(Nencftc Nachrichten) Bezugspreis SO Psg. monatlich vierteljährlich 2,40Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abaeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,80 Mk. — Erscheint DienStag, Donnerstag u. Samstag. — Redaktwnsschlutz früh 8 Uhr. - Für Aufbewahrurrg oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der „Gictzcner Zeitung", Gictzen. Nr. 79 . Telephon Nr. 362. Expedition: Ziidanlage 21 Donnerstag, den 12?Seytember (Gietzencr Tageblatt) gnzeigenpreis 24 Psg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 36 Psg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 100 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnen Rabatt kommt bei Ueberfchreitung desZahlungs- zieles (30 Taae), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindlichkert. Druck der (Hießener Vcrlagsdruckcrei, Albin 5lleiu. r c lep h on Jahrg. Neue Kämpfe am La Basse-Kanal und zwischen Maas und Mosel. 10000 «. 10000 Br.-R-T. = zusammen 20000 Br-R.-T. versenkt. . . — — ^ mm + 1 I ^ . _ X üli-d rt K rt XllJ vrutlcde fiincUrnilfe. Bern, 10. Scpt. Französische Blätter verzeichnen übereinstimmend die Vermehrung der deutschen Hindernisse in der Nähe der alten Siegfciedstellung. Große Gebiete seien besonders westlich von Cambrai unter ' Wasser gesetzt. Wie der „Temps" meldet, wurden die Schleusen des Nordkanals gesperrt und Senseebach und Scaipe verschüttet, so daß nördlich des Havctncourtwaldes ein unzugängliches Gebiet geschaffen worden sei. Der Frontberichterstatter des „Petit Paristen" betont, daß die Ueberschwemmungen die Verwendung der Sturm- Wagen ausschalten. Alle Frontberichterstatter erklären, daß die neuen deutschen Stellungen außerordentlich stark befestigt sind und ein Hindernis bilden, dessen Uebec- Windung schwerste Kämpfe kosten werde. Daher fei in den Kampfhandlungen ein Stillstand zu erwarten. Das „Journal d s debats" äußert, der deutsche Rückzug sei beendet. Fismcs wurden französische Teilangriffe abgewiesen. — Erfolgreiche Eckundungsgefechte an der lothringischen Front und in den Vogesen. Der Erste Genecalquartiermeister: Ludendorff. Berlin, 12. Sept., abends. Zwischen den von Arras und Pervnne auf Cambrai führenden Straßen sind erneute Angriffe der Engländer gescheitert. Zwischen Maas und Mosel griffen Franzosen und Amerikaner im Bogen von St. Mlhiei an. Die Kämpfe dauern an. 9 Berlin. 12. Sept. Durch unsere Unterseeboote wurden 10000 Bruttoreglstertonnen feindlichen Schiffsraum versenkt. Der Chef d es Admiralstabes der Marine. )lu; Stadt u»d Cattd. * Das Gesetz, die zeitweise Erhöhung der Leistungen der Brandversicherungsanstalt suc Gebäude betreffend ist noch nicht genügend bekannt. Rach diesem Gesetz wird im Brandfall bei Festsetzung der Entschädiguug die durch. den Krieg verursachte Steigerung der Gaupreise berücksichtigt. Zu den aus Amtliche deutsche Cagesberichte. wtb. Großes Hauptquartier, 11. Sept. 1918. West lich er Kriegsschaup latz: Steigerung der Baupreije verurrnwnge. ucu UM Bei Abw hr englischer Tiilvorstöße südlich von Vipern (8^^ der bestehenden Bersicherungskapitalien festzu und nördlich vom LaBossee-Kanal machte wir Gefangene, sendenden Entschädigungen wird nämlich ein Zuschlag " ' ^ - nQ(J) Maßgabe der tatsächligen Verteuerung der Wieder- Herstellungskosten gewährt. " Die Organisation der bürgerlichen Kriegsbeschädigten Fürsorge Oertliche Aussch.sst de. KriegS- befchäd.glen Fürsorge sind in den größeren Ltadten des Großherzogtum sowte für die sämtlichen Landkreise eingerichtet. Die ört'lchrn Ausschüsse sind zur Durchführung der Fürsorge im Einzelsall berufen, und zu diesem Zweck werden ihnen von dem Larldesausschuß die Namen der dort gemeldeten entlassenen Kriegsbeschädigten mitgeteilt. Sie haben jeden Kriegsbeschädigten auf Wunsch Auskunft über allgemeine Fragen, insbesondere Rechtsirog n, zu erteilen, und ferner alles zu tun, was zur wirtschaftliche» Verwrgung nötig erscheint. Jedem in Hessen wohnhaft,,, Kriegsbeschädigten, einerlei ob er zur Fürsorge besonders gemeldet ist oder nicht, steht also das Recht zu, den ö.tlicheu Ausschuß ftlms Bezirks um Rtt und H:!fc aiizugehe». Diese H!se sollte unr so mehr angegangen werden, als die Unrerstützungsmöglichretten sur Kriegsbeschädigte bereits einen groß.» Umfang angenommen haben. * festere Erfassung brr landwirtfchasttrche« Errrngnisse. Wie verlautet, sind an maßgebender Stelle die Erwägungen über Abänderung des gegenwärtigen Ausbringungssystems zugunsten der LandUcftrung unter Beteiligung der Genossenschaften, Erzeugerverbande und teilweise auch des Handels noch nicht abgeschlossen. Bemerkenswert ist, daß seit dem Bestehen des Kciegswlrt- schastsverbandes lippischee Landwirte die Aufbringung von Schlachtvieh, Kartoffeln, Heu, Stroh usw. durch die unmittelbare Beteiligung der Erzeuger an der Ausbringung sich erheblich besser und reibungsloser vollzogen hat, als früher durch den Landeskommunalverband mit Hilfe von Kommissionären. Keine Rückvergütung für Z e i t u n g s v er l c- g e r. In einem Rundschreiben ist jetzt mitgeteilt worden, daß Hessen an die Zeitungsverleger keine Rückvergütung — Südlich" der Straße Peeonne—Cambrai führten erneute Angriffe der Engländer wiederum zu hastigen Kämpfen' südlich von Gouzcm court und um Ep hy. An einzelnen Stellen erreichte der Feind unsere vorderen Linien. Im Gegenstoß schlugen wir ihn zurück. 300 Ge sangene blieben n unserer Hand. Teilangriffe der Frau- zosen, drebeidcrstits der Straße Ham—St Quentin über« raschend und nach Artillerievorbereitung erfolgten, wurden abgewilsen. Qertl'.che Kämpfe nördlich der Ailette. Zwischen Ailette und Aisne steigerte sich das Artillerie, seuer am Nachmittage w eder zu großer Heftigkeit. Abends brach d^r Feind zu starken Angriffen vor. Sie schestert n vor unseren Linien. Der Erste Genecalquartiermeister: Ludendorff. 9 Berlin, II.Sept. abends. An den Kampffronten ruhiger Tag. Berlin, 11. Sept. Um England he^um versenkten unsere U-Boote 10000 Bruttoregislerton^en. Der Chef des Admiralstabes der Marine. 9 wtb. Großes Hauptquartier, 12. Sept., 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Nordöstlich von Dixschoote wurden Teilangriffe, bei Ar.mentierctz und am La Bassee-Kanal Vorstöße dcS Feindes abgewiesen. — An den Kampffronten cnwickelten sich während des TageS unter starkem Feuerschutz mehrfach Jnfanteriegefechte im Borgelände unserer Stellungen. Am Abend heftiger Artilleriekawpf zwischen den von Arras und Peronne auf Cambrai führenden Ströhen. Englische Angriffe, die bei Eintritt der Dunkelheit gegen den Kanolabschnitt Marq^ion—Havcincourt vorbrachen, scheiterten vor unseren Linien. — Auch zwischen Ailette und Aisne nahm das Artilleriefeuer am Abend wieder an Stärke zu. Die Jnfanterietätigkeit blieb hier auf Borfeldkämpfe beschränkt. Aus den Höhen nordöstlich von zahlt. Danach hätte also die Regierung den Von 45 Abgeordneten (es sind 58 im Landtag) gestellten Antrag nbgelehnt. Die Eingabe der Verleger kleiner Zeitungen wäre danach von Erfolg gewesen. Die Regierung ha sich doch gescheut, den Zeitungsverlegern Staatsgelder in die Taschen zu stecken. * Lich Prinz Ferdinand Maxinzilian zu Solms- Hohensolms Lich hat als Hauptmann und Bata llons. kommandeur den Heldentod an der Westfront erlitten. Ec war 1886 geboren und der älteste «ohn des ve^ storbenen Prinzen Ludwig ZU Solms Hohensolms-Ltch und dessen Gemahlin Luise geb. Gräfin zu Lhnax. * Vilbel. Der am vorigen Samstag abend gegen 7 Uhr aus Stockhrim nach Frankfurt abzehende letzte Personenzug wurde in Stockhcim und allen anderen Haltestellen derart von Kartoffelhamster bestürmt, daß die Wagen nur einen winzigen Bruchteil der Menge zu saffen vermochten. Um den Leuten ein Ucbecnachten auf den Bahnhöfen zu ersparen, fuhr der Zug zunächst alle Menschen, die nur irgendwie in die Wagen hinemgepceßt werden konnten nach Vilbel. Von hier aus kehrte er dann mit zahlreichen lrexcu Wagen zuruck, lammeite unterwegs die zurückgeblieben Volksmengen, nahm am d>,n Heimwege in Vilbel die übrigen Hamster mtt und dampfte dann ichlteßiich nach Frankfurt, wo er mit mehrstündigen V ffpäiung eintcaf. Bens heim. Ein Revisionsbeamter der Hessischen Landes-Obststell- waltete auf dem Bahnhof seines Amtes. Ec ließ cincn Korb, der mit „Fallapfel" d, klariert war öffnen, und hierb.i stellte es sich heraus, daß der Korb statt Fallcpie' drcivic tri Zentner frisches, fachmännisch geschlachtetes Schweinefleisch, das nach Frankfurt gehen sollte, enhielt. Die Absender, zwei Benrheimer Geichafts- Ieutc, rouiben inhaftiert. * Aarmssadt Der 43 Jahre alte Mühlen befitzer Mich. Huber in Groß Gerau machte den Lteuecbchordcn bei der Fcsistellung s>ines Brrmö >enS edmnectafeueR und wurde nach und nach mit 127,000 Mk. Lteuerstrafen belegt. Nun hat ,r nbcr auch in Bezug auf die Relchskriegs- steuec unrichtige Angaben gemacht und sein 237,000 Mk. betragendes Vermögen viel zu niedrig angegeben. Die Fericnstcafkammec hat nunmehr nach eingehender Prüfung des Falles Huber zu eincr Geldstrafe von '5 000 SUlf. und 3 Monate Gefängnis wegen Steuerhinterziehung ocrurteilt. Hlrcbllcb« Unrrigen. Sonntag den 15. September (16. nach Trinitatis.) Gottesdienst. In der Stadtkirchc. Vormittags 8 Uhr, zu- gleich Christcnllbce für die Neukonsicmierlen anS der Matihäusgcmeinde. Pfarrer Mahr. — Vormittags 0 Uhr: Pfarrer Schwabe. — Vormittags ll^Uhr: Krnder- kwche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Johannesktrche. Vormittags 8 Uhr, zugleich Chcisteni-hre für die Neukonstrmierten aus der Lukosgemeindc. Pfarrer Bechtolsheimer. — Vormittags 9-/., Uhr: Pfarrer Ausfeid. — Vormittags 11 »hc: Kinderkirche für die JohanneSgemcinde. Pfarrer AuSfeld. — Abends 8 Uhr: Bibelbespecchung im JohanneSsaall _Mittwoch den 18. September, abends 8 Uhr: Kriegs betstunde. Pfarrer Bechtolsheimer. ebaüler Tabak « Seine Ernle und Verarbeitung zum Hausgebrauch. Das soeben erschienene Buch: Der Tabakbau in der Heimat. Line kurze Anleitung über Anbau und Verarbeiiung des Tabakes im Hause. Don Kgl. Sckonomierat Hoff»»ann, Landestabakbau- sncbver ständiger. Lnihäli genaue Angaben übe/ Boden, Fruchtfolge, Düngung, Bodenbearbeiiung, Auspflanzungen, Ausbessern, Hacken, Häufeln, Schädlmgebckämpfung. Lnt- gipfelnoderKöpfen, Ausgeizen,Reife, Ernte, Verarbeitung. sowie 2 Abbildungen geschnittener Blatter zun, Zigarrenwickeln. Preis d Buches geg. Voremsend. v. 80 Psg., Rachn. 1.-. Jos. C. Hubert Vertag, Dresse« vor München. Die y. Wegsanleibe. Während unser unvergleichliches Heer in zähem Ringen dem wilden Ansturm der Gegner tapfer standhalt und alle Durchbruchsversuche unter den schwersten feindlichen Verlusten zunichte macht., wird demnächst von neuem der Ruf der Reichsleitung zur Kriegsanleihe-Zeichnung ergehen, um weiter die Mittel auszubringen, die das deutsche Volksheer in dem Derteidigungskampfe um Heimat und Herd in seiner bisherigen Schlagfertigkeit erhalten sollen. Kein Deutscher darf zögenr, zur Erreichung dieses Zieles beizutragen. In der Kraft unseres Wirtschaftslebens, in der außerordentlichen Flüssigkeit des deutschen Geldmarktes sind die Vorbedingungen für einen guten Erfolg der Kriegsanleihe gegeben. Wenn jeder gegenüber dem Daterlande seine Pflicht tut, wenn jeder sich vor Augen hält, daß die Kriegsanleihe-Zeichnung einen wesentlichen Bestandteil des Willens zum Durchhalten darstellt, der das deutsche Volk beseelt, dann wird auch die 9. Kriegsanleihe zu einer neuen, gewaltigen Großtat werden. Sie wird den Feinden gegenüber Zeugnis oblegen von dem ungebrochenen Glauben an den Erfolg unserer guten Sache und damit zu einem weiteren Baustein des künftigen Friedenswerkes werden. An den bewährten Zeichnungsbedingungen ist auch diesmal nichts geändert worden. Es werden fünfprozentige Schuldverschreibungen und viereinhalbprozentige auslösbare Schatzanweisungen zum Preise von 98 Mark für 100 Mark Nennwert ausgegeben. Bei Eintragung der Kriegsanleihe in das Schuldbuch — mit Sperre bis 15. Oktober 1919 - tritt eine Ermäßigung des Zeichnungspreises auf 97,80 Mark ein. Die Auslosung der Schatzanweisungen geschieht nach dem gleichen Plane und gleichzeitig m! den Schatzanweisungen der letzten 3 Kriegsanleihen ; l üch die Derlosungsbedingungen sind die gleichen. Die Z.lä r u. < frist läuft vom 23. September bis 23. Oktober. 1 k ! eichner können die gezeichneten Beträge vom 30. So u Ur an voll bezahlen. Die Kriegsanleihe braucht indes diesem Termin nicht etwa voll bezahlt zp werden. Ls steht den Zeichnern vielmehr frei, die Einzahlungen in vier Raten zu leisten (30 Prozent am 6. November d. I., 20 Prozent am 3. Dezember d. I., 25 Prozent am 9. Januar n. I.), 25 Prozent am 6. Februar n. I. Der erste Zinsschein ist bei den Schuldverschreibungen am 1. Oktober 1919, bei den Schatzanweisungen am 1. Juli 1919 fällig. Auch diesmal können wieder die älteren fünfprozentigen Schuldverschreibungen und die Schatzanweisungen der ersten, zweiten, vierten und fünften Kriegsanleihe in Schatzanweisungen der 9. Kriegsanleihe unter den bekanntenBedingungen umgetauscht werden. Uon der Leipziger fierbJMIi MmM. Soweit sich dec Verlauf der diesj, hcige^ H h t Mustermesse in Leipzig überblicken läßt, l-mn man t nur im Hinblick auf den Besuch, sondern auch in geschäftlicher Beziehung von einem vollen Erfolg sprechen. Das äußere Bild der Meßtage übertcaf alles, was Leipzig bisher erlebt hatte. Trotzdem durch die Einfuhr. - \ i Abzeichen für Aussteller und Einkäufer das nur s an lustige Publikum von den Meßkaufhäusern fern gehalten, worden war, waren diese gedrängt voll, und ebenso mtsprach das Leben auf den Straßen dec riesigen De- sucheczahl. Die ausländischen Einkäufer waren wieder sehr zahlreich; außer den verbündeten und den neutralen Ländern waren auch die besetzten ebicte 9-rtra So waren seit längeren Jahren zum ersten Male wieder belgische Kaufleute anwesend, ebmso hottn sich rumänische Besucher eingefunden. Die Befriedigung über den geschäftlicher- V lauf dec Messe war allgemein. Waren bei der Fräch-h smeffe noch Besorgnisse vorhanden, wie sich hie Page der deutschen Industrie weiterhin gestalten werde, so hat die Herbstmesse denen Recht geneben, die auf ihre starke innere Kraft vertrauten. Die Tatsache, daß tu zahlreichen Geschäftszweigen die im Frühjahr aufgenymu. n n Stellungen bis zur Herbstmesse ganz oder wenigstens zu einem erheblichen Teil ausgeführt werden konnten, hat die Zuversicht der Einkäuferschast cntschieden gestückt und die Stimmung aus der Herbi messe günstig bcem' flußt. Die große Zahl der Aussteller deutet schon an und für sich darauf h'n, daß das Angebot dem düngenden Warenbedarf gegenüber nicht ganz versagt hat. Die Aufwärtsbewegung der Preise hat wohl noch einige Fortschritte gemacht, die' aber, nicht mehr so groß und sprunghaft waren, wie bisher, sodaß auch in di - r Hinsicht eine gewisse Ruhe in die Entwicklung g kommen ist. Teure' Artikel gingen imnur no > seh sturk ab; dennoch war hier und da festzustellen, daß nicht immer anstandslos jede Preissteigerung bewilligt ivgrde. Man kann von einer gewissen geschäftlichen - Entspannung' sprechen, die sich auf der. M sse b urrr 'ur gemacht und den Verkehr günstig b.einflußt hat. Sie dürfte mit darauf Zurückzuführen sein, daß die Arbeitsbedingungen der Industrie seit der Frühjahrsmesse zum mindesten nicht mehr schlechter geworden, daß dagegen im Ersatz fehlender Rohstoffe weitere Fortschritte eingebeten sind und sich ein gewisses Gleichgewicht . m-p-stellt hat: Die Industrie hat sich mit den Kriegsvechältnissiu abgefunden, ihre Betriebe darauf eingestellt und blickt nun nfolge. dessen ruhiger der Zukunft und den möglicherweise noch zu erwartenden wl-ctschaftlichen Kämpfen entgegen. Eine gewisse Beruhigung bedeutet auch die Tatsache, daß diesmal nicht wie im Frühjahr durch waren.hun g lge Händler Borkäufe Vorgenomme r wurden; allerdings horte das Meßamt auch Maßregeln gegen die Vor kauft a; ,r jf. n. Damit hängt es zusammen, daß der Meßverkehr sich -besser über die Woche verteiite, so das; am Donnerstag und selbst am Freitag, wo d lü stäst sonst schor, merklich nachläßt, -s in diesem Herbst noch 'cch. rege war. Bei der immer «och starken Nachfrage nach Waren aller Art sind selbstverständlich in erster Linie die aus- fü llenden Fabrikanten mit dem Effolg der Miffezufneden, wennschon die nicht geringer g-wordenen Schwer,gk-tten dec Fabrikation die Besrildinung etwas trüben. AVer auch die Einkäufer zeigen in sich der Hauptsache sehr be- fr digt und sehen sich in ihren Ecwartungcn mngcnchm enttäuscht. . ^ Einen fast unerwartet großen Erfolg hoben die Technische Mrsse und die Baumrsse davongetragen. -on b ibcn neuen Unt rabteilungen der M sse herrschte ein äu st er st reger EochaftLv.khc und wurden bedeut mde Umsätze erzielt. Die mit ihnen verbundenen Vermut !u: -stellen, die Maklerste-lle der Technischen Messe und die B mbörse, haben sich als fruchtbringend brwähtt und hatten einln großen Zuspruch. Die Fachtpelt hat von dreien Lcranstalhungen dcn günstigsten Eindruck mrt- genommen. Sie haben betviestn, daß sie einem Bedürfnis er-!sprechen. Da ihre Bedeckung in der Zukunft noch steigen wird, so wird^dft F agc der räumlichen Unter- bringung insbesondere der Technische« Miste rascher brrnnend w ; bei», als ansänglich vor auszu sehen war. Auch die Berpackungsmittclmcffe wies einen stark n Bcr- kehc auf. Die Vorbereitungen der Herbstmesse waren dem Meß- amt dadurch erschwert worden, daß die starke Zunahme d,s Btsuchs erst in der allerletzten Zeit vor der M.sse in die Erschkinuna trat. Obwohl durch Einstellung von HilfsDästen das Personal des Meßamts aus 200 Kopse gebracht worden war, gegen 110 zur Frühjahrsmesse, war die mit der Erledigung der Anmeldungen verbundene Arbeit nur mit größter Mühe zu bewältigen, weil zu viele Besucher ihre Anmeldung bis in die letzten Tage hinausgeschoben hatten. Trotzdem wurde die- U.U.c- bcingung der großen Besuchermasstn zur allgemeinen Zusrcedenheit erledigt, und auch über die Verpflegung herrschte vüc eine Stimme dec Anerkennung. Aus oa» Ausland dürfte die H^rbstmeffü noch mehr als in früheren Mesftn als Kmnzelchen der dc rschen Kraft wirken. Der Ausschuß der Zentralstelle für Interessenten der Leipziger Mustermessen, m d^c 80 Verbände und 5200 Einzeisirtnen aus den Kreisen der Aussteller und Einkäufer dec Leipziger M'.-sUrrmsftn vereinigt sind, sow e dcr enge c Ausschuß des W ri.chaft Ausschusses der Deutschen FricdenS'.udustrie», welcher 28 der wichtigsten deutschen Exportindustrieu umfaßt, hat folgende Entschließung angenommen: Dm'chyv-ri^.-en von der auf bYi ischen Tatsachen Gruhenden UrüerzeMMg, daß für bk oeutsch-intexna- . tiona'le Mch'se Leipzig in der Vergcmgtnhn', in der Gegenwart so in der Zunkunst derjenige Platz ist, dec für sich das R öl in Anjp uch «eigner. kann, für Handel, Industrie und Gewerbe an n mächtigen Faktor zur Förderung wich > ressen zu bUden, legen die VcrtceLer dkrZeNtLaistcllc.iürJntereffenten der . Leipziger Mustern- ssen, b: h d aus den Verbänden des in- und ausländischen Gen .rh s und Handels entschiedene Verwahrung gegen alle Bestrebungen der DezentraUsicrung des Meßwesens ein. Käufer wie Verkäufer, Produ> : n n>. Ko-.rmucnr.m hoben das gemeinsame Interesse, an einem Platz mit mög- U- stier Ercharung an Zeit, Kraft und Geld ehre Geschäfte zu erledigen. Reich'scegieruna und Reichstag haben ihren Standpunkt durch btc finanzielle Unterstützung, welche sie der Leipziger Weste cingedeihew ließen, klar'zu erkenen gegeben. Sämtliche in dec Zentralstelle vereinigt n V.Wände fordern deshalb Händel und Jndusuu uf, die Leipziger Mustermesse mit allen Kräften Zu unterstützen und gegen alle Be-- ftrebungcn nach' Dezenixallsiecung des Meßwesens Stellung zu nehmen- S.re erwarftn von Reich, Bundesstaaten und Jnterrssenten, daß düse für den Wiederaufbau jder Volkswirtschaft wichtige Stellungnahme die gebnh, nde Wü-digung findet. Welches Geldinstilnt soll ich Gpledignng meiner Zahlungen mahlen? Zwischen den einzelnen Geldinstituien, Reichsbank, Postscheckamt, Banken, Genossenschaften und Sparkassen bestehen grundlegende Unterschiede, die für die Wahl unter ihnen bestimmend sind. Die Reichsbank und das Postscheckamt vergüten keine Zinsen. Die anderen Institute (Danken, Sparkassen und Genossenschaften) dagegen verzinsen die Guthaben. Bei Reichsbank und Post wird man kurzfristige Guthaben einzahlen, die täglich gebraucht werden. Die Reichsbank ist die Bank des Großverkehrs. Das Posifchekamt dagegen ist das geeignete Inftirut für kleine Zahlungen. Hier wird nur ein Mindestguthaben von 25 Mk. gefordert. Wer zahlreiche kleinere Zahlungen zu leisten hat, wählt zweckmäßigerweise das Posifchekamt. Ein Postscheckkonto ist auch neben einem Konto bei einer Bank, Sparkasse und Genossenschaft am Platze für alle, die häufig Zahlungen zu leisten haben oder solche empfangen. Für alle Gelder, die längere Zeit stehen bleiben, eignet sich dagegen ein Konto bei einer Bank, Sparkasse oder Genossenschaft. Denn niemand wird auf die Zinsen, die er dort erhält, verzichten wollen. Auf ein solches Konto können auch die Inhaber eines Postscheckkontos die Be- träge üherweisen, über die sie nicht sogleich verfügen wollend Wenigstens ein Konto zu haben, liegt im Interesse eines jeden, mag er über große oder kleine Summen verfügen. mag er viele Umsätze oder wenige machen, sei er Geschäftsmann, Landwirt, Beamter, Angestellter oder Ar- , b£üer. Wer sich erst einmal ein. Konto -eingerichtet hat ud den bargeldlosen Verkehr mit seinem Vorteil kennt,' läßt niemals mehr davon. Die Spälobsternte in diesem Jahre ist sehr gering. Gegenüber den Vorjahren ist der Bedarf an Marmelade für Heer- und Eivilbevölkerung aestieaen Die Heeresversorgung muß selbstverständlich vor allen Dingen sichergestellt werden. Deswegen kann die Versorgung der Eivilbevölkerung durch den Bezug von Obst im unmittelbaren Verkehr des Verbauchers beim Erzeuger nur inßmäßigen Grenzen gestattet werden. Es darf von dem gesunden Sinn der Bevölkerung erwartet werden, daß jeder Einzelne auf diese Verhältnisse Rücksicht nimmt. Keinesfalls kann geduldet werden, daß Einzelne zum Schaden der allgemeinen Versorgung, Obst in großen Mengen zusammenhamstern. Der Bezug von Obst in Mengen bis zu 1 Kg. ist frei; es darf also ein Erzeuger am selben Tage an den gleichen Verbraucher bis 2 Pfund abgeben. Auch der Verkehr mit Obst innerhalb der gleichen Gemarkung unterliegt keiner Beschränkung. Mit Genehmigung der Landesobststelle ist es gestattet, pro Kopf der versorgungsberechtigten Haushaltungsmitglieder 20 Pfund Kernobst und 10 Pfund Steinobst von demjenigen Obsterzeuger, der seine Ablieferungspflicht der Landesobststelle gegenüber erfüllt hat, zu beziehen. Diese Genehmigung wird m Form von Frachtbriefen oder von Beförderungsscheinen durch die Vezirksgeschästsstellen der Landesobststelle erteilt. Die Bürgermeistereien erteilen Auskunft über die zuständige Vezirksgeschästsstelle. Zuständig für die Erteilung der Genemigung ist die Vezirksgeschästsstelle, lnnerhalb deren Bezirk der betreffende Erzeuger, von dem das Obst bezogen werden soll, wohnt. Da die Selbstversorgung der Zivilbevölkerung mit Obst nur dann gestattet werden kann, wenn der Heeres- und Marinebedarf sichergeflellt ist, ist die Erteilung der Genehmigung zum Bezug von Obst noch von der Bedingung abhängig, daß der Obsterzeuger nicht mehr als 40"/g dessen, was er an die Landesobststelle zur Ablieferung gebracht hat, im unmittelbaren Bezug gegen Beförderungsschein oder Frachtbrief abgeben darf. Die Genehnngung zu dieser Selbstversorgung Kann bei der spätlichen Spätobsternte selbstverständlich nur hessischen Verbrauchern erteilt werden. Bei dem Antrag auf Erteilung eines Beförderungsscheines 7nuß die Lebensmutelkarte vorgelegt werden, durch die der Rachweis der ver- orgungsberechtigren Haushaltungsmitglieder geführt wnd. Auf der Lebensmittelkarte wird vermerkt, wieviel Obst der betreffende Verbraucher bezogen hat. Die Vahnver- waltungen haben sich nach Verhandlungen mit der Rerchs- stelle für Gemüse und Obst in Berlin, bereit erklärt, über den Verkehr mit sogen. Kontrollobst (Aepfel, Birnen und Zwetschen) eine strenge Kontrolle auszuüben, d. h. die Beförderung von solchem Obst nur dann zuzulassen, wenn ein Frachtbrief der Landesobststelle vorliegt. Die Landesobststelle hat Kontrollbeamte bestellt, die angewiesen sind, ohne Frachtbrief oder Beförderungsschein befördertes Ovjt rücksichtslos zu beschlagnahmen._ Rmpwrtlc batilic&es. * Dev Reichslrommissar für das Wostnttngs- mesen. Der Reichskanzler (Reickswirtsckaftsamt) erlletz eine Bekanntmachung, wonach für d e besonderen Aufgaben der Reichsverwaltung auf dem Gebiete des Woy. nungswesens in der Zeit des Ucbergongs von per Kriegs» zur Friedenswirtschaft ein Reichskommissar für das Wohnungswe,en bestellt ist, dem folgende Aufgaben zu° gewiesen sind: 1. Verteilung versügbarec Heeres- und Marin Vorräte für. Bauzwecke, im Einvernehmen mit dem Rerchskommiffar für Verwertung des entbehrlich iverdenden Heeres und Marinegutes, 2. Förderung der Erzeugung von Baustoffen, 3. Regelung des Absatzes von Baustoffen, 4. Gewährung von Äauzuschussen aus durch den Reichshaushall bcrcitzustellenden Mitteln. Bet- aegcben wird ein Ausschuß, der in geundsätzlicheu prägen su hören ist. Als Reichskommissar ist UnterstaatS- sekretäc Wirkst Geh. Rai Dr. Freiherr v. Coels von dec Bruegghen haben. ^ * Famttieiknnterstnlmng der in den Militär- dienst ringetrrlenerr Mannschaften. Das stellv. General Kdo. wie auch bet der stellv. Intendantur gehen beinahe täglich Beschwerden über angebliche Beaach- teiligungen bezüglich der Gewährung der sog. Familien- Unterstützungen ein. Zur Aufklärung fty folgendes ausgesührt: , im , Auf Grund des Reichsgesetztes vom 4. August 1914 erhalten die Familien der in den Militärdienst emge- tretenen Unterofstziere und Mannschaften „im Falle der Bedürftigfeit" Unterstützung. Unter Bedürftigkeit ist hierbei nicht eine armenrcchtliche Hilfsbedürftigkeit zu v:! stehen, sondern cs genügt eine verhältnismäßige Bedürftigkeit im sozialen Sinne des Wortes. Die Vorer- mtttekungen süc die Unterstützungsgesuche werden gewöhnlich von den Bürgermeistern vocgenommen, welche auch die Uaterflützungen zar Auszahlung bringen. Die Entscheidung über die Unterstützungsbedürftigkeit, sowie über die Art und den Umfang der Unterstützung dagegen treffen die'„Unterstützungskommissionen." Gegen deren Beschlüsse ist keine Rechtsmittel gesetzlich gegeben. * Weintrester rr,rd Trarrbeirkerne. Dre Großh. Wein- und Obflbauschule in Oppenheim schreibt uns: Die Beschlagnuhmebestimmuugen süc Weintrester und Tcaubenkerue zu Gunsten des Kciegsausschusses für Ersatzfutter bleiben für die kommende Ernte unver-^ ändert bestehen. Wie früher dürfen jedoch die Winzer die im eigenen Betriebe gewonnenen Trester aus Haus' trunk u b Branntwein verarbeiten und verfuttern. Die Trester, die nicht zur Verfütterung gelangen, mriffen sachgemäß aufbeivahrt werden. Die Ablieferung der Trester hat zu erfolgen an die örtlichen Aufkäufer. Es wird vollständige Ablieferung der Trester erwartet, soweit sie eben nicht verfüttert werden. Ms Stadt und Land. * Darmstadt, 3t. Aug. HesMe ZentrumSabac- ordncte haben eine Anfrage an die Regierung oesieui, in der sie sich Vvllkommen m't dem Antrag Roencke bezüglich der.Haussuchungen auf dem Lande einUecstaudcn erklärten und fragen, was die Großherzagliche Regierung -u tun gedenke, um di- berechtigte Erbitterung unserer Landleute zu beschwichtigen. * Darmstadl Mit Rücksicht auf die in der letzten Zeit ersolutm mehrfachen Flieger-Angriffe auf die westlichen Städte hat das General - Kommando des l«- meekorpS im Interesse der öffentlichen «icherhcit die Abhaltung der diesjährigen Herbstmesse verbaten. * öndruhkim Obwohl der Ort inmitten einer mit Weißkraut mehr als gesegneten Gegend liegt verlangen die Erzeuger trotzdem noch 40—4SPfg. sur das chfuud. Jetzt hat die Gemeinde nun >n. brcre E>s-nbabnladungi n Kohl aus Norddeutschland fir die hiesige Emwohner- schait zum Preise von 14 Pfg. für das Pfund bezogen. rvestlar. Die ukrainischen Kriegsg-fangenen denken dankbar 'an ihre kiesige Lagerzeit zuruck und b-stell e» einem heimischen Künstler ein Tenkma für unsere An- iaacn — Tie Stadlv ordneten ermäßigten ihren Am leihebeschluß Von 5 out 2 Millionen Als Kriegsnot- gelb sollen für 25 000 Mark Fünfzi plenn.gscheine heri gestellt werden, auf denen Wcrtheis Lotte dargestellt wird. - ^ . S-rbarn. Am 15. und 16. Oktober feiert dos Predigerffn, nar sein Jahrhundert-Jubiläum. Bei Wi- ftandsctzunt o r Aula der alten Universität für die Feier stieß man arf alte Wandmalereien. Die Unvc:sime hatte im sechzehnsen Jahrhundert eine große Bedeutung. » Frankfurt a. M. Wie der „Main ° Nidda^Bote" meldet, wurde ein höherer Els-nbahnbeamter der Statt, n Rödelheim beim Fckddicbsiahl überrascht. >zm Besitz deS Beamten fand man 53 Pfund Wuz-nahren, die ec bereits abgeschnttten hatte. Auch ein lanfiahcig.r. iLycen scidhüter beging einen Felddiebstahs. Drnschprämre. Aus der Fuldaec Gegend wird geschrieben: „Die Dcuschprämie, die bestimmt ist, btc Landwirte zur schnellen Ablieferung von Getreide anzuspornen, hat ihre Nachteile. Daß sie in der Hauptsache ven Groß' gmndbesitzecn mit eigenen Dreschmaschinen zugute kommt, wurde schon hervorgchoben. Eine andere schlimme Begleiterscheinung, die nicht nur die Landwirte, sondern auch die Allgeme nheit «ngeht, zeigt sich letzt. Als der Roggen eingeerntet war, beeilten sich die Landwirte natürlich nach Möglichkeit, sich der Dcuschprämie zu sichern; deshalb ließ man, sobald die Drescymaschme im Dorfe war, alles liegen und stehen, um zunächst den Roggen zu dreschen und alsdann das Korn nach Fulda zu sah cn und abzuliefecn. Inzwischen blieb der Welzen draußen ungemäht auf dem Felde stehen, auch Hafer und Erbsen sieht man noch draußen. Inzwischen trat das Rcgenwettec ein und ließ k'stne Miststlchkelt, die (5-cnte zu beenden. Mir sind w hrere Falle bekannt, wo die Verzögerung der Arbe t um uc den einen Tag, der zum Transport des Korns nach Fulda nötig war, die günstige Einbringung des WcizenS verhindert hat. Die Dcufchpämie hat man zwar sicher, aber dafür Ya- man den Weizen pcetsgegeben." * Grosrarlheim. Kr. Hanau, 30. August. Rach einem jetzt auf dem Bürgermeisteramt ausliegend n Entwürfe toll eine Verbindungsbahn zwischen der Hanau— Friedber,er und der Hanau—Äschasienburger Linie der Großauheim erbaut werden. Mit dieser Verbindungsbahn soll eine Entlastung des Ostbahnhofs Hanau em- tceten. Sind Sie katholisch? Wie alt sind Sie? Smdl Sie vollkommen gesund und leistungsfähig? Verstehen Sie gut die einfache sowie auch die feine herrschaftliche Küche? Können Sie backen, einmachen, einschlachten, räuchern und wursten, sowie auch buttern und verstehen Sie auch etwas von der Hühnerzucht? Sind Sie bereits auf dem Lande in einem großen Haushalt in ähnlicher Stellung ' gewesen? . Es sind hier täglich für fünf bis sieben Personen Herrschaft und neun bis zehn Personen Dienerschaft zu kochen. In Haus Loburg ist gut sein. Auch an Arbeitskräften mangelt es dort nicht. Anderwerts bietet man Schulkinder zu schwerer Arbeit auf, hier stehen für jeden „herrschaftlichen" Menschen 1 bis 2 Diener oder Dienerinnen zur Verfügung. Bekanntmachung. betreffend Regelung des Verkehrs mit Spätobst der Ernte I 9 I 8 vom 10. September I 9 I 8 . In Ausführung der Verordnung der Reichsstelle für Gemüse und Obst über Herbstgemüse und Herbstobst der Ernte 1918 vom 19. Juli 1918, wird hiermit folgendes bestimmt: Kartoffelkraut als Keu. Durch die Mißernte von Frühkartoffeln sind die Selbstversorger genötigt, ihren Hausbedarf an Speisckartoffeln von mttresipät reifenden Kartoffelsorten zu entnthmen, deren Kraut Der unmittelbare Obstverkehr zwischen Erzeuger und Selbstverbraucher innerhalb der gleichen Gemarkung ist nicht beschränkt. §2 ‘ Die Abgabe von Obst durch den Erzeuger alt den Verbraucher und der Erwerb durch den Verbraucher ohne Genehmigung der Landesobststelle ist nur gestattet, wenn nicht mehr als 1 kg. am gleichen Tage an den gleichen Verbraucher abgegeben wird. Mit Genehmigung der Landesobststelle darf Kernobst beim Erzeuger in Mengen bis zu 10 kg, Steinobst in Mengen bis zu .'r kg, für jedes versorgungsberechtigte Mitglied eines Haushaltes Nock 9'"»» H** v»' 1 ■V»*.*'-— < ' p. ” knavpheit sollte nicht versäumt werden, dieses Kanon kraut als Hm zu werden. Das Kartoffelheu^hat un dm »xton^9«-n zu emmymn 0 ^n uflCV „„gegeben und vom Verbraucher erworben werden, grün ist. I - . <... v' I Wftrfmiptä hör uorioraunasberechtlaten Haushaltungs-Mlt- Der Nachweis der versyrgungsberechtigten Haushaltungs-Mitglieder ist durch die Lebensmittelkarte zu führen. Auf die Lebens- Lfähr°L^^Äe°F°^^° ^ ist ... « .» setzen der °«M, M ^ 0 bst D e von Pcivaldozent Dr. Völtz im Jnstltul für Gärunas meime btc Genehm, „ung cvtnit .uotöci. ift. . SroeX anqefteüten Fütterungsversuche an Milchkühen > Die Gcnehm.anng wwd durch Aushnnd» “ — f f- . . 2 — Ol ntt? SYlr c niiP mit Ka.toffflheu haben in Bezug aus Menge und Beschaffenheit der Milch zum Mindesten dasselbe günstige Ergebnis gehabt wie die Fütterung Von gutem Wiescnheu Literarilcdrs. oder durch Ausstellung eines Beförderungsscheines gegen eine Gebühr von 30 Pfg. von der Bezirksgeschäftsstelle innerhalb deren Bezirk der Wohnort des Erzeugers liegt, erteilt. Die Frachtbriefe und Beförderungsscheine werden nur an hessische Verbraucher ausgehändigt. Das Obst darf nur bezogen werden bei Erzeugern, die ihrer Ablieferungspflicht der Landcs- obststelle gegenüber genügt haben. §3. Kommunalverband im Sinne der Verordnung der Reichsstelle * Ein deutscher Admiral schreibt an den bekannten Militär- scbriflsteller, Hauptmann Otto Lehmann, über dessen letzte soeben, ^ommunalverband im Sinne der Verordnung oer rKemj^icut bei Vogel & Vogel G. m. b. H. in Leipig herausaerommene Neu- Gemüse und Obst vom 19. Juli 1918 ist nach Ministerialbe- erscheinung „Auf Ausguck" (124Ä latmtmaiNl vom 15. Mai 1917 das Großherzogtum, Vorstand ollen eine "rechte"Freude bereitet. Ich^ habe "es nochmals von deS Kommunalverbandes ist die Landesobststelle für das Großher- vorn bis hinten durchgelesen und finde es noch viel besser, als ^tum Hessen. Zuständige Behörde im Sinne des § 10 Ziffer 1 damals als Handschrift gefiel. Jetzt bekommt eS die Z n- I ^ 3 & er Verordnung ist nach Minis -.... - -r es mir damals als Hanofairrn gegei. ««.um«» «. w o-. l und 3 der Verordnung ist nach Ministerialbekanntmachung vom ,uv eines nuS fl e ä eict)nctc.. :“a^f^nvi.'Tek'benS.üaljv- 13. Mai 1017 die LandeSabsistelle, höhere Verwaltungsbehörde im l"k° Schilderungen und B deund die l ebe v ar ne ieoe— . anoetaacnen Verordnung auf Grund der glei- ! Sinne des tz ll der angezogenen Verordnung auf Grund der glei- Ucre -Lantoerungen uuo öuwv """ , noiclüldert und aeschaut mit den Atkgen eines aulrichttgen r^reun . ». - « .. . . . §eö Es verdient reichen Erfolg." Das treffliche Büä)leln in . Ministerialbekanntmachung Grohherzoglichcö Ministerium deS dem Chef unserer Hochseestreitkräfte dem Admiral Scheer und Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe. der deutschen Flotte gewidmet. Veiantwortlich: Albin Klein in Gießen. * Eschwege. Einen schönen Beweis von Nächstenliebe lieferte die Höhere Töchterschule in Hameln. Sie ließ jedem der beiden Kinder der tödlich verunglückten Schaffnerin Frau Else Breßler. geb. Rathgehcr, von hier ein Sparkassenbuch über 100 Mark überreichen. Die Kenntnis von dem Unglück dürfte sich den hllsSl bereiten Mädchen in Hameln durch die Zeitung tnu« geteilt haben. Aus Westfalen. Auf dem Lande sicht man jetzt wieder vielfach Lehmbauten^ erstehen. Nachdem man letzthin vielfach Schuppen, Scheunen Stallungen ustv. unter Anwendung von Lehm erbaut hat, ist man jetzt auf dem flachen Lande auch bei Eccichrung von Bauernhäusern zur Verwendung dieses Baumaterials zuruckgekehrt, das flühec viel am Niederrhein und im Bergt- schen gebraucht wurde. Selbst in alten Häusern findet man oft beim Abbruch, daß die Ausführung dec Außen- uno teilweise auch der Innenwände in Lehm vocgenom- men worden war. Nur verwandten unsere Altvordern anstatt des Drahtes Weidenruten. Bei den neuen Bau ten aus Lehm wird auch die Zwischendecke unter Benutzung von Lehm ausgefühlt, solche Decken sollen sehr widerstandsfähig gegen Feuer sein. Elberfeld. In dem Steuechinterziehungsprozeß gegen Generaldirektor Adelt der Mannesmann Waffen- und Mumtionswerke in Remscheid lautet das Urteil auf t> Mon. Gefängnis und 1 552 000 Mk. Geldstrafe. Ans HsUand. In Oldenpaal sind die Metzger, weil es nichts zu schlachten gibt, zum Handel mit Kappus übergegangen, den sie von Haus zu Haus, anbieten. Nachirags-GekanntmachuKg betreffend Abänderung des 8 4 der Bekanntmachung Nr. V, I. 354/6. 16. K. R. A. betreffend Beschlagnahme u. Bestandserhebung der Fahrrad-Berelfungen (Einschränkung des Fahr- rad-Berkchrö) vom VA. Juli 1916. Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe. Wer den vorstehenden Vorschriften zuwiderhandelt, wird nach Maßgabe des 8 17 der Verordnung des Bundesrats über die Preisprüfungsstellen und die Versorgungsregelung vom 25. Sep. tember / i November 1915 mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder m.t Geldstrafe bis zu 1500 Mark bestraft. Neben der Strafe kann auf Einziehung der Vorräte erkannt werden, auf die sich die stras- bare Handlung bezieht ohne Unterschied ob die dem Tater gehören oder nicht. Diese Bekannt»,achung tritt mit dem Tage ihrer Verkündigung Ans Grund des tz/ffdes Gesetzes über den Belagernngszu- > m Kraft stand ^"uni 1851 (®. S^LIM in Verbindung mit der Bekännimächung über die Sicherstellung des Kriegsbedarf, — - • ssung vom 2b. April 191* (Ji. Dabinstadt, den 11. September 1918. Landesobststelle für das Grotzherzogtum festen. Der Vorsitzende: Dr. Wagner. vom 24. Juni 1915 in der Fassung v^... —. ... Bl. 1917 S. 375) wird hiermit der 8 4 der Bekanntmachung Nr V I 354/6 16. K N. A. sür den Bereich des XVUI. Armee-Korps und'des Gouvernements Mainz wie folgt geändert: § 4 Verwendnngserlaubnis. _ _ __ Die weitere Benutzung der im § 1 bezeichneten Gegenstände I . i, 0 iv> C j U Wasser oder Lauge immer widerstandsfähiger. (sufivmtrfi imiiic d e Vornahme von l Werden m yeyzem u Mnn überreuae sich Endlich wieder Wurzelbürften! Wn krsalr! islacbr T>alibarK«H garanlien bic B-rnÄm- besondere Erlaubnis ‘ eine« MilitürbefehiohaberS oder einer von ihm mit der Erteilung der Erlaubnis beauftragten ^Hallen haben. Die Erlaubnis zur weiteren Benutzung der^-ahrrad- bereifungen wird durch besondere Abstempelung der Radfahrkarte durch den Militärbefehlshaber,oder der von rhm beauftragten Stelle erteilt. ^ Eine derartige Erlaubnis (abgestempelte R-dsahrkartch wird nur solchen Personen erterlt werden, die da^ k^ahrrt.o m Er- mangelung anderer zweckdienlicher Verkehrsmittel berwtrgen. 1. als Beförderungsmittel zur Arbeitsstelle) 2 zur Ausübung ihres im allgeuieinen Interesse bejonder^ " notwendigen Berufes oder Gewerbes- 3. zu,.- Beförderung von Waren zur Aufrechterhaltung ihres Betriebes ; 4 infolge ihres körperlichen Zustandes) 5 Personen, insbesondere Arbeitern oder Arbeiterinnen d,e von ihrer Wohnung zur Arbeitsstelle einen einmaligen Weg von mindest. 3 km haben. 33.- 34.80 58.80 Weichbürsten 4 reihig per Dtz. Scheuerbürsten 5 großer Schrubber Walter Burgman«, Siegburg. fllfredftrasse U. ■ Die Erlaubnis ist in jedem Falle ohne weiters zu erteilen ^ a' Schülern und Schülerinnen, deren einmaliger Schulweg mehr I der Lebenmn.tieivtanai _> *' Änt be.r4t.,.b bette« Mc -*M <2 1 “ Der behördlich genehmigte Mohr'fche F leischextrakt - Ersatz „Dhsena" gibt allen Speisen einen kräsiigen Fleischgeschmack und ist deshalb «ÄÄ ist unbeschränkt haltbar und in den meisten Geschasten andere Verkehrsmiliel in zweckmäßiger Weise die Schule zu erreichen) Cl ltLUft.il , . - , I ^ »SÄ««®' 5k IM IKK» ilermifcbies. Gnle Köchin gesucht. In der „Kölnischen Volkszeitung" suchte die Prinzessin Franz zu Salm-Sakn jüngst e Köchin. Eine Bewerberin erhielt einen höchsteigen- A' digen Vrief der Prinzessin aus Haus Loburg, Post f eld i. W., der u.' a. folgende Fragen erhielt: Koeg Fahrten von der Wohnung zur Dienststelle und zurück) gilt die Bestimmung deS Abs. 2 deS § 4) Kaffee 6 . fteMnger. Darmstadt. oie Deplnnuung ot» W - — o -/ • i TCll) u t d) solche Personen, die infolge ihres körperlichen >taffeebrenner massiv gear sind. Die Erlaubnis wird nur gewährt für den bei Erteillmg der abgestempelten Radfahrkarte angegebenen Zweck. Die o - Nutzung der Radfahrbereifungen, für andere Zwecke blerbt ver- boten. Frankfur t a. M., ^ Septeniper 1918. Mainz, Der stellt». Kommandierende General. Riedel, General der Infanterie. Der Gonorrnenr der Festung Main;: vauscft, Generalleutnant. gearbeitet tttck Handleiterwagen kräftige Handarbeit Leiterlänge 105 cm Mk. 68,— " ist " " „ 12o „ „ oo, stets vorrätig bei B. Bommer, Limburg. Wie entferne ich den zugleich Anleitung zum Beizen. 2. Selbstherst. v. Zigarren, Zigar- retten, Kautabak u. s. w. ohne Hilfsmittel. 3. Ernte der angebauten Tabak- pflanzcn und Verarbeiten zu Rauchtabak 4. Verarbeiten von Laub und Blüten zu leichte Anleitungen, jede 90 Pfg. Reize tue Tabak u. Ersatz (ähnlich Varinasgeschmack) leicht Mk. 1.90, mittel Mk. 2.50, stark Alk. 2.90. Jede Packung reicht für 5 Pfd. Tabak. 6. melier, Rösrath (Rbld.) — “=* —* Deutschlands Spende für Süuglings- und Kleinkinderschuh. Ausruf! Mer Jahre lang wütet nun der Weltkrieg. Furchtbar sind die Opfer, die er von unserem Volk gefordert hat und noch täglich fordert. Die Duilnnst unseres Daler- landes ik anfs fchmerste gefährdet, wenn es nicht gelingt, einen Ausgleich zu schaffen für die Hunderttausende von blühenden Menschenleben, die uns durch den Krieg entrissen worden sind. Vor allem gilt es, die erschreckend hohe Sterblichkeit der Säuglinge und Kleinkinder zu bekämpfen. Sn den letzen Friedensjahren gingen von hundert deutschen Kindern fünfzehn bereits im ersten Lebensjahr zu Grunde, mehr als in fast alle» anderen Kultnrstaaten. Tine durchgreifende Hilfe durch Ausbau des Mutterschutzes und der Kinderfürsorge ist hier dringend nötig. Dazu sind aber neben den Zuschüssen des Staates, der Kreise und Gemeinden weitere bedeutende Mittel erforderlich, die durch eine große Wolksspende aufgebracht werden sollen. Die Sammlung für „Deutschlands Spende für Säuglings- und Kleinkinderschutz" wird in Hessen im September dieses Jahres stattfinden, ihr Ertrag verbleibt ausschließlich unserem engeren Uaterlande. Wir wenden uns an den oft bewährten Opfersinn des Hessenvolkes mit der herzlichen Bitte, an dem großen Werk der Nächstenliebe mitzuhelfen. Möge jeder nach Kräften dazu beitragen, die Fürsorge für unsere Kleinen und Kleinsten zu fördern. Es gilt die Ankunft unseres Uolkes. die Macht nnd Größe unseres heißgeliebten Unterlandes! Darmstadt, im September 1918. Gleonore Hroßherzogin von Kessen und bei Zlhein. Der Worstand der Hroßh. Zentrale für Mutter- und Käuglingsfürsorge in Kessen. Ar. Aietz. Die Msorgeverlmltlliiigzstelle für erwerbstätig« Trauen und Mädchen. ===== Msianlage rl ■■= bietet Frauen und Mädchen unentgeltlich Auskunft und Beistand in häuslichen und persönlichen Angelegenheiten, sowie Beratung bei der Wahl der Beschäftigung. Mutter- und Sauglmgsfcbufz. Kinderfürforge. Sprechenden: Montag und Donnerstag, abends von s bis $ Uhr. Kittlose Tröbbeei-Tenfter D. R. G. M. aus Kiefer- und Eichenholz, jedes Ouantum sofort lieferbar. Südd. Dachfcnfterfabrik Inh. Karl Bilz, Landau, Pfalz. Briefkaffetten mit eingedruckten Namen billigst bei Albin Klein. Tüchtiges Mädchen in gutem Haushalt bei Behandlung gesucht. I. Anuschka, Oberursel, (Taunus), Feldbergstr. 19. guter Bekanntmachung. Zur Gewinnung von Wagen für den Ladungs verkehr, insbesondere süc dringende Nahrungsmittel, wird von Mittwoch» den 11. September an» bis auf weiteres der Uersand von Frachtstnckgnt, Cil- stnckgut und beschleunigtem Gilstnriegnt gleichwie im Vorjahre derart eingeschränkt, daß eine Anzahl Güter von der Beförderung ausgeschlossen ist. Für die noch zugelassenen Güter bleiben die bis- herigen Höchstgewichtsgcenzen von 100 kg für Etlstück» gut und von 50 kg für beschleunigtes Eilstückgut bestehen. Anträge auf Zulassung von Ausnahmen, die nur in durchaus dringenden Fällen berücksichtigt werden können, si ür Güter des öffentlichen Verkehrs an die Königliche E < nbahndircktion, für Militärgüter an die Krtegsamlp ll d.s Emfangsortes zu richten. Die Ann Hirn von Expreßgut bleibt in der seitherigen Weise t esch änkl. Nähere Auskunft erteilen die Auskunftstelle für Güter« verkehr im Gcschäftsgebaude der Königlichen Eisenbahn- dicektion, Hohcnzollernplatz 35, sowie die Güter-, Eil. gut- und Gepäckabfertigung. Frankfurt (M), den 9. September 1918. Königliche eifetibabndirektion Trankfurt (Main) fc» Bi'itiais t «• Besitzer: Hans Mrzingcr Wetzstein st ratze 2 1, hinter der Stadtkirche. Empfehle mein ff. Weizenbier. Sonntag Ausschank von prima StamntbieriUoHbier F Milieu Unterhaltung. Verkauf über die Straffe. FF, Wasch-Pasta sclmeeweiss reinigend garantiert frei von unschädlichen Bestandteilen. 50 Ko.Mk. 45. — , 25 . . . . „ 25. — .• In Holzkübeln. . 8 . - 20 5 Nur erstkJassige Ware. Sofort lieferbar p. Nachnahme verpackungsfrei! ASois Stegmartn Seifen en gros, Nürnberg Dr. Geyer, Seltersweg 81 1 10 hält an Werktagen nachmittags von 3—4 Uhr wieder Sprechstunden ab und macht infolge militärischer Verwendung Krankenbesuche nur am Nachmittag. Telefon 740. Cabak ist Guitmamps' Verbesserte ' *Pfeiferiv Mischung;,' ähnlich im Aussehen, Geruch, Geschmack und Packung in der heutigen Zeit der Surrogate und des Ersatzes, die soaiel Minderwertiges auf den Markt bringt, ist es besonders wissenswert, M. 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