(Neueste Nachrichten) Bezugspreis 60 pfg. monatlich vierteljährlich 1,80Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,50 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Nedaktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert, «erlag der „Gießener Zeitung", Gießen. («tt*e»er üaeeifatt) Knzeigenprris 20 Pfg. - ;$»«$ die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame.Zeile 72 Pfennig. rpflicht stark geltend^ Englische Agenten bereisten Skandinavien, um Arbeiter anzuwerben. 'Ein größerer Transport, iunger ^änen habe kürzlich aus dem Wege nach England Chrrsttania passiert. Ihnen seien hoher Lohn und günstige Arbeitsbedingungen versprochen worden^ Vergebliche Zetteln,rgen. Auf dem Balkan wie überall in der Welt, wohin ihre Agenten kommen dürfen, haben die Gegner mit großen Geldmitteln allerlei Ränke geschmiedet und Unruhen zu stiften versucht. Von einem Erfolge solcher Treibereien wußten sie dieser Tage aus dem jetzt bulgarischen Teil des früheren Serbien zu berichten. Tre Nachricht der Pariser Zeitung „L'Oeuvre", derzu- folge in den Departements Nisch und Leskowatz. ein Ausstand ausgebrcchen wäre, ist nach bulgarischer Feststellung in jeder Hinsicht erfunden. Im ganzen besetzten Gebiet herrscht vollständige Ruhe. Dort kommt der Bevölkerung ihre bulgarische Vergangenheit immer mehr zum Bewußtsein und weist die serbische Entnationalisierung zurück. Holland wird mutig. Wenn der Außenverband ihnen kein Getreide gibt, dann gibt Holland kein Zinn aus Java. Der Washingtoner Korrespondent der „Associated Preß" drahtet, daß das bereits mitgeteilte .holländische Aus-- fuhrv erbot für Holländisch-Ostindien am 22. April in Kraft getreten ist. — Tie Mitteilung hiervon hat in amerikanischen Kreisen Bestürzung hervorgerufen. Besonders unangenehm wird das Verbot der Ausfuhr von Zinn und Zinnerzen empfunden. Tie Bereinig- Hilfe als er die fremden Stimmen hörte, worauf ihn die Gendarmen aus dem Keller herausholten. Der Waldhüter und seine Frau wurden gefesselt und nach Kutno geschafft, wo sie ihrer Strafe entgegensehen. tt Jägerlatein? „Ein seltenes Tieridyll ist äugen- . blicklich ans dem Hofe der Gutsbesitzerin Wwe. Löpec in Hoinkhausen zu beobachten. Einer Hündin, welche vorige Woche geworsen hatte, war nur ein Junges ^ belassen. Am Montag brachte ein Knecht zwei ganz * junge wilde Kan inchen aus dem Felde mit, welche er der Hündin vorlegte. Anstatt nun, wie erwartet wurde, die Kaninchen aufzufressen, trug der Hund dieselben in sein Lager, legte sich hin zum Säugen, leckte die Tierchen und ruhte nicht, bis sie die gebotene Nahrung annahmen. Die Befürchtung, die Kleinen würden die Milch nicht vertragen, bestätigt sich nicht, sie gedeihen augenscheinlich ganz vorzüglich, denn während das kleine Hündchen noch unbeholfen im Lager liegt, versuchen die Kaninchen schon kleine Exkursionen. Man kann gespannt darauf sein, wie die 'Sache sich weiter entwickeln wird." — Offenbar hat der Verfasser dieser schönen Meldung vor, suS diesem bunten Einfall noch recht viel Mitarbeiterhonorare ans seiner Zeitung heranszuholen. Der Gedanke ist wirklich fruchtbar, fruchtbarer wie ein Karnickel. ES läßt sich daraus der schönste Hunde-Rvman gewinnen, immer in Fortsetzungen von 25 Zeilen zu 10 Pfennig. tf. Für mich at&t* koa Sommerzeit. Aus dem Felde wird folgende Sommerzeit-Episode mitgeteilt: „Am 14. April berichtete unser Feldwebel beim Abendappell daß morgen die Sommerzeit beginne und daher alle Uhren schon jetzt um eine Stunde vorzurücken seien, damit am Morgen in der Kompagnie keine Zeitoerwirrung entstehe. Also Uhren heraus! Um eine Stunde vorgestellt!! Ruckweise und präzis wurde da- Kommando von allen auSgeführt, bis auf einen, den wir der Einfachheit halber Meier nennen wollen, der stand kerzen^rad du und grinste. Natürlich hatte ihn der Feldwebel sofort entdeckt. Meier, warum grinsen Sie? Sie sind wohl mit der Sommerzeit nicht einverstanden, was? Ja, was gar, erwiderte der Meier, für mich gibt'S kao Sommerzeit — ich Hab ja kao Uhr! — Mit der Dienstmiene des Feldwebels war eS nach diesem Bescheid vorbei." ton Staaten haben im begangenen Jahre in Hok- ändrsa. Ostindien nngesühr 16 000 Tonnen Zinn ge- \ uift die sie für die M 11 ui t io n s c r z e it g 0 n g uiid t>ic Fabrikation von Konserven benötigen. Cre werden wahrscheinlich aus Bolivia Zinn zu bekommen ^ ^Holland spielt hier ein gewagtes Spiel: denn bei dem verbrecherischen Kriegswahnsinn in ^ 171 ^ 11 « kann das zu Gewaltmaßnahmen der Entente fuhren. französische Negicrungsmörd r Friedensfreunde werden nicht bloß ins Zuchthaus gesteckt und dort langsam zu Tode gequält, wndern Ue werden in dringenden Fallen durch gedungene -Verbrecher gemordet, damit ihre Frleden^arbett der.k^ aieruna keine Schwierigkeiten mehr macht, Neulich wurde der Anarchist Almereyda in Part-- "lS Gefängnis aeworfen und einige Tage darauf ,.tot ausgesuuden . Jetzt berichten Pariser Blätter trotz der.^Jur: „Vor eriva zwei Alonaten traf in Bourgev ern Soldat den . früheren Sträfling von Fresnev. Bernard. der be- tanntlich der Wärter Almereydas war und bereits verdächtig war, den Mord begangen zu haben, ^er Soldat fragte Bernard. ob er Almereyda wirklich ermordet habe, worauf Bernard geantwortet l^be: „Ja, ich habe ihn erledigt und bin lnsolgede,,en frei ae worden und bekomme nach dem Frieden noch Ge^d Ta" habe ich gut gemacht." Der Soldat be- richtete das Geständnis sofort ernem ihm befreundeten Anwalt der seinerseits den Vertreter Almereydas be- nachrichtiare. Ter Verteidiger Almereydas. Morel, lief; sich von dem Soldaten das Geständnis Bernards nochmals schriftlich bestätigen. . Tie franzchi.che Presse hat sich durch die Zensur nicht davon abhalten lassen, diese Nachricht in die ^essentlichteit zu bringen. Sie wird sicher nicht dazu beitragen, die Kriegsbegeisterung zu erhöhen. Drei fleischlose Tage in Frankreich. Ter französische Verpflegungsminister gibt amtlich bekannt, daß mit Rücksicht auf die Truppenver- pslegunh die Zahl der Fleischige verringert werden müsse. Es werden drei fleischlose Tage wöchentlich «mgesührt, und bisher zulässige Schlachtungen vermindert. Karl Marx-Feiern in Frankreich. Wie „Popnlaire" mitteilt, haben die französischen Sozialisten beschlossen, den 100jährigen Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai zu feiern. Die Partei erfaßt einen Aufruf aii die französische Arbeiterschaft, der von den Deputierten Bracke und Longuet (der ein Enkel von Karl Marx ist) verfaßt wird. Außerdem sollen in ganz Frankreich Gedenkfeiern stattfinden Offenbar wollen die kriegswütigen ..Genoffen ' in Frankreich damit ihre — noch immer beanspruchte, trotz der antisozialistischen Kriegstreiberei Zugehörigkeit zu der Gefolgschaft des .Krlegsbekampfer Marx beweiseu. Englischer Konsul als Spion entlarvt. Ter englische Vizekonsul in Goeteborg CaPtain Leslie Grant wurde als Leiter der englischen Spionage zentrale entlarvt. Grant versuchte verschiedentlich, Leute nach Deutschland zu militärischer und mar,ti- iner Spionage zu entsenden. Er besitzt selbst^ viele schwedische Pässe, womit er seine Agenten ^ausstattet Die Angelegenheit ist durch die deutfche politische Po lizei ausgerollt worden. In Schweden war das langst bekannt, aber man wagte nicht, gegen den allmach- ligeii Herrn Engländer aufzutreten. Auch die Schweiz muß sich wehren. Der schweizerische Bundesrat richtete eine warnende Note an sämtliche in Bern akkredierten Gesandtschaften der kriegführenden Staaten, in der sestge rtdlt wird, daß verschiedene Konsulate uiid Vizckon- sulnte sich an einem verbotenen N a ch r i ch t e n d i en st beteiligt haben. Der Bundesrat erinnere daran, daß nach völkerrechtlichem Brauch den fremden Konsuln und Bizekonsuln das Recht der Exterritorialität nicht zn- lomme und sie der Strafgerichtsbarkeit de^ Landes unterlägen. Das Privileg der Unantastbarkeit dcr Konsulararchive bleibe selbstverständlich aufrecyt er halten. Die englischen Verluste bei Zeebrügge. Nach amtlicher englischer Auskunft sind die Verluste bei der Unternehmung an der belgischen Küste am 23. April folgende: Offiziere gefallen 16, an ihren Verwundungen gestorben 3. vermißt 2. verwundet^ lJ, Mannschaften gefallen 144, an Verwundungen gestorben 25, vermißt 14, verwundet 355. Das neue amerikanische Heeresgesetz. Das Repräsentantenhaus stimmte am 26. April dem vom Senat bereits angenommenen Gesetzentwurf zu. der die Rekrutierung aller amerikanischen Burger. die am 21. Juni 1917 das 21. Lebensjahr erreicht haben, vorsieht. Durch dieses Gesetz werden jährlich eine Million Männer lnehr, als bisher vorgesehen, der Rekrutierung unterworfen. Konzessionen zur Bolksbernhignng. In Italien wurde folgendes bestimmt: Unbegrenzter Urlaub für Soldaten und Unteroffiziere der Jahresklassen 1874 und 1875, die vier oder mehr Söhne ernähren müssen; Versetzung derjenigen Mannschaften von der Front nach ihrem Heimatsorte, die zw"i oder mehr Söhne im Heere haben, beginnend mit der Jahresklasse 1876; Befreiung der Söhne von Witwen über 60 Jahre, die keinen weiteren lebenden Bruder haben, vom Frontdienst. Ins Gefängnis mit den Pazifisten. Die sozialistische „Humanitee" beklagt die zahllosen Denunziationen und Verhaftungen. So sind beispielsweise unlängst zwei Arbeiterinnen zu je drei Wochen Gefängnis verurteilt worden, weil sie bezweifelten, daß Paris aus 120 Kilometer Entfernung beschossen werden könne. Offenbar sind die Richter zu gewissenlosen Henkersknechten der Kriegsinteressenten herab- '..^ken — Arbeiter wurden als Defaitisten verhaftet, weil sie sich weigerten, Wein zu bezahlen, um auf den Sieg anzustoßen. * * * Kleine Kriegsnachrichteu. " Tie englische Regierung hat alle Jute und Jutesabrikate wegen Mangels an Rohstossen beschlagnahmt. Politische Rundschau. ! — Montag ist das Mitglied des Herrenhauses Arnold v. Siemens, Vorsitzender des Aussichtsrats der Siemens u. Halske A.-G., gestorben. — Der Landtag für das Großherzogtnm Sachsen-Weimar ist auf den 27. Mai zu einer außerordentlichen Tagung einberusen worden. — Der Reichskanzler hat gegen die „Alldeutschen Blätter" wegen des Artikels „Zur Reinigung unseres öffentlichen Lebens" in Nr. 17 Strafantrag gestellt. — Der holländische (53efaubte, Baron Gevers, ist in Berlin wieder eingetrofsen und sprach Montag vormittag im Auswärtigen Amt vor. * :: Der Kanzler bleibt beim gleichen Wahlrecht Ter Reichskanzler Prof. Dr. Graf v. Hertling hat in seiner Eigenschaft als preußischer Ministerpräsident Vertreter der Arbeitergewerkschaften empfangen. Dabei äußerte sich der Kanzler bei dieser Gelegenheit zu den christlich-nationalen Arbeiterführern auch über die Wahlrechtsfrage. Er betonte, daß er mit dem gleichen preußischen Wahlrecht stehe und falle. Vor einigen Tagen noch habe sich der Kaiser ihm gegenüber dahin geäußert, daß er nach wie vor unbedingt auf dem Boden der Wahlrechtsvorlage stehe. Anders lautende Gerüchte seien durchaus unzutreffend. — Tie Ar- 'beilersührer versicherten dem Kanzler, daß in der gesamten deutschen Arbeiterbewegung keinerlei Neigung oder gar Absicht bestehe, in eine Ausstandsbewegung einzutteten Gerüchte, die anders lauteten, hätten in der Arbeiterbewegung keine Begründung. Sehr erwünscht sei allerdings, daß von den militärischen und Zivilbehörden der Arbeiterbewegung ein größeres Verständnis entgegengebracht werde. . :: Der Deutsche Kriegerbnnv und der Preußische LandeSkriegerverband haben zum 19. und 20. Mai einen in Berlin stattsindenden außerordentlichen Abgeordnetentag einberusen, um Stellung zu nehmen zur Kriegs- und Kriegerhinterbliebenenfürsorge. Dabei will man auch zu den Vereinen und Verbänden von Kriegsbeschädigten Stellung nehmen, ferner zur Vereinheitlichung der Organisation des deutschen Krieger- vereinswesens. - :: Kriegsbeschädigten-Bcrbände bestehen bisher der Essener „Wirtschaftsbund der Kriegsbeschädigten", der von sozialdemokratischer Seite begründete „Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer", mit dem sich ein Hamburger Bund und einige kleinere Organisationen zum „Relchsbund" verschmolzen haben. Tann wird seitens der christlichen Gewerkschaften die Gründung eines solchen Bundes angekündigt und endlich will ein Zeitungsunternehmer iu Gemeinschaft mit einem Generalleutnant et. D. eine derartige Organisation ins Leben rufen. . ^ . :: Eine Streikwarnung, die wohl auf den 1. Mai gilt, erläßt der Hauptausschuß der „wirtschaftssrred- lichen' Gewerkschaften in Gemeinschaft mit Kner Anzahl Arbeiter- und Angestelltenverbänden, darunter der Verband katholischer Arbeitervereine (Sitz Berlin) und der Verband deutscher Handlungsgehilfen in Leipzig. Ter Aufruf warnt die erwerbstätige Be- vötkerüng. sich durch Aiikündigung von Arbeitsniederlegungen im feindlichen Ausland zum Streik verleiten zu lassen. „Noch leistet, von unbedeutenden Ausnahmen abgesehen, die feindliche sozialistische Arbeiterschaft ihren Regierungen im Kampfe gegen Deutschland unbedingt Gefolgschaft. Die Unterzeichneten Verbände erachten es angesichts der revolutionären Agitation des feindlichen Auslandes als ihre heilige Pflicht, ihr Gewicht in die Wagschale der Ordnung, Einigkeit und iilneren Geschlossenheit zu werfen, damit der zielbewußte Angriff unserer Feinde ans die innere deutsche Front an einer geschlossenen und planmäßigen Abwehr elend zerschellt. DeslMb rufen sie alle, die dahcim im Dienste des hartbedrängten Vaterlandes wirken, aus. Schulter an Schulter iu geschlossener Einmütigkeit dem l a u d e s v e r r ä t e r i s ch e n Treiben e ntgege uz u treten, damit kein Tag, keine Stunde der Arbeit, die unseren feldgrauen Brüdern gehört, verloren geht. :: Rationalliberale für gleiches Wahlrecht. Ter am Sonntag im Abgeordnetenhause in Berlin abgehaltene 5. allgemeine Vertretertag der natwnalttbL- ralen Partei Preußens hat folgende Entschließung mit 419 gegen 127 Stimmen angenommen: „Ter 5. Preußische Vertretertag der Nationalttbe- ralen Partei stellt sich auf den Boden des gleichen Wahlrechts für Preußen, das er als eine Staatsnot- wendigkeit erachtet. Er erwartet deshalb, daß die nationalliberalen Mitglieder des Abgeordnetenhauses dem gleichen Wahlrecht im Rahmeu der Regierungsvorlage zustimmen. Er lehnt die Verantwortung dafür ab. wenn nationalliberale Abgeordnete nach der Entscheidung des Preußentages, als der maßgebenden Parteiinstanz, durch ihre Abstimmung den Ausschlag gegen das gleiche Wahlrecht herbeiführen sollten." :: Der Reichstagsabgeordnete Grober, ein katholischer Pfarrer, der kürzlich in Koblenz den Steg über den offiziellen Zentrumskandidaten Freiherrn von Steinaecker daoongetragen hat, ist der „Köln. Volks- zeitung" zufolge der Gruppe der elsaß-lothringischen Zentrnmspartei beigetreten, die damit auf 7 Mitglieder angewachsen ist. :: Einen naLionalliberalen Znsatzstimmcn-Antrag hat die bei der Abstimmung auf dem nationalliberalen Prenßentag am Sonntag unterlegene Rechte der natto- nalliberalen Partei unter Führung des Abg. Lohmann eingebracht. Darüber wie überhaupt über die ganze Frage hat die nationalliberale Landtagsfraktion den ganzen Montag hindurch beraten. Dabei waren anwesend n. a. Stnatsministcr Dr. Friedberg und Unterstaatssekretär Schiffer. Nach den Mitteilungen des „Acht-Uhr-Abendblattes" haben die Erörterungen eine positive Klärung in der Wahlrechtsfrage bis zur Stunde noch nicht gebracht. Bei Prvbeabstim- mungen ergab sich allerdings eine Mehrheit von zwei Stimmen für das gleiche Wahlrecht. Auch der neue Kompromißantrag Dr. Lohmann wurde ausgiebig diskutiert, ohne jedoch die Wahlrechtsfrennde in der Fraktion von ihrem bisherigen Standpunkte abbrin- aen zu können. Staatsminister Dr. Friedberg ergriff im Laufe der Sitzung wiederholt das Wort zu längeren Ausführungen, indem er seine Parteifreunde zu seinem Standpunkte zu bekehren suchte. Schweden: Fraueiiwahtrechi abgelehnt. * Ter Vorschlag zur Einführung des Jraucnwahl- rechts in Schweden wurde in der Zweiten Kammer des Reichstages mit 120 gegen 50 Stimmen ange- nonlmen, von der Ersten Kammer jedoch mit 62 gegen 36 Stimmen abgelehnt. Dadurch ist der Antrag gefallen. Portugal: Präsidentenwahl. * wibonto Paes wurde in allgemeiner direkter Abstimmung ztiin Präsidenten der Republik gewählt. Paes ist der frühere Gesandte Portugals in Berlin. Er war es, der weitere Verstärkungen für die Entente verweigert hat. Seine Wahl ist also offenbar ein Zeichen großen Friedensbedürsnisses in dem ausgeplünderten Lande. Aus aller Welt. ** ttmgcsch'lagene Fähre: :i Tote. Nach Beendigung eines Fußballspieles stürzte Sonntag nachmittag auf dem Neckar oberhalb Eßlingen eine mit mehr als 60 Personen besetzte Fähre um; sämtliche Insassen stürzten ins Wasser. Die meisten wurden gerettet: die Zahl der Vermißten steht noch nicht fest. Sie wird aus 15—20 geschätzt. Viel zu zahlreiche Personen benutzten die auf eine Tragkraft von 60 Personen berechnete Fähre. Alle stürzten, als das Fahrzeug umschlug, in den Fluy. Viele konnten sich selbst retten, andere wurden von her- beigeeilren Leuten aus dem Wasser gezogen. Bis Montag früh wurden 14 Leichen aus dem Neckar gelandet. Man nimmt an, daß insgesamt 20 ms 30 Personen bei dem Unfall ums Leben gekommen sind. ** »-rillioneirschwindclcien bei den oberitalienischen Ltaatsbahnen. Die oberitalienischen Staatsbahnen sind von einer Schwindlerbande um zwei Millionen Lire betrogen worden. Zahlreiche Verhaftungen in dieser Angelegenheit fanden bereits in Mailand und Turin statt. Die Rädelsführer sind ein alter Verbrecher namens Felice Cantu und ein Elsenbahnadjunkt Riccardo Bottalini. Die Schwindeleien verursachen größtes Aufsehen. ** Gras Micl',hnski. Montag hat die Vermählung des Rittmeisters Grafen Mielzynski mit Fräulein Billy Aduth. Tochter von Aduth-Esfendi, stattgefnnden. Graf Mielzynski, der elf Jahre hindurch Reichstagsabgeordneter gewesen ist, steht seit 1914 als Rittmeister im Felde. Er ist nicht weniger als dreimal schwer verwundet worden, jedesmal nach seiner Heilung aber wieder zur Front zurückgekehrt. Bereits 1914 hat sich Graf Mielzynski das Eiserne Kreuz erworben, indem er als Divisionsadjutant sich durch ganz besondere persönliche Tapferkeit hervorgetan hatte. ** Krjegsfürsorge. Welche Summen für Kriegsfürsorge in den größeren Kommunen ausgegeben werden. ersieht man ans den Mitteilungen der einzelnen Stadtverwaltungen. Danach hat die Stadt Dortmund bis Ende Februar 1918 38 900 000 Mark an Kriegs- Unterstützungen, 9 300 000 Mark an Mietbeihilse und 2 700 000 Mark in der Kinder-, Kranken- und Woch- nerinnensürsorge ausgezahlt. — Wie die Gemeinden, diese Lasten später tilgen sollen!! A Breun spiritns in Flaschen. Wie im Vorjahre, muß wegen der knappen Branntweinbestände und der dauernd starken Anforderungen für die Zwecke der Landesverteidigung die in Höhe von 25 Hundertteilen des früheren Verbrauches für den einzelnen Monat freigegebene Menge auch während der kommenden Sommerszeit auf zwei Monate verteilt werden. Die auf Mai entfallende Verbrauchsmenge hat demnach für die Monate Mai und Juni 1918 zusammen, die auf den Monat Juli entfallende Berbrauchsmenge für die Monate Juli und August 1918 zusammen auszureichen. Von dieser Menge werden vier Fünftel zum Bezugspreise von 55 Pfg. für das Liter gegen Bezug § m a r k e n , die wie bisher von den einzelnen Verwaltungsstellen verteilt werden, in den Verkehr gelangen, während ein Fünftel zu dem höheren Bezugs- preise von 2 Mark für das Liter ohne solche Marken verabfolgt werden darf. Während bisher die Marken häufig ohne Prüfung des tatsächlich vorliegenden Bedürfnisses ausschließlich an Minderbemittelte verteilt wurden, dürfen die Marken in Zukunft an diese nur JUllvUvlVf UUl | VU v v • * . . . o insoweit abgegeben werden, als sie den Brennspiritus unbedingt zu Kochzwecken benötigen und dies nachzuweisen in der Lage sind. Sollten bei dieser Verter- lungsart Marken übrigbleiben, so können diese auch an andere Verbraucher abgegeben werden, soweit der Brennspiritus ausschließlich zum Erwärmen von Milch für Wöchnerinnen und kleine Kinder oder für Kranke gebraucht wird. In keinem Falle dürfen in Zukunft Marken für Spiritus zu Beleuchtnngszwecken verteilt werden. Gerichtssaal. Mordprozeß in Kassel. Am Molitag begannen in Kassel vor dem Schwurgericht die Verhandlungen gegen die mutmaßlichen Mörder der verwitweten Frau Kaufmann in Welsnngen, den 36jährigen Schlächtergesellen Haitkamp und die 35jährige Klempnerfrau Caroline Kämpfer aus Düsseldorf. Die beiden Angeklagten, die seinerzeit in Berlin verhaftet worden sind, leugnen die Tat, beschuldigen sich aber gegenseitig. Der Prozeß in Kassel dürfte etwa eine Woche dauern In der Nacht vom 30. September zum 1. Oktober wurde in der Kreisstadt Weisungen die 75 Jahre alte Witwe des Fabrikanten Kaufmann, geb. von Nordeck. die Mutter des Forschungsreisenden Oskar Kaufmann, ermordet anfgefunden: ans der Villa, die iie allein bewohnte, waren Wertpapiere, andere Wertsachen wie Juwelen, Schmucksachen und bares Geld im Betrage von 15 000 Mark entwendet. Der Verdacht richtete sich gegen die tags zuvor bei Frau Kaufmann al» Wirtschafterin eingetretene Frau Kämpfer, die in der Nacht, in der der Raubmord ausgeführt wurde, mit dem Hunde der Ermordeten spurlos verschwunden war. Der Täter hatte sein Opfer anscheinend im Bett überfallen, die Augen mit einem Tuche verbunden und in den Mund der alten Frau, um sie am Schreien zu verhindern, einen Gummischwamm gestecktt >vie Kasseler Kriminalpolizei ermittelte, daß die Kämpfer mit einem Zuge nach Bebra abgefahren, von dort nach Erfurt und dann nach Berlin gereist sei, wo sie mit Haitkamp verhaftet wurde. Drei neue Rbeinbrflcken. S, M. der Kaiser hat an ©. Kaiserliche und Königliche Hoheit den Kronprinzen folgendes Telegramm gerichtet: „Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit dem Kronprinzen! Es ist Mir eine große Freude, Dir mitzuteilen, daß Ich heute befohlen habe, daß die Rhein- Hisenbahiibriicke bei Engers, welche, in großer Lgndesverteidigung wichtige ifm Wilhelm M _ der Preußischen Sstaatseisenbcihnen, welche Mir den Vorschlag. MMacht hat, will dadurch dankbar ,als Heerführer verewigen." soll, den Namen Kronprinz Brücke führen soll. Die Verwaltung Staatseisenbahnen, je gleiche,Mrung hat Seine Majestät der Kaiser dem Generalfeldmarschall v. Hindenburg zuteil werden lassen "indem er die neue Rheinbrücke bei Rüdes- heim nach ihm benannte, und dem Ersten General quartiermeister General der Infanterie Ludendorff dessen Name die Rheinbrücke bei R e m a g e n tragen soll An den Generalfeldmarschall v. Hindenburg telegraphierte der Kaiser: „Es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen, mein lieber Generalfeldmarschall Mitteilen zu können, daß ich der in der Kriegszeit entstandenen Rheineisenbahnblücke bet Rüdeshcim heute den Namen Hindenöurgbrücke beigelegt und befohlen habe, daß Ihr Wappen an derselben angebracht wird. Der für die Landesverteidigung wichtige Bau soll ein Denkmal für den Beschützer des Vater landes sein." Das Telegramm des Kaisers an den Ersten General, quartiermeister, General der Infanterie Ludendorff, lautete: „Es ist mir eine große Freude, Ihnen mitzuteilen, daß ich der Rheineisenbahnbrücke bei Remagen, welche als Zuführung der Ahrtalbahn demnächst dem Betrieb übergeben werden soll, heute den Namen Ludendorffbrücke beigelegt habe. Die Rhein- fahrec aller Zeiten sollen sich erinnern, was wir den Beschützern des Rhetnstromes verdanken." Auf das ihm zugegangene Telegramm des Kaisers antwortete der Kronprinz folgendes: „Hocherfreut über Dein gnädiges Telegramm, danke ich sehr herzlich dafür, daß die Rheineisenbahnbrücke bei Engers auf Deinen Befehl meinen Namen tragen soll. Möge das stolze Bauwerk seinen hohen Zweck erfüllen, die Unantastbarkeit der West grenzen unseres geliebten Vaterlandes für alle Zciten^sicherzustellen." , Die beiden anderen bei dem Kaiser eingegangenen Danktelegramme lauten: „Eurer Majestät danke ich freudig bewegten Herzens für den erneuten großen Gnadenbeweis. Möge die zu Füßen des Nationaldenkmals über Deutschlands stolzesten Strom führende Hindenburgbcücke in nicht zu ferner Zeit siegreich heim, kehrende Truppen begrüßen und dann unter Eurer Majestät starkem Schutz und gesegneter Regierung dem neu ausblühenden Handel und Wandel des Vaterlandes dienstbar sein. Das walte Gott! — Feldmarschall von Hindenburg." „Eurer Majestät wage ich, meinen alleruntec- tänigsten Dank für die neue große Ehrung in tiefster Ehrerbietung zu Füßen zu legen. Daß mein Name mit dem Nheinstrom auf Eurer Majestät Befehl für alle Zeiten verbunden sein soll, erhöht meine tiefe Dankbarkeit gegen über Eurer Majestät und erfüllt mich zugleich mit Stolz und Freude. Ludendocff, General der Infanterie." flu; Stadt und Hand. Noch immer ist in weiten Kreisen der Bevölkerung - insbesondere auf dem Lande — das private Seifen- in Uebung, wobei große Mengen Butter und Abfallfette, wie solche in den Haushaltungen sich ansammeln, verarbeitet und den Zwecken der Volksernährunq entzogen werden. Die Herstellung von Seife aus pflanzlichen und tieri- jchen Oelen und Fetten ist durch die Bekanntmachung über das Verbot der Verwendung von pflanzlichen und tierischen Oelen und Fetten für technische Zwecke vom 6. Januar 1916 (Reichsgesetzblatt Seite 3) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Juli 1916 (Reichs- gesehblatt Seite 765) mit Strafe bedroht. Die Verbote beziehen sich nicht nur auf die gewerbliche Herstellung, sondern auf jede Herstellung überhaupt. Ferner ist durch o^^^^^imachung über die Errichtung einer Herstellunqs- und Dertriebsgesellschaft in der Seifenindustrie vorn 9. Zum 1917 (Reichsgesetzblatt Seite 485) allen nicht der genannten Gesellschaft angehörenden Personen die Her- stellung fetthaltiger Waschmittel bei Strafe verboten. Es scheinen diese Bestimmungen der Bevölkerung nicht genügend bekannt zu sein, weshalb auf ihre Beachtung erneut hmgewiesen wird. Die Orts- und Polizeibehörden sind angewiesen worden, nachdrücklichst darauf hinzuwirken, werden^ ^setzkchen Vorschriften auch tatsächlich befolgt * Die ArbeilsvermiMnug nach dem Kriege. Die grundlegenden Vorarbeiten für die spätere Uebec- fuhcung der Heeresangehörigen in das Wirtschaftsleben sind abgeschlossen. Sie haben in engem Zusammenwirken der Heeresverwaltung, der Reichs.und Staatsbehörden und der maßgebenden Organisationen des Wirtschaftslebens stattgefunden. Gerade die besonders wichtige Aufgabe der Arbeitsvermittlung ist bis in alle Einzelheiten mit den Fachkennern des Arbeitsnachweiswesens, der öffentlichen Acbeitsnachweisorganisationen, den Arbeitsnachweisen der Arbeitgeber und den Arbeitsnachweisen der Arbeitnehmer durchgeorbeitct worden. Die näheren Bestimmungen darüber werden rechtzeitig bekanntgegeben werden, s. daß in der OeffentlichkAt keinerlei Besorgnis zu bestehen braucht, als seien hier nickt rechtzeitig die nötigen Vorkehrungen getroffen. Es ist für die Ueberführung der Hceresangchörigen in das Wirtschaftsleben ebenso durch die Heeresverwaltung vorgesorgt worden, wie seinerzeit die Mobilmachung selbst vorbereitet war. * KndLngen. Der Vorstand der Darmstädter Land^ wirtschnftskammer hat den Landtagsabgeocdneten Bähr der ihm zugewstsenen Dienftverrichtungen enthoben. Bähe war in erster Linie mit der Vornahme der von der Kammer veranstalteten Pferdeversteigerungen beauftragt gewesen. * Kersfeld. Die älteste deutsche Bronze- g locke ist noch in Hersfeld erhalten. Sie fiel ihres ehrwürdigen Alters wegen nicht der Beschlagnahme und dem Einschmelzen zum Opfer. Die Glocke, die Lullus- glocke genannt, stammt noch aus der im neunten Jahrhundert erbauten ersten Hersfelder Stiftskirche, die schon im Jahre 1037 den Flammen zum Opfer fiel, aus deren Trümmer aber die Glocke auf die Nachwelt gekommen ist. * Frankfurt a. M. Den 1. Mai benutzte die hiesige Arbeiterschaft zu einer P r o t e st v e r sa m m l u n g. Kurz nach 4 Uhr verließen die Arbeiter zu Tausenden die Fabriken und begaben sich in den Tivoli-Garten, wo sie gegen die von den Arbeitnehmern abgelehnte Forderung aufEinführung des 8^/,-S t u n d e n-A r b e i t s- t a g es Einspruch erhoben und diesen in einer Entschließung zum Ausdruck brachten. Die Ruhe wurde nirgends gestört, sodaß die in Bereitschaft gehaltene Schutzmannschaft an keiner Stelle einzugreifen brauchte. HIrcMIcbe -Inreigen. Sonntag den 5. Mai (Rogate). In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der MatthäuSgemeinde. Pfarrer Mahr. — Vormittags 9 1 / 3 Uhr: Pfarrer Schwabe. — Vormittags 11 Uhr: Kindec- kirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. — Donnerstag den 9. Mai (Himmelfahrtstag), vormittags 9 1 /* Uhr: Pfarrasststent Liz. Reuning. * In der Iohanne8kirche. Vormittags 8 Uhr: Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheiner. — Vormittags 9^/z Uhr: Pfarrasststent Liz. Reuning. — Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. — Donnerstag den 9. Mat (Himmelfahrtstag), vormittags 9 1 /* Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. — Nachmittags 2 Uhr: in der alten Friedhofkapelle: Pfarrer Ausfeld. Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. 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