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uxmiu - N a>>Q in. ;juo] i 3 Q lim A3QO Änctmii^ifts 1 ' vqo noSuoD v’tmoC CI - am 'uimij so uajl-ul .«05 3 Qt.hu ^I ’ui rtoiii ii3ßiQ3a AlfOs — 9ÖI Sonntagsgruß ( Gemeindeblatt für die evangelische Rirchengemeinde Gießen Vlv. 33 Gießen, Sonntag, II. nach Trinitatis, den 19. August 1917 6.Iahrg. Uind und ttrieg. Psalm 127, 3. Kinder sind eine Gabe des Herrn Ich sehe gern in dieser Kriegszeit den: Spiel der kleinen Kinder zu. Fröhlichen Gemütes, unbekümmert regen sie sich in dieser i ihrer gottgewollten Beschäftigung. ©ie bauen Häuser aus Sand, legen kleine Gärten an. die sie mit grünen ^Blättern umkleiden, schwingen sich aus der Schaukel hin and her, stellen an Regentagen Stühle hintereinander und sagen: Das ist die Eisenbahn. Uner schöpflich ist die Phantasie des spielenden Kindes. Bald ist es das Pferd, bald der Wagen, bald die Lokomotive, die schnaubend und prustend aus dem Schienenstrange einherläuft, bald der Hund, der Haus und Hof bewacht. Am liebsten ahmen die Kleinen die Beschäftigung der Groszen irach und treiben ill kindlichem Spiele das, was ihnen später einmal Pzlicht und harte Lebensmühe sein wird. Oder sie gehen auch nur in> Hose oder im Garten umher, singen eine halbe Stunde lang dieselbell Töne — Worte sind es noch nicht - und freuen sich so recht von Herzen. Es ist eine große Freude, mit einem aufgeweckten Kinde Bilder zu betrachten, die in seinen Gesichtskreis hineinpassen. Da werden die sonst unaufhörlich sich hin und her- bewegenden Gliedmaßen einmal ruhig, das zarte Antlitz senkt sich tief herab auf das Blatt, und wißbegierig fragt das Kind, ivas die einzelnen Gestalten zu bedeuten haben. Man soll die junge Seele ganz gewiß nicht mit zu vielen Eindrücken füllen, das junge Gel-irn nicht übermüden, aber es gibt auch Eltern, die sich mit ihrem Kinde gar nicht beschäftigen, ihm nie ein Bild zeigen, nie ein Märchen oder eine biblische Geschuhte erzählen, nie zu ihm ein Wort von Gott und Ehristus reden. Das trifft manchmal für die Kreise zu, in denen die Mutter mitverdienen muß, aber manchmal auch für die Familien, wo die Mutter die Pflege ihres Kindes bezahlten Kräften überläßt und selber ihren Neigungen lebt. Die deutsche Kunst und die deutsche Literatur weisen reizvolle Schilderungen des kindlichen Lebens und Treibens aus Aller. Künstlern voran steht Ludwig Richter. Ob er die Kinder zeichnet, wie sie auf dem Dorfkirchhofe Ringelreihenrosenkranz spielen, oder der Märchen erzählenden Großmutter lauschen, immer iveiß er ties in unser Gemüt hineinzugreifen. Jean, Paul, der Dichter, der v>or hundert Jahren viel bewundert wurde, jetzt aber kaum noch gelesen wird, redet nicht nur van Blumen und Sternen, sondern entwirft auch liebliche Bilder von kindlichen Spielen und kindlichem Träumen. Ein heute leider kaum noch bekannter Schriftsteller, Rudolf Reichenau, hat vor ungefähr fünfzig Jahren in einem Buche „Aus unseren vier Wänden" mit den einfachsten Mitteln das Kind des deutschen Hauses liebevoll geschildert. Sogar über die Schuhrhen der Kleinen spricht er in einer Skizze, die nur wenige Worte umfaßt, aber ein eigenartiges, mahltuendes Gepräge hat. In neuerer Zeit reiht sich die vor kurzem verstorbene Her- mine Billinger diesen Schilderen: des Kindeslebens ivürdig an Aber auch der Maiin, der mit Gott und dem Teufel rang, der vor vierhundert Jahren deutschem Glauben und deutscher Kultur die Wege gewiesen hat und den unbefangene Geschichtsschreiber als den roßten deutschen Mann ansehen, Martin uther, ist in dieser Reihe zu nennen. Wenn je einer, so hat er die Wahrheit des Dichter Wortes erfahren: Hoher Sinn liegt oft im kindischen Spiele. Seine eigenen Kinder haben ihn, als sie noch klein waren, oft zu tiefen, glaubensvolleu Beobachtungen und Bemerkungen angeregt. A.ls sein ältester Sohn .Hans einmal so recht fröhlich im Zimmer umbertollte, da sprach der Vater: Dieses Kind ist wie ein Trunkener, es lebt und weiß nicht, daß er lebt. Ein andermal war eins seiner Kinder tm Arbeitszimmer des Vaters bemüht, den Haushund als Reitpferd zu benützen. Da sagte Luther: Dieser Knabe predigt Gottes Wort mit der Tat und im Werk, da er spricht: Herrschet liber die Fische im Meer und über die Vögel unter dein .Himmel und über alles Tier, das aus Erden kreucht: denn der Hund leidet alles von dem Kind lein. Es ist ein weis hei ts volles Wort, wenn der Psalmist sagt: Kinder sind eine Gabe des Herrn. Sie sind eine Gabe des Herrn nicht nur für ihre Eltern, sondern für alle, die mit ihnen zu tun haben und an ihrem ursprünglichen, unschuldigen Wesen sich freuen. Eine Gabe des Herrn waren die Kleinen auch deni großen Kinderfreunde, der ihre schlichte, reine Frömmigkeit so oft den Erwachsenen als Muster oorgehalten hat. Wenn ich die Kinder durchmustere, die ich jetzt spielen setze, so finde ich, daß ihre Väter fast ausnahmsweise im Felde stehen. >;uuo0 - 130 - Sie liegen int Schützengraben vor Verdun,, sind bei dem Vormarsch in der Bukowina bc» , tciligt, melden die Engländer ab, die in! Flandern in unsere Linien eindringen wollen. Ost auch gewahre ich unter den spielenden einen fröhlichen Knaben oder ein sinniges Mädchen, die von der MuNer allein erzogen werden, weil der Vater seine Treue ! zu Vaterland und Volkstum mit seinem! Blute besiegelt lMt. Von der schweren Lebensnot ihrer Eltern in diesen Tagen wftsen i die spielenden Kinder nichts. Aber, wenn s sie zehn oder fünfzehn Jahre älter sind, so werden sie inne werden, daß ihre Vater für! sie gefallen sind, damit sie, die kommende > Generation, ungehindert durch fremde G^! malt im freien, deutschen Laude wo hum und wirken können. Dann werden diese zu Jünglingen und Jungfrauen Herangewachsenen das Andenken ihrer Väter segnen und sich selber kraftvoll für- die Ideale einsetzen, für die die Väter gestorben sind. Ö- B. Gietzen vor 40 fahren. (Fortsetzung.) Auch die Trunksucht zu heilen, boten sich in der Zeitung unbekannte Männer, die in weit entlegenen Städten wohnten, an. li eber Haupt blühte damals der Schwindel auf dem Gebiete der Krankenheilung. Eine Braunschweiger Firma erbot sich, alte Krankheiten sicher und gründlich auf natürlichem Wege aus der Ferne zu heilen. Ein anderer, gleichfalls in Braunfchweig wohneiwer „Heilkundiger" erteilte „unentgeltliche" Auskunft über die Heilung von Bleichsucht, Drüsen und Magenschwäche. Dieses briefliche Kurieren wird heute kaum noch geduldet dafür aber gehen die Leute zum Natur- doktor, den medizinische Kenntnisse nicht belasten, dessen Blick also durch Sachkenntnis nicht getrübt ist. Damals wie heute blühte der Aberglaube und die Wahrsagekunst. Ein Gießener Schreibmaterialienhändler empfahl Lenormands Wahrsagekarten. In einem> Geschäftszweige herrichte damals in unserer Stadt noch ganz die Art der Großväter und Urgroßväter, nämlich im Bäckereigewerbe. Wie 100 Jahre zuvor, so wurde Mitte der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts in der Zeitung noch das „Frischbacken" bekannt gegeben. Genannt werden hier die Bäckermeister W. Lang in der Neustadt, H. Kühn am Kreuz, L. Kerl in der Neuenbäuen, Hermann Spieß in der Walltorstraße, K. Plant in der Wolkengasse. A Noll auf der Mäusburg, D. Rühl am Rathaus, I. Klingelhöffer in der Walltorstraße. Genau so wurden diese Geschäfte auch schon 100 Jialfre zuvor bezeichnet, ohne Angabe einer Hausnummer, lediglich nach der Straße. . ^ n . c Hier und da präsentiert fich uns Gießen in den Zeitungsinseraten noch als eine rechte Kleinstadt, ja als ein Landstädtchen. Oft ist I ■ ■> '• - I- angezeigt, wo „eine Kaute Dung" oder ein „Haufen Mist" zu verkaufen ist. Eine Anzeige teilt kurz mit: „Gekeltert wird bei Karl H:.", wir lesen auch: „Bei mir kann gekeltert werden. Karl S." Ein junges Mädchen suchte Dienst bei einer „anständigen" Öen- schuft. Ich möchte einmal die Herrschaft sehen, die dieses Prädikat nicht auf sich an wenden wollte. Eine Dame aus Wetzwr suchte ein Dienstmädchen jährlich für 48 Taler Lohn. In der Regel wurde in diesen In seraten der alte Ausdruck „Magd" gebraucht. Wolmungen werden durchweg als „Logis" bezeichnet. Eine Anzeige dieser Art lautet: ..In meinem Hause ist das Logis im drir- ten Stock, nebst zwei Dachzimmern, im gan zen aus acht heizbaren Piöeen, Eabinet und Küche bestehend, zu vermieten." Also ein Uebermaß von französischen Ausdrücken ! Eine gewisse Art von Anzeigen findet man Ifeute glücklicherweise nicht mehr in unseren Zeitungen. Das sind die Anzeigen, die solche, die auswandern wollen, aus günstige Schiffahrtsgelegenheiten aufmerksam machen. Der Strom der Auswanderer ging damals nach Nordamerika. Die „Adler-Li nie", eine transatlantische Dampfschiffalnts- gesellschaft, vermittelte den Verkehr zwischen Hamburg und New Bork. Die Preise be trugen für die 1. Kajüte 495 Mk., die 2. Kajüte 300 Mk., das Zwischendeck 90 Mk. Diese Gesellschaften hatten überall in den Städten ilne Agenten, welche mit den Aus Wanderern die Vei'träge abschlossen. Zwanzig Jahre früher konnte mau in jeder Woche in den hessischen Zeitungen die Namen derer angegeben finden, die ausgewandert waren. Diese Listen zeigen, daß besonders auch aus Hessen damals eine ungeheure Menschen menge ausgewandert ist. Erst in den letzten 25 Jahren vor dem Kriege hat diese Auswanderung nachgelassen. Es ist jedoch zu fürchten, daß sie nach dem Friedensschlüsse wieder- einsetzt. Die wirtschaftlich schwere Lage, in der wir uns auch nach dem Kriege befinden werden, wird Manchen in das Ausland und hinüber über das Meer drängen. Dazu kommt noch etwas anderes, das sehr bedenklich ist, das ist die in Deutschland immer mehr Umfang annehmende Begrenzung der persönlichen Freiheit. In Kriegszeiten muß ganz gewiß die v-ersönliche Freiheit des einzelnen Staatsbürgers erheblich eingeschränkt werden, wie es jetzt durch die Militärdienstpflicht und die Hilfsdienstpflicht geschieht. Alle müssen sich in solchen Zeiten bent Zwecke des Ganzen unterordnen. Wenn man aber im Frieden den einzelnen allzusehr in seiner Bewegungsfreiheit einengt, so kann das zu schweren Rückschlägen führen. Und wir sind in Deutschland daran, solche Rückschläge vor zu bereiten. Männer und Frauen, die in Vereinen mit politischer oder sozialer Tendenz zusammengeschlossen sind, werden nicht müde, den Regierenden Vorschläge zu machen, wie man auf das Volk ws l j-'; 11 J "i> ^pppff) uiaj jJqj&j jCplvai / (pij iruau 'aqanat 3(JV4V3V ipi v ttQJ 3 ! -Ioqvq (tvjgfr ii34i qun q-jaf? ivixj ipiiv / (pvu jjxa Cpi 3a(pvaiX3 (?JXJT 3j3X(jr jxi'iaj uojfß -uatpiaxBxsq pim. naj.vtpj ns üjajJoj / aore Lust sein Da meinte mein Oheim: Ja, da wurde ich wohl den ganzen Tag mit den Spielsachen spielen und mich iim werter nichts bekümmern! — Ihm also galt alles, was ich außer dem Geschäfte trieb, und woran! ich den größten Wert legte, als Spulerei! Und uwa'C; \\vv>^\-\c\v>v 1 \\\>sy> uvv \ v ' ',\u^ , •VVWttiOi \XY>Ys >\>10CVQX>«.^p\\>ÜVOCS v - uv \\,Y y \\\ ÄÄÜOTX, XWUOH- *XdV\V>vts vvu.v-W'xVC- u "\' au'\v . wä*><^\yc\ waüy^YVs» u v : csuv>\uoau.'vv - > XV v\}yvvV>\vvK\c' vv,> \o p LT> V \ . U\V'V- \U\ VVVKJ ■ U.XVXV)a^t>V>l.pv>u -xpow Y»V -X.VVCS -U-MM-iUCHV upvu -V.' ^vVlA 3U%V> T 3\vpnvv\.\^\\ vp-vpYbVnYS xt> x*>cu uvxtvuv '' ^ : m\uk'& Aum'uvnuus o.x.u^^c S *»» 6md aIK.WV^s U 3n>^°*»»W\» n^-r IPAUQ ■ UK \'J l A - Vi A 'P - v •'' Y-\ .'CJAIUH ri sv ÖD^HVÜVtt\l3® U341U<1 UV\,\ JQUVHU : ^SP u.vmuioapiui» AOUUX IHuv^uui^ xnv uöui xxv.upV uöHopsx UA tpnjts Qiu'UpU"^ - LZ>\ - - 132 - über Roni, Ostia und die Tibermündung in das Meer- sinken. Ich habe dort selige Stunden verträumt, und hätte ich mein Leben. doch mar dies ein sonst ganz verständiger, , die Sonne in stralbender Glorie, von gold- wenn auch schwacher Mann! Wie mußte es geränderten Wölkchen umgeben, .hinabsank erst den unverständigen Frauenzimmern er- und die Türrue Berlins in ihren inagisckxn scheinen? Duft hüllte und verklärte, dann sah ich sie Unter den Büchern meines Oheims befand sich die Sammlung kleiner Reisen, eine Lektüre sür Reise-Dilettanten (von Rei- chardtt. In dieser sind die Briefe von Heinse lang antiquarische Studien getrieben: meine über Rom enthalten, die mit einer hohen Be-! Begeisterung für den klassischen Boden hätte geisterung und hinreißendem Feuer geschrie- j nicht größer sein können, als sie es war. ben find. Oft hatte ich sie mit großem Ber-! Wie hätte ich mein trübes Dasein ertragen gnügen gelesen und fand mich von ihnen können, wenn solche Momente es nicht mit immer wieder lebhaft angeregt. Rach und > ihrem belebenden Glanze durchleuchtet hüt- nach war dadurch der Wunsch, die Wunder j ten! Es ist ein Beweis für die allwaltende der einigen Stadt ulid das Zauberland Jta- l Gerechtigkeit, daß da, wo das Leben und die lien überhaupt selber zu sehen, zu einer wah- > kahle Wirklichkeit eiltblättert erscheint, die ren Sehnsucht geworden. Ich nahm niir vor,! Phantasie nur so mächtiger arbeitet und die wenn ich Geselle sein würde, Italien zu - Dichtung die dornigen Zweige mit Rosen be- durchwandern. Dann lag mir ,a die Welt offen, und schoii dieser Gedanke hatte so viel Ermutigendes und Belebendes, es gaukelten vor meiner sehr lebendigen Phantasie so viele Bilder schöner Gegenden und hoher Kunst- kleidet. Wie viele traurige Leben hat sie schon schmücken müssen! — D>as Nächste, was sich mtir infolge jener Lektüre unabweislich aufdrang, war: Italie- nisch zu lernen. Mit dem Französischen war werke, daß Italien das Land meiner liebsten > ich so weit fertig, daß ich jeden Schriftsteller Träume, meiner süßesten Hoffnungen wurde. ! zu lesen vermochte und mir nur einzelne Wie einst Robinson Crusoe's Insel, so wurde | Worte fehlten, die ich in dem Wörterbuchle jetzt Rom der Mittelpunkt meiner Sehnsucht, aufsinden konnte. Im Sprechen fehlte mir meiner Wünsche. Ich schwärmte schon im freilich alle Uebung: ich konnte die nötigen Geiste in Italiens Gefilden: ich stand auf Wörter nicht finden, auch lvurde mir schwer, Sr. Peters hohem Dome, auf dem Kapitale, > mit dem Ohre zu fassen, was geredet oder im Kolosseum, im Pantheon des Agrippa, am gelesen lvurde, während ich es geschrieben. Wasserfall des Teverone zu Tivoli. Ich nahm ! ohne Mühe verstand. Ich kaufte mir nun das genannte Buch und Moritz' „Mytlwlogie von meinem geringen abgedarbteu Tuschender Griechen und Römer" auf meine sonn- gelde Iägemanns „Italienische Grammatik", täglichen Spaziergänge mit, die mir dadurch | Allein zu ihrer Benutzung konnte ich keine lieber wurden. Insonderheit ivanderte ich gern nach dem nicht mehr Vorhandellen Kieferwalde am rechten Spreeufer, Treptow schräg gegenüber, wo selten Menschen lnn- kamen, >vo eine herrliche Sttlle herrschte und nur in der Ferne die Stimmen froher Menschen die mich uingebende Ruhe mehr empfinden ließen, als unterbrachen. Hier streckte ich mich ins Gras: die Bücher: wurden her- vorgeholt, und um mich wurde die ganze hochpoetische Mythenwelt der Griechen und Römer lebendig. Tie Wälder, die Gewässer bevölkerten sich: in den Gebüschen versteckten sich Oreaden: die Libellen flatterten als verzauberte Najaden über dein Fluß, und wo Binsen- und Schilsgeröhrig tiefen Schatten über Wasser und Nymphaeenblätter webten, da lauschte das burleske Bild der Großmutter versteckt hervor, festgehalten von tausend Binsenl'-almen, und eingetaucht bis an den Mund in Spreeschlamm. Aber die Najaden ließen sich von ihr nicht verscheuchen, sondern lächelten mich mit jugendlichem Frohsinn an und huschten davon. Dann versetzte ich mich durch das andere Buch auf den Schauplatz, wo einst diese Wesen im Glauben der Völker lebten, aus klassischen Blöden: ich lag am Albaner Gebirge, oder am See von Nemi; die Kiefern wurden zu Pinien, und wenn andere Zeit finden, als die Morgenstunden vor (> Uhr l Fortsetzung folgt. ttirchliche Anzeigen. Sonntag, d e n 1 9. A u g u st. 11. nach T r i n i t a t i s. Gottesdie n st. )n der Ztadtkirche. Vormittags 8 Uh-.', zugleich Christenlehre für die Neukousirmier- ten aus der Matthäusgemeinde. Pfarrassi- stent Lic. Reuning. — Vormittags 9> ^ llhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. — Vormittags i 1 1 i Uhr: Kinderkirche für die Markus gemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Iohanneskirche. Vormittags 8 Uhr, zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten am der Lukasgemeinde. Pfarrer Bech- tolsbeimer. - Vormittags 9> '*> Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Jo Hannes gemeinde. Pfarrer Ausfeld. — Mittivoch, den 22. August, abds. 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer Bechtolsheim er. ^ 'Verantwortlich : Pfarrer Bechtolsheimer. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch und Skeindrn R. Lange. Gießen.