Hießerrer Jettitng Ve;ug5prei5 60 pfg. monatlich vierteljährlich 1,80Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus, -lbgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig- auSgabestellen vierteljährlich 1,50 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samötags. — Redaktionsfchlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der „Giestener Zeitung", Gießen. Expedition: Südanlage 21. Anzeigenpreis 20 psg. die 44 mm breite Petitzeile, für AuSwärt» 80 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 73 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechne:. Rabatt kommt bet Ueberfchreitung de» Zahlung», ziele» (30 Taae), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießencr Verlagsdruckerei, Albin Klein. Nr. SU. Telephon Nr. 362. Mittwoch, dm L. Juni 1918, Telephon Nr. 362. 31. Jahrg. Die Aisne nach Süden zu überschritten. Siegreich bis ans 75 dm näher nach Paris zu. 20000 u. 26000 ii. 29000 Br-R.-T.- 75OOO Br.-R.-T. versenkt. Zwr mllilrillscden Lage im Arsten. wtb. Großes Hauptquartier, 1. Juni 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: * Genf, 1. Juni. Die westliche Flanke der Festung Reims ist nach Pariser Meldungen in bedrohlicher Weise von den Deutschen umfaßt. Die einzige Bahnverbindung von Reims nach Paris geht über Fere Champenoise, aber auch diese einzige Bahn liegt kaum mehr als 20 Kilometer von der deutschen Linie entfernt. * Zürich, 1. Juni. Der „Corxiere dclla Sera" meldet von der englischen Front, die Lage sei furchtbar, die deutschenHeereseienvorberettetwienoch nie. Sie verfügten über geradezu phanthastische Kampfmittel und eine neue Manövriermasse von unzähligen Divisionen. Barzini hält nicht für ausgeschlossen, daß auch anderLwo noch weit gewaltigere Offensiven losbrechen. Der „Petit Parisien" meldet, das Ziel des Feindes ist die große Eisenbahnlinie Paris—ChalonS. Der Feind rückt täglich etwa 25 Kilometer vorwärts. „Daily News" meldet: Die Lage an der Front wird weiter gefährlich. Die Front, die jetzt gefährdet ist. läust parallel mit der Linie Noyon—Soissons — Chateau-Thterry. * Berlin, 2. Juni. Mit der Einnahme des Nord- teilS von Chateau Thierry und der Erstürmung von Brrmeuil ist die Marncfcont bereits auf mehr als 52 Kilometer verbreitert. Der spitze Stoßkeil hat sich zur breiten Kampflinie geformt. * Gensi 3. Juni. Der „Matin" meldet die unmittelbare Bedrohung der Gebiete östlich von Com- piegne und der Stadt Compiepne selbst. Rach weiteren Pariser Meldungen sind Mcaux und Natieul von den Behörden und der ganzen Zivilbevölkerung evakuiert. Auf Paris fallen jetzt täglich 35 bis 40 feindlich Schüsse. — DaS „Echo de Paris" meldet: Marschall Hatg äußerte sich zu den Prcssenvertretern, lcc Augen- blick sei gekommen, die Verteidigung der französischen Hauptstadt in großem Stil zu beginnen. — Mit der Wahrscheinlichkeit eines großen Zusammenstoßes nächst Compiegne rechnen, wie der „Mattn" meldet Foch, Petain und Hatg. — Das „Journal des DebatS und andere Pariser Blätter sprechen von der Möglichkeit, daß die von den Franzosen westlich Soissons bezogenen Not- stkllungen nicht behauptet werden können. * Gent, 3. Juni. Die Eroberung der Oertlichkeit Faverolles durch die Deutschen gilt nach Pariser Auffassung als der Beginn eines heißen Kampfes um den Besitz von VtllerS Cotterets, das Petain um jeden Preis zu halten entschlossen ist. * Zürich, 3. Juni. DaS Genfer „Journal" meldet: Die Bedrohung von ReimS hält an. Der Eisenbahnverkehr von ReimS nach ChalonS ist unterbrochen. Vttelmeer: 5 Dampfer und 9 Segler von zusammen rund 2000VBrt. Ein vollbesetzter Truppentransporter von etwa 5000 Brt. wurde aus einem gesicherten Geleitzuge herausgeschossen. Der Chef dcS Admiralstabes der Marine. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Vielfach auflebender Artilleriekampf. Oertliche Angriffe des FeindeS südlich Ipern scheiterten. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Südlich der Oise südwestlich von Chauny warfen die Truppen der Generale Hofmann und v. Francois den Feind aus stacken Stellungen bei Coute und süd- lich von Blerancourt. Auf dem Nordufer der AiSne stießen wir in heftigem Teilkämpfen bis Neuvcon — Fontemy vor. — Verzweifelte Gegenangriffe führte der Franzose mit frischen, auf Bahn und Kraftwagen her- angebrachten Divisionen gegen unsere über die Straße Soissons—HartenneS vordringendtn Truppen Am Abend waren die erbitterten Kämpfe zu unseren Gunsten entschieden. Dem weichenden Feinde stießen wir bis auf die Höhen östlich von Cho'oun— Biorzy—Blanzy nach- — Beiders.flS des Ourca^FlusscS haben wir die Straße Soissons—Chateau-Thterry überschritten und erreichten, imnrer wieder auss neue feindlichen Widerstand brechend, die Höhen von Nauillh nördlich von Chateau Thierry. — Zwischen Chateau-Thierry und östlich von Dormans stehen wir an der Marne. — Von der Marne bis westlich von ReimS gewannen wir im Angriff die Linie Orneuil-Olizy Sarcy.Champigny. Die gestrigen Kämpfe brachten von neuem mehrere Tausend Gefangene und reiche Beute ein. — In den beiden letzten Tagen schossen wir 36 feindliche Flugzeuge ab. Leutnant Monkhoff errang seinen 28, Leutnant Putter seinen 25. und Leutnant Kroll seinen 24. Luftsieg. Der Erste Generälquartiermeifter Ludendorsf. • Berlin, 1. Juni, abends. An der Front von Noyon bis Chateau'Thierry gewannen wir kämpfend Boden. « wtb. Großes Hauptquartier, 2. Juni 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Artilleciekämpfe an vielen Stellen der Front. Eng- lische Teilangriffe südlich der LyS und nördlich von Albert scheiterten unter schweren Verlusten. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Südöstlich von Noyon drängten wir den Feind trotz heftigen Widerstandes auf den Wald von Carlepont und Montag» n zurück. Wir nahmen die Höhen östlich Monlin sonS-Touvent und stark verdrahtete Linien west, lich von Nouvron. — Im Angriff der beiderseits deS Orrnq FluffeS warfen wir den Feind über den SaotereS- Abschnitt zurück und e r o b e r t e n die Höhen von Pa s s y und Concbamp. — An der Marne ist die Lage unverändert. Der auf dem Nordufer deS FluffeS gelegene Teil von Chateau Thierry wurde vom Feinde gesäubert. Nordöstlich von Verneuil und beiderseits der Ardre heftige Gegenangriffe der Franzosen Unter blutigen Verlusten wurde der Feind zurückgeschlagen. Oestltch von ReimS drangen wir in örtlichem Vorstoß in fcan- zösische Gräben bei St. Leonard ein und nahmen die Besatzung deS vorübergehend von uns besetzten Forts Pom pelle gefangen. Französisch-amerikanische Lager von gewaltiger Aus- dlhnung fielen bei Fere-cu TardenoiS in unsere Hand. Weit über eine halbe Million Schuß Artillerie, unermeßliche Bestände an Pioniere- und Fecnsprcchgerät, mehr als 1000 Fahrzeuge wurden hier erbeutet. Der Erste Generälquartiermeifter: Ludendorff. O Berlin, 2. Juni, abends. An der Angriffsfront neue Fortschritte. Berlin, 2. Juni. Nach Meldungen aus See beträgt der durch unsere Unterseeboote im Mittelmeer versenkte Schiffsraum 26000 Brt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. vrr neue Sieg. Von unserem militärischen Mitarbeiter. 6m. Nun wissen wir es wieder einmal, was unsere längere Kampfpause in der großen Offensive im Westen bedeutete! Glänzende Vorbereitung und ebenso glänzende Ausführung des Unternehmens durch unsere wackeren Truppen haben den herrlichen neuen Erfolg geschaffen und damit gleichzeitig der Welt erneut den Beweis gelre- fert, daß unsere Offensive keineswegs eingeschlafen oder qar im Sande verlaufen war, - wie die Entente so gerne glauben machenlwollte. Aller Welt haben Meister Hinden- burg und unsere Truppen wieder einmal gezeigt, wer es besser kann! Und in dem in letzter Zeit zum Entente- schlagwort gewordenen „Weltlauf zwischen Hindenburg und Wilson" scheint die Aussicht für letzteren immer schlechter zu werden. - Es wäre noch durchaus verfrüht, in Erörterungen über die möglichen Ziele und Wirkungen dieses neuen Schlages einzutreten. Wir pflegen Ziele immer erst zu nennen, wenn wir ihrer sicher sind; wollen dabei schon zu Anfang unseres schönen Erfolges die ve- kannte Taktik der Entente erwähnen, die grundsätzlich bei unseren Schlägen ihnen Ziele unterstellt, die derart weitgesteckt sind, daß sie garnicht im Bereich des Möglichen liegen und von uns auch nie in Erwägung gezogen wurden. Der Zweck dieser Taktik ist ganz klar: Man will diese von uns nie gewollten und nie in Erwägung gezogenen Ziele zur Propaganda gegen uns benutzen können, indem man nach einiger Zeit triumphierend verkündet, daß dre Offensive gescheitert sei, well die von der Entente bekanntgegebenen deutschen Ziele nicht erreicht seren. So machte man es mit Ealais, es soll uns nicht wundem, wenn man es diesmal mit Paris versucht. Eine moralische Einwirkung auf unsere Stimmung und Zuversicht kann man mit solchen Manövem allerdings Nicht ausüben. Wir haben durch den herrlichen Sieg der Truppen des Deutschen Kronprinzen emeut den Beweis für das sachgemäße und durch nichts zu beeinflussende Arbeiten unserer Obersten Heeresleitung. Manch einer irr der Hermal mag in den letzten Tagen ungeduldig geworden sein, manch einer hat vielleicht sogar auf heimliche Miesmacher gehört. Das ist nun vorbei, nicht nur für jetzt, sondem hoffentlich auch für alle Zukunft! Das Wesen dieser gewaltigsten Offensive der Welt- geschichte ist ein anderes als das von Angriffsschlachten früherer Kriege und sogar verflossener Kriegsjahre. Große Angriffe wurden in früheren Kriegen in Stunden oder höchstens Tagen ausgefochten. Mit der Steigerung aller Kampfmittel, mit dem Einsatz von Millionen gegen Millionen steigert sich naturgemäß auch die zur Durchführung der Offensive benötigte Zeit; sie braucht Monate, - sogar viele Monate, - um zum Ziele zu kommen. Sollten also im Verlauf der Handlungen wieder einmal ganz unvermeidbare Kampfpausen eintreten, so wissen wir nun wohl die Gründe und sehen an dem jetzigen Srege dre Notwendigkeit dieser Pausen ein. Wenn man die Heeresberichte der letzten Tage aufmerksam verfolgte, so konnte man schon aus der Angabe, daß auf dem Südufer der Aisne nordöstlich von La Neuville Engländer gefangen wurden, darauf schließen, daß gerade an der neuen Angriffsfront anscheinend abgekämpfte englische Divisionen zur Ablösung französischer Kräfte eingesetzt worden waren. Diese hat der neue Schlag gerade wieder richtig gepackt - ein weiteres Zeichen für die Sicherheit, mit der unsere Heeresleitung die wun- den Stellen des Feindes zu finden weiß und sie unversehens auch anpackt. Das Höhengelände des Ehemin des Dames, von den Franzosen seit der Frühjahrsschlacht an der Aisne und in der Champagne 1917 heiß umkämpft, nach opfer- vollen V^monatigen Kämpfen endlich errungen, ward in wenigen Stunden von unsern Truppen in seiner ganzen Ausdehnung erstürmt. Bis an die Aisne, also stellenweise über 12 Klm. tief, stießen sie am 1. Angriffstage in dre feindlichen Linien hinein und haben anscheinend vielfach den Feind einfach überrannt. Die Beute, vor allem an Geschützen und Material, liegt bei Abschluß dieser Zeilen noch nicht vor: aber sie muß groß sein, da der Feind nicht viel hat retten können. Die nächste Phase in dieser Schlacht wird der Kampf um den Uebergang, über die Aisne in breiter Front sein; wahrscheinlich ist er schon erfolgt, wenn diese Zeilen unseren Lesern zu Gesicht kommen. Zukunftsmusik soll noch nicht getrieben werden: auch mit Gegenmaßnahmen eiligst herangeworsener Reserven des Feindes haben wir zu rechnen. Aber wir können uns des neuen schönen Sieges von Herzen freuen. Es hat Deutschlands Stärke emeut dargetan. z 1. Irland und England. Schon im Mittelalter hat Irland die Eroberungssucht Englands an sich erfahren müssen. Im Mittel- alter aber konnte England, verstrickt in die Kriege mit Frankreich, noch nicht vereinigt mit Schottland, nichts weiter erreichen, als daß es einige Distrikte der irischen Ostküste nebst der Stadl Dublin in seine Gewalt bekam. Gelang es den Engländern auch hin und wie der ihre Macht in das Innere der Insel vorzutragen, so drängten die Iren sie doch nach kurzer Zeit wieder in die Küsten bezirke zurück. Das aber wurde anders mit dem Beginn der neuen Zeit. Die Engländer wurden eine seefahrende Nation, die englische Kriegsflotte gewann Seegeltung, das englische Reich nahm erheblich zu an Macht. Da lag Irland ihnen im Wege geographisch als der äußerste Vorposten Europas in dem Europa mit Amerika und mit Afrika verbindenden Ozean, historisch, weil die Irländer, lange vor den Engländern, schon seit den frühen Zeiten des Mittelalters, einen blühenden Handel getrieben und aus ihren herrlichen Häfen reiche Handelsemporten zu machen verstanden hatten. Die englischen Machthaber zögerten keinen Augenblick, dieses Hindernis dadurch aus dem Wege zu räumen, daß sie Irland untertänig machten. Von Heinrich VIII. bis Wilhelm von Oranien sind alle englischen Machthaber, die königlichen so gut wie die parlamentarischen, einig gewesen in dem Ziele völliger Unterwerfung Irlands. Wäre aber England nur darauf auögegaugeu, Irland zu unterwerfen, so würde das irische Volk, wenn auch nach einigem Widerstande, sich wahrscheinlich bald bei der Tatsache der Unterwerfung unter die englische Gewalt beruhigt haben. Das irische Volk hatte vor den Zeiten dieser Unterwerfung ein Glück gehabt, das keinem anderen Volke Europas zuteil geworden ist- es hatte von grauer Vorzeit an bis tief ' in das Mittel- alter hinein jahrtausendelang in nahezu völlig ungestörtem Besitz der Heimat gesessen. Weder waren die römischen Legionen über seine grünen Flu ren gezogen, noch waren die Stürme der Völkerwanderung über seine Küsten hinweggebraust. In einem Fr eden, der von außen viele Jahrhunderte lang un- ^^^geblieben war hatte die Insel gelegen, Künste und Wissenschaften, Kirche und Frömmigkeit waren zu hoher Blüte auf ihr gekommen. Aber zu einem starken, machtvollen Staats wesen hatte es das irische furchtbare Kartoffel-Mißernten romcn, da brachen Hungersnöte in Irland aus wie ß* S^oPa sonst nicht erlebt har. Nach englischen Statistiken sind damals dem Hrmgertvde unmittelbar erlegen fast 600 900 Menscheu. , ^nd *^tz dieser grauenvollen, in keinem rtrift ? er annähernd ähnlich anxkb^wu Mißwirtschaft hat das irische Volk bis vor wenigen Jahrzehnten in seinen Forderungen sich zu nichts anderen, verstiegen als höchstens zu dem Begehren nach ^lner u l e , d. h. nach einer zwar weitgehenden Selbst- OfrwaltunA, aber einer Selbstverwaltung, bet der Ir- land ein a e l! des e n g l i f ch e n Reiches bleiben sollte ? le Aren waren bis vor kurzem noch zufrieden m ? mfl tWcn Sj^crium anzugeZören. sie verlangten nur Bürger, nicht rechtlose Sklaven, in diesem Reiche zu sein. y Anders geworden ist das erst in den letzten -wei ru®‘” mächtiger Bund, die (lne= gestützt auf wehr als 1000 Ortsgruppen, die nicht nur in Irland sondern Welt verbreitet sind, das Nationalitäts" bewußtstln de» irischen Volkes aus seinem Schlafe o^brweckt, hat die irische Sprache, die dem Tode verfallen zu fern schien, zu neuem Leben gerufen bar B ° l l mit d-r großen Geschichte seines Mittelalters und nnt den Jahrhunderte füllenden ^"pmketten des englische,^Eroberers wieder bekannt gemacht. Das irische Volk hat eine völlige Wieder- aeburt erlebt und ist sich seines unversöhnlichen Gegensatzes zur angelsächsischen Rasse bewußt ge" der Sin Stettin: Grtsstth gegründete Bund betner dem immer weitere Kreise der 'ren zusallen, und der jetzt wohl schon die aröüere .cklfte des irischen Volkes umfaßt, will IrlanDvöllia England machen und es zu einem sou- ^L.D-°°^^ben.^Er hat auf seinem Konusse k, dag dazu jedes auch die Gewalt, ^walt hat der Bund schon vorher! Non Ostern 19.6 h, Dublin anzuwenden oersuch^ ?u öle ^?6lrsche Uebermacht hat die Erhebung n , ö ? to0 ^ cn und zerstampft. Und doch fürchtet England Irland und wagt — bis jetzt — nicktt die Wehrpflicht in Irland durchzuführen. Hat doch die bloße Ankündigung der Wehrpflicht die Nationalisten die "ur Homerule wollen, und die Sinn-Feiner, die ' r*7‘ *'»iwuiviueien yarre es das irische «wmeruie wollen, und dle Sinn-Feiner die Volk nicht gebracht. Hunderte von unabhängigen -.^utionalisten bisher feindlich genug gegenüber^ Stämmen und Königreichen bestanden auf der Insel, Uberstanden, alsbald miteinander außaesötmt ® e .^- en ' uur selten einmal Das ist das überaus schwere Problem vor dem für eine kurze Zeit zu einer lockeren Gesamtheit unter I England steht: England, der se lbstlo t?' 4 ** d« Ardrts. der Hochkönige, zusam. der,.kletnenVölker",will Irland »ich t freiacbe^ wttl mengefaßt, deren Mehrzahl machtlose Schattenherrscher I es damit die Grundlage der Tvrannel mifmih» m» ** waren. Eine geordnete Heeresverfassung gab es nicht, über die Meere ausgerichtet S S hÄ noD u^"^-^"^"des die englische Soldateska in -i a ? englische Generale voll Schaudern ^ « *? etm . a - t J$I te6en ' Kirgisen und Kalmücken hätten f® -«tietzlichcr ttelben können - daß noch In ->.L"S'Ln,°L in Hand mit diesen Greueln gina eine ae- bnlfetzljche Mißwirtschaft in der ^Ve^rwaltung Z ./'° h°"ken Priester wie Laien, wurden bis aufs peinigt, den ersteren lange Zeit bei Todes- Preis auf , ttuf . ft? 3nfel »erboten und ein oon Kopf eines jeden gesetzt. Die enaliscken Enn/'dD/ P C ^ n wie einen Katholiken ~ in dem Lande, das zu fünf Mittew>! Bar « Das Schulwesen, das' im luna^ m nmJ Ut ^ ^ Klöster zu blühender Entwick- Ä M im m&? U ff be Oölli0 zerstört. In dem pas aebö,, ^.^ttelalter zu den gebildetsten Euco- sttken°19 o &^^ute nach englischen Sali- H utcht lese» und schreiben, in einzelnen ^ der Analphabeten Lis zu unb XilÜ ’1°£- Handel und Wandel, Schiffahrt und Gew rbe haben d,e Engländer planmäßig zer- wölb. ' dtt KMd" 3 "dustrien die Moll-, die Baum- den ÜeberleelSnv^, Leinen,ndustrie völlig ruiniert, hat Mlr*ö fuvjnjeg oerboten. Am ärgsten aber yar vie irische Landwirtschaft leiden müssen, Iren^entrMen fruchtbaren Bodens find den den allein " Engländer vergeben wor- freu^d wen v-. .,DD^^'.' ''°ch Bo»», einem cngland- das irische Volk nicht ruhen wird, ehe es nicht'frei- geworde n ist von ^der britischen Knechtschaft. ' ie neue Ergänzung des «Wehrpflichtges etzes. Der vorher ungediente Krregslandsstnrm wird Reserve. Nach dem Gesetz vom 11. Februar 1868 betr Aen- die Wehrpflichtigen. d^.Ew Frieden dem Landsturm ersten Aufgebots über- wief-n oder aus der Ä übergetrcten, wahrend des .Krieges aber zum iw.Heere oder in der Marine herangezogen ^ Landsturms wicir Der Krieg hatte dc,^ Beweis erbracht, daß sich "D-:^d»en eine große Anzahl von Leuten befindet', i h di- lich als völlig kieaH^chbar erw.Un! ÄÄÄ Bestimmung (Artikel II g 38 des 11 Millionen von Und Mtten b?e ffnnflfh" U 1 l i fä ^ 9en 'rischen Bodens, WfcS 0 £mL'"iÄ ®«“ 6 -» «At<Ä Ä in ociien einstige irische Herren und zwanaen diese dns» *»* «-» st » L 1 , t{ ^ Tt ri Il ir ö engste verwachsenen Menschen ^ k ^s stärkste gefühlt wird, begegnet man angesichts der errungenen Erfolge einer SSA^SSjSS. minm 5BerIUftC beinahe ÄS El. Besuch auf den Verbandplätzen ergänzt die- Dw weitaus überwiegende Mehrzahl der -lussälle sind leichte Verwundungen, zumeist ifufalls- ^eeff.^, fefitdlicher Maschinengewehre, Die fast sofort ® t *(j e 0 un 8 der feindlichen Artillerietätigkeit anffifi, e ’st ^ bi^et Artillerieverletzungen Seltenheiten sind. Wir sprachen in Soissons den Führer einer märkischen Kompagnie, die vom Damenwege an bis über die AiSne P a u s e n l o » in vorderster Linie marschierte und kämpfte Auf die Frage nach seinen Verlusten erklärte er uns, daß seine Sturmkompagnie in drei Gefechtstagen und btt einem Geländegewinn von über 20 Kilometer nur o i e r Leichtverwundete zählte. Deutsche Stürme. Anö dem Felds wird uns geschrieben: Du sunkensprr'jhonder Prüfstein >etU rl 0 i' n ; c ^ aIle? ^ tovfen - du unbestechlicher Enthnller aUes Echten und alles Falschen: d»i uner- Öiflenf* 1 5i!qcc oUes .Hinfättigen und Tvdeswür- Mit allen Mitteln der Welt haben unsere Geq- ner und mederzuringen versucht, und mit tausend Fanfaren haben sie immer wieder vor jedem ihrer u ^I er f Vernichtung, ihren glänzenden Sieg verkündet, ssty berauscht an überschwenglichen Worten mi Jfiüf 11 btlIe Seance", „das glorreiche unüber- ^ ^"Ylond" und „die unvergleichliche scanzö- Nsche Armee" nnn.„ wiederkehrten. - Und dann kamen ihre Offensiven, hier und da mehrere Male in jedem >^lrhr. mit einem unerhörten Aufwand von Men- ySJL ^Etstens auf wenig breiterer ^asts als 20 Kilometer, nur zweimal sich auf 40 Kilometer ausdehnend. Auf unserer Seite lagen in zer- cho senen Gräben und klammerten sich in wasserae- füllten Granatlöchern dünne Linien feldgrauer Betera- uen und Jünglinge fest. Und was folgte dc>n rasenden ^tegesposaunenklängen. die aus dem feindlichen Laaer vor dem Angriff zu uns herübergeschallt waren? Wenn ^E oehn- und mehrfache zahlenmäßige und artllle- riftische Ueberlegenheit die Feinde am ersten Tag, dem Hauptstoßes, an einzelnen Stellen drei bis fünf Kilometer^ in die flelicür.-ten deutschen Linien hatte etndringen lauen, gerret ihre Presse in ein wahres Freudendellruim - und dann stockte der Angriff, der uns zerschmettern sollte, jedesmal. In wochen- und monatelangen verlustreichen Kämpfen suchten sie vorwärts zu kommen und hatten dann nach einem halben Jahr acht bis zwölf, einmal sogar 17 Kilometer uderwunden, und jedesmal erschien darauf ein anderes das über die Enttäuschung hinwea- ^lsen sollte: Bald sollten die deutschen Linien unaufhaltsam angeknabbert, bald durch stete Beunruhigung zermürbt, bald langsam zerhämmert werden, und anderes Gerede mehr, das ersetzen sollte, was die Tat übriggelassen hatte. — Worte aber haben noch nie etwas wirklich Großes in der Welt vollbracht: die Tat entscheidet. Jahrelang haben wir gegen eine Welt von Feinden gekämpft, ohne viele Worte, nie nur passiv abwehrend, sondern immer dem deutschen Geist gemäß, die öu der Tat, die aller Ding^ ^snfang und Wert tst. Nie haben wir im ganzen eine bloße Ab- wehrschlacht geführt. Muhten lvir mit dem einen Arm den Schild zum Schutz halten, dann hat der andere um so schärfer und vernichtender zugeschlagen. Nur so haben wir es erreicht, nicht durch schöne Worte, daß der gesamte Osten Frieden schließen mußte. Nun waren endlich unsere beiden Arme gegen Westen frei, nun konnte sich's zeigen, ob dort der jahrelange Schützengrabenkrieg unsere herrlichen Kämpfer in ungezählten Abwehrschlachten zermürbt und untau-ltch gemacht hatte, zu stürmen, wie fte im Svn^ mcr IHM über du2 feindliche Land dahtugesaust waren Keine Fanfaren erklungen bei unS vorher, kein de- liifrtoR - rs . r'r.ri.. _c „7 xTYv .V M J *‘“ v icm uc- gclsterteS Lichberau,chen un Selbstverherrlichnngen, die in der Sonne tausendfarbig schillerten wie künstlich gezogene ^reibhausblüten. Stiller nur wurde unsere HeereSleitrmg, und fester nur faxten unsere- brach tigen Truppen Gewehre und Handgranaten, - und dann brach unser Frühlingssturm los, der deutsche Frühlings,türm! Wie ein Riefenhamrner krachte der Schlag herunter auf den Feind.- in einer Breite von 100, später sogar 120 .Kilometern waren vor St. Quentin in einer Woche 70 Kilometer Tiefe erobert, das Fünffache von der Tiefe, die der Feind in einem einzigen Fall durch eine unaufhörliche blutige Offensive von fünf Monaten erreicht hatte. >, Das war deutscher Sturm! Und zum zweiten Male sauste die deutsche Faust lMnieder. In 40 Kilometer Brette^ an einer Stelle deren Ueberwtndung so ungeheure Geländeschwlerla- ketten bot, daß der Feind einen Angriff einfach für ausgeschlossen gehalten hatte, brachen unsere Truppen zur LyS vor. Unvergleichliches wurde von Infanterie und Artillerie geleistet, und in drei Tagen roaren die feindlichen Linien 17 Kilometer tief durchstoßen. eine ganze feindliche Truppenmacht vernichtet. und abermals mächtige Teile der feindlichen Streit- kräfte und sorgsam gehütete Reserven zerrieben Jetzt gaben sogar englische Blätter kleinlaut zu, es sei eine Lächerlichkeit, zu behaupten, das; die Riesenmcnae von Quadratkilometern, die die Deutschen neu besetzt hat ren) von den Alliierten freiwillig und in guter Ord mm8 geräumt worden wären. — „Aber." sagte Ele- menceau, „gewiß ist die Gefahr riesengroß', diesen, wütenden deutschen Tier ist ja alles zuzukrauen!" — Sei stolz auf dieses Wort, tapferer deutscher Stnrmsol d.tt. und zeige dich seiner würdig, du deutsche Hei mal! — groß auch die Gefahr, so gewaltig ist auch Ou Hu verricht der Alliierten und ore Vordere!- Ning zur Abwehr jedes weiteren Vorstoßes der Den:- scheu." Kaum hatte Clemenceau die Lippen geschlossen da schmetterte schon der dritte Schlag auf die völlig überraschte 60 Kilometer breite französische ,ind eng- lische: Front zwischen Soifjons und Reims. Unüto>c± winvnche Steilungen hatten sich da die Feinde in die Berge gegraben und geschmiedet. Aber als der Abend des ersten Tages sank, da standen die deutschen Truppen südlich der Aisne: da hatten sie die feindliche Steilung in einer Tiefe eingeschlagen, wie sie die Ge.fi ner überhaupt nur ein einziges Mal in unendlich langem Rinwrn um wenige Kilometer übertroffen har- tea: IS Kilometer war die deutsche Infanterie von den Linien entkernt, ln denen sie sich 15 Stunden vorher zum Angriff bereitgestellt hatte! So steht deutsche Tat gegen feindliche Worte, und Taten haben noch !mn,er über Worte gesiegt. ■‘nHimnl 16 SK?* 1 ^Weri wird auf rund /00 M"lione„ Dollar geschätzt. Däglich nimmt in den letzten Wochen diese Art der Versicherung zu Die Entente verhaftet alles. x ll o ö % ni berichtet wird, sind der verhaftete des Avanti" („Vorwärts", Hauptblatt der "ottenischen Sozialisten, bis vor kurzem in Mailand erscheinend), Serratk, und die gemeinsam mit ihm in ^?^?Enommenen sozialistischen Parteiführer. Provin- Zlalrat Barberia, Arbeitskanunersekretar Dalberto. der des „Avanti" Giudios und weitere sieben fe C ü er Soztalistenpartet angeklagt, vom Mat 1915 bis August 1917 den Generalstreik 9 V l ^ie ^btung und Verletzung von den Turiner Unruhen sowie einen W taten " anderthalb Millionen Lire verursacht Krlegstobfucht in den Vereinigten Staaten. Plüten des DcntfchenhasscS ^SlMtd freut sich. Sein größtes Blatt „Times" 24- Mai gibt folgende für den kulturellen Tiefstand. Amerikas bezeichnenden Berichte über die Deut fchniverfolgungen in Amerika wieder: .Zn einer kleinen Landstadt PennsylvanienL ivur einem Zuge Zeitungen verkauft, die aU lieber- mtit einen d e u tschen Vorstoß ankündlgten. Zwei Männer, die benammen saßen, äußerten einige Kehl Uu^, die wie: „Ach gut!" klangen. Ich bin aber dessen Was auch immer der Worte waren, es erhöh sich ein Sturm -<* ein Tornado, und bevor man n % r «Jf die Sache etngehen konnte, waren zwei un- rersetztt Personen hochgehoben und auf die Straße geworfen. Der Ahaffner versuchte nicht dazwischen Enten oder die Fahrt des Wagens auszuhalten, eine Mann siel aus sein Gesicht, der andere überschlug sich und wäke beinahe von einem Automobil üderrannt worden. Im Innern des Zuges lachten Mi geschmeidige Amerikaner und nahmen ihren Sitz wieder ein. Ter Fall war erledigt. (!) ledern Tage wächst der Haß auf alles, was putsch »st, ob wife ob Person. 3« den größeren werden täglich Leute verhaftet und empsan- gen Strafen von drei Monaten und mehr für deutsch- oder österreichsreundliche Lleußernngen. Die weiften dresec Nebeltäter werden an Ort und Stelle von Privatleuten angezeiat oder in vielen Fällen auch — da die Gerichte laut anerkannten, daß sie das Recht hierzu haben. Ä.h7?j flC Teeren und nJhf V ü sanften Erinnerungszeichen an DU patrivttrche Pfltcht ereignen sich im Westen und Mittleren Westen fast täglich. Diese Ausschreitungen !^o aber mcht dre wirklichen Zeichen der Gesinnung ^^olkes. Größere Drnge find im Gange. Die Schul- vücher werden durchgesehen, um jede vorteilhafte Be- Bismarck und den Kaiser, wie auch unvorteilhafte Bemerkungen in bezug auf britische -muge und Könige auszumerzen. Die Lehrer müssen den Treueid leisten. Eoykottbewegung gegen deutsche Waren wächst un ^ &fl 0n terö unter den Frauen wirb sie me- Alsch.organisiert. Mein Eindruck ist. daß. wenn der ftch noch viel langer hinzieht, oder die amerika- schwer mitgenommen werden, die amt- iia)jn Stetten sich brs zum äußersten werden anstrengen ^uen. um Eigentum und Person offenkundiger Deut- IMr zu schützen. Tie eingewanderten Rutschen müssen «h ob sie Deutsche oder Amerikaner vÄbt ^ Volk sagt: „Wer einmal ein Deutscher ist. tlrx e !" Deutscher." Die besten Kenner hal- ft b i n uLchsten Monaten Tausende von Zutschen sjch für Amerika erNären werden. Es ist ktn Amerikaner al£ ein Deutscher zu sein - imb die Furcht ist ein mäch.iger Vermittler." Was die Flüchtlinge erzählen. § U0 ununterbrochen in Paris mit » C n ' während gleichzeitig eine Menge in fni Jl ft S 1 !- F in Berichterstatter gibt dieAus- fage eines Flüchtlings aus Bendeuil bei Uoncherk ,vie- ^ a i lber P$ tten diesen Abschnitt besetzt, erreichten sie die Front, und wenige s^s^bn lpater begann der Angriff gegen sie mit I datt/n "Ä Hartnäckigkeit, daß sie nicht stand- ! konnten. Einige Stunden später kamen sie wie- vorbei, wobei sie uns gleichzeitig darauf hü ° n Achten, ble Deutschen sicherlich bald da se n würden. Wir flüchteten daher aus der Stadt, nur ernige Decken mttnehmend. die rulS aut zustatten ^awbn, da wir zwei Nächte unter freiem Himmel Mp b LhUHi lmi|5 » ei1, Gleichzeitig mit Den Zügen für rnimhlÄil l 9f einige hundert englische Ber- ] r^ hurKampfplatz. Ihre Uniformen wa- ^^^s^ ^Ehrkngeln und Granatsplitter zerrissen. mit die Deutschen hätten lvie gewöhnlich ^ ^!S öen begonnen, aber man entdeckte die Gaswolken nicht eher, als bis sie mit außeror- ^^^kv^bigkeit tzanz über unsere Linien ge- dre Engländer vollständig in ^aSwolken gehüllt waren, stürzten die Deutschen sich Er sw- ES kam zu fürchterlichen Kämpfen Mann gegen Mann, von ganz unglaublicher Wildheit. Australieu wird begehrlich. seinen Lohn. Nach der „Daily Mail" (Festlandsausgabe) vom 26. Mai sagte der stellvertretende australische Premierminister Watt in einer Rede £ a J* rr ™ bol . e ' daß die Hauptaufgabe Hughes' und ZookS bei ihrer Relse nach London darin bestünde, Australiens Ansicht über die Zukunft des südlichen PacificS bestrmmt und deutlich den Staatsmännern Großbritanniens vorzutragen. Der Sah. daß England keine Gebietserwerbnngen suche, sei gefährlich für Australien. ES fet für Australien sehr wichtig die ehemals deutschen Inseln zu behalten. Ein Rück- ! ^^?Edeu^e Gefahr, vielleicht den Untergang für das uVll' Die Tatsache, daß diese Inseln große Häfen vesätzen, dte die ganze deutsche Flotte ausnehmen konnten, sei auch oft in England anerkannt worden. Ruhepausen zwischen den Großschlachtcn. Hauptmann E. M. schreibt im St. Gatter Tag blatt": Man ist vielfach geneigt, die lange Pause, die deutscherseits zwischen die alten und die neuen Ofsensivaktionen eingeschoben wurde, als einen Fehler sogar als das Eingeständnis eines den ersten Angriffen beschiedenen Mißerfolges zu taxieren. Nichts ist unberechtigter. Studiert man die Geschichte der bisherigen großen Ereignisse auf dem westlichen Kriegs- schauplatz, seitdem dort der Stellungskrsteg Platz ae- ariffen hat und seitdem es sich um Kämpfe handelt in denen beiderseits Millionen von Streitern einge- sEtzt sind, so wird einem vielmehr klar, daß diese Kämpfe sich in eine Reihe von G r o ß s ch l a ch t e n zerlegen müssen, und daß der ganz natürliche Lauf der Dinge zwingt, zwischen die großen Sturmperioden Zeiten einzuschieben, dte der Erholung, der Sicherung des Errungenen, und der Vorbereitung der neuen Kämpfe dienen müssen." Kleine Krlegsnachrichlen. " In Schweden wird amtlich mitgeteilt, daß die vorhandenen und zu erwartenden Getteidevorräte bis zur Ernte auSreichen werden und daß daher die bisherige Brotration aufrecht erhalten werden könne. " Bulgarien wird in diesen Wochen ein Gesetz veröffentlichen, daß die Einfuhr von Luxus waren nach Bulgarien verbietet. deitburg und Ludendorsf, die Friedensschlüsse km fDrh^P ft ^Ä^ehen." Auf wirtschaftlichem Gebiet der Redner Befreiung vom etziaen Ernäb- ""^.Wiedereinsetzung der Freiheit des aer verbiß, ? ,e h Landwirtschaft dürfe nicht län- duktln^ 4 ro ,! r n e , n äu produzieren, und die Pro- fF. mi i. Ausnahme des Getreides und des den Ä! 6em c fr / ien ^ndel übertragen wer den b^ö m? o’T lnüf f e berücksichtigt wer- lest' ni*t Ö w 1 La>'bwirt,cha,t verloren sei, wenn sie letzt nicht Rücklagen machen könne. Im Innern müsse er verlangen, daß alles, was uns in be^ua rmflrnÄ bewege, znrückgestellt werde dis j,uv Heimkehr der Truppen. — Nach dieser mit minuän- Beifall aufgenommenen Rede wurde eine Ent< schließung angenommen. , bin politischer Prozeß. In München' hat ein lehr temperamentvoller früherer Redakteur eines Münchener Annoncenblattes, ein Graf Bothmer neu lick» ! xL Töne erklingeii ließ. Daraufhin hat SR Pr hmth gsminrster gegen ihii Strafantrag gestellt. Dte ^.s^ublung gegen ihn ist auf den 3. Juni vor der Münchener Strafkammer anberaumt worden. Als Zen gen und Sachverständige sind geladen worden: Land x^^Obordneter Kaiser, der Herausgeber der „Süddeutschen Monatshefte", Professor Goßmann, der tte- remonienmeister des Kaisers v. Rosenberg, ferner zwei bayerischen Kriegsministerium, Ober! nenbi?rg ** ^ rau f e un ^ Oberleutnant Falkner v. Son- u Schlcichhanvcl als Borbedinguttg? Die „Deutsche Bergwerkszeitung" macht folgende seltsamen Mttteilun- Schleichhandels ® er ^ Itnis amtlicher Stellen zu de,,. die Versorgung der Arbeiterschaft mit aus dem Schleichhandel durch viele tn- NElr Werke aufgehört hat, hat es dle Aegieruiig bekanntlich übernommen, der Arbeiterschaft derKriegS- iabustrse besondere Zuweisungen an Nahrungsmitteln ? c ^ e besonderen Zuweisungen kommen nur solchen Werken zugute, die Nachweisen können bezw l eidesstattliche Versicherung abgeben, daß sie vorher Lebensmittel für ihre Arbeiter auö be„, Schleichhandel beschafft haben? die übrigen Werke gehen leer auS^ Die Geschichte bedarf dringend der Slus- klörung In unserer an Kuriosität so sehr reichen Zeit > wäre die Bestrafung der Ehrlichkeit noch das Seit- famste. ^k.'^^^äiawcnrokratischc Partciausschuß tagte am ! Merrag. Es wurde angenommen eine Entschließuna worin die Erwartung ausgesprochen wird. ^ ^"orvorstand auch in Zukunft mit allen Kräften dnrans hlnwirkt. den Krieg durch einen all- ^!^dknen B erst « n o i g u il g s f r i e d e n auf Grundlage der Entschlietzung des Reichstages vom 19. Juli ft}] beendigen. Mißbilligt wird die nnzuläng- itche und schwachmütige Haltung der Regierung in der ^"bischen WahlrecktSsrage. Die geplante Ein- Befugnisse des Abgeordnetenhauses und die sog. „Lichcrungen" stündeir mit einer loyalen Durch Mrung der eierlichen Zusagen in den Botschaften "W lm Einklang. Schließlich wird die ^^lche _ A uflöjung des ^lbgeordnetenhanses gefordert, fattv bek der bevorstehenden Abstimmung das gleiche Wahlrecht wiederum abgelehnt werde. Ebenso b Wejtimmt 'einer Entschließung des Genossen Auer (München), lvonach zilr Versorgung der Bevöl- Lebensmitteln die strengste Erfassung oller Lebensmtttel zur ^neittiuHen Bewirtschaftung ^- er Varteiausschuß erwartet von der AEtchstagöfraktron dle rücksichtslose Bekämpfung der aus die Aufhebung dieses Prmzips gerichteten Bestrebu.: Uu, wie sie sich u. a. in dem Anträge des Aba. Roejtcke aus Einführung einer Landumlage und Frei stelinng czller über ein bestimmte- i?lbliefern no-'sgll gehenden landwirtschaftlichen Produkte zur völlig freien Verfügung für die Landwirtschaft zeigten. Holland: Vorsicht für alle Fälle. ^cm Algemeen Handelsblad^ zufolge hat die Politische Rundschau. Der Landtag deö Herzogtums Sachsen-Alten bürg ist auf den 18. Juni einberufen worden. :: Eine Rede OldeuburgS. In der Landesversammlung des Bundes der Landwirte im Königreich Sachsen sprach Abg. Malkewitz über .Ftrieg und Landwirt- Rede lag der Leitsatz zugrunde: „Nur das Schwert bringt uns den Frieden, und dte Diplo- matie soll nicht verlieren, was der Degen gewann." Der Redner wandte sich gegen unsere' innere und äußere Pollttk und gegen unsere Diplomatie und Y r - | v k v iVIMUllv 14 I l U Kriegswirtschaft. Unsere Innere Politik sei nicht rosia sondern sogar knallrot, und der Burgfriede sei sehr Allgemeine Kriegsnachrichten. Newyort jürchtct Z-Itegcrbesu». w ia !a S L ße< ' Newhork, teilt mit, daß die nrotzsn LlektriziEtSwerke sich mit mehr Sogen See- und Lust-Bon,bar- f ^ben. Dir Versicherungssumme, ntt welcher andere große Betriede j„ Newhork sich f i o — ^ ^ ^ *• i * vv v m v 1 v v V i^| I C 1/ I chnell vom Partetkampf abgelöst worden. Auch Kammerherr v. Oldenburg-Ja nu schau wandte sich gegen unsere innere und äußere Politik, besonders gegen Erzberger und Schetdemann, dre seit dem Kriege die Staatsgeschäfte besorgt hätten. Graf Hertling könne unö von Erzberger befreien, er brauche nur dessen Re- klamation nicht zu erneuern. „Wir Preußen sind jetzt katholisch und blau-weiß angestrtchen, und wenn wir uns nickt auf unser altes Preußentum besinnen geht Deutschland jetzt in die Kniee." Der Redner wandte sich dann gegen die F r i e d e n S r e s o l u t i o n e n und dte FrtedenSverträge, und nannte das Wort vom Selbstt besttmmungörecht der Völker einen Schwindel. Anstelle unserer Botschafter wünsche er nach dem Kriege verwundete Offiziere Zu sehen. „Der Reichstag nützt die Not des Vaterlandes aus, um seine Macht zu vergrößern, zum Schaden des Kaisers und des Landes. Die Friedensschlüsse im Westen werden eine Gefahr für den Kaiser, wenn niemand da ist, der vor dem Thron steht, es sei denn, der Kaiser beausttagte Hin- Ltt K von Antrag ter Laas-7 in' dem der bc «5 Legierung in diesem Jahre Landwehr- Übungen abzuhalten, mißbilligt wird, verlvorfen. Ungarn: Frauenwahlrecht abgelehnt. 7*"' Wahlrechtsausschuß des ungarischen Lan- deSparlamentS wurde dte Bestimmung über das Frauen Wahlrecht mit 11 gegen 9 Stimmen abgelehnt. — Graf LIsza stimmte dagegen. Eine Anzahl seiner Anhänger nabm den Paragraphen an, welcher jedoch mit zwei Stimmen Majorität abgelehnt wurde. Rußland: Ukraine und die Kosaken. J Der Hetman Skoropadski forderte feinen Krieas- m,inster auf, augenblicklich eine K o s a k e n r a d a zur Ausarbeitung des Statuts für eine Organisation der Kosakenschaft in der Ukraine zu bilden, die bei Schaf- i ukrainischen Staatswesens und des Heere" wirklrch verläßliche und nützliche Dienste leisten könnte. Das Ziel des Hetmans ist die Schaffung einer großen kosanschen llkraine und eines nationalen Heeres, oaö allein wirklicher Verteidiger des Staates sein rann. Da§ Kofakentum, in das die Blüte ('?!!) der ukrainischen Bevölkerung eintrltt, sott der Verfechter nationaler Idee und das Kadre zu einer künftigen ukrainischen Kosakenarmee werden. Aus aller Welt ™ *lmuudse,t bricht zum Nordpvl auf. Roald Amundsen ist von seiner Amerikafahrt wieder nack Norweaen zurückgekehrt und hat erklärt, daß er nun ^ehr in sechs Wochen seine Nordpolfahrt anzutreten beabsichtige. Die gesamte Ausrüstung ist bereits zur Stelle und die Mannschaft versammelt. Sie besteht tm ganzen aus acht Mann, die sämtlich int Atter von über 35 Jahren stehen. Amundsen ist nämlich der Anficht, dag die Teilnehmer an einer solchen Unterneh- mung über ein gewisses geistiges und seelisches Gleich gewicht verfugen müssen, wie es der Mensch in der Regel er,t tm reiferen Alter erwirbt. Der Auf bruch soll vou Ehristiania aus erfolgen: dann werden noch Bergen und Tromfö angelanfen, und darauf soll der Kurs sogleich nach Osten auf die Kara-Bucht gesetzt werden. Amundsen rechnet darauf, in drei Jahren zurückzukehren. Amtliche deutfcbe cagerbrrlcbie. wtb. Großes Hauptquartier, 3. Juni 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Zeitweilig ausübender Artillcriekampf. Feindliche Teilangriffe westlich von Bailleull und nördlich der Lys wurden abgewiesen. Heeresgruppe deutscher Kronprinz Zum Ersatz der durch unseren Angriff zerschlagenen französischen und englischen Armeekorps und zur Stützung der bisher von den Nachborarmeen eiligst auf das Schachtfeld herangeführtkn und stark gelichteten Divisionen sind neue französische Verbände weither gelegener Fronten in den Kampf getreten. — Nördlich der AiSne versuchten sie vergeblich, die ihnen angewiesenen Stellungen zu halten. Wir ichlugen sie in hartem Grabenkampf auf Moulin-souS'Teuvent-St. Christophe-Vingre zurück. Südwestlich von SoiffonS wurde Chandun ge- nommen. Wir stießen im Angriff über den SaviereS» Grund bis an den Oftrand der Wälder von VtllerS CotteretS vor. Südlich von Ourca führte der Feind heftige Gegenangriffe. Sie wurden blutig abgewtesen. Ueber CourchampS und MonthiecS hinaus gewannen wir Boden und nahmen die Höhen westlich von Chateau.Thterry. An der Marne, zwischen Marne und ReimS ist die Lage unverändert. Die auf das Schlachtfeld führenden, mit Truppenbewegungen stark belegten Bahnen wurden durch unsere Bombengeschwader erfolgreich angegriffen. Wir schossen 31 feindliche Flugzeuge ab. Leutnant Menkhoff errang seinen 29. und 30. die Leutnants Löwenhardt und Udet ihren 25. Luftsieg. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. » . Be r l i n, 3. Juni, abends. Südwestlich von SoiffonS neue Fortschritte. Französische Gegenangriffe beiderseits der Ourca. » Berlin, 3. Juni. Eines unserer U-Boote unter der Führung dcS KapitänleutnantS Werner hat im westlichen Teil des Aermelkanals und an der Küste Westenglands 5 Dampfer mit über 29 000 Brt. vec- nichtet. Von den versenkten Schiffen wurden namentlich festgestellt der bewaffnete englische Transporter „Deubigh Hall" (4943 Brt), der aus einem stark gesicherten Ge» leitzug herausgeschossen wurde und das französische üc. waffnete Motortankichiff „Motriclne" (4047 Brt.), btffen Kapitän gefangen eingebracht wurde. Bei der Versenkung kines mindestens 7500 Brt. großen bewaffneten tief, beladenen Fcachtdampfec aus einem stark gesicherten Geleitzug wurde infolge der entstandenen Verwirrung ein weiterer etwa 6000 Brt. großer Dampfer durch etam Zusammenstoß mit einem andern Dampfer zum Sinken gebracht. Der Chef des Admiralstabes der Marine. geringste Beschädigung in deutsche Hand gefallen Noch größer vielleicht, ganzen Regimentern bequemste Unterkunft gewährend, ist eine wahre Metropole aus Lag er barocken, die uns der Franzose zwischen Chery und Mareuil überlassen hat. Man muß habet der Organisationsgabe des Gegners vollauf Gerechtigkeit widerfahren lassen. Die Anlagen können als Mnsterbei spiele großer Truppenunterbringspiätze gelten. Sie sind mit Weitblick nach einheitlichen Plänen angelegt und nichts fehlt an den Einrichtungen. Den nachrückenden Divisionen und Kolonnen kommt diese Soldaten Villen- kolonie jetzt zugute. Bei Fere-en-To rde n os ist uns einretch gefülltes Pionierlager von riesen haftem Ausmaß zugefallen, mit mächtigem Wagenpark und allen Arten von Wagencrsatzteilen, auch ansehnliche Kohlen- und Brennstofflager, die zu vernichten der Gegner bei der überall offenkundigen Planlosigkeit seines Rückzuges die Zeit nicht fand. Sri» arm rl. Märr >7§ ooo gefangene u. ross Sescbiiire. Vom 21 März 1918 bis 1. Sunt 1918, also in zehn Wochen, sind in den Kämpfen an der Westfront den Deutschen über 175,000 Gefangene und weit über 2000 Geschütze in die Hände gefallen. Die Zahl der Maschinengewehre, die unzählige Tausende beträgt und der Umfang deS sonstigen unübersehbaren erbeuteten Kriegsmaterials läßt sich vorläufig auch nicht annähernd angeben. Dazu kommen die großen Be- kleidungs-, Velpfügungs- und Gerätedepots, die Lazarette, ferner ausgedehnte unversehrte Munitionslager schwersten "Kalibers, Grabenwaffen, Flugzeuge, Flugzeughallen, Lokomotiven, Eisenbahnwagen, Kraftfahrzeuge, Tanks und Feldlager. Von den in der Aisnegegend Vorgefundenen Munitionslagern enthielt ein einziges allein 100,000 Schuß aller Kaliber. Die Werte, die die Entente an eingebautem Material, an Holz, Draht, Beton, Feld- bahngerät, Telephonleitungen usw. an den mehreren hundert Kilometern langen Angriffsfronten um den zahlreichen übereinander liegenden Verteidigungslinien verloren hat, lassen sich ebenfalls kaum abschätzm Die weiten, von den Deutschen eroberten Gebiete mit den bebauten Feldern verschärfen die Ernährungsschwierig- ketten Frankreichs, zumal eine gro^e Reihe der wichtigsten Bahnen der Benutzung entzogen sind und die Zu- fuhrmöglichkeiten erschweren. Mehr wie je muß der U e b e r seetr a n s p or t zur Ergänzung der verlorenen Bestände in Anspruch genommen werden, was bei dem Schiffsraummangel doppelt ins Gcw'.cht fällt. Die hohe Zahl der Gefangenen und der blutige Verlust vermindern jedoch gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Kriegsindustrie und der Schlffebauwerften. Die Zer- tcünrmerung der feindlichen Drittel und Kampfkraft ist damit ihrem Endziel wieder einem großen Schritt nähergekommen. Hm Sind! und Land. wtb. Großes Hauptquartier, 4. Juni 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppeu Kronpriuz Rupprecht Artillertckampf wechselnder Stärke. Rege Ec. kundungStätigStätigkeit dcS Feindes und stärkere Vor- stöße an verschiedenen Stellen der Front. Südwestlich von Merris hat sich der Feind in kleineren Graben- stucken festgesetzt. Heeresgruppe Deutscher Kronpriuz Nördlich der AiSne entrissen wir dem Feinde hartem Kampfe einige Gräben. Der zähe Wtdcrsta des auf den Höhen westlich und südwestlich von Soiffo sich anklammecnden Feindes wurde gestern gebroch» Die Höhen von Vauxbuin und westlich von Cha dun wurden genommen. Nach Erstürmung v Pernant und Mtssy-aux-Bois warfen wir d Feind auf die Linie le Soulier—DommtecS zurr Mehrere Batterien wurden erobert, einige taufe, ®. e j a "? e " e etngebracht. - Französische Gegenangri beiderseits des Ourca-FluffeS scheiterten unter schwer Verlusten. Nordwestlich von Chatcau-Thteily haben n im Kampf die Bahn BussareS—BourescheS überschritt und feindliche Gegenangriffe abgewiesen. — An t Marne, zw chen Marne und Reims ist die Lage u verändert. Der Erste Generalquartiermcistcr: Ludendorff. Ber|(tn, 4. Juni, abends. Erfolgreiche Kä auf dem Sudufer der Atsne westlich von Soiffon! ver vorstorr an der Marne. . ir* S! L et *L , V 2 ' ^ un *’ Mit der Einnahme des Nor! teils von Chateau Thierry und der Erstllrmun ÖD " ^ die Marnefront bereits a> ?fP C u a i B ^Kilometer verbreitert. Der spitze Stos keil hat sich zur breiten Kampflinie geformt. — Al ein Zeichen dafür, welche Planlosigkeit Hinte L! 1 i.f. ra £ ?ö ' f<$en Front hcrvorgerufen war un wie über Erwarten schnell der Bormarsch unserer Div stonen durchgrführt wurde, müssen die gewaltige bct lichtende Feind uns völli rÄ h'ntexltkß Erweckt c« schon Erstaunen, da auf den Flugplätzen so viele Flugzeuge unvecschr vorgefunden wurd.n, so ist es geradezu un.rkläiliä * n! n ul, £ en .ftuchtenden Franzosen niemand meh b 'N Entschluß oder die Zeit fand, die so leicht zu ver nichtenlrcn großen Truppenplätze zu zerstören B- Ftrmes ist eine riesige Barackenstadt ohne di * Die Aufgaben der Uolkskirche. Auf bec letzten theologischen Konferen in Gießen stellte Pfarrer Manz-Frankfurt a. M. in seinem Vortrag über den „Ausbau der evangelischen volkskirchlichen Arbeit" folgende Forderungen als Aufgaben der Volkskirche auf: 1. eine Neubelebung der gottesdtnstlichen Formen, auch der Abendmahlsfeienl hecbeizusühcen; 2. Schaffung der diatonischen Acmter, Helfer u. Helferinnen; 3. Ausbau des kirchlichen Sclbslbesttmmungsrechtts ohne mechanische Trennung von Kirche und Staat; die Kirche muß ihr Amt selbständig auSwicken können; 4. verfassungsmäßige Einführung der Frauen in die kirchliche Arbeit; 5. Schaffung einer Arbeitsgemeinschaft zwischen den evangelischen Landeskirchen Deutschlands. » * Keiue Verminderung des Ginrnacheznckers. Das von anderer Sette verbreitete Gerücht, wonach die zum Ausgleich der Brotverkürzung gewährte Sanderzuweisung von Zucker auf den Elnmachezuker angerechnet werden solle, entbehrt, wie uns von zuständiger Seits mitgetetlt wird, jeder Grundlage. Bereits bei Ankündigung der Herabsetzung des Lrotanteils ist im Kriegs- ernährungSamt vom UntecstaatSfekretär D. Müller ausdrücklich betont worden, daß die Sonderzuweisung von 750 Gramm Zucker zunächst für die Wochen vom 17. Juni bis zum 15. Juli diescs Jah.es neben und außer den Eirnnachczucker verteilt werden würd^. Für diesen AuSgleichszweck stehen uns 500,000 Doppelzentner Zucker zur Verfügung. Die Verteilung von Emmachezuckec stehr mit dieser Sondergabe in keinem Zusammenhänge. Falls noch aus der. Ukraine nennenswerte Zuckermenge cintreffen, hofft man, die Sonderzuweisung von Zucker zum BrotauSgleich noch einige Wochen länger gebcn zu können. * Der General der Infanterie. D. Rudolf. Pect es ist im 75. Lebensjahr in Berlin, wo er im Ruhestande lebte, gcstocben. Ec befehligte in den 90?c Zahlen das Infanterie-Regiment 116 in Gießen, sodann die 44. Infanterie. Brigade in Cassel und von 1897 bis 1900 die 21. Division in Frankfurt a. M. « * Metzlar. 31. Mai. Das Amtsgericht bestrafte 20 Landwirte und Kaufleute wegen heimlicher Schlack) tungen, heimlicher Fortschaffung von Korn und Lebensmitteln, Wuchers mit Lebensmitteln mit Geldstrafen von 50 bis 900 Mark in jedem einzelnen Falle. Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. Paprii- ü. HÄM ohne Bezugsschein zur Konfektion von Bürsten, elektr. 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