Dummer 9 — - Freitag, >en 11. Januar 1918 u Jahren § ^ip .,!lent Tares,citnny" erichemt ,eden Werltar. Regelmäßige Beilagen ..Der Sauer aus Hessen". ..Ztte Spinnssube". Ke?rrgspreia: Be. den Poitanitalten oier.elräfcjrnct) m 240 hmu rritt noch Das Bestellgeld: "e, osn 'ü^enten monatlich 85 Psg. einschließlich Tragerlodn. An?eigen: Grund^eile 2b Psg.. lokale 20 vi g^ Langen von auswans meroen durch Po inachnahme r 'hov. . riuNnnason ftrteDbeta. Schriftleituny und Verlag vriedderq sHessen». '-»anauer-traye 12. s^ern orecher 18 . Pa t, >,ek. Loilo Pr. 18 , 9 . U'nt Franrsurt a. ll. Wikdkmiismhme in irrlinnWonp in $tfS=fitan|!i. Eine Erklärung des Werknndes. — Die Forderungen Wilsons. — 27000 Tonnen versenk». • .— fr Der deutsche Generalstak l—r=Trr— j: Meldet: W. T. D. (Trotzes Aattptqttartier, den 10. Januav. Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Südöstlich Von Apern am Nachmittag lebhafter Artilleriekampf. Westlich von Zandvoorde scheiterte ein starker nächtlicher Erknndungsvsrstoß der Engländer. An der übrigen Front blieb die Gefechtstätigkeit gering. Im Dezember beträgt der Verlust der feindlichen Luftstreitkräfte an den deutschen Fronten 9 Fesselballone und 119 Flugzeuge, von denen 47 hinter unseren Linien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar ab- gestiirzt sind. Wir haben im Kampf 82 Flugzeuge und 2 Fesselballons verloren. Oeftlicher Kriegsschauplatz Nichts Neues. Mazedonische Front und Ztallenische Front. Die Lage ist unverändert. * «*{!>*-_ Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. Abenddericht. , Berlin, 10. Kan., abends. (WTB. Amtlich.)' Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. . . t - ==== £ | Der österreichische Generalstak -- meldet: -- - J Wien, 10. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oeftlicher Kriegsschauplatz. ' Waffenstillstand. Italienischer Kriegsschauplatz. Westlich Asiago wlirde ein feindächer Angriff abge- ^wiesen. > Der Chef des Ceneralstabcs. 27000 Tonnen versenkt. Bcrlm, 9. Jan. (WB. Amtlich.) Trefflich durchgesiikrte i Angriffe brachten, einem unterer erfolgreichsten U-Boots- j kommandanten, dem Kapitän'entnant Steinbrinck. am West- autzgange des Aermelkanals einen Erfolg von 27 000 Bruttoregistertonnen ein. Von den zum größten Teil bewaffneten Dampfern, wurden drei große, tief geladene aus einem durch Zerstörer, Fischdampfer. Luftschiffe und Flugzeuge besonders stark gesicherten Gekeitzug herausgeschossen. Art und Stärke der Sicherung lassen darauf schließen, daß es sich um Schiffe mit ganz besonders wertvoller Ladung bandelt. Einer dieser Dampfer war vom Einheitstyp und mindestens 6000 Tonnen groß. Unter den übrigen versenkten Schiffen befand sich der brasilianische (nach Angabe der Besatzung eng'ische) bewaffnete Dampfer ..Ceara". 3324 Tonnen. Außer den sechs Dampfern wnrde ein Vollfchiff von mindestens 1600 Tonnen vernichtet. Der Chef des Admiral st abs der Marine. • Untergang eines englischen Zerstörers. Berlin, 10. Jan. Die „Berl. Zig. am Mittag" melbet , Hamburg: In der deutschen Bucht wurden Patronen- > Usten mit leeren 7.6 Zentimeter-Kartuschen und ein Net- 1 tnngsring. gezeichnet H. M. S. „Radiant", cnrfaeflscht. Radiant ist ein neuer eng'ischer Zerstörer, der danach anscheinend untergegangen ist. D'e fröiiföiiildif üickerlM hä llireij. <£§ bestätigt sich, daß die Franzosen bei ihrem Angriff >westljch Flirey am 8. Januar, der mit einer völligen Nieder- Lage endete, außerordentlich hohe Verluste erlitten haben. In einem schmalen Abschnitt wurden allein über 100 tote Franzosen gezählt. Sehr interessant ist demgegenüber die Angabe des FZnkspnrchs Ltwn vom 10. 5^,ckuar, 4 Ubr mittags, der meldet, daß die Verluste der Franzosen außer einigen Leichtverwundeten nur sechs Tote betragen hätten. Trotz sch echten Wetters setzten die Engländer und Franzosen unter starkem Feuerschutz in großer Stärke ihre Erkundungsversuche fort. In Flandern westlich Zandvoorde scheiterten starke englische Patrouillenangriffe restlos. Auch an den übrigen Stellen der Westfront konnten vorgebende Erkundungsabteilungen nicht einmal bis an unsere Hindernisse herangelangen. Das Friedeusproaramm Wilsons. Zustimmung in Amerika. New York, 9. Jan. (WB.) Me'dllng des Renterscken Bureaus. Die Morgenblätter bezeichnen in ihren redaktionellen Besprechungen die Botschaft des Präsidenten Wilson als die am klarsten umschriebene und verständlichste Feststellung der Fricdensbedinglkngen. die bisher von denr verantwortlichen Haupt irgend einer Regierung dargelegt worden sei. Sie stehe in ihren wesentlichen Vorschlägen in einem engen Einverständnis mit Llovd George und sei ein Beweis dafür, daß ein vollkommenes Einvernehmen zwischen Washington und London hinsübtüch der Kriegsziele und der Kriegszwecke bestehe. Die „New Bork World" lenkt die Aufmerksamkeit auf die Tatsache, daß die Botschaft nur in einem einzigen bemerkenswerten Punkt von der Rede Lloyd Georges abweiche und zwar betreffs Rußlands. das nach der Erklärung des englischen Premierministers nur durch sein eigenes Volk gerettet werden könne, während Wilson ganz richtig bemerke, er glaube, daß der zukünftige Weltfriede in nicht geringem Maße von dem sch'ieß ick^r, Schicksal Rußlands abbänge, und sich weigere, das russische Volk den deutschen Ränken und Machenschaften auszulieserm. „New Aork Tribüne" bemerkt, daß die Vereinigten Staaten und die von den deutschen Waffen unmittelbar bedrohten Völker dem Präsidenten Wilson Dank schulden. „Sun" zieht einen langen Vergleich zwischen Lloyd Georges und Wiffons Programm und fügt hinzu, es bestehe keine wesentliche Verschiedenheit zwischen den von beiden aufgestellten Be- dingungen. Die beiden Erklärungen zusammengenommen stellen die aufrichtigen mrd iibercinstimmenden Absichten der beiden Regierungen dar. „New York Times" sagt, nachdem nun die KriegsKele der Verbündeten nochmals dargelegt worden seien, möge der Kampf gegen dle Deutschen einen weiteren, befriedigenden Fortgang nehmen. blfibt UrrljGti&liinpört. Vrcst-Litowse, 10. Jan. (WTV. Nichtamtlich.) In der heutigen Vormittagssitzung erklärte sich die russische Delegation bereit, die Frieden-Verhandlungen in Brest-Litowsk fortzusetzen. Ferner stellte sie fest, daß die vom Wolffbureau veröffentlichte Darstellung-über den Verlauf der Sitzung vom 28. Dezember 1917 denr tatsächlichen Vorgang entspricht. Die von der russischen Telegraphenagmtur verbreitete Nachricht über den Verlaus dieser Sitzung wurde russischerseits als unrichtig bezeichnet. Kermm der neue« Verhandlungen. Brest-Litervsk. 9. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Heute vormittag um 11 Uhr fand eine Vollsitzung statt, an der sämtliche Delegationen und die ukrainischen Vertreter terlnahmen. Der Groß wesir Talaat Pascha eröffncle die Sitzung und übergab den Vorsitz an den Staatssekretär von Kühlmann. Staatssekretär v. K ü h l m a n n nahm darauf das Wort zu folgenden Ausführungen: Dle für die bisherigen Sitzungen maßgebenden Formalien werden, wie ich annehme, mit allgemeiner Zustimmung auch weiter als maßgebend betrachtet werden. Da in der Zusammensetzung einzelner Delegationen Veränderungen vorgekommen sind, erscheint es nicht überflüssig, am Beginn unserer Arbeiten einen kurzen Rückblick auf die Vorgeschichte und den bisherigen Gang der Verhandlungen zu werfen. Die bisherige Entwicklung. ' Die gegenwärtige russische Regierung hat am 28. November 1917 durch einen „An Alle" gerichteten Funkspruch unter Mitteilung gewisser Beschlüsse ihre Bereitwilligkeit erklärt, mit den Kriegführenden in Friednsverhandlungen einzutreten. Darauf hat der deutsche Reichskanzler. Herr Dr. Graf Hertling, in si'iner programmatischen Antrittsrede vor der Volksvertretung des Deutlckerr Reichstages am 29. November 1917 erklärt: l .»Die russische Regierung hat gestern von Zarskoje Selo aus ein von dem Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten, Herrn Trotzki, und dem Vorsitzenden des Rates der Volkskom- missare. Herrn Lenin, unterzeichnetes Funkentelegramm an bfc) Regierungen der kriegführenden Länder gerichtet, worin sie üü«* schlägt, zu einem nahen Termin in Verhandlungen über eineÄ Waffenstillstand und einen allgemeinen Frieden einzutreten. Ich stehe nicht an. zu erklären, daß in den bisher bekanntgewordene» Vorschlägen der russischen Regierung diskutable Grundlagen für die Aufnahme von Verhandlungen erblickt werden können, und daß ich bereit bin, in solche einzutreten, sobald die russische Regierung hierzu beoollmächtigte Vertreter entsendet. Ich hoffe und wünsche, daß diese Bestrebungen bald feste Gestalt annehmen- und uns den Frieden bringen werden." Die leitenden Staatsmänner der anderen Verbündeten gaben dem Sinne nach gleiche Erklärungen ab. AmL. Dezember 1917 begannen die Verhandlungen über de» Waffenstillstand. die am 15. Dezember durch Unterzeichnung des Waffenstillstandsrertrages erfolgreich zu Ende geführt worden sind. Die Aufgabe der Konferenz. Gemäß den Bestimmungen dieses Vertrages in Artikel 9:^ „Die vertragschließenden Parteien werden im unmittelbaren Anschluß an die Unterzeichnung dieses Waffenstillstandsoerttages in Friedensverhandlungen eintreten", entsandten die vier verbündeten Machte bevollmächtigte Vertreter nach Brest-Litowsk, die mit den Vertretern der russischen Regierung am 22. Dezembc^ 1917 die Friedensverhandlungen begannen. Diese zerfielen in zwei gesonderte Teile: In eine Erörterung über die Möglichkeiten eines allgemeinen Friedens und in eine Besprechung derjenigen Punkte, dir unter allen Umständen zwischen den Mächten des Vierbundes und der russischen Regierung zur Erörterung gestellt werden mußten. Wie von der russischen Delegation in der Sitzung vom 25. Dezember 1917 oorgeschlagen worden ist. trat eine zehntägige- Unterbrechung der Verhandlungen ein, ^damtt, nach der rufst, scheu Erklärung, die Völker, deren Regierungen den geführten Verhandlungen über einen allgemeinen Frieden sich noch nicht angeschlossen hätten, die Möglichkeit hätten, genügend mit den -jetzt ausgestellten Prinzipien eines solchen Friedens sich bekannt zu machen: nach Verlauf der besagten Frist müßten die Verhandlungen erneuert werden, abgesehen davon, ob und wieviel kriegführende Staaten sich den Verhandlungen anschließen". Die Frist ist am 4. Januar 1918 abgelaufen. Die verbündeten Negierungen haben darauf nachstehenden gemeinsamen Beschluß durch Funkspruch verbreitet, nachdem ihnen bekannt geworden war, daß von den Regierungen der Entente irgendwelche zweckdienliche Mitteilungen nicht eingegangen waren: Das Angebot vom 25. Dezember. In ihrer Antwort auf die Vorschläge der russischen Dekegn. tion hatten di» Delegationen des Vierbundes am 25. Dezember, 1917 in Brest-Litowsk gewisie Leitsätze für den Abschluß eines sofortigen allgemeinen Friedens ausgestellt. Zur Vermeidung einer einseitigen Festlegung hatte sie die Gültigkeit dieser Leitsätze ausdrücklich davon abhängig gemacht, daß sich sämtliche jetzt im Kriege befindlichen Mächte innerhalb einer angemessenen Frisi ausnahmslos und ohne jeden Rückhalt zur genauesten Beachtung der alle Völler in gleicher Weife bindenden Bedingungen verpflichten müßten. Mit Zustimmung der vier verbündeten Delegationen mar darauf von der russischen Delegation eiw zehntägige Frist festgesetzt worden, innerhalb welcher die anderen Kriegführenden sich mit den in Brest-Litowsk ausgestellten Grundsätzen eines sofortigen allgemeinen Friedens bekannt werden und über den Anschluß an die Friedensverhandlnngen entscheiden sollten. Die Delegationen der verbündeten Mächte stellen fest, daß die Zehntägige Frist mit dem 4. Januar 1918 abgelaufen und von keinem der anderen Kriegführenden eine Erklärung über den Beitritt 3 u den Friedensverhandlungen bei ihnen eingegcm- gen ist " Wie sich aus dem Inhalt der Mitteilung der verbündeten Regierungen vom 25. Dezbr. 1917 ergibt, war die wesentlichste Vorbedingung, die darin gestellt wurde, die einstimmige Annahme der alle Völker in gleicher Weise bindenden Bedingungen durch vlle feindlichen Mächte. Der Nichteintritt dieser Bedingung hatte die aus dem Inhalt der Erklärung und dem Berstrei- chcn der Frist sich ergebenden Folgen. Das Dokument ist hinfällig gervorden. Der künftige Verhandlungsort. Die nächste Aufgabe unserer Versammlung war zunächst, die Verhandlungen an dem Punkte wieder aukLUnebmen. an h**u •4 ste betm Eintritt der rverhnachtspause sich befanden. Die russische _ < Delegation hat aber durch ein von Herrn Joffe gezeichneter Telegramm an General Hoffmann diesem mitgeteilt: „Die Re» gierung der russischen Republik halt es für notwendig, die wet. tercn Verhandlungen Über den Frieden auf neuttalem Boden zu führen und schlägt ihrerseits vor, die Verhandlungen nach > Stockholm zu verlegen" und auch ia einem weiteren Telegramm den Wunsch der Verlegung des Verhandlungsortes in das neu- , tralr Ausland zu erkennen gegeben. Ich will auf die aus bi vorigen Darlegungen an anderer Stelle den Herren Delegierten bekannten Gründen, die es unmöglich machen, die Verhandlungen an einem and-ren Orte als Brcft-Lttowsk zu führen, hier nicht mehr eingehen. aber jetzt schon als feststehenden und unabänderlichen Beschlus; der vier verbünditen Mächte auesprechen, daß sie nicht in der Lage find, die jetzt hier angefangenen Verhandlungen über einen Präliminarfrieden an einem anderen Orte weilerzuflihren. Wie schon früher in unverbindlicher Weise dargelegt, waren fie aus Cour- toisie gerne bereit, die formelle Schlußverhandlung und die Unterzeichnung der Präliminarien an einem mit der russischen Delegation zu vereinbarenden Orte vorzunehmen und über die Wahl dieses Ortes in eine Debatte einzutreten. Es kann nicht unerwähnt bleiben, daß jedoch für die Führung einer Verhandlung die Atmosphäre, in der sie sich vollzieht, von der allergrößten Wichtigkeit ist., da seit dem Abschluß des Gedankenaustausches vor der zeitweiligen Unterbrechung der Verhandlungen sich mc-nches zugetragen hat. was geeignet schien. Zweifel an der aufrichtigen Absicht der russischen Regierung zu erwecken, mit den Mächten des Bierbundes zum Abschluß eines raschen Friedens zu gelangen. Ich möchte in dieser Hinsicht verweisen auf den Tcn gewisser halbamtlicher Kundgebungen der russischen Regierung gegen die Regierungen der Vierbundmächte. insbesondere aber auf eine Kundebung der Petersburger Telezraphsnagentiir. die im Ausland als halbamtliches russisches Organ angesehen wird. In dieser Kundgebung — ich will, um meine Rede nicht allzusehr zu verlängern, für den Augenblick auf die wörtliche Wiedergabe verzichten, behalte mir aber, wenn es nötig fein sollte, ihre Wiedergabe für den weiteren Verlauf der Diskussion vor — war eine angeblich in der Sitzung vom 28. Dezember .1917 durch den Vorsitzenden der russischen Delegation, Herrn gegebene Antwort ausführlich wiedergegeben, die — wie etn Einblick in die Akren lehrt — lediglich aus der Phantasie des Erfinders entsprungen ist. Diese in allen Teilen erfundene Mitteilung, hat erheblich dazu beigetragen, das Urteil über den bisherigen Verlauf der Verhandlungen zu verwirren und deren Ergebnisse zu gefährden. Die russische Friedensliebe. Wenn ich ttotzdem die Hoffnung nicht völlig ausgeben möchte, daß die Verhandlungen zu einem ersprießlichen Ergebnis führen können, so gründet sich diese Hoffnung in erster Linke auf den uns bekannten und durch die russische Delegation in beredter Welse zum Ausdruck gebrachten Wunsch des russischen Volkes nach einem dauernden und gesicherten Frieden und auf die Er. fahrungen, die wir in den Verhandlungen über die Arbeitsmethode der russischen Abordnung gemacht haben. Soweit sich aus den vor der Arbeitspause geführten Verhandlungen etn Urteil bilden läßt, halte ich die Schwierigkeiten materieller Natur nicht für groß genug, um ein Scheitern des Friedens- 7 rkcs und damtt voraussichtlich die Wiederaufnahme des Krieges im Osten mit seinen unabsehbaren Folgen für gerechtfertigt zu holten." Eine Erklärung des Grafen Ezeruin. Hierauf führte der österreichische Minister des Aeußern, Graf Czernin, aus: „Ick habe den DemerLunge .cs deutschen Kollegen noch folgendes binzuzusügen: Die Gründe, welcher wegen wir eine Verlegung der Verhandlungen im jetzigen Augenblick in ein ncuttales Land kategorisch verweigern, sind doppelter Natur. 1. technischer Art: Sie wie wir sind vön hier aus mit direkten Drähten mit unseren respektive Ihren Negierungen verbunden, und täglich findet ein Meinungsaustausch von Ihnen mit Petersburg und Kiew, von uns mit unseren Zentralen statt. Wir wollen und können diesen Apparat nicht misten, sollen die Verhandlungen nicht unendlich erschwert und verzögert werden. Doch wichtiger aber als dieser Grund ist das zweite Motiv. Sie, meine Herren, haben seinerzeit an uns die Einladung für allgemeine FriedensverhanDlungen ergehen lasten, wir haben dieselbe angenommen und wir haben uns auf eine Basis für den allgemeinen Frieden geeinigt. Auf dieser Basis haben Sie Ihren Verbündeten ein zehntägiges Ultimatum gestellt. Ihre Verbündeten haben Ihnen nicht geantwortet, und heute handelt es sich nicht mehr um Verhandlungen zwecks eines allgemeinen Friedens, sondern eines Separatfriedens zwischen Rußland und dem Vierbund. Die Verlegung der Verhandlungen auf neutrales Gebiet würde der Entente die von ihr ersehnte Gelegenheit geben, störend etnzugreisen. Die Regierungen Englands und Frankreichs würden vor und hinter den Kulisten alles versuchen, um das Zustandekommen eines Separatfriedens zu verhindern. Wir weigern uns, den westlichen Mächten diese Gelegenheit zu liefern. aber wir waren bereit, an einem noch zu besttmmenden Orte die formelle Schlußverhandlung und die Unterzeichnung des Friednsoertrages vmzunehmen. Was den merttorffchen Teil der Verhandlungen anbelangt, in welchem Uebercinstimmung zwischen Ihnen und uns noch ntä.t erzielt, so haben wir uns in der letzten Plenarsitzung bindend darauf geeinigt, diese Fragen einer ad hoc zu bildenden Kom. Mission zu übergeben, welche sosott ihre Arbeiten zu beginnen hätte. Alle vier Alliierten sind völlig einig darüber, die Verhandlungen auf der von dem Herrn Staatssekretär und mir entwickel. len. mit den russischen Herren bereits bindend abgemachten Basis zu Ende zu führen. 4 Wenn die Herren der russischen Delegation von den gleichen ^kvieatisnen beseelt sind, so werden «tt zu eine« alle befctedi« genden Ergebnis gelangen; «*mt nicht, dann werden die Dinge -ihren notwendigen Lauf nehmen, aber die Verantwortung für die Fortsetzung des Krieges fällt dann ausschließlich auf die Herren der russischen Delegation". Großweslr Talaat Pascha und Juftizminister Poposf schloffen sich namens der türkischen und der bulgarischen Delegation diesen Ausführungen an. Der Vertreter der Obersten Heeresleitung. Darauf gab General Hoffmann folgende Erklärung ab: „Es liegt mir eine Anzahl Funkfprüche und Aufrufe vor, unterzeichnet von den Vertretern der russischen Regierung und der russischen Obersten Heeresleitung, die teils Beschimpfungen der deutschen Heereeeinrichtungen und der deutschen Obersten Heeresleitung, teils Aufforderungen revolutionären Charakters an unsere Truppen enthalten. Diese Funksprüche und Aufrufe verstoßen zweifellos gegen den Geist des zwischen beiden Armeen geschloffenen Waffenstillstandes. Im Namen der deutschen Obersten Heeresleitung lege ich gegen Form und Inhalt dieser Funkfprüche und Aufrufe auf das entschiedenste Protest ein." Feldmarschalleutnant Exzellenz von Csiftserisu. Oberst Gant- fchew und General der Kavallerie Izzet Pascha fchlesten sich diesem Protest im Namen des k. u. k. Armee-Oberkommandos, der bulgarischen Obersten Heeresleitung und der ottomanifchen Armee an. Auf Vorschlag des Volkskommissars für auswärtige Angelegenheiten, Trotzt!, wurde nunmehr die Sitzung unterbrochen. Mieder wns neues! Berlin, 10. Jan. Um den Reichstag dauernd über die Vorgänge in Best-Litowsr auf denr Laufenden zu halten, werden von jetzt ab allabendlich die Fraktionsführer im Auswärtigen Amt durch den Unterstaatssekretär von dem Bussche über die Vorgänge in Brest-Litowsk informiert. Dabei haben die Fraktionsführer auch Gelegenheit, ihre Wünsche zur Sprache zu bringen. R ile Hiudenvurgs nach Drrtitt. Im Anschluß an die Meldung der „Kreuzzeitung" von .aer bevorstehenden Reise Hindenburgs nach Berlin zur Aussprache mit Hertling schreibt die „Verl. Volkszeitung": Es ist anzunehmen, daß der Feldmarschall bei seiner Berliner Reife auch Gelegenheit nehmen wird, sich mit dem Kaiser auszusprechen. Gegenüber den vielen Friedensartikeln können wir nur die Forderung wiederholen, daß man end'ich klar und deutlich dem deutschen Volke sagen möge, worin die Gegensätze bestehen, die zwischen den leitenden Stellen herrschen sollen. Bisher hat die neue Art der vollkonnnenen offen klickten Behandlung solcher Dinge sich durchaus bewährt. Und erfährt man offen und klar, welche Vorwürffe im einzelnen erhoben werden, dann ist es auch dem deutschen Volke möglich, sich ein Urteil Zu bilden. Welrrrle in Kerlirr. Aus Wien wird der „Kreuzzeitung" gemeldet: Ueber die Verhandlungen Dr. Wekerles wird berichtet, daß insbe- sondere die Fragen eines kommenden handelspolitischen Systems zwischen Deutschland und OesterreichUligarn einerseits und Rußland anderseits erörtert wurden. Man wird jedenfalls versuchen, die Sonderstellung, we'che Deutschland und Oesterreich sich gewähren wollen, auch Rußland gegenüber dnrcbzusetzen. Man hat auch auf die Mitteilung des Staatssekretärs Dr. Johannes im Hauptausschuß des Deut- scheu Reichstages verwiesen und behauptet, daß sich Rußland geneigt zeige, die Sonderstell,mg, welche sich Oesterreich- Ungarn und Deutschland durch Schließung eines engeren zollpolitischen Verhältnisses Vorbehalten wollen, anzuerkennen. Es handelt sich bei den Verhandlungen Wekerles und Wimmers ferner um die Frage der deutschen Valutaanlehen an Oesterreich-Ungarn, bezw. um die Hinausschiebung ihrer Fälligkeit auf spätere Zeit. Dik ^f^rniMwrtrftfr in sterkni. Berlin, JO. Jan. (WB.) Wir erfahren von polnischer Seite: Der polnische Regentschaftsrat und der Ministerpräsident mit dem Gefolge stehen unter dem überwältigenden Eindruck des gestrigen Empfanges beim Kaiser. Nach der Frühstückstafel zog der Kaiser die polnischen Herren in ein Gespräch, das ungefähr zwei Stunden dauerte. Die vitalsten Angelegenheiten des jungen Königreichs wurden berührt. In den gestrigen Nachmittagsstunden fand zu Ehren der Warschauer Gäste ein großer Empfang beim Grafen v. Hutten-Czapski statt. Die Vertreter Polens hatten hier Gelegenheit, mit hervorragenden Vertretern der deutschen mfti- tärischen und Beamtenwelt, sowie mit Vertretern der deutschen Presse und Volksvertretung in Berührung zu treten. In den Abendstunden folgten die Herren vom Regnitschafts- rat und der polnischen Regierung einer Einladung des Staatssekretärs im Rerchsamt des Innern, Wallraf. Erschienen waren dabei gegen 70 Gäste, unter ihnen mehrere Staatsminfter, Staatssekretäre, Mitglieder des Bundesrates und parlamentarische Führer. Die Vormittagsstunden des 9. Januar waren ernster Arbeit gewidmet. In Fachkonferenzen wurden die laufenden Fragen behandelt, «. a. die Amnestiefrage. auf die die Vertreter Polens viel Gewicht legen. Es wird versichert, daß die Verhandlungen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben. Zum Frühstück waren die Gäste des Unterstaatssekrelärs im Aus- tuärtigen Amte von dem Bussche, an dem mehrere Vertreter der diplomatischen Welt teilnahmen. Abends reisten die Warschauer Herren nach Wien, um Kaiser Karl ihre Auf- Wartung zu .. ' ^ Mailand. S°MN>«da, 9. Jan. (WB.) Der englische Borste,! in Petersburg Bnchanan ist mit Familie und befolge hier etncetroffen unb reift nach Stockholm weiter. Stockholm, 9. Jan. (WB.) Nach einer Meldung au» Haparanda an „Svenska Dagbladet" bereitet das Smolny- Institut einen Erlaß vor, durch den der Rat der Do kskom- missare b^echtigt wird, einzelne Personen aus dem Lande 3 * verwerfen, da )ie überfüllten Gesänanisse Mißstimmung in, Volke hervorr.e;en. Auf der Liste der Auszuweisenden stehen Miljukow, Kerenski, Tschingarew, Gotz und Tscheruow Ameriknniüche Grenellügen. Bcrlin, 9. Jan. (WB.) Die „Morning Post" vom 28. Dezember erfährt aus Washington, General Pershing Habs amtlich kundgegeben, daß Deutsche amerikanischen Gefang- enen die Kehle durchschnitten und er Truppen und Land mit' deutscher Barbarei bekannt macken wolle. Man habe in Amerika die Greue'nachrichten niemals geglaubt, hier aber sehe man sich einer unbestreitbaren Tatsache gegenüber. Das amerikanische Heer habe genügend Erfahrung im Kampfe gegen Wilde, um auch mit den Deutschen fertig zu werden. In langen Kriegen hätten sie erkannt, daß der beste Indianer der tote sei. Sie würden auch wissen, welches der beste Deutsche sei. Die Behauptung, daß die Greuelnachrich. ten in Amerika niemals geglaubt wurden, ist überraschend/ Wer amerikanische Zeitungen und amerikanische Sftm- mungen im Weltkrieg kennen lernte, weiß, daß keine Greuel- Nachricht grausig genug war, um nicht von amerikanischen^ Zeitungen gedruckt und vom amerikanischen Publikum geglaubt zu werden. Aber, fährt der Berickck fort, hier liegt eine unbestreitbare Tatsache vor. General Pershing blieb den Beweis schuldig und wird ihn nie erbringen. Immerhin die Amerikaner haben die Absicht, ihre Erfahrungen im Kampfe mit den Wilden zu verwerten. Vielleicht werden sie auch die Erfahrungen aus den Freiheitskriegen gegen die Engländer benutzen. Man erinnert sich, daß die Kämpfe im Jahre 1812 von den Engländern mtt einer irn-be schreib lichen Roheit und einer tierischen Grausamkeit geführt wurden. Die Engländer verbanden sich damals mit den Rothäuten und setzten einen Preis von 2 Dollars auf jeden ame-’ rttanischen Skalp aus. gleichgültig ob von Männern, Frauen oder Kindern. Die Stadt Detroit wurde eingeäschert % ,mb die Einwohner wurden geschlachtet. Das Fort Beerb : \i wurde erobert und die Besatzung niedergemacht. Die Ansiedler wurden auf englische Anregung hin skalpiert, an Ho> pfähle gebunden und lebendig verOrannt. Tie Amerikaner gedenken also, im Stile dieser Kriege und getreu der Auffassung. daß der beste Feind der tote Feind ist, zu kämpfen. Die Deutschen besiegen seit Sy 2 fahren die Neger, Gurkhas und alle anderen Völkerschaften, die für Reckt, Freiheit und Kultur kämpfen. Sie scheue» auch den Kampf mit de» Amerikanern nicht. Palästina. Berlin, 6 . Jan. (WB.) Der stellvertretende Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Frhr. von dem Russck« hat die Herren Professoren Dr. Marburg und Dr. Handtke vom „Zionistischen Aktionskomitee" sowie die Herren Dr. Oppenheimer, Dr. Friedemann und Dr. Sobernheim vom „Komitee für den Osten" enipfangen und ihnen folgende- erklärt: Wir würdigen die auf die Entwicklung ihrer Kultur nn-> Eigenart gerichteten Wünsche der filmischen Minderheit in den Ländern, in denen sie ein stark entwickeltes Eigen'eben haben. Wir bringen ihnen volles Verständnis entgegen und sind zu einer wohlwollenden Unterstützung ihrer diesbezüglichen Bestrebungen bereit. Hinsichtlich der von der Juden- heit, besonders von den Zionisten, verfolgten Bestrebungen in Palästina begrüßen wir daher die Erklärungen, die der Großwister Talaat Pasckra kürzlich abgegeben hat. besonders die Absicht der kaiserlich osmanischen Regierung gemäß ihrer den Juden stets bewiesenen freundlichen Ha'tung, die aufblühende jüdische Siedlung in Palästina durch Ge- lvährung freier Einwanderung und Niederlassung in den Grenzen der Aufnahmefähigkeit des Landes und der örtlichen Selbstverwaltung entsprechend den Landesgesetzen und durch die freie Entwicklung ihrer kulturellen Eigenart zu fördern. Die Ri"ser K§«ckn!lirin«chaft für ftiiif AußliederuM an das sieüt'chk lÄ Königsberg i. Pr., 4. Jan. Die Rigaer Kaufmanns- kammer, die Vertretung der wirtschaftlichen Jntereffen der Detailkaufmannschaft, Grossisten und Adenten Rigas, hat dem Vorsteheramt der Königsberger Kaufmannschaft Kenntnis von ihrem Beschluß gegeben, in dem es heißt: Nach reiflicher Ueberlegung ist die allgemeine Versammlung der Mitglieder der Rigaer Kaufmann stamme r der festen Ueberzeugung, daß alle unvergänglichen, hohen Güter, die jeder ehrbare Kaufmann höher einschätzt als Wohlleben und leichten Verdienst, ihr nur werden können, wenn ihre alte Vaterstadt und das Baltenland eng angegliedert werden an das großmächtige Deutsche Reich, wenn sie sich begeben unter den Schutz und Schirm Seiner Majestät de» Deutschen Kaisers. Freudig bewegten Herzens und ohne Vorbehalt hat daher die heutige Versammlung der in der Rigaer Kaufmannskammervereinigten Rigaer Kaufmannschaft sich für eine solche Angliederung einstimmig auAx gesprochen. * ' - r * % * > * i t ** lorene Sache. Und Welches war der Kern der Erzbergerschen Darlegungen? Der U-Bootkrieg sei ein Fehlschlag, unsere Ernährung sei in Frage gestellt, die Munitionsherstellung ungesichert, unsere Bundesgenossen kriegsmüde und nach einem Frieden fast um jeden Preis begierig. Ihr Abfall drohe, wenn es noch lange weitergehe und dergleichen. Um die Partei ganz auf Erzberger festzulegen, gingen darum seine Sendboden auf Reisen. Der Abg. Giesberts ging nach dem Westen und verbreitete dort in Arbeiterver- sammlungen Angst und Schrecken durch seine Mitteilung über unsere bedrohte Ernährung. Der Abg. Faßbender hatte schon am 15. Juli in Bonn vor den Handwerkerorganisa- tionen eine Rede zur Verteidigung Erzbergers wegen seiner Rede im Hauptausschuß so sch immer Art gehalten, daß der gleichfalls anwesende Abg. Dr. Beumer den Vorsitzenden bat. er möchte doch um Gotteswillen die anwesenden Presse- Vertreter ersuchen, die Mitteilunaen Faßbenders über die Kriegslage und unsere U-Boote nicht zu bringen, denn wenn unsere Feinde das erführen, würde der Krieg mindestens um ein halbes Jahr verlängert werden. So weit wagte man es zu gehen! Teilnehmer an dieser Versammlung verbreiteten: Nach diesen Mitteilungen hätte keiner von ihnen mehr an einen erfolgreichen Ausgang des Krieges geglaubt! Diese Flaumacherei nahm einen sacken Umfang an, daß einzelne Generalkommandos an den Kriegsminifter berichteten. wenn diesem Treiben kein Ende gemacht werde, könnten sie die Veranttnorlung für die Anfrechterhaltung der Stirn- mime* rm Lande nicht länger tragen, und zivar um so weniger, als man sich wie es Erzberger in Frankfurt getan, bei dieser Flaumackerei darauf berufe, die Oberste Heeres- leiftmg teile die Anschauungen Erzbergers über unsere Lage Man weiß daß daraufhin Hindenburg jene kernige Kundgebung erließ, worin er dieser Flaumocherei auf das ent- schieden sie widersprach und worin er sagte: Ich will nicht, daß unsere Namen mit einem derartigen Tun in Zusammenhang gebracht werden. , Erzberger schwieg dazu — aber er widerrief nicht seine Frankfurter Behauptungen, obschon inzwischen die Oberste Heeres eitung in der unzweideutigsten Weise — wie es jedem Kundigen ja auch bekannt sein müßte — bekundet hatte, daß sie in allen jenen Behauptungen genau der gegenteiligen Ansicht sei wie Erzberger, daß die U-Boote alle in sie gesetzten Erwartungen erfüllt hätten, daß die Kriegs'age für uns die denkbar günstigste sei — was sie nach dem 19. Nuli ja durch die Schläge im Osten, in Italien, in Flan- dern und bei Kamerijk, so glänzend bewiesen hat. und wovon jetzt Brest-Litowsk so durchschlagend zeugt.—, daß die Er- Nahrung, wenn auch knapp, so doch ausreiche, daß die Munitionsherstellung glänzend gesickert sei. Erzberger ging nach Bibrach und Ulm — und wiederholte ferne Behauptungen öffent ich und nicht öffentlich. Im letzteren Falle ließ er, wie in Frankfurt, durchblicken, daß „hohe und höchste Persönlichkeiten" hinter ihm ständen, und daß seine Gegner auch nicht entfernt wüßten, was er wisse. Selbstverständlich steht er auch in Verbindung mit der Obersten Heeresleitung, die mit ihm einig gehe. Und nun ist enbK Me Zentrumspresse eines Besseren belehrt. Sie ist aus dem Großen Hauptquartier zurückgekom- men mit der freudigen Zuversicht,^daß Hindenburg uns doch einen deutschen Sieg erringen wird, zurückgekommen mit dem festen Glauben, daß das Jahr 1918 uns keinen faulen Verständignngsfriedcn, sondern einen guten deutschen Sicherungsfrieden bringen wird. Die „Kölnische Bo Ts- zeitung" hat mit eigenen Ohren gehört, daß ihre „feste, unentwegte, vaterländische Haltung" vor dem 19. Juft die- jenige war, die der Anschauung der Obersten Heeresleitung entspricht und daß Erzberger dem Reichsausschuß in Frankfurt — die Unwahrheit gesagt hat. tte omtlijfj nrrortinftf MmintWrdkil. Wir erhalten eine Fülle von Zuschriften, die ihrer Entrüstung über das planlose Dahinmorden der Schweinebestände Ausdruck geben. Es dürfte daher von allgemeinem Interesse sein, daß der Landtagsabgeordnete B r e i d e n b a ch - Dorheim gestern an das Ministerium des Innern, Abt. 3, felgendes Telegramm gerichtet hat: „Werde bestürmt mit Entrüstungen über den amtlich ti verordenten Schweinemord. Bitte die Verordnung im Zn» Mi. Kresse dn Eesamtbevölkerung aufzuheben." ^ ^ Stoch am selben Tage erhielt der genannte Abgeordne^ folgerndes Antworttelegramm: \ „Krtegsernährungsamt verlangt aus zwingenden Grün) den unbedingt die Abschlachtung der Schweine. Bei Be< sprechung Anttag Leun wird Aufklärung der Gründe ttS folgen. Inneres Ministerium." [ Wir bedauern diese Antwort und noch mehr den Stands punkt des Kriegsernährungsamts, der sich, dessen sind wir über-l zeugt, in der Folge auch als schwerer Fehler erweisen wird. Hat! erst das Land nichts mehr zu essen, so werden's die Städter erfti recht nicht haben. ^ Asm Felde der Ehre. aus! Gettenau, 10. Jan. Unteroffizier Otto O e st r e i ch Gettenau, welcher schon im Besitze der Hessischen Tapferkeits-' medaille ist, wurde für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde! mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Wohnbach. Dem Kanonier Gustav Stoll in einem^ Rfferve-Feld-Artillerie-Regiment, der bereits im Besitze der. Hessischen Tapferkeitsmcdaille ist. wurde das Eiserne Kreuz vere liehen. Herzlichen Glückwunsch! Echzell. Dem Gardefüplier Gustav L ö b e r wurde da-! Eiserne Kreuz 2. Klasse sowie die Hessische Tapferkeitsmedaillel verliehen. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt ferner Gefreites Wilhelm Mögt. Sohn des Arbeiters Kaspar Mögt. Zum Offft ziers-Aspirant wurde Feldwebel Otto G r o t h, Sohn des Lcmd-j wirts Ioh. Grsth II ernannt. Ans der Heimat.* Zmangsumloge auf Schweine. Das Großh. Kreisamt ek^' läßt ngch'stshende Verordnung: Die Ablieferung der Schweins 1 über 8 Wochen ist vielfach noch ungenügend. Wir weisen darauf j hin, daß nach Anordnung der Reichsregierung bis zum 15. j Januar 1918 alle Schweine im Alter von über 8 Wochen, 3 nicht als Zuchtschweine oder als Hausschlachtungsschweine ane»! kannt und genehmigt sind, an den Viehhandelsverband abgelie-! fert werden müssen. Für solche Schweine, die bis zu diesem Zeitpunkt gutwillig nicht ebgelicfert lind, tritt eine erhebliche Senkung der llebernahmepreise und außerdem das Enteignungs-; verfahren ein. Alle Schiebungen mit Schweinen in der Zwi»! fchenzeit sind streng verboten. Schweine, die zur Hausschlach^ tung des Besitzers bestimmt sind, müssen als solche vom Kom^ munalverband anerkannt werden. Alle noch rückständiges Hausschlachtungsanlräge sind daher möglichst bis zum 15. Januav bei uns einzureichen. Hausschlachtungen werden nur noch bi« Ende März 1918 genehmigt. Für die spätere Zeit dürfen bs- schlagnahmte Schweine keine Verwendung finden. Für Schweins über 8 Wochen dürfen auch keine Mastverträge mehr abgeschlosi sen werden. Bei den beschlagnahmten Schweinen ist eine Aus-z nähme für Mastverträge nicht im Gesetz vorgesehen. Der 3ÖÜ schluß von Mastverträgen entbmdet also nicht von der Ablle»! ferungspflicht. Mastverttäge können mir über Ferkel unter- 8 Wochen abgeschlossen werden. Es ist auch unzulässig, Schweines die zur Hausschlachtung für den folgenden Herbst bestimmt Pnbj jetzt als Zuchtschweine zu bezeick-nen und zurückzuhallen. Die, kann nicht anerkannt werden. Als Zuchtschweine können nach Anweisung des Oberhessischen Viehhandelsverbandes nur solche Muttersauen und Eber gelten und anerkannt werden, die tatsäch-i lüh zur Zucht geeignet find und auch zur Zucht schon verwendelt- werden. Als Hausschlachtungsschweine werden nur diejenige» Schweine anerkannt und geschont, die bis zum 15. März 1918 ge-! schlachtet werden sollen. Wir werden die Kennzeichnung der an-' erkannten Schlechttiere durch besondere Zeichnung mit unaus«! löschbarer Farbe verfügen. Die Großh. Bürgermeistereien haben« in Gemeinschaft mit dem Wirtschaftsausschuß der Gemeinden ein' Verzeichnis der als Schlnchttiere unbedenklich anzuerkennendew Muttersauen und Eber anzulegen und mit möglichster Beschleus nigung die Kennzeichnung dieser Tiere nach unsern näheren Anweisungen vorzunehmen. Diese Anweisung erfolgt durch hekto- graphiertes Ausfchrelben. Die auf diese Weise gekennzeichnetest Schweine dürfen unter keiner Bedingung später zur Hausschlachq- tung Verwendung finden, sie müssen vielmehr bei Schlachtteifst an den Oberhcssischen Viehhandelsverband abgegeben werden.! Ein gleiches Verfahren wird iu der garrzen Provinz Oberhesse«, eingeführt. Wir fordern die Ortspolizeibehörden auf. vor^ stehende Versiigung umgehend ortsüblich bekannt zu geben und» an den Rathäusern anzuschlagen. Die Ortspclizeibehörde« hoben dafür zu sorgen, daß ave beschlagnahmten Schweine möglichst restlos bis zum 15. Iamrar zur Abliefrung kommen. I« Zweifelsfällen Hat der Wirtschaftsausschuß in Gemeirrschast mit der Bürgermeisterei und unter Zuziehung eines Fleischbeschauers zu entscheiden, ob ein Tier als Zuchtschwein gelten mutz oder otz es die Altersgrenze von 8 Wochen erreicht hat. Als Altersgrenze gilt der 15. Januar 1918. Viehbesttzer, die sich weigern, beschlag» nahmte Schweine abzuliefern oder welche Ausreden dRrchzufetzen^ versuchen, sind uns zu melden. Wir werden dann uiwerzüguch.' das Eirteignungsverlahren einleiten lassen. Offene Stellen: 1 Hofverwalter oder Kriegsbc chidifter, 1 Knechtefamilke. 9 Schreiner, 1 Bäcker 1 Postbote. 63 Feldmädchen, mehrere tand» wirtschastlick-e Dtenstmägde, mehrere Hausmädchen und Monatss frauen. Für Etappe: Mehrere Stenographinnen und Maschinen^ fchreiberinnen, 100 Pferdepfleger. S tellensuchende? Mehrere Melkerfamilten und ledige Meller, Mellerlausi^ 2 Kontoriitinnen. 2 Haushälterinnen. 1 Vemnkwortlich für dev politischen und lokalen Teil: L ttE H l r s ch e l. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. H ey n e Friedberg. Druck und Verlag der ^Neue» < " «.S. Friedber« V - - Grane Gefahren. Roman aus der Gegenwart von M. Gvntard - Schuck. 14j 'Ja^brudveroien- Es blieb still im Zimmer nach dieser Erklärung. Alfred wartete auf ein Wort des Vaters, der aber saß und blickte finster vor sich hin. „Vater!" „Gerade Du, A'fred! Gerade Du! Hast Du so ganz vergessen, was ich Dir immer gesagt?" „Nichts Hab i;ft vergessen. Vater! Mer sag, was hat Helen — was meine Heirat mit dein allen zu tun? Ich denke sogar, daß meine Frau einst eine gute, deutsche Hausfrau werden wird." Der alte Herr lächelte spöttisch. „Ich wünsche Dir viel Glück zu Deinem Vorhaben, fürchte aber. Du schneidest Dick ins eigene Fleisch. Aus einer Engländerin eine gute Deutsche 5 « macken. wird Dir schwerlich gelingen. Die schöne Eigenschaft, in kurzer Zeit Heimat v.nb Vaterland zu verleugnen, hat leider nur der Deutsche." ..Wenn Du Helen kennen lernst, wirst Du meine Wahl billigen!- „Billigen? Nie! Begreifen vielleicht! Aber hast Du denn ganz vergessen, tnas Du mir einst versprach''" Hast Du nicht ein einziges Mal an Regina gedacht?" „Ich habe Dir nie etwas versprochen, Vater!" „Du hast recht! Förmlich versprachst Dn mir nichts! Mer Du kanntest meine Wünsche und hast sie stillschweigend gebilligt. Du wußtest, was ich Reainas Vater auf dem Sterbebett versprochen, und nie hast Du auch nur den leisesten Zweifel darüber aufkommen lassen, daß Du dagegen warst. War Dir Regina nicht stets lieb und wert? Gibt es eine passendere Frau fiir Dich?" v liebe.Regina wie eine Schwester, mehr nicht. Da- ma's. hatte mein Herz noch nicht gesprochen, das weiß ich. jetzt." „Mer Regina liebt Dich! All ihre Gedanken gel- ten Dir!- „Jch glaube, da irrst Du Ditz. Regina liebt mich, wie ich sie liebe, wie Schwester und Bruder. So etwas fühlt man." „Dn wirst in Dein Unglück rennen, Mfred, glaub es mir. Was uns von dort gekommen ist, hat uns noch nie Segen gebracht. Und daß nun gerade mir, gerade meinem Sohne das geschehen muß! Ich sehe es schon kommen. Sie werden Dich uns rauben. Langsam aber sicher werden sie Dein Empfinden vergiften. Abtrünnig allen heiligen Vater- landsgefiihlen werden sie Dich machen." „Vater, Du gehst zu wett! Gab ich Dir schon je Ver- onlassung an meiner anständigen Gesinnung zu zweifeln? Und bin ich denn nicht ein Werkheim? Bin ich nicht Dein Sohn?" „Wärst Du ganz mein Sohn, dann wäre diese Stunde nns erspart geblieben. Ich kann Dir nur das eine sagen 1 Ein rechter Mann darf sich auch durch ein Weib nicht von dem abbringen lassen, was er einmal für Recht erkannt hat." Der Sohn ickstvieg. Was sollte er noch sagen? Ueber- wngen ließ sich der Vater ja doch nicht. Der hatte gut reden! Sein Blut lief träge und schwer durch die Adern. Ob er so ganz vergaß, daß auch er einst jung gewesen? Wenn er ihm Helen bringen könnte! Aber natürlich! Hier konnte nur He>n selbst Helsen. Ihr Liebreiz mußte den Vater be- zwingen. „Wenn ich nur daran denke, was wir durch die da drüben überm Kanal schon alles gelitten haben." fuhr der Vater grollend fort. „Lies die Geschichte unseres Königshauses aufmerksam durch und wo Du hinsiehst. Lug und Trug von Englands Seite. Und wo wir wirklich einmal mir ihnen zusammen gegangen sind, da haben sie schließlich auch nichts Eiligeres zu tun gehabt, als unsere Verdienste zu schmälern und herabzusehen. Die Worte „Ich wollte es wäre Nackt oder d-e Preußen kämen!" sind nie gesprochen worden, so heißt es jetzt. Wer hier bei uns etwas anderes behauptet, ist ein Lügner. der neidvoll versucht, den Eng ändern den sauer erworbenen Ruhm zu schmälern. — Wörtlich dies sagte mir einmal ein einflußreicher Brite, als ich damals drüben war." Unsere Beziehungen sind aber wirklich jetzt besser." „Glaubst Dn das wirklich?" „Doch! Es ist besser jetzt. Obgleich ich ja auch nicht behaupten will, daß alles so rosig ist, wie man die Oefsent- llchkert gern g'anben lassen möchte." „Ich glaribe an gar nichts! Kann ein Leopard sein Fell wechseln? Tie Beziehungen sind wie sie immer waren: Heuchlerische Freundlichkeit ans der einen. Vertrauensseligkeit und viel zu viel Offenheit auf der anderen Seite. Für uns Deutsche gibt es eben einen Strich, auf dem wir nie gehen lernen, und das ist unser Verkehr mit andern Völkern." Er stand auf und trat an das Fenster. „Uebrigens k^ben lange Erörterungen wenig Zweck. Dein Entsch nß ist gefaßt, Du bist alt genug, um für Deine.Hand?nngen verantwortlich zu sein, also erübrigt sich jedes weitere Wort." . „Wenn Du Helen erst kennst, wirst auch Tu Dich mit niemer Wahl aussöhnen. Du wirst sie lieb gewinnen, ich weiß es." „jedenfalls werde ich ihr mit der Achtung begegnen, die die Gattin meines Sobnes von mir erwarten kann' Alles andere wollen wir. der Zeit iim^en. _ Uebrigens erwähntest Du noch gar nicht, was der Visier der jungen Dame. Lord Douglas, zu Deiner Werbung gesagt bat." „Was tollte er sagen! Ich habe mich mit Helen ans- gesprochen und wüßte nicht, was Sir Edward Tong as gege« eine Verbindung haben könnte." ES kam etwas unsicher heraus. „Na — ich weiß doch nicht so reckst. Sir Edward Tonglas' Gesinnung uns gegenüber ist hinlänglich bekannt. Zn- dem ist der englische Adel maßlos stolz." „Na. ich denke, wir haben nickt weniger Grund, stolz zu sein. Die Werkheims können sich ohne Gefahr mit den Douglas' messen.- „Das können sie. Und ich hoffe, daß Du es nickt vergißt. Du kennst meine Ansicht hinlänglich. Hast Dn nun ,chon einmal diesen unverzeihlichen Schritt getan, so laß Dich nun wenigstens nicht unterkriegen." „Sei ohne Sorge. Vater. Ich werde nie vergessen, was ich unserem Namen und unserem Vaterlande schuldig bin - ^n»-v'tznna ioior Statt Karten. Helene Berl Siegfried Krämer Verlobte Saarbrücken Januar 1918. Friedberg BWSTSEHB* 1 — ♦♦ *' : u a * Krstanutmachnug. 2n den Geschäften von: A. Vechstein A. Schmidt L. Kriegt Fr. Warner G. Mobs L. Arnstein Mwe. E. Mörschel Steinmetz & Sang, Fauerbqch gelangen von Samstag ab Maiuzer-Handkäfe zum Verkauf. Gegen Abschnitt„K“ der Vrylkarte wird 1 Käse zum Preise von 22 Mennig abgegeben. Friedöerg, den 10. Januar 1918. Stär»t. Lebensmittel-Ausschnsz. ,_ Langsdorf. ee ES m ES Bekanntmachung. Am 10. 1. 18. ist die Vekannt'.nachunq des stellvertretenden General'o.nmandos 18. Armeekorps vom 14. 12. 17. Nr. B t. (L) 169 betreffend Beschlagnahme und Vestandsanmclbung von Arb^iterschuhzeug' aufgehoben worden, , _Ste llv. Gt ü tta llmimiis 1 8. Knnftfo qil Holzversteigemmg/ Im Nodheimer Gemeinbewald. Distrikt Ketz.-rborn, werden vlontaz, den 14. Januar l. Js. versteigert: 2 Kiekern--tämine. 3—10 m lang. 0 30 Durchmesser, itt fm Iisialt !».*5'^en-«ta:nme.8-14 m lan'. 0,35-0,64 Durchm.. 15,91 fm Inh. 631 rm K?e ernrunbscheit, 1,50 lang 85 rin Kieseen-Kn'üppel 11 rra Achten Knüppel 71 rm Kie ern-Stöcke 32‘ij) Stück Ktefern-Wrllen. Anfang und Zusammenkunft vor,nUtage lg Uhr auf der Waldbahn, o^erhal > de S.aalssvoße Fri^oderg Homburg Bemerkt wrrd. dag das Stammholz gleichzeitig mit dem anderen Holz zum Ausgebot kommt. ^ 0 Rodheim o. d. Höhe, am 8. Januar 1918. Erogh. Bürgermeisterei Rodheim v. d. Höhe. H o f m a n n. Drucksachen kann der Geschäftsmann auch während der Kriepszeit nicht panz entbehren, wenn auch der Papiermangel und die Teuerung eine aewisse Einschränkung mit sich gebracht haben. Die Eeschästsdrucksache ist und bleibt nun einmal für jeden Eeschästsbetrieb unentbehrlich, sei es. datz man sie braucht zur llebermittlung geschäftlicher Angelegenheiten, oder zwecks Regelung von Aus- stä iden usw. Wie kein Geschäft seinen Vertreter oder Reisenden in schäbigem Gewände zum Besuche seiner Kundschaft hinausgehen läßt, so sollte es auch darauf bedacht sein, das; die von ihm verbrauchten Drucksachen die es ja doch auch bei dem Empfänger derselben vertreten sollen, oin einwandfreies Aussehen haben. Auch familiäre Mitteilungen jeder Art lassen in ihrer äußeren Aufmachung einen Schluß auf die Persönlichkeit des Absenders zu. Wir empfehlen uns zur Anfertigung von Drucksachen jeder Art in sauberer und geschmackvoller Ausführung und sichern schnellste Lieferung und billigste Berechnung zu. Bei einiretendem Bedarf bitten wir Muster und Preisberechnung von uns einzufordern. i Neue Tageszeitung B m m m & ES Die Pferderäude. Sekannfrnachimt Ich bringe hierdurch m offen! lichen kenn nis. daß bei 2 Pferdei der Firma (Sir an Schwan ori Söhne (5. m. b. H. in Friedber die Räude festgestellt worden ifi Friedbero.den 10. Januar 1915 Der Bürgermeister. I. V.: Dam m. Cder-Aiil!«»! Die Gemeinde Södel beabsichtis einen fprungfähigen Fafelrbe anzukaufen. Besitzer solcher Tiere wolle dies bei Unterzeichneter Stell anmelden. Södel, den 11. Januar 1918. Grotzh. Bürgermeistere 2. V.: H e n s e 1. Gutsbesitzer, welche größei Posten ii letzen. wollen ihre Bestellung si lort machen. Gärtnerei Schmidt. Fsie dberg, Frankfurterstraf ze 3 2 lech sj hrige Sappen zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäft« stelle der „Neuen Tageszeitung' Gin paar gute 4 jährige Äigechseii stehen zu oertau en bei Nonrod Völker, Heegheim. Kreis Büvinge m u&mummm Druckerei und Verlag A.-G. kL m m m V Friedberg i.. Nechhtttttgcu in allen Formaten liefert ichnell »no billig ff flüMinilnn«« 4 1 -0k Seit 25 Jahren fertige als Spezlatitäl Schuhs für kranke Füße besonders für Klumpfüße und verkürzte Beine. Wiljfa. Zepnikow, _ . Bad-Rauyeim. Burgstraße 7. Komme aus Wunsch. Rücksprache oder jchrisiliche Auskunft vcr- , pflichtet zu nichts. 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