(Neueste Nachrichten) Bezugspreis 60 Pfg. monatlich vierteljährlich 1,80Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweig- ausgabestellen vierteljährlich 1,50 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der „Vietze»er Zeitung". Gießen. Expedition: Südanlage 21 (Vießeuer Tageblatt) Knzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite P e t i t z e i l e, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung de- Zahlung-, zieles (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Nr. 2«. Telephon Nr. 362. Samstag, den 9. März 1918. Telephon Nr. 362. 31. Jahrg. Frieden mit Rumänien und Finnland. Rege U-Boot ««» Artillerietätigkeit im Westen und LnstangM aus England. »er Haifer an fiindenburg Seine Majestät der Kaiser sandte folgendes Telegramm an den Generalfeldmarschall von Hindenburg: Nachdem gestern nachmittag der Frieden mit Rußland unterzeichnet und hiermit der fast vierjährige Krieg an der Ostfront zu glorreichem Abschluß gelangt ist, ist cs Mir tiefempfundenes Herzensbedürfnis, Ihnen, Mein lieber Generalfeldmarschall, und Ihrem treuen Gehilfen, dem General Ludendorff, Meinen und des deutschen Volkes heißen Dank erneut auszusprechen. Sie haben durch die Schlacht von Tannenberg, durch die Winterschlacht in Masuren und durch die Kämpfe bei Lodz den Grund für alle weiteren Erfolge gelegt und die Möglichkeit geschaffen, mittels des Durchbruchs von Gorlice-Tarnow die russische Armee zu weiterem Rückzuge zu zwingen und in den ferneren Anstürmen feindliche Heeresmassen siegreich standzuhalten. Und nun ist dex kostbare Friedenspreis glorreichen Ringens in unserer Hand. Unsere baltigen Brüder und Volksgenossen sind vom russischen Joch e befreit un d dürfen sich Wied er als Deutsche fühlen. Gott war mit uns und wird weiterhelfen. Wilhelm I. R. Jlmtlicbe deutsche Cagesbericbtt. Im Sperrgebiet um England. Berlin, 5. März. Unsere Unterseeboote haben im Sperrgebiet um England neuerdings 20000 Br.- Reg. T. feindlichen Handelsschiffsraum versenkt. Von den vernichteten Schiffen sind 2 besonders wertvolle, bewaffnete Dampfer von je 6000 Br.-Reg.-T. in ge» fchicktem Angriff, schärfster feindlicher Gegenwirkung zum Trotz, aus demselben Geleitzuge hecausgeschoffen worden. Einer der Dampfer hatte Munition geladen. 2 weitere tief beladene Dampfer wurden an der Ost küste Englands ebenfalls aus Geleitzügen hecausgeschoffen. Der Ehef des Admiralstabes der Marine. * wib. Großes Hauptquartier, 6. März. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Ruppcecht. Htfrige Feuerübersälle richtete der Feind gegen unsere Stellungen auf dem Nordufer der Lys. Ein starker englischer Vorstoß bei Waasten wurde im Nah- kampf abgewiesen. Beiderseits der Sccupe und in Verbindung mit eingenen erfolgreichen Erkundungen nörd. lich und südwestlich von St. Quentin lebte die Gefechts, tätigkeit auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. In einzelnen Abschnitten Artilleriekampf. Sturm abteilungen drangen in der Gegend von Ornes in die französischen Gräben und brachten 28 Gefangene ein. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Oestlicher Kriegsschauplatz: Im Verfolg der von der finnischen Negierung erbetenen militärischen Hilfe sind deutsche Truppen aut den Aalands'Jnseln gelandet. — Der Waffenstillstands- Vertrag mit Rumänien ist von neuem formell unterzeichnet worden. Friedensverhandlungen schließen sich unmittelbar an. — Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Gcneralquartiecmeister: Ludendorff. Berlin, 6. März, abends Von den Kriegsschauplätzen n'chts Neues. 21000 Tonnen. Berlin, 6. März. Durch unsere U-Boote wurden auf dem nördlichen Kriegsschauplätze 21.000 Br -Reg - T Handelsschiffsraum vernichtet. Unter den der- cnkten Schiffen befinden sich der englische bewaffnete Dampfer „White Cour" (3680 Br.Reg.-T.) mit Kohlen- adung und ferner 2 bewaffnete Dampfer von 5000 und 4000 Tonnen. 1 Dampfer hatte Erz und Holz für England geladen. Die Erfolge wurden zum größten Teil tn der irischen See erzielt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. * wtb. Großes Hauptquartier, 7. März. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Nordwestlich von Dixmutde brachten Sturmabteilungen von einem Angriff gegen 2 belgische Gehöfte 3 Offiziere, 114 Mann und einige Maschtnengewehr- etn. Die Arttllerietätigkeit lebte in vielen Abschnitten auf. — Mehrfach wurden englische Erkundungsvorstöße abgewicsen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die französische Artillerie entwickelte an vielen Stellen der Front rege Tätigkeit. Nordwestlich von Avo- court drangen Stoßtrupps tief in die französischen Stellungen ein und kehrten nach heftigem Kampf und nach Zerstörung zahlreicher Unterstände mit 27 Gefangenen zurück. Im Luftkampf wurden 19 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballone abgeschossen. — Hauptmann Ritter v. Tutschek errang fe.nen 26. Luftsteg. Durch Bomben- abwurf englischer Flieger auf ein Lazarett in Touc- coing wurden zahlreiche französische Einwohner getötet. Von den anderen Kriegsschauplätze» nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. . * Berlin, 7. März, abends. Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. wtb. Großes Hauptquartier, 8. März.. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Bei Durchführung erfolgreicher Erkundungen wurden östlich von Merkem 30 B«lgier, nordöstlich von Festubert 25 Engländer gefangen genommen. Der Artillerie- und Mtnenwerferkampf lebte am Abend in einzelnen Abschnitten aus. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Sturmabteilungen brachten von einem Vorstoß östlich von La Neuville (südlich von Berry an Bac) eine Anzahl gefangener Franzosen zurück. Im übrigen blieb die Gefechtstätigkeit auf Störungsseucr beschränkt, das sich auf dem westlichen Maasufer vorübergehend steigerte. Heeresgruppe Herzog Albrecht. An der lothringischen Front entwickelte die französische Artillerie zwischen Seille und Plaine rege Tätig- kett. m Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeistcr: Ludendorsf. * Berlin, 8. März, abends. London, Margate und Sheerneß wurden in der Nacht vom 7. zum 8. von mehreren Flugzeugen mit Bomben angegriffen. Gute Wirkung war zu beobachten. — Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. 1 $ 500 tonnen oerfenkt. Berlin, 8. März. Neue U-Bootserfolge im Sperr- gebiet um England: 18500 Bruttoregistertonnen. Von den versenkten Schiffen wurden 2 tiefbeladene Dampfer im Aermelkanal aus einem großen stark ge- sicherten Geleitzug herausgeschossen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Der Triedensverlrad mil Rulzland. Brest Litowsk, 3. März. Der zwischen Deutschland Oesterreich-Ungarn, Bulgarien und der Türket einerseits Rußlands anderescits Unterzeichnete Frtedensver- t r a g weist einleitend darauf hin, daß die genannten Mächte übcreingekommen sind, den Kriegszustand zu beenden und die Fliedensverhandlungen möglichst rasch zum Ziele zu führen, worauf nach Aufzählung der Bevollmächtigten nachstehende Vereinbarungen folgen: Artikel 1. Deutschland, Österreich-Ungarn, Bulgarien und die Türket einerseits und Rußlands ander- setts erklären, daß der Kriegszustand zwischen ihnen beendet ist. Sie sind entschlossen, fortan in Frieden und Freundschast miteinander zu lebe«. A tilel 2. Die vertragschließenden Teile werden jede Agitation oder Propaganda gegen die Regierun- gen oder die staatlichen und andere Einrichtungen des anderen Teils unterlassen. Die Verpflichtung gtU- soweit sie Rußland obliegt, auch für die von den Mäch- ten des Vicrbundes besetzten Gebiete. Artikel 3. Die Gebiete, die westlich der zwischen den vertragschließenden Teilen vereinbarten Linie lie- gen und die Rußland gehört haben werden der ruf- sisch en Staats ob erhöh eit nicht mehr unterst e h e n. Die vereinbarte Linie ergibt sich aus der diesem Fliedensvertrag als wesentlicher Bestandletl beigefügten Karte. Die genaue Festlegung der Linie wird durch eine deutsch-russische Kommission erfolgen. Den in Rede stehenden Gebieten werden aus der ehemaligen Zuge- Hörigkeit zu Rußland keinerlei Verpflichtungen gegen- über Rußland erwachsen. Rußland verzichtet aus Einmischung in die inneren Verhältnissen dieser Gebiete. Deut chland und Oesterreich-Ungarn beabsichtigen, das künftige Schicksal dieser Gebiete im Benehmen mit deren Bevölkerung zu bestimmen. Artikel 4. Deutschland ist bereit, sobald der allgemeine Frieden geschloffen und die russische Demobilmachung vollkommen durchgeführt ist, das Gebiet o fl- lich der in Artikel 3, Abs. 1 bezeichneten Linie zu räumen, soweit nicht Artikel 6 anders bestimmt. Rußland wird alles in seinen Kräften Stehende tun, um die alsbaldige Räumung der Ostonato- lischen Provinzen und deren ordnungsmäßige Rückgabe an die Türket sicherzustellen. Die Bezirke Erdehan, Kars und Datum werden gleichfalls und ohne Verzug von den russischen Truppen geräumt. Rußland überlaßt es der Bevölkerung dieser Bezirke, die Neuordnung im Einvernehmen mit den Nachbarstaaten namentlich der Türkei durchzuführen. Artikel 5. Rußland wird die völlige Demo- j t l m a ch u n g seines Heeres einschließlich der von oec zetzigen Regierung neu gebildeten Hreresteile unvcr- bügitch durchführen. Ferner wird Rußland seine Kriegsschiffe entweder in russische Hafen und dEt bis zum allgemeinen Fried.nschluß belassen oder sofort desarmieren. Kriegsschiffe der mit den Mächten des Vierbunds im Kriegszustand befindllchen Staaten werden, soweit sie sich im russischen Machtbereich befinden, wie russische Kriegsschiffe behandelt werden. Das Sperrgebiet im Eismeere bleibt bis zum allgemeinen Friedcnsschluß bestehen. In der Ostsee und k v >\y J jWfew " '" *•»/ . soweit die russische Macht reicht, im Schwarzen Meere wird sofort mit der Wegräumung der Minen begonnen. Die 5>andelsschiffahct in diesen Seegebieten ist frei und wird sofort wieder ausgenommen. Artikel 6. Rußland verpflichtet sich sofort Frieden mit der ukrainschen Volksrepubik zu schließen und den Friedenvertrag zwischen diesem Staate und den Mächten des Vterbundes anzuerkennen Das ukcai- Nische Gebiet wird unverzüglich von den russtschen Truppen und der russtschen Roten Garde geräumt. Rußland stellt jede Agitation oder Propaganda gegen die Regierung oder Ne öffentlich.n Einrichtungen der ukrainischen Volksrepublik ein. Esthland und Livland werden gleichfalls ohne Verzug von den russischen Truppen und der rus- fischen Roten Garde geräumt. Die Ostgrenze von Esth. land läuft im allgemeinen den Rarvafluß entlang. Die Ostgrenze von Livland verläuft im allgemeinen durch den Pcipussee und Pskowschen Sec bis zu dessen Süd westecke, dann über den Lubanschen See in Richtung Livenhof an der Düna. Esthland und Livland werden von einer deutschen Polizei belegt, bis dort die Sicherheit durch eigene Landeseinrichtungen gewähr leistet und die staatliche Ordnung hergestellt ist. Rußland wird alle verhafteten oder verschleppten Einwohner Esthlands und Livlands sofort fceilassen und gewährleistet die sichere Zurücksendung aller verschleppten Efthländer und Ltvländec. Auch Finnland und die Aalands Jnseln werden alsbald von den russischen Truppen und der russtschen Roten Garde, die finnischen Häfen von der russischen Flotte und den russischen Seestrettk'äften geräumt. Solange das Eis die Ueberfüh ung der russtschen Kriegsschiffe in russische Häfen auSschlteßt, Werden auf den russischen Kriegsschiffen nur schwache Kommandos Zurückbleiben. Rußland stellt jede Agitation oder Propaganda gegen die Regierung oder die öffentlichen Einrichtungen Finnlands > in. Die auf den Aalandsinseln angelegten Befestigungen sind sobald als möglich zu entfernen. Ucber die dauernde Nichtbefestigung dieser Inseln so wie über sonstige Behandlung in militärischer oder schiffahrtstechnischer Hinsicht ist ein besonderes Abkommen zwischen Deutschland, Rußland, Schweden und Finnland zu treffen. Es besteht Einverständnis darüber, daß hierzu auf Wunsch Deutschlands auch andere Anliegerstaaten der Ostsee hecanzuziehen sein werden. Artikel 7. Von der Tatsache ausgehend, daß Persien und Afghanistan unabhängige Staaten sind, verpflichten sich die vertragsschließenden Teile, die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit und die territoriale Unversehrtheit dieser Staaten zu achten. Artikel 8. Die briderseitigen Kriegsgefangenen werden in ihre Heimat entlassen. Die Regelung der hiermit zusammenhängenden Fragen erfolgt durch die in Artikel 12 vorgesehene» Einzelverträge. Artikel 9. Die vertragschließenden Teile verzichten gegenseitig auf den Ersatz ihrer Kriegs ko sten, d. h. der staatlichen Aufwendung für die Kriegsfühcung sowie auf den Ersatz der Kricgsschäden, d. h. derjenigen Schäden die ihnen und ihren Angehörigen in dem Krtegsgebiet durch militärisch; Maßnahmen mit Einschluß all-r in Feindesland vorgenommen, Requisitionen entstanden sind. Artikel 10. Die diplomatischen und konsularischen Beziehungen zwischen den vertragschließenden Teilen werden sofort nach der Ratifikation des Fciedensvertrags wieder ausgenommen, Wegen Zulassung der beiderseitigen Konsuln bleiben besondere Vereinbarungen Vorbehalten. Artikel 11. Für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Mächten des Vierbunds und Rußland sind die in den Anlagen 2 bis 5 enthaltenen Bestimmungen maßgebend. Artikel 12. Die Herstellung der öffentlichen und privaten Rechtsbeziehungen, der Austausch der Kriegsgefangenen Ziviltnternterten die Amnestiefcage, sowie die Frage der Behandlung der in die Gewalt des Gegners geratenen Handelsschiffe werden in Einzelverträgen mit Rußland geregelt, welche einen wesentlichen Bestandteil des gegenwärtigen Fried,ns- vertxags bilden und, soweit tunlich, gleichzeitig mit diesem in Kraft treten. Artikel 13 handelt von den zur Auslegung des Vertrages in Betracht kommenden vecschiedensprachtgen Texten. Artikel 14. Der gegenwärtige Frledenßvertrag wird ratifiziert werden; die Ratifikationsurkunden so- len tunlichst bald in Beclin ausgetauscht werden. Die Äffische Regierung verpflichtet sich, den Austausch der Ratifikationsurkunden auf Wunsch einer der Mächte des Vielbundcs innerhalb von zwei Wochen vorzuneh. men. ... , ®r et Fricdensvertrag tritt soweit nicht seine tirel, seine Anlagen oder die Zusatzanträge anders stimmen, mit seiner Ratifikation in Kraft. Zu Urkund dessen haben die Bevollmächtigten sen Vertrag eigenhändig unterzeichnet. Ausgefertigt in fünffacher Urschrift in Brest-Lito Qm 1018. (Folgen Unterschriften ) or 4 t-l haudelspo.litischen Fragen, auf die ffl 11 "och den Forderungen Deutschen Ultimatums und analog oem ukcainis Vertrage geordnet. Was die rcchtSpolitischen Ver barungen angeht, so entsprechen sie im knstntli den Vorschlägen, die auf Grund^des Ultimatums deutscher Sette in der ersten Sitzung unterbreitet n den sind. Fortsetzung folgt. vie s. Kriegsanleihe. Jur gewohnten Zeit, ein halbes Jahr nach der 7. Anleihe, rüstet sich die Finanzverwaltung des Reiches, eine neue Kriegsanleihe aufzulegen. Nichts kennzeichnet die unerschütterliche wirtschaftliche und finanzielle Kraft Deutschlands besser als die Stetigkeit und Ruhe, mit der sich - im Gegensatz zu unseren Feinden - unsere finanzielle Kriegsrüstung vollzieht. Die gewaltigen Erfolge der bisherigen Kriegsanleihen berechtigen zu Vertrauen und Zuversicht auf die Bereitwilligkeit des deutschen Volkes, auch dieses Mal wieder sein Geld in den Dienst des Vaterlandes zu stellen, und ermöglichen es der Reichs- finanzverwaltung, an den bewährten und gewohnten Bedingungen der letzten Kriegsanleihen auch bei der Begebung der neuen festzuhalten. Es werden wieder die bekannten ^%igen Schuldverschreibungen und daneben die 47 2 %tgen auslosbaren Schatzanweisungen, beide zum Preise von 98 Mark für 100 Mark Nennwert aufgelegt. Die Schatzanweisungen unterliegen den gleichen Verlosungsbedingungen wie die der 6. und 7. Kriegsanleihe. Wird die Kriegsanleihe in das Schuldbuch eingetragen - mit Sperre bis 15. April 1919 - so ermäßigt sich der Zeichnungspreis auf 97,80 Mark. Die Zeichnungsfrist läuft vom 18. März bis 18. April. Um den Zeichnern die Möglichkeit zu geben, alle ihnen im Laufe der nächsten Monate noch zufließende Einnahmen der Anleihe zu widmen, können die Einzahlungen in 4 Raten (am 27. April 30%, am 24. Mai 20%, am 21. Juni und 18. Juli je 25% des gezeichneten Betrages) geleistet werden. Wer aber die Mittel bereit hat und möglichst bald in den Genuß der 5%tgen Verzinsung gelangen will, kann die Dollzahlung schon vom 28. März an leisten. Der Zinsenlauf beginnt am 1. Iuli 1918, bei früheren und späteren Zahlungen werden Stückzinsen wie herkömmlich verrechnet. Der erste ginsschein ist also am 2. Januar 1919 fällig. Ein Umtausch der älteren 50 /oigen Schuldverschreibungen und der früher ausgegebenen Schatzanweisungen in Schatzanweisungen der 8. Kriegsanleihe ist in demselben beschränkten Maße wie früher ebenfalls wieder zugelassen. Hus $mt tiitf Hanl ** Rkein-Mainische Verbände für Volksbildung. Wie wir schon kurz berichtet testeht die Absicht, in Gießen nun auch eine Ortsgruppe zu gründen. Eine Anzahl Männer und Frauen aus allen Schichten der Bevölkerung hat sich z Hammen getan, um die Bildung der Gießener Ortsgruppe in die W-'ge zu leiten und so einem dringenden Bedürfnis dir Zeit Rechnung zu tragen, w.lche nach einer tiefer gelegenen und auf breiter Grundlage aufbauenden Boiksbildungs- ocbeit verlangt. Gießen ist eine der wenigen Städte im Gebiet des RHAn Mainis hen Verbandes für Volksbildung, welche bis jetzt noch keine Ortsgruppe besaß. Die Gründung der Ortsgruppe soll vor sich gehen gelegentlich einer B zuksversammlung des Rhein Mainischen Verbandes für Volksbildung, welche am Sonntag, den 10. März, hier stattfinden soll. Es ist eine Versammlung nachmittags vorgesehen, der am Abend ein von dem Verband gegeb ner „Deutscher Volksabend" folgen soll. Näheres darüber ist im Anzeigenteil dieser Nummer zu lesen. * Mir Huben viele Schulden, aber mir haben auch viel Gelb. Als der frühere Vizekanzler Graf Posadowskh. der außer feinem Reichstagsmandat die Würde des Domdechanten in Naumburg (Saale) inne hat, in der letzten Reichstagsfitzung sagte, daß wir 124 Milliarden Schulden hätten, erschallte im Hause ein. „Hört hört!" Das wird auch im Volke ausgerufen sein. Aber noch mehr lmrd man die Ohren bei den ivetteren Worten des R-dners gespitzt haben. „Wir haben viele Leute, die \n Luxus und Aufwand leben, und wir wundern uns, wie wenig Steuern sie trotzdem bezahlen. Da sitzt's! Die Einnahmen, die jeder hat, müssen nur richng zur Steuer %rangezogen werden, keine Drückebergerei! Wir haben ein gewaltiges Steuer-Kapitol. So hatte z. B. die bekannte thüringische Jndustcie-Stadt Apolda im Jahre 1901 ein Steuer- Kapital von 8 Millionen, jetzt ein solches von 10 Millionen. Und das einer Stadl von 20,000 Einwohnern, also auf 1000 Einwohner bald eine Million. Zu ver steuerndes Geld gibt's genug, nur kriegen und festhalten! * Lich. Der 62jährige Landwirt Lotz wurde von seinem eigenen Ochsengespann, das vor einem Zuge scheute und durch ging, überfahren und getötet. * Friedberg Vor hem Gießener Provinzialausschuß wurde eine i n t e r e s s a n t e Streitsache zum Aus- trag gebracht Beim Bau der Wettcrtalbohn hatten die G mettiden Bao Rauh im, Oppershofen, Rokkenberg und Steinfurth das erforderliche Gelände kosten- und lastenfrei zur Verfügung gestellt. Als die Kosten verteilt tvorden waren, s Alten die 4 Gemeinden auch an die Gemeinden Butzbach, Friedbecg, Gambach. Griedel, Münz.'mbecg und OberHörgern den Antrag um entsprechende Beitragsleistungen. Da das Ansinnen Ablehnung fand klagten die 4 Oite beim hiesigen Kreis, ausschuß gegen die genannten 6 Gemeinden. Die Klägerinnen wurden jedoch abgewiesen, weil der Bahnbau auf ihre Veranlassung geschah und weil die Beklagten, sowie 12 andere an der Bahn belegene Ortschaften so gut wie gar kein Interesse an der Bahnlinie besitzen. Der Provmzial-Ausschuß der P cv'.nz Obcrh ssen hat jetzt ebenfalls die Berufung gegen den Entscheid des Kreisausschusses zu Friedberg znrückg wissen. * Durmstudt Der Groß Herzog hat aus An laß der hessischen Gold und Juwelenwoche zahlreiche Goldsachen und Juwelen aus dem Familienschatze zur Verfügung gestellt. Er hat sich bei dieser Gelegenheit dahin, ausgesp ochen, daß am grobherzoglichen Hofe Gold- und Edelstcinschinuck nicht mehr gern gesehen werde. * Aus dem Ebsdorfer Grund. Im sog Ober. Wald bet Roßbrcg bsschäftigtcn Holzhauern gelang cS ein völlig verwildertes Rmd holländ. Rasse abzu sangeu. W.c der Eigenlümee des Tieres ist, das vielleicht aus dem angrenzenden Dacmstädtischen Gebiet sich bis rn die hiesige Gegend verlief, weiß man nicht. Wie man hört, wurde cs nach Heskem gebracht. Ans dem Odenwald. Bei den Schürfungen nach Eisenerzen in den Tälern des östlichen Oden- waldes hat man im M ü m l i n g t a l e anscheinend recht Ergiebige Eisenerzlager festgestellt. Die Eisenindustrie des Mumlmgtales kann ans eine lange Vergangenheit zurückirttcken. Schon 1607 wird die gräflich Erbachliche Hütte bei Michelstadt als „lange bestehend" erwähnt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts waren Hütte und Hammerwerk für Holzkohlenbetriebe tm Gange. Erst als mit den Eisen .ahnen fremdes Eisen seinen Einzug in den Odrnwmd hielt, mußten die heimischen Werke still- gelegt werden. Auch bet Eisenbach im unteren Müm- lingtal bestanden bis vor 50 Jahren Bergwerke, deren Erze man nach Lausach zur Verhüttung brachte. Die gegenwärtig bei Eisenbach festgestellten Lager gestatten die Hoffnung auf Wiederaufnahme der Betriebe, zumal bei dem heutigen Stande der Technik eine weit bessere Ausnutzungsmöglichkeit der Erzstätten möglich ist, als es bisher der Fall war. Reben den Schürfungen im Odenwalds werden auch solche in den gegen den Main abfallenden Sprssurtiälecn vorgrnommen. * Frankfurt a. M. Die von den Konsum-Vereinen Frankfurt, Mannheim, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Höchst :c. geplante Erbauung einer großen Bezirks-Metzgerei hat nunmehr greifbare Formen angenommen, indem sich 20 Vereine mit mehr als 110,000 Mitgliedern zur Beteiligung an dem Unternehmen verpflichteten. Am 1. April d. I. beginnt be- bereits die Einzahlung zur Erwerbung von Stammanteilen. Wahrscheinlich wird sich auch die badisch pfälzische Einkaufs Vereinigung an der Bezirks Metzgerei, mit deren Errichtung bald nach dem Kriege begonnen werden soll, beteiligen. — Am Samstag abend wurde während der Straß^nbahnfahrt von Sachsenhausen nach dem Schauspielhause einer jungen Dame Kleid und Mantel vollständig zerschnitten, ohne daß es von den Mitfahrenden bemerkt wurde. Der Bube konnte leider bis jetzt nicht ermittelt werden. Citerarifcbes. —* Die Eroberung der Insel Oesel hat sich Bizeadmiral K i r ch h 0 f s in den Heften 155/158 von Bongs Illustrierter Kriegs« geschichte „Der Krieg 1914 17 in Wort und Bild" (Deutsches Ber- lagshaus Bong L Co., Berlin W. 57, wöchentlich ein Heft zum Preise von 35) zum Thema gewählt. Dieser wohlunterichtete und fachkundige hohe Marineoffizier gibt und hier in anschaulicher Weise eine glänzende Darstellung des schwierigen, von unserer Flotte und dem Landheer außerordentlich geschickt und glücklich durchgeführten kriegerischen Unternehmens. Die Hefte enthalten ferner die vorzüglich illustrierten Artikel: „Die Bedeutung des Maschieneimewehres für den Weltkrieg", „Die Abwehrschlacht", „Die Versenkung in der Hafeneinfahrt", „Die Landschaft am Chemin des Dames", Deutsche Luftangriffe auf London", „Die Munitionskolonne und ihre Tätigkeit in den Großkampftagen", „Vor Verdun", „Die Feldpost" und andere mehr. In dem Hauptabschnitt der eigentlichen Kriegsgeschichte finden wir den Fortgang der Flandernschlacht vom Juli-August 1917, aus der Feder dev bekannten Militärschriftstellers Wilhelm von Massow. Hieran schließen sich die lebhaften Darstellungen der Kämpfe [im Kaukasus von Generalleutnant z. D. Jmmhof. Die farbigen und schwarzen Kunstbeilagen, wie: „Ruhe nach den Kämpfen an der Searpe", „Ansturm der tiefgegliederten englischen Division gegen die Linie Langemarck—St. Julien", „Rückzug der geschlagenen russischen Armee", „Im Kampfe um den Bahnhof Roeux", sind trotz ihrer naturalistischen Darstellungen kleine Kunstwerke und geben ein treues Bild von den Schwierigkeiten, mit denen unsere tapferen Truppen zu Wasser und zu Lande, über und unter der Erde, ihr Leben einsetzen, zur Erhaltung unseres lieben deutschen Vaterlandes. Soeben erschienen Heft 159—162 von Bongs Illustrierter Kriegsgeschichte „Der Krieg 1914—17 in Wort und Bild" (Deutsches Verlagshaus Bong & Co. Aus dem Inhalt sind zu nennen: „Unterseeboot und Flugzeug", „Minenlegen", „Der Fall deö Monte Simone", „Aus Livland", „Schmäh- und Spitznamen der Völker im Kriege", „Meldehunde", „Kriegsgeologie", „Die neuesten Nachrichten vom Hilfskreuzer „Seeadler", „Krieg und Wetter", „Der Dienst des Fahnenschmiedes" und andere mehr. Alle diese Artikel sind von Fachleuten verfaßt, zu deren besserem Verständnis reichlich Bilder und Karten beigesteuert sind. In der eigentlichen Kriegsgeschichte finden wir den italienischen Krieg im Sommerhalbjahr 1917 von dem bekannten Publizisten Felix Freiherrn von Stealin geschildert. Neben diesen Aufsätzen bieten auch die Hefte noch einige schöne farbigen Kunstbeilagen, wie: „Der Maffensturm italienischer Infanterie bei Costanjeviea", „Einbringen russischer Gefangener in Pinsk", „Durchbruch der russischen Stellungen nordwestlich von Jakobsstadt", „Vorstoß französischer Infanterie an der Flandernfront", so daß auch diese Hefte wieder einen glänzenden Beweis geben, daß Bongs Illustrierte Kriegsgeschichte die wertvollste, fachmännische und und volkstümlichste Darstellung des Weltkrieges ist. Kirchliche Anzeigen* Sonntag den 10 März, Lätare Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Schwabe. — Bmmittags 11 Uhr: Klnderkirche für die MackusgemAnde. Pfarrer Schwebe. — Rach, mittags 2 Uhr: P üfunz und Vorstellung der Konftt- manden aus' der Matthäusgemeindc: Pfarrer Mahr. In der Johanneskirchc. Vormittags 9% Uhr: Parier Ausstld. — Vormittags 11 Uhr: Kindec- klcche für die Johannesgennigd". Pfarrer Ausfeld. — Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtottheimer. Be aritwmtlich: Albin Klein in Gieß m. Hessische Musikschule für Miliiärmusik. Gegründet 1862. Direktion: C. Hieue. Gegründet 1862. Fernsprecher Nr. 6. Gudensberg. Fernsprecher Nr. 6. Gewissenhafte Ausbiitiung in allen Fächern der Musik, Theorie usw. Nach beendigter Ausbildung werden die Musiker nur besseren Militärkarpellen überwiesen. Schüler, Volontäre und Musiker werden zu jeder Zeit unter günstigen Bedingungen eingestellt. Billa Städtische Handels-Hochschule Cö!u. Das Vorlesungs-Verzeichnis für das Sommer-Halbjahr 1918 ist erschienen und durch das Sekretariat, Llaudiusftr. 1, zu beziehen. (Preis 0,25 Mk.) an der Lahn zu mieten gesucht s. längere Jahre; ca 10 Räume, Heizung, elektr. Licht, Kochgas, größerer Garten, schöne ruhige Lage. Angeb. m. Preis unter 6401 a. d. Exp. d. Bl. erbeten. Laudhau v Die Vorlesungen und Uebungen beginnen am 13. April. Der Studiendirektor Prof. Br. Cbr. CcKert, Geheimer Negierungsrat. mit 6 bis 12 Morgen Land, möglichst mit Garten od lleines Bauerngut zu kaufen gesucht. Gefl. Offerten sud. F. V. 1302 an die Annoneen-Exped. Haasenftein & Bog er A.G., Köln. Suche Grundbesitz Villa, Landhaus, besseres Stadtgrundstück oder dcrgl. und zahle auf Wunsch ganz aus. Frau Hauptm. von Neust, Nen-Nnppin, Parkstr. 13/14. Registrierkassen Totaladdierer National gesucht. Nummern und Preis erbeten unter I. Z. 6023 an d. Exp. d. Ztg. _ Altrenommiertes Kolonial-, Laodes- Proilnkten- und Samen-Geschäit nachweisl. gute Ex ist., mit mod. Einricht, u. Warenbeständen, ist weg. Todesfall unter günst. Bedingungen zu verk. Näh. bet Frieda Kraft, Wiesbaden, Erbacherstraße 7, 1. Kittiose srüdbm-senster „DleCabakptlanze" D. N. G. M. aus Kiefer- und Eichenholz, jedes Quantum sofort lieferbar. Tiidd. Dachsenstcrfabrik Inh. Karl Bilz, Landau, Pfalz. Anbau u. Berarb. z Rauchtabak. Leichte Anleitung f. d. Laien. ^Zreis 70 Pfg. Arllrr. börrald, Bez. Köln. Is LlviebU-Sämen H „Habrol“ ein Jahzehnte altes Imprägnierungsmittel u verlängert die Haltbarkeit der Sohlen um das vierfache. y Sohlenschutz! Rettet, was noch zu retten ist. Benutzt „Habrol“ für Euere Sehuhsohlen „Habrol“ macht die Sohle geschmeidig, fest und wasserdicht, daher keine Erkältung mehr durch nasse Füsse. „Habrol“ ist von der Materialprüfungsstelle, vom Kriegsministerium beauftragt, militärischen Behörden und von Privaten glänzend begutachtet. Orig, können bei uns eingesehen werden. Musterdosen gegen Einsendung von Mk. I 50 Ueberall zu haben, ebenso bei: Habrol E, ni, 1), R, Chemische Fabrik, Frankfurt a. M., Brönnerstrasse 8 10. ii Wo noch keine Niederlagen, können soche unter günstigen J| Bedingungen vergeben werden. Auch tüchtige Vertreter j> werden für einige Bezirke noch angenommen. Zweck der Stiftung ist, Einrichtungen zu schaffen und zu betreiben, die der Erholung und Kräftigung hessischer Krieger in einem Erholungsheim dienen. Wenn oder solange zu dem Bau eines Erholungsheims noch nicht geschritten wird, können von den Erträgnissen der Stiftung Mittel zur Verfügung gestellt werden, um hessischen Kriegern Erholung und Kräftigung ihrer Gesundheit in anderer Weise zu ermöglichen Anträge zur Aufnahme in die Stiftung können bei der örtlich zuständigen Kriegsbeschädigten-Fürsorge- stelle oder dem Bürgermeister mündlich gestellt werden. Gemüse-Samen. Zuverlässig beste keimfähige Qualitäten, als: Weisskraut, Rotkraut, Wirsing, Grünkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Kohlrübeu, Möhren, Salat, Rettige, Zwiebeln, usw. in ca. 50 Sorten vorrätig, ä Port 50 Pfg. Tabaksamen, Reismelde und Mais ä Port 1.— Mk. Blumensamen ä Port 10—30 Pfg. gusch-Roscn, 25 Stück, schöne, starke, edle Tee und Remontant, in 5—10 Sorten u. Farben sortiert, nach meiner Wahl frei dort 10.—Mark empfiehlt E. Fürste, Gartenbau-V ersandgeschäft, Erfurt 7. Nähere Auskünfte erteilen die Grossh. Kreisämter, Bürgermeistereien und die Kriegsfürsorgestellen des Landes, sowie die Geschäftsstelle der Stiftung, Kanzlei der Zweiten Kammer der Landstände in Darmstadt Köhler, Erster Präsident der Zweiten Kammer der Landstände. echte Zittauer Elitesaat, gelb, 25 Tüten 7,50 Mk. 100 Tüten 25 Mk. ab hier. M. Wün'chcs Ww., Beiersdorf (O.-L.). Abtlg. A. Fernspr. 126. Gegr. 1843 für eine Auswärtige Pulverfabrik wird eine Anzahl Trauen «< Mädchen gesucht. ® ® ® ^(5)®®®®®®®® ® ® ® ®® ® ® '®®®®®®®®® @ ® ,G' Auskömmliche Verpflegung wird gewährt. Näheres durch den Stöbt. Arbeitsnachweis, West-Anlage 31, Telefon 2054. tüir sieben auf unserer Bauxitgrnbe sofort Arbeiter und f rauen ®®®®@®3)® ® sei es Ankauf oder Verkauf, Geschäftsreklame oder allgemeine Anzeigen, dann bedienen Sie sich der „Giessener Zeitung“ — Bei Wiederholungen Rabatt. — Machen Sie einen Versuch Es ist zu Ihrem Vorteil :: ein. Meldungen an Obersteiger Beau oder Carl Vurk in Garbenteich bei Gießen. _ Slolllcbube und Pantoffel aus Abfällen usw. fertigt jeder sofort nach meinem präm. Lehrbuch mit Mahstäben und Schnitten an. Preis des Werkchens 1,25 Mk. per Nachnahme. lüüli Tranke, Äfft Lustige Blätter Durch wundervolle Bilder »nd packenden Lext das humoristische Leibblati aller Feldgrauen und Daheirugebliebeneu! ftldpoft- und probc-Hbonnemente K, monatlich nur Mark 1,20 & bei allen Buchhandlungen und Poftaustalteu. Berlag der Lustigen Blätter in Berlin TW. 68. fpftlta pllnslimnimi Teulschlands einzige Glaubcrsalzgnclle nach Analyse und Heilwirkung gleich Karlsbad in Böhmen. Unübertroffen bet Magen, und Darmkrankhclten, Darm fräabeit, fiammorrboiden, Ceberlelden 6allenftelnc, Rheu^ matUmus und Zuckerkrankheit» auch vorbeugend gegen Blinddarmentzündung. Wo nicht erhältlich, bei 30 Flaschen zum Vorzugspreise von 55 Pfg. —M 16.50 — m.Korb 17..,0-direkt durch Llilluöbrmmcn-Gescllschllft m. b. H., Bad Hersfeld. Badekur: Mai-September. lAuskunst.Magistrat, Hersseld. Kuverle uiil Mrad Die Hhidung wird billig. wenn man sie im Hause nach den vorzüglichen Favorit • Schnitten selbst schneidert. Sie sind von gewähltem Geschmack, äusserst sparsam im Stoffverbrauch und sind auch für Umänderungs- und Neuherrichtung bestens zu verwenden. Anleitung durch das Favorit-Moden-Album, Favorit-Jugend-Moden* Album, Favorit-Handai beits-Albura. Preis je 1 M., postfrei 1,10 Mk. der Internat. Schnittmanufaktur, Dresden-N. 8. In Giessen erhältlich bei:, Alex Salomon & Co. SchUlstr. staute jeden Posten Kirschlaub, Buchenlaub usw. Zahle höchste Preise. fielnr. Jung H-, Freienseen (Hessen). Zigarren G. Ferrero über Deutschland u. Krlcflsurlacbc Ualutawuclm u. Reichsbank. Von Dr. Spindler Die deutsche Batcrlandspartei. Von E. Schweizer. Krcböoperationcn sind Verbrechen ! Von Univ. Prof. Dr. Adamkiewiez. — M 5. — Nachn. Natur u. Gesellschaft, Berlin- Lichterfelde - Ost. Goethestr. 20. Spez, seit 1904. Staatl. gepr. offiz. Heilmittel. itemnol der Pferde (sogenannte Dämpfigkeit) chron. Husten, Rohren, Pfeifen, Engbrust, Hartschnaus., schnell, gründl. heilbar. Versand durch Apoth. Auskunft kostenfrei. Robert Klein, Vor einigen Nachahmungen ist zu warnen. von 30 — 35 Pf., garantiert Ueberseetabake, versendet gegen Nachnahme oder Voreinsendung Bruml, München, Agnesstratze 55. Suchen zum Herbst geräumigen Laden in bester Geschäftslage. Gest. Offert, erbeten an Thams & Garss, Schwerin i. M. ?F0Vi8I0N8 Vertreter und Reise-Damen Birkcnreikrbefen für Privat- u. Fabrikbedarf empfiehlt u. versendet C Bauckhage, Pasel b. Plettenberg - Bhf. Mlg-kxlrakl zur Selbstherstellung feinen Kunsthonigs und zur Streckung d. Zuckers. Zu bezteh. in Postpaketen emhaltend 50 Flaschen ä 45 Pfg. Verkaufs preis 60 Pfg. Probeflasche geg Einsendung von 75 Pfg. in Marken von Fabrik Franz Rüger, Chemnitz i Zigaretten welche bei den Land- u. Gastwirten, Hoteliers, Fuhrhalte- reien, sowie in Fabrik- und Industrie-Betrieben gut eingeführt sind, werden zur Mitnahme von Hand- u. Schmierwaschmitteln, Waschpulvern, Wagen-, Huf- und Lederschmieren, usw. um Aufgabe ihrer werten Adresse gebeten. Rudolf lohn, Chem. Fabrik „Rßina“ Abt. V. R. D. Dresden-N. 6 Königsbrücker Strasse 97. Suche kleine wiejgrosse Land- u. Bauernbäukr mit Garten od. Aecker, Obst- u. landwirtschaftliche Güter jeder Grösse für vorgemerkte Reflektanten. „ . _ Julius Tilly, Stockheim, (Oberhessen). I Suchen Sie einen lohn. I Men-VeröienK 1 dann verlangen Sie kostenlos Prospekt von W. Qbcrmeicr, Witten- Ruhr. Hohenstein 1 a. Sauberes, fleißiges Mädchen, Verkaufs-Angebot nur an Verbraucher 1000 Stück Mk. 68,- nicht unter 17 Jahre, für alle Hausarbeit gesucht, «ute Behandlung und Verpflegung. Gefl. Angebote an Jean ^chullcr, Obcrkassel b. Bonn, Hauptstraße 41. Echt. türk. Cigarettentabak Kilo Mk. 60, - Versand Nachnahme. F. Guttmann, Charlottcnburg K., Potsdamerstr. 12. Eine Erlösung für Jeden ist unser \Spranzband DearsdwsRekhs-felwt AmL-Petmt engem. Ohne Feder, Ohne Sommibend, Ohne Schenke!demen Vsr/enger, Sie greds "Prospekt V/e Erfinder. GeÖh SpSf”* Unter*Dchsn(Wuritvr>b)NI Khein-Maimscher verband für Volksbildung. Sonntag, den JO. März Vezirksversammlnng in Gießen. Tagesordnung. Nachmittags Uhr im Saale des Hotel Wrstenhos: 1) Wirtschuftliche Grundlagen deutscher Zukunft. Privatdozent Briefs-Gießen. 2) Geistige Grundlagen deutscher Zukunft. Dr. Robert Kahn-Frankfurt a. M. 3) Gründung einer Ortsgruppe Gießen des Rhein-Mainischen Verband für Volksbildung. Nach den Vorträgen Allgemeine Aussprache. abends 8 Uhr im Saale des Hotel Mstenhof: Deutscher volksabend unter Mitwirkung von Käulein Adele Kohl, Frankfurt a. M. (Geige) und der Herren Musikdirektor Bauer, Frankfurt a. M. (Cello), Kapellmeister Holde Frankfurt a. M. (Klavier), Konzertsänger Ferdinand Kolb, Frankfurt a. M. (Gesang) und Professor Dr. R. Strecker, Gießen (Ansprache). Die Gedichte werden von Schülern Gießener höherer Lehranstalten vorgetragen. 1. Militärmarsch . . . Schubert Fräulein Kohl, Herr Musikdir. Bauer, Herr Kapellmeister Holde. 2. Rezitation: a) Deutschlands Beruf . . Geibel b) Das Vaterland . . . Sternberg 5. Gesang: Schon eilet froh der Ackersmann aus den „Jahreszeiten" . Haydn Konzertsänger Kolb. 4. Rezitation: Vortragsfolge: a) Der Arbeitsmann . . Dehmel b) Auf der Straßenbahn . Löweuberg 5. Violin-Solo: Romanze F-dur . . Beethofen Fräulein Kohl. 6. Ansprache: „Deutsche Zukunft" Herr Professor Dr. R. Strecker. 7. Gesang: Wolframs Gesang aus „Tannhäuser" Wagner Herr Konzertsänger Kolb. 8. Rezitation: Vaterland . Hamerling 9. Gesang: a) Weylas Gesang . Wolf b) Ganymed . Schubert Herr Konzertsänger Kolb. 10. Rezitation: a) Osterspaziergang aus „Faust" Goethe b) Schlußwort aus „Faust II." . Goethe 11. Trio G-dur .... Haydn Fräulein Kohl, Herr Musikdir. Bauer, Herr Kapellmeister Holde. Eintritt Mk. —,25. Die Beteiligung an der Nachmittag-Versammlung ist kostenlos, zu dem „Deutschen Volksabend" wird ein Eintritt von 25 Pfg. erhoben. Rheirr-Mainischer Verband für Volksbildung Küster, Pfarrer Dr. Robert Kahn, I. Vorsitzender. Geschästsführender Vorsitzender. Für den vorbereitenden Ausschuß der Ortsgruppe Gießen Pfarrer Bechtolsheimer, Schriftsetzer Hermann Degenhardt, Geh. Hofrat Professor Dr. König, Lehrer Valentin Müller, Frau Oberstleutnant Naumann, Metzgermeister Fr. Schreiner, Professor Dr. R. Strecker, Redakteur Vetters. Die Mrsorgevermittluilgsstelle für erwerbstätige Zrauen und Mädchen. — Westanlage 3s = 1 bietet Frauen und Mädchen unentgeltlich Auskunft und Beistand in häuslichen und persönlichen Angelegenheiten, sowie Beratung bei der Wahl der Beschäftigung. Mutter- und Säuglingsschutz. Uinderfürsorge. Sprechstunden: Montag und Donnerstag, abends von 5 bis 8 Uhr. Wir suchen v e r k ä u fliehe Häuser an beliebigen Plätzen mit nnd ohne Geschäft behufs Unterbreitung an vorgemerkte Käufer- Besuch durch uns kostenlos. Nur Angebote von Selbsteigentümern erwünscht an den Verlag der Vermißt* u. Verkaufs- Zentrale Frankfurt a* M. Hansahaus • Fräuleinö werden brieflich zu Ritterguts-Sekretärinnen ansge- bildet. Lebensberufdirektor Bruno Schmidt, Chemnitz 246, Postfach 328. Die Goldankaufftdle ist bis auf weiteres geöffnet > Dienstag nachmittags von 2-4 Ubr Samstag vormittags von 10-ir'!, Ubr »er €brenau$rcbus$ der Soldanlraufsltelle- Dr. Usinger.