Sezugspreis 60 psg. monatlich gnzeigenoreis 20 pig. vierteljährlich 1,80Mk., vorauszahlbar, frei ins HauS. Ab fleh oll in unserer Expedition oder in den Zweig- auSflabcstetten vierteljährlich 1,50 Mk. Erscheint E kPkOitj 0 N ! Mittwochs und SamStags — Redaktionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg D>e 90 mm breiie R e k l a ui e - Z e i l e 72 Pfennig. $ fi 5 Q H I 0 (l C 21 Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Neberschreitung des Zahlungt- zteleS l30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet .Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbindlichkeit. Verlag der „Gieste«er Zeitung", Gießen. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Nr. 23. Telephon Nr. ML. Dienstag den 19. März 1918, teie»»0« ’Ht. m->. 31. Jahrg. Im Westen stärkere ErkuudungSgefechte. 138 Flugzeuge mr0 18 Fesselbisüo^e im Februar herabgeschssssn. Mllicde deuUcbe cagesbericbir. 27000 Connon DU Beute des Rriegerprobten ..U. r§". Berlin, 15. Mä z. Im westlüNn Hlittelmeer wurden durch unsere Unterseeboote 8 Dumpfer und 1 Segler: von zusammen mindestens 27OOO Bru-'tore gistertonnen versenkt. — Im b sonderen bftdlißt ist an diesen Erfolgen „U. 35". Kommandant Kopitänlcutnanr Arnauld de'ka Pertyee. Dieser bewährte Kommandant hat in zwcieinhaibjähriger Tätigkeit im Mittelmeer mit srinem kciegeiprobtcn Boot an Schiffsraum rund eine halbe Million Bruttoregistectonnen versenkt. Der Chef des Admiralstabcs der Marine. • wtb. Großes Hauptquartier, 16. März. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Nuppcecht. Am Abend und während der Nacht wor^die cng- ltsche Artillerie namentlich zwischen Acras und St. Quentin sehr tätig. Durch feindliches Feuer und Bomben- abwurf auf rückwärtige Ortschaften rntstanden in Menen und Halluin größere Verluste unter der Bevölkerung. Heeresgruppen Deutscher Kronprinz. von Gallwitz und Herzog Albrecht. Oestlich von Reims, aus beiden Maasufern, sowie an der lothringischen Front bei Mulzach und Blamont war der Feuerkampf tagsüber gesteigert. BkidnsiitS von Ocncs bli.b er auch öle Nacht hindurch lebhafl — Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquarttccmeister: Ludendorss. Berlin, 16. März, abends. Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. 15 000 tonnen versenkt. Berlin, 16. Mä z Auf dem nördlichen K-iegs- schaupiatz haben unsere Unterseeboote neuerdings 15000 Br.'Neg. To seindlichen HandelsschiffsraumcS versenkt. Der Chef dcS Admiralstabes der Marine. 9 Wtb Großes Hauptquartier, 17. März. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern war von mittag an die Arüllerictätig- keit gesteigert. An der übrigen Front beschränkte sie sich auf Störungsfeuer. Es lebte am Abend vielfach auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz und Gallwitz. An der Aillette, südwestlich von Berry au Bac sowie in Verbindung mit einer erfolgreich dmchgksührten Unternehmung bei Tahure zeitweilig erhöhte Gefechts- tätigtest Nach zehnstündiger Fcuervorbcreitung stießen französische Abteilungen westlich von Avorourt auf breiter Front vor. Teils hielt unser Feuer sie nieder, teils warf unsere Infanterie sie im Nahkampf zurück. -- Starker Artilleciekampf hielt tagsüber und vi lfach auch während der Nacht auf dem Ostufer der Maas an. Unsere Infanterie brach an mehreren Stellen zu Erkundungen vor. Kurhlssrsche und waldccktsche Stoßtrupps drangen bei Samogn^ux, badische Kompagnien bst Beaumont, sächsische Sturmtcnppen bei Bezonvaur tief in die feindlichen Stellungen ein und brachten mehr als 200 Franzosen, darunter einen Bataillonsstab, gefangen zurück. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Im Parioymalde sowie in der Gegend von Blamont und Badonvilleis rege Tätigkeit des Feindes. 9 Im Lustkawps und von der Erde aus wurden gestern 17 f° indische Flugzeuge und 2 Fesselballone ab geschossen. Von dcn anderen Kriegsschauplätzen n chts Ncucs. Ter E sie Generalquortie meister: Ludendorss. 9 Berlin, 17 März, abends. Von den Kriegs' schauplätzen nichts Neues 25000 tonnen. Berlin, 17 März. Im mittleren Mtttelmeec versenkten unsere Unter fee boote 6 Dampfer und einen Segler von zusammen 25(00 Br. Reg. To. Die Damp- sir wurdcn teilweise bei sckwnem Wetter aus stark gesichelten Geleitzügen herausgeschossen. Ter Chef dis Admiralstabes der Marine. 9 wtb. Großes Hauptquartier, 18 März. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern, nördlich von Anmntieres, sowie in Verbindung mit englischen Vorstößen zu beiden Seiten des La Lassec-Kanals war die Artillcrietätigkeit vielfach gesteigert. An der übrigen Front blieb sie in mäßigen Grenzen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz und Gallwitz. Zwischen Oise und Aistte, nördlich von Reims und i r einzelnen Abschnitten in dnr Champagne lebte * das Artillensttmr auf In glöhenr Stärke histt cs tagsüber auf beiden Maasuser an. Heeresgruppe Herzog Albrecht. An der lothringischen Front und in d n mittleren Vogesen zeitweilige Tätigkeit der Artillerien. » An der ganzen Front sehr rege Tätigkeit. Französische Flieger warfen Bomben ouf die als solche deutlich erkennbaren Lazarettanlagen von Le Theur. — Wir schossen gestern 22 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballone ab. Leutnant^Kräll errang seinen 2l. Lus'- sieg- L»> Im Februar betrug '.er Verlust der seindlichen Luftstreitk. äste an den deutschen Fronten: 18 Fesselballone und 138 Flugzeuge, von denen 59 hinter unseren ßinien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abgestürzt sind. Wir haben im Kampf 61 Flugzeuge und 3 Fesselballone verloren. Osten: In der Südukraine tuuib? Nikolajew besitzt. — Von d>n anderen Kriegsschauplätzen nichts N^ucs. Der Erste Generalquariiermeister: Ludendorss. tu Berlin, 18. März, bends. Von dun Kriegs- schiup'ätzen nichts Neues. Annahme von Hriegsanleibe an Zahlungen. Bn den Vcckäuf'N und Versteigerungen aus Beständen der Heeres- und Marineve, waltung, die für Kriegszwecke nicht mehr benötigt werden, kann die Zahlung vorzugsweise durch Hingabe von Kriegsanleihe gcleistct werden. Diese Vorschrift erstreckt sich auf alles, was bei der Demobilisierung zur Abgabe an die Be- nölkriung frei wird, also insbesondere auf Pferd.'Fahrzeuge und Geschirre; Feldbahngerät, Motorlokomotiven und K.astfahczeuge nebst deren Zubehör; Futtermittel und sonstige Vorräte; landwirtschaftliche Maschinen sowie Werkz-ug; Fabrikeincichtungen mit den zugehörigkN Rluschinen und Geräten; Eisen, Stahl und andere Metalle; Holz und- sonstiges Baumaterial; Webstoffe u?d Rohstoffe aller Art. Käufer, welche die Bezahlung in Kriegsanleihe anbieten, werden bei sonst gleichen Geboten in erster Linie berücksichtigt. Die Kriegsanleihe wird Zum vollen Nennbeträge angerechnet und bis zur Höhe des Kauf- oder Zuschlagspreises in Zahlung genommen. Als Kriegsanleihe gelten die öprozentigcn Schuldverschreibungen aller Kriegsanleihen ohne Unterschied sowie die erstmalig bei der 6. Kriegsanleihe ! ausgegebcmn 4 1 /2pro]entißen auslösbaren Schatzan - ; Weisungen. Forderungen der EandwirtfcbaTr Eine aus Hissen und auch aus Nassau außerordentlich stark besuchte Versammlung der „Vereinigten Landwirte von Frankfurt und Umgebung" und des „Bundes der Landwitte", in Friedberg, an der auch verschiedene hessische Landtagsobgeordncte und Land- wirtschastökammer Mitglieder teilnahmen, nahm folgende Entschließung an: Die Versammlung fordert alle Berufsgenossen aus, in der Erzeugung von Nahrungsmitteln alle Kräfte anzuspannen, und die E zen nifse, soweit es irgend möglich ist, abzugebrn; sie heischt ein besseres gegen- seit'gks Verstehen zwischen Stadt und Land und be. dauert, daß in den LebenSmittelerfassungsstellen fast nur Vertreter der städtischen Verbraucher kreise sitzen. Die Versammlung legt Verwahrung dagegen rin, daß die h ssischen Landwirte stets gegen die Nachbarstaaten bcnackt iligt sind, wie z. B. bei den Kactoffelpreisen. der Speckabgabe, den Schlachtvichpreiseu, den Milch- Preisen und in schroffster Weste bei der Eierabgabe. Die Landwirte erchb.n dagegen Einspruch unb sind über-' zlugt, daß dergleichen Maßnahmen das Gegenteil der Ei Höhung in der Ablieferung Zar Folge haben werden; zu fordern ihre Vertreter in Landtag und Landwirt- schastskammer auf, dabin zu wi-.k n, daß Rücksicht auf die praktischen Verhältnisse genommen wird und daß Erzeuger und Verbraucher n gle cher Weise gehört werden: si-' fordern die Gleichstellung der Landwirte Hissens ! mit denen der benachba ten Bundesstaaten. Sollte, so heißt es zum Schluß diesen Forderungen kein Gehör gegeben werden, so schieben die Landwirte denen, die sich der Stimme der Vernunft verschließen, die Ve» antwortung zu, wenn die Verhältnisse in der Volksec- nährung statt zu bcssirn, sich noch verschlechtern wurden. Die Entschließung wurde nach einer ausgedehnten Aussprache einstimmig angenommen. durch alle deutschen Lande? Von heute an gibt es nur einen Willen, eine Pflicht: * ? Kriegsanleihe *ei>' - o: Kriegsanleihe Deutsche Reichsanleihe. Deutsche Reichsschatzanweisunaen, auslszbar mit U0° o M$ |20 o o . Zur Bestreitung der durch dm Krieg erwachsenen Ausgaben werden weitere 5° 0 Schuldverschreibungen des Reichs und 4^o Reichsschatzanweisungen hiermit zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Das Reich darf die Schuldverschreibungen frühestens zum 1. Oktober 1924 kündigen und kann daher auch ihren Zinsfuß vorher nicht herabsetzen. Sollte das Reich nach diesem Zeitpunkt eine Ermäßigung des Zinsfußes beabsichtigen, so muß es die Schuldverschreibungen kündigen und den Inhabern die Rückzahluno zum vollen Nennwert anbieten. Das gleiche gilt auch hinsichtlich der früheren Anleihen Die Inhaber können über die Schuldverschreibungen und Schatzanweisungen wie über jedes andere Wertpapier jederzeit (durch Verkauf, Verpfändung usw) verfügen. ' Die Bestimmungen über die Schuldverschreibungen finden auf die Schuldbnchforderungen entsprechende Anwendung. Bedingungen. 1. Annahmestellen., Zeichnungsstelle ist die Reichsbank. Zeich- 2. Einteilung. Zinsenlauf. nungen werden von Montag, den J8. März, bis Donnerstag, den J8. April IW, mittags \ llhr bei dem Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere in Berlin (Postscheckkonto Berlin Nr. 99) und bei allen Zweiganstalten der Reichsbank mit Kasseneinrichtung entgegengenommen. Die Zeichnungen können auch durch Vermittlung der Preußischen Staatsbank (Königlichen Seehandlung), der Preußischen Central-Genossenschaftskasse in Berlin, der Königlichen Hauptbank in Nürnberg und ihrer Iweiganstalten, sowie sämtlicher Banken, Bankiers und ihrer Filialen, sämtlicher öffentlichen Sparkassen und ihrer Verbände, jeder Lebensversicherungsgesellschaft, jeder Kreditgenossenschaft und jeder Postanstalt erfolgen. Wegen der Postzeichnungen siehe Ziffer 7. Ieichnungsscheine sind bei allen vorgenannten Stellen Die Schuldverschreibungen sind in Stücken zu 20 000, 10000, 5 000, 2 000, 1 000, 500, 200 und 100 Mark mit Zinsscheinen zahlbar am 2. Januar und 1. Juli jedes Jahres ausgefertigt. Der Zinsenlauf beginnt am 1. Juli 1918, der erste ginsschein ist am 2. Januar 1919 fällig. Die Schatzanweisungen sind in Gruppen eingeteilt und in Stücken zu 20 000, 10 000, 5000, 2000, 1000 Mark mit dem gleichen Iinsenlauf und den gleichen Iinsterminen wie die Schuldverschreibungen ausgefertigt. Welcher Gruppe die einzelne Schatzanweisung angehört, ist aus ihrem Text ersichtlich. 3. Einlösung der Schatzanweisungen. Die Schatzanweisungen werden zur Einlösung in Gruppen im Januar und Juli jedes Jahres, erstmals im Januar 1919, ausgelost uud an dem auf die Auslosung folgenden 1. Juli oder 2. Januar mit 110 Mark für je 100 Mark Nennwert zurückgezahlt. Die Auslosung geschieht nach dem gleichen Plan und gleichzeitig mit den Schatzanweisungen der sechsten Kriegsanleihe. Die nach diesem Plan auf die Auslosung im Januar und Juli 1918 entfallende Zahl von Gruppen der neuen Schatzanweisungen wird jedoch erst im Januar 1919 mit aus- gelost. Die nicht ausgelosten Schatzanweisungen sind seitens des Reichs bis zum 1. Juli 1927 unkündbar. Frühestens auf diesen Zeitpunkt ist das Reich berechtigt, sie zur Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen, jedoch dürfen die Inhaber alsdann statt der Barrückzahlnng 4% ige, bei der ferneren Auslosung mit 115 Mark für je 100 Mark Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleichen Tilgungsbedingungen unterliegende Schatzanweisungen fordern. Frühestens 10 Jahre nach der ersten Kündigung ist das Reich wieder berechtigt, die dann noch unverlosten Schatzanweisungen zur Rückzahlung zum Nennwert zu kündigen, jedoch dürfen alsdann die Inhaber statt der Barzahlung 3V ? °/oi9 e mit 120 Mark für je 100 Mark Nennwert rückzahlbare, im übrigen den gleichen Tilgungsbedingungen unterliegende Schatzanweisungen fordern. Eine Aus Stadt und Land. ** Wichtig fnr Seifenhändler! Der liebt r- wachungsousichuß bec Seifenindustrie mied mit Genehmigung d«ö Reichskanzlers einmalig eine zusätzliche Menge von 50 gr K-A— Seife für d e Person zur Verteilung bringen. Die Verb.oncher sollen durch tiefe ZuMtznnnge für d.n Ausfall dr auf 125 gc herabgesetzten Seifenpmvermknge entschädigt werden, da infolge des Sodamongcls an eine Heiaussetzung der Seifen- pulvermencc vorläufig nicht zu denken ist. Tie Abgabe soll gegen Vorlage des M ttelstücks fcer gültigen Seifen, karte ersoffen, wobei auf dieses durch Stempel oder handschriftlich der Vermerk ges tzt w rd: „50 gr F-cin- seife April 1918". Die zusätzliche Menge K.-A.—Seife kann der Händler durch btc bisherigen Bezug sgu- llen beziehen, wozu die Einreichung der Empfanüsbestäliaun- gen ausnahmsweise nicht nötig ist. Die amtliche Ver- ordnung, welche die Abgabe der erhöhten Feinseifenmenge an das Publikum gestattet wird, ist Anfang April zu erwarten. * Gierabttefernng Die „Rhein und Nahe- Zeitung hat kürzlich die Nachricht verbreitet, daß für Bingen nach längeren Verh ndlungen die Z hl brr ab zuliefernden Eier auf 36 Stück herabgesetzt worden sei. Diese auch von anderen Zeitungen übernommene Nachricht ist unrichtig. Die Landes-E erstelle hat weder mit irgend einer Stelle in Bingen derartige Verhandlungen gepflogen, noch hat sie irgend eine Herabsetzung der Abgabepflicht für Bingen vorgenommen. Die Zahl der abzulleseenden Eier ist vielmehr für das ganze Gruß- herzo.ftum cirhestlich festgesetzt worden. Auch Kt es unrichtig, wenn Begleiche mit anderen Bunoesstuaten gezogen werden, da dabei völlig außer Acht gelassen Wird, daß im Großherzogtum Hessen für jeden Geflügelhalter nebst seiner Haushaltungsangehörigen von vornherein 40 Eier freigelassen werden. Dadurch vermindert sich nicht nur für viele Geflügelhalter die obzugebende Eieranzahl für das Huhn ganz wesentlich, sondern es b eiben in großem Umfange Hühnerhaltec völl g frei von der Eierabgabe. * Ausstellung für Schuherfatz. Die Ersatz soh.ffngejellschait m. b. H. veranstaltet vom 22. bis 30. März in den Parterr.räumen Kaiserstraße 44 eine Aus. st.llung von Eesatzwhlen, Lederersatzstoffen und Kciegs- schchweik, verbunden mit einem Lchikursus zur sachge- mäst'N Bern, bcitung dieses Materials. Eintritt und Teilnahme sind kostenlos. * Kriegsprimaner Im Unte richtsausschuß deS Preußischen e.bgeo dnetenhauses erklärte ein Negierungs- v Leiter zu einer Eingabe um gleichartige Behandlung d c Kriegeprimaner, daß hinter der Front Reifen- Prüfungen in woh wollendpec Weise vorgenommen werden, auch iür, diejenigen. die vor ihrem Eintritt ins Heer die Reife für Unterprima nicht erreicht hatten. Auch kann di; Re.siprüfung noch vor den ersten Berufs- piiffungen abgelegt werden In diesem Falle werden die vorher zurückgelegten Semester angerechnet. Es sind schon über lOOOO Reif-Prüfungen an der Front abgehallen worden. ** Der Uolkslrnrid für Freiheit und Unterland, Ortsgruppe Gießen, veranstaltet morgen M't'lvock, abends 8 Uhr im Saale des „Hotel Füesten- hof" eine öffentliche Versammlung, in welcher die Herren Professoren Dr. Bousset, Geheimrat Dc. Eck und Dr. Roloff sprechen. Den Besuch dieser Versammlung man ka> n nur empfehlen und verweilen wir auf das Inserat in heutiger Nummer. ** Es wird darauf hingewiesen, daß die Zins- scheinc aller Ueichsanleihen, also auch der Kriegsanleihen, vonr 21. das dem Fälligkeitstage vorhergehenden Monats ab nicht nur bei allen Postanstalten — einschl. der Postogenturen —, sondern auch von den hesisch.n Staatskassen in Zahlung genommen Weeden. Die Einlösung der Zinsscheine ist damit den Besitzern der Kriegsanleihe außerordentlich leicht gemacht. Dies Wird hoffentlich recht vielen und vor allen auch der I Landbevölkerung den Entschluß zum Zeichnen bei d.r 8. Kriegsanleihe erleichtern. » * Krrtzbach Auf dem Hofgut in Griedel wurde in einer der letzten Nächte ein Pferd aus dem Stalle gestohlen. Durch die Wachsamkeit des Hundes des dortigen Bahnvorstehers wurde nmn auf das Geschehnis aufmerksam. Eine sofortige Verfolgung führte auf die Spur der Roßdiebe, die ihre Beute auf freiem Felde zurückließen und unerkannt entkamen. * Grünberg (Hessen). Das Institut für Jn- feklions Krankheiten „Robert Koch" in Berlin hat bet dkm Hunde des hiesigen Bankiers Jäckel Tollwut sestgestellt. Vier Personen, die das Tier bereits gebissen hatte, mußten sich zur Behandlung noch Berlin begeben. * Uam Main Unter dem Namen „Bayerische Schiffsvaugesellschaft G ni. b. H." wird bei Eclenbach eine Werft gegründet, die als das größte derartige Unternehmen am Main angesehen werden kann. Für die Anlage wurden bisher 35000 Quadratmeter Land mit 300 Metern Wasseciänge in der Gemarkung Erlenbach käuflich erworben. Auf der Werft können Schffe bis zu 2000 Tonnen Wasserverdrängung erbaut und erneuert werden. An dem Unternehmen sind vor allem Reeder aus Bayern, Hessen und Bayern beteiligt. * Frankfurt a. M. Zum 1. April eröffnet die - Stadt in Nied^rscelbach zwischen Idstein und Niedern- hausen ein Altersheim, in welches vorerst 50-60 Frauen ohne Unterschied des Religionsbekenntnisses ausgenommen werden sollen. * Kad Homburg o d. H. Nach dem Beschlüsse von 13 größeren Bädern Westdeutschlands, die Kurtaxen künftig zu erhöhen, stimmte auch die hiesige Stadtverordnetenversammlung der betreffenden Magist- ratövoclage zu. Danach kostet in der Hauptkarzeit die Karte für die erste Person 30 Mark, für die zweite 15, für jede weitere Person 10 Mark. ! 1000 Mark ihre bereits bezahlten, aber noch nicht gelieferten kleinen Stücke bei einer DarlehnSkasse des Reichs zu beleihen, so können sie die Ausfertigung besonderer Zwischenscheine zwecks Verpfändung bei der Darlehnskasse beantragen; die Anträge sind au die Stelle zu richten, bei der die Zeichnung erfolgt ist. Diese Zwischenscheine werden nicht an die Zeichner und Vermittlungsstellen ausgehändigt, sondern von der Reichsbank unmittelbar der Darlehnskasse übergeben. 6. Einzahlungen. 200/0 250/o 250/o veitere Kündigung ist nicht zulässig. Die Kündigungen müssen spätestens sechs Monate vor der Rückzahlung und dürfen nur auf einen ginstermin erfolgen. Für die Verzinsung der Schatzanweisungen und ihre Tilgung durch Auslosung werden-von der verstärkten Auslosung im ersten Auslosungstermin (vergl.Abs.l) abgesehen-^- jührlich 50/0 vom Nennwert ihres ursprünglichen Betrages aufgewendet. Die ersparten Zinsen von den ausgelosten Schatzanweisungen werden zur Einlösung mitverwendet. Die auf Grund der Kündigungen vom Reiche zum Nennwert zurückgezahlten Schatzanweisungen nehmen für Rechnung des Reichs weiterhin an der Verzinsung und Auslosung teil. Am 1. Juli 1967 werden die bis dahin etwa nicht ausgelosten Schahanweisungen mit dem alsdann für die Rückzahlung der ausgelosten Schatzanweisungen matzgebenden Betrage (110%, 115% 0 öer 120°/ 0 ) zurückgezahlt. 4. Zeichnungspreis Der Zeichnungspreis beträgt: für die 50/0 Reichsanleihe, wenn Stücke verlangt werden, 98,-M., 50/0 „ wenn Eintragung in das Reichsschuldbuch mit Sperre bis zum 15. Oktober 1919 beantragt wird, 9<,80 M., für die 4%% Reichsschatzanweisungen 98,- M., für je 100 Mark Nennwert unter Verrechnung der üblichen Stückzinsen. 5. Zuteilung. Stückelung. Die Zuteilung findet tunlichst bald nach dem Ieich- nungsschlutz statt. Die bis zur Zuteilung schon bezahlten Beträge gelten als voll zugeteilt. Im übrigen entscheidet die Ieichnungsstelle über die Höhe der Zuteilung. Besondere Wünsche wegen der Stückelung sind indem dafür vorgesehenen Raum auf der Vorderseite des Zeichnungs- scheines anzugeben. Werden derartige Wünsche nicht zum Ausdruck gebracht, so wird die Stückelung von den Vermittlungsstellen nach ihrem Ermessen vorgenommen. Späteren Anträgen auf Abänderung der Stückelung kann nicht stattgegeben werden? Zu allen Schatzanweisungen sowohl wie zu den Stücken der Reichsanleihe von 1000 Mark und mehr werden auf Antrag vom Reichsbank-Direktorium ausgestellte Zwischenscheine ausgegeben, über deren Umtausch in endgültige Stücke das Erforderliche später öffentlich bekannt gernacht wird. Die Stücke unter 1000 Mark, zu denen Zwischenscheine nicht vorgesehen sind, werden mit möglichster Beschleunigung fertiggestellt und voraussichtlich im September d. I. ausgegeben werden. Wünschen Zeichner von Stücken der 5°/ 0 Reichsanleihe unter zugeteilten Stücke sämtlicher Kriegsanleihen werden aus Antrag der Zeichner von dem Kaniar der Reichshaup.bank für Wertpapiere in *«lin „..enden Bedingungen bis zum 1. Oktober 1919 vollständig kostenfrei ausbewahrt und oerwaltet. Eine Sperre wird durch diese N.ederlegung n.ch. der Ze.chner kann se n Dep,. ,eder uck o Ab üs diese Frist - zurücknehmen. Die an den, Kontor für Wertpapiere ausgefertig.en Depotscheine werden oon den Dar.ehnskassen w.e d.e Wertpap.ere selbst bel.ehen. Die Zeichner können die gezeichneten Beträge vom 28. März d. I. an voll bezahlen. Die Verzinsung etwa schon vor diesem Tage bezahlter Beträge erfolgt 1 gleichfalls erst vom 28. März ab. Die Zeichner sind verpflichtet: 500/0 des zugeteilten Betrages spätestens am 27. April d. I., „ „ „ „ 24. Mai „ „ „ „ „ 21. Juni „ „ „ „ n 18. Juli „ „ zu bezahlen. Frühere Teilzahlungen sind zulässig, jedoch nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts. Auch auf die kleinen Zeichnungen sind Teilzahlungen jederzeit, indes nur in runden durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwerts gestattet; doch braucht die Zahlung erst geleistet zu werden, wenn die Summe der fällig gewordenen Teilbeträge wenigstens 100 Mark ergibt. Die Zahlung hat bei derselben Stelle zu erfolgen, bei der diegeichnung angemeldet worden ist. Die am 1. August d. I. zur Rückzahlung fälligen Mark 80000000 4°/ 0 Deutsche Reichsschatz a nwei- sungen doj 1914 Serie I werden bei der Begleichung zugeteilter Kriegsanleihen zum Nennwert — unter Abzug der Stückzinsen vom Zahlungstage, frühestens aber vom 28. März ab, bis zum 31. Juli - in Zahlung genommen. Die zu den Stücken gehörenden Zinsscheine verbleiben den Zeichnern. Die im Laufe befindlichen unverzinslichen Schatz scheine des Reichs werden- unter Abzug von 5°/o Diskont vom Zahlungstage, frühestens' vom 28. März ab, bis zum Tage ihrer Fälligkeit - in Zahlung genommen. 7. Postzeichnungen. Die Postanstalten nehmen nur Zeichnungen auf die 5°, ° R e i ch s a n l e ih e entgegen. Auf diese Zeichnungen kann die Vollzahlung am 28. März, sie mutz aber spätestens am 27. April geleistet werden. Auf bis zum 28. März geleistete Vollzahlungen werden Zinsen für 82 Tage, auf alle anderen Vollzahlungen bis zum 27. April auch wenn sie vor diesem Tage geleistet werden, Zinsen für 63 Tage vergütet. 8. Umtausch. Den Zeichnern neuer 4 1 / 2 % Schatzanweisungen ist es gestattet, daneben Schuldverschreibungen der früheren Kriegsanleihen und Schahanweisungen der l , II, IV. und V. Kriegsanleihe in neue 47 2 0 /o Schatzanweisungen umzutauschen, jedoch kann ^der Zeichner höchstens doppelt so viel alte Anleihen (nach dem Nennwert) zum Umtausch anmelden, wie er neue Schatzanweisungen gezeichnet hat. Die Umtauschanträge sind innerhalb der Zeichnungsfrist bei derjenigen Zeichnungs- oder Vermittlungsstelle, bei der die Schatzanweisungen gezeichnet worden sind, zu stellen. - Die alten Stücke sind bis zum 29. Juni 1918 bei der genannten Stelle einzureichen. Die Einreicher der Umtauschstücke erhalten auf Antrag zunächst gwischen- scheine zu den neuen Schatzanweisungen. Die 50/0 Schuldverschreibungen aller vorangegangenen Kriegsanleihen werden ohne Aufgeld gegen die neuen Schatzanweisungen umgetauscht. Die Einlieferer von 50/0 Schahanweisungen erhalten eine Vergütung von M. 2,- für je 100 Mark Nennwert. Die Einlieferer von 4% 0/0 Schatzanweisungen der vierten und fünften Kriegsanleihe haben M. 3,— für je 100 Mark Nennwert zuzuzahlen. Die mit Ianuar/Iuli-Iinsen ausgestatteten Stücke sind mit Jinsscheinen, die am 2. Januar 1919 fällig sind, die mll April/Oktober-ginsen ausgestatteten Stücke mit Jinsscheinen, die am 1. Oktober 1918 fällig sind, ^zu- reichen. Der Umtausch erfolgt mit Wirkung vom 1. Juli 1918, so datz die Einlieferer von April/Oktober-Stücken auf ihre alten Anleihen Stückzinsen für % Jahr vergütet erhalten. Sollen Schuldbuchsorderungen zum Umtausch verwendet werden, so ist zuvor ein Antrag aus Ausreichung von Schuldverschreibungen an die Reichsschuldenverwaltung (Berlin SW 68, Oranienstr. 92-94) zu richten. Der Antrag mutz einen auf den Umtausch hinweisenden Vermerk enthalten und spätestens bis zum 6. Mai d. I. bei der Reichsschuldenverwaltung eingehen. Daraufhin werden Schuldverschreibungen, die nur für den Umtausch in Reichsschahanweisungen geeignet sind, ohne Zinsschein- bogen ausgereicht. Für die Ausreichung werden Gebühren nicht erhoben. Eine Zeichnungssperre steht dem Umtausch nicht entgegen. Die Schuldverschreibungen sind bis zum 29. Juni 1918 bei den in Absatz 1 genannten Zeichnungs- oder Vermittlungsstellen einzureichen. Berlin, im März 1918. * Dornrstadt. 17. März. Dem Intendanten des Großh. Hoftheaters Dr. Paul Eg ec wurde vom Groß- herzog die erbetene Entlassung von seinem Posten mit Schluß dieser Spielzeit bewilligt. Dr. Egec tritt am 1. August seinen Posten als künstlerischer Leiter des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg an. * Kassel. Auf Anregung eines Mitbürgers ist die Stabt Kassel dazu gelangt, eine Ehrentafel zu stiften und zwar aus Anlaß der bevorstehenden Zeichnungsauflage der achten Kriegsanleihe. ^Lie soll jedem verliehen werden, der Kriegsanleihe zeichnet. Tie Aushändigung dieses Zeichens erfolgt durch die Zeich- nungsstelle, gleichviel, ob viel oder wrntg gezeichnet wird. * Felsbrrg Vollständig verkohlt ist der an der Ueberlandzentrale beschäftigte Arbeiter Euler von hier, indem er aus unbekannter Ursache der Starkstromleitung zu nahe kam. * Heibestzeim. Ein mit dem Frankfurt Kölner Nachtzuge hier ekngetroffener Reisender erstattete die Anzeige, daß ec zwischen Budcnheinl und Heidenheim von zwei Burschen, die in Budenheim eingestiegen seien, im Abteil überfallen und seiner Barschaft beraubt worden sei. Die Räuber seien kurz vor der Station aus dem langsam einführenden Zuge gesprungen und in der Dunkelheit verschwunden; ihr Alter könne auf höchstens 16 Jahre geschätzt werden. Rack dm Personalbeschreibungen, die der Ueberfallene gab, handelt es sich um hiesige Burschen, von denen einer Sonntagnacht, dem Tage der Tat, verschwunden ist. * Marburg In einem Walde im Annatälchen fanden Holzmacher die wutlofin lleberceste eines in der Nacht vorher dort an Ort und Stelle g e s ch l a ch t e- ten Schweines, das in dem Biedenkopfer Geenz- dorfe Friebertshausen einem Einwohner aus dem Stalle gestohlen worden war. * Marburg. Daß es immer noch Leute edler Besinnung gibt, bewies ein Landwirt eines Nachbar- Reichs bank-Direktorium Havenstein. v. Grimm. ortes. Als ihm zu Ohren kam, daß einigen kleineren Besitzern die bei ihm gekauften Ferkel eingegangen seien, fand ec sich ein und zahlte ihnen das Kaufgeld mit dem Hinweise zurück, daß er eher den Schaden verschmerzen könne. * Metzlar. In Becghausen warfen sich dieser Tage junge Burlchcn auf der Straße mit Steinen. Dabei wurde die zufällig vorbeigehende Witwe Gack von einem Stein derart an den Kopf getrosten, daß fte in der Klinik in Gießm zugeführt werden mußte, wo sie nach qualvollen Leiden starb. * Uilbel. In der hiesigen Gemarkung wurden durch den Sohn des Gutspächtecs Dfttz in Nieden- Erlenbach zwei einem Gefangenlager entwichene rus- s i s chje O f f i z i e c e, die früher als vorgesehen ist, der östlichen Heimat zuwandern wollten, festgenommen. * Vom Westerwald Durch Kriegsgefangene wurden in den Gemarkungen Dierdorf, Steinnel und Puderbach 300 Morgen Ocdland urbar gemacht und der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung zugefuhrl. Die Kosten des Unternehmens wurden bereits aus den Einnahmen des ersten Wirtschaftsjahres gedeckt. * Vom Westerwald Die Schafzucht hat während des Krieges im Westerwald eine recht erfreuliche Stnge- lUR( i erfahren. So wurden im Kreise Neuwied vor dem Kriege 2300 Stück Schafen gezählt, bei der letzten Zahlung konnten bereits 3700 Tiere festgestellt werden. Staat Cbeater Glessen. Samstag, den 23. März abends V/, U&r: Ensemble- Gastspiel von Mitgliedern des Mainzer L>wdt thcaters mrnscftentremrde. Schauspiel von Richard Dehmel. Sonntag, den 24. März nachmittags 3 1 / 2 Ugc: «laubr und fieimat Die Tragödie eines Volkes von Karl Schönherc — Abends 7 / 2 Uhr: singend Ein Liebcsdrama in 3 Auszügen von Max Halbe. Nun, Deuifcbland, halte aus Von Karl von Mangoldt. Die Weltenuhr holt langsam Jetzt aus zum letzten Schlag, Es kommt ein. neuer, großer, Ein wahrer Wellentag. Nun, Deutschland, halte aus! Rund auf der ganzen Erde Hält man den Atem still, Erwartend, was da Neues, Gewalt'ges werden will. Nun, Deutschland, halte aus! Jetzt will die Gottheit zeigen, Wem sie die Palme gibt! Den Treuen und den Starken Sie stets am meisten liebt. Nun, Deutschland, halte aus! Ob der Gemeinheit Brodem Dir oft den Atem raubt, Und dunkle Nachtgedanken Umflattern auch Dein Haupt: Nun, Deutschland, halte aus! Das sind Versuchungsstunden In jedes Helden Lauf, — Hindurch! Hindurch! Es trägt Dich Ein fester Sinn hinauf! Nun, Deutschland, halte aus! Es naht die große Stunde, Es naht der große Tag, Wo Deutschland vor die Völker Als Sieger treten mag. Nun, Deutschland, halte aus! Wo unser Schwert sich senket Und durch die blut'ge Stacht Der neue Morgen strahlet, Den es der Welt gebracht! Nun, Deutschland, halte aus! Verantwortlich: Albin Klein in Gießen. keum nk zu eingeriagene Gcnosscnschsfi mit beschränkter Haftpflicht. Die vcrehrlichen Mitglieder unserer Lank werden zu der am Diel Stag,,den 26. März 1918, 8% Uhr abends, im Kotel Grotzherzog von Kessen staitfindrnden ?y. srclemiichen general-Versammlung ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsbericht s für 1917. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz und die dem Vorstande und Aussichtsrate zu erteilende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl ausschetdender Mitglieder des Aufsichtsrates. 5. Festsetzung des Höchstbetrags der anzunehmenden fremden Gelder auf 6 Millionen Mark (§ 49 Ziff. 1 G. G) Gießen. den 8. März 1917. Gewerbebank zu Wetze« eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Dev Uorstlrende des Aufsrchtsrntes: L. P e t r i II. • Uolksbund für freibeit un Ortsgruppe Giessen. Mittwoch. 20 . lllärz, abends s Uhr. im Saale des Botels ..Mslentzol" Es werden sprechen die Herren Professoren D. BüffO, Geheimral D. 6cR, Dr. Beiott. Nach § 2 seiner Vereinssatzung wirkt der Volksbund für die Sammlung der Volkskräfte während des Krieges, den sofortigen freiwilligen Ausbau im Innern und einen volkstümlichen, dauernden Frieden. Zu zahlreichem Besuch der Versammlung ladet ein Der Uorftand der Ortsgruppe Meine Wohnung und Praxis befindet sich jetzt Seltersweg 56 Ecke Volksbad. Elvira Jost, Dendistin. körnlprtzäi-Nnlckiuh 1038 Zahnarzt Koch 5üd*3nlage 20. ♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ FRITZ NOWACK • --♦ ♦ Stores und Halbstores in t Erbstüll, Mull, Batist, ferner ♦ Bettdecken Scheibenschleier ! ❖ in grosser Auswahl. J ♦ Lager in * sämtlichen Messing- und Gardinen-Zutaten. ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ mit Köche (evt. Benutzung), wo- möal. im Universitätsviertel,von verheiratetem Akademiker gesucht. Besichtigung auch Palmsonntag vormittag erben. Offen.! Offerten unter I. 9{. 7 772 unter 6519 an die Exp. d. Bl. i "" d. Ezp. d. Ztg. Hontr oüKarre it national checkdrncker gesucht gegen bar. G emuse- Zuverlässig heste keimfähige Qualitäten, als: Weisskraut, Rotkraut, Wirsing, Grünkohl. Rosenkohl, Kohlrabi, Kohlrübeu, Möhren, Salat, Rettige, Zwiebeln, usw. in ca. 50 -Sorten vorrätig, ä Port 50 Pfg. Tabaksamen, Reismelde und Mais ä Port 1.— Mk. Blumensamen h Port 10—30 Pfg. psch-Rossn, 25 Stück, schöne, starke, edle Tee und Remontant, in 5—10 Sorten u. 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