£♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦ Eufwärls! SemeinscdaNsblaN für dessen. ! r * Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag Oer Sucbkaiuliung der Pilgermission Siehe». Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Rachf., G. m. b. H., Cassel. Nr. 8. Sonntag, den 21. Februar 1915. 8. Jahrg. Ausstsche Gefangene öei der Strasren- reinigung in Angeröurg. Allen Schutt und Schmutz müssen die russischen Gefangenen hier auf der Straße vor dem deutschen Garnison - Koinmando fortschaffen, damit der darunter verborgene gute, feste Weg wieder frei und gangbar wird. Preußische Wacht- Posten stehen dabei und sorgen dafür, daß die Arbeit gründlich getanwird. HoheBerge von Geröll werden beiseitegeschafft. Man versank bis tief über die Knöchel in diesem Schmutz, jetzt wird vom Feinde alles weggeschafft, jetzt wird der Weg wieder in Ordnung kommen. Meinst du nicht, lieber Leser, daß diese Kriegszeit^auch bei uns, in unserem Bolk und Leben manchen Schutt wegrüumen soll? Meinst du nicht, daß der Krieg in unserem Lande auch manchen Schmutz beseitigen soll, damit wir einen guten, festen Weg wieder unter die Füße bekommen? War der Boden nicht oft recht schlüpfrig? War der Weg nicht oft recht voll Schmutz und Scklamm, auf dem ein Teil gedankenlos und ein anderer Teil mit Be- Hagen einherging? Soll dieser Krieg nicht den Schlamm der Unsittlichkeit und den Lasterweg der Sünde gründlich aufräumen? Oder wollen viele auf diesem Wege weitergehen? Dann iväre die ganze Not dieses Krieges vergeblich durchlebt; dann hatte der Feind nicht das bei uns ausgerichtet, was er ausrichten soll. Fragen wir uns ehrlich: „Was soll bei mir fortgeräumt werden, damit guter, fester Weg hervorkommt, auf dem man vorwärts kommt, dem Ziele näher? Schutt muß fortgeschafft werden! Das wollen wir nicht vergessen! I. v. Hindenburg. K In ernster Zeit. Wir stehen in einer sehr ernsten Zeit, einer Zeit vieler und schwerer Heimsuchungen, welche der große Krieg uns gebracht hat, der Tausende Russische Gefangene bei der Straßenreinigung in Angerburg. von Menschen durch einen jähen Tod hinweggcrafft hat. Wer sollte nicht Gottes erhabene Hand in dieser Zeit gesehen haben? Aber ist Gottes Hand erkannt, und sind Seine Absichten verstanden worden? Gott wartet darauf, daß die von Ihm abgefallenen Menschen zu Ihm umkehren, daß sie Buße tun zu ihrem Heil und Leben. Ja, Gott hat die Menschen gewarnt, in dem letzten halben Jahre mit gewaltigem Ernst, und ist ihnen entgegengetreten, ob sie möchten ihre bösen Wege verlassen und in Neue und Schmerz zu Ihm umkehren. Er niöchte jeden Menschen vom Wege der Sünde retten und ihn in Seine Nähe und Gemeinschaft führen. Bei Ihm ist Licht und Heil, Leben und Seligkeit Aber wie taub ist des Menschen Ohr, wenn Gott ihn zu sich rufen will, wenn Er anklopft und Einlaß begehrt! Wie wahr spricht Gottes Wort von den Menschen: „Es ist hier kein Unterschied, sie sind allzumal Sünder"! Wie schrecklich verhärtet sich auch die Mehrzahl der Menschen aller Langmut Gottes gegenüber! Als Noah 120 Jahre lang an seiner Arche arbeitete und das Gericht Gottes verkündigte, da waren es nur acht Seelen, die in die Arche gingen, um dem Strafgericht Gottes zu entrinnen. Und als Gott in Seiner wunderbaren Gnade und Liebe Seinen eingeborenen Sohn in die Welt sandte, nicht, um die Welt zu richten, sondern zu erlösen, da fand die Stimme der Gnade und Wahrheit wenig Gehör, da Er doch segnend und helfend durchs Land schritt. Wenige folgten Ihm, viele schrien: „Kreuzige, kreuzige Ihn!" Aber Gott hat Seinen Sohn auferweckt und Ihn zu Seiner Rechten erhöht. Jetzt bietet Er durch Ihn noch allen Menschen freie Gnade, Vergebung und Frieden, ewiges Heil an. Durch viele Nachrichten, die uns vom Schlachtfelde zugegangen sind, haben wir die Überzeugung, daß viele unserer teuren Krieger ihre Sünden erkannt haben, ihr gebetsloses Leben aufgaben und Frieden mit Gott suchten und fanden unter dem Kreuze ihres Heilandes. Aber Gott will, daß allen Menschen geholfen werde und daß alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Diese kostbare Gnadenzeit, in der wir noch heute leben, geht sichtlich rasch dem Ende zu. Tie Zeit der Endgerichte naht, und schon werfen sie ihre Schatten voraus, wie das die Ereignisse unserer Zeit zeigen. Auch die nächste Zeit wird ohne Frage ernste Dinge und Tage bringen, wer weiß, vielleicht ernster noch als die verflossene Zeit. Ernsteres aber könnte niemand begegnen als dies, daß er, ohne die heilbringende Gnade Gottes ergriffen zu haben, aus dem Leben schiede oder auf Erden zurückgelassen würde, wann die Gnadenzeit hier ihr Ende findet, wenn der HErr die Seinigen nach oben nehmen und die Gnadenpforte schließen wird. Es beginnt alsdann die Zeit der End- und Weltgerichte, in der die Menschen vergeblich bitten werden: „HErr, HErr, tue uns auf!" Sie iverden dann zu den Bergen rufen: „Fallt auf uns und bedeckt uns vor dem Angesicht Dessen, der auf dem Throne sitzt, und vor dem Zorne des Lammes; denn gekommen ist der große Tag Seines Zornes, und wer vermag zu bestehen?" (Offb. 6, 16. 17.) Wie mancher, der heute, am Tage des Heils, nicht um Rettung zu Gott ruft, wird dann am Tage der Gerichte vergeblich um Schutz zu den Bergen und Felsen rufen; und über alle, die jetzt Gottes Gnade verschmähen, wird in Ewigkeit die Gerechtigkeit Gottes kommen, und es wird der Zorn Gottes auf ihnen bleiben im Gericht. (Joh. 3, 36.) Mein teurer Leser, ist deine Seele errettet? Bist du begnadigt, versöhnt mit Gott? Bist du bereit, Gott zu begegnen? — Siehe zu, daß du Gottes Gnade nicht verschmähst, schiebe deine Rettung nicht um einen Tag mehr hinaus, denn du weißt nicht, was der morgende Tag bringt. Von Gottes Seite ist alles bereit, dich anzunehmen, zu retten und zu segnen. Jesu Retterarme stehen dir offen. Er ruft: „Kommt, denn schon ist alles bereit!" O. D. K Im Postwagen. . Einst fuhr ich im Postwagen mit noch fünf anderen Reisenden und las still für mich in einem Buch. Als ein älterer Herr merkte, daß es ein religiöses Buch war, sagte er ohne jede weitere Veranlassung: „Wenn wir tot sind, find wir tot, daun ist's aus mit uns." Ich entgegnete: „Dann fängt das eigentliche Leben erst an." Darauf schrien drei der Reisenden wie aus einem Munde: „Schwindel, Schwindel, Schwindel!" Also der Glaube an das Leben nach dem Tode, wie es Gottes Wort lehrt, war nach ihrem Bekenntnis: „Schwindel, Schwindel, Schwindel." Es entspann sich nun ein harter Kampf zwischen diesen Dreien einerseits und mir andererseits. Schließlich aber schwiegen die Gegner, wohl durch das Wort Gottes im Gewissen getroffen. Nun wandte sich ein zu meiner Linken sitzender Kaufmann an mich, der dem Kampf still zugehört hatte. Erlegte seine Hand auf meine Schulter und sagte: „Die große Mehrzahl der Menschen hat den Glauben an die Bibel über Bord geworfen. Es sind nur noch wenige, die noch glauben, was Sie hier bekanur haben; aber ich muß jagen, es sind glückliche Menschen, die es glauben können." Dann wiederholle er das, was er gesagt, noch einmal feierlich und stieg aus, ohne zu sagen, ob er zu den vielen Unglücklichen oder zu den wenigen Glücklichen gehörte. Hat aber dieser Kaufmann nicht eine furchtbar traurige Wahrheit ausgesprochen? Ist das nicht die schwere Schuld, die auf unserem Volke lastet, daß so viele Gottes Wort über Bord geworfen haben? Nun aber hat Gott, der unser Volk noch lieb hat, Seine Stimme aufs neue erhoben, um zu ihm zu reden. Ein Krieg, so schrecklich, wie ihn die Weltgeschichte nicht kennt, ist ausgebrochen. Schon sechs Monate währt das furchtbare Ringen. Tausende blühender Menschenleben sind vernichtet, hundert- tausende Soldaten sind verwundet und teils Krüppel geworden. Viele Herzen bluten ob all dem Elend und der Not. Wie viele Tränen sind schon geflossen bei der Nachricht vom Tode des Gatten und Vaters, des Bräutigams, des Sohnes und Bruders I Aber nicht nur Deutschland, sondern fast die ganze Welt ist in diesen Kiieg verwickelt und leidet unter seinen Folgen. Das Schwert ist aus der Scheide gefahren. Im Gefolge ist Teurung und Krankheit, und der Tod hält eine grausige Ernte. Gott ruft den Völkern zu: „Alles Fleisch ist Heu und alle seine Güte wie die Blume auf dem Feloe. Das Heu verdorrt, die Blume verwelkt; denn des Herrn Geist bläst darein. Ja, das Volk ist das Heu." (Jes. 40, 6. 7.) Es ist der Ruf Gottes zur Buße und Umkehr von dem betretenen Wege und zwar zu Christo, dem Sohne Gottes, dem Heiland und Retter der Sünder. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch Ihn. (Joh. 14,6.) Der Ruf Gottes zur Buße wendet sich vor- nehmlich an die einzelnen Seelen im besonderen. Es gilt jetzt auf die Stimme Gottes zu hören und das Herz nicht zu verstocken. Wer du auch sein magst, lieber Leser, wie du auch dein Leben bisher verlebt hast, wenn du noch nicht gerettet, noch nicht gewaschen durch Jesu Blut von deinen Sünden, dann ruft dich der heilige und gerechte Gott jetzt zur Buße und Umkehr. Du mußt dich entscheiden für oder wider den HErrn, der dich mit Seinem Blut erkauft hat. Bedenke, daß von dieser Entscheidung für dich Himmel und Hölle, Leben und Tod abhängt Denke dir, du müßtest heute sterben und gehst, ohne errettet zu sein, ohne durch Jesu Blut gewaschen, in die Ewigkeit. Was wartet deiner dann in der Ewigkeit? Wie willst du dann bestehen vor einem heiligen Gott, der Augen hat wie Feuerflammen? So wahr die Bibel Gottes Wort ist, so wahr und wahrhaftig Jesus für dich gelitten, den letzten Tropfen Seines Herzbluts für dich vergossen, bist du ewig verloren. Der Rauch deiner Qual wird aufsteigen von Ewig- keit zu Ewigkeit. Du magst gelacht und gespottet haben, wenn dir jemand früher diese Wahrheit gesagt hat, du magst dein Herz verhärtet haben, wenn die Stimme des Wortes und Geistes an dein Herz drang. Jetzt redet Gott durch den Krieg, durch den Donner der Kanonen, durch Leiden und Trübsal zu dir und ruft dir zu: Tue Buße und bekehre dich, daß deine Sünden vertilgt werden. Bitte, verstocke jetzt dem Herz nicht! Es könnte der letzte Gnadenruf Gottes an dich sein, dann ist's zu spät, ewig zu spät. Darum eile und errette deine Seele; stehe nicht still, siehe nicht hinter dich! G. K. & Jericho. „Jericho aber war verschlossen und verwahrt vor den Kindern Israels, daß niemand aus- und einkommen konnte. Aber der Herr sprach zu Josua: Siehe da, Ich habe Jericho samt ihrem König und Kriegsleuten in deine Hand gegeben. Laß alle Kriegs- Männer um die Stadt hergehen einmal, und tue sechs Tage also. Am siebenten Tage aber laß die Priester sieben Posaunen des Halljahrs nehmen vor der Lade her, und geht des siebenten Tages siebenmal um die Stadt, und laß die Priester die Posaunen blasen. Und wenn man des Halljahrs Horn bläst, so soll das ganze Volk ein großes Feldgeschrci machen, so werden der Stadt Mauern Umfallen, und das Volk soll hineinsteigen, ein jeder stracks vor sich. Also ging die Lade des HErrn rings um die Stadt einmal und kamen in das Lager und blieben darinnen. Des anderen Tages gingen sie auch einmal um die Stadt und kamen wieder ins Lager. Also taten sie sechs Tage. Am siebenten Tage aber, da die Morgenröte aufging, machten sie sich früh auf und gingen nach derselben Weise siebenmal um die Stadt, also daß sie dcsselbigen Tages siebenmal um die Stadt kamen. Und am siebenten Male, da die Priester die Posaunen bliesen, sprach Josua zum Volk: Macht ein Feldgeschrei, denn der Herr hat die Stadt in eure Hand gegeben! Da machte das Volk ein Feldgeschrei und bliesen die Posaunen. Und die Mauern fielen um, und das Volk stieg in die Stadt, ein jeglicher stracks vor sich. Also geivannen sie die Stadt " Nicht der Kraft und Gewandtheit ihres Heeres, das bei vierzigtausend zählte, nicht der List und Klug- heit ihres großen Führers Josua verdankten die Israeliten ihren Sieg über die feste Stadt Jericho, sondern ihrem Gehorsam gegen Gott. Sie hatten zwei wichtige Dinge gelernt, seit sie das erstemal versucht hatten, das Land Kanaan zu erobern. Sie hatten erfahren, daß sie in ihrer eigenen Kraft und ohne Gott nichts ausrichten können, aber auch, daß ihr Gott stark genug ist, ihnen zu helfen in allen Lagen. So verloren sie auch vor Jericho, das so fest „verschlossen war, daß niemand aus- oder einkommen konnte", den Mut nicht. Sie pochten aber auch nicht auf ihre Kriegsmacht, sondern taten gerade das, was Gott ihnen befohlen hatte. Sit fürchteten nicht den Hohn und Spott der Bewohner Jerichos, brachten es aber auch fertig, ohne zu prahlen, ja, „ohne ein Wort aus ihrem Munde gehen zu lassen", diese Umzüge zu vollenden. Und als dann ihre und Gottes Zeit gekommen war, da bliesen sie die Siegestrompeten und niachten ein Feldgeschrei, und die festen Mauern fielen, und sie gewannen die Stadt. Und so wie damals ist es heute noch. Nicht unsere Kraft und Stärke, sondern unser Gehorsam gegen Gottes Befehle und Weisungen wird uns den Sieg verschaffen nach innen und außen. K Kin ernstes Wort. Am Ende der Bibel steht ein gewaltig ernstes Wort von dem gerechten Gerichte Gottes über die unversöhnten Sünder. Da steht: „Und wenn jemand nicht geschrieben gesunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen." (Offb. 20, 15.) Merke also, es gibt eine wunderbare Stammrolle der Kinder Gottes. Für jeden Menschen bedeutet es die Entscheidung über seine Ewigkeit, ob sein Name darin steht. Herrlich für die, die es wissen, daß die Gnade sie errettete, daß sie als Jesu teuer erkauftes Eigentum im Buch des ewigen Lebens stehen! Der HErr sagte einmal zu Seinen Jüngern: „Darüber freut euch nicht, daß euch die Geister untertan sind; freut euch aber, daß eure Namen in den Himmeln angeschrieben sind." (Luk. lO, 20.) Aber schrecklich für die, deren Namen dort vermißt werden! Was bedeutet dann das Wort: „Vermißt"!? Es bedeutet: In die Hand des erbarmungslosen Feindes gefallen, in Satans Hand, des Mörders und Lügners von Anfang. Es bedeutet: Verloren für ewig, hinausgeworfen in jene Dunkelheit ewiger Gottesferne, wo kein Stern der Hoffnung mehr leuchtet. O bedenke: Es handelt sich um deine Ewigkeit! Dich sucht die Gnade. Du sollst nicht vermißt werden in jener heilig - ernsten Stunde, in welcher der HErr die Seinigen in das Vaterhaus Gottes führt. Verstehe heute den Ruf Seiner Liebe! Komme zu Ihm so, wie du bist, mit all deiner Schuld und Last. Er wartet längst auf dich, um dich zu begnadigen und deinen Namen in jene heilige Stammrolle einznschreiben, in das Buch des ewigen Lebens. v. V. „Ilnd die Tür ward verschlossen." Als ein von Gott reich begabter und gesegneter Evangelist über das ernste Gleichnis von den zehn Jungfrauen predigte und namentlich über die Schlußworte sprach: „Und die Tür ward verschlossen", befanden sich unter den Zuhörern, weit ab vom Redner, zwei leichtfertige Jünglinge. Diese schienen sich über Gottes Wort und Seinen Boten lustig machen zu wollen. So sagte einer von ihnen zum anderen im Flüsterton: „O, das ist nicht schlimm, wenn eine Tür zugemacht wird, tun andere Türen sich auf." Aber wie erschraken sie, als der Prediger, der von ihren Worten nichts vernommen hatte, fort- snhr und sagte: „Es mag sein, daß sorglose Sünder hier unter uns sind, die Gottes Wort von sich abweisen wollen und denken: Was tut's? Geht eine Tür zu, so geht eine andere dafür auf. In der Tat, sie haben recht. Aber ich will euch auch sagen, welche Tür es ist, die sich öffnet, wenn sich die Tür des Himmels schließt: es ist die Tür des bodenlosen Abgrunds, die Tür der Hölle und ewigen Verdammnis." Die Jünglinge erschraken und erbleichten und sahen sich betroffen an. Wer anders als Gott konnte dem Redner diese Worte ins Herz und in den Mund gegeben haben gerade in dem Augenblick, da sie gespottet hatten? Dies fragte sich der eine mit Ernst und ging in sich und bekehrte sich zum HErrn, der noch bis zur Stunde in Gnaden offene Arme jedem Reumütigen entgegenstreckt. Versammlungs-Anzeigen. Bezirk Gießen. Stadtmiffion Gießen, Löberftraße 14. Jeden Sonntag IV» Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8'/« Uhr: Versammlung. 47* Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8ffr Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 8'/» Uhr: Gebetsstunde. Sonntag, den 31. Januar: Nordeck und Wißmar; 2. Februar: Altenbuseck; 3.: Kleinlinden; 5.: Wißmar; 7.: Altenbuseck u. Beuern; 9.: Wieseck; 11.: Beuern; 14.: Nordecku. Wißmar; 16.: Alten- buseck; 17.: Kleinlinden, Frauenstunde; 19.: Wißmar; 21.: Beuern und Altenbuseck; 23.: Wieseck, Frauenstunde; 25.: Beuern. Bezirk Lich. Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12V« Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungsrauenverein; 8 Uhr abends: Versammlung. Jeden Dienstag und Freitag: Kriegsgebetsstunde. 26. Januar: Ettingshausen; 27.: Oberbessingen; 28.: Burkhardsfelden. 2. Februar: Vil- lingen; 3.: Wohnbach; 4.: Watzenborn; 7.: Holzheim; 9.: Dorfgill; 11.: Langsdorf; 16.: Ettingshausen; 1?.: Oberbessingen; 18.: Burkhardsfelden; 23.: Villingen; 24.: Wohnbach; 25.: Watzenborn.