Bezugspreis 80 Pfg. nrcmatiich vierteljährlich 2,40Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweig- ausgabesrellen vierteljährlich 1 , 80 -All. — Erschein: § T ü C ö i 1f ö Vi ! Dienstag, Donnerstag u. Samstag. — RcdaMonsschluh ‘ I früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksen- die 44 mm' breite Petitz e i.! e, für Auswärts Pfg. Die. 90 rara breite Rek! ams - Zei! c 1 '0 P'ermig. S Ü (! I! I 0 3 t 2 1- .'traberlagen iuerben nach Ec wicht und (v eos'.e berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung d ^ - .r. vol"A VM bei gerichiHcher Beitreii?> 1 ' b düng nicht verlangter Manuskripte roird nicht garantiert. Vertag der „Gießeuer Zerrung", chte^eu. *B** ms*zss-tr~. sw /*- rrr* ..Tw »*>*:»•**»?' ' * Nr. 102. Telephon Nr. 3Ö2. Donnerstag, d s 7. November 1918. KoirLur^ in'7.7-Mab. Plnpnorschrisien ohur ch-e äu -:d;. Druck der GieKener Verlagsdrucker i, Albs' , ein. Wrtrere Dnr,? druchs versuche veehiKd >rt* Der Kaiser bei den Truppen Kö l.>, 5. Noo. Die „5löln. Zlmeidet ans dem Großen Haupiquartiei: Der Kcufer weilte gestern bei den Divis tonen der flaiid rischen Front und Wade überall ton den Truppen begeistert be^ grüßt. vir jfH'-WMi von Fräfideiit Wilson. Berlin, am 6. November. Amtlich. . Die durch Funkspruch hier eingetroffene Note der Bereinigten Staaten vom 5. November 1918 lautet in der Uebersetzung: In meiner Note vom 23. Oktober 19ch8 habe ich - Ihnen mitgeteilt, daß der Präsident seinen Notenwechsel den mit den Vereinigten Staaten verbundenen Regierungen übermittelt hat, mit dem Anheimstellen, falls diese Regierungen geneigt sind, den Frieden zu den angegebenen Bedingungen und Grundsätzen herbeizuführen, ihre militärischen Ratgeber und die der Vereinigten Staaten zu ersuchen, den gegen Deutschland verbundenen Regierungen die nötigen Bedingungen eines Waffenstillstandes zu unterbreiten, der die Interessen der beteiligten Völker in vollem Maße wahrt und den ver- bundenen Regierungen unbeschränkter Macht sichert, die Einzelheiten der von der deutschen Regierung angenommenen Friedens zu gewährleisten und zu erzwingen, wofern sie einen Waffenstillstand vom militärischen Standpunkte für möglich halte. Der Präsident hat jetzt ein Memorandum der alliierten Regierungen mit Bemerkungen über diesen Notenwechsel erhallen, der folgenderinaßen lautet: Die alliierten Regierungen haben den Notenwechsel zwischen dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und der deutschen Regierung sorgfältig in Erwägung gezogen. Mit den folgenden Einschränkungen erklären sie ihre Bereitschaft zum.Friedensschluß mit der deutschen Regierung auf Grund der Friedesbedingungen, die in der Ansprache des Präsidenten an den Kongreß vom 8. Januar 1918 sowie der Grundsätze, die in seinen späteren Ansprache niedergelegt sind. Sie müssen jedoch darauf Hinweisen, daß der gewöhnlich. sogenannte Begriff der Freiheit der Meere verschiedene Auslegungen (Bedingungen?) einschließt, von denen sie einige nicht annehmen können. Sie müssen sich deshalb über diesen Gegenstand beim Eintritt in die Friedenskonferenz volle Freiheit Vorbehalten. Ferner hat der Präsident in den in seiner Ansprache an den Kongreß vom 8. Januar 1918 niedergelegten Friedensbedingungen erklärt, daß die besetzten Gebiete nicht nur geräumt und befrei!, sondern auch wieder hergestellt werden müssen. .Die alliierten Negierungen ,md der Ansicht, daß über ,den Sinn dieser Bedingung neme Zweifel bestehen dürfen. Sie versteht darunter, daß Deutschland für allen durch seine.2lngriffe zu Lande, und in der Luft der Zivilbevölkerung der Alliierten und ihrem Eigentum zugefügterr Schaden Ersatz leisten soll. Der Präsident hat mich mit der Mitteilung beauftragt, daß er mit der im letzten Teile des angeführten Memorandums enthaltenen Auslegung einverstanden ist. Der Präsident hat mich ferner beauftragt, Sie zu ersuchen, der deutschen Regierung mitzuteilen, daß Marschall o-och von der Regierimg ermächtigt worden ist, gehörig beglaubigte Vertreter (?) der deutschen Regierung zu - empfangen und sie von den Waffenstillstands-Bedingungen in Kenntnis zu setzen. Anmerkung: AmUich ist die Note noch nicht eingegangen. :- - " r --- kirWarsch m nordfirol. 3 n r» 3 b i u cf, 6. Nov. Dis ..Im . brück«.r Nachr." vriugcn an der Spitze ihrer heurigen Mutagsnummrr folgende Meldung: Das bayrische vai ö*minijkrtuin in München über, mittcli? d ui P'.äjideuän des Tiro!.. ? NuLivnallates E 5. Nosemh ^ um 3 /. 11 Uhr nachts foU :d Depesche: Die JL>offtiijttöpai-dsüebrngunsLk zwischen Oesterreich und der Enteute zwingen urrS, zu der Sicherung uns» rer La 7 .in s re T upp: : no Nordti ol zu sch dm. GierckZen. sollen . bl. U T upptzn mil: ;m, m den -Abzug aufgelöster öst'tpAchffcher Hcerc steile nach -Osten zu oiontu ww das Land vor Zuchtlosi>k -i zu schützen. Unsere S3oiT)utci über fä^eitc* am 5. 9kovembec die Gccr-z.. upd starke Klüfte werden fvlgeu. Wir kommen als Freund- u-rd erwarten, daß u?s bei unseren Bewegungen keine Hindernisse von seiten des deutsch-öfter- erchtschen N-ll'-onakates und der. österreichisch! n 5iow- man.oüchöldcn in den Weg legt U5?ifc n v Sollte das tcotzwm bu Fall s > , jo sind uvsrne Truppen ai g- wü jrn, sich inihWaff rr. ewalt dm Weg zu bahnrn. Der kommandierelide Gen-rck Kcafft v. Delmensingen Das Blatt fügt hinzu: Der Waffenstillstand mit der Entente ist abgeschlossen und der deutsch ö.ierreichische Not-onalrat nahm ihn mit Bedauern zur Kenntnis Die Bedingungen sind ln Durchführung begriffen. Inns druck handelte mch bereits danach. Die Bevölkerung j doch wird mit Rücksicht auf die bereits etngetcetenen schlimmen Ereignisse an vielen Orten Tirols das Ec- scheinen deutscher O-dnungsmonnschaften im Interesse des Landes und d?r heranftrömendkn Soldaten, btt selbst, gleich welcher Nation sie cmch angehörrn mögen, unter der Unordnung schwer leiden, nur begrüßen. Aufruf. In der ernstesten Stunde, die unser Vaterland je erlebt hat, wende jsich der Hauptausschluß nationaler Arbeite- und Berufeverbände Deutschlands an die deutsche Arbeiterschaft: Der bisherige Notenwechsel mit dem Präsidenten Wilson gibt für d'.e Bedingungen eines Waffenstillstand s zu den ernstesten Btfülchtungen bLgründeten Anlaß Nach dem Zusammenbruch unserer bisherigen Bundes- gettoff n, nawdcm unsere Front, dir in mehr U's 4 Johrcn unvergleichliche, in dd schlesischen Bodenschätze zum größten Teile b raubte» Deutschland grht Ihr einer sicheren Verelendung entgegen, werdet Ihr und Eure Kinder zu Lohnsklavrn unserer Feinde. Das kann und darf Euer Wille nicht sein und gegen Liese Zumutung unterer Feinde heute Stellung zu nehmen, M nationale Pflicht. Die Regierung muß wissen, düß wenn doch die Mögi.chk'.it der Abwehr unermeßlichen Unheils vorhan Len ist, baß dann mit dem deutschen Volke auch die fest entschlossen ist, das äußerste zu killen. Auck die deutsche A^bttterfLaft weiß, daß bei einer Vernichtung unserer Erw ros stände .schließ sich nur die Wahl bl-äbt zwischen erneutem blutigen Kampf oder völliger HoffnungSkosizkeu^ Als die neue N- gierung, htpt-r die wir uns unter AufrechtLrhaltung all- r unserer Grundsätzte stellest, ihr Parole dir „liotiotialen Perteidigüng". Deutsche 'ibeit.'r, wenn die Ne stciung zu einem letzten Kampfe um unser Sein oder Nichtsein aufcusin sollte dann zeigt, daß Ihr. . meinsam mit den nd :cn Ständen und Schickt, n unsccrs Volkes in Stadt und Land, geschlossen frntu: jhc steht. Vergebt den Hader der Pa-leien, sn llt all. suih r:m Gegensätze zu rück! Schließt Euch m t all'-tt Gleichgesinnten in allen Orten zu Volksausschüssen für die nationale Verteidigung zu- sammen. Laßt den Geist der Freiheitskriege noch einmal wach werden! Zeigt der Welt, daß Ihr nicht gewillt seid, 5Oeut!and und Eure Zukunft kampflos den Haß bet Feinde auszuliefern. Noch nie ward Deutschland überwun» den, wenn es einig lv'ar! - ■' . . . Mi rwm-n . i -- Üinilicbe ^rEcde LsgeOmcvle. wtb. Großes Hauptquart irr, 5. Nov. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Zwischen der Schelde und Oise haben Englands und Fravzosrn ihre großen Angriffe wieder ausgenommen. Durch gewaltigcn Einsatz cn st.llÜ ! v. o Pan; - wagen suchten sie den Dmchbruch cnf brr. mehr als 60 Kilometer breiten ro«1 zu. i rzw n n. In chw , - , bis in die Dunö-ltznt während m N: -gelavg -s Ui seren an Zahl weit untrrle. n .n Ti upp den semd si.chrn Angriff aufzufangen und den Durchbruch zu ver hindern. Südlich der von Baler.c'.enni-s noch Nord osten fühlenden Straße wiesen wir den Feind vor unseren Linien ab. Die gegen unstere neue Front Sebourg- Wargnies !e Grand . chreb-n A . ;.stff wurden durch ' erfolgreiche Gegenstöße auf >ni Höhen östlich düster Orte zum Scheitern gebracht. WarWklcs le Petit, das vorübergehend in FeindcShand siel, nahmen wir wieder. Den beiderseits von Le Qmsnoh vocbcechenden Angriff brachten wir südlich von Wai^nies le Petit und der Jolimctz zum Stehen. Le QaeSnoy, durch dndLiseitrge Umfassung bedroht, wurde befehlsgemäß geräumt. - Der gegen den Wald von Mo-mol gerichtete Ansturm des Gegners kam in dem w lichen Teil bcs Waldes zum Strhen. Auch südlich des Waldes wurde der Feind am Vormittag dicht hinter unseren vordersten Ltnien auf den Höhen westlich des Sambre-O i f e«Sf ana i ab- gewiesen. Am Nachmittage setzte'der Gegner seine An- griffe fort. Ihr Schwerpu.-!^ lag nördlich und südlich des Waldes. Nördlich des Waides fingen wir den Stoß östlich von Jolimctz, südlich des Waides am Sambce —Oise Kanal auf. Der Kanalobst" > östlich von Ols und - Catrüon wurde s « g alle füustlichen A". üem: behauptet. Südlich von Catrllou^ stieß d r Feind in - etwa 1 bis 2 Kilometer Tüs. üb i - > Kan-".: vor. Hw«, brachten ihn an der Straße Lo Glost'.—Oijy örlttche Kampftruppen zum ' Lehen. Vor L Kanalfrort zwischen F snh und nordöstlich von Etr- ux m alle Angriffe ^ dcS Fundes zusammin. Zwisch Etrrux und der Oste konnte er an einzelo rn Stellen düs nörtliche Ufer gewinnen. Auch hier gelang es ihm n'u- , übe unsere vorderste Stellung hinaus vorzudrrngm. 'Südlich der Oste sind dem starken Artillerieseuer, das fi am ftüchen Morgen bie zur Serre ausdehnti, hchki ' llo griffe südlich vor». Gaise bei Le Herin und g gen Bois le Pargnh gefolgt. Der Feind -wurde überall, /ilwl" . - im Gtgen goß, ab- gewiesen. — An der A \ ö « r fror t fdne Kampfhandlungen. Zwischen Le Chrs . und Sommai the scheiterten TeUvo; oöße des G'Lgne.s. . f d.n Höhm südlich von Beaumont wiesen wir heftige ^.ifj der Amerikaner «ab. Im Walde von Düuiet woch - unsere Truppen stärkeren Angriffen befehlsgemäß auf oc. östliche Maüs- Ufer nördlich von Stcnay aus. Südlich von Dun wuctzen feindliche Abteilung-.-,', Die über.d:e Maas vorch-eßeA, aus den Fluß zurück !-wo fin. f Öen Höhen östlich der Maos schurrten starke Dng^ffk, wü llch Mosel Teilvorftöße der Amerikaner. Der Erste G- .- r.-Lquartoc-rmcist-e.: G ro en e r. M Berlin, 5 Nov., abcr.ös. . mit lhm -i'rM : vost Le Chesne und westlich von N '.r - mont ; Gefechte-! uh Au-g< Stärkere Angriffe dis Feindes br. Beaun onl und >:.. m wurden abgewief LN. 3 iH* i. •) von Du., st'.^ß unter hesNgrm Feuerschutz üb 1 < o - n in Sie Waldungen aus den östlich- . Siaat o . o Milly und BrivLnru Au. D s f usi - eni Nr 2 luair dm tn - Mt tu m (Fortsetzung auf der tl. Sette.) , Strudel der Ereignille. Echokc icr Grcignljfe ciihultfeln sich Tiuj 'vr •o, und in Weite, in Kleine wie in Größe neue rirrniM C K lm r ?^ 12, ceitüc. i ( nt •». oftc.-ec die neue Ne« t erung das Friedens- und Waffenstlllstandsanoebot machte. ,! ,5"U- ^uorunung der Regierung und der ganzen innerpo- -il ichcn Verhalttn„e eingetreten, die auf keinen fr,11 schon J? rC, L^ d;iu & Scfunden hot, wie die eben erst verös- K ulichlen Bejtlinmungen über dre Zensur und das Versamm- lungsrecht beweijen. Wenn gefragt wird, ob wir auch diese Feuerungen im letzten Grunde auf Wunsch des ameritoni- scheu ^rajidenten schaffen, so ist es müßig, auf solche Frage zu antworten, da es doch eine unbestrittene Tatsache bleibt, rau alle die,e Anc^dnungen auf Veranlassung und mit Wll- iiu der dcntich «n Re,chstagsmehvheit ge »nacht werden, pwenn wir die letzte Woche überblicken, so ist diese besonders reich an Ereignissen, die gewissermaßen als Folge der Reu- pronung im deutschen Reiche angesehen werden müssen. Der pt-arUtler des Deutschen Reiches als Bundesstaat macht es ja auch notwendig, daß die Politik, die aus Berlin aus- «cahlt, auch von den E-inzelregierungen übernommen wird. Wir haben daher in der vergangenen Woche von weitgehen» den Verfassungsänderungen sowohl in Bayern und Württemberg wie auch in Baden und Sachsen, den größten Bun» dcsstaaten nach Preußen, gehört. Die politische Bewegung tu den Bundesstaaten ist einfach eine logische Folge der in Preußen und im Deutschen Reiche vorgegangenen Ver- Änderungen. In der inneren Politik hat in der vergangenen Woche resonders die Frage die Gemüter erregt, ob es notwendig ist, daß auch der Kaiser die Ävnsequenzen ans der veränderten Sachlage zieht oder nicht. Hier stehen sich zwei Kundgebungen gegenüber, die gewissermaßen jede für sich J Enges. {Me llnterflf fT***^#; t»#t nutet bei veranttvortltcken Reich-'kanzl-t tfl bnr^Wri Eine weichende Bmnestl- murd- r r T»»ff*n. «RreTtfrel- nnd Versammlungsreckft sind gewährleistet. Doch viel dlelbk noch zu tun. Die Umwandlung Deutschlands ln r1»'n Valksstaat, de: ou poIHifcTrr v*h on n--- Mufft f?|» &er Welt zurücksiehen soll, wird entschlossen weitet gesübrt. Die R-v^nffnng ^-*•—** rnb bellende Wirkung nur w-"n n- <*-*«? f* h*n D'rwal. tun^. und Militärbehörden sind-t, d-r ihre Zwecke erkennt und fordert. Wir erwarten von u^^r^n die in awtllch-t Stellung dem G-m^lun^sen zu dl'neu berufen sind, daß sie uns freiwillig- yerden. Wir 6rflTi(fx»n ln h-**% des 3H(fc'9 Me Aufrech^ertettung d-r vffenMch-n Sicherheit durch das Volk selbst. Wir Hoden Vertrauen zn dem deutschen Volk. Es tet ftA In vl-t furchtbaren Krieasfohr-n glLnzend oen'Zl'tt. Es wird sich nick^ nen Phantasten sinnlos nnd nutzlos ln neues Elend und Vrderben bin-intr''ib-u lassen. Selbstzucht nnd Odrnuna tn-u not. I^de Dlsffulinlostgkeit wird den Abschluß eines baldigen Friedens aufs schwerste gefährden. Die Realernva und mit ; *x die Leitung von Heer nnd Flotte nvö g den Frieden. Sie wollen ihn edeNch nnd sie mosten fbn bald. Dis dabin milsten mir ^le Grenzen vor dem Einbruch des Feindes schützen. D;n seit Wucher W hartem Kmvnf stetendrn Truppen muß durch Ablösung Rüge verschafft rverdcn. Nnr zn Mesem Zweck. ans keinem naderen Grnnde, stnv i»? Einberufungen der letzten gelt besonders die Frage die Gemüter erregt, ob es notwendig ^urck^fZbrt worden. Den Mannsck-af^- de- Landheeres und l>l, daß auch der Kaiser die itmtienurniPTt n,,s h*r no»-. J' CT ww' mle Ihren Führern fteHlM unser Monbert Dansi Du"ck Wt+n -^mut und ihre Manneszucht haben sie das Vaterland g-reitet. einen Stanopuntt bedeutet. Auf der einen Seite der Brief wickcki^'»" g^ört der fb.au des Staatssetrelärs Scheidemann an den üierhstanzler. aus ; unserer Drlkswirtfck»aft, damit dle pi d-? r^corf ln dle 5. — v . • i v • * , 7 Vf - Vv^ t m a 5 ä .rt . i ijl Deutschland durch den Verlust der Adria gezwungen, oen U'Bootkrkeg im Mittelmeer -t beenden. Amerika soll deutsche Koloni-n erbalten. MTB. Die Londoner konservative WAnschrift Spektator" oerSffentlicht einen Artikel über die Zukunft der deutschen Kolonien, m dem die Hoffnung ausgesprochen wird, daß man nicht versuchen werde, sie unter einen knterr.ationo- len Ausschuß oder erne andere geimfcMc Ornonisation zu ncllcn. -The Spektator^ schreibt, die Kolonien seien wie rliuder. Kinder könnten sich nHtf elü^lich und out ent- wickeln, wenn sie von einem Komitee erzogen würden, an- statt von den Eltern. Die internationale Verwaltung sei tm Kongo erprobt worden und wie man wisse, mit Erg^b» Nissen, deren Widderhol'.'.ng niemand wünsche. Die Kolonien erforderten einen sehr hoben Grad von Opfern, die von einem internationalen Ausschub ni-mils aebrarbt werden wür- den. Tropische Kolonien wie Ostafrika und Neu-Guinea konnten niemals unabhängig werden oder sich fcr* n v-ra>al. S?Mf^?® e J??S ftoh>rÄ m bcr M-brheii dos. britischen Volkes, auch in Do7"lnions, kehr erfreut sein werde, wenn die AmerkZaner eln-n grob"n Teil der srü- Heren d«itschen Kolonien kl>ren Schutz nehmen und! zur Entwickelung bringen würden. Die Tschechen ln den Reihen der Entente. lf,t . tte “ ,p9 Aus der Krleq.k», f renz teilte am Sonnabend mittaq Clemenceaa den Eintritt b'd Rett"°drrA°Ürtt".' Jurn Bevollmächtigte nahm am Sonnabend -um ersten Male an den Sitzungen de» Kriegstats teil. Lie erbarmungsioirn Ledinguirsea tUr vlterrriür-8n§krn. Die von Onerreich.Unaarn ....» .. der andern Seite die Kundgebung de tenntnis zu den erfolgten dteuordnungen Kai fersrage wird ooraus>»cht!ich in allernächster Zeii eine ledigung finden, und wir haben schon betont, daß cs im Intercsje des deutschen Volles liegen würde, wenn die Erledigung der Frage im monarchischen Sinne aussiete. Aber nicht nur auf dem Gebiete der inneren Politik, sondern auch auf dem der äußeren ist die vergangene Woche außerordentlich reich an Ereignissen gewesen. Der Zerfall der Habsburger Rionarchie trat in sein letztes cnt>cheio->.iloes Stadium, und die bedingungslose Wasfenjtreckung des öfter- reill-iich ungarischen Heeres kann gewissermaßen als das Signal zum vollständigen Zerfall der uns bisher befreundeten Doppelmonarchie angesehen werden. Was für ein Chaos inzwischen in Österreich-Ungarn entstanden ist, geht am besten aus den Meldungen hervor, die von bewaffneten Zusammen- stoßen von Ruihenen und Polen melden, und die besagen, daß Kaiser Karl die letzte Konsequenz aus den Ereignissen gezogen hat und sich zur Abdankung entschloß. Der Kampf zwischen Polen und Ruihenen, die Besetzung Lembergs und Przemysls lenkte unfereBlicke auch auf dtePol-N-Pot-itu, die in der letzten Woche in ihrer ganzen Schärfe Beweis dafür ge- gebeil l)at, wie wichtig dieses Problem bei den bevorstehenden Fliedensvcrl-andiungen fein wird. Diese Erwägungen lassen unsere Gedanken auch am Beginn der neuen Woche dahin eilen, wohin die Gedanken der ganzen Welt gerichtet ist, nämlich nach Paris u..d Ver- sailles, wo jetzt die Verhandlungen über den Waffenstillftaud scheinbar zu ihrem Aschluß kommen. Es hieße Zeit verschwenden, wollte man müßige Betrachtungen über den vermutlichen Inhalt der Waffenstillstandsbedingungen anstellen. Die Ereignisse werden stärker sein wie Hoffnungen und Wünsche, und nur ein mit innerer eiserner Ruhe und Festigkeit ausgerüstetes Volk, wie es das deutsll/e ist, t>nn den entscheiden- jden Tagen, die uns die angebrochene Woche bringen wird, würdevoll entgegen sehen. Das größte Problem bei der ganzen Waffenstillstands- .frage ist ja das Verhalten der amerikanischen Politik selbst. Man muß unbedingt den Eindruck gewinnen, daß die Angelsachsen die Wclt»)errschast über den europäischen T'.Üut- trcis und über sämtliche 5 Kontinente zugleich vervollstän- sdigen wollen. Die Bedrängnisse, denen Holland ausgesetzt Ist, die Zumutungen, die dem kleinen Lande in Betreff der lSchcldeniündung gestellt werden, die Verlockungen Däne- ,marks, von deutscher Erde das im Jahre 1804 verlorene Gut .wieder loszulösen, sind die Zeichen dafür, daß die Angelsachsen .die Zustände, die zur Zeit des seligen deutschen Vundes- jtages herrschten, in Deutschland wieder zurückrufen wollen, um in einem ohnmäckstigen Europa ihre Macht wieder auf- richten zu können. Die Nachrickiten, dle vor einigen Tagen .durch . Presse gingen, und die auf nichts anderes Hinzielen, als aus die Wiederaufrichtung des Rheinbundes, verfolgen elbstverständlich dieselbe Tendenz. Leicht wird ja Dilsan eine Arbeit gemacht durch Osterr^ich-lipg^rn, dem Was- enstillstand bedingungslos zugestimmt hat. Wilson hat es dadurch erreicht, daß durch Zerlegung Öste. ‘riete und Ua- garns in einzelne Völkerschaften ein neuer Balkan und damit ein neuer Unruheherd in Mitteleuropa geschaffen worden ist. Schon mehren sich die Stimmen, die die europäische Kultur zu Hilfe rufen gegen den wachsenden Einfluß der Bolschew-iki, die ihre Macht sedeinbar ger.rde in diesen Tagen über ganz Europa auszudehnen trachten und diejenigen scheinen Recht zu haben, die von iahet ^elcmt h"ben. daß Amerika der lachende Erbe sein wird, wenn das arme, von vier blutigen Kriegsjahren zerfleischte Europa am Boden liegen wird. Was dle kommende Woche uns aber auch bringen wird, wir können allen Anstürmen, Ne unsere Heimat von außen bedrängen werden, getrost entgegen sehen, denn noch hoben wir die Gewähr, daß unser Heer im Westen allen Anstürmen trotzt. Und wenn wir auch Faustpfänder aus der 5>and gegeben hoben und geben wollen, das Faustpfand dieses unbesiegten Heeres kann uns niemand, auch Präsident Wilson nicht, streitig machen. Attsrul an das drntRe Wf. DTB. Dle Rot der Zelt lastet aus der Welt und ans ^em deutschen Volk. Wir müssen MMe jcM- vn ^r--'- und Übrc Folgen überwinden. Heute schon müssen wlr arbeiten ffic d e lilü-lichc-ren Zeiten, aus die das dentsck)-e Volk ein Recht hat. Di» neue R"gieruna f r t am Werke, diese Arb-.lt ?u »eisten. Wichtiges ist erreicht: Das gleiche Wahlrecht für Breißen ist gesichert, eine neue Regierung hat sich aus den Kaisers, die »ein Be- i ^mat -urück7ehre„d"n SMtet-n urb Matrosen in geord- mnoen enthält. Die JJften «erMti , |*T«n die rorf^D-n. sich hte n"d rnuMitcr teu eine ac- I '1 er ?n sich rn. Asse vroßrn Arbeit- aederverbande bab^n sich b-r-U erNart, ihre früteten, s,sst Ungezogenen Angesirliten und Rb-.sster sofort wieder einzu- stellen. N'^g-für^ra^ u^d andere o-* h*-fem Gebiet sind teils in Derbrr-lfn^q, fch->n vu^a^ssil'rt. Mi^ d-n, Fried-nskchluß wird sich Mrld eine D-ssernng der Ernabrnnn ln ^llen si-ü^nsver^Zf^irlen Deutsche ^änn-r und Fra"-n! Kamvf nnd sind unsere q-meinfnme A»?k-a-e. Staat und Reich sind unsere gemeinsame Zukunft. E'»-r D^rtraui-n. «na un-"»b 7 br. sich ist kn der Stunde ter Ctefate, isi in «u^rbeft nichts an- ters oia das Vertrauen d"g de^tfckvn RoNa« -n sich falbst und zu fclncr Zukunft. Die gesicherte Zukunft Deutschlands ist N"fer G'leitsiern. Der! ln. 4. il. 18. D r R''ch-»fau?k-t: M g". von Baden. Der SteNverlr. d. Reichskanzl. v. Pager. Der Dlj »räsident d-«, *-renülkch-n S^aatsmlnlsterkume: Dr. Frlcdberq. Die Stat--.s--kretüre: Dr. Soll. Graf von Dr. von Kraus-, Rüdsin, v. Wvldnw, Fr",terr n. Sl-in. i^-mann, Gröter, Srzbrrger, Hausmann, Bauer. Trkmborn. Der SLaatssekkLi^r d"s Ritter v. Mann. D»r Krk-^a-—lnlsier: Sch-nch. Deutschland und m öl^rreich s »»e KauNulafteu. A>DB. Dle Negierung hat gestern die Konscaueüzeu beraten, die sich für Deutschland aus dem Abschluß der Was. ftisstillstandsbedkngun^n zn>i'cheu Österrelch.singarn und der Entente ergeben können. Da unsere mklktqnsck>e Lage zu keln-rlel Eile Anlaß albt, können diese Errräoungcn in aller Ruhe erfolgen, zumal die Italiener der geschlagenen öfter- reich! schon Armee nur langsam nachrücken. ' Außerdem ist we- gen der Unordnung der Dersehrsverhältnisse und der Der- pfleaunasschwicrlaleiten ein schneller' feindlicher Aufmarsch nicht möglich. Unsererseits sind schon militärische Vorkehrungen getroffen. Lor w'chtlien dsr TU. Heute tritt d^e sozialdemokratische Fraktion zu einer Sitzung zusammen. Man darf mit Recht annebmen, daß die SoUaldemvkratie Beschlüsse von besonderer Wirlstigkcit fassen wlrd. b?e Frage, ob die sozialdemokratischen Mitglieder der Ae- glerunq in ibren Ämtern verbleiben wollen, stehen. Der deutsche Bevollmaitckiat- für die Waffenstillstands- Verhandlungen. TU. Die Germania erführt, teß von deutscher Sekte General von Winterfeld die W.fffe"siillsrandsverl>and. lungen an der W-stfrant süf'rt. General Wfnt"rfeld war vor dem Kriege Militärattachee in Paris. Er wurde bei einem Automobilunfall wahrend der französischen Manöver schwer verletzt und kehrte bei Kriensbeglnn n^ch Berlin zitrück, wo er im stellvertretenden Generalstab und dann als Vertreter des Hauptquartiers bei der Zioilregierung tätig war. Die VMGkHtntfrczt fordern MUL-MinmMg. Straßburg. 5. Rov. Eine au« allen Teil-w des Landes stark besuchte Versammlung von A'tc-UZssern de'r verschiedensten Parteirlchtungen und, V-rnsestJude im Scknoer- haus kn Straßburg gab folgende Erklärung ab: 1. Sie spricht ihr Bedanern aus. daß dle Fraktlon der Zweiten Kammer des Landtages in dem j»tz''g-n Angenbl'ck, wacher üter die G schick- unserer Heimat entsch-idet, durch !hr vassives Verhalten flch dem Gebot der Stunde entzieht. 2. Sie erhebt unter R?ai"- hung auf dle Grundsätze, die ln den Bct^chastm d^z Präsi- deuten Wilson, Insbesondere ln der Bc-ffch^ft vom 3.1. 18 nie- drraeleat sind. Anspruch auf das Recht der Ssschstb?st'mm''ng für das elfaß°lothrk»»gsichr Volk nnd fordert ^-mgemaß. daß das Schicksal von Glsaß-Lothringen nnr durch eine Bolk«nb- stimmung der Elsaß-Lothringer entschl-den werde. Ein in dem Sinne des 2. V mktes gebaltenes Telegramm wurde an den Präsidenten Wilson gesandt. rischen Zeiten der Menschengeschichte selten'waren. Mit der Räumung der noch von den ö;:erreichksch-unqariichen Truv- pc» Oeblete ist bic fast gänzlich? SÄ jerring des Landes, seiner — •" - - ■ lg, seiner Schiffe, seiner L grlchcn Punkte und Befestigungen verbunden. Während seiner (5r- seiner strate- Auslieferung des Landes, seiner Betriebsmittel Zeugung, seiner Schiffe, seiner Luftstreitträfte, sei gsschen Punkte und Befestigungen verbunden Osterrelch-Ungam gezwungen wird, nicht nur seine besten Kriegsschiffe und Unterseeboote — selbst die in seinen Häfen llegenden, chm gar nicht gehörigen deutschen Unterseeboote — auszuliefern, sondern auch sein gesamtes schwimmendes' Schiftsmatenal dem Gegner zur Verfügung zu stellen, erklärt der Verband fnf* _ _. .. . sind sofort auszuliefern, wähl rend die gefangenen ^sterrclcher und Ungarn in der Gefan? genichaft verbleiben, und wenn auch versichert wird, daß dis- le'ndliche Armee die gänzliche Knebelung Ssterreich-Unaorns zu Wasser und zu Lande nickt zu einem Angriff auf Deutschland ausnutzen werde, so ist doch dieser Waffenstillstand im ganzen die nackte unb kaltherzige Zumutung, durch die eigene Entmannung auch den Verrat an seinem deutschen Bundes- genossen zu vollenden.^ Es ist verfrüht und steht uns nicht zu, darüber ein Urteil auszufprechen, ob unser bisheriger Kampfgenosse, dem wir in allen Röten nach besten Krä'>n beigestanden haben, einen so schmählicken Ausgang' nich^ hätte verrneiden können, wenn er zur rechten Zeit in die innere Zerichung eingegriffen und dadurch wenmstens die Kraft ge- fu.nden hätte, einer so unbarmherzigen Überantwortung an ben Gegner noch einen Widerstand entgeaenzusetzen. der diesen zu menichlichen^ Bedingungen gezwungen hätte. Für uns kommt die VerosfenUichung dieser Bedingungen noch ae- rade zur rechten Zeit, um dem deutschen Volke an einem kras-' scn Bcijpiel vor Augen zu rücken, was auch uns bevorstehrn würde, wenn wir uns selbst aufgäben nnd wenn eine innere. Zersetzung uns hilflos einem Gegner ouslieferte. der unbekümmert um die Zukunft Europas nur seinen brutalen Machte instinkten folgt. Trient von den Italienern besetzt. TA. über den Vormarsch noch Trient meldet der Masi lllnder ®' J«. ' , sn. "'-^chffchan Truppen bei Mori leiste. Was die Feinde erhoffen. TA. Eine H-vu-n^te meldet zur Unl^rreickwung des Waffenstillstandes durch (dsterreisl -Ungarn: Die Kapitulation war die notwendige Folge des Zusammenbruchs Dulaariens und der Türkei. Die Deutschen werden davon nickt mehr ^ überrascht [ein als die Alliierten, ober sie werden die Folgen i nicht weniger oror/am zu fühlen bekommen. Wir nehmen VcrtrUrrn der Mehrheltspartoien des Ncick-stages gebAdei. Sj an, daß die Alliierten die freie Verfügung übe" die Vevbin ö\t Rr.chskonAer und feine Mit^rs bedürs n '-u y dungswege haben werden, durch die es ihnen ermöglicht wird. Amidstlhrung dce Vertrauens des Reichstages und damit fre die Feind' guck n-,.f au-szu Bott ». dehnen. Bayern, das bisher von Kr'egsgreueln verschont GtUttdlcgende Rechte sind von der Person des Kaisers * blieb, siebt sich nunmehr von der Invasion bedroht. Deutsck- out h* VoltSoertr, lang übertragen worden. Krleg'-crklornnll t land wird d"r Rohstafie und Verpfleg,.ngsguellan beraubt. !, i . uau unicdicßcn der Genehmigung ueo Rcl >hne d'e eine Forlselnum des Krteires I4y noch starken Widerstand. Am. 2. N^remter rmrrde Ro- vrreto beseht nnd noch selben Toges drangen unbehelligt verj ben ö^ereichisch-ung eischeu Truppen die Italiener in Tr!-' ent ein. Auflösung des kaiserlichen Hofstaates in Wien. WTB. Die Wi'ner Ko-.-refponden- Wilhelm meldet: Die Ruchricht von der bevorstehenden Auflösung des Hofftavtes^ und der Entlossung der Garden entspricht den Tatsachen.. Dagegen ist die Rachricht van einer angeblich vor einigen Tagen mit dem Ziel Budapest abgetretenen und sodann in Preßburg unterbrochenen Reife ' es Kaisers nlckch richtig. D'uffch.Ostcrreichs Anschluß an DeutschLaud. bb. Der Staatssekretär für Auswärtiges von Deutsche Österreich, Dr. Viktor Adler, bergab sich zum deutjchen Lot-' fdjaftcr Grafen Wedel und Überreste ihm eine Kundgebung des Etaatsrates, in der zum Ausdruck -gebracht wird, daß Deutsch-Österreich den größten Wert uwf c-ine enge und dauernde Gemeinscl-ast mit dem deutsck>en Reiche lege. Sie wird als Vorläufer des endgültigen Anschlusses an Deutsch»' land betrachtet, über den die Rationalversamrnlung das entscheidende Wort zu sprecl-cn l-aben wird. Deutsch-Schlesien. WTB. Wien, 6. Roo. Die ^Deutschen Nachrichten^ meL den aus Dielitz: Entgegen anderen Nachrichten ist deutsch- Schlesien fast bis zur Grenze auf friedlichem Wege umer die. Verwaltung des deutschen Volksstaates gestellt worden. Die Städte Vielitz. Teichen, Friedek, Mistel sin-d vo.k der deutschen Rationalgarde besetzt worden. Die deur.'ch-frcundli'- cken Palen halfen mit. die Ordnu.ng aufrecht zu erhalten. Das polnische Inf.,-Regt. Rr. 55 streckte in Dielitz auf dem^ Marktplatz freiwillig dle Waffen. Aus Tefchen wurde an d,> golizische Grenze Artillerie-Hilfe gesandt, da man einen Ein»' fall dort plündernder bolsch-ewistischer T^anden befürchtet. Rach Krakauer Blättern hat das tschechische Kommando hty Schlesien einen Befehl gesandt, nach welchem Schlesien als tschechisch zu betrachten sei. Gleichzeitig wurde die Besetz, '.ngi von Oderberg und Teschen durch tschechische Truppen anoe- ordnet. ^Ru * berichtet, daß die Polen in Oderberg di^ Besetzung der Stadt durch die Tschechen verhindert haben. l^farn. f . Gesehesvorlaqen des Grafen Karolyl. WTB. Ministerpräsident Graf Michael Karolyk wird iin ungarischen Abgeordnetenhause folgende Gesotzesvorl(u>e^ einbrinaen: 1. Ein die volle Unabhängigkeit Umrarns aus» spreck>endes Grundgesetz. 2. Entvn'.rf eines all«n-meinen, glei« ä en geheimen, auch aui das weibliche Geschlechl ausgrdohnten Walflreckis. ll. Entwurf betreilend die Vresüreipeit. 4. Ent»! wurf hptreffrud die r^eeins und Versauiullungssretheit und Ferner i Ernlbtuns tiiut ^auii>naLa>adÄ. r^fee/zz===E¥zi=^±G * /f* - fleutscfctontf bsfirwidefe Trappen £ ' Cohdievmhsche - »üntercnrentefcufluss sehende Truppen »Jicunalc gegenreroluliciiart - 'tSZ/JZw ^7=z ^=£ fets*§r.v&' Träpezurt? /‘'-"^'"'Z ^S H*s°Ek>s» 2^v/v '*"** - l— /> «-7 w 3na m .wo/ia eEsec— _ - *- ——rang» Die Derzeitige lege irr Russland DTB. Ministerpräsident Korolyi empfing Redakteure -er Budapester Tageblätter, denen er mlttettte, daß sich die ungarische Regierung am 1. November selbständig zur sofortigen Waffen st reckung cnlschlossen gooe, wobei dir Regierung in Rücksicht gezogen habe, daß sich die von der Entente geforderten Bedingungen von der Wassenstreckung nur formell unterscheiden. Vom 1. Nov. ab ist Ungarn neutraler Staat. — Hestern konstituierte sich im Sitzungssaal.' des alten Abge- »rdnetenhauses der Soldatenrat auf der Grundlage demokratischer Organisation. Deutschland vad Ungarn. WTB. Der Budapester deutsche Generalkonsul Gras Fürstenberg Stammheim ist beim Nationalrat erschienen, um Len Schutz des Rates für die Reichsdeutschen in Budapest zu erbitten. Graf Fürstenberg Stammheim betonte, er wolle alle erforderlichen Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Vertun- Lang zwischen Deutschland und Ungarn ergreifen, dann! vuch der Handelsverkehr ungestört vonstatten gehen und Ungarn olle jenen Artikel, die auch bis jetzt aus Deutschland eingeführt wurden, erhallen könne. Der Nationalrat zog sich iu einer kurzen Beratung zurück und betraute sodann Dr. Julius Kaldor damit, den Mitgliedern der reichsdeutschen Kolonie mitzut'-tten. d"ö der tr"n der traditionel, len Gastfreundschaft der ungarischen Nation die Deutsck^en, die ja alle sc t längerer Zeit in vngariscl)en Kreisen lobten, aerade so schützen wolle wie die Untertanen der anderen fremden Staaten. Der Nationalrat betrachtete sich nicht als in feindseliaem Zustande mit dem Deutschen Reiche befindlich ünd hoffe, daß die Völker und Nationen nunmehr gegenseitig Len Weg zu ihrem Herzen finden werden. Mas hier in Ungarn jetzt geschehe, sei nichts anderes als der Krieg gegen den Krieg. — Die deutsche Kolonie versammelte sich im Lo- knie des Vereins der Reichsdeutschen und nahm die von Dr. Kaldor überbrach ir Botschaft des Nationalrates mit großer Freude entgegen. Der Vorsitzende des Vereins, Lehrer Schmidt. n 1 Dr. K-ldor. dem Nottorselrot d-n Dank der Bu- dapester Reichsdeutschen überbringen zu wollen. Die Reichs- deuychen vertrauen auch weiterhin der Nation. Eine Ausrede. TU. Die Fortsetzung der Blockten,ng Österreich.Ungarns Hat laut einer Havasmeldung den Zweck, zu verhindern, daß Deutschland sich weiterhin indirekt verproviantiere. Die Übernahme GaUzien; durch die Voten. bb. Aue Warschau wird gemeldet: Die Übernahme der Regieruugsgewalt in Galizien durch die Polen vollzog lsty unter großen notlcmalen Kundaebnnaen, so wurden, wie dte Matter gestern nbend durch CxtradlSttcr weideten, in Stta- lau die österreichischen ftlcoflen ' nd Emblemen ent.ernt und dafür polnisli^ angebrricht. Die österreichischen Truppen kapitulierten und unterschrieben die von der polnisä^n C - guidationskcmmissicm aestellten Bedingungen. Die österreichischen Offiziere wurden interniert. Polnisckie Sowatenab- tcttungen machten einen Nundgang durch die Kosernen und wiesen die Soldaten und Offiziere an, die Kokarden zu ent- fernen und polnische cmzubrtnaen. A'S den Truppenteilen wurden die polnisä-en Soldaten ^ns^esondert und aus diesen polnische Kadres gebildet. D'^ Eisenbahn in ganz Ga- ttzten ging in die Verwaltung der polnischen Liquidations- Kommission über. Vom österreicknscheu Kriegsminlllerium li (; die tklegrauhisä>e Bitte um Entsendung von Delegierten zur Durchführung non militärischen Verb^ndiiunaen ein. Brigadier Madziara wurde von der Liquidationskommission zum nüritärischetl Kou»umndanten ganz Gc.llzier»s ernannt. Der polnisch« Außenminister verlangt Danzig. WTB. Anläßlich eines Vortrages, welchen Professor Nöu er am 29. Oktober in Lemberg über die polnische Grenz- frage hielt, ergriff, nie „Przeglatz* berichtet, der polnische Minister des Äußern Glomblnsti das Wort zur gegenwärtigen polnischen Loge. In Sachen Litauens und der zu Öfter- rcich-Unaorn gehörenden außerhalb Galiziens liegenden polnischen Gebiete führte der Minister aus, das; er bereits eine Konferenz vorgeschlagen l>abe, um die strittigen Fragen zu bestimmen. In Sachen Danftgs erklärte er büß die ganze Weichselniündunq Polen gehören müsse. Die Staaten, welche auf der Friedenstcnfercnz zu entscheiden l-aben würden, würden die Frage Danzigs unzweifelhaft zu Polens Gunsten entjcheiden. Besatzung Belgrads durch die Serbe». bb Central News meldet aus London: Die serbischen Truppen erreichten regen über Belgrad di; österreichische Grenze. In Belgrad'stehen zurzeit 20 000 Mann serbische Kavallerie. TU.- Die Agence Havas meldet: Nach der Einnahme von Belgrad durch die serbischen Truppen haben sich die deutschen und österreichischen Verbände auf das linke Donauu.ser zurückaezdgen. Die 2. serbische Armee erreichte die bosnische Grenze. Anschluß Kroatiens an Serbien. TU. Der kroatische Nationalrat in Agram hat am Freitag den Anschluß an Serbien beschlossen. AMMrig der tzlmerMrre. 84 wird allmählich 8=tt, daß unsere Feinde sich im ein- mal üb.‘rlccen, was sie der veränderten Lage schulden. Deutschland hat bekanntlich in seiner vorletzten Antwort an Wilson die Zusicherung gegeben, künftighin Passagierdampfer nicht mehr zu torpedieren. Französische Blätter beri-isten, daß tnfolrr dieser Maßnahme der U-Bootkrieg so gut wie eingestellt L Deutschland hat mit jener Zusicherung eine seiner wi igsten Waffen aus der £ ad gelegt, lind doch war der U'Bootkrieg nur eine Rotroehrmaßnahme. nctmitm ] eine Antwort auf die englische Hunaerspcrre gegen Kinder ‘ und Greise. Jene Hungersperre proklaiuierte den Krieg von Volk gegen Volk, während die Zivilisation sich gerade rühmte, nur Kämpfe von Heeren gcaen Heere zu kennen. Es wird Zeit, daß auch unsere Feinde, insbesondere England, der Frage nähertreten, ob es nicht etne Pflicht selbstverständlicher Menschlich eit ist. nunmehr die Hungersperre "uszuhcben, nachdem Deutschlgnd m der Aufgabe des unbeschränkten U- Doatkrieges voraegangen ist. Wenn die Briten nicht aus den eigenen Nvi^n' heraus zu dieser Erfüllung einer selbstver- ftändlics)en Pflicht angelxlltcn werden, so sollt; es wenigstens von neutraler Seite aus geschehen. Die Hungersperre hat ja nicht nur unser eigenes Volk betroffen und nicht nur hier unter Kndern \m ^ r^r^t. Auch oie Neutralen mußten sich einer Rationierung unterwerfen, und in ebenso völkerrechtswidriger Weise wurde ihr ganzer Handel einer genauen Kontrolle unterworfen. Ehe Amerika in den Krieg cintrat, I>at bekanntlich Präsident Wilson gegen die Verletz-nn gg., a-."-' " ein wirklich unparteiischer Hüter des Völkerrechts fein will, dapn darf man wohl erwarten, daß auch von ihm der Appell an England ergehen wird, eine der grausamsten Kriegsinaß- nahmen endlich auszugeben Stmnttlgts Ringe« an der Westsra«. ' WTV. v e 1 1 f n, 4. Rov. Abends. A»«ich. t!ge» Rrngea zwischen Schelde und Oise. De« Ge« Gngl&ii* der» unb Frauzosen onf mehr als 60 Kilometer brelter Fronß -rnent erstrebte Durchbruch wurde vereitelt. Zwischen £4 Quefno») und Landrecies fingen Reserven den Stoß des Fein« des auf. Auf der übrigen Front brachten unsere varderstrH Kampftruppen seinen Ansturm zvm Stehe«. Westlich der Maas haben sich im Walde Dieulet KLmpst entwickelt. ! Des Kaiser; Dank an das Westheer. WTB. Berlin, 5. Nov. An Heeresgruppe Deutsche^ Kronprinz! Bei meinem Wiedereintreffen im Großen Haupt« quartier hat mir der Feldmorschall von Hindenburg ernetl^ über dkr außerordentlichen Leistungen des Wescheeres in den letzten Monaten Vortrag geholten. Allen Führern und Trup^ pen spreche ick, meine wärmste Averkennimg aus. Ich denkej vor allem der Truppen an der Oise und Aisne, deren Tapfer^ keit die großen Pläne des Gegners zu nichts machten. Ich hege die feste Zuversicht, dnß die Heeresgruppe auch fernerhin ihre Pflicht tun wird. Wilhelm I. R. — An die andere» Hee -nippen d *5 Westens hat der Kaiser ähnlich lautend^ Telegramme gerichtet. ^ ? *;<.*>>- < Rußland erNSrt sich ,v Lechaadlungen bereit TA. An» Moskau wird unterm 4. d. M. gemeldet: An S. November übergab der Kommifler für Auswärtige Angs^ legrnhekten, Tschitscherin, de» neutral:» 5!onsulen folg-rrda an die Negierungen Englands. Frankreichs, Italiens, Japans und der Bereinigten Staaten weiter zn leltende ErklSruugL Ihrem Mnnscke folgend, de m bewaffneten Konflikt zwlschr^ den russischen Truppen und denen der Machte ein Ende zn «ieier Zeitung berictüet' Am Sonntag nach mittag wurde auf dem großen Exerzierplatz in Kiel eine Ver-. sancmlung abgehatten, an der zahlreiche Marinemannschaften' »:nd Arbeiter beteiligt waren. Ein Führer der Unabhäng^grn^ hielt eine Ansprache. Nach Beendioung der Versammlung bildete sich ein Zug, der auf seinen, Wege zur Stadt die Leute aus der Kaserne an der Waldwiese aufncchm, worauf das In>. nere der Kaserne erheblich besckmdtgt und eine Anzahl Waf-i fen mitgenommen wurde. In der Stadt schlossen sich dem. me viele Personen an, unter ihnen zahlreiche Matrosen.. W Menge beabsichtigte, nach der Mli! -^ Arrestanstalt zu ziehen und die dort untergebrachten Gefan cnen zu befreien.. > wurde jedoch an der Ecke der Karl- und der Drunsoik?r-s strafie durch Mitttär aus^elmlten, das die Menge aufforderie^ auseinanderzi'.gehen. Allein die Menge drang vorwärts und wich auch nicht zurück, als ciniae blinde Schüsse abgegeben! wurden. erfolgt: der Befehl, schirf zu sckAießen, dem> l bedauerlicherweise eine Anzahl Menschen zum Opfer fiel. , Es gab 8 Tote und 29 Verwundete. Den: Vernehmen nach) t sollen auch aus der Mew'" Schüsse gefallen sein. ftonfc?fre§ vordringende« Feind zurück und nahm den EpkIch Wald wiede- . Die Kämpfe fanden aus dem Kamm öplichen Mcwshöh n ihr^n Abschluß. Auf dem Ollustr der Maas schlug er »ndenburgisch^ und schlesische Negimiintfr erneute rffe dtzL Amerikaner auf den Höhen önlich vvn Eid tz und in dcm ^.'aide von Etrali - b. W ! schossen am 4. Nov. .45 feindliche Flugzeuge ab. OberffuLnont Dolle und' Leutnant Ko vnecke- errangen chrcn 35. Luftsieg. - Der Erste Genkralquartiermsister Groener. i * . ^ k r I i n, 6. Nov. abends. Heftige Angriffe nord- oillich von Valencienneö. dei Bava' und bei Anlnoh an der ^ambrc körnten die Durchführung der zwischen ^elve und Offe nn i h\i " Bweff ungen nicht hindern. ^>on .der Oise bis Zu M as keine größeren Kämpfe. dem Ostufer der L s ecn ute Angriffe dec'ffneri- laner. Ö stlich Dun ko c i-as Boden gewinnen, rm übrigen sind sie ri BekaAntmachnng^ Zur Pariamemarifitrung iß Reffen. Darmstadt, 6. Nov. In der heutigen Sitzung der Zweiten Kammer teilte der Berichterstatter Abg Reh mi, daß die Bertrauensmännerversammlung der Parteien einstimmig beschlossen habe, mit der Parlamentarisierung der Regierung sofort zu beginnen und diejennigen Bestimmungen des Wahlgesetzes und'der Derfassungsurkunde d,e diese im Wege stehen, aufzuheben. Danach brachte der Verfassungsausschuß zwei hierauf bezügliche Initiativ- aniräge ein, die einsiimmig angenommen wurden. fl« Sttfi «SS casi r m «nd Handwerker. Die lctzte Vorstandsßtzung der Handw kskammer behandelte u. a. die Rohstoffversorgung des Handwerks, die Grün- dung einer gemeinnützigen Materialvermittlungsstelle für den Bezirk XVHLA, K, Berufsbr atung und Lehr, stellenvcrmittlung, Möbclbeschaffung für Minde.bemit- te.te uni lonflige Frr ?n. die für das Handwerk während der letz-gen Verhältnisse von besonderer Bedeutung sind, insbesondere wurde die Frage berHilfsoiknOpflicht ein- gchmd vkspcochen. Um die noch tätigen Betriebe für die zu erwartenden Schwierigkeiten desWi.tschgftzicbenr ff , f ? dr j Een ' .M beschlossen worden, bei den maßgebenden Bcho.den zu beantragen, daß -m Falle eines Wafstn- stlllstands von wetteren Einziehungen selbständiger Hand, wcrksmeister und deren H; -'.äste zum Hilfsdienst Ab. stand genommen wird. '' O!. ** Der KrkkrKsvrrKand Gkesten der Grtsae- am Donnerstag nachmittags -m Ö fe ! ra i K Sitzung ab. In V^hindertzng des Bo sitzenden Gewerberrt L. Petn 2. feit’: Prof, r Äcausmuller die Be Handlung. Nach B rüßu der ErsGenene» machte- . c. Wtttci-una von B 'etzung der Hmiptlehrerstellc der' werbeschule zu Eichen durch Tip! ^ng Bunvings. lerlin, Londor; berichtet, daß die dorttge Somitapszekchenschuie in Kürz wi- der ger.chtet uud bon einem L " g' lcrret werden soll. Bct Vcsp, kchung i-cr Wtnt cht f e t 9T ‘| 6 . bur m ben Bezirksverband im Saufe bis Mnterb in v n B men Sich und Gründe j u6 f bic Umsatzsteuer bezw. hu B deutui-, buef bSX^ n ^ 3 2 ba ! ?ben S erfi ^ erUÄ0 'U Hcndwerkl lol C U f 2z]t ll l n l Huncw^kerb ratuk ffZst k H. Ktrch n.c. E ßrn abhalten zu lassen. Nach den von Qtki evt tn der Vcrsanunlnnz erstatt Berichte, babe^'stch b‘ ; n.nl b f 1 « 1 und die Rohstvffv rted. n .. flWe gi.nstig eniw ckclt. Im weiteren Verlauf d Z : r- iiWnfn ®’ : KlaoSmüller über die bei ®*f ! ü er « :n 6 st^hen-e che'wiLdigk-t bez!- i-m v r üen oevionÄ-^ne vom O.ls'ewerbeverein Gie tzen geplanh m zsveMittlungsstell; die im '' n-Ls die Handwerkerberotungsstcll prdocht toll ff.'. B-endung der B, Schluß wurde orm Aoxsitze, d noch aJfeJ bu»M.d'r Z uge, und : „ eüsch t zur UederUm o-.c LRruulw. u emndu. t- » ,.-i .rwe^ff h^ff derseldrn in kurzen Sätzssn Wege der noch immer besteffeuden ernstep' Schmierigkeiten ffer/Detriebslage fallen vom 4: November ab weiterhin noch nachstehende Füge vorübergehend aus: ^ T. 42h (W) Coblenz ab 4,00 N, Limburg an 5,23 N, T. 4901 (W) Limburg ab 5,26 N, Gießen an 6,51 N. Z. 4902 (W) Gießen ab 8,10 V., Limburg an 9,20 D. T. ,4906 (28) Limburg ab 9,38 D , Coble z an 10,50 V. . ^ Die Tllagenzahl der noch verbleibenden Füge muß mit Rücksicht ans die Leistungsfähigkeit der Lokomotiven und wegen der Heizung möglichst eingeschränkt werden, diese Inge haben in erster Linie dem Berufs- und dringendsten Reiseverkehr zu dienen. Es wird deshalb wiederholt und auf das dringendste ersucht, alle nicht unbe dingt nötigen Reisen zu unterlassen, da andernfalls einschneidendere Maßnahmen zur Einschränkung des Personenverkehrs nicht zu vermeiden sind. Frankfurt a. M., 3. Nov. 1918 Kßl. jEff«!&af)ß : ¥ : wäscht Wäsche wund erbar^ (D. E. P.) Gen.X A. 2633 '. 8t ' rCU * Kricgapr odukt, UiilBllIlli ^ ,,ar ^ lk ‘ |/Un -. Arbeit u. Geld. .Asc ohne Seifenkatte erhältlich Schont das Gewebe. Erhältlich in allen eiDtchlägigen, durch Plakate kenntlich gemachten Geschäften. Vertretung: August Jacobe Darmstadt. Hersteller: Rölim & Haas, Chem. Fabrik, Darmstadt. W mm DasUollicosiimeiisfe zur geordneten, staubsicheren Aufbewahrung von Formularen, Akten, Schnellheftermappen, Noten, Zeichnungen, Katalogen, Waren us\V. .. . Unentbehrliches _ , Hilfsmittel für JL&ö ‘ m ;' ' : l f '’' e ?6ro8. Behörden, Rechtsanwälte, Bankiers, - E .a- 3ien, VensicherungsgeseUsciiaften etc. Zuin Zusammenbau vollkommener Schränke! Eanüs^artig! Prospekte kostenlos durch Ein erreicht! F„ÄÄ une Min Min. Simen. 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