(Mleszeuer 7c« ebkarr) ■*' 24 £ „teneljahrlich 2,40M., vormrszahlbar, frei ins Hau?. Ab geholt in unserer (Lxpedinon oder in den Zweig- auSgabestellen vierteljährlich 1^0 Mk. — Erscheint Dienstag, Donnerstag u. SamÜtag. Redaktion saftnh Mh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Nücksen. düng nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantier:. Verlag der „Gicf? euer Zeituui,", 'fließen C n< e ö t; l 0 n: Südanlage 21 . Nr. 87. T e l c p h 0 u Nr. 362. die 44 mm breite Petitzeil e, für AuSwarts 36 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeit e 100 Pfennig. Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Grötze berechnet. r>abankonimtdei Ueberfchrcitung l ■ ZahlrmgS- stele® (30 Taae), bet gerichtlicher o:'ftrci' .. g ' - r bei LronkurL in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbindliHreit. Druck der Gicfrencr VerlLgsdrrrckerei, Albin Srlcin. Dieasiag. den 1. Oktober 1918. r°l,ph°,> 31. Jahrg. Die Geueraksffe isive der Entente hat. im Wests« mit stärrftsn Whit-ti ei'-gssstz . JMd>e Semfthe Dge$&?ticim. wtb. Großes Hauptquartier, 28. Sept. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Der Engländer greift in Richtung auf Cimbrai und südlich davon an. Der Franzose fttzt in der Chim- papne, der Amerikaner östlich der -rgonmn sein' ^n- 4 ;nffe fort. — Teilvorstöße und Teilanqriffe zwischen yp- n und der Ecaipe, sowie zwischen Alleu und An ne begleiteten die großen Anzriffsopeiationen des Gegners. Heeresgruppen Kronprinz Ruppcecht und Boehn. Der Feind, der zwischen Apern und der Scarpe an mehreren Stellen gegen unsere Liullm vorstieß, wurde abgcwieseu. Zu beiden Seiten und zwischen den von Acras und Peronne auf Ccunbrar führenden Straßen brachen 16 englische und kanadische Divisionen nach heftigem Feucrkawpf zum Angriff vor. Beiderseits von Morquwn, zwischen L'oeuvres und Graincourt, sowie zwischen Ribccourt und Biller? Gnislain brach der erste Ansturm dts Feindes vor unseren Linien zusammen., Bei Juchy stieß der F ind oufBou-liN, bei Hvvttncoutt und Flesquieccs vm. Es gelang ihm im Verkauft d r SLlacdr, otcfe E vb uö -stellen za cnveitern und uns nördlich der Chouss.e Arros—Camb-.a' bis 5 '-u Lmft Oilh'lfBerger—Hcywcoutt zurückzulrücke.. Südlich der Ehcuffu war am u d nach w:chftlvoÜem Kampfe und nach erfolgreichen ' mna. n r ffett die Linie Sour ton» Ä'uld—Rch-cost r .< halr-n. So; unseren Stellungen Mischen Rlblcon-.r u ) Dillers Gu Ham si'd all Angriffe des Fnvdes gescheite:t. — Zwstüftn Epchy und Bclltto ;.t sa-ugen wir. staike Angriffe englischer und amerttanischer Divisionen eb. Rach Abschluß dcr Kämpfe war der Fuu ib. ill in seine Ausgangsst llungen, bci Lempire iuk i diese hin >rs zurückgeworfen. Hcere L z up pen Deutscher Kronprinz und Gallwitz. Zwischen SftAtt' und Aisne wurden Tcilangriffe des Gegners östl ch von Vauxaillvn und westlich von Iony adgewü;-.«. — In der C- ompagne sttzte der Franzose, östlich der Acgonmn der Amerikaner vulcr zeitweissm Einsatz sris <- Divisionen seine starken Angriffe fort Der F orz^u formte in seinen meh such wiederholten At'gmffchr« zwisch k d Srippes ' nd d.r Aisne nur wenig -d'.n gewinne... Am Ar d standen wir in der Lime An> v-- südlich von Somme-Py- GratteuibMNconvMe.Äa'd von Ce noy im Kamp Linie: Bahndamm südlich von Dixmuide—Kserken— Houlhoulst —Westroofthecke —Passchendaele —Becelaere —Zandvnorve—Hollebeekezum Stehen. Die am Abend aeg. n dd.se Linie geführten Angriffe wurden mit Hilfe der auf dem Schlachtfelds cintreffendm Reserven avgc- wiesen. Die Höhen von Wcktschaere wurden gegen mehrfache Angriffe des Feind s gehalten. — Westlich von Cambrai batten wir gestern früh infolge des Verlustes der Kanal sttllung beiderseits von Marquion in den Kämpfen am 27. September unsere Front aus d m freien Gelände in eine rückwärtige Stellung in der ersten Linie Arlcux—Aubigvy — westüch von Cambrai m.d hinter den Kanal südwestlich von Cambrai— Marcoiug mit Anschluß über Gonnelien an die alte Linie Villers—" mslain zurückgenommen. Die Bewegungen wurden während der Nacht ungestört vom Gegner durch- gesührt. Der Feind hielt am Morgen noch lange Zeit dos geckiumtc Gelände vn.er Fmer. In den Mittag- stunden begann ec scharf nachzudrängen und griff nordwestlich und westlich von Cambrai mit starken Kräften au. Ec wurde abg.wiesen. Ebenso scheiterten Angriffe, die sich am Abend geg?n die Linien südlich von Maicomg richteten. ^ .. w t . Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zwisch n Aoleite und Aisne haben wir ohne ftlnd- "N. re L hinter den Oste—Kisne Ke.am zwischen Auizy !e Chweau an d.r Attettr und Bourg vn t imm n.. Me fett ^agen vmbere.-rttr BewegMig' verlief plang- maß und ungestört ... .. — E-so.st'-.-ei.tze Borf.'dkämpfe westlich der Sn-,pp Zwischen Drnppcs und AtSne fowie zwstchcn d;r e'ttgonn n mir der Maas fetzte de:. F- i d feine starken An ,, fort. S wo; ' n. cn besonders sckwe und fü/wn Fern' c\',irc ‘üc,t's. u sere do t kämpfen- z-.n Truppm o.Uu. b. rV^n Stamme, du sich auch gestern iV'.t'mm iioi;. cc»; hoh Avsoidr ro-gm, die die letzten üi n, hervorragend g« sch lagen haben, haben dri n vollen Abw-h t'ixlg errungen. De-: Fcanzost, der an) der anz u Front zwstchcn Suipp s und Dsne ui tcüiDcijc bis zu sechsmal w eocr^olt n durch starke Panzer- gcschwader geMrteN Angriffen vorbeoch, wurde m er- btttcrvm Kampfe zmückgeworftn. Sein cmzrger örtlicher Erfo-- beruht in b;t Einnahme von Somme Py und rn klttncn aettngsügigen Einbuchtungen unserer Abwehr- Hont. — In den Argoonea haben wir in vorletzter Na 6 t in^'.g ' des Vordringens d.s Feindes im Arre- ' at urck.re Linie bis in die Gegend südöstlich von ie Angriffe der Am rikancr östlich der A.gonnen kamen südlich d'r' Linie Ap;emor-Cter.^ zum Stehen. Mont- farcor- wurde inso! ^ drohender Umfassung geräumt. Die über Montsaucou und östlich dnvon vorbrechenden Angriffe scheitelten vor unseren neu .n Linien — F anzosen und Amerikaner er.ttten auch gestern Wieder sAw ae Vec e. . W e ichosscn gestern 33 f i Aichr Flugzeuge ab. Leuti a:it Rum y errayg seinen 45., Oi rl^utnant Locrzcr seinen 44., Leutnant VauMer seinen 35. Luftsieg. Der Erste Geucralquarliermetster: Ludendorsf. Berlin, 28. Sept, abends. Westlich von Cambrai, in Chaivparne und w: st.ich der Maas sind schwere An- . ,7 rr .‘l :v.c CV.^ o- fi«S griff- V«v U'I'V'-’ . ^ ' u.- . " Dixmuid 2 und de: Lys englisch-brigis-e Angnffe lM Gm e. rdes gsichcttert. In Flandern sind zwischen wtb. Großes Hauptquartier, 29. Srpt. 1918. Westlicher Kriegllschauplay: D-r Engländer hat im Verein mit Belgiern seine Angnffe aus Flandern ausg.d hnt und gegen Camb-.m fort--e.-ist. Franzos.u und lmnikanee stürmten erneut in her Char pagne sowie zwischen den Ar.gonncn und der )liUiuC a . Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.- Bon d-r Küste i; sift.Dck der Lys wählend dcr Nackst hcfris F- u-. r u\p . der sich in b < i'iafitu cn zmll enDi^U' ’e ..v m zum iv. in-.iunun • ■ Front vo iiU'i i) D ro. 'v .» n an. ^ gelang denrFeind/, unsereTrichtfrst.lli'ngen zu nahmen und t stw.is in unse.s t lle "l cnizud:'. n. Der Angriff des Feiudeö kam am Nachmittage in der Ainarvillc— südwestlich vqn Aprcmont zurückgenvmmen. Gcg ; den Ostrand der Argonnen und gegen die Linie Dixmuide bis Merkem zurückzunehmen und aus dem linken Flügel des Kampffeldes de- Wijischaetk-Bogcn zu räumen. Feindliche Angriffe gegen der? HqNdzomc- ab'chnttt und gegen die Linie Zarren Wcstroon Hecke würden nbgewicscn. Zwischen Passchendaele und Beeelare dranu der Gegner b;s Morrelade und Dad'Z'nde vor. Dort'finge,r wir seinen Stoß auf. D r --m ftuhen Morgen non Houthem bis Konen an der Lys vordrrnqende Feind , wurde durch Gegenangriffe wieder zurückgeworfen. Mr kämpfen hier an der Lys-Ried-rung. Gewa.l^ges Ringen an der F ont zwiscven Cambrai und St. Quentin. Gegen die Stadt und beiderseits d.r Stadt führte der Feind 16 Divisionen in den Kampf, um Camb ai zu nehmen und unsere F^ont beiderseits der ^taot^zu.durch« brachen. Nördlich von Cambrai sind die ^is zu achtmal wiederholten starken feindlichen Eingriffe vor unseren Linien bei Sancourt und Dllcy an ersolgrAchm Gegen- anqriffcn aesche lert In den Boro tcn von Cambrai, Neuville und Cantikpre faßte der Femd Fuß. Wrc stehen httr am Westrand? der Stadt h ntcr der Schelde und schlugen dott erneute heftige Angriffe des Gegners ab. Die "über den Kanalcrb'chn tc nördlich von Ma- eomg geführten Angriffe des Fe ndes brachen vor und an der Straße Cambrai-Masn-eres zusammen. SüdUch von Marcoiag drückte uns der Fun> hinter den Kanals obschni t Masmcres—C- evecouic zaniä Mit gleicher St»oft griff CT unser- f\toni von von Bcllenglije an. Zi ' und Betücourt ichlugrn wir den mehrfachen Ansturm des Gc ^:ecs re 7 ws ? Villecs Guis-ain, das vo ür >^cn - wurden im Gegenstoß wnd:r ü-sa-chert. ; ; ir cec Fxont bei Gonnelun und Billers Gu.slain schwer kämpft- bei Divisionen Wattn den ciU' Ruftl ug Marco mg Bataillonen in entschlossenen Ge/gnang ffett \m o.r zurück Zwischen Scf^cjuct tinb stu-ll der ^feiub übte den Kana! vo . W o ftcn ihn am erbend in der Li« e Nordrand Belllcoutt- and Jovcourt —Lehancoutt zum Stehen. D' rröeoftch von Gcicomr sich oller nstürme erwch end r R ttmm mußtm am Abend ihcc Flüacft — An dem im groß? n c i' f \ L-rämme g-eichen Anteil. Der En Zander, hat, sein o : Hrn Erfolge mir sehr hlchm blutigen Verl ' ten erkauft. Heeresgruppe Deutscher r onpr.nz und Gal!Witz- LpremonL-Cierges—Brieule stieß der Amerikaner in weh-fachen Angriffen unter teilweiscm Einsatz neuer Divisi nen vo-; Or. rliche Erfolge konnte er bei.Apermont i'ndöstliWvonCierg;Srrztt1en,wocr ui.screLinieamfrühen Morgen bis an den Astftd von Cunel und Fahs zu;üa drückte. Aber auch hiec sind wie an der ganzen übrigen Front die Angriffe des Feindes unter jey'. schweren Verlusten fü^ ihn in unsec-m Abweqiftuer, in zähem Rah kam Pf und an unseren rfolgre-chm Gegen an r ffen g'fdieilcrt. Unsere Schlacht,lasfeln griff.m den östlich der Airc anstürmendcn Feind mit großem Erfolge an. Bei den gestrigen Kämpfen wurden mehr als 150 Panzerwagen der Feindes zerstört. Wir schossen gestern 32 feindliche Flugzeuge und 3 Fesselballone ab. Der Erste Generalquartiermelster: Ludcndvrff. Gegen unsere neue Lüste am Ogedrängte der Feind sta-k nach rfoln' Kanal tif Bor- Funzose Berlin, 29^ Sept., abends. Neue Kämpfe östlich von Storni. G.waliigeS Ringen zwischen Eamrrai und St. Quentin. Der englische Ansturm ist hier im Grogen gescheitert. In dcr Champagne und zwischen ArgSNnev und Maas sind heftige Angstffe der Franzosen und Am-rikuncr bis auf örtliche Einbrüche belversettS Ardrutl abgcwtcsen. >v!b. Großes Hauptquartier, 30. Sept. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht und Boehn. In Flandern setzte der Feind seine Angriffe fort. Der Einbruch des Gegners in unsere Stellungen am 27. 9. nötigte uns, den rechten Flügel unserer tzlbwehr- f;ont hinter den Handzame Abschnitt von nördlich Amerikaner - sck n den i.'.: -’.ffc fort, mch gcstccn Somme- Vy seldkämpfen machten wtthttc G Mr cne. fttzie zwischen Sn pp s r bc in , d öcfltn den Osttand M A onn> . und Argonaen und der Maas seine c b °?: Mehrere nie Divisionen warf dce F ind m den Kampf. Zwischen vhiBt v un ! > scb'uaen mt nnl) ncumnaügnt An ft:' m des G^n ch vor . in brr Linie Auce, nördlich ~ nö di ch - Boucorvrllc. Mit besonderer K.crst stürmte auch m Ameettaner ae n den Os INv - ö rar in -- " und gegen die Front 510 ;.. u dc> 'irgonu a^und dee^'-aa» an. Sein Ansturm ist völlig ch eitert tts des A retalcs cn Assen w dr n Fei r P^nront. Aus dem Walde von Mo-.rrebcau wa-uen ww om Amen, kancc mehc als 1 Kilometer zurück- Wie schossen gestern 45 feindliche Flugzeuge ab. Der Erste Genetalquartiermeü er: Ludendoif-. esinnlnrgcn fi.:d e^cMj Worte erfth titcecii r.uxl Erst die Cat 5 in,t i\v Deine ^Cat sei t>rc „tu 1 ;;»! Bulgarien besinnt sich. Die letzten Meldungen aus Sofia ergeben, daß der Ministerpräsident Malinow nicht mehr Herr der Lage ist. Sein Rücktritt soll bevorstehen. Der Führer der zweiten bulgarischen Armee, General Todorow, hat sich der deutschen Obersten Heeresleitung zur Verfügung gestellt. Dieser Akt der Bündnistreue erfolgte zweifellos im Einverständnis mit dem Zaren Ferdinand, dessen treuen Festhaltens an den Abmachungen mit den Mittelmächten wir sicher sind. Was Bulgarien zu erwarten hätte. Die Ablehnung des Ersuchens Malinows ist die Antwort der Entente auf dessen Bitte um Waffenstillstand. Das paßt zu der Haltung, die von der Entente bisher schon zu Malinows bulgarischen Forderungen eingenommen wurde. Er hatte diese jüngst erst in der Antwort auf die Rote Burians dacgelegt. Darauf antwortete Auguste Gauvain im „Journal des Debats" vom 24. September: „Was das Recht der Nationalitäten betrifft, so lästert Herr Malinow, wenn er sich darauf beruft. Er, seine Vorgänger und ihr koburgischer Zar haben die letzten sechs Jahre damit zugebracht, es mit Füßen zu treten. Bulgarien hält das serbische Gebiet von Risch bis zur Donau, das griechische Ostmazedonien und den Teil von Mazedonien, der Serbien sowohl 1912 als 1913 zugesprochen wurde, besetzt und erhebt Anspruch darauf, alle diese Gebiete zu behalten. Es erhebt ferner Anspruch auf die rumänische Dobrudscha (die des Jahres 1878) und auf Thrazien mit dem Bahnhof Adrianopel, wo die bulgarische Bevölkerung außerordentlich dünn gesät ist. Halten wir uns mit der Erörterung der Thesen des Herrn Malinow nicht lange auf: die Frage wird durch die Waffen geregelt werden. Die Verbandsheere in Mazedonien werden diese Aufgabe übernehmen." Mit einem Worte: Frieden kann Bulgarien von der Entente nur haben, wenn es auf alle seine Ansprüche verzichtet. ♦ An der Front abgewiesen. Der feindliche Oberbefehlshaber, General Franchet d'Espere soll nach einer unbestätigten Meldung in feinem Hauptquartier bulgarische Bevollmächtigte empfangen und ihnen geantwortet haben, er könne einen Waffenstillstand nicht gewähren. Wegen der ihm unterbreiteten Friedensvorschläge werde er sich mit seinen Regierungen in Verbindung setzen. Das Bestreben des Feindes ist natürlich darauf gerichtet, sich ein möglichst großes Faustpfand zu sichern und der rm Zug bestndlichen Gegenaktion der Mittelmächte militärisch und damit auch politisch zuvorzukommen. Sein Ziel ist die Unterbrechung der Eisenbahnlinie Berlin—Konstantinopel, und die Entente ist naturgemäß bestrebt, dieses Ziel auch dann zu erreichen, wenn ihre Hoffnungen auf Malinow teilweise scheitern. Tie Lage an der mazedonischen Front. Nach dem bulgarischen Bericht steht die Armee rn der Gegend von Monastir und in der Front am Unterlauf des Wardar noch einigermaßen fest. Im Zentrum ist die Entente bis Uesküb (Veles), Jstip und Strumitza vorgekommen. Letzteres liegt schon auf alt bulgarischem Boden. Westlich vom Ochridasee, nach Albanien hin haben die Oesterreicher die bisher bulgarischen Stellungen übernommen und die Angriffe dagegen abgeschlagen. Ueber den Anmarsch der deutschen Truppen wird vorläufig noch nicht berichtet. Ter «errat im bulgarischen Lager. Ein deutscher Parlamentarier, der die bulga- rfichen Verhältnisse gut kennt, äußert sich über die letzten Ereignisse: _ bin überzeugt, daß die durch Malinows schritt geschaffene politische Lage entweder zur Stunde schon repariert ist oder in Kürze repariert werden wird. Es war mir schon seit langem bekannt, daß der Kommandierende der Armee, bet der der feindliche Einbruch stattgefunden hat, General Lukow, mrf die ihm unterstellten Truppen zugunsten der Entente einen demoralisierenden Einfluß ständig aus- übte Lukow gehört jetzt zu den von Malinow aus- gewahlten sogenannten Parlamentären. Zar Ferdinand hält treu zum Bündnis. Er ist nicht der Mann, der den König von Bayern und den König von Sachsen trt seine Arme schließt und ihnen dabei sozusagen den Dolch in den Rücken stößt. Sein Einfluß auf die So- branje, insbesondere auf die Liberalen, die Radosla- wowisten und Stambulowisten ist stark; die Bedeutung der Liberalen in der Sobranje entspricht etwa, auch der Zahl nach, der unseres Zentrums. Malinows Ein- lUtv ist gewiß nicht zu unterschätzen. Ich glaube aber doch, daß es dem populären und starken König gelingen wird, Malinow, Lukow und Radew schnell als das Zu entlarven und an den Pranger zu stellen, was sie am Leben des bulgarischen Volkes. Militärisch wird der Schaden sicher auch schnell eingerenkt werden. „Nicht allzu kritisch." Im Verlauf einer Besprechung mit bei ihm erschienenen deutsch-nationalen Mitgliedern des Ausschusses der österreichischen Delegation für auswärtige Angelegenheiten erklärte Minister des Aeußern Graf Burian, daß trotz der Ereignisse in Bulgarien die Gesamtlage nicht allzu kritisch beurteilt zu werden brauche. Aus weitere Anfragen von Delegierten betonte Graf Burian, daß Oesterreich-Ungarn in vollem Einvernehmen mit Deutschland Vorgehen werde. Das Bündnis zwischen Oesterreich-Ungarn und dem Deutschen Reiche bleibe nach wie vor fest ü n d unerschütterlich. Amerikanische Wühlarbeit. Eine bedeutende Rolle bei der Vorbereitung der jetzigen Ereignisse und in ihrem weiteren Verlaufe spielt der diplomatische Vertreter der Verein i g t e n S t a a t e n i n S o f i a , der dort verblieben ist. weil Bulgarien die Beziehungen mit den Bereinigten Staaten nicht abgebrochen hat. Er soll sich bei der bulgarischen Delegation befunden haben, die nach Saloniki reisen wollte, an den feindlichen Linien«! aber abgewiesen worden ist. Der amerikanische Gesandte allein soll von den feindlichen Truppen nach Saloniki durchgelassen und dort angekominen sein. Ein starker Tamm in Serbien. Die „Reichspost" meldet: Tie Mittelmächte sind in der Lage, Bulgarien ausreichenden Schutz zu bieten, falls die Mittelmächte jedoch mrt dieser Bürgschaftsleistung in Sofia nicht mehr durchzudr:ngen vermögen, ist dafür gesorgt, daß auch die für die Verpflegung Oesterreich-Ungarns wertvollen Gebiete Serbiens einen starken Damm gegen den von Süden sich nähernden Feind erhalten. Die Mittelmächte. die im Osten freigewordcn sind, besitzen genügende Kräfte, um hier allen Ausgaben gerecht zu werden. Im Kriege sind Mut. kalte Entschlossenheit und Vertrauen auf die eigene gute Sache der halbe Sieg Es ist aller Anlaß vorhanden, mutig, entschlossen und vertrauensvoll zu bleiben. Feder europäischen Lage gewachsen. Tie „Neue Freie Presse" jagt: Das Bündnis zwischen der Monarchie und Deutschland hat sich in den dunkelsten Tagen dieses langen Krieges bewährt. Es ist geschlossen worden, weil die leitenden Staatsmänner überzeugt waren, daß es jeder europäischen Lage gewachsen sein werde. Wir können auch jetzt annehmen, daß alle Vorkehrungen getroffen worden sind, die notwendig sind, um einen Rückschlag der bulgarischen Krise und der bulgarischen Politik auf die Lage der österreichischen Monarchie und Deutschlands in den Balkangebieten zu verhüten. Freimütig muß zugestanden werden, daß der große Ernst der Verhältnisse, die sich im Krieg entwickelt haben, durch die Vorgänge in Bulgarien noch vermehrt wurde. Wenn Bulgarien ausschrive. Die „Nordd. Allgem. Zeitung" erhält aus Wien die Versicherung, militärisch sei alle Vorsorge getroffen zur Aufrechterhaltung der Verbindung mit der Türkei. Ein Ausscheiden Bulgariens aus dem Bierrunde wäre jedenfalls von keiner entscheidenden Bedeutung für die Entscheidung des Krieges. Das Festhalten der Türkei am Bündnisse stehe außer jedem Zweifel. Entschließung der NationaMberalen. Grundzüge für eine ParlamenLarisicrung. — Nuter- stühung der Hertlmgschen Auslandspolrtik. Die nationalliberale Reichstagsfraktion hat sich in ihrer letzten Sitzung mit de.r politischen Lage beschäftigt und ist einmütig zu nachstehender Entschließung gelangt: Der Ernst der Zeit erfordert die Zusammenfassung aller Kräfte und den Entschluß, möglichst weite Kreise auf einem gemeinsamen Boden zu vereinigen. Hierfür stellt die nationalliberale Reichstagsfraktion folgende Richtlinien auf: 1. Innenpolitik. 1. Eine engere Verbindung zwischen Regierung und Volksvertretung ist herzustellen durch Eintritt weiterer Vertrauensmänner der Parteien i n die Regierung, die bereit sind, die Verantwortung für die Regierungsgeschäfte mit zu übernehmen. Zu diesem Zweck müssen die Artikel 9 Satz 2 und 21 Absatz 2 der Reichsverfassung ausgehoben werden. 2. Die Einheitlichkeit der Reichsleitung ist dadurch sicherzustellen, daß eine ständige B e t e i l i g u n g d e r Staatssekretäre an der Führung der Ge schäfte und an der Gesamtpolittk gewährleistet und durch geeignete organische Einrichtungen, insbesondere durch gemeinsame Sitzungen und Entschlußfassungen, geregelt wird. Auch zwischen der Reichsleitung und den Verantwortlichen Militärbehörden muß eine Einheitlichkeit hergestellt werden. 3. Wir verlangen eine den politischen und Wirt- schaslitchen Anforderungen der Zeit entsprechende durchgreifende Reform des Auswärtigen Amtes und des auswärtigen Dienstes. s 4. Wir erwarten eine schleunige Regelung des preußischen Landtagswahlrechts gemäß der Regierungsvorlage. 5. Mit dem Wegfall der Kriegsnotwendigkeiten muß nach kürzester Uebergangszeit die staatliche Zwangswirtschaft ein Ende nehmen. 6. Tie Regelung der mit dem Belagerungszustand zusammenhängenden Fragen, insbesondere der Zen sur und des Versa mm lungsrecht s-hat durch ein Relchsgejetz zu erfolgen, dessen Vorlegung beim Wiederzusammentritt des Reichstags wir erwarten. 7. Tie Regelung der Staatsform von Elsaß Lothringen ist eine innerdeutsche Angelegenheit; die Entscheidung ist alsbald zu treffen. 8. In den besetzten Gebieten des Ostens soll die Militärische Verwaltung in eine Ziviloerwaltung ubergeleitet werden. Tie staatlichen Einrichtungen dieser Gebiete sind derart auszubauen, daß allen Kreisen der Bevölkerung die Beteiligung offensteht. 2 Außenpolitik. ^ . 1 -Wir erklären, in Uebereinstimmung mit der Reichsleitung und der Obersten Heeresleitung, daß wir einem Frieden mit unseren Feinden auf der Grundlage der Unversehrtheit des Reichsgebiets und der Rückgabe der deutschen Kolonien zustimmen. Die Wiederherstellung der politischen und wirtschafte lichen Unabhängigkeit Belgiens erfordert die Sicherung einer wirklichen Neutralität und die Wahrung des kulturellen und innerpolitischen Selbstbestimmungs- rechts des flämischen Volkes. ^ .Ae durch die Friedensvertrüge mit Rußland festgestellte Loslösung der östlichen Randstaaten von Rußland, die dem Willen ihrer Völker entspricht, bildet die Grundlage für ein wirtschaftliches Zusammenwirken und für die gegenseitige Sicherung dieser Staaten und des Deutschen Reiches. Eine den Wünschen beider Teile entsprechende enge politische, wirtschaftliche und militärische Verbindung des Balten^ landes und Litauens mit Deutschland ist baldigst durchzuführen. Der Weltsriedensvertrag darf diese Ergebnisse nicht gefährden. _ treten ein für die tatkräftige Beteiligung Deutschlands an jeder, einen dauernden Frieden fördernden zwischen st aatlichsn Vereinbarung. Daher begrüßen wir den Gedanken der Völkerbundes, der künftige Kriege durch ständige Schiedsgerichte wwre durch gleichzeitige und gegenseitige Begrenzung der Rustungen verhüten soll. Jeder Wirtschaftskrieg muß ausgeschlossen >in Mit einem Völkerbund ist e? ebensn unvereinbar wie irgendwelche Beschränkung der Freiheit der Schiffahrt auf dem Meere. * Die Parteien verhandeln werter. Erst in der nächsten Woche dürften die Verhandlungen unter den Parteien die Verständigung soweit gefördert haben, daß der Regierung ein Programm vorgelegt werden kann. Man kann damit rechnen, daß das Zentrum bereit ist, den Sozialdemokraten in den Fragen des Artikels 9 der Reichsverfassung, der Autonomie für Effaß-Lothrrngens und des Ostfriedens entgeaenzukom men. und dem sich die Rationalliberalen in we'enl lichen Punkten anschließen. Graf Hertling wird sich entscheiden müssen, ob er auf Grund des im Kompromiß niedergelegten Willens der Mehrheitsparteieu regieren will oder nicht. Jedenfalls besteht keine Veranlassung, dem Grafen Hertling die Möglichkeit zu ent- ziehen, mit der Durchführung der P a r l a m e n t a r i - sierung sein Lebenswerk abzuschließen. Die Sozialdemokratie zur Lage. „Entschlossen, offen zu reden." Das Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei, der „Vorwärts', veröffentlicht unter dem Titel , Bulgariens drohender Abfall" einen Artikel, der einen Appell an dre Volksmassen darstellt. Er entwirft zuerst ein rücksichtsloses Bild der Lage, die möglich wurde, wenn das schlimmste zum schlimmen käme. Der Vierbund ist auseinandergefallen, die Westfront entmutigt, gebrochen, der Feind dringt ins Land, die deutschen Städte gehen in Rauch auf, und vor dem einmarschierenden Feind wälzt sich das Heer der Flüchtlinge. . Das Ernährungswesen desorganisiert sich, es gibt nichts zu essen, es gibt keine Kohlen, kein Licht Wucher und Hungersnot lassen hunderttausende am ^ Straße sterben, der arbeitslose, geldlose Arbeiter strrbt jeden Tod, durch Hunger, Kugeln, Seuchen. Ver zweifelt denkt man an die Zeiten, da es noch siebe: Pfund Kartoffeln und vier Pfund Brot gab Die Regierung stürzt zum vierten-, fünften-, sechsten al, Ervrttet vergeblich den Frieden, gibt Land weg, Gold, Millmrdenwechsel, geht auf jeden Frondienst ein, nur um einen Frieden zu erhalten, der die Hölle auf Erden ist. Der Aufruf sagt dann: „Weil uns dieses Bild niemals verließ, darum lind wir Sozialdemotraten stets für die nationale Verteidigung ekngetreten ... Es ist jetzt die Stunde gekommen, ganz offen zu reden, und wir sind entschlossen, es zu tun ... In dem allgemeinen Tohuwabohu würde sehr viel zum Teufel gehen, was wir Sozialdemokraten längst zum Teufel gewünscht haben, neben vielem Unrecht würde sich auch mancher Akt weltgeschichtlicher Gerechtigkeit vollziehen, das Aufräumen wäre gründlich. Aber wer will solchen Preis zahlen, zumal das, was er begehrt, billiger zu haben ist, wer hat das Herz, sein eigenes Volk solchem unbeschreiblichen Jammer auszusetzen, wenn er es überhaupt noch hindern kann'?! Darum, nicht um die Machthaber zu schützen, muß die Westfront festbleiben. Jeder, de: Unfern, den wir mit Sorgen draußen wissen, muf sich dessen bewußt sein, daß es jetzt auf ihn mehr ankommt als je! Jetzt handelt es sich wirklich nicht um Eroberungen, jetzt handelt es sich darum, in Ordnung und ohne unerträgliche Belastung in den Frieden zu kommen. Alle Wahrscheinlichkeit spricht auch dafür, daß esjetztnichtmehrlauge dauern kann. Die Standhaftigkeit einiger Wochen kann uns das Elend vieler Jahre ersparen!" Ter Aufruf schließt dann politisch mit der Forderung der demokratischen Regierung. * Ter Ruf uach dem „starken Manne". Tie Linke beharrt trotz der Versicherungen des Kanzlers, daß in Bezug auf den Belagerungszustand, in Bezug auf die Preise usw. durchgreifende Maßregeln gegen die aggressive Haltung verschiedener Generalkommandos ergriffen werden sollen, auf dem Verlangen des Rücktritts des Kanzlers. In der Presse der Linken wird behauptet, im Reichstage sei „die weitaus größte Mehrheit der Abgeordneten nicht nur davo, überzeugt, daß die g e g e n w ä r t i g e L a g e eine st ä r kere Persönlichkeit als den Grafen Hertling erfordere, sondern sie ist auch von dem völligen Mangel politischer Vorbereitung bei den gegenwärtigen Vorgängen ebenso peinlich überrascht wor'den wie vor kurzem bei der Note des Grafen Burian. Es werden in politischen Kreisen jetzt immer mehr:- Einzelheiten bekannt, die als Vorzeichen für die Wen . düng der Tinge in Bulgarien gelten und der deutscher« Regierung bekannt sein mußten, so daß dem Grasen Hertling stärkste politische Verantwortung für die jetzige Ueberraschung zugeschrieben werden muß." Amerika und der Friede. Wie sie sich „drüben" die Sache denken. In den Vereinigten Staaten ist in diesem Augenblick, da die nach Frankreich transportierten „Sam- mies" sich zu erstem größeren Eingreifen in den Krieg anschicken, merkwürdig viel die Rede vom Frieden. Man glaubt, angesichts des sicher erwarteten vollen Erfolges der Zettelungen in Bulgarien usw. mit aller Bestimmtheit auf eine baldige Niederlage Deutschlands rechnen zu dürfen und fängt da schon an, seine „Friedensbedingungen" zu verbreiten. Amerika will Tcutschland den Krieg unmöglich mache». In Washington erklärte der wüsteste Kriegsfanatiker der Vereinigten Staaten, der Vorsitzende des Bundesausschusses für Kriegsangelegenheiten, Senator Lodge, daß die Alliierten den Deutschen ihre Bedingungen auferlegen sollen, wie das 1870 gegenüber Frankreich gemacht wurde. Deutschland muß in die Unmöglichkeit versetzt werden, einen neuer Krieg zu beginnen. Belgien muß wiederbc •• -es'ellt werden, Elsaß-Lothringen Frankreich zurück- gegeben, Italien inuß seine italienischen Provinzen wieder erhalten, Griechenland, Serbien, MomeneLro und Rumänien müssen wiederhergestellt werden, Rußland muß gerettet werden, die Tschecho-Slowaken und die Südslaven wie auch die Polen befreit und Konftantinopel internationalisiert werden. Tie deutschen Kolonien müssen die erlittenen Verluste der Alliierten kompensieren. Ein bischen reichlich! Aber gegenüber früheren Auslassungen dieses selben Lodge doch einigermaßen gemäßigt. Rur rechnet Lodge offenbar nicht damit^ daß seine Sammies sich in Frankreich dieselben blutigen Köpfe holen könnten, wie die Engländer und Franzosen Uekerhaupt seltsame Ansichten. Ganz als ob man bereits bestimmen dürfe und könne, was man wolle, erklärt uns die „Chicago Daily Tribüne" gnädig: „Die amerikanische Abwehrgesellschaft („American Tesence Society") hat in ihr Programm die Forderung ausgenommen, daß alle Amerikaner sich verpflichten, nie wieder deutsche Ware zu kauten. Das ist gewiß ein fehr beachtenswerter Gedanke, aber wir müssen den Deutschen klarmachen, daß wir uns damit nur gegen die deutsche Militär käste schützen wollen. Wenn die Deutschen dieses Joch abschütteln, wenn sie sich selbst eine demokratische Negierung geben, und wenn sre ihre Eroberungspolitik aufgeben, so würde der wirtschaftliche Boykott gegen sie von selbst weg fallen. Es würde freilich der gegenwärtigen Generation Ueberwindung kosten, deutsche Waren aufzunehmen. Aber wir werden es sicher nicht fertig bringen, die Deutschen zu strafen, nachdem sic Reformen in der Richtung durchgeführt haben, die wir als unser Kriegsziel bezeichnen. Wenn wir es jetzt so hinstellen, als wollten wir wirtschaftlich nie wieder etwas mit Deutschland zu tun haben, so wird das deutsche Volk sich sagen, doß es bis zum letzten Atemzuge kämvfen muß. Die Staatsmänner des Verbandes Haben immer und immer wieder erklärt, daß wir nicht die Vernichtung Deutschlands wollen, und es wäre ein Unglück, wenn unsere Gegner durch die Tätigkeit privater Organisationen zu dem Glauben gelangten, daß unsere Kriegsziele Betrug sind." Wie aus der Auslassung des Mr. Lodge eine grenzenlose geographische Unbildung, so spricht aus dieser Auslassung ein sehr weitreichender Mangel an wirtschaftlicher Einsicht. Mit der Logik der Einfaltspinsel in der Redaktion der „Chicago Daily Tribüne" mögen die ungebildeten Sprößlinge der Schweineschlächterstadt Chicago zufrieden sein, andere werden sich fragen, ob man denn etwa bisher deutsche Waren gekauft habe, weil man Deutschland damit einen Gefallen habe tun wollen. Tann wird es allen sofort einiallen. daß man sie kaufte, weil man diese Früchte der deutschen Arbeit dringend brauchte. Und dann liegt die Folgerung nahe, daß man sie nach dem Kriege ebenfalls kaufen wird. Einiges, z. B. unser Kali, ist für die Landwirtschaft, die Lebensquelle der Vereinigten Staaten. Io unentbehrlich, daß schon um derentwillen vom Wirtschaftskriege keine Rede sein kann. AlLgenrelrre Kriegsuachrichten. Ter Kaiser zur Lage. Ter Kaiser hat aus eine Depesche des Vereins der rheinisch-westfälischen Landgemeinden u. a. geantwortet: „Unbeirrt ist es (das deutsche Volk)' entschlossen, die ganze Kraft einzusetzen, den ihm aufgezwungenen Verteidigungskampf bis zum siegreichen Ende durchzusühren, damit das Vaterland gegen seindlrche Vergewaltigung dauernd geschützt und gesichert wird." Tie Lage an der Westfront. Die militärische Lage an der Westfront steht in allgemeinen gut. Der Geländegewinn in Richtun« Eambrar ist nicht sehr bedeutend, und der feindlich^ Vorstoß konnte abgedämmt werden. Die Lage in de Champagne und westlich der Maas ist ebenfalls besrie drgend. In der Champagne hat der Franzose zwm noch etwas Raum gewinnen können, westlich der Mack aber haben die deutschen Truppen bereits einige Ort schäften zurückgewonnen. Zusammenfassend kann gesag werden, daß sich die strategische Lage augenblicklick durchaus g ü n st i g anläßt. Sie wollen bei Holland borgen. Tie reichen Yankees. Der „Telegraaf" im Haac Ichrerdt: „Wie wir vernehmen, werden jetzt Unterhandlungen über einen Guldenkredit geführt, der ÄJ r L e . n aVl--^ üIIan . 0 unterzubringen wünschen Es besteht die Absicht, mit einer Gruppe von Banken l - et ^ e ^on 150 Millionen Gulden abzuschließen ^.re AUlrerten wünschen, daß die Verhandlungen hierüber in London geführt werden^ jedoch widerjetzt man sich dem holländischerseits." ^ er hinzu, daß besonders die amerikanische Gesandtschaft im Haag ihr Mißfal- l e n darüber ausgesprochen habe, daß die Verhandlun- g en so langsam vor sich gehen, umso mehr, als der Kredit ftrc eine internationale Transaktion, die von den hauptsächlichsten niederländischen Banken gestutzt wird, als niedrig zu bezeichnen sei. Tie englische Flagge in Spitzbergen gehißt. . 3^Tromsö ist die englische Spitzbergenerpedition unter Führung von F. W. Salisbury Jonnes einge- trossen. Im Sprtzbergeuer Hafen wurde die englische Flagge gehißt. Tie dortigen deutschen Besitztümer und die deutsche drahtlose Station wurden zerstört. Kleine Kriegsnachrichtcu. " Einige der aus Rußland vertriebenen Vertreter der Entente haben sich auf Umwegen wieder dorthin vegeben. Sie werden sich zuerst in der Murman- 6egend aufhalten und von dort ihren Agitationskreis wieder ausbreiten. Dvliiische Rundschau, :: Jusamm-ntritt des Reichstages? In parlamen- tanschen Kreisen rechnet man nach der linksliberalen „B. Z." „mit einer bevorstehenden Einberufung des Reichstages". In der Begründung geht man bereits von einer vollendeten Parlamentarisierung der Regierung aus. Da heißt es nämlich weiter: „...denn die neuen Männer der neuen Regierung sollen doch ihre Abgeordnetenmandate nicht verlieren. Wenn auch die Ernennung für kurze Zeit zunächst erfolgen könnte, ,o müßte zur Schäftung eines Definitivums doch die Aushebung des Artikels 9 (dieser Artikel 9 der Verfassung macht die Niederlegung des Reichstagsmandats bei Eintritt in die Regierung erforderlich) durch die Gesetzgebung erfolgen. Die baldige Einberufung — die übrigens von den Unabhängigen Sozialdemokraten neuerdings im Ausschüsse verlangt worden ist — ist aber schon deshalb notwendig, weil die heutige Lage das Beisammensein der gesamten Volksvertretung dringend erheischt." :: Arbeitskarnmern für Angestellte. Der Gesetzentwurf betreffend Arbeitskammern für Angestellte (Ange- stelltent'ammern) ist im Reichswirtschaftsamt so weit gefördert, daß die Beratungen darüber mit den Jnter- essentengruppen demnächst beginnen können. Es ist Aussicht vorhanden, daß dieser Gesetzentwurf dem Reichstag während der nächsten Wintertagung vorge- legt werden kann. Damit würde einem Wunsche des Reichstages und der Angestellten entsprochen werden. Oesterreich: Ter Verrat der Legionen verziehen. * Kaiser Karl hat den großen Prozeß gegen die polnischen Legionen, die verräterisch in der Bukowina ihre Stellungen verlassen und mit fliegenden Fahnen zu den Russen überaegangen waren, kurzerhand niedergeschlagen und dies den polnischen Führern mitgeteilt. Der Kaiser tat den Schritt „eingedenk der zahlreichen Beweise großer Treue und Tapferkeit der Polen sowie ihrer Selbstaufopferung auf den Schlachtfeldern und im Hinterland." Bezeichnend für die Lage in Oesterreich ist, was der Polenführer Tertil dem Kaiser antwortete: „Ich könnte nicht sagen, daß uns diese Nachricht unerwartet trifft. Wir haben sie erwartet. Es war der innigste Wunsch aller Polen, und wir harrten dieser Nachricht um so mehr, als wir keinen Augenblick den Glauben an die Großmut Ew. Majestät verloren hatten. Wir begrüßen diese Mitteilung mit Freude noch deswegen, weil sie in einem Augenblicke kommt, da sich die Losung: Krieg dem Kriege! durchzusetzen beginnt." Luxemburg: Eine Regierung aus allen Parteien. * Die Ministerkrisis ist durch die Bildung des Koalittonskabinetts gelöst. Auf Grund der Abmachungen zwischen den Parteien treten in die neue Negierung ern: Rechtsanwalt und Abgeordneter Reuter, als Staatsminister, der Aeußeres und Inneres übernimmt, Rechtsanwalt Metzens, der die Finanzen übernimmt. Diese beiden sind Vertreter der Rechtspartei. Professor Weiter als Vertreter der Sozialisten übernimmt den Unterricht, Untersuchungsrichter Liesch, Vertreter der Liberalen, übernimmt Justiz und Oeffentliche Arbeiten, Collart, Bürgernieister und Landwirt, Vertreter der Volks- Partei, wird Generaldirektor der Lebensmittelversorgung und des Ackerbaus. Rußland: Lenin lenkt ein. t Aufsehen erregt in der russischen Presse ein von Lenin an alle früheren Senatoren und Mitglieder des Staatsrates (meistens bürgerlicher Gesinnung- versandter Ausruf, in dem sie aufgefordert wurden, sich an den politischen und Verfassungs- arbeiten zu beteiligen. Man sieht darin einen Beweis dafür, daß Lenin eine andere Richtung in der Politik einschlagen und von weiteren Terrorakten Abstand nehmen wird. Aus aller Wett ** Von einer Lokomotive überfahren und schwer verletzt wurden in der Nähe des Personenbahnhofs von Tost die Insassen eines Gefährtes, und zwar ein Mann aus Wietoch sowie drei Frauen und ein Kind. Die Insassen befanden sich auf der Heimfahrt zu ihrem Dorfe. In der Nähe des Personenbahnhofes wollte der Lenker des Wagens in rascher Fahrt die Barriere passieren, als plötzlich eine rangierende Lokomotive auftauchte und in das Geschirr hineinfuhr. Der Lenker sowie zwei Frauen erlitten am Kopf und am Oberkörper schwere Verletzungen, die die sofortige Ueberführung nach dem städtischen Krankenhaus in Gleiwitz notwendig machten. Der Mann ist bereits gestorben. ** Eigei,artiger Unfall. In Dassow wollte die Arbeiterfrau E., ein hochbetagtes Mütterchen, auf den Hausboden steigen, zu dem eine Leiter hinaufsührt. Oben gerät sie wahrscheinlich ins Taumeln, will sich an der Bodenklappe halten, diese gibt nach, fällt zu, klemmt die Frau an den Füßen fest, diese stürzt hintenüber und bleibt auf der Leiter mit dem Kopf nach unten hängen. Ihre Hilferufe hört niemand, da sie allein im Hause ist. So muß sie die ganze Nacht in dieser unglaublichen Lage verbringen. Am Morgen kommt eine Nachbarin zufällig in die Wohnung und sieht die Unglückliche auf der Leiter hängen. Mit schnell herbeigeholter Hilfe wird die Aermste endlich befreit. Sie mußte gleich zu Bett gebracht werden und lie^t noch sehr krank darnieder. ** Unter dem Verpacht des Gattenmordes. Unter dem schweren Verdacht, seine Frau gelegentlich einer Bootfahrt auf der Elbe am Dienstag ertränkt zu haben, wurde der Gastwirt Röttiger am Großneu- markt verhaftet. Die Leiche wurde noch nicht gesunden. ** Ein Oberst ertrunken. Der in Malchow auf Besuch weilende Oberst z. D. Schöne machte auf dem Fleesensee allein eine Segelfahrt. Bei dem stürmischen Wetter schlug das Boot um; der Verunglückte vermochte das Land nicht mehr schwimmend zu erreichen und mußte ertrinken. Die Leiche konnte nach längerem Suchen gefunden werden. ** Ein unglücklicher Zufall. Ein Geschäftsmann in Lichtenstein-Callnberg hatte in Bayern Holz gekauft, die Ladung in Fahrt gebracht und wartete nun daheim auf die Sendung. % n Glauchau blieb der Wagen lecken, da er zu breit geladen war. Es mußte erne Umladung erfolgen. Inzwischen telephonierte der Eigentümer nach seiner Sendung. Man schwieg sich amtltcherseits darüber aus. Man hatte nämlich beim Umladen entdeckt, daß unter dem .Holz eine große Kiste stand, die 4 fette Gänse bayerischer Mast, Mehl ! lösten Hasen enthielt. Die Sendung wurde beschlagnahmt, und der findige Geschäftsmann wird noch ein Nachspiel erleben. ** Ter Ehrenrock. Das Recht zum Weitertrageu der Uniform für entlassene Mannschaften kann ausnahmsweise nach einer kürzeren als 18jährigen Dienstzeit verliehen werden, wenn Kriegsverwundung oder •r.L U L*L^ nun 8 bor dem Feinde nachgewiesen ist. Hierzu ist bestimmt worden, daß schwere Gesundheitsschädigun- gen rm Felde stehender oder vorübergehend außerhalb des Kriegsgebiets verwendeter mobiler Verbände einer Kriegsverwundung im Sinne dieser Bestimmung gleich zu erachten sind. ._** Ein herrenloses Haus. Das altbekannte Weber- melsterhaus in Hohenstein-Ernstthal, mit 23 780 Mk. zur Landesbrandkasse versichert und einschließlich der Einrichtung auf 38 200 Mark geschätzt, wurde jetzt als „herrenlos" gerichtlich versteigert. Ein Bierverleger in (20^000^N ^k) mü ° r5 ^ zum Werte der Hypotheken ** Verlängerung der Herbstscrien. Unter Hinweis aus die Bedeutung einer guten Kartoffelernte für die Volksernährung im neuen Wirtschaftsjahr weist das Großherzoglich-Sächsische Staatsministerrum die Direktoren der höheren Lehranstalten und die Großherzoglichen Schulinspektoren an, durch zweckdienliche Anordnungen die Mitarbeit der Schule in der Landwirtschaft zu ermöglichen, insbesondere auch die Herbstferien zu verlängern. ** Beim Bucheckernsuchen in der Eilenriede fand dieser Tage eine Schülerin der Bürgerschule ein 20- Markstück zwischen dem Laube des Waldbodens. Da sich kein Verlierer als Eigentümer des Goldstückes aus- weisen kann, so wird es nach der üblichen Frist der Kleinen zufallen. — Dieser Fund wird unseren fleißigen Sammlern ein Ansporn sein. Man kann nicht wissen-! ** Einschränkung der Filmerzeugung. Die Filmindustrie wird wesentlich eingeschränkt werden müssen, weil bei der Ä.-G. für Anilinfabrikation in Berlin, die die ganze Filmindustrie mit Rohfilm versorgt, die gesamte Erzeugung beschlagnahmt werden soll. Nur ein Drittel wird der Industrie überlassen werden, während die übrigen zwei Drittel für amtliche Zwecke in Anspruch genommen werden sollen. * Tie Sehnsucht nach hohen Absätzen. Die Stadtverwaltung Essen schreibt: Aus Schuhhandelskreisen wird immer wieder darüber geklagt, daß der größte Teil der schuhsuchenden Bevölkerung vielfach übertriebene Ansprüche an die Form der Schuhe stellt, namentlich haben viele Damen besondere Wünsche auf die Höhe der Absätze, die selten oder fast gar nicht zu erfüllen chind. Alle diese Sonderwünsche müssen bei der herrschenden Schuhknappheit zu eigenem Vorteil des Käufers möglichst beiseite gelassen werden. Solche Käufer müssen natürlich mit der Belieferung ubergangen werden, bis sich beim Schuhhändler die Schuhe mit den gewünschten besonderen Eigenschaften einfinden. * Heiratslust und Lebensmittel. Um den Neuvermählten den anfänglichen Kampf ums Dasein etwas zu erleichtern, entschlossen sich einige Städte, ihnen eine Extrazulage an Lebensmitteln zu gewähren. Hierzu zählt auch Speyer. Man will nun die Beobachtung gemacht haben, daß diese Zulage eine bedeutende Vermehrung der Heiraten zur Folge hatte. Während die Trauungen im vergangenen Jahre sich aus 147 beliefen, sind es 1918 bis jetzt bereits 156. Nun hatte man mit einer solchen Höhe nicht gerechnet und das LebenSvittelamt sah sich deshalb zu einem Abbau veranlaßt Die Extrazulagen betragen für die Folge nur die Hälfte des bisher gewährteil. Hoffentlich hält dieser Beschluß kein junges Paar von dem beabsichtigten Einlaufen in den Hafen der EBhe ab. * Schließung des Bades Gastein. Der Gemeinde- aus.^uß von Bad Gastein hat beschlossen, den Kurort im nächsten Jahre geschlossen zu halten, da anzunehmen sei, daß die Ernährungsverhältnisse im kommenden Jahre ebenso ungünstige sein werden wie in diesem Jahre. * Ter Vorwurf des „Feilsterins" - keine Beleidigung. Ter Lokoinotivheizer Karl Burdis war wegen Ehrenbeieidrgung beim Wiener Bezirksgericht Leopöld- stadt angeklagt, weil, wie die Gastwirtin Elise Handl in ihrer Klage ausführte, er sich über sie geäußert haben soll, sie sei keine anständige Frau. Sie könne das „Fensterln" am hellichten Tag nicht lassen. Tie Aeuße- rungen waren auch dem im Felde stehenden Gatten der Klägerin hinterbracht worden, der bei seiner Rückkehr von seiner Frau Rechenschaft forderte und ihr mit der Scheidung der Ehe drohte, wenn sie sich nicht rechtfertige. Der Angeklagte bestritt die Aeuße- rung und behauptet nur, er habe mit Bezug aus einen Brief der Frau Handl behauptet, einen solchen Brief schreibe keine anständige verheiratete ,Frau. Ter Richter sprach den Angeklagten wegen der AeußerunZen, die Klägerin sei keine anständige Frau, schuldig und verurteilte ihn zu hundert Kronen Geldstrafe, dagegen sprach der Richter den Angeklagten wegen des Vorwurfs des „Fensterlns" frei, weil darin keine Ehren- belerdlgung zu erblicken sei. Denn „Fensterln" heißt, erklärte der Richter, beim Fenster mit jemandem sprechen, was keinen unsittlichen Vorwurf enthalte. * Sc!bstmord over Verbrechen. Ter Verbleib des am 13. Sept. als vermißt gemeldeten 16 jährigen Banklehrlings Otto Ohlemachcr in Wiesbaden ist nun aufgeklärt. Ter Junge ist mit der Leiche identisch, die am 17 .Sept. in Winkel aus dem Rhein gezogen wurde. Es liegen bis jetzt nicht die geringsten Anhaltspunkte dafür vor, warum der Junge sich selbst ein Leid angetan haben könnte. Dagegen ist es nicht ausgeschlossen, daß er das Opfer eines Ueberfalls geworden ist. Die Leiche wies nämlich am Halse eine tief klafsende Wunde auf, die von einem Schlage herrühren kann. * Ein schweres Brandnuglück ereignete sich in Jlberstedt bei Bernburg. Im Grundstück des Hofmeisters Osterland hatten die Kinder des im Felde befindlichen Arbeiters Naumann, ein Knabe von sieben und ein Mädchen von fünf Jahren, in Abwesenheit ihrer als Eisenbahnschäfsnerin tätigen Mutter mit Streichhölzern gespielt und dadurch den Brand hervorgerufen. Der Stall brannte nieder und die beiden Kinder konnten nur als vollständig verkohlte Leichen geborgen werden. * Schleichhandel als Landesverrat. Im Eisenacher Gemeinderat wurde angeregt, den Schleichhandel als Landesverrat zu betrachten und dementsprechend unter dsm Gesichtspunkt des Landesverrats beiznkommeü. Amtliche dnitfciie CageshericMe. Vcrlip, 10 Gxpt, ob. ollg meinen ruhiger X: . 6 > l Cmgländ r ($r bei Champagne an Xn i : östli o 2: Argonnen '\rl- ?! n (ff abwkwiescn. Berlin, 29. Sr Pt. Im Xp rbict um CSr.p' mb Ucrfcnftrn un-fere 11 --lootc 2 C-0C- rut!o x ttnc:n Der Cbff des m ffih'lx ' uie. Weiblicher k)ilf§Si?nft Deutschlands nicht au^rkemien tölil, fottbeuifeui ii; RLstzpch an Menschen uudMa l.i! 0 m ?. ä. s,n Verntcktnng b'tenf-- ö«t macht, a (3 '• d-.: ßctmct äße Kräfte o?-znsp nr n. lUod) föfct unser Land über zahlreiche A -Skr.' - . - Kriegswirtschaft zugcfüh t werden künn W-h pil'e! und HiffSdtensipflrcht uni wersrn die uiämi . bol fcrung beui Zarang der 1- •flSroiiüfsö i n, fii w ibltche Bevälk rung gilt kein ejw. cifüllen. Viele Frauen uit •: cn hal on b.'.getragen durch rastlose Arbeit hcec^u R duftete zu stärken. Zhv.n, die in Sta^r unbewohnte Mcinnerarbeit verrichten, g< ih t n jtri c Anteil on bar. Xa G » d? cx^xxf - n G^schlkchtec einst den kämpfe r des kcicg wo n werden. Nock tobt dec 'Kampf rn Qtt :c xs. ii und drängt immer stärker der Entscheidung zu tv notwendiger bedarf die Heercsl-itung tapferer ..'ä, on der Front in großer Zahl, unausgesetzten Fachschul e an "nition und KuegSgec t. Fü unter- Fc ' die Kriegsindustrie der ganzen Welt! Wir sind nur auf uns und «unsere Verbündeten ongcwrcscn. E nf'Ut ui verstärkt ergeht daher der Ruf c 0 e noch n -Z tliegs- tätige weibliche Lxoölke.ung, kri.gs icht-ge Aib t zu suchen und dadurch an bau großen Ziele, uns allen und unseren Fachkommen einen eh envoA »vn'o senci-s reichen Frieden zu erringen, mltzumb. lt.n. .-'uch iolch Frauen, deren Zeit durch Haushalt, Pflr, m d E.z ig er Kinder tn ansp. uch gnomm . ist, finden n de, Betrieben der RüßungStndustne Gei genheit, m Ha.b tage schichten dem Vaterland nütz! che Mibett zu leisten und dadurch zum Lebensunterhalt be'zutra >. W . nicht an die Heimat grdundrn st, den d et sich ^'.'nhcit, in der El. pp HüUsarb U od : Bü.odm zu übernehmen. Tort rhu-x . d F dX als „X }* innen“ d-r HelresvxttmltuNi D V sil- . gute auskömmliche Berpst^gun ; > ' dl> Rc on rnng l'm Hel i.i'tr (bx ü v nr.- n - Beschaffung fallen weg. Gut H six weh ■ hende Frau sich prüfe ,^ob si- sich n'cht her gemeinsamen gro;- n Z es u •> zum xvu t-c» großen Ganzen bx:ra Be >fi v xxl |iXU. SÜi du gcn für die Et 0 pp 2 wert .1 von t 1 '*tc rr - wirr in den Zeimrg r- d öeti w Wi 0 das Dcnnsrwetter wirkt Rattg pan Cabafe ähnlich im Aussehen, Geruch, Gcsch .... und Pa. in der heutigen Zeit der Surro- ._intc und des Ersatzes, die soaiel .Minderwertiges ans den Markt jociugt, ist es besonders wisfeus- .x. ? 11 , Ai. (^uttmnnu'ö neue verbesserte PsetsenMischung kennen j\i lernen Jeder, der sie einmal , / probiert, -uird ihr ständiger .re^md. 43 jährige praktische.Er- ^ fnyrungen au, dein Gebiete der RauchtabaLherstettung geben die b. .e Gewähr snr die sachgemäße Herstellung, -besonders die lange- ... ‘X re Eimvirlnng einer starken ko,i- zenlrienen Tabatlange macht AL. Gmlnimm's neue verbesserte .PsseisenMischung ioot)lbekümmt!ch . rst tter-'s bekannt gegeben. ^ ff llcllv, G n Var Ssmmrw .'er Lrzchectrers. Wenn d'.e Buchet! ..n reff sind, lock . \k sich ’ du: Kecne fallen zu Bod . DaS fchi'ht h- mäßtg, weil dec ^tundo , x: ol feite für den Zeitpunkt d.s Au loßcns 'a ne gebend ist. R ßdm Kecne und die von Jngx u best. ' ! , 1 dl? OelbtCeuumj wc e-os |;.ib. ;i .Vc t auch die noch' jestfitzendrn x n : in icho-n ] i' und aus diesem Glund w ib b . Samm.i j x ■ d m Nachtfrost ergiebiger. in alten Bodeniaub ist mühst .. ! 1 iblej zu gestalten, scgt rn \ Frucht 0 . x }or ■ > dann die Möglichli >L auf dem «Xstx schnell Zu finden. Har man )n od Verfügung, so ! Boden aub und säugt dam - 0 Nun nimmt mcuk damit die Aesttz l - all diese Weise läßt sich I x Stunden! steigern L".d oa für das Si l c ir, 11 ©albfnxx:, L :orttucc C-. 1,65 noch i >ax Recht nuf dx. -;n v: 60 ist t3 von c h.v. . W- i, i x zu fatnnu: u 2 ur Vjxnq von R und ‘ s 5u3en sowie . c;A 7 ' Xi. Von der R. -icruog und allen Behörden , glänzend begute\chtet. Pro Paket P.Ik. 4.—, für Schwaben Mk. 2.— ,, Wanzen 2.75 zu haben in allen ein c; lärjigen Geschäften. cr;,'vc* 1 zl K 's tii: Sücl-West-Döutschiaml | Gustav Riehl, Frankfurt a. M. r. y ;iK .; \ 47. TiMOR I TAURUS 855 ‘rzr: mssEßmmmmEsm Mestsxtx^lt mit Sützstoff! Erste deutsche Marke zur Herstellung eines vorzügliche!: Hauötrunkcs wie Apfelwein. 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