadt.