♦ ♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ <► ♦ i $ Aufwärts! » öcmeinscbaftsblaK für dessen. r ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦»♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦«»♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der. Post vierteljährlich. Utrlaa der Buchhandlung der Pilgermission Liehen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H., Cassel. Nr. 6. Sonntag, den 7. Februar 1915. 8. Jahrg. chesprengte Kisenöahnbrücke in Iriedtand (Ostpr.). Es half nichts, die Brücke mußte gesprengt werden, damit dem Feind jede Möglichkeit endgültig ab- geschnitten wäre, __ aus diesem Wege ÄB^i*^*** in unser Land einzudringen. Wohl hoffte noch einer oder der andere der „Väter der Stadt'', daß dieser kostspielige Bau, dieser Stolz des Kreises würde geschont werden können. Aber als die Horden des Feindes immer näher rückten, da wurde es ihnen allen klar: es muß jede Möglichkeit einer Verbindung dem Feinde abgeschnit- teu werden, es gibt kein anderes Mittel, um den Feind fernzuhal- len. Die Sprengung der Brücke war die einzige Rettung. Nun ist's geschehen, — die Brücke liegt in Trümmern, unwider- ruslich ist jede Verbindung mit dem Feinde jetzt vernichtet. Alles andere iväre eine „halbe Maßregel" geivesen, alles andere hätte nicht zu diesem Ziele geführt, nicht volle Sicherheit gebracht. Freund, auch in deinem Leben gibt es eine Brücke, die gesprengt werden muß, wenn der Feind nicht vernichtend eindringen und alles verwüsten soll. Es gilt bei jedem von uns einen völligen Bruch mit der Sünde! Sonst kommt der Feind über die Brücke und vernichtet uns. Unser Wille muß klar und bedingungslos sich auf die Seite unseres Erlösers Jesus Christus stellen. Sein Wort und Wille muß unsere Richtschnur werden. Die Brücke muß gesprengt werden: mit jeder uns bewußten Sünde muß vollständig gebrochen werden! Das ist die Brücke, die jeder von uns sprengen muß: sonst behält der Feind Zugang und verwüstet das Land, sonst nimmt der Feind Besitz von uns und knechtet uns. Hast du diese Brücke schon gesprengt? Wenn nicht, dann bist du in größter Gefahr, und ehe du es glaubst,, hat der Feind Besitz ergriffen! Zaudere nicht, jeder Aufschub bringt dir die Gefahr näher. Fasse mutig den Entschluß, sprenge die Brücke — nur auf diese Weise ist die Macht des Feindes gebrochen. I. v. Hindenburg. ZL Sieg, Arieden und Keirnat. In dem gegenwärtigen Weltkriege, über welchen Tag für Tag Tausende von Zeitungen und Blätter ihre Berichte bringen, ist fast kein Wort beliebter und mehr begehrt als das Wörtlein Sieg. Nur die Worte Frieden und Heimat haben, wenn sie erst kommen, noch helleren und süßeren Klang. Aber ihre Erfüllung kann erst kommen, wenn die Siege vorausgegangen sind. Gott hat uns schon so manchen Sieg gegeben, aber der entscheidende Sieg, der den heixersehnten Frieden bringen soll, muß noch erstritten werden. Und dann kann auch erst die liebliche, heißersehnte Parole „Heimat" an die jungen Krieger, an die Landwehrleute und den Landsturm ausgegeben werden. Jeder Sieg kostet große Opfer. In der Regel wird es so sein, daß, je größer der Sieg, desto größer die Opfer waren, durch die er errungen worden ist. Ach, wie viele Wunden hat der Welt- krieg aber schon geschlagen; ach. wie viele Tote sind schon in fremder Erde gebettet worden, und noch immer fehlen die letzten entscheidenden Siege! Wann werden sie kommen? Und kommen sie gewiß? — So fragen Tag für Tag Millionen von Herzen. Und weiter fragen sie: Werden die Segnungen, die dem Siege folgen, von langer, bleibender Dauer sein? — Werden sie auch den vielen und ach, so großen Opfern entsprechen, die der Krieg gefordert hat? Das sind alles ernste, bange Fragen. Und manches Herz, das sie erwägt bei Tag oder Nacht, sendet einen tiefen Seufzer oder ein heißes Gebet zu Gott empor, daß Er doch bald Sieg oder Frieden schenken möge, damit auch die tapferen Streiter, alt und jung, zur Heimat zurückkehren können. — Hier nun möchte unser Blatt von einem Siege reden, den Gott uns bereits gegeben hat. Im Blick auf diesen großen Sieg hat der Apostel Paulus ausgerufen: „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesum Christum!" Wieviel sagt uns doch dieses einfache und herrliche Wort! Es verkündet uns den Urheber des Sieges: Es ist Gott Es nennt uns den Sieger: unseren HErrn Jesum Christum. Und es nennt uns zu- letzt die, welchen der Sieg gehört, wem er erstritten und gegeben worden ist: „uns", d. h. allen, allen, die mit dem Apostel dem Heilande, dem Herrn Jesu Christo, von Herzen angehören. Gott, der nicht den Tod des Sünders will, sondern will, daß sie gerettet werden, verhieß schon früh, gleich »ach dem Süudenfall, die Ankunfl eines Retters und Siegers über den großen Feind, über Satan, den Lügner und Menschenmörder' Diese uralte Verheißung, die in der Ankündigung des Gerichts und Sieges über Satan enthalten ist, lautet: „Er (der Retter und Sieger) wird dir (dem Feinde) den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen." (1 Mose 3, 15.) Dieses ernste Gericht sprach Gott noch über Satan aus im Garten Eden vor den Ohren der ersten Menschen. Und — o, wie herrlich! — Gott hat Seine Verheißung erfüllt. Ja, Gott sei ewig gepriesen! Er hat, als die Zeit erfüllt war, Seinen Sohn gesandt, Jesum Christum, den Heiland der Welt. Johannes der Täufer bezeugt von Ihm: „Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt hinwegnimmt!" Dies geschah dort auf Golgatha im Gericht am Kreuze. Dort „starb der Gerechte für die Ungerechten", wie in einer anderen Verheißung von alters her verheißen war: „Die Strafe zu unserem Frieden lag auf Ihm; und durch Seine Wunden ist uns Heilung geworden. Um unserer Übertretungen willen ward Er verwundet und um unserer Missetat willen zerschlagen." (Jes. 53, 5.) Durch scheinbares Unterliegen hat Jesus Christus, als Er für uns litt und starb, den größten Sieg davongetragen, der je in der Welt erstritten worden ist Nie wurde ein größeres Opfer gebracht als das Opfer von Golgatha, als „Christus, der uns geliebt, sich selbst für uns dahingegeben als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch". (Eph. 5, 2) Wo aber iväre auch in der ganzen Weltgeschichte ein größerer oder herrlicherer Sieg errungen worden als der des Sohnes Gottes auf dem Kreuze? Dort hat der HErr der Herrlichkeit, der Mensch geworden, Satan, Sünde, Welt und Tod völlig überwunden und die Sünde der Welt gesühnt. Nun bezeugt die Heilige Schrift von Ihm: „Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet." (Joh. 3, 18.) „Da ist keine Verdammnis für die, welche in Christo Jesu sind." (Röm. 8, 1.) Ja, wer von Herzen auf Ihn vertraut und baut, kann frohlocken: „O Tod, wo ist dein Stachel? O Hölle, wo ist dein Sieg?" Siehe, dieser Sieg steht nicht mehr aus, nein, er ist bereits erstritten. Jesus Christus, der ihn erstritt, ist auferstanden; Erlebt und ist gekrönt zur Rechten Gottes in des Himmels Herrlichkeit. Dort aber, wo Er ist, werden auch alle die Seinigen sein in ewiger Seligkeit. Hast du teil an diesem wunderbaren Siege? Diesem Siege von Golgatha folgt für jeden, der dem Sieger Jesus Christus in Wahrheit angehört, der Friede. Und weiter ist dann die selige ewige Heimat ganz gewiß, sei es nun, dab du auf dem Kampfplatz in Feindesland oder zu Hause in der Stille abgerufen wirst E. D. Besiegte Aeinde. Der Grund, warum ich das Evangelium so herzlich liebe, ist der: Es hat mir die schlimmsten Feinde, die ich hatte, aus dem Weg geräumt — Tod, Sünde und Gericht. Ich denke zwanzig Jahre zurück, an die Zeit vor meiner Bekehrung, und ich erinnere mich, wie dunkel es in mir war, wenn ich an die Zukunft dachte. Da war der Tod — als was für ein furchtbarer Feind erschien er mirl Ich bin in einem kleinen Dorfe ausgewachsen. Es war dort Brauch, das Alter der Verstorbenen mit Glockenschlägen kund- zugeben. Ich pflegte die einzelnen Glockenjchläge zu zählen. Zuweilen waren es sechzig oder achtzig, mehr als die gewöhnlich einem Menschen zugeteilten Jahre, wo der Mensch nur noch von geliehener Zeit zu leben scheint. Zuweilen aber waren es auch nur wenige Jahre, also der Verstorbene einer meines Alters. Das machte einen tiefen Eindruck auf mich. Ich war damals ein großer Feigling. Wenn es ans Sterben geht, sagen manche: „Ich fürchte den Tod nicht." Ich fürchtete ihn, und es erfaßte mich ein Grauen, wenn ich an die kalte Hand des Todes dachte, die auch mich ergreifen und in die Ewigkeit hineinversetzen könnte, in eine unbekannte Welt. Ich halte damals furchtbare Gedanken von Gott — aber die sind jetzt alle verschwunden. Der Tod hat seinen Stachel verloren, und wenn ich durch die Welt gehe, kann ich, wenn die Totenglocke läutet, jauchzen: „Tod, wo ist dein Stachel?" Und ich höre eine Stimme von Golgatha her: „Begraben in dem Herzen des Sohnes Gottes!" Er hat den Tod seines Stachels beraubt; Er nahm den Stachel des Todes in Sei» Herz auf. Nimmst du eine Wespe und entreißest ihr den Stachel, so wirst du dich nicht mehr vor ihr fürchten, als wenn es eine kleine Fliege wäre. Der Stachel ist ihr ja genommen. Und du brauchst dich vor dem Tod nicht zu fürchten, wenn du in Christo bist. Christus ist für deine Sünden gestorben, die Strafe, der Sold der Sünde ist der Tod. Auf Golgatha hat Christus den Sold auf Sich genommen, und darum gibt es nun keine Verdammnis mehr für dich. Alles, was der Tod jetzt von dir bekonimen kann, ist der alte Adam, den du an dir trägst. Ich kümmere mich nicht darum, wie bald ich von ihm befreit werde. Ich werde einen besseren Leib empfangen, einen Auferstehungsleib, einen verklärten Leib. Ja, meine Freunde, es ist bei mir wie bei dem Apostel: „Sterben ist mein Geivinn." Ist jemand in Christo, so mag der Tod getrost kommen! M o o d y. S» Sie Macht der Knabe. Ein unwissender Chinese hörte in einer Kapelle zu Ato den Missionar B. predigen. Nach Schluß des Gottesdienstes sagte der Chinese: „Von diesem Jesus habe ich bis jetzt noch nie gehört, und ich weiß nicht, wer Er ist; aber sagtest du nicht, daß Er mich von allen meinen Sünden retten könne?" „Ja," erwiderte der Missionar, „genau das habe ich gesagt." „Aber da kanntest du mich nicht, als du das sagtest. Ich bin ein Lügner, ein Spieler, ein Zauberer, ein Ehebrecher gewesen und seit zwanzig Jahren ein Opiumraucher. Nun, wenn du mich gekannt hättest, so würdest du nie gesagt haben, was du gesagt hast." Missionar B. konnte nur mit Nachdruck wiederholen, daß Jesus Macht und Willen hat, selbst von solch einer Menge von Sünden zu reinigen und zu erretten Der Opium- raucher war sprachlos vor Erstaunen, denn sein Geist hatte in schweren Fesseln des Fürsten der Finsternis gelegen. Wochen vergingen, da eines Morgens stürzte er mit Ungestüm in das Zimmer des Missionars, und mit strahlendem Gesicht verkündigte er: „Ich habe es jetzt! Jesus kann mich von allen meinen Sünden erretten I Ja, Er hat es getan I" Hier hatte in Wahrheit der Glaube an Christum ^die Sklaverei langer Jahre, das Verlangen nach Opium, gebrochen. Er ging in sein Heimatsdorf zurück, um seinen Mitsündern von Jesu zu erzählen. Obgleich vor der ihm drohenden Gefahr gewarnt, verkündigte er dennoch die Geschichte von dem großen Heiland, der die schlimmsten Sünder retten könne. Er wurde mit Schmutz beworfen, geschlagen, von Ort zu Ort gejagt, aber man konnte ihn nicht zum Schweigen bringen. Zuletzt führten seine Verfolger ihn vor einen ungerechten Gerichtsbeamten; falsche Zeugen brachten die schändlichsten Anklagen gegen ihn vor. Der Richter verurteilte ihn: sein bloßer Rücken wurde unbarmherzig mit dem Bambusrohr bearbeitet, bis er ganz zerfleischt war. Er wurde wie tot in das Missionsgehöft getragen. Der Missionar wollte ihn trösten, aber der Märtyrer sagte lächelnd: „Lehrer, dieser arme Leib hat große Schmerzen, aber mein Herz hat Frieden." Als er erst halb geheilt war, stahl er sich weg und erschien plötzlich in seinem Heimatsort, um seinen grausamen Verfolgern von neuem das Evangelium zu verkündigen. Seine Worte, welche durch solch blutige Bewährung noch mächtiger wirkten, brachten sogar einige seiner Feinde zum Heiland. Vierzehn Jahre fuhr er fort zu predigen; im Jahre 1869 stellte man ihn als Missionar an. Zahlreich waren die Seelen, denen er das Werkzeug der Bekebrung zu Christo sein durfte. Als sein Erdenlauf zu Ende ging und er zu schwach war, um sich auf den Füßen zu halten, sammelte er doch noch solche um sich, denen er von dem Heiland zeugen konnte. Singend entschlief er voll Freude, bald beim HErrn zu sein. Derselbe Heiland, welcher aus diesem armen, von Sünden geketteten Chinesen einen glückseligen und gesegneten Zeugen der Liebe Gottes machte, will auch dein Leben völlig erneuern zu Glück und Friedein Nur denke nicht, daß es in deinem Be- lieben stände, eine solche Gnade, zu welcher du heute gerufen wirst, hinaus- zuschieben auf spätere Zeit, wenn du genug von der Welt genossen hättest Mache es wie dieser gesegnete Chinese, ergreife das Heil! Der Gott aller Gnade, der dich heute ruft, ist ein heiliger Gott, bedenke es! Es handelt sich uni die Ewigkeit. v, V Don Sieg zu Sieg. , Die Rosse sind zum Streittag bereit, aber der sieg komiiit vom HErrn, vom HErrn der Heerscharen. Ihm gebührt die Ehre, wenn unser braves Heer die Feinde schlägt. Stolz wollen wir sein auf die Dapserkeit der Truppen und auf die Schneidig- keit der Führer. Aber nach jedem Siege müßte der Lenker der Schlachten viel Hunderttaiiseude aus den Knien finden im Dankgebet. Gepriesen sei Gott, daß Er unserem obersten Kriegsherrn es ins Herz gab, sein Volk zu Bitte und Dank auf die Knie zu weisen! k Bon Sieg zu Sieg! Wie erhebt sich unser deutsches Herz,. wenn die Kriegsberichte diesen Ton anschlagen! Sieg ist Herrlichkeit, auch im Innern des Menschenlebens. Weißt du von solchen Siegen auch etwas? Wir haben alle einen Feind. Auch der friedlichste Mensch, der so gut durchkommt, hat einen fürchter- lichen ?^eind. Der ist stärker und gesährlicher und hartnäckiger als unsere Feinde im Osten und Westen. „Der alt' böse Feind, mit Ernst er's jetzt meint." Er treibt sein furchtbares Wesen schon ' Tausende tum Jahren. Wie Japan von Deuischland alles abgesehen hat, so hat der Feind der Menschen von j Gott alles, alles abgesehen. Und so betrügt und verführt er die Massen der Menschenkinder. Er hat Festungen, fester als Antwerpen und Belfort. Er hat Bundesgenossen, mehr als derer sind, die sich gegen Deutschland verschworen. Und Waffen hat er von unwiderstehlicher Gewalt, Geschütze, wie Krupp sie nicht kennt. Und unversöhnlich ist unser Feind. Hier wird es nie Friedenspräliminarien geben Hier l,t Feindseligkeit ohne Waffenstillstand bis in'die Ewigkeiten. Kennst du den Feind der Seelen? Als du daheim im Elteruhause, wo man mit Bleisoldaten spielte die erste Lüge ausgesprochen hattest, als dir beim Anblick eines jungen Mävchens der erste fleischessinnliche Gedanke kam und deine Träume j durchjagte, da hatte der Feind im Sturmlauf dein 1 Leben angegriffen, und du warst verwundet. Solche Wunden heilt kein Rotes Kreuz. Kennst du den Feind? O, furchtbar wütet der Erbfeind, Satan, der Widersacher, der Teufel. Man spricht und hört nicht gern von ihm. Es gibt ja viele, die nicht glauben, daß es einen Teufel gibt. Und das ist auch ein Werk des Teufels. Er ist so unvergleichlich schlau. Die ganze ränkevolle Politik der Deutschlandshasser ist Kinderspiel, trotz aller Scheußlichkeit noch Kinder- spiel gegenüber dem Wesen und Wirken des Fürsten der Finsternis. Ja, alle Teufelei der Erdenpolitik ist Ausgeburt des Ewig-Argen. Wie schrecklich, daß jeder Erdenbürger in dieses Tyrannen Gewalt ist' Jeder natürliche Mensch, auch der Bravste, auch du, auch der dies schreibt, wir alle sind von Haus aus unter seiner Herrschaft. Möchtest du da nicht heraus? Ganz gewiß. Wie grauenhaft muß es für Deutsche sein, die nach Deutsch- land gehören, im Land der Feinde gehalten zu sein als Kriegsgefangene! Aber in des Teufels Händen ist ein noch entsetzlicheres Los als in den Händen der grausamsten Feinde Du willst gewiß heraus. Werde dir klar über den Zustand deines inneren Lebens, er- schrick und suche zu fliehen, sofort, sofort! Sonst könntest du verloren sein, auf ewig. E. M. Versaminlungs-Anzeigen vf t .1 r... _. Bezirk Gießen. Stadtmisfion Gießen, Löberstraße 14 . . in.' ie ^> n ® onntQ 9 W* Uhr: Sonntagsschule; l.^n^^OUEnverein; 8'/« Uhr: Versammlung. 4/r Uhr: Christlicher Verein ;unger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8'/- Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 8*/s Uhr: Gebetsstunde. Sonntag, den 31. Januar: Nordeck und Wiß- k^ c. 2 ' ^ ebrUQr: Altenbuseck; 3.: Kleinlinden; 5.: Wißmar; 7.: Altenbuseck u. Beuern; 9.- Wieseck- kl.. Beuern; 14.: Nordeck u. Wißmar; 16.: Altenbuseck; 1i.: Kleinlinden, Frauenstunde; 19.: Wißmar; 21.: Beuern und Altenbuseck; 23.: Wieseck Frauenstunde; 25.: Beuern. ' Bezirk Eich. Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12V« Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8 Uhr abends: Versammlung. Jeden Dienstag und Freitag: Kriegsgebetsstunde. 26. Januar: Ettingshausen; 27.: Ober- bessingen; 28.: Burkhardsfelden. 2. Februar: Vil- lingen; 3.: Wohnbach; 4.: Watzenborn; 7.: Holz- heim; 9.: Dorfgill; 11.: Langsdorf; 16.: Ettingshausen; 17.: Oberbessingen; 18.: Burkhardsfelden; 23.: Villingen; 24.: Wohnbach; 2b.: Watzenborn.