Gieße, rer Jeitnng Bcjugspreis 60 Psg. monatlich vierteljährlich 1,80Mk-, vorauszahlbar, frei ins Haus. Abaeholt in unserer Expedition oder in den Zwerg- ausgabestellen vierteljährlich 1,50 Mk. - (Stfäcint Mittwochs und Samstags. — Redakttonsschluß früh 8 Uhr. - Für Aufbewahrung oder Rücksen. düng nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Expedition: Zvdanlage 21. Knzeigenpreis 20 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung des Zahlung», ziele» (30 Taae), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Giehener Perlagsdruckerei, Aldiu «lein. Nr. 1«. Telephon Nr. 362. Samstag, den 2. Februar 1918. Paris mit 1400« Kilogramm Bomben belegt. Starke italienische Angriffe. Amtliche deutfcbe Tagesberichte. 30000 tonnen versenkt. Berlin, 29. Jan. Neue U-Booterfolge im mittleren und östlichen Mittelmeer: 8 Dampfer und 3 Segler mit rund 30000 Bruttoregistertonnen. — Die Mehrzahl der Dampfer war tief beladen und befand sich teils in stark gesicherten Geleitzügen, teils einzelne mit Unterseebootzerstöcern- und Flachdampferbedeckung fahrend, auf dem Wege nach Italien bezw. dem Orient Der Chef des Admiralstabes der Marine. . « . wtb Großes Hauptquartier, 30. Jan. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: An verschiedenen Stellen der Front Artillerie- und Minenwerferkämpfe. Die Jnfanterietätigkeit blieb auf Erkundungsgefechte beschränkt. — Unsere Flieger führten erfolgreiche Angriffe auf England und die französische Nordküste durch. — London und Southend, sowie Dünkirchen, Gravelinics und Calais wurden mit Bomben Im Luftkampf wurden gestern 3 feindliche Flug zeuge und 2 Fesselballone abgeschosffn. Oestlicher Kriegsschauplatz: , Nichts Neues. Mazedonische Front: Der Vorstoß feindlicher Kompagnien gegen bulgarische Feldwachstellungen nordöstlich vom Doiransee wurde abgewiesen. Italienische Front: Auf der Hcchfläche von Astago haben die Italiener mit starken Kräften ihre Angriffe fortgesetzt. Im Gebiete des Monte Sisemol sind sie unter schweren Verlusten gescheitert. Der Monte di Val Bella und Col bei Rosso blieben nach hartem Kampf in Händen des Feindes. Der Erste Generalquartie meistec: Ludendorff. m Berlin, 30. Jan., abends. Von den Kriegsschauplätzen nichts Rems. 19000 rönnen versenk». Berlin, 30. Jan. Unseren U Booten sielen im mittleren und östlichen Mittelmeec kürzlich 10 000 Bruttoregistertonnen Handelsschiffsraum zum Opfer. Im besonderen wurde dadurch der Transportverkehr nach Italien betroffen U. a. wurden 2 große Dampfer aus einem durch zahlreiche Bewacher und U-Boot- jäger gesicherten Gelkitzug herausgeschossen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. • wtb. Großes Hauptquartier, 31. Jan. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Die Gcsechtstätigkeit blieb auf Artillerie, und Minenwerferkämpfe an verschiedenen Stellen der Front beschränkt. • Am Weihnachtsabend und im Laufe des Januar- Haben Flieger unserer Gegner trotz unserer Warnung wieder offene deutsche Städte weit außerhalb des Operationsgebietes angegriffen. Dank unserer Abwehc- maßnahmcn traten nennenswerte Verluste und Schäden nicht ein. — Zur Strafe wurde die Stadt Paris im ersten planmäßigen Luftangriff in der Nacht vom 30. zum 31. Januar mit 14 000 Kilogramm Bomben belegt. Italienische Front: Südwestlich von Asiago scheiterte ein italienischer Angriff im Feuer. Zwischen Asiago und der Brenta blieb die Artillerletäzigkeit rege. — Die Zahl der von den österreichisch ungarischen T'.vppcti in den letzten Käinpfen gemachten Gefangenen hat sich auf 15 Offiziere und 660 Mann erhöht. — Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendocsf. • Berlin, 31. Jan., abends. Auf der Hochfläche von Asiago sind erneute Angriffe des Feindes gescheitert. — Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. funk vampfer versenkt Berlin, 31. Jan. Im Sperrgebiet um England wurden kürzlich durch unsere U-Boote 5 Dampfer versenkt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. O. wtb. Großes Hauptquartier, 1. Febr. 1918. Westlicher Kriegsschauplatz: Unsere Eckundungsabteilungen brachten aus den englischen Stellungen in Flandern Gefangene und Maschinengewehre zurück. — Bei dichtem Nebel blieb die Feuertätigkeit an der ganzen Front gering. Italienische Front: Auf der Hochfläche von Asiago lebhafter Artillerie- kampf. Vom Monte di Val Bella'und Col bei Rosso aus setzten die Italiener viermal starke Kräfte zu neuen Angriffen ein. Sie brachen jedesmal im Feuer vor den österreichisch-ungarischen Stellungen zusammen. — Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquaettermeister: L u d e n d o r s f. » Berlin, 1. Jebc., abends. Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Kriegsfürforge. ii. Die amtliche bürgerliche Krtegsbeschä- diäten- Fürsorge hat sich als Hauptstelle den Reichsausschuß der Kr i e g s b e s ch ä d i g t e n f u r- sorge in Berlin geschaffen, der Im weitesten ilmsange die Vorteile der Kriegsbeschädigten wahcnimmt. Das Tätigkeitsfeld des Reichsausschusses bildet vor allem die Wiederbelebung, Erhaltung und Erstarkung der Wirtschaftskraft des Kriegsbeschädigten. Durch Ergänzung des Heilverfahrens will sie die geschmälerte Erwerbs fähigkeit der Kriegsbeschädigten nach Möglichkeit wieder- herstellen, durch Berufsberatung, Berufsausbildung, Umschulung, Arbeitsbeschaffung, Ansiedlung usw. den Wiedereintritt der Kriegsbeschädigten in das Erwerbsleben erleichtern. Mit diesen beiden großen Organisationen wird die Kriegecvereins-Ocgantsatton gemeinsam tätig sein, und zwar dadurch, daß die Kriegerverbände Vertreter in die örtlichen Fürsorgestellen der Nationalftif. tung und des Reichsausschusses schicken. Diese gemeinsame Tätigkeit wird der Kriegervereins-Organisation als der berufensten Vertretung der Kriegsteilnehmer und ihrer Hinterbliebenen durch ihre Gliederung, die sich bis in das kleinste Dorf erstreckt, wesentlich erleichtert. Die dritte g ro ß e Or g a n is a ti o n derKrie- gerfürsorge ist neuerdings vom Kyffhäuser-Bunde der deutschen LandeS-Kriegervcrbände errichtet worden, der Reich 8.Krieg er- Dank. Ihm fällt die Für- sorge für alle Kriegsteilnehmer und deren Hinterbliebene zu. die durch den Krieg nicht beschädigt oder geschädigt worden sind, sondern erst nach dem Kriege durch Krank- heit, Alter oder aus sonstigen Ursachen bedürftig geworden sind, die also weder unter die Fürsorge der Nationalstiftung, unter die des Reichsausschusses genommen werden können. Der einzige Zweck des Reichs- Kliegec-Danks ist also die Veteranenunterstützung und die Wahrung der gemeinschaftlichen Interessen bedürftig gewordener Veteranen. Etwas ganz Neues im Kciegervereinsleben ist die in der Satzung des Reichs-Krieger-Donks zum Ausdruck kommende Bestimmung, daß die Gründung des Kyff- häuser-Bundes sich nicht nur auf Mitglieder der Krieger- Vereine erstreckt, sondern alle bedürftigen Kriegsteilnehmer betreut, auch wenn sie nicht Mitglieder eines Krieger- Vereins sind. Diese Maßregel ist notwendig geworden durch das Bestehen der beiden andern Kctegsfücsorge- Ocganisationen, der Nationalstiftung und des Reichsausschusses. Da deeReichs Krieger-Dank die Lücke schließen will, die daneben noch für die freie Liebestätigkett aus dem Gebiete der Kcicgssücsorge offcnbleibt, so muß er ebenso wie diesen beiden Organisationen seine Fürsorge auf alle Kriegsteilnehmer ausdehnen. Auch in andrer Beziehung ist der Reichs-Kxieger-Dank vollkommen unparteiisch; er sieht nur auf die Bedürftigkeit eines Kriegsteilnehmers, ohne sonstige Unterschiede zu beachten, wie sie politische, religiöse, bürgerliche Verhältnisse mit sich bringen. Die Tätigkeit des Reichs-Krieger-DankS darf indes mit der des Kciegervereinswesens nicht verwechselt wer- den DaS wird schon dadurch Verhütet, daß der Reichs- Kcieger-Dank eine Organisation eignen Rechtes wird mit eigner Verwaltung. Der Reichs-Krieger-Dank ist zwar vom Kricgervereinswesen ins Leben gerufen, und die Leiter des Kriegervereinswescns werden auch in der Verwaltung des ReichS-Kcteger-Danks tätig sein, aber als dessen Beauftragte und nicht als die de» Krieger- Vereinswesens; auch wird dasür gesorgt werden, daß die Interessen derjenigen Veteranen, die einem Krieger, vereine nicht angehöcen, in der Organisation deS Reichs. Krieger-Danks unparteiisch vertreten werden. Die wärmste Empfehlung und eine tatkräftige Unter, stützung hat der Reichs Krieger-Dank dadurch erfahren, daß der Generalfeldmarschall v. Hindenburg und der Reichskanzler, Gras Hertling, die Ehrenpräsident- schaft. übernommen haben und jeder von beiden dem Reichs-Krieger-Dank 100000 Mack überwiesen hat. Durch andre Spenden, beispielsweise durch die der Deutschen Vaeuum Oel-Aktiengesellschaft in Hamburg von 50000 Mack, ist der Vermögensgrundstock des Reichs-Krieger- Danks auf mehr als '/- Million Mark gewachsen. Das Ui der höchst erfreuliche Anfang dieser Gründung des Kyffhäuser-Bundes der deutschen Landes-Kciegervervände. Selbstverständlich geht die eigne Unterstützungs. tätigkeit dcs Kcisgervereinswescns unabhängig neben dem Reichs Krieger-Dank weiter; sie erstreckt sich aber naturgemäß nur auf die eignen Mitglieder und deren Angehörige. Diese Unterstutzungstattgkeit der Krieger- vereine wird, dem Umfange des deutschen Krtegerv-r- einswesens entsprechend, eine große Bedeutung für die bedürftigen Kriegsteilnehmer und ihre Angehocigen haben. Schon vor dem Kriege haben die Kciegecver- eine jährlich 6 Millionen Mark an Unterstützungen ge. zahlt, von denen der größte Teil auf Teilnehmer an früher-, Feldzügen und deren Hinterbliebene entfallen ist. Erst in den letzten Jahren vor dem Kriege sind die Unterstützungsmittel der Kctegerverbande wesentlich vermehrt worden, und ihre Absichten ginge» dahin und werden nach dem Kriege mehr als.je dahin gehen, diese Mittel weiter zu vermehren, um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden. Man hat in- den deu- schen Kctegcrvereincn stets nach dem Worte der Schrift gehandelt, daß geben seliger ist als nehmen. Diese kurze Uebersicht zeigt, daß für die bedürftigen Kriegsteilnehmer in bester Weise gesorgt werden wird. Neben der Fürsorge des Reiches haben gorße Ocga. nisationen die Hinterbliebenen der Gefallenen und d e Kriegsbeschädigten unter ihre Obhut genommen. Für die Kriegsteilnehmer, die, ohne durch den Krieg bescha- digt zu sein, später b.dürsttg werden ist de Reichs- Krieger-Dank geschaffen Die Knegssursorge st ht a i lückenlos da - ein glücklicher Ausdruck des sozialen Empfindens, das in keinem andern -ande der Welt so zur Geltung kommt, wie in Deutschland. Ob unter diesen Umstängen besondere Vereinigungen dec Kr egs. tetlnehmer nötig find, muß den Betreffenden selbst uber- lassen bleiben. Jedenfalls können,dt- Kr'cSs'°!lnehmer einer starken Förderung ihres wirtschaftlichen Wohles durch die Kciegervercine sicher sein, die undmüler ch alles vorbereitet haben, um auch nach dem Kriege, w cs vorher der Fall war, in der sozialen Liebestätigkeil an der Spitze aller derartigen Vereinigungen zu mar. schieren. In den Kciegervcrcinen werden auch die Erinnerungen an die große Zeit und d.e Ideale gepflegt, m die die Kameraden draußen etngetceten sind, sie sind daher der geg.bene Vereinigungspunkt aller KricgStci nehmec und rufen ihnen schon letzt ein herzliches Will kommen zu. _ Lckützcngrabenruf vom Süden. Aller Besitz ist verächtlich, Wenn ihn nicht die Freiheit adelt und verklätt Goldnec und diamantner Schmuck daheim Gehören dem Vaterlande. flu$ Stadt und Land. * Die Meldepflicht zrrm Hilfsdienst. Die Bun- desratsverocdnung vom 13. November 1917 über den vaterländischen Hilfsdienst ist vielfach mißverstanden worden. Die Verordnung verfolgt den Zweck, die Nachweisungen der hilfsdienstpflichtigen Personen zu vcrvoll- ständigen. Es kann keine Rede davon sein, daß die Personen, die sich auf Grund der Verordnung zu melden haben, alsbald damit rechnen müßten, zu einer anderen Beschäftigung als ihrer bisherigen herangezogen zu werden; vielmehr kann grundgesätzlich jeder, der bereits im Hilfsdienst steht, seine bisherige Beschäftigung beibehalten. Es bleibt insbesondere dabei, daß Personen, welche vor dem 1. August 1916 in einem land- oder forstwirtschaftlichen Betriebe tätig waren, überhaupt nicht zu einer anderweitigen Hilfsdienstbeschäftigung hec- angezogen werden dürfen, und daß auch im übrigen Land- und Forstwirte aus ihrer bisherigen Beschäftigung nur herausgenommen werden dürfen, wenn sich der Betrieb als überbesetzt Herausstellen sollte. * Arbeitshilfe in der Landwirtschaft. Die Gr. Bürgermeistereien sind angewiesen worden, die An- ocdnungen bctr. Arbeitshilfe in der Landwirtschaft, die Einhaltung des Verbots zum Uebertritt in eine andere als landw. Beschäftigung zu überwachen und bei Mangel an landw. Arbeitskräften zur Sicherstellung der Feldbestellung usw. die vorgeschriebenen Aufforderungen zur Uebernahme der Arbeit zu erlassen. Die Unterbringung van Stadtkindern auf dem Lande ist auch für den kommenden Sommer notwendig geworden und für alle Landleute eine christliche und patriotische Pflicht. Schon jetzt muß festgestellt werden, welche Familien zur Aufnahme von Kindern bereit sind. Wenn es sich (was in den meisten Fällen der Fall sein wird) um Selbstversorger handelt, muß diesen die entsprechende Menge von Getreide, Hülsenfrüchten rc belassen werden, da die ausnehmenden Stadtkinder als zum Haushalt gehörig angesehen werden. * Silderankauf zur Hebung der Valuta Um den derzeitigen hohen Stand des Silberpceises auf dem Weltmarkt für die Besserung der deutschen Valuta im Auslande nutzbar zu machen, hat sich das Reichsbankdirektorium entschlossen, vielfachen Anregungen zu ent sprechen und den Ankauf von Silbersachen durch die Goldankaufsstellen aufnehmen zu lassen. Den Eigen- tümern entbehrlicher Silbersachen bietet sich dadurch eine günstige Gelegenheit, ihren Besitz an silbernen Gegen ständen zu vorteilhaften Preisen an die Goldankaufsstellen zu veräußern. Für Silbersachen aller Feingehalte ist ein Einheitspreis von 13 Pfg. für das Gramm Silbermetall festgesetzt Den Elnlieferern von Silbersachen wird seitens der Goldankaufsstellen ein künstlerisch ausgestattetes Gedenkblatt verliehen. * Wie Kann die Schule den Spürsinn der Jugendlichen fördern? So lautet eine Preisfrage der Sparkasse in Berlin (Mühlendamm 1). Dle Berliner Sparkasse ist dabei von folgenden Erwägungen ausge gangen: Früher konnte das Sparen als eine Privatangelegenheit betrachtet werden, die dem Einzelnen oder seiner Familie zugute kam. Durch die Kclegsvec- hältnisse ist es aber zu einer vaterländischen Pflicht geworden. Mlt allen Mitteln muß aus eine Ergänzung des Volksvermögens hingewirkt werden. Unser Vaterland kann seine Stellung in der Weltwirtschaft nur behaupten, wenn es gelingt, Handel und Industrie die Kapitalien zuzusühren, deren sie zu ihrem Wiederaufbau und zur Erreichung ihrer gewaltigen Aufgaben bedürfen In gesteigertem Maße müssen hierbei die breit ten Schichten unserer Bevölkerung durch ernste Sparst feit Mitwirken. Das Gefühl für diese Pflicht kann nicht -früh genug bet der Jugend erweckt werden. Den Schulen ist dadurch eine neue wichtige Aufgabe zugefallen. Sie können und müssen auf den ^parsinn der Jugend und damit mittelbar auch auf die Eltern einwirken, deren Spartätigkeit ja auch in letzter Linie ihren Kindern gilt. * Vostfcheckverkehr. Mit Rücksicht aus die Papierknappheit wird nachgegeben, daß die den Nachnahme karten anhängenden Postanweisungen als Zahlkarten Verwandt werden können, wenn handschriftlich mit Tinte, durch Druck, oder mit der Schreibmaschine auf dem Hauptteile das Wort „Postanweisung" in „Zahlkarte" geändert und das Postscheckkonto genau bezeichnet sowie auf dem Abschnitt am Kopfe das Wort „Zahlkartt" und am Fuße der Vermerk „Zählkarte für Konto No. Postscheckamt. angegeben werden. * Maggi s Würze wird infolge Rohstoffmangeln zurzeit nur noch in beschränkten Mengen hergestelll Die Lieferung an die Händler erfolgt aber in altbe wahrter Qualität und z u F r i e d e n s p r e i s e n. Füi Maggis Würze dürfen daher auch nur Friedenspreis verlangt werden. Es wird gebeten, hierauf zu achten da vielfach Suppenwürze anderer Herkunft in geringerer Beschaffenhert und zu höherem Preise in Maggiflaschen fellgehalten wrrd. Dies ist strafbar. * Die Leipziger Messe. Die Kciegsjahre haben gezeigt, welche Bedeutung für das industriellwirtschaftliche Leben Deutschlands der altbecühmten Leipziger Messe zukommt, die jetzt 650 Jahre besteht Man ist sich darüber klar geworden, daß diese Einrichtung gerade im Interesse der Gesamtheit der deutschen Industrie und zur Wiedereroberung durch den Krieg verlorener Auslandspositionen unseres Exporthandels wie zu wei. teren Entwicklung und Befestigung aller durch die Ententen unterminierten deutschen Exportinteressen die stärkste Förderung verdient. Genau v50 Jahre vor der diesjährigen Frühjahrsmesse, nämlick zu Ostern 1268, fand die erste geschichtlich festgestellte Ostermeffe inLeip zig statt. Am 1. März 1268 gab Markgraf 'Dietrich von LandLbcrg der Stadt „Lypsk" als ihr Landesherr die Zusicherung, den Kaufleuten aus aller Herren Länder, dle Kaufmannsgüter nach Leipzig führten, seinen Schutz zu gewähren. Dieser Schutz erstreckte sich sogav auf diejenigen, mit deren Landesfürsten der Markgraf in Fehde lag. Dies Leipziger Messe muß also schon damals von Kaufleuten aus fremden Ländern besucht worden sein, und dieser Besuch muß einen so großen Umfang angenommen haben, daß dieser weitgehende Schutz sich rechtfertigte, denn sonst pflegten die damaliaen Fürsten gerade an fremden Kaufleuten sogenannte „Repressalien" auszuüben. * Fahrpreisermäßigung znr Leipziger Früh- zahrsmesie Auf Antrag des MeßamtS in Leipzig gewähren die deutschen Eisenbahnverwaltungen den Besuchern der bevorstehenden Mustermesse in Leipzig wiederum für die Fahrt von und zur Messe in der 2. und 3 Wagenklaffe aller Züge eine Ermäßigung von 50 Prozent des gewöhnlichen Fahrpreises, unter gleichzeitigem Fortfall des Schnellzugzuschlages. Die ausländischen Besucher genießen diese Ermäßigung von der deutschen Grenzstation an. Sie wird gewährt gegen Vorzeigung einer Bescheinigung über den Meßbesuch, die vom Meßamt in Letpzig ausgestellt wird. Die näheren Bedingungen und das Antragsformular werden vom Meßamt in den nächsten Tagen allen bisherigen Besuchern zugestellt; nur wer die Messe zum ersten Mal besuchen will, braucht die Zusendung vom Meßamt eigens zu verlangen. Mtlitärpersonen haben zu beachten, daß bet Urlaubsreisen zu Ecwerbszwecken kein Anspruch auf Beförderung zum Mtlitärtarif besteht. Mit der Gewährung der Fahrpreisermäßigung und dem Verzicht auf den Schnellzugzuschlag ist eines der wichtigsten Hindernisse für den Besuch der kommenden Frühjahrs' Mustermesse in Leipzig hinweggeräumt, der Erfolg dieser für das deutsche Wirtschaftsleben so überaus wichtigen Veranstaltung daher in vollem Umfange gesichert. * Verpachtung des Hades Saizhanfen. Die Zweite Kammer nahm einen Antrag an, nach dem das Großh. Bad Salzhausen hergecichtet und verpachtet werden soll. Tie Pachtsumme soll durchschnittlich 11500 Mk. pro Jahr betragen. Das Darmstädler ..Aeppelche" Es wird geschrieben: Im Alter von 71 Jahren verstarb in Wiesbaden die Witwe des Großherzogs Ludwig 3. von Hessen, des Großonkels des sitzt regierenden Herrschers- Magdalena Freifrau v. Hochsiädten. Mit ihr verschied eine Persönlichkeit aus dem Leben, über deren Schicksal man sich in den 70. Jahren viel unterhielt. * Ostern rückt näher heran und damit die Frage. Was soll aus unserer konfirmierten Jugend werden ? Früher dachte man dabei nur an unsere Söhne; aber heutzutage heißt es auch: Was sollen unsere Töchter werden? Mit diesen Zeilen wollen wir auf einen Beruf aufmerksam machen, der den jungen Mädchen, die nur 8 jährige Schulbildung haben, offen steht. Es ist der Beruf der Kinderpflegerin. Wie das hiesige Fröbel-Seminar bestätigen kann, ist stets große Nachfrage nach Kinderpflegerinnen und eine große Anzahl angebotenec Stellungen kann durch das Seminar nicht besetzt werden. Die Aus- bildungszeit einer K nderpflegerin dauert 1—l 1 ^ Jahr, je nach ihrer Befähigung und praktischen Vorbildung. Die Ausbildung der jungen Mädchen ist eine vielseitige, für ihren Beruf sowohl wie später für den eigenen Haushalt von großem Nutzen Möchten diese Zeilen dazu beitragen, daß sich recht viele Mädchen dem Berufe einer Kinderpflegerin widmen. — Aber auch die Nach' frage nach Kindergärtnerinnen ist stets sehr groß und können auch lange nicht alle angebotenen Stellen besetzt werden. Zur Aufnahme in das Seminar ist das Ziel der 1. Klaffe einer höheren Mädchenschule, Lyzeum, Frauenschule oder 9-kl. Mittelschule vorgeschcieben. Bei anders vorgcbildeten Mädcken wird eine Prüfung verlangt, decen Bestehen den Eintritt in das Seminar ermöglicht. Auf Grund di. sec Bestimmung ist im Gießenec Fröbel Seminar eine Vorbei itungsklaffe errichtet worden, um begabten und fleißig! n Schülerinnen Gelegenheit zu geben, die fehlende Schulbildung nachzuholen und die Prüfung bestehen zu können. Wir machen auf die im Inseratenteil erscheinende Bekanntmachung aufmerksam. * Der Großherzog hatte in seiner Jugend eine Neigung zu einem Fräulein Müller gefaßt, einer Choristin, die ec in den Adeisstano erhob und der, ec in Darmstadt. gegenüber dem alten Schloß eine Wohnung eingerichtet hatte. Später mußte er aus politischen Grün- den die Ehe mit der Prinzessin Mathilde von Bayern eingehen, und 6 Wochen nach der Hochzeit starb Fräulein Müller. Die Fama will Ludwig 3. gesehen haben, wie ec tränenden Auges vom Schloß aus das Hinaustragen des Sarges beobachtete. Die Ehe mit Mathilde gestaltete sich äußerlich ungetrübt, aber nicht glücklich und auch kinderlos. Im Jahre 1862 starb die Groß- heczogin. Der Großheczog verlegte sich nun völlig auf die Pflege des Theaters, vor allem des Ballets das ec muste, Haft ausgestaltete. Als Primaballerina wirkte bei diesem Ballet die Tochter d- s Mainzer Schuhmacher- meisters Appel, von der Bevölkerung das , Aeppelche" genannt. In dieses junge und hübsche Ding verliebte sich der noch immer stattliche Großherzog und heiratete die Zwanzigjährige „zur linken Hand" am 20. Juni 1816, da ec selber schon ein Alter von 63 Jahren erreicht hatte. Sie erhielt den Titel einer Freifrau von Hochstädten. Von nun an mied er den Aufenthalt in seiner Residenzstadt Darmstadt und weilte mit Vorliebe in Friedberg oder Mainz, um dann später als kranker Mann ganz nach Seeheim a. d. B. überzusiedeln, wo er 1877 starb. Seine Frau „zur Linken" pflegte ihn aufopfernd bis zu seinem Tode. Ec stattete sie sehr freigebig aus, so daß die Freifrau, die erst in Dacm- stadt, später in Wiesbaden ihren Wohnsitz nahm und immer als Wohltäterin der Armen galt, aller wirtschaftlichen Sorgen überhobcn war. Wer sein Gold der Reichsbank zuführt, sorgt auch dafür, daß der Wert der Reichsmark im Auslande steigt, d. h. ec sichert sich selbst billigere Preise bei jedem Geschäft mit dem Auslande. * Unr noch 125 Gramm Seifenpnlver. Nach einer im Reichsanzeiger veröffentlichten Bekanntmachung werden auf die Seifenkarte neben 50 Gr. Feinseife nicht mehr 250, sondern nur noch 125 Gx. Seifenpulvec abgegeben. Begründet wird die eingreifende Maßnahme mit dem Hinweis darauf, daß die für Seifenpulvec nötigen Sodamengen fast ausschließlich von der Heeresverwaltung in Anspruch genommen werden. Gießen, 30. Jan. Die vereinigten Hassta- Militär Vereine unserer Stadt haben den diesjährigen Geburtstag des Kaisers in weit besserer Weise gefeiert als früher. Am Vormittag beteiligten sich die Vereine am Militärgottcsdienst, in welchem Pfarrer Schwabe eine Predigt hielt, die allem zu Herzen ging und in der d^s Kaisers als gottesfürchtiger Christ recht treffend ge- gedacht wurde. Am Abend versammelten sich die Kameraden in dem mit den Vereinsfahnen und Gewächsen paffend geschmückten Saale des Gasthof „Großherzog von Hessen" zu einer Feier, die in jeder Beziehung der Zeit entsprechend würdig verlief. Der Verein ehem. 116er hat in 1918 die Führung und dessen Vorsitzender, Prokurist Kamerad Böller, wußte seiner Begrüßungsansprache etwas flohgestimmten Klang zu geben, welcher dann auch bei allen folgenden Festnummern anhielt. Nach dem ersten gemeinsam gesungenen Lied „O Deutschland hoch in Ehren" hielt Oberlehrer Schmoll, Oberleutnant und 1914 sehr schwer verwundet, eine fein gesetzte Festrede, mit welcher den Anwesenden das treue Aushacren zu Kaiser und Reich und besonders jetzt im Krieg ans Herz gelegt wurde. In das auf den Kaiser ausgebrachte Hoch und in das Lied „Heil dir im Sieger- kcanz" stimmten die Anwesenden sreudigst mit ein. Es wechselten Einzellieder, Musikstücke und nach dem wieder von der ganzen Festversammlung gesungenen „Niederländischen Dankgebet" war es Pfarrer Schwabe, der in einer sehr eindrucksvollen Ansprache daran erinnerte, daß an Kaisers Geburtstag wir auch danken sollen, daß der Herr uns zur Seite gestanden hat, daß wir aber nie vergessen sollen zu danken auch allen Verwundeten und der Gefallenen allezeit ganz besonders ein ehrendes und dankbares Gedächtnis bewahren solle«. Der Krieg habe unzählige Wunden gerissen, aber doch sind Tausendzu d^rUekurzeugung gekommen, daß, wer auf Gott vertraut, auch diese Zeit der Not mit wenden hilft. Anschließend daran wurde das Lied „Eine feste Burg ist unser Gott" von ollen — auch den anwesenden Nichtprotestanten — gesungen. Amtsgerichlsrat Hauptmann Trümpert, der 1. Vorsitzende des Kriegcrvereins Gießen, gedachte dann mit zündenden Worten der Bedeutung der Kciegervereine, deren Bestrebungen vor dem Kriege nicht umsonst gewesen sind und die als Hauptträgec der Treue zu Kaiser und Reick gerade jetzt segensreich wirken können. Draußen an den Fronten sei es für ihn ein erhebendes Gefühl gewesen als das Schutz- und Trutz- Lied „Eine feste Burg ist unser Gott" auch von den Katholiken und den Kameraden, welche vorher im Frieden nicht viel von Relig on wissen wollten, kräftig und andächtig mitgesungen worden ist. Ist die zu Anfang des Krieges gewesene herrliche Stimmung jetzt nicht mehr, so liegt das mit in der Länge des Krieges; daß die Stimmung aber keine vaterlandsfeindliche werden darf, dafür müssen alle Mitglieder der Kriegerveceine und deren Angehörige mit sorgen; die Liebe zum Vaterlande muß bestehen bleiben. Mögen alle Kameraden draußen und die Frauen der Kameraden daheim in den Familien gerade jetzt foGnm:nt v r,e’stc Licfct NeueTypen . D § Gasgefüllte Lampen 25und60Watt " Nur das auf dam Glasballon emgealzte WKSSÄÄ Cidscj cfü ||t-bis 2000W&ti in diesen Wochen kräftig dafür eintrrtfn. Zum Schluß bet Feier ermahnte Kamerad Boiler: zur Stärkuna der Vaterlandsliebe trage auch die Arbeit mit fccr, Muß fl gang ist ja bekanntlich aller Laster Anfang, überall die Arbeitbfceudigkeit wecken und de A beit selbst hoch holten, dann wird Deutschland alle« das, was es durch den Krieg verloren hat, sehr bald wieder he ousholen, . varmftadt. In der Zweiten Kammer kam de, Antrag Korell.Jngelheim wegen ^icst-urrungs?«- lagen an Gcmeindcbeamte und Psarrcv zuc ratung. Der Ausschuß b.antragt- die Annahme des Ersuchens an die Regierung t^be, sämtlichen Gemeind^ Verwaltungen nachdrücklichst darauf hmzuwstk.n, ß sie ihren Beamten und Arbeitern uuseeichenre Kiiegs teuerungszulagcn gewähren; 2 es den Ktrchenb. ocden ru ermöglichen, das gleiche bet den Pfarrern zu Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Es kam dann dle Novelle zun, Anndrstcncrgrscl» rur Beratuna Ohne besondere Debatte kam der Entwurf In dieser Fassung 'zur Annahme: Den Gemein- den ist aestottet, d^s Halten von Hunden innerhalb ihrer Gemaikung mit einer jährlichen Abgabe bis zum vier, fachen Betrage der zur Staatskasse zu entrichtenden Hundesteuer zu Gunsten der Gemeindckassen zu belegen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 1919 in Kraft. Ein Antrag Wolf.Stadecken wegen Abänderung des Einkommensteuergesetzes wurde der Regierung als Material überwiesen. * Gräfentzausen Ter amtlichen ..Darmst. Ztg." wird von hier geschrieben: Bei dem Termin zur Ab Lieferung der Nichtzuchtschweine war hier '"icht ein einziges Tier zugetricb n worden. Möglich, daß bie Landwirte in Umgehung d^r Anordnung jetzt nur noch schweine halten. Worms. Beim B>kleidungsamt in M haben ein Vizefeldwebel und ein Unteroffizier grüße Mengen Stoff bet Seite geschafft. Der Unteroffizier, Mitinhaber eines hiesigen Kleidergeschäftes, hatte 6 große Kisten im Werte von vielen Tausend Mark hierher schaffen lassen und bei einem Bekannten in einem Keller unlergebcacht. Die Täter wurden in M. verhaftet und die 6 Kisten beschlagnahmt. * Frankfurt a M.> 27. Jan. Generalleutnant Riedel, Stellvertretender Kommand erender Genera! des 18. Armeekorps, ist durch A. K. O. vom 27. Januar d. Js. zum General der Infanterie befördert worden. Frankfurt a W. Die Stadt beabsichtigt, das Bad Sodenthal bei Aschaffenburg anzukaufen und zu einem Erholungsheim für skorphulöje und tuberkulöse Kinder umzuwandeln. Der Kaufpreis beträgt 300 000 Mk. Die Herren Max und Gustav Kaufmann stellten hierzu 200000 Mk. geschenkweise zur Verfügung. Den Rest übernimmt die Stadt. Die Stadtverordnetenversammlung wird sich demnächst mit einer entsprechenden Vorlage beschäftigen. Hameln. Die Stadt hat kürzlich eine Ziegelei mit einem Gelände von etwa 40 ha am Weierhafen angekauft zur Ansiedlung von Industrie. Die Ziegelei soll von der Stadt selber betrieben werden und dazu beitragen, die Steine für den Wohnungsbau auch in Zeiten der Hochkonjungtur in angemessenen Preisgrenzen zu halten. Während des Krieges hat die Stadt auch ein Gelände von 80 Morgen zum Ban von Kleinwohnungen erworben, und zwar zu einem billigen Preise von der Hannoverschen Klosterkammer. Zu dem Kaufpreise für das Baugelände haben Hameler Bürger Stiftungen im Betrage von annähernd 100 000 Mk. gemacht. Eiterarifcfees. Hessisches Ried und Mainspitze. Die Zeit chrift „Deutschland" Lerlag Z.J. Weber, Leipziger Illustrierte Zeitung, das Organ des Bundes Deutscher Verkehrs-Vereine und des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine, dem auch der Hessische Verkehrsverband sowie der Odenwaldklub angehören, veröffentlicht soeben die bereits angeklindigte Sondernummer: „Das Ried und die Mainspitze". So bedeutsam diese Gebiete namentlich jetzt wahrend des Krieges für die deutsche Volkswirtschaft sind, so haben sie seither sozusagen im Verborgenen geblüht. Der geologische Ausbau des Riedes und der Mainspitze, der Zusammenhang mit der deutschen Geschichte, die industrielle Entwicklung, der Eha- rakier der Bewohner sind Themen, mit denen sich bewährte Männer aus dem Ried und der Mainspitze befassen. Auf die künstlerische Durchbildung der Numuier wurde besondere Sorgfalt verwendet. In einer der Landschaft und Architektur angepaßten Weise werden nach der Art von alten Holzschnitten malerische Stimmungen hervorgerufen, die Ried und Mainspitze den wahren Reiz abgewinnen. Daneben werden aber auch belehrende Photographien, in dem sinndrucksvollen Tiefdruckverfahren zur Wiedergabe gebracht.. Von der Nummer darf man somit hoffen, daß dadurch ein Gebiet, wo Landwirtschaft und Industrie neben und miteinander zu einer wundervollen Entwicklung gelangten, zunächst im deutschen Vaterlande die Würdigung erfährt, die seine in aller Stille arbeitende Bevölkerung erwarten darf. Der Einzelpreis der Sondernummer beträgt 50 Pfg. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen entgegen. „Die Kohle im Haushalt, Winke und Ratschläge für sparsameHausfrauen und solche, die eswerden wo llen." Diese Schrift gewinnt durch einen Anhang von Dr. Arthur M. Grimm: „Die Kochkiste, ihre Bedeutung und Selbsther- siellung*, mit 14 Abbildungen,ganz besonderen Wert. vr.Grimm weckt das Interesse für die Kochkiste und empfiehlt die Kochkiste im Interesse des sparsamen Kohlenverbrauches. So erweitert, wird Kohout's Schrift „Die Kohle irn Haushalt" jeder Hausfrau Nutzen schaffen und so mancher Familie das Auskommen und das Durchbalten ermöglichen. Die genannte Schrift ist im Verlag der L. V. Enders'schen K.-A. 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