(Neueste Nachrichten) Sezugspreis 60 Psg. monatlich vierteljährlich 1,80Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig- ausgabestcllen vierteljährlich 1,50 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der „Gießcner Zeitung Expedition: Südanlage 2t Ar. 24. Telephon Nr. 362. Donners tag, dm 21. März 1918. fGietzcner Tageblatt) Knzeigeuprets 20 Psg. die 44 mm breite P e titzeile, für Auswärts 30 Psg Dw 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des ZahlungL« Zieles (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung" oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbindlichkeit. Druck der Metzcner Vcrlagsdruckerei, Albin Klein. T e l e v h o n Nr. 362. 31. Jahrg. flmiliclK deatrcb« C*g(tNii(kU. I 9000 connen. Berlin, 18. März. Im Sperrgebiet um England vernichteten unsere Unterseeboote iöOOO Vruttoregister- tonncn feindlichen Handelsschiffraums. Der Chef des Admlralstabs der Marine. * wtb. Großes Hauptquartier, 19. März. 1918. ' Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Sturmtruppen preußischer, bayrischer und sächsischer Divisionen führten in Flandern erfolgreiche Eckundungcn aus und nahmen dabei mehr a!s 300 Belgier gefangen. — Bon der Küste bis zum La Basse-^Kanal war der Fcuerkampf am Abend gesteigert. An der übrigen Front blieb er in mäßigen Grenzen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz und G a 11 w i tz. Bei Juvincourt holten brandenburger Stoßtrupps «ach hartem Kampfe 20 Gefangene aus den feindlichen Graben. Das Arliller.tfeuer lebte beiderseits von Reims und in der Champagne zeitweilig auf. An der Nord- iront von Verdun nahm es an Stärke zu. Wir setzten unsere Erkundungen fort. Sächsische Abteilungen brachten auf dem Ostufer der Maas 56 Gefangene ein. Heeresgruppe Herzog Aibrecht. An vielen Stellen der lothringischen Front, in den Bogesen, und im Sundgau rege Tätigkeit der Franzosen. » Wir s-bosscn gestern im Lustkampf und von der C^cde aus 23 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballone » Bon dcn anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquatttcrmeist-r:Ludendorfj. * v Zd. März, abends. Regen schränkte an der Westfront die Gefechtstätigkeit ein. An der Nordfront von Verdun und im Paroiswalde blieb das Ac- ttlleriefeuer lebhaft. Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. 9 lrooo rönnen verfem. ,., BerIi n, 19. März. U-Bootserfolge auf dem nördlichen Kriegsschauplatz: 18OSO Br.-R.-T. Ein t'es- beladenrr bewaffneter Dampfer wurde an der englischen il tluste aus stack gesichertem Gcleitzuge herausgeschossen. Ein anderer Dampfer, wahlscheinlich mit Munitions- taoung, versank augenblicklich nach der Torpedodetouation. Der Chef des Admirolstabrs der Marine. wtb Großes Hauptquartier, 20. März. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprccht und Deutscher Kronprinz. Zwischen der Küste und dem La Bassce-Kanal dau- °Ue die rege Eikundungstötigkeit fort. Das in diesen Abschnitten am Morgen abstaucnde Artilleriefeuer nahm am Nachmittage wieder au stärke zu. An der übrigen H-ront lebte die Gefechtstätigkeit nur in den Abcnd- stundcn südwestlich von Cambrai, zwischen Oise und Ailette, rordlich von Beny au Bac und an einzelnen Stellen der Champagne aull Der Waffenstillstand Mit RuMäaien verlaNgerr Nttßz- 15 htzO Dp.-Reg.-DvaneN vsrseNkt. f ♦ Während im Osten die Morgenröte des Friedens heraufdämmert, wollen unsere verblendeten westlichen Gegner die Hand zum Frieden noch nicht reichen. Sie wähnen noch immer, uns mit Waffengewalt zu Boden ringen zu können. Sie werden erkennen müssen daß das deutsche Schwert die alte Schärfe besitzt, daß unser braves Heer unwiderstehlich im Angriff, unerschütterlich in der Verteidigung, niemals geschlagen werden kann. Von neuem ruft das Vaterland und fordert die Mittel von uns, die Schlagfertigkeit des Heeres aus der bisherigen stolzen Höhe zu halten. Wenn alle helfen, Stadt und Land, reich und arni, groß und klein, dann wird auch die 8. Kriegsanleihe sich würdig den bisherigen Geldsiegen anreihen, dann wird sie wiederum werden zu einer echten rechten deutschen Volksanleihe. Heeresgruppen Galiwttz und Herzog Alb recht. Der Feuerkampf bei Verdun ging heftig weiter. Die beiderseitigen Artillerien bekämpften sich vielfach mit größerem Muniiionseinsotz. Nordöstlich von Buces brachte ein Angriffsunterrehmen Gefangen- und Maschinengewehre ein. Starke Tätigkeit entwickelte der Fein-) >.m Pamywalde. Das vom frühen Morgen an gesteigerte Feuer hielt fast ohne Unterbrechung bis zur Dunkelheit an. Auch in den Abschnitten von Biamont und Badonvtllers war Me französische Artillerie rege. Gstrn: In der Ukraine haben württembecgische zur Säuberung der von Olwiopol nach Nordosten führenden Bahn vorgehende Truppen bet Nowo Ekrainka stärkere Banden im Kampfe Vertrieben. Der vertragsgemäß am 19. 3. abgelaufene Waffen, ft.llstand mit Rumänien wurde bis zum 22. 3. mitler- nachts verlängert. Der Erste Gcneralquartiermrister: Ludendocsf. c ... Berlin, 20. März, abends. Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Auch bei Verdun ließ der Artillerie- kamps bet Regen 'und Nebel an Heftigkeit nach. Uerordnung über den Uerüebr mir landwirtschaftlichen 6rundftüciien. Im Reichsgesetzblatt erscheint soeben die Bevor d n u n g des Bundesrats über den Verkehr mit Innb- wirtschaftlichen Grundstücken. § 1 lautet: Die Auflassung eines Grundstücks, die Bestellung eines oinglichen Rechtes zum Genüsse der E.zeugnlstL eines Grundstückes, sowie jede Vereinbarung, welche den Genuß der Erzeugnisse oder die Vec- pflrchtung zur Uöbereignung eines Grundstücks zum Gegenstand hat, bedarf, wenn das Grundstück über 5 Hektar groß ist, zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung der zuständigen Behörde. Die Genehmigung kann auch unter Auflagen erteilt werden. m Jü a( ?JL 2 ^ die Genehmigung nicht erforderlich bei Rechtsgeschaftes des Reiches eines Bundesstaates einer Gemeinde oder einer Km verschaff oder Anstalt des öffentlichen Rechtes oder einer vom Staate als -.emein- nutzig onrrkanntcn Bereinigung, die sich mit innrer Kolonisation, Grundemichuldung oder Errichtung von Wohnungen befaßt,- zwischen Ehegatten oder in aeraüec Linie untereinander verwandten oder occschwäaertkn Personen usw. Nach 8 3 darf die Genehmigung nur versagt werden, wenn durch die Grundstücksübertragung die ocd. nungsmäßige Bewirtschaftung des Grundstücks zum Schaden der Volksernähcung gefährdet erscheint; oder das zum Betriebe der Landwirtschaft bestimmte Grunde stück an jemanden überlassen wird, der die Landwirtschaft nicht im Hauptberuf ausübt oder früher ausge- übt hat; oder das Rechtsgeschäft zum Zwecke oder in Ausführung einer unwirtschaftlichen Zerschlagung des Grundstücks erfolgt; oder durch die Ausführung des Rechtsgeschäfts, die Aufhebung der wirtschaftlichen Selbständigkeit eines landwirtschaftlichen Betriebs durch Vereinigung mit einem anderen zu besorgen ist; oder die Uebereignung unes Grundstücks unter Ausnutzung der Notlage des Eigentümers zu unbilligen Bedingungen, insbesondere einem erheblich hinter dem Werte zu. rückbleibenden Preise, erfolgen soll. ß 4 behandelt die Eintragung im Grundbuch § 54 Abs. 1 der Grundbuchordnung bleibt unberührt. 8 5 betrifft das Beschwerderecht. Nach Z 6 kann die zuständige Behörde dem Eigentümer oder Besitzer von lebendem oder totem Inventar das zu einem landwirtschaftlichen Grundstück gehört oder sich auf ihm befindet, die Veräußerung oder die Entfernung des Inventars der einzelner Stücke von dem Grundstück untersagen, wenn hierdurch die ocd- nnngsmäßige Bc-wtttrchaftung des Gcuudstücks zum Schaden der Volksernährung gefährdet werden würde, Beschwerde ist zulässig. 8 ^ setzt die Strafen für Zuwiderhandlungen gegen die Verordnung fest. Diese werden mit Gefängnis dis zu einem Jahr und mit Geldstrafe bis zu fünfzigtausend Mark oder mit einer dieser Strafen bedroht. In den einzelnen Bundesstaaten sind mit Rücksicht auf die verschiedene Lage der Verhältnisse die Landes- zentralbehöcden befugt, abweichende Bestimmungen über din Zeitpunkt des Inkrafttretens, die genehmigungspflichtige Grundstücksgröße usw. zu treffen. In Preußen tritt die Genehmigungspflicht bei Gcundstücksüber- tragungcn über fünf Hektar Größe am 18. März in Kraft. Zuständig zur Genehmigung ist der Landrat, in Stadtgemeindcn der Bürgermeister. Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. Das Zeldheer braucht dringend heu und Stroh! Landwirte helft dem Heere! Bei jedem Äankier, aksiali, Versicheru-i- twr&en Kriegsanleih kedse ? W v ; ) V/ *jX ^ (j j < X ftWS* e! Sparkasse, post- ediigsKofferrschast »igegi Holland muß nachgeben. Sonst würde es hungern müssen. ^ • ' r+rtvT fiefefeten Sitzung der Zweiten In Einer stark besetzten j [j£f)Cr Minister der flammet Iiot in Anwes ^ Erklärung abgegeben über den Stan'd der Verhandlungen mit der Entente Vereinigt«. Entente, dag der ns- Au "tausch für 100 000 Sonnen Getreide aus Ame- alv Au^taNsN) I -n-«cstandcne Schlsl^raum a u a) in z^o"n e*berwanW toe* öcn fo!!te, erst in letz- der vu c f Q 0 o . ,>nne leinen ^innendiiu! ö c 11 n ■. eiccneu G c t r e l d e m a n g c ! weil Holland mit dem ebenen o ^ öicj ,„ ^chuen mußt.. t ra lm äch te gewendet, und umständen^an dIe^Ze^ntm ^ Ob die Mbgltch- an De. I 1 ^„^chi^nd innerhalb zweier Mo- nate^ iovOOO Tonnen Getreide an Holland l.e.ern klinne Deutschland erklärte hierzu, daß es razu nicht n der Hage sei Den-zufolg- hat ver Minister ,,-»t d"e Nrd«unq rer vcr-imgl-n Negierungen vor.auf.g bis zum 15. April genehmigt. Unter den versenkten Fahrzeugen befinden sich dre englischen Dampfer „Maltby^ (3977 Br^-Reg.-To.), ..Machaon" (6738 Br,-Reg,-To,), ..Glan Macpherson (4779^ Br.-Reg.-To.) und „Ayr" (39^0 Br.-Reg.-To. Tie Dampfer waren anscheinend alle beladen. Ter Dampfer ..Ayr" halte Baumwolladung. Ter Chef des Admiralstabes der Marine. Auch alle übrigen Neutralen. Die englische Presse berichtet, daß alle übrigen Neutralen gezwungen werden sollen, gegen GetrerdeUe- serungen Schiffsraum für die Entente herzugeben, und zwar auch für die Gefahrzone. Die Lage in Rumänien. Tie Konservativen wollen Frieden machen WUt dem Rücktritt des Generals Averescu als Ministerpräsidenten sind alle am Errege Schuldigen aus der Umgebung des schwächlichen, von seiner deutschfeindlichen Frau Marie von Coburg in Krveg getriebenen Königs beseitigt. Dre Leitung der Politik übernimmt der Kriegsgegner Marghiloman, der ^uhrer der gemäßigten Konservativen. , . . ... Der Führer der konservativen Partei fteht sich damit vor eine sehr schwere Aufgabe gestellt. Denn er hat im Parlament nicht nur die Auflösung der um Bratianu gescharten Mehrheit durchzusetzen, sondern er hat durch die Annahme des Mandats aus den Händen eines Monarchen, mit dem ein großer und sehr ernslutz- reimer Teil seiner eigenen Partei unter kernen Umständen Zusammenarbeiten will, die Spaltung m die Neiden der Konservativen gebracht. Wie schon in jenem denkwürdigen Kronrat, der den König Ferdinand zum Treubruch veranlaßte, Marghiloman für die Neutralität, der ebenfalls konservative Peter Carp aber für den Krieg gegen Nußland eingetreten ist, so hält es Marghrloman für möglich, den wirtschaftlichen Wiederaufbau Rumänien- unter der Leitung des Königs Ferdinand in Angriff zu nehmen, während Peter Carp und Mit ihm zahlreiche Mitglieder der konservativen Partei ihre Mitarbeit an diesem Wiederaufbau an dre B edin- auna knüpfen, daß der Monarch, dessen Schwache und Unredlichkeit Rumänien an den Rand des Abgrundes geführt hat, mit seiner ganzen Dynastie be- ^ ^Ob ^es^ Marghiloman gelingen wird, die ihm aus dieser Sachlage erwachsenden Schwierigkeiten zu ube^ winden, ist die Frage, von deren Beantwortung auch der Fortgang der Friedensverhandlungen in Bukarest ab hängt. Neue Seekriegsmaßriahmcn. Berlin, 17. März. Tie deutsche Negierung sieht sich infolge des Verhaltens der englischen Seestrett- träftc in dem von England erklärten Sperrgebiet um oie deutsche Bucht zu Maßnahmen gezwungen, die dac- Besah.en dieses Gebiets für neutrale Lchiss- ;atm außer st gefährlich machen. Tie neutrale Schiffahrt wird deshalb hiermit eindringlichst vor dem Befahren des Gebiets gewarnt unter Hinweis darauf, daß dre deutsche Regierung für die Folgen keine Gewähr übernimmt 99 BoischtwisMUs" in Irland. englische Gerede van der irischen Unardnun, und «nbot> Mäßigkeit blenden. , ^ Noch keinem kleinen Volke hat England bisher die Freiheit geschenkt oder die Wege dazu geebnet Es hat die kleinen Völker bisher nur geknebelt und unterdrückt. Tie Geschichte liefert täglich neue Beweise dafür. Das Verhalten Englands steht in ausfälligem Gegensatz zu dem von unseren Feinden viel geschmähten Deutschland, dessen Wasfenerfolge schon eine Reihe von Völkern zur Freiheit geführt haben. England führt das Wort von der Freiheit der kleinen Nationen im Munde, nicht weil es ihm wirklich darum zu tun ist, sondern weil es glaubt, dadurch seine Gegner schwächen zu können. Herr Asquith hat kürzlich gesagt, daß die territorialen Eroberungen, die England in diesem Kriege gemacht hat, vor die Friedenskonferenz kommen sollen. Wenn er das ernst meint, so ist es seine Pflicht, dafür (nKAin 5*1 Xi a CSv.» n"f\ rtr» S? ntt f # V#t1 2. ?t i4\ rtlti’F» VH 7 f Revolutionäre Exerzitien. Das arme, seit Jahrhunderten von England in der schäm- und gewissenlosesten Weise ausgeplünderte Volk der grünen Insel rüstet sich anscheinend zu einem Verzweifkungskampfe gegen seine Unterdrücker. Im englischen Oberhause wurden dre hilflosesten Klagen laut. Lord Salisbury führte dort aus, daß in Irland Verbrechen aller Art beständig zunähmen, insbesondere die Unordnung, das revolution ä re Ex e r z r e r e n, das Viehwegtreiben, das widerrechtliche Eindringen rn fremden Landbesitz, die Wegnahme von Eigentum, das Schießen und Bombenwersen auf Wohnhäuser, der Mord, die Jnsultierung einer Nationalhymne, die Verhöhnung von Soldaten, die Anfertigung von Landkarten Zwecks Zerstörung von Brücken bei Ausruhr, das Zuwiderhandeln gegen Befehle der Behörden, dre Demonstrationen siir die Irische Republik. Ter Redner betonte, daß die bittere Stimmung gegen England so stark sei. daß sie,sich auf Englands Verbündete ausdehne. Unter diesen Umstanden genüge die Verhängung des Belagerungszustandes über die Grafschaft Cläre keineswegs, denn das Nebel habe sich längst an andere Plätze verbreitet. Es herrsche rn Limmerik, in Tipperary und in Galway vor und werde dort ebenso stark werden, falls die Regierung nicht Energie zeige. Derselbe Bolschewismus, der Rußland zerstörte, werde Irland bis zu einem gewissen Grade zerstören. ^ ... Earl Meath meinte, wenn das Britenreich Nicht in Stücke gehen solle, so könne man nicht »ulassen, daß Irland eine' separate Republik werde. D°i bte Iren ein mit den Engländern garnicht verwandter Volksstamm sind, kann man daraus erkennen, wie ernst" es den Engländern mit der „Freiheit und der „Selbständigkeit" der kleinen Nationen ist. ö u sorgen, daß die Friedenskonferenz sich auch mit dem Schicksal Irlands befasse — wenn, wie wohl gegenüber der Uedermacht zu befürchten ist — es auch Lord French gelingt, mit seiner Armee die grüne Insel zu erobern und zu besetzen. Unterjochen aber wirkt er sie nicht! Und in diesem Kamps um seine Selbstbestimmung kann das irische Volk der Sympathien des gesamten deutschen Volkes alle Zeit sicher sein." Grauenhafte Munitionsexplosion. 1509 Verwundete. Die Zahl der Toten noch verheimlicht! Das ist die Schreckensmeldung, die aus Paris kommt. Im Norden von Paris, zwischen Courneuve und Bourget ist ein Granateulager explodiert, und die Explosion hat auch Paris tu Mitleidenschaft gezogen. Nach dem „Secolo" beschränkt sich die Zahl der Toten aus 30. Von den Militärpersonen wurden verwundet etwa 1500, darunter 200 schwer. Nach demselben Bl»tt fehlen zwölf Soldaten der Wache und 47 Artilleristen des Depots. In den Fabriken von Bourget gab es fünf Tote und mehrere hundert Verwundete. In Auberville wurden 7 Kinder auf der Straße getötet, drei starben vor Schreck. Das Granateulager befand sich im Norden von Paris zwischen Courneuve und Bourget und war in ziemlicher Entfernung von menschlichen Wohnungen und Fabriken unterirdisch auf freiem Felde errichtet. Vom U-Bootkrieg. Tie tägliche U-Boot-Beute. Berlin. 17. März. (Amtlich.) Im mittleren Mit- telmeer versenkten unsere Unterseeboote sechs Dampfer und einen Segler von zusammen 2 5 000 Br.-Reg.- Xonnert. ^ ^ ^ uröen teilrDeife bei schwerem Wetter aus stark gesicherten Geleitzügen herausgeschossen. Zn der deutsch-irischen Gesellschaft hat bei dem St Patricksfest am Sonntag der Vertreter des Auswärtigen Amts Wirklicher LegationSrat v..Stumm eine Ansprache gehalten, worin er rn Anknüpfung an die Abreise des Generals French nach Irland zur Wiedeubersielluna der „Ruhe" anknüpst: Was diese englische Ruhe bedeutet, das können uns die Bewohner von Ceylon oder die Buren in Transvaal erzählen. Verwundert hat uns diese.Aachricht hier aber nicht, denn wir wühlen, daß das irische Volk, da§ seit Jahrhunderten von Jahren unentwegt den Kampf gegen die briti, che Unterdrückung führt und in dessen Reihen von Märtyrern als jüngster, wenn auch wohl nicht als letzter Sir Roger Cajement getreten ist, auch setzt nicht sich oer Gewalt des Beschützers der kleinen Nationen gebeugt In o Deutschland, das vor hundert Jahren den großen Kampf um seine Freiheit gegen den französischen Kaiser geführt hat, erweckte und , erweckt der Fceiheitskamps des tapferen Irland große und tiefgehende Sympathie, wir lassen uns nicht d urch das Eine Millian Granaten sind explodiert. In ganz Paris und bis Versailles wurden die Explosionen zuerst als ein heftiger Erdstoß verspürt, dem ein ungeheures Getöse und Gepolter folgte. Die zahlreichen Fabriken der umliegenden Ortschaften sind zerstört, und die Arbeiter, die soeben vollzählig nach der Mittagspause zur Arbeit zurückgekehrt waren, wurden unter Dach- und Mauertrümmern begraben. ^ Von der Straße Edgard Quinet rn Courneuve ist nichts als ein Trümmerfeld übriggeblieben. Ter Gebäudeschaden erstreckt sich auf einen UmkrerS von 10 Kilometern von der Unglücksstätte. Am meisten wurde d-r Pariser 18. Stadtbezirk betroffen. Selbst in Versailles wurden noch viele Fenster zertrümmert. Die Eisenbahnlinie in der Nähe von Cou^ neuve wurde aus eine weite Strecke zerstört, mach der Explosion entstand in den umliegenden Fabriken ein Brand, der bis Sonnabend abend noch nicht geloscyt werden konnte, weil immer noch Explosionen erfolgten. Tie Verheerungen in Paris. In allen Fabriken sind viele Arbeiter verwundet und eine große Anzahl getötet. Ten Berichten läßt sich entnehmen, daß die Zahl der Toten bedeutend größer sein mutz, als amtlich angegeben wird. Man iwaßl die '8ahl der Verwundeten nach Dausenden. In den nördlichen Pariser Stadtvierteln wurden ebenfalls Verwüstungen angerrchtet. In ganz sprangen die Fensterscheiben. Dre Pslafter find Selbstmorde der Exoten. Bon Professor Dr. K. Dove. Eines der tollsten von den vielen tollen Bildern, die der gegenwärtige Krieg uns vor Augen führt, ist das Drängen der vielen exotischen Teilnehmer zu den eur^ päischen Schlachtfeldern. Schon der bloßen Zahl nach handelt es sich um ziemlich beträchtliche Alassen. 'plan muß es John Bull lassen, er versteht seine kolonracen Untertanen nach echter Rattenfängermanier zu ködern. Und die Verlustlisten dieser Unglücklichen beweisen nur zu gut, daß er auch versteht, sie den wirklichen Gefahren des Krieges auszujetzen. Diese leichtgläubigen Verteidiger britischer Macht und Herrlichkeit aber bringen ihrem Herrn und Meister nicht nur ein Opfer, sondern sie begehen Selbstmord. Die soeben mitgeteilten Verluste der australischen HilsStruppen liefern wieder einen untrüglichen Beweis für diese Tatsache. Wie ein bekanntes holländisches Blatt („Allgemeen Handelsblad") mitteilt, betragen die Verluste der Australier nicht weniger als 329 000 Mann, sie entsprechen also einem sehr beträchtlichen Teil des Expeditionskorps. Wenn auch die Zahl von 43 000 Toten ungewöhnlich hoch erscheint, so brauchen wir sie doch nicht für übertrieben zu halten, da die australischen Hilsstruppen an den verschiedensten Stellen unter sehr gefährlichen Verhältnissen, nicht selten auch in recht ungesunden Gegenden eingesetzt wurden. Die Zahl der Gefallenen erscheint sogar außerordentlich, wenn man sie mit den stärkeren Heeren großer Kriege der Neuzeit vergleicht. Dabei bleibt bei diesen Einbußen an Mannschaft «»ch eines zu berücksichttgen: das ungeheure Dlitzver- Lültnis zwischen den Toten, Verwundeten und Kranken und der geringenMengeder Bevölkerung Australiens. Diese Ungleichheit beider Größen tritt uns nirgends deutlicher entaegen als in einer Nebeneinanderstellung des australischen Bundesstaates und sinvs unserer deutschen Königreiche. Sachsen gleicht ihm ziemlich genau, und die Verluste der Australier LwMe-.n jich somit aus rund 5 Prozent der gesamten Einwohnerschaft des Weltteils. Verrechnet aus die erwachsene männliche Bevölkerung ergibt das einen ganz gewaltigen Abgang. , Daß dieser die wirtschaftliche Entwickelung dev Landes in sehr fühlbarer Weise beeinflussen muß, rst klar um so mehr als Arbeitermangel und Menschen- verl'ust das Mutterland kaum veranlalsen werden, rn den nächsten Jahren dem Menschenmangel der Kolonien ttbiU ®U ’®am»tflefa|t droht indessen der Kolonisten- bevölkerung aus dem Avaan, so vieler wafsensäbizec Männer, Die dem eigenen Lande im Dalle der Kot höchst wertvoll gewesen wären. D«sur, das, dieser Fall eher, als man denkt, -intreten kann, wird oas rührige gelbe rrnielvolk, die Japaner, im fernen Osten ftchertrch Sorge tragen. Tie Verringerung der Verteidrger Äusira- liens um eine so große Zahl wird dann vielleicht mit der Selvständigleit dieser Staatrwesen« bezahlt werden, eine gerechte, aber sehr harte Strafe für die lercht- fertigen Teilnehmer am europäischen Kriege. qräben- oder Unterseebootkriez. Denn rm Schützengraben wie im Unterseeboot verrichtet das »errftop gleich unschätzbare Dienste. Aber es beginnt «llmahuch auch in frieoiiche Zonen »orzudringen. Im «aDntzof von Belmont in Chicago tresfen drei, Msenbahnrlmen zusammen; um nun das Gk-lsdr«-« rrcht-g »b-rwach n Scherz und Ernst. tk Französisch, das in Frankreich mcht verstanden wird. So selbstbewußt die Engländer sein mögen, ein Zugeständnis haben sie den Franzosen wenigstens gemacht: Sie bemühen sich krampfhast, französisch zu lernen und zu radebrechen. Leider entsprrcht der Lr- foig in den meisten Fällen nicht den °uk?e^ndten Rnstrrnaungen, wie man aus einem Plakat schließen kann das jetzt in zahlreichen Wirtshäusern des »on den Engländern in Frankreich gehaltenen Frontabschnittes und seines Hinterlandes zu sehen ist »nd in deutscher Uebersetzung folgenden Satz aufweist. .,Tie Herren englischen Soldaten werden gebeten, sich bm Bestellungen, Anfragen usw. an den Kellner stets ihrer Muttersprache zu bedienen. Ihr Französisch wird hier leider nicht verstanden." tk Ein Periskop, d»v friedlickrn Zwecken dient. Wenn man beute von Periskop spri.Ät, w den«jedermann sogleich an Krieg und wahrscheinlich an Schützen- er die Erlaubnis oder das Verbot öur Einfahrt, s» daß Eisendahnzusammenstöße trotz der GesLhrlichkett der Strecke nahezu ausgeschlossen erscheinen. tk. W» Kibt c» n-ch Gänse? Nun, nach der rienburacr Uta." zu schließen in der „Perle Mejt- Preußens", der alten Weichselfestung Maritnbur,. «er Theaterkritiker dieser Zeitung schreibt namüch » » - letzten Akt ereignete juS) leider ein besaueruqer K7schen »ll. Aus den fÄften Reihen s« Unken Seite des Saale-, w» die Gan,e »on 1« dis 4,.der ersten Kreise MarienburgS sitzen, kam ein Herrn schwer beleidigender Zwischenruf. L^der wurde v,^ der Volizei die drei Mann hoa) vertreten war, »re Nutze störcrin nicht festgcstellt und aus dem Saal zewiesem Ein solches Borgehen hatte ebenfalls zur Ar^rechrer Haltung der Ordnung gehört. Wenn dieser Gans vielleicht wollte sie mit Herrn H. einen Alirt «nfan,en, zu dem dieser sich nicht herberlretz ^ fic Hungen hier nicht genügen, soll sie doch, ihr■© - oeutel erlaubt es jedenfalls, nach Königsberg, ^anzitz •ner Berlin faftren. Vielleicht findet auch dort ihr ltebedürstendes Herz, dessen Durst hier,w»hl nicht stillt wurde. Befriedigung. Em paar krästige vtzrfel«en ettenS eines Nachbarn oder einer Nachbarin wäre M diese Gans die beste Heilung gewesen. S»Iche <8anse a e d ö r e n n t ä, t i n S T h e a t e r. Ere sollten daheim bleiben und anderen Leuten durch Besuch nicht verleiden. Für ein derartiges Benehmen »on einer Gans, die noch dazu bes eren Kreisen an- gehört, habe ich nur -in Psui Teufel! und darin werden mir Hunderte zusUmmen! und Granatsplittern überjät- Auch in ? itt - und Coulommterr sind die bcnfet einge- d.ückt Dii! Kuppe! der Nationalbibli.'thck in Pari^ J s 3hfÄÄ«S HAIS &*• s? sw 's panikartiger Schrecken befallen zu haben. Preisfeststellung für Schlachtrmder. Nach 8 7 der Verordnung über die Preise der land- ivirtschastlichen Erzeugnisse aus der j> mit 90 S»f. Einheitspreis “JiÄte £e äESssTÄ« ber Ädnahme bezahlt. . o 'ß'T f >fCa hpr fiputc d^r Auf diese Staffelung der 6-Klasse. oer yeure v^ a; m in l. w »fegÄÄÄ Nter^li°ber''unausqenützte Kühe, also Miühtiere. ab- ttoben die we«n ihres höheren Gewichts einen absolut unwrel-tiv höheren Erlös bedingen als die gering- °°'^V°ll^"Äien'Deutschl°nds ist zur Abstellung die'er bedenklichen Erscheinung eine andere PreisfesL- : ' ’iuna für diese Schlachtrinder beantragt. L,as Krregs- er 'ährung^amt hält es bei der heutigen Verschiebung her Lage der Viehbewirtschaftung zur Abwendung größerer Nachteile für geboten, dre Staffelung der L- z'lasse bis auf weiteres, das helyt bis wieder bessere Futterverhältnisse die Erzeugung von QualrtatSvleh auch in der ö-KLasse möglich machen, und ernen Anretü d e für durch Tisjerenzrerung der Prerfe Aussicht auf (v •,i)Lci hat fallen zu lassen und für alle in die 8- klK« fallenden Tiere einen Durchschnittspreis von ^0 'Nk. für den Zentner Lebendgewicht ernzufetzen. Bon -. l -ec Preisfestsetzung. die eine vorübergehende und ge- r -'ge Erhöhung des .. inhandelsflerfchprerses, um etwa 2 Pfg. für die Wochenkopsmenge der der derzertraen " Lieferung der verschiedenen Lrehklassen in Berun. rur Folge hat. wird erwartet, daß dre Landwirte statt der Kühe in erhöhtem Maße das Jungvieh abgeben, so öatz der Kuhbestand für die beginnende Werde- und Grünfutterzeit, soweit als irgend möglich, geschont werden kann. Tie Klaffen A und C Serben unverändert, wobei aber zu beachten ist. daß xn Klasse O nur gering genährte Tiere einschließlich sogenannter Fresser gehören, während ^angesleischte' Fresser nach Klasse tt bezahlt werden. ic;* 1 K'iegsernährungsamt ist am Io. Marz 1918 eine entsprechend die Preise auf den Einheitssatz von 89 Mk. für die L-Klasse regelnde Verordnung erlassen wsrden. __ Allgemeine Kriegs««chrichten.Z Tie Finnen siegen. Die Weiße Garde hat sich durchgesetzt: Nach einem Telegramm an die Stockholmer finnische Gesandtschaft ans Wasa hat General Mannerheim die «llgemeinc Dj,e»si»e angesekt, durch die bisher glänzeupe Erf«»ge erzielt wurden. Das Kirchdorf tzeinoka wurde genommen, wobei etwa »rcitaufcu» U»tgar»isie>, gc,«u- ,cnge»»mmen wurden. Ti- Bewegung schreitet auf der ganzen Front erfolgreich vorwärts. Wieder eine Entente-Konferenz, und Gtemcnccau sehr befriedigt, das ist die neueste Erscheinung in, unserer ,o wortreichen Zeit, ^er französische Ministerpräsident Clemenceau, O - lando und' die anderen französischen und ital.em- scheu Minister find aus London zurückgekehrt, wo wichtige Besprechungen gehalten worden waren Ele- menceau erklärt sich sehr befriedigt von den Ergeb- m|,U1 Tie Weißrussen bitten um Hilfe. Die Weißrussen, die östlich von Polen in den Gouvernements Minsk, Mohilew und Wxtebsk wohnen, haben sich an uns mit der Bitte Sewandt, wir mochten ihnen behilflich sein der der Errichtung be>o von ihnen geplanten j e l b st ä n d i g en S t a a t e &. Wir können dieser Bitte nicht willfahren, da wir in dem Friedensvertrag mit Großrußland uns verpflichtet haben, von irgendwelcher Unterstützung von Abrrennungsbestrebungeu und von irgendwelcher ug^ taitort in Großrutzland, soweit es innerhalb der diesem zugestandenen Grenzen liegt, abzusehen. Tie „Konftitnantc" lrbt wieder auf. Zu dem am 17. März beginnenden Moskauer 5>auptkongrefse kamen auch einige Vertreter von Sibirien, dem Kaukasus und des KosakentumS auS dem Tongebiet. . .. ^ T Auch einige Vertreter der ukrainischen ^ox- schewiki, deren Regierung auch einen vorläufigen Sitz in Moskau haben soll, sind zu dem Kongreß erschienen. Diese Vertreter wollen, ganz unabhängig von der Friedensjrage, die sie als eine rein innere Frage Rußlands betrachten, die nationale Frage regeln und besprechen. Ter russische Friede» „vollzogen". Ter russische Volkskommissar für auswärtige An selegcnheiten hat an die Auswärtigen Aemter in Berlin und Wien folgenden Funkspruch gerichtet: Am 16. März 1918 hat der außerordentliche Allrussische Kongreß der Sowjets der Arbeiter-, Soldaten-, Bauern- und Kosaken-Teputierten in der Stadt Moskau den Friedensvertrag, den Rußland am 2. Marz d. Jahres in Brest-Litowsk mit den Mächten des Vier- bundes geschlossen hatte, ratifiziert. " In der Ukraine ist der gregorianische (ln Westeuropa gültige) Kalender eingeführt worden. " Der Sowjet der Volschewiki hat die Schaffung einer Miliz beschlossen. 69 Prozent Kriegsgewmn- Besteuermig. Der Kriegssteuerentwurs für Gesellschaften. Dem Bundesrat ist ein Entwurf für die Besteuerung der Kriegsgewinne der Gesellschaften im vierten Kriegsjahr zugegangen. Unter Anlehnung an das Gesetz vom 16. Juni 1916 sieht der Entwurf aber aus steuertechnischen Gründen nur eine Erfassung der Gesellschaften vor. Diese sollen nach den neuen Sätzen 60 Prozent ihres Mehrgewinnes — also die ganze gesetzlich vorgeschriebene Kriegsgewinnsteuerrücklage — dem Reiche abführen. Nur unter gewissen Bedingungen, d. h. wenn die Gewinne nur eine gewisse Höhe erreichen, vermindert sich der Satz um: 10 vom Hundert bei einem Mehrgewinn von mehr als 300 000 Mark und nicht mehr als 500 000 Mark oder bei einem Mehrgewinn von nicht mehr als 1 000 000 Mark, wenn der Geschäftsgewinn des vierten Kriegsgeschäftsjahres 25 vom Hundert des eingezahlten Grund- oder Stammkapitals zuzüglich der bei Beginn des ersten Kriegsgeschäftsjahres ausgewiesenen wirklichen Reservekontenbeträge nicht übersteigt. 20 vom Hundert bei mehr als 200 060 Mark und nicht mehr als 300 000 Mark oder bei einem Mehrgewinn von nicht mehr als 1000 000 Mark, wenn der Geschäftsgewinn 20 vom Hundert dieses Kapitals nicht Für die Verminderungen um 30, 40 oder 50 vom Hundert sind entsprechende Bedingungen vorgesehen. Bei ausländischen Gesellschaften wird nur die erste Möglichkeit der Satzermätzigung, also die absolute Gewinnsumme. nach demselben Schema wie bei inländischen Gesellschaften berücksichtigt. Als technische Aenderung kommt noch die Kürzung der Fälligkeitsfrift der Abgabe von drei Monaten aus einen Monat in Betracht. Kleine Kriegsnachrichten. " Japan sott mit England über Sibirien einen Vertrag nahezu fertig haben, doch widersprechen uxe Amerikaner nach wie vor. Ser russische Friede im Reichstage. Scharfe Abrechnung des Kanzlers mit den Westgegnern. — Berlin, 18. März 1918.^ Da der Etat in diesem Jahre wieder nicht rechtzeitig vor dem 1. April zu Ende beraten sein wird, hat die Regierung wiederum ein EtckL-N«tsesetz vorleacn müssen, durch das die lausenden Ausgaben des Reiches auch vor Erledigung des Etats genehmig», w^den Die unabhängigen i> aö ab. Die Vorlage wurde dem Hauptausschusse über- ^ ' Es folgt dann die Beratung des mn 0. Marz 1918 in Brest-Litowsk Unterzeichneten Arxedensver- trages mit Rußland, sowie des deutsch-finnx chen. ot ; densvertrcrges und der zugehörigen Wxrtschafi^ver- Reichskanzler Tr. Gras HertUng. Der Kanzler nahm zunächst eine scharfe Abrechnung mit den westlichen Gegnern vor: Am 3 März ist in Brest-Litowsk der Friede unterzeich- net worden, am 16. März ist in Moskau vor d°r zuständigen Versammlung der Friede ratifiziert worden (BeisaliO .wu der Beurteilung des Friedensvertrages durch unsen Fe. e will ick mich nicht auseinanderfetzen. Wo die Heuchelet zur zweiten Natur geworden ist (sehr richtig!). wo me uru Wahrhaftigkeit sich bis zur Brutalität gesteigert hat (lebh. sehr richtig'.), wo man in demselben Augenblick, da man sich anschickt, die drückende Hand auf einen neutralen Staat zu legen, zu sagen wagt, daß man eme Politik der vvUen Selbstlosigkeit treibe, da scheitert ieder Versuch verständiger Auseinandersetzung, jede sachliche WweAegung. (Sehr richtig!) Und wenn eine Depesche aus Washington dem Kongreß in Moskau die Sympathie der «erermgren Staaten in dem Moment glaubt aussprechen zu sollen wo ,d'e deutsche Macht sich eingedrängt hat, um den Kampf füc die Freiheit um den Erfolg zu bringen — \o lege das zu allem anderen. Deutschland mischt sich in dre ^rechteren Bestrebungen des vom Zarismus beirrten Rußland nickr ein Wir wünschen Rußland nur die Wiederkehr geordneter staatlicher Berhättnisje und beklagen e» 'schmerz- lick daß das noch in weite Ferne gerückt zu sein scheint und daß wiederum entsetzliche Zustände dort erngeristen UnÖ £« Ihnen v»rge!-gte Vertrag enthält keinerlei eni- ehrenoe Bevingungcn für RnistanS. keine drückenv-n K»w° nibutionen, keine gewaltsame Aneignung rupr^chen Gebietes. Das Ausscheiden der Randstaaten entspricht dem eigenen, 7on Rußland anerkannten Willen dieser Staaten.^ Wlr hoffen und wünschen, daß diese Völker unter dem Schutze de-> mächtigen Deutschen Reiches sich selbst die Gestatt geben mögen die ihrer kulturellen Entwicklung, ihrer Linnen art und ihren Verhältnissen entspricht. Wie «re wissen, ist vor einigen Tagen hier eine Deputation des kurlandr- scken Landesrates 'als der anerkannten Vertretung Kurlands eingetroffen, die die Selbständigkeit und Unabhängig keit Kurlands, die Loslösung von den blsherlg^n staatlichen Verhältnissen zum Ausdruck bringen und den Wunsch kund- gebeu sott, in eine enge wirtschaftliche, mrlitarrsche und volitische Beziehung zu Deutschland zu treten. Im A: f» trage des Ls als des völkerrechtlichen.Vertreters des Dcur'chrn Reiches zu geben hatte, konnte ich mit Freuden die Anerkennung Kurlands als eines unabhangrgen Land^. auLfPrechen und Kurland hierzu beglückwünschen. Die endgültige Entscheidung über die zukünftige Gestaltung de- Verhältnisses zu Deutschland mutzte ich Mir aber vorbe- hatten, bis die dortigen Verhältnisse weiter ,ich konsolb- dir''! uild sämtliche zuständigen Faktoren gesprochen habcn würden War Litauen betrtsft, so ist dort b-l°nntltch ,ch°n iur vorigen Jahre vom Landesrat ein Beschluß gefaßt worden, der gleichfalls eine enge Militärische, wirtschattlichs u^d volitischp Angliederung au Deutschland anstrebt. Ich er- «ar°e in den att-rnächst-n Tagen das E-sch«tnen einer lttiaulscber Deputation, die uns diesen Beschluß im -l ß- traae deS LandesrateS neuerdings zur KenntmS bringen wird, worauf die Anerkonnung LittausnS als eines unabhängigen kLiaatZwesenS erfolgen kann. DaS Weitere muß dann in Ruh^ abgewartet werden, wie sich dort die Verhältnisse weiter entwickeln. ^ T ^ Etwa" anders liegen die Dinge in Estland und Livland. Wie die Herren wissen, befinden sich diese Länder östlich der im Friedensvertrage vereinbarten Hälfte, aber nach Artikel 6 des Friedensvertrages bleiben diese Länder so lange von deutscher Militärmacht besetzt, bis die Sicherung selbständig- Einrichtungen gewährleistet und die staatliche Ordnung hergestellt ist. Dann wird auch für diese Länder der 2lugenblick gekommen sein, sich um ihre politische Neuorientierung zu bemühen. Auch diesen Ländern gegenüber wünschen wir in ein nachbarliches freundschaftliches Verhältnis zu kommen, aber so, daß auch ein freundschaftliches Verhältnis mit Rußland nicht ausgeschlossen ist. Nun noch ein kurzes Wort über Polen, was im Friedens- Vertrag nicht ausdrücklich erwähnt ist. Bekanntlich ist durch d'e Proklamation der beiden Kaiser vom November 1916 diesem Lande die Selbständigkeit vor aller Wett zurückge- aetcn Aus dieser Tatsache folgt, daß auch die Verhandlungen übe. die weitere Ausgestaltung des neuen Staats- i wesen?- nur durch gemeinsame Verhandlungen einerseits zwiscken Deutschland und Oesterreich-Ungarn, andererseits mit Polen zu Ende geführt werden können. Inzwischen sind ja auch Anregungen aus polnischen Kreisen an die Rec-terunp und auch an die Mitglieder dieses Hauses gelangt. Anregungen für eine Gestaltung des zu^nftigen Verhältnisse» zu uns. Wir werden gern prüfen, ob und inwieweit sich diese Anregungen mit den Zielen decken, welcke die beiden verbündeten Mächte verfolgen, dem Ziele, in'dem neugeschasfenen Polen einen friedlichen, freund- schastttchen Nachbar für alle Zukunft herzu,teilen. Aller wettere wird Ihnen Herr Unterstaatssekretär vom Auswärtigen Amt Mitteilen. Ich komme meinerseits zum Schluß. Wenn Sie, wie ich nicht zweifle, den vorgelegten Verträgen Ihre Genehmigung geben, wenn dann, wie wir koffen bald auch der Friede mit Rumänien zum Av,chluß bereit'sein wird, dann ist das zur Tatsache geworden, war ich am 24. Februar als in Aussicht stehend verkünden durste, dann ist der Friede aus unserer ganzen Ostfront hergestellt. (Bravo!) Aber, meine Herren, wir dürfen uns keiner Tau- schling hing-b-n: der W-ttsri-d- ist n°ch « ta. So« «tat fl* leider in den Staaten der Entente nicht die ge- ri,iqstc Neigung, von dem furchtbaren Kriegshandwerk ab- zustehen. Noch immer zeigt sich der Wille, den Krieg bis aufs äußerst fortzusetzen, bis zu un,erer Vermchtung Wir werde» darob den Mut nicht verlieren, wir sind aus alles oeiaßt wir sind bereit, noch schwere Opser zu bringen. ,Bravo!, Gott, der uns bisher geholsen hat, «,rd un.s auch weiter Helsen. Wir vertrauen auf unsere gerechte Sache cm' unser unvergleichliches Heer, seine herrlichen Kührerst seine heldenmütigen Kämpser. Wir vertrauen aus unse- tapferes, standhafte? Volk. Die Verantwortung aber ,as wiederhole ich - sür all das Blutoergreß-n wird aus die Häupter derer satten, die in srivolster Verstocktheit der Stim des Frieden» nicht Gehör geben. (Stürmische Zustiimnuug b. d. Mehrheit, Zischen b. d. ll. S»z., -r- neuter lebhafter Beifall.) Abg. Fehrenb«ch (Ztr.): In der Fn^nlandfrage bedauern wir, daß Schweden uns nicht der Notwendra- keit dieser Aktion als berufenere Stelle uberhoben hat. Schweden hat keine Veranlassung zu Mißtrauen; wxr wollen nur das unglückliche mnnland von den bolschewistischen Räuberbanden befreien. Ueber das Angebot der kurländischen Herzogskrone an den Kaiser ist ganz Deutschland hocherfreut; wegen der schwerwiegenden Folgen dieses hochbedeutsamen Aktes muy jedoch sorgfältige Prüfung erfolgen. Wir wünschen, daß dre jetzige kurländische Entjchließung von einer auf breiterer Ba,rS gewählten Volksvertretung ratifiziert werde Dre Polen müssen sich damit absinden, day Deut,chland unversehrt erhalten bleiben muß. Abg. Dr. David (Soz.): Wrr stehen diesen Ber- träaen mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber. Ein Berständtgungsfriede ist das nicht. Wir wurden einen besseren Frieden mit Rußland haben erhalttn können, wenn unsere Diplomaten Leute zugezogen haben würden die mit den Gedankengangen der Russen bester vertraut sind, als die Diplomaten es waren. Der schlechteste Friede, den wir erreichen können, wurde exn Friede sein, den wir uns mit Militärmacht erzwun- 9Ca Abg." Dr. Naumann (Vp.): Der Friedensvertrag mit Rußland bedeutet ein großes Aktxvum für uns. Die Bestimmungen über das Schicksal der Randvölkec waren für uns eine Notwendigkeit Sxe bedeuten keme An- nerion, sondern nur erne Anpassung an bxe Verhal- nisse in Rußland. Wenn wirkttch sich xn Rußland exn cs a & Qcqen andere Völker entwickeln sollte, dann e^ 8hr fraglich" ob sich dieser Hatz gegen D-ut,chl°nd wenden wird. In Finnland sollten wrr anstatt mrlt-- täriscker Maßnahmen dre rote und die werye ^aroe ... versöhnen suchen. Wir müssen überhaupt dre Rand- Völker für uns gewinnen. Bon unserer Behandlung wird es abhängen, ob über den Randvölk-rn «ne Art „Balkanisierung" entsteht, die ein Elend oyneg!e.c.,en bringen würde. Gerichtssaal. ± Tao Arsenik-Essen soll in der unteren Weichsel q-q-nd gar nichts Seltenes sein; so behaupten tn dem Graudenzer Gistmordprozesse g-gen die Frau «teper die Sachverständigen. In den letzten Beryanvmng« taaen die die Schuldfragen nicht zu klaren vermochten, gab es in diese? Hinsicht einen laichen Zw: chensa^ Ein Gendarm Karthaus, auf be,sen Ermittelung hin seinerzeit das Verfahren gegen dxe Keeper wegen Gattenmordes anscheinend erngeleitet worden ist, ^tte neben einem als Sachverständigen vernommenen Berliner Professor Platz genommen und ihn um seinen är'tlicben Rat gebeten. Er gab dabex an, daß er öfter auch an einem Hantan-schlag wie der Verstorbene leide und Fiebererscheinungen und ^ulsvermeh- runa habe. Auf die Frage des Sachverständigen, welchen Verdacht er denn jelbst habe erwiderte de umae e r se i seit langem Älrsenx ke s ser. uno kwafäuf ärztliche Anordnung. Rach Wiederaufnahme d?r Verhandlungen mewete sich der Sachverstandlge als Zeuge und führte im Anschluß an die Angaben Ufiiaen Kartbaus aus, daß dies die Ansicht der anwesende/ Aerzte und Texikologen stütze, daß das Ar- senikesten in der Gegend der unteren Weichsel duxch- f 'S j seltene« Tel. Damit erhalte die Meinung der Sachverständigen eine weitere Unterlage, da« Kieper fick) durch ständiges Arsenikessen den Tvd m* zogen yave. eingetragene Genossenschaft mit beschränkter fiaftpfücR Die begehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Dienstag, den 26. März 1918, 8'I» Uhr abends, im Hotel Grotzherxog von Hesse« stattsindenden SO. ordentlichen General - Uerfammltmg ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsbericht' s für 1917. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz und die dem Vorstande und . Aufsichtsrate zu erteilende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrates. 5. Festsetzung des Höchstbetrags der anzunehmenden fremden Gelder auf 6 Millionen Mark (8 49 Ziff. 1 G. G.) Gießen, den 8. März 1917. etoerfteftattf z« Gieße» eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Dev Vorsitzende des Arrfstchtsrates: L. Petri II. Zur Frühjahrsbestellung offerieren wir sofort lieferbar: Kultivatoren, 5- und 7-zinkig, Drillmaschinen, erftft. Fabrikat, Eggen, Walzen, Jauchepumpen. Ferner haben wir noch abzugeben, solange der Vorrat reicht: Gras- und Getreidemähmaschinen Original-Marke Cormick, Deering usw ein- und zweispännig, einige gebrauchte aber gut erhaltene Bindemähmaschinen Massey Harris u. Cormick zu billigen Preisen. Besichtigung unseres Maschinenlagers bei vorheriger Anmeldung gerne gestattet. LaNdwrrischaftliche Zöktral-DarlehKSZafie für Deutschland Filiale Frankfurt a.Mair-, Schillerstraße 25, Telefon Amt Hansa 7824. Kleinere ijul MI. WohoQog mit Küche (evt. Benutzung), wo- mögl. im Universitätsviertel,von verheiratetem Akademiker gesucht. Besichtigung auch Palmsonntag vormittag erbet. Offert, unter 6519 an die Exp. d. Bl. Offizier sucht rnödl Zimmer in ruhiger freier Lage für längeren Aufenthalt. Offerte unt 6521 an d. Expt. D. Ztg. Reiserbesen liefert zu 50 Pfg. d. Stück, im Waggon v. ea. 5000 Stück zu 48 Pfg. ab Stat. Siegen Fritz L e i e n b a ch Siegen i. Wests. Registrierkassen Totaladdierer National gesucht. Nummern und Preis erbeten unter I. Z. 6023 an d. Exp. d. Ztg. Zwecks Ausbildung in der Landwirtschaft suche ich für meinen 14jährigen Sohn liebevolle Aufnahme mit Familienanschluß bei durchaus gutgestelltem Landwirt. Reflektanten wollen an I. Kreitling, Essen (Ruhr), Stoppenbergerstraße 21 II. sich wenden. Meine Wohnung und Praxis befindet sich jetzt Seltersweg 561 Ecke Volksbad. Elvira Jost, Dendistin. ksmlpröck.ülilckluh 1038 Zahnarzt Koch Süd-Hnlage 20. Lilflige'Bläiiek wundervolle Bilder und packenden Text das humoristische Leibblaii •** Keldgrauen und Oaheimgebliebenen! Feldpost- und Probe-Abonnements * monatlich nur Mark 1,60 * bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. Vertag der „Lustigen Blätter" in Berlin SW. 68. Gemüse-Samen. Zuverlässig beste keimfähige Qualitäten, als: Weisskraut, Rotkraut, Wirsing, Grünkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Kohlrüben, Möhren, Salat, Rettige, Zwiebeln, usw. in ca. 50 Sorten vorrätig, ä Port 50 Pfg. Tabaksamen, Reismelde und Mais ä Port 1.— Mk. Blumensamen ä Port 10—30 Pfg. psch-tan, 25 Stück, schöne, starke, edle Tee und Remontant, in 5—10 Sorten u. Farben sortiert, nach meiner Wahl frei dort 10.—Mark empfiehlt E. Fürste, Gartenbau-Versandgeschäft, Erfurt 7. 1000000 linfoer W bester Qualität können noch in diesem nahrungsmangelndcn Jahre mehr geerntet werden, wenn jeder sofort seine unfruchtbaren Obstbäume mit meiner patentamtlich gemeldeten leicht anzubringenden Frnchtpatrone versieht. Preis 3 Mk. Nachn. Falls nicht wirksam bei gesunden zu stark ins Holz treibenden Kernobstbäumen zahle den Betrag zurück. Behörden, eingetragenen Vereinen und Genossenschaften liefere auf Ziel. I. Hcnncs, Kräutcrhaus, Köln, Blaubach 34 Srzche Grundbesitz Villa, Landhaus, besseres Stadtgrnndftiick oder dcrgl. und zahle auf Wunsch ganz aus. Frau Hauptm. von Rens?, Neu-Ruppin, Parkstr. 13/14. I nach Bad Nauheim j gesucht per sofort oder 1. April eine einfache Stütze oder Mäd- ; cheu, das bürgerlich kochen kann j und etwas Hausarbeit über nimmt. Hausmädchen vorhanden Fester Lohn u. Trinkgelder. Frau Sanitätsrat Dr. Hirsch, Zeppe linstraße 5, Tel. 360, Bad Rauheim. heiürlrrZ-jl bester Strohersatz für Sireuzwecke, erd- u.wurzel- freie handelsübliche Ware, empf. jedes Quantum waggonweise. M. fiorcä), Neu-Isenburg, Telefon 278. wEsaammsm „Päirie* Ersatzsohlen gegen Nässe vollständig prägniert. für Damen Mk. 3.35 u. 3.65 für Herren Mk. 3.35 u. 4.75 K Ceipnitz, Corsaua.e Kittlose 7rilhdrel°?e«lttr D. R. G. M. aus Kiefer- und Eichenholz, jedes Quantum sofort lieferbar. Südd. Dachfensterfabrik Inh. Karl Bilz, Landau, Pfalz. Zigaretten Verkaufs-Angeb o t nur an Verbraucher I» Qualitätsmarken aus reinem Tabak 1600 Stuck Mk. 80.-, 100.-, 120.-, 150.- Versand Nachnahme. D. Guttmann, Charlottenburg O/31. Potsdamerstr. 12. ln lü Streek-Tabak in nJ bestehend aus behördlich |n erlaubten n. versteuerten k! st Ersatzstoffen mit echtem N i Tabak gemischt (kein Ta- J U bakersatz) hochfein im Ge- st st schmack nnd Aroma in st Ä Original-Fabrikpackungen ( U ä ca 70 Gr. br. fl 20 Pakete Mk. 16.— jf U 50 „ „ 37.50 [j 100 „ „ 70- jj ] Mindestabgabe an Ver- [ „ braucher 20, an Wieder- “ I! Verkäufer 100 Pakete. || U Feinster, leichter, hollän ff ff bischer Portoriko-Tabak ff ^ garantiert rein überseeisch y N 10 Pakete Mk. 37.- N 1 50 „ „ 170.- h U i mi u fit Ul ÜJ U] ÜJ n " f Bestellungen werden der j| Reihe nach erledigt. ff Versand Nachnahme. ff Guttmann & Ehrlich, il S erlitt o. 17, A. 31. SSESHf'-.- SS I Durch grösste Raumausruitzung wird meist Brief ersetzt daher grosse Porto Ersparnis beim Gebrauch der „Gepoka“| Schreibmaschinen- Po®tk®rt® mit anh. Durchschlagblatt Registrat.-Scbutz8treifen und vorgeritzter und umlegbarer Gummierter Adressklappe K Ideale Einzelform Keine Streifen! Keine Bogen! D. R. G. M. u. D. R. W. Z, 1000 fach eingeführt bei Staats- u. Privatbetrieben. Bern. Werbeschrift unverb. Otto Schob, Germanie-Druckerei Berlin SW. 48. Friedrichstrasse 233. Die Kleidung wird billig. wenn man sie im Hause nach den vorzüglichen Favorit - Schnitten selbst schneidert. Sie sind von gewähltem Geschmack, äusserst sparsam im Stoffverbrauch und sind auch für Umänderungs- und Neuherrichtung bestens zu verwenden. Anleitung durch das Favorit-Moden-Album, Favorit-Jugend-Moden-Album, Favorit-Handarbeits-Album. Preis je 1 M., postfrei 1,10 Mk. der Internat. Schnittmanufaktur, Dresden-N. 8. In Giessen erhältlich bei: Alex Salomon & Co. Schulstr. la 2wieb$l°$4in$ti echte Zittauer Elitesaat, gelb. 25 Tüten 7,50 Mk. 100 Tüten | 25 Mk. ab hier. M. Wunsches Ww., Beiersdorf (O.-L.). Abtlg. A. Fernspr. 126. Gegr. 1843 Junge Kriegerfrau mit 12jähr Sohn sucht bei Bauersleuten fr Station für Arbeit, selbige kam alle Landarbeiten. Frau Gustm Hild, Barmen, Gewerbeschul straffe 106. Isokgul ei. Luftkurort Zollverg bei Gcmunden am Main, viel besucht von Pensionären 70 Morgen Aecker und Wiesei und Wald, 70 große und Flein« Obstbäume, 10 Stck. Rindvieh 30—40 Hühner - zu verkaufen. — ■ Nähere Auskunft durch Kar Krafft, Sensal, Offenbach a.M ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ FRITZ NOWACK Stores und Halbstores in Erbstüll, Mull, Batist, ferner Bettdecken Scheibenschleier in grosser Auswahl. Lager in sämtlichen Messing- und Gardinen-Zutaten. ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ *■ Rechnungsformulare ä 25 Stück geheftet in Umschlag ‘/a Bogen Kanzlei 25 Stück 75 Pfg. V* ,» >> 25 „ 60 „ Vs „ „ 2> „ 40 „ vorrätig in der Druckerei Klein, Tel. 362 Südanlage 21 Tel. 362