♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ 1 Aufwärts! i ♦ r r l «emrinscvallsblatt für dessen. »»♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦<>♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦❖ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag der üucbhandluna der Pilaermission Liehen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H., Cassel. Nr. Souutng, den 15. August 1915. 8. Jahrg. Ein öegen des Krieges. Peter Stein nannte sich bei jed r Gelegenheit einen ehrlichen, und rechtschaffenen Mann, und oft fügte er noch hinzu: „Wenn es einen Gott gibt, dann muß der mit mirzusrieden sein." Die alte, oicke Bibel wurde nie benutzt, denn, dachte er, es ist besser, wenn ich meinen Acker bebaue, mein Bieh gut versorge und meine Kinder ordentlich erziehe, als wenn ich durch Bibellesen und Beten so fromm tue. Mein Nachbar Weber ist zwar anderer Meinung und sagt mir oft, daß ich so nicht vor Gott bestehen könnte, aber Gott — Gott —, wenn es einen sol- chengibt—dann—, immerhin habe ich es bis jetzt in dieser Welt weiter gebracht ohne Frömmigkeit als Weber mit seiner Frömmigkeit — Als aber Anfang August jj Krieg zogen um sein eigener ältester Sohn auch 1914 die zwei Söhne von Webers so getro9 in den !' ausziehen mußte, da war es ihm so vm< Herz, als ob in solchen Zeiten doch die Leute, die an den lebendigen Gott glauben und sich Ihm anvertrauen, einen Vorzug hätten, und er war etwas beunruhigt. Doch nach etlichen Wochen kamen so viele Siegesnachrichten aus dem Westen, und Peter Stein war wieder sicherer. Doch da geschieht etwas. Die Briefe seines eigenen Sohnes verändern sich so. Im ersten Briefe schreibt er: „Gott möge uns zum Siege helfen!" Im zweiten Briefe: „Es mußte etwas kommen, denn in unserem Lande dachte man zuwenig an Gott." Im dritten Brief: „Batcr, die christlichen Blätter, wie Webers sie immer verteilen, bekommen wir auch hier im Schützengraben, und wir haben doch unrecht getan, daß wir sie zu Hause nie lasen. Ich freue mich jetzt jedesmal, wenn die neuen Blätter kommen, und o, wenn wir doch alle mit Gott in Ordnung wären!" Im vierten Brief: „Vater, wir haben fürchterliche Tage hinter uns. Unter diesem Kugelregen glaubte man jeden Augenblick totgeschlagen zu werden. Aber wie bin ich Gott dankbar! Ich prüfte gründlich mein Leben, und da erkannte ich meine Sünden, die sich wie Berge vor mir auftürmten. Ich Ins darauf in dem Neuen Testament, welches mir vor meiner Abreise der Nachbar Weber einge- steckt hatte, und fand in 1 Kor. 15, 3, daß Christus gestorben ist für unsere Sünden. Ich betete ernstlich, und Gott gab mir Gnade. Ich wurde überzeugt, daß ich im Vertrauen auf Jesu Blut und Opfer Vergebung aller meiner Sünden habe. Daun, Vater, ist eine so herrliche Stelle irgend- wo im Alten Testament, ich weiß nicht wo, aber da steht: »Er ist um unserer Missetat willen verwundet u»d um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Llrafe liegt auf Ihm.« Damit ist Jesus gemeint. Schicke doch meine kleine Schwester Erna sofort zu Webers und laß fragen, wo diese schone Stelle steht, und dann holt uusereBckcl hervor und lest das einmal." Der Rat des Sohnes wurde sofort befolgt. Erna hörte bei Webers,daß die angeführte Stelle Jes. 53 stand, und zum erstenmal seit der Schulzeit las der Vater in der Bibel. Was mit Peter Stein weiter wurde, können wir nicht sagen. Aber du, Vater, Mutter, Jüngling, Jungfrau, der d» dieses liest, bist du mit Gott in Ordnung? Hast du e>>>e Zeit durchlebt, in welcher du dich als verlorenerSün- der zu dem gekreuzigtenHeiland und Erlöser gewandt hast? Erwache! Ein junger Reserveoffizier, welcher im Westen fiel, schrieb drei Tage vor seinem Tode an seine Eltern folgende Worte: „. . . wenn wir auch auf dem Felde bleiben, wenn nur Ihr nach dem Kriege ein starkes, gesichertes Vaterland habt, in dem Ihr ! ausbauen könnt und schaffen, daß ein starkes, glaubenstreues und gottesfürchtiges Volk werde. Es ist herrlich, für einen solchen Preis zu sterben! Darum betet: nicht, daß der Krieg rasch zu Ende gehe, nicht, daß ich gesund wiederkvmuie, sondern, daß das viele Blut nicht unnütz fließe, das; ein geistiges Erwachen über unser geliebtes deutsches Volk komme." Dieser edle, gottesfürchtige Jüngling verstand, daß der plötzlich über Deutschland hereingebrocheue Weltkrieg ein Ruf Gottes an unser Volk ist zum geistigen Erwachen. Aber hat denn das deutsche Volk geschlafen, oder >var es betäubt? Dies Volk, welches auf des Kaisers Ruf wie ein Löwe aufsprang, um sich kriegsgerüstet auf die Feinde im Westen und Osten zu iverfen? Dies Volk, welches auf dem Gebiet des Handels, der Industrie, des Verkehrs der Feinde Neid und Furcht erweckte? Dies Volk, welches in vierzig Jahren den Ertrag seines Ackers mehr als ver- doppelte und zugleich in Technik, Kunst und Wissen- schaft die Führung unter den Völkern gewann? Sicherlich, auf allen diesen Gebieten hat Deutschland nicht geschlafen, sondern gearbeitet. Dennoch lag unser Volk in einer tiefen Betäubung, es atmete die Giftluft der Gottesleuguung, des Unglaubens. Wir ließen uns von einem großen Dieb, Mörder und Betrüger die kostbaren Güter der Gottesfurcht, des Gebetes, der Gewissenhaftigkeit aus dem Herzen stehlen. Ein großer Teil unseies Volkes wurde be- raubt der Wahrheit und des Trostes des Evangeliums, der Zucht und guten Sitte. Viele rechneten nicht mehr mit Gott und Ewigkeit, viele verloren die Begriffe über Sünde und Gnade, über Schuld und Vergebung. Sie wurden beraubt aller der Lebens- und Siegeskräste, welche vom Kreuze von Golgatha, aus den Todeswunden des Sohnes Gottes, in diese hoffnungslose, sterbende Sünderwelt fließen. In die Betäubung dieses trügerischen Wahnes schlug der Donner des Krieges ein — ganz Deutschland weiß: Es geht um Sein oder Nichtsein in diesem Kampfe. Umcr diesen ge- wattigen Eindrücken kamen viele zu dem Bewußtsein, daß Gottesfurcht und Gottvertraiien, Glaube, Gebet und Ewigkeitshoffnung dock wirkliche Güter sind, Besitztümer, des Besitzens wert — vor allem in solcher Zeit! Die Menschen, welche durch den lebendigen Glauben an den lebendigen Heiland diese Güter besitzen, werden nicht mehr wie zuvor so oft um ihres Glaubens willen geringgeachtet und für töricht angesehen, sondern viele Herzen und Augen wurden aufgetan, um zu merken: Da ist ein Fels der Zuflucht! Da ist Gewißheit in aller Ungewißheit dieses Lebens! Mancher fing an zu erwachen. Bist du erwacht? Dies meint das Wort Gottes mit dem Zuruf: „Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Tote», und der Christus wird dir leuchten." Laß dich fragen: Handelt es sich für dich und mich nur um die Zukunft des deutschen Vaterlandes, für welches wir alle freudig, unser Leben, Gut und Blut einsetzen? Denke an die vielen, die schon auf dem r^chlachtselde und in den Lazaretten gestorben sind — bieje haben das irdische Vaterland ver- lassen; sie sind in ein anderes Land gegangen, >vo der Streit der irdischen Nationen nicht mehr tobt. Dort bandelt es sich nicht mehr darum, ob jemand Deutscher, Engländer, Russe oder Franzose Nt, sondern eine andere Frage ist entscheidend: Bist du Jesu Eigentum? Hast du Vergebung deiner Schuld? Bist ^du^der Gnade Gottes gewiß? Dies s,nd Ewigkeitsfragen, aber sie müssen in der Zelt, diesseits des Grabes, entschieden werden. Darüber die Menschen zum Bewußtsein zu bringen, darin ein Erwachen zu geben für den einzelnen — das ist Gottes Absicht, und dies ist die wichtigste Frage für jeden von uns. v. V. Die Einquartierung. Anfang des vorigen Jahrhunderts lebte in emem wurttcmbergischen Dorfe ein wohlhabender Bauer. An ihm hatte Gott Sich oft bezeugt; Er war ihm nachgegangen in Seinem Erbarmen, in Seiner Liebe. Aber ivas war die Folge? Offen» Imiuig der verborgenen Feindschaft wider Gott und wider die die Seine Zeugen waren. Alle Langmut, alle Liebe Gottes fruchtete vorläufig nichts bei ihm; ja, es schien, als würde sein Herz nur immer dunkler j uitö feindseliger. Es war längst bekannt, daß er die „Frommen" haßte und ihnen, wo er nur eben tonnte, ein Leid oder Schwierigkeiten bereitete. ^ Es kam die Zeit der Befreinngskriege. Das Lorf erhielt für einige Zeit Einquartierung, und zivar eine Abteilung russischer Soldaten. An vielen stellen, so auch in biefent Dorse, wurden die Russen nicht iiiimer ohne Grund, recht gefürchtet. _ Nun geschah es, dag in einem Bauernhause des Dorfes, in welchem christliche Versainnilungen statt- landeii, ein Russe einquartiert wurde. Als die Gläubigen nun zur gewohnten Stunde mit ihren n 11 ! "fj 1 " Gesangbüchern hier zusammenkamen, stellie sich auch der Russe ein und setzte sich in da« Zimmer. Die meisten ivurden zaghaft. Doch nach einigem Zögern begannen die Christen, wenn auch zumeist bangen Herzens, ihre „Stunde" mit Gesang und Gebet. Kaum hatte der Russe bemerkt, zu welchem Zweck die Leute zusammengekommen waren ! da faltete er mit freudestrahlenden Augen seine Hände und setzte sich in den Kreis der Versammelten. verstand kein Wort, aber sein Herz war offenbar glucküch und gesegnet. Er war dankbar, da zu sein wo ^esus Christus gepriesen und Sein Wort betrachtet wurde. Die Furcht der Gläubigen war in einem Nu verschwunden, und es war ihnen eine große Freude, den Fremden in ihrer Mitte zu haben. Ja, ste waren durch seine Gegenwart, Andacht und I Freude mltgesegnet. Und ii,it besonderem Dank ersten sie die Versammlung beschließen. Der russische || li Soldat aber fehlte, solange er in dem Dorse im Quartier lag, in keiner Versammlung. Kurz nach der Einquartierung nun geschah es, daß die Soldaten im Torfe einquartiert ivurden, und wieder durch einen „Zufall", nein, wieder durch göttliche Fügung kam er in das rechte Hans, dahin er ebenfalls nie von selbst den Weg gefnnden hätte, dahin er aber gleichfalls Segen bringen sollte, m dar Haus des feindlichen Bauern nämlich. Gott ! hatte offenbar Gedanken des Friedens über ihn. Unser russischer Freund halte in der Absicht, die Zusammenkunft der Gläubigen treu weiter zu be- suchen, seinen neuen Hausleuten bedeutet, daß er sein Abendessen zeitig haben müsse. Dieser Bitte , wurde indessen nicht Folge geleistet, wahrscheinlich, ) werl man ihn nicht verslaiiden hatte. Kaum hatte j sich der Russe zum Abendessen niedergesetzt, als I draußen die Uhr die Stunde schlug, in der seine iwuen Freunde zu Gottes Wort zusammenkamen. Eilig sprang er auf, kleidete sich an und nahm beim Hinausgehen den Hausherrn am Arm mit den Worten: „Bauer, komm mit! ' Der Bauer geriet jl außer sich; er konnte sich das Verhalten des Sol- li baten nicht erklären. Er dachte schon, das Vorgesetzte i Abendbrot sei ihm zu gering geivesen, und er ivolle ihn jetzt bei seinem Vorgesetzten verklagen. Zitternd vor Angst folgte er dem Russen. Doch wie ivunderte er sich, als dieser sich anschickle, in das Haus der Frommen zu treten! Seine Schritte stockten, er ivollte nicht folgen. Er wäre ihm lieber zum Quartier des Qfffziers gefolgt als in dieses, ihm in der Seele verhaßte Haus. Doch der Russe, der sein Zögern bemerkte, aber nicht verstand, griff aufs neue den ^lauern fest am Arm und rief ihm zu: „Komm, Bauer, komm!" Dieser konnte nicht anders, er mußte, ob er wollte oder nicht, dem Soldaten iolgen. Diesen neuen Gast hatten „die Stüiidler", wie man sie^ nannte, allerdings nicht envartet. Auf den Besuch des im ganzen Dorfe als gottlos und als Feind der Kinder Gottes bekannten Bauern hätten sie zuletzt gerechnet. Wieviel Trübsal und Herzeleid hatte er ihnen schon bereitet! Und nun sahen sie ihn plötzlich mit ihrem jungen Freunde in ihrer Mitte. Zunächst mit gemischten Gefühlen und zum Teil mit beklommenem Herzen erflehten sie von Gott besondere Gnade zu ihrer „Stunde". Der Bauer saß still auf seinem Platze. Wie gern wäre er entflohen! Aber er getraute sich u-cht Und siehe, sein felsenhartes Herz wurde zerschmettert von dem Hammer Gottes, d. h. durch ^in Wort (Jer. 23, 29); seine Seele und sein Geist wurden durchdrungen von diesem zweischneidigen Schioerte (Ebr. 4, l2. 13). Er merkie zu seinem schrecken, daß alles, was in ihm war, bloß und aus- gedeckt lag vor den Augen Dessen, mit dem er es zu tun hatte. Das Wort Gottes traf und zerschmetterte ihn. Noch in dieser Stunde beugte er sich. Er, der bis heute mit kaltem Stolze und voll Bitterkeit die Kinder Gott s verfolgt hatte, saß nun in ihrer Mttte als ein gebrochener, als ein hilfsbedürftiger Sünder, als einer, der Gnade und Frieden bei Gott suchte. Mit großem Staunen gewahrten die Gläubigen ihres Feindes Seelennot, und mit großer Freude verkündigten sie ihm die frohe Botschaft von Gottes Gnade und Heil. Sw wiesen ihn hin auf Den, der für die Verlorenen gekommen ist. Der HErr Jesus, der Sünderheiland, aber öffnete sein Herz, daß er Vertrauen faßte zu Ihm, dem Erlöser; und er, der weiland bittere Feind, wurde begnadigt bei Gott. Ja, die Gnade Gottes untelwies und befähigte ihn, , daß er noch zu großer Freude der Gläubigen ein treuer Nachfolger seines Heilandes und HErrn wurde. Lj. Am Aelde. Aus dem Städtchen H in Nassau wurde auch ein Fabrikarbeiter als Krieger p den Fahnen gerufen Draußen in Rußland öffnete Gott diesem Manne, der Ihn durch Jesum Christum seinen Vater nennen durfte, den Mund zu einem freimütigen Bekenntnis für seinen Erlöser und HErrn. Da er den Schrecken des HErrn und den Ernst der Ewigkeit ^ kannte, redete er j-'tzi hier, angesichts des Todes, der ihm und seinen Kameraden drohte, frei von der j Notwendigkeit der Erlösung und Errettung durch Jesum Christum, den Erlöser. Was er daheim nie gewagt zu tun, das tat er jetzt: er betete laut vor seinen Kameraden und las ihnen einen Abschnitt aus der Bibel vor. Und in schlichten, einfachen Worten, wie seine Kameraden bezeugen, verkündigte er ihnen das Heil Gottes durch Jesum Christum, den Erlöser. Darüber kam ein Offizier und bat den Wehrmann, in seiner Erklärung fortzufahren Als dieser ge- endigt hatte, sagte der Offizier vor allen tief bewegt: „Jetzt habe ich, was ich lange ernstlich gesu tt: Frieden mit Gott"; dabei legte er seine Hand aufs Herz. — Wer weiß, ob dieses Herz heute noch hienieden schlägt, ob die erlöste Seele nicht schon ihren Flug vom Schlachtfeld oder Lazarett aus heimwärts genommen zu Jesu Christo, ihrem Retter, ins himmlische Paradies!. r» Daheim. Neulich, so erzählt uns ein Freund, kam in die Versammlung (in H. in Westfalen) eine Frau vom Lande und lauschte mit großer Auf- merksamkeit auf das Wort Gottes. Da ich ihren Wohnort und Namen erfahren, suchte ich sie auf. Dort erzählte sie mir, daß ihr Mann ihr aus , Frankreich geschrieben habe. Durch alles, was er in den Schützengräben und in den vielen Gefechten erfahren, wo er immer wieder dem Tod ins Auge schauen mußte, sei er ein ganz anderer geworden. „Eines Tages habe ich", so hatte er heimgeschrieben, „zu Gott um Erbarmen gerufen, Er möge mir doch vergeben, daß ich bis jetzt nur mir und der Welt gelebt habe, und möge mich in Gnaden um Jesu Christi willen annehmen; und ich glaube, ja, ich weiß es, daß Gott das wirklich getan hat. Seit- dem bin ich ganz getrost und glücklich; ich weiß, daß Gott mir alles vergeben hat und ich, wenn ich fallen muß, selig werde." Dann hatte ihr Mann sie in seinen Briefen ermahnt, fick gleichfalls zum ! Heiland zu wenden, um dasselbe Glück zu finden. Sie fei daher auch fest entschlossen, den Heiland von ganzem Herzen zu suchen, bis Gott ihr gleich- falls die Gewißheit ihres ewigen Heils und ihrer Seligkeit geschenkt habe. — Ich durfte dann dieser wahrhaft »ach Heil und Frieden suchenden Seele die Gnade Gottes und die Vollkommenheit des Opfers' Jesu Christi verkündigen, und der HErr schenkte ihr durch den Glauben an Sein vollendetes Werk von Golgatha Frieden mit Gott. Sie ist nun ein glück- liches Kind Gottes Ihr lieber Mann aber ist seit- dem im Kaistpf fürs Vaterland gefallen, aber sie weiß ihn daheim bei Jesu, dem Erlöser uud HErrn. ! Dort wird sie ihn Wiedersehen in ewiger Herrlichkeit. „G. B. d. F." Versammlungs-Anzeigen. Bezirk iküetzen. Stadtmisslon Gietzen, Löberstr. 14. Jeden Sonntag I V» Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jung' stauenverein; 8V- Uhr: Versammlung; 47» Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 87» Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 87» Uhr: Gebetsstunde. Sonntag, den 15. August: Nordeck und Wißmar, abends 3 Uhr: Grünberg; 17 : Altenbuseck; 18.: Kleinlinden; Sonntag. den 22. Auguü: Beuern und Altenbuseck, abends 8 Uhr: Grünberg, 87» Uhr: Wieseck, Frauenstunde; -M>: Beuern Versammlungen für Frauen und Jungfrauen durch Schwester Anna- Sonntag, den 29. August: Fauerbach bei Ostheim'und Aiederweisel Anzeigen für die Nummern 37—40 Sonntag, den 5. September, nachmittags: Großenkinden, al-eiws: Leihgestern; Montag, den 6.: Münchholzhausen; Dimstag. den 7.: Hörnsheim; Mittwoch, den 8.: Kinzenbach; Donnerstag, den 9.: Al'endors. Bezirk Bellnhausen. Sonntag, den 15. August, nachmittags 3 Uhr: Versammlung in Bellnhauskn. Sonntag, den 22. August: Versammlung im dreien in Odenhausen. Sonntag, den 29. August, den 5 und 12. September, nachmittags 2 Uhr: Versammlung in Bellnhausen. bis zum 29. August ds. Js. erbeten.