Bezugspreis 80 pfg. monatlich vierteljährlich 3,40Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt ln unserer Expedition oder in den Zweig- uuSgnbestcllen vierteljährlich 1,80 Mk. - t?rscheint Expedition: §ÜdüNlage21. Dienstag, Donnerstag u. Samstag. — Redaktionsschlug früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Druck der Gießencr Verlagsdruckcrei, Albiu Latein. Rr. 11V. Telephon Nr. 382. Dienstag, den 3. Dezember 1918. Anzeigenpreis 24 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 36 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 100 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles W Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plgtzvorschriften ohneBerbindlichkeit. Verlag der „Gicßcuer Zeitung", Gießen. Telephon Nr. 362. 31. Jkhrg. Ui Me Keimkehr Auch der nur allzuverständliche Triumphgesang der Feinde, auch die beispiellose Schwere der Waffenstillstandsbedingungen kann uns in unserem Stolz auf unser Heer nicht irre machen. Was Deutschlands Söhne in diesen vier Jahren beispiellosen Ringens und harter Entbehrungen geleistet und gelitten haben, das allein würde das deutsche Volk für alle Zeiten unter die ersten der Geschichte stellen. Wir sind heute nicht unbefangen genug, um ruhig und gelassen die große Schicksalsfrage nachzuprüsen, wie alles kam und ob es kommen mußte. Der Brief des Prinzen Max gibt einige Fingerzeige, wenn auch sein Inhalt iloch nicht unumstritten ist. Wir können jedoch das endgültige Urteil vertrauensvoll den späteren Geschlechtern überlassen, die aus dem Widersprechenden, Verwirrenden das Bleibende herauszuschälen haben. Nur eine Tatsache dürfen wir schon jetzt als eine feststehende, unverrückbare dem Urteil der Zukunft vorausnehmen: Das Heer blieb unbesiegt. Wenn jetzt die Millionen in die Heimat zurückfluten) dann darf kein Gefühl der Beschämung in ihnen mächtig werden. Stolz und erhobenen Hauptes kehren sie heim. Wenn wir Deutschland, wie es in. diesen vier Jahren bestand, als eine belagerte Festung betrachten, dann können wir den Ausdruck des alten Militärsystems gebrauchen: Wir ziehen mit klingendem Spiele ab. Stunden nur trennen uns von dem Augenblick, wo unser herrliches 116er Regiment zu uns zurückkehrt. Wir haben nicht nur ein Recht, sondern eilte Pflicht, unsere Häuser mit Flaggen zu schmücken und dabei sollen ivir ilicht kleinlich und parteipolitisch engherzig sein. Ob wir noch die Fahnen in den Farben vergangener Tage die schwarzweißen Preußens, die rot-lveißen Hessens, die blau-weißen Bayerns oder tzie 'schwarz-weiß-rote hinaushängen, für die unsere Truppen doch gekämpft haben, oder die schwarz-rot-goldene der. Demokratie von 1848, bleibt sich gleich. Die Hauptsache ist, daß die Heimkehrenden enkpfinden, wie stolz tvir auf sie siitd, wie froh wir sie grüßen. In vielen von uns regt sich der Schmerz, daß die Millionen umsonst gestorben sind, daß deutsches Heldentum die Fremdherrschaft von deutschem Lande nicht abwehrcn konnte. Stolz und freudig gehen wir unseren Truppen entgegen und für jeden Soldaten, der die Heimat schirmte, gilt das Wort des Schillerschen Siegesfestes. Krönt den Sieger größ're Ehre, Ehret ihn das höh're Ziel. locü für die lonserzung des Weges. Nach Mitteilungen, die für durchaus zuverlässig gehalten werden können, besieht kaum noch ein Zweifel, daß Marschall Foch alles daran gelegen ist, einen Vorwand zu sibden, um den Waffenstillstand zu kündigen, den Krieg fortzusetzen und so die Lage der gänzlichen Wehrlosigkeit in der sich Deutschland befindet, im Sinne der französischen Rache und Erobcrungspolitiker auszubeuten. Air die Sozialen von den Tranzofen behandelt werden. (Aus der Reichskonferenz) Aus dem Verlauf der am Dienstag in Berlin statt- gefundcn.n R e i ch s k o n f e r e n z ist bemerkenswert: Die weitaus größte Mehrheit der Redner ist für eine baldigste Einberufung der Nationalversammlung. Staatssekretär Erzberger führte an: Wenn Eisner über Clemenceaus Liebe zum Sozialismus Klarheit gewinnen wolle, brauche ec sich nur anzusehen, wie Clemeuceau die Sozialisten beider Richtungen behandele. Beim Betreten des Okkupationsgebietes löste ec dort sämtliche Arbeiter- und Soldatenräte auf, deren Mitglieder eiligst gc flüchtet seien, weil sie fürchten mußten, erschossen zu werden. Admicul Beatty empfing die Ver- treter der Matrosen!äte überhaubt nicht. Der englische Delegierte des Roten Kreuzes erklärte noch gestern hier iu Berlin gegenüber Ledebour und Oskar Cohn, England werde nie m i t Arbeiter- und S o l d a t e n - raten verhandeln. Als das dtiugendstc Gebot der Stunde bczcichncte Erzberger: 1. Die Einigkcitserklücung aller deutschen Stämme; 2. die Nationalversammlung und 3. den Präliminarfrieden. Auch der Volksbeaustragte H a a s e hob scharf hervor, daß die Ent' Ute mit einem Staate nicht verhandeln werde, wo ein Chaos herrschte. Besonders bemerkenswert waren seine Ausführungen über die Arbeiter- und Soldatenräte. Ec vcionte die Notwendigkeit der Zu- sommcnfassung der Arbeiter- und Soldatenräte über ganz Deutschland, d nu es sei ein Mißstand, daß der Berliner Rat für alle sprechen müsse. Am Mittwoch fand eine weitere Sitzung der Reichskonferenz unter Zuziehung der Staatssekretäre statt, worin das Reichswahlgesctz für die konstituierende Nationalversammlung das bereits im Entwurf vorliegt und durchberaten wurde. Das Gesetz soll in möglichster Eile verkündet werden. Die neuen Parteien. Soweit die Umgruppierung der bürgerlichen Parteien sich zur Stunde übersehen läßt, kann fcstgestellt werden, daß sämtliche bisherigen bürgerlichen Partei' namen verschwunden sind. Es gibt jetzt folgende bürgerliche Parteien: 1. Deutsche demokratische Partei (linker Flügel und Mitte der Fortschrittlichen Bolkspariei, linker Flügel der Nationallibercrlen, parteilose Demokraten usw.) 2. Deutsche Volkspartei (rechter Flügel der Fort- schcittlichen Lolkspartet, Mitte und rechter Flügel der Nationallibecalen) 3. Christlich-demokratische Volkspartei (das frühere Zentrum.) Deutschnationale Volkspartei (in der Zusammen- sassnng der früher rechtsstehenden Parteien bei stärkerem Hervoctreten der Christlich. Sozialisten). Während des Krieges haben sich ferner aus Absplitterungen der Sozialdemokratie neugcbildet: 1. Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei. 2. Der Spartakusbund. • Erst- Kundgebung der Deutschen demokratischen Partei. Die erste große öffentliche Kundgebung der Deutschen demokratischen Partei fand am Sonntag, den 1. Dezember, vormittags 10 1 / 2 Uhr im Zirkus Busch in Berlin statt. Als Redner über des Thema: „Die Deutsche demokeatische Partei und die neue Zeit" sprachen: 1. Fischbeck, Handelsminister; 2. Professor Alfred Weber- Heidelberg ; 3. Freiherr Hartmann v. Nichthofen ; 4. Unter- staatssekrrtäc v. Gcrlach; 5. Fräulein Else Lüdecs. » Anschluß der volkspartcttichert Organisationen Der geschäftsfühcenbe Ausschuß der Fortschrittlichen Volkspartei erläßt folgende Aufforderung: „-Nachdem die Deutsche Demokratische Partei unter Zustimmung der Fortschrittlich.n Volkspartei gegründet lst, fordern'wir unserer Organisation auf, den Anschluß an die Partei ungesäumt zu vollziehen." * Wiesbaden Die hiesige Fortschrittliche Volks- Partei hat einstimmig den Beitritt zur neuen demokratischen Partei beschlossen. * Karlsruhe Die Landesorganisation der Fort» schrittltchen Volkspartei Badens ist mit ihren 123 Ortsvereinen geschlossen der neuen deutschen demokratischen Partei beigetceten. * Dresden Der Vorstand der Fortschrittlichen Volkspartei Sachsens beschloß einstimmig, sich der Deutschen Demokratischen Partei anzuschlicßen. 9 Prinz Schönaich (Lnrolath bei der demokratischen Partei. In der „Gubener Zeitung" veröffentlicht der Reichstags- abgeordnete für Guben, Prinz Schönaich-Carolath, folgende Erklärung: „Seit länger als 25 Jahre arbeite ich an dem Zusammenschluß der liberalen Parteien. Es hieße deshalb mein eigenes Werk verleugnen, wollte ich der Gubener lokalen Organisation der beiden liberalen Parteien, die sich als Ortsgruppe in der deutschen demokratischen Partei zusammengefunden haben, fernbleiben. Ich trete daher der lokalen Organisation der deutschen demokratischen Partei bei und hoffe zuversichtlich, daß sich in absehbarer nicht zu ferner Zeit der Zusammenschluß aller Liberalen erreichen lassen wird. Das Vaterland über der Partei! Wie man hört, hat auch Prinz Friedrich Leopold und der nationalliberale Reichstagsabgeordnete Keinath seinen Beitritt zur deutschen demokratischen Partei erklärt. POÜWClKS. * Drrüdrn Bet den Wahlen zum Arbeiterrat Großdresden haben die Mehrheitssozialtsten einen großen Sieg errungen. Sie erhielten 117 000 Stimmen, die Unabhängigen 7625, des^ Feldheeres. ® t0 & eS H°upt-Quartier, im Non, 1918. An das Feldheer! Soldaten, die Ihr mehr als vier Jahre lang treu in Feindesland ausgehalten habt, denkt daran, wie unendlich wichtig es für Heer und Heimat ist, daß sich Rückführung der Armeen und Entlassung ihrer Verbände m voller Ruhe und Ordnung vollziehen. Nur wenn jeder einzelne von Euch treu auf seinem Posten bleibt, bis die Stunde der Entlassung aus den Reihen des Heeres für ihn gekommen ist, wird es gelingen, die mannigfachen Reibungen zu überwinden, welche die Rückführung so gewaltiger Heeresmassen mit sich bringt. Wie Ihr oft in Zeiten des Kampfes selbstlos Euer eigenes Ich dem Wohle des Ganzen untergeordnet habt, so vergeßt auch jetzt nicht, daß die Heimat in letzter Stunde von Euch Opfer fordert. Sie sind gering gegenüber all dem, was Ihr in den vier langen Jahren des Krieges g^^^Alles außer den Jahrgängen 1896 bis 1899, die zunächst bei den Fahnen bleiben, soll so schnell wie möglich entlassen werden. Laßt Euch nicht verführen, vorzeitig und eigenmächtig Euern Truppenteil zu verlassen, vergegenwärtigt Euch stets, zu weichen Schwierigkeiten bei Unterbringung und Verpflegung sowie im Abtransport es kommen muß, wenn jeder einzelne von ,Euch regellos nach Hause strebt. Ordnung und Zusammenhalt ist jetzt wichtiger denn je. Nur so wird glatte Rückführung des Feldheeres nach den östlich des Rheins zunächst vorgesehenen Unterbringungsräumen möglich sein. Von dort ist Leitung der Verbände mit Eisenbahn oder Fußmarsch zu den Ersatztruppenteilen vorgesehen. Mit Rücksicht auf die große Anhäufung von Truppen und die beschränkten Transportmöglichkeiten kann dies nur allmählich erfolgen. Längere oder kürzere Wartezeiten bei oft beschränkter Unterkunft werden sich für manche Formationen nicht vermeiden lassen. Auch hier habt Geduld und Vertrauen; es wird jeder von Euch so frühzeitig zu seinem Ersatztruppenteil befördert werden, als die Umstände es gestatten. Keiner voii Euch wird vergessen! Seid versichert, daß die Oberste Heeresleitung in Verbin- düng mit den Heimatsstellen alles aufbietet, um Euch so bald wie möglich Euern Angehörigen zuzuführen. Doch eins tut not hierbei: Rübe und Ordnung. von Bindenburg. Cruppenmärfcbe durch den is KorpsbezirK. Der Bezirk des 18. Ameckorps wird in der Nicht»,ig von Westen nach Osten von 7 Armeen durchschritten und zwar von Norden nach Süden gerechnet. Von der 17. Armee nördlich der Linie Siegburg — Winterschetd — Eckenbogen — Hilchenbach — Winte» becg — Corbach. Von der 18. Armee nördlich der vorgenannten und nördlich der Linie Köntgswinter — Siegen — Biedenkopf — Gcmünden. Von der 7. Armee südlich der vorgenannten und nördlich der Linie Herschbach — Stein — Neukuch — Helborn — Homberg. Von der 1. Armee südlich der vorgenanuten und nördlich der Linie Bendorf — Westerburg —Wetzlar — Gießen — Ulrich st ein — Marbach. Von der 3. Armee südlich der vorgenannten und nördlich der Linie Ems — Hirjchberg — Westbucg — Westmünster — Klceberg — Lutz bach — Be rpadt bet Nid da — Freiensteinau — F-lteden— Gersfeld. Von der 5. Armee südlich der vorgenannten und nördlich der Linie Kreuznach — Spccndling-n — Hochen- heim — Großgcra» — Obecroden — Mainflingen. Von der Armeeabteilung 8 südlich der vorgenann- te " Di/Marschstroßcn sind noch nicht festgelegt; cs muß damit gerechnet werden, daß ln den betreffenden Gebiete» während der Durchmarschdauer sämtliche Straße» von den Truppen benutzt werden. Die Durchmarschdauer wird sich auf 8—10 Tage belaufen. Die auf den Trennungslinicn gelegenen Städte und Ortschaften liegen teilweise im Bereiche der nördlich und teilweise im Bereiche der südlich marschierenden Armeen. f Die Organifation der beffifcfteit Zraalrverwattung. Das Hessische @taotSmjnifli um richtete unter Nc. St. M. 11979 vom 11. Noven > 1918 an sämtliche untergebeneEehöl cm rnb -9 ou t deSLands dm n\ Nochstfhendcn c9 ^nicftcn : Auf Grund der Volksbcw vv und der durch dies Q(9djcffe;‘i‘ n Tat such ni d> in? E v uhnien m t dem Arbeiter^, r- und o!i tm-Nat dnr neue Regi'crung von 7 M't.,9 dern -- , \ stehe » aus dem HoMzeichneten als Ministe -Präsident (ntaats- mtnsirer) und Minist.. des leußere«, Tirektor der Ministerin! iiteitung des Innern, » » „ „ dcr Justiz, „ „ ^ der Finanzen, " ,/ „ für das Bildnngswescn, » n „ „ fi'r da" Landes Arb its?" und Wirtschastsamt, tt ,, ». „ .für das Landes Er näh rnngsamt. Diese sieben Ministzrialvorsiände bilden das Staats Ministerium und raff-n in diesem ihre Beschlüsse nach Lttimmenmehrhttt. Die ent .-nstehend-n Bestimmungen der Verordnung vom 15, Md z 1879, die Organisation ^‘ c erste • Stc tsb/w? b • ,h ffr , sind o- :'gtt i , owte bei vor I 1911. «Landstäyds u ) die Bildung tt e cffi n . Alle ü r atßci besitze. 9G:ordnun^s-? n** i Ei vn.ch tunken s Staat's, der Provinzen, .^r r e und Gemeinden bleiben bis aas weiteres M Krast. Alle von dcr früheren Regierung abgeschlossenen Verträge, vollzos.cn-".. A^stclmng'.u und eingc^amttnrn Verpflichtungen bl iben bestehen. Es werden sämtliche Beamten und Bediensteten des Staates, die unte der n-men Regi-rung nützuarbeiten gewillt sind, unbeschadet hr c politischcu un rc tgiösi tt.rn* benöbikenntnissts in ihren Stellen und Aemtern bestätigt. Von einer Vereidigung auf die neue Regierung wird abges hen, cs wird vielm.h erwartet, daß jeder Beamte auch ohne solche s ine Pflicht tut wie bisher. Alle Lehördln und Beamten lüsten für die Folge ung die Bezeichnung ,,Hessische(')(s)". Ulrich. ^; 4 E IIIIMfMIIIL I. ^0^' Mm belftn Infolge des Uerbots dev Admauderuug aus dem zu räumcnden Gebiet werd.> k t. iuu n Stoti.. n des lurkstt) c'i ruschen . ".'vir-' und den Station eu des cb.nfalls der'A'esttzuna unterwo' . T.i.st 's rechts.hkrischen v . Z reäu^h. stsiche (sibu- ' ' . \ ch- .bic Eistnbahu- stationeo Honsii -< (Nh - ) P^derback- Elbing (Wester' Wald) ) tez,' 5 • b j werden vor in ?>m neuu >\n Streifen des rcch's'h nischen G'.bi tes elegenrn Stationen Fahrtarten zu stn aus diesem 'streifen in das Nicht der Bcsttzun uuE ie (nd ' ^et h n 'n.nur gegen Vorlage cstics E laubuisschetms ausgegeben. Die E laust chcine werden von den Ortöpi ' . d n aus, estcllt und zwar nur für wi fltd) b in ende Neu' n wi- Beispiel w-.ist B cufsre-tscn m öffentlichen Jn!..-sft, bei To^ oder schwerer Erkrankung de«, ächsten tzMigm. Ausgenommen vor- dieser Besb räulung sind der A beitervi.r kehi auf Rücksthr und Wod'nkürten, der Berufsv ik^hr auf Wtkart - v b der Bet Lei: aus Schülermonatskar t Gl pack- Uv Expreßgutbsiöcocrt a iU die vo. bez neten Grenzen hinaus ist h:Z auf w .'iteres ausge-st. fsen. Bei Neisei übersdas zu räumen o? Gebict hinaus .'m . werd n würde. Gelchäftsseute haben für den Erlös aus ih m B triebsln r • etfee gezeichnet ; unsere ' ,v 'tlttsch i der sehen- vo'handrnct t großen bis zur in ...'s i) Wollt'. . . v; tw es .''NMtc > na..- 5 - u ; si tz - -fs ebet, ■ •i U der ß, i s leicht UMÄ2Ng rr werden schastm, welchc zum Tri! g v n B .ira e gezsicha.t haben, zu baden kommen, den enttvedee dir AKgem mheit ‘•i ! >l ' Z l von Eittlcg ;v r wei ..stich darauf hin. n-ststn Rütteln an der 3“t uno errbitui) ‘o vt Slrcbit v eutschlaro ' v raängutsvoll r-ntergrabm müßte. Die - a;rng d r Zinsen war zudem roeiter uwm als eine Schonung, .der LragWigk» Schultern, die ja doch für o.e . (st'.ug dc. Ajn>. last auskommim muff =:. Nur Stadl and Land. * Metzen. Beim Vorgehen gegen Plünderer wurde einer der Plünderer erschossen, während ein anderer dn-ch den hntspe en schwer v rbun. t wurde. Ein d - b n Fälle ereignete sich beim Plünderungs- versuch von Fc dpDseüdungeL. * Friedstr g DerL- utnant H rccht vom hiesigen Ossigersgrfar'-'/ <. rstagec wurde in einer d r l tztcn Rächte bei inew Etnbrnch in das Konstktionsgeschäft von peinnch Dcebcs Kaiserstr. 92, überrascht und fcstge- nommen. Der Herr Leutnant hatte seinen Raub schon in Sicherheit gebracht, ober seinen Mantel am Tatort liegen lassen. Als er diesen bei einem zweiten Einstieg in . ^ Geschäft holcn wollte, fiel ec der Polizei in die Hände. — Ein vor dem „Deutschen Hause" stehender Posier klärte gcftem früh einem Kameraden die Ein- richtung eines Armeerevolvers. Dabei entlud sich die Waffe, und der Kamerad sank tödtlich getroffen zu Boden. Verantwortlich! A l b i n Klein, Gießen. Ba^antUvihuzzg. . m t Die Zwisü?ettst,eim' für die 5% SchMdverschreihAn e» der VIII. cst-Le.--sa...erhe • ümtett vom 2 . Dezember d$. 3$. ab in die endgültigen 'Stücke mit Zinsscheinen umgetauscht werden. Der Umtausch findet bei der „Um-auschsteste für die rregsanleihen , Berlin >v 8, stst l- 22, statt. Außerdem übernehmen sämtliche Reichsbankanstal-ten mit Kasseneinrichtung bis zum 15. £;■' 1919 die toftenfreie Vermittlung des Umtausches. Nach diesem Zeitpunkt können die Zwischenscheine nur noch unmittel"ar' bei der „Umtauschstelle für die Kriegsanleihen" in'Berlin umgetauscht werden. ' Die.Zwischenscheine sind mit Verzeichnissen, in die sie nach den Betrügen und innerhalb dieser nach der Nnmmernfolge geordnet einzutragen sind, während der Vormiltagsdienststunden bei den genannten Stellen einzureichen; Formulare zu den Verzeichnissen sind bei allen Reichsbankanstalten erhältlich. Firmen und Kassen haben die von ihnen eingereichten Zwischenscheine rechts oberhalb der Stücknummer mit ihren! Firmenstempel zu versehen. 2 Der Umtemsch dee für die Gchatzstttt^isuttgen Der VIII. Kriegs- ... ■ . dj v und für die '& vorz 1918 Fo-ge VIII findet gemäß unserer Anfang d. Mts. veröffentlfchten Bekanntmachung bereits seit dem ' - . . ' 4. Nsvember d. 3*. bei der '„Umtausch stelle jtt* d e Kriegsanleihen ", Berlin >V8, Behrensttaße 22, sowie bei sämtlichen Reichsbankanftalten mit Kasseneinrichtnng statt. + _ _- Von beit Zwischenscheinen der früheren Krceg^^nleihen ist eine größere Anzahl noch immer, nicht in'die endgültigen Stücke umgetauscht worden. Die Inhaber werden aufgefordert, diese Zwischenscheine in ihrem eigenen Interesse möglichst bald bei der Umtanschstelle für die K^'iegsan- ieiheu", Berlin ^8, Behrenft bLze 22, zum Umtausch einzureichen-. . Darmstadt, 29. Rov. Int heutigen Ministercot stielt der s fa mi< oder zu Ärb.llszWkek u nach B 'gien m» nach Rlr.V lsi' --- ch - üh ssi ‘ ‘ i, ia iächlrche;? I 7 Der Finanzausschuß des Hefstfchru Ardettrr, Kauern- und Eoldateurats hat folgend. Entfchlnßung n:: «w- '^rKr- gLanleche r-cht . i'u . si-wl . E m die Hä-ttn non -P\\i-kvcu . ' . r v ' -■ . n Aihtt^ch.a FülliN hob v va - ‘ ganz B mög n !N erh c. ? ' ..t Si wi d tt ]an odlch doch — wie die Acbkitccschuft — um tt) Ec-, ipa-mfie kommen, wenn die KriegSanllihe an-Aastet Berlin, im November 1918. !ü:! «sb k-Drrektorinm. Havenstein. v. Grimm. .1 Si e0j g ats i ■ s-eäii!!i:i? Für Hände , Wäsche*, Geräfe*Rei igung. Vom K^ieBsaus3C^u9ß genehmigt bezüyiich Preis und Beichaffcni^it. So kaufen Sie da& ubürail erhältliche Jda gonz a - S c h m ier w is sS ulttel in Kübeln ä 1225 und 5ü Kilo. Alleinige Fabrikanten JCochgr S Mp!, "TÄ? i - M 2 Telefon 67. mmm Knt 1 " I ■ iia i!a, Sdtt. Poiksktndergarten. Walltorstraße 59 wird am Montau den tt. Dez. ein Bolkskindergarten eröffnet. Besuchszeit von vormittags 8 bis nachmittags 6 Uhr. Anmeldungen werden vom Tage der Eröffnung an daseblst bei der Lejterin Fr-. Rhumbler entgegengenommen. Der K $■ v-ymwMevtin E. B. üusleii, iliHnnol, ■■ — Verschttstnurrg Schreibe allen leidenden gerne umsonst, rnomit ich mich von ineinern schiv ^ungenleiden selbst befreite. Heinrich Dcickc, Wackersleben "Provinz Sachsen. Rückmarke erwünscht. Rieft - ff einen mit eingedruckt' n Mimen lülüstg bcr Alviu Klein . Gesucht für baldigst eins. Stütze, die gut kochen, nähen u. bügeln kann. Hausmädchen vorhanden. Fra« Ing. Jmhof Bad-Nnnheim Rvonsrr. ll BrapeS, ficisiigeet D - M:;$■ tt sofort gesucht. Aug. Unllmann, Qffenbach a. M., Metzgerei, Waldstratze i!5.