nierreljührlich 1,80Mk., vorauszahlbar, frei ins HauS. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zrveig- ausgabestellen vierteljährlich 1,50 Mk. — Erscheint Mittwochs und SarnötagS. — NedaktwnSschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbervahrur>g oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht gararnierr. LkAedüior;: 8üdanlageri. die 4L mm breite P e t i 1 z e r l e, für Auswärts 80 Psg. Die 00 nirri brei e Reklame-Zeile 72 Pfennig. rtrabeilagen werden nach Gewicht und Grötze berechnet, ölabar: konnntbei U-berschreitungdes^ablungk- zieleS M ^aqos, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei in Wegfall. Platzvorschrislen ohneBerbindlichkrit. Gerlag der „Oicßcucr Zeitung", Gictzcn. Truck b.-r E'iesrener BerlaaSdrmEerri, m mm ***, . Älb.u 5?.lein. nx. 73. Telephon Nr. o(J2. amstag. den 24. August ".'18 h o n 'Hx. 31. Jahrg, 33*t'SarKS.'3SX3äCsaaB*r* Die DoppelschLacht «w Auers rnd ^smme. 16VW «. 15VW Br.-R.-T» = zns-.mmen 31 VW Vr.-R>-T. ^srssnkt.. 558000 Tormett femdl^che« Schiffsranw JzzLi versenkt. Ams dem KMäLichep» KreisblaLL. Kreisamt Gießen, 19. 8. 18: Der 51lcinhandelshöchstpreis für Kartoffeln wird mit Wirkung vom 22. August auf 10 Pfennig für das Pfund herabgesetzt. Landeskartoffelstelle Darmstadt, 15. 8. 18: Der Höchstpreis für Frühkartoffeln aus der Ernte 1918 beträgt vom 16. August 1918 ab bis auf weiteres 8 Mark für den Zentner. Kreisamt Gießen, 20. 8. 18: Am 2. September 1918 findet wieder eine Viehzählung statt. Die Zähllisten und Ur- bogen sind bis zum 5. September an die Großh. Zentralstelle für die Landesstatistik in Darmstadt abzusenden. PaitHrKreimr „Dup?m-€bonar$.“ Berlin, 20. Aug. Der nach feindlicher Meldung versenkte französische Panzerkreuzer „Duperit Thonars" wurde durch eines unserer U-Boote um 7. August im Anarchischen Ozean vernichtet, wahrend er als Führer» schiff einen starken Transport von Amerika nach Frankreich geleitete. Zur Ksilüärlfcben Im im Aeslrn. * Genf, 22. Aug. Der „Tmrps" meldet: Die Altilleurschlachten hoben an der Front mri steigender Heftigkcir cingejctzt; ft.. haben bereits die bisher ruhig gewesenen Fi. our recke ergriffen. Der zweite s-ochschc Havptschlag ist erst in der Entwicklung. * Zur.ich, 22. Au-g. Der „Cü.rie-e deüc^ Sera" meldet aus London: Es g.hcn noch Tag und Nacht Truppen nach dm Festland ob. Die englischen Nekruttw drpots werden durch neue Einbecufo°-.gen immer wieder gefüllt. Noch der Meinung der englischen Mckitark. ttittc wird England iw. September das nickt mehr zu über- bietrnde Höchstmaß stirer mstitürischen Leistungsfähigkeit erreicht haben. Für August sind 500000 Einderufu^gs- brfchle auLgcgeden. Der Krieg g»ht nach Ansicht der Londoner Bö-.stich erst seiner Entscheidung entgegen. Der „Tempi" velschiebt den Endsieg auf AP i: des kommenden Jahres. Die „Times" sprechen von äncm sehr vorsichtigen Vormarsch, oer erst in Wochen und Monaten zum Ziele führen könne. Der Milttärkttuker des „Petit Journal" hat bereits den Glauben aufgegeben, daß die Deutschen sich freiwillig bis M^beuge zurück- ziehen. üri 2 ül€be üeulsede Cagesbericbie. Berlin, 19. Aug. Neue Erfolge unserer Mittel lueer-U Boote: Bier Dampfer von zusammen etwa 16 666 Bruttoregistertonnen. Der CH f des Admiralstaüs der Marine. Holland. Grenze, 20. Aug. Laut „Amsterdamer Handelsblad." sind von den im Junr aus amerrkanischen Haien nach Europa ousgefahr«nen Transportdai: psern 14 versenkt worden. Dabci seien 721 Manu ums Leben gekommen. Der Chef dcs Adwiralstabs drr Marine. m wtb. Gnsts Haupiquarstier, 2!. Aug. 1918. Heeresgruppe Krmrpriuz Nupprecht Bei NeuftBerquin, NtervMe und südlich der Lys schlugen ^ie im Borgelände unserer neuen Linien belassenen Infanterie.Abteilungen mehrfach englische Vorstöße und Teilangrifft zurück. Maschinengewehre und Artillerie fügten dem Feinde hierbei empstndl'.che Verluste zu Jnfanteriegefechte beiderseit- der Scarpe und nördlich dcx Ancre. Heeresgruppe des Generaloberst v. Voehn. Nordwestlich von Nahe schlug eine seit dem 9. August ll'.st Brennpunkten^ deS Kampfts. sichtende, aus Garde und ntedersüchischen RcserLc-Rcgjmr-ktcrn bestehende Division ei>. uu-_ hink Ängnfft des Feindes ai\ 3tu d : o!nen Vorstoß in lk feindliche n Linien machte sie Bü.sangeife. Zwischen 2'.tue und Oise steigerte sich der BrUlleriekamps am Nachmittage zu großer Stücke. B^idec- st.cks von Crapeaumesnil, nördlich und südlich Laffigny und auf l en Höhen südwestlich von Noycn stieß der Feind mehrmals zu starken Angriffen vor; sie buchen irr unserem Feuer oder im Gegenstoß zusammen. Auf dem Schlacht- selbe zwischen Ancre und Avre wurden nach Meldung der Trupp ensrit dem 8. August bisher mehr als 500 feindliche Panzerwagen durch unsere Waff-.-nwtrkung zerstört. — Zwischen Oise und Aisne hat gestern der seit einigen Tagen erluactetf, am 18. und 19. August durch starke Angriffe eingellittte erneute Durchbruchs versuch' d es Feindes begonnen. Nach stärkster Feuecstttgerurrg griffen weiße und schwarze Franzosen am frühen Morgen in tiefer Gliederung, unterstützt durch 'zahlreiche Panzerwagen auf 25 Kckomtter breiter Front au. Sie drangen stellenweise in unsere vorderen Linien ein. Gegen Mittag war der erste Ansturm des Feindes in unfern Jnfantcrie- kampssteliungen in der Linie Carbpont — südlich von Blecancvuct--Vezaponin—Pommtcrs gebrochen. Kraftvoller Gegenangriff deutscher Jägerregimenter warf den vorübergehend aus den Juvigr-Y-Nückcn vorstoßenden Feind auf Bieuxy zurück. LrS in die späten Abendstunden hinein setzte der: Franzose seine erbitt^Lcn Angriffe so t. Sre brachen an der ganzen Front im Feuer unserer ArtilleUe, teilweise in unseren Gegenstößen zusammen. — Dce Ducchbcuchsversirche des Fcir'des sind t^vtz rück sichtsloftm Kampftrnsatz und unter schwersten Verlusten, am ersten Schlachttage gescheitert Schlackifliegcr hatten an der Abwehr der Angriffe wirksamen Anteil. In nüchtlrcheu Flügen griffen unsere Bombengeschwader den im AngriffSgebttl dicht gedtüngten Gegner tn Ortschaften, aus Bah-.a.n und Straßen erfolgreich nttt Bomtnn und Lllaschrncugewehrfeuer an. Der Erste GeneLalquartic^meiste:: Luden b o t f fl » . Berlin, 21. Aug., abends. In Flandern Tciltümpfe westlich bis Kemmel. — Nöcd-.ch der Anc.e brachen starke, aus breiter Front in Richtung Bapaum: grsührte Angriffe der Engländer unter schweren Verlusten zu samme«. — Erneurer Durchb-ruchrvecsuch der Franzojen zwischen Olsc und A.sne ist gescheitert. » Berlin, 21. Aug. Im östlichen Mittemuc: haben deutsche und ölwrreichffch-ungarische U Boote ;.5 00.!l Br.-R.-To. Schiffscaum vcrserckr. Der Chef des Admiralstabs der Marine. * W b. G roßcs H a up t q u a r t i e r, 22. Aug. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kroupriuz Nupprecht. Im 5iLmmelgebstt wurden feindliche Teilängriffs beiderseits der Straße Lokrr D-.alloetcc abgewics-m Süd lich von Acras hat der Engländer gestern mit neuen großen Angriffen begonnen. Englische Armrcko PS und Neuftclä^dec waren zwischen Moyenville und de- Avre in Richtung aus Büpaume in tceftr Gliederung eingrsetzt. Das englischeKavallecre-K^rps stand hinter drrFcont zum Einsatz bereit. Durch stärkstes Avnü^neftucr und mehrere hundert Panzerwagen unterstützt, stieß die Infanterie des Feindes auf der 20 Kilometer breiten Front zum Angriff vor. Bor unseren Schkachlstetlungen b.ach der erste Angriff zusammen. In öl lich cn Gegenstößen nahmen wir Teile des dem Feinde planmäßig überlassenen Ge- landeftrcifens wieder. Der Feind setzte seine hastigen Angriffe den Tag über fort. Ihr Schwerpunkt lag auf den Flügeln des Angiiffsfeldes. Sie sind völlig und unter schweren Verlusten für den Feind gescheck t et. Versuche des Gegners, bei Ham ! die Ancre zu üde-schreittn, wurden vereitelt. E ne große Anzahl zcrschosftncc Panzer- v.agen Itcgt vor unserer Front. Heeresgruppe des Generaloberst v. Boehn. Zwischen Somme und Oise verlief der Tag ruhig. Südwei-lm) von Noyo haben wir uns in d.r Nacht vom ^0 und 21. kampflos vom Gegner etwas abgesetzt. Den ganzen Tag über tag das Artilleriefeuer d s Fckndes : och auf unseren alten Linien. Zögernd fühlten ura Abi ad sia ke ELkündungsvbtcilungcn gegen das Tal der Divette vor. Die im Carlepont-Waide kämpfenden Truppen nahmen wir vom Feinde unbemerkt hinter die Oise zurück; Angriff - des Feindes, die sich hier geste.n früh durch stärkstes mehrstündiges Actilleciefeuer vorbereiteten, kamen infolgeLeffeu nicht zur Geltung. Zwischen Bleralwourt und der Aisne setzte der Feind seine Angriffe tagsüber fort. Nur bei Bleruncourt konnte tc Boden gewinnen. Der gegen die übrige Frout gerichtete und am Abend mit besonderer Kraft beiderseits der Morsain-Schlucht geführte Ansturm brach unter schweren Verlusten für den Feind zusammen. Der Erste Gencralquacticrmeistcr: .L u d c n o o t f f. Berlin, 22. Aug., abends. T ilkämpfe bei Bailleul u.'.d südlich der Lys. Gewaltiges Rinr.cn an der Ancre und Somm.. Aus dem gestrigem Schlachtfeld nordwest- irch Bgpoume und au der Front zwischen Albert und Somme brachten wir groß angelegte Angriffe der Eng- tauber durch Gegenstoß zum Scheitern. — Angriffe dcc F-anzoftn zwischen O?se und Aisne vor unseren neuen Stellungen. » wtb. G r o ß e s H a u p t q u a c 11 e r, 23. Aug. 1918. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht und Boehn. Teilangnffe des Feindes nocdwesllkch von Bailleul und beib ufetiö der Lys wurden abgewteftn. Im Gegenstoß machd-n wir Gefangene. — Der Engländer hat gestern -.cU cm 21. 8. nördlich dcc Ancce begonnenen AN'.tiff mri voller Kraft fortgrführt uad un:er Aus- sparuug der Ancrc-F- oxa nördlich von Alderr aus den Äbschnirt von Albert bis zur Somme ausgedehnt. Der ruusasstlid angelegte Durchbruchsve, such des Feindes ist in srinLL ersten Entwicklung völlig gescheitert. Der Gegner h . gi schw Niederlage erlitten. — Auf dem Kampffelde nordwestlich oou Büpaume griffen in Erwartung ftindlichrr, Angriffe preußische -..ivlsiot.cn mit sächsischen und bayerischen Regimentern den Feind Zwischen Noycnville und Mirauuront au. Sie stützen überall auf den feinätichcn, in der Entwicklung begriffenen An-, griff und aus starke Äeretrstellung des Gegners und warfen den Feind st.llenweise bis zu 2 Irm Tiefe zurück. Damit waren die für den Morgen vorbereiteten englischen Angriffe zerschlage. Im Laufe des Tages griff dec Feind noch mehrfach, in besonderen aus Richtung Buissicux—Beaumont—Ham-.ck an. Er wurde überall unter schweren Verlusten abg^wtcsen. Starke Angriffe dcS Gegners aus Albert hinaus brachen in unserem Feuer zusammen. Zwischen Albertu. Somme griff der Feind unter stärkst.m Feuers.nutz an und drang vorübergehend über die Straße Albert—Braye hinaus in östlicher Richtung vor. äckastvoller Gegenangriff hessischer Truppen mit preußischer und württembergischer Regimenter warf den Feind über die rraßc hinaus in seine Ausgangsstellungen zurück. Offne auffahrende Batterien schossen Zahl- reiche Panzerwagen des Gegners zusammen. Nördlich von Bcaye setzte der Feind Kavallerie zur Attacke an; sie wurde fast restlos vernichtet. Teilkämpfe dauerten -auf d m Schlachtfelde bis in die Nacht hinein an. Zwischen Somme und Oise im allgemeinen ruhiger Tag Starker Feuerkampf füblh: der Somme flaute in den Hp-Mittagsstunden ab. Südlich derMvce kamen französische Angriffe bei resnieres in unserem Feuer nur teilweise zur Entwicklung und wurden adgcwrescn. JnfanicLiegefechte an der Divette. ^— Zwischen Oise und AiLne nahmen wir im Anschluß au die am 20.8. erfolgte Verlegung unserer Linien hinter die Oise in der Nacht vom 21. zum 22. 8. unsere Truppen vom Feinde ungestört hinter die Ailette .zurück. Starken Angriffen des Gegners zwischen Minicamp und Pont Saint Mard wichen unsere auf dem Westufer der Ackette uöchverbiiebrncn Kompagnien hinter den Abschnitt aus. Teilangriffe des Feindes zwischen Ailctte und AiSnc scheiterten in unserem Feuer und im Gegenstoß. Heeresgruppe Deutscher Kcoupriuz. Zwischen BazochcS und FiSmcS drückten wir in örtlichen Angriffen amerikanische Postenliuien zurück und wiesen scindiieche Gegenangriffe ab. Leutnant llbci errang seinen 57. und 58. Luftficg. Bei Fliegerangriffen auf das Heimatsgebiet wurden nach blLherigen Mlldungen von einem aus Karlsruhe augesetzten feindlichen Geschwader zu 10 Flugzeugen durch unsere Jagdflieger 7 Flugzeuge vernichtet. Der Erste Generalquartiermeister: Ludcndorff. imz Wer regiert in Amerika? Wilson nur ein Werkzeug der Wallstreet-Milliardäre. In einem Vergleich, den A. G. de Bruin tm Morgenblan des „Nieuwe Rotterdamsche Courant" vom Lö - Lnlt zwischen dem ehemaliaen Zaren Nikolaus H und dem Präsident Wilson zieht, findet sich folgendes bemerkenswerte Urteil über Wilson: „Ein Wilson mag mehr Selbständigkeit besitzen, als ein Zar, mehr Geschicklichkeit und Energie, mehr Auffassungskraft von den Tingen. die auf dem Spiele stehen, schließlich ist er doch von den MilliarDären )}}. Wallstreer abhängig, — den Höflingen Amerikas. Ern Pierpont Morgan oder ein Rockefeller opfert nicht seine Milliarden, um dafür Demokratie und Selbstbestimmung der Volker einzutauschenl Sie kämpfen nicht gegen Deutschland, um Millionen von A-vettern in der Zukunft eine menschenwürdigere Existenz zu verschaffen, um jedem Vott. so klein c . ch sein die Gelegenheit zu freier Entwicklung zu geben, ie Impfen: gegen d l e K o : k u r r e n z D e u t s ch - lands auf dem Weltmarkt!" ö } Ueder den so gekennzeichneten Beweggrund für öer Vereinigten Staaten in Den Krieg ITt ^"kschland längst kein Zweifel mehr. Es ist lbbvch erfreulich, die Tatsache festzustellen, daß einsichtsvolle Kreise rn neutralen Ländern mm auch immer SffjL. A"^' hinneigen. Das holländische Blatt kommt sodann zu dem Schluß: kein Grund anzunehmen, daß Wilson Li Ön u gern eine freie Welt und einen ^taatenbund sehen möchte, aber man darf wohl an- ^^en. daß es mit seiner hohen Stellung vorbei ^ird. fall« er das Unglück haben sollte, bei der Verwirklichung seiner Ideale mit den Interessen zusammenzugeraten. Wenn das ge^ b ann stürzt sein Ansehen unter Pari, und dann ***** V * n Ö . te menschliche Gemeinschaft zurück als ein amtloser und vergessener Bürger." rllv dezimiert waren, vor der offenen durch ^and. -ie Soldaten setzten ihren Willen » u D^ feindliche Heeresleitung hat dies schlimme Er- vergessen, sie hat durch Masenüngeboe w, yr r Qnern und Sturmwagen die eigenen Truppen zu schonen und durch Hinweise ^ b f angebliche deutsche Einbuße ihre Kanipffreudig- errelcht? ' ^eiucht. Aber ihre Absicht hat sie uijt ftp i iV e ^- U f‘ rC nu £ verwirklicht worden, wenn an- !än Dpfischen Regimenter die Eng- tinten hä«- ^ t0n? -, Un v? S * aIic , n .. cr mit solcher Tüch- nVwV, 1 Q °:V Cl ^ werden können, und das war ’ hl £r ve K:L tam öie ® a£ *1 e immer wieder Dnf, v -*-? ™ !' 5 0 E n ' L ! nö Die f e konnten sich überzeugen muDt-Vr/mrh^ DlC posaunten deutschen Kampf- ?? .merken war, im Gegenteil. Das Blur stv^ abe, - Strömen, und die Entscheiduna blieb aus De: Durchdcuch ' -ch die feindlichen Linien wurde trrtz wochenlangen Fechlens 'n!"° ,r,«L»g-n a^u Pariser^ w :c t:e angeblichen aerinaen sufann'tar"?- 9 ^ 15 ^ 1 L-rluste blieben auf Me iid? Dtri niii i S," l"nzo,l,chen Front selbstverständ- wälle^^ nt Uh* ^ dort sah man die Leichen- roaiie. Utarr sah auch die amerikanischen Minder- lerstnngen und die Drückebergerei der euroväiicken -ömem, die Australier und Kanadier ins Feuer schickten unre^°?k°?öök«n wissen, daß dies Manöver nicht ^ werter geht, und dann kommt die der^Ma^tt"^'^ Das ist die Stimmung drüben, beuo« Ä? ß ^ch etnen schnellen Sieg vorzu- .°/uge.r hoffte. Aber dieser rettende Sieg olieb aus Me de? dt^en ^ "'.°5°lischen Verfassung seiner Leuie, e , der Dte,eri --ihal i,sen ia erklärlich ist, rechnen und in Paris muß man es schließlich auch \y m ' Rußlands nächste Zukunft. Klar,,,lg »er Beziehungen zu Teulschlan», ^ie Verhandlungen im Großen Hanvtansn-tiPi- geiveserft ?f“S r r fi t »Erlich streng vertraulich gewesen, ^er „Beil. Lok.-Anz." will jedoch wissen- ! u • '^ äxe f J vlx . erfahren, trifft der deutsche Gesandte bei der Sowjetrepublik S)r ftefffpri a isesanote nach Beendigung der politischen Besprechungen^im' Hauptquartier, wieder in Berlin ein i fl 1 sandte in Berlin, L>err Joffe gleich- falls morgen von Moskau kommend, in Berlin ein- ttkist, so darf mit der Alöglichkeit aerechnet itiprhpu diplomatischen Vertreter Deutschlands und Nutzlands m mündlichen Gesvräcken eine von Fragen klären werden, die ft'^ an" der nottoen- big gewordenen Verlegung der deutschen Gesandtschaft von Moskau nach Pleskan ergeben haben Wie uns von anderer Seite zuverlässig mitgeteilt wird st mit einer ,vc,ci,»lichcn Siärknng vrr boftche-viiiiickie» g>,. grcrring in Rußland zweifellos zu rechnen." traa,?'si.^"°" Ergänzungen des Brest-Litowsker Ver- tragen sind nunmehr fertig beraten worden. Sie drin- wirtschaiNiwer °R 9 ö wesentliche Vorteile in w itschastlicher Beziehung, und sie bringen auf der möglichst mpi ! ?EM neuen Rußland die Gewähr einer weitgehenden Gesundung und Festigung seiner t EspEst der"letzt 9 e Faß'der ,,^or.-/Mg. -Meldung durchaus den Tatsachen. Die französische Meuterei 1917 . „Der Soldat ist a: ein Mensch, sozusagen." ^onzösischen Hirn dämmert langsam die böse Ahnung auf, daß es nicht nur ein einziges Kriegsende geben könnte, die Vernichtung der Deutschen sönde-n .Möglichkeiten nicht ausgeschlossen sind ^,“L D pn 6 Frankreich und seine Verbündeten von den Veuttchen befregt werden könnten, das will man nicht rnräumen, aber die Frage wird wach: ist der Elan weißen Regimenter über Zeit und erhaben wenn von ihnen wieder und immer sind? bk schwersten blutigsten Aufgaben zu lösen v. eine sehr ehrenvolle Aufgabe, die für Ö^e sein bliche Seite die Entente den Franzosen zu- wetst, aber fte r erbt allmählich die Nerven auf und ^^x^oldar ist auch ein Mensch sozusagen" Was der deutsche Dichter ausspricht, das empfindet aucb d?r französische Weltkrieger angesichts der Leickienwälle emer Kameraden, die statt des ihm von seinen Os i- Schlacht bringt ' Entscheidenden Sieges jede neue Der französische Soldat macht aus dieser Miß- artfi?"rü.si Hehl mehr, nachdem die neuen An- öes Generals ^och diesem zwar den Marschall- ^ aber seinen Truppen keine Erleichterung oder L^racht haben. Und den Politikern in lenn) ö tr Iffl t nicht zu Markte zu tragen brarn wird fchwul zu Mute. Marschall ^ock bat **2* nuht das Verlangen, sich dieselben^Beinamen zu erwerben, die sein Vorgänger Nivelle erhielt näm- * nnd „Menschenschlächter'", aber die selbst ist Und^i^E^-^ °lS stärker erweisen, wie er tewjr ist. Und die Erinnerung an die Strategie dp^ Generals NiveK- und ihre Folgen ist sehr leblxift durch die Verhandlungen des Prozesses gegen den krtcheren Minister Malvy erweck! worden, in denen stöen damaltgen Ministerpräsidenten Painleve bestätigt wurde. daß im April 1917 eine g?oße An-abl franzcstsche-r Infanterie-Bataillone, die furchtbar durch Die Kleiderbeftandsaufnahme. Allmählich versteht man's nicht mehr. Ho^omtlich wird folgende Notiz verbreitet- Er lln 16 August. Durch verschiedene 8ei- !V^6en wird die Mitteilung verbreitet, daß durch dre letzt, betriebene K l e i d e r a b g a b e der Reichsbe- ^Öuncksstelle etwa der Bedarf' eines halben Jahres gedeckt wurde und man daher mit einer Wieder- holung der Kleidersammlung zu rechnen habe. D^e Reichvbekleidungsitelle erklärt demgegenüber daß sie die Wiederholung einer -erar.igen Meidersam^ lung für dre Arbeiter nicht beabsichtigt. Wie ist das zu verstehen? m,h l - eiuer Kleider sammlunq absehen und zwang sw erfe zngreisen, oder soll das Bnbli- kum überhaupt in Ruhe gelassen werden? Leider ist die Hoffnung, diese letztausgesprockene Vermutung könne stimmen, recht schwach. Die Bestandsaufnahme ist bereits im Gange. s^ n stnd die Fragebogen bereits versandt "°Eden. Dort gibt es Anlaß zu lautem Protest da- ß s a l auch solche Personen zur BestandSanaabe aufgefordert worden sind, die bei der sreiwi liaen Sammlung einen Anzug abgeliefert haben Für diese Heranziehung wird nun geltend ge- machti Wer einen Anzug nicht abgeliefert hat, der hat wohl nicht soviel gehabt, daß er damit bis Kriegsende reicht, Unter denen aber die einen Anzug ab- gekiesert haben steckt doch die große Zahl derer, die ei» muhend und mehr Sluzüge im Schranke hängen haben und die sehr wohl ohne Gefahr der Verlegenheit bis zum Kriegsende davon „och abgeben können: es würde, >o wird geltend gemacht, der vernünftigen Wirtschaft widersprechen, wollte man auf die Heranziehung dieser in erster Linie entbehrlichen Stoffe verzichten, * gespannt sein. W-iterentwicklnng der Dinge' darf man Tie innere» Kriege in Rußland gehen zu Ende. " i ®° ° äsv; Der Norden — gegen die Engländer — kommt jetzt an die Reihe. Einstweilen rücken dip rU$m: tm ** ett B ° r ' Unb 9teutec kann noch be f ^ dlrchangelsk ziehen sich die bolschewistischen Nachhuten zurück, indem sie die Brücken^^ zerstöret Wir gingen vor bis Obeserskaha und landeten eine Ab- teilung an der Küste der Onega-Bai. Die Bolschewiki boten energijchen Widerstand. Wir sandten eine Abtei- 5 8 Ä Ä» 1 !. -°° »5 l ^S..“ h JSJÄÄ»aSf 1 SK.&SSI S « ß E- Hinweglockens zur OperFioLsis der iuftischen IRacht. Die Hafen im Norden werden ^^uachst bereits wieder zufrieren, und dann wird das ^"kenteheer vermutlich schnell abgefangen werden können. zumal ihm dann der Nachschub fehlt. Worden, an der Murmanküste nord- den brutalen Her°rn:' " W * ® ntenHer einstweilen -?Endringen der Engländer wurden in Alexandrowvk, Murman, Kem und Soroki Massen- f Buchungen bei den friedlichen Einwohnern llv Q! J rf) , n Bürgertums und den Staatsangehörigen ö °i? Öein Schwarzen Hundert und öw engli,chen Soldaten vorgenommen. Das Re- S ? oavon waren hundert Verhaftungen. Die Be- wurden n i bl ^ Haussuchungen vorgenommen wurden, klagten über Verlust von Geld, Schmuck und anderen Wertgegenständen. Die Postämter in Aleran drowsk und Murman sind geschlossen Neberall stt d englisch-französische Patrouillen verteilt. Jönfinpationen des Murmaner Eisenbahn- besetzt d?e .7?''chIonzösische Kommandanten handeln ^^ b ^„ische Eifenbahnpersonal ranh be- * Bei Wologda soll gekämpft werden, Petersburg, Dort wird der Krieg vorbereitet ^vch Moskauer Blattern wurde in Wologda die bür' gerliche Bevölkerung zum Ausheben von Schützenarü^ verboten t ’ lt,flert ' Das Verlassen der St?dt wurde Scherz und Ernst. Kriegsstcuerideen ist man in Italien E^/os^bn. Vieses hilflose Königreich hat sich nur mit Deutschlands Hilfe aus seinem ewigen Bankerott ber- fönne ”-. Nachdem es sich nun frivol in w 9A 0en . ^lnen einstigen Retter gestürzt hat hat es bereits wieder eine derartige Schuldenlast daß fim w ^ a J. r S e &nte darunter Not leiden wird ' Und öu tilgen, erwägt es jetzt neben allen anoeren denkbaren Steuern auch die Besteueruna der ° ° n t o t e n S ch r i f t st e l l e r. Etwa 30 Jahre „ach ö/m Tode eines Schriftstellers erlischt der ^Ausdruck ftet" ^adurckl^m^n Nachdrucksschutz, das Werk wirch verhindert, daß einzelne Ner- ^^ölungen die Werke großer Schriftsteller dem Volke vorenthalten und sich daran noch lanae ^ab!- Teuttwland ^^s^^Elchern können, wie es früher ^n .Deutschland geschehen ist. Durch dieses Freiwerden Wen inXA Werke, die Anspruch ans Weiter! ä'äB E'SSfeSi LsL'oeS^ SS feg ÄSen^lTanÄ ^in?r°"S legte und die freigewordenen Gebet- und Erbauungsbücher besteuern würde. — Die Steuer soll o00 Millionen einbringen! ^ f J- ^^ erfreuliches Zunchmen der Wachtel wird verschiedentlich beobachtet. Das zahlreichere des Vogels darf wohl den langjährigen ^^Kriegswirren m Belgien, Frankreich und Italien zugeschr.eb'en wer- und ™ ^ % l ~ ?Erden dort immer mehr belästigt s^^p«ü' b E^ Gründung eines Heims gehindert und Brutplätze auf, die ihnen unsere friedlichen heimischen Fluren bieten. ' v,™s tf ® ic Knrtoffclerzcttgttng ver Welt. Tie Kartosfel- produzierenden Länder, so berichtet der „Matin" be- dw^Cnrrnkkp^^^che und große Fabriken, in denen ^.Kartoffel getrocknet, zu Mehl verwandelt oder !olchp?EI^ettet wird. Deutschland allein zählt 840 s ln ^nen mehr als eine Milliarde p verarbeitet wird. Dank dieser Me thode kann die Kartoffel unbegrenzt lange Zeit konser- ttndste^K^skAEutschland ist bei weitem'der bedeutendste Kartoffelerzeuger der Welt. Seine jährliche Ernte betragt gegen zwei Milliarden Scheffel^ Tie anderen Lander schließen sich in folgender Reihenfoche an. da^ europailche Rußland mit einer jährlichen mi?%) 0 0 Wirnnr Scheffel, Oesterreich-Ungarn IiDTTpn°^*?fVi] v n Föheffel, Frankreich mit 500 Alil- lionen bl ! Vereinigten Staaten mit 4ö0 Mil- ^rfipf? p r L ü 0 Grotzbrttannlen mit 600 Millionen Ldjeffel. Tie Welternte beträgt 6 Milliarden Scheffel. erf-J’..* 0 ^^Eerci ist ein schwieriges Geschäft. Nickt dav Dichten an sich. Das erfordert sehr wenig unge- Leute ,können es", und der Born der Phantafte sprudelt immer und dauernd sehr lebhaft Aber da» „Gedrucktwerden", das ist die ^oauptsache Sn eiT (?" 0nn Ohne Aufwendung von Geld, im stillen Kämmerlein, am Biertische und im Kaffeehause ÖC r blühenden Linde beim Humpen süßen Nber beim Drucken setzt die grausame Härte ^ -?Ebens em. Da muß Geld hergegeben werden, l™ l L ö ^ e ffetzer und die Drucker und das Papier werden können. Und dieses Geld haben die tfltnfiv mci,t ' unb . öie Verleger, nun, die sind durch - barbarUck ^ flI ? u6cn e5 einfach brutal hauptet si? hnt x nn [ s ei r n i dichtende Dame be- saaen"^' y'n dem deutschen Volke etwas zu innen' fi?! 0 “ Dichter auf Mittel und Wege r um o ^ einen Verleger qefüaia zu machen ^lt der „Geldinflation" haben die Ver- leger keine tze.de gespannen, da dar Papier zu teuer l j°“ r H?? Bücher eigentlich nicht teurer werden soll- Kriegsgeschaft haben sie jedenfalls nicht ae- macht und ihre Vorsicht ist daher sehr viel größer die Maßnahmen zur Niederwürgun/ihres Widcistandes gegen die Drucklegung müssen also schon scharfer sein. Und da hat eine Frau Oberleutnant K l n ^ r - lUl Posenschen ein wunderbares Mittel ent- deat. Sie erklärt sich bereit, denjenigen Verleger, der ihre Werke druckt, für die ganze Dauer des Krieges mit Lebe nsmitt ln zu verargen. Kein Wunder, dag der Vlchterübermut sich der Sache be- ^E Witzblätter höhnische Gedichte darüber machen. Nun wird dem „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel" aber gar mitgeteilt. daß diese tapfere Dichterin ihre schönen Butterpakete nur als Lockmittel benutzt, um ihren Roman an den Mann zu bringen, aber gar nicht daran denkt, ihr Ver- sprechen euiznloien. — 2a$ nennt man „Kriegserschei- nungen". von Anfang bis zu Ende. tf Das Geheimnis der Stradivarius-Geige. Die ^chen und Uesen Töne der Geigen eines Amati und StradivariUv haben schon viele wissenschaftlichen Erörterungen veranlaßt. Es schien, daß selbst die ge- nauesten und eifrigsten Nachforschungen es nicht er- möglichen wurden, hinter das Geheimnis der Geigen- ^o^or von Cremona zu kommen. Todd stellte um abenteuerliche Hypothese auf, daß die Ueber- wgenhett der Cremonenser Geigen in der besonderen Beschaffung des Firnisses begründet sei. der sie bedeckt. Ern englischer Sachverständiger, M. W. C. Honeyman. pot nun soeben seine Ueberzeugung ausgesprochen, die auf sunfundzwanzigjährigen Untersuchungen und Erfah- rungen basrert, daß nämlich das Geheimnis der berühmten Geigen ausschließlich in der Wahl der Holzarten liegt, welche in dem wunderbaren Klima Jta- ltens gedeihen. Diese Holzarten haben, selbst wenn ie nicht mit der vollendeten Kunst dvr alten Geiaen- macher bearbeitet werden einen unvergleichlich bellen Klang, da sie mit der Zeit für die feinsten Saiten- chwmgungen unter dem Bogen eines Virtuosen emv- smdlich werden. Die Natetruppen rücken gegen O n e g a vor und' hoben das Dorf Kirillowka besetzt. In der Gegend von Archangelsk wurden auch französische Sol baten festgestellt. , Tic Voft'chcwiki siegen auch in Sibirien. In Vordersibirien, wo sonst der Großfürst Michael '"ne gegenrevolutionäre Tätigkeit entfaltet, haben die Bolschewik^ sich dnrchgesetzt. Die militärische Lage Sibiriens klärt sich ans. Nach der Konzentration der Noten Armee, die mit Begeisterung kämpft, herrscht die allgemeine Meinung, daß die militärische Situation für die R ä t e r e g i e r u n g s e h r a u s s i ch t s r e i ch sei. In den zuletzt in Moskau abgehaltenen Riesenversainmlnn gen sprachen, enthusiastisch empfangen, Lenin. Zwerd low und Trotzki. Meldungen über die Ernte aus allen Gebieten Rußlands berichten von einer ausgezeichneten und guten Ernte. Das günstige Wetter hält an. Auch diesseits des Ural. Seit einigen Tagen steht Kasan (der wichtige lieber gangsort von Rußland nach Sibirien), das nach heftigen Kämpfen den Tschecho-Slowaken durch die Rote Garde entrissen wilrde, unter dem schweren Feuer der tschecho-slowakischen Artillerie. In der Stadt finb große Brände ausgebrochen, die bereits ganze Stadtteile vernichtet haben. Es besteht tvenig Hoff nnng. Kasan vor dem Untergang durch Feuer brunst zu retten. Rußlands Kriegserklärung an die „Verbündeten". Die bolschewiki-osfiziöse „Prawda" vom 10. Aua schreibt: Die Sowsetregierung wird den Verbündeten l cii K r i e g erklären. Große Kriegsoperationen werden sowohl an der tschecho-slowakischen wie an der v.nrmanfront erwartet. Gleichzeitig fertigt der Sow N't ein M a n i f e st aus: Tie Lage Rußlands sei beunruhigend, Rußlands erneute Einmischung in den Krieg sei not wendig, daher wäre die Verlegung der Regierung an einen ungefährdeten Ort beschlossen und Kronstadt hierfür bestimmt worden. Alle Vorbereitungen seien getroffen. Tic Freilassung der Zarin wahrscheinlich. Während der letzten im Kreml abgehaltenen Beratungen wurde auch das vom katholischen Metropoliten Freiherrn Tr.^ Repp überbrachte Gesuch des Pap- ' e -° linf Freilassung der Zarin nebst ihren vier Töchtern in Erwägung gezogen. Tie bolschewistischen Volkskommissare sprachen sich grundsätzlich, dafür ans. daß dem Wunsche des Papstes unter gewissen, noch nicht formulierten Bedingungen entspro chen werden solle. Der Widerstand gegen die Frei las,ung der Zarin ist fast gänzlich gebrochen. Allgemeine Kriegsnachrichten. Ludeudorsf letzte Instanz? m "Leipziger Abendzeitung" veröffentlicht einen Buef. den die Vertreter des litauischen Staatsrats ” l .^Erlin an General Ludendorff gerichtet haben. In die,em Briefe sagen die Litauer zunächst, daß ihre amtlichen Gesuche um eine Audienz beim Reichskanzler wie beim Staatssekretär des 2leußeren abschlägig' be- ^chieden worden seien. Sie nehmen dann für sich c,aS Recht in Anspruch, die Herrscherfrage und ähn- prägen selbst zu lösen, und zwar auf Grund des Selbst b e st immu ngsrechts . auf dessen Grundlage \a auch die Kurländer den Deutschen Kaiser zu ihrem .Herrscher erwählt hätten. Damit die Tarvba nicht weiter beschuldigt werde, daß sie Litauen an Deutschland verkaufe, habe sie es für geboten. erachtet, zur Kvnigswahl zu schreiten. Unter keinen Umständen sverde sie diesen Schritt rückgängig machen. Die Unterzeichneten Vertreter Litauens bäten Ludendorff, eine Abordnung zu empfangen, die Bericht erstatten solle. Keine „Ferienkinder" mehr nach Holland. In Holland hat der Lebensmittelmangel einen solchen Umfang erreicht, daß fremde Kinder zur Erholung nicht mehr ausgenommen werden können. Pro Kopf des Tentschen 2.50 Frcs. Nach der Mitteilung eines Kriegsberichterstatters haben französische Gefangene bekundet, daß ihnen von ihren Vorgesetzten für jeden gefangenen „Boche" eine Belohnung von 2a0 Francs ausgesetzt und außer- EM Urlaub von 12 Tagen versprochen worden - Sre behaupten, daß bei anderen Truppenteilen ® c {o$mmß foflar bis auf 1000 Francs erhöht Worden fei — Immerhin steht der deutsche Gefangene danach in Frankreich höher im Preise, als daß welche die Fran- ^o,en nach leder ihrer Offensiven gemeldet haben, ihren ^o^aten glaubhaft erscheinen könnten. Wie sonst die Geschichte bezahlen?! Italienische Deserteure z. B. stehen unvergleich viel ^Edrrger im Kurse, denn jeder Franzose, Soldat oder ^Er Emen desertlerendeu Italiener abfäßt erhalt nur 2 bis höchstens 5 Francs als Belohnung ui, f '' Ter NcichstagsauSschuß sollte, so wurde von der Linken unter dem Widerstand von rechts verlangt, zur Stellungnahme m den Ostfragen znsammenberufen werden. In der „Germania" wird zil dieser Angelegenheit bemerkt: „Nach Erkundigungen der Zentral-Parlaments- Korrespondenz ist in Parlamentarischen Kreisen durch- Auffassung vorherrschend, daß der Haupt- Schutz Ende nächster oder Anfang übernächster Woche wieder Zusammenkommen wird. Man nimmt an. da.ß auch der neue Staatssekretär v. Hintze das Bedürfnis haben wird, nach den Beratungen im Großen Haupchuartier mit der Volksvertretung in Fühlung Die Germania" sagt dazu noch, daß diese Auffassung parlamentarischer Kreise der Entwicklung der Dinge gerecht loerde. , Ji. Zusammen,chiutz der kattiolischeu A»s- 5“!* wfXSÄ*? "Vorbereitender Ausschuß" ein. Ausschuß erläßt einen Aufruf, in dein er betont daß er mit den anderen katholischen und intcrkon- semonellen Verbanden, die ähnliche Ziele nerfolaen zusainmenarbeiten will. Der Mindestbeitraa soll vier ^otjre betragen. Die Anmeldung der Mit- qliedichatt nimmt Domkapitular Dr. Bnchberaer in München entgegen. . U.^^'^wcrkschaftssckrctärc wurden von der Groß- und Schwerindustrie bisher nicht als berechtigte Vertreter der Arbeiter anerkannt. Darin scheint 'nun bei der chemischen Industrie ein Wandel eingetreten zu semi ^er Verein der chemischen Industriellen erklärte sich bereit, setzt die Gewerkschaftssekretäre als Vertreter^ der organisierten Arbeiterschaft anznerkennen. ^on den Werken sollen den Organisationsbestrebnnqen narben 1 et t lU C11 e i Schwierigkeiten mehr gemacht :: Veil» Mittellandkanal Hannover-Elbe setzt nun- mehr der Streit zwischen den Interessen der 9loi£>= w Südlinie lebhaft ein. Interessen der Mittellinie sind Perne. Braunschweig und Maqde- burg Bie Aiagdcburger Handelskammer macht in einer Stellungnahme geltend: „Gegenüber der Südlinie sei sie die kürzere, wohlfeilere, für den SchissghrtSbetrieb günstigere, betriebssichere Linie und stelle daher dre bessere Verbindung mit dem östlichen Kanal- s v st e in dar. so daß ihr für den großen Durchgangsverkehr vom Westen zum Osten Deutschlands der Vorzug einznräumen sei." :: Eine Erzberger-Kouserenz? Nach einer Mel- oun6. des „Journal de Geneve" soll in Luzern eine pazlflstlsche Konferenz abgehalten werden, an der auch -^lbg. Erzberger teilnehmen werde. '^*1- Erzberger ist das Komturkreuz des Deutschen Ritterordens verliehen worden. c ^^ heute sehr zahlreichen Veamtenstellvertretcr sollen nach einem Schreiben des Kriegsministeriums owelt sie hierfür in Betracht kommen, mit überzäh- Ugen HilfSbeamtenstellen unter Beibehalt ihrer bis- herrgen Gebührnisse beliehen werden ?r lf , 9fc l “*ro(toa»fcrFfeiier tritt am nächsten Mo- natAvechsel, am 1. September in Kraft. Vom 1 v e t)teiuber ab unterliegen nach dem Gesetz vom 26'. v \iili 101 K über die Besteuerung von Mineralwässern u,w. gewerbsmäßig abgefüllte natürliche Mineralwässer serner künstliche Mineralwässer. Limonaden und an- b e ue f u ix ft 1 1 tj) bereitete Getränke sowie konzentrierte Knnstllmonaden und Grundstoffe zur Herstellung von konzenttierten Knnstllmonaden einer Reichssteuer und zwar sowohl Hersteller als Vertreiber. Auch die Weinstener tritt dann' in Kraft Beide, vorhandene Weine und vorhandene Mine- ralwafser, unterliegen einer Nachsteuer. :: Grippe und ßritülmiiM jr* s;,. cm«; Aus aller Welt die Waldweide wird jetzt die Werbetrommel gerührt. So wird in der Berliner Presse geschrie- errielten^fs (?) als die hierdurch (Rapsbau) pflanzlichen Fette ist die (Gewinnung der tieri- M/? ourch Wiedereröffnung der langverschlossenen ber Wa^ldweide. Außer Rind und xty! ^ e v r . n f Schaf und Gans in reichem Maße pett' und diese Tiere sind ganz ohne Körnerfntter letztere nur mit Rüben zur Mast zu bringen. Was ?*? n x ÖOr ?^^fung der Waldweide für Schaf- und Ganseherden in den Gemeinden mit Waldweideberech- trgung gehabt! Verde sind verschwunden. Daß wir wie- ^ er emer Zahl von 28 Millionen Schafen wie öur Zeit der Waldweide gelangen sollten, ftt bei der rationellen und nötigen Kornbaubestellung nicht möa- ^ f a ec bis zur Hälfte könnten wir es ohne deren Gefährdung bringen. Wie gern würde die Gänsezucht w Xe f Qc werden, wenn man nur Weide hätte Auf die Frage an die Landwirte: „Warum haltet l 9Kn fe fnrr V ®5 rt wan jedesmal die Antwort: „Wo sollen wir sie denn weiden?" Die gleiche Ant- wort hört man auf die Frage nach der Haltung von Sckiafen. Darum Wiedereinführung der Waldweide! .^ogierung sollte alle Maßnahmen hierzu treffen, damit dem Volke wieder das Nötigste gegeben wird ohne es vom Auslande beziehen zu müssen." u- für Kriegshinterbliebene. Den Krieas- hinterbliebenen wird erneut nahegelegt, beim Tode ihres Ernährers sich sofort an die örtliche Für- ^ * r? r Kriegshinterbliebene zu wenden. Diese U^orgestellen. die an fast allen Orten, auf dem Lande vielfach bei den Landratsamtern, errichtet sind, stehen den Kriegshinterbliebenen unentgeltlich mit Rat und cWe Anträge auf Gewährung der ge- fetzlichen und sonstigen Hinterbliebenenbezüge auf und helfen den Kriegshinterbliebenen im Falle der Not durch Vermittelung von Beihilfen oder Gewährung von Unterstützungen. Letzteres ist besonders dann von Wert ' wenn ein bereits ausgeschiedener Heeresangehöriger .t^rbi und seine Familie in Bedrängnis hin- t e r l a ß t. Die Anweisung der Versorgungsgebühr- Uis.se beansprucht nämlich in solchen Fällen längere Seit, weil erst geprüft werden muß. ob die Todesur- einer Dienstbeschädigung oder Kriegsdienst- beschadigung des Verstorbenen in Zusammenhang steht. Um eir^r wirtschaftlichen lltotlage vorzubeuqen, wende stelle Xd) b0 ^ r ° 5aIb aI * ulöglich an die' FürsorgeKleine Kriegsna6)richten. ? Fus einem Artikel des englischen Militärkri- tllers Replngton geht hervor, daß England 7,.") Mil- Iioncu (5oIöa te n ausgestellt hat. daß es 2 Millionen Verluste hatte und daß die Franzosen zwei Dlll- livnen Gefangene haben. * Politische Rundschau. - Kronprinz Nnpprecht von Bayern ist run, vorübergehenden Urlaub in Dillnchen eingetroffen S°'dprobst der Armee ll. ^ 0 ^ 6 ist der L-tern und das schlvarz-weiße Band ÄÄn 2- Klasse mit Eichenlankn dem L“ “‘M™ Feldprobst bär Armee Dr. Iocppcn der - ° > -.L- ?.»- Ä,» und einen Festempfang in der 1 Der Reichtikanjler lie ßsich bei vertretcn^^ottesdienst durch den Vizekanzler v. Payer vinz wachsen, das u. a. ausführt: ^..^Würde die Ernährungsweise für die Entstehung sein., so müßte die Zahl der Erkrankten unter den frei beschäftigten und sich bewegellden Be- volkerungsschichten eine bei weitem größere sein weil wohl kaum jemals bisher die Gefamtvolksernähruna eine so gleichmäßige gewesen ist. wie in den letzten Zähren. Die geschichtlich bekannten Hungerjahre haben niemals die Entstehung der Grippe mit sich geführt .)M gleichen Sinne verneinend spricht die letzte große m Deutschland, die im Winter d» E9-S0 ein setzte, gegen den Zusammenhang, Damals wäre» die allgemeinen Lebens- und Ernäh- rungsdedingungen ganz besonders günstig und trotzdem waren die Erkrankungen bei, weitem zahlreicher als letzt. In Landern, wo ernste Ernührungsschwieria- keiten nicht bestehen, tritt zurzeit die Grippe verbreiteter und vielfach gefährlicher auf als bei uns." . , u Woher die großen Kricgsgcwinnc? Angesichts d,>-f^-"echlnterziehungsprozesses des Mannesmann rs Adels, der wegen Hinterziehung von iy 2 iS 6 vm UCl . ,l ^ u V) Monaten Gefängnis und 1'/ 2 »rrllwnen Mark Geldstrafe verurteilt wurde, und angesichts der in diesem Prozesse aufgedeckten Mil- ltonenverdrenste einfacher Vermittler sagen die „Düsseldorfer Nachrichten": "Wie ist es möglich, daß schon bloße Vermittler m wenigen Zähren Millionen verdienen, während der ^ a f ouf sparsame Wirtschaft halten und sein größeres Augenmerk darauf richten muß. die Kriegslie- über 23ert zu bezahlen? Wie ist es möglich. daß Millionen in das neutrale Ausland abgescho- ben werden, ohne daß eine Bürgschaft gegeben wird außer der knappen und unwahren Erklärung eines Herrn Llpels, es sollten dafür diese oder jene Einkäufe gemacht werden? Fragen über Fragen erheben sich. der Gedanke erschreckend, und wir wollen ihn abweisen, der Adels' gebe es noch ungezählte in Berufen, die m solchem Maße und so rasch 6)eld ver- dtenen: denn zahlreich genug sind die Betriebe die sich mit Glück" auf den Krieg eingestellt haben. Immer wieder wird beklagt, daß die Leicktia kett des Geldverdienens die Heranwachsende Jugend verderbe und das sittliche Rückgrat der Minderbemittelten mit Schwindsucht schlage. An diesem Prozeß ^5* ü^li, daß die Leichtigkeit des Geldverdienens ouch die Kreise verführt, denen eine gespickte Brief- ÄÄÄ ist'" mU bem SÖC0liffe Ädca ucrbnn feilt berüchtigter Wilderer erschossen. In Schwarzwa„er bei Preußisch-Starqard wurde der seit zwei Jahren vergeblich gesuchte Wilderer und Deser- 0 ^ 0 / Kleinschmidt, der mehrere Förster und Bagdgehilfen aus dem Hinterhalte ermordet hatte dllrch den Kommandojäger Formelle gestellt und, als aU u setzte, erschossen. Tie Idcntifizie- \n ^ 9 c. b I r rX eit ^ e Erfolgte unter Hinzuziehung des in Preußlsch-Stargard als landstnrnlpflichtiqer Arzt Dienst tuenden früheren Berliner Polizeiarztes Tr. Dreuw und ergab ohne Zweifel, da ßes sich wirklich um den verwegenen Mörder handelte, auf dessen Kopf bereits Belohnungen in Höhe von 18 000 Mark au^aeseüt Schweres Vootsunglück. 14 lote. Als der Passa- gierdampser, der täglich zwischen Warschau und OErkehrt. die Ortschaft Czerwinsk passierte, ging vom User ein Boot mit 25 Fahrgästen ab. die mit dem ^.ampser nach Warschau fahren wollten. Wohl Nisolge ^ der starken Strömung die Weichsel führt Hochwasser — schlug das Boot heftig an den Tamp- rer an und renterte. Bon den 25 Passagieren gelang c * nur 11, sich zu retten. 14 ertranken. ' " Um eine Mütze ertrunken. Dem auf einem im Hamburger Hafen liegenden Dampfer beschäftigten Ma- L)lschewSkifiel die Mütze ins Wasser. Um die Kopfbedeckung wiederzuerlangen, sprang er in den Etrom und schwamm ihr nach Bevor er seine Absicht erreichte, verließen ihn die Kräfte: der Mann gmg unter und ertrank. * * Einbruch iit die griechische Kapelle in Wies- badcu. In einer der letzten Nächte drangen Einbrecher m die griechische Kapelle in Wiesbaden ein Von einem Wächter der Wach- und Schließgesellschaft wurde zunächst einer von zwei in Uniform gekleide- ten Leuten festgenommen. Ein in Zivil gekleideter Mann aber gab aus ihn einen Schuß ab. verletzte ihn am 9lrm. und der Festgenommene entkam. Woche. In der Darmstädter Stadtverordnetensitzung teilte Bürgermeister Müller mu daß für die kommende erste fleischlose Wockie speck zur Verteilung komme. Beigeordneter Hendrich • [ f Ql ' c V Es sei ferner beabsichtigt, 10 Pfund Kartof- 1 n ^ öle doppelte Menge Butter in der betreffen- den Woche auszugeben. - Speck ist für die Darm- stadter anscheinend kein Fleisch. su.s/> Militärische Paket-Eskorte. Vor einigen Tagen hiUt die Gendarmerie in Tondern, angeblich auf Anordnung des Landrats, eine größere Anzahl Pakete äU v l Erfand an die Post aufaeliefert werden sollten, und die Offiziere und Mannschaften der Ma- rine-Lnftschifftruppe gehörten. Trotz des Einspruchs des Transportführers ließen die Gendarmen sämtliche Sendungen nt . den Posthos schaffen und drohten im Behinderungsfnlle Waffengewalt an. Die Pakete wurden dann ans ihren Inhalt untersucht und oerbots- Sendungen beschlagnahmt. Der Marine-Luft- schlfftrnpp hat wegen dieses Vorfalls beim Generalkommando den Weg^ der Beschwerde beschritten. Vis zur endgültigen Entscheidung dieser Streitfrage erlebt lyan nun täglich das seltene Schauspiel, daß die sämt- ^En Postsendungen des Lnftfchifftrupps von einem Komniandv Marmesoldaten mit scharf geladenen Geweh- ren durch die Stadt zum Postamt geleitet werden, mit dem Befehl, ein etwaiges Anhalten der Sendnnaen durch Waffengewalt zrt verhindern Kleine Neuigkeilen. am 3. September 1898 in Hamburg qcgrnn- «^utschnattonale Handlungsgehitfen-Berband (D H. V.)^ wnd dle 2.). Wiederkehr seines Gründlings- tages durch eine schlichte, der Zeit entsprechende Veranstaltung in Köln begehen. ' (>r> Französische Blätter melden, daß einer der besten Flieger der Vereinigten Staaten, Alan Winslow, im «sommegebret im Luftkampf gefallen sei. 550 000 tmm im HM. Berlin, 23. Aui Jud wurden insgesamt 550000 Brrtttorest:s> ntr oi?* rn dis für unsere Feiude nutzbaren Haudclslch'ff^ r a umes v?-.n'chtcr. Der ihnen Versüguna sirhende Vjy< fri*f$ijjn'inw: tvi vbc somit oftdn durch kric^crrschr Maßnohmeu der. Mittelmächte. st'.L Kciegsbcait N um rund Itz 800000 Drutloregifirr- trnncn verringert. Hrctvon sind rund 11 600 OO0 Brutto- regifi ertön neu Verluste der englischen Handelsflotte. — Nach^ den inzwischen gemachten Feststellungen wurden im Juni anher den seinerzeit schon bi könnt gegebenen Verlusten an fliudnchen oder im Dienste unsere'Gegner' fahrenden Handelsschiffs noch weitere Schiffe von Zusammen etwa 28OOO Vcuttorcatslertvnnen durch kcicge- rische Maßnohmen schwer beschädigt in feindliche Häfen. eingebrachr. Der Chef dcZ Admiralstabes der Marine. ^.Berlin. 23. Nug., aben'cs. Erneute englische An- gr ffe nordwestlich Vapaume. bei Aibett und südlich der Sornme. Unsere Gegenangriffe sind im Gange. Heftiger Feuerkampf zwischen AileUe und Aisnr. i } 1 Oöb-. vergibt für den hiesigen Bezirk ihre Ms Städt mü Um Aufgeld für Oasinrhr Verbrauch. Der Reichs- kor-'Mlssar für die Kohlcnvsrteilung fordert nunmehr dringend dicMHebung des Aufgeldes-bei Urberschreitun- der Zugi teilten GaSmengen laut Bekanntmachung vom 2. November 1917. Die Verordnung ist für das ganze Reich bindend. ** Bedauerlicher Vorfall. Mittwoch nach, mittag nach 5 Uhr versuchte ein junger ArmierungS- 'o'dat, ker sich wegen ci^eö Nervenleidens in Behandlung der-Sommer'schen p ychlutrtschen Klinik befindet, aus de;' Bahnhofftraße einen tätlichen Angriff aus einen höheren Offizier. Lurch htnzuei lende Mililär- und Zivilpersonen an seinem Vorhaben gehindert, verfiel der Kranke in Kcämpfe und wurde wieder r?ach der Ssmmerstchen - ellanstült verbracht. Ein Tel! des sich rasch ansammelndtn Publikums nahm in gänzlicher Verkennung d r Vorgang? bedau-rltcherveise gegen den Offizier Stett'-ng. Erst das Erscheinen eines Militärischen AufgrboLs machte der Menschenansammlung rin Ende. — In h:uttgex Zn: sollte das Publikum bei solchen Fällen coj } b.sftr feirc geh n und von solchen Anfnmmlunaen weg bleiben. Sinkende KrenrchsLxpVkiso. D;-' im Heidts heimer Etantswulde- §bgehaltene V. un-.' von Brennholz ergab eine .' che S,nl det. Preise: Es wurde erlöst pro SchnL: (2 Rarumntt-.) Kiese- n- knüppecholz, die im Vorjahre dnrchschnitt.lsch 60 bis 65 Murk kostenn, bei der letzt.-u llstrsteio.rung nur 35 bis 40 Mark. KüdZngcn. Das Ko.'samt gibt b-kanut, dag in den Gemeinden Echz-tl und Gsttt-rrau je em Fall und in Ling nheim zwei Fälle vo--. Pocken, schwarzen Vtat amtlich seügesteUt stad. Umfassende Maßnahmen }ir. Eindäu:mung d. s Krankherishcr des wurden gelroffc-:. gveukfntt a M Am lrhttn Mittwoch nacht geben 12 fand ein Fliegelaugriff auf Frank surt und weitere Umgebung stotr. Es wurden %ii@ra Personenwagen, Lieferungs er UtarkuSgemeludr. Pfo-r.r Schwaur. — LormittagS S'/, Uhr: Pfarr-r Mahr. — VormittoaS 11 Ub:: Militär Mtesdienst. Pfarrer Schwatze. — Nachmittags 2 Uhr: «»rrd.rk rchr für die Matthäusl--,-meiude. P> ,r:xr Müh'. — Mittv-och her. 28. August, ac-.-ndS 8 iE : KcirgSbet. stunde Pfa' 0 '!. Äidhr. — Frcitao den 30. abencS 8 Uhr: Brrsammlung d-s F^un.vrrki'r» du: Markgemeinde. In der Joh a n n cskirche. BormittM 8 Uhr, »ULa'ch Chnstkvsthre für dir Dh-ufor-,furniert.n af.8 ö- / ^zohünncSj•. r:( c i!:c. Pwi'.er V!a§[cU'‘. — Vormittags 9 k Uhr: Pfcrr-:fsiste'>t Bi;;. R-uu'n-g. — Bormltiuss I' Uhr: «r..dc->k!-chr iür die Li,kas-c!.,..!«d.. Pfacr- omu-.ut Liz Rtunln.t- Gh-res wshllckriAxcckcr-Sss MrrrÄg- rfiet) i.Hnx gftac Fleisch, a ver mit fr&nigem. Flcischge- fwate ?ng Geld «5»I« mön r?i l ? d5 Verwendung von Flcischextrakt-Ersatz ,AMi- tft der Ersatz,nitlelstelle Schleswig-Hol. v l-ü« m S 1 ’ 61 1 . 1111 - 1 22. ^unl 1918 zum Handel im ganzen deutschen Irerch genehmigt. Alan nehme alle Sorten Suppenkrüuter, Gemüse und grüner Gartengewächse (je nachdem, wie die Jahreszeit es bretet), namentlich Salat, Kohlrabi, rote und gelbe Wurzeln, alle Sorten grüner Erbsen (mit Schales, Bohnen, alle ?ucker!-ühÄbsü^^"s - ^übenblälter, besonders Cichorien- und ! dauernd gesucht Buckerrubenblatter, sowre^ alle etzbaren Wildgemüse. Dieselben ^ Kittlo'se frülchLer-fLKsttr D. R. G. 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Auf d,e,e Wege empfindet inan beim Mitlag- effen in den fleischlofen Wochen nicht das Fehlen von Fleisch, son- oern alle Suppen erhalten durch „Ohseua- einen kräftigen Fleifch-- geschmack. — „Ohfeua rft in den meisten Geschäften der Lebens- mrttelbranche käuflich zu folgenden Preisen: 7i Pfd. netto mt 5,25. »/. Pfd. netto Mk. 2.90 '!* Pfd. netto Mk. 1.60. lttob.r tzs So., 8. m. d. st, flitona-eiDe. Fiä'f ein autwäc-'-ves Baugeschäft wird eifta Anzahl ilteiü r u. ZiaMtrieate grsvcbt. Unieikunft v. Vßipfleg-ng-^m Ort der Arbeitsstelle ist sicher gestellt. Näheres durch den $ilö?. HrOci!$naciweb mm», _Weftünlagr Craiimfpieges i»aioni0!?:i Sc :sIra:e Wlerbsden. y#S:, ■'W KUNeisen ittfirt Krenurisrufabvik Raverrsbmkg Prisna beiüedesen 32 Pfg., bei 100 Stück 30 Pfg Birkenbesen 55 Pfg., bei 100 Stck 52 Pfg. Versand von 25 Stck. an. G. P. Spez.-Off. Piasavm Ersatz-Besen D. R. G. M. ä Stck 3,00 Mk. 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