♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦❖❖*<>♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ r ! ! arfs! Gemeinscbaftsblatt für Hessen. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Pest vierteljährlich. Verlag der Buchhandlung der Pilgermission Liehen. Redakteur: Stadlmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Predigerd. Pilgermission. Druck v.J.G. Oncken Nachf., G. m. b. H., Saftei Nr. 47. Sonntag, den 21. November 1915. 8. Jahrg. Ein htldfnrrifdhof. Kruste Zeiten. Ernste Zeiten oder Tage großen Sterbens können wir die Jahre 1914 und 1915 wichl nennen. Mehrere mächtige Länder haben Deutschland den Krieg aufgezwungeu,, ber jetzt schon bald sech- zehn Monate dauert. Gott weiß, wie die Dinge sich noch gestalten und wann die Zeit der Bedräng, nis enden wird. Er redet eine ernste Sprache mit den Völkern der Erde und besonders auch mit uns Deutschen. Bon großer Bedeutung ist es in dieser Zeit, daß jeder einzelne mit seinem eigenen persönlichen Leben vor Gott tritt. Die zeitlichen Gerichte, die der Sünde wegen über die Erde und ihre Bewohner kommen, sind nur ein Teil der Gerichte Gottes. Es folgt ihnen das einige Gericht. Auch wer keinen -Krieg und keine Teuru, g in seinem Leben sah, aber •in seinen Sünden abgerufen wird und unversöhnt mit Gott stirbt, verfällt diesem Gericht. Damit wir diesem ewigen Gerichte entrinnen können, kam Jesus Christus, der Sohn Gottes, in die Welt, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. „Christus ist gestorben für unsere Sünden." jl Kor. 15, 3.) „Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet." (Joh. 3, 18.) „Da ist nun keine Ber- dammnis für die, welche in Christo Jesu sind." (Röm. 8, 1 ) Wie getrost und gewiß ihres ewigen Heils können darum alle sein, die in wahrer Aufrichtig- keit und im lebendigen Glauben auf Jesum Christum, den Sohn Gottes, ihr Heil gründen I Ob man in, Frieden oder im Kriege ist, ob man gesund ist oder krank, das Wort Gottes bleibt immer gleich wahr Was Gott zusagt, das hält Er gewiß. Klar bezeugt der Mund der ewigen Wahrheit selbst: „Wahrlirb wahrlich, Ich sage euch: Wer Mein Wort hört uno nkmbt Dem, der Mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist aus dem Tode ins Leben hindurchgedrungen." Der Ernst unserer Zeit und der Donner der Geschütze wecke noch manches Herz, manchen sorglosen Sünder aus der Gleichgültigkeit auf, daß er mit Ernst frage: „Wie kann ich selig werden?" „Führt mein Weg zum Himmel?" Wer wirklich aufrichtig so fragt und sich in Buße und Glauben zum Hei- land wendet, der findet Gnade, Friede und ewiges Leben. Jesus ruft noch: „Kommt her zu Mir alle, die ihrmühselig und beladen seid," und: ..Wer zu Mir kommt, den werde Ich nicht hinaus stoßen." So bedenke auch du, teurer Leser, was zu deinem ewigen Frieden dient, ob du draußen stehst als Krieger auf dem Felde oder daheim weilst bei den Deinigen. „Siehe, jetzt ist der Tag der An- nehmung; jetzt ist der Tag des HeilsI" Wer Ruhe für sein Herz und Frieden mit Gott auf Grund des Erlösungswerkes des HErrn Jesu ge- sunden hat, der kann getrost sein mitten in allen Stürmen, weiß er doch, wenn er heute oder morgen durch den Tod abgerusen wird, daß ihm dort kein strenger Richter, sondern ein durch Jesu Blut ver- söhnter Vater begegnen wird. Wenn du dieses Bewußtsein noch nicht hast, dann laß heute Gottes ernste Sprache nicht vergeb- lich für dich sein. ‘ 0 D K Kin Ketdengraö. Im Park des Herrenhauses, unter hohen, alten Bäumen, liegt ein stiller, kleiner Friedhof. Darauf ist ein frisches Grab. Das hölzerne Kreuz, das bald durch eins aus Marmor ersetzt werden soll, iiagt die Inschrift: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!" Kühn und mutig war der junge Fahnenjunker vorangestürmt gegen die feindlichen Schützengräben, da traf ihn das feindliche Geschoß, das ihn zu Boden warf. Als er dalag, traf ihn ein zweites Geschoß Zwei Tage noch lag er dann im Feldlazarett, dann starb er. In diesen zwei Tagen wiederholte er inimer ein Wort, wie die Schwester mitteilte, die ihn pflegte. Es war das Wort: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!" Darum stand es auf dem Holzkreuz auf seinem Grabe. Wohl dem, der mit diesem Wissen in den Tod gehen kann, sei es, daß er aus dem Schmerzenslager im Lazarett stirbt oder daß der Tod ihn ereilt auf blutiger Walstatt! Wohl dem, der daun sagen kann: ,,^ch weiß, daß mein Erlöser lebt!" Und wohl auch dem, der diese Inschrift auf ein liebes Grab setzen kann! Der Tod hat doch iel von seiner Bitterkeit und seinem Schmerz ver- oren, wenn man weiß: der Entschlafene batte dieses Wissen im Leben und im Sterben: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!" Hast du dieses Wissen auch, mein Freund? Man kann nur selig leben und ruhig sterbe», wenn man dieses Wissen hat, wenn man mit Herz und Mund bekennen kann: „Ich ,weiß, daß mein Erlöser lebt!" Es gibt Menschen, — ich hoffe, daß du nicht zu ihnen gehörst, — die sagen: „Wer da sagt, er wisse, daß er ein Kind Gottes sei, daß er in den Himmel komme, der betrügt sich selbst, oder er betrügt andere. Der ist entweder eingebildet oder hochmütig." Nein, nein! Es ist weder Einbildung noch Hoch- mut, wenn jemand dies Wissen zu haben behauptet. Dies Wissen haben die Apostel gehabt. Und die waren doch gewiß weder eingebildet noch hochmütig. Dieses Wissen hatten und haben alle Kinder Gottes von alten Zeiten bis auf diesen Tag. Du mußt es auch haben. Und wenn du es noch nicht hast, dann mußt du trachten, es zu be- kommen. Wie bekommt man es? Dies Wissen kann man nicht aus Büchern lernen und nicht aus Predigten gewinnen. Dies Wissen ruht auf persönlicher Erfahrung des Heils, auf lebendiger Gemeinschaft mit dem lebendigen Heiland. ^Man bekommt dieses Wisset^ wenn man als ein Sünder zu dem gekreuzigten und auferstandenen Heiland kommt und Ihn bittet, daß Er die Ver- gangenheit reinigen wolle mit Seinem Blut, und daß Er die Zukunft regieren wolle mit Seinem Heiligen Geist. Wer so zu Ihm kommt, der lernt Jesum kennen als den, der ihm alle Sünden vergibt und alle Gebrechen heilt, der sein Leben vom Verderben erlöst und ihn krönt mit Gnade und Barmherzigkeit. „Mein Erlöser." So erfährt man Ihn dann. Er nimmt die Last der Sünde und Schuld von unserer Seele. Er vergibt uns Missetat, Übertretung und Sünde. Wer diese Erfahrung gemacht, wer die Vergebung seiner Sünden erfahren hat, der hat dieses selige Wissen: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!" Und mit dieser einen Erfahrung ist es nicht am Ende. 0 nein, damit fängt es erst an. Dieser Erlöser lebt. Und in allen Lagen des Lebens darf man sich an Ihn wenden. Und Er hat ein 0hr und ein Herz für uns. Nichts, gar nichts, was Ihm zu geringfügig, zu nebensächlich, zu unbedeutend wäre. Wir dürfen Ihm alles sagen und alles klagen. Wie ist das so herrlich, in allem sich an Ihn wenden zu dürfen! Was wir brauchen—Er hat's. 0b wir Kraft brauchen zum Tragen oder Trost im Leid, ob wir Mut brauchen oder Unerschrockenhe!t, dem Tode entgegenzugehen — Jesus hat, was wir brauchen. Seliges Wissen! Wer mit dem lebendigen Erlöser in Lebensgemeinschaft sich befindet, der hat's wahrlich gut. Und haben wir mit Ihm Lebensgemeinschaft gehabt, dann dürfen wir auch mit Ihm S terbensgemeinschaft haben. Dann wird Er uns in der letzten Stunde Seine Hand auf die Stirn und aufs Herz legen, daß wir's auch sterbend flüstern können wie dieser Fahnenjunker dort im Feldlazarett: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!" E. M. & Aus dem Kriege. Die nachfolgenden Mitteilungen wollen Zeugnis oblegen von gesegneten Wirkungen des Krieges und von wunderbaren Bewahrungen. „Da sitze ich nun" — schreibt ein Soldat — „in Frankreich zwischen Toul und Verdun als Sanitäts- jolöat an der Front. Es ist vier Uhr morgens. Die eine Kompagnie rückt nach Verlust von dreizehn toten Familienvätern und sonst Verwundeten ein, während wir nach viertägiger Ruhe und verhältnismäßiger Sicherheit jetzt in zwei Stunden wieder dicht vor den Feind zu rücken haben. Ob wir alle wieder heil zurückkommen dürfen? Wohl kaum! Wie herrlich ist es da, zu wissen, zu glauben und zu erfahren, daß d is Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, unseres Erlösers, auch für arme Sünder im Kriege geflossen ist zur Vergebung aller unserer Sünden! Jeder von uns muß sich stündlich sagen: »Wer weiß, wie nahe mir mein Ende?«" Ein anderer Krieger schreibt von der Front: „Stiller Friede und Freude ist in meiner Seele e,»gekehrt. Ich habe den lieben HErrn Jesum kennen gelernt. Er hat mir alle meine Sünden vergeben und ist auch für mich gestorben. Alles, was bis jetzt gewesen ist, habe ich beiseitegelegt und tief begraben. Ein neues Leben fängt in mir an, und in diesem werde ich aufzubauen suchen, was in meinen Kräften steht." Ein anderer, der in Belgien und in Polen oft dem Tode ins Auge geschaut, durfte die Vorrechte der Glaubenszuversicht an der Front erfahren. Er schreibt unter anderem: „Wir konnten in kurzer Zeit 140 Granaten und Schrapnellschüsse zählen. An einem Abend war es besonders schlimm. Wir hatten wohl eine Decke von Balken, Brettern und Erde, aber nicht »bombensicher«. Überall schlugen die Geschosse niit furchtbarem Getöse ein, daß Feuer und Qualm unten durchschlugen. Es war offenbar auf unsere Vernichtung abgesehen. Der Leutnant saß neben mir, ich machte die Bemerkung: »Ohne Gottes Willen fällt kein Haar von unserem Haupte«; er inckle stumm Dann faßte -ich meine Bibel fest in die Rechte und kniete nieder an einer Bank und legte alles und mich an Jesu Herz, so wollte >ch hwübergehen in die Ewigkeit. Ein Kamerad, der sonst immer guten Humor hatte, wurde auffallend still, und als ich ihm sagte: »Na, da schiveigen die Spötter!» da nickte er." Ja, Gottes Sprache ist sehr ernst in dieser Zeit. Kr üarö für dich. Als ein Jüngling von siebzehn Jahren hatte ich eine klare Erkenntnis von meinem sündhaften und verlorenen Zustand. Als Kind frommer Eltern bin ich zwar vor groben Sünden bewahrt geblieben und habe die böse Welt mit ihren Lastern und Leidenschaften nicht kennen gelernt. Trotzdem war ich tief überzeugt von meinem verdammungswürdigen Leben, so daß ich abends, wenn ich zu Bett ging, mir selber sagte: Wenn ich diese Nacht sterbe, komme ich in die Hölle. Das Bewußtsein machte mich sehr unruhig und trieb mich je länger, desto mehr ins Gebet. Alles andere, wie arbeiten, essen und schlafen, trat in den Hintergrund vor der einen großen Frage: „Was muß ich tun, daß ich errettet werde?" In jenen Tagen, es war im Januar 1880, hieß es buchstäblich in meinem Herzen, wie der Dichter von Jesu sagt: „Ich muß, ich muß dich haben, Sonst sterb' ich, weil die Welt, Um mir das Herz zu laben, Kein Brosamlein enthält." Da an einem Abend, nachdem ich mit Gleichgesinnten gebetet und gesungen hatte, ging ich niit schwerem Herzen und traurigem Angesicht nach Hause. Es ging mir, wie David Ps. 38, 4. 5 bezeugte: „Es ist kein Friede in meinen Gebeinen vor meiner Sünde. Denn meine Sünden gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden." Zu Tode betrübt setzte ich mich aus die Bank. Eine gläubige Dame, die zum Besuch war, meine Lage verstand und tiefes Mitleid mit mir hatte, betete noch mal mit mir. In tiefem, heiligem Ernst flehte auch ich mit dem Erzvater Jakob: „Ich lasse Dich nicht. Du segnest mich denn!" Als wir uns von den Knien erhoben hatten und meine Traurigkeit noch nicht geschwunden war, sagte die mütterliche Dame: „Jetzt wollen wir auch noch singen!" Ach, ich hätte wohl weinen und schreien mögen, aber zum Singen war ich jetzt nicht gestimmt. Trotzdem bestand die erfahrene Christin daraus und sagte vor. Ich summte init, so gut es ging: „Sagt an, vergoß der HErr Sein Blut, Und starb Er denn für mich? Neigt Er Sein Haupt auch mir zu gut, Für solchen Wurm wie ich? Jesus starb für mich, Jesus starb für dich, Ja, für uns alle starb der HErr, Gottlob, Er starb für mich!" Nachdem wir diesen Vers so still gesungen hatten, sah mich die mütterliche Freundin an und fragte: „Kannst du das nicht glauben?" „In," j.;g;e ich fkiitlaut, „das ist ja maljr, daß Jesus für mich gestorben ist." Sehr ernst und energisch rief sie mir nun zu: „Was willst du denn mehr, und was brauchst du mehr?" Beim Nachdenken über diese Frage und über die Tatsache: „Jesus starb für mich" kam es wie eine göttliche Erleuchtung und himmlische Offenbarung über mich: Das ist genug, und dann ist alles gut, wenn Jesus für meine Sünden gestorben ist. Nun erfuhr ich, was Nöm. 4, 25; 5, 1 geschrieben steht: „Christus ist um unserer Sünden willen dabingegeben und um unserer Gerechtigkeit willen auferweckt. Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesuui Christ." Zwar ist mein Glaube erst schivach gewesen, und ich habe die Wahrheit, daß Jesus für mich gestorben ist, erfaßt, wie ein Ertrinkender nach dem Strohhalm greift Aber der HErr hat den kleinen Glauben belohnt mit Friede und Freude, die je länger, desto mehr ineiu Herz beglückte». Darüber sind jetzt über dreißig Jahre vergangen, aber aus diesem Fels des Heils habe ich nehmen dürfen Gnade um Gnade. Auch für dich, lieber Leser, ist es wahr: „Jesus starb für dich, Jesus starb für nach; Ja, für uns alle starb der HErr, Gottlob, Er starb für mich!" G. M. K Welche Lieve. Sterbend liebt Christus noch Seine Feinde/ sterbend übt Er Seine wunderbare Liebe, indem Er den Schächer vom Berderben errettet. Die Hände kann Er nicht mehr heilend und helfend über die Armen und Kranken ausbreiten, denn sie sind ans Kreuz genagelt, aber die Lippen kann Er noch für die Menschheit bewegen, Sein Herz kann sich noch für sie verwenden, Sem Blut kann Er noch opfern, Sein Leben für Seine Wibe-rjacher ausschütten. And was Er in Seiner großen Liebe tun kann, das tu' Er. Alles gibt Er in heißem Liebesdrange für Seine Todfeinde dahin. „O Liebe, wie groß und schon ist das Los, An Deiner Gestalt sich zu weiden I Durch Dich, mein Gott, erlöset vom Tod, Erquicken mich ewige Freuden." So hat Er geliebt, so liebt Er noch. Wir sind nach unserem natürlichen Wesen Feinde Gottes. Die Gesinnung des natürlichen, irdisch gerichteten Herzens ist eine Feindschaft wider Gott. Unser Wille, unser unbekehrter Sinn, unsere Gelüste wider- streben dem Willen und Gesetz Christi und Gottes, und wir wollen gemeiniglich nicht, daß dieser Jesus über uns herrsche, nicht unser Herr sei. Wir lieben die Finsternis mehr als das Licht, da unsere Werke böse sind. Als gottfeindliche Menschen müssen wir aber ewig umkommen in der Verdammnis. Aber der HErr hat keinen Gefallen am Tode des Gottlosen. Darum geht Er uns dann nach auf unseren bösen Wegen, erweist uns auf unzählige Weise Seine unverdiente Liebe, nützt jede Gelegenheit, uns mit Seiner Liebe bekannt zu machen und uns durch Seine Liebesmacht an Sich zu ziehen. Und gelobt sei Sein Name, daß es Ihm in Seinem Werben und Gewinnen schon bei manchem gelungen ist, ihn zu überwinden. Dem teuren HErrn und Heiland steht heute alle Macht zur Verfügung, wie Er beim Abschied zu Seinen Jüngern sagte: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." Aber nur selten macht Er Gebrauch von der Gewalt Seiner Stärke, Herrschaft und Allgewalt, aber viel übt Er die königliche Gewalt und Macht Seiner Liebe. — Er liebt auch dich, teurer Leser. Möchtest du diese Liebe nicht mit Gegenliebe beantivorten? & Wer seine Missetat leugnet, dem wird nicht gelingen; wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit er- langen. (Spr. 28, 13.) Versammlungs-Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Cöberstr. 14. Jeden Sonntag VI* Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8‘/s Uhr: Versammlung; 4V-Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8'/» Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 8‘A Uhr: Gebetsstunde. Sonntag, den 28. November: Beuern und Altenbuseck; abends 8 Uhr: Versammlung in Grünberg; 8‘/a Uhr: Wieseck; 2. November: Beuern. Bezirk Bellnhausen. Jeden Sonntag, nachmittags 2 Uhr: Versammlung im Dereinshaus. Bezirk Alsfeld. Sonntag, den 14. November, nachmittags: Maar und Lauterbach; abends: Alsfeld; 15.: Eifa; 16.: Schwarz; Anzeigen für die Nuininern 40 -52 I 17.: Lingelbach; 18.: Alsfeld; 19.: Kirtorf, durch Ech». Luise-Gießen. Sonntag, den 28. November, nachmittags: Maar und Lauterbach; abends: Alsfeld; 29.: Eifa; 30.: Schwarz; 1. Dezember: Lingelbach; 2.: Alsfeld; 3.: Kirtorf, durch Br. Keller-Bad Nauheim. Bezirk £ ch. Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12!®/* Uhr: vonn- tagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstuadc; 8 Ubr abends: Ver- sammlung. Jeden Dienstag nnd Freitag Kriegsgebetsstunde. 9. und 30. November: Dorfgill; 11. November und 2. Dezemver: Langsdorf; 16. November: Ettingshausen; 18 : Burkhardsfelden; 23.: Villingen; 24.: Wohnbach; 2:> : Watzenborn; 14.: Schotten, Erntedankfest; 21. November: Gemeinschaftskonferenz in Nidda, Text: Ebr. 10, 32—39. s ;nm 20. > ouembcr ds. erbeten.