Erschein ^wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag der Bucbbandiung der Pllgermission Kietzen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Truck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. £>., Cassel. Nr. 22. Sonntag, den 30. Mai 1915. 8. Jahrg. Wewahrung und Z)nrlK6arKeit. Ein uns bekannter 20 jähriger Soldat schrieb am 9 März aus Rußland an seine Eltern u. a. folgendes: „Ich bin unserem treuen HErrn und Heiland besonders viel Dank schuldig. Als Granate ihn tötet, einziehen darf in die ewigen Wohnungen, die für die Kinder Gottes bereitet sind Viele Krieger lesen dieses Blatt, die auch in großer Lebensgefahr gestanden und auch gnädiglich bewahrt geblieben sind. Bist du einer von diesen? Dann möchte ich dich fragen, ob du kam, schlug eine feindliche Granate direkt zu meinen Füßen ein. Ich wurde zu Boden geschleudert, und mein Gesicht war schwarz von Pulver. Als ich mich wieder besinnen konnte, hielt ich mich für verloren. Aber, Gott sei Lob, als ich mich erhob, war >ch vollständig unversehrt, während einem Pferd, welches direkt neben mir stand, ein Bein völlig abgeschlagen war. Ein schweres Sprengstück hatte mir die Hosen und auch die Strümpfe ordentlich zerrissen, aber mein Bein war unverletzt. Dieses war ein Wunder, wie man es kaum begreifen kann. Während ich mich noch untersuchte, ob ich verletzt wäre, kamen zwei neue Granaten, und ich wurde wieder zu Boden geworfen, und die Sprengstücke flogen mir um den Kopf. Fünf Pferde in meiner Nähe waren totgeschlagen, und ich war wieder unverletzt. Meine Aufregung könnt Ihr Euch denken, aber auch mein Dankgefühl meinem treuen Be- schützer gegenüber. Ja, so bewahrt der HErr die Seinen. Habt keine Sorge um mich. Es gibt wohl manche harte Nuß zu knacken, aber es ist eben Krieg. Mit des HErrn Hilfe läßt sich alles überwinden." Dieser junge Krieger suchte und fand früh den HErrn Jesum. Er weiß, daß das Blut Jesu seine Sünden getilgt hat und daß er, wenn eine feindliche diese Bewahrung mit Dank zu Gott hingenommen hast. Mancher wird in großen Gefahren bewahrt und weiß später nur von „gehabtem Glück" zu berichten. O, wenn jedem Soldaten die Frage brennend in sein Herz fallen würde: „Wo werde ich die Ewigkeit zubringen?" wenn ich in der nächsten Schlacht fallen werde! „Bin ich als verlorener Sünder zu Jesu gekommen, und habe ich Frieden mit Gott durch den einzigen Mittler?" Wenn die Ewigkeitsfrage geordnet ist, wenn man Vergebung seiner Sünden hat, dann ist man auch dem Vater im Himmel dankbar für solche Bewahrungen. Aber nicht nur alle die, welche in Rußland, in Frankreich und aus der See dem Feind gegenüberstehen, sind stets in Gefahr, im nächsten Augenblick sterben zu müssen, sondern auch alle die, welche daheim in ihrer gewöhnlichen Beschäftigung sind. „Ja, der Tod kommt oft geschritten Schnell zu arm und reich, Und er fragt und klopft nicht lange, Dringt hinein sogleich." Möchte der Leser, wenn es noch nicht geschehen ist, jetzt in dieser Gnadenzeit, heute noch, Frieden für seine Seele mit Gott suchen, sonst wird es für ihn heißen: „Dann wirst du einst draußen stehen, Bittend: Laß mich ein! Händeringend wirst du flehen, Doch zu spät ivird's sein. Schnöder Sünder, hast's vergessen, ' Wer einst klopfte, wer? Er, der einst um dich geworben, Kennt dich dann nicht mehrl" O. D. Aer gefürchtete Soldat. Im Anfang des vorigen Jahrhunderts, als Napoleon I. Deutschland mit seinen Heeresmassen überschwemmte, geschah es eines Tages, daß ein Regiment in einem großen Dorf einquartiert wurde. Alle Bürger mußten, ob gern oder ungern, einen oder mehrere der Feinde des Landes bei sich aufnehmen. Daß unter diesen sich manche befanden, die durchaus nicht vertrauenerweckend aussahen, läßt sich denken. So erhielt einer der Dorfbewohner einen Soldaten als Gast, der so groß und stark war und dabei so rauh und gewalttätig aussah, daß jener vor Schrecken zur Kommandantur des Regiments eilte und bat, man möchte ihm lieber statt dieses einen Mannes zwei andere geben, die einen weniger gefährlichen Eindruck machten. Seine Bitte wurde gewährt und der schlimme Mann einem anderen Bürger zugewiesen. Doch dieser wollte ihn auch nicht behalten. Er richtete dieselbe Bitte an das Regiment wie der vorige, und dem Offizier, der das Quartiermachen besorgte, blieb schließlich nichts anderes übrig, als dem gefürchteten Manne zu sagen, er müsse sich selbst nach einem Quartier umsehen. Der arme Mann ging nun von einem Hause zum anderen und bat um Aufnahme, lange vergebens. Endlich kam er zu einem einfachen Klcidermacher, einem gläubigen Manne, in dessen Hause die Brüder ihre Versammlungen zu halten pflegten. Dieser erbarmte sich über den von allen abgewiesenen Mann und nahm ihn freundlich auf. Am Abend des Tages kamen nun die Brüder zu dem Schneider, um hier gemeinschaftlich das Wort Gottes zu lesen, zu singen und zu beten. Mit Erstaunen sah und hörte der rauhe Kriegsmann alles an, was geschah. Zu aller Verwunderung zeigte er dabei ein viel weicheres und empfänglicheres Herz, als sein schreckliches Aussehen vermuten ließ. Tags darauf besuchte unser Soldat, der mit seinem Quartier in jeder Beziehung zufrieden war, den Mann, der ihn zuerst von seiner Schwelle gewiesen hatte, und erzählte ihm, wie eine gute Auf- nähme er bei dem Schneider gefunden habe und wie gut ihm alles, was er bei diesem sehe und höre, gefalle. Sobald er seinen Bericht beendet hatte, brach der andere, der ein bitterer Feind der Kinder Gottes war, in ein höhnisches Lachen aus und sagte, daß er ihm seine Freude bei den Betbrüdern wohl gönne; er selbst werde sich wohl hüten, seinen Fuß über die Schwelle derselben zu setzen. Das könne lange dauern, bis die ihn in ihrer Mitte sähen. | , „Was?" entgegnete der Soldat, aufgebracht über die Schmähreden des anderen, „lange dauern? Heute abend noch geht Ihr hin, sage ich Euch. Ich selbst werde Euch abholen; und merkt's Euch nur, ich dulde keine Widerrede." Gcsagfi getan. Am Abend zur bestimmten Zeit kehrte der Soldat zurück, und der Mann, der keinen Fuß über die Schwelle eines Gläubigen setzen wollte, mußte, wie sehr er sich auch sträubte, dem Soldaten in sein Quartier zur Versammlung folgen. Er hatte nicht den Mut, dem riesenstarken Manne die Stirn zu bieten. ^ Die Brüder blickten nicht wenig ver- wundert auf, als das merkwürdige Paar ins Zimmer trat und in ihrem Kreise Platz nahm. Denn es war ihnen sehr wohl bekannt, wie der neue Gast über sie dachte und sprach. Doch empfingen sie ihn freundlich als einen vom Herrn Gesandten. Und was geschah? Der Besucher, der bis dahin die Brüder ohne Ursache und, ohne etwas Genaues über sie und ihre Lehre zu wissen, gehaßt und ge- schmäht hatte, wurde durch ihre Herzlichkeit und Gottesfurcht getroffen. Gott wirkte in Gnaden in seinem Herzen, so daß er durch den Dienst der Brüder zum HErrn geführt und für Ihn gewonnen wurde. So erfüllte sich an ihm das Wort der Bibel, welches Gott schon vor Jahrtausenden durch Seinen Knecht Jesaja hat verkünden lassen: „Ich bin gesucht worden von denen, die nicht nach Mir fragten; Ich bin gefunden worden von denen, die Mich nicht suchten." (Jes. 65, 1.) Krieg und Hod. Der Weltkrieg ist eine Welternte für den Tod. Wie viele Garben fallen diesem grausigen Schnitter zu l Wie manches blühende Leben sinkt in des Grabes Nacht I Ja, es sind Riesenopfer, die dieser Riesenkcieg fordert. Die modernen Waffen sorgen dafür. Mit der Möglichkeit eines plötzlichen Todes aber rechnet der deutsche Soldat. Er fürchtet den Tod nicht, denn er spricht: Komm ich um, so sterbe ich für König und Vaterland, für Kaiser und Reich. Wenn nur die Freiheit und der Sieg unser ist, wenn nur die teure Fahne nicht in des Feindes Hand fällt. Wie schön ist solcher Todesmut, und wie ehrt er den deutschen Krieger! Er ist auch ein Geheimnis des Sieges. Er hält es mit dem Worte Bismarcks: „Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts in der Welt." Doch der Tod ist trotz dieser edeln Todesverachtung keine leichte und kleine Sache. De n wir wissen, daß nach dem Tode erst das eigentliche Leben beginnt. Wir wissen auch, daß der Heldentod fürs Vaterland, so groß und erhaben er ist, die Seligkeit nicht verbürgt. Sonst könnten wir uns den Himmel ja verdienen. Nein, diesem Irrtum wollen wir nicht huldigen. Wir wissen, daß nur das bittere Leiden und Sterben unseres Heilandes Jesu Christi uns den Himmel und das Paradies aufgeschlossen hat, daß die Seligkeit ein freies Gnadengeschenk Gottes ist an alle Menschen, die erkennen, daß sie sich das ewige Leben nicht verdienen können. Was ist da wichtiger für dich, mein lieber Kamerad, als daß du vor der Schlacht dir gewiß bist darüber, daß auch du die gelvisse Hoffnung des ewigen Lebens haben mutzt, um getrost und fried- voll zu sterben, wenn es sein muß! ___ Nicht der Leichtsinn führt gut durch das dunk^ -rodestal. Nicht der Heldenmut genügt, um d>e Gefilde der Ewigkeit zu betreten. Siehe, du mußt wissen, daß du mit Gott den Tod und seine Schrecken überwinden kannst. Du mußt mit dem Glaubens- blick auf den Gekreuzigten sprechen können: O Tod, I wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg? Jesu herrliches Wort muß fest in dein Herz gegraben sein: j „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an j! llNich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe, > und wer da lebt und glaubt an Mich, der wird nimmermehr sterben!" Siehe da, welche großartige Lebensversicherung! Welche wunderbare Perspektive auch über den Abgrund des Todes hinüber! Welche Freudigkeit selbst im Todei Es ist gar nicht nötig, daß du dich in diese großen Lebensgedanken erst i hineinarbeitest. Ergreife sie im Glauben, und sie sind dem. Nimm die Erlösung an, so durch Christum geschehen ist, und du bist getröstet. Tröste dich mit den Verheißungen Jesu, und du bist erlöst. Wer an Ihn glaubt, der kommt auch nicht ins Gericht. Das Gericht ist es, was so vielen Menschen Mi Sterben schwer macht. Wenn ich aber weiß, daß mein Name aus der Liste der Verurteilten gestrichen ist, dann kan» ich dem Gericht ruhig ent- i gegeusehen. Wenn mein Schuldbrief zerrissen ist und durch die große Rechnung meiner Sünden der rote strich des Blutes Jesu führt, so schrecken sie mich nicht mehr. Manche Soldaten tragen einen sogenannten | Talisman bei sich, der sie unverwundbar machen ! | soll. Das ist törichter Aberglaube. Wie Gott es bestimmt hat, so kommt es, da hilft kein Talisman. Aber das ist ein Talisman, wenn ich weiß, ich bin bei Gott in Gnaden und kann jederzeit sterben. Mit Gott kann ich des Todes Bitterkeit überwinden. Mit Gott kann ich durch das dunkle Tal wandern. Gestützt auf Jesu Blut, darf ich eingehcn in das himmlische Vaterhaus. E. Schreiner. & Zn einem Aeldkazarett. Als einst ein»' von den Diakonissen die weiten Säle im Lazarett zu S. durchschritt, in denen die j vielen Kranken und Sterbenden lagen, fiel ihr Blick > ! auf die schönen Gesichtszüge eines Soldaten, dessen letztes Stüudleiu nahe zu sein schien. Wiederholt, aber immer vergeblich, versuchte sie, ein paar Worte von ihm zu erlangen; er blieb unbeweglich und stumm auf seinem Bette liegen. Aber bald darauf brach er doch das Schweigen. Mit stockenden Worten und ängstlich bewegtem Blick bat er die Schwester, sie möchte ihm auf eine Frage, die ihn quäle, Antwort geben. „Was ist es?" sagte sie voll Teilnahme zu ihm, glücklich, daß sic ihm nützlich sein könnte. „Ich möchte wissen, ob ein Mensch gewiß sein kann, daß Gott ihm alle seine Sünden vergeben hat." Die Schwester fühlte ein leises Zittern, sie hatte sich diese Frage eigentlich noch niemals selber vor- gelegt und wußte im Augenblick nicht, was sie diesem zum Tode Verwundeten, der sie mit forschender Angst ansah, antworten sollte. Sie fühlte, daß sie dieser Frage nicht ausweichen durfte, aber daß sie dieser unruhigen Seele auch Worte bieten müßte, die von Gott selbst kämen. Darum zog sie sich in ihr Stübchen zurück und nahm in den freien Stunden ihre Bibel und suchte und forschte, um gewissenhaft nach der verlangten und richtigen Antwort zu suchen. Es ward ihr nicht schwer, sie zu finden; fast jede Seite schien ihr die gesuchte Erklärung zu enthalten. „Ich schreibe euch," sagt der Apostel Johannes, „denn die Sünden find euch vergeben um Seines (d. h. um Jesu) Namens willen." 0 Joh. 2, 12.) „So wir unsere Sündeil bekennen, so ist Er treu und gerecht, dah Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von oller Ungerechtigkeit " (1 Joh. 1, 9.) Und der Apostel Paulus schreibt: „In Ihm sin Jesu Christo) haben wir die Erlösung durch Sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum Seiner Gnade." Ferner: „Aus Gnade seid ihr errettet worden durch den Glauben, und dasselbe nicht ans euch, Gottes Gabe ist es." Er „hat euch vergeben in Christo". (Eph. 1, 7; 2, 8. 9; 4, 32.) Sonderbar, dachte sie, daß ich diese ernste Frage nie untersucht und erforscht habe. Ich hoffte, Gott würde mir vergeben und mich einmal retten, aber ich meinte, es wäre nur stolz und anmaßend, zu glauben, daß man seines Heiles gewiß sei. Aber eine ganze Reihe von Beispielen für diese Tatsache drängte sich ihr nunmehr auf: Der Gichtbrüchige. Ihm sagte Jesus: „Sei getrost, Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben." (Matth. 9, 2.) Die Sünderin, die des Heilandes Füße mit ihren Tränen netzte. Sie hörte von Seinen Lippen die Erklärung: „Dir sind deine Sünden vergeben, dein Glaube hat dich gerettet, gehe hin in Frieden!" (Luk. 7, 48—50.) Der neben Jesu gekreuzigte Schächer. Er empfing vom HErrn die klare Zusicherung: „Wahrlich, Ich sage dir, heute wirst du mit Mir im Paradiese sein." (Luk. 23, 43.) Sie alle, so sagte sie sich, mußten die völlige Gewißheit ihrer Sündenvergebung haben, oder sie wären Ungläubige gewesen. Und während die Diakonisse noch in ihrer Bibel blätterte, mußte sie sich schämen, daß sie das untrügliche Buch Gottes bis jetzt so schlecht verstanden, sowenig erforscht hatte, und eine freudige Gewißheit dessen, daß auch sie jetzt in Jesu völlige Vergebung habe, erfüllte durch Gottes Gnade ihr heilsverlaugendes Herz. Ganz glücklich über die eben gemachte Entdeckung und im lebendigen Glauben, kehrte sie an das Lager des Sterbenden zurück, um ihm diese Beispiele zu nennen und jene klaren Stellen aus Gottes Wort vorzulesen. Während sie zu ihm sprach, hellte sich das Gesicht des Soldaten auf im Friedeu des ewigen Lichtes und Heils; denn dies war eine willkommene Antwort auf seine verborgenen Sorgen und seine Seelennot wie auf seine vielen Gebete. Er glaubte Gottes Wort und vertraute sich von ganzem Herzen Jesu Christo an, „dessen Blut uns rein macht von aller Sünde". (1 Joh. 1, 7.) In derselben Stunde kamen zwei Seelen aus der Finsternis zum Licht, die eine, um zu sterben und in Frieden in die ewige Ruhe Gottes einzugehen; die andere, um weiter hier zu leben und das Heil in Christo zu verkünden, dessen Gewißheit sie eben empfangen hatte. Und du, mein Leser? G. B. d. F. IsriedenserKlärung. Im englisch-französischen Kriege hatte ein französisches Schiff eine lange Reise zum Walfischfang angetreten. Auf dem Heimwege trat Wassermangel ein, und da man gerade nahe bei einem englischen Hasen war, wollte man diesem daselbst abhelfen. Es wurde aber befürchtet, daß man die Mannschaft dort gefangennehmen würde. Vom Ufer her wurde bedeutet, daß der Friede hergestellt sei; aber die armen Leute wollten es nicht glauben, und obgleich sie ohne jegliches Wasser waren, wagten sie nicht, den Hafen zu betreten. Endlich entschlossen sie sich doch hinzugehen und lieber Ladung und Freiheit einzubüßen als zu verdursten. Als sie das Land be- traten, stellte es sich heraus, daß es sich mit dem Frieden richtig verhielt. Roch heute glauben viele Menschen nicht, daß der Friede mit Gott hergestellt ist. Jesus Christus hat den Frieden am Stamme des Kreuzes gemacht. Er hat den Forderungen des Gesetzes Genüge geleistet. Das Gesetz, das dich und mich verdammt, ist von Jesu Christo erfüllt. Wir sollen Seinen Frieden genießen, und wenn wir nur wollen, kann uns nichts daran hindern. Uns gilt die Verheißung: „Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man verläßt sich auf dich. Darum verlaßt euch auf den HErrn ewiglich; denn Gott der HErr ist ein Fels ewiglich." (Jes. 26, 3. 4.) Solange wir auf unser Ich warten, kommen wir nie zum Frieden. Viele Menschen halten von sich selbst mehr als von der ganzen Welt. Es heißt „ich", „ich", „ich". Stets sieht man auf sich, denkt man an sich, anstatt „aufzusehen auf Jesum". Der Glaube sieht nach draußen, nicht nach drinnen. Es gilt nicht, was i ch denke, fühle, getan habe, sondern was Jesus Christus ist und was Er getan hat. So laßt uns Seiner Kraft vertrauen I Nach Seiner Auferstehung sagt der HErr dreimal, als Er Seine Jünger trifft: „Friede euchl" (Joh. 20, 19. 21. 26.) Es gibt einen Frieden für das Gewissen durch Sein Blut und einen Frieden für das Herz durch Seine Liebe. Moody. Vers ammlungs-Anreigen. iS f tu} ( f} am /CZ ^v«... « Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstr. 14. ^6 1I,a Kt,c: Sonntagsschule; 4 Uhr- Jungfrauen- • 8 '■ Uhr Versammlung 47. Uhr: Christlicher Verein junger Männer Jeden Mrttwoch, abends 8'/« Uhr: Bibelstunde. Jeden Freilag 87- Uhr: Gebetsstnnde. menbUMi 8 Uh-- ÄL* l e " 7.4 Uhr: Versammlung. JnButzbach jeden Uhr: Versammlung. In Fauerbach am 2 » ™ « 9 8 sn!rf ^("rrinschastsfest, 6 Juni. 3 Uhr nachmittags : Versammlung 8.. Versammlung. In Gambach: 30. Mai, nachmittags 4 Uhr- Ver- iSlsVi tl 5, Versammlung. In Münzen^berg: 30 Mai, nachmittags V* 4 Uhr: Versammlung. Bezirk Bellnhausen. Srri«,^b7rwasgern. nad > mltt “9» 2 «he- Versammlung tat Bezirk ttiederweisel. Bezirk Sellnrod. ^den Sonntags 12 Uhr: Sonntagsschule; abend« 8'/, Uhr Versammlung; jeden Abend: Gebetsstunde. t,nrnh 80 „iÄ' Helpershain, Wohnfeld. Groß-Eichen u. Rupper. 8 Unter-Seibertenrod; 1 . Juni: Nidda; 2.: Kan- stadt; 8.: Llßberg; 4.: Betzenrod.